Beiträge mit dem Schlagwort: Reformation

Zum Reformationstag 2017: Die Reformation ist nicht vorbei!

In unserer Jahresprophetie 2017 „Brautzeit und Bauzeit“ haben wir schon etwas zu dem Thema „500 Jahre Reformation durch Martin Luther“ geschrieben, da im Jahr 2017 das 500jährige Jubiläum der Reformation ist. In dem Artikel der Jahresprophetie geht es auch allgemein darum, dass Gottes Reformation noch nicht vorbei ist. Hier findest Du den Link zum Artikel: Prophetie für 2017: „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit): https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

In diesem Artikel „Die Reformation ist nicht vorbei!“ geht es darum, dass Gottes Reformationspläne noch nicht abgeschlossen sind und dass die Reformation mit uns allen noch weitergeht. Wir haben dazu ein kurzes Video erstellt.

Weiter unten findest Du noch mehr dazu in Textform mit weiterführenden Links.

Zum Video:
(Externer Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=STclEMxq8PM )

Die Reformation ist nicht vorbei! Sie geht noch weiter, indem wir uns durch den Heiligen Geist reformieren und transformieren lassen. Das beeinflusst dann auch andere Menschen, den Leib Christi, das Land und die ganze Schöpfung.

 

Grundlage ist die Geburt von Neuem und die Beziehung zu Jesus. In Seiner Gegenwart erfahren wir Gottes Liebe und Vergebung. Wir erfahren Gottes Gnade und Seine bedingungslose Annahme.

JESUS kennenlernen: Lebensübergabe und Nachfolge: https://prophetenschule.org/jesus-persoenlich-erleben/

#2 Beziehung zu Jesus (Mini-Input zur Lehreinheit „Lebe in Deiner Berufung“): https://prophetenschule.org/2014/05/08/2-beziehung-zu-jesus-mini-input-lebe-in-deiner-berufung/

 

Und natürlich brauchen wir die Taufe im Heiligen Geist damit wir in der Kraft Gottes dienen und leben können.

Gebet für Geistestaufe und Sprachengebet: https://prophetenschule.org/geistestaufe-sprachengebet/

Themenseite: Das Wirken des Heiligen Geistes (Geistesgaben etc.): https://prophetenschule.org/wirken-des-heiligen-geistes-mp3-christliche-audiodateien-kostenlos/

 

Es ist wichtig, dass wir himmlische Brautzeit(en) mit Jesus haben und dann praktisch auf der Erde umsetzen, was Er uns zeigt. Das ist dann die Bauzeit.

Prophetie für 2017: „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit): https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

 

Dazu ist es wichtig, dass wir Gottes Stimme hören.

JESU Schafe hören Seine Stimme!: https://prophetenschule.org/2013/03/12/jesu-schafe-horen-seine-stimme/

Weitere Artikel zum Thema „Gottes Stimme hören“ findest Du auf der Unterseite „Übersicht: Lehre über Prophetie und Gottes Reden“: https://prophetenschule.org/ubersicht-lehre-uber-prophetie/

 

Und dann ist es wichtig, dass wir unsere Berufung kennenlernen und darin leben.

Themenreihe BERUFUNG: Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben und wie Du darin leben kannst: https://prophetenschule.org/themenreihe-berufung/

Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben! (Kostenloses E-Book): https://prophetenschule.org/2014/02/10/entdecke-gottes-berufung-fuer-dein-leben-kostenloses-e-book/

 

Und das bedeutet auch, Jesus nachzufolgen und Zeit mit Ihm zu verbringen. Es bedeutet auch, sich immer wieder vom Heiligen Geist füllen zu lassen und im Geist zu leben bzw. vom Heiligen Geist geleitet zu werden. Es bedeutet auch, dass wir uns von Jesus verändern lassen.

Siehe dazu auch unsere Themenseite zu Nachfolge und Jüngerschaft:

JESUS nachfolgen: Impulse für die Nachfolge und Jüngerschaft: https://prophetenschule.org/juengerschaft/

Wie Du Dich immer wieder vom Heiligen Geist erfüllen lassen kannst: https://prophetenschule.org/2016/05/16/wie-du-dich-immer-wieder-vom-heiligen-geist-erfullen-lassen-kannst/

#7 Leben im Geist (Mini-Input zur Lehreinheit „Lebe in Deiner Berufung“): https://prophetenschule.org/2014/06/11/leben-im-geist-mini-input-zur-lehreinheit-lebe-in-deiner-berufung/

 

Wenn jeder, der zu Jesus gehört, mehr und mehr in der Kraft des Heiligen Geistes lebt, Jesus nachfolgt, sich verändern lässt und in seiner Berufung lebt, dann folgen daraus Reformation und Transformation.

 

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Prophetie für 2017: „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)

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prophetie-fuer-2017 Weitere Prophetien für Deutschland findest Du hier.

Prophetische Eindrücke für Deutschland kannst Du auf der Austausch-Seite für Leser: Prophetische Eindrücke für Deutschland öffentlich mitteilen.

Und wenn Du prophetische Eindrücke zum Neuen Jahr hast, dann kannst Du sie gerne unter diesem Artikel als Kommentar schreiben.

Wir beten, dass diese Botschaft für das Neue Jahr eine praktische Hilfe für jeden Leser ist. Gott kann zu jedem selbst sprechen und ihm zeigen, was für ihn persönlich gerade dran ist.

Inhaltsverzeichnis

  • Zu den letzten 3 Jahren: 2014, 2015 und 2016
      • Die Artikel mit den Jahresprophetien der letzten 3 Jahre
    • Was 2017 sonst noch sein wird
      • Das Jahr 2017 ist in der hebräischen/jüdischen Zeitrechnung das Jahr 5777
      • 24.09.2017: Die Bundestagswahl in Deutschland
      • 31. Oktober 2017: 500 Jahre seit der Reformation durch Martin Luther
  • Jetzt zur Prophetie für 2017: B(r)au(t)zeit (Brautzeit und Bauzeit)
    • „Brautzeit“ und „Bauzeit“: Was diese zwei Wörter bedeuten
    • Was bedeutet „Brautzeit“?
      • Wer ist die Braut?
      • Bist Du auch Seine Braut?
      • Die neue Identität als Braut
      • Das neue Leben als Braut
      • Ist die Braut „bereit“ für den Bräutigam?
        • 1.) Bereit-Sein, wenn Jesus wiedergekommen ist:
        • 2.) Bereit-Sein, damit Jesus wiederkommen kann:
      • Die Beziehung zwischen Braut und Bräutigam
      • Was „Brautzeit“ sonst noch und für Dich persönlich bedeutet
    • Und was bedeutet „Bauzeit“?
      • Gott gebraucht Dich aus Gnade
      • Was ist das Fundament, auf dem gebaut werden soll?
      • Was soll „gebaut“ werden?
      • Es geht um die Werke, die Gott für Dich vorbereitet hat
      • Und es geht auch um die Reihenfolge der Werke
      • Es geht nicht nur ums Bauen, sondern manchmal auch ums Abreißen
      • Die Gemeinschaft mit Jesus nicht vernachlässigen
      • Was „Bauzeit“ für Dich persönlich bedeutet
    • Zusammenfassung von Brautzeit UND Bauzeit:
      Der Strom Gottes, der in die Welt fließt

      • Beispiele zu Brautzeit und Bauzeit (bzw. zum Strom) in der Bibel
      • Hier ein paar praktische Beispiele, was das geistlich gesehen bedeuten kann:
    • Persönliche Fragen, die Du Gott stellen kannst
      • 1.) Fragen zu „Brautzeit“
      • 2.) Fragen zu „Bauzeit“
    • Ergänzende Artikel, die hilfreich sein können:
      • Die Artikel mit den Jahresprophetien der letzten 3 Jahre:
      • Die Links vom Abschnitt „Was in 2017 sonst noch sein wird“:
      • Artikel zum Thema „Brautzeit“:
      • Artikel zum Thema „Bauzeit“:
      • Artikel zum Thema „Strom“:
    • Was hat Gott mit Dir in 2017 vor?

 

Prophetie für 2017:
„B(r)au(t)zeit

(Brautzeit und Bauzeit)

Erst einmal eine Entschuldigung, dass es diesmal mit der Jahresprophetie so lange gedauert hat. Dieses Jahr hat es mit dem Artikel der Jahresprophetie länger gedauert, als in den vorigen Jahren. Denn diesmal wurde die Jahresprophetie einiges ausführlicher als die vorigen Jahresprophetien. Davor waren wir beim Schreiben der früheren Jahresprophetien nie so stark abgelenkt worden wie mit dieser. Das liegt ganz bestimmt auch daran, dass es diesmal ganz stark um eine Botschaft geht, die das Zentralste ist. Dazu aber später mehr…

Zu den letzten 3 Jahren:
2014, 2015 und 2016

Für 2017 haben wir die Worte „Brautzeit und Bauzeit“ bekommen. Das werden wir später noch ausführen und erklären, was das bedeutet. Aber bevor es um die Botschaft für 2017 geht, möchten wir zuerst noch etwas zu den letzten 3 Jahren sagen: 2014, 2015 und 2016. Wir glauben nämlich, dass diese drei Jahre sehr entscheidend für das neue Jahr, für die Gegenwart und Zukunft sind.
Manchmal ist es wichtig, nochmal einen Blick auf die Vergangenheit zu werfen. Und zwar dann, wenn Gott uns damit etwas lehren und uns ermutigen will.

Prüfe das auch selbst, ob Gott dazu auch zu Dir spricht und Dir darin auch etwas für Dich persönlich, Dein Umfeld, Deine Berufung etc. zeigen will. Und wie schon gesagt: Wir können auch nur unseren Teil weitergeben, von dem wir glauben, es dazu von Gott bekommen zu haben. Wir erkennen alle Stückwerk (s. 1. Korinther 13,9) und wir sollen alles prüfen (s. 1. Thessalonicher 5,20-21). Auch wenn wir uns damit wiederholen: Du kannst Gott auch dazu fragen und Dir von Ihm dazu selbst eine Offenbarung von Ihm geben lassen. Das ist sehr wichtig, dass jeder auch selbst Gottes Stimme hört (oder von Ihm im Geist sieht) und jeder Christ ist dazu in der Lage (s. z.B. Johannes 10,27).

Diesen Internetdienst haben wir schon seit 2011. Seitdem haben wir vieles erlebt. Aber wir haben die Angriffe, aber auch die Aufbrüche nie so stark empfunden wie seit 2014. Aber nicht allein wegen dem was wir selbst wahrnehmen, sondern auch wegen dem was wir von anderen Christen gehört, erlebt und im Weltgeschehen gesehen haben und noch sehen. Auch deshalb glauben wir, dass in den letzten drei Jahren mehr passiert ist als in den Jahren davor. Davon sind wir überzeugt und das ist es, was uns seit den letzten drei Jahren beschäftigt:

In 2014 bekamen wir für das neue Jahr und für die Zeit darüber hinaus die Worte „Das goldene Zeitalter“. Es geht darum, dass Gott Neues und noch Größeres durch uns, Seine Kinder, tun will. In dem Jahr haben wir auch das kostenlose E-Book bzw. Textdokument „Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben“ und weitere Beiträge zum Thema Berufung veröffentlicht. Wir und viele andere Christen waren richtig in „Aufbruchstimmung“. Und das war auch richtig so. Und trotzdem gilt diese Zeit noch immer für heute, deshalb hieß es in der Prophetie für 2014 ja auch: „…und für die Zeit darüber hinaus“.
In 2014 ging es in unserem Artikel mit großem Schwerpunkt um Deutschland. Es geht darum, dass Gott eine gute Zukunft für Deutschland hat und Er gute Pläne hat. Und es geht u.a. auch um die Reformation, also um das geistliche Erbe (z.B. Geistesgaben usw.), die so lange verschüttet gewesen waren, aber immer noch da sind. Das glauben wir noch immer ganz fest, dass das Gottes Absichten sind. Und das mit dem „goldenen Zeitalter“ betrifft ja nicht nur Deutschland, sondern auch andere Länder, also die ganze Welt.

Vielleicht können manche von Euch es nicht mehr hören, aber es ist noch immer aktuell. Die letzten 2 Jahre haben wir deshalb immer wieder als Ermutigung an die Prophetie von 2014 erinnert.

Und jetzt zu diesen letzten 2 Jahren: 2015 und 2016. In den 2 Jahren hat der Feind versucht – oft mit Erfolg – unsere Sicht auf Gottes Pläne zu verstellen.

In 2015 bekamen wir für das neue Jahr das Wort „Beschleunigung“. Wir glauben, dass wir das auch so richtig gehört haben. Es geht darum, dass Gott die neuen Dinge, die Er mit uns (also mit allen Seinen Kindern) begonnen hat, beschleunigen will. Er will Wachstum hineinbringen.
Und in dem Jahr wurde dann gleichzeitig noch mehr sichtbar, dass auch der Feind seine falschen Pläne beschleunigt hat. In 2015 wurde das vermehrt sichtbar, dass sich der islamische Terror auf der gesamten Welt ausgebreitet hat. Und durch den Terror entstanden vermehrt Angst, dann Wut und Hass. Durch diese dunklen Pläne hat der Feind es geschafft, bei vielen von uns die Sicht auf Gottes gute Pläne zu verstellen.
Durch den Terror flüchteten viele Menschen nach Europa, vor allem nach Deutschland. So kam es 2015 dann zu der „Flüchtlingskrise“. Und ganz kurz und konkret zu den Flüchtlingen: Gott liebt alle Menschen. Der größte Teil der Flüchtlinge sind Menschen, die vor dem islamischen Terror geflohen sind. Hier in Deutschland können sie jetzt (hoffentlich) echte Nächstenliebe erfahren. Jesus ruft uns zu Nächstenliebe und zu Feindesliebe auf (s. z.B. Matthäus 22,34-40; Lukas 6,27-28). Und Gott will, dass alle Menschen die Chance bekommen, Ihn anzunehmen und gerettet zu werden (s. z.B. Johannes 3,16; 1. Timotheus 2,4). Der Feind wollte zerstören, aber Gottes Plan ist Rettung. Viele Menschen können jetzt gerettet werden, wenn sie Jesus annehmen! Wir glauben, dass das Gottes Sicht ist. Und wenn wir das aus der Sicht sehen, dann ist das eine Hoffnung und große Ermutigung!
Und viele Flüchtlinge haben sich schon echt zu Jesus bekehrt. An vielen ist ein echtes Wirken Gottes zu erkennen. Gottes Willen ist es, diese Menschen in Seine Pläne mit reinzunehmen und Segen durch sie zu bringen. Durch die Ernte unter den Flüchtlingen haben viele Kirchen einen Anschub bekommen, sie wurden quasi „wachgerüttelt“ und sind wieder mehr in tätiger Nächstenliebe und Evangelisation aktiv. Aber auch einzelne Christen haben ihre Berufung in genau diesem Erntefeld entdeckt.

