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Melody of the Heart (Soaking)

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Melody Of The Heart 2

Ging es Dir schonmal so, dass Du innerlich Musik wahrgenommen hast?
Ich meine keinen “Ohrwurm”, den man hat, wenn man vorher ein bestimmtes einprägsames Musikstück gehört hat. Nein, sondern ich rede von Musik, die Du vorher noch nie gehört hast. Von neuen Musikstücken oder einzelnen Klängen oder Tonfolgen, die Du im Innern hörst.
Vielleicht ging es Dir so und Du hast es nicht einordnen können und deshalb ignoriert. Oder Du nimmst es oft wahr und es ist für Dich etwas so Gewöhnliches, dass Du noch nicht daran gedacht hast, dass die Musik von Gott kommen könnte. Und vielleicht hast Du auch nicht daran gedacht, die Musik doch mal auf einem Musikinstrument zu spielen oder sie zu singen.

Es gibt Melodien, die wir innerlich hören können, jeder von uns. Melodien von Gott, die wir vom Himmel auf die Erde herunter transportieren können.

Im Himmel gibt es Musik, Töne, Klänge und Gesänge.
Gott hat Musik geschaffen. Und Er selbst singt auch (s. z.B. Zefanja 3,17).
Und warum sollte Gott uns nicht auch Musik geben können und geben wollen? Zum Beispiel wurde der König David aus dem Alten Testament vom Heiligen Geist geleitet, auf der Harfe zu spielen und die Musik brachte bei Saul vorübergehend Befreiung (s. 1. Samuel 16,23). Übrigens war David schon vorher, als er noch Schafe hütete, ein Lobpreiser vor Gott (s. 1. Samuel 16,18-19). Und auch später hat er mit den anderen Israeliten Gott mit Musikinstrumenten angebetet (s. 2. Samuel 6,5). Auch die Psalmen im Alten Testament sind vom Heiligen Geist inspirierte Lieder.
David ist nur ein Beispiel, natürlich gibt es in der Bibel viele weitere Menschen, die Musik von und vor Gott gemacht haben.

Und heute unter dem Neuen Bund können wir alle die Musik vom Himmel empfangen. Im Neuen Testament fordert Paulus uns auf: “Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes; redet zueinander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern; singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen;” (Epheser 5,18-19 SLT).
Und eine ähnliche Aufforderung gibt es auch in Kolosser 3,16 (SLT): “Laßt das Wort des Christus reichlich in euch wohnen in aller Weisheit; lehrt und ermahnt einander und singt mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern dem Herrn lieblich in eurem Herzen.”
Und Paulus sagt auch in 1. Korinther 14,15 (SLT): “ich will mit dem Geist lobsingen, ich will aber auch mit dem Verstand lobsingen.”
Zu den drei Bibelversen kommen wir später nochmal zurück.
Auch ist in der Bibel häufig die Rede davon, dem HERRN “ein neues Lied” zu singen (s. Bibelverse dazu). Und das kann auch beinhalten, “ein neues Lied” zu spielen (s. Psalm 144,9).

In der Bibel werden verschiedene Musikinstrumente erwähnt (s. z.B. 2. Samuel 6,5). Und heutzutage gibt es ja noch viele weitere. Es gibt nicht nur verschiedene Musikinstrumente, sondern auch verschiedene Musikrichtungen. Genauso verschieden können die Melodien und die Musik sein, die Du von Gott empfangen kannst. Der Klang eines Schophars hört sich ja auch anders an als der Klang einer Harfe. Die Musik kann also z.B. nicht nur mal langsam, sondern auch mal schnell sein. So wie Gott sich ja auch unterschiedlich offenbaren kann, zum Beispiel als Lamm und als Löwe (s. Offenbarung 5,5-6). Und Gott hat auch uns Menschen verschieden gemacht. Er kann durch jeden Menschen anders fließen, wie aus verschiedenen (Ton-)Gefäßen (s. 2. Korinther 4,7).

Wenn Du Jesus Dein Leben übergeben hast, dann bist Du im Geist an himmlische Orte gesetzt (s. Epheser 2,5-7). Als Kind Gottes bist Du dann in Gott und Er hat in Dir Wohnung genommen (s. Johannes 14,23; Johannes 17,20-21). Dein menschlicher Geist hat dann mit dem Geist Gottes eine vertraute Einheit. In 1. Korinther 2,9-10 (SLT) heißt es: “sondern, wie geschrieben steht: »Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und keinem Menschen ins Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben« Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.” Du darfst erleben, was Dir von Gott geschenkt ist (s. 1. Korinther 2,12). In der Offenbarung wird diese Einheit auch mit den Worten ausgedrückt: “Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!” (s. Offenbarung 22,17).

Als Kind Gottes bist Du also mit Gott eng verbunden. Als guter liebender Vater möchte Gott Seinen Kindern Sein Herz zeigen. Er ruft Dich in Seine Gegenwart, an Sein Herz (s. Hebräer 4,16). Dort will Er Dir göttliche Offenbarungen aus Seinem Herzen in Dein Herz geben. Die Offenbarungen sind Stückwerk, wie Puzzleteile, die Gottes Herz zeigen. Solange wir noch in dieser Welt sind, erkennen wir stückweise (s. 1. Korinther 13,9-10). Diese Puzzleteile müssen deshalb auch von Dir geistlich geprüft werden (s. 1. Thessalonicher 5,21). Zu den Offenbarungen zählen verschiedene prophetische Eindrücke wie Bilder, Visionen, Gedanken, Worte etc… wenn wir Gottes Stimme wahrnehmen können, dann kann auch Musik eine Offenbarung sein, die Gott Dir in Deinen Geist geben will. Denn das Wasser des Lebens, der Fluss von Gott, kann verschieden durch uns fließen.

Deshalb kannst Du auch Melodien von Gott im Innern hören. Mit diesem Wahrnehmen ist es ähnlich wie beim Sprachengebet. Beim Sprachengebet kann man die Worte auch innerlich (wie gedanklich) hören. Aber auch wenn Du zwar in Sprachen “denken” kannst, kannst Du trotzdem auch die Worte aussprechen oder singen. Und die ausgesprochenen Worte haben Kraft in der Atmosphäre. Und sie sind erbauend, für andere und für Dich selbst. Es ist ja auch erbauend, wenn man es nicht nur im Innern, sondern auch akustisch bzw. mit den physischen Ohren hört.
Mit Musik, die Gott Dir gibt, ist es ähnlich: Du kanst Dich (Deinen menschlichen Geist) im Innern in Sprachen singen hören. Sprachengesang wird auch in 1. Korinther 14,15 erwähnt. Oder Du kannst auch Melodien ohne Sprachengesang im Innern hören. Genauso kannst Du, wenn Du eine Melodie innerlich hörst, auch mal anfangen sie zu singen oder mit einem Musikinstrument zu spielen. Manchmal ist es dran im Innern zu singen oder zu spielen und manchmal ist es dran im Außen. Auch in Epheser 5,18-19 und in Kolosser 3,16 ist von Beidem die Rede, dass Du sowohl im Außen, aber auch im Innern (im Herzen) die Musik singen oder spielen kannst.

Wenn Du Dich fragst, woran Du erkennst, ob eine innere Melodie von Gott kommt:
Gib Dich dem Heiligen Geist hin und achte auf das, was Du in Deinem menschlichen Geist an Musik empfängst z.B. innerlich hörst. Und fang dann an, den Fluss anzuzapfen und das (innen oder außen) fließen zu lassen, was kommt. Der Fluss bzw. die Melodien oder die Musik können verschieden kommen, je nachdem was Du im Geist von Gott empfängst.
Der Anfang kann zaghaft sein, aber mit der Übung wirst Du sicherer. Vielleicht erinnerst Du Dich noch daran, wie Du das erste Mal in Sprachen gebetet hast. Bestimmt war es noch sehr ungewohnt, Du hattest ein paar Worte und warst unsicher. Wenn man dann damit aufhört, dann hat man keinen Nutzen von der Gabe. Es ist normal, dass man in Geistesgaben hereinwächst, wenn man sie praktiziert. Wenn Du es nicht praktizierst, dann ist es keine Übung. Erst durch Übung werden die geistlichen Sinne zum Unterscheiden geschult (s. Hebräer 5,14).

Jeder von uns kann also Melodien und Lieder von Gott empfangen.
Die Frage ist nur: Hören wir innerlich hin? Und dann: Spielen oder singen wir das dann auch (innerlich oder außen)?

