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Prophetie für 2017: „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)

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prophetie-fuer-2017 Weitere Prophetien für Deutschland findest Du hier.

Prophetische Eindrücke für Deutschland kannst Du auf der Austausch-Seite für Leser: Prophetische Eindrücke für Deutschland öffentlich mitteilen.

Und wenn Du prophetische Eindrücke zum Neuen Jahr hast, dann kannst Du sie gerne unter diesem Artikel als Kommentar schreiben.

Wir beten, dass diese Botschaft für das Neue Jahr eine praktische Hilfe für jeden Leser ist. Gott kann zu jedem selbst sprechen und ihm zeigen, was für ihn persönlich gerade dran ist.

Prophetie für 2017:
„B(r)au(t)zeit

(Brautzeit und Bauzeit)

Erst einmal eine Entschuldigung, dass es diesmal mit der Jahresprophetie so lange gedauert hat. Dieses Jahr hat es mit dem Artikel der Jahresprophetie länger gedauert, als in den vorigen Jahren. Denn diesmal wurde die Jahresprophetie einiges ausführlicher als die vorigen Jahresprophetien. Davor waren wir beim Schreiben der früheren Jahresprophetien nie so stark abgelenkt worden wie mit dieser. Das liegt ganz bestimmt auch daran, dass es diesmal ganz stark um eine Botschaft geht, die das Zentralste ist. Dazu aber später mehr…

Zu den letzten 3 Jahren:
2014, 2015 und 2016

Für 2017 haben wir die Worte „Brautzeit und Bauzeit“ bekommen. Das werden wir später noch ausführen und erklären, was das bedeutet. Aber bevor es um die Botschaft für 2017 geht, möchten wir zuerst noch etwas zu den letzten 3 Jahren sagen: 2014, 2015 und 2016. Wir glauben nämlich, dass diese drei Jahre sehr entscheidend für das neue Jahr, für die Gegenwart und Zukunft sind.
Manchmal ist es wichtig, nochmal einen Blick auf die Vergangenheit zu werfen. Und zwar dann, wenn Gott uns damit etwas lehren und uns ermutigen will.

Prüfe das auch selbst, ob Gott dazu auch zu Dir spricht und Dir darin auch etwas für Dich persönlich, Dein Umfeld, Deine Berufung etc. zeigen will. Und wie schon gesagt: Wir können auch nur unseren Teil weitergeben, von dem wir glauben, es dazu von Gott bekommen zu haben. Wir erkennen alle Stückwerk (s. 1. Korinther 13,9) und wir sollen alles prüfen (s. 1. Thessalonicher 5,20-21). Auch wenn wir uns damit wiederholen: Du kannst Gott auch dazu fragen und Dir von Ihm dazu selbst eine Offenbarung von Ihm geben lassen. Das ist sehr wichtig, dass jeder auch selbst Gottes Stimme hört (oder von Ihm im Geist sieht) und jeder Christ ist dazu in der Lage (s. z.B. Johannes 10,27).

Diesen Internetdienst haben wir schon seit 2011. Seitdem haben wir vieles erlebt. Aber wir haben die Angriffe, aber auch die Aufbrüche nie so stark empfunden wie seit 2014. Aber nicht allein wegen dem was wir selbst wahrnehmen, sondern auch wegen dem was wir von anderen Christen gehört, erlebt und im Weltgeschehen gesehen haben und noch sehen. Auch deshalb glauben wir, dass in den letzten drei Jahren mehr passiert ist als in den Jahren davor. Davon sind wir überzeugt und das ist es, was uns seit den letzten drei Jahren beschäftigt:

In 2014 bekamen wir für das neue Jahr und für die Zeit darüber hinaus die Worte „Das goldene Zeitalter“. Es geht darum, dass Gott Neues und noch Größeres durch uns, Seine Kinder, tun will. In dem Jahr haben wir auch das kostenlose E-Book bzw. Textdokument „Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben“ und weitere Beiträge zum Thema Berufung veröffentlicht. Wir und viele andere Christen waren richtig in „Aufbruchstimmung“. Und das war auch richtig so. Und trotzdem gilt diese Zeit noch immer für heute, deshalb hieß es in der Prophetie für 2014 ja auch: „…und für die Zeit darüber hinaus“.
In 2014 ging es in unserem Artikel mit großem Schwerpunkt um Deutschland. Es geht darum, dass Gott eine gute Zukunft für Deutschland hat und Er gute Pläne hat. Und es geht u.a. auch um die Reformation, also um das geistliche Erbe (z.B. Geistesgaben usw.), die so lange verschüttet gewesen waren, aber immer noch da sind. Das glauben wir noch immer ganz fest, dass das Gottes Absichten sind. Und das mit dem „goldenen Zeitalter“ betrifft ja nicht nur Deutschland, sondern auch andere Länder, also die ganze Welt.

Vielleicht können manche von Euch es nicht mehr hören, aber es ist noch immer aktuell. Die letzten 2 Jahre haben wir deshalb immer wieder als Ermutigung an die Prophetie von 2014 erinnert.

Und jetzt zu diesen letzten 2 Jahren: 2015 und 2016. In den 2 Jahren hat der Feind versucht – oft mit Erfolg – unsere Sicht auf Gottes Pläne zu verstellen.

In 2015 bekamen wir für das neue Jahr das Wort „Beschleunigung“. Wir glauben, dass wir das auch so richtig gehört haben. Es geht darum, dass Gott die neuen Dinge, die Er mit uns (also mit allen Seinen Kindern) begonnen hat, beschleunigen will. Er will Wachstum hineinbringen.
Und in dem Jahr wurde dann gleichzeitig noch mehr sichtbar, dass auch der Feind seine falschen Pläne beschleunigt hat. In 2015 wurde das vermehrt sichtbar, dass sich der islamische Terror auf der gesamten Welt ausgebreitet hat. Und durch den Terror entstanden vermehrt Angst, dann Wut und Hass. Durch diese dunklen Pläne hat der Feind es geschafft, bei vielen von uns die Sicht auf Gottes gute Pläne zu verstellen.
Durch den Terror flüchteten viele Menschen nach Europa, vor allem nach Deutschland. So kam es 2015 dann zu der „Flüchtlingskrise“. Und ganz kurz und konkret zu den Flüchtlingen: Gott liebt alle Menschen. Der größte Teil der Flüchtlinge sind Menschen, die vor dem islamischen Terror geflohen sind. Hier in Deutschland können sie jetzt (hoffentlich) echte Nächstenliebe erfahren. Jesus ruft uns zu Nächstenliebe und zu Feindesliebe auf (s. z.B. Matthäus 22,34-40; Lukas 6,27-28). Und Gott will, dass alle Menschen die Chance bekommen, Ihn anzunehmen und gerettet zu werden (s. z.B. Johannes 3,16; 1. Timotheus 2,4). Der Feind wollte zerstören, aber Gottes Plan ist Rettung. Viele Menschen können jetzt gerettet werden, wenn sie Jesus annehmen! Wir glauben, dass das Gottes Sicht ist. Und wenn wir das aus der Sicht sehen, dann ist das eine Hoffnung und große Ermutigung!
Und viele Flüchtlinge haben sich schon echt zu Jesus bekehrt. An vielen ist ein echtes Wirken Gottes zu erkennen. Gottes Willen ist es, diese Menschen in Seine Pläne mit reinzunehmen und Segen durch sie zu bringen. Durch die Ernte unter den Flüchtlingen haben viele Kirchen einen Anschub bekommen, sie wurden quasi „wachgerüttelt“ und sind wieder mehr in tätiger Nächstenliebe und Evangelisation aktiv. Aber auch einzelne Christen haben ihre Berufung in genau diesem Erntefeld entdeckt.

In 2016 bekamen wir den Satz „Learn to fly!“ („Lerne zu fliegen!“). Es geht darum, mit dem, was Gott Dir gegeben hat, sozusagen „geistlich zu fliegen“. Das kann vieles beinhalten, z.B. Deine Berufung und die Gaben, die Gott Dir gegeben hat. Aber es bedeutet auch, im Geist über den Umständen zu stehen und diese aus Gottes Sicht zu sehen, aus der „Adlerperspektive“.
Auch in dem Jahr war die Terrorangst auf der ganzen Welt verbreitet und die Welt wurde häufig von Terroranschlägen erschüttert. Dass das häufiger als die letzten Jahre zuvor war, kann jeder erkennen. Und das ist es wieder, was der Feind tun wollte: Er wollte Gottes gute Pläne mit Dunkelheit verschleiern und den Menschen einreden, es würde auf der Welt nicht besser sondern schlechter werden. Selbst wenn es solche Zeiten gibt, in denen es schlechter geworden ist, will Gott IMMER etwas Gutes darin machen. Terror, Angst, Wut und Hass kommen nicht von Gott. Aber alle guten Gaben und das Gute selbst kommen von Gott:

„Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel.“
(Jakobus 1,17 SLT)

Die Zusammenfassung von 2014 bis 2017 ist also:
Schau auf Gottes gute Pläne!

Was hast Du in 2014 oder in den letzten paar Jahren von Gott an Verheißungen bekommen? Woran will Er Dich wieder erinnern und Dich ermutigen weiterzugehen?

Zu diesen und weiteren Fragen findest Du auch später noch, am Ende des Artikels, einen Abschnitt mit dem Titel „Persönliche Fragen, die Du Gott stellen kannst“.

Wenn Du magst, dann kannst Du Dir auch die Artikel zu den Jahresprophetien der letzten 3 Jahre nochmal ansehen.

Die Artikel mit den Jahresprophetien der letzten 3 Jahre:

  • Weitere Jahresprophetien, auch ältere, findest Du auf der Unterseite vom Artikel-Archiv verlinkt

Was 2017 sonst noch sein wird 

Im Folgenden wollen wir uns ein paar entscheidende Ereignisse ansehen, die in 2017 sein werden und über die jeder von uns auch beten und Gott selbst dazu fragen kann. Es ist wichtig, dass wir uns Gottes Sichtweise dazu geben lassen.

Bei manchen der folgenden Ereignisse geht es um ein Jubiläum oder um eine einmalig vorkommende, besondere Jahreszahl. Wir erwähnen das auch deshalb, weil Gott oft durch Zahlen spricht. Zahlensymboliken ziehen sich durch die gesamte Bibel.
Wir wollen das kurz am Beispiel der Zahl 3 veranschaulichen. Die Zahl 3 steht meistens für die Dreieinigkeit und für die Auferstehung und deutet auch auf Einheit hin. Dazu ein paar Beispiele aus der Bibel: Jona war „drei Tage und drei Nächte“ im Bauch des Fisches (s. Jona 2,2), bevor er zu Gott rief, und wieder in Gottes Plan kam, was dann dazu führte, dass durch seine Predigt ganz Ninive zu Gott umkehrte und etliche Menschen gerettet wurden. Jesus war bei Seiner Taufe ungefähr 30 Jahre alt (s. Lukas 3,23). Die Dreieinigkeit Gottes wurde bei Jesu Taufe auf Erden offenbar (s. Matthäus 3,16-17). Jesus wirkte 3,5 Jahre (was man anhand der Ereignisse im Neuen Testament ableiten kann), bevor Er am Kreuz starb. Jesus greift die Symbolik vom „Zeichen des Jona“ auf: Jona war „drei Tage und drei Nächte“ im Bauch des Fisches und Jesus war nach der Kreuzigung „drei Tage und drei Nächte“ im Grab (s. Matthäus 12,40) bevor Er „am dritten Tag“ wieder auferstand (s. Apostelgeschichte 10,40). Gottes Gemeinde, Christi Leib, wurde „zur dritten Stunde“ gegründet, als der Heilige Geist auf die Versammlung fiel und es wurden an dem Tag 3.000 Seelen gerettet (s. Apostelgeschichte 2,15 und 41). Im Prediger 4,12 lesen wir von der „dreifachen Schnur“, die nicht leicht zu zerreißen ist. Zuvor, in den Versen 8-11, lesen wir über die Verbindung von zwei Menschen, was vor allem auf die Ehe und die Gemeinde hindeutet. Und diese Einheit von Menschen bildet dann zusammen mit Gott in der Mitte die „dreifache Schnur“. Und Jesus sagt in Matthäus 18,19-20 (SLT): „[…] Wenn zwei von euch auf Erden übereinkommen über irgendeine Sache, für die sie bitten wollen, so soll sie ihnen zuteilwerden von meinem Vater im Himmel. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“

Vielleicht sind manche Zahlensymboliken auch für dieses Jahr von Bedeutung. Natürlich heißt das nicht, dass Gott immer durch jede Zahl oder nur durch Zahlen sprechen würde. Da es aber doch häufig vorkommt, wollen wir das so mal stehen lassen. Manche Zahlensymboliken können auch unterschiedliche Bedeutungen haben, deshalb müssen wir Gott um Weisheit und um Sein Reden bitten.

Wir erinnern uns daran, dass in 2014 auch ein paar entscheidende Ereignisse waren und dass das Jahr 2014 selbst von größerer Bedeutung war. Dazu haben wir ja vorhin in der Einleitung von diesem Artikel schon einiges zu den letzten 3 Jahren gesagt. 2014 war wie eine Ausrichtung für die kommende Zeit. Prüft es selbst, wie alles andere auch, aber unser Eindruck ist, dass es jetzt in 2017 ähnlich ist.

Wir wollen diese Ereignisse größtenteils nur kurz erwähnen und nicht viel dazu ausführen. In dieser Jahresbotschaft soll es nämlich vor allem um das Thema gehen, das wir dazu bekommen haben: „Brautzeit“ und „Bauzeit“. Deshalb wollen wir zu diesen Ereignissen nicht zu viel schreiben. Falls wir später noch den Eindruck haben, etwas mehr dazu zu schreiben, dann werden wir evtl. noch einen weiteren Artikel dazu veröffentlichen.
Fragt Gott auch selbst zu den Ereignissen. Vielleicht zeigt Er Euch auch etwas dazu. Und wenn ja, dann fragt Ihn auch, ob Ihr es öffentlich weitergeben sollt, z.B. als Kommentar unter diesem Artikel. Vielleicht wird manches erst später klarer. Und wir erkennen ja alle Stückwerk (s. 1. Korinther 13,9).

Bei manchen Ereignissen haben wir zusätzlich Links zu anderen Internetseiten aufgeführt, die nicht von uns sind und zur Information dienen. Bitte prüft die Inhalte der Links selbst. Man kann nicht mit allen (z.B. manchen theologischen) Aussagen übereinstimmen. Wie immer gilt: „Prüft alles, das Gute behaltet!“ (aus 1. Thessalonicher 5,21 SLT).

Das Jahr 2017 ist in der hebräischen/jüdischen Zeitrechnung das Jahr 5777

Die Zeitrechnung nach dem hebräischen/jüdischen Kalender beginnt mit der Erschaffung der Welt, also mit der Schöpfung, die im 1. Buch Mose/Genesis beschrieben wird. In diesem Kalender wird die aktuelle Jahreszahl aus den Angaben der Bibel errechnet. Da der Kalender mit der Erschaffung der Menschheit beginnt, ist diese Jahreszahl nicht allein die Jahreszahl für das jüdische Volk, sondern für die gesamte Menschheit. (Hier auch eine Information dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Kalender)

Das Jahr 2017 ist also in der hebräischen/jüdischen Zeitrechnung das Jahr 5777. Das Jahr 5777 hat schon im Oktober 2016 begonnen und zwar mit dem jüdischen Neujahrsfest am 03. auf den 04.10.2016.
Bei der Zahl 5777 geht es auch wieder um eine Zahlensymbolik aus der Bibel. Zu der Zahlensymbolik aus der Bibel haben wir im vorherigen Abschnitt schon etwas gesagt. Jetzt wollen wir uns die Symbolik der Jahreszahl 5777 näher ansehen:
Die Zahl 5 steht im Allgemeinen dafür, dass die Gnade Gottes den Menschen berührt und ihm hilft. Hierzu ein paar Beispiele: David holt 5 Steine aus dem Fluss und besiegt Goliath und brin
gt dem Volk Israel Rettung (1. Samuel 17,40). Jesus erlitt 5 Wundmale am Kreuz für unsere Erlösung. Die 5 steht auch mit Abraham und Sarah in Verbindung, denn als Gott den Bund mit ihnen schloss, änderte Er ihre Namen, indem Er den hebräischen Buchstaben „h“ bzw. „hey“ hinzufügte (s. 1. Mose 17). Das ist der 5te Buchstabe im hebräischen Alphabet. In Gottes Eigennamen JHWH kommt der Buchstabe h in der Mitte und am Ende vor. Bei der Namensänderung wurde bei Abram das h in der Mitte hinzugefügt und bei Sarai wurde der letzte Buchstabe am Ende ihres Namens durch das h ersetzt. Der Buchstabe h und damit auch die Zahl 5 deutet auf Gottes Atem bzw. Geist hin, auf die Transformation des Menschen durch Gott.
Die Zahl 7 steht für Gott selbst, aber besonders auch für das Himmlische und für Seine Vollkommenheit, denn die Schöpfung war am siebten Tag abgeschlossen und Gott segnete und heiligte den siebten Tag und ruhte an ihm (s. 1. Mose 2,1-3). Wenn man die Zahl 7 mit der Zahl 111 multipliziert, dann erhält man die Zahl 777. Die 111 steht für den 3-1-igen Gott. Zu der Bedeutung der Zahl 3 haben wir vorhin schon etwas gesagt. 777 bedeutet eine Verstärkung bzw. Steigerung der Zahl 7. Ihre Bedeutung bzw. Symbolik wird verstärkt. Das ist etwas Ähnliches, wie die Zahl 666 (s. Offenbarung 13,18). Die Zahl 6 steht für den gefallenen Menschen, denn der Mensch wurde am sechsten Tag geschaffen (s. 1. Mose 1,26). Die Zahl 666 in Offenbarung 13,18 steht für das „Tier“. Mit dem „Tier“ ist aber nicht eines der von Gott geschaffenen Tiere gemeint. Der symbolische Begriff „Tier“ vergleicht in der Offenbarung einen bestimmten Menschen und sein satanisches Reich mit einem Ungeheuer, einer Bestie. Aber symbolisch stehen das Tier und sein Reich auch für einen extremen Ausdruck dieser gefallenen Natur des un-erlösten Menschen und der Rebellion gegen Gott. Die Zahl 666 kann man auch als 6 multipliziert mit 111 sehen, denn in der Offenbarung finden wir eine gefälschte, satanische Dreieinigkeit von dem Drachen (der für Satan steht), dem Tier und dem falschen Propheten (s. Offenbarung 16,13). Das hat auch einen Zusammenhang mit dem „Antichristen“, von dem auch im Neuen Testament die Rede ist (s. 1. Johannes 2,18; 1. Johannes 2,22; 1. Johannes 4,3; 2. Johannes 7). Im griechischen Urtext steht für „Antichrist“ der Begriff „antichristos“, also „Antichristus“ und weist ganz eindeutig auf einen „Gegen-Messias“ hin. im Neuen Testament heißt es, dass schon mehrere solcher Antichristusse gekommen sind, aber dass es zum Ende der Zeiten auch einen bestimmten Antichristus, einen falschen Messias, geben wird.