In 2016 bekamen wir den Satz „Learn to fly!“ („Lerne zu fliegen!“). Es geht darum, mit dem, was Gott Dir gegeben hat, sozusagen „geistlich zu fliegen“. Das kann vieles beinhalten, z.B. Deine Berufung und die Gaben, die Gott Dir gegeben hat. Aber es bedeutet auch, im Geist über den Umständen zu stehen und diese aus Gottes Sicht zu sehen, aus der „Adlerperspektive“.
Auch in dem Jahr war die Terrorangst auf der ganzen Welt verbreitet und die Welt wurde häufig von Terroranschlägen erschüttert. Dass das häufiger als die letzten Jahre zuvor war, kann jeder erkennen. Und das ist es wieder, was der Feind tun wollte: Er wollte Gottes gute Pläne mit Dunkelheit verschleiern und den Menschen einreden, es würde auf der Welt nicht besser sondern schlechter werden. Selbst wenn es solche Zeiten gibt, in denen es schlechter geworden ist, will Gott IMMER etwas Gutes darin machen. Terror, Angst, Wut und Hass kommen nicht von Gott. Aber alle guten Gaben und das Gute selbst kommen von Gott:

„Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel.“
(Jakobus 1,17 SLT)

Die Zusammenfassung von 2014 bis 2017 ist also:
Schau auf Gottes gute Pläne!

Was hast Du in 2014 oder in den letzten paar Jahren von Gott an Verheißungen bekommen? Woran will Er Dich wieder erinnern und Dich ermutigen weiterzugehen?

Zu diesen und weiteren Fragen findest Du auch später noch, am Ende des Artikels, einen Abschnitt mit dem Titel „Persönliche Fragen, die Du Gott stellen kannst“.

Wenn Du magst, dann kannst Du Dir auch die Artikel zu den Jahresprophetien der letzten 3 Jahre nochmal ansehen.

Die Artikel mit den Jahresprophetien der letzten 3 Jahre:

  • Weitere Jahresprophetien, auch ältere, findest Du auf der Unterseite vom Artikel-Archiv verlinkt

Was 2017 sonst noch sein wird 

Im Folgenden wollen wir uns ein paar entscheidende Ereignisse ansehen, die in 2017 sein werden und über die jeder von uns auch beten und Gott selbst dazu fragen kann. Es ist wichtig, dass wir uns Gottes Sichtweise dazu geben lassen.

Bei manchen der folgenden Ereignisse geht es um ein Jubiläum oder um eine einmalig vorkommende, besondere Jahreszahl. Wir erwähnen das auch deshalb, weil Gott oft durch Zahlen spricht. Zahlensymboliken ziehen sich durch die gesamte Bibel.
Wir wollen das kurz am Beispiel der Zahl 3 veranschaulichen. Die Zahl 3 steht meistens für die Dreieinigkeit und für die Auferstehung und deutet auch auf Einheit hin. Dazu ein paar Beispiele aus der Bibel: Jona war „drei Tage und drei Nächte“ im Bauch des Fisches (s. Jona 2,2), bevor er zu Gott rief, und wieder in Gottes Plan kam, was dann dazu führte, dass durch seine Predigt ganz Ninive zu Gott umkehrte und etliche Menschen gerettet wurden. Jesus war bei Seiner Taufe ungefähr 30 Jahre alt (s. Lukas 3,23). Die Dreieinigkeit Gottes wurde bei Jesu Taufe auf Erden offenbar (s. Matthäus 3,16-17). Jesus wirkte 3,5 Jahre (was man anhand der Ereignisse im Neuen Testament ableiten kann), bevor Er am Kreuz starb. Jesus greift die Symbolik vom „Zeichen des Jona“ auf: Jona war „drei Tage und drei Nächte“ im Bauch des Fisches und Jesus war nach der Kreuzigung „drei Tage und drei Nächte“ im Grab (s. Matthäus 12,40) bevor Er „am dritten Tag“ wieder auferstand (s. Apostelgeschichte 10,40). Gottes Gemeinde, Christi Leib, wurde „zur dritten Stunde“ gegründet, als der Heilige Geist auf die Versammlung fiel und es wurden an dem Tag 3.000 Seelen gerettet (s. Apostelgeschichte 2,15 und 41). Im Prediger 4,12 lesen wir von der „dreifachen Schnur“, die nicht leicht zu zerreißen ist. Zuvor, in den Versen 8-11, lesen wir über die Verbindung von zwei Menschen, was vor allem auf die Ehe und die Gemeinde hindeutet. Und diese Einheit von Menschen bildet dann zusammen mit Gott in der Mitte die „dreifache Schnur“. Und Jesus sagt in Matthäus 18,19-20 (SLT): „[…] Wenn zwei von euch auf Erden übereinkommen über irgendeine Sache, für die sie bitten wollen, so soll sie ihnen zuteilwerden von meinem Vater im Himmel. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“

Vielleicht sind manche Zahlensymboliken auch für dieses Jahr von Bedeutung. Natürlich heißt das nicht, dass Gott immer durch jede Zahl oder nur durch Zahlen sprechen würde. Da es aber doch häufig vorkommt, wollen wir das so mal stehen lassen. Manche Zahlensymboliken können auch unterschiedliche Bedeutungen haben, deshalb müssen wir Gott um Weisheit und um Sein Reden bitten.

Wir erinnern uns daran, dass in 2014 auch ein paar entscheidende Ereignisse waren und dass das Jahr 2014 selbst von größerer Bedeutung war. Dazu haben wir ja vorhin in der Einleitung von diesem Artikel schon einiges zu den letzten 3 Jahren gesagt. 2014 war wie eine Ausrichtung für die kommende Zeit. Prüft es selbst, wie alles andere auch, aber unser Eindruck ist, dass es jetzt in 2017 ähnlich ist.

Wir wollen diese Ereignisse größtenteils nur kurz erwähnen und nicht viel dazu ausführen. In dieser Jahresbotschaft soll es nämlich vor allem um das Thema gehen, das wir dazu bekommen haben: „Brautzeit“ und „Bauzeit“. Deshalb wollen wir zu diesen Ereignissen nicht zu viel schreiben. Falls wir später noch den Eindruck haben, etwas mehr dazu zu schreiben, dann werden wir evtl. noch einen weiteren Artikel dazu veröffentlichen.
Fragt Gott auch selbst zu den Ereignissen. Vielleicht zeigt Er Euch auch etwas dazu. Und wenn ja, dann fragt Ihn auch, ob Ihr es öffentlich weitergeben sollt, z.B. als Kommentar unter diesem Artikel. Vielleicht wird manches erst später klarer. Und wir erkennen ja alle Stückwerk (s. 1. Korinther 13,9).

Bei manchen Ereignissen haben wir zusätzlich Links zu anderen Internetseiten aufgeführt, die nicht von uns sind und zur Information dienen. Bitte prüft die Inhalte der Links selbst. Man kann nicht mit allen (z.B. manchen theologischen) Aussagen übereinstimmen. Wie immer gilt: „Prüft alles, das Gute behaltet!“ (aus 1. Thessalonicher 5,21 SLT).

Das Jahr 2017 ist in der hebräischen/jüdischen Zeitrechnung das Jahr 5777

Die Zeitrechnung nach dem hebräischen/jüdischen Kalender beginnt mit der Erschaffung der Welt, also mit der Schöpfung, die im 1. Buch Mose/Genesis beschrieben wird. In diesem Kalender wird die aktuelle Jahreszahl aus den Angaben der Bibel errechnet. Da der Kalender mit der Erschaffung der Menschheit beginnt, ist diese Jahreszahl nicht allein die Jahreszahl für das jüdische Volk, sondern für die gesamte Menschheit. (Hier auch eine Information dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Kalender)

Das Jahr 2017 ist also in der hebräischen/jüdischen Zeitrechnung das Jahr 5777. Das Jahr 5777 hat schon im Oktober 2016 begonnen und zwar mit dem jüdischen Neujahrsfest am 03. auf den 04.10.2016.
Bei der Zahl 5777 geht es auch wieder um eine Zahlensymbolik aus der Bibel. Zu der Zahlensymbolik aus der Bibel haben wir im vorherigen Abschnitt schon etwas gesagt. Jetzt wollen wir uns die Symbolik der Jahreszahl 5777 näher ansehen:
Die Zahl 5 steht im Allgemeinen dafür, dass die Gnade Gottes den Menschen berührt und ihm hilft. Hierzu ein paar Beispiele: David holt 5 Steine aus dem Fluss und besiegt Goliath und brin
gt dem Volk Israel Rettung (1. Samuel 17,40). Jesus erlitt 5 Wundmale am Kreuz für unsere Erlösung. Die 5 steht auch mit Abraham und Sarah in Verbindung, denn als Gott den Bund mit ihnen schloss, änderte Er ihre Namen, indem Er den hebräischen Buchstaben „h“ bzw. „hey“ hinzufügte (s. 1. Mose 17). Das ist der 5te Buchstabe im hebräischen Alphabet. In Gottes Eigennamen JHWH kommt der Buchstabe h in der Mitte und am Ende vor. Bei der Namensänderung wurde bei Abram das h in der Mitte hinzugefügt und bei Sarai wurde der letzte Buchstabe am Ende ihres Namens durch das h ersetzt. Der Buchstabe h und damit auch die Zahl 5 deutet auf Gottes Atem bzw. Geist hin, auf die Transformation des Menschen durch Gott.
Die Zahl 7 steht für Gott selbst, aber besonders auch für das Himmlische und für Seine Vollkommenheit, denn die Schöpfung war am siebten Tag abgeschlossen und Gott segnete und heiligte den siebten Tag und ruhte an ihm (s. 1. Mose 2,1-3). Wenn man die Zahl 7 mit der Zahl 111 multipliziert, dann erhält man die Zahl 777. Die 111 steht für den 3-1-igen Gott. Zu der Bedeutung der Zahl 3 haben wir vorhin schon etwas gesagt. 777 bedeutet eine Verstärkung bzw. Steigerung der Zahl 7. Ihre Bedeutung bzw. Symbolik wird verstärkt. Das ist etwas Ähnliches, wie die Zahl 666 (s. Offenbarung 13,18). Die Zahl 6 steht für den gefallenen Menschen, denn der Mensch wurde am sechsten Tag geschaffen (s. 1. Mose 1,26). Die Zahl 666 in Offenbarung 13,18 steht für das „Tier“. Mit dem „Tier“ ist aber nicht eines der von Gott geschaffenen Tiere gemeint. Der symbolische Begriff „Tier“ vergleicht in der Offenbarung einen bestimmten Menschen und sein satanisches Reich mit einem Ungeheuer, einer Bestie. Aber symbolisch stehen das Tier und sein Reich auch für einen extremen Ausdruck dieser gefallenen Natur des un-erlösten Menschen und der Rebellion gegen Gott. Die Zahl 666 kann man auch als 6 multipliziert mit 111 sehen, denn in der Offenbarung finden wir eine gefälschte, satanische Dreieinigkeit von dem Drachen (der für Satan steht), dem Tier und dem falschen Propheten (s. Offenbarung 16,13). Das hat auch einen Zusammenhang mit dem „Antichristen“, von dem auch im Neuen Testament die Rede ist (s. 1. Johannes 2,18; 1. Johannes 2,22; 1. Johannes 4,3; 2. Johannes 7). Im griechischen Urtext steht für „Antichrist“ der Begriff „antichristos“, also „Antichristus“ und weist ganz eindeutig auf einen „Gegen-Messias“ hin. im Neuen Testament heißt es, dass schon mehrere solcher Antichristusse gekommen sind, aber dass es zum Ende der Zeiten auch einen bestimmten Antichristus, einen falschen Messias, geben wird.

Auch die Juden erwarten noch immer einen Messias und dass Gott einen neuen Bund mit ihnen schließen würde. Man kann dazu einen Zusammenhang mit der Zahl 7 bzw. 777 herleiten. Die Zahl 7 steht für den Abschluss einer Phase (siehe den Schöpfungsbericht in 1. Mose 1-2), danach folgt ein Neubeginn. In Daniel 9, 20-27 finden wir die Zahlen 70 und 7. Dort geht es um das Kommen des Messias und darum, dass Sünden abgetan werden, dass die Missetat gesühnt wird, dass ewige Gerechtigkeit herbeigeführt wird und dass der Messias einen festen Bund mit den Vielen schließen wird.
Auch bei der Sintflut finden wir gehäuft die Zahl 7. Zum Beispiel wurde Lamech, der Vater von Noah, 777 Jahre alt (s. 1. Mose 5,31) und 7 Jahre nach seinem Tod wurde der erste Mensch nach der Flut geboren, Arpakschad/Arpachschad (s. 1. Mose 11,10), quasi der Erstgeborene der neuen Schöpfung (siehe dazu auch den Stammbaum Jesu in Lukas 3,36). Der Name Noah bedeutet „Ruhe bzw. Trost“, das deutet auch wieder auf die 7 hin, da Gott am 7ten Tag ruhte. Noah hatte Gnade bei Gott und war gerecht in einer Welt voller Frevel und Verderbtheit (s. 1. Mose 6,8-11). Durch die Sintflut gab es quasi eine neue Schöpfung. Denn Gott hat das Verderbte und die damaligen Menschen, die voller extremer Ungerechtigkeit waren, in der Flut weggetan. Und dann erschuf Gott eine neue Menschheit aus Noah, also quasi aus Gnade und Gerechtigkeit. Außerdem schloss Gott nach der Flut einen Bund mit der Menschheit (s. 1. Mose 9).
Für die Juden ist wahrscheinlich das dreifache Vorkommen der Zahl 7 in der Jahreszahl 5777 von größter Bedeutung. Denn für sie ist der Sabbat, der siebte Tag der Woche, der Ruhetag. Das ist für sie eines der wichtigsten Gebote. Der Sabbat deutet auch prophetisch auf den Frieden des Messias und auf das kommende Friedensreich des Messias hin. Deswegen ist es gut möglich, dass viele Juden nun erwarten, dass der Messias in diesem Jahr kommt, dass die Sünden abgetan werden, dass Er ewige Gerechtigkeit bringt und einen neuen Bund mit ihnen schließt. Das mit dem neuen Bund wird noch durch die Zahl 5 in der Jahreszahl 5777 verstärkt, weil Gott mit Abraham einen Bund schloss und ihn zum Stammvater des jüdischen Volkes machte. Die Bedeutung der Zahl 5 in dem Zusammenhang mit Abraham und dem neuen Bund haben wir vorhin bereits erwähnt.
Aber das hat auf den Messias Jesus Christus hingedeutet und ist damit bereits erfüllt. Die Juden und Esoteriker wissen das noch nicht. Passenderweise hat der Name Jesus im griechischen Urtext den Zahlenwert 888, das deutet auf ein neues Zeitalter hin, also auf den Neuen Bund, auf die Neue Schöpfung etc.

