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Zur Bundestagswahl 2017


Vor ein paar Tagen haben wir den Artikel „Deutschland im Jahr 2017“ veröffentlicht.

Es geht unter anderem um die Bundestagswahl, aber auch um die geistliche Bedeutung der Geschichte und der Berufung Deutschlands (nicht nur in 2017, sondern auch allgemein) und um weitere wichtige Ereignisse in diesem Jahr.

Wem der Artikel zu lang ist, der kann auch das Textdokument (PDF oder WORD) herunterladen, es ist im Artikel verlinkt. Es gibt außerdem auch eine Audiodatei zum Anhören.

Zum Artikel hier klicken:

Hier nochmal die Übersicht mit den Themen bzw. Zwischenüberschriften.

Inhaltsverzeichnis:

Eine neue Aufbruchsstimmung in Deutschland und auch in anderen Orten in der Welt

„Eine neue Ära“ nach der Bundestagswahl

Ein geistliches Erbe von Altbundeskanzler Helmut Kohl

Ein Lied der Ermutigung für Deutschland: „Wind Of Change“ (dt. „Wind der Veränderung“) und der Berliner Mauerfall

Der Berliner Mauerfall und „geistliche Mauern“ noch heute

Was bedeutet das mit der Mauer im Herzen für uns heute nun konkret und praktisch?

Unverständnis und Ärger gegenüber der Berufung von Angela Merkel und Gottes Hand auf ihr

Zweifel gegenüber der erneuten Amtszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Gottes Fingerzeig

Demut im Amt und vor Gott und den Menschen

Ein Aufruf an jeden persönlich

Weitere wichtige Ereignisse in und für Deutschland

Weitere Themen in 2017

Was zeigt Gott Dir zu Deutschland im Jahr 2017?

Mehr dazu im Artikel „Deutschland im Jahr 2017“.

 

(Unter diesem Artikel ist die Kommentarfunktion deaktiviert, weil er ja nur zur Info dient.)

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Deutschland im Jahr 2017

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Deutschland im Jahr 2017Im Jahr 2013, das auch ein Wahljahr war, hatten wir mehrere Artikel mit Prophetien über Deutschland veröffentlicht. In dem Jahr hatte ich immer wieder den Eindruck, Gottes Segen und gute Verheißungen über Deutschland auszusprechen. Manches davon hatte ich auch auf der Internetseite veröffentlicht, manches davon nicht, sondern nur in der Fürbitte ausgesprochen.

Jetzt in 2017, das erneut ein Wahljahr ist, habe ich über Deutschland und über die bevorstehende Wahl gebetet. Ich wollte Gottes Willen dazu wissen. Über die letzten Monate hinweg bekam ich immer wieder Eindrücke im Gebet, die ich erst einmal für mich selbst aufgeschrieben hatte. Auch mein Mann hatte Eindrücke bekommen. Wir wollten damit abwarten, ob wir sie auch auf der Internetseite veröffentlichen sollen. Wir waren unschlüssig und hatten damals noch nicht den Eindruck, es zu tun. Aber jetzt vor kurzem hatten mein Mann und ich den Eindruck, dass wir aus den Eindrücken, die wir in den letzten Monaten bekamen, einen Artikel schreiben sollen. Das hier ist der Artikel.

Dieser Artikel ist NICHT der Artikel der Jahresprophetie für 2017. Den Artikel der Jahresprophetie findest Du unter diesem Link: https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

Jetzt, in diesem Artikel möchten wir verschiedene Eindrücke mit Bezug auf Deutschland teilen. Hierbei geht es um die Themen der bevorstehenden Bundestagswahl, der geistlichen Bedeutung der Geschichte Deutschlands, der geistlichen Berufung Deutschlands und um verschiedene Ereignisse in diesem Jahr.
Dazu haben wir auch weiterführende Links zusammengestellt und es gibt Hinweise zur praktischen Umsetzung bzw. Übungen.

Die Bundestagswahl in Deutschland ist alle 4 Jahre. Am 24.09.2017 wird in Deutschland wieder die Bundestagswahl sein. (Hier auch eine Information dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_2017 )

Wichtig ist: Jeder Christ sollte Gott im Gebet fragen, wen er wählen soll. Das ist etwas, das jeder selbst im Gebet entscheiden kann. Jeder Christ sollte Gottes Reden persönlich wahrnehmen können und kann deshalb Gottes Antwort erwarten. Wir sind der Ansicht, dass jeder Christ, der vom Amt eine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, wählen sollte. Als Christen haben wir eine Verantwortung in dieser Welt. Gott ist Politik nicht egal. Denn in der Bibel steht, dass jeder Christ für das eigene Land, für die Regierung, für die Stadt und allgemein für „Obrigkeiten“ beten sollte (s. Jeremia 29,7; 1. Timotheus 2,1-4). Hier die Bibelverse, in denen das deutlich wird. Die Markierungen in den Bibelversen sind von uns.

In 1. Timotheus 2,1-4 (SLT) heißt es:

“So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit; denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.”

Und in Jeremia 29,7 (SLT) heißt es:

„Und sucht den Frieden der Stadt, in die ich euch weggeführt habe, und betet für sie zum Herrn; denn in ihrem Frieden werdet auch ihr Frieden haben!“

Und in der Luther-Übersetzung:

Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s auch euch wohl.“

Es sollte also für jeden Christen normal sein, für das eigene Land, für die Regierung, für die eigene Stadt und allgemein für „Obrigkeiten“ zu beten. Dazu sind wir aufgefordert! Denn wir sollen segnen und Leben sprechen. Wir sollen den Himmel auf die Erde hervorsprechen. Das heißt: Wir sollen Gott nach Seinem Willen fragen und Seinen Willen dann prophetisch hervorsprechen. Worte haben große Kraft! Und natürlich dürfen wir dabei nicht vergessen, dass Prophetien oft auch Bedingungen haben. Also sollen wir Gott auch fragen: „HERR, was möchtest Du, das ich praktisch umsetze?“

Gott hat jedem Menschen einen freien Willen gegeben. Auch Christen, die von Neuem geboren sind, haben immer noch den freien Willen. Und Gott respektiert unseren freien Willen. Und deswegen bist Du auch absolut frei, das was wir glauben, als Eindrücke von Gott empfangen zu haben, anzunehmen oder nicht. Du bist selbst vor Gott für Deine Entscheidungen verantwortlich, das gilt auch für politische Wahlen.

Nimm Dir deshalb die Zeit, Gott auch selbst zu fragen, wen Du wählen sollst. Lass es Dir von Gott selbst zeigen, unabhängig von dem was andere Christen dazu bekommen haben oder was Du selbst denkst. Es ist sehr wichtig, dass Du dazu auch persönlich von Gott hörst.

Wenn Gott Dir prophetische Eindrücke zu diesem Thema gegeben hat, dann kannst Du diese als Kommentar auf unserer Internetseite veröffentlichen. Das kann unter diesem Artikel sein, unter dem Artikel der Jahresprophetie für 2017 oder auf der Austauschseite für Deutschland. Unten, am Ende dieses Artikels bei der Überschrift mit dem Titel: „Was zeigt Gott Dir zu Deutschland im Jahr 2017?“ findest Du weitere Hinweise dazu. Dort findest Du auch eine Anleitung dazu, wie Du die Kommentare abonnieren kannst, sodass Du über neue Kommentare automatisch per E-Mail informiert wirst.

In diesem Artikel haben wir unter manchen Abschnitten ein paar Links auf andere Internetseiten, z.B. Nachrichtenportalen, aufgeführt. Die Auswahl der Links stellt keine Wertung dar. Für weitere Informationen kannst Du auch im Internet danach suchen.
Bitte prüfe die Inhalte der Links selbst. Man kann nicht immer mit allen Aussagen übereinstimmen. Wie immer gilt: „Prüft alles, das Gute behaltet!“ (aus 1. Thessalonicher 5,21).

Im Folgenden wollen wir mit Euch nun die Eindrücke teilen, die wir für Deutschland im Jahr 2017 bekommen haben.
Wenn jemandem eine prophetische Botschaft unklar ist, dann kann er dazu Gott selbst im Gebet fragen. Gerade wenn Gott etwas tun will, das wir mit unserem begrenzten Verstand nicht einordnen können, dann sollten wir nicht vorschnell Anstoß nehmen. Bitte kritisiert nichts vorschnell und richtet nicht.
Verachtet nicht die Prophetie, sondern prüft einfach alles und behaltet das Gute, wie es in 1. Thessalonicher 5,20-21 steht. Seid offen und fragt Ihn persönlich (!), wie ER es sieht. Ich bin sicher, dass Er zu jedem Christen persönlich spricht und jeder Christ Ihn persönlich hören kann – wenn er „hinhört“. Denn Seine Schafe hören Seine Stimme (vgl. Johannes 10,27) und jeder Christ kann prophetisch reden, wenn er sich danach ausstreckt (vgl. 1. Korinther 14,5 und 31).

Unser zentraler Eindruck zu Deutschland ist, dass Deutschland eine entscheidende und gute Rolle spielt. Das ist schon jetzt so, besonders seit den letzten 2 Jahren. Aber wir glauben, dass wir davon noch mehr sehen werden. Gott will Deutschland segnen. Und Er hat noch größeren Segen für Deutschland.

Eine neue Aufbruchsstimmung in Deutschland und auch in anderen Orten in der Welt

Zuerst einmal glauben wir, dass Gott uns wieder eine geistliche „Aufbruchsstimmung“ geben und wiederherstellen will. Im Jahr 2014 gab es schon einmal eine größere Aufbruchsstimmung. In dem Jahr 2014 bekamen wir für das neue Jahr und für die Zeit darüber hinaus die Worte „Das goldene Zeitalter“. Es geht darum, dass Gott Neues und noch Größeres durch uns, Seine Kinder, also durch Seinen Leib hier auf Erden, tun will. Das bedeutet, die von Gott gegebenen Berufungen, Gaben usw. zu ergreifen und darin zu leben und zu wachsen. Das sind dann geistliche Aufbrüche. Und diese Aufbrüche führen zu geistlicher Erneuerung, Seelenernte und Transformation in der Welt. (Das beschreibt auch schon teilweise die Grafik „Gottes Plan für Deutschland“, die in diesem Artikel weiter unten zu sehen ist).

Wir haben den Eindruck, dass es hierbei (unter anderem) darum geht, die verschüttete(n) Berufung(en) Deutschlands freizuschürfen. Vieles von Deutschlands Berufung und spezieller Rolle in Gottes Endzeiternte ist noch unter einer Dreckschicht verborgen. Dazu hatten wir jetzt in 2017 ein Bild, wie ein riesiger Goldklumpen in der Erde vergraben ist. Ein Teil ist davon aber schon freigelegt und sichtbar. Andere Bereiche dieses Goldklumpens sind noch verborgen. Manches davon ist unter einer dünnen Schicht aus Staub, Dreck und Trümmern verborgen, anderes liegt noch tief unter der Erde.
Das bedeutet, dass vieles von Gott schon sichtbar ist in Deutschland. Manches wurde aber z.B. durch die Berliner Erklärung, aber auch durch Kopfgesteuertheit, kraftlose Theologie und rechts-extremes sowie links-extremes Gedankengut wieder verschüttet. Und anderes wurde bisher noch nicht entdeckt und wartet noch darauf, erstmals freigelegt zu werden.

Praktisch gesehen bedeutet das: Wir sollten auf das Gute schauen, was in Deutschland schon von Gott sichtbar ist. Und wir sollten Gott im Gebet fragen, was Er uns persönlich zeigt zur Berufung Deutschlands. Wir sollten weiter freischürfen. Und wir sollten Gott fragen, was das praktisch für uns und unser Umfeld bedeutet und was wir praktisch umsetzen sollen (siehe dazu auch den Abschnitt „Bauzeit“ im Artikel der Jahresprophetie „Prophetie für 2017“).

Um einen ähnlichen Eindruck wie den über das „goldene Zeitalter“ und wie den mit dem Goldklumpen geht es auch in dem folgenden Eindruck, den ich nun in Bezug auf die Bundestagswahl 2017 bekam:

„Eine neue Ära“ nach der Bundestagswahl

Am 04.02. oder 05.02.2017 hatte mich wieder die Frage bewegt, wie es wohl nach der Bundestagswahl im September 2017 weitergehen würde. Würde Angela Merkel wieder Bundeskanzlerin werden? Kaum hatte ich diese Gedanken, da hatte ich innerlich dieses Bild: Ich sah eine goldene Medaille, auf der das (freudig strahlende) Gesicht von Angela Merkel abgebildet war und ich sah dazu die Worte: „Eine neue Ära“.
Nachdem ich dieses Bild hatte, fragte ich Gott, ob die „Merkel-Ära“ vorbei sei oder ob es bedeutet, dass für Angela Merkel eine neue Ära kommt. Ich hatte dann den Eindruck, dass es bedeutet, dass eine neue Ära für und mit Angela Merkel kommt. Und mir fielen dann auch die Worte ein, die ich damals in der Jahresprophetie für 2014 hatte: „Das goldene Zeitalter“. Und wie schon gesagt, ist die Jahresprophetie für 2014 noch immer gültig. Es geht bei dem Eindruck mit dem „goldenen Zeitalter“ zwar nicht um die Bundesregierung an sich, aber Gott hat mit jedem Menschen einen guten Plan also auch mit diesem Land und auch mit der Bundesregierung. Da war mir klar, dass das Bild mit der Medaille bedeutet, dass auch etwas Neues von Gott für und mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt. Das auf der Medaille abgebildete Gesicht von Angela Merkel war mit dem Blick in die Zukunft gerichtet, ein hoffnungsvoller Blick. Wir glauben, dass Gott sie auch weiterhin in diesem Amt als Segen gebrauchen will.

Im Folgenden ein Ereignis, das besonders für Angela Merkel von Bedeutung ist:

Ein geistliches Erbe von Altbundeskanzler Helmut Kohl

Der Altbundeskanzler Helmut Kohl verstarb am 16.06.2017 im Alter von 87 Jahren. Er war von den Jahren 1982 bis 1998 Bundeskanzler von Deutschland. Seine Amtszeit betrug 16 Jahre und damit hatte er die bisher längste Amtszeit, die ein Bundeskanzler bisher hatte.
Als ich die Nachricht von seinem Tod erfuhr, da hatte ich kurz danach den Eindruck, dass Gott uns dazu eine Botschaft geben möchte. Schließlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen und mir fiel auf: Wenn Angela Merkel wieder Bundeskanzlerin wird, dann tritt sie ihre 4. Amtszeit bis 2021 an, womit es bei ihr auch 16 Jahre in diesem Amt sind, wie bei Helmut Kohl. Somit würde sie dann auch die längste Amtszeit in diesem Amt erreicht haben. Ob sie die Amtszeit vielleicht sogar übertreffen wird, dazu habe ich nichts bekommen, aber ich bekam, dass sie ihre 4. Amtszeit als Bundeskanzlerin antreten wird.
Aber nicht nur das, sondern ich hatte dazu den Eindruck, dass Angela Merkel sozusagen ein „Erbe“ von Helmut Kohl hat. Es ist ein geistliches Erbe, das sie für dieses Land bekommen hat. Bei diesem Erbe geht es wohl um die christlichen Werte für Deutschland und wahrscheinlich um noch mehr. Man mag jetzt behaupten: „Ja, ja, es geht ja nicht allein um christliche Werte, sondern vor allem um die Entscheidung für und die Beziehung zu Jesus Christus, die lebendige Beziehung zum lebendigen Gott.“ Das ist wahr und das ist das Wichtigste. Ich hatte diesen Gedanken auch und brachte ihn im Gebet vor Gott. Da empfand ich, dass es Gott schätzt, wenn man allein schon den christlichen Glauben befürwortet und an den christlichen Werten festhält. Und ich glaube, dass Gott dazu sagte, dass das besser ist, als wenn ein Staatsoberhaupt gar nichts vom christlichen Glauben halten würde. Es ist gut so, wenn ein Staatsoberhaupt sogar den christlichen Glauben befürwortet und dafür offen einsteht. Somit glaube ich, dass Gott tatsächlich ein geistliches Erbe von Helmut Kohl an Angela Merkel weitergegeben hat und sie das Erbe weiterträgt und Frucht bringt.

Vielleicht fragen sich nun manche Leser, ob Gott wirklich Angela Merkel gebrauchen kann oder will. Aus welchen Gründen auch immer. Viele Christen sind der Ansicht, dass Staatsoberhäupter perfekt durchgeheiligt, theologisch-korrekt und bibelgläubig sein müssen, damit Gott sie für Seine Pläne gebrauchen kann.
In der Bibel finden wir das aber anders. In Jesaja 45,1 bezeichnet Gott den heidnischen, persischen König Kyrus als „Seinen Gesalbten“ und gebraucht ihn um dem jüdischen Volk Befreiung aus der babylonischen Gefangenschaft und um Wiederherstellung zu bringen. Das heißt nicht, dass er auch geistlich von neuem geboren war, sondern dass Gott ihn gebraucht hat. Und in Jesaja 44,28 sagt Gott sogar über Kyrus: „Er ist mein Hirte, und er wird all meinen Willen ausführen […]“ (SLT). Gott gebraucht (sogar heidnische) Staatsoberhäupter um Seine Kinder im Land zu segnen (siehe dazu Jesaja 45,4).
Das heißt nicht, dass Gott jedes Staatsoberhaupt gebraucht, aber wir sollten dankbar sein für jedes bisschen, wo unsere Politiker Gott mit hineinnehmen. Zum Beispiel indem sie christliche Werte hochhalten bzw. offen über Gott reden.

Nochmal zurück zu Helmut Kohl und zu Angela Merkel:
Wenn Helmut Kohl sogar eine persönliche Beziehung zu Jesus hatte oder wenn er sich kurz vor seinem Tod klar für Jesus entschieden hat, dann ist er jetzt im Himmel und sieht von oben auf sie herab. Das ist kein abstrakter oder poetischer Gedanke, sondern eine Wirklichkeit für alle, die zu Jesus gehören und Himmelsbürger geworden sind. Man nennt sie auch „die Wolke der Zeugen“, so wie es in Hebräer 12,1-3 (SLT) geschrieben steht:

„Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, so lasst uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und lasst uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat. Achtet doch auf ihn, der solchen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht müde werdet und den Mut verliert!“

In dem Bibelvers wird außerdem deutlich: In erster Linie ist Jesus unser Vorbild und Derjenige, dem wir nachfolgen sollen. Wir treten in Seine Nachfolge ein, nicht in die Nachfolge eines Menschen. Und doch können wir Gott gegenüber dankbar sein für alle Wegbereiter, für die Menschen, die uns den Weg bereiten. Dazu hat mich vor kurzem ein Zitat von Helmut Kohl sehr berührt.

Helmut Kohl sagte einmal:

„Ich glaube nicht, dass ein Land ohne Glauben an Gott Zukunft hat. In diesem Jahrhundert sind in Europa die totalitären Systeme, die Gottlosigkeit propagierten, allesamt gescheitert.“
(Helmut Kohl, 1994, Quelle: https://www.evangeliums.net/zitate/zitat_16745.html)

Helmut Kohl war außerdem der Bundeskanzler bei der Wiedervereinigung Deutschlands nach dem Berliner Mauerfall im Jahr 1989. Er wird auch „Kanzler der Deutschen Einheit“ genannt. Laut einem Zitat sagte er, dass wir die Wiedervereinigung Deutschlands Gottes Hilfe zu verdanken haben:

„Die Wiedervereinigung Deutschlands und das Zusammenwachsen Europas haben wir, und das sage ich ganz bewusst, mit Gottes Hilfe erreicht.“
(Helmut Kohl, 2004, Quelle: https://www.evangeliums.net/zitate/zitat_16748.html)

Helmut Kohl hatte auch Angela Merkels Werdegang maßgeblich beeinflusst, wie sie auch später in der Rede bei der Trauerfeier von Helmut Kohl sagte. Angela Merkel lebte zur Zeit der Berliner Mauer in der DDR. Sie wurde im Jahr 1991 als stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU und damit als Kohls Stellvertreterin gewählt.
Als Helmut Kohl Kanzler wurde, war Deutschland geteilt. Aber auch Europa und die Welt waren geteilt bzw. tief gespalten. Am Ende seiner Amtszeit war Deutschland vereint, der Kalte Krieg war beendet, Deutschland hatte zum ersten Mal in seiner Geschichte Frieden mit allen seinen Nachbarstaaten. Auch Europas gemeinsame Währung war beschlossen und der Weg zur Erweiterung der Nato und der EU in Richtung der ehemaligen Ostblockstaaten war eingeschlagen (siehe dazu auch die Trauerrede von Angela Merkel, Link siehe unten).

Es geht dabei nicht allein um einen Blick auf die Vergangenheit, sondern auch um das Verstehen, dass es eine Bedeutung für die Gegenwart und für die Zukunft hat.
Zu dem Thema der Wiedervereinigung Deutschlands bzw. dem Mauerfall kommen wir in diesem Artikel später nochmal ausführlicher zurück.

Wie schon gesagt: Man kann und muss nicht alles richtig heißen, was unsere Politiker machen. Aber für das Gute dürfen wir dankbar sein.

Man könnte dazu noch vieles sagen, aber es soll hier der Schwerpunkt auf den prophetischen Worten sein, die wir dazu bekommen hatten. Man kann im Internet mehr über das Leben und Wirken von Helmut Kohl nachlesen (siehe aufgeführte Links).

Die Trauerfeier zu Ehren von Helmut Kohl fand übrigens erst ca. 3 Wochen nach seinem Tod statt. Angela Merkel hatte dort eine Rede gehalten, die man im Internet nachlesen kann (siehe aufgeführte Links).

Weitere Zitate von Helmut Kohl über den christlichen Glauben:
https://www.evangeliums.net/zitate/helmut_kohl.htm

„Zum Tod von Helmut Kohl: Er hatte einen ‚tiefen christlichen Glauben’“:
http://www.idea.de/politik/detail/zum-tod-von-helmut-kohl-er-hatte-einen-tiefen-christlichen-glauben-101436.html

„Rede von Angela Merkel beim Europäischen Trauerakt zu Ehren von Helmut Kohl am 1. Juli 2017 in Straßburg“:
Zur Facebook-Notiz

„Helmut Kohl“ auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Kohl

Ein Lied der Ermutigung für Deutschland: „Wind Of Change“ (dt. „Wind der Veränderung“) und der Berliner Mauerfall

Wir haben gerade erwähnt, dass Helmut Kohl in Verbindung mit dem Berliner Mauerfall und der Wiedervereinigung Deutschlands von großer Bedeutung ist.

Was auch mit dem Mauerfall in Verbindung gebracht wird, ist das Lied „Wind of Change“ (dt. „Wind der Veränderung“ oder „Wind des Wandels“).
Das Lied „Wind of Change“ stammt von der Band „Scorpions“, einer deutschen Band aus Hannover. Eine weit verbreitete, aber fälschliche Behauptung ist, dass das Lied wegen dem Fall der Berliner Mauer entstanden sei. Aber in Wirklichkeit entstand die Idee für das Lied noch vor (!) dem Fall der Mauer (nachzulesen auf Wikipedia, siehe unten aufgeführte Links). Im August 1989 hatte die Band einen Auftritt bei einem Musikfestival in Moskau, Russland. Einem der Sänger der Band, Klaus Meine, kam laut seiner Aussage die Idee zu dem Lied, als er in einer Sommernacht im Gorky Park Center in Moskau saß und auf den Moskwa, einen Nebenfluss sah. Das Lied empfand er, so seine Aussage, als eine persönliche Aufarbeitung dessen, was in den letzten Jahren in der Welt passiert war. Aber hätte er wissen können, dass es nur kurze Zeit später zum Fall der Berliner Mauer kommen würde? Somit kann man auch sagen, dass das Lied eine prophetische Bedeutung hat: Es hatte schon prophetisch den Mauerfall angekündigt.
Im September 1989, ungefähr zwei Monate vor dem Mauerfall, schrieb und komponierte er das englischsprachige Lied: „Wind of Change“. Der Berliner Mauerfall war in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989.
Im November 1990 wurde das Lied auf einem Album der Band erstmals veröffentlicht. Kurze Zeit später im Februar 1991, nach Veröffentlichung der Single des Lieds, dauerte es nicht lange und es gelangte in den deutschen Charts und auch in den Charts mancher europäischen Länder auf Platz 1. Es ist bisher die meistverkaufte Single einer deutschen Band oder eines deutschen Interpreten. Das Lied kam in den Medien zu der Bezeichnung „Hymne der Wende“ und wurde somit mit dem Berliner Mauerfall in Verbindung gebracht.

Das Lied stammte ausgerechnet von einer „weltlichen“ Band. Kann Gott auch zu Nichtgläubigen sprechen? Ja, Er kann. Kann Er auch Nichtgläubigen eine prophetische Botschaft geben, verschlüsselt durch ein Lied, und damit tausende Menschen in und außerhalb Deutschlands ermutigen? Ja, Er kann! Und das glaube ich ganz sicher, dass Gott das mit diesem Lied getan hat. Gott gießt Seinen Geist auf ALLE Menschen aus (siehe Apostelgeschichte 2,17-18). Und in Apostelgeschichte 17,28 zitiert Paulus Verse von heidnischen Dichtern bzw. Philosophen und deutet diese auf Gott hin. Der Heilige Geist benutzt Sachen in bzw. aus der Welt, um die Menschen aus der Welt zu erreichen. Und als Kinder Gottes haben wir das Recht, Dinge auf Gott hin zu deuten, auch wenn sie eigentlich anders gemeint waren. Wir haben das Recht und die Vollmacht, Dinge aus der Welt mit einer geistlichen Bedeutung zu füllen, bzw. sie umzudeuten und sie zu nutzen um die Wahrheit Gottes in der Welt zu verkünden.

Ich hatte den Eindruck, dass dieses Lied auch passend für diese Zeit ist. Es drückt auch diese „Aufbruchsstimmung“ aus, die wir und viele andere Christen zurzeit wahrnehmen. Es geht um einen geistlichen Aufbruch. Der echte „Wind der Veränderung“ ist der Geist Gottes, der Heilige Geist, der echte Veränderung bringt. Das geschieht durch den Geist, beeinflusst aber sozusagen vom Himmel herab alle Ebenen und Bereiche dieses Landes und unseres Lebens in diesem Land.

Das Lied „Wind Of Change“ von den Scorpions auf YouTube:
Zum YouTube-Video

„Scorpions“ auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Scorpions

Eintrag „1988 bis 1992: Wind Of Change“ aus dem Artikel „Scorpions“ auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Scorpions#1988_bis_1992:_Wind_of_Change

„Wind of Change“ auf Wikipedia (mit der Entstehungsgeschichte des Lieds):
https://de.wikipedia.org/wiki/Wind_of_Change

Ein Artikel unserer Internetseite über das Lied:
https://prophetenschule.org/2011/03/19/der-wind-der-veranderung-wind-of-change/

Der Berliner Mauerfall und „geistliche Mauern“ noch heute

Jetzt wollen wir mehr zu den Themen der Wiedervereinigung Deutschlands und zum Mauerfall sagen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 waren Westdeutschland und Westberlin von den Alliierten Mächten USA, England und Frankreich besetzt, der Osten jedoch von der Sowjetunion. Die von den Sowjets besetzte Zone wurde zur Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und die von den Alliierten besetzten Westgebiete einschließlich Westberlin wurden zur Bundesrepublik Deutschland (BRD). Um die Flucht aus der DDR in den Westen zu verhindern wurde 1961 durch die DDR eine schwerbewachte Grenzbefestigung um Westberlin herum gebaut, die sogenannte Berliner Mauer. Eine ähnliche abgesperrte Grenze zog sich auch durch Deutschland und ganz Europa zwischen Ost und West, der sogenannte „Eiserne Vorhang“.

Der Berliner Mauerfall war in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989, als die DDR ihren Bürgern erlaubte, in die BRD zu reisen. Als erstes wurde die Grenze in Berlin geöffnet. Die Grenze war offen, auch wenn der Abriss der Mauer noch etwas mehr als ein Jahr andauerte. Die Maueröffnung am Brandenburger Tor in Berlin war am 22. Dezember. Am 24. Dezember 1989, an Weihnachten, ab 0:00 Uhr, durften die Bundesbürger und West-Berliner erstmals visumfrei in die DDR einreisen.