Zur Aufnahme “Melody of the Heart” (“Melodie des Herzens”): 

Während ich etwas für unseren 5. Hochzeitstag bastelte, hatte ich eine bestimmte Melodie im Kopf und den Impuls, dass ich doch mal versuchen kann, sie am Keyboard zu spielen.
Der Titel von dieser Aufnahme, “Melody of the Heart” (“Melodie des Herzens”), drückt aus, dass Gott uns aus Seinem Herzen eine Melodie in unser Herz gibt.

Ich habe schon öfters Melodien innerlich wahrgenommen. Aber ich hatte das bisher noch nicht oft versucht, die Melodien die ich innerlich höre, am Keyboard nachzuspielen. Es war zwar auch schon manchmal so war, dass ich einen Impuls von Gott hatte, dass ich mich ans Keyboard setzen soll und dann erst während dem Spielen die Melodie spontan entstanden ist. Es gibt Beides und man kann auf beide Arten Musik von Gott empfangen.

Aber ich habe das jetzt endlich im Glauben angenommen, die Melodien nicht länger nur innerlich in meinem Geist zu spielen, sondern (wenn ich den Impuls dazu empfinde) auch akustisch hörbar nach außen zu holen. Und ich glaube, dass Gott auch andere damit ermutigen will, auch selbst von Ihm Musik zu empfangen und zu spielen oder zu singen.
Die Aufnahme habe ich meinem Mann Tobias zu unserem 5. Hochzeitstag gewidmet (wir sind seit 28.05.2011 verheiratet). Aber Du kannst die Aufnahme auch gerne für Deine Zeit mit Gott, zum Beispiel beim Soaking verwenden.

–> Mehr über “Soaking” hier <–  

Zum Video:
(Externer Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=mVJO0NFd3-g )

Musik:
* Keyboard

An die Zuhörer: Hast Du JESUS schon bewusst Dein Leben übergeben?

Wenn nicht, dann schau Dir bitte das erste Video auf der Seite “Jesus persönlich erleben” an.

——————————-

Melody Of The Heart

(Mehr Musik-Audiodateien gibt es in den Musik-Downloads.)

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Wie Du Dich immer wieder vom Heiligen Geist erfüllen lassen kannst

 09:44 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed]

Goldener Fluss Strom Wonne

Wie Du Dich immer wieder vom Heiligen Geist erfüllen lassen kannst

In diesem Beitrag geht es darum, wie man auch nach Bekehrung und Geistestaufe immer wieder neu mit dem Heiligen Geist erfüllt wird. Das ist ein sehr wichtiges Thema
Bei der Bekehrung kommt der Heilige Geist in uns hinein und bleibt dort. Bei der Geistestaufe kommt Er auch äußerlich auf uns und bekleidet uns mit übernatürlicher Kraft von Gott.

Siehe dazu auch diesen Artikel: Was ist der Unterschied zwischen Bekehrung und Geistestaufe? (Eine bildliche Erklärung)

Bei der Erfüllung geht es darum, immer wieder vom Heiligen Geist erfüllt und quasi erfrischt und aufgetankt zu werden. Paulus fordert uns auf: „Werdet voll des Geistes!“ (siehe dazu Epheser 5,18). Es geht also darum, dass Du Dich vom Heiligen Geist, der in Dir ist, im Innern erfüllen lässt. Wir brauchen diese Erfüllung, immer wieder aufs Neue. Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist ist, im Gegensatz zu Bekehrung und Geistestaufe, kein einmaliges Ereignis.

Aber der Heilige Geist ist nicht einfach nur eine unpersönliche, abstrakte Kraft, eine Energie, ein Strom Lebendigen Wassers, der uns erfüllt und auftankt. Der Heilige Geist ist eine Person. Er ist genauso Gott wie der Vater und wie Jesus Christus. Er hat Gefühle und wünscht sich eine Beziehung zu uns. Er will unser Freund sein, unser Begleiter, unser Tröster, unser Fürsprecher, unser Helfer …

Ohne den Heiligen Geist geht im Leben als Jesus Nachfolger gar nichts. Zum Glück sind wir nie ohne Ihn! Denn …

Der Heilige Geist lebt in Dir
(wenn Du Jesus schon Dein Leben übergeben hast)

Wenn Du zu Jesus gehörst, dann bist Du von neuem geboren. Dann bist Du vom Himmel gezeugt als Kind Gottes, dann bist Du aus dem Geist geboren (siehe Johannes 3,3-8).

Du bist ein Geist mit Gott (siehe 1. Korinther 6,17).

Der Geist, der Christus aus den Toten auferweckt hat, lebt in Dir (siehe Römer 8,11). Dein Körper ist der Tempel des Heiligen Geistes (siehe 1. Korinther 6,19).

Der Geist lebt in Dir. Aber es heißt auch: werdet voll Geistes (siehe Epheser 5,18), trinkt von Jesus (siehe Johannes 7,37) und nehmt das Wasser des Lebens umsonst (siehe Offenbarung 22,17).

Es ist ein Paradox. Das heißt, beides ist gleichzeitig wahr, obwohl es für unser Gehirn erstmal wie ein Widerspruch aussieht. Unser natürlicher Verstand kann das nicht verstehen. Der Geist Gottes ist höher als unser eigener Verstand. Für unser normales Gehirn ergibt das alles irgendwie so gar keinen Sinn. Aber der Heilige Geist ist Gott und nicht unser Gehirn.

Bei Gott ist dieses Paradox kein Problem. Denn beides ist gleichzeitig wahr, es ergänzt sich, es wirkt zusammen. Der Geist lebt in uns, die Quelle ist in uns und trotzdem können wir im Außen den Geist trinken und erfüllt werden.
Der Geist lebt in Dir, Er wirkt in Dir. Und Er wirkt von innen nach außen und berührt andere Menschen.
Aber der Geist kommt auch von außen auf uns und beeinflusst andere Menschen, z.B. durch den Dienst in den Geistesgaben. Aber auch das berührt uns selber auch und der Geist wirkt auch von außen nach innen auf uns. Beides ist wahr, beides ist bei Gott untrennbar miteinander verbunden.

Er erfüllt uns gerne. Und es ist aus Gnade, also ein Geschenk. Es ist nichts, was wir uns durch gute Leistung verdienen oder erarbeiten müssten. Denn aus Jesu Fülle empfangen und nehmen wir alle Gnade um Gnade (siehe Johannes 1,16). Es geht darum, ob wir empfangen, nehmen, trinken … oder eben nicht.


Der Geist wirkt …

Der Heilige Geist erquickt uns wie ein Strom Lebendigen Wassers (siehe Offenbarung 22,1-2). Er tankt uns auf und bringt Heilung, Leben, Wachstum und Transformation.

Der Heilige Geist ist es, der die Frucht des Geistes in uns hervorbringt (siehe Galater 5,22). Also z.B. Liebe, Freude, Frieden, Langmut etc.

Der Heilige Geist ist die Quelle des Lebendigen Wassers, das bis ins ewige Leben quillt (siehe Johannes 4,14). Er bringt alles in unserem geistlichem Leben hervor. Bleiben wir voll mit Ihm, dann folgt alles weitere in unserem Leben mit Gott daraus.

Der Heilige Geist bringt übernatürliche Freude, egal wie die äußeren Umstände aussehen mögen. In Psalm 36,9 heißt es, dass Gott uns mit dem Strom Seiner Wonne tränkt.
Deswegen gehört Freude ja auch zur Frucht des Geistes. Es ist Gottes Freude in uns, die Welt kann das nicht verstehen. Deswegen dachten die Spötter, dass die Leute, die vom Heiligen Geist erfüllt wurden, betrunken wären (siehe Apostelgeschichte 2,13). Wir brauchen diese Freude von Gott. Heute vielleicht mehr denn je, denn die Freude am Herrn ist unsere Stärke, unsere Zuflucht (siehe Nehemia 8,10).

Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist führt dazu, dass wir überfließen. Und dieser Überfluss des Lebendigen Wassers berührt auch andere Menschen. Das Wasser bringt Reinigung, Wachstum, Leben und Veränderung. Gottes Geist wirkt in die Welt hinein. Dein Körper ist der Tempel des Heiligen Geistes, aus dem Tempel fließt der Strom des Lebens in die Wüsten-Landschaft und bringt Wiederherstellung, Leben und Transformation (siehe Hesekiel 47,1-12).


Wie geht das mit der Erfüllung durch den Geist nun praktisch?