Auch die Juden erwarten noch immer einen Messias und dass Gott einen neuen Bund mit ihnen schließen würde. Man kann dazu einen Zusammenhang mit der Zahl 7 bzw. 777 herleiten. Die Zahl 7 steht für den Abschluss einer Phase (siehe den Schöpfungsbericht in 1. Mose 1-2), danach folgt ein Neubeginn. In Daniel 9, 20-27 finden wir die Zahlen 70 und 7. Dort geht es um das Kommen des Messias und darum, dass Sünden abgetan werden, dass die Missetat gesühnt wird, dass ewige Gerechtigkeit herbeigeführt wird und dass der Messias einen festen Bund mit den Vielen schließen wird.
Auch bei der Sintflut finden wir gehäuft die Zahl 7. Zum Beispiel wurde Lamech, der Vater von Noah, 777 Jahre alt (s. 1. Mose 5,31) und 7 Jahre nach seinem Tod wurde der erste Mensch nach der Flut geboren, Arpakschad/Arpachschad (s. 1. Mose 11,10), quasi der Erstgeborene der neuen Schöpfung (siehe dazu auch den Stammbaum Jesu in Lukas 3,36). Der Name Noah bedeutet „Ruhe bzw. Trost“, das deutet auch wieder auf die 7 hin, da Gott am 7ten Tag ruhte. Noah hatte Gnade bei Gott und war gerecht in einer Welt voller Frevel und Verderbtheit (s. 1. Mose 6,8-11). Durch die Sintflut gab es quasi eine neue Schöpfung. Denn Gott hat das Verderbte und die damaligen Menschen, die voller extremer Ungerechtigkeit waren, in der Flut weggetan. Und dann erschuf Gott eine neue Menschheit aus Noah, also quasi aus Gnade und Gerechtigkeit. Außerdem schloss Gott nach der Flut einen Bund mit der Menschheit (s. 1. Mose 9).
Für die Juden ist wahrscheinlich das dreifache Vorkommen der Zahl 7 in der Jahreszahl 5777 von größter Bedeutung. Denn für sie ist der Sabbat, der siebte Tag der Woche, der Ruhetag. Das ist für sie eines der wichtigsten Gebote. Der Sabbat deutet auch prophetisch auf den Frieden des Messias und auf das kommende Friedensreich des Messias hin. Deswegen ist es gut möglich, dass viele Juden nun erwarten, dass der Messias in diesem Jahr kommt, dass die Sünden abgetan werden, dass Er ewige Gerechtigkeit bringt und einen neuen Bund mit ihnen schließt. Das mit dem neuen Bund wird noch durch die Zahl 5 in der Jahreszahl 5777 verstärkt, weil Gott mit Abraham einen Bund schloss und ihn zum Stammvater des jüdischen Volkes machte. Die Bedeutung der Zahl 5 in dem Zusammenhang mit Abraham und dem neuen Bund haben wir vorhin bereits erwähnt.
Aber das hat auf den Messias Jesus Christus hingedeutet und ist damit bereits erfüllt. Die Juden und Esoteriker wissen das noch nicht. Passenderweise hat der Name Jesus im griechischen Urtext den Zahlenwert 888, das deutet auf ein neues Zeitalter hin, also auf den Neuen Bund, auf die Neue Schöpfung etc.

Viele Christen, aber auch Juden und Esoteriker, erwarten vor allem wegen der besonderen Zahl 5777, dass dieses Jahr etwas Großartiges, z.B. etwas Großes von Gott, kommt. Manche denken vielleicht, dass dieses Jahr eine besondere Erweckung kommt oder dass es zu gravierenden Veränderungen der unterschiedlichen Kirchen kommt oder sogar, dass Jesus dieses Jahr wiederkommt.
Der Teufel könnte deshalb auch versuchen, diese besondere Jahreszahl für sich und seine Pläne zu nutzen. Er könnte eine Täuschung bewirken um damit auch Christen zu verführen, so wie es z.B. in Matthäus 24,24 (SLT) heißt: „Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.“

Bitte Gott um Geisterunterscheidung (s. 1. Johannes 4,1)! Und in 1. Thessalonicher 5,19-22 (SLT) heißt es: „Den Geist dämpft nicht! Die Weissagung verachtet nicht! Prüft alles, das Gute behaltet! Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt!“
Das Böse kann sich auch mit Schein-Frieden, Schein-Liebe und Schein-Einheit tarnen. Aus menschlicher Sicht würde das dann nach einer guten Entwicklung aussehen… aber steckt Gottes Geist dahinter?
Gott will natürlich auch Großes wirken. Gott will Seinen guten Geist über alle ausgießen und es wird noch viele Seelenernten geben. Gerade deshalb, weil Gott auch Großes wirken will, sollen wir prüfen. Ob dieses Jahr etwas Entscheidendes, das uns alle betrifft, kommt, wissen wir nicht. Aber auch wenn wir im Natürlichen noch nichts Konkretes sehen, sollten wir uns das in Erinnerung behalten und wachsam bleiben. Wir sollen auch mit Hilfe des Heiligen Geistes in der Schrift forschen, was Gottes Original ist und was Satans Fälschung ist.

Von besonderer Bedeutung für diese Zeit ist auch das Gleichnis vom Unkraut im Acker, das Jesus erzählt hat (siehe Matthäus 13,24-30 und 36-43). Gott sät etwas Gutes und der Feind kommt und sät etwas Böses in das selbe Feld. In diesem Gleichnis sät der Feind den Lolch in den guten Weizen Gottes. Dieser Lolch sieht dem Weizen besonders im Anfangsstadium sehr ähnlich, schmälert aber den Ertrag und ist oft giftig, weil er häufig von einem giftigen Pilz befallen ist. Wenn man nicht aufpasst und den Lolch nicht aussortiert, dann kann er das geerntete Getreide verunreinigen, sodass sich Gutes und Giftiges vermischt und es dadurch komplett giftig wird. Gott lässt die gute und böse Saat zusammen aufwachsen, zur Reife gelangen und Frucht bringen. Erst am Ende schickt Er Seine Engel um das Böse auszusortieren und wegzunehmen.
Und genau das ist in dieser Zeit von großer Bedeutung: Gott will etwas tun und der Feind versucht, eine Fälschung davon in die Welt zu bringen, die das Wachstum des Reiches Gottes behindern soll und die Menschen vergiften soll. Wir brauchen deshalb Weisheit und Unterscheidung. Wir müssen erkennen, was von Gott ist und was vom Feind ist.
Wir müssen beides sehen: Die gute und die schlechte Entwicklung in der Welt, die Pläne Gottes und die Pläne des Feindes, Licht und Dunkelheit. Wir dürfen nicht nur auf die Dunkelheit schauen und dadurch Gottes Licht nicht sehen. Aber wir dürfen auch nicht nur auf das Licht schauen und dabei die Dunkelheit ignorieren. Es ist wichtig, dass wir die Pläne Gottes und die Pläne des Feindes erkennen können. Und dabei müssen wir auf Jesus schauen und auf das, was Er tun will. Und als Christen, wenn wir zu Jesus gehören, brauchen wir keine Angst vor der Dunkelheit zu haben. Denn der HERR ist unser Licht und unser Heil, vor wem sollten wir uns fürchten? (aus Psalm 27,1)

Nachdem wir uns damit befasst haben, dass falsche Christusse auftreten werden, ist es wichtig, dass wir bedenken, dass der wahre Messias, Jesus Christus, eines Tages vom Himmel her auf die Erde zurückkommen und Sein Reich vollständig aufrichten wird.
Im Neuen Testament wird klar beschrieben, wie Jesu Wiederkunft aussehen wird (s. z.B. Matthäus 24,29-35; Offenbarung 1,7-8; Offenbarung 19,11-16). Jesus sagte, dass sich vorher viele Menschen als den „Messias“ oder als „Jesus Christus“ ausgeben werden (s. Matthäus 24,4-5; Matthäus 24,23-28). Aber wenn Jesus wiederkommt, dann wird Er in Seiner Kraft und Herrlichkeit vom Himmel her und für alle Menschen gleichzeitig sichtbar wiederkommen.
Niemand, auch kein Prophet, kann den Zeitpunkt wissen, wann Jesus wiederkommt… (s. Matthäus 24,36-51). Jesus sagte nur, dass Er „bald“ kommt (s. Offenbarung 22 Verse 7,12 und 20). Damit will Er uns auch sagen, dass wir jederzeit bereit sein sollen.
Mehr dazu, wie wir als Seine Braut bereit sind, findest Du später noch beim Thema „Brautzeit“, unter dem Abschnitt „Ist die Braut ‚bereit‘ für den Bräutigam?“.

24.09.2017:
Die Bundestagswahl in Deutschland

Die Bundestagswahl in Deutschland ist alle 4 Jahre. Am 24.09.2017 wird in Deutschland wieder die Bundestagswahl sein. (Hier auch eine Information dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_2017)
Wir wollen hier in der Jahresprophetie nicht schreiben, was wir dazu an prophetischen Eindrücken bekommen haben. Wichtig ist: Jeder Christ sollte Gott im Gebet fragen, wen er wählen soll. Das ist etwas, das jeder selbst im Gebet entscheiden kann. Jeder Christ sollte Gottes Reden persönlich wahrnehmen können und kann deshalb Gottes Antwort erwarten. Wir sind der Ansicht, dass jeder Christ, der vom Amt eine Wahlberechtigung erhalten hat, wählen sollte. Als Christen haben wir eine Verantwortung in dieser Welt. Gott ist Politik nicht egal. Denn in der Bibel steht, dass jeder Christ für das eigene Land, für die Regierung, für die Stadt und allgemein für „Obrigkeiten“ beten sollte (s. Jeremia 29,7; 1. Timotheus 2,1-4).

Nimm Dir deshalb die Zeit, Gott auch selbst zu fragen, wen Du wählen sollst. Lass es Dir von Gott selbst zeigen, unabhängig von dem was andere Christen dazu bekommen haben oder was Du selbst denkst. Es ist sehr wichtig, dass Du dazu auch persönlich von Gott hörst.

Es sollte also für jeden Christen normal sein, für das eigene Land, für die Regierung, für die eigene Stadt und allgemein für „Obrigkeiten“ zu beten. Dazu sind wir aufgefordert! Denn wir sollen segnen und Leben sprechen. Wir sollen den Himmel auf die Erde hervorsprechen. Das heißt: Wir sollen Gott nach Seinem Willen fragen und Seinen Willen dann prophetisch hervorsprechen. Worte haben große Kraft! Und natürlich dürfen wir dabei nicht vergessen, dass Prophetien oft auch Bedingungen haben. Also sollen wir Gott auch fragen: „HERR, was möchtest Du, das ich praktisch umsetze?“

Unser Eindruck zu Deutschland ist, dass Deutschland eine entscheidende und gute Rolle spielt. Das ist schon jetzt so, besonders seit den letzten 2 Jahren. Aber wir glauben, dass wir davon noch mehr sehen werden. Gott will Deutschland segnen. Und Er hat noch größeren Segen für Deutschland.

31. Oktober 2017:
500 Jahre seit der Reformation durch Martin Luther

Am 31. Oktober werden es 500 Jahre seit der Reformation durch Martin Luther sein bzw. seit dem Datum an welchem er die 95 Thesen veröffentlichte.
Martin Luther hat um das Jahr 1500 als Mönch und Professor der Theologie gelebt. Er hat viele Schieflagen innerhalb der katholischen Kirche erkannt, angesprochen und reformiert, woraus dann die evangelischen Kirchen entstanden sind. Dazu zählt, dass er die Bibel aus dem griechischen Urtext ins Deutsche übersetzt hat. Er hat damit die Bibel auch für „einfache Leute“ zugänglich gemacht. Ein weiterer Schritt der Reformation durch Luther war, dass er durch die 95 Thesen den Ablasshandel kritisiert hat. Durch den Ablasshandel maßten sich damals die Priester bzw. das kirchliche System an, die Menschen gegen eine Zahlung von Geld von ihren Sünden freizusprechen. Aber echte Sündenvergebung kann nur durch den Glauben an Jesus geschehen. Ein starker Schwerpunkt Luthers Lehre war, dass wir Gottes Gerechtigkeit nur und ausschließlich durch Glauben an Jesus erlangen können und nicht durch eigene Werke bzw. religiöse Handlungen.
Außerdem reformierte Luther z.B. das Abendmahl und schaffte das Zölibat (also die Ehelosigkeit der Priester) ab.
Als Grundlagen der Reformation gelten folgende fünf Prinzipien: „Allein aus Gnade“, „allein durch Glauben“, „allein die Bibel“, „Jesus allein“ und „allein Gott gebührt die Ehre“.
Martin Luther hat also viel Gutes für uns und die Zukunft von uns Christen getan. Und das sollte man schätzen und Gott für das Richtige davon dankbar sein. Leider hat Luther aber nicht alles richtig erkannt, und auch nicht alle Bereiche gemäß der Bibel reformiert, wie z.B. Taufe und Geistesgaben. Außerdem ließ er z.B. andere Reformatoren verfolgen und sogar töten. Die Reformation durch Luther war nicht die einzige Reformation. Es gab schon vorher mehrere Christen, die Wahrheiten von Gott erkannten, sogenannte „Reformatoren“.

Und mit Luther hörte Gottes Reformation längst nicht auf. Die Reformation ging weiter, z.B. mit der Erkenntnis über die Wassertaufe, also das Untertauchen im Wasser nach eigener, mündiger Glaubensentscheidung anstatt der Babytaufe. Und Gottes Reformationspläne wurden auch darin sichtbar, dass Christen die Geistesgaben wieder entdeckten (was auch schon zuvor immer wieder Christen erkannten, die deshalb aber oft von den damals bestehenden Kirchen verfolgt wurden). Man kann also sagen: Die „Reformation“ dauert noch bis heute an und geht noch weiter. Und zwar die Reformation von jedem einzelnen Christen, der sich von Gott reformieren lassen will und auch die Reformation von Gottes Gemeinde als Ganzes. Und die Reformation ist nichts anderes, als das Zurückkommen zu den Wurzeln. Also zum Glauben der ersten Christen, so wie es die ersten Apostel von Jesus gelebt und uns gelehrt haben. Hier geht es auch um die Lehre, das praktische Glaubensleben, um die Strukturen und die Ordnungen. Wenn wir die Bibel ohne unsere vorgefassten Meinungen, Dogmen, Theologien und Traditionen lesen, dann sehen wir, dass es noch einige Bereiche gibt, die bisher noch nicht reformiert wurden und die Gott noch reformieren will.

(Hier auch eine Information zur Reformation durch Luther: https://de.wikipedia.org/wiki/Reformation#Luthertum_in_Deutschland
Und hier allgemein über „Reformation“: https://de.wikipedia.org/wiki/Reformation
Wie schon gesagt: Bitte prüft die Inhalte der Links selbst. Man kann nicht mit allen (z.B. manchen theologischen) Aussagen übereinstimmen. Wie immer gilt: „Prüft alles, das Gute behaltet!“ (aus 1. Thessalonicher 5,21 SLT).

Wir erwähnen das auch deshalb in dieser Jahresprophetie, weil das „Jubiläum der 500 Jahre seit der Reformation durch Luther“ hoffentlich vielen Christen einen Anlass gibt, sich selbst von Gott weiter zu „reformieren“ (vom Heiligen Geist erneuern) zu lassen.

Und wie das bei jedem Einzelnen aussehen kann, auch darum wird es in der Jahresprophetie gehen.

Und jetzt zu unserem „Stückwerk“, einem Puzzleteil von vielen weiteren, das wir zur Prophetie für 2017 bekommen haben:

Jetzt zur Prophetie für 2017:
B(r)au(t)zeit
(Brautzeit und Bauzeit)

Wenn wir also das zuerst erkennen, was in den letzten 3 Jahren passiert ist und was Gottes Pläne sind, dann hilft uns das auch mit der Sicht auf dieses Jahr. Weil es auch darum geht, aus Gottes Sicht zu sehen.

Und jetzt zu der prophetischen Botschaft für 2017. Die Botschaft ist diesmal einiges länger geworden als bei den vorigen Jahresprophetien. Das liegt daran, dass der Eindruck, den wir bekommen haben zwar selbst sehr kurz ist, aber die Auslegung lange geworden ist. Die Auslegung ist nämlich gleichzeitig eine Lehreinheit, die dazu auch notwendig ist. Und es geht dabei auch darum, dass Du Dir von Gott dazu auch eine persönliche Offenbarung geben lässt.

Als ich Gott zum Jahr 2017 gefragt habe, sah ich innerlich diesen Begriff:

B(r)au(t)zeit

Dieser Begriff beinhaltet zwei Wörter: Brautzeit und Bauzeit.

Das ist geistlich bzw. übernatürlich zu verstehen. Was also diese zwei Wörter näher bedeuten, dazu kommen wir später nochmal ausführlicher.

Zuerst eine kurze Erklärung:

Beim Thema Braut-Zeit geht es zuallererst um die Liebe Gottes zu uns und unsere Liebe zu Ihm als Antwort darauf. Es geht um unsere Beziehung zu Jesus, unserem Bräutigam.

Und aus der himmlischen Braut-Zeit folgt, dass wir gemeinsam mit Jesus hier auf Erden das bauen, was Er geplant hat und Er Seine Pläne durch uns, Seinen Leib, umsetzt… die Bau-Zeit.

Der Begriff B(r)au(t)zeit enthält Klammern. Das drückt aus, dass man die „Brautzeit“ und die „Bauzeit“ nicht trennen kann. Beides ist miteinander verbunden bzw. ineinander verschmolzen.

Und obwohl diese zwei Wörter zusammen gehören, wollen wir sie uns mal einzeln ausführlicher anschauen, was sie bedeuten:

„Brautzeit“ und „Bauzeit“:
Was diese zwei Wörter bedeuten

Nun wollen wir uns zuerst mal ansehen, was die „Brautzeit“ bedeutet.

Was bedeutet „Brautzeit“?

Da kommt natürlich als erstes die Frage auf:

Wer ist die Braut?

Mit der „Braut“ ist die „Braut Jesu“ gemeint. Die Braut Jesu besteht einerseits aus allen Menschen, die Jesus als ihren Herrn und Erlöser angenommen haben. Die Braut ist aber auch gleichzeitig jeder Einzelne, der zu Jesus gehört.

Wenn wir zu Jesus gehören, dann sind wir Seine Braut, aber auch Seine Geschwister, Kinder, Diener, Schüler und vieles mehr. Jesus ist unser Bräutigam, aber auch unser Bruder, Vater, HERR, Lehrer und vieles mehr. Es gibt also viele Aspekte in unserer Beziehung mit Ihm. Aber wir wollen uns hier vor allem den Aspekt „Braut“ näher ansehen.

Das mit der Braut gilt auch für die Männer unter den Gläubigen. Jesus sagt, dass wir im Himmel „wie die Engel“ sein werden, ohne Geschlecht (s. Markus 12,25; Lukas 20,34-36). In unserer Neuen Schöpfung, also in unserem inneren Geist, zählt das körperliche Geschlecht nicht mehr (s. Galater 3,28; 6,15; 2. Korinther 5,17). Männer sind also auch „Braut Christi“, genauso wie Frauen auch „Söhne Gottes“ sind (s. z.B. Lukas 20,34-36; Römer 8,14-15 und weitere Stellen).