Ich hatte dazu die Erinnerung an einen Eindruck für Deutschland, den Horacio Marcelo Valera (QuelleDerGnade.de) bekommen hatte. Horacio sah in einer Vision, dass Jesus durch das Brandenburger Tor in Deutschland einziehen will.

JESUS und Deutschland, Berlin, Brandenburger Tor

(Bild von Horacio Marcelo Valera, www.quelledergnade.de)

Er hat zu dieser Vision am 25.02.2013 ein Bild entworfen und es am Tag darauf auf Facebook hochgeladen (siehe Facebook-Link).

Es gibt das Bild auch auf seiner Internetseite, unter diesem Link: https://www.quelledergnade.de/deutsch/prophetisch/material-und-ideen/

Auf das Bild hatte er die Worte Jesu geschrieben: „Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an“. Damit ist der Bibelvers aus Offenbarung 3,20 (LUT84) gemeint:

„Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir. “

Und Horacio hatte dazu auch Psalm 24,7-10 (SLT) bekommen:

„Hebt eure Häupter empor, ihr Tore, und hebt euch, ihr ewigen Pforten, damit der König der Herrlichkeit einziehe!
Wer ist dieser König der Herrlichkeit? Es ist der HERR, der Starke und Mächtige, der HERR, der Held im Streit!
Hebt eure Häupter empor, ihr Tore, ja, hebt [eure Häupter], ihr ewigen Pforten, damit der König der Herrlichkeit einziehe!
Wer ist denn dieser König der Herrlichkeit? Der HERR der Heerscharen, er ist der König der Herrlichkeit! (Sela.)“

Horacio empfand das Bild als ein zärtliches Werben Gottes um das Deutsche Volk. Er hatte dazu den folgenden Eindruck: Das Brandenburger Tor ist in der physischen Welt ein weltbekanntes Symbol für Berlin und Deutschland, aber in der geistlichen Welt ist es ein Symbol, ein prophetisches Bild, für den Einzug Jesu in Berlin und Deutschland.
Horacio sagte, dass es seine Wahrnehmung im Geist war, dass Jesus eine neue Zeit für Deutschland eröffnet. Dabei geht es nicht darum, dass Jesus nicht schon vorher da gewesen wäre, sondern darum, dass Jesus wieder neu kommen und wieder anklopfen will. Es geht dabei um eine neue Chance für Begegnung und Intimität mit Jesus. Diese Begegnung mit Jesus und die greifbare Gegenwart Gottes, ist nach unserer Ansicht die Grundlage für das, was Gott in diesem Land tun will. Für das, was Er auch mit und durch Seine Kinder tun will. Und das bedeutet auch wieder: Braut-Zeit und Bau-Zeit (siehe Jahresprophetie für 2017).
Es bedeutet, dass Jesus in das Herz einziehen will. Hierbei geht es um die Stadt Berlin und um das Land Deutschland als Ganzes, aber auch darum, dass Jesus in die Herzen der einzelnen Menschen in Deutschland einziehen will. Das bedeutet dann Bekehrungen bzw. Seelenernte und, ganz allgemein gesagt, ein stärkeres Wirken des Heiligen Geistes in diesem Land.

Wir wollen hier noch mehr dazu schreiben, was wir als Ergänzung dazu bekommen haben:
Jesus will durch das Brandenburger Tor einmarschieren. Aber Sein Marsch ist nicht ein Marsch von Gewalt und Überheblichkeit, sondern voller Liebe und Sanftmut. Jesus ist der König der Könige und der HERR der Herren (s. Offenbarung 17,14), aber Er ist voller Gnade, weil noch viele gerettet werden sollen, die Ihn annehmen. Und ich hatte dazu auch als Eindruck den Einzug Jesu in Jerusalem, bei dem Er demütig auf einem Esel einzog und von der Menschenmenge zu Recht als der Messias-König gepriesen wurde (s. Matthäus 21,1-11).

Am 21.06.2013 hatte ich morgens nach dem Aufwachen das Lied „Macht hoch die Tür“ im Kopf. Es ist zwar ein Advents- und Weihnachtslied, aber lehnt an Psalm 24 an und hat eine starke Aussage. Ich sang das Lied und dabei sah ich innerlich wieder das Bild mit Jesus am Brandenburger Tor, das Horacio hatte. Ich hatte damals dann das Lied und auch Psalm 24 aufgenommen und daraus einen Artikel mit dem Bild gemacht und veröffentlicht, den man unter diesem Link findet: „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit! (mit Improvisation)“.

Erst später fiel mir auf, dass in den Liedzeilen auch die Rede vom Einzug Jesu in die Stadt und in das Land und auch in das Herz der Menschen ist. In der dritten Strophe heißt es in den ersten Zeilen:

„O wohl dem Land, o wohl der Stadt,
so diesen König bei sich hat.
Wohl allen Herzen insgemein,
da dieser König ziehet ein.“

Diese Liedzeilen drücken auch wieder aus, was in Offenbarung 3,20 steht, nämlich dass Jesus vor der (Herzens-)Tür steht und anklopft und einziehen will.

Dass die Maueröffnung der Berliner Mauer am Brandenburger Tor kurz vor Weihnachten war, verstärkt noch diesen Eindruck mit dem Weihnachtslied „Macht hoch die Tür“. Es geht sozusagen darum, dass etwas geöffnet wird, damit mehr von Jesus und vom Reich Gottes sichtbar und wirksam wird (siehe dazu auch Psalm 24,7-10).

Zum Herzen Deutschlands hatte ich im Juli 2017 noch einen ergänzenden Eindruck:

Ich hatte den Eindruck, dass die Hauptstadt Berlin das „Herz“ Deutschlands ist.

Ich sah dazu das Bild von einem Herz, so wie man es zeichnen würde. In der Mitte von dem Herzen war eine dicke Mauer, die von unten nach oben mitten durch das Herz ging.

Ich hatte den Eindruck, dass die Mauer einerseits für die Berliner Mauer aber auch für die Berliner Erklärung steht. Was die Berliner Erklärung ist, darauf kommen wir später nochmal zurück.
Berlin ist als Herz zentral für Deutschland. Und Deutschland ist sehr zentral für Europa und für das, was Gott in und durch Europa noch tun will.
Durch den Fall der Berliner Mauer begann Wiederherstellung für das Land im Natürlichen. Je mehr die geistlichen Mauern fallen, desto mehr wird es Wiederherstellung im Geistlichen geben.

Das Bild mit der Mauer durch das Herz Berlins (und damit im Herzen Deutschlands und gewissermaßen auch im Herzen Europas), die dann abgebrochen wird, hat eine symbolische Bedeutung. Es bezieht sich auf die Geschichte Deutschlands und Europas in einem Zeitraum von etwas mehr als 100 Jahren.

Aus unserer Sicht hat es vor allem mit der sogenannten Berliner Erklärung im Jahre 1909 zu tun. Über einen Zeitraum von einigen Jahrzehnten vor der Berliner Erklärung herrschte in vielen Orten in der Welt und auch in Deutschland eine geistliche Aufbruchs- bzw. Erweckungsstimmung. Der Leib Christi als Ganzes öffnete sich überkonfessionell für das Wirken des Heiligen Geistes. Evangelisation, die persönliche Entscheidung für Jesus und Nachfolge wurden wieder wichtig und der Leib Christi kam in Bewegung. Das brachte Segen, auch für Deutschland und Europa. Vor allem durch die sogenannte Azusa-Street-Erweckung in Los Angeles (USA) im Jahre 1906 geschah ein großer geistlicher Aufbruch. Diesen Aufbruch gab es auch in Deutschland.
Doch im Jahre 1909 stellten sich in Deutschland viele Kirchen mit ihrer sogenannten Berliner Erklärung gegen die aus diesem Aufbruch entstehende „pfingstlich-charismatische Bewegung“ und bezeichneten sie als von Satan. Sie verteufelten das Wirken des Heiligen Geistes und die Christen, die z.B. Zungengebet und Prophetie praktizierten.

Dazu gibt es noch viel mehr zu sagen. Mehr Informationen zu den Themen Gottes Pläne für Deutschland, Aufbruchsstimmung, Berliner Erklärung, Satans Pläne für Deutschland und historische Entwicklungen findest Du auch auf der Seite von Gottes-Haus.de, unter anderem auch ein 12-teiliges Videoseminar dazu von Martin Baron: Gottes-Haus.de: 100 Jahre Stagnation

In keinem anderen Land kam es zu so einer Erklärung und deren gravierenden Folgen, wie in Deutschland. Dadurch wurden Gottes Pläne für Deutschland ausgebremst und die Pläne des Feindes wurden sichtbar. Durch die Berliner Erklärung wurde dem Leib Christi in Deutschland und Gottes Plänen mit Seinem Leib und mit diesem Land sozusagen eine geistliche Mauer in den Weg gestellt. Und das geschah in Berlin, im Herzen Deutschlands.
In der Folge ging sehr viel Finsternis von Deutschland aus: Die beiden Weltkriege, der Holocaust und der Kommunismus. Statt Segen kam Fluch über das Land, über Europa und auch über die Welt. Das war nicht Gottes Gericht, sondern die Folge der negativen Entscheidungen der Menschen. Als zentrale Ursache sehen wir die Ablehnung des Heiligen Geistes und damit die Blockierung von Gottes Plänen, die Mauer im Geistlichen. Als sichtbare Folge davon kamen dann im Natürlichen die Berliner Mauer und der Eiserne Vorhang.

Dazu haben wir folgende Grafik erstellt, die das als kurzen Überblick ausdrückt:


(Die Grafik darf auch gerne mit der Quellenangabe zu diesem Artikel weitergegeben werden.)

Diese Grafik in Textform dargestellt:
Geistlicher Aufbruch in Deutschland → Berliner Erklärung (Mauer im Geistlichen) → 1. Weltkrieg → 2. Weltkrieg → Berliner Mauer (Mauer im Natürlichen) → Mauerfall im Natürlichen → Mauerfall im Geistlichen → Geistlicher Aufbruch in Deutschland → Geistliche Erneuerung, Seelenernte und Transformation

Aus unserer Sicht geht es bei diesem Eindruck um Gottes Wiederherstellung von all dem was die Berliner Erklärung und die beiden Weltkriege in Deutschland und Europa zerstört hatten.

Die geistlichen Mauern in Deutschland werden wie beim Mauerfall bzw. beim Abriss der Berliner Mauer Stück für Stück abgebrochen. Und dadurch kommen wieder mehr Christen in das hinein, was Gott ihnen verheißen hat.
Viele denken beim Wort „Mauerfall“, an etwas, wo die gesamte Mauer in kurzer Zeit zerstört wird. Aber der Abriss der Berliner Mauer war ein Prozess, der etwas mehr als ein Jahr andauerte. Die Mauer wurde nach und nach abgerissen. Dabei ging es phasenweise mal schneller und mal langsamer voran. Die Regierungen ließen die Mauer abschnittsweise abreißen. Es gab also Phasen, wo sehr schnell große Abschnitte der Berliner Mauer auf einmal mit Hilfe von Baggern, Kränen, Planierraupen etc. eingerissen wurden.
Aber es gab auch viele Fälle, wo einzelne Menschen, sogenannte „Mauerspechte“, Brocken aus der Mauer heraus schlugen und scheinbar nur langsam vorankamen. Und dann gab es auch Fälle, wo die Grenzsoldaten die Mauer dann wieder flickten bzw. reparierten. Ähnlich ist es im geistlichen Bereich, wo falsche „Aufpasser und Wachleute“ versuchen, die Mauer(n) zu erhalten und Durchbrüche zu verhindern.
Auch beim Abriss der geistlichen Mauern gibt es Phasen, wo schnell große Stücke abgebrochen werden und Phasen, wo einzelne an den Durchbrüchen arbeiten. Wir dürfen hierbei die kleinen Anfänge nicht verachten.

Als Ermutigung möchten wir noch erwähnen, dass es bei Gott oft so ist, dass gerade dann, wenn es am wenigsten danach aussieht, Sein Durchbruch kommt. In den Wochen vor dem Fall der Berliner Mauer sah es noch nicht danach aus, als ob es jemals zu einem Mauerfall oder gar einer Wiedervereinigung Deutschlands kommen würde. Und dann geschah der Durchbruch.

Es geht aber auch um Gottes Pläne mit Seinem Leib. Auch da wird es gemeinsame Aufbrüche im Geistlichen und damit Durchbrüche durch die geistlichen Mauern geben. Nicht durch von Menschen gemachte Einheitsbewegungen der Kirchen (die sogenannte Ökumene), sondern durch das echte Wirken des Heiligen Geistes. Nur der Heilige Geist kann die Spaltung überwinden, die dadurch kam, dass Teile des Leibes Christi Sein Wirken ablehnten. Nur der Heilige Geist kann wirkliche Einheit bringen. So geschah es auch bei der Azusa-Street-Erweckung in 1906, wo durch das Wirken des Heiligen Geistes die starren Grenzen der Rassen, Geschlechter und gesellschaftlichen Schichten überwunden wurden und der Heilige Geist eine echte Einheit im Leib Christi bewirkte. Es war der Beginn der sogenannten „Pfingstbewegung“, also dass sehr viele Christen wieder anfingen, die Gaben des Heiligen Geistes wie z.B. das Zungengebet (siehe dazu 1. Korinther Kapitel 12-14) auch öffentlich zu praktizieren. Vorher gab es das nur in wenigen, meist kleinen Gruppen, die meistens im Verborgenen wirkten. Doch dann wurde es sozusagen wieder öffentlich für einen großen Teil der weltweiten Christenheit und es gab wieder biblisch fundierte Lehre dazu.
Das alles bereitet den Boden für die zukünftige Seelenernte bzw. für die noch kommenden Seelenernten in der Mehrzahl. Weltweit ist der überwiegende Teil der Bekehrungen in den letzten 100 Jahren im „pfingstlich-charismatischen Bereich“ zu finden. Obwohl das Wirken des Heiligen Geistes und damit auch viele Bekehrungen im Neuen Bund eigentlich der Normalzustand für jeden Christen sein sollte (siehe dazu Apostelgeschichte 1,8). Aber der Feind versucht das zu blockieren und Gottes Seelenernte zu verhindern.

Was bedeutet das mit der Mauer im Herzen für uns heute nun konkret und praktisch?

Ist bei jedem Christen im Herzen so eine komplette Mauer vorhanden? Nein. Aber anticharismatisch eingestellte Christen, die das Wirken des Heiligen Geistes komplett ablehnen, haben damit sozusagen vermutlich eine Mauer im Herzen errichtet. Bei vielen Christen ist es aber so, dass mehr oder weniger viele einzelne Steine bzw. Bruchstücke vorhanden sind. Das heißt, dass in Teilbereichen der Heilige Geist abgelehnt wird oder dass einzelne Blockierungen vorhanden sind, aber dass man grundsätzlich offen ist für das Wirken des Heiligen Geistes.
Die Frage ist, wie offen wir persönlich für den Heiligen Geist und für Sein Wirken an und durch uns sind.

Hierzu ein paar Bibelverse:

„Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung!“
(Epheser 4,30 SLT)

„Den Geist dämpft nicht!“
(1. Thessalonicher 5,19 SLT)

„Darum, wie der Heilige Geist spricht: »Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht […]“
(aus Hebräer 3,7-8 SLT)

Wir können also unser Herz gegen den Heiligen Geist und gegen Seine Stimme verstocken, es also hart machen und sozusagen Mauern gegen Ihn errichten. Dadurch können wir den Heiligen Geist dämpfen und betrüben, aber auch durch andere Sachen, wie z.B. Gesetzlichkeit, Verurteilung bzw. Richten von anderen Christen, Lästereien etc.

Es ist uns wichtig, an dieser Stelle nochmal zu sagen, das wir jetzt nicht bitter gegen die Christen sein dürfen, die das Wirken des Heiligen Geistes ablehnen oder die sogar so weit gehen, andere Christen wegen den Geistesgaben zu verteufeln und ihnen das Heil abzusprechen. Wir gehen davon aus, dass die Menschen, die das Wirken des Heiligen Geistes ablehnen zum großen Teil wiedergeborene Christen sind, also dass sie gerettet sind. Wenn sie gerettet sind, dann heißt das, dass Jesus in ihren Herzen wohnt. Die Mauer im Herzen bedeutet NICHT, dass Jesus nicht im Herzen wäre. Das gilt auch für diejenigen, die die Berliner Erklärung verfassten bzw. akzeptierten. Bei der Mauer geht es nicht um die Rettung bzw. um das Heil durch den Glauben an und durch die Entscheidung für Jesus Christus, sondern um das, was der Heilige Geist an und durch uns wirken will.

Als praktische Übung kannst Du Gott fragen, wo Du Angst, Zweifel, Kontrolle etc. gegenüber dem Heiligen Geist hast.

Frage Gott, ob bzw. wo Du Dich auf die Aussagen der Berliner Erklärung eingelassen hast und in falsche Übereinstimmung mit dieser falschen anticharismatischen Theologie gekommen bist und damit sozusagen eine Mauer zwischen Dich und dem Heiligen Geist aufgebaut hast.

Frage Gott, wo Du vielleicht Teile davon bzw. Reste oder Überbleibsel dieser geistlichen Mauer in Dir hast.

Frage Gott, wo Du diesen Lügen geglaubt und ihnen Raum in Deinem Herzen gegeben hast.

Frage Gott, was Er gerade jetzt durch den Heiligen Geist an Dir bzw. durch Dich wirken will.

Schaue Dir bitte auch folgende Links an, wo Du viele Informationen zu den Themen Wirken des Heiligen Geistes, zu Geistestaufe und zum Sprachengebet findest:
Unterseite „Gebet für Geistestaufe und Sprachengebet“: https://prophetenschule.org/geistestaufe-sprachengebet/
Unterseite zum Thema „Wirken des Heiligen Geistes“: https://prophetenschule.org/wirken-des-heiligen-geistes-mp3-christliche-audiodateien-kostenlos/

In der Audiodatei von diesem Artikel bete ich an dieser Stelle (von ca. der 52ten bis zur 57ten Minute) für die Zuhörer, für eine Berührung mit dem Heiligen Geist und für das Empfangen des Zungengebets.

Zurück zur physischen Berliner Mauer im Natürlichen: Der vollständige Abriss der innerstädtischen Mauer endete offiziell am 30. November 1990. Mit dem Berliner Mauerfall fiel auch der Eiserne Vorhang, der Europa (und die Welt) spaltete und der Kalte Krieg war beendet. Ein Rest dieses Eisernen Vorhanges besteht noch heute in Korea, das heute noch ähnlich geteilt ist, wie es Deutschland damals war. Wir haben den Eindruck, dass Gott Nordkorea und Südkorea wieder vereinen wird, so wie Er auch Deutschland wiedervereint hat.

Internetseite von Horacio Marcelo Valera: Das Bild mit Jesus am Brandenburger Tor befindet sich dort in der Bildergalerie:
https://www.quelledergnade.de/deutsch/prophetisch/material-und-ideen/

Facebook-Seite von Horacio Marcelo Valera mit dem Bild mit Jesus vor dem Brandenburger Tor:
Link zur Facebook-Seite

Artikel „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit! (mit Improvisation)“:
https://prophetenschule.org/2013/07/15/macht-hoch-die-tur-die-tor-macht-weit-mit-improvisation/

Unterseite „JESUS kennenlernen: Lebensübergabe und Nachfolge“:
https://prophetenschule.org/jesus-persoenlich-erleben/

Unterseite „Gebet für Geistestaufe und Sprachengebet“:
https://prophetenschule.org/geistestaufe-sprachengebet/

Unterseite zum Thema „Wirken des Heiligen Geistes“:
https://prophetenschule.org/wirken-des-heiligen-geistes-mp3-christliche-audiodateien-kostenlos/

„Berliner Mauer“ auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Mauer

Eintrag „Mauerfall“ aus dem Artikel „Berliner Mauer“ auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Mauer#Mauerfall

Themenseite von Gottes-Haus.de: Zu den Themen Gottes Pläne für Deutschland, Aufbruchsstimmung, Berliner Erklärung, Satans Pläne für Deutschland und den historischen Entwicklungen dazu:
http://www.gottes-haus.de/specials/100-jahre-stagnation/

Von den Eindrücken über Deutschland und Europa allgemein kommen wir jetzt wieder zurück den Themen der bevorstehenden Bundestagswahl und zur Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Unverständnis und Ärger gegenüber der Berufung von Angela Merkel und Gottes Hand auf ihr

Dass zurzeit vor allem in Deutschland ein großer Unmut Angela Merkel gegenüber herrscht, liegt nicht allein daran, dass 2017 ein Wahljahr ist. Ich hatte vielmehr den Eindruck, dass es wegen Gottes Plan mit ihr ist.
Ich glaube sogar, dass der Teufel die Pläne, die Gott mit der Bundesregierung hat, gerne verhindern würde. Ich empfinde, dass der Teufel vor den Wahlen Zwietracht und Unmut säen will. Er will eine schlechte Stimmung gegenüber Angela Merkel verbreiten, weil er Gottes Hand auf ihr im Geist sieht.

Wie wir schon vorhin bezüglich Helmut Kohl gesagt haben: Gottes Hand und Plan mit ihr bedeutet nicht, dass deshalb alles „100% unfehlbar“ sei. Es kann aber sein, dass uns die Fehler ins Zweifeln bringen. Auf diese Zweifel wollen wir hier auch eingehen:

Zweifel gegenüber der erneuten Amtszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Gottes Fingerzeig

Ich hatte hin und wieder Zweifel, ob es wirklich Gottes Wille ist, dass Angela Merkel ihre erneute Amtszeit als Bundeskanzlerin antritt. Die Zweifel kamen aber, obwohl ich Gott dazu schon gefragt und daraufhin Eindrücke bekommen hatte. Ich überlegte, ob es denn so schlimm wäre, wenn jemand aus einer anderen Partei Bundeskanzler werden würde. Aber als ich diese zweifelnden Gedanken hatte, da empfand ich, dass Gott meine Gedanken wieder zurück zu Angela Merkel holte. Ich hatte dieses Empfinden als inneres Bild. Man kann es vielleicht so beschreiben: Es kam mir so vor, als wenn ich mit den Gedanken wegruderte, aber dann holte Gott mich wieder zum Ausgangspunkt zurück, dort hin, wo Er mit Seinem Finger darauf zeigte und mir sinngemäß sagte: „Schau, da habe ich noch immer meine Hand. Auf Angela Merkel.“ Ich hatte den Eindruck, dass Er mir dann auch sagte: „Angela Merkel ist nicht die ‚bessere Wahl‘, sondern meine Wahl.“

Deshalb stellt sich für mich persönlich nicht mehr die Frage, wen ich wählen werde. Wenn ich weiter zweifeln würde, dann wäre ich wie eine „Meereswoge, die vom Wind getrieben und hin- und hergeworfen wird“, wie es in Jakobus 1,5-8 (SLT) heißt:

„Wenn es aber jemand unter euch an Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden. Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind getrieben und hin- und hergeworfen wird. Ein solcher Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen wird, ein Mann mit geteiltem Herzen, unbeständig in allen seinen Wegen.“

Diese Bibelstelle ist eine klare Ansage zum Thema Zweifel, wenn diese unberechtigt sind. Wir dürfen im Glauben erwarten, dass Gott zu uns auch über diese wichtige Entscheidung der Bundestagswahl sprechen will.
Und weiterhin drückt diese Bibelstelle aus: Wenn wir von Gott im Gebet Gewissheit empfangen haben, dann dürfen wir uns nicht mehr durch äußere Dinge abbringen lassen, z.B. durch Dinge die in diesem Land passieren, die in der Politik passieren oder von den Meinungen bzw. Aussagen von anderen Christen.
Und diese Bibelstelle drückt auch aus, dass es dabei um ein Bitten vor Gott geht, welches ein Aufruf an jeden einzelnen Christen ganz persönlich ist. Das heißt: Niemand kann Dir dieses Bitten von Gottes Weisheit (und was Sein Wille ist) abnehmen, Du musst Ihn dazu auch selbst fragen.

Bitte frage auch Gott selbst dazu. Wähle eine Partei nicht allein aus dem Grund, weil wir oder bestimmte Christen sie auch wählen oder wegen den Eindrücken in dieser Botschaft. Sondern wähle sie nur, wenn Du es von Gott selbst gehört hast. Auch bei prophetischen Eindrücken über die Bundestagswahl gilt der Bibelvers aus 1. Thessalonicher 5,21: „Prüft alles, das Gute behaltet!“.

Demut im Amt und vor Gott und den Menschen

Einen weiteren Eindruck über Angela Merkel hatte ich am 20.03.2017.
Ich las in den Nachrichten, dass Angela Merkel sehr erschöpft sei. Zu der Zeit war auch der Hype um den neuen Kanzlerkandidaten der SPD, Martin Schulz. Von Angela Merkel hieß es in den Nachrichten, sie sei zu erschöpft, um den Wahlkampf zu beginnen. Angesichts der Herausforderungen mag das richtig gewesen sein, aber ich weiß es nicht, da die Medien auch manches falsch darstellen. Trotzdem nahm ich diese Nachricht als Anlass zur Fürbitte für Angela Merkel auf.
Als ich für sie betete, da bekam ich dieses Bild: Ich sah Angela Merkel, wie sie in einem Brautkleid da stand und rings um sie herum sah ich Engel von Gott stehen, die sie vorbereiteten.

Das Bild erinnerte mich plötzlich wieder daran, dass ich im Jahr 2013, das auch ein Wahljahr war, Angela Merkel auch schon in einem Brautkleid gesehen hatte. Den Eindruck kann man auch auf der Austauschseite für Deutschland im Kommentar vom 07.08.2013 nachlesen. Hier ein Auszug davon:

„Ich sah Angela Merkel im Brautkleid und JESUS als Bräutigam.

Dieses Bild wirkt zuerst seltsam, aber die Bedeutung ist eindeutig:
Paulus sagt in 2. Korinther 11,2 (SLT): „Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer; denn ich habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine keusche Jungfrau Christus zuzuführen.“

Als wiedergeborene Christen sind wir mit JESUS verlobt. Natürlich geht es um einen geistlichen Bund.

Ich hatte den Eindruck, dass JESUS einen Bund mit Deutschland eingehen will. So dass dieses Land wieder ein Land der Reformation ist. Ein Land der geistlichen Aufbrüche, der Erneuerung. Dass dieses Land auch im Geistlichen wieder ein Segen für andere Länder und Menschen ist.“

(zum vollständigen Kommentar)

Damals, im Jahr 2013, wusste ich noch nicht, dass ich für das Jahr 2017 die Wörter „Brautzeit und Bauzeit“ bekommen würde. (nachzulesen im Artikel: https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017)
Ich hatte diese Worte „Brautzeit und Bauzeit“ aber schon in 2016 für die Jahresprophetie für 2017 bekommen. Und zwar unabhängig (!) von der bevorstehenden Bundestagswahl.

Diese zwei Wörter bedeuten:

„Beim Thema Braut-Zeit geht es zuallererst um die Liebe Gottes zu uns und unsere Liebe zu Ihm als Antwort darauf. Es geht um unsere Beziehung zu Jesus, unserem Bräutigam.

Und aus der himmlischen Braut-Zeit folgt, dass wir gemeinsam mit Jesus hier auf Erden das bauen, was Er geplant hat und Er Seine Pläne durch uns, Seinen Leib, umsetzt… die Bau-Zeit.“

(Textausschnitt aus der Jahresprophetie für 2017, https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017)

Mit der „Braut“ ist natürlich nicht allein Angela Merkel gemeint, sondern:

„Mit der ‚Braut‘ ist die ‚Braut Jesu‘ gemeint. Die Braut Jesu besteht einerseits aus allen Menschen, die Jesus als ihren Herrn und Erlöser angenommen haben. Die Braut ist aber auch gleichzeitig jeder Einzelne, der zu Jesus gehört.“

(Textausschnitt aus der Jahresprophetie für 2017, https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017)

Jetzt nochmal zurück zu dem Bild von Angela Merkel im Brautkleid, das ich im März 2017 hatte:
Als ich das Bild von Angela Merkel im Brautkleid hatte und wie Engel Gottes sie vorbereiteten, da empfand ich, dass sie auch zur „Braut Jesu“ gehört. Ich glaube, dass das Bild außerdem auch ausdrückt, dass Gott sie für das Amt als Bundeskanzlerin gesalbt hat.