Es geht um Deinen persönlichen Weg, um Deinen eigenen Zugang. Lasse Dich dabei vom Geist leiten. Es geht nicht um ein Pauschal-Rezept oder um eine starre Technik. Der Heilige Geist ist eine Person, Er kann das jederzeit in eine andere Richtung lenken bzw. mit Dir reden. Hier geht es um den Start. Wir setzen uns dem Geist aus, wir halten uns Ihm hin, wir lassen Ihn wirken, wir lassen uns von Ihm erfüllen.

Was Dir helfen könnte als Einstieg: wenn Du magst, mach Dir Lobpreis- oder Soaking-Musik dazu an. Stell Dich hin. Evtl. hilft es Dir, die Hände mit den Handflächen nach oben aufzuhalten. Das ist nicht notwendig, aber oft helfen uns solche kleinen, körperlichen Gesten, um uns innerlich „auf Empfang zu stellen“. Evtl. fällt es Dir auch im Liegen leichter. Finde raus, was Dir hilft und lasse Dich vom Geist leiten. Du kannst auch Deinen Kopf in den Nacken legen, so wie wenn Du unter der Dusche Wasser trinken würdest.
Du kannst Dir vorstellen, dass der Strom des Lebendigen Wassers aus dem Thron Gottes Dich überschüttet wie ein Wasserfall. Denn das ist eine geistliche Realität. Und Du kannst Dir vorstellen, wie Du aus diesem Strom trinkst. Du kannst Dir aber auch bewusst machen, dass der Heilige Geist in Dir lebt und dass die Quelle Lebendigen Wassers in Dir fließt und versuchen, das bewusst wahrzunehmen.

„Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter“ (aus Jakobus 1,17 SLT). Der Strom aus Gottes Thron bringt für uns Geschenke und Gaben für uns mit.

Vielleicht kommt es, dass Du in Zungen betest oder singst, vielleicht kommst Du in eine tiefe Anbetung, vielleicht empfängst Du bestimmte Proklamationen, die Du laut aussprechen sollst.
Vielleicht redet Gott zu Dir, vielleicht empfängst Du Offenbarungen bzw. Erkenntnisse von Gott.
Sei offen für das, was Gott tun und geben will.

Healing Freedom Breakthrough Power


Weiteres zum Thema:

Zu den zwei Fotos und dem Video vom Fluss in diesem Beitrag:
Diese zwei Fotos und das Video (siehe oben, der YouTube-Link) wurden mit den Farben etc. NICHT nachträglich bearbeitet. Sie sind so wirklich entstanden. An dem Abend, an dem wir den Eindruck bekommen hatten, diesen Beitrag zu machen. Der Fluss ist ein schönes Bild für den “Strom der Wonne” (s. Psalm 36,9): Die Abendsonne hat sich auf dem Wasser gespiegelt und das Wasser in einen Goldschimmer getaucht, wie mit Goldpartikeln bedeckt…

 

Goldener Fluss Strom Wonne_2

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Frohes Pfingstfest!

Wir wünschen Euch allen ein frohes Pfingstfest!

Weißt Du eigentlich, was Pfingsten mit Dir zu tun hat und dass Du es persönlich erleben kannst?

Mehr dazu auch in unserem Video “Verbreite das Feuer des Heiligen Geistes”:

(Direktlink zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=bZc1He4B_8g )

Mehr zu dieser Aktion unter: “Spread the Fire!” (Aktion, Beginn: Pfingsten 2014 – unbegrenzt/ Challenge, Begin: Pentecost 2014 – unlimited)
Dort findest Du das Video auch auf Englisch und mehr dazu.

…….

Und hier ein paar Pfingst-Grußkarten bzw. Bilder, die Ihr auch gerne weitergeben könnt:


(Klicke auf das Bild, um es in Originalgröße anzuzeigen)

Frohe Pfingsten! Grußkarte E-Card


(Klicke auf das Bild, um es in Originalgröße anzuzeigen) 

Gesucht! Feuerzungen, Frohe Pfingsten

Zum Link in den Bildern: Gebet für Geistestaufe

…….

Weitere Grußkarten bzw. Bilder findest Du unter: Grußkarten (E-Cards) zu Pfingsten

Weitere Anregungen zu Pfingsten: Kreative Anregungen für Pfingsten

Und weiterführendes zum Thema findest Du unter: Das Wirken des Heiligen Geistes

…….

Gottes Segen!

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Kleine Oster-Pause

Frohe Ostern!-Grab-ist-leer-Grußkarte
Liebe Leser,

wir machen hier mit dem Internetdienst eine kleine Oster-Pause.

Das heißt:

In den nächsten Tagen werden wir wahrscheinlich mit den Kommentaren und E-Mails etwas länger Zeit brauchen, bis wir zurück schreiben etc.

Ihr könnt in der Zeit trotzdem gerne Kommentare schreiben, aber es dauert dann evtl. etwas länger, bis wir sie freischalten (veröffentlichen).

Wenn Du noch kreative Ideen zur Osterzeit und für Ostern brauchst, dann findest Du auf dieser Unterseite einige Anregungen: Kreative Anregungen für die Osterzeit, zu Ostern

Dort auf der Unterseite gibt es z.B. Bastelideen, Geschenkideen, Bilder, Geschichten zu Ostern und vieles mehr, z.B. auch Grußkarten/ E-Cards zu Ostern.

Es geht dabei um den wahren Sinn von Ostern, der wahren Bedeutung von Ostern – und wie Du diese weitergeben oder auch selbst entdecken kannst.

Und willst Du mehr darüber erfahren, was Ostern mit DIR persönlich zu tun hat? Dann klicke hier: “Frohe Ostern!”

Wir wünschen Euch eine gute Zeit! Und Segen dabei, wenn Ihr die frohe Osterbotschaft an andere, die sie noch nicht kennen, weitergebt.

Bis dann

Julia

 


 

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Prophetische Gedanken zur Jahreslosung 2016

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Prophetische Gedanken zur Jahreslosung 2016
Ein tröstender Zuspruch, der auch die Jahreslosung 2016 ist:

“Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.”
(aus Jesaja 66,13 LUT 84)

Gott selbst, Er als Person, will uns trösten! Er zeigt uns das Bild einer liebevollen Mutter, die ihr Kind tröstet.

 Geborgenheit in Gott
Aber nicht jeder hat oder hatte eine Mutter oder einen Vater, die oder der sich liebevoll um einen kümmert.

Wenn es Dir so geht, dann glaube: Gott gibt Dir einen größeren Trost, als es eine menschliche Mutter oder ein menschlicher Vater geben könnte!

In Psalm 27,10 (SLT) heißt es auch: “Wenn auch mein Vater und meine Mutter mich verlassen, so nimmt doch der Herr mich auf.”

Der ganze Vers aus Jesaja 66,13 (LUT 84) lautet: “Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden.”
In anderen Bibelübersetzungen heißt es auch “in Jerusalem”.

Mit Jerusalem ist im Neuen Bund aber das Himmlische Jerusalem, unser wahres Zuhause im Himmel, gemeint. Dort kommen wir nicht erst hin wenn wir sterben, denn wir sind im Geist schon dort (s. z.B. Epheser 1,3; Epheser 2,6; ).

Auch in Hebräer 12,22-24 (SLT) heißt es:

“sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln, zu der Festversammlung und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten, und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zu dem Blut der Besprengung, das Besseres redet als [das Blut] Abels.”
(Hebräer 12,22-24 SLT)

Geborgen in Gott

 Wenn wir also an oder in Jerusalem getröstet werden, wo werden wir dann jetzt getröstet? In Gottes Gegenwart, bei Gott selbst!

“So laßt uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!”
(Hebräer 4,16 SLT)

Finde Deinen Zugang in Gottes Gegenwart!
Das kann zum Beispiel im Gebet oder auch Sprachengebet, bei Lobpreismusik oder ohne Musik im Stillen, beim Spazierengehen, im Sitzen, Stehen, Liegen etc. sein. Wenn Du noch nicht weißt, wie Du in Seine Nähe kommst, dann begib Dich am Besten erstmal in die Position, wo es Dir am leichtesten fällt.
Und von der Position aus, “aus der Adlerperspektive” fällt es Dir auch leichter, Sein Reden wahrzunehmen. Zum Beispiel über Bilder, Visionen, Bibelstellen, gedanklich hörbare Worte (Siehe dazu auch dieser Artikel: “Wie spricht Gott zu mir?”).