Viele Christen, aber auch Juden und Esoteriker, erwarten vor allem wegen der besonderen Zahl 5777, dass dieses Jahr etwas Großartiges, z.B. etwas Großes von Gott, kommt. Manche denken vielleicht, dass dieses Jahr eine besondere Erweckung kommt oder dass es zu gravierenden Veränderungen der unterschiedlichen Kirchen kommt oder sogar, dass Jesus dieses Jahr wiederkommt.
Der Teufel könnte deshalb auch versuchen, diese besondere Jahreszahl für sich und seine Pläne zu nutzen. Er könnte eine Täuschung bewirken um damit auch Christen zu verführen, so wie es z.B. in Matthäus 24,24 (SLT) heißt: „Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.“

Bitte Gott um Geisterunterscheidung (s. 1. Johannes 4,1)! Und in 1. Thessalonicher 5,19-22 (SLT) heißt es: „Den Geist dämpft nicht! Die Weissagung verachtet nicht! Prüft alles, das Gute behaltet! Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt!“
Das Böse kann sich auch mit Schein-Frieden, Schein-Liebe und Schein-Einheit tarnen. Aus menschlicher Sicht würde das dann nach einer guten Entwicklung aussehen… aber steckt Gottes Geist dahinter?
Gott will natürlich auch Großes wirken. Gott will Seinen guten Geist über alle ausgießen und es wird noch viele Seelenernten geben. Gerade deshalb, weil Gott auch Großes wirken will, sollen wir prüfen. Ob dieses Jahr etwas Entscheidendes, das uns alle betrifft, kommt, wissen wir nicht. Aber auch wenn wir im Natürlichen noch nichts Konkretes sehen, sollten wir uns das in Erinnerung behalten und wachsam bleiben. Wir sollen auch mit Hilfe des Heiligen Geistes in der Schrift forschen, was Gottes Original ist und was Satans Fälschung ist.

Von besonderer Bedeutung für diese Zeit ist auch das Gleichnis vom Unkraut im Acker, das Jesus erzählt hat (siehe Matthäus 13,24-30 und 36-43). Gott sät etwas Gutes und der Feind kommt und sät etwas Böses in das selbe Feld. In diesem Gleichnis sät der Feind den Lolch in den guten Weizen Gottes. Dieser Lolch sieht dem Weizen besonders im Anfangsstadium sehr ähnlich, schmälert aber den Ertrag und ist oft giftig, weil er häufig von einem giftigen Pilz befallen ist. Wenn man nicht aufpasst und den Lolch nicht aussortiert, dann kann er das geerntete Getreide verunreinigen, sodass sich Gutes und Giftiges vermischt und es dadurch komplett giftig wird. Gott lässt die gute und böse Saat zusammen aufwachsen, zur Reife gelangen und Frucht bringen. Erst am Ende schickt Er Seine Engel um das Böse auszusortieren und wegzunehmen.
Und genau das ist in dieser Zeit von großer Bedeutung: Gott will etwas tun und der Feind versucht, eine Fälschung davon in die Welt zu bringen, die das Wachstum des Reiches Gottes behindern soll und die Menschen vergiften soll. Wir brauchen deshalb Weisheit und Unterscheidung. Wir müssen erkennen, was von Gott ist und was vom Feind ist.
Wir müssen beides sehen: Die gute und die schlechte Entwicklung in der Welt, die Pläne Gottes und die Pläne des Feindes, Licht und Dunkelheit. Wir dürfen nicht nur auf die Dunkelheit schauen und dadurch Gottes Licht nicht sehen. Aber wir dürfen auch nicht nur auf das Licht schauen und dabei die Dunkelheit ignorieren. Es ist wichtig, dass wir die Pläne Gottes und die Pläne des Feindes erkennen können. Und dabei müssen wir auf Jesus schauen und auf das, was Er tun will. Und als Christen, wenn wir zu Jesus gehören, brauchen wir keine Angst vor der Dunkelheit zu haben. Denn der HERR ist unser Licht und unser Heil, vor wem sollten wir uns fürchten? (aus Psalm 27,1)

Nachdem wir uns damit befasst haben, dass falsche Christusse auftreten werden, ist es wichtig, dass wir bedenken, dass der wahre Messias, Jesus Christus, eines Tages vom Himmel her auf die Erde zurückkommen und Sein Reich vollständig aufrichten wird.
Im Neuen Testament wird klar beschrieben, wie Jesu Wiederkunft aussehen wird (s. z.B. Matthäus 24,29-35; Offenbarung 1,7-8; Offenbarung 19,11-16). Jesus sagte, dass sich vorher viele Menschen als den „Messias“ oder als „Jesus Christus“ ausgeben werden (s. Matthäus 24,4-5; Matthäus 24,23-28). Aber wenn Jesus wiederkommt, dann wird Er in Seiner Kraft und Herrlichkeit vom Himmel her und für alle Menschen gleichzeitig sichtbar wiederkommen.
Niemand, auch kein Prophet, kann den Zeitpunkt wissen, wann Jesus wiederkommt… (s. Matthäus 24,36-51). Jesus sagte nur, dass Er „bald“ kommt (s. Offenbarung 22 Verse 7,12 und 20). Damit will Er uns auch sagen, dass wir jederzeit bereit sein sollen.
Mehr dazu, wie wir als Seine Braut bereit sind, findest Du später noch beim Thema „Brautzeit“, unter dem Abschnitt „Ist die Braut ‚bereit‘ für den Bräutigam?“.

24.09.2017:
Die Bundestagswahl in Deutschland

Die Bundestagswahl in Deutschland ist alle 4 Jahre. Am 24.09.2017 wird in Deutschland wieder die Bundestagswahl sein. (Hier auch eine Information dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_2017)
Wir wollen hier in der Jahresprophetie nicht schreiben, was wir dazu an prophetischen Eindrücken bekommen haben. Wichtig ist: Jeder Christ sollte Gott im Gebet fragen, wen er wählen soll. Das ist etwas, das jeder selbst im Gebet entscheiden kann. Jeder Christ sollte Gottes Reden persönlich wahrnehmen können und kann deshalb Gottes Antwort erwarten. Wir sind der Ansicht, dass jeder Christ, der vom Amt eine Wahlberechtigung erhalten hat, wählen sollte. Als Christen haben wir eine Verantwortung in dieser Welt. Gott ist Politik nicht egal. Denn in der Bibel steht, dass jeder Christ für das eigene Land, für die Regierung, für die Stadt und allgemein für „Obrigkeiten“ beten sollte (s. Jeremia 29,7; 1. Timotheus 2,1-4).

Nimm Dir deshalb die Zeit, Gott auch selbst zu fragen, wen Du wählen sollst. Lass es Dir von Gott selbst zeigen, unabhängig von dem was andere Christen dazu bekommen haben oder was Du selbst denkst. Es ist sehr wichtig, dass Du dazu auch persönlich von Gott hörst.

Es sollte also für jeden Christen normal sein, für das eigene Land, für die Regierung, für die eigene Stadt und allgemein für „Obrigkeiten“ zu beten. Dazu sind wir aufgefordert! Denn wir sollen segnen und Leben sprechen. Wir sollen den Himmel auf die Erde hervorsprechen. Das heißt: Wir sollen Gott nach Seinem Willen fragen und Seinen Willen dann prophetisch hervorsprechen. Worte haben große Kraft! Und natürlich dürfen wir dabei nicht vergessen, dass Prophetien oft auch Bedingungen haben. Also sollen wir Gott auch fragen: „HERR, was möchtest Du, das ich praktisch umsetze?“

Unser Eindruck zu Deutschland ist, dass Deutschland eine entscheidende und gute Rolle spielt. Das ist schon jetzt so, besonders seit den letzten 2 Jahren. Aber wir glauben, dass wir davon noch mehr sehen werden. Gott will Deutschland segnen. Und Er hat noch größeren Segen für Deutschland.

31. Oktober 2017:
500 Jahre seit der Reformation durch Martin Luther

Am 31. Oktober werden es 500 Jahre seit der Reformation durch Martin Luther sein bzw. seit dem Datum an welchem er die 95 Thesen veröffentlichte.
Martin Luther hat um das Jahr 1500 als Mönch und Professor der Theologie gelebt. Er hat viele Schieflagen innerhalb der katholischen Kirche erkannt, angesprochen und reformiert, woraus dann die evangelischen Kirchen entstanden sind. Dazu zählt, dass er die Bibel aus dem griechischen Urtext ins Deutsche übersetzt hat. Er hat damit die Bibel auch für „einfache Leute“ zugänglich gemacht. Ein weiterer Schritt der Reformation durch Luther war, dass er durch die 95 Thesen den Ablasshandel kritisiert hat. Durch den Ablasshandel maßten sich damals die Priester bzw. das kirchliche System an, die Menschen gegen eine Zahlung von Geld von ihren Sünden freizusprechen. Aber echte Sündenvergebung kann nur durch den Glauben an Jesus geschehen. Ein starker Schwerpunkt Luthers Lehre war, dass wir Gottes Gerechtigkeit nur und ausschließlich durch Glauben an Jesus erlangen können und nicht durch eigene Werke bzw. religiöse Handlungen.
Außerdem reformierte Luther z.B. das Abendmahl und schaffte das Zölibat (also die Ehelosigkeit der Priester) ab.
Als Grundlagen der Reformation gelten folgende fünf Prinzipien: „Allein aus Gnade“, „allein durch Glauben“, „allein die Bibel“, „Jesus allein“ und „allein Gott gebührt die Ehre“.
Martin Luther hat also viel Gutes für uns und die Zukunft von uns Christen getan. Und das sollte man schätzen und Gott für das Richtige davon dankbar sein. Leider hat Luther aber nicht alles richtig erkannt, und auch nicht alle Bereiche gemäß der Bibel reformiert, wie z.B. Taufe und Geistesgaben. Außerdem ließ er z.B. andere Reformatoren verfolgen und sogar töten. Die Reformation durch Luther war nicht die einzige Reformation. Es gab schon vorher mehrere Christen, die Wahrheiten von Gott erkannten, sogenannte „Reformatoren“.

Und mit Luther hörte Gottes Reformation längst nicht auf. Die Reformation ging weiter, z.B. mit der Erkenntnis über die Wassertaufe, also das Untertauchen im Wasser nach eigener, mündiger Glaubensentscheidung anstatt der Babytaufe. Und Gottes Reformationspläne wurden auch darin sichtbar, dass Christen die Geistesgaben wieder entdeckten (was auch schon zuvor immer wieder Christen erkannten, die deshalb aber oft von den damals bestehenden Kirchen verfolgt wurden). Man kann also sagen: Die „Reformation“ dauert noch bis heute an und geht noch weiter. Und zwar die Reformation von jedem einzelnen Christen, der sich von Gott reformieren lassen will und auch die Reformation von Gottes Gemeinde als Ganzes. Und die Reformation ist nichts anderes, als das Zurückkommen zu den Wurzeln. Also zum Glauben der ersten Christen, so wie es die ersten Apostel von Jesus gelebt und uns gelehrt haben. Hier geht es auch um die Lehre, das praktische Glaubensleben, um die Strukturen und die Ordnungen. Wenn wir die Bibel ohne unsere vorgefassten Meinungen, Dogmen, Theologien und Traditionen lesen, dann sehen wir, dass es noch einige Bereiche gibt, die bisher noch nicht reformiert wurden und die Gott noch reformieren will.

(Hier auch eine Information zur Reformation durch Luther: https://de.wikipedia.org/wiki/Reformation#Luthertum_in_Deutschland
Und hier allgemein über „Reformation“: https://de.wikipedia.org/wiki/Reformation
Wie schon gesagt: Bitte prüft die Inhalte der Links selbst. Man kann nicht mit allen (z.B. manchen theologischen) Aussagen übereinstimmen. Wie immer gilt: „Prüft alles, das Gute behaltet!“ (aus 1. Thessalonicher 5,21 SLT).

Wir erwähnen das auch deshalb in dieser Jahresprophetie, weil das „Jubiläum der 500 Jahre seit der Reformation durch Luther“ hoffentlich vielen Christen einen Anlass gibt, sich selbst von Gott weiter zu „reformieren“ (vom Heiligen Geist erneuern) zu lassen.

Und wie das bei jedem Einzelnen aussehen kann, auch darum wird es in der Jahresprophetie gehen.

Und jetzt zu unserem „Stückwerk“, einem Puzzleteil von vielen weiteren, das wir zur Prophetie für 2017 bekommen haben:

Jetzt zur Prophetie für 2017:
B(r)au(t)zeit
(Brautzeit und Bauzeit)

Wenn wir also das zuerst erkennen, was in den letzten 3 Jahren passiert ist und was Gottes Pläne sind, dann hilft uns das auch mit der Sicht auf dieses Jahr. Weil es auch darum geht, aus Gottes Sicht zu sehen.

Und jetzt zu der prophetischen Botschaft für 2017. Die Botschaft ist diesmal einiges länger geworden als bei den vorigen Jahresprophetien. Das liegt daran, dass der Eindruck, den wir bekommen haben zwar selbst sehr kurz ist, aber die Auslegung lange geworden ist. Die Auslegung ist nämlich gleichzeitig eine Lehreinheit, die dazu auch notwendig ist. Und es geht dabei auch darum, dass Du Dir von Gott dazu auch eine persönliche Offenbarung geben lässt.

Als ich Gott zum Jahr 2017 gefragt habe, sah ich innerlich diesen Begriff:

B(r)au(t)zeit

Dieser Begriff beinhaltet zwei Wörter: Brautzeit und Bauzeit.

Das ist geistlich bzw. übernatürlich zu verstehen. Was also diese zwei Wörter näher bedeuten, dazu kommen wir später nochmal ausführlicher.

Zuerst eine kurze Erklärung:

Beim Thema Braut-Zeit geht es zuallererst um die Liebe Gottes zu uns und unsere Liebe zu Ihm als Antwort darauf. Es geht um unsere Beziehung zu Jesus, unserem Bräutigam.

Und aus der himmlischen Braut-Zeit folgt, dass wir gemeinsam mit Jesus hier auf Erden das bauen, was Er geplant hat und Er Seine Pläne durch uns, Seinen Leib, umsetzt… die Bau-Zeit.

Der Begriff B(r)au(t)zeit enthält Klammern. Das drückt aus, dass man die „Brautzeit“ und die „Bauzeit“ nicht trennen kann. Beides ist miteinander verbunden bzw. ineinander verschmolzen.

Und obwohl diese zwei Wörter zusammen gehören, wollen wir sie uns mal einzeln ausführlicher anschauen, was sie bedeuten:

„Brautzeit“ und „Bauzeit“:
Was diese zwei Wörter bedeuten

Nun wollen wir uns zuerst mal ansehen, was die „Brautzeit“ bedeutet.

Was bedeutet „Brautzeit“?

Da kommt natürlich als erstes die Frage auf:

Wer ist die Braut?

Mit der „Braut“ ist die „Braut Jesu“ gemeint. Die Braut Jesu besteht einerseits aus allen Menschen, die Jesus als ihren Herrn und Erlöser angenommen haben. Die Braut ist aber auch gleichzeitig jeder Einzelne, der zu Jesus gehört.