Gottes Salbung für einen Dienst oder für ein Amt ist aus Gnade. Ich hatte dazu den weiteren Eindruck, dass Angela Merkel diese Gnade weiterhin erkennen und dafür Gott gegenüber mit Demut dankbar sein soll. Angela Merkel braucht in ihrem Amt auch weiterhin Demut, eine Demut vor Gott und den Menschen.
Angela Merkel hat es nicht allein Helmut Kohl zu verdanken, dass sie dieses Amt innehat. Und sie hat es auch nicht ihrem eigenen Können zu verdanken, wenn sie ihre weitere Amtszeit beginnen wird. Sie hat es allein einem zu verdanken: Dem lebendigen Gott, vor dem sie Rechenschaft zu geben hat. Denn es „wird also jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben“ wie es in Römer 14,12 (SLT) heißt.

Ein Aufruf an jeden persönlich

Wir sollen Gott selber im Gebet fragen, wen wir bei der Bundestagswahl am 24. September wählen sollen. Und uns nicht von Ängsten, Wut, Hass etc. in unseren Entscheidungen beeinflussen lassen.

Wir sollen für die Regierung beten, solange sie noch im Amt ist. Wir sollen segnen und nicht fluchen, auch wenn nicht alles, was die Regierung tut unserer Meinung entspricht.

Wir sollen dankbar sein, für das Gute, was uns in diesem Land widerfährt.

Wir sollen dafür beten, dass Deutschland und Europa die aktuellen Probleme überwinden und dass Transformation kommt, also dass Deutschland und Europa in die Richtung hin verändert werden, die Gott sich wünscht.

Wir dürfen uns nicht auf Hass, Angst, Wut etc. einlassen und wir dürfen davon nicht unsere Entscheidungen beeinflussen lassen. Wir müssen Gott nach Seiner Sicht und nach Seinem Plan fragen, anstatt fleischlich mit Finsternis auf Finsternis zu reagieren.

Wir sollen Gottes Gegenwart suchen und dort auftanken. Wir sollen Ihm unsere Meinungen, Sorgen, Ängste, Frustration, Angst, Hass etc. in die Hände legen und schauen, was Er uns stattdessen geben will. Wir sollen Seine Gegenwart genießen und auch hören, was Er will, das wir konkret umsetzen. Braut-Zeit und Bau-Zeit.

Wir sollen auf Jesus schauen und nicht auf das, was der Feind tut bzw. noch tun will. Jesus will uns Hoffnung geben. Hoffnung, dass Deutschland und Europa die aktuellen Probleme überwinden wird und dass gerade jetzt der Boden bereitet wird für das was Gott tun will und für Seine Ernte.

In der Audiodatei von diesem Artikel findest Du eine stille Zeit von 01:09:40 bis 01:11:30 in der Du Gott dazu fragen kannst.

Weitere wichtige Ereignisse in und für Deutschland

Wir wollen hier noch kurz ein paar weitere Ereignisse erwähnen. Zu manchen dieser Ereignisse haben wir prophetische Eindrücke von Gott bekommen, aber nicht zu allen.
Natürlich gäbe es noch viele weitere, wichtige Ereignisse zu nennen, aber wir möchten uns hier auf eine kleine Auswahl von Ereignissen aus dem Zeitraum Ende Juni, Anfang Juli beschränken. Frage Gott auch selber zu diesen und auch zu anderen Ereignissen und lass Dir Gottes Meinung und Gottes Sicht dazu geben.

Zunächst einmal wollen wir die Ereignisse, die wir für wichtig halten, hier kurz nennen und anschließend dann mehr dazu sagen.

30.06.2017 Abstimmung über die „Ehe für alle“

30.06.2017 Jahrhundertregen in der Hauptstadt Berlin

30.06.2017 Buch „Deutschland … um Gottes Willen“ wurde veröffentlicht

30.06.2017 Netzwerkdurchsuchungsgesetz wurde beschlossen

30.06.2017 Enteignung des Hitler-Geburtshauses wurde rechtskräftig

07.07.2017 777 – ein entscheidender Tag?

07.07.2017 Ehe für alle wurde bestätigt

07.07.2017 Beginn des G20-Gipfeltreffens in Hamburg

09.07.2017 Aktion „Hamburg räumt auf“

Viele Menschen haben die Tage am 30.06.2017 und am 07.07.2017 als besonders intensiv wahrgenommen.

30.06.2017: Abstimmung im Bundestag über die „Ehe für alle“

Wir sollen auch für unsere Regierung und für die verantwortlichen Politiker beten, dass sie bei Entscheidungen die Ratschläge von Gott befolgen.

Eine dieser Entscheidungen möchten wir hier erwähnen, im Bezug auf die Abstimmung über das Gesetz für die „Ehe für alle“ in Deutschland. Bei der „Ehe für alle“ geht es darum, dass gleichgeschlechtliche Paare heiraten dürfen. Ende Juni 2017 gab es im Bundestag eine Abstimmung darüber, nach der die Ehe für alle auch in Deutschland eingeführt wurde.

Für viele war diese Abstimmung eine negative Entscheidung der Bundesregierung. Viele Christen sind aufgrund der Entscheidung zu dem Schluss gekommen, dass auf Angela Merkel nicht oder nicht mehr Gottes Gunst liegen würde. Wir persönlich finden das Ergebnis, das nun die „Ehe für alle“ in Deutschland einführte, auch nicht gut und wir glauben, dass es Gott auch nicht gut findet. Wir hätten auch dagegen gestimmt. Aber Angela Merkel hatte auch gegen die Ehe für alle gestimmt. Und wir glauben, dass Gott sie auch weiterhin gebrauchen will.

Bevor wir die prophetischen Eindrücke zu diesem Thema mit Euch teilen, wollen wir erst einmal diese Frage beantworten: Wie kam es überhaupt zu der Entscheidung? Es kam sehr spontan zu der Frage, wie Angela Merkel zu einer gleichgeschlechtlichen Ehe stehen würde. In einer öffentlichen Talkshow wurde sie von einem Mann gefragt, wann er seinen Freund „Ehemann“ nennen dürfe. Die Kanzlerin äußerte daraufhin den Satz, dass sie diese Entscheidung „in Richtung einer Gewissensentscheidung“ führen wolle. Das Wort „Gewissensentscheidung“ hat in der Politik die Bedeutung, dass die Abgeordneten bei einer Abstimmung nicht an die Meinung ihrer Partei gebunden sind, sondern dass sie ausschließlich ihrem Gewissen gegenüber verantwortlich sind. Bei diesem Wort wird aber auch schon deutlich, dass es darum geht, ob man die Ehe für alle mit gutem Gewissen befürworten kann oder ob man dabei ein schlechtes Gewissen hat.
Ihre Antwort wurde daraufhin von der SPD und anderen Politikern genutzt, um ganz schnell die Abstimmung für die „Ehe für alle“ durchzusetzen. Besonders die SPD drängte sie dazu, dass die „Ehe für alle“ eingeführt werden sollte – und das noch so knapp vor der Bundestagswahl im September, also mitten im Wahlkampf. Das Thema war aber eigentlich nichts Neues. Schon in den letzten Jahren war die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe immer wieder ein Thema im Bundestag. Aber diesmal wurde regelrecht auf die Einführung gedrängt. Es war also nicht die alleinige Verantwortung von der Bundeskanzlerin, sondern vor allem das Drängen der SPD, die schließlich eine Koalition mit der CDU bildet. Da die Kanzlerin und die CDU nicht das alleinige Sagen haben, kann man ihr keinen Vorwurf machen. Letztendlich ist auch die Abstimmung an sich eine faire Entscheidung, da es Teil der Demokratie ist, in der wir leben. Sonst wäre es keine Demokratie. Dazu gehört eben auch, dass die gewählten Vertreter über Dinge entscheiden, so wie sie es für richtig halten.

Und was sagt Gott zu dieser Entscheidung? Dazu möchte ich nun die prophetischen Eindrücke mit Euch teilen, die ich in der Zeit vor dieser Abstimmung hatte.

Am 30.06.2017, nur vier Tage nach der Antwort von Angela Merkel in der Talkshow, sollte es die Abstimmung geben. Als ich das in den Nachrichten las, fragte ich Gott, was Er zu diesem Beschluss sagt. Es war zu dem Zeitpunkt noch völlig unklar, ob Angela Merkel eine „Ja“- oder eine „Nein“-Stimme abgeben würde. Als ich Gott fragte, was Er ganz allgemein dazu sagt, da hatte ich diesen Eindruck: Ich hatte ein inneres Bild von Angela Merkel, wie sie ihre Hände in Unschuld gewaschen hat. Es sah ähnlich aus wie die Szene mit dem römischen Statthalter Pontius Pilatus (s. Matthäus 27,24). Als das jüdische Volk von ihm verlangte Jesus zu kreuzigen, da wusch er seine Hände in Unschuld, weil er Jesus als unschuldig sah. Das Volk forderte „Kreuzige ihn“ und Pilatus ließ ihren Willen zu, indem er Jesus kreuzigen ließ. Dieses Bild drückt aus, dass weltliche Herrscher dem Volk das geben, was es will. Das mit Pontius Pilatus war damals eine Mehrheitsentscheidung des Volkes. Das ist grob vergleichbar mit der Demokratie heute, wo es um Mehrheitsentscheidungen der vom Volk gewählten Vertreter bzw. Abgeordneten im Bundestag und im Bundesrat geht.
Aber anders als heute war die Abstimmung und Entscheidung für die Kreuzigung damals in Gottes Willen und richtig, denn Jesus Christus musste ja am Kreuz sterben um für die Sünden der Menschen stellvertretend zu bezahlen. Das Bild drückt einfach den Teil aus, bei dem es um die Mehrheitsentscheidung und den freien Willen der Menschen geht.
Als ich dieses Bild hatte, wie Angela Merkel ihre Hände in Unschuld wusch, da hatte ich den Eindruck, dass sie gegen das Gesetz der Ehe für alle stimmen würde. Aber so wie es auch das Bild mit Pontius Pilatus ausdrückt, geht es auch darum, dass sie den freien Willen der Mehrheit der anderen Politiker zuließ. Auch deshalb glaube ich, dass ihre Entscheidung richtig war.

Einen weiteren Eindruck, den ich noch vor der Abstimmung hatte: Ich sah Angela Merkel mit vielen anderen deutschen Politikern tauziehen. Ich sah das Bild mit dem Blick von der Seite: Auf der linken Seite zogen die vielen anderen deutschen Politiker am Seil, sie waren in der Überzahl. Auf der rechten Seite zog Angela Merkel am Seil. Während ich das sah, dachte ich, dass sie so alleine da steht. Eventuell waren da noch mehr Leute auf ihrer Seite, aber der Schwerpunkt im Bild war, dass sie sehr alleine da stand. Aber das Bild hörte da nicht auf. Ich sah plötzlich, wie hinter Angela Merkel viele Engel standen. Ich glaube, dass die Engel in diesem Bild auch ausdrücken, dass Angela Merkel mit ihrer Entscheidung auf der richtigen Seite steht, auf der Seite von Gott.
Nach diesem Bild empfand ich wieder, dass Angela Merkel bei der Abstimmung von der „Ehe für alle“ ihre Stimme für ein „Nein“ abgeben würde, was sie später bei der Abstimmung auch getan hat. Aber ich hatte auch gehofft, dass es so kommen würde, dass die „Ehe für alle“ nicht beschlossen werden würde. Dass irgend ein letzter Beschluss es verhindern würde. Ich glaube, dass ich an dieser Stelle zum besseren Verständnis dazu sagen muss: Es ist eine Sache, was Gottes Wille ist und eine andere Sache, was Menschen damit machen. Ich meine damit, dass Gott einen Willen hat, aber dass wir Menschen nicht immer nach Gottes Willen handeln. Gott hat uns einen freien Willen gegeben – und das ist gut so. Ich glaube aber, dass die Ehe zwischen Mann und Frau in Gottes Willen ist. Auch wenn es gerade jetzt viele Christen gibt, die argumentieren, dass Homosexualität für Gott in Ordnung sei, aber das ist nicht so. Abgesehen von den vielen weiteren Aussagen, welche die Bibel zu dem Thema macht, wird Gottes Sicht von Ehe sehr klar, wenn man sich außerdem die geistliche und prophetische Bedeutung der Ehe zwischen Mann und Frau anschaut:
Gott schuf den Menschen nach Seinem Ebenbild, als Mann und Frau schuf Er sie (siehe 1. Mose 1,27). Die Ehe als Verbindung und Einheit von Mann und Frau ist ein Bild auf Christus und die Gemeinde hin (siehe Epheser 5,21f.).
Und diese Verbindung ist in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften nicht möglich, sie gehen also an Gottes Plan vorbei. Dafür gibt es Vergebung durch Jesus, aber es ist dadurch nicht richtig.

Wir wollen das Thema Homosexualität hier nicht zu weit ausführen. Es würde dazu trotzdem wie gesagt noch weitere Bibelstellen geben, aus denen Gottes Sicht dazu deutlich wird. Wichtig ist aber zu sagen, dass Gott zwar die Sünde nicht gut findet, aber dass Er jeden Menschen liebt. Aber jeder Mensch entscheidet mit seinem freien Willen selbst, ob er Jesus annimmt um gerettet zu werden.

Wir glauben also nicht, dass Gott wollte, dass die „Ehe für alle“ eingeführt wird. Aber die Menschen haben einen freien Willen und sind für ihre Entscheidungen selbst verantwortlich. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass hier nur über eine „weltliche, rechtliche Institution Ehe“ abgestimmt wurde. Hier definieren Menschen den Begriff der Ehe. Gott definiert den Ehe-Begriff anders. Die Entscheidung der Menschen, gleichgeschlechtliche Partnerschaften als Ehe zu bezeichnen ist eine weltliche Sache, von der Welt, im Reich der Welt. Mit dem Reich Gottes hat die Entscheidung für die weltliche „Ehe für alle“ nichts zu tun und es hat auch keine wirkliche Auswirkung auf das Reich Gottes, ob Homosexuelle nun aus weltlicher und rechtlicher Sicht heiraten dürfen oder nicht.

Am 30.06.2017, gab es bei der Abstimmung im Bundestag 393 Ja- und 226 Nein-Stimmen und vier Enthaltungen. Die Mehrheit stimmte also für die Ehe für alle. Aber Angela Merkel stimmte gegen den Gesetzesentwurf, also gegen die Ehe für alle. Sie begründete ihre Entscheidung unter anderem mit der Aussage: „Für mich ist die Ehe im Grundgesetz die Ehe von Mann und Frau. Und deshalb habe ich heute auch diesem Gesetzesentwurf nicht zugestimmt.“ Die ausführliche Begründung von Angela Merkel findet man in den unten aufgeführten Links.

Am 07.07.2017 wurde im Bundesrat der Haken unter das Gesetz für die „Ehe für alle“ gesetzt. Das Gesetz wurde an dem Tag beschlossen. Das war der offizielle (bestätigte) Entschluss für die „Ehe für alle“ in Deutschland. Die „Ehe für alle“ gilt aber praktisch erst ab dem 01.10.2017, weil erst ab dann homosexuelle Paare in Deutschland standesamtlich heiraten können.

„Gesetzentwurf nimmt letzte Hürde: Bundesrat billigt Ehe für alle“:
http://www.n-tv.de/politik/Bundesrat-billigt-Ehe-fuer-alle-article19925271.html

„Gegen die Grundüberzeugung: Merkel begründet ihre Ablehnung“:
http://www.n-tv.de/politik/Merkel-begruendet-ihre-Ablehnung-article19913681.html

Und hier auch der Facebook-Beitrag von der offiziellen Facebookseite von Angela Merkel mit ihrer ausführlichen Begründung:
Zum Facebook-Beitrag

„Jahrzehntelanges Ringen: Ehe für alle gilt ab 1. Oktober“:
http://www.n-tv.de/politik/Ehe-fuer-alle-gilt-ab-1-Oktober-article19958644.html

30.06.2017: Jahrhundertregen in der Hauptstadt Berlin

Schon in der Nacht auf den 30.06. kam es zu heftigen Regenfällen in Berlin. Statistisch gesehen kommt ein so heftiger Regen nur einmal alle 100 Jahre vor, deswegen kann man von einem „Jahrhundertregen“ sprechen. Grob gesagt fiel innerhalb von einem Tag soviel Regen wie normalerweise innerhalb von einem Vierteljahr, teilweise ca. 200 Liter je Quadratmeter. Es ist so, als ob der Inhalt des Wannsees sechs mal hintereinander über Berlin ausgegossen wurde. In Berlin hieß es: „Land unter!“
Und trotzdem kam es nur zu überschaubaren Schäden.
Auch in den Tagen und Wochen darauf gab es in Berlin und auch an vielen anderen Orten in Deutschland ungewöhnlich starke Regenfälle (siehe unten aufgeführte Links).

Aber der Regen in Berlin war genau an diesem Datum an genau diesem Ort außergewöhnlich stark. Das sieht für uns nicht nach einem Zufall aus. Manche Christen mögen nun an Sintflut und Gottes Gericht denken, wegen der Entscheidung für die „Ehe für alle“, die am gleichen Tag war. Wir glauben nicht, dass es ein Gericht Gottes war in dem Sinne, dass Gott jetzt Berlin bestrafen würde wegen der Entscheidung für die „Ehe für alle“. Gott hat in der Bibel selbst gesagt, dass Er keine Sintflut mehr kommen lässt (s. 1. Mose 9, Verse 11 und 15). Nach der Sintflut hat Gott am Himmel einen Regenbogen erscheinen lassen. Über den Regenbogen sagte Er unter anderem: „Meinen Bogen setze ich in die Wolken, der soll ein Zeichen des Bundes sein zwischen mir und der Erde.“ (s. 1. Mose 9, Vers 13) Außer diesem Bund, geht es außerdem noch um einen persönlichen Bund, den Gott mit denen eingehen will, die Jesus Christus als ihren Retter annehmen. Der Bund mit Gott ist die wahre Bedeutung des Regenbogens. Aber die homosexuelle Bewegung hat den Regenbogen als „ihr Symbol“ übernommen, ihre sogenannte „Regenbogenflagge“.
In Berlin hatte es so stark geregnet, dass das Wasser sich an vielen Stellen sammelte und dort knietief stand. Vielleicht war es sogar so, dass über dem Wasser am Himmel ein Regenbogen zu sehen war. Wir wissen das nicht, ob es an dem Tag einen Regenbogen gab. Aber wir können uns das gut vorstellen, dass Gott dadurch die Menschen sozusagen gefragt hat, ob sie auch einen Bund mit Ihm eingehen wollen.

Eine mögliche Deutung wäre:

Man kann es also als ein „Zeichen Gottes“ sehen, als einen Fingerzeig, der die Menschen dazu bringen soll, in ihrem geschäftigen Alltag mal innezuhalten und nach oben zu schauen, in Richtung Himmel.
In diesem Artikel haben wir geschrieben, dass Berlin sozusagen als das „Herz“ von Deutschland zu sehen ist. Wenn Berlin das Herz von Deutschland ist, dann kann man im Zusammenhang mit dem ungewöhnlichen Regen auch sagen, dass Gott sozusagen das Herz von Deutschland reinwaschen will. Somit ist es wieder kein Gericht, sondern ein Ruf zur Umkehr zu Ihm.
Gott lässt es regnen auf Gerechte und auf Ungerechte (siehe Matthäus 5,45). Gott will dieses Land segnen, auch wenn manche Entscheidungen der Regierung nicht in Seinem Willen sind. Dieser Vers steht im Kontext der Bergpredigt. Hier wird absolut deutlich, dass Gott die Menschen liebt, auch wenn sie Ihn ablehnen. Er segnet die Menschen, auch wenn sie mit ihren Entscheidungen gegen Ihn sind. Es ist Gnadenzeit und Gott zieht an den Menschen und lässt ihnen die Chance zur Umkehr.
Regen kann man hier als Bild für den Segen Gottes sehen. Das bedeutet, dass Deutschland und die Regierung gerade jetzt Gottes Gnade und Güte braucht, denn die Güte Gottes führt zur Umkehr (siehe Römer 2,4).
Regen steht in geistlicher Sicht auch dafür, dass eine neue Phase beginnt, wie man z.B. in Regionen mit ausgeprägten Regenzeiten sehen kann. Im alten Israel war es so, dass der Frühregen den Boden für die Saat vorbereitete und dass der Spätregen Wachstum und Ernte brachte.
Das kann für uns heute bedeuten, dass wir auf Gottes gute Pläne mit Deutschland schauen müssen. Und dass wir nicht aufhören dürfen, an Gottes Gnade und an Gottes gute Pläne mit Deutschland und mit Europa zu glauben. Wir müssen weiterhin an Veränderungen zum Guten und auf die Seelenernte durch Gottes Wirken glauben. Wir dürfen die Hoffnung nicht verlieren, auch wenn manche politischen Entscheidungen bzw. Entwicklungen erstmal negativ aussehen mögen.

„’6 Mal den Wannsee ausgegossen‘: Berlin räumt nach Jahrhundertregen auf“:
http://www.n-tv.de/panorama/Berlin-raeumt-nach-Jahrhundertregen-auf-article19914160.html

„Jahrhundertregen in Berlin ebbt ab – Schäden überschaubar“:
https://home.1und1.de/magazine/panorama/wetter/jahrhundertregen-berlin-ebbt-schaeden-ueberschaubar-32405954

Auch in den Tagen und Wochen darauf gab es in Berlin und auch an vielen anderen Orten in Deutschland ungewöhnlich starke Regenfälle.

Dazu zum Beispiel ein Bericht vom 10.07.:

„Bis zu 60 Liter Regen in Berlin: Die Woche bringt weitere Unwetter“:
http://www.n-tv.de/panorama/Die-Woche-bringt-weitere-Unwetter-article19928453.html

Und ein Bericht vom 23.07.:

„Unwetter in Deutschland: Starkregen hält Berliner Feuerwehr auf Trab“:
http://www.n-tv.de/panorama/Starkregen-haelt-Berliner-Feuerwehr-auf-Trab-article19950280.html

30.06.2017: Buch „Deutschland … um Gottes Willen“ wurde veröffentlicht

Seit dem 30.06.2017 ist außerdem das Buch „Deutschland … um Gottes Willen“ von Martin Baron (Gottes-Haus.de) erhältlich, es ist die Fortsetzung von „Gott und Deutschland“.

In dem Buch geht es um Gottes SEGEN für Deutschland. Es enthält viele ermutigende Prophetien und Berichte. Es ist eine ERMUTIGUNG für Deutschland und es geht um Aufbruch und Ernte!

In dem Buch sind auch Texte von unserer Internetseite und von uns enthalten (auf den Seiten 102-104, 143-144, 167-168).

Wir sind am Umsatz NICHT beteiligt.

Vorstellung des Buches in diesem Artikel:
https://prophetenschule.org/2017/07/06/deutschland-buch-deutschland-um-gottes-willen/

Und auch unter diesem Link stellen wir beide Bücher vor:
https://prophetenschule.org/deutschland-buecher/

30.06.2017: Das Netzwerkdurchsuchungsgesetz wurde beschlossen

Am 30.06.2017 wurde das „Netzwerkdurchsuchungsgesetz“ beschlossen. Das Gesetz bedeutet, dass zum Beispiel soziale Internetnetzwerke wie z.B. Facebook besonders hasserfüllte Beiträge, zum Beispiel rechtsextremistischer oder anderer extremistischer Art, löschen müssen. Kritiker meinen, dass dadurch die Meinungsfreiheit im Internet zensiert werden könnte, was umstritten zu sehen ist.

„Löschauftrag für Internetbranche: Bundestag billigt Gesetz gegen Hassrede“:
http://www.n-tv.de/politik/Bundestag-billigt-Gesetz-gegen-Hassrede-article19913804.html

30.06.2017: Die Enteignung des Hitler-Geburtshauses wurde rechtskräftig

Eine weitere Nachrichtenmeldung vom 30.06.2017, die natürlich sehr positiv ist: Die Enteignung des Geburtshauses von Adolf Hitler in Braunau in Österreich wurde rechtskräftig. Das Gebäude soll keine Pilgerstätte für Rechtsextreme mehr sein. Das Areal soll nun vollständig umgestaltet werden. Das sehen wir als eine sehr positive Entwicklung. Diese Entscheidung sehen wir außerdem als einen Teil im weltweiten Transformations-Prozess in dem Orte durch Gottes Herrlichkeit umgestaltet werden.

Das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert steht unter Denkmalschutz. Trotzdem wurden und werden viele Diskussionen darüber geführt, ob das Gebäude umgestaltet oder abgerissen werden soll. Erst im Oktober 2016 hieß es, dass es abgerissen werden soll. Am 14. Dezember 2016 wurde die Eigentümerin des Gebäudes durch den österreichischen Staat enteignet, damit der Staat die volle Verfügungsgewalt für die notwendige Umgestaltung bekommt. Eine Klage der Eigentümerin dagegen wurde am 30.06.2017 abgewiesen, so dass die Enteignung nun rechtskräftig ist und über die weitere Zukunft dieses Gebäudes entschieden werden kann.

Vom 30.06.2017: „‚Im öffentlichen Interesse‘: Enteignung von Hitler-Haus ist rechtens“:
http://www.n-tv.de/panorama/Enteignung-von-Hitler-Haus-ist-rechtens-article19913934.html

Vom 15.12.2016: „Besitzerin enteignet: Hitlers Geburtshaus wird Staatseigentum“:
http://www.n-tv.de/panorama/Hitlers-Geburtshaus-wird-Staatseigentum-article19337536.html

Vom 17.10.2016: „Nur Fundament soll bleiben: Hitlers Geburtshaus wird abgerissen“:
http://www.n-tv.de/panorama/Hitlers-Geburtshaus-wird-abgerissen-article18876231.html

„Adolf-Hitler-Geburtshaus“ auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf-Hitler-Geburtshaus

07.07.2017: 777 – ein entscheidender Tag?

Wenn man das Datum betrachtet, dann kann man darin die Zahl 777 sehen. Diese Zahl ist sozusagen wie das Gegenteil der Zahl 666, die in der Bibel als die Zahl des Antichristen und somit mit einer negativen Bedeutung gesehen wird. Die Zahl 7 bzw. 777 kann dagegen etwas Gutes von Gott ausdrücken. Zu dieser Zahlensymbolik haben wir auch im Artikel der Jahresprophetie für 2017 schon einiges mehr geschrieben, das Du dort nachlesen kannst. Aber was das Datum vom 07.07.2017 betrifft, hatten wir persönlich keine konkreten Eindrücke. Wenn man aber die folgenden Ereignisse betrachtet, dann kann man zu dem Schluss kommen, dass es sehr wohl ein wichtiger Tag war. Auch wenn die folgenden Ereignisse größtenteils eher negativ waren. Da wo Gott (oft im Verborgenen) wirkt, da ist oft auch der Feind anderswo am Werk.
Wir können auch nur weitergeben wo wir glauben, es an Eindrücken bekommen zu haben. Deshalb: Wenn Du einen Eindruck zu diesem Tag hattest, dann kannst Du ihn auch gerne unter der Austauschseite für Deutschland teilen. Bitte frage dazu Gott, ob Du es öffentlich teilen sollst.

07.07.2017: Ehe für alle wurde bestätigt

Die „Ehe für alle“ wurde im Bundesrat bestätigt. Auch darauf sind wir schon weiter oben im Artikel ausführlich eingegangen.

07.07. – 08.07.2017: G20-Gipfeltreffen in Hamburg

Beim G20-Gipfel treffen sich Vertreter der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Es war seit langer Zeit wieder ein G20-Gipfel in Deutschland, diesmal in Hamburg. Zuletzt in Deutschland war er im Jahr 2004 in Berlin.
Diesmal gab es in Hamburg heftige Krawalle von linksextremen Gruppen, die sich Straßenschlachten mit der Polizei lieferten, Barrikaden errichteten, wahllos Autos anzündeten und ein Stadtviertel ins Chaos stürzten. Es wurden sogar Läden geplündert und zerstört. Linksextreme schossen Stahlkugeln auf Polizisten mit sogenannten Zwillen (eine Art Schleuder) wodurch viele Beamte teilweise schwer verletzt wurden. Auch am Sonntag, längst nach dem G20-Gipfel, gab es noch immer Krawalle.