Das ist eine geistliche Wahrheit und Realität! Wir müssen nicht auf den Tod oder auf eine Entrückung warten, bis wir erst dann Gott erleben. Wir können Ihn (stückweise) schon jetzt, inmitten dieser Welt erleben. Denn Er selbst hat (wenn wir Jesus unser Leben übergeben haben) in uns Wohnung genommen (s. Johannes 14,23; Johannes 17,20-21).

Wir sind als Kinder Gottes zwar in der Welt, aber nicht von der Welt (s. Johannes 8,23; Johannes 14,16-17; Römer 12,1-2). Verinnerliche das mal: Das heißt, Du bist oben und nicht unten!

Es ist also weder abgehoben noch überheblich. Es ist unsere himmlische Identität, als Kinder Gottes!

Schlaflied von Gott


Der Text ist ein kurzer Ausschnitt aus der Botschaft für 2016, ausführlicher im Artikel: Prophetie für 2016: “Learn to fly!”

(Dort unter dem Abschnitt “Fallen gehört zum Fliegen lernen dazu, aber bleib nicht liegen!”)

 

Hast Du JESUS schon bewusst Dein Leben übergeben?
(Sieh Dir diese Unterseite bitte an, wenn Du Jesus noch nicht in Dein Leben eingeladen hast oder Dir darüber nicht sicher bist)

 


Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte (s. 1. Thessalonicher 5,20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was “Prüfen bedeutet und Umgang mit Eindrücken.

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Erinnerung an unser kostenloses E-Book bzw. Textdokument zum Thema Berufung

Du bist Berufen für eine Zeit wie diese!

Grafik: © Microsoft, Used with permission.

Hallo,

jetzt sind es ca. 2 Jahre her, dass wir das kostenlose E-Book bzw. Textdokument zum Thema Berufung veröffentlicht haben.

Am 10. Februar 2014 hatten wir es zum kostenlosen Herunterladen veröffentlicht.

Kennst Du es schon?

Das Textdokument kann Dir dabei helfen, Deine Berufung zu entdecken, sie besser kennenzulernen und darin zu leben.

Und auch wenn Du schon weißt, wozu Gott Dich berufen hat, kann es hilfreich sein, ganz neue Aspekte Deiner Berufung zu entdecken.

Hier ist der Direktlink vom Textdokument:

 

Direktlink zum Textdokument (Pdf)

Du kannst es online lesen, aber es ist vor allem zum Ausdrucken und dann zum Ausfüllen gedacht.

Falls Du das Pdf-Format nicht öffnen kannst, dann findest Du im Artikel ein kostenloses Programm, das Du auch herunterladen und mit dem Du es öffnen kannst. Im Artikel findest Du das Textdokument auch in einem anderen Dateiformat.

Zum Artikel mit weiteren Infos:

Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben! (Kostenloses E-Book) 

 

Du kennst das Textdokument schon? 

Dann gib es doch gerne an jemanden weiter, dem es helfen kann.
Vielleicht zeigt Gott Dir, wem Du es geben kannst? Du kannst Ihn ja mal dazu fragen…

Wir freuen uns, wenn es weitergegeben wird und andere gesegnet werden!


Übrigens gibt es das Textdokument auch auf Englisch, in diesem Artikel:

 

Discover God’s Calling On Your Life! (Free E-Book) 

 

Wir wünschen Dir ganz viel Segen damit! :-)

Breite Deine Fluegel aus Berufen

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Prophetische Eindrücke für 2016

Am 7. Januar haben wir den Artikel mit der Prophetie für 2016 – was wir für 2016 bekommen haben – veröffentlicht.

Hier klicken: 

Hast Du auch prophetische Eindrücke für 2016 von Gott zum Weitergeben bekommen?

Dann kannst Du sie gerne unter dem Artikel zur Prophetie für 2016 als Kommentar schreiben! 

Du kannst Gott auch mal fragen, was ER Dir zum Neuen Jahr zeigt. Du kannst Seine Stimme hören.

Hier auch nochmal ein anderer Artikel, den wir vor ein paar Tagen veröffentlicht haben: Was Gott in der Welt macht
Darin geht es darum, die Welt und die Umstände etc. aus Gottes Sicht zu sehen.

(Wenn Du Eindrücke zu 2016 als Kommentar schreiben willst, nutze bitte den Artikel mit der Prophetie für 2016. Unter diesem Artikel ist die Kommentarfunktion deaktiviert, weil er ja nur zur Info dient.)

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Was Gott in der Welt macht

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Ich habe den Eindruck, dass Gott möchte, dass wir gerade jetzt darauf schauen, was ER in der Welt macht!

Bleibt nicht nur mit Eurem Blick darauf haften, was der Feind (Satan) in der Welt macht. Sondern schaut auch darauf, was GOTT macht und was Er noch machen will – gerade jetzt! Gott ist immer noch gut!

Ich empfinde das als sehr wichtig. Und dass das gerade Sein Ruf an uns alle, an uns Christen, an Seine Kinder, ist.

Deshalb möchte ich das hier nur ganz kurz schreiben: Bitte nimm auch DU Dir die Zeit, Ihn zu bitten, die Welt und die Umstände etc. aus SEINER Sicht zu sehen.
Lass Dir von Ihm selbst zeigen, was Er in dieser Welt am Wirken ist und was Er noch tun will!
Und sei für das DANKBAR, was Gott schon alles getan hat und was Er macht. Danke Ihm für alles Gute! Gott ist wie gesagt immer noch gut.
Und bitte frag Ihn auch, was Er DURCH DICH, Sein Kind, in der Welt wirken will!

Hier noch ein paar Artikel, in denen es auch darum geht, Gott zu fragen und aus Gottes Sicht zu sehen:

Die Artikel sind eine Ermutigung und ein Aufruf, aus Gottes Sicht zu sehen. Du kannst sie lesen oder die Audiodateien anhören.
Aber eines kannst nur Du selbst tun: Gott auch selbst zu fragen und zu schauen oder zu hören, was ER Dir aus Seiner Sicht zur Welt, zu den Umständen etc. zeigt!

Bitte:

Lass es Dir von IHM persönlich zeigen!

Unter diesem Artikel ist die Kommentarfunktion absichtlich deaktiviert. Bitte nimm Dir Zeit und schau ganz auf das, was Gott Dir persönlich zeigt. 

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Prophetie für 2016: “Learn to fly!”

Prophetie für 2016:
(Beinhaltet auch die Aufnahme “Der Wind des Heiligen Geistes in Deinen Flügeln”)

ca. 80 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Aufnahme “Der Wind des Heiligen Geistes in Deinen Flügeln”:
(Im Artikel mehr Infos dazu!)


15:22 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Falls Du die mp3-Dateien nicht abspielen kannst, kannst Du sie mit diesem kostenlosen Programm in ein anderes Dateiformat umwandeln.
Prophetie fuer 2016

 Weitere Prophetien für Deutschland findest Du hier.

Prophetische Eindrücke für Deutschland kannst Du auf der Austausch-Seite für Leser: Prophetische Eindrücke für Deutschland öffentlich mitteilen.

Und wenn Du prophetische Eindrücke zum Neuen Jahr hast, dann kannst Du sie gerne unter diesem Artikel als Kommentar schreiben.

Wir beten, dass diese Botschaft für das Neue Jahr eine praktische Hilfe für jeden Leser ist. Gott kann zu jedem selbst sprechen und ihm zeigen, was für ihn persönlich gerade dran ist.

Falls Dir dieser Artikel zu lang ist, dann kannst Du den Text auch in ein Textdokument reinkopieren und ausdrucken. Nimm Dir ruhig so viel Zeit, wie Du dafür brauchst.

Prophetie für 2016:
“Learn to fly!”

Im Januar 2015 fragte ich Gott, was die Botschaft für 2016 sein würde, kurz bevor wir gerade erst die Prophetie für 2015 veröffentlichten. Nach dieser Frage sah ich innerlich diese Worte auf Englisch:

“Learn to fly!”

Auf Deutsch heißt das: “Lerne zu fliegen!”

Manchmal ist das so, dass ich im Geist Worte auf Englisch sehe statt auf Deutsch.

Learn to fly! Prophecy for 2016

Das “Fliegen” ist geistlich bzw. übernatürlich zu verstehen. Was also dieser Satz “Lerne zu fliegen” näher bedeutet, dazu kommen wir später nochmal.