Das „Neue Jerusalem“ bzw. das „Himmlische Jerusalem“ wird im biblischen Buch der Offenbarung auch als die Braut beschrieben (s. Offenbarung 21,2 und Vers 9). Das Himmlische Jerusalem ist eine reale Stadt, die Gott vom Himmel auf die Erde herunterbringen wird. Es ist eine greifbare Stadt und doch werden wir, die Gläubigen, auch als lebendige Steine beschrieben. Wir sind auch jeder ein einzelner, individueller lebendiger Stein und zusammen bilden wir das (geistliche) „Haus Gottes“, wobei Jesus der Eckstein und das Fundament ist (s. Petrus 2,5 und Vers 7; 1. Korinther 3,11).
Und in Offenbarung 19,7-9 (SLT) heißt es:

„Laßt uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend; denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Und er sprach zu mir: Schreibe: Glückselig sind die, welche zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind! Und er sprach zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes!“

Was dieser Bibelvers näheres bedeutet, darauf kommen wir später nochmal zurück.

Und die Braut kann auch sprechen, denn in Offenbarung 22,17 (SLT) heißt es:

„Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!“

Man sieht also wieder, dass der Begriff „Braut“ mehrere Bedeutungen hat: Wir sind alle zusammen die Braut UND aber auch jeder Einzelne ist die Braut. Jesus hat ja nicht nur mit der ganzen Gemeinde gleichzeitig eine Beziehung, sondern auch mit jedem Einzelnen eine persönliche Beziehung. 

Als Kinder Gottes haben wir eine geistliche Einheit (s. Galater 3,28; Epheser 2,15-16). Wir sind eine Familie und doch sind wir jeder für uns selbst eigenständige Persönlichkeiten. Das ist kein Widerspruch, sondern beides ist gleichzeitig wahr. Es geht also um die ganze Braut, aber auch um jeden Einzelnen gleichzeitig.

Wir sind auch alle der „Leib Christi“ und jeder von uns ist ein Glied daran (s. z.B. Epheser 5,29-30). Aber jeder von uns ist auch gleichzeitig der Leib von Jesus, denn wir sind sozusagen Sein „Leib“ auf Erden. Und unser Körper ist auch der Tempel des Heiligen Geistes (s. 1. Korinther 6,19). Und wie es in Galater 2,20 (SLT) heißt: „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir.“ Wir geben unsere eigenen Leiber hin als lebendiges Opfer (s. Römer 12,1).
Somit ist auch wieder beides wahr: Wir Gläubigen sind alle der Leib Christi, aber jeder Einzelne ist auch der Leib Christi auf Erden.
Wir sind jeder Sein individueller Leib bzw. Körper, weil Er in jedem Einzelnen lebt, der/die zu Ihm gehört, und durch jeden Einzelnen wirkt.

Dass wir alle Glieder von EINEM Leib sind (s. z.B. Epheser 5,29-30) bedeutet etwas Ergänzendes, es ist ein anderer Blickwinkel. Es drückt aus, dass wir jeder unterschiedliche Gaben, Funktionen und Aufgaben haben, die zusammen wirken und sich dabei ergänzen (s. 1. Korinther 12). Es bedeutet, dass wir als Einheit zusammen gehören und zusammen wirken, wobei Jesus das Haupt ist. Es bedeutet, dass Jesus auf Erden durch uns wirkt, durch jeden Einzelnen und durch alle zusammen. Und deswegen kann und soll in den Versammlungen der Christen auch jeder Einzelne etwas beitragen um alle zu erbauen (s. 1. Korinther 14,26).

Geht es nun um den einen als Einzelnen? Oder geht es nun um alle als Einheit zusammen genommen? Beides. Es ist ein ähnliches Geheimnis wie die Dreieinigkeit Gottes. Es sind Drei und doch Einer. Wir sind viele und doch eins. Und ein weiteres Geheimnis ist die Allgegenwärtigkeit Gottes. Er ist überall und doch wohnt Er auch in jedem einzelnen Christen. Er ist für alle da, aber auch für jeden Einzelnen da. Jesus hat jetzt mit allen gleichzeitig eine Beziehung und mit jedem Einzelnen eine Beziehung. Und wenn Er wiederkommt, dann wird Er auch mit allen gleichzeitig eine Beziehung haben und aber auch mit jedem Einzelnen eine Beziehung haben.
Diese geistlichen Geheimnisse zu verstehen überschreitet die Fähigkeiten unseres menschlichen Verstandes. Aber Gott will uns Seine Geheimnisse offenbaren. Und deshalb hat Gott uns, Seinen Kindern, auch ein geistliches Denken gegeben, den „Sinn des Christus“. Dazu heißt es in 1. Korinther 2,9-16 (SLT):

„sondern, wie geschrieben steht: »Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und keinem Menschen ins Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben«. Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. Denn wer von den Menschen kennt die [Gedanken] des Menschen als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So kennt auch niemand die [Gedanken] Gottes als nur der Geist Gottes. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, so daß wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist; und davon reden wir auch, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern in solchen, die vom Heiligen Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches geistlich erklären. Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muß. Der geistliche [Mensch] dagegen beurteilt zwar alles, er selbst jedoch wird von niemand beurteilt; denn »wer hat den Sinn des Herrn erkannt, daß er ihn belehre?« Wir aber haben den Sinn des Christus.“

Für unseren begrenzten menschlichen Verstand sind die Geheimnisse Gottes schwer zu begreifen. Aber Gott kann und will es uns im Geist offenbaren. Um also annähernd erkennen zu können was das für uns bedeutet, braucht jeder von uns dazu auch eine persönliche Offenbarung vom Heiligen Geist.

Ich möchte mit Euch auch eine Offenbarung teilen, die ich mal dazu bekommen hatte:
In 2011 hatte ich eine Vision zur Hochzeitsfeier des Lammes, wo jeder der Eingeladenen gleichzeitig mit Jesus tanzt und aber auch jeder gleichzeitig Seine Braut ist. Ich hatte damals auch einen Artikel dazu geschrieben, den Du unter diesem Link findest: Die Hochzeitsfeier des Lammes (Und Offenbarung zur „Braut JESU“)
Der folgende Text ist ein Ausschnitt daraus: 

„Während einer prophetischen Übung (Jeder bat Gott, etwas zu sehen).

Ich schloss meine Augen. Dann sah ich eine Tür und aus der Tür leuchtete ein goldglänzendes orangefarbenes Licht – es glitzerte und sah ein bisschen wie orange-goldener Nebel aus. Ich sah zuerst nur diese Tür und rings herum war es dunkel.

Dann sah ich in der Tür JESUS stehen und ging hinein. Ich stand in einem großen Saal. Überall waren Engel. Doch ich selbst sah mich mit JESUS tanzen… Und ich hatte ein Brautkleid an… Die vielen Engel tanzten um uns herum, im Kreis… Ein paar von ihnen sah ich im Reigen tanzen, worüber ich erstaunt war. Die Engel waren alle weiß, leuchtend und fast durchsichtig. Sie waren sehr flink und ich sah, wie sie durcheinander durch fliegen konnten.

Doch sofort ging mein Blick wieder zurück zu JESUS, denn ER war der Mittelpunkt. Und ER tanzte mit mir… Überall sah ich dieses goldene Licht im Raum.

Während ich uns so tanzen sah und um uns herum die Engel, wunderte ich mich, wo denn all die anderen waren. Da merkte ich, dass JEDER der Eingeladenen gleichzeitig mit JESUS tanzt! – Denn wir sind ja alle Seine Braut! Daher sah ich nur mich…

Dann fragte ich, ob Er mir noch etwas zeigen möchte. Und ich sah, dass im Raum eine Treppe nach oben führte. JESUS ging mit mir diese Treppe hoch und dann standen wir auf einer Art Balkon. Er blickte mit mir gemeinsam in die Ferne. Ich sah ein weites Land vor uns, doch wollte nicht weiter hinsehen.

JESUS sah mich dann an und sagte: „Ich komme bald.“ In diesem Moment wurde mir bewusst: Ich hatte die Hochzeitsfeier des Lammes gesehen! Das hat mich sehr berührt und ich spürte große Sehnsucht.

Nach der Übung sagte jemand, sie habe auch die Hochzeit gesehen… Und am nächsten Tag telefonierte ich mit einer anderen Christin und sie sagte, sie habe am Tag zuvor, evtl. fast zur gleichen Zeit, auch eine ähnliche Vision gehabt: Sie sah sich auch mit JESUS tanzen und fragte sich auch, warum sie nur sich sehen würde – und JESUS erklärte ihr ebenso, dass wir alle mit Ihm gleichzeitig als Seine Braut tanzen werden…“

Du kannst Dir von Gott auch eine persönliche Offenbarung geben lassen. Vielleicht zeigt Er Dir nicht genau das Gleiche, sondern ein weiteres Puzzleteil vom gesamten Bild, das aber die gleiche Bedeutung hat.

Bist Du auch Seine Braut?

In Matthäus 22 spricht Jesus in einem Gleichnis über die Einladung zu einem Hochzeitsmahl. Dort lädt der König ALLE zur Hochzeitsfeier Seines Sohnes ein, JEDEN der kommen will.

Das ist auch eine Einladung für Dich… Willst Du Jesu Einladung annehmen und zu Ihm gehören, wenn Er wiederkommt?

Du kannst dieses Geschenk gerade heute annehmen.

Dazu möchte ich Dir gerne diese Botschaft erzählen:

Fragst Du Dich manchmal, warum es so viel Böses in dieser Welt gibt? Warum all das Leid? Und wie Du in dieser Welt mit Freude leben kannst?

Ich möchte Dir in dieser Botschaft erzählen, wie das Böse in diese Welt kam. Aber auch, wie Du persönlich es überwinden kannst und echte bleibende Lebensfreude bekommst.Es gab im Himmel einen Engel, der sich über dem Thron Gottes befand. Der Engel war Satan. Aber Satan wurde stolz. Er hatte sich mit seinem freien Willen entschieden, gegen Gott zu rebellieren. Deshalb warf Gott den Satan aus dem Himmel.

Allerdings ist Gott selbst das Gute, außerhalb von Ihm gibt es nichts Gutes. So verlor Satan den Glanz, den er bei Gott hatte. Und so brachte Satan mit seinem Fall das Böse in die Welt. Er verführte auch die ersten Menschen, gegen Gott zu rebellieren. Satan selbst ist auf ewig verloren und er versucht Menschen von Gott fernzuhalten, so dass sie verloren bleiben und nicht gerettet werden.Unsere Fehler, unsere Schuld – wenn wir mal lügen, stehlen, böse Gedanken oder böse Worte haben,… all das trennt uns davon, mit Gott in Kontakt zu kommen.

Das ist erstmal eine schlechte Nachricht, aber hier hört es nicht auf. Es gibt eine einfache Lösung für dieses Problem. Und diese Lösung hat einen Namen: Jesus

Denn Gott liebt uns! Und Er gibt jedem Menschen mindestens eine Chance in seinem Leben, diese Lösung anzunehmen. Diese Botschaft ist Deine Chance! Ich möchte Dir zuerst gerne erzählen, wer Jesus genau ist:

Der Vater im Himmel, Jesus und der Heilige Geist sind Gott. Es sind drei göttliche Personen, die zusammen die Dreieinigkeit bilden. Diese Einheit macht Gott aus. Jesus ist also ewig und allmächtig. Und Er ist Schöpfer.
Doch Jesus kam freiwillig vor ca. 2000 Jahren als wahrer Mensch in diese Welt. Er wurde durch den Heiligen Geist gezeugt und von einer Jungfrau geboren. Er lebte ein Menschenleben OHNE Fehler und in vollkommener, geistlicher Beziehung zum Vater. Er zeigte der Welt, wie Gott ist… Dann starb Er freiwillig und stellvertretend für unsere Schuld und Fehler am Kreuz. Am dritten Tag stand Er aus dem Grab auf. Und später kehrte Er wieder zum Vater im Himmel zurück.
Warum Er das tat? Er ist an das Kreuz gegangen, um alle Schuld stellvertretend für Dich zu tragen. So dass Du davon FREI sein kannst! Aber Du entscheidest selbst, ob Du dieses Geschenk annimmst oder nicht.
Das bedeutet: Wie entscheidest Du Dich?
Nimmst Du Gottes Geschenk an?
Wenn Ja, dann wirst Du gerettet und zu einem Kind Gottes!
Lehnst Du Gottes Geschenk ab?
Dann bleibst Du verloren. Das bedeutet auch später nach dem Tod eine ewige Trennung von Gott, in tiefer Finsternis.
Du kannst Gottes Geschenk JETZT für Dich annehmen! Oder Du kannst es in der Ecke stehen lassen und es vergessen… Aber sei Dir bewusst, welche Folgen das hat.
Gerade jetzt, heute, ist der Moment, wo Du sagen kannst: „Ja, Jesus, ich will Dir mein Leben übergeben!“
Im Moment Deiner Bekehrung zu Jesus wird der Heilige Geist in Dich kommen und in Dir bleiben. Durch Ihn wirst Du geistlich, im Innern, von Neuem geboren – und als ein Kind Gottes in die himmlische Familie hineingeboren!
Komm jetzt mit mir gemeinsam im Gebet ans Kreuz.

Ich fange an mit dem Gebet und spreche es Satz für Satz, so dass Du es (laut!) mitsprechen kannst.Das folgende Gebet ist keine Formel, sondern ein Vorschlag. Du kannst Jesus auch mit Deinen selbst formulierten Worten in Dein Leben einladen. Das Wichtigste ist dabei Deine Entscheidung. Bete trotzdem LAUT mit, nicht nur in Gedanken. Laut beten ist in diesem Fall ein Bekenntnis vor der physischen und geistlichen Welt.

 „Lieber HERR JESUS,
ich will das jetzt ganz kindlich glauben, dass ich Dich kennenlernen
kann. Dass Du für meine Schuld, für meine Schwächen bezahlt hast.
Und deshalb gebe ich Dir jetzt alle meine Schuld.

(Nenne es Ihm alles ganz konkret und gib es Ihm hin! Sag Ihm: „Jesus, das und das war
nicht richtig… Da habe ich gelogen…“ etc.)
Danke Jesus, dass Du mir vergeben hast! Jesus, ich nehme Dich jetzt
als meinen Lebensführer an! Und ich bitte Dich, gib mir Deinen Heiligen
Geist! Danke, dass Du mich jetzt gerettet hast und ich Dein Kind geworden bin!
AMEN.“
Wenn Du das gerade gebetet hast, dann möchte ich Dir gratulieren! Denn Du gehst nicht verloren, wenn Du gerade jetzt Jesus Dein Leben übergeben hast!
Erzähle auch anderen von Deiner Entscheidung für Jesus! Du kannst dazu auch diese Botschaft weiterempfehlen.
Wenn Du noch Fragen hast, dann möchte ich Dir empfehlen, Dir auch die ausführliche Version der Botschaft anzuhören oder zu lesen. Du findest sie auf unserer Internetseite.

Auf der Unterseite „Jesus erleben: Lebensübergabe und Nachfolge“ findest Du auch mehr über diese Botschaft und wie Du Jesus nachfolgen kannst. Dort findest Du auch zwei Videos, in denen ich mehr dazu erkläre. Schau Dir das ruhig auch an.

Die neue Identität als Braut

Bei Deiner Bekehrung wurde Dein innerer Mensch, Dein Geist, von Neuem geboren (siehe dazu Johannes 3). Du hast damit eine völlig neue Identität bekommen. Jesus hat das Alte ans Kreuz genommen und Dir eine NEUE Identität und ein NEUES Leben gegeben (siehe dazu 2. Korinther 5,17). In Hesekiel 36,26 (SLT), was auch die Jahreslosung für 2017 ist, heißt es:

„Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben“

Das bedeutet, als Du Jesus als Deinen Herrn und Erlöser angenommen hast, hat Er Dir ein neues, reines Herz und einen neuen Geist gegeben. Das ist Gottes Geschenk, das Er Dir bei Deiner Bekehrung aus Gnade gegeben hat. Jesus hat Dich zu Seiner Braut gemacht. Wie dann das Leben als Braut aussieht, z.B. Heiligung, dazu kommen wir später noch.

Er hat Dich durch Seinen Geist neu gemacht. Es geht nicht darum, dass Du Dich selber abmühen musst, um Dich quasi selber durch eigene Leistungen in Seine Braut zu verwandeln (siehe dazu auch 2. Korinther 1,22; 2. Korinther 4,6; 2. Korinther 5,17), denn Du bist ja schon Braut.

Bei Deiner Bekehrung hat Jesus Dir Kopfschmuck statt Asche gegeben, Freudenöl statt Trauer und ein Ruhmesgewand statt eines verzagten Geistes, wie es in Jesaja 61,3 heißt.

Und eine ähnliche Stelle gibt es in Jesaja 61,10 (SLT):

„Ich freue mich sehr in dem Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir Kleider des Heils angezogen, mit dem Mantel der Gerechtigkeit mich bekleidet, wie ein Bräutigam sich den priesterlichen Kopfschmuck anlegt und wie eine Braut sich mit ihrem Geschmeide schmückt.“

Wir lesen hier also auch von Kleidern des Heils und vom Mantel der Gerechtigkeit.

Und in Offenbarung 19,7-8 (SLT) heißt es:

„Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend; denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen.“
Im griechischen Urtext kann das Wort, das hier mit „Gerechtigkeit“ übersetzt wurde auch „Anrecht“ bedeuten. Aber da in Jesaja 61,10 auch vom Mantel der Gerechtigkeit die Rede ist und da Jesus uns ja gerecht gemacht hat, ist bei diesem Wort wohl vor allem „Gerechtigkeit“ gemeint. Es ist Jesu Wille, dass wir bei unserer Bekehrung SEINE Gerechtigkeit bekommen haben (s. 1. Korinther 1,30; 2. Korinther 5,21). Also ist es auch unser Vorrecht und Anrecht als Kinder Gottes, dass wir schon ab unserer Geburt von Neuem mit Jesu Kleidern des Heils und der Gerechtigkeit bekleidet sind. In Galater 3,27 heißt es, dass wir sogar Christus selbst angezogen haben!

Nur aus Gnade ist die Braut die „Braut“. Aus Gnade sind wir gerettet (s. Epheser 2,5-10). Aus Gnade haben wir unsere neue Identität in Christus bekommen (s. 1. Korinther 15,10a).

Gott hat die Menschen nach Seinem Ebenbild geschaffen (s. 1. Mose 1,27). Das bezieht sich nicht nur auf den menschlichen Körper, sondern auch auf den menschlichen Geist. Und es bedeutet auch, dass wir Menschen dem Charakter und Wesen Gottes (z.B. Seine Liebe, Seinem guten Willen usw.) gleichgestaltet waren. Beim Sündenfall ging das aber zum größten Teil verloren. Jesus will eine Braut auf Augenhöhe, deswegen hat Er uns bei unserer Bekehrung neu erschaffen. Wir sind Sein Gebilde, in Jesus neu geschaffen (s. Epheser 2,10). Gott hat uns vorherbestimmt, dem Ebenbild von Jesus Christus gleichgestaltet zu werden, wir sind Kinder Gottes, Jesus ist der Erstgeborene von uns (s. Römer 8,29). Durch das, was Er für uns getan hat sind wir heilig, rein, gerecht (siehe dazu auch 2. Korinther 5,21).

Über die neue Identität als Braut kann man noch viel mehr sagen. Wir haben zu dem Thema „Identität“ auch mal einen ausführlichen Artikel geschrieben, den Du unter diesem Link findest: Identität, Dein Tun folgt aus Deinem Sein

Und aus der neuen Identität folgt:

Das neue Leben als Braut

Wenn Du erkennst, wer Jesus ist und wer Du in Ihm bist, Deine Identität als Seine geliebte Braut, dann folgt daraus auch das Leben als Braut.