„Szenen wie im Bürgerkrieg: Krawalle legen Schanzenviertel in Schutt und Asche“:
http://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Krawalle-legen-Schanzenviertel-in-Schutt-und-Asche-article19926379.html

„G20-Proteste eskalieren: Hamburgs Straßen voller Trümmer“:
http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/politik/Hamburgs-Strassen-voller-Truemmer-article19926515.html

„Die Barrikaden brennen wieder: Neue Krawalle erschüttern Schanzenviertel“:
http://www.n-tv.de/politik/Neue-Krawalle-erschuettern-Schanzenviertel-article19927078.html

Übersicht mit weiteren Beiträgen über den G20-Gipfel auf N-TV:
http://www.n-tv.de/thema/g20

09.07.2017: Sonntag nach dem G20-Gipfel: Aktion „Hamburg räumt auf“:

Nach den Krawallen taten sich viele Menschen zusammen, um in den betroffenen Teilen Hamburgs wieder aufzuräumen und Schäden zu beseitigen. Eine 22-jährige, eine „ganz normale Bürgerin“ aus Hamburg, hatte die Idee dazu und startete auf Facebook die Veranstaltung, der sich viele anschlossen. Manche sagten, dass die Teilnehmerzahl am Sonntag, dem Tag der Aufräumaktion, 7.000 betrug, andere sagten 8.000. Laut NDR-Bericht hieß es, dass sogar laut Polizei rund 10.000 Freiwillige bei der Aktion halfen (Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hamburg-nach-G20-10000-Buerger-raeumen-auf,gipfeltreffen566.html)

Man kann es so beschreiben: Menschlichkeit siegt über Chaos.
Es hat uns sehr berührt, wie die Menschen nach den Krawallen in Hamburg ein Zeichen gesetzt haben zum Positiven. Es ist ein Zeichen der Hoffnung. Die Finsternis macht eine Welle, das Gute macht als Gegenreaktion eine noch größere Welle und bringt Wiederherstellung. Die Aktion löste eine Welle der Hilfsbereitschaft aus, der sich auch spontan viele Menschen anschlossen, z.B. dass verschiedene Geschäfte völlig spontan Essen an die Helfer verschenkten oder diese mit Sachspenden unterstützten. Es war am Ende der Aktion sogar so, dass viele Anwohner sagten, dass das Schanzenviertel noch besser und sauberer aussieht als vorher. Und viele Anwohner sagten, dass sie erst durch die Bilder der Aufräumaktion die schrecklichen Bilder der Krawalle verarbeiten und so wieder Frieden finden konnten. (Diese Aussagen kann man in den Kommentaren auf der Facebook-Seite der Veranstaltung nachlesen, siehe unten aufgeführten Link)
Auch das kann wieder ein Bild für Transformation sein. Wir glauben, dass Gott das noch viel mehr in diesem Land und in Europa tun wird. Durch Seine Kinder, aber auch durch die Menschen, die Jesus noch nicht als ihren Herrn und Erlöser angenommen haben. Und Gott ehrt das.

„Facebook-Aktion zieht Massen an: Hamburger räumen G20-Schäden weg“:
http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/politik/Hamburger-raeumen-G20-Schaeden-weg-article19927681.html

Facebook-Veranstaltung „Hamburg räumt auf“ (mit vielen Beiträgen, Fotos usw.):
Zur Facebook-Veranstaltung


Weitere Themen in 2017

Es gab und gibt auch in 2017 auf der Welt viele Krisenherde. Wir hatten aber den Eindruck, in diesem Artikel hauptsächlich prophetische Eindrücke über Deutschland zu schreiben.

Es gab (und gibt noch) viele weitere wichtige Themen in 2017, zu denen wir persönlich bisher aber (noch) keine Eindrücke zum Weitergeben von Gott bekommen haben, außer bei denen, die wir im anderen Artikel der Jahresprophetie für 2017 geschrieben haben.

Im anderen Artikel der Jahresprophetie für 2017 haben wir noch weitere Ereignisse erwähnt, die in diesem Artikel nicht erwähnt wurden: Darin haben wir mehr dazu geschrieben, dass das Jahr 2017 in der hebräischen/jüdischen Zeitrechnung das Jahr 5777 ist und dass am 31. Oktober 2017 das Jubiläum der 500 Jahre seit der Reformation durch Martin Luther ist.

Was zeigt Gott Dir zu Deutschland im Jahr 2017?

Wenn Du prophetische Eindrücke zu 2017 bekommen hast, dann kannst Du diese gerne als Kommentar unter den anderen Artikel von der Jahresprophetie für 2017 stellen. So können wir die Eindrücke zusammentragen. Weil jeder Stückwerk erkennt (s. 1. Korinther 13,9). Bestimmt ergänzt sich einiges, es können aber auch Eindrücke zu einem anderen Thema (zum neuen Jahr) kommen.

Auch unter diesem Artikel „Deutschland im Jahr 2017“ kannst Du prophetische Eindrücke oder andere Ergänzungen als Kommentar schreiben. Aber auch für diesen Artikel gilt: Wir möchten eine negative Diskussion vermeiden. Daher behalten wir uns das Recht vor, manche Kommentare nicht zu veröffentlichen.

Wenn Gott Dir prophetische Eindrücke für Deutschland im Gebet gezeigt hat oder zeigt, dann kannst Du sie auch als Kommentar unter der Austauschseite für Deutschland eintragen. Bitte lies vorher die Hinweise.

Wenn wir weitere Eindrücke für Deutschland zum Weitergeben bekommen, dann schreiben wir sie entweder in einem Artikel auf dieser Internetseite oder wir schreiben sie stattdessen als Kommentar unter der Austauschseite für Deutschland.

Du kannst beides mit Deiner E-Mail-Adresse abonnieren, ganze Artikel oder die Kommentare: Du kannst die Artikel der Internetseite abonnieren, indem Du Dich mit Deiner E-Mail-Adresse in das E-Mail-Abo einträgst. Dann bekommst Du jeden neuen Artikel per E-Mail zugeschickt. Mehr zum E-Mail-Abo findest Du unter: https://prophetenschule.org/e-mail-benachrichtigungen

Oder Du abonnierst nur die Kommentare unter der Austauschseite für Deutschland. Du kannst die Austauschseite abonnieren, indem Du dort unter der Austauschseite im Kommentar „Abonnieren“ schreibst, dann Dich mit Deiner E-Mail-Adresse einträgst und ganz wichtig: Mache ein Häkchen rein bei der Option „Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren per E-Mail senden“! Dann klicke auf „Kommentar absenden“. Dann wirst Du immer über neue Kommentare per E-Mail informiert. Das kannst Du auch jederzeit bequem abbestellen.

Auf die gleiche Art kannst Du übrigens auch die Kommentare von jedem anderen Artikel auf dieser Internetseite abonnieren, bei denen es eine Kommentarfunktion gibt.

Weitere Prophetien für Deutschland gibt es in der Kategorie „Sonstige Eindrücke und Prophetien“.

Bitte prüfe die Eindrücke in diesem Artikel für Dich persönlich! Frage Gott, ob etwas davon auf Dich zutrifft. Und zum allgemeinen Prüfen:
Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was „Prüfen“ bedeutet und Umgang mit Eindrücken.

Wenn jemandem eine prophetische Botschaft unklar ist, dann kann er dazu Gott selbst im Gebet fragen. Gerade wenn Gott etwas tun will, das wir mit unserem begrenzten Verstand nicht einordnen können, dann sollten wir nicht vorschnell Anstoß nehmen. Bitte kritisiert nichts vorschnell und richtet nicht.
Verachtet nicht die Prophetie, sondern prüft einfach alles und behaltet das Gute, wie es in 1. Thessalonicher 5,20-21 steht. Seid offen und fragt Ihn persönlich (!), wie ER es sieht. Ich bin sicher, dass Er zu jedem Christen persönlich spricht und jeder Christ Ihn persönlich hören kann – wenn er „hinhört“. Denn Seine Schafe hören Seine Stimme (vgl. Johannes 10,27) und jeder Christ kann prophetisch reden, wenn er sich danach ausstreckt (vgl. 1. Korinther 14,5 und 31).

 

Deutschland im Jahr 2017

 Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte (s. 1. Thessalonicher 5,20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was „Prüfen bedeutet und Umgang mit Eindrücken

(Bitte fragt Gott persönlich zu den prophetischen Eindrücken und prüft es selbst im Gebet. Wir möchten eine negative Diskussion unter diesem Artikel vermeiden. Daher behalten wir uns das Recht vor, manche Kommentare nicht zu veröffentlichen.)

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Deutschland-Buch: „Deutschland … um Gottes Willen!“

Hallo,

das NEUE Buch von Martin Baron ist erschienen: „Deutschland … um Gottes Willen!“ seit 30. Juni 2017.

Es geht um Gottes SEGEN für Deutschland.

Es ist eine ERMUTIGUNG für Deutschland und es geht um Aufbruch und Ernte!

Es sind darin auch Texte von unserer Internetseite und von uns enthalten (auf den Seiten 102-104, 143-144, 167-168).

Wir sind am Umsatz NICHT beteiligt. Es sind aber Texte von uns im Buch enthalten.

Und wie immer gilt: „Prüft alles, das Gute behaltet!“ (s. Thessalonicher 5,21)

Ihr könnt das Buch auch online bestellen.

Mehr dazu siehe Links:

Online-Leseprobe (30 Seiten):
https://issuu.com/gottes-haus/docs/deutschland_____um_gottes_willen_1-

Bestellen bei Amazon:
https://www.amazon.de/Deutschland-Gottes-Willen-Christenheit-unwiderstehlich/dp/3943033163/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1499343554&sr=8-1&keywords=Deutschland+um+Gottes+willen

Bestellen beim Asaph und Fontis Verlag Deutschland:
http://www.fontis-shop.de/epages/fontisshop_de.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/fontisshop_de/Products/362316 

Bestellen beim Gottes-Haus Shop:
https://www.shopssl.de/epages/es510963.sf/de_DE/?ObjectPath=%2FShops%2Fes510963%2FProducts%2F0081  

Bestellen als Bücher-Set (beide Bücher) inklusive ersten Teil „Gott und Deutschland“ beim Gottes-Haus Shop:
https://www.shopssl.de/epages/es510963.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/es510963/Products/0082 

Info zum Buch auf der Webseite von Gottes-Haus:
http://www.gottes-haus.de/specials/deutschland-um-gottes-willen/ 

Bestellen beim Asaph und Fontis Verlag Für Bestellungen aus der Schweiz:
http://www.fontis-shop.ch/epages/fontisshop_ch.sf/de_CH/?ObjectID=748990&ViewAction=ViewProduct

Beschreibung vom Buch: 

Deutschland … um Gottes Willen!

Martin Baron

Die Situation der Christenheit in Deutschland wird sich in den vor uns liegenden Jahren dramatisch wandeln … und es hat bereits begonnen. Hunderte von prophetischen Aussagen über eine beginnende Bewegung Gottes – auch für die deutschsprachigen Nationen – beschreiben massive Veränderungen, die auf uns zukommen. Gott verheißt, Gewaltiges in unserer Mitte zu tun.

In „Deutschland … um Gottes Willen“ gibt Martin Baron zahlreiche dieser erstaunlichen prophetischen Zusagen weiter, die uns alle betreffen. Denn Prophetie hilft uns, Entwicklungen aus dem richtigen Blickwinkel – nämlich der Sichtweise Gottes – heraus zu verstehen und zu beurteilen. Und dies geht unermesslich weit über den beschränkten menschlichen Intellekt und das, was wir mit unseren natürlichen Augen sehen können, hinaus.

Ein spannendes Buch, das als Fortsetzung zu „Gott und Deutschland“ geschrieben wurde.

Softcover, 216 Seiten
ISBN 978-3-943033-16-8

Einzelpreis: 13,90 Euro + Versandkosten

Nochmal der Hinweis: Wir sind am Umsatz NICHT beteiligt.
Es sind aber Texte von uns im Buch enthalten (auf den Seiten 102-104, 143-144, 167-168).

Der erste Teil „Gott und Deutschland“ wurde übrigens im Jahr 2015 verlegt.

Das Buch „Gott und Deutschland“, das der erste Teil ist, ist auch einzeln und auch als Bücher-Set zu erhalten (siehe Links oben).

Gottes Segen!

Bilder: (c) Gottes-Haus 

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Frohe Pfingsten

Frohe Pfingsten! Grußkarte E-Card
Wir wünschen Euch allen Frohe Pfingsten!

Weißt Du eigentlich, was Pfingsten mit Dir zu tun hat…

…und dass Du es persönlich erleben kannst?

Mehr dazu, klicke hier:

Gebet für Geistestaufe und Sprachengebet

Und weiterführendes zum Thema findest Du unter: Das Wirken des Heiligen Geistes (Geistesgaben etc.)

Gottes Segen!

Julia und Tobias

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Erinnerung: Eure prophetischen Eindrücke für 2017

Hast Du auch prophetische Eindrücke für 2017 von Gott zum Weitergeben bekommen?

Dann kannst Du sie gerne unter dem Artikel zur Prophetie für 2017 als Kommentar schreiben.

Zum Artikel: 

Und Du kannst dort auch lesen, was andere in den Kommentaren geschrieben haben.

So können wir die Eindrücke zusammentragen. Weil jeder Stückwerk erkennt… Bestimmt ergänzt sich einiges, es können aber auch Eindrücke zu einem anderen Thema (zum neuen Jahr) kommen.

(Wenn Du Eindrücke zu 2017 als Kommentar schreiben willst, nutze bitte den Artikel mit der Prophetie für 2017. Unter diesem Artikel ist die Kommentarfunktion deaktiviert, weil er ja nur zur Info dient.)

Kategorien: Neue Artikel

Textdokument von der Prophetie für 2017

Hier eine Info darüber, dass es den Artikel von der Prophetie für 2017 jetzt auch als Textdokument gibt!

Hier sind die Direktlinks vom Textdokument:

PDF-Format:

Word-Format:

Wir freuen uns, wenn das Textdokument weitergegeben wird und andere gesegnet werden!

Du kannst PDF-Textdokument online lesen, aber es ist vor allem zum Ausdrucken und dann zum Ausfüllen gedacht.

Info zum pdf-Format:
Zum Öffnen und Lesen benötigst Du das Programm „Adobe Reader“. Diesen kannst Du Dir auf dieser Seite kostenlos herunterladen.
(TIPP beim Downloaden: Entferne das Häkchen bei „McAfee Security Scan Plus-Software“, bei der es sich um ein harmloses Anti-Viren-Programm handelt, was aber zusätzlich Speicherplatz auf Deinem PC benötigt.)

Wenn Du den Adobe Reader nicht installieren kannst, dann öffne das Dokument im Word-Format.

Zum Artikel mit weiteren Infos: 

Im Artikel findest Du die Textdokumente auch verlinkt und dort auch die Audiodatei, das YouTube-Video etc.

Gottes Segen,
Julia und Tobias

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Kategorien: Neue Artikel

Prophetie für 2017: „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)

 3 h 6 Min. 25 Sek. [Download mp3] (Dateigröße: 149 MB) [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de] [Download Word] [Download PDF]
(Trotz der Länge der Audiodatei: Es lohnt sich!)

Falls Du die mp3-Datei nicht abspielen kannst, kannst Du sie mit diesem kostenlosen Programm in ein anderes Dateiformat umwandeln.

Botschaft als Textdokumente (Word und PDF): [Download Word] [Download PDF]
Info zum pdf-Format:
Zum Öffnen und Lesen des PDF-Dokuments benötigst Du das Programm „Adobe Reader“. Diesen kannst Du Dir auf dieser Seite kostenlos herunterladen.

(TIPP beim Downloaden: Entferne das Häkchen bei „McAfee Security Scan Plus-Software“, bei der es sich um ein harmloses Anti-Viren-Programm handelt, was aber zusätzlich Speicherplatz auf Deinem PC benötigt.)
Wenn Du den Adobe Reader nicht installieren kannst, dann öffne das Dokument im Word-Format.

prophetie-fuer-2017 Weitere Prophetien für Deutschland findest Du hier.

Prophetische Eindrücke für Deutschland kannst Du auf der Austausch-Seite für Leser: Prophetische Eindrücke für Deutschland öffentlich mitteilen.

Und wenn Du prophetische Eindrücke zum Neuen Jahr hast, dann kannst Du sie gerne unter diesem Artikel als Kommentar schreiben.

Wir beten, dass diese Botschaft für das Neue Jahr eine praktische Hilfe für jeden Leser ist. Gott kann zu jedem selbst sprechen und ihm zeigen, was für ihn persönlich gerade dran ist.

Prophetie für 2017:
„B(r)au(t)zeit

(Brautzeit und Bauzeit)

Erst einmal eine Entschuldigung, dass es diesmal mit der Jahresprophetie so lange gedauert hat. Dieses Jahr hat es mit dem Artikel der Jahresprophetie länger gedauert, als in den vorigen Jahren. Denn diesmal wurde die Jahresprophetie einiges ausführlicher als die vorigen Jahresprophetien. Davor waren wir beim Schreiben der früheren Jahresprophetien nie so stark abgelenkt worden wie mit dieser. Das liegt ganz bestimmt auch daran, dass es diesmal ganz stark um eine Botschaft geht, die das Zentralste ist. Dazu aber später mehr…

Zu den letzten 3 Jahren:
2014, 2015 und 2016

Für 2017 haben wir die Worte „Brautzeit und Bauzeit“ bekommen. Das werden wir später noch ausführen und erklären, was das bedeutet. Aber bevor es um die Botschaft für 2017 geht, möchten wir zuerst noch etwas zu den letzten 3 Jahren sagen: 2014, 2015 und 2016. Wir glauben nämlich, dass diese drei Jahre sehr entscheidend für das neue Jahr, für die Gegenwart und Zukunft sind.
Manchmal ist es wichtig, nochmal einen Blick auf die Vergangenheit zu werfen. Und zwar dann, wenn Gott uns damit etwas lehren und uns ermutigen will.

Prüfe das auch selbst, ob Gott dazu auch zu Dir spricht und Dir darin auch etwas für Dich persönlich, Dein Umfeld, Deine Berufung etc. zeigen will. Und wie schon gesagt: Wir können auch nur unseren Teil weitergeben, von dem wir glauben, es dazu von Gott bekommen zu haben. Wir erkennen alle Stückwerk (s. 1. Korinther 13,9) und wir sollen alles prüfen (s. 1. Thessalonicher 5,20-21). Auch wenn wir uns damit wiederholen: Du kannst Gott auch dazu fragen und Dir von Ihm dazu selbst eine Offenbarung von Ihm geben lassen. Das ist sehr wichtig, dass jeder auch selbst Gottes Stimme hört (oder von Ihm im Geist sieht) und jeder Christ ist dazu in der Lage (s. z.B. Johannes 10,27).

Diesen Internetdienst haben wir schon seit 2011. Seitdem haben wir vieles erlebt. Aber wir haben die Angriffe, aber auch die Aufbrüche nie so stark empfunden wie seit 2014. Aber nicht allein wegen dem was wir selbst wahrnehmen, sondern auch wegen dem was wir von anderen Christen gehört, erlebt und im Weltgeschehen gesehen haben und noch sehen. Auch deshalb glauben wir, dass in den letzten drei Jahren mehr passiert ist als in den Jahren davor. Davon sind wir überzeugt und das ist es, was uns seit den letzten drei Jahren beschäftigt:

In 2014 bekamen wir für das neue Jahr und für die Zeit darüber hinaus die Worte „Das goldene Zeitalter“. Es geht darum, dass Gott Neues und noch Größeres durch uns, Seine Kinder, tun will. In dem Jahr haben wir auch das kostenlose E-Book bzw. Textdokument „Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben“ und weitere Beiträge zum Thema Berufung veröffentlicht. Wir und viele andere Christen waren richtig in „Aufbruchstimmung“. Und das war auch richtig so. Und trotzdem gilt diese Zeit noch immer für heute, deshalb hieß es in der Prophetie für 2014 ja auch: „…und für die Zeit darüber hinaus“.
In 2014 ging es in unserem Artikel mit großem Schwerpunkt um Deutschland. Es geht darum, dass Gott eine gute Zukunft für Deutschland hat und Er gute Pläne hat. Und es geht u.a. auch um die Reformation, also um das geistliche Erbe (z.B. Geistesgaben usw.), die so lange verschüttet gewesen waren, aber immer noch da sind. Das glauben wir noch immer ganz fest, dass das Gottes Absichten sind. Und das mit dem „goldenen Zeitalter“ betrifft ja nicht nur Deutschland, sondern auch andere Länder, also die ganze Welt.

Vielleicht können manche von Euch es nicht mehr hören, aber es ist noch immer aktuell. Die letzten 2 Jahre haben wir deshalb immer wieder als Ermutigung an die Prophetie von 2014 erinnert.

Und jetzt zu diesen letzten 2 Jahren: 2015 und 2016. In den 2 Jahren hat der Feind versucht – oft mit Erfolg – unsere Sicht auf Gottes Pläne zu verstellen.

In 2015 bekamen wir für das neue Jahr das Wort „Beschleunigung“. Wir glauben, dass wir das auch so richtig gehört haben. Es geht darum, dass Gott die neuen Dinge, die Er mit uns (also mit allen Seinen Kindern) begonnen hat, beschleunigen will. Er will Wachstum hineinbringen.
Und in dem Jahr wurde dann gleichzeitig noch mehr sichtbar, dass auch der Feind seine falschen Pläne beschleunigt hat. In 2015 wurde das vermehrt sichtbar, dass sich der islamische Terror auf der gesamten Welt ausgebreitet hat. Und durch den Terror entstanden vermehrt Angst, dann Wut und Hass. Durch diese dunklen Pläne hat der Feind es geschafft, bei vielen von uns die Sicht auf Gottes gute Pläne zu verstellen.
Durch den Terror flüchteten viele Menschen nach Europa, vor allem nach Deutschland. So kam es 2015 dann zu der „Flüchtlingskrise“. Und ganz kurz und konkret zu den Flüchtlingen: Gott liebt alle Menschen. Der größte Teil der Flüchtlinge sind Menschen, die vor dem islamischen Terror geflohen sind. Hier in Deutschland können sie jetzt (hoffentlich) echte Nächstenliebe erfahren. Jesus ruft uns zu Nächstenliebe und zu Feindesliebe auf (s. z.B. Matthäus 22,34-40; Lukas 6,27-28). Und Gott will, dass alle Menschen die Chance bekommen, Ihn anzunehmen und gerettet zu werden (s. z.B. Johannes 3,16; 1. Timotheus 2,4). Der Feind wollte zerstören, aber Gottes Plan ist Rettung. Viele Menschen können jetzt gerettet werden, wenn sie Jesus annehmen! Wir glauben, dass das Gottes Sicht ist. Und wenn wir das aus der Sicht sehen, dann ist das eine Hoffnung und große Ermutigung!
Und viele Flüchtlinge haben sich schon echt zu Jesus bekehrt. An vielen ist ein echtes Wirken Gottes zu erkennen. Gottes Willen ist es, diese Menschen in Seine Pläne mit reinzunehmen und Segen durch sie zu bringen. Durch die Ernte unter den Flüchtlingen haben viele Kirchen einen Anschub bekommen, sie wurden quasi „wachgerüttelt“ und sind wieder mehr in tätiger Nächstenliebe und Evangelisation aktiv. Aber auch einzelne Christen haben ihre Berufung in genau diesem Erntefeld entdeckt.

In 2016 bekamen wir den Satz „Learn to fly!“ („Lerne zu fliegen!“). Es geht darum, mit dem, was Gott Dir gegeben hat, sozusagen „geistlich zu fliegen“. Das kann vieles beinhalten, z.B. Deine Berufung und die Gaben, die Gott Dir gegeben hat. Aber es bedeutet auch, im Geist über den Umständen zu stehen und diese aus Gottes Sicht zu sehen, aus der „Adlerperspektive“.
Auch in dem Jahr war die Terrorangst auf der ganzen Welt verbreitet und die Welt wurde häufig von Terroranschlägen erschüttert. Dass das häufiger als die letzten Jahre zuvor war, kann jeder erkennen. Und das ist es wieder, was der Feind tun wollte: Er wollte Gottes gute Pläne mit Dunkelheit verschleiern und den Menschen einreden, es würde auf der Welt nicht besser sondern schlechter werden. Selbst wenn es solche Zeiten gibt, in denen es schlechter geworden ist, will Gott IMMER etwas Gutes darin machen. Terror, Angst, Wut und Hass kommen nicht von Gott. Aber alle guten Gaben und das Gute selbst kommen von Gott:

„Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel.“
(Jakobus 1,17 SLT)

Die Zusammenfassung von 2014 bis 2017 ist also:
Schau auf Gottes gute Pläne!

Was hast Du in 2014 oder in den letzten paar Jahren von Gott an Verheißungen bekommen? Woran will Er Dich wieder erinnern und Dich ermutigen weiterzugehen?

Zu diesen und weiteren Fragen findest Du auch später noch, am Ende des Artikels, einen Abschnitt mit dem Titel „Persönliche Fragen, die Du Gott stellen kannst“.

Wenn Du magst, dann kannst Du Dir auch die Artikel zu den Jahresprophetien der letzten 3 Jahre nochmal ansehen.

Die Artikel mit den Jahresprophetien der letzten 3 Jahre:

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Was 2017 sonst noch sein wird 

Im Folgenden wollen wir uns ein paar entscheidende Ereignisse ansehen, die in 2017 sein werden und über die jeder von uns auch beten und Gott selbst dazu fragen kann. Es ist wichtig, dass wir uns Gottes Sichtweise dazu geben lassen.

Bei manchen der folgenden Ereignisse geht es um ein Jubiläum oder um eine einmalig vorkommende, besondere Jahreszahl. Wir erwähnen das auch deshalb, weil Gott oft durch Zahlen spricht. Zahlensymboliken ziehen sich durch die gesamte Bibel.
Wir wollen das kurz am Beispiel der Zahl 3 veranschaulichen. Die Zahl 3 steht meistens für die Dreieinigkeit und für die Auferstehung und deutet auch auf Einheit hin. Dazu ein paar Beispiele aus der Bibel: Jona war „drei Tage und drei Nächte“ im Bauch des Fisches (s. Jona 2,2), bevor er zu Gott rief, und wieder in Gottes Plan kam, was dann dazu führte, dass durch seine Predigt ganz Ninive zu Gott umkehrte und etliche Menschen gerettet wurden. Jesus war bei Seiner Taufe ungefähr 30 Jahre alt (s. Lukas 3,23). Die Dreieinigkeit Gottes wurde bei Jesu Taufe auf Erden offenbar (s. Matthäus 3,16-17). Jesus wirkte 3,5 Jahre (was man anhand der Ereignisse im Neuen Testament ableiten kann), bevor Er am Kreuz starb. Jesus greift die Symbolik vom „Zeichen des Jona“ auf: Jona war „drei Tage und drei Nächte“ im Bauch des Fisches und Jesus war nach der Kreuzigung „drei Tage und drei Nächte“ im Grab (s. Matthäus 12,40) bevor Er „am dritten Tag“ wieder auferstand (s. Apostelgeschichte 10,40). Gottes Gemeinde, Christi Leib, wurde „zur dritten Stunde“ gegründet, als der Heilige Geist auf die Versammlung fiel und es wurden an dem Tag 3.000 Seelen gerettet (s. Apostelgeschichte 2,15 und 41). Im Prediger 4,12 lesen wir von der „dreifachen Schnur“, die nicht leicht zu zerreißen ist. Zuvor, in den Versen 8-11, lesen wir über die Verbindung von zwei Menschen, was vor allem auf die Ehe und die Gemeinde hindeutet. Und diese Einheit von Menschen bildet dann zusammen mit Gott in der Mitte die „dreifache Schnur“. Und Jesus sagt in Matthäus 18,19-20 (SLT): „[…] Wenn zwei von euch auf Erden übereinkommen über irgendeine Sache, für die sie bitten wollen, so soll sie ihnen zuteilwerden von meinem Vater im Himmel. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“

Vielleicht sind manche Zahlensymboliken auch für dieses Jahr von Bedeutung. Natürlich heißt das nicht, dass Gott immer durch jede Zahl oder nur durch Zahlen sprechen würde. Da es aber doch häufig vorkommt, wollen wir das so mal stehen lassen. Manche Zahlensymboliken können auch unterschiedliche Bedeutungen haben, deshalb müssen wir Gott um Weisheit und um Sein Reden bitten.