Zuerst möchte ich von einem anderen Bild erzählen, um das es zuerst geht:

Vor ein paar Tagen, am 1. Januar 2016, kurz nach dem Aufwachen, hatte ich innerlich das Bild von einem leeren weißen Blatt Papier. Dazu bekam ich, dass das Blatt für 2016 steht. Und dass es darum geht, dass 2015 jetzt “Gestern” ist und 2016 noch wie ein leeres unbeschriebenes Blatt ist. Ich bekam dazu, dass wir nach vorne schauen sollen, mit neuer Hoffnung und Zuversicht. Auch wenn auf dem anderen “Blatt” von 2015 viel Dunkles stand – und gerade auch deshalb – will Gott uns jetzt Neues geben. Dann sah ich, wie Gott in 2016 das neue Blatt mit goldener Schrift beschreiben will.

Ich dachte auch darüber nach, dass man dieses Bild mit dem neuen leeren Blatt ja zu jedem Jahresbeginn sagen könnte. Aber ich hatte dazu den Eindruck, dass Gott uns damit ermutigen will, gerade ein sehr hartes umkämpftes Vorjahr loszulassen. Wenn ein Vorjahr schwerer war als sonst, dann brauchen wir auch mehr Ermutigung, um in das neue Jahr unbeschwert zu starten.

Zu diesem “unbeschwerten Start” bekam ich, dass wir so schnell wie möglich das Alte hinter uns lassen und Gutes von Gott erwarten sollten. Ich glaube, dass das gerade jetzt im und in den nächsten Tagen im Januar wichtig ist, damit wir nicht zu lange die Enttäuschungen mit uns herumtragen.

Das Bild mit dem weißen leeren Blatt sehe ich als eine Ermutigung für alle, die im Vorjahr mehr Kämpfe als sonst hatten. Es ist zwar auch viel Gutes entstanden, aber gleichzeitig war es für viele von fast ununterbrochenen Kämpfen geprägt.

Kurz zum Vorjahr 2015:

Im Artikel zum Jahresrückblick 2015 habe ich das auch erwähnt. Hier nur ein paar kurze Auszüge daraus:

Weltweit waren und sind die Flüchtlinge ganz besonders im Jahr 2015 ein großes Thema. Sehr viele Menschen haben ihr Heimatland verlassen, um vor allem in Europa Schutz und eine neue Perspektive zu finden. Denn der Hauptgrund ist der Terror in ihrem Land. Besonders Deutschland spielte in diesem Jahr wieder eine große Rolle, da die meisten Flüchtlinge dort ankamen.
Durch diese Lage in der Welt hatten viele Menschen größere Angst und Panik, nicht nur vor dem Terror sondern auch wegen persönlichen größeren Herausforderungen.
Das hat mich daran erinnert, dass es dieses Jahr eine “Beschleunigung” gab, wie wir auch in der Prophetie für 2015 geschrieben hatten.
Es hat sich tatsächlich vieles beschleunigt. Wir sollten deshalb und unbedingt nicht einfach nur darauf sehen, was der Feind gemacht hat und macht, sondern auch auf das, was GOTT (!) in 2015 getan hat und noch macht! Denn nicht nur die Dunkelheit, sondern auch das Licht nimmt zu!
Es kann sein, dass sich vieles von dem Guten von Gott im Verborgenen beschleunigt hat. Und dass vieles davon Reifeprozesse sind, die wir nicht immer auf den ersten kurzen Blick sehen. Wir möchten Dich ermutigen, in Deinem Leben, in Deiner Berufung etc. mit Gott näher hinzusehen – und es zu entdecken, was Er am Wirken ist und wirken will.
Ich habe das Vorjahr 2015 als eine sehr ähnliche Zeit empfunden, wie es im Jahr 2013 war. Und auch damals in der Prophetie für 2014 hatte ich den Eindruck, dass viele Menschen das Vorjahr mehr loslassen sollten, als sonst. Siehe Artikel: Prophetie für 2014 und darüber hinaus (“Das goldene Zeitalter”)
Mehr hatte ich dazu im Artikel zum Jahresrückblick 2015 geschrieben.

Ich bin sicher, dass der Feind genau das will, dass wir denken, es würde dieses Jahr nicht besser werden. Aber das ist eine Lüge. Gott ist gut und wir gehen von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. Das ist nicht einfach nur ein netter Satz, sondern eine geistliche Realität und Seine Verheißung an alle seine Kinder (s. auch 2. Korinther 3,18).

Also: Noch hat das Jahr 2016 gerade erst begonnen. Es kann und wird ganz bestimmt noch sehr viel Gutes entstehen!
Da wo wir in 2015 zu viel auf das geschaut hatten, was der Feind macht, sollten wir jetzt in 2016 lernen, aus Gottes Sicht zu sehen! Deshalb:

Lass den alten Ballast
und auch alles Neue, was Dich niederdrücken will, los

Lass alle Enttäuschungen los. Denn mit dem Ballast kannst Du nicht fliegen! Schüttle die Lasten und den “Staub” ab! Lass den alten Ballast aus 2015 los.
Aber mache Dir dieses “Ausschütteln Deiner Flügel” auch in 2016 zu einer guten Gewohnheit: Wenn Dich etwas bedrücken will, dann lass es sofort los. Und: Nutze es, um höher zu steigen!

Dazu gibt es auch in der folgenden Audioaufnahme die Möglichkeit, in Gottes Gegenwart zu gehen und Lasten loszulassen. Die Aufnahme heißt “Der Wind des Heiligen Geistes in Deinen Flügeln (Sprachengesang mit prophetischer Botschaft)” und ist bereits vom 27.09.2012. Aber weil es darin auch um das “Fliegen im Geist” geht, finde ich, dass sie zu der Botschaft für 2016 eine hilfreiche Ergänzung sein kann.
Bei der Audioaufnahme habe ich abwechselnd in Sprachen gesungen und dazwischen die Eindrücke weitergegeben, die ich dabei empfunden habe. Während dem Sprachengesang merkte ich, dass es eine Art “Soaking” wird. Für jedes Kind Gottes, das mehr vom himmlischen Vater erfahren und in Seine Herrlichkeit eintauchen möchte. Den Text hatte ich während der Aufnahme spontan gesprochen. Du findest ihn unten nochmal zum Nachlesen. Wenn Du magst, hör Dir deshalb zuerst die Audioaufnahme an:

Hier die Aufnahme als mp3-Audiodatei:

 15:22 min. [Download mp3]

Und hier die Aufnahme als YouTube-Video:

(Externer Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=48jAEtrt-Lw )

Hier als Text:

Lass Dich auf Adlerflügeln in Gottes Herrlichkeit, in Seine Gegenwart, hineintragen. Mit dem Wind des Geistes, der durch Deine Flügel weht. Breite Deine Flügel aus und lass Dich durch den Heiligen Geist auf neue Höhen emportragen.

Wirf den Ballast des Alltags ab. Denn mit dem Ballast kannst Du nicht fliegen. Lass alles was Dich belastet hinter Dir… Schau nach vorne und nicht zurück. Schau nach vorne zu JESUS, schau Ihn an, schau direkt in Seine Augen…
Und lass Dich emportragen mit Leichtigkeit, mit dem Wind des Heiligen Geistes, der unter Deine Flügel weht und Dich ganz sanft emporhebt in Seine Gegenwart, in Seine Arme.

Dem, der glaubt, ist nichts unmöglich. Manchmal steht uns der Verstand im Weg: “Ach, es ist doch nicht möglich, zu fliegen.” Aber im GEIST kannst Du fliegen! Im Geist kannst Du fliegen, in Seine Gegenwart. Im Geist kannst Du Dich emportragen lassen, ja vom HEILIGEN GEIST, vom Wind des Geistes.
Breite Deine Arme aus, breite sie ganz weit aus und spür den Wind des Heiligen Geistes, der Dich sanft in Seine Gegenwart emporträgt. Es ist ein mächtiger Wind. Zuerst kommt Er sanft, ganz sanft… und Er kitzelt die Flügel, Er kitzelt die Federn, Er bringt Dich zum Lachen… Er erfüllt Dich mit Freude, mit himmlischer Freude, mit Jauchzen, mit Jubel.