Wenn wir zu Jesus gehören, dann sind wir Seine Braut, aber auch Seine Geschwister, Kinder, Diener, Schüler und vieles mehr. Jesus ist unser Bräutigam, aber auch unser Bruder, Vater, HERR, Lehrer und vieles mehr. Es gibt also viele Aspekte in unserer Beziehung mit Ihm. Aber wir wollen uns hier vor allem den Aspekt „Braut“ näher ansehen.

Das mit der Braut gilt auch für die Männer unter den Gläubigen. Jesus sagt, dass wir im Himmel „wie die Engel“ sein werden, ohne Geschlecht (s. Markus 12,25; Lukas 20,34-36). In unserer Neuen Schöpfung, also in unserem inneren Geist, zählt das körperliche Geschlecht nicht mehr (s. Galater 3,28; 6,15; 2. Korinther 5,17). Männer sind also auch „Braut Christi“, genauso wie Frauen auch „Söhne Gottes“ sind (s. z.B. Lukas 20,34-36; Römer 8,14-15 und weitere Stellen).

Das „Neue Jerusalem“ bzw. das „Himmlische Jerusalem“ wird im biblischen Buch der Offenbarung auch als die Braut beschrieben (s. Offenbarung 21,2 und Vers 9). Das Himmlische Jerusalem ist eine reale Stadt, die Gott vom Himmel auf die Erde herunterbringen wird. Es ist eine greifbare Stadt und doch werden wir, die Gläubigen, auch als lebendige Steine beschrieben. Wir sind auch jeder ein einzelner, individueller lebendiger Stein und zusammen bilden wir das (geistliche) „Haus Gottes“, wobei Jesus der Eckstein und das Fundament ist (s. Petrus 2,5 und Vers 7; 1. Korinther 3,11).
Und in Offenbarung 19,7-9 (SLT) heißt es:

„Laßt uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend; denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Und er sprach zu mir: Schreibe: Glückselig sind die, welche zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind! Und er sprach zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes!“

Was dieser Bibelvers näheres bedeutet, darauf kommen wir später nochmal zurück.

Und die Braut kann auch sprechen, denn in Offenbarung 22,17 (SLT) heißt es:

„Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!“

Man sieht also wieder, dass der Begriff „Braut“ mehrere Bedeutungen hat: Wir sind alle zusammen die Braut UND aber auch jeder Einzelne ist die Braut. Jesus hat ja nicht nur mit der ganzen Gemeinde gleichzeitig eine Beziehung, sondern auch mit jedem Einzelnen eine persönliche Beziehung. 

Als Kinder Gottes haben wir eine geistliche Einheit (s. Galater 3,28; Epheser 2,15-16). Wir sind eine Familie und doch sind wir jeder für uns selbst eigenständige Persönlichkeiten. Das ist kein Widerspruch, sondern beides ist gleichzeitig wahr. Es geht also um die ganze Braut, aber auch um jeden Einzelnen gleichzeitig.

Wir sind auch alle der „Leib Christi“ und jeder von uns ist ein Glied daran (s. z.B. Epheser 5,29-30). Aber jeder von uns ist auch gleichzeitig der Leib von Jesus, denn wir sind sozusagen Sein „Leib“ auf Erden. Und unser Körper ist auch der Tempel des Heiligen Geistes (s. 1. Korinther 6,19). Und wie es in Galater 2,20 (SLT) heißt: „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir.“ Wir geben unsere eigenen Leiber hin als lebendiges Opfer (s. Römer 12,1).
Somit ist auch wieder beides wahr: Wir Gläubigen sind alle der Leib Christi, aber jeder Einzelne ist auch der Leib Christi auf Erden.
Wir sind jeder Sein individueller Leib bzw. Körper, weil Er in jedem Einzelnen lebt, der/die zu Ihm gehört, und durch jeden Einzelnen wirkt.

Dass wir alle Glieder von EINEM Leib sind (s. z.B. Epheser 5,29-30) bedeutet etwas Ergänzendes, es ist ein anderer Blickwinkel. Es drückt aus, dass wir jeder unterschiedliche Gaben, Funktionen und Aufgaben haben, die zusammen wirken und sich dabei ergänzen (s. 1. Korinther 12). Es bedeutet, dass wir als Einheit zusammen gehören und zusammen wirken, wobei Jesus das Haupt ist. Es bedeutet, dass Jesus auf Erden durch uns wirkt, durch jeden Einzelnen und durch alle zusammen. Und deswegen kann und soll in den Versammlungen der Christen auch jeder Einzelne etwas beitragen um alle zu erbauen (s. 1. Korinther 14,26).

Geht es nun um den einen als Einzelnen? Oder geht es nun um alle als Einheit zusammen genommen? Beides. Es ist ein ähnliches Geheimnis wie die Dreieinigkeit Gottes. Es sind Drei und doch Einer. Wir sind viele und doch eins. Und ein weiteres Geheimnis ist die Allgegenwärtigkeit Gottes. Er ist überall und doch wohnt Er auch in jedem einzelnen Christen. Er ist für alle da, aber auch für jeden Einzelnen da. Jesus hat jetzt mit allen gleichzeitig eine Beziehung und mit jedem Einzelnen eine Beziehung. Und wenn Er wiederkommt, dann wird Er auch mit allen gleichzeitig eine Beziehung haben und aber auch mit jedem Einzelnen eine Beziehung haben.
Diese geistlichen Geheimnisse zu verstehen überschreitet die Fähigkeiten unseres menschlichen Verstandes. Aber Gott will uns Seine Geheimnisse offenbaren. Und deshalb hat Gott uns, Seinen Kindern, auch ein geistliches Denken gegeben, den „Sinn des Christus“. Dazu heißt es in 1. Korinther 2,9-16 (SLT):

„sondern, wie geschrieben steht: »Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und keinem Menschen ins Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben«. Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. Denn wer von den Menschen kennt die [Gedanken] des Menschen als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So kennt auch niemand die [Gedanken] Gottes als nur der Geist Gottes. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, so daß wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist; und davon reden wir auch, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern in solchen, die vom Heiligen Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches geistlich erklären. Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muß. Der geistliche [Mensch] dagegen beurteilt zwar alles, er selbst jedoch wird von niemand beurteilt; denn »wer hat den Sinn des Herrn erkannt, daß er ihn belehre?« Wir aber haben den Sinn des Christus.“

Für unseren begrenzten menschlichen Verstand sind die Geheimnisse Gottes schwer zu begreifen. Aber Gott kann und will es uns im Geist offenbaren. Um also annähernd erkennen zu können was das für uns bedeutet, braucht jeder von uns dazu auch eine persönliche Offenbarung vom Heiligen Geist.

Ich möchte mit Euch auch eine Offenbarung teilen, die ich mal dazu bekommen hatte:
In 2011 hatte ich eine Vision zur Hochzeitsfeier des Lammes, wo jeder der Eingeladenen gleichzeitig mit Jesus tanzt und aber auch jeder gleichzeitig Seine Braut ist. Ich hatte damals auch einen Artikel dazu geschrieben, den Du unter diesem Link findest: Die Hochzeitsfeier des Lammes (Und Offenbarung zur „Braut JESU“)
Der folgende Text ist ein Ausschnitt daraus: 

„Während einer prophetischen Übung (Jeder bat Gott, etwas zu sehen).

Ich schloss meine Augen. Dann sah ich eine Tür und aus der Tür leuchtete ein goldglänzendes orangefarbenes Licht – es glitzerte und sah ein bisschen wie orange-goldener Nebel aus. Ich sah zuerst nur diese Tür und rings herum war es dunkel.

Dann sah ich in der Tür JESUS stehen und ging hinein. Ich stand in einem großen Saal. Überall waren Engel. Doch ich selbst sah mich mit JESUS tanzen… Und ich hatte ein Brautkleid an… Die vielen Engel tanzten um uns herum, im Kreis… Ein paar von ihnen sah ich im Reigen tanzen, worüber ich erstaunt war. Die Engel waren alle weiß, leuchtend und fast durchsichtig. Sie waren sehr flink und ich sah, wie sie durcheinander durch fliegen konnten.

Doch sofort ging mein Blick wieder zurück zu JESUS, denn ER war der Mittelpunkt. Und ER tanzte mit mir… Überall sah ich dieses goldene Licht im Raum.

Während ich uns so tanzen sah und um uns herum die Engel, wunderte ich mich, wo denn all die anderen waren. Da merkte ich, dass JEDER der Eingeladenen gleichzeitig mit JESUS tanzt! – Denn wir sind ja alle Seine Braut! Daher sah ich nur mich…

Dann fragte ich, ob Er mir noch etwas zeigen möchte. Und ich sah, dass im Raum eine Treppe nach oben führte. JESUS ging mit mir diese Treppe hoch und dann standen wir auf einer Art Balkon. Er blickte mit mir gemeinsam in die Ferne. Ich sah ein weites Land vor uns, doch wollte nicht weiter hinsehen.

JESUS sah mich dann an und sagte: „Ich komme bald.“ In diesem Moment wurde mir bewusst: Ich hatte die Hochzeitsfeier des Lammes gesehen! Das hat mich sehr berührt und ich spürte große Sehnsucht.

Nach der Übung sagte jemand, sie habe auch die Hochzeit gesehen… Und am nächsten Tag telefonierte ich mit einer anderen Christin und sie sagte, sie habe am Tag zuvor, evtl. fast zur gleichen Zeit, auch eine ähnliche Vision gehabt: Sie sah sich auch mit JESUS tanzen und fragte sich auch, warum sie nur sich sehen würde – und JESUS erklärte ihr ebenso, dass wir alle mit Ihm gleichzeitig als Seine Braut tanzen werden…“

Du kannst Dir von Gott auch eine persönliche Offenbarung geben lassen. Vielleicht zeigt Er Dir nicht genau das Gleiche, sondern ein weiteres Puzzleteil vom gesamten Bild, das aber die gleiche Bedeutung hat.

Bist Du auch Seine Braut?

In Matthäus 22 spricht Jesus in einem Gleichnis über die Einladung zu einem Hochzeitsmahl. Dort lädt der König ALLE zur Hochzeitsfeier Seines Sohnes ein, JEDEN der kommen will.

Das ist auch eine Einladung für Dich… Willst Du Jesu Einladung annehmen und zu Ihm gehören, wenn Er wiederkommt?

Du kannst dieses Geschenk gerade heute annehmen.

Dazu möchte ich Dir gerne diese Botschaft erzählen:

Fragst Du Dich manchmal, warum es so viel Böses in dieser Welt gibt? Warum all das Leid? Und wie Du in dieser Welt mit Freude leben kannst?

Ich möchte Dir in dieser Botschaft erzählen, wie das Böse in diese Welt kam. Aber auch, wie Du persönlich es überwinden kannst und echte bleibende Lebensfreude bekommst.Es gab im Himmel einen Engel, der sich über dem Thron Gottes befand. Der Engel war Satan. Aber Satan wurde stolz. Er hatte sich mit seinem freien Willen entschieden, gegen Gott zu rebellieren. Deshalb warf Gott den Satan aus dem Himmel.

Allerdings ist Gott selbst das Gute, außerhalb von Ihm gibt es nichts Gutes. So verlor Satan den Glanz, den er bei Gott hatte. Und so brachte Satan mit seinem Fall das Böse in die Welt. Er verführte auch die ersten Menschen, gegen Gott zu rebellieren. Satan selbst ist auf ewig verloren und er versucht Menschen von Gott fernzuhalten, so dass sie verloren bleiben und nicht gerettet werden.Unsere Fehler, unsere Schuld – wenn wir mal lügen, stehlen, böse Gedanken oder böse Worte haben,… all das trennt uns davon, mit Gott in Kontakt zu kommen.

Das ist erstmal eine schlechte Nachricht, aber hier hört es nicht auf. Es gibt eine einfache Lösung für dieses Problem. Und diese Lösung hat einen Namen: Jesus

Denn Gott liebt uns! Und Er gibt jedem Menschen mindestens eine Chance in seinem Leben, diese Lösung anzunehmen. Diese Botschaft ist Deine Chance! Ich möchte Dir zuerst gerne erzählen, wer Jesus genau ist:

Der Vater im Himmel, Jesus und der Heilige Geist sind Gott. Es sind drei göttliche Personen, die zusammen die Dreieinigkeit bilden. Diese Einheit macht Gott aus. Jesus ist also ewig und allmächtig. Und Er ist Schöpfer.
Doch Jesus kam freiwillig vor ca. 2000 Jahren als wahrer Mensch in diese Welt. Er wurde durch den Heiligen Geist gezeugt und von einer Jungfrau geboren. Er lebte ein Menschenleben OHNE Fehler und in vollkommener, geistlicher Beziehung zum Vater. Er zeigte der Welt, wie Gott ist… Dann starb Er freiwillig und stellvertretend für unsere Schuld und Fehler am Kreuz. Am dritten Tag stand Er aus dem Grab auf. Und später kehrte Er wieder zum Vater im Himmel zurück.
Warum Er das tat? Er ist an das Kreuz gegangen, um alle Schuld stellvertretend für Dich zu tragen. So dass Du davon FREI sein kannst! Aber Du entscheidest selbst, ob Du dieses Geschenk annimmst oder nicht.
Das bedeutet: Wie entscheidest Du Dich?
Nimmst Du Gottes Geschenk an?
Wenn Ja, dann wirst Du gerettet und zu einem Kind Gottes!
Lehnst Du Gottes Geschenk ab?
Dann bleibst Du verloren. Das bedeutet auch später nach dem Tod eine ewige Trennung von Gott, in tiefer Finsternis.
Du kannst Gottes Geschenk JETZT für Dich annehmen! Oder Du kannst es in der Ecke stehen lassen und es vergessen… Aber sei Dir bewusst, welche Folgen das hat.
Gerade jetzt, heute, ist der Moment, wo Du sagen kannst: „Ja, Jesus, ich will Dir mein Leben übergeben!“
Im Moment Deiner Bekehrung zu Jesus wird der Heilige Geist in Dich kommen und in Dir bleiben. Durch Ihn wirst Du geistlich, im Innern, von Neuem geboren – und als ein Kind Gottes in die himmlische Familie hineingeboren!
Komm jetzt mit mir gemeinsam im Gebet ans Kreuz.

Ich fange an mit dem Gebet und spreche es Satz für Satz, so dass Du es (laut!) mitsprechen kannst.Das folgende Gebet ist keine Formel, sondern ein Vorschlag. Du kannst Jesus auch mit Deinen selbst formulierten Worten in Dein Leben einladen. Das Wichtigste ist dabei Deine Entscheidung. Bete trotzdem LAUT mit, nicht nur in Gedanken. Laut beten ist in diesem Fall ein Bekenntnis vor der physischen und geistlichen Welt.

 „Lieber HERR JESUS,
ich will das jetzt ganz kindlich glauben, dass ich Dich kennenlernen
kann. Dass Du für meine Schuld, für meine Schwächen bezahlt hast.
Und deshalb gebe ich Dir jetzt alle meine Schuld.