Wir erinnern uns daran, dass in 2014 auch ein paar entscheidende Ereignisse waren und dass das Jahr 2014 selbst von größerer Bedeutung war. Dazu haben wir ja vorhin in der Einleitung von diesem Artikel schon einiges zu den letzten 3 Jahren gesagt. 2014 war wie eine Ausrichtung für die kommende Zeit. Prüft es selbst, wie alles andere auch, aber unser Eindruck ist, dass es jetzt in 2017 ähnlich ist.

Wir wollen diese Ereignisse größtenteils nur kurz erwähnen und nicht viel dazu ausführen. In dieser Jahresbotschaft soll es nämlich vor allem um das Thema gehen, das wir dazu bekommen haben: „Brautzeit“ und „Bauzeit“. Deshalb wollen wir zu diesen Ereignissen nicht zu viel schreiben. Falls wir später noch den Eindruck haben, etwas mehr dazu zu schreiben, dann werden wir evtl. noch einen weiteren Artikel dazu veröffentlichen.
Fragt Gott auch selbst zu den Ereignissen. Vielleicht zeigt Er Euch auch etwas dazu. Und wenn ja, dann fragt Ihn auch, ob Ihr es öffentlich weitergeben sollt, z.B. als Kommentar unter diesem Artikel. Vielleicht wird manches erst später klarer. Und wir erkennen ja alle Stückwerk (s. 1. Korinther 13,9).

Bei manchen Ereignissen haben wir zusätzlich Links zu anderen Internetseiten aufgeführt, die nicht von uns sind und zur Information dienen. Bitte prüft die Inhalte der Links selbst. Man kann nicht mit allen (z.B. manchen theologischen) Aussagen übereinstimmen. Wie immer gilt: „Prüft alles, das Gute behaltet!“ (aus 1. Thessalonicher 5,21 SLT).

Das Jahr 2017 ist in der hebräischen/jüdischen Zeitrechnung das Jahr 5777

Die Zeitrechnung nach dem hebräischen/jüdischen Kalender beginnt mit der Erschaffung der Welt, also mit der Schöpfung, die im 1. Buch Mose/Genesis beschrieben wird. In diesem Kalender wird die aktuelle Jahreszahl aus den Angaben der Bibel errechnet. Da der Kalender mit der Erschaffung der Menschheit beginnt, ist diese Jahreszahl nicht allein die Jahreszahl für das jüdische Volk, sondern für die gesamte Menschheit. (Hier auch eine Information dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Kalender)

Das Jahr 2017 ist also in der hebräischen/jüdischen Zeitrechnung das Jahr 5777. Das Jahr 5777 hat schon im Oktober 2016 begonnen und zwar mit dem jüdischen Neujahrsfest am 03. auf den 04.10.2016.
Bei der Zahl 5777 geht es auch wieder um eine Zahlensymbolik aus der Bibel. Zu der Zahlensymbolik aus der Bibel haben wir im vorherigen Abschnitt schon etwas gesagt. Jetzt wollen wir uns die Symbolik der Jahreszahl 5777 näher ansehen:
Die Zahl 5 steht im Allgemeinen dafür, dass die Gnade Gottes den Menschen berührt und ihm hilft. Hierzu ein paar Beispiele: David holt 5 Steine aus dem Fluss und besiegt Goliath und brin
gt dem Volk Israel Rettung (1. Samuel 17,40). Jesus erlitt 5 Wundmale am Kreuz für unsere Erlösung. Die 5 steht auch mit Abraham und Sarah in Verbindung, denn als Gott den Bund mit ihnen schloss, änderte Er ihre Namen, indem Er den hebräischen Buchstaben „h“ bzw. „hey“ hinzufügte (s. 1. Mose 17). Das ist der 5te Buchstabe im hebräischen Alphabet. In Gottes Eigennamen JHWH kommt der Buchstabe h in der Mitte und am Ende vor. Bei der Namensänderung wurde bei Abram das h in der Mitte hinzugefügt und bei Sarai wurde der letzte Buchstabe am Ende ihres Namens durch das h ersetzt. Der Buchstabe h und damit auch die Zahl 5 deutet auf Gottes Atem bzw. Geist hin, auf die Transformation des Menschen durch Gott.
Die Zahl 7 steht für Gott selbst, aber besonders auch für das Himmlische und für Seine Vollkommenheit, denn die Schöpfung war am siebten Tag abgeschlossen und Gott segnete und heiligte den siebten Tag und ruhte an ihm (s. 1. Mose 2,1-3). Wenn man die Zahl 7 mit der Zahl 111 multipliziert, dann erhält man die Zahl 777. Die 111 steht für den 3-1-igen Gott. Zu der Bedeutung der Zahl 3 haben wir vorhin schon etwas gesagt. 777 bedeutet eine Verstärkung bzw. Steigerung der Zahl 7. Ihre Bedeutung bzw. Symbolik wird verstärkt. Das ist etwas Ähnliches, wie die Zahl 666 (s. Offenbarung 13,18). Die Zahl 6 steht für den gefallenen Menschen, denn der Mensch wurde am sechsten Tag geschaffen (s. 1. Mose 1,26). Die Zahl 666 in Offenbarung 13,18 steht für das „Tier“. Mit dem „Tier“ ist aber nicht eines der von Gott geschaffenen Tiere gemeint. Der symbolische Begriff „Tier“ vergleicht in der Offenbarung einen bestimmten Menschen und sein satanisches Reich mit einem Ungeheuer, einer Bestie. Aber symbolisch stehen das Tier und sein Reich auch für einen extremen Ausdruck dieser gefallenen Natur des un-erlösten Menschen und der Rebellion gegen Gott. Die Zahl 666 kann man auch als 6 multipliziert mit 111 sehen, denn in der Offenbarung finden wir eine gefälschte, satanische Dreieinigkeit von dem Drachen (der für Satan steht), dem Tier und dem falschen Propheten (s. Offenbarung 16,13). Das hat auch einen Zusammenhang mit dem „Antichristen“, von dem auch im Neuen Testament die Rede ist (s. 1. Johannes 2,18; 1. Johannes 2,22; 1. Johannes 4,3; 2. Johannes 7). Im griechischen Urtext steht für „Antichrist“ der Begriff „antichristos“, also „Antichristus“ und weist ganz eindeutig auf einen „Gegen-Messias“ hin. im Neuen Testament heißt es, dass schon mehrere solcher Antichristusse gekommen sind, aber dass es zum Ende der Zeiten auch einen bestimmten Antichristus, einen falschen Messias, geben wird.

Auch die Juden erwarten noch immer einen Messias und dass Gott einen neuen Bund mit ihnen schließen würde. Man kann dazu einen Zusammenhang mit der Zahl 7 bzw. 777 herleiten. Die Zahl 7 steht für den Abschluss einer Phase (siehe den Schöpfungsbericht in 1. Mose 1-2), danach folgt ein Neubeginn. In Daniel 9, 20-27 finden wir die Zahlen 70 und 7. Dort geht es um das Kommen des Messias und darum, dass Sünden abgetan werden, dass die Missetat gesühnt wird, dass ewige Gerechtigkeit herbeigeführt wird und dass der Messias einen festen Bund mit den Vielen schließen wird.
Auch bei der Sintflut finden wir gehäuft die Zahl 7. Zum Beispiel wurde Lamech, der Vater von Noah, 777 Jahre alt (s. 1. Mose 5,31) und 7 Jahre nach seinem Tod wurde der erste Mensch nach der Flut geboren, Arpakschad/Arpachschad (s. 1. Mose 11,10), quasi der Erstgeborene der neuen Schöpfung (siehe dazu auch den Stammbaum Jesu in Lukas 3,36). Der Name Noah bedeutet „Ruhe bzw. Trost“, das deutet auch wieder auf die 7 hin, da Gott am 7ten Tag ruhte. Noah hatte Gnade bei Gott und war gerecht in einer Welt voller Frevel und Verderbtheit (s. 1. Mose 6,8-11). Durch die Sintflut gab es quasi eine neue Schöpfung. Denn Gott hat das Verderbte und die damaligen Menschen, die voller extremer Ungerechtigkeit waren, in der Flut weggetan. Und dann erschuf Gott eine neue Menschheit aus Noah, also quasi aus Gnade und Gerechtigkeit. Außerdem schloss Gott nach der Flut einen Bund mit der Menschheit (s. 1. Mose 9).
Für die Juden ist wahrscheinlich das dreifache Vorkommen der Zahl 7 in der Jahreszahl 5777 von größter Bedeutung. Denn für sie ist der Sabbat, der siebte Tag der Woche, der Ruhetag. Das ist für sie eines der wichtigsten Gebote. Der Sabbat deutet auch prophetisch auf den Frieden des Messias und auf das kommende Friedensreich des Messias hin. Deswegen ist es gut möglich, dass viele Juden nun erwarten, dass der Messias in diesem Jahr kommt, dass die Sünden abgetan werden, dass Er ewige Gerechtigkeit bringt und einen neuen Bund mit ihnen schließt. Das mit dem neuen Bund wird noch durch die Zahl 5 in der Jahreszahl 5777 verstärkt, weil Gott mit Abraham einen Bund schloss und ihn zum Stammvater des jüdischen Volkes machte. Die Bedeutung der Zahl 5 in dem Zusammenhang mit Abraham und dem neuen Bund haben wir vorhin bereits erwähnt.
Aber das hat auf den Messias Jesus Christus hingedeutet und ist damit bereits erfüllt. Die Juden und Esoteriker wissen das noch nicht. Passenderweise hat der Name Jesus im griechischen Urtext den Zahlenwert 888, das deutet auf ein neues Zeitalter hin, also auf den Neuen Bund, auf die Neue Schöpfung etc.

Viele Christen, aber auch Juden und Esoteriker, erwarten vor allem wegen der besonderen Zahl 5777, dass dieses Jahr etwas Großartiges, z.B. etwas Großes von Gott, kommt. Manche denken vielleicht, dass dieses Jahr eine besondere Erweckung kommt oder dass es zu gravierenden Veränderungen der unterschiedlichen Kirchen kommt oder sogar, dass Jesus dieses Jahr wiederkommt.
Der Teufel könnte deshalb auch versuchen, diese besondere Jahreszahl für sich und seine Pläne zu nutzen. Er könnte eine Täuschung bewirken um damit auch Christen zu verführen, so wie es z.B. in Matthäus 24,24 (SLT) heißt: „Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.“

Bitte Gott um Geisterunterscheidung (s. 1. Johannes 4,1)! Und in 1. Thessalonicher 5,19-22 (SLT) heißt es: „Den Geist dämpft nicht! Die Weissagung verachtet nicht! Prüft alles, das Gute behaltet! Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt!“
Das Böse kann sich auch mit Schein-Frieden, Schein-Liebe und Schein-Einheit tarnen. Aus menschlicher Sicht würde das dann nach einer guten Entwicklung aussehen… aber steckt Gottes Geist dahinter?
Gott will natürlich auch Großes wirken. Gott will Seinen guten Geist über alle ausgießen und es wird noch viele Seelenernten geben. Gerade deshalb, weil Gott auch Großes wirken will, sollen wir prüfen. Ob dieses Jahr etwas Entscheidendes, das uns alle betrifft, kommt, wissen wir nicht. Aber auch wenn wir im Natürlichen noch nichts Konkretes sehen, sollten wir uns das in Erinnerung behalten und wachsam bleiben. Wir sollen auch mit Hilfe des Heiligen Geistes in der Schrift forschen, was Gottes Original ist und was Satans Fälschung ist.

Von besonderer Bedeutung für diese Zeit ist auch das Gleichnis vom Unkraut im Acker, das Jesus erzählt hat (siehe Matthäus 13,24-30 und 36-43). Gott sät etwas Gutes und der Feind kommt und sät etwas Böses in das selbe Feld. In diesem Gleichnis sät der Feind den Lolch in den guten Weizen Gottes. Dieser Lolch sieht dem Weizen besonders im Anfangsstadium sehr ähnlich, schmälert aber den Ertrag und ist oft giftig, weil er häufig von einem giftigen Pilz befallen ist. Wenn man nicht aufpasst und den Lolch nicht aussortiert, dann kann er das geerntete Getreide verunreinigen, sodass sich Gutes und Giftiges vermischt und es dadurch komplett giftig wird. Gott lässt die gute und böse Saat zusammen aufwachsen, zur Reife gelangen und Frucht bringen. Erst am Ende schickt Er Seine Engel um das Böse auszusortieren und wegzunehmen.
Und genau das ist in dieser Zeit von großer Bedeutung: Gott will etwas tun und der Feind versucht, eine Fälschung davon in die Welt zu bringen, die das Wachstum des Reiches Gottes behindern soll und die Menschen vergiften soll. Wir brauchen deshalb Weisheit und Unterscheidung. Wir müssen erkennen, was von Gott ist und was vom Feind ist.
Wir müssen beides sehen: Die gute und die schlechte Entwicklung in der Welt, die Pläne Gottes und die Pläne des Feindes, Licht und Dunkelheit. Wir dürfen nicht nur auf die Dunkelheit schauen und dadurch Gottes Licht nicht sehen. Aber wir dürfen auch nicht nur auf das Licht schauen und dabei die Dunkelheit ignorieren. Es ist wichtig, dass wir die Pläne Gottes und die Pläne des Feindes erkennen können. Und dabei müssen wir auf Jesus schauen und auf das, was Er tun will. Und als Christen, wenn wir zu Jesus gehören, brauchen wir keine Angst vor der Dunkelheit zu haben. Denn der HERR ist unser Licht und unser Heil, vor wem sollten wir uns fürchten? (aus Psalm 27,1)

Nachdem wir uns damit befasst haben, dass falsche Christusse auftreten werden, ist es wichtig, dass wir bedenken, dass der wahre Messias, Jesus Christus, eines Tages vom Himmel her auf die Erde zurückkommen und Sein Reich vollständig aufrichten wird.
Im Neuen Testament wird klar beschrieben, wie Jesu Wiederkunft aussehen wird (s. z.B. Matthäus 24,29-35; Offenbarung 1,7-8; Offenbarung 19,11-16). Jesus sagte, dass sich vorher viele Menschen als den „Messias“ oder als „Jesus Christus“ ausgeben werden (s. Matthäus 24,4-5; Matthäus 24,23-28). Aber wenn Jesus wiederkommt, dann wird Er in Seiner Kraft und Herrlichkeit vom Himmel her und für alle Menschen gleichzeitig sichtbar wiederkommen.
Niemand, auch kein Prophet, kann den Zeitpunkt wissen, wann Jesus wiederkommt… (s. Matthäus 24,36-51). Jesus sagte nur, dass Er „bald“ kommt (s. Offenbarung 22 Verse 7,12 und 20). Damit will Er uns auch sagen, dass wir jederzeit bereit sein sollen.
Mehr dazu, wie wir als Seine Braut bereit sind, findest Du später noch beim Thema „Brautzeit“, unter dem Abschnitt „Ist die Braut ‚bereit‘ für den Bräutigam?“.

24.09.2017:
Die Bundestagswahl in Deutschland

Die Bundestagswahl in Deutschland ist alle 4 Jahre. Am 24.09.2017 wird in Deutschland wieder die Bundestagswahl sein. (Hier auch eine Information dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_2017)
Wir wollen hier in der Jahresprophetie nicht schreiben, was wir dazu an prophetischen Eindrücken bekommen haben. Wichtig ist: Jeder Christ sollte Gott im Gebet fragen, wen er wählen soll. Das ist etwas, das jeder selbst im Gebet entscheiden kann. Jeder Christ sollte Gottes Reden persönlich wahrnehmen können und kann deshalb Gottes Antwort erwarten. Wir sind der Ansicht, dass jeder Christ, der vom Amt eine Wahlberechtigung erhalten hat, wählen sollte. Als Christen haben wir eine Verantwortung in dieser Welt. Gott ist Politik nicht egal. Denn in der Bibel steht, dass jeder Christ für das eigene Land, für die Regierung, für die Stadt und allgemein für „Obrigkeiten“ beten sollte (s. Jeremia 29,7; 1. Timotheus 2,1-4).

Nimm Dir deshalb die Zeit, Gott auch selbst zu fragen, wen Du wählen sollst. Lass es Dir von Gott selbst zeigen, unabhängig von dem was andere Christen dazu bekommen haben oder was Du selbst denkst. Es ist sehr wichtig, dass Du dazu auch persönlich von Gott hörst.

Es sollte also für jeden Christen normal sein, für das eigene Land, für die Regierung, für die eigene Stadt und allgemein für „Obrigkeiten“ zu beten. Dazu sind wir aufgefordert! Denn wir sollen segnen und Leben sprechen. Wir sollen den Himmel auf die Erde hervorsprechen. Das heißt: Wir sollen Gott nach Seinem Willen fragen und Seinen Willen dann prophetisch hervorsprechen. Worte haben große Kraft! Und natürlich dürfen wir dabei nicht vergessen, dass Prophetien oft auch Bedingungen haben. Also sollen wir Gott auch fragen: „HERR, was möchtest Du, das ich praktisch umsetze?“

Unser Eindruck zu Deutschland ist, dass Deutschland eine entscheidende und gute Rolle spielt. Das ist schon jetzt so, besonders seit den letzten 2 Jahren. Aber wir glauben, dass wir davon noch mehr sehen werden. Gott will Deutschland segnen. Und Er hat noch größeren Segen für Deutschland.

31. Oktober 2017:
500 Jahre seit der Reformation durch Martin Luther

Am 31. Oktober werden es 500 Jahre seit der Reformation durch Martin Luther sein bzw. seit dem Datum an welchem er die 95 Thesen veröffentlichte.
Martin Luther hat um das Jahr 1500 als Mönch und Professor der Theologie gelebt. Er hat viele Schieflagen innerhalb der katholischen Kirche erkannt, angesprochen und reformiert, woraus dann die evangelischen Kirchen entstanden sind. Dazu zählt, dass er die Bibel aus dem griechischen Urtext ins Deutsche übersetzt hat. Er hat damit die Bibel auch für „einfache Leute“ zugänglich gemacht. Ein weiterer Schritt der Reformation durch Luther war, dass er durch die 95 Thesen den Ablasshandel kritisiert hat. Durch den Ablasshandel maßten sich damals die Priester bzw. das kirchliche System an, die Menschen gegen eine Zahlung von Geld von ihren Sünden freizusprechen. Aber echte Sündenvergebung kann nur durch den Glauben an Jesus geschehen. Ein starker Schwerpunkt Luthers Lehre war, dass wir Gottes Gerechtigkeit nur und ausschließlich durch Glauben an Jesus erlangen können und nicht durch eigene Werke bzw. religiöse Handlungen.
Außerdem reformierte Luther z.B. das Abendmahl und schaffte das Zölibat (also die Ehelosigkeit der Priester) ab.
Als Grundlagen der Reformation gelten folgende fünf Prinzipien: „Allein aus Gnade“, „allein durch Glauben“, „allein die Bibel“, „Jesus allein“ und „allein Gott gebührt die Ehre“.
Martin Luther hat also viel Gutes für uns und die Zukunft von uns Christen getan. Und das sollte man schätzen und Gott für das Richtige davon dankbar sein. Leider hat Luther aber nicht alles richtig erkannt, und auch nicht alle Bereiche gemäß der Bibel reformiert, wie z.B. Taufe und Geistesgaben. Außerdem ließ er z.B. andere Reformatoren verfolgen und sogar töten. Die Reformation durch Luther war nicht die einzige Reformation. Es gab schon vorher mehrere Christen, die Wahrheiten von Gott erkannten, sogenannte „Reformatoren“.

Und mit Luther hörte Gottes Reformation längst nicht auf. Die Reformation ging weiter, z.B. mit der Erkenntnis über die Wassertaufe, also das Untertauchen im Wasser nach eigener, mündiger Glaubensentscheidung anstatt der Babytaufe. Und Gottes Reformationspläne wurden auch darin sichtbar, dass Christen die Geistesgaben wieder entdeckten (was auch schon zuvor immer wieder Christen erkannten, die deshalb aber oft von den damals bestehenden Kirchen verfolgt wurden). Man kann also sagen: Die „Reformation“ dauert noch bis heute an und geht noch weiter. Und zwar die Reformation von jedem einzelnen Christen, der sich von Gott reformieren lassen will und auch die Reformation von Gottes Gemeinde als Ganzes. Und die Reformation ist nichts anderes, als das Zurückkommen zu den Wurzeln. Also zum Glauben der ersten Christen, so wie es die ersten Apostel von Jesus gelebt und uns gelehrt haben. Hier geht es auch um die Lehre, das praktische Glaubensleben, um die Strukturen und die Ordnungen. Wenn wir die Bibel ohne unsere vorgefassten Meinungen, Dogmen, Theologien und Traditionen lesen, dann sehen wir, dass es noch einige Bereiche gibt, die bisher noch nicht reformiert wurden und die Gott noch reformieren will.

(Hier auch eine Information zur Reformation durch Luther: https://de.wikipedia.org/wiki/Reformation#Luthertum_in_Deutschland
Und hier allgemein über „Reformation“: https://de.wikipedia.org/wiki/Reformation
Wie schon gesagt: Bitte prüft die Inhalte der Links selbst. Man kann nicht mit allen (z.B. manchen theologischen) Aussagen übereinstimmen. Wie immer gilt: „Prüft alles, das Gute behaltet!“ (aus 1. Thessalonicher 5,21 SLT).

Wir erwähnen das auch deshalb in dieser Jahresprophetie, weil das „Jubiläum der 500 Jahre seit der Reformation durch Luther“ hoffentlich vielen Christen einen Anlass gibt, sich selbst von Gott weiter zu „reformieren“ (vom Heiligen Geist erneuern) zu lassen.

Und wie das bei jedem Einzelnen aussehen kann, auch darum wird es in der Jahresprophetie gehen.

Und jetzt zu unserem „Stückwerk“, einem Puzzleteil von vielen weiteren, das wir zur Prophetie für 2017 bekommen haben:

Jetzt zur Prophetie für 2017:
B(r)au(t)zeit
(Brautzeit und Bauzeit)

Wenn wir also das zuerst erkennen, was in den letzten 3 Jahren passiert ist und was Gottes Pläne sind, dann hilft uns das auch mit der Sicht auf dieses Jahr. Weil es auch darum geht, aus Gottes Sicht zu sehen.

Und jetzt zu der prophetischen Botschaft für 2017. Die Botschaft ist diesmal einiges länger geworden als bei den vorigen Jahresprophetien. Das liegt daran, dass der Eindruck, den wir bekommen haben zwar selbst sehr kurz ist, aber die Auslegung lange geworden ist. Die Auslegung ist nämlich gleichzeitig eine Lehreinheit, die dazu auch notwendig ist. Und es geht dabei auch darum, dass Du Dir von Gott dazu auch eine persönliche Offenbarung geben lässt.

Als ich Gott zum Jahr 2017 gefragt habe, sah ich innerlich diesen Begriff:

B(r)au(t)zeit

Dieser Begriff beinhaltet zwei Wörter: Brautzeit und Bauzeit.

Das ist geistlich bzw. übernatürlich zu verstehen. Was also diese zwei Wörter näher bedeuten, dazu kommen wir später nochmal ausführlicher.

Zuerst eine kurze Erklärung:

Beim Thema Braut-Zeit geht es zuallererst um die Liebe Gottes zu uns und unsere Liebe zu Ihm als Antwort darauf. Es geht um unsere Beziehung zu Jesus, unserem Bräutigam.

Und aus der himmlischen Braut-Zeit folgt, dass wir gemeinsam mit Jesus hier auf Erden das bauen, was Er geplant hat und Er Seine Pläne durch uns, Seinen Leib, umsetzt… die Bau-Zeit.

Der Begriff B(r)au(t)zeit enthält Klammern. Das drückt aus, dass man die „Brautzeit“ und die „Bauzeit“ nicht trennen kann. Beides ist miteinander verbunden bzw. ineinander verschmolzen.

Und obwohl diese zwei Wörter zusammen gehören, wollen wir sie uns mal einzeln ausführlicher anschauen, was sie bedeuten:

„Brautzeit“ und „Bauzeit“:
Was diese zwei Wörter bedeuten

Nun wollen wir uns zuerst mal ansehen, was die „Brautzeit“ bedeutet.

Was bedeutet „Brautzeit“?

Da kommt natürlich als erstes die Frage auf:

Wer ist die Braut?

Mit der „Braut“ ist die „Braut Jesu“ gemeint. Die Braut Jesu besteht einerseits aus allen Menschen, die Jesus als ihren Herrn und Erlöser angenommen haben. Die Braut ist aber auch gleichzeitig jeder Einzelne, der zu Jesus gehört.

Wenn wir zu Jesus gehören, dann sind wir Seine Braut, aber auch Seine Geschwister, Kinder, Diener, Schüler und vieles mehr. Jesus ist unser Bräutigam, aber auch unser Bruder, Vater, HERR, Lehrer und vieles mehr. Es gibt also viele Aspekte in unserer Beziehung mit Ihm. Aber wir wollen uns hier vor allem den Aspekt „Braut“ näher ansehen.

Das mit der Braut gilt auch für die Männer unter den Gläubigen. Jesus sagt, dass wir im Himmel „wie die Engel“ sein werden, ohne Geschlecht (s. Markus 12,25; Lukas 20,34-36). In unserer Neuen Schöpfung, also in unserem inneren Geist, zählt das körperliche Geschlecht nicht mehr (s. Galater 3,28; 6,15; 2. Korinther 5,17). Männer sind also auch „Braut Christi“, genauso wie Frauen auch „Söhne Gottes“ sind (s. z.B. Lukas 20,34-36; Römer 8,14-15 und weitere Stellen).

Das „Neue Jerusalem“ bzw. das „Himmlische Jerusalem“ wird im biblischen Buch der Offenbarung auch als die Braut beschrieben (s. Offenbarung 21,2 und Vers 9). Das Himmlische Jerusalem ist eine reale Stadt, die Gott vom Himmel auf die Erde herunterbringen wird. Es ist eine greifbare Stadt und doch werden wir, die Gläubigen, auch als lebendige Steine beschrieben. Wir sind auch jeder ein einzelner, individueller lebendiger Stein und zusammen bilden wir das (geistliche) „Haus Gottes“, wobei Jesus der Eckstein und das Fundament ist (s. Petrus 2,5 und Vers 7; 1. Korinther 3,11).
Und in Offenbarung 19,7-9 (SLT) heißt es:

„Laßt uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend; denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Und er sprach zu mir: Schreibe: Glückselig sind die, welche zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind! Und er sprach zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes!“

Was dieser Bibelvers näheres bedeutet, darauf kommen wir später nochmal zurück.

Und die Braut kann auch sprechen, denn in Offenbarung 22,17 (SLT) heißt es:

„Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!“

Man sieht also wieder, dass der Begriff „Braut“ mehrere Bedeutungen hat: Wir sind alle zusammen die Braut UND aber auch jeder Einzelne ist die Braut. Jesus hat ja nicht nur mit der ganzen Gemeinde gleichzeitig eine Beziehung, sondern auch mit jedem Einzelnen eine persönliche Beziehung. 

Als Kinder Gottes haben wir eine geistliche Einheit (s. Galater 3,28; Epheser 2,15-16). Wir sind eine Familie und doch sind wir jeder für uns selbst eigenständige Persönlichkeiten. Das ist kein Widerspruch, sondern beides ist gleichzeitig wahr. Es geht also um die ganze Braut, aber auch um jeden Einzelnen gleichzeitig.

Wir sind auch alle der „Leib Christi“ und jeder von uns ist ein Glied daran (s. z.B. Epheser 5,29-30). Aber jeder von uns ist auch gleichzeitig der Leib von Jesus, denn wir sind sozusagen Sein „Leib“ auf Erden. Und unser Körper ist auch der Tempel des Heiligen Geistes (s. 1. Korinther 6,19). Und wie es in Galater 2,20 (SLT) heißt: „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir.“ Wir geben unsere eigenen Leiber hin als lebendiges Opfer (s. Römer 12,1).
Somit ist auch wieder beides wahr: Wir Gläubigen sind alle der Leib Christi, aber jeder Einzelne ist auch der Leib Christi auf Erden.
Wir sind jeder Sein individueller Leib bzw. Körper, weil Er in jedem Einzelnen lebt, der/die zu Ihm gehört, und durch jeden Einzelnen wirkt.