Und Du breitest Deine Flügel immer weiter aus. Und ich sehe, wie der Wind des Heiligen Geistes Deine Flügel füllt und immer mehr füllt. Der Wind des Heiligen Geistes, Er kommt und Er ergreift Dich immer mehr… und Du bist ganz ergriffen vom Heiligen Geist. Und dann fliegst Du höher und höher in Seine Herrlichkeit. Und Seine Herrlichkeit füllt Dich, mehr und mehr…

Der himmlische Vater sieht mit Wohlgefallen auf Dich herab. Und Er hat ein Lächeln auf Seinen Lippen. Und Er wartet darauf, dass Du mit einstimmst in himmlischen Gesang. Egal wie es sich anhört, fang einfach an… Öffne Deinen Mund und lass Dich füllen vom Heiligen Geist. Dass nicht nur der Wind in Deinem Herzen ist und in Deinen Flügeln, sondern auch in Deinem Mund und durch Deinen Mund hindurch.

Ich habe den Eindruck, dass der himmlische Vater Dich mehr und mehr an Seine Brust ziehen will. Mehr und mehr in Seine Nähe zieht. Nicht nur an Sein Herz, sondern direkt in Sein Herz hinein. So dass Dein Geist ganz eins ist mit Ihm und mit Seinem Herzen. Und dass Du Ihn mehr und mehr erkennst… Ihn mehr und mehr spürst… Mehr und mehr Seine Herrlichkeit aufsaugst, wie ein Schwamm. Mehr und mehr Ihn siehst, mehr und mehr…

Und das spreche ich hervor in Deinen Geist. Ich spreche hervor, dass es jetzt kommt. Dass die Freiheit des Geistes, die Freiheit des HEILIGEN GEISTES Dich mehr und mehr ergreift. Und hineinträgt in Seine Gegenwart, direkt in Sein Herz. So tief hinein, wo Du Ihn noch nie zuvor erlebt hast.

Ich habe noch den Eindruck, dass vielleicht noch Blockaden bei Dir sind. Ich hatte den Eindruck von Blockaden, von Hindernissen. So eine Art schwarze dunkle Masse, die teilweise noch da ist. Und ich spreche da jetzt Licht hinein, das Licht Gottes. Und wenn Du merkst, was es ist, wenn es konkrete Blockaden sind oder Hindernisse (vielleicht Unvergebenheit, vielleicht Groll, Bitterkeit, Hass oder sonstiges), dann gib es jetzt JESUS alles hin. Gib es an Sein Kreuz. Und Sein Blut bedeckt alle Schuld und Sein Blut bedeckt Dich jetzt ganz. Und der Heilige Geist macht Dich ganz frei, ganz frei und zieht Dich mehr und mehr in Seine Gegenwart hinein.

Und ich sprenge die Ketten im Namen JESUS. Ich spreche FREIHEIT hinein! FREIHEIT in alle Blockaden! Alle Blockaden müssen sich jetzt lösen. Im Blut JESU, in der Freiheit des Heiligen Geistes. Ich spreche die Freiheit des Heiligen Geistes hinein. In Deinen Körper, in Deine Seele und in Deinen Geist. Dass Du völlig erfüllt bist jetzt mit der Freiheit des Heiligen Geistes. Denn zur FREIHEIT sind wir berufen! Er hat uns frei gemacht. Wir sind nicht länger geknechtet und gebunden. Wir sind FREI! Denn wen der Sohn, JESUS, frei macht, der ist wahrlich frei. Und ich spreche die Freiheit von JESUS jetzt hinein in Dich. Und den Durchbruch, den Er Dir geben will, mehr und mehr hineinzutreten in die Fülle, die Er für Dich hat.

Lass Dich zurückfallen in die Arme von JESUS… Lass Dich zurückfallen…
und genieße es einfach, dass der Heilige Geist durch Dich fließt… dass Er Musik macht durch Dich… dass Er Anbetung macht durch Dich zum Thron Gottes hin.

Im Artikel von der Audioaufnahme kannst Du mehr dazu lesen. Darin findest Du u.a. neben diesem Text noch ein paar weitere Links. 


Und was bedeutet dieses geistliche “Fliegen”?

“Lerne zu fliegen!” heißt nicht unbedingt, dass Du überhaupt nicht fliegen kannst. “Lerne zu fliegen!” heißt, es in den Bereichen zu lernen, in denen Du noch nicht fliegst und wo Gott Dir damit helfen will.
Jeder Christ hat Bereiche, wo er mit Gottes Hilfe (und mit Gottes Kraft) fliegen lernen kann. Schon jede einzelne Offenbarung oder Erkenntnis von Gott, die Dich in Seine Freiheit führt, ist ein Fliegen. Du kannst mit Ihm immer und immer wieder höher fliegen.

Hier ein paar Beispiele, was das geistlich gesehen bedeuten kann:

  • Es kann sein, dass Du lernen sollst, zum ersten Mal den Zugang in Gottes Gegenwart zu finden.
  • Es kann sein, dass Du lernen sollst, den Zugang in Gottes Gegenwart zu finden, auch und gerade dann, wenn die Umstände schwierig aussehen.
  • Es kann sein, dass Du etwas umsetzen sollst, das Du schon von Gott persönlich gehört hast.
  • Es können auch neue Bereiche in Deiner Berufung sein, zu denen Du von Gott berufen wirst.
    (Siehe auch Themenreihe Berufung)
  • Es kann auch eine Geistesgabe (oder mehrere) sein, die Du wieder oder mehr praktizieren sollst.
  • Es kann auch sein, dass Du mit Gottes Hilfe und mit Seiner Kraft lernen sollst, Ängste und Herausforderungen anzugehen und zu überwinden.


Zum Ende dieser Botschaft findest Du später noch ein paar Fragen aufgeführt, die Dir dabei helfen können, das “Fliegen” zu lernen.

Dabei kannst Du Dir auch von Gott zeigen lassen, was das “Fliegen” sonst noch weiter bedeutet.

Als Nächstes wollen wir uns mal anschauen, wie der Adler das Fliegen lernt:


Der Adler als Gleichnis

In der Bibel wird an verschiedenen Stellen über Adler gesprochen (z.B. in 5. Mose 32,9-11; Jesaja 40,28-31; Psalm 103,2-5; Hesekiel 10,14; Offenbarung 4,7; passend ist dazu auch Psalm 91 und andere Stellen). Der Adler hat christlich gesehen diese Bedeutungen: Stärke und Vollmacht durch JESUS, Neue Kraft, Aufbruch, wilde Entschlossenheit im Glauben, geistlichen Überblick und scharfen Sinn durch den Geist Gottes…

Der Adler hat sehr interessante Verhaltens- und Wesenszüge, die häufig ein Gleichnis für uns sind. Hier ein paar davon:

Wie der Adler das Fliegen lernt

Das Nest (oder auch “der Horst”) des Adlerjungen besteht aus starken Zweigen, die mit weichem Material wie Gras und Moos ausgepolstert sind. Die Adlereltern füttern das Junge. Wenn das Adlerjunge aber flügge wird (also in dem Alter ist, dass es bald fliegen kann), dann wird es häufig mit der Beute der Adlereltern gelockt. Die Adlereltern lassen die Beute zum Beispiel neben dem Nest hinabfallen. Dadurch wird das Adlerjunge sehr hungrig und erkennt, dass es das bequeme Nest verlassen und Fliegen lernen muss, um sich selbst Nahrung zu beschaffen. Das Adlerjunge macht nun die ersten Flugversuche: Es beginnt immer wieder, mit den Flügeln auf- und ab zu flattern. Dabei wird es aber auch von Windstößen immer wieder mal ein Stück hochgehoben. Zwar nur ein paar Zentimeter über dem Nest, aber immerhin schon in der Luft!
Erst nach mehreren Versuchen verlässt das Adlerjunge das Nest und fliegt, noch sehr unbeholfen, kurze Strecken. Bei diesen Versuchen kommt es vor, dass es auch mal fällt und sich wieder “aufrappeln” muss, um es erneut zu versuchen.
Manche Beobachter berichten aber auch, dass die Adlereltern das “Polster” (Gras, Moos etc.) aus dem Nest entfernen. So wird es dem Adlerjungen unbequem. Und manchmal schubst eines der Adlereltern selbst das Adlerjunge an den Rand des Nests oder sogar aus dem Nest heraus. Das Adlerjunge fällt und wird dann von einem der Adlereltern aufgefangen. Das Adlerjunge ruht dann auf den Schwingen des Adlers und wird von ihm wieder zum Nest emporgetragen. Dort beginnt dann diese “Flugübung” von neuem: Das Adlerjunge wird wieder aus dem Nest gestoßen, es fällt – und lernt nach und nach, selbst zu fliegen.
Ein Adler erlernt das Fliegen meistens wenn er in einem Alter von etwa 2-3 Monaten ist. Erst nach weiteren ca. 5 Monaten verlässt der junge Adler das Revier seiner Eltern und fliegt größere Strecken (so wird es z.B. beim Steinadler beschrieben, siehe Wikipedia-Artikel).
Was er dann als Nächstes lernen muss, ist das selbständige Jagen seiner Beute.