(Nenne es Ihm alles ganz konkret und gib es Ihm hin! Sag Ihm: „Jesus, das und das war
nicht richtig… Da habe ich gelogen…“ etc.)
Danke Jesus, dass Du mir vergeben hast! Jesus, ich nehme Dich jetzt
als meinen Lebensführer an! Und ich bitte Dich, gib mir Deinen Heiligen
Geist! Danke, dass Du mich jetzt gerettet hast und ich Dein Kind geworden bin!
AMEN.“
Wenn Du das gerade gebetet hast, dann möchte ich Dir gratulieren! Denn Du gehst nicht verloren, wenn Du gerade jetzt Jesus Dein Leben übergeben hast!
Erzähle auch anderen von Deiner Entscheidung für Jesus! Du kannst dazu auch diese Botschaft weiterempfehlen.
Wenn Du noch Fragen hast, dann möchte ich Dir empfehlen, Dir auch die ausführliche Version der Botschaft anzuhören oder zu lesen. Du findest sie auf unserer Internetseite.

Auf der Unterseite „Jesus erleben: Lebensübergabe und Nachfolge“ findest Du auch mehr über diese Botschaft und wie Du Jesus nachfolgen kannst. Dort findest Du auch zwei Videos, in denen ich mehr dazu erkläre. Schau Dir das ruhig auch an.

Die neue Identität als Braut

Bei Deiner Bekehrung wurde Dein innerer Mensch, Dein Geist, von Neuem geboren (siehe dazu Johannes 3). Du hast damit eine völlig neue Identität bekommen. Jesus hat das Alte ans Kreuz genommen und Dir eine NEUE Identität und ein NEUES Leben gegeben (siehe dazu 2. Korinther 5,17). In Hesekiel 36,26 (SLT), was auch die Jahreslosung für 2017 ist, heißt es:

„Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben“

Das bedeutet, als Du Jesus als Deinen Herrn und Erlöser angenommen hast, hat Er Dir ein neues, reines Herz und einen neuen Geist gegeben. Das ist Gottes Geschenk, das Er Dir bei Deiner Bekehrung aus Gnade gegeben hat. Jesus hat Dich zu Seiner Braut gemacht. Wie dann das Leben als Braut aussieht, z.B. Heiligung, dazu kommen wir später noch.

Er hat Dich durch Seinen Geist neu gemacht. Es geht nicht darum, dass Du Dich selber abmühen musst, um Dich quasi selber durch eigene Leistungen in Seine Braut zu verwandeln (siehe dazu auch 2. Korinther 1,22; 2. Korinther 4,6; 2. Korinther 5,17), denn Du bist ja schon Braut.

Bei Deiner Bekehrung hat Jesus Dir Kopfschmuck statt Asche gegeben, Freudenöl statt Trauer und ein Ruhmesgewand statt eines verzagten Geistes, wie es in Jesaja 61,3 heißt.

Und eine ähnliche Stelle gibt es in Jesaja 61,10 (SLT):

„Ich freue mich sehr in dem Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir Kleider des Heils angezogen, mit dem Mantel der Gerechtigkeit mich bekleidet, wie ein Bräutigam sich den priesterlichen Kopfschmuck anlegt und wie eine Braut sich mit ihrem Geschmeide schmückt.“

Wir lesen hier also auch von Kleidern des Heils und vom Mantel der Gerechtigkeit.

Und in Offenbarung 19,7-8 (SLT) heißt es:

„Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend; denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen.“
Im griechischen Urtext kann das Wort, das hier mit „Gerechtigkeit“ übersetzt wurde auch „Anrecht“ bedeuten. Aber da in Jesaja 61,10 auch vom Mantel der Gerechtigkeit die Rede ist und da Jesus uns ja gerecht gemacht hat, ist bei diesem Wort wohl vor allem „Gerechtigkeit“ gemeint. Es ist Jesu Wille, dass wir bei unserer Bekehrung SEINE Gerechtigkeit bekommen haben (s. 1. Korinther 1,30; 2. Korinther 5,21). Also ist es auch unser Vorrecht und Anrecht als Kinder Gottes, dass wir schon ab unserer Geburt von Neuem mit Jesu Kleidern des Heils und der Gerechtigkeit bekleidet sind. In Galater 3,27 heißt es, dass wir sogar Christus selbst angezogen haben!

Nur aus Gnade ist die Braut die „Braut“. Aus Gnade sind wir gerettet (s. Epheser 2,5-10). Aus Gnade haben wir unsere neue Identität in Christus bekommen (s. 1. Korinther 15,10a).

Gott hat die Menschen nach Seinem Ebenbild geschaffen (s. 1. Mose 1,27). Das bezieht sich nicht nur auf den menschlichen Körper, sondern auch auf den menschlichen Geist. Und es bedeutet auch, dass wir Menschen dem Charakter und Wesen Gottes (z.B. Seine Liebe, Seinem guten Willen usw.) gleichgestaltet waren. Beim Sündenfall ging das aber zum größten Teil verloren. Jesus will eine Braut auf Augenhöhe, deswegen hat Er uns bei unserer Bekehrung neu erschaffen. Wir sind Sein Gebilde, in Jesus neu geschaffen (s. Epheser 2,10). Gott hat uns vorherbestimmt, dem Ebenbild von Jesus Christus gleichgestaltet zu werden, wir sind Kinder Gottes, Jesus ist der Erstgeborene von uns (s. Römer 8,29). Durch das, was Er für uns getan hat sind wir heilig, rein, gerecht (siehe dazu auch 2. Korinther 5,21).

Über die neue Identität als Braut kann man noch viel mehr sagen. Wir haben zu dem Thema „Identität“ auch mal einen ausführlichen Artikel geschrieben, den Du unter diesem Link findest: Identität, Dein Tun folgt aus Deinem Sein

Und aus der neuen Identität folgt:

Das neue Leben als Braut

Wenn Du erkennst, wer Jesus ist und wer Du in Ihm bist, Deine Identität als Seine geliebte Braut, dann folgt daraus auch das Leben als Braut.

Du bist bei Deiner Bekehrung zu Jesus also schon Seine Braut geworden, aber jetzt lernst Du mit Jesus als Seine Braut zu leben. Und dieses Leben in Deiner neuen Schöpfung bedeutet auch Heiligung.

Auch das geschieht durch Seine Gnade, durch IHN. Man kann es sich so vorstellen: Wir haben neue weiße Gewänder von Jesus bekommen. Wir haben eine neue Identität und einen neuen Geist von Ihm bekommen. Das kann uns NIEMAND mehr wegnehmen, auch Satan nicht.

Aber der Feind kann uns (äußerlich) mit Dreck (Sünde) bewerfen. Oder er kommt mit Versuchung und lockt uns, dass wir uns freiwillig im Dreck wälzen. Oder, da wir noch einen freien Willen haben, können wir uns auch selbst entscheiden ob wir sündigen. Oder Satan versucht uns, sodass wir uns gegenseitig mit dem Dreck der Anklage, Lästerei und Verleumdung bewerfen. Satan will uns auch durch seine Lügen glauben machen, dass wir eben nicht rein, heilig und gerecht sind, sondern schmutzig und sündig. Aber das sind Lügen, die uns daran hindern sollen, uns selbst so zu sehen, wie Jesus uns sieht.

Der Dreck vom Feind oder von unserer Seele kann unsere neue Identität in Gott nicht berühren, aber er kann uns z.B. in unserer Nachfolge behindern, Beziehungen schädigen oder Unfrieden in unsere Gedanken und in unsere Gefühle bringen. Der Dreck vom Feind oder von unserer Seele kann es uns erschweren, in Gottes Gegenwart zu kommen. Es kann sogar passieren, dass wir garnicht zu Gott kommen wollen, weil wir uns wegen dem Dreck für unwürdig halten. Aber durch Jesus dürfen wir IMMER „mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!“ (s. Hebräer 4,16 SLT).

Jesus hat kein Problem mit diesem Dreck, denn Er hat das ja eh alles schon am Kreuz für uns getragen. Auch, wenn Jesus uns vergibt, wenn wir mal hinfallen und sündigen bzw. mal Fehler machen, bedeutet das nicht, dass es in Ordnung ist, bewusst zu sündigen, wie man will. Denn es heißt auch: „Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde? Das sei ferne!“ (aus Römer 6,1-2 SLT). Und in 1. Johannes 1,9 (SLT) heißt es: „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit“.

Jesus macht das einfach sauber, wenn wir damit zu Ihm kommen. Das kann man auch gut bei der Begebenheit mit der Fußwaschung (s. Johannes 13) erkennen: Jesus erklärte, dass die Jünger schon rein sind und dass nur ihre Füße gewaschen werden müssen. Das war geistlich gemeint und drückt als Bild aus, dass wir durch Jesus zwar rein sind, aber dennoch (äußerlich) beschmutzt werden können.

Jesus will Seine Braut segnen und beschenken. Er will sie schmücken, Er will sie vorbereiten. Und das geschieht nur durch Seine Gnade und das Wirken des Heiligen Geistes, nicht aus unseren eigenen Selbstverbesserungsmaßnahmen aus eigener Kraft (s. Epheser 2,8-9; Galater 3,2-3). Es ist Jesus Aufgabe, Seine Braut vorzubereiten und zu schmücken. Aber vieles will Er mit uns zusammen in Teamwork machen. Und Er will auch durch uns als Seinen Leib wirken, z.B. indem wir einander dienen (auch in den Geistesgaben) und uns dadurch gegenseitig helfen, unsere neue Braut-Identität mehr und mehr zu erkennen und darin zu leben. Und das wird in unserem Leben mehr und mehr sichtbar.

Und das bedeutet auch, dass wir Ihm nachfolgen, Seine Stimme hören, unsere Worte und Gedanken prüfen und Ihm auch im alltäglichen Leben Raum geben. Es bedeutet, auch in unserer neuen Schöpfung bzw. Identität zu leben. Wir sehen Jesus schon jetzt sehr ähnlich, weil wir ja in Ihm neu geschaffen sind.

Über das neue Leben als Braut kann man auch noch viel mehr sagen. In dem ausführlichen Artikel zum Thema „Identität“, den wir mal geschrieben haben, findest Du auch mehr dazu: Identität, Dein Tun folgt aus Deinem Sein

Ist die Braut „bereit“ für den Bräutigam?

Jesus wird eines Tages vom Himmel her wieder kommen und Sein Reich vollständig aufrichten. Niemand von uns weiß, wann Jesus wiederkommt. Niemand, auch kein Prophet, kann den Zeitpunkt wissen, so hat Jesus es selbst gesagt (s. Matthäus 25,13). Aber auch wenn wir den Zeitpunkt nicht kennen, sollen wir doch jeden Moment bereit sein.

Es gibt verschiedene Bedeutungen vom „Bereit-Sein“:
Erstens kann man darunter verstehen, ob man selbst als Braut bereit ist, wenn Jesus wiedergekommen ist.
Und zweitens geht es beim Bereit-Sein auch darum, ob die Braut als Ganzes bereit ist, damit Jesus wiederkommen kann.
Wir erklären gleich mehr dazu.

1.) Bereit-Sein, wenn Jesus wiedergekommen ist:

Beim Thema Bereit-Sein für Jesu Wiederkunft ist das Wichtigste, dass wir dann zu Ihm gehören, wenn Er wiederkommt, also dass wir durch Seine Gnade gerettet sind. Das bedeutet, dass wir die Ewigkeit mit Jesus, unserem Bräutigam, verbringen werden. Wenn wir also zu Ihm gehören, dann sind wir auch bereit, wenn Er wiederkommt.

Manche denken nun vielleicht auch: Wenn Jesus erst dann wiederkommen würde wenn man „perfekt“ wäre, dann würde Er ja nie wiederkommen. Weil wir ja nie perfekt wären. Weil Jesus Sich ja „eine Braut ohne Flecken und Runzeln“ wünscht wie es in Epheser 5,26-27 heißt. Aber Er hat uns ja schon neu gemacht (s. 2. Korinther 5,17)! Wir sind schon Seine Braut, die zu Ihm gehört. Jesus ist unsere Heiligung und Erlösung (s. 1. Korinther 1,30). Durch Ihn haben wir Gottes Gerechtigkeit bekommen (s. 2. Korinther 5,21).
Aus eigener Kraft könnte man nie bereit sein. Bei Menschen ist das unmöglich. Aber Jesus hat uns bereit gemacht durch Sein Werk am Kreuz und durch unsere Geburt von Neuem. Er hat es für uns getan, um Sich Seine Braut zuzubereiten, aus Gnade. In Epheser 2,8-9 (SLT) heißt es: „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“

Und manche fragen sich vielleicht auch, ob sie schon „bereit genug“ sind, bzw. was sie tun können, um „noch bereiter“ zu sein für Jesu Wiederkunft. Dazu sollten wir uns fragen: „Können wir noch geretteter sein als gerettet? Können wir noch gerechter werden, als die Gerechtigkeit Gottes, zu der wir bei unserer Bekehrung gemacht worden sind?“ Nein, denn wenn wir gerettet und gerecht sind durch Ihn, dann gibt es davon keine Steigerung, wir können da nichts mehr hinzutun. Wir sind gerettet, wir sind Gottes Gerechtigkeit, also sind wir auch bereit, wenn Jesus wiederkommt.

Wir sind abgewaschen, geheiligt und gerechtfertigt worden im Namen des Herrn Jesus Christus und durch das Wirken des Heiligen Geistes, wie es in 1. Korinther 6,11 heißt. Und in den Versen 19 und 20 im selben Kapitel lesen wir, dass wir nicht mehr uns selbst gehören, sondern dass wir um einen Preis erkauft wurden für Gott. Jesus hat den vollen Brautpreis für uns bezahlt. Jesus hat bezahlt um uns für Sich zu haben, also sind wir auch in Ewigkeit bei Ihm, wenn Er wiederkommt. Wir sind ja schon jetzt „ein Geist“ mit Ihm, wie wir in Vers 17 dieses Kapitels lesen. Im Kontext dieser Verse wird das Thema „Braut“ angedeutet. Denn der Kontext ist das Verhalten in der menschlichen Ehe und die Begründung, warum wir uns von Unzucht bzw. Hurerei fernhalten sollen. An anderer Stelle deutet Paulus dieses als Bild für Jesus und die Braut-Gemeinde, darauf werden wir später noch im Abschnitt „Die Beziehung zwischen Braut und Bräutigam“ eingehen.

2.) Bereit-Sein, damit Jesus wiederkommen kann:

Auch, wenn jeder, der gerettet ist, bereit ist, wenn Jesus wiederkommt, so ist aber die Braut als Ganzes noch nicht bereit, damit Jesus wiederkommen kann. Denn die Seelenernte ist noch nicht abgeschlossen. Die Braut ist noch nicht fertig. In Offenbarung 19,7-8 (SLT) heißt es, „die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend; denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen.“ Und in Vers 11 beginnt die Wiederkunft Jesu. Das heißt, es wird einen Zeitpunkt geben, wenn die Braut-Gemeinde bereit ist, wenn sie fertig ist.
Eines müssen wir auf jeden Fall wissen: Bevor Jesus wiederkommt, muss es noch eine große Seelenernte geben. Jesus sagte nämlich: „Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen.“ (Matthäus 24,14 SLT). Gott will, dass jeder Mensch Chancen bekommt, Jesus anzunehmen, um gerettet zu werden (s. 1. Timotheus 2,4-6). Und bis zu Jesu endgültiger Wiederkehr können noch Menschen gerettet werden. Und nur Gott selber weiß, wann aus Seiner Sicht die Seelenernte beendet ist und wann Jesus wiederkommt. 