Dass wir alle Glieder von EINEM Leib sind (s. z.B. Epheser 5,29-30) bedeutet etwas Ergänzendes, es ist ein anderer Blickwinkel. Es drückt aus, dass wir jeder unterschiedliche Gaben, Funktionen und Aufgaben haben, die zusammen wirken und sich dabei ergänzen (s. 1. Korinther 12). Es bedeutet, dass wir als Einheit zusammen gehören und zusammen wirken, wobei Jesus das Haupt ist. Es bedeutet, dass Jesus auf Erden durch uns wirkt, durch jeden Einzelnen und durch alle zusammen. Und deswegen kann und soll in den Versammlungen der Christen auch jeder Einzelne etwas beitragen um alle zu erbauen (s. 1. Korinther 14,26).

Geht es nun um den einen als Einzelnen? Oder geht es nun um alle als Einheit zusammen genommen? Beides. Es ist ein ähnliches Geheimnis wie die Dreieinigkeit Gottes. Es sind Drei und doch Einer. Wir sind viele und doch eins. Und ein weiteres Geheimnis ist die Allgegenwärtigkeit Gottes. Er ist überall und doch wohnt Er auch in jedem einzelnen Christen. Er ist für alle da, aber auch für jeden Einzelnen da. Jesus hat jetzt mit allen gleichzeitig eine Beziehung und mit jedem Einzelnen eine Beziehung. Und wenn Er wiederkommt, dann wird Er auch mit allen gleichzeitig eine Beziehung haben und aber auch mit jedem Einzelnen eine Beziehung haben.
Diese geistlichen Geheimnisse zu verstehen überschreitet die Fähigkeiten unseres menschlichen Verstandes. Aber Gott will uns Seine Geheimnisse offenbaren. Und deshalb hat Gott uns, Seinen Kindern, auch ein geistliches Denken gegeben, den „Sinn des Christus“. Dazu heißt es in 1. Korinther 2,9-16 (SLT):

„sondern, wie geschrieben steht: »Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und keinem Menschen ins Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben«. Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. Denn wer von den Menschen kennt die [Gedanken] des Menschen als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So kennt auch niemand die [Gedanken] Gottes als nur der Geist Gottes. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, so daß wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist; und davon reden wir auch, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern in solchen, die vom Heiligen Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches geistlich erklären. Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muß. Der geistliche [Mensch] dagegen beurteilt zwar alles, er selbst jedoch wird von niemand beurteilt; denn »wer hat den Sinn des Herrn erkannt, daß er ihn belehre?« Wir aber haben den Sinn des Christus.“

Für unseren begrenzten menschlichen Verstand sind die Geheimnisse Gottes schwer zu begreifen. Aber Gott kann und will es uns im Geist offenbaren. Um also annähernd erkennen zu können was das für uns bedeutet, braucht jeder von uns dazu auch eine persönliche Offenbarung vom Heiligen Geist.

Ich möchte mit Euch auch eine Offenbarung teilen, die ich mal dazu bekommen hatte:
In 2011 hatte ich eine Vision zur Hochzeitsfeier des Lammes, wo jeder der Eingeladenen gleichzeitig mit Jesus tanzt und aber auch jeder gleichzeitig Seine Braut ist. Ich hatte damals auch einen Artikel dazu geschrieben, den Du unter diesem Link findest: Die Hochzeitsfeier des Lammes (Und Offenbarung zur „Braut JESU“)
Der folgende Text ist ein Ausschnitt daraus: 

„Während einer prophetischen Übung (Jeder bat Gott, etwas zu sehen).

Ich schloss meine Augen. Dann sah ich eine Tür und aus der Tür leuchtete ein goldglänzendes orangefarbenes Licht – es glitzerte und sah ein bisschen wie orange-goldener Nebel aus. Ich sah zuerst nur diese Tür und rings herum war es dunkel.

Dann sah ich in der Tür JESUS stehen und ging hinein. Ich stand in einem großen Saal. Überall waren Engel. Doch ich selbst sah mich mit JESUS tanzen… Und ich hatte ein Brautkleid an… Die vielen Engel tanzten um uns herum, im Kreis… Ein paar von ihnen sah ich im Reigen tanzen, worüber ich erstaunt war. Die Engel waren alle weiß, leuchtend und fast durchsichtig. Sie waren sehr flink und ich sah, wie sie durcheinander durch fliegen konnten.

Doch sofort ging mein Blick wieder zurück zu JESUS, denn ER war der Mittelpunkt. Und ER tanzte mit mir… Überall sah ich dieses goldene Licht im Raum.

Während ich uns so tanzen sah und um uns herum die Engel, wunderte ich mich, wo denn all die anderen waren. Da merkte ich, dass JEDER der Eingeladenen gleichzeitig mit JESUS tanzt! – Denn wir sind ja alle Seine Braut! Daher sah ich nur mich…

Dann fragte ich, ob Er mir noch etwas zeigen möchte. Und ich sah, dass im Raum eine Treppe nach oben führte. JESUS ging mit mir diese Treppe hoch und dann standen wir auf einer Art Balkon. Er blickte mit mir gemeinsam in die Ferne. Ich sah ein weites Land vor uns, doch wollte nicht weiter hinsehen.

JESUS sah mich dann an und sagte: „Ich komme bald.“ In diesem Moment wurde mir bewusst: Ich hatte die Hochzeitsfeier des Lammes gesehen! Das hat mich sehr berührt und ich spürte große Sehnsucht.

Nach der Übung sagte jemand, sie habe auch die Hochzeit gesehen… Und am nächsten Tag telefonierte ich mit einer anderen Christin und sie sagte, sie habe am Tag zuvor, evtl. fast zur gleichen Zeit, auch eine ähnliche Vision gehabt: Sie sah sich auch mit JESUS tanzen und fragte sich auch, warum sie nur sich sehen würde – und JESUS erklärte ihr ebenso, dass wir alle mit Ihm gleichzeitig als Seine Braut tanzen werden…“

Du kannst Dir von Gott auch eine persönliche Offenbarung geben lassen. Vielleicht zeigt Er Dir nicht genau das Gleiche, sondern ein weiteres Puzzleteil vom gesamten Bild, das aber die gleiche Bedeutung hat.

Bist Du auch Seine Braut?

In Matthäus 22 spricht Jesus in einem Gleichnis über die Einladung zu einem Hochzeitsmahl. Dort lädt der König ALLE zur Hochzeitsfeier Seines Sohnes ein, JEDEN der kommen will.

Das ist auch eine Einladung für Dich… Willst Du Jesu Einladung annehmen und zu Ihm gehören, wenn Er wiederkommt?

Du kannst dieses Geschenk gerade heute annehmen.

Dazu möchte ich Dir gerne diese Botschaft erzählen:

Fragst Du Dich manchmal, warum es so viel Böses in dieser Welt gibt? Warum all das Leid? Und wie Du in dieser Welt mit Freude leben kannst?

Ich möchte Dir in dieser Botschaft erzählen, wie das Böse in diese Welt kam. Aber auch, wie Du persönlich es überwinden kannst und echte bleibende Lebensfreude bekommst.Es gab im Himmel einen Engel, der sich über dem Thron Gottes befand. Der Engel war Satan. Aber Satan wurde stolz. Er hatte sich mit seinem freien Willen entschieden, gegen Gott zu rebellieren. Deshalb warf Gott den Satan aus dem Himmel.

Allerdings ist Gott selbst das Gute, außerhalb von Ihm gibt es nichts Gutes. So verlor Satan den Glanz, den er bei Gott hatte. Und so brachte Satan mit seinem Fall das Böse in die Welt. Er verführte auch die ersten Menschen, gegen Gott zu rebellieren. Satan selbst ist auf ewig verloren und er versucht Menschen von Gott fernzuhalten, so dass sie verloren bleiben und nicht gerettet werden.Unsere Fehler, unsere Schuld – wenn wir mal lügen, stehlen, böse Gedanken oder böse Worte haben,… all das trennt uns davon, mit Gott in Kontakt zu kommen.

Das ist erstmal eine schlechte Nachricht, aber hier hört es nicht auf. Es gibt eine einfache Lösung für dieses Problem. Und diese Lösung hat einen Namen: Jesus

Denn Gott liebt uns! Und Er gibt jedem Menschen mindestens eine Chance in seinem Leben, diese Lösung anzunehmen. Diese Botschaft ist Deine Chance! Ich möchte Dir zuerst gerne erzählen, wer Jesus genau ist:

Der Vater im Himmel, Jesus und der Heilige Geist sind Gott. Es sind drei göttliche Personen, die zusammen die Dreieinigkeit bilden. Diese Einheit macht Gott aus. Jesus ist also ewig und allmächtig. Und Er ist Schöpfer.
Doch Jesus kam freiwillig vor ca. 2000 Jahren als wahrer Mensch in diese Welt. Er wurde durch den Heiligen Geist gezeugt und von einer Jungfrau geboren. Er lebte ein Menschenleben OHNE Fehler und in vollkommener, geistlicher Beziehung zum Vater. Er zeigte der Welt, wie Gott ist… Dann starb Er freiwillig und stellvertretend für unsere Schuld und Fehler am Kreuz. Am dritten Tag stand Er aus dem Grab auf. Und später kehrte Er wieder zum Vater im Himmel zurück.
Warum Er das tat? Er ist an das Kreuz gegangen, um alle Schuld stellvertretend für Dich zu tragen. So dass Du davon FREI sein kannst! Aber Du entscheidest selbst, ob Du dieses Geschenk annimmst oder nicht.
Das bedeutet: Wie entscheidest Du Dich?
Nimmst Du Gottes Geschenk an?
Wenn Ja, dann wirst Du gerettet und zu einem Kind Gottes!
Lehnst Du Gottes Geschenk ab?
Dann bleibst Du verloren. Das bedeutet auch später nach dem Tod eine ewige Trennung von Gott, in tiefer Finsternis.
Du kannst Gottes Geschenk JETZT für Dich annehmen! Oder Du kannst es in der Ecke stehen lassen und es vergessen… Aber sei Dir bewusst, welche Folgen das hat.
Gerade jetzt, heute, ist der Moment, wo Du sagen kannst: „Ja, Jesus, ich will Dir mein Leben übergeben!“
Im Moment Deiner Bekehrung zu Jesus wird der Heilige Geist in Dich kommen und in Dir bleiben. Durch Ihn wirst Du geistlich, im Innern, von Neuem geboren – und als ein Kind Gottes in die himmlische Familie hineingeboren!
Komm jetzt mit mir gemeinsam im Gebet ans Kreuz.

Ich fange an mit dem Gebet und spreche es Satz für Satz, so dass Du es (laut!) mitsprechen kannst.Das folgende Gebet ist keine Formel, sondern ein Vorschlag. Du kannst Jesus auch mit Deinen selbst formulierten Worten in Dein Leben einladen. Das Wichtigste ist dabei Deine Entscheidung. Bete trotzdem LAUT mit, nicht nur in Gedanken. Laut beten ist in diesem Fall ein Bekenntnis vor der physischen und geistlichen Welt.

 „Lieber HERR JESUS,
ich will das jetzt ganz kindlich glauben, dass ich Dich kennenlernen
kann. Dass Du für meine Schuld, für meine Schwächen bezahlt hast.
Und deshalb gebe ich Dir jetzt alle meine Schuld.

(Nenne es Ihm alles ganz konkret und gib es Ihm hin! Sag Ihm: „Jesus, das und das war
nicht richtig… Da habe ich gelogen…“ etc.)
Danke Jesus, dass Du mir vergeben hast! Jesus, ich nehme Dich jetzt
als meinen Lebensführer an! Und ich bitte Dich, gib mir Deinen Heiligen
Geist! Danke, dass Du mich jetzt gerettet hast und ich Dein Kind geworden bin!
AMEN.“
Wenn Du das gerade gebetet hast, dann möchte ich Dir gratulieren! Denn Du gehst nicht verloren, wenn Du gerade jetzt Jesus Dein Leben übergeben hast!
Erzähle auch anderen von Deiner Entscheidung für Jesus! Du kannst dazu auch diese Botschaft weiterempfehlen.
Wenn Du noch Fragen hast, dann möchte ich Dir empfehlen, Dir auch die ausführliche Version der Botschaft anzuhören oder zu lesen. Du findest sie auf unserer Internetseite.

Auf der Unterseite „Jesus erleben: Lebensübergabe und Nachfolge“ findest Du auch mehr über diese Botschaft und wie Du Jesus nachfolgen kannst. Dort findest Du auch zwei Videos, in denen ich mehr dazu erkläre. Schau Dir das ruhig auch an.

Die neue Identität als Braut

Bei Deiner Bekehrung wurde Dein innerer Mensch, Dein Geist, von Neuem geboren (siehe dazu Johannes 3). Du hast damit eine völlig neue Identität bekommen. Jesus hat das Alte ans Kreuz genommen und Dir eine NEUE Identität und ein NEUES Leben gegeben (siehe dazu 2. Korinther 5,17). In Hesekiel 36,26 (SLT), was auch die Jahreslosung für 2017 ist, heißt es:

„Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben“

Das bedeutet, als Du Jesus als Deinen Herrn und Erlöser angenommen hast, hat Er Dir ein neues, reines Herz und einen neuen Geist gegeben. Das ist Gottes Geschenk, das Er Dir bei Deiner Bekehrung aus Gnade gegeben hat. Jesus hat Dich zu Seiner Braut gemacht. Wie dann das Leben als Braut aussieht, z.B. Heiligung, dazu kommen wir später noch.

Er hat Dich durch Seinen Geist neu gemacht. Es geht nicht darum, dass Du Dich selber abmühen musst, um Dich quasi selber durch eigene Leistungen in Seine Braut zu verwandeln (siehe dazu auch 2. Korinther 1,22; 2. Korinther 4,6; 2. Korinther 5,17), denn Du bist ja schon Braut.

Bei Deiner Bekehrung hat Jesus Dir Kopfschmuck statt Asche gegeben, Freudenöl statt Trauer und ein Ruhmesgewand statt eines verzagten Geistes, wie es in Jesaja 61,3 heißt.

Und eine ähnliche Stelle gibt es in Jesaja 61,10 (SLT):

„Ich freue mich sehr in dem Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir Kleider des Heils angezogen, mit dem Mantel der Gerechtigkeit mich bekleidet, wie ein Bräutigam sich den priesterlichen Kopfschmuck anlegt und wie eine Braut sich mit ihrem Geschmeide schmückt.“

Wir lesen hier also auch von Kleidern des Heils und vom Mantel der Gerechtigkeit.

Und in Offenbarung 19,7-8 (SLT) heißt es:

„Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend; denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen.“
Im griechischen Urtext kann das Wort, das hier mit „Gerechtigkeit“ übersetzt wurde auch „Anrecht“ bedeuten. Aber da in Jesaja 61,10 auch vom Mantel der Gerechtigkeit die Rede ist und da Jesus uns ja gerecht gemacht hat, ist bei diesem Wort wohl vor allem „Gerechtigkeit“ gemeint. Es ist Jesu Wille, dass wir bei unserer Bekehrung SEINE Gerechtigkeit bekommen haben (s. 1. Korinther 1,30; 2. Korinther 5,21). Also ist es auch unser Vorrecht und Anrecht als Kinder Gottes, dass wir schon ab unserer Geburt von Neuem mit Jesu Kleidern des Heils und der Gerechtigkeit bekleidet sind. In Galater 3,27 heißt es, dass wir sogar Christus selbst angezogen haben!

Nur aus Gnade ist die Braut die „Braut“. Aus Gnade sind wir gerettet (s. Epheser 2,5-10). Aus Gnade haben wir unsere neue Identität in Christus bekommen (s. 1. Korinther 15,10a).

Gott hat die Menschen nach Seinem Ebenbild geschaffen (s. 1. Mose 1,27). Das bezieht sich nicht nur auf den menschlichen Körper, sondern auch auf den menschlichen Geist. Und es bedeutet auch, dass wir Menschen dem Charakter und Wesen Gottes (z.B. Seine Liebe, Seinem guten Willen usw.) gleichgestaltet waren. Beim Sündenfall ging das aber zum größten Teil verloren. Jesus will eine Braut auf Augenhöhe, deswegen hat Er uns bei unserer Bekehrung neu erschaffen. Wir sind Sein Gebilde, in Jesus neu geschaffen (s. Epheser 2,10). Gott hat uns vorherbestimmt, dem Ebenbild von Jesus Christus gleichgestaltet zu werden, wir sind Kinder Gottes, Jesus ist der Erstgeborene von uns (s. Römer 8,29). Durch das, was Er für uns getan hat sind wir heilig, rein, gerecht (siehe dazu auch 2. Korinther 5,21).

Über die neue Identität als Braut kann man noch viel mehr sagen. Wir haben zu dem Thema „Identität“ auch mal einen ausführlichen Artikel geschrieben, den Du unter diesem Link findest: Identität, Dein Tun folgt aus Deinem Sein

Und aus der neuen Identität folgt:

Das neue Leben als Braut

Wenn Du erkennst, wer Jesus ist und wer Du in Ihm bist, Deine Identität als Seine geliebte Braut, dann folgt daraus auch das Leben als Braut.

Du bist bei Deiner Bekehrung zu Jesus also schon Seine Braut geworden, aber jetzt lernst Du mit Jesus als Seine Braut zu leben. Und dieses Leben in Deiner neuen Schöpfung bedeutet auch Heiligung.

Auch das geschieht durch Seine Gnade, durch IHN. Man kann es sich so vorstellen: Wir haben neue weiße Gewänder von Jesus bekommen. Wir haben eine neue Identität und einen neuen Geist von Ihm bekommen. Das kann uns NIEMAND mehr wegnehmen, auch Satan nicht.

Aber der Feind kann uns (äußerlich) mit Dreck (Sünde) bewerfen. Oder er kommt mit Versuchung und lockt uns, dass wir uns freiwillig im Dreck wälzen. Oder, da wir noch einen freien Willen haben, können wir uns auch selbst entscheiden ob wir sündigen. Oder Satan versucht uns, sodass wir uns gegenseitig mit dem Dreck der Anklage, Lästerei und Verleumdung bewerfen. Satan will uns auch durch seine Lügen glauben machen, dass wir eben nicht rein, heilig und gerecht sind, sondern schmutzig und sündig. Aber das sind Lügen, die uns daran hindern sollen, uns selbst so zu sehen, wie Jesus uns sieht.

Der Dreck vom Feind oder von unserer Seele kann unsere neue Identität in Gott nicht berühren, aber er kann uns z.B. in unserer Nachfolge behindern, Beziehungen schädigen oder Unfrieden in unsere Gedanken und in unsere Gefühle bringen. Der Dreck vom Feind oder von unserer Seele kann es uns erschweren, in Gottes Gegenwart zu kommen. Es kann sogar passieren, dass wir garnicht zu Gott kommen wollen, weil wir uns wegen dem Dreck für unwürdig halten. Aber durch Jesus dürfen wir IMMER „mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!“ (s. Hebräer 4,16 SLT).

Jesus hat kein Problem mit diesem Dreck, denn Er hat das ja eh alles schon am Kreuz für uns getragen. Auch, wenn Jesus uns vergibt, wenn wir mal hinfallen und sündigen bzw. mal Fehler machen, bedeutet das nicht, dass es in Ordnung ist, bewusst zu sündigen, wie man will. Denn es heißt auch: „Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde? Das sei ferne!“ (aus Römer 6,1-2 SLT). Und in 1. Johannes 1,9 (SLT) heißt es: „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit“.

Jesus macht das einfach sauber, wenn wir damit zu Ihm kommen. Das kann man auch gut bei der Begebenheit mit der Fußwaschung (s. Johannes 13) erkennen: Jesus erklärte, dass die Jünger schon rein sind und dass nur ihre Füße gewaschen werden müssen. Das war geistlich gemeint und drückt als Bild aus, dass wir durch Jesus zwar rein sind, aber dennoch (äußerlich) beschmutzt werden können.

Jesus will Seine Braut segnen und beschenken. Er will sie schmücken, Er will sie vorbereiten. Und das geschieht nur durch Seine Gnade und das Wirken des Heiligen Geistes, nicht aus unseren eigenen Selbstverbesserungsmaßnahmen aus eigener Kraft (s. Epheser 2,8-9; Galater 3,2-3). Es ist Jesus Aufgabe, Seine Braut vorzubereiten und zu schmücken. Aber vieles will Er mit uns zusammen in Teamwork machen. Und Er will auch durch uns als Seinen Leib wirken, z.B. indem wir einander dienen (auch in den Geistesgaben) und uns dadurch gegenseitig helfen, unsere neue Braut-Identität mehr und mehr zu erkennen und darin zu leben. Und das wird in unserem Leben mehr und mehr sichtbar.

Und das bedeutet auch, dass wir Ihm nachfolgen, Seine Stimme hören, unsere Worte und Gedanken prüfen und Ihm auch im alltäglichen Leben Raum geben. Es bedeutet, auch in unserer neuen Schöpfung bzw. Identität zu leben. Wir sehen Jesus schon jetzt sehr ähnlich, weil wir ja in Ihm neu geschaffen sind.

Über das neue Leben als Braut kann man auch noch viel mehr sagen. In dem ausführlichen Artikel zum Thema „Identität“, den wir mal geschrieben haben, findest Du auch mehr dazu: Identität, Dein Tun folgt aus Deinem Sein

Ist die Braut „bereit“ für den Bräutigam?

Jesus wird eines Tages vom Himmel her wieder kommen und Sein Reich vollständig aufrichten. Niemand von uns weiß, wann Jesus wiederkommt. Niemand, auch kein Prophet, kann den Zeitpunkt wissen, so hat Jesus es selbst gesagt (s. Matthäus 25,13). Aber auch wenn wir den Zeitpunkt nicht kennen, sollen wir doch jeden Moment bereit sein.

Es gibt verschiedene Bedeutungen vom „Bereit-Sein“:
Erstens kann man darunter verstehen, ob man selbst als Braut bereit ist, wenn Jesus wiedergekommen ist.
Und zweitens geht es beim Bereit-Sein auch darum, ob die Braut als Ganzes bereit ist, damit Jesus wiederkommen kann.
Wir erklären gleich mehr dazu.

1.) Bereit-Sein, wenn Jesus wiedergekommen ist:

Beim Thema Bereit-Sein für Jesu Wiederkunft ist das Wichtigste, dass wir dann zu Ihm gehören, wenn Er wiederkommt, also dass wir durch Seine Gnade gerettet sind. Das bedeutet, dass wir die Ewigkeit mit Jesus, unserem Bräutigam, verbringen werden. Wenn wir also zu Ihm gehören, dann sind wir auch bereit, wenn Er wiederkommt.

Manche denken nun vielleicht auch: Wenn Jesus erst dann wiederkommen würde wenn man „perfekt“ wäre, dann würde Er ja nie wiederkommen. Weil wir ja nie perfekt wären. Weil Jesus Sich ja „eine Braut ohne Flecken und Runzeln“ wünscht wie es in Epheser 5,26-27 heißt. Aber Er hat uns ja schon neu gemacht (s. 2. Korinther 5,17)! Wir sind schon Seine Braut, die zu Ihm gehört. Jesus ist unsere Heiligung und Erlösung (s. 1. Korinther 1,30). Durch Ihn haben wir Gottes Gerechtigkeit bekommen (s. 2. Korinther 5,21).
Aus eigener Kraft könnte man nie bereit sein. Bei Menschen ist das unmöglich. Aber Jesus hat uns bereit gemacht durch Sein Werk am Kreuz und durch unsere Geburt von Neuem. Er hat es für uns getan, um Sich Seine Braut zuzubereiten, aus Gnade. In Epheser 2,8-9 (SLT) heißt es: „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“

Und manche fragen sich vielleicht auch, ob sie schon „bereit genug“ sind, bzw. was sie tun können, um „noch bereiter“ zu sein für Jesu Wiederkunft. Dazu sollten wir uns fragen: „Können wir noch geretteter sein als gerettet? Können wir noch gerechter werden, als die Gerechtigkeit Gottes, zu der wir bei unserer Bekehrung gemacht worden sind?“ Nein, denn wenn wir gerettet und gerecht sind durch Ihn, dann gibt es davon keine Steigerung, wir können da nichts mehr hinzutun. Wir sind gerettet, wir sind Gottes Gerechtigkeit, also sind wir auch bereit, wenn Jesus wiederkommt.

Wir sind abgewaschen, geheiligt und gerechtfertigt worden im Namen des Herrn Jesus Christus und durch das Wirken des Heiligen Geistes, wie es in 1. Korinther 6,11 heißt. Und in den Versen 19 und 20 im selben Kapitel lesen wir, dass wir nicht mehr uns selbst gehören, sondern dass wir um einen Preis erkauft wurden für Gott. Jesus hat den vollen Brautpreis für uns bezahlt. Jesus hat bezahlt um uns für Sich zu haben, also sind wir auch in Ewigkeit bei Ihm, wenn Er wiederkommt. Wir sind ja schon jetzt „ein Geist“ mit Ihm, wie wir in Vers 17 dieses Kapitels lesen. Im Kontext dieser Verse wird das Thema „Braut“ angedeutet. Denn der Kontext ist das Verhalten in der menschlichen Ehe und die Begründung, warum wir uns von Unzucht bzw. Hurerei fernhalten sollen. An anderer Stelle deutet Paulus dieses als Bild für Jesus und die Braut-Gemeinde, darauf werden wir später noch im Abschnitt „Die Beziehung zwischen Braut und Bräutigam“ eingehen.

2.) Bereit-Sein, damit Jesus wiederkommen kann:

Auch, wenn jeder, der gerettet ist, bereit ist, wenn Jesus wiederkommt, so ist aber die Braut als Ganzes noch nicht bereit, damit Jesus wiederkommen kann. Denn die Seelenernte ist noch nicht abgeschlossen. Die Braut ist noch nicht fertig. In Offenbarung 19,7-8 (SLT) heißt es, „die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend; denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen.“ Und in Vers 11 beginnt die Wiederkunft Jesu. Das heißt, es wird einen Zeitpunkt geben, wenn die Braut-Gemeinde bereit ist, wenn sie fertig ist.
Eines müssen wir auf jeden Fall wissen: Bevor Jesus wiederkommt, muss es noch eine große Seelenernte geben. Jesus sagte nämlich: „Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen.“ (Matthäus 24,14 SLT). Gott will, dass jeder Mensch Chancen bekommt, Jesus anzunehmen, um gerettet zu werden (s. 1. Timotheus 2,4-6). Und bis zu Jesu endgültiger Wiederkehr können noch Menschen gerettet werden. Und nur Gott selber weiß, wann aus Seiner Sicht die Seelenernte beendet ist und wann Jesus wiederkommt. 

Und wahrscheinlich wird es vor Jesu endgültiger Wiederkunft auch noch eine Reformation der Braut-Gemeinde Gottes als Ganzes geben müssen. Und das bedeutet, bestehende Strukturen, Dogmen, Theologien und Glaubenspraktiken zu überprüfen und zu schauen, ob sie auch wirklich dem entsprechen, was die Schrift lehrt, oder ob sie von Menschen gemacht sind. Und daraus folgt, dass manches dann verändert werden muss.

Wenn wir uns mit Jesu Wiederkunft beschäftigen, dann dürfen wir nicht vergessen, dass wir schon jetzt mit Ihm leben dürfen. Denn wir können schon jetzt die Stimme unseres Bräutigams hören und mit Ihm durchs Leben gehen.
Unser Teil, den wir zum „Bereit-Sein“ der Braut als Ganzes beitragen können, ist, dass wir eng verbunden mit Jesus leben. Dass wir nah bei Ihm sind in allen Bereichen unseres Lebens. Und dass wir uns von Ihm transformieren bzw. reformieren lassen. Und daraus folgt, dass wir auch anderen Christen dabei helfen können mit Jesus zu leben und dass wir Menschen von Jesus erzählen können, damit sie gerettet werden können. Jesus ist der Herr, Er steht im Mittelpunkt dabei.
Wir dürfen schon jetzt Gemeinschaft mit unserem Bräutigam haben. Und um diese Gemeinschaft und Beziehung geht es im nächsten Abschnitt.