Du bist bei Deiner Bekehrung zu Jesus also schon Seine Braut geworden, aber jetzt lernst Du mit Jesus als Seine Braut zu leben. Und dieses Leben in Deiner neuen Schöpfung bedeutet auch Heiligung.

Auch das geschieht durch Seine Gnade, durch IHN. Man kann es sich so vorstellen: Wir haben neue weiße Gewänder von Jesus bekommen. Wir haben eine neue Identität und einen neuen Geist von Ihm bekommen. Das kann uns NIEMAND mehr wegnehmen, auch Satan nicht.

Aber der Feind kann uns (äußerlich) mit Dreck (Sünde) bewerfen. Oder er kommt mit Versuchung und lockt uns, dass wir uns freiwillig im Dreck wälzen. Oder, da wir noch einen freien Willen haben, können wir uns auch selbst entscheiden ob wir sündigen. Oder Satan versucht uns, sodass wir uns gegenseitig mit dem Dreck der Anklage, Lästerei und Verleumdung bewerfen. Satan will uns auch durch seine Lügen glauben machen, dass wir eben nicht rein, heilig und gerecht sind, sondern schmutzig und sündig. Aber das sind Lügen, die uns daran hindern sollen, uns selbst so zu sehen, wie Jesus uns sieht.

Der Dreck vom Feind oder von unserer Seele kann unsere neue Identität in Gott nicht berühren, aber er kann uns z.B. in unserer Nachfolge behindern, Beziehungen schädigen oder Unfrieden in unsere Gedanken und in unsere Gefühle bringen. Der Dreck vom Feind oder von unserer Seele kann es uns erschweren, in Gottes Gegenwart zu kommen. Es kann sogar passieren, dass wir garnicht zu Gott kommen wollen, weil wir uns wegen dem Dreck für unwürdig halten. Aber durch Jesus dürfen wir IMMER „mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!“ (s. Hebräer 4,16 SLT).

Jesus hat kein Problem mit diesem Dreck, denn Er hat das ja eh alles schon am Kreuz für uns getragen. Auch, wenn Jesus uns vergibt, wenn wir mal hinfallen und sündigen bzw. mal Fehler machen, bedeutet das nicht, dass es in Ordnung ist, bewusst zu sündigen, wie man will. Denn es heißt auch: „Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde? Das sei ferne!“ (aus Römer 6,1-2 SLT). Und in 1. Johannes 1,9 (SLT) heißt es: „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit“.

Jesus macht das einfach sauber, wenn wir damit zu Ihm kommen. Das kann man auch gut bei der Begebenheit mit der Fußwaschung (s. Johannes 13) erkennen: Jesus erklärte, dass die Jünger schon rein sind und dass nur ihre Füße gewaschen werden müssen. Das war geistlich gemeint und drückt als Bild aus, dass wir durch Jesus zwar rein sind, aber dennoch (äußerlich) beschmutzt werden können.

Jesus will Seine Braut segnen und beschenken. Er will sie schmücken, Er will sie vorbereiten. Und das geschieht nur durch Seine Gnade und das Wirken des Heiligen Geistes, nicht aus unseren eigenen Selbstverbesserungsmaßnahmen aus eigener Kraft (s. Epheser 2,8-9; Galater 3,2-3). Es ist Jesus Aufgabe, Seine Braut vorzubereiten und zu schmücken. Aber vieles will Er mit uns zusammen in Teamwork machen. Und Er will auch durch uns als Seinen Leib wirken, z.B. indem wir einander dienen (auch in den Geistesgaben) und uns dadurch gegenseitig helfen, unsere neue Braut-Identität mehr und mehr zu erkennen und darin zu leben. Und das wird in unserem Leben mehr und mehr sichtbar.

Und das bedeutet auch, dass wir Ihm nachfolgen, Seine Stimme hören, unsere Worte und Gedanken prüfen und Ihm auch im alltäglichen Leben Raum geben. Es bedeutet, auch in unserer neuen Schöpfung bzw. Identität zu leben. Wir sehen Jesus schon jetzt sehr ähnlich, weil wir ja in Ihm neu geschaffen sind.

Über das neue Leben als Braut kann man auch noch viel mehr sagen. In dem ausführlichen Artikel zum Thema „Identität“, den wir mal geschrieben haben, findest Du auch mehr dazu: Identität, Dein Tun folgt aus Deinem Sein

Ist die Braut „bereit“ für den Bräutigam?

Jesus wird eines Tages vom Himmel her wieder kommen und Sein Reich vollständig aufrichten. Niemand von uns weiß, wann Jesus wiederkommt. Niemand, auch kein Prophet, kann den Zeitpunkt wissen, so hat Jesus es selbst gesagt (s. Matthäus 25,13). Aber auch wenn wir den Zeitpunkt nicht kennen, sollen wir doch jeden Moment bereit sein.

Es gibt verschiedene Bedeutungen vom „Bereit-Sein“:
Erstens kann man darunter verstehen, ob man selbst als Braut bereit ist, wenn Jesus wiedergekommen ist.
Und zweitens geht es beim Bereit-Sein auch darum, ob die Braut als Ganzes bereit ist, damit Jesus wiederkommen kann.
Wir erklären gleich mehr dazu.

1.) Bereit-Sein, wenn Jesus wiedergekommen ist:

Beim Thema Bereit-Sein für Jesu Wiederkunft ist das Wichtigste, dass wir dann zu Ihm gehören, wenn Er wiederkommt, also dass wir durch Seine Gnade gerettet sind. Das bedeutet, dass wir die Ewigkeit mit Jesus, unserem Bräutigam, verbringen werden. Wenn wir also zu Ihm gehören, dann sind wir auch bereit, wenn Er wiederkommt.

Manche denken nun vielleicht auch: Wenn Jesus erst dann wiederkommen würde wenn man „perfekt“ wäre, dann würde Er ja nie wiederkommen. Weil wir ja nie perfekt wären. Weil Jesus Sich ja „eine Braut ohne Flecken und Runzeln“ wünscht wie es in Epheser 5,26-27 heißt. Aber Er hat uns ja schon neu gemacht (s. 2. Korinther 5,17)! Wir sind schon Seine Braut, die zu Ihm gehört. Jesus ist unsere Heiligung und Erlösung (s. 1. Korinther 1,30). Durch Ihn haben wir Gottes Gerechtigkeit bekommen (s. 2. Korinther 5,21).
Aus eigener Kraft könnte man nie bereit sein. Bei Menschen ist das unmöglich. Aber Jesus hat uns bereit gemacht durch Sein Werk am Kreuz und durch unsere Geburt von Neuem. Er hat es für uns getan, um Sich Seine Braut zuzubereiten, aus Gnade. In Epheser 2,8-9 (SLT) heißt es: „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“

Und manche fragen sich vielleicht auch, ob sie schon „bereit genug“ sind, bzw. was sie tun können, um „noch bereiter“ zu sein für Jesu Wiederkunft. Dazu sollten wir uns fragen: „Können wir noch geretteter sein als gerettet? Können wir noch gerechter werden, als die Gerechtigkeit Gottes, zu der wir bei unserer Bekehrung gemacht worden sind?“ Nein, denn wenn wir gerettet und gerecht sind durch Ihn, dann gibt es davon keine Steigerung, wir können da nichts mehr hinzutun. Wir sind gerettet, wir sind Gottes Gerechtigkeit, also sind wir auch bereit, wenn Jesus wiederkommt.

Wir sind abgewaschen, geheiligt und gerechtfertigt worden im Namen des Herrn Jesus Christus und durch das Wirken des Heiligen Geistes, wie es in 1. Korinther 6,11 heißt. Und in den Versen 19 und 20 im selben Kapitel lesen wir, dass wir nicht mehr uns selbst gehören, sondern dass wir um einen Preis erkauft wurden für Gott. Jesus hat den vollen Brautpreis für uns bezahlt. Jesus hat bezahlt um uns für Sich zu haben, also sind wir auch in Ewigkeit bei Ihm, wenn Er wiederkommt. Wir sind ja schon jetzt „ein Geist“ mit Ihm, wie wir in Vers 17 dieses Kapitels lesen. Im Kontext dieser Verse wird das Thema „Braut“ angedeutet. Denn der Kontext ist das Verhalten in der menschlichen Ehe und die Begründung, warum wir uns von Unzucht bzw. Hurerei fernhalten sollen. An anderer Stelle deutet Paulus dieses als Bild für Jesus und die Braut-Gemeinde, darauf werden wir später noch im Abschnitt „Die Beziehung zwischen Braut und Bräutigam“ eingehen.

2.) Bereit-Sein, damit Jesus wiederkommen kann:

Auch, wenn jeder, der gerettet ist, bereit ist, wenn Jesus wiederkommt, so ist aber die Braut als Ganzes noch nicht bereit, damit Jesus wiederkommen kann. Denn die Seelenernte ist noch nicht abgeschlossen. Die Braut ist noch nicht fertig. In Offenbarung 19,7-8 (SLT) heißt es, „die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend; denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen.“ Und in Vers 11 beginnt die Wiederkunft Jesu. Das heißt, es wird einen Zeitpunkt geben, wenn die Braut-Gemeinde bereit ist, wenn sie fertig ist.
Eines müssen wir auf jeden Fall wissen: Bevor Jesus wiederkommt, muss es noch eine große Seelenernte geben. Jesus sagte nämlich: „Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen.“ (Matthäus 24,14 SLT). Gott will, dass jeder Mensch Chancen bekommt, Jesus anzunehmen, um gerettet zu werden (s. 1. Timotheus 2,4-6). Und bis zu Jesu endgültiger Wiederkehr können noch Menschen gerettet werden. Und nur Gott selber weiß, wann aus Seiner Sicht die Seelenernte beendet ist und wann Jesus wiederkommt. 

Und wahrscheinlich wird es vor Jesu endgültiger Wiederkunft auch noch eine Reformation der Braut-Gemeinde Gottes als Ganzes geben müssen. Und das bedeutet, bestehende Strukturen, Dogmen, Theologien und Glaubenspraktiken zu überprüfen und zu schauen, ob sie auch wirklich dem entsprechen, was die Schrift lehrt, oder ob sie von Menschen gemacht sind. Und daraus folgt, dass manches dann verändert werden muss.

Wenn wir uns mit Jesu Wiederkunft beschäftigen, dann dürfen wir nicht vergessen, dass wir schon jetzt mit Ihm leben dürfen. Denn wir können schon jetzt die Stimme unseres Bräutigams hören und mit Ihm durchs Leben gehen.
Unser Teil, den wir zum „Bereit-Sein“ der Braut als Ganzes beitragen können, ist, dass wir eng verbunden mit Jesus leben. Dass wir nah bei Ihm sind in allen Bereichen unseres Lebens. Und dass wir uns von Ihm transformieren bzw. reformieren lassen. Und daraus folgt, dass wir auch anderen Christen dabei helfen können mit Jesus zu leben und dass wir Menschen von Jesus erzählen können, damit sie gerettet werden können. Jesus ist der Herr, Er steht im Mittelpunkt dabei.
Wir dürfen schon jetzt Gemeinschaft mit unserem Bräutigam haben. Und um diese Gemeinschaft und Beziehung geht es im nächsten Abschnitt.

Die Beziehung zwischen Braut und Bräutigam

Jeder von uns ist also ein Geliebter des HERRN. Paulus drückt es sogar so aus, dass wir mit Jesus „verlobt“ sind (s. 2. Korinther 11,2). Also hat jeder von uns eine innige Verbindung mit Jesus. Und an einer anderen Stelle vergleicht Paulus diese Vertrautheit mit Jesus auch mit der Liebe zwischen Mann und Frau:

„Ebenso sind die Männer verpflichtet, ihre eigenen Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber; wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehaßt, sondern er nährt und pflegt es, gleichwie der Herr die Gemeinde. Denn wir sind Glieder seines Leibes, von seinem Fleisch und von seinem Gebein. »Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«. Dieses Geheimnis ist groß; ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde.“
(Epheser 5,28-32 SLT)

Die Liebe zwischen Mann und Frau wird hier als ein Bild auf die Liebe zwischen Jesus und Seiner Braut-Gemeinde gedeutet. Und wie bereits gezeigt, gilt das auch für jeden einzelnen Christen. Diese Verbindung mit Jesus ist geistlich gemeint. Wir sind ein Geist mit Jesus (s. 1. Korinther 6,17). Es ist wichtig zu verstehen, dass es hierbei nicht um irdische, körperliche Sexualität geht, sondern es ist ein Bild für unsere geistliche Verbindung zu Gott bzw. unsere Einheit mit Ihm. Und diese Verbindung bzw. Einheit können wir auch erleben.

Es geht dabei um Gottes Liebe, die noch größer ist, als ein Mensch von sich selbst (aus eigener Kraft) geben könnte. Menschliche Liebe ist irdisch, aber Gottes Liebe ist himmlisch. Gottes Liebe ist bei Menschen aus eigener Kraft unmöglich. Aber mit Gott ist sie möglich, denn genau diese Liebe ist Frucht des Geistes und bei uns Gläubigen in unser Herz ausgegossen durch den Heiligen Geist (s. Galater 5,22; Römer 5,5). Es gibt verschiedene Arten von Liebe, z.B. die menschliche Liebe zwischen Freunden, die menschliche Liebe zwischen Eltern und ihren Kindern, die menschliche Liebe zwischen Mann und Frau und die Liebe Gottes, welche die größte davon ist. Mit der Liebe Gottes kann und soll man auch andere Menschen lieben. Sie befähigt uns zu echter Nächstenliebe und sogar zur Feindesliebe (s. Matthäus 19,19 und 5,44). Man kann sich aber auch als Christ dafür entscheiden, ob man sich mit dieser Liebe von Gott erfüllen lässt und dann mit dieser Liebe liebt oder ob nicht.

In Deiner Beziehung zu Jesus geht es mehr um Dein Herz als um Deinen Kopf. Es geht zuerst um das Innere, erst danach um das äußerlich Sichtbare. Es geht zuerst um unsere spirituelle (also geistliche) Beziehung zu Gott und unsere Begegnung mit Ihm. Es geht zuerst um das Himmlische.

Wir sind zuerst Gottes Geliebte und erst dann Gottes Arbeiter. Wir arbeiten nicht, um geliebt zu werden, sondern wir arbeiten weil wir geliebt sind. In 1. Johannes 4,19 (LUT 84) heißt es: „Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.“ Wir lieben Ihn zurück mit der Liebe, die von Ihm kommt – somit ist es wieder ein Fluss, der aus Ihm zu uns und durch uns zu Ihm zurück (oder auch zu anderen Menschen hin) fließt.

Zu unserer vertrauten Beziehung mit Jesus finden wir sehr viel in der Bibel. Zum Beispiel finden wir im Hohelied viele Bilder, die prophetisch auf die Beziehung zwischen Jesus und Seiner Braut hindeuten. Und im Neuen Testament lesen wir, wie Johannes an der Brust von Jesus lag (s. Johannes 13,23-25). Es geht um eine geistliche Einheit, denn wir sind ein Geist mit Jesus (s. 1. Korinther 6,17). Jesus lebt in uns (s. Kolosser 1,27). Hieraus folgt eine vertraute, innige Beziehung. Jesus hat am Kreuz ALLES getragen, was jemals zwischen uns und Gott stehen könnte. Die Braut lebt in der Gnade und Gunst ihres Geliebten. Das ist nichts, was man sich verdienen oder erarbeiten müsste oder könnte. Jesus will in erster Linie Liebe und erst dann Werke.
Gott selbst sagt in Hosea 6,6 (SLT):

„Denn an Liebe habe ich Wohlgefallen und nicht am Opfer, an der Gotteserkenntnis mehr als an Brandopfern.“

In Matthäus 26,6-13 finden wir die Begebenheit, wo eine Frau Jesus mit kostbarem Salböl übergießt. Man hätte das Salböl ja auch teuer verkaufen können und mit dem Geld den Armen in der Welt dienen können, schlugen die Jünger vor. Jesus Antwort zeigt uns, dass der „Dienst“ an IHM eine höhere Priorität hat. Der „Dienst“ an Jesus kommt vor dem Dienst an und in der Welt, dieser sollte aber dennoch nicht vernachlässigt werden. Mit dem „Dienst“ an Jesus ist die persönliche Gemeinschaft mit Ihm gemeint. Und Jesus dient uns darin auch, indem Er uns erfrischt, ermutigt, tröstet, lehrt usw.

Und aus dieser Gemeinschaft mit Jesus bringen wir auch Frucht hervor. Dazu kann man die Schwangerschaft und die Geburt als geistliches Bild nehmen. Jesus legt etwas Geistliches in uns hinein, das dann in uns heran wächst. Es nimmt Gestalt an und wenn die Zeit reif ist kommt die Geburt und Sein Werk kommt durch uns in die Welt. Das Wort wird Fleisch, durch uns, durch Seine Braut, durch Seinen Leib. Dieses Wort, das Er als Sein Reden bzw. als Sein Wort in uns hineinlegt, kann z.B. eine Vision sein, ein Auftrag, ein Bauprojekt, eine Berufung, ein Bauplan etc.
Wir können das auch bei dem Bild mit dem Weinstock in Johannes 15,1-9 erkennen. Wir hängen als Reben an Jesus, dem Wahren Weinstock. Nur in dieser Verbindung zu Ihm bzw. Einheit mit Ihm können wir Frucht hervorbringen.

Es ist wichtig, dass Du Deinen persönlichen Zugang zu Jesus bzw. in die Gegenwart Gottes findest. In Seiner Gegenwart hast Du Brautzeit mit Jesus. Jesus ist für uns Bräutigam, aber auch HERR, Freund, Bruder, Lehrer,… usw. Und deshalb kann auch Deine Gemeinschaft mit Ihm (Anbetung, Gebet usw.) unterschiedlich aussehen, je nachdem, welche Facette von Ihm bzw. welcher Aspekt der Beziehung gerade bei Ihm für Dich dran ist.
Das Wichtigste ist dabei in erster Linie: Finde Deinen eigenen Zugang in Gottes Gegenwart! Das kann zum Beispiel im Gebet oder auch Sprachengebet, bei Lobpreismusik oder ohne Musik im Stillen, beim Spazierengehen, im Sitzen, Stehen, Liegen etc. sein. Wenn Du noch nicht weißt, wie Du in Seine Nähe kommst, dann begib Dich am Besten erstmal in die Position, wo es Dir am leichtesten fällt.
Und von der Position aus fällt es Dir auch leichter, Sein Reden wahrzunehmen. Zum Beispiel über Bilder, Visionen, Bibelstellen, gedanklich hörbare Worte (siehe dazu auch dieser Artikel: „Wie spricht Gott zu mir?“).

Was „Brautzeit“ sonst noch und für Dich persönlich bedeutet

Zum Thema „Braut“ und „Brautzeit“ könnte man noch viel mehr sagen, aber das würde zu ausführlich werden. Du kannst auch mal in einer Online-Bibel einen Suchbegriff, z.B. „Braut“, „Bräutigam“, „Hochzeit“ etc. eingeben und weitere Bibelverse dazu ansehen.
Hier ein Beispiel: Suchbegriffe „Hochzeit“ im Neuen Testament (von der Seite bibleserver.de)

Diesen Link und auch weitere Links zu weiteren Beiträgen zu dem Thema findest Du am Ende des Artikels auch nochmal als Übersicht.
Und am Ende von diesem Artikel findest Du außerdem einen Abschnitt mit persönlichen Fragen zum Thema Brautzeit und Bauzeit, die Du Gott stellen kannst.