Das ist für uns auch ein Bild dafür, dass das “Fliegenlernen” ein Prozess ist. Manches braucht länger und gelingt uns nicht immer auf Anhieb. Aber Gott ermutigt uns, aus unserer Komfortzone, unserem “warmen Nest” herauszukommen – und zu fliegen! Der Heilige Geist drängt uns dazu, mit geistlichem Hunger nach Mehr von Ihm. Geistlicher Hunger treibt Dich dazu, dass Du “Fliegen” willst. Und vielleicht gibt Er Dir dazu auch einen “Schubs”, um Dir zu helfen, wenn Dir der Mut fehlt. Aber das macht Er, weil Er Dich liebt und weil Er will, dass Du das “Fliegen” lernst.

Der Adler nutzt Aufwinde, um höher zu steigen

Der Adler nutzt den Wind, um mit ihm in der Luft zu gleiten. Und mit der nächsten Windströmung schwebt er erneut wieder nach oben. Dadurch hat er einen sehr geringen Energieaufwand.

Das ist zum einen ein Bild für uns, dass wir uns vom “Wind des Heiligen Geistes” tragen lassen sollen. Das heißt, aus Seiner Kraft, nicht aus unserer eigenen Kraft zu leben und zu wirken.
Es ist aber auch ein Bild dafür, dass wir die “Stürme” im Leben wie auf einem “Surfbrett” gebrauchen sollten. Entweder lassen wir uns von den “Stürmen” niederdrücken oder wir gebrauchen unsere “Flügel”, um uns vom Heiligen Geist höher in Seine Gegenwart tragen zu lassen.

Der Adler hat eine herausragende Sehschärfe

Der Adler hat einen so hervorragenden Sehsinn, dass er selbst aus großer Höhe die Details der unter ihm liegenden Landschaft (wie z.B. seine Beute) sehen kann.

Das ist zum einen ein Bild für uns, dass wir uns in Gottes Gegenwart positionieren müssen. Von dort aus können wir die Umstände (besonders bei negativen Ereignissen) aus Gottes Sicht sehen, sozusagen aus der “Adlerperspektive”. Dort kann Gott uns Details zeigen, die wir “von unten”, mit unserer menschlichen Sicht, nicht gesehen hätten. “Von oben” können wir von Gott die Pläne empfangen, die wir umsetzen sollen. Oder, je nachdem, auch Seine Pläne herabsprechen, dass sie in Existenz kommen.

Weiteres über Adler in Verbindung mit dem Glauben findest Du auch im Artikel Ein Glaube wie Adlerflügel” (von Sandy Warner).

 

Fallen gehört zum Fliegen lernen dazu, 
aber bleib nicht liegen!

Genauso wie der Adler nicht sofort das Fliegen lernt, so ist das “geistliche Fliegen” auch für uns ein Lernprozess.
Wie wir gehört haben, lernt der Adler das Fliegen auf zwei Arten: Entweder erkennt er, dass es Zeit wird, das Fliegen zu lernen und beginnt die ersten zaghaften Flugversuche… Oder eines der Adlereltern schubst ihn aus dem Nest und durch das Fallen lernt das Adlerjunge nach und nach das Fliegen…

Auf welche Art wir das “Fliegen” lernen, kann also unterschiedlich aussehen. Aber egal auf welche der zwei Arten es geschieht: Gott selbst wird Dich immer wieder auffangen! Und Er selbst “fliegt” mit Dir! Wenn Du Sein Kind bist, dann ist Er doch sogar in Dir! Und Er macht Dir im Innern den Mut, es erneut zu versuchen…

Die Adlereltern geben ihrem Kind zuerst Nestwärme und dann, wenn es älter geworden ist, lehren sie es zu fliegen. Gott will uns auch Beides geben. Und in Beidem gibt Er uns Seinen Trost und Seinen Halt.
Und Er weiß auch, wann es in einem bestimmten Bereich für Dich dran ist, das “Fliegen” zu lernen. Bei Ihm geht es um geistliche Reife, nicht um physische Reife. Das geistliche Wachstum geschieht im Innern.

Dieser Zuspruch von Gott, dass Er uns wie auf Adlerflügeln trägt, steht sogar in der Bibel:

“Denn das Teil des Herrn ist sein Volk; Jakob ist das Los seines Erbteils. Er hat ihn in der Wüste gefunden, in der Öde, im Geheul der Wildnis. Er umgab ihn, gab acht auf ihn, er behütete ihn wie seinen Augapfel, wie ein Adler seine Nestbrut aufscheucht, über seinen Jungen schwebt, seine Flügel ausbreitet, sie aufnimmt, sie auf seinen Schwingen trägt.”
(5. Mose 32,9-11 SLT)

Und dieser Zuspruch steht im Neuen Bund nicht nur für Seine Kinder aus Israel, sondern für Sein Volk der Kinder Gottes, die Ihn in ihr Herz eingeladen haben!
Du kannst Ihm daher vertrauen, dass Er Dich auch auffängt, wenn Du mal fällst. Der oft genannte Spruch “Du kannst nie tiefer fallen als in Gottes Hände” ist nicht nur ein Spruch, sondern Seine sichere Zusage an Dich.

Jahreslosung 2016 Ich will Euch troesten Jesaja 66 13Zu “fallen” und dann auch “wieder aufzustehen” ist also ein normaler Prozess. Du solltest nie denken, dass es nur Dir so gehen würde. Es ist normal, wenn man mal Fehler macht. Niemand von uns ist perfekt. Wichtig ist, dass Du nicht entmutigt liegen bleibst, sondern Dich von Jesus wieder “zurück auf den “Berg” tragen lässt.

Dazu ein tröstender Zuspruch, der auch die Jahreslosung 2016 ist:

“Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.”
(aus Jesaja 66,13 LUT 84)

Gott selbst, Er als Person, will uns trösten! Er zeigt uns das Bild einer liebevollen Mutter, die ihr Kind tröstet. Aber nicht jeder hat oder hatte eine Mutter oder einen Vater, die oder der sich liebevoll um einen kümmert. Wenn es Dir so geht, dann glaube: Gott gibt Dir einen größeren Trost, als es eine menschliche Mutter oder ein menschlicher Vater geben könnte! In Psalm 27,10 (SLT) heißt es auch: “Wenn auch mein Vater und meine Mutter mich verlassen, so nimmt doch der Herr mich auf.”

Der ganze Vers aus Jesaja 66,13 (LUT 84) lautet: “Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden.” In anderen Bibelübersetzungen heißt es auch “in Jerusalem”.
Mit Jerusalem ist im Neuen Bund aber das Himmlische Jerusalem, unser wahres Zuhause im Himmel, gemeint. Dort kommen wir nicht erst hin wenn wir sterben, denn wir sind im Geist schon dort (s. z.B. Epheser 1,3; Epheser 2,6; ).
Auch in Hebräer 12,22-24 (SLT) heißt es:

“sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln, zu der Festversammlung und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten, und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zu dem Blut der Besprengung, das Besseres redet als [das Blut] Abels.”
(Hebräer 12,22-24 SLT)

Wenn wir also an oder in Jerusalem getröstet werden, wo werden wir dann jetzt getröstet? In Gottes Gegenwart, bei Gott selbst!

“So laßt uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!”
(Hebräer 4,16 SLT)

Finde Deinen Zugang in Gottes Gegenwart! Das kann zum Beispiel im Gebet oder auch Sprachengebet, bei Lobpreismusik oder ohne Musik im Stillen, beim Spazierengehen, im Sitzen, Stehen, Liegen etc. sein. Wenn Du noch nicht weißt, wie Du in Seine Nähe kommst, dann begib Dich am Besten erstmal in die Position, wo es Dir am leichtesten fällt.
Und von der Position aus, “aus der Adlerperspektive” fällt es Dir auch leichter, Sein Reden wahrzunehmen. Zum Beispiel über Bilder, Visionen, Bibelstellen, gedanklich hörbare Worte (Siehe dazu auch dieser Artikel: “Wie spricht Gott zu mir?”).