Die Beziehung zwischen Braut und Bräutigam

Jeder von uns ist also ein Geliebter des HERRN. Paulus drückt es sogar so aus, dass wir mit Jesus „verlobt“ sind (s. 2. Korinther 11,2). Also hat jeder von uns eine innige Verbindung mit Jesus. Und an einer anderen Stelle vergleicht Paulus diese Vertrautheit mit Jesus auch mit der Liebe zwischen Mann und Frau:

„Ebenso sind die Männer verpflichtet, ihre eigenen Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber; wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehaßt, sondern er nährt und pflegt es, gleichwie der Herr die Gemeinde. Denn wir sind Glieder seines Leibes, von seinem Fleisch und von seinem Gebein. »Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«. Dieses Geheimnis ist groß; ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde.“
(Epheser 5,28-32 SLT)

Die Liebe zwischen Mann und Frau wird hier als ein Bild auf die Liebe zwischen Jesus und Seiner Braut-Gemeinde gedeutet. Und wie bereits gezeigt, gilt das auch für jeden einzelnen Christen. Diese Verbindung mit Jesus ist geistlich gemeint. Wir sind ein Geist mit Jesus (s. 1. Korinther 6,17). Es ist wichtig zu verstehen, dass es hierbei nicht um irdische, körperliche Sexualität geht, sondern es ist ein Bild für unsere geistliche Verbindung zu Gott bzw. unsere Einheit mit Ihm. Und diese Verbindung bzw. Einheit können wir auch erleben.

Es geht dabei um Gottes Liebe, die noch größer ist, als ein Mensch von sich selbst (aus eigener Kraft) geben könnte. Menschliche Liebe ist irdisch, aber Gottes Liebe ist himmlisch. Gottes Liebe ist bei Menschen aus eigener Kraft unmöglich. Aber mit Gott ist sie möglich, denn genau diese Liebe ist Frucht des Geistes und bei uns Gläubigen in unser Herz ausgegossen durch den Heiligen Geist (s. Galater 5,22; Römer 5,5). Es gibt verschiedene Arten von Liebe, z.B. die menschliche Liebe zwischen Freunden, die menschliche Liebe zwischen Eltern und ihren Kindern, die menschliche Liebe zwischen Mann und Frau und die Liebe Gottes, welche die größte davon ist. Mit der Liebe Gottes kann und soll man auch andere Menschen lieben. Sie befähigt uns zu echter Nächstenliebe und sogar zur Feindesliebe (s. Matthäus 19,19 und 5,44). Man kann sich aber auch als Christ dafür entscheiden, ob man sich mit dieser Liebe von Gott erfüllen lässt und dann mit dieser Liebe liebt oder ob nicht.

In Deiner Beziehung zu Jesus geht es mehr um Dein Herz als um Deinen Kopf. Es geht zuerst um das Innere, erst danach um das äußerlich Sichtbare. Es geht zuerst um unsere spirituelle (also geistliche) Beziehung zu Gott und unsere Begegnung mit Ihm. Es geht zuerst um das Himmlische.

Wir sind zuerst Gottes Geliebte und erst dann Gottes Arbeiter. Wir arbeiten nicht, um geliebt zu werden, sondern wir arbeiten weil wir geliebt sind. In 1. Johannes 4,19 (LUT 84) heißt es: „Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.“ Wir lieben Ihn zurück mit der Liebe, die von Ihm kommt – somit ist es wieder ein Fluss, der aus Ihm zu uns und durch uns zu Ihm zurück (oder auch zu anderen Menschen hin) fließt.

Zu unserer vertrauten Beziehung mit Jesus finden wir sehr viel in der Bibel. Zum Beispiel finden wir im Hohelied viele Bilder, die prophetisch auf die Beziehung zwischen Jesus und Seiner Braut hindeuten. Und im Neuen Testament lesen wir, wie Johannes an der Brust von Jesus lag (s. Johannes 13,23-25). Es geht um eine geistliche Einheit, denn wir sind ein Geist mit Jesus (s. 1. Korinther 6,17). Jesus lebt in uns (s. Kolosser 1,27). Hieraus folgt eine vertraute, innige Beziehung. Jesus hat am Kreuz ALLES getragen, was jemals zwischen uns und Gott stehen könnte. Die Braut lebt in der Gnade und Gunst ihres Geliebten. Das ist nichts, was man sich verdienen oder erarbeiten müsste oder könnte. Jesus will in erster Linie Liebe und erst dann Werke.
Gott selbst sagt in Hosea 6,6 (SLT):

„Denn an Liebe habe ich Wohlgefallen und nicht am Opfer, an der Gotteserkenntnis mehr als an Brandopfern.“

In Matthäus 26,6-13 finden wir die Begebenheit, wo eine Frau Jesus mit kostbarem Salböl übergießt. Man hätte das Salböl ja auch teuer verkaufen können und mit dem Geld den Armen in der Welt dienen können, schlugen die Jünger vor. Jesus Antwort zeigt uns, dass der „Dienst“ an IHM eine höhere Priorität hat. Der „Dienst“ an Jesus kommt vor dem Dienst an und in der Welt, dieser sollte aber dennoch nicht vernachlässigt werden. Mit dem „Dienst“ an Jesus ist die persönliche Gemeinschaft mit Ihm gemeint. Und Jesus dient uns darin auch, indem Er uns erfrischt, ermutigt, tröstet, lehrt usw.

Und aus dieser Gemeinschaft mit Jesus bringen wir auch Frucht hervor. Dazu kann man die Schwangerschaft und die Geburt als geistliches Bild nehmen. Jesus legt etwas Geistliches in uns hinein, das dann in uns heran wächst. Es nimmt Gestalt an und wenn die Zeit reif ist kommt die Geburt und Sein Werk kommt durch uns in die Welt. Das Wort wird Fleisch, durch uns, durch Seine Braut, durch Seinen Leib. Dieses Wort, das Er als Sein Reden bzw. als Sein Wort in uns hineinlegt, kann z.B. eine Vision sein, ein Auftrag, ein Bauprojekt, eine Berufung, ein Bauplan etc.
Wir können das auch bei dem Bild mit dem Weinstock in Johannes 15,1-9 erkennen. Wir hängen als Reben an Jesus, dem Wahren Weinstock. Nur in dieser Verbindung zu Ihm bzw. Einheit mit Ihm können wir Frucht hervorbringen.

Es ist wichtig, dass Du Deinen persönlichen Zugang zu Jesus bzw. in die Gegenwart Gottes findest. In Seiner Gegenwart hast Du Brautzeit mit Jesus. Jesus ist für uns Bräutigam, aber auch HERR, Freund, Bruder, Lehrer,… usw. Und deshalb kann auch Deine Gemeinschaft mit Ihm (Anbetung, Gebet usw.) unterschiedlich aussehen, je nachdem, welche Facette von Ihm bzw. welcher Aspekt der Beziehung gerade bei Ihm für Dich dran ist.
Das Wichtigste ist dabei in erster Linie: Finde Deinen eigenen Zugang in Gottes Gegenwart! Das kann zum Beispiel im Gebet oder auch Sprachengebet, bei Lobpreismusik oder ohne Musik im Stillen, beim Spazierengehen, im Sitzen, Stehen, Liegen etc. sein. Wenn Du noch nicht weißt, wie Du in Seine Nähe kommst, dann begib Dich am Besten erstmal in die Position, wo es Dir am leichtesten fällt.
Und von der Position aus fällt es Dir auch leichter, Sein Reden wahrzunehmen. Zum Beispiel über Bilder, Visionen, Bibelstellen, gedanklich hörbare Worte (siehe dazu auch dieser Artikel: „Wie spricht Gott zu mir?“).

Was „Brautzeit“ sonst noch und für Dich persönlich bedeutet

Zum Thema „Braut“ und „Brautzeit“ könnte man noch viel mehr sagen, aber das würde zu ausführlich werden. Du kannst auch mal in einer Online-Bibel einen Suchbegriff, z.B. „Braut“, „Bräutigam“, „Hochzeit“ etc. eingeben und weitere Bibelverse dazu ansehen.
Hier ein Beispiel: Suchbegriffe „Hochzeit“ im Neuen Testament (von der Seite bibleserver.de)

Diesen Link und auch weitere Links zu weiteren Beiträgen zu dem Thema findest Du am Ende des Artikels auch nochmal als Übersicht.
Und am Ende von diesem Artikel findest Du außerdem einen Abschnitt mit persönlichen Fragen zum Thema Brautzeit und Bauzeit, die Du Gott stellen kannst.

Die Brautzeit wird auch in der physischen Welt sichtbar, denn Gottes Gegenwart beeinflusst die Welt (dazu später noch mehr). Schon allein Gottes Gegenwart, z.B. in Gebet, Anbetung, Soaking etc., verändert diese Welt, unabhängig davon, ob wir selber praktisch an dieser Veränderung arbeiten. Aber unsere Brautzeit mit Jesus führt auch dazu, dass wir praktisch in der Welt tätig werden und mit Ihm zusammen arbeiten, denn aus der Brautzeit folgt die Bauzeit.

Und was bedeutet „Bauzeit“?

Nun wollen wir uns mal ansehen, was die „Bauzeit“ bedeutet.

Zuerst ist wichtig, dass Du selbst weißt:

Gott gebraucht Dich aus Gnade

Gott kann Dich so gebrauchen, wie Du bist, weil Er selber in Dir lebt. Er kann Dich auch dann gebrauchen, wenn Du Dich schwach und zerbrochen fühlst, denn es geht um Gottes Kraft in uns und durch uns. Dazu heißt es im 2. Korinther 4,7 (SLT): „Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überragende Kraft von Gott sei und nicht von uns“.

Gott gebraucht uns so, wie wir gerade sind, aber Er lässt uns nicht so. Wie ein guter Handwerksmeister bildet Jesus Seine Lehrlinge aus, leitet sie an, lässt sie in und an ihren Aufgaben wachsen und bringt sie zur Reife.

Wichtig ist: Wenn Gott Dir gesagt hat, dass Du etwas tun sollst und Er Dir sagt, dass das zeitlich dran ist, dann tu es, auch wenn Du Dich selbst noch nicht „bereit“ fühlst. Nur GOTT kann entscheiden, ob wir für etwas bereit sind oder ob nicht.

Was ist das Fundament, auf dem gebaut werden soll?

Jesus ist das Fundament (s. 1. Korinther 3,10-11). Es geht bei dem Fundament aber auch um Seine Worte, denn wer Seine Worte hört und umsetzt und auf Jesus baut, der ist wie der Hausbauer, der auf dem sicheren Felsen baut (s. Matthäus 7,24). Jesus ist der Fels (s. 1. Korinther 10,4). Und Jesus selbst ist das lebendige Wort Gottes (s. Johannes 1,1 und Offenbarung 19,13). Es geht hierbei also nicht nur um Bibelverse für sich allein genommen, sondern um Gottes persönliches Reden zu uns, wobei Er durch Seinen Geist auch die Bibel gebraucht und für uns lebendig macht. Und die Bibel dient uns als Richtschnur, um alles daran zu prüfen mit der Hilfe des Heiligen Geistes (s. 1. Thessalonicher 5,21).

Das Zentrale in Jesu Worten ist Sein Evangelium, Seine Frohe Botschaft. Es geht darum, was Er für uns am Kreuz getan hat, es geht um Gottes Heilspläne für diese Welt. Es geht um Gottes Liebe, Barmherzigkeit und Gnade.

Was soll „gebaut“ werden?

Dazu wollen wir uns erstmal ganz allgemein ansehen, was wir als Christen „bauen“ sollen:

In der Bibel wird Gottes Reich beschrieben, das auf Erden sichtbar werden soll, also das gebaut werden soll. Und Gottes Reich und Seine Braut-Gemeinde sind untrennbar miteinander verbunden. Also kann das Bauen Seines Reiches und das (Auf)-Bauen Seiner Braut nicht getrennt werden. Und „Seine Braut“ bedeutet ja auch, Sein Leib, Seine Kinder, Seine Familie etc. 

Und die Bibel enthält quasi Baupläne für das, was Gott auf Erden durch Seinen Leib (also durch uns) bauen will. Dabei geht es vor allem um das Neue Testament der Bibel, da wir unter dem Neuen Bund sind.

Epheser 2,20-22 spricht davon, dass die Braut-Gemeinde aufgebaut wird zu einem geistlichen Tempel, in dem Gott wohnt. Bei dem „Tempel“ geht es um kein Gebäude, sondern um Menschen. Gott wohnt nicht in einem Haus (siehe Apostelgeschichte 7,48-49), sondern in den Menschen, die Jesus angenommen haben. Es geht also darum, dass Menschen errettet werden und geistlich wachsen und reifen. Hier geht es aber auch um Versammlungen, Treffen und Gruppen, wo der Leib Christi sich auch physisch sichtbar trifft und zusammenkommt. Zum Beispiel um einander zu ermutigen, einander zu lehren, einander (auch mit den Gaben des Geistes) zu dienen, um Zeugnis zu geben, um einander zu stärken, um Gemeinschaft zu haben etc.
Hier ist es wichtig, dass wir erkennen, dass es GOTTES Tempel ist, SEINE Wohnung im Geist in uns allen. Und dort bestimmt Gott, wie es laufen soll, nicht menschliche Leiter mit eigenen Ideen. Es geht um Rahmen, die Gott durch den Geist füllen kann, wo Er (z.B. durch Prophetie) auch wirklich reden darf und wo Gott das Programm bestimmt. Und das bedeutet, dass wir Seine Stimme hören müssen und rausfinden, was Gott gerade für uns als Gruppe auf dem Herzen hat.
Es ist wichtig, dass wir erkennen, dass es bei dem „Tempel“ nicht um ein Kirchengebäude bzw. eine von Menschen gemachte Organisation geht. Wir bauen nicht „Gemeinde XYZ“, auch keine bestimmte Bewegung oder Denomination (Kirchenbund). Manche Christen denken nun vielleicht als erstes, dass es bei dem Bauen darum, geht, „ihre Gemeinde XYZ in ihrer Stadt“ zu bauen und zu vergrößern. Aber das ist nicht automatisch so. Es geht darum, Gottes Königreich auf Erden und Seine Braut-Gemeinde zu bauen. Und das ist größer als jeder Versuch, eine Kirche, eine Organisation oder eine irdische Bewegung zu bauen. Gottes Braut-Gemeinde wird auch in Hebräer 12,22-24 (SLT) beschrieben:

„sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln, zu der Festversammlung und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten, und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zu dem Blut der Besprengung, das Besseres redet als [das Blut] Abels.“

Wir sehen hier, dass die Begriffe „Braut, Gemeinde und Stadt“ das Selbe bedeuten, denn die Stadt bzw. Gemeinde in Hebräer 12 ist die selbe, die auch in Offenbarung 21,2 (SLT) beschrieben wird: „Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.“
Jesu Braut-Gemeinde ist eine himmlische Realität, die auch auf Erden sichtbar wird. Die Christen der Braut-Gemeinde haben eine geistliche Einheit. Und diese Einheit steht um ein Vieles höher als menschliche Versuche, eine irdische Einheit unter den Christen zu bewirken, indem sie menschlich versuchen, die kirchlichen Organisationen zu vereinigen.

Und vieles, was in dieser Zeit gebaut werden soll, wird in der Welt sein, außerhalb von Kirchen bzw. Gemeinden. Vieles wird dort gebaut werden, wo die Menschen sind, die gerettet werden sollen. Sozusagen als Außenposten des Himmels in einer Welt, die Gottes Liebe und Errettung dringend nötig hat. Als Kontaktpunkte und Möglichkeiten wo Menschen aus der Welt mit dem Leib Christi in Kontakt kommen können.
Aber es gibt auch Dienste und Berufungen innerhalb der Braut-Gemeinde, zur Zurüstung und Erbauung der Braut. Und dadurch wird den anderen Christen quasi der Rücken gestärkt und diese werden bei ihren individuellen Bauprojekten bzw. bei der Ernte unterstützt. Und das kann auch Teamwork beim Bauen bedeuten, also dass der Leib Christi mit Jesus zusammen gemeinsam das Reich Gottes baut. Und das bedeutet, dass Christen, die zu Jesus gehören, Seine Stimme hören und Ihm nachfolgen, mit Jesus zusammen miteinander bauen. Und dieses „mit Jesus zusammen miteinander“ steht um ein Vieles höher als Bewegungen und Denominationen.

Das waren jetzt ein paar allgemeine Beschreibungen, was Gott mit uns in der Welt bauen möchte. Es geht aber auch darum, dass Du persönlich von Ihm hörst und empfängst, was Er davon ganz praktisch mit Dir tun möchte.

Es geht um die Werke, die Gott für Dich vorbereitet hat

In Epheser 2,10 heißt es, dass Gott „vorbereitete Werke“ für uns hat, in denen wir wandeln sollen.
Jesus ist der Herr, also ist Er auch der Bau-Herr. Er sagt, was und wie gebaut werden soll, denn es sind SEINE Werke. Jesus ist der Herr der Ernte (s. Lukas 10,2), Er sagt uns, wie wir Seine Ernte einbringen sollen.

Nur wenn wir Seine Worte für uns persönlich hören und umsetzen, wird das Gebaute auch Bestand haben (s. Matthäus 7,24-27). Wenn der Herr nicht mit den Bauleuten baut und nicht durch sie wirkt, dann arbeiten sie vergebens (s. Psalm 127,1). Hierbei geht es um Seine Kraft, Seinen Geist, Seine Weisheit, Seinen Segen, Seine Hilfe…

Wenn Du den Willen hast, mit Gott bauen zu wollen, dann ist schon mal sehr gut. Aber wenn Du ohne Auftrag, also ohne ein persönliches Reden von Ihm loslegst, dann kann das schief gehen. Das kann unnötige geistliche Kämpfe auslösen. Geistliche Kämpfe kommen zwar auch beim richtigen Bauen vor, aber unnötige geistliche Kämpfe solltest Du vermeiden. Deshalb: Warte, bis Du von Gott einen Auftrag gehört hast und fang dann an. Oder frag Ihn, wie Du die Aufträge in der Bibel (z.B. den Missionsauftrag) konkret mit Ihm umsetzen sollst und was wann dran ist.

Es geht auch darum, mit dem richtigen Baumaterial zu bauen (s. 1. Korinther 3,12). Hier geht es um Baumaterial, das Ewigkeitswert hat. Es geht um Gottes geistliches Baumaterial. Es geht darum, dass das Gebaute auch Bestand hat im Himmel, in Gottes Reich (siehe Verse 13-15). Das bedeutet, von Gott zu empfangen, im Geistlichen wie auch im Natürlichen. Es geht darum, das einzusetzen, was Er uns gibt.

Praktisch bedeutet Bauzeit auch, dass wir Gott selber fragen müssen und selber Seine Stimme dazu hören müssen, was und wie Er mit uns und durch uns bauen will. Es geht darum, die Werke, die Er für uns vorbereitet hat, zu entdecken und da reinzugehen.

Die Werke, die Gott für Dich vorbereitet hat, hängen oft eng mit Deiner Berufung zusammen. Gott hat für jeden Menschen eine Berufung, sozusagen einen Lebensplan, der mehrere Pläne enthält. Weißt Du schon, was Deine persönliche Berufung von Gott ist? Wir haben dazu auch ein kostenloses E-Book bzw. Textdokument gemacht, das Du unter diesem Link findest: „Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben“ Du kannst das Dokument herunterladen und ausdrucken. Darin findest Du Abschnitte mit Fragen, die Du Gott stellen und mit Ihm gemeinsam für Dich selbst beantworten kannst. Und auch wenn Du schon weißt, wozu Gott Dich berufen hat, kann es hilfreich sein, ganz neue Aspekte Deiner Berufung zu entdecken. Und noch weitere Beiträge zum Thema findest Du unter diesem Link: Themenreihe Berufung

Und es geht auch um die Reihenfolge der Werke

Vielleicht hast Du von Gott schon mehrere Werke bzw. Aufträge bekommen, die Du tun sollst. Wenn Du von Gott gehört hast und jetzt weißt, was Du an Werken tun sollst, dann könntest Du ja sofort mit einem Werk davon anfangen, oder? Nein, denn auch die Reihenfolge der Werke ist wichtig. Frage Gott, was Du davon zuerst tun sollst. Sozusagen die Reihenfolge der „Bauzeiten“.

Gott kann Dir die Reihenfolge zeigen, ähnlich wie bei einem Fahrplan, auf dem Du die Wege und Haltestellen sehen kannst. Das ist wie bei einem großen Bau-Projekt: Es gibt einen übergeordneten Projekt-Plan mit unterschiedlichen Teilprojekten, mit Phasen, mit Meilensteinen und mit konkreten Projektschritten.

Aber es ist nicht immer so, dass Gott uns schon vorher den gesamten Weg bzw. die gesamte Reihenfolge zeigt. Manchmal ist es so, dass man nur den ersten Schritt sieht, den Gott einem zeigt. Wenn Er Dir ansonsten nichts Weiteres dazu zeigt, dann fang mit diesem Schritt an. Gott will, dass wir Ihm im Glauben folgen, auch dann, wenn wir nicht wissen, welche weiteren Schritte nach einem einzelnen Schritt kommen.

In unserem kostenlosen E-Book bzw. Textdokument „Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben“ findest Du auch einen Abschnitt mit der Überschrift „Deine Berufung: Die nächsten Schritte“, in dem Du auch die Reihenfolge notieren kannst.

Es geht nicht nur ums Bauen, sondern manchmal auch ums Abreißen

Es geht bei der Bauzeit nicht immer nur um das Bauen, sondern manchmal auch darum, etwas abzureißen.

Gott sagte zu Jeremia:

„Siehe, ich setze dich am heutigen Tag über die Völker und über die Königreiche ein, um auszurotten und niederzureißen, und um zu zerstören und abzubrechen, um zu bauen und zu pflanzen.“
(Jeremia 1,10 SLT)

Gottes Plan ist es, dass Er durch Seinen Leib (also durch uns) auf der Erde baut und pflanzt. Gott will die Erde nicht so lassen, wie sie ist, Er hat bessere Pläne für die Welt als das Reich der Finsternis. Dazu gehört aber auch, dass die falschen Sachen weg müssen um Platz für das Neue von Gott zu schaffen.

So wie im Natürlichen manchmal ein Boden erst bearbeitet werden muss, damit man etwas säen oder pflanzen kann, so ist es auch manchmal im Geistlichen. Manchmal muss der Bauplatz erst vorbereitet werden, bevor etwas Neues aufgebaut werden kann. Evtl. müssen Gestrüpp oder Steine beseitigt werden oder ein alter Schuppen oder eine Ruine müssen abgerissen werden.

Es ist wie gesagt manchmal so, aber nicht immer. Im Natürlichen muss man ja auch nicht immer einen Boden bzw. Bauplatz vorbereiten, wenn er schon bereit genug ist. Es gilt also wieder: Frag Gott dazu, ob etwas abgerissen werden soll.

Aber das ist KEIN Aufruf zur Gewalt oder zu einer rechtswidrigen Tat. Das „Abreißen“ muss Gottes Wesen haben. Und es muss in Liebe, Demut, Barmherzigkeit etc. geschehen. Denn Gott will das Böse mit dem Guten überwinden (s. Römer 12,21). Nicht mit Gewalt. Wenn „Christen“ durch physische Gewalt Dinge zerstören wollen, dann kann es sein, dass sie von einem falschen Geist beeinflusst werden (s. Lukas 9,54-56).
Etwas anderes ist es natürlich, wenn Christen in Regierungspositionen bzw. weltlichen Ämtern ihre rechtmäßigen Mittel nutzen, um Dinge abzubrechen bzw. auszureißen. Und wenn sie dadurch Gottes Pläne umsetzen.

Beim Abreißen geht es aber nicht nur um das Abreißen von weltlichen Dingen, sondern auch um das Abreißen in persönlichen Bereichen. Frage Gott auch, ob Du etwas in Deinem Leben, Umfeld etc. „abreißen“ sollst.
Das kann z.B. innere Heilung bedeuten, z.B. dass bittere Wurzeln in uns ausgerissen werden sollen. Es kann bedeuten, dass alte Gewohnheiten abgelegt werden sollen oder dass falsche Gedankengebäude abgerissen werden sollen. Es kann auch bedeuten, dass Lügen des Feindes entdeckt und entfernt werden sollen, die uns sonst beim Bauen behindern würden.

Die Gemeinschaft mit Jesus nicht vernachlässigen

Es ist wichtig, dass wir beim Bauen die erste Liebe nicht verlieren, wie die Gemeinde in Ephesus (siehe Offenbarung 2,1-5). Sie haben hart gearbeitet, aber ihre erste Liebe dabei verlassen. Gott ermahnt sie, zurück zur ersten Liebe umzukehren und wieder die ersten Werke zu tun, die noch von der ersten Liebe geprägt waren.

Bei dem ganzen Bauen geht es nämlich auch darum, dass wir die Gemeinschaft mit Jesus haben, nicht nur die Werke tun (siehe die Gemeinde von Ephesus in Offenbarung 2,1-5). Und das gilt auch dann, wenn wir wissen was Er will was wir tun sollen. Auch dann sollen wir immer wieder in Seine Nähe kommen und bei Ihm auftanken. Auf der Baustelle wird auch immer wieder Pause gemacht. Man braucht Zeiten zum Erholen und zum Auftanken. Man braucht „Frühstückspausen“ für (geistliche) Speisen, Erfrischungen und sozusagen Kaffee mit Gott aber auch mit den menschlichen Kollegen auf der Baustelle. Man braucht Zeiten, wo man mit Jesus als Bau-Herrn über das Bauprojekt redet. Aber auch Zeiten wo man mit Ihm als geliebten Bräutigam und Freund redet und Gemeinschaft hat, wo es nur um Ihn und die Beziehung geht und nicht nur um die Arbeit.

Und natürlich brauchen wir auch einfach so Gemeinschaft mit Ihm, einfach weil Er gut ist, Er uns liebt und weil die Braut gerne in der Nähe des Bräutigams ist…

Was „Bauzeit“ für Dich persönlich bedeutet

Zum Thema „Bauzeit“ könnte man auch noch viel mehr sagen, aber das würde zu ausführlich werden. Du kannst auch mal in einer Online-Bibel passende Suchbegriffe eingeben und weitere Bibelverse dazu ansehen. Hier der Link zu einer Online-Bibel: bibleserver.com

Diesen Link und auch weitere Links zu weiteren Beiträgen zu dem Thema findest Du am Ende des Artikels auch nochmal als Übersicht.
Und am Ende von diesem Artikel findest Du außerdem einen Abschnitt mit persönlichen Fragen zum Thema Brautzeit und Bauzeit, die Du Gott stellen kannst.

Zusammenfassung von Brautzeit UND Bauzeit:

Der Strom Gottes, der in die Welt fließt

Hier ein Eindruck am Ende der Botschaft, der es nochmal ausdrückt und bildlich darstellt. Es geht darum, dass die Braut in der Gegenwart Gottes vom Himmel her empfängt und das Empfangene in der Welt weitergibt. Und dabei geht es wieder darum, dass Du dazu auch eine persönliche Offenbarung bzw. Erfahrung mit Gott hast. Bitte Jesus auch, dass Er Dich durch den Geist da hineinführt.

Ich hatte dazu vor Kurzem folgenden Eindruck: Ich habe in Sprachen gesungen und hatte dabei ein Bild, wie Jesus auch gesungen hat und wir gemeinsam gesungen haben. Dann sah ich, während dem Singen, dass ein gemeinsamer Strom in die Welt floss.

Erst nach diesem Eindruck habe ich wieder an die Jahresprophetie für 2017 gedacht, bei der ich ja die Worte „Brautzeit und Bauzeit“ bekommen hatte. Und da habe ich gemerkt, dass es der Eindruck mit dem Strom auch ausdrückt. Es ist der Strom, der beides beinhaltet: Der Strom, der vom Thron durch uns und in die Welt fließt.

Dieser Strom wird in Offenbarung 22,1-2 (SLT) beschrieben:

„Und er zeigte mir einen reinen Strom vom Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der ausging vom Thron Gottes und des Lammes. In der Mitte zwischen ihrer Straße und dem Strom, von dieser und von jener Seite aus, [war] der Baum des Lebens, der zwölfmal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt, jeweils eine; und die Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker.“

Der Strom wird auch in Hesekiel 47,1-12 näher beschrieben.

Dieser Strom ist der Heilige Geist. Der Strom des Heiligen Geistes bringt Leben wo Er hinfließt. Was Er berührt, das verändert Er. Das Lebendige Wasser aus Gottes Gegenwart bringt Heilung, Befreiung, Versorgung, Transformation… aber auch eine große Seelenernte (s. Joel 3; Habakuk 2,14).