Die Brautzeit wird auch in der physischen Welt sichtbar, denn Gottes Gegenwart beeinflusst die Welt (dazu später noch mehr). Schon allein Gottes Gegenwart, z.B. in Gebet, Anbetung, Soaking etc., verändert diese Welt, unabhängig davon, ob wir selber praktisch an dieser Veränderung arbeiten. Aber unsere Brautzeit mit Jesus führt auch dazu, dass wir praktisch in der Welt tätig werden und mit Ihm zusammen arbeiten, denn aus der Brautzeit folgt die Bauzeit.

Und was bedeutet „Bauzeit“?

Nun wollen wir uns mal ansehen, was die „Bauzeit“ bedeutet.

Zuerst ist wichtig, dass Du selbst weißt:

Gott gebraucht Dich aus Gnade

Gott kann Dich so gebrauchen, wie Du bist, weil Er selber in Dir lebt. Er kann Dich auch dann gebrauchen, wenn Du Dich schwach und zerbrochen fühlst, denn es geht um Gottes Kraft in uns und durch uns. Dazu heißt es im 2. Korinther 4,7 (SLT): „Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überragende Kraft von Gott sei und nicht von uns“.

Gott gebraucht uns so, wie wir gerade sind, aber Er lässt uns nicht so. Wie ein guter Handwerksmeister bildet Jesus Seine Lehrlinge aus, leitet sie an, lässt sie in und an ihren Aufgaben wachsen und bringt sie zur Reife.

Wichtig ist: Wenn Gott Dir gesagt hat, dass Du etwas tun sollst und Er Dir sagt, dass das zeitlich dran ist, dann tu es, auch wenn Du Dich selbst noch nicht „bereit“ fühlst. Nur GOTT kann entscheiden, ob wir für etwas bereit sind oder ob nicht.

Was ist das Fundament, auf dem gebaut werden soll?

Jesus ist das Fundament (s. 1. Korinther 3,10-11). Es geht bei dem Fundament aber auch um Seine Worte, denn wer Seine Worte hört und umsetzt und auf Jesus baut, der ist wie der Hausbauer, der auf dem sicheren Felsen baut (s. Matthäus 7,24). Jesus ist der Fels (s. 1. Korinther 10,4). Und Jesus selbst ist das lebendige Wort Gottes (s. Johannes 1,1 und Offenbarung 19,13). Es geht hierbei also nicht nur um Bibelverse für sich allein genommen, sondern um Gottes persönliches Reden zu uns, wobei Er durch Seinen Geist auch die Bibel gebraucht und für uns lebendig macht. Und die Bibel dient uns als Richtschnur, um alles daran zu prüfen mit der Hilfe des Heiligen Geistes (s. 1. Thessalonicher 5,21).

Das Zentrale in Jesu Worten ist Sein Evangelium, Seine Frohe Botschaft. Es geht darum, was Er für uns am Kreuz getan hat, es geht um Gottes Heilspläne für diese Welt. Es geht um Gottes Liebe, Barmherzigkeit und Gnade.

Was soll „gebaut“ werden?

Dazu wollen wir uns erstmal ganz allgemein ansehen, was wir als Christen „bauen“ sollen:

In der Bibel wird Gottes Reich beschrieben, das auf Erden sichtbar werden soll, also das gebaut werden soll. Und Gottes Reich und Seine Braut-Gemeinde sind untrennbar miteinander verbunden. Also kann das Bauen Seines Reiches und das (Auf)-Bauen Seiner Braut nicht getrennt werden. Und „Seine Braut“ bedeutet ja auch, Sein Leib, Seine Kinder, Seine Familie etc. 

Und die Bibel enthält quasi Baupläne für das, was Gott auf Erden durch Seinen Leib (also durch uns) bauen will. Dabei geht es vor allem um das Neue Testament der Bibel, da wir unter dem Neuen Bund sind.

Epheser 2,20-22 spricht davon, dass die Braut-Gemeinde aufgebaut wird zu einem geistlichen Tempel, in dem Gott wohnt. Bei dem „Tempel“ geht es um kein Gebäude, sondern um Menschen. Gott wohnt nicht in einem Haus (siehe Apostelgeschichte 7,48-49), sondern in den Menschen, die Jesus angenommen haben. Es geht also darum, dass Menschen errettet werden und geistlich wachsen und reifen. Hier geht es aber auch um Versammlungen, Treffen und Gruppen, wo der Leib Christi sich auch physisch sichtbar trifft und zusammenkommt. Zum Beispiel um einander zu ermutigen, einander zu lehren, einander (auch mit den Gaben des Geistes) zu dienen, um Zeugnis zu geben, um einander zu stärken, um Gemeinschaft zu haben etc.
Hier ist es wichtig, dass wir erkennen, dass es GOTTES Tempel ist, SEINE Wohnung im Geist in uns allen. Und dort bestimmt Gott, wie es laufen soll, nicht menschliche Leiter mit eigenen Ideen. Es geht um Rahmen, die Gott durch den Geist füllen kann, wo Er (z.B. durch Prophetie) auch wirklich reden darf und wo Gott das Programm bestimmt. Und das bedeutet, dass wir Seine Stimme hören müssen und rausfinden, was Gott gerade für uns als Gruppe auf dem Herzen hat.
Es ist wichtig, dass wir erkennen, dass es bei dem „Tempel“ nicht um ein Kirchengebäude bzw. eine von Menschen gemachte Organisation geht. Wir bauen nicht „Gemeinde XYZ“, auch keine bestimmte Bewegung oder Denomination (Kirchenbund). Manche Christen denken nun vielleicht als erstes, dass es bei dem Bauen darum, geht, „ihre Gemeinde XYZ in ihrer Stadt“ zu bauen und zu vergrößern. Aber das ist nicht automatisch so. Es geht darum, Gottes Königreich auf Erden und Seine Braut-Gemeinde zu bauen. Und das ist größer als jeder Versuch, eine Kirche, eine Organisation oder eine irdische Bewegung zu bauen. Gottes Braut-Gemeinde wird auch in Hebräer 12,22-24 (SLT) beschrieben:

„sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln, zu der Festversammlung und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten, und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zu dem Blut der Besprengung, das Besseres redet als [das Blut] Abels.“

Wir sehen hier, dass die Begriffe „Braut, Gemeinde und Stadt“ das Selbe bedeuten, denn die Stadt bzw. Gemeinde in Hebräer 12 ist die selbe, die auch in Offenbarung 21,2 (SLT) beschrieben wird: „Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.“
Jesu Braut-Gemeinde ist eine himmlische Realität, die auch auf Erden sichtbar wird. Die Christen der Braut-Gemeinde haben eine geistliche Einheit. Und diese Einheit steht um ein Vieles höher als menschliche Versuche, eine irdische Einheit unter den Christen zu bewirken, indem sie menschlich versuchen, die kirchlichen Organisationen zu vereinigen.

Und vieles, was in dieser Zeit gebaut werden soll, wird in der Welt sein, außerhalb von Kirchen bzw. Gemeinden. Vieles wird dort gebaut werden, wo die Menschen sind, die gerettet werden sollen. Sozusagen als Außenposten des Himmels in einer Welt, die Gottes Liebe und Errettung dringend nötig hat. Als Kontaktpunkte und Möglichkeiten wo Menschen aus der Welt mit dem Leib Christi in Kontakt kommen können.
Aber es gibt auch Dienste und Berufungen innerhalb der Braut-Gemeinde, zur Zurüstung und Erbauung der Braut. Und dadurch wird den anderen Christen quasi der Rücken gestärkt und diese werden bei ihren individuellen Bauprojekten bzw. bei der Ernte unterstützt. Und das kann auch Teamwork beim Bauen bedeuten, also dass der Leib Christi mit Jesus zusammen gemeinsam das Reich Gottes baut. Und das bedeutet, dass Christen, die zu Jesus gehören, Seine Stimme hören und Ihm nachfolgen, mit Jesus zusammen miteinander bauen. Und dieses „mit Jesus zusammen miteinander“ steht um ein Vieles höher als Bewegungen und Denominationen.

Das waren jetzt ein paar allgemeine Beschreibungen, was Gott mit uns in der Welt bauen möchte. Es geht aber auch darum, dass Du persönlich von Ihm hörst und empfängst, was Er davon ganz praktisch mit Dir tun möchte.

Es geht um die Werke, die Gott für Dich vorbereitet hat

In Epheser 2,10 heißt es, dass Gott „vorbereitete Werke“ für uns hat, in denen wir wandeln sollen.
Jesus ist der Herr, also ist Er auch der Bau-Herr. Er sagt, was und wie gebaut werden soll, denn es sind SEINE Werke. Jesus ist der Herr der Ernte (s. Lukas 10,2), Er sagt uns, wie wir Seine Ernte einbringen sollen.

Nur wenn wir Seine Worte für uns persönlich hören und umsetzen, wird das Gebaute auch Bestand haben (s. Matthäus 7,24-27). Wenn der Herr nicht mit den Bauleuten baut und nicht durch sie wirkt, dann arbeiten sie vergebens (s. Psalm 127,1). Hierbei geht es um Seine Kraft, Seinen Geist, Seine Weisheit, Seinen Segen, Seine Hilfe…

Wenn Du den Willen hast, mit Gott bauen zu wollen, dann ist schon mal sehr gut. Aber wenn Du ohne Auftrag, also ohne ein persönliches Reden von Ihm loslegst, dann kann das schief gehen. Das kann unnötige geistliche Kämpfe auslösen. Geistliche Kämpfe kommen zwar auch beim richtigen Bauen vor, aber unnötige geistliche Kämpfe solltest Du vermeiden. Deshalb: Warte, bis Du von Gott einen Auftrag gehört hast und fang dann an. Oder frag Ihn, wie Du die Aufträge in der Bibel (z.B. den Missionsauftrag) konkret mit Ihm umsetzen sollst und was wann dran ist.

Es geht auch darum, mit dem richtigen Baumaterial zu bauen (s. 1. Korinther 3,12). Hier geht es um Baumaterial, das Ewigkeitswert hat. Es geht um Gottes geistliches Baumaterial. Es geht darum, dass das Gebaute auch Bestand hat im Himmel, in Gottes Reich (siehe Verse 13-15). Das bedeutet, von Gott zu empfangen, im Geistlichen wie auch im Natürlichen. Es geht darum, das einzusetzen, was Er uns gibt.

Praktisch bedeutet Bauzeit auch, dass wir Gott selber fragen müssen und selber Seine Stimme dazu hören müssen, was und wie Er mit uns und durch uns bauen will. Es geht darum, die Werke, die Er für uns vorbereitet hat, zu entdecken und da reinzugehen.

Die Werke, die Gott für Dich vorbereitet hat, hängen oft eng mit Deiner Berufung zusammen. Gott hat für jeden Menschen eine Berufung, sozusagen einen Lebensplan, der mehrere Pläne enthält. Weißt Du schon, was Deine persönliche Berufung von Gott ist? Wir haben dazu auch ein kostenloses E-Book bzw. Textdokument gemacht, das Du unter diesem Link findest: „Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben“ Du kannst das Dokument herunterladen und ausdrucken. Darin findest Du Abschnitte mit Fragen, die Du Gott stellen und mit Ihm gemeinsam für Dich selbst beantworten kannst. Und auch wenn Du schon weißt, wozu Gott Dich berufen hat, kann es hilfreich sein, ganz neue Aspekte Deiner Berufung zu entdecken. Und noch weitere Beiträge zum Thema findest Du unter diesem Link: Themenreihe Berufung

Und es geht auch um die Reihenfolge der Werke

Vielleicht hast Du von Gott schon mehrere Werke bzw. Aufträge bekommen, die Du tun sollst. Wenn Du von Gott gehört hast und jetzt weißt, was Du an Werken tun sollst, dann könntest Du ja sofort mit einem Werk davon anfangen, oder? Nein, denn auch die Reihenfolge der Werke ist wichtig. Frage Gott, was Du davon zuerst tun sollst. Sozusagen die Reihenfolge der „Bauzeiten“.

Gott kann Dir die Reihenfolge zeigen, ähnlich wie bei einem Fahrplan, auf dem Du die Wege und Haltestellen sehen kannst. Das ist wie bei einem großen Bau-Projekt: Es gibt einen übergeordneten Projekt-Plan mit unterschiedlichen Teilprojekten, mit Phasen, mit Meilensteinen und mit konkreten Projektschritten.

Aber es ist nicht immer so, dass Gott uns schon vorher den gesamten Weg bzw. die gesamte Reihenfolge zeigt. Manchmal ist es so, dass man nur den ersten Schritt sieht, den Gott einem zeigt. Wenn Er Dir ansonsten nichts Weiteres dazu zeigt, dann fang mit diesem Schritt an. Gott will, dass wir Ihm im Glauben folgen, auch dann, wenn wir nicht wissen, welche weiteren Schritte nach einem einzelnen Schritt kommen.

In unserem kostenlosen E-Book bzw. Textdokument „Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben“ findest Du auch einen Abschnitt mit der Überschrift „Deine Berufung: Die nächsten Schritte“, in dem Du auch die Reihenfolge notieren kannst.

Es geht nicht nur ums Bauen, sondern manchmal auch ums Abreißen

Es geht bei der Bauzeit nicht immer nur um das Bauen, sondern manchmal auch darum, etwas abzureißen.

Gott sagte zu Jeremia:

„Siehe, ich setze dich am heutigen Tag über die Völker und über die Königreiche ein, um auszurotten und niederzureißen, und um zu zerstören und abzubrechen, um zu bauen und zu pflanzen.“
(Jeremia 1,10 SLT)

Gottes Plan ist es, dass Er durch Seinen Leib (also durch uns) auf der Erde baut und pflanzt. Gott will die Erde nicht so lassen, wie sie ist, Er hat bessere Pläne für die Welt als das Reich der Finsternis. Dazu gehört aber auch, dass die falschen Sachen weg müssen um Platz für das Neue von Gott zu schaffen.

So wie im Natürlichen manchmal ein Boden erst bearbeitet werden muss, damit man etwas säen oder pflanzen kann, so ist es auch manchmal im Geistlichen. Manchmal muss der Bauplatz erst vorbereitet werden, bevor etwas Neues aufgebaut werden kann. Evtl. müssen Gestrüpp oder Steine beseitigt werden oder ein alter Schuppen oder eine Ruine müssen abgerissen werden.

Es ist wie gesagt manchmal so, aber nicht immer. Im Natürlichen muss man ja auch nicht immer einen Boden bzw. Bauplatz vorbereiten, wenn er schon bereit genug ist. Es gilt also wieder: Frag Gott dazu, ob etwas abgerissen werden soll.

Aber das ist KEIN Aufruf zur Gewalt oder zu einer rechtswidrigen Tat. Das „Abreißen“ muss Gottes Wesen haben. Und es muss in Liebe, Demut, Barmherzigkeit etc. geschehen. Denn Gott will das Böse mit dem Guten überwinden (s. Römer 12,21). Nicht mit Gewalt. Wenn „Christen“ durch physische Gewalt Dinge zerstören wollen, dann kann es sein, dass sie von einem falschen Geist beeinflusst werden (s. Lukas 9,54-56).
Etwas anderes ist es natürlich, wenn Christen in Regierungspositionen bzw. weltlichen Ämtern ihre rechtmäßigen Mittel nutzen, um Dinge abzubrechen bzw. auszureißen. Und wenn sie dadurch Gottes Pläne umsetzen.

Beim Abreißen geht es aber nicht nur um das Abreißen von weltlichen Dingen, sondern auch um das Abreißen in persönlichen Bereichen. Frage Gott auch, ob Du etwas in Deinem Leben, Umfeld etc. „abreißen“ sollst.
Das kann z.B. innere Heilung bedeuten, z.B. dass bittere Wurzeln in uns ausgerissen werden sollen. Es kann bedeuten, dass alte Gewohnheiten abgelegt werden sollen oder dass falsche Gedankengebäude abgerissen werden sollen. Es kann auch bedeuten, dass Lügen des Feindes entdeckt und entfernt werden sollen, die uns sonst beim Bauen behindern würden.

Die Gemeinschaft mit Jesus nicht vernachlässigen

Es ist wichtig, dass wir beim Bauen die erste Liebe nicht verlieren, wie die Gemeinde in Ephesus (siehe Offenbarung 2,1-5). Sie haben hart gearbeitet, aber ihre erste Liebe dabei verlassen. Gott ermahnt sie, zurück zur ersten Liebe umzukehren und wieder die ersten Werke zu tun, die noch von der ersten Liebe geprägt waren.

Bei dem ganzen Bauen geht es nämlich auch darum, dass wir die Gemeinschaft mit Jesus haben, nicht nur die Werke tun (siehe die Gemeinde von Ephesus in Offenbarung 2,1-5). Und das gilt auch dann, wenn wir wissen was Er will was wir tun sollen. Auch dann sollen wir immer wieder in Seine Nähe kommen und bei Ihm auftanken. Auf der Baustelle wird auch immer wieder Pause gemacht. Man braucht Zeiten zum Erholen und zum Auftanken. Man braucht „Frühstückspausen“ für (geistliche) Speisen, Erfrischungen und sozusagen Kaffee mit Gott aber auch mit den menschlichen Kollegen auf der Baustelle. Man braucht Zeiten, wo man mit Jesus als Bau-Herrn über das Bauprojekt redet. Aber auch Zeiten wo man mit Ihm als geliebten Bräutigam und Freund redet und Gemeinschaft hat, wo es nur um Ihn und die Beziehung geht und nicht nur um die Arbeit.

Und natürlich brauchen wir auch einfach so Gemeinschaft mit Ihm, einfach weil Er gut ist, Er uns liebt und weil die Braut gerne in der Nähe des Bräutigams ist…

Was „Bauzeit“ für Dich persönlich bedeutet

Zum Thema „Bauzeit“ könnte man auch noch viel mehr sagen, aber das würde zu ausführlich werden. Du kannst auch mal in einer Online-Bibel passende Suchbegriffe eingeben und weitere Bibelverse dazu ansehen. Hier der Link zu einer Online-Bibel: bibleserver.com

Diesen Link und auch weitere Links zu weiteren Beiträgen zu dem Thema findest Du am Ende des Artikels auch nochmal als Übersicht.
Und am Ende von diesem Artikel findest Du außerdem einen Abschnitt mit persönlichen Fragen zum Thema Brautzeit und Bauzeit, die Du Gott stellen kannst.

Zusammenfassung von Brautzeit UND Bauzeit:

Der Strom Gottes, der in die Welt fließt

Hier ein Eindruck am Ende der Botschaft, der es nochmal ausdrückt und bildlich darstellt. Es geht darum, dass die Braut in der Gegenwart Gottes vom Himmel her empfängt und das Empfangene in der Welt weitergibt. Und dabei geht es wieder darum, dass Du dazu auch eine persönliche Offenbarung bzw. Erfahrung mit Gott hast. Bitte Jesus auch, dass Er Dich durch den Geist da hineinführt.

Ich hatte dazu vor Kurzem folgenden Eindruck: Ich habe in Sprachen gesungen und hatte dabei ein Bild, wie Jesus auch gesungen hat und wir gemeinsam gesungen haben. Dann sah ich, während dem Singen, dass ein gemeinsamer Strom in die Welt floss.