Das ist eine geistliche Wahrheit und Realität! Wir müssen nicht auf den Tod oder auf eine Entrückung warten, bis wir erst dann Gott erleben. Wir können Ihn (stückweise) schon jetzt, inmitten dieser Welt erleben. Denn Er selbst hat (wenn wir Jesus unser Leben übergeben haben) in uns Wohnung genommen (s. Johannes 14,23; Johannes 17,20-21).

Wir sind als Kinder Gottes zwar in der Welt, aber nicht von der Welt (s. Johannes 8,23; Johannes 14,16-17; Römer 12,1-2). Verinnerliche das mal: Das heißt, Du bist oben und nicht unten!

Es ist also weder abgehoben noch überheblich. Es ist unsere himmlische Identität, als Kinder Gottes!

(Unter diesem Artikel findest Du den kurzen Abschnitt mit der Auslegung zur Jahreslosung 2016: Prophetische Gedanken zur Jahreslosung 2016)

Es geht auch nicht darum, stolz zu werden. Wir sind alle aus Gnade gerettet und nicht aus eigenen Werken (s. Epheser 2,8-10). Auch die (Geistes-)Gaben und Berufungen gibt uns Gott aus Gnade. Um Demut zu haben hilft es, sich auch die Gnade wieder mehr zu verinnerlichen.

Es ist aber keine Demut, das “Fliegen” sein zu lassen und sich sozusagen selbst oder anderen “die Flügel zu stutzen”. Was Gott uns gegeben hat, dürfen und sollen wir auch gebrauchen. Im Gleichnis von den anvertrauten Talenten (in Matthäus 25,14-30) war es auch keine demütige Reaktion von dem Knecht, dass er sein Talent vergraben hat.


Ergreife das Neue von Gott und lerne zu fliegen

Jeder Christ hat von Gott diese “Flügel” bekommen. Wie man diese Flügel gebraucht, kann bei jedem Einzelnen unterschiedlich aussehen. Aber das “geistliche Fliegen” liegt in unserer Natur, wie das Fliegen beim Adler. Wir sind keine Pinguine, die zwar Flügel haben, aber damit nicht fliegen können und die auch trotz Anstrengung nicht fliegen werden. Gott hat uns Flügel gegeben, mit denen wir auch fliegen können, jeder von uns.

Tröstlich ist es auch, dass Gott Dich nicht einfach nur zu etwas beruft, sondern dass Er Dich auch dazu befähigt (hat). Wenn Er will, dass Du in einem Bereich fliegst, dann weiß Er, dass Du es auch kannst. Gott glaubt an Dich! Du brauchst und sollst nicht versuchen, aus eigener Kraft fliegen zu können. Der Heilige Geist selbst will Dir immer wieder neue Kraft geben:

“Weißt du es denn nicht, hast du es denn nicht gehört? Der ewige Gott, der Herr, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt; sein Verstand ist unerschöpflich! Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Knaben werden müde und matt, und junge Männer straucheln und fallen; aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden.”
(Jesaja 40,28-31 SLT)

Und wie schon gesagt:
“Fliegen zu lernen” heißt nicht unbedingt, dass Du überhaupt nicht fliegen kannst. “Fliegen zu lernen” heißt, es in den Bereichen zu lernen, in denen Du noch nicht fliegst und wo Gott Dir damit helfen will. Jeder Christ hat Bereiche, wo er mit Gottes Hilfe (und mit Gottes Kraft) fliegen lernen kann. Schon jede einzelne Offenbarung oder Erkenntnis von Gott, die Dich in Seine Freiheit führt, ist ein Fliegen. Du kannst mit Ihm immer und immer wieder höher fliegen.

Wir haben hier ein paar Fragen für Dich, die Du im persönlichen Dialog mit Gott beantworten und aufschreiben kannst:

Nimm Dir dazu ruhig die Zeit, die Du dazu brauchst.
Es kann sein, dass Du schon während dem Lesen dazu prophetische Eindrücke bekommst. Es kann aber auch sein, dass Du bei manchen Fragen erst später Antworten von Gott bekommst. Aber sei offen, dass Er zu Dir darüber sprechen darf.

Das Wichtigste ist dabei in erster Linie: Finde Deinen Zugang in Gottes Gegenwart! Das kann zum Beispiel im Gebet oder auch Sprachengebet, bei Lobpreismusik oder ohne Musik im Stillen, beim Spazierengehen, im Sitzen, Stehen, Liegen etc. sein. Wenn Du noch nicht weißt, wie Du in Seine Nähe kommst, dann begib Dich am Besten erstmal in die Position, wo es Dir am leichtesten fällt.
Und von der Position aus, “aus der Adlerperspektive” fällt es Dir auch leichter, Sein Reden wahrzunehmen. Zum Beispiel über Bilder, Visionen, Bibelstellen, gedanklich hörbare Worte (Siehe dazu auch dieser Artikel: “Wie spricht Gott zu mir?”).

In der Audiodatei (am Artikelanfang verlinkt) gibt es bei diesen Abschnitten mit den Fragen auch die Möglichkeit, in der Zeit auf Gott zu hören. Es gibt für jede Frage ca. 3 Minuten Zeit und wer länger Zeit braucht, kann die Aufnahme solange anhalten.

Frage Gott: “Was bedeutet ‘Fliegen zu lernen’?”
(Welche Eindrücke zeigt Gott Dir persönlich zum “Fliegen”?)

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Frage Gott: “In welchen Bereichen kann ich schon ‘fliegen’?”

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Frage Gott: “In welchen Bereichen soll ich ‘lernen zu fliegen’?”

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Frage Gott: “In welchen Bereichen kann ich andere lehren zu ‘fliegen’?”
(Frage Ihn dazu auch, ob Er Dir konkrete Personen zeigt, denen Du anbieten kannst, ihnen geistlich zu helfen)

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Frage Gott: “In welchen Bereichen kann ich von anderen lernen zu ‘fliegen’?”
(Frage Ihn dazu auch, ob Er Dir konkrete Personen zeigt, von denen Du geistlich lernen kannst)

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Frage Gott: “Was sind die nächsten konkreten Schritte, die Du mit mir gehen willst?”

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Und wenn Er Dir noch keine dieser Fragen beantwortet, dann ist das auch erstmal in Ordnung.

Frage Ihn doch dann: “Was möchtest Du mir jetzt gerade sagen?”

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Der Feind will sehen, dass Du nur fällst und liegen bleibst.

Aber hab Glauben, dass Du mit Gott FLIEGEN kannst und wirst!

“Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat!
Der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Gebrechen;
der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit;
der dein Alter mit Gutem sättigt, daß du wieder jung wirst wie ein Adler.”
(Psalm 103,2-5 SLT)

Lerne zu fliegen! Prophetie fuer 2016

Hier noch ein schönes Wortspiel auf Englisch: “The Father has already given you the feathers of faith. So spread your wings and fly!”
Auf Deutsch: Der Vater hat Dir schon die Federn des Glaubens gegeben. Also breite Deine Flügel aus und flieg!

Jetzt zum Schluss findest Du noch ein paar weitere Tipps…

Ergänzende Artikel, die hilfreich sein können:

  • Geistliche Kämpfe
    (Ein Teil der Themenreihe über Berufung. Darüber, dass das Leben in Deiner Berufung geistliche Kämpfe mit sich bringt und wie Du damit umgehen kannst)

 

 Breite Deine Fluegel aus Berufen


Was hat Gott mit Dir in 2016 vor?

  • Bitte prüfe die Eindrücke in diesem Artikel für Dich persönlich! Frage Gott, ob etwas davon auf Dich zutrifft.
  • Wenn Du Eindrücke zum Neuen Jahr bekommen hast, dann kannst Du diese gerne als Kommentar unter diesen Artikel stellen! So können wir die Eindrücke zusammentragen. Weil jeder Stückwerk erkennt (s. 1. Korinther 13,9). Bestimmt ergänzt sich einiges, es können aber auch Eindrücke zu einem anderen Thema (zum neuen Jahr) kommen.
    Wenn Du etwas von Gott zum Weitergeben bekommen hast, halte es nicht zurück – teile es doch dann gerne mit, so dass wir uns gegenseitig ermutigen und helfen können.

 

Feather of Faith

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Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte (s. 1. Thessalonicher 5,20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was “Prüfen bedeutet und Umgang mit Eindrücken.

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Zum Jahresrückblick 2015

Weil es evtl. mit dem E-Mail-Abo vorhin nicht funktioniert hat, schicke ich hier den Link zum Jahresrückblick 2015 einfach nochmal.

Klickt dazu auf den Titel, um den Artikel zu lesen:

 

LG Julia

Categories: Neue Artikel

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