Und wahrscheinlich wird es vor Jesu endgültiger Wiederkunft auch noch eine Reformation der Braut-Gemeinde Gottes als Ganzes geben müssen. Und das bedeutet, bestehende Strukturen, Dogmen, Theologien und Glaubenspraktiken zu überprüfen und zu schauen, ob sie auch wirklich dem entsprechen, was die Schrift lehrt, oder ob sie von Menschen gemacht sind. Und daraus folgt, dass manches dann verändert werden muss.

Wenn wir uns mit Jesu Wiederkunft beschäftigen, dann dürfen wir nicht vergessen, dass wir schon jetzt mit Ihm leben dürfen. Denn wir können schon jetzt die Stimme unseres Bräutigams hören und mit Ihm durchs Leben gehen.
Unser Teil, den wir zum „Bereit-Sein“ der Braut als Ganzes beitragen können, ist, dass wir eng verbunden mit Jesus leben. Dass wir nah bei Ihm sind in allen Bereichen unseres Lebens. Und dass wir uns von Ihm transformieren bzw. reformieren lassen. Und daraus folgt, dass wir auch anderen Christen dabei helfen können mit Jesus zu leben und dass wir Menschen von Jesus erzählen können, damit sie gerettet werden können. Jesus ist der Herr, Er steht im Mittelpunkt dabei.
Wir dürfen schon jetzt Gemeinschaft mit unserem Bräutigam haben. Und um diese Gemeinschaft und Beziehung geht es im nächsten Abschnitt.

Die Beziehung zwischen Braut und Bräutigam

Jeder von uns ist also ein Geliebter des HERRN. Paulus drückt es sogar so aus, dass wir mit Jesus „verlobt“ sind (s. 2. Korinther 11,2). Also hat jeder von uns eine innige Verbindung mit Jesus. Und an einer anderen Stelle vergleicht Paulus diese Vertrautheit mit Jesus auch mit der Liebe zwischen Mann und Frau:

„Ebenso sind die Männer verpflichtet, ihre eigenen Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber; wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehaßt, sondern er nährt und pflegt es, gleichwie der Herr die Gemeinde. Denn wir sind Glieder seines Leibes, von seinem Fleisch und von seinem Gebein. »Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«. Dieses Geheimnis ist groß; ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde.“
(Epheser 5,28-32 SLT)

Die Liebe zwischen Mann und Frau wird hier als ein Bild auf die Liebe zwischen Jesus und Seiner Braut-Gemeinde gedeutet. Und wie bereits gezeigt, gilt das auch für jeden einzelnen Christen. Diese Verbindung mit Jesus ist geistlich gemeint. Wir sind ein Geist mit Jesus (s. 1. Korinther 6,17). Es ist wichtig zu verstehen, dass es hierbei nicht um irdische, körperliche Sexualität geht, sondern es ist ein Bild für unsere geistliche Verbindung zu Gott bzw. unsere Einheit mit Ihm. Und diese Verbindung bzw. Einheit können wir auch erleben.

Es geht dabei um Gottes Liebe, die noch größer ist, als ein Mensch von sich selbst (aus eigener Kraft) geben könnte. Menschliche Liebe ist irdisch, aber Gottes Liebe ist himmlisch. Gottes Liebe ist bei Menschen aus eigener Kraft unmöglich. Aber mit Gott ist sie möglich, denn genau diese Liebe ist Frucht des Geistes und bei uns Gläubigen in unser Herz ausgegossen durch den Heiligen Geist (s. Galater 5,22; Römer 5,5). Es gibt verschiedene Arten von Liebe, z.B. die menschliche Liebe zwischen Freunden, die menschliche Liebe zwischen Eltern und ihren Kindern, die menschliche Liebe zwischen Mann und Frau und die Liebe Gottes, welche die größte davon ist. Mit der Liebe Gottes kann und soll man auch andere Menschen lieben. Sie befähigt uns zu echter Nächstenliebe und sogar zur Feindesliebe (s. Matthäus 19,19 und 5,44). Man kann sich aber auch als Christ dafür entscheiden, ob man sich mit dieser Liebe von Gott erfüllen lässt und dann mit dieser Liebe liebt oder ob nicht.

In Deiner Beziehung zu Jesus geht es mehr um Dein Herz als um Deinen Kopf. Es geht zuerst um das Innere, erst danach um das äußerlich Sichtbare. Es geht zuerst um unsere spirituelle (also geistliche) Beziehung zu Gott und unsere Begegnung mit Ihm. Es geht zuerst um das Himmlische.

Wir sind zuerst Gottes Geliebte und erst dann Gottes Arbeiter. Wir arbeiten nicht, um geliebt zu werden, sondern wir arbeiten weil wir geliebt sind. In 1. Johannes 4,19 (LUT 84) heißt es: „Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.“ Wir lieben Ihn zurück mit der Liebe, die von Ihm kommt – somit ist es wieder ein Fluss, der aus Ihm zu uns und durch uns zu Ihm zurück (oder auch zu anderen Menschen hin) fließt.

Zu unserer vertrauten Beziehung mit Jesus finden wir sehr viel in der Bibel. Zum Beispiel finden wir im Hohelied viele Bilder, die prophetisch auf die Beziehung zwischen Jesus und Seiner Braut hindeuten. Und im Neuen Testament lesen wir, wie Johannes an der Brust von Jesus lag (s. Johannes 13,23-25). Es geht um eine geistliche Einheit, denn wir sind ein Geist mit Jesus (s. 1. Korinther 6,17). Jesus lebt in uns (s. Kolosser 1,27). Hieraus folgt eine vertraute, innige Beziehung. Jesus hat am Kreuz ALLES getragen, was jemals zwischen uns und Gott stehen könnte. Die Braut lebt in der Gnade und Gunst ihres Geliebten. Das ist nichts, was man sich verdienen oder erarbeiten müsste oder könnte. Jesus will in erster Linie Liebe und erst dann Werke.
Gott selbst sagt in Hosea 6,6 (SLT):

„Denn an Liebe habe ich Wohlgefallen und nicht am Opfer, an der Gotteserkenntnis mehr als an Brandopfern.“

In Matthäus 26,6-13 finden wir die Begebenheit, wo eine Frau Jesus mit kostbarem Salböl übergießt. Man hätte das Salböl ja auch teuer verkaufen können und mit dem Geld den Armen in der Welt dienen können, schlugen die Jünger vor. Jesus Antwort zeigt uns, dass der „Dienst“ an IHM eine höhere Priorität hat. Der „Dienst“ an Jesus kommt vor dem Dienst an und in der Welt, dieser sollte aber dennoch nicht vernachlässigt werden. Mit dem „Dienst“ an Jesus ist die persönliche Gemeinschaft mit Ihm gemeint. Und Jesus dient uns darin auch, indem Er uns erfrischt, ermutigt, tröstet, lehrt usw.

Und aus dieser Gemeinschaft mit Jesus bringen wir auch Frucht hervor. Dazu kann man die Schwangerschaft und die Geburt als geistliches Bild nehmen. Jesus legt etwas Geistliches in uns hinein, das dann in uns heran wächst. Es nimmt Gestalt an und wenn die Zeit reif ist kommt die Geburt und Sein Werk kommt durch uns in die Welt. Das Wort wird Fleisch, durch uns, durch Seine Braut, durch Seinen Leib. Dieses Wort, das Er als Sein Reden bzw. als Sein Wort in uns hineinlegt, kann z.B. eine Vision sein, ein Auftrag, ein Bauprojekt, eine Berufung, ein Bauplan etc.
Wir können das auch bei dem Bild mit dem Weinstock in Johannes 15,1-9 erkennen. Wir hängen als Reben an Jesus, dem Wahren Weinstock. Nur in dieser Verbindung zu Ihm bzw. Einheit mit Ihm können wir Frucht hervorbringen.

Es ist wichtig, dass Du Deinen persönlichen Zugang zu Jesus bzw. in die Gegenwart Gottes findest. In Seiner Gegenwart hast Du Brautzeit mit Jesus. Jesus ist für uns Bräutigam, aber auch HERR, Freund, Bruder, Lehrer,… usw. Und deshalb kann auch Deine Gemeinschaft mit Ihm (Anbetung, Gebet usw.) unterschiedlich aussehen, je nachdem, welche Facette von Ihm bzw. welcher Aspekt der Beziehung gerade bei Ihm für Dich dran ist.
Das Wichtigste ist dabei in erster Linie: Finde Deinen eigenen Zugang in Gottes Gegenwart! Das kann zum Beispiel im Gebet oder auch Sprachengebet, bei Lobpreismusik oder ohne Musik im Stillen, beim Spazierengehen, im Sitzen, Stehen, Liegen etc. sein. Wenn Du noch nicht weißt, wie Du in Seine Nähe kommst, dann begib Dich am Besten erstmal in die Position, wo es Dir am leichtesten fällt.
Und von der Position aus fällt es Dir auch leichter, Sein Reden wahrzunehmen. Zum Beispiel über Bilder, Visionen, Bibelstellen, gedanklich hörbare Worte (siehe dazu auch dieser Artikel: „Wie spricht Gott zu mir?“).

Was „Brautzeit“ sonst noch und für Dich persönlich bedeutet

Zum Thema „Braut“ und „Brautzeit“ könnte man noch viel mehr sagen, aber das würde zu ausführlich werden. Du kannst auch mal in einer Online-Bibel einen Suchbegriff, z.B. „Braut“, „Bräutigam“, „Hochzeit“ etc. eingeben und weitere Bibelverse dazu ansehen.
Hier ein Beispiel: Suchbegriffe „Hochzeit“ im Neuen Testament (von der Seite bibleserver.de)

Diesen Link und auch weitere Links zu weiteren Beiträgen zu dem Thema findest Du am Ende des Artikels auch nochmal als Übersicht.
Und am Ende von diesem Artikel findest Du außerdem einen Abschnitt mit persönlichen Fragen zum Thema Brautzeit und Bauzeit, die Du Gott stellen kannst.

Die Brautzeit wird auch in der physischen Welt sichtbar, denn Gottes Gegenwart beeinflusst die Welt (dazu später noch mehr). Schon allein Gottes Gegenwart, z.B. in Gebet, Anbetung, Soaking etc., verändert diese Welt, unabhängig davon, ob wir selber praktisch an dieser Veränderung arbeiten. Aber unsere Brautzeit mit Jesus führt auch dazu, dass wir praktisch in der Welt tätig werden und mit Ihm zusammen arbeiten, denn aus der Brautzeit folgt die Bauzeit.

Und was bedeutet „Bauzeit“?

Nun wollen wir uns mal ansehen, was die „Bauzeit“ bedeutet.

Zuerst ist wichtig, dass Du selbst weißt:

Gott gebraucht Dich aus Gnade

Gott kann Dich so gebrauchen, wie Du bist, weil Er selber in Dir lebt. Er kann Dich auch dann gebrauchen, wenn Du Dich schwach und zerbrochen fühlst, denn es geht um Gottes Kraft in uns und durch uns. Dazu heißt es im 2. Korinther 4,7 (SLT): „Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überragende Kraft von Gott sei und nicht von uns“.

Gott gebraucht uns so, wie wir gerade sind, aber Er lässt uns nicht so. Wie ein guter Handwerksmeister bildet Jesus Seine Lehrlinge aus, leitet sie an, lässt sie in und an ihren Aufgaben wachsen und bringt sie zur Reife.

Wichtig ist: Wenn Gott Dir gesagt hat, dass Du etwas tun sollst und Er Dir sagt, dass das zeitlich dran ist, dann tu es, auch wenn Du Dich selbst noch nicht „bereit“ fühlst. Nur GOTT kann entscheiden, ob wir für etwas bereit sind oder ob nicht.

Was ist das Fundament, auf dem gebaut werden soll?

Jesus ist das Fundament (s. 1. Korinther 3,10-11). Es geht bei dem Fundament aber auch um Seine Worte, denn wer Seine Worte hört und umsetzt und auf Jesus baut, der ist wie der Hausbauer, der auf dem sicheren Felsen baut (s. Matthäus 7,24). Jesus ist der Fels (s. 1. Korinther 10,4). Und Jesus selbst ist das lebendige Wort Gottes (s. Johannes 1,1 und Offenbarung 19,13). Es geht hierbei also nicht nur um Bibelverse für sich allein genommen, sondern um Gottes persönliches Reden zu uns, wobei Er durch Seinen Geist auch die Bibel gebraucht und für uns lebendig macht. Und die Bibel dient uns als Richtschnur, um alles daran zu prüfen mit der Hilfe des Heiligen Geistes (s. 1. Thessalonicher 5,21).

Das Zentrale in Jesu Worten ist Sein Evangelium, Seine Frohe Botschaft. Es geht darum, was Er für uns am Kreuz getan hat, es geht um Gottes Heilspläne für diese Welt. Es geht um Gottes Liebe, Barmherzigkeit und Gnade.

Was soll „gebaut“ werden?

Dazu wollen wir uns erstmal ganz allgemein ansehen, was wir als Christen „bauen“ sollen:

In der Bibel wird Gottes Reich beschrieben, das auf Erden sichtbar werden soll, also das gebaut werden soll. Und Gottes Reich und Seine Braut-Gemeinde sind untrennbar miteinander verbunden. Also kann das Bauen Seines Reiches und das (Auf)-Bauen Seiner Braut nicht getrennt werden. Und „Seine Braut“ bedeutet ja auch, Sein Leib, Seine Kinder, Seine Familie etc. 

Und die Bibel enthält quasi Baupläne für das, was Gott auf Erden durch Seinen Leib (also durch uns) bauen will. Dabei geht es vor allem um das Neue Testament der Bibel, da wir unter dem Neuen Bund sind.

Epheser 2,20-22 spricht davon, dass die Braut-Gemeinde aufgebaut wird zu einem geistlichen Tempel, in dem Gott wohnt. Bei dem „Tempel“ geht es um kein Gebäude, sondern um Menschen. Gott wohnt nicht in einem Haus (siehe Apostelgeschichte 7,48-49), sondern in den Menschen, die Jesus angenommen haben. Es geht also darum, dass Menschen errettet werden und geistlich wachsen und reifen. Hier geht es aber auch um Versammlungen, Treffen und Gruppen, wo der Leib Christi sich auch physisch sichtbar trifft und zusammenkommt. Zum Beispiel um einander zu ermutigen, einander zu lehren, einander (auch mit den Gaben des Geistes) zu dienen, um Zeugnis zu geben, um einander zu stärken, um Gemeinschaft zu haben etc.
Hier ist es wichtig, dass wir erkennen, dass es GOTTES Tempel ist, SEINE Wohnung im Geist in uns allen. Und dort bestimmt Gott, wie es laufen soll, nicht menschliche Leiter mit eigenen Ideen. Es geht um Rahmen, die Gott durch den Geist füllen kann, wo Er (z.B. durch Prophetie) auch wirklich reden darf und wo Gott das Programm bestimmt. Und das bedeutet, dass wir Seine Stimme hören müssen und rausfinden, was Gott gerade für uns als Gruppe auf dem Herzen hat.
Es ist wichtig, dass wir erkennen, dass es bei dem „Tempel“ nicht um ein Kirchengebäude bzw. eine von Menschen gemachte Organisation geht. Wir bauen nicht „Gemeinde XYZ“, auch keine bestimmte Bewegung oder Denomination (Kirchenbund). Manche Christen denken nun vielleicht als erstes, dass es bei dem Bauen darum, geht, „ihre Gemeinde XYZ in ihrer Stadt“ zu bauen und zu vergrößern. Aber das ist nicht automatisch so. Es geht darum, Gottes Königreich auf Erden und Seine Braut-Gemeinde zu bauen. Und das ist größer als jeder Versuch, eine Kirche, eine Organisation oder eine irdische Bewegung zu bauen. Gottes Braut-Gemeinde wird auch in Hebräer 12,22-24 (SLT) beschrieben:

„sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln, zu der Festversammlung und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten, und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zu dem Blut der Besprengung, das Besseres redet als [das Blut] Abels.“

Wir sehen hier, dass die Begriffe „Braut, Gemeinde und Stadt“ das Selbe bedeuten, denn die Stadt bzw. Gemeinde in Hebräer 12 ist die selbe, die auch in Offenbarung 21,2 (SLT) beschrieben wird: „Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.“
Jesu Braut-Gemeinde ist eine himmlische Realität, die auch auf Erden sichtbar wird. Die Christen der Braut-Gemeinde haben eine geistliche Einheit. Und diese Einheit steht um ein Vieles höher als menschliche Versuche, eine irdische Einheit unter den Christen zu bewirken, indem sie menschlich versuchen, die kirchlichen Organisationen zu vereinigen.

Und vieles, was in dieser Zeit gebaut werden soll, wird in der Welt sein, außerhalb von Kirchen bzw. Gemeinden. Vieles wird dort gebaut werden, wo die Menschen sind, die gerettet werden sollen. Sozusagen als Außenposten des Himmels in einer Welt, die Gottes Liebe und Errettung dringend nötig hat. Als Kontaktpunkte und Möglichkeiten wo Menschen aus der Welt mit dem Leib Christi in Kontakt kommen können.
Aber es gibt auch Dienste und Berufungen innerhalb der Braut-Gemeinde, zur Zurüstung und Erbauung der Braut. Und dadurch wird den anderen Christen quasi der Rücken gestärkt und diese werden bei ihren individuellen Bauprojekten bzw. bei der Ernte unterstützt. Und das kann auch Teamwork beim Bauen bedeuten, also dass der Leib Christi mit Jesus zusammen gemeinsam das Reich Gottes baut. Und das bedeutet, dass Christen, die zu Jesus gehören, Seine Stimme hören und Ihm nachfolgen, mit Jesus zusammen miteinander bauen. Und dieses „mit Jesus zusammen miteinander“ steht um ein Vieles höher als Bewegungen und Denominationen.

Das waren jetzt ein paar allgemeine Beschreibungen, was Gott mit uns in der Welt bauen möchte. Es geht aber auch darum, dass Du persönlich von Ihm hörst und empfängst, was Er davon ganz praktisch mit Dir tun möchte.

Es geht um die Werke, die Gott für Dich vorbereitet hat

In Epheser 2,10 heißt es, dass Gott „vorbereitete Werke“ für uns hat, in denen wir wandeln sollen.
Jesus ist der Herr, also ist Er auch der Bau-Herr. Er sagt, was und wie gebaut werden soll, denn es sind SEINE Werke. Jesus ist der Herr der Ernte (s. Lukas 10,2), Er sagt uns, wie wir Seine Ernte einbringen sollen.

Nur wenn wir Seine Worte für uns persönlich hören und umsetzen, wird das Gebaute auch Bestand haben (s. Matthäus 7,24-27). Wenn der Herr nicht mit den Bauleuten baut und nicht durch sie wirkt, dann arbeiten sie vergebens (s. Psalm 127,1). Hierbei geht es um Seine Kraft, Seinen Geist, Seine Weisheit, Seinen Segen, Seine Hilfe…

Wenn Du den Willen hast, mit Gott bauen zu wollen, dann ist schon mal sehr gut. Aber wenn Du ohne Auftrag, also ohne ein persönliches Reden von Ihm loslegst, dann kann das schief gehen. Das kann unnötige geistliche Kämpfe auslösen. Geistliche Kämpfe kommen zwar auch beim richtigen Bauen vor, aber unnötige geistliche Kämpfe solltest Du vermeiden. Deshalb: Warte, bis Du von Gott einen Auftrag gehört hast und fang dann an. Oder frag Ihn, wie Du die Aufträge in der Bibel (z.B. den Missionsauftrag) konkret mit Ihm umsetzen sollst und was wann dran ist.

Es geht auch darum, mit dem richtigen Baumaterial zu bauen (s. 1. Korinther 3,12). Hier geht es um Baumaterial, das Ewigkeitswert hat. Es geht um Gottes geistliches Baumaterial. Es geht darum, dass das Gebaute auch Bestand hat im Himmel, in Gottes Reich (siehe Verse 13-15). Das bedeutet, von Gott zu empfangen, im Geistlichen wie auch im Natürlichen. Es geht darum, das einzusetzen, was Er uns gibt.

Praktisch bedeutet Bauzeit auch, dass wir Gott selber fragen müssen und selber Seine Stimme dazu hören müssen, was und wie Er mit uns und durch uns bauen will. Es geht darum, die Werke, die Er für uns vorbereitet hat, zu entdecken und da reinzugehen.

Die Werke, die Gott für Dich vorbereitet hat, hängen oft eng mit Deiner Berufung zusammen. Gott hat für jeden Menschen eine Berufung, sozusagen einen Lebensplan, der mehrere Pläne enthält. Weißt Du schon, was Deine persönliche Berufung von Gott ist? Wir haben dazu auch ein kostenloses E-Book bzw. Textdokument gemacht, das Du unter diesem Link findest: „Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben“ Du kannst das Dokument herunterladen und ausdrucken. Darin findest Du Abschnitte mit Fragen, die Du Gott stellen und mit Ihm gemeinsam für Dich selbst beantworten kannst. Und auch wenn Du schon weißt, wozu Gott Dich berufen hat, kann es hilfreich sein, ganz neue Aspekte Deiner Berufung zu entdecken. Und noch weitere Beiträge zum Thema findest Du unter diesem Link: Themenreihe Berufung

Und es geht auch um die Reihenfolge der Werke

Vielleicht hast Du von Gott schon mehrere Werke bzw. Aufträge bekommen, die Du tun sollst. Wenn Du von Gott gehört hast und jetzt weißt, was Du an Werken tun sollst, dann könntest Du ja sofort mit einem Werk davon anfangen, oder? Nein, denn auch die Reihenfolge der Werke ist wichtig. Frage Gott, was Du davon zuerst tun sollst. Sozusagen die Reihenfolge der „Bauzeiten“.

Gott kann Dir die Reihenfolge zeigen, ähnlich wie bei einem Fahrplan, auf dem Du die Wege und Haltestellen sehen kannst. Das ist wie bei einem großen Bau-Projekt: Es gibt einen übergeordneten Projekt-Plan mit unterschiedlichen Teilprojekten, mit Phasen, mit Meilensteinen und mit konkreten Projektschritten.

Aber es ist nicht immer so, dass Gott uns schon vorher den gesamten Weg bzw. die gesamte Reihenfolge zeigt. Manchmal ist es so, dass man nur den ersten Schritt sieht, den Gott einem zeigt. Wenn Er Dir ansonsten nichts Weiteres dazu zeigt, dann fang mit diesem Schritt an. Gott will, dass wir Ihm im Glauben folgen, auch dann, wenn wir nicht wissen, welche weiteren Schritte nach einem einzelnen Schritt kommen.

In unserem kostenlosen E-Book bzw. Textdokument „Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben“ findest Du auch einen Abschnitt mit der Überschrift „Deine Berufung: Die nächsten Schritte“, in dem Du auch die Reihenfolge notieren kannst.

Es geht nicht nur ums Bauen, sondern manchmal auch ums Abreißen

Es geht bei der Bauzeit nicht immer nur um das Bauen, sondern manchmal auch darum, etwas abzureißen.

Gott sagte zu Jeremia:

„Siehe, ich setze dich am heutigen Tag über die Völker und über die Königreiche ein, um auszurotten und niederzureißen, und um zu zerstören und abzubrechen, um zu bauen und zu pflanzen.“
(Jeremia 1,10 SLT)

Gottes Plan ist es, dass Er durch Seinen Leib (also durch uns) auf der Erde baut und pflanzt. Gott will die Erde nicht so lassen, wie sie ist, Er hat bessere Pläne für die Welt als das Reich der Finsternis. Dazu gehört aber auch, dass die falschen Sachen weg müssen um Platz für das Neue von Gott zu schaffen.

So wie im Natürlichen manchmal ein Boden erst bearbeitet werden muss, damit man etwas säen oder pflanzen kann, so ist es auch manchmal im Geistlichen. Manchmal muss der Bauplatz erst vorbereitet werden, bevor etwas Neues aufgebaut werden kann. Evtl. müssen Gestrüpp oder Steine beseitigt werden oder ein alter Schuppen oder eine Ruine müssen abgerissen werden.

Es ist wie gesagt manchmal so, aber nicht immer. Im Natürlichen muss man ja auch nicht immer einen Boden bzw. Bauplatz vorbereiten, wenn er schon bereit genug ist. Es gilt also wieder: Frag Gott dazu, ob etwas abgerissen werden soll.

Aber das ist KEIN Aufruf zur Gewalt oder zu einer rechtswidrigen Tat. Das „Abreißen“ muss Gottes Wesen haben. Und es muss in Liebe, Demut, Barmherzigkeit etc. geschehen. Denn Gott will das Böse mit dem Guten überwinden (s. Römer 12,21). Nicht mit Gewalt. Wenn „Christen“ durch physische Gewalt Dinge zerstören wollen, dann kann es sein, dass sie von einem falschen Geist beeinflusst werden (s. Lukas 9,54-56).
Etwas anderes ist es natürlich, wenn Christen in Regierungspositionen bzw. weltlichen Ämtern ihre rechtmäßigen Mittel nutzen, um Dinge abzubrechen bzw. auszureißen. Und wenn sie dadurch Gottes Pläne umsetzen.

Beim Abreißen geht es aber nicht nur um das Abreißen von weltlichen Dingen, sondern auch um das Abreißen in persönlichen Bereichen. Frage Gott auch, ob Du etwas in Deinem Leben, Umfeld etc. „abreißen“ sollst.
Das kann z.B. innere Heilung bedeuten, z.B. dass bittere Wurzeln in uns ausgerissen werden sollen. Es kann bedeuten, dass alte Gewohnheiten abgelegt werden sollen oder dass falsche Gedankengebäude abgerissen werden sollen. Es kann auch bedeuten, dass Lügen des Feindes entdeckt und entfernt werden sollen, die uns sonst beim Bauen behindern würden.

Die Gemeinschaft mit Jesus nicht vernachlässigen

Es ist wichtig, dass wir beim Bauen die erste Liebe nicht verlieren, wie die Gemeinde in Ephesus (siehe Offenbarung 2,1-5). Sie haben hart gearbeitet, aber ihre erste Liebe dabei verlassen. Gott ermahnt sie, zurück zur ersten Liebe umzukehren und wieder die ersten Werke zu tun, die noch von der ersten Liebe geprägt waren.

Bei dem ganzen Bauen geht es nämlich auch darum, dass wir die Gemeinschaft mit Jesus haben, nicht nur die Werke tun (siehe die Gemeinde von Ephesus in Offenbarung 2,1-5). Und das gilt auch dann, wenn wir wissen was Er will was wir tun sollen. Auch dann sollen wir immer wieder in Seine Nähe kommen und bei Ihm auftanken. Auf der Baustelle wird auch immer wieder Pause gemacht. Man braucht Zeiten zum Erholen und zum Auftanken. Man braucht „Frühstückspausen“ für (geistliche) Speisen, Erfrischungen und sozusagen Kaffee mit Gott aber auch mit den menschlichen Kollegen auf der Baustelle. Man braucht Zeiten, wo man mit Jesus als Bau-Herrn über das Bauprojekt redet. Aber auch Zeiten wo man mit Ihm als geliebten Bräutigam und Freund redet und Gemeinschaft hat, wo es nur um Ihn und die Beziehung geht und nicht nur um die Arbeit.

Und natürlich brauchen wir auch einfach so Gemeinschaft mit Ihm, einfach weil Er gut ist, Er uns liebt und weil die Braut gerne in der Nähe des Bräutigams ist…

Was „Bauzeit“ für Dich persönlich bedeutet

Zum Thema „Bauzeit“ könnte man auch noch viel mehr sagen, aber das würde zu ausführlich werden. Du kannst auch mal in einer Online-Bibel passende Suchbegriffe eingeben und weitere Bibelverse dazu ansehen. Hier der Link zu einer Online-Bibel: bibleserver.com

Diesen Link und auch weitere Links zu weiteren Beiträgen zu dem Thema findest Du am Ende des Artikels auch nochmal als Übersicht.
Und am Ende von diesem Artikel findest Du außerdem einen Abschnitt mit persönlichen Fragen zum Thema Brautzeit und Bauzeit, die Du Gott stellen kannst.

Zusammenfassung von Brautzeit UND Bauzeit:

Der Strom Gottes, der in die Welt fließt

Hier ein Eindruck am Ende der Botschaft, der es nochmal ausdrückt und bildlich darstellt. Es geht darum, dass die Braut in der Gegenwart Gottes vom Himmel her empfängt und das Empfangene in der Welt weitergibt. Und dabei geht es wieder darum, dass Du dazu auch eine persönliche Offenbarung bzw. Erfahrung mit Gott hast. Bitte Jesus auch, dass Er Dich durch den Geist da hineinführt.

Ich hatte dazu vor Kurzem folgenden Eindruck: Ich habe in Sprachen gesungen und hatte dabei ein Bild, wie Jesus auch gesungen hat und wir gemeinsam gesungen haben. Dann sah ich, während dem Singen, dass ein gemeinsamer Strom in die Welt floss.

Erst nach diesem Eindruck habe ich wieder an die Jahresprophetie für 2017 gedacht, bei der ich ja die Worte „Brautzeit und Bauzeit“ bekommen hatte. Und da habe ich gemerkt, dass es der Eindruck mit dem Strom auch ausdrückt. Es ist der Strom, der beides beinhaltet: Der Strom, der vom Thron durch uns und in die Welt fließt.