Erst nach diesem Eindruck habe ich wieder an die Jahresprophetie für 2017 gedacht, bei der ich ja die Worte „Brautzeit und Bauzeit“ bekommen hatte. Und da habe ich gemerkt, dass es der Eindruck mit dem Strom auch ausdrückt. Es ist der Strom, der beides beinhaltet: Der Strom, der vom Thron durch uns und in die Welt fließt.

Dieser Strom wird in Offenbarung 22,1-2 (SLT) beschrieben:

„Und er zeigte mir einen reinen Strom vom Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der ausging vom Thron Gottes und des Lammes. In der Mitte zwischen ihrer Straße und dem Strom, von dieser und von jener Seite aus, [war] der Baum des Lebens, der zwölfmal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt, jeweils eine; und die Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker.“

Der Strom wird auch in Hesekiel 47,1-12 näher beschrieben.

Dieser Strom ist der Heilige Geist. Der Strom des Heiligen Geistes bringt Leben wo Er hinfließt. Was Er berührt, das verändert Er. Das Lebendige Wasser aus Gottes Gegenwart bringt Heilung, Befreiung, Versorgung, Transformation… aber auch eine große Seelenernte (s. Joel 3; Habakuk 2,14).

In Epheser 2,6 und in Vers 10 (SLT) heißt es:

Gott „hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen [Regionen] in Christus Jesus“ und wir sind aber auch „erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen“.

Das beschreibt wieder die himmlische Brautzeit und die Bauzeit auf Erden. Gott hat uns also dorthin gesetzt, wo der Strom des Heiligen Geistes im Himmel entspringt (s. Offenbarung 22,1). Der Heilige Geist ist der Strom vor dem Thron, und gleichzeitig lebt Er in uns. Also fließt der Strom auch aus uns heraus und berührt die Welt (siehe Johannes 7,37-39). Wo wir hingehen, da fließt auch der Strom des Lebens. Das bedeutet auch, dass wir mit Jesus und in der Kraft des Heiligen Geistes in der Welt arbeiten.
Und dadurch kommt es zu Transformation: Die Welt wird vom Strom des Lebens berührt und verändert. Und Gottes Pläne werden durch und mit uns in Teamwork umgesetzt und es wird das gebaut, was Gott geplant hat. Und das hat dann auch Ewigkeitswert, z.B. dadurch, dass Menschen gerettet werden.
Bei dem Strom geht es also einerseits darum, dass allein schon durch den Strom bzw. durch Gottes Gegenwart das Umfeld verändert wird. Es kann aber auch sein, dass Du in der Gegenwart Gottes von Gott prophetische Eindrücke, Proklamationen, Gebetsanliegen etc. aussprechen und freisetzen sollst oder dass Du von Ihm konkrete Baupläne empfängst.

Dass der Strom durch uns fließt, kommt aus unserer Verbindung und Gemeinschaft mit Jesus, was sich auf vielfältige Weise ausdrücken kann. Der Eindruck von vorhin drückt aus, dass der Sprachengesang bzw. das Sprachengebet für mich oft ein passender Weg ist, um diesen Strom in die Welt fließen zu lassen. Wir gehen davon aus, dass es auch für die meisten Christen der passende bzw. einfachste Weg ist, um den Strom freizusetzen, um tiefer reinzugehen und um das mehr und mehr fließen zu lassen. Wobei Gott Dir auch noch weitere Wege bzw. Zugänge zeigen kann. Sei deshalb offen und lass Dich von Ihm leiten und lehren.
Gott will aber auch jedem Christen das Sprachengebet geben (s. z.B. Markus 16, 17-18; 1. Korinther 14,5). Mehr dazu wie Du das Sprachengebet von Gott empfangen kannst, kannst Du auf dieser Unterseite lesen: Gebet für die Geistestaufe (Taufe im Heiligen Geist) und Sprachengebet

In einem anderen Artikel von uns kannst Du auch über den Strom Gottes und verschiedene Wege bzw. Zugänge lesen: Wie Du Dich immer wieder vom Heiligen Geist erfüllen lassen kannst

Und in einem anderen Artikel von uns kannst Du lesen, wie speziell das Sprachengebet wie ein heilender Strom wirkt: Die heilende Wirkung des Sprachengebets (geistliche, seelische und körperliche Heilung)

Und weitere Beiträge zum Thema Heiliger Geist, Geistesgaben etc. findest Du unter: Übersicht der Artikel über das Wirken des Heiligen Geistes

Der Eindruck mit dem Strom zeigt wieder: Brautzeit geht nicht ohne Bauzeit… Und Bauzeit geht auch nicht ohne Brautzeit… Wir dürfen also weder das eine noch das andere vergessen. Es geht dabei um ein und dieselbe Zeit. Und man kann es auch deshalb nicht trennen, weil wir als die Braut arbeiten. Weil wir ja auch während der Bauzeit, also während dem Arbeiten, die Braut SIND.

Das Bild mit dem Wasser-Strom drückt auch wieder beides aus, denn mit Wasser kann man sehr viel arbeiten, z.B. kann man eine Wassermühle antreiben oder einen Garten bewässern. Aber man soll sich mit dem Wasser auch erfrischen, z.B. indem man darin badet oder es trinkt. Das beschreibt auch wieder beides: Brautzeit (Erfrischung mit dem Wasser) und Bauzeit (Arbeit mit dem Wasser).

Wir finden das an vielen Stellen in der Bibel. In Johannes 15 heißt es, dass Jesus der Wahre Weinstock ist. Wir hängen an Ihm und ziehen den Lebenssaft von Ihm. Und nur dadurch können wir in Seiner Kraft wirken und Seine Frucht hervorbringen.
Und eine ähnliche Stelle gibt es in Psalm 1, wo es heißt, dass der Gerechte wie ein Baum ist, der an Wasserbächen wächst, der also direkt das Wasser aus dem Strom zieht. Und dort heißt es auch, dass der Gerechte dadurch Frucht bringt, dass sein Arbeiten (also seine Bauzeit) wohl gerät, dass er Bestand hat und dass Gott seine Wege kennt, also dass Gott in seinen Bauprojekten mit drin ist.
In Jeremia 17,8 (SLT) lesen wir als Ergänzung: „Denn er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln am Bach ausstreckt, der die Hitze nicht fürchtet, wenn sie kommt, sondern seine Blätter bleiben grün; auch in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu sorgen, und er hört nicht auf, Frucht zu bringen.“ Und gerade das ist für uns in dieser Zeit sehr wichtig.
Der Baum in diesen beiden Stellen steht für uns. Aber in Offenbarung 22,2 finden wir auch noch den „Baum des Lebens“. Man kann es so deuten, dass der Baum des Lebens für Jesus steht bzw. für Sein Werk am Kreuz. Der Baum des Lebens wächst an dem Strom in Offenbarung 22,1-2 und bringt Frucht, die zur Heilung bzw. zur Transformation für die Welt dient. Und weil Jesus in uns lebt und durch uns wirkt, können auch wir Frucht hervorbringen, die Heilung und Transformation für die Welt bewirkt. 

Jesus will, dass wir zu Ihm kommen, von Ihm empfangen und von Ihm geistlich trinken. Wir können in Johannes 7,37-39 (SLT) sehr gut erkennen, wie Jesus die Menschen zu sich hinruft:

„[…] Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, welche an ihn glauben; denn der Heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.“

In diesem Vers und in weiteren Bibelversen liest man von einem „Komm“. Es gibt mehrere Bedeutungen von dem Ruf „Komm“. In dem eben genannten Bibelvers geht es um unser Hinkommen zum Strom, in die Gegenwart Gottes. Jesus ruft uns und wir können daraufhin zu Ihm kommen und von Ihm trinken.

Und in Offenbarung 22,17 (SLT) heißt es:

„Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!“

Das drückt auch aus, dass der Heilige Geist bzw. Jesus und Seine Braut gemeinsam in die Welt hinein singen und rufen und dadurch auch die anderen Menschen in Gottes Gegenwart rufen.

Und der Ruf „Komm!“ beschreibt andererseits auch das Kommen Jesu, Seine zu uns kommende Gegenwart und Seine Wiederkehr auf die Erde. Dazu heißt es in Offenbarung 22,20-21 (SLT):

„Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen. — Ja, komm, Herr Jesus! Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen! Amen.“
Zum Bild mit dem Strom passt auch Johannes der Täufer (s. Matthäus 3). Denn bei ihm finden wir beides: Er predigt in der Wüste, aber er tauft im Fluss. Der Fluss bzw. der Strom ist das Zentrale in seinem Dienst.
Und die Braut steht heute im Fluss des Geistes, wie Johannes der Täufer damals im Jordan stand. Aber der Fluss fließt aus der Braut heraus in die Welt hinein. Wo die Braut hingeht, dorthin nimmt sie den Fluss des Geistes mit.
Und die Braut ruft der Welt heute zu wie damals Johannes der Täufer (frei nach Matthäus 3,2-3):
„Kehrt von Herzen um und kommt zu Gott, denn das Reich Gottes ist nahe zu Euch gekommen! Schafft Raum für Ihn und ebnet Ihm den Weg!“
Jetzt noch verschiedene Beispiele zum Strom, wie das auch praktisch aussehen kann.
Beispiele zu Brautzeit und Bauzeit (bzw. zum Strom) in der Bibel
Aus der Brautzeit folgt die Bauzeit. Und das bedeutet praktisch: Mit Jesus zusammen die vorbereiteten Werke zu tun und auf Erden zu bauen (s. dazu Epheser 2,10).

Hier ein paar Beispiele aus der Bibel, wie das konkret aussehen kann:

  • Pfingsten:
    In Apostelgeschichte 1 warteten die Nachfolger Jesu im Gebet und Lobpreis bis sie dann an Pfingsten (Kapitel 2) Gottes Kraft aus der Höhe empfingen. Erst dann wurden sie zu effektiven Zeugen und es gab eine große Ernte und Gottes Gemeinde wurde gebaut (s. auch Apostelgeschichte 1,8; Lukas 24,47-49).
  • Martha und Maria:
    Bei Martha und Maria war in diesem Moment Jesu Gegenwart das „gute Teil“, nicht die Arbeit bzw. der Dienst für Ihn (s. Lukas 10,38-42). Aber aus der Gemeinschaft mit Ihm folgt der Dienst.
  • Der Weinstock und die Reben:
    Jesus ist der wahre Weinstock und wir sind die Reben an Ihm, getrennt von Ihm können wir nichts tun und keine Frucht bringen (s. Johannes 15,1-9).
  • Jesus selbst konnte auf Erden auch nur das tun, was Er den Vater im Himmel tun sah (s. Johannes 5,19).

Zu all diesen aufgeführten Beispielen könnte man noch mehr sagen, aber das würde sonst zu ausführlich werden. Du kannst in der Bibel dazu noch viele weitere Beispiele lesen.

Hier ein paar praktische Beispiele, was das geistlich gesehen bedeuten kann:

  • Es kann sein, dass Du lernen sollst, Deinen Zugang in Gottes Gegenwart zu finden und tiefe Brautzeiten mit Ihm zu haben.
  • Es kann auch sein, dass Du in dieser Zeit lernen sollst, den Zugang in Gottes Gegenwart zu finden und Brautzeit mit Ihm zu haben, auch und gerade dann, wenn die Umstände im Außen schwierig aussehen.
  • Es kann sein, dass Du etwas umsetzen sollst, das Du schon von Gott persönlich gehört hast. Er erinnert Dich sozusagen an laufende bzw. bevorstehende Bauprojekte.
  • Es können auch neue Bereiche in Deiner Berufung sein, zu denen Du von Gott berufen wirst.
    (Siehe auch Themenreihe Berufung)
  • Es kann auch eine Geistesgabe (oder mehrere) sein, die Du wieder oder mehr praktizieren sollst.
  • Es kann auch sein, dass Du mit Gottes Hilfe und mit Seiner Kraft lernen sollst, Ängste und Herausforderungen anzugehen und zu überwinden. Also, dass Du lernst, das zu überwinden, was Dir beim Bauen mit Gott im Weg stehen und Dich bremsen will. Es ist quasi so, als würdest Du den Bauplatz von Hindernissen wie z.B. Steinen, Gestrüpp und altem Müll befreien.

Das alles sind Aspekte davon, was es bedeutet, dass Du himmlische Brautzeit hast und zusammen mit Gott auf Erden baust bzw. dass Er durch Dich baut.

Die Links findest Du am Ende des Artikels auch nochmal als Übersicht.

Persönliche Fragen, die Du Gott stellen kannst

Wir haben hier ein paar Fragen für Dich, die Du im persönlichen Dialog mit Gott beantworten und aufschreiben kannst:

Nimm Dir dazu ruhig die Zeit, die Du dazu brauchst.
Es kann sein, dass Du schon während dem Lesen dazu prophetische Eindrücke bekommst. Es kann aber auch sein, dass Du bei manchen Fragen erst später Antworten von Gott bekommst. Aber sei offen, dass Er zu Dir darüber sprechen darf.

Das Wichtigste ist dabei in erster Linie: Finde Deinen eigenen Zugang in Gottes Gegenwart! Das kann zum Beispiel im Gebet oder auch Sprachengebet, bei Lobpreismusik oder ohne Musik im Stillen, beim Spazierengehen, im Sitzen, Stehen, Liegen etc. sein. Wenn Du noch nicht weißt, wie Du in Seine Nähe kommst, dann begib Dich am Besten erstmal in die Position, wo es Dir am leichtesten fällt.

Und von der Position aus fällt es Dir auch leichter, Sein Reden wahrzunehmen. Zum Beispiel über Bilder, Visionen, Bibelstellen, gedanklich hörbare Worte (siehe dazu auch dieser Artikel: „Wie spricht Gott zu mir?“).

In der Audiodatei (am Artikelanfang verlinkt) gibt es bei diesen Abschnitten mit den Fragen auch die Möglichkeit, in der Zeit auf Gott zu hören. Es gibt für jede Frage ca. 1 Minute Zeit und wer länger Zeit braucht, kann die Aufnahme solange anhalten.

1.) Fragen zu „Brautzeit“

Frage Gott (und Dich selbst): „Fällt es mir leicht, mich selbst als Jesu Braut zu sehen? Wenn nein, warum ist das so, woran liegt das?“
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Hattest Du schonmal eine Vision (bzw. ein inneres Bild, einen Traum, etc. …) gehabt, wo es darum ging, Dich selbst als Jesu Braut zu sehen?
Frage Gott, ob Er Dir dazu jetzt etwas zeigen oder sagen möchte.
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Frage Gott: „Wie möchtest Du mir in dieser Zeit begegnen? Was bedeutet es, dass Jesus mir persönlich als mein Bräutigam begegnen möchte?“
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Frage Gott: „Was möchtest Du mir gerade jetzt in dieser Zeit schenken (z.B. im Geist)? Womit möchtest Du mich als Braut schmücken?“
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Frage Gott: „Wie willst Du unsere Beziehung vertiefen in dieser Zeit?“
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Frage Gott: „Was möchtest Du mir zu meiner neuen Identität als Braut Jesu zeigen oder sagen?
Welche Aspekte willst Du mir jetzt in genau dieser Zeit zeigen?“

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2.) Fragen zu „Bauzeit“

Frage Gott: „Was hast Du mir in 2014 oder in den letzten paar Jahren an Verheißungen gegeben? Woran willst Du mich wieder erinnern und mich ermutigen weiterzugehen?“

(Hinweis: Versuche Dich auch an das zu erinnern, was Er Dir bereits gesagt hat. Und wenn Du dazu mal etwas aufgeschrieben hattest, dann schau dazu in Deinen Notizen oder in Dein Tagebuch.)

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Frage Gott: „Was willst Du mir zum Thema Bauzeit und zum Bauen sagen bzw. zeigen?“
(Welche Eindrücke zeigt Gott Dir persönlich dazu?)
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Frage Gott (und Dich selber): „Wie sieht mein Fundament aus? Worauf baue ich?“
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Frage Gott: „In welchen Bereichen bin ich schon am Bauen mit Dir? Sind es Deine Werke, die Du für mich vorbereitet hast?“
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Frage Gott: „Was willst Du durch mich bauen und in welchen Bereichen? Wie soll das konkret aussehen? Willst Du mir genau jetzt etwas dazu sagen oder zeigen?“
(Evtl. hat Gott Dir dazu schon früher Visionen/Träume/innere Bilder etc. gegeben)
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Frage Gott: „Mit welchen anderen Menschen (Bauleuten) soll ich zusammen bauen?“
(Wenn das Gottes Plan für Dich/Euch ist)
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„In welchen Bereichen kann ich andere lehren zu Bauen?“
(Frage Ihn dazu auch, ob Er Dir konkrete Personen zeigt, denen Du anbieten kannst, ihnen geistlich bzw. im Dienst, beim Bauen zu helfen)
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„In welchen Bereichen kann ich von anderen lernen zu Bauen?“
(Frage Ihn dazu auch, ob Er Dir konkrete Personen zeigt, von denen Du geistlich lernen kannst. Sozusagen, dass Du von weisen, menschlichen Baumeistern lernen kannst)
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Frage Gott: „Was sind die nächsten konkreten Schritte, die Du mit mir gehen willst? Und welche Ressourcen willst Du mir geben? Was willst Du mir gerade jetzt als Baumaterial für Dein Werk geben?“
(Was sind sozusagen die nächsten Handgriffe bzw. Projektschritte auf der Baustelle?
Hinweise: siehe dazu auch unser kostenloses Textdokument/Ebook zum Thema Berufung)
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Frage Gott (und Dich selber): „Wie sieht meine Beziehung zu Jesus aus? Bin ich noch (oder wieder) in der ersten Liebe? Habe ich bei dem Tun und Bauen die erste Liebe verlassen?“
(Wenn hier eher ein „Nein“ oder „Nicht ganz…“ kommt, dann gibt es hier keine Anklage für Dich. Jesus weiß doch, wo wir durchgehen müssen in dieser Welt. Er hat Verständnis und Vergebung und hilft uns (wieder) mehr mit Ihm und in der ersten Liebe zu leben und zu bauen)

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Und wenn Er Dir noch keine dieser Fragen beantwortet, dann ist das auch erstmal in Ordnung.
Frage Ihn doch dann: „Was möchtest Du mir jetzt gerade sagen?“
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Jetzt zum Schluss findest Du noch ein paar weitere Tipps…

Ergänzende Artikel, die hilfreich sein können:

Du musst natürlich nicht alle aufgeführten Beiträge ansehen, aber vielleicht ist darunter etwas, das Dir weiterhelfen kann. Frag Gott dazu.

Die Artikel mit den Jahresprophetien der letzten 3 Jahre:

  • Weitere Jahresprophetien, auch ältere, findest Du auf der Unterseite vom Artikel-Archiv verlinkt

Die Links vom Abschnitt „Was in 2017 sonst noch sein wird“:

Die aufgeführten Links sind nicht von uns, sondern von anderen Internetseiten und dienen zur Information.
Bitte prüft die Inhalte der Links selbst. Man kann nicht mit allen (z.B. manchen theologischen) Aussagen übereinstimmen. Wie immer gilt: „Prüft alles, das Gute behaltet!“ (aus 1. Thessalonicher 5,21).