In Epheser 2,6 und in Vers 10 (SLT) heißt es:

Gott „hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen [Regionen] in Christus Jesus“ und wir sind aber auch „erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen“.

Das beschreibt wieder die himmlische Brautzeit und die Bauzeit auf Erden. Gott hat uns also dorthin gesetzt, wo der Strom des Heiligen Geistes im Himmel entspringt (s. Offenbarung 22,1). Der Heilige Geist ist der Strom vor dem Thron, und gleichzeitig lebt Er in uns. Also fließt der Strom auch aus uns heraus und berührt die Welt (siehe Johannes 7,37-39). Wo wir hingehen, da fließt auch der Strom des Lebens. Das bedeutet auch, dass wir mit Jesus und in der Kraft des Heiligen Geistes in der Welt arbeiten.
Und dadurch kommt es zu Transformation: Die Welt wird vom Strom des Lebens berührt und verändert. Und Gottes Pläne werden durch und mit uns in Teamwork umgesetzt und es wird das gebaut, was Gott geplant hat. Und das hat dann auch Ewigkeitswert, z.B. dadurch, dass Menschen gerettet werden.
Bei dem Strom geht es also einerseits darum, dass allein schon durch den Strom bzw. durch Gottes Gegenwart das Umfeld verändert wird. Es kann aber auch sein, dass Du in der Gegenwart Gottes von Gott prophetische Eindrücke, Proklamationen, Gebetsanliegen etc. aussprechen und freisetzen sollst oder dass Du von Ihm konkrete Baupläne empfängst.

Dass der Strom durch uns fließt, kommt aus unserer Verbindung und Gemeinschaft mit Jesus, was sich auf vielfältige Weise ausdrücken kann. Der Eindruck von vorhin drückt aus, dass der Sprachengesang bzw. das Sprachengebet für mich oft ein passender Weg ist, um diesen Strom in die Welt fließen zu lassen. Wir gehen davon aus, dass es auch für die meisten Christen der passende bzw. einfachste Weg ist, um den Strom freizusetzen, um tiefer reinzugehen und um das mehr und mehr fließen zu lassen. Wobei Gott Dir auch noch weitere Wege bzw. Zugänge zeigen kann. Sei deshalb offen und lass Dich von Ihm leiten und lehren.
Gott will aber auch jedem Christen das Sprachengebet geben (s. z.B. Markus 16, 17-18; 1. Korinther 14,5). Mehr dazu wie Du das Sprachengebet von Gott empfangen kannst, kannst Du auf dieser Unterseite lesen: Gebet für die Geistestaufe (Taufe im Heiligen Geist) und Sprachengebet

In einem anderen Artikel von uns kannst Du auch über den Strom Gottes und verschiedene Wege bzw. Zugänge lesen: Wie Du Dich immer wieder vom Heiligen Geist erfüllen lassen kannst

Und in einem anderen Artikel von uns kannst Du lesen, wie speziell das Sprachengebet wie ein heilender Strom wirkt: Die heilende Wirkung des Sprachengebets (geistliche, seelische und körperliche Heilung)

Und weitere Beiträge zum Thema Heiliger Geist, Geistesgaben etc. findest Du unter: Übersicht der Artikel über das Wirken des Heiligen Geistes

Der Eindruck mit dem Strom zeigt wieder: Brautzeit geht nicht ohne Bauzeit… Und Bauzeit geht auch nicht ohne Brautzeit… Wir dürfen also weder das eine noch das andere vergessen. Es geht dabei um ein und dieselbe Zeit. Und man kann es auch deshalb nicht trennen, weil wir als die Braut arbeiten. Weil wir ja auch während der Bauzeit, also während dem Arbeiten, die Braut SIND.

Das Bild mit dem Wasser-Strom drückt auch wieder beides aus, denn mit Wasser kann man sehr viel arbeiten, z.B. kann man eine Wassermühle antreiben oder einen Garten bewässern. Aber man soll sich mit dem Wasser auch erfrischen, z.B. indem man darin badet oder es trinkt. Das beschreibt auch wieder beides: Brautzeit (Erfrischung mit dem Wasser) und Bauzeit (Arbeit mit dem Wasser).

Wir finden das an vielen Stellen in der Bibel. In Johannes 15 heißt es, dass Jesus der Wahre Weinstock ist. Wir hängen an Ihm und ziehen den Lebenssaft von Ihm. Und nur dadurch können wir in Seiner Kraft wirken und Seine Frucht hervorbringen.
Und eine ähnliche Stelle gibt es in Psalm 1, wo es heißt, dass der Gerechte wie ein Baum ist, der an Wasserbächen wächst, der also direkt das Wasser aus dem Strom zieht. Und dort heißt es auch, dass der Gerechte dadurch Frucht bringt, dass sein Arbeiten (also seine Bauzeit) wohl gerät, dass er Bestand hat und dass Gott seine Wege kennt, also dass Gott in seinen Bauprojekten mit drin ist.
In Jeremia 17,8 (SLT) lesen wir als Ergänzung: „Denn er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln am Bach ausstreckt, der die Hitze nicht fürchtet, wenn sie kommt, sondern seine Blätter bleiben grün; auch in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu sorgen, und er hört nicht auf, Frucht zu bringen.“ Und gerade das ist für uns in dieser Zeit sehr wichtig.
Der Baum in diesen beiden Stellen steht für uns. Aber in Offenbarung 22,2 finden wir auch noch den „Baum des Lebens“. Man kann es so deuten, dass der Baum des Lebens für Jesus steht bzw. für Sein Werk am Kreuz. Der Baum des Lebens wächst an dem Strom in Offenbarung 22,1-2 und bringt Frucht, die zur Heilung bzw. zur Transformation für die Welt dient. Und weil Jesus in uns lebt und durch uns wirkt, können auch wir Frucht hervorbringen, die Heilung und Transformation für die Welt bewirkt. 

Jesus will, dass wir zu Ihm kommen, von Ihm empfangen und von Ihm geistlich trinken. Wir können in Johannes 7,37-39 (SLT) sehr gut erkennen, wie Jesus die Menschen zu sich hinruft:

„[…] Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, welche an ihn glauben; denn der Heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.“

In diesem Vers und in weiteren Bibelversen liest man von einem „Komm“. Es gibt mehrere Bedeutungen von dem Ruf „Komm“. In dem eben genannten Bibelvers geht es um unser Hinkommen zum Strom, in die Gegenwart Gottes. Jesus ruft uns und wir können daraufhin zu Ihm kommen und von Ihm trinken.

Und in Offenbarung 22,17 (SLT) heißt es:

„Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!“

Das drückt auch aus, dass der Heilige Geist bzw. Jesus und Seine Braut gemeinsam in die Welt hinein singen und rufen und dadurch auch die anderen Menschen in Gottes Gegenwart rufen.

Und der Ruf „Komm!“ beschreibt andererseits auch das Kommen Jesu, Seine zu uns kommende Gegenwart und Seine Wiederkehr auf die Erde. Dazu heißt es in Offenbarung 22,20-21 (SLT):

„Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen. — Ja, komm, Herr Jesus! Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen! Amen.“
Zum Bild mit dem Strom passt auch Johannes der Täufer (s. Matthäus 3). Denn bei ihm finden wir beides: Er predigt in der Wüste, aber er tauft im Fluss. Der Fluss bzw. der Strom ist das Zentrale in seinem Dienst.
Und die Braut steht heute im Fluss des Geistes, wie Johannes der Täufer damals im Jordan stand. Aber der Fluss fließt aus der Braut heraus in die Welt hinein. Wo die Braut hingeht, dorthin nimmt sie den Fluss des Geistes mit.
Und die Braut ruft der Welt heute zu wie damals Johannes der Täufer (frei nach Matthäus 3,2-3):
„Kehrt von Herzen um und kommt zu Gott, denn das Reich Gottes ist nahe zu Euch gekommen! Schafft Raum für Ihn und ebnet Ihm den Weg!“
Jetzt noch verschiedene Beispiele zum Strom, wie das auch praktisch aussehen kann.
Beispiele zu Brautzeit und Bauzeit (bzw. zum Strom) in der Bibel
Aus der Brautzeit folgt die Bauzeit. Und das bedeutet praktisch: Mit Jesus zusammen die vorbereiteten Werke zu tun und auf Erden zu bauen (s. dazu Epheser 2,10).

Hier ein paar Beispiele aus der Bibel, wie das konkret aussehen kann:

  • Pfingsten:
    In Apostelgeschichte 1 warteten die Nachfolger Jesu im Gebet und Lobpreis bis sie dann an Pfingsten (Kapitel 2) Gottes Kraft aus der Höhe empfingen. Erst dann wurden sie zu effektiven Zeugen und es gab eine große Ernte und Gottes Gemeinde wurde gebaut (s. auch Apostelgeschichte 1,8; Lukas 24,47-49).
  • Martha und Maria:
    Bei Martha und Maria war in diesem Moment Jesu Gegenwart das „gute Teil“, nicht die Arbeit bzw. der Dienst für Ihn (s. Lukas 10,38-42). Aber aus der Gemeinschaft mit Ihm folgt der Dienst.
  • Der Weinstock und die Reben:
    Jesus ist der wahre Weinstock und wir sind die Reben an Ihm, getrennt von Ihm können wir nichts tun und keine Frucht bringen (s. Johannes 15,1-9).
  • Jesus selbst konnte auf Erden auch nur das tun, was Er den Vater im Himmel tun sah (s. Johannes 5,19).

Zu all diesen aufgeführten Beispielen könnte man noch mehr sagen, aber das würde sonst zu ausführlich werden. Du kannst in der Bibel dazu noch viele weitere Beispiele lesen.

Hier ein paar praktische Beispiele, was das geistlich gesehen bedeuten kann:

  • Es kann sein, dass Du lernen sollst, Deinen Zugang in Gottes Gegenwart zu finden und tiefe Brautzeiten mit Ihm zu haben.
  • Es kann auch sein, dass Du in dieser Zeit lernen sollst, den Zugang in Gottes Gegenwart zu finden und Brautzeit mit Ihm zu haben, auch und gerade dann, wenn die Umstände im Außen schwierig aussehen.
  • Es kann sein, dass Du etwas umsetzen sollst, das Du schon von Gott persönlich gehört hast. Er erinnert Dich sozusagen an laufende bzw. bevorstehende Bauprojekte.
  • Es können auch neue Bereiche in Deiner Berufung sein, zu denen Du von Gott berufen wirst.
    (Siehe auch Themenreihe Berufung)
  • Es kann auch eine Geistesgabe (oder mehrere) sein, die Du wieder oder mehr praktizieren sollst.
  • Es kann auch sein, dass Du mit Gottes Hilfe und mit Seiner Kraft lernen sollst, Ängste und Herausforderungen anzugehen und zu überwinden. Also, dass Du lernst, das zu überwinden, was Dir beim Bauen mit Gott im Weg stehen und Dich bremsen will. Es ist quasi so, als würdest Du den Bauplatz von Hindernissen wie z.B. Steinen, Gestrüpp und altem Müll befreien.

Das alles sind Aspekte davon, was es bedeutet, dass Du himmlische Brautzeit hast und zusammen mit Gott auf Erden baust bzw. dass Er durch Dich baut.

Die Links findest Du am Ende des Artikels auch nochmal als Übersicht.

Persönliche Fragen, die Du Gott stellen kannst

Wir haben hier ein paar Fragen für Dich, die Du im persönlichen Dialog mit Gott beantworten und aufschreiben kannst:

Nimm Dir dazu ruhig die Zeit, die Du dazu brauchst.
Es kann sein, dass Du schon während dem Lesen dazu prophetische Eindrücke bekommst. Es kann aber auch sein, dass Du bei manchen Fragen erst später Antworten von Gott bekommst. Aber sei offen, dass Er zu Dir darüber sprechen darf.

Das Wichtigste ist dabei in erster Linie: Finde Deinen eigenen Zugang in Gottes Gegenwart! Das kann zum Beispiel im Gebet oder auch Sprachengebet, bei Lobpreismusik oder ohne Musik im Stillen, beim Spazierengehen, im Sitzen, Stehen, Liegen etc. sein. Wenn Du noch nicht weißt, wie Du in Seine Nähe kommst, dann begib Dich am Besten erstmal in die Position, wo es Dir am leichtesten fällt.

Und von der Position aus fällt es Dir auch leichter, Sein Reden wahrzunehmen. Zum Beispiel über Bilder, Visionen, Bibelstellen, gedanklich hörbare Worte (siehe dazu auch dieser Artikel: „Wie spricht Gott zu mir?“).

In der Audiodatei (am Artikelanfang verlinkt) gibt es bei diesen Abschnitten mit den Fragen auch die Möglichkeit, in der Zeit auf Gott zu hören. Es gibt für jede Frage ca. 1 Minute Zeit und wer länger Zeit braucht, kann die Aufnahme solange anhalten.

1.) Fragen zu „Brautzeit“

Frage Gott (und Dich selbst): „Fällt es mir leicht, mich selbst als Jesu Braut zu sehen? Wenn nein, warum ist das so, woran liegt das?“
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Hattest Du schonmal eine Vision (bzw. ein inneres Bild, einen Traum, etc. …) gehabt, wo es darum ging, Dich selbst als Jesu Braut zu sehen?
Frage Gott, ob Er Dir dazu jetzt etwas zeigen oder sagen möchte.
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Frage Gott: „Wie möchtest Du mir in dieser Zeit begegnen? Was bedeutet es, dass Jesus mir persönlich als mein Bräutigam begegnen möchte?“
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Frage Gott: „Was möchtest Du mir gerade jetzt in dieser Zeit schenken (z.B. im Geist)? Womit möchtest Du mich als Braut schmücken?“
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Frage Gott: „Wie willst Du unsere Beziehung vertiefen in dieser Zeit?“
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Frage Gott: „Was möchtest Du mir zu meiner neuen Identität als Braut Jesu zeigen oder sagen?
Welche Aspekte willst Du mir jetzt in genau dieser Zeit zeigen?“

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2.) Fragen zu „Bauzeit“

Frage Gott: „Was hast Du mir in 2014 oder in den letzten paar Jahren an Verheißungen gegeben? Woran willst Du mich wieder erinnern und mich ermutigen weiterzugehen?“

(Hinweis: Versuche Dich auch an das zu erinnern, was Er Dir bereits gesagt hat. Und wenn Du dazu mal etwas aufgeschrieben hattest, dann schau dazu in Deinen Notizen oder in Dein Tagebuch.)

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Frage Gott: „Was willst Du mir zum Thema Bauzeit und zum Bauen sagen bzw. zeigen?“
(Welche Eindrücke zeigt Gott Dir persönlich dazu?)
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Frage Gott (und Dich selber): „Wie sieht mein Fundament aus? Worauf baue ich?“
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Frage Gott: „In welchen Bereichen bin ich schon am Bauen mit Dir? Sind es Deine Werke, die Du für mich vorbereitet hast?“
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Frage Gott: „Was willst Du durch mich bauen und in welchen Bereichen? Wie soll das konkret aussehen? Willst Du mir genau jetzt etwas dazu sagen oder zeigen?“
(Evtl. hat Gott Dir dazu schon früher Visionen/Träume/innere Bilder etc. gegeben)
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Frage Gott: „Mit welchen anderen Menschen (Bauleuten) soll ich zusammen bauen?“
(Wenn das Gottes Plan für Dich/Euch ist)
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„In welchen Bereichen kann ich andere lehren zu Bauen?“
(Frage Ihn dazu auch, ob Er Dir konkrete Personen zeigt, denen Du anbieten kannst, ihnen geistlich bzw. im Dienst, beim Bauen zu helfen)
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„In welchen Bereichen kann ich von anderen lernen zu Bauen?“
(Frage Ihn dazu auch, ob Er Dir konkrete Personen zeigt, von denen Du geistlich lernen kannst. Sozusagen, dass Du von weisen, menschlichen Baumeistern lernen kannst)
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Frage Gott: „Was sind die nächsten konkreten Schritte, die Du mit mir gehen willst? Und welche Ressourcen willst Du mir geben? Was willst Du mir gerade jetzt als Baumaterial für Dein Werk geben?“
(Was sind sozusagen die nächsten Handgriffe bzw. Projektschritte auf der Baustelle?
Hinweise: siehe dazu auch unser kostenloses Textdokument/Ebook zum Thema Berufung)
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Frage Gott (und Dich selber): „Wie sieht meine Beziehung zu Jesus aus? Bin ich noch (oder wieder) in der ersten Liebe? Habe ich bei dem Tun und Bauen die erste Liebe verlassen?“
(Wenn hier eher ein „Nein“ oder „Nicht ganz…“ kommt, dann gibt es hier keine Anklage für Dich. Jesus weiß doch, wo wir durchgehen müssen in dieser Welt. Er hat Verständnis und Vergebung und hilft uns (wieder) mehr mit Ihm und in der ersten Liebe zu leben und zu bauen)

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Und wenn Er Dir noch keine dieser Fragen beantwortet, dann ist das auch erstmal in Ordnung.
Frage Ihn doch dann: „Was möchtest Du mir jetzt gerade sagen?“
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Jetzt zum Schluss findest Du noch ein paar weitere Tipps…

Ergänzende Artikel, die hilfreich sein können:

Du musst natürlich nicht alle aufgeführten Beiträge ansehen, aber vielleicht ist darunter etwas, das Dir weiterhelfen kann. Frag Gott dazu.

Die Artikel mit den Jahresprophetien der letzten 3 Jahre:

  • Weitere Jahresprophetien, auch ältere, findest Du auf der Unterseite vom Artikel-Archiv verlinkt

Die Links vom Abschnitt „Was in 2017 sonst noch sein wird“:

Die aufgeführten Links sind nicht von uns, sondern von anderen Internetseiten und dienen zur Information.
Bitte prüft die Inhalte der Links selbst. Man kann nicht mit allen (z.B. manchen theologischen) Aussagen übereinstimmen. Wie immer gilt: „Prüft alles, das Gute behaltet!“ (aus 1. Thessalonicher 5,21).

Artikel zum Thema „Brautzeit“:

Artikel zum Thema „Bauzeit“:

  • Leben im Geist
    (Ein Teil der Themenreihe über Berufung. Darüber, was Leben im Geist bedeutet und wie man praktisch im Geist leben kann)
  • Geistliche Kämpfe
    (Ein Teil der Themenreihe über Berufung. Darüber, dass das Leben in Deiner Berufung geistliche Kämpfe mit sich bringt und wie Du damit umgehen kannst)

Artikel zum Thema „Strom“:


Was hat Gott mit Dir in 2017 vor?

  • Bitte prüfe die Eindrücke in diesem Artikel für Dich persönlich! Frage Gott, ob etwas davon auf Dich zutrifft.
  • Wenn Du Eindrücke zum Neuen Jahr bekommen hast, dann kannst Du diese gerne als Kommentar unter diesen Artikel stellen! So können wir die Eindrücke zusammentragen. Weil jeder Stückwerk erkennt (s. 1. Korinther 13,9). Bestimmt ergänzt sich einiges, es können aber auch Eindrücke zu einem anderen Thema (zum neuen Jahr) kommen.
    Wenn Du etwas von Gott zum Weitergeben bekommen hast, halte es nicht zurück – teile es doch dann gerne mit, so dass wir uns gegenseitig ermutigen und helfen können.

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Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte (s. 1. Thessalonicher 5,20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was „Prüfen bedeutet und Umgang mit Eindrücken

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Frohe Ostern

Wir wünschen Euch allen Frohe Ostern!

Weißt Du eigentlich, was es mit dem Kreuz auf sich hat und was das mit Dir zu tun hat?

Mehr dazu in unserem Video:

(Direktlink zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=3iHvfsNOOQU )

Weiterführendes über „Jesus nachfolgen“ findest Du unter:  JESUS kennenlernen: Lebensübergabe und Nachfolge 

Wenn Du noch kreative Ideen zur Osterzeit und für Ostern brauchst, dann findest Du auf dieser Unterseite einige Anregungen: Kreative Anregungen für die Osterzeit, zu Ostern

Dort auf der Unterseite gibt es z.B. Bastelideen, Geschenkideen, Bilder, Geschichten zu Ostern und vieles mehr, z.B. auch Grußkarten/ E-Cards zu Ostern.

Es geht dabei um den wahren Sinn von Ostern, der wahren Bedeutung von Ostern – und wie Du diese weitergeben oder auch selbst entdecken kannst.

Liebe Grüße,
Julia und Tobias Berndt

Ostern Grußkarte


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Kategorien: Neue Artikel

Prophetische Eindrücke für 2017

Liebe Leser,

wir wünschen Euch ein gutes Neues Jahr 2017! :-)

In den nächsten Tagen möchten wir die prophetische Botschaft für das neue Jahr, mit den Eindrücken die wir bekommen haben, veröffentlichen.

Warum erst in ein paar Tagen? – Weil wir Euch bitten möchten: Fragt Gott auch, was Er Euch persönlich zum Neuen Jahr zeigt. Nimm Dir die Zeit dazu und frage Ihn!

Im letzten Jahr (siehe Prophetie für 2016) haben wieder manche von Euch ihre Eindrücke, die sie bekommen haben, unter den Artikel gestellt. – Das ist SUPER und genau das könnt Ihr auch dieses Jahr wieder machen. Deshalb ist dieser kurze Beitrag wieder eine Erinnerung, damit jeder von Euch – der es noch nicht getan hat – Gott mal SELBST zum Neuen Jahr fragt.
Also: Jeder von Euch hat in diesen Tagen Zeit, Gott selbst zu fragen, was Er in diesem Jahr vorhat – mit Dir persönlich, allgemein oder mit Deutschland oder dem Land, in dem Du wohnst, mit der Regierung oder einen anderen Bereich. … Notiere Dir alle Eindrücke, die Du dazu empfängst.

Und dann, wenn wir den Artikel zur Prophetie für 2017 veröffentlichen, kannst Du die Eindrücke gerne als Kommentar darunter stellen. (Wenn Du sie von Gott zum Weitergeben bekommen hast. Frag Ihn dann dazu.) So können wir die Eindrücke zusammentragen. Weil jeder Stückwerk erkennt… Bestimmt ergänzt sich einiges, es können aber auch Eindrücke zu einem anderen Thema (zum neuen Jahr) kommen.

Wenn Du etwas von Gott zum Weitergeben bekommen hast, halte es nicht zurück – teile es doch dann gerne mit, so dass wir uns gegenseitig ermutigen und helfen können.

Übrigens: Vielleicht helfen Dir die Fragen in diesem Artikel, wenn Du Gott im Gebet für Dich persönlich fragst:

Die Antworten sind dann aber für Dich persönlich und solltest Du nicht öffentlich machen, außer wenn Gott es Dir zeigt, dass es auch für andere ermutigend sein könnte.

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Wir wünschen Dir alles Gute von dem, was Gott bereithält.

Also…

Bis in ein paar Tagen!


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Kategorien: Neue Artikel, Podcast-Feed

Jahresrückblick 2016: Internetseite, Prophetisches, Persönliches, Ausblick 2017, Leser-Fragen

Jahresrückblick 2016

In diesem Artikel findest Du einen Rückblick, was im  Jahr 2016 passiert ist:

  • Internetseite (Neuigkeiten, Zeugnisse usw.),
  • Prophetisches (Allgemein, in Deutschland etc.),
  • Persönliches (Was uns in diesem Jahr wichtig war, was passiert ist etc.)
  • Ausblick für 2017
  • Frage an unsere Leser: Was hast Du in diesem Jahr erlebt? (Am Ende des Artikels)

 

Internetseite:

Der Jahresrückblick zur Internetseite wird dieses Jahr etwas kürzer.

Denn in 2016 haben wir vieles in anderen Bereichen außerhalb von Prophetenschule.org gemacht (Dazu später mehr).


Neue Artikel zum Thema „Wirken des Heiligen Geistes“

Wir haben dazu ein paar neue Beiträge veröffentlicht. Du findest die Beiträge zu dem Thema unter „Das Wirken des Heiligen Geistes“.


Weitere Beiträge

Wie schon gesagt haben wir vieles in anderen Bereichen außerhalb von Prophetenschule.org gemacht, deshalb gab es hier nicht so viele Beiträge.

Ein paar Weitere findest Du im Archiv von 2016.


Prophetisches:
Allgemein und Persönliches


Allgemein:

Zuerst: Was IHR dieses Jahr mit Gottes Reden erlebt habt, könnt ihr gerne unter diesem Artikel als Kommentar schreiben.

Zum Weltgeschehen in 2016


Zum Weltgeschehen in 2016
möchte ich auf das verweisen, was ich letztes Jahr dazu geschrieben habe.

Denn vieles davon war auch dieses Jahr wieder aktuell. Mehr dazu: Jahresrückblick 2015 (unter der Überschrift „Allgemein“)

 

Prophetische Botschaft von 2016

 

Die prophetische Botschaft vom letzten Jahr – 2016 – könnt Ihr unter diesem Link nachlesen:

Was hat das für Dich dieses Jahr bedeutet?

Wenn Du magst, dann kannst Du es noch als Kommentar schreiben.


Persönliches:

Am Ende von diesem Artikel findest Du ein paar persönliche Fragen, hauptsächlich zum Thema Gottes Reden.

Wie schon gesagt, haben wir auch dieses Jahr vieles in anderen Bereichen im Dienst gemacht. Der Schwerpunkt, wo wir Sein Reden persönlich gehört haben, war also meistens in den Bereichen. Dazu möchte ich Euch auch mal mehr berichten, aber noch nicht jetzt. Das will ich dann unter diesem Artikel nachträglich als Kommentar schreiben.


Ausblick 2017

Auch dieses Jahresende habe ich Gott wieder gefragt, was Er zum neuen Jahr 2017 sagt. Die Eindrücke möchte ich im Januar wieder als Artikel unter dem Titel „Prophetie für 2017“ veröffentlichen. 

Hast Du Gott schon gefragt, ob Er Dir etwas für das kommende neue Jahr zeigt?
Wenn nicht, frag Ihn doch mal.
Wenn Du nicht weißt wie, dann kannst Du Dir auch mal den Artikel unter dem folgenden Link dazu ansehen. Darin findest Du auch mehr dazu, auf welche Art man prophetisch von Gott empfangen kann: Wie Du eine prophetische Botschaft für das Neue Jahr empfangen kannst

Übrigens kannst Du prophetische Eindrücke zum Neuen Jahr, die Du auch für die Allgemeinheit oder zum Weitergeben bekommen hast, auf unserer Seite als Kommentar mitteilen.
– Im dazugehörigen Artikel zum neuen Jahr, der noch veröffentlicht wird.

Alle Artikel mit den “Jahresprophetien” findest Du auf der folgenden Unterseite aufgeführt. Dazu gibt es die Möglichkeit, dass Du unter dem jeweiligen Artikel zum Neuen Jahr einen Kommentar schreiben kannst: Zum Artikel-Archiv (Dort unter der Überschrift “Jahresrückblicke und Jahresprophetien”) 

An unsere Leser:
Was hast Du 2016 (insbesondere im Prophetischen)
erlebt?

Du kannst diese Fragen entweder für Dich persönlich oder unten als Kommentar öffentlich beantworten:

Ich stelle die Fragen auch dieses Jahr wieder rein, vielleicht möchte diesmal jemand was dazu schreiben, um andere zu ermutigen.

Wenn ja, bete doch einfach darüber, was Du öffentlich weitergeben kannst. Es kann auch für andere ermutigend sein. Du kannst auch gerne nur Deinen Vornamen oder „Anonym“ angeben, wenn Dir das lieber ist.

Du kannst diese Fragen natürlich auch für Dich selbst bzw. im Gebet mit Gott beantworten. Vielleicht ist es eine gute Hilfe, das Jahr auf diese Art nochmals zu reflektieren.

Konntest Du im Prophetischen (bzw. Hören auf Gottes Stimme) wachsen?

Wenn Ja: Wie? Was hat Dir geholfen?

Was hast Du Schönes mit Gottes Reden erlebt?

Was hast Du Lustiges mit Gottes Reden erlebt?

Was hast Du Seltsames mit Gottes Reden erlebt?

Was hast Du Trauriges mit Gottes Reden erlebt?

Was wünschst Du Dir für 2017?

Hat Gott Dir etwas für das kommende Jahr gesagt?

 

Wir wünschen Dir alles Gute im neuen Jahr!

(Übersicht mit allen bisherigen Jahres-Rückblicken: Zum Artikel-Archiv)

Kategorien: Neue Artikel | 4 Kommentare

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