Dieser Strom wird in Offenbarung 22,1-2 (SLT) beschrieben:

„Und er zeigte mir einen reinen Strom vom Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der ausging vom Thron Gottes und des Lammes. In der Mitte zwischen ihrer Straße und dem Strom, von dieser und von jener Seite aus, [war] der Baum des Lebens, der zwölfmal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt, jeweils eine; und die Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker.“

Der Strom wird auch in Hesekiel 47,1-12 näher beschrieben.

Dieser Strom ist der Heilige Geist. Der Strom des Heiligen Geistes bringt Leben wo Er hinfließt. Was Er berührt, das verändert Er. Das Lebendige Wasser aus Gottes Gegenwart bringt Heilung, Befreiung, Versorgung, Transformation… aber auch eine große Seelenernte (s. Joel 3; Habakuk 2,14).

In Epheser 2,6 und in Vers 10 (SLT) heißt es:

Gott „hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen [Regionen] in Christus Jesus“ und wir sind aber auch „erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen“.

Das beschreibt wieder die himmlische Brautzeit und die Bauzeit auf Erden. Gott hat uns also dorthin gesetzt, wo der Strom des Heiligen Geistes im Himmel entspringt (s. Offenbarung 22,1). Der Heilige Geist ist der Strom vor dem Thron, und gleichzeitig lebt Er in uns. Also fließt der Strom auch aus uns heraus und berührt die Welt (siehe Johannes 7,37-39). Wo wir hingehen, da fließt auch der Strom des Lebens. Das bedeutet auch, dass wir mit Jesus und in der Kraft des Heiligen Geistes in der Welt arbeiten.
Und dadurch kommt es zu Transformation: Die Welt wird vom Strom des Lebens berührt und verändert. Und Gottes Pläne werden durch und mit uns in Teamwork umgesetzt und es wird das gebaut, was Gott geplant hat. Und das hat dann auch Ewigkeitswert, z.B. dadurch, dass Menschen gerettet werden.
Bei dem Strom geht es also einerseits darum, dass allein schon durch den Strom bzw. durch Gottes Gegenwart das Umfeld verändert wird. Es kann aber auch sein, dass Du in der Gegenwart Gottes von Gott prophetische Eindrücke, Proklamationen, Gebetsanliegen etc. aussprechen und freisetzen sollst oder dass Du von Ihm konkrete Baupläne empfängst.

Dass der Strom durch uns fließt, kommt aus unserer Verbindung und Gemeinschaft mit Jesus, was sich auf vielfältige Weise ausdrücken kann. Der Eindruck von vorhin drückt aus, dass der Sprachengesang bzw. das Sprachengebet für mich oft ein passender Weg ist, um diesen Strom in die Welt fließen zu lassen. Wir gehen davon aus, dass es auch für die meisten Christen der passende bzw. einfachste Weg ist, um den Strom freizusetzen, um tiefer reinzugehen und um das mehr und mehr fließen zu lassen. Wobei Gott Dir auch noch weitere Wege bzw. Zugänge zeigen kann. Sei deshalb offen und lass Dich von Ihm leiten und lehren.
Gott will aber auch jedem Christen das Sprachengebet geben (s. z.B. Markus 16, 17-18; 1. Korinther 14,5). Mehr dazu wie Du das Sprachengebet von Gott empfangen kannst, kannst Du auf dieser Unterseite lesen: Gebet für die Geistestaufe (Taufe im Heiligen Geist) und Sprachengebet

In einem anderen Artikel von uns kannst Du auch über den Strom Gottes und verschiedene Wege bzw. Zugänge lesen: Wie Du Dich immer wieder vom Heiligen Geist erfüllen lassen kannst

Und in einem anderen Artikel von uns kannst Du lesen, wie speziell das Sprachengebet wie ein heilender Strom wirkt: Die heilende Wirkung des Sprachengebets (geistliche, seelische und körperliche Heilung)

Und weitere Beiträge zum Thema Heiliger Geist, Geistesgaben etc. findest Du unter: Übersicht der Artikel über das Wirken des Heiligen Geistes

Der Eindruck mit dem Strom zeigt wieder: Brautzeit geht nicht ohne Bauzeit… Und Bauzeit geht auch nicht ohne Brautzeit… Wir dürfen also weder das eine noch das andere vergessen. Es geht dabei um ein und dieselbe Zeit. Und man kann es auch deshalb nicht trennen, weil wir als die Braut arbeiten. Weil wir ja auch während der Bauzeit, also während dem Arbeiten, die Braut SIND.

Das Bild mit dem Wasser-Strom drückt auch wieder beides aus, denn mit Wasser kann man sehr viel arbeiten, z.B. kann man eine Wassermühle antreiben oder einen Garten bewässern. Aber man soll sich mit dem Wasser auch erfrischen, z.B. indem man darin badet oder es trinkt. Das beschreibt auch wieder beides: Brautzeit (Erfrischung mit dem Wasser) und Bauzeit (Arbeit mit dem Wasser).

Wir finden das an vielen Stellen in der Bibel. In Johannes 15 heißt es, dass Jesus der Wahre Weinstock ist. Wir hängen an Ihm und ziehen den Lebenssaft von Ihm. Und nur dadurch können wir in Seiner Kraft wirken und Seine Frucht hervorbringen.
Und eine ähnliche Stelle gibt es in Psalm 1, wo es heißt, dass der Gerechte wie ein Baum ist, der an Wasserbächen wächst, der also direkt das Wasser aus dem Strom zieht. Und dort heißt es auch, dass der Gerechte dadurch Frucht bringt, dass sein Arbeiten (also seine Bauzeit) wohl gerät, dass er Bestand hat und dass Gott seine Wege kennt, also dass Gott in seinen Bauprojekten mit drin ist.
In Jeremia 17,8 (SLT) lesen wir als Ergänzung: „Denn er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln am Bach ausstreckt, der die Hitze nicht fürchtet, wenn sie kommt, sondern seine Blätter bleiben grün; auch in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu sorgen, und er hört nicht auf, Frucht zu bringen.“ Und gerade das ist für uns in dieser Zeit sehr wichtig.
Der Baum in diesen beiden Stellen steht für uns. Aber in Offenbarung 22,2 finden wir auch noch den „Baum des Lebens“. Man kann es so deuten, dass der Baum des Lebens für Jesus steht bzw. für Sein Werk am Kreuz. Der Baum des Lebens wächst an dem Strom in Offenbarung 22,1-2 und bringt Frucht, die zur Heilung bzw. zur Transformation für die Welt dient. Und weil Jesus in uns lebt und durch uns wirkt, können auch wir Frucht hervorbringen, die Heilung und Transformation für die Welt bewirkt. 

Jesus will, dass wir zu Ihm kommen, von Ihm empfangen und von Ihm geistlich trinken. Wir können in Johannes 7,37-39 (SLT) sehr gut erkennen, wie Jesus die Menschen zu sich hinruft:

„[…] Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, welche an ihn glauben; denn der Heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.“

In diesem Vers und in weiteren Bibelversen liest man von einem „Komm“. Es gibt mehrere Bedeutungen von dem Ruf „Komm“. In dem eben genannten Bibelvers geht es um unser Hinkommen zum Strom, in die Gegenwart Gottes. Jesus ruft uns und wir können daraufhin zu Ihm kommen und von Ihm trinken.

Und in Offenbarung 22,17 (SLT) heißt es:

„Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!“

Das drückt auch aus, dass der Heilige Geist bzw. Jesus und Seine Braut gemeinsam in die Welt hinein singen und rufen und dadurch auch die anderen Menschen in Gottes Gegenwart rufen.

Und der Ruf „Komm!“ beschreibt andererseits auch das Kommen Jesu, Seine zu uns kommende Gegenwart und Seine Wiederkehr auf die Erde. Dazu heißt es in Offenbarung 22,20-21 (SLT):

„Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen. — Ja, komm, Herr Jesus! Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen! Amen.“
Zum Bild mit dem Strom passt auch Johannes der Täufer (s. Matthäus 3). Denn bei ihm finden wir beides: Er predigt in der Wüste, aber er tauft im Fluss. Der Fluss bzw. der Strom ist das Zentrale in seinem Dienst.
Und die Braut steht heute im Fluss des Geistes, wie Johannes der Täufer damals im Jordan stand. Aber der Fluss fließt aus der Braut heraus in die Welt hinein. Wo die Braut hingeht, dorthin nimmt sie den Fluss des Geistes mit.
Und die Braut ruft der Welt heute zu wie damals Johannes der Täufer (frei nach Matthäus 3,2-3):
„Kehrt von Herzen um und kommt zu Gott, denn das Reich Gottes ist nahe zu Euch gekommen! Schafft Raum für Ihn und ebnet Ihm den Weg!“
Jetzt noch verschiedene Beispiele zum Strom, wie das auch praktisch aussehen kann.
Beispiele zu Brautzeit und Bauzeit (bzw. zum Strom) in der Bibel
Aus der Brautzeit folgt die Bauzeit. Und das bedeutet praktisch: Mit Jesus zusammen die vorbereiteten Werke zu tun und auf Erden zu bauen (s. dazu Epheser 2,10).

Hier ein paar Beispiele aus der Bibel, wie das konkret aussehen kann:

  • Pfingsten:
    In Apostelgeschichte 1 warteten die Nachfolger Jesu im Gebet und Lobpreis bis sie dann an Pfingsten (Kapitel 2) Gottes Kraft aus der Höhe empfingen. Erst dann wurden sie zu effektiven Zeugen und es gab eine große Ernte und Gottes Gemeinde wurde gebaut (s. auch Apostelgeschichte 1,8; Lukas 24,47-49).
  • Martha und Maria:
    Bei Martha und Maria war in diesem Moment Jesu Gegenwart das „gute Teil“, nicht die Arbeit bzw. der Dienst für Ihn (s. Lukas 10,38-42). Aber aus der Gemeinschaft mit Ihm folgt der Dienst.
  • Der Weinstock und die Reben:
    Jesus ist der wahre Weinstock und wir sind die Reben an Ihm, getrennt von Ihm können wir nichts tun und keine Frucht bringen (s. Johannes 15,1-9).
  • Jesus selbst konnte auf Erden auch nur das tun, was Er den Vater im Himmel tun sah (s. Johannes 5,19).

Zu all diesen aufgeführten Beispielen könnte man noch mehr sagen, aber das würde sonst zu ausführlich werden. Du kannst in der Bibel dazu noch viele weitere Beispiele lesen.

Hier ein paar praktische Beispiele, was das geistlich gesehen bedeuten kann:

  • Es kann sein, dass Du lernen sollst, Deinen Zugang in Gottes Gegenwart zu finden und tiefe Brautzeiten mit Ihm zu haben.
  • Es kann auch sein, dass Du in dieser Zeit lernen sollst, den Zugang in Gottes Gegenwart zu finden und Brautzeit mit Ihm zu haben, auch und gerade dann, wenn die Umstände im Außen schwierig aussehen.
  • Es kann sein, dass Du etwas umsetzen sollst, das Du schon von Gott persönlich gehört hast. Er erinnert Dich sozusagen an laufende bzw. bevorstehende Bauprojekte.
  • Es können auch neue Bereiche in Deiner Berufung sein, zu denen Du von Gott berufen wirst.
    (Siehe auch Themenreihe Berufung)
  • Es kann auch eine Geistesgabe (oder mehrere) sein, die Du wieder oder mehr praktizieren sollst.
  • Es kann auch sein, dass Du mit Gottes Hilfe und mit Seiner Kraft lernen sollst, Ängste und Herausforderungen anzugehen und zu überwinden. Also, dass Du lernst, das zu überwinden, was Dir beim Bauen mit Gott im Weg stehen und Dich bremsen will. Es ist quasi so, als würdest Du den Bauplatz von Hindernissen wie z.B. Steinen, Gestrüpp und altem Müll befreien.

Das alles sind Aspekte davon, was es bedeutet, dass Du himmlische Brautzeit hast und zusammen mit Gott auf Erden baust bzw. dass Er durch Dich baut.

Die Links findest Du am Ende des Artikels auch nochmal als Übersicht.

Persönliche Fragen, die Du Gott stellen kannst

Wir haben hier ein paar Fragen für Dich, die Du im persönlichen Dialog mit Gott beantworten und aufschreiben kannst:

Nimm Dir dazu ruhig die Zeit, die Du dazu brauchst.
Es kann sein, dass Du schon während dem Lesen dazu prophetische Eindrücke bekommst. Es kann aber auch sein, dass Du bei manchen Fragen erst später Antworten von Gott bekommst. Aber sei offen, dass Er zu Dir darüber sprechen darf.

Das Wichtigste ist dabei in erster Linie: Finde Deinen eigenen Zugang in Gottes Gegenwart! Das kann zum Beispiel im Gebet oder auch Sprachengebet, bei Lobpreismusik oder ohne Musik im Stillen, beim Spazierengehen, im Sitzen, Stehen, Liegen etc. sein. Wenn Du noch nicht weißt, wie Du in Seine Nähe kommst, dann begib Dich am Besten erstmal in die Position, wo es Dir am leichtesten fällt.

Und von der Position aus fällt es Dir auch leichter, Sein Reden wahrzunehmen. Zum Beispiel über Bilder, Visionen, Bibelstellen, gedanklich hörbare Worte (siehe dazu auch dieser Artikel: „Wie spricht Gott zu mir?“).

In der Audiodatei (am Artikelanfang verlinkt) gibt es bei diesen Abschnitten mit den Fragen auch die Möglichkeit, in der Zeit auf Gott zu hören. Es gibt für jede Frage ca. 1 Minute Zeit und wer länger Zeit braucht, kann die Aufnahme solange anhalten.

1.) Fragen zu „Brautzeit“

Frage Gott (und Dich selbst): „Fällt es mir leicht, mich selbst als Jesu Braut zu sehen? Wenn nein, warum ist das so, woran liegt das?“
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Hattest Du schonmal eine Vision (bzw. ein inneres Bild, einen Traum, etc. …) gehabt, wo es darum ging, Dich selbst als Jesu Braut zu sehen?
Frage Gott, ob Er Dir dazu jetzt etwas zeigen oder sagen möchte.
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Frage Gott: „Wie möchtest Du mir in dieser Zeit begegnen? Was bedeutet es, dass Jesus mir persönlich als mein Bräutigam begegnen möchte?“
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Frage Gott: „Was möchtest Du mir gerade jetzt in dieser Zeit schenken (z.B. im Geist)? Womit möchtest Du mich als Braut schmücken?“
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Frage Gott: „Wie willst Du unsere Beziehung vertiefen in dieser Zeit?“
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Frage Gott: „Was möchtest Du mir zu meiner neuen Identität als Braut Jesu zeigen oder sagen?
Welche Aspekte willst Du mir jetzt in genau dieser Zeit zeigen?“

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2.) Fragen zu „Bauzeit“

Frage Gott: „Was hast Du mir in 2014 oder in den letzten paar Jahren an Verheißungen