Artikel zum Thema „Brautzeit“:

Artikel zum Thema „Bauzeit“:

  • Leben im Geist
    (Ein Teil der Themenreihe über Berufung. Darüber, was Leben im Geist bedeutet und wie man praktisch im Geist leben kann)
  • Geistliche Kämpfe
    (Ein Teil der Themenreihe über Berufung. Darüber, dass das Leben in Deiner Berufung geistliche Kämpfe mit sich bringt und wie Du damit umgehen kannst)

Artikel zum Thema „Strom“:


Was hat Gott mit Dir in 2017 vor?

  • Bitte prüfe die Eindrücke in diesem Artikel für Dich persönlich! Frage Gott, ob etwas davon auf Dich zutrifft.
  • Wenn Du Eindrücke zum Neuen Jahr bekommen hast, dann kannst Du diese gerne als Kommentar unter diesen Artikel stellen! So können wir die Eindrücke zusammentragen. Weil jeder Stückwerk erkennt (s. 1. Korinther 13,9). Bestimmt ergänzt sich einiges, es können aber auch Eindrücke zu einem anderen Thema (zum neuen Jahr) kommen.
    Wenn Du etwas von Gott zum Weitergeben bekommen hast, halte es nicht zurück – teile es doch dann gerne mit, so dass wir uns gegenseitig ermutigen und helfen können.

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Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte (s. 1. Thessalonicher 5,20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was „Prüfen bedeutet und Umgang mit Eindrücken

Kategorien: Neue Artikel, Podcast-Feed | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , | 14 Kommentare

Prophetie für 2016: „Learn to fly!“

Prophetie für 2016:
(Beinhaltet auch die Aufnahme „Der Wind des Heiligen Geistes in Deinen Flügeln“)

ca. 80 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Aufnahme „Der Wind des Heiligen Geistes in Deinen Flügeln“:
(Im Artikel mehr Infos dazu!)


15:22 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Falls Du die mp3-Dateien nicht abspielen kannst, kannst Du sie mit diesem kostenlosen Programm in ein anderes Dateiformat umwandeln.
Prophetie fuer 2016

 Weitere Prophetien für Deutschland findest Du hier.

Prophetische Eindrücke für Deutschland kannst Du auf der Austausch-Seite für Leser: Prophetische Eindrücke für Deutschland öffentlich mitteilen.

Und wenn Du prophetische Eindrücke zum Neuen Jahr hast, dann kannst Du sie gerne unter diesem Artikel als Kommentar schreiben.

Wir beten, dass diese Botschaft für das Neue Jahr eine praktische Hilfe für jeden Leser ist. Gott kann zu jedem selbst sprechen und ihm zeigen, was für ihn persönlich gerade dran ist.

Falls Dir dieser Artikel zu lang ist, dann kannst Du den Text auch in ein Textdokument reinkopieren und ausdrucken. Nimm Dir ruhig so viel Zeit, wie Du dafür brauchst.

Prophetie für 2016:
„Learn to fly!“

Im Januar 2015 fragte ich Gott, was die Botschaft für 2016 sein würde, kurz bevor wir gerade erst die Prophetie für 2015 veröffentlichten. Nach dieser Frage sah ich innerlich diese Worte auf Englisch:

„Learn to fly!“

Auf Deutsch heißt das: „Lerne zu fliegen!“

Manchmal ist das so, dass ich im Geist Worte auf Englisch sehe statt auf Deutsch.

Learn to fly! Prophecy for 2016

Das „Fliegen“ ist geistlich bzw. übernatürlich zu verstehen. Was also dieser Satz „Lerne zu fliegen“ näher bedeutet, dazu kommen wir später nochmal.

Zuerst möchte ich von einem anderen Bild erzählen, um das es zuerst geht:

Vor ein paar Tagen, am 1. Januar 2016, kurz nach dem Aufwachen, hatte ich innerlich das Bild von einem leeren weißen Blatt Papier. Dazu bekam ich, dass das Blatt für 2016 steht. Und dass es darum geht, dass 2015 jetzt „Gestern“ ist und 2016 noch wie ein leeres unbeschriebenes Blatt ist. Ich bekam dazu, dass wir nach vorne schauen sollen, mit neuer Hoffnung und Zuversicht. Auch wenn auf dem anderen „Blatt“ von 2015 viel Dunkles stand – und gerade auch deshalb – will Gott uns jetzt Neues geben. Dann sah ich, wie Gott in 2016 das neue Blatt mit goldener Schrift beschreiben will.

Ich dachte auch darüber nach, dass man dieses Bild mit dem neuen leeren Blatt ja zu jedem Jahresbeginn sagen könnte. Aber ich hatte dazu den Eindruck, dass Gott uns damit ermutigen will, gerade ein sehr hartes umkämpftes Vorjahr loszulassen. Wenn ein Vorjahr schwerer war als sonst, dann brauchen wir auch mehr Ermutigung, um in das neue Jahr unbeschwert zu starten.

Zu diesem „unbeschwerten Start“ bekam ich, dass wir so schnell wie möglich das Alte hinter uns lassen und Gutes von Gott erwarten sollten. Ich glaube, dass das gerade jetzt im und in den nächsten Tagen im Januar wichtig ist, damit wir nicht zu lange die Enttäuschungen mit uns herumtragen.

Das Bild mit dem weißen leeren Blatt sehe ich als eine Ermutigung für alle, die im Vorjahr mehr Kämpfe als sonst hatten. Es ist zwar auch viel Gutes entstanden, aber gleichzeitig war es für viele von fast ununterbrochenen Kämpfen geprägt.

Kurz zum Vorjahr 2015:

Im Artikel zum Jahresrückblick 2015 habe ich das auch erwähnt. Hier nur ein paar kurze Auszüge daraus:

Weltweit waren und sind die Flüchtlinge ganz besonders im Jahr 2015 ein großes Thema. Sehr viele Menschen haben ihr Heimatland verlassen, um vor allem in Europa Schutz und eine neue Perspektive zu finden. Denn der Hauptgrund ist der Terror in ihrem Land. Besonders Deutschland spielte in diesem Jahr wieder eine große Rolle, da die meisten Flüchtlinge dort ankamen.
Durch diese Lage in der Welt hatten viele Menschen größere Angst und Panik, nicht nur vor dem Terror sondern auch wegen persönlichen größeren Herausforderungen.
Das hat mich daran erinnert, dass es dieses Jahr eine “Beschleunigung” gab, wie wir auch in der Prophetie für 2015 geschrieben hatten.
Es hat sich tatsächlich vieles beschleunigt. Wir sollten deshalb und unbedingt nicht einfach nur darauf sehen, was der Feind gemacht hat und macht, sondern auch auf das, was GOTT (!) in 2015 getan hat und noch macht! Denn nicht nur die Dunkelheit, sondern auch das Licht nimmt zu!
Es kann sein, dass sich vieles von dem Guten von Gott im Verborgenen beschleunigt hat. Und dass vieles davon Reifeprozesse sind, die wir nicht immer auf den ersten kurzen Blick sehen. Wir möchten Dich ermutigen, in Deinem Leben, in Deiner Berufung etc. mit Gott näher hinzusehen – und es zu entdecken, was Er am Wirken ist und wirken will.
Ich habe das Vorjahr 2015 als eine sehr ähnliche Zeit empfunden, wie es im Jahr 2013 war. Und auch damals in der Prophetie für 2014 hatte ich den Eindruck, dass viele Menschen das Vorjahr mehr loslassen sollten, als sonst. Siehe Artikel: Prophetie für 2014 und darüber hinaus („Das goldene Zeitalter“)
Mehr hatte ich dazu im Artikel zum Jahresrückblick 2015 geschrieben.

Ich bin sicher, dass der Feind genau das will, dass wir denken, es würde dieses Jahr nicht besser werden. Aber das ist eine Lüge. Gott ist gut und wir gehen von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. Das ist nicht einfach nur ein netter Satz, sondern eine geistliche Realität und Seine Verheißung an alle seine Kinder (s. auch 2. Korinther 3,18).

Also: Noch hat das Jahr 2016 gerade erst begonnen. Es kann und wird ganz bestimmt noch sehr viel Gutes entstehen!
Da wo wir in 2015 zu viel auf das geschaut hatten, was der Feind macht, sollten wir jetzt in 2016 lernen, aus Gottes Sicht zu sehen! Deshalb:

Lass den alten Ballast
und auch alles Neue, was Dich niederdrücken will, los

Lass alle Enttäuschungen los. Denn mit dem Ballast kannst Du nicht fliegen! Schüttle die Lasten und den „Staub“ ab! Lass den alten Ballast aus 2015 los.
Aber mache Dir dieses „Ausschütteln Deiner Flügel“ auch in 2016 zu einer guten Gewohnheit: Wenn Dich etwas bedrücken will, dann lass es sofort los. Und: Nutze es, um höher zu steigen!

Dazu gibt es auch in der folgenden Audioaufnahme die Möglichkeit, in Gottes Gegenwart zu gehen und Lasten loszulassen. Die Aufnahme heißt „Der Wind des Heiligen Geistes in Deinen Flügeln (Sprachengesang mit prophetischer Botschaft)“ und ist bereits vom 27.09.2012. Aber weil es darin auch um das „Fliegen im Geist“ geht, finde ich, dass sie zu der Botschaft für 2016 eine hilfreiche Ergänzung sein kann.
Bei der Audioaufnahme habe ich abwechselnd in Sprachen gesungen und dazwischen die Eindrücke weitergegeben, die ich dabei empfunden habe. Während dem Sprachengesang merkte ich, dass es eine Art “Soaking” wird. Für jedes Kind Gottes, das mehr vom himmlischen Vater erfahren und in Seine Herrlichkeit eintauchen möchte. Den Text hatte ich während der Aufnahme spontan gesprochen. Du findest ihn unten nochmal zum Nachlesen. Wenn Du magst, hör Dir deshalb zuerst die Audioaufnahme an:

Hier die Aufnahme als mp3-Audiodatei:

 15:22 min. [Download mp3]

Und hier die Aufnahme als YouTube-Video:

(Externer Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=48jAEtrt-Lw )

Hier als Text:

Lass Dich auf Adlerflügeln in Gottes Herrlichkeit, in Seine Gegenwart, hineintragen. Mit dem Wind des Geistes, der durch Deine Flügel weht. Breite Deine Flügel aus und lass Dich durch den Heiligen Geist auf neue Höhen emportragen.

Wirf den Ballast des Alltags ab. Denn mit dem Ballast kannst Du nicht fliegen. Lass alles was Dich belastet hinter Dir… Schau nach vorne und nicht zurück. Schau nach vorne zu JESUS, schau Ihn an, schau direkt in Seine Augen…
Und lass Dich emportragen mit Leichtigkeit, mit dem Wind des Heiligen Geistes, der unter Deine Flügel weht und Dich ganz sanft emporhebt in Seine Gegenwart, in Seine Arme.

Dem, der glaubt, ist nichts unmöglich. Manchmal steht uns der Verstand im Weg: “Ach, es ist doch nicht möglich, zu fliegen.” Aber im GEIST kannst Du fliegen! Im Geist kannst Du fliegen, in Seine Gegenwart. Im Geist kannst Du Dich emportragen lassen, ja vom HEILIGEN GEIST, vom Wind des Geistes.
Breite Deine Arme aus, breite sie ganz weit aus und spür den Wind des Heiligen Geistes, der Dich sanft in Seine Gegenwart emporträgt. Es ist ein mächtiger Wind. Zuerst kommt Er sanft, ganz sanft… und Er kitzelt die Flügel, Er kitzelt die Federn, Er bringt Dich zum Lachen… Er erfüllt Dich mit Freude, mit himmlischer Freude, mit Jauchzen, mit Jubel.

Und Du breitest Deine Flügel immer weiter aus. Und ich sehe, wie der Wind des Heiligen Geistes Deine Flügel füllt und immer mehr füllt. Der Wind des Heiligen Geistes, Er kommt und Er ergreift Dich immer mehr… und Du bist ganz ergriffen vom Heiligen Geist. Und dann fliegst Du höher und höher in Seine Herrlichkeit. Und Seine Herrlichkeit füllt Dich, mehr und mehr…

Der himmlische Vater sieht mit Wohlgefallen auf Dich herab. Und Er hat ein Lächeln auf Seinen Lippen. Und Er wartet darauf, dass Du mit einstimmst in himmlischen Gesang. Egal wie es sich anhört, fang einfach an… Öffne Deinen Mund und lass Dich füllen vom Heiligen Geist. Dass nicht nur der Wind in Deinem Herzen ist und in Deinen Flügeln, sondern auch in Deinem Mund und durch Deinen Mund hindurch.

Ich habe den Eindruck, dass der himmlische Vater Dich mehr und mehr an Seine Brust ziehen will. Mehr und mehr in Seine Nähe zieht. Nicht nur an Sein Herz, sondern direkt in Sein Herz hinein. So dass Dein Geist ganz eins ist mit Ihm und mit Seinem Herzen. Und dass Du Ihn mehr und mehr erkennst… Ihn mehr und mehr spürst… Mehr und mehr Seine Herrlichkeit aufsaugst, wie ein Schwamm. Mehr und mehr Ihn siehst, mehr und mehr…

Und das spreche ich hervor in Deinen Geist. Ich spreche hervor, dass es jetzt kommt. Dass die Freiheit des Geistes, die Freiheit des HEILIGEN GEISTES Dich mehr und mehr ergreift. Und hineinträgt in Seine Gegenwart, direkt in Sein Herz. So tief hinein, wo Du Ihn noch nie zuvor erlebt hast.

Ich habe noch den Eindruck, dass vielleicht noch Blockaden bei Dir sind. Ich hatte den Eindruck von Blockaden, von Hindernissen. So eine Art schwarze dunkle Masse, die teilweise noch da ist. Und ich spreche da jetzt Licht hinein, das Licht Gottes. Und wenn Du merkst, was es ist, wenn es konkrete Blockaden sind oder Hindernisse (vielleicht Unvergebenheit, vielleicht Groll, Bitterkeit, Hass oder sonstiges), dann gib es jetzt JESUS alles hin. Gib es an Sein Kreuz. Und Sein Blut bedeckt alle Schuld und Sein Blut bedeckt Dich jetzt ganz. Und der Heilige Geist macht Dich ganz frei, ganz frei und zieht Dich mehr und mehr in Seine Gegenwart hinein.

Und ich sprenge die Ketten im Namen JESUS. Ich spreche FREIHEIT hinein! FREIHEIT in alle Blockaden! Alle Blockaden müssen sich jetzt lösen. Im Blut JESU, in der Freiheit des Heiligen Geistes. Ich spreche die Freiheit des Heiligen Geistes hinein. In Deinen Körper, in Deine Seele und in Deinen Geist. Dass Du völlig erfüllt bist jetzt mit der Freiheit des Heiligen Geistes. Denn zur FREIHEIT sind wir berufen! Er hat uns frei gemacht. Wir sind nicht länger geknechtet und gebunden. Wir sind FREI! Denn wen der Sohn, JESUS, frei macht, der ist wahrlich frei. Und ich spreche die Freiheit von JESUS jetzt hinein in Dich. Und den Durchbruch, den Er Dir geben will, mehr und mehr hineinzutreten in die Fülle, die Er für Dich hat.

Lass Dich zurückfallen in die Arme von JESUS… Lass Dich zurückfallen…
und genieße es einfach, dass der Heilige Geist durch Dich fließt… dass Er Musik macht durch Dich… dass Er Anbetung macht durch Dich zum Thron Gottes hin.

Im Artikel von der Audioaufnahme kannst Du mehr dazu lesen. Darin findest Du u.a. neben diesem Text noch ein paar weitere Links. 


Und was bedeutet dieses geistliche „Fliegen“?

„Lerne zu fliegen!“ heißt nicht unbedingt, dass Du überhaupt nicht fliegen kannst. „Lerne zu fliegen!“ heißt, es in den Bereichen zu lernen, in denen Du noch nicht fliegst und wo Gott Dir damit helfen will.
Jeder Christ hat Bereiche, wo er mit Gottes Hilfe (und mit Gottes Kraft) fliegen lernen kann. Schon jede einzelne Offenbarung oder Erkenntnis von Gott, die Dich in Seine Freiheit führt, ist ein Fliegen. Du kannst mit Ihm immer und immer wieder höher fliegen.

Hier ein paar Beispiele, was das geistlich gesehen bedeuten kann:

  • Es kann sein, dass Du lernen sollst, zum ersten Mal den Zugang in Gottes Gegenwart zu finden.
  • Es kann sein, dass Du lernen sollst, den Zugang in Gottes Gegenwart zu finden, auch und gerade dann, wenn die Umstände schwierig aussehen.
  • Es kann sein, dass Du etwas umsetzen sollst, das Du schon von Gott persönlich gehört hast.
  • Es können auch neue Bereiche in Deiner Berufung sein, zu denen Du von Gott berufen wirst.
    (Siehe auch Themenreihe Berufung)
  • Es kann auch eine Geistesgabe (oder mehrere) sein, die Du wieder oder mehr praktizieren sollst.
  • Es kann auch sein, dass Du mit Gottes Hilfe und mit Seiner Kraft lernen sollst, Ängste und Herausforderungen anzugehen und zu überwinden.


Zum Ende dieser Botschaft findest Du später noch ein paar Fragen aufgeführt, die Dir dabei helfen können, das „Fliegen“ zu lernen.

Dabei kannst Du Dir auch von Gott zeigen lassen, was das „Fliegen“ sonst noch weiter bedeutet.

Als Nächstes wollen wir uns mal anschauen, wie der Adler das Fliegen lernt:


Der Adler als Gleichnis

In der Bibel wird an verschiedenen Stellen über Adler gesprochen (z.B. in 5. Mose 32,9-11; Jesaja 40,28-31; Psalm 103,2-5; Hesekiel 10,14; Offenbarung 4,7; passend ist dazu auch Psalm 91 und andere Stellen). Der Adler hat christlich gesehen diese Bedeutungen: Stärke und Vollmacht durch JESUS, Neue Kraft, Aufbruch, wilde Entschlossenheit im Glauben, geistlichen Überblick und scharfen Sinn durch den Geist Gottes…

Der Adler hat sehr interessante Verhaltens- und Wesenszüge, die häufig ein Gleichnis für uns sind. Hier ein paar davon:

Wie der Adler das Fliegen lernt

Das Nest (oder auch „der Horst“) des Adlerjungen besteht aus starken Zweigen, die mit weichem Material wie Gras und Moos ausgepolstert sind. Die Adlereltern füttern das Junge. Wenn das Adlerjunge aber flügge wird (also in dem Alter ist, dass es bald fliegen kann), dann wird es häufig mit der Beute der Adlereltern gelockt. Die Adlereltern lassen die Beute zum Beispiel neben dem Nest hinabfallen. Dadurch wird das Adlerjunge sehr hungrig und erkennt, dass es das bequeme Nest verlassen und Fliegen lernen muss, um sich selbst Nahrung zu beschaffen. Das Adlerjunge macht nun die ersten Flugversuche: Es beginnt immer wieder, mit den Flügeln auf- und ab zu flattern. Dabei wird es aber auch von Windstößen immer wieder mal ein Stück hochgehoben. Zwar nur ein paar Zentimeter über dem Nest, aber immerhin schon in der Luft!
Erst nach mehreren Versuchen verlässt das Adlerjunge das Nest und fliegt, noch sehr unbeholfen, kurze Strecken. Bei diesen Versuchen kommt es vor, dass es auch mal fällt und sich wieder „aufrappeln“ muss, um es erneut zu versuchen.
Manche Beobachter berichten aber auch, dass die Adlereltern das „Polster“ (Gras, Moos etc.) aus dem Nest entfernen. So wird es dem Adlerjungen unbequem. Und manchmal schubst eines der Adlereltern selbst das Adlerjunge an den Rand des Nests oder sogar aus dem Nest heraus. Das Adlerjunge fällt und wird dann von einem der Adlereltern aufgefangen. Das Adlerjunge ruht dann auf den Schwingen des Adlers und wird von ihm wieder zum Nest emporgetragen. Dort beginnt dann diese „Flugübung“ von neuem: Das Adlerjunge wird wieder aus dem Nest gestoßen, es fällt – und lernt nach und nach, selbst zu fliegen.
Ein Adler erlernt das Fliegen meistens wenn er in einem Alter von etwa 2-3 Monaten ist. Erst nach weiteren ca. 5 Monaten verlässt der junge Adler das Revier seiner Eltern und fliegt größere Strecken (so wird es z.B. beim Steinadler beschrieben, siehe Wikipedia-Artikel).
Was er dann als Nächstes lernen muss, ist das selbständige Jagen seiner Beute.

Das ist für uns auch ein Bild dafür, dass das „Fliegenlernen“ ein Prozess ist. Manches braucht länger und gelingt uns nicht immer auf Anhieb. Aber Gott ermutigt uns, aus unserer Komfortzone, unserem „warmen Nest“ herauszukommen – und zu fliegen! Der Heilige Geist drängt uns dazu, mit geistlichem Hunger nach Mehr von Ihm. Geistlicher Hunger treibt Dich dazu, dass Du „Fliegen“ willst. Und vielleicht gibt Er Dir dazu auch einen „Schubs“, um Dir zu helfen, wenn Dir der Mut fehlt. Aber das macht Er, weil Er Dich liebt und weil Er will, dass Du das „Fliegen“ lernst.

Der Adler nutzt Aufwinde, um höher zu steigen

Der Adler nutzt den Wind, um mit ihm in der Luft zu gleiten. Und mit der nächsten Windströmung schwebt er erneut wieder nach oben. Dadurch hat er einen sehr geringen Energieaufwand.

Das ist zum einen ein Bild für uns, dass wir uns vom „Wind des Heiligen Geistes“ tragen lassen sollen. Das heißt, aus Seiner Kraft, nicht aus unserer eigenen Kraft zu leben und zu wirken.
Es ist aber auch ein Bild dafür, dass wir die „Stürme“ im Leben wie auf einem „Surfbrett“ gebrauchen sollten. Entweder lassen wir uns von den „Stürmen“ niederdrücken oder wir gebrauchen unsere „Flügel“, um uns vom Heiligen Geist höher in Seine Gegenwart tragen zu lassen.

Der Adler hat eine herausragende Sehschärfe

Der Adler hat einen so hervorragenden Sehsinn, dass er selbst aus großer Höhe die Details der unter ihm liegenden Landschaft (wie z.B. seine Beute) sehen kann.

Das ist zum einen ein Bild für uns, dass wir uns in Gottes Gegenwart positionieren müssen. Von dort aus können wir die Umstände (besonders bei negativen Ereignissen) aus Gottes Sicht sehen, sozusagen aus der „Adlerperspektive“. Dort kann Gott uns Details zeigen, die wir „von unten“, mit unserer menschlichen Sicht, nicht gesehen hätten. „Von oben“ können wir von Gott die Pläne empfangen, die wir umsetzen sollen. Oder, je nachdem, auch Seine Pläne herabsprechen, dass sie in Existenz kommen.

Weiteres über Adler in Verbindung mit dem Glauben findest Du auch im Artikel Ein Glaube wie Adlerflügel“ (von Sandy Warner).

Und hier noch ein weiterer Artikel dazu: Die Symbolik des Adlers aus christlicher Sicht

Fallen gehört zum Fliegen lernen dazu, 
aber bleib nicht liegen!

Genauso wie der Adler nicht sofort das Fliegen lernt, so ist das „geistliche Fliegen“ auch für uns ein Lernprozess.
Wie wir gehört haben, lernt der Adler das Fliegen auf zwei Arten: Entweder erkennt er, dass es Zeit wird, das Fliegen zu lernen und beginnt die ersten zaghaften Flugversuche… Oder eines der Adlereltern schubst ihn aus dem Nest und durch das Fallen lernt das Adlerjunge nach und nach das Fliegen…

Auf welche Art wir das „Fliegen“ lernen, kann also unterschiedlich aussehen. Aber egal auf welche der zwei Arten es geschieht: Gott selbst wird Dich immer wieder auffangen! Und Er selbst „fliegt“ mit Dir! Wenn Du Sein Kind bist, dann ist Er doch sogar in Dir! Und Er macht Dir im Innern den Mut, es erneut zu versuchen…

Die Adlereltern geben ihrem Kind zuerst Nestwärme und dann, wenn es älter geworden ist, lehren sie es zu fliegen. Gott will uns auch Beides geben. Und in Beidem gibt Er uns Seinen Trost und Seinen Halt.
Und Er weiß auch, wann es in einem bestimmten Bereich für Dich dran ist, das „Fliegen“ zu lernen. Bei Ihm geht es um geistliche Reife, nicht um physische Reife. Das geistliche Wachstum geschieht im Innern.

Dieser Zuspruch von Gott, dass Er uns wie auf Adlerflügeln trägt, steht sogar in der Bibel:

„Denn das Teil des Herrn ist sein Volk; Jakob ist das Los seines Erbteils. Er hat ihn in der Wüste gefunden, in der Öde, im Geheul der Wildnis. Er umgab ihn, gab acht auf ihn, er behütete ihn wie seinen Augapfel, wie ein Adler seine Nestbrut aufscheucht, über seinen Jungen schwebt, seine Flügel ausbreitet, sie aufnimmt, sie auf seinen Schwingen trägt.“
(5. Mose 32,9-11 SLT)

Und dieser Zuspruch steht im Neuen Bund nicht nur für Seine Kinder aus Israel, sondern für Sein Volk der Kinder Gottes, die Ihn in ihr Herz eingeladen haben!
Du kannst Ihm daher vertrauen, dass Er Dich auch auffängt, wenn Du mal fällst. Der oft genannte Spruch „Du kannst nie tiefer fallen als in Gottes Hände“ ist nicht nur ein Spruch, sondern Seine sichere Zusage an Dich.

Jahreslosung 2016 Ich will Euch troesten Jesaja 66 13Zu „fallen“ und dann auch „wieder aufzustehen“ ist also ein normaler Prozess. Du solltest nie denken, dass es nur Dir so gehen würde. Es ist normal, wenn man mal Fehler macht. Niemand von uns ist perfekt. Wichtig ist, dass Du nicht entmutigt liegen bleibst, sondern Dich von Jesus wieder „zurück auf den „Berg“ tragen lässt.

Dazu ein tröstender Zuspruch, der auch die Jahreslosung 2016 ist:

„Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“
(aus Jesaja 66,13 LUT 84)

Gott selbst, Er als Person, will uns trösten! Er zeigt uns das Bild einer liebevollen Mutter, die ihr Kind tröstet. Aber nicht jeder hat oder hatte eine Mutter oder einen Vater, die oder der sich liebevoll um einen kümmert. Wenn es Dir so geht, dann glaube: Gott gibt Dir einen größeren Trost, als es eine menschliche Mutter oder ein menschlicher Vater geben könnte! In Psalm 27,10 (SLT) heißt es auch: „Wenn auch mein Vater und meine Mutter mich verlassen, so nimmt doch der Herr mich auf.“

Der ganze Vers aus Jesaja 66,13 (LUT 84) lautet: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden.“ In anderen Bibelübersetzungen heißt es auch „in Jerusalem“.
Mit Jerusalem ist im Neuen Bund aber das Himmlische Jerusalem, unser wahres Zuhause im Himmel, gemeint. Dort kommen wir nicht erst hin wenn wir sterben, denn wir sind im Geist schon dort (s. z.B. Epheser 1,3; Epheser 2,6; ).
Auch in Hebräer 12,22-24 (SLT) heißt es:

„sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln, zu der Festversammlung und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten, und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zu dem Blut der Besprengung, das Besseres redet als [das Blut] Abels.“
(Hebräer 12,22-24 SLT)

Wenn wir also an oder in Jerusalem getröstet werden, wo werden wir dann jetzt getröstet? In Gottes Gegenwart, bei Gott selbst!

„So laßt uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!“
(Hebräer 4,16 SLT)

Finde Deinen Zugang in Gottes Gegenwart! Das kann zum Beispiel im Gebet oder auch Sprachengebet, bei Lobpreismusik oder ohne Musik im Stillen, beim Spazierengehen, im Sitzen, Stehen, Liegen etc. sein. Wenn Du noch nicht weißt, wie Du in Seine Nähe kommst, dann begib Dich am Besten erstmal in die Position, wo es Dir am leichtesten fällt.
Und von der Position aus, „aus der Adlerperspektive“ fällt es Dir auch leichter, Sein Reden wahrzunehmen. Zum Beispiel über Bilder, Visionen, Bibelstellen, gedanklich hörbare Worte (Siehe dazu auch dieser Artikel: „Wie spricht Gott zu mir?“).

Das ist eine geistliche Wahrheit und Realität! Wir müssen nicht auf den Tod oder auf eine Entrückung warten, bis wir erst dann Gott erleben. Wir können Ihn (stückweise) schon jetzt, inmitten dieser Welt erleben. Denn Er selbst hat (wenn wir Jesus unser Leben übergeben haben) in uns Wohnung genommen (s. Johannes 14,23; Johannes 17,20-21).

Wir sind als Kinder Gottes zwar in der Welt, aber nicht von der Welt (s. Johannes 8,23; Johannes 14,16-17; Römer 12,1-2). Verinnerliche das mal: Das heißt, Du bist oben und nicht unten!

Es ist also weder abgehoben noch überheblich. Es ist unsere himmlische Identität, als Kinder Gottes!

(Unter diesem Artikel findest Du den kurzen Abschnitt mit der Auslegung zur Jahreslosung 2016: Prophetische Gedanken zur Jahreslosung 2016)

Es geht auch nicht darum, stolz zu werden. Wir sind alle aus Gnade gerettet und nicht aus eigenen Werken (s. Epheser 2,8-10). Auch die (Geistes-)Gaben und Berufungen gibt uns Gott aus Gnade. Um Demut zu haben hilft es, sich auch die Gnade wieder mehr zu verinnerlichen.

Es ist aber keine Demut, das „Fliegen“ sein zu lassen und sich sozusagen selbst oder anderen „die Flügel zu stutzen“. Was Gott uns gegeben hat, dürfen und sollen wir auch gebrauchen. Im Gleichnis von den anvertrauten Talenten (in Matthäus 25,14-30) war es auch keine demütige Reaktion von dem Knecht, dass er sein Talent vergraben hat.


Ergreife das Neue von Gott und lerne zu fliegen

Jeder Christ hat von Gott diese „Flügel“ bekommen. Wie man diese Flügel gebraucht, kann bei jedem Einzelnen unterschiedlich aussehen. Aber das „geistliche Fliegen“ liegt in unserer Natur, wie das Fliegen beim Adler. Wir sind keine Pinguine, die zwar Flügel haben, aber damit nicht fliegen können und die auch trotz Anstrengung nicht fliegen werden. Gott hat uns Flügel gegeben, mit denen wir auch fliegen können, jeder von uns.

Tröstlich ist es auch, dass Gott Dich nicht einfach nur zu etwas beruft, sondern dass Er Dich auch dazu befähigt (hat). Wenn Er will, dass Du in einem Bereich fliegst, dann weiß Er, dass Du es auch kannst. Gott glaubt an Dich! Du brauchst und sollst nicht versuchen, aus eigener Kraft fliegen zu können. Der Heilige Geist selbst will Dir immer wieder neue Kraft geben:

„Weißt du es denn nicht, hast du es denn nicht gehört? Der ewige Gott, der Herr, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt; sein Verstand ist unerschöpflich! Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Knaben werden müde und matt, und junge Männer straucheln und fallen; aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden.“
(Jesaja 40,28-31 SLT)

Und wie schon gesagt:
„Fliegen zu lernen“ heißt nicht unbedingt, dass Du überhaupt nicht fliegen kannst. „Fliegen zu lernen“ heißt, es in den Bereichen zu lernen, in denen Du noch nicht fliegst und wo Gott Dir damit helfen will. Jeder Christ hat Bereiche, wo er mit Gottes Hilfe (und mit Gottes Kraft) fliegen lernen kann. Schon jede einzelne Offenbarung oder Erkenntnis von Gott, die Dich in Seine Freiheit führt, ist ein Fliegen. Du kannst mit Ihm immer und immer wieder höher fliegen.

Wir haben hier ein paar Fragen für Dich, die Du im persönlichen Dialog mit Gott beantworten und aufschreiben kannst:

Nimm Dir dazu ruhig die Zeit, die Du dazu brauchst.
Es kann sein, dass Du schon während dem Lesen dazu prophetische Eindrücke bekommst. Es kann aber auch sein, dass Du bei manchen Fragen erst später Antworten von Gott bekommst. Aber sei offen, dass Er zu Dir darüber sprechen darf.

Das Wichtigste ist dabei in erster Linie: Finde Deinen Zugang in Gottes Gegenwart! Das kann zum Beispiel im Gebet oder auch Sprachengebet, bei Lobpreismusik oder ohne Musik im Stillen, beim Spazierengehen, im Sitzen, Stehen, Liegen etc. sein. Wenn Du noch nicht weißt, wie Du in Seine Nähe kommst, dann begib Dich am Besten erstmal in die Position, wo es Dir am leichtesten fällt.
Und von der Position aus, „aus der Adlerperspektive“ fällt es Dir auch leichter, Sein Reden wahrzunehmen. Zum Beispiel über Bilder, Visionen, Bibelstellen, gedanklich hörbare Worte (Siehe dazu auch dieser Artikel: „Wie spricht Gott zu mir?“).

In der Audiodatei (am Artikelanfang verlinkt) gibt es bei diesen Abschnitten mit den Fragen auch die Möglichkeit, in der Zeit auf Gott zu hören. Es gibt für jede Frage ca. 3 Minuten Zeit und wer länger Zeit braucht, kann die Aufnahme solange anhalten.

Frage Gott: „Was bedeutet ‚Fliegen zu lernen‘?“
(Welche Eindrücke zeigt Gott Dir persönlich zum „Fliegen“?)

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Frage Gott: „In welchen Bereichen kann ich schon ‚fliegen‘?“

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Frage Gott: „In welchen Bereichen soll ich ‚lernen zu fliegen‘?“

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Frage Gott: „In welchen Bereichen kann ich andere lehren zu ‚fliegen‘?“
(Frage Ihn dazu auch, ob Er Dir konkrete Personen zeigt, denen Du anbieten kannst, ihnen geistlich zu helfen)

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Frage Gott: „In welchen Bereichen kann ich von anderen lernen zu ‚fliegen‘?“
(Frage Ihn dazu auch, ob Er Dir konkrete Personen zeigt, von denen Du geistlich lernen kannst)

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Frage Gott: „Was sind die nächsten konkreten Schritte, die Du mit mir gehen willst?“

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Und wenn Er Dir noch keine dieser Fragen beantwortet, dann ist das auch erstmal in Ordnung.

Frage Ihn doch dann: „Was möchtest Du mir jetzt gerade sagen?“

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Der Feind will sehen, dass Du nur fällst und liegen bleibst.

Aber hab Glauben, dass Du mit Gott FLIEGEN kannst und wirst!

„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat!
Der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Gebrechen;
der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit;
der dein Alter mit Gutem sättigt, daß du wieder jung wirst wie ein Adler.“
(Psalm 103,2-5 SLT)

Lerne zu fliegen! Prophetie fuer 2016

Hier noch ein schönes Wortspiel auf Englisch: „The Father has already given you the feathers of faith. So spread your wings and fly!“
Auf Deutsch: Der Vater hat Dir schon die Federn des Glaubens gegeben. Also breite Deine Flügel aus und flieg!

Jetzt zum Schluss findest Du noch ein paar weitere Tipps…

Ergänzende Artikel, die hilfreich sein können:

  • Geistliche Kämpfe
    (Ein Teil der Themenreihe über Berufung. Darüber, dass das Leben in Deiner Berufung geistliche Kämpfe mit sich bringt und wie Du damit umgehen kannst)

 

 Breite Deine Fluegel aus Berufen


Was hat Gott mit Dir in 2016 vor?

  • Bitte prüfe die Eindrücke in diesem Artikel für Dich persönlich! Frage Gott, ob etwas davon auf Dich zutrifft.
  • Wenn Du Eindrücke zum Neuen Jahr bekommen hast, dann kannst Du diese gerne als Kommentar unter diesen Artikel stellen! So können wir die Eindrücke zusammentragen. Weil jeder Stückwerk erkennt (s. 1. Korinther 13,9). Bestimmt ergänzt sich einiges, es können aber auch Eindrücke zu einem anderen Thema (zum neuen Jahr) kommen.
    Wenn Du etwas von Gott zum Weitergeben bekommen hast, halte es nicht zurück – teile es doch dann gerne mit, so dass wir uns gegenseitig ermutigen und helfen können.

 

Feather of Faith

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Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte (s. 1. Thessalonicher 5,20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was „Prüfen bedeutet und Umgang mit Eindrücken.

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Wie Du eine prophetische Botschaft für das Neue Jahr empfangen kannst

Siehe ich mache alles neu JESUSHast Du Gott schon mal gefragt, ob Er Dir eine Botschaft für dieses Jahr gibt?

Vielleicht ein Bild, ein einzelnes Wort… vielleicht auch ein Lied, eine Bibelstelle oder etwas anderes?

Es macht Sinn, Ihn zu Jahresbeginn zu fragen und offen für Sein Reden zu sein. Auch ein „kleiner“ Eindruck kann von großer Bedeutung sein und Dich das ganze Jahr über begleiten. Gott ist immer bei Dir, aber Er möchte auch ganz persönlich in Deine Situation hineinsprechen.

Es ist nicht schwer, Ihn zu hören. Du sprichst mit Ihm und wartest auf Seine Antwort (in Form eines Eindrucks). Aber wenn Du das noch nie gemacht hast oder Du Ihn noch nie zum Neuen Jahr gefragt hast, bist Du vielleicht etwas unsicher.

Vielleicht helfen Dir dann die folgenden Artikel:

Und wenn Du bisher Deine persönliche Berufung noch nicht kennst oder sie zum Neuen Jahr vertiefen möchtest, dann schau Dir mal unser Textdokument zum Thema „Berufung“ an. Darin findest Du auch hilfreiche Fragen und Themen:

Viele Lehr-Artikel zum Thema „Gottes Stimme hören“ findest Du in der Übersicht unter diesem Link:

Übrigens kannst Du prophetische Eindrücke zum Neuen Jahr, die Du auch für die Allgemeinheit oder zum Weitergeben bekommen hast, auf unserer Seite teilen:

Alle Artikel mit den „Jahresprophetien“ findest Du auf der folgenden Unterseite aufgeführt. Dazu gibt es die Möglichkeit, dass Du unter dem jeweiligen Artikel zum Neuen Jahr einen Kommentar schreiben kannst.

Wir wünschen Dir ein Frohes Neues Jahr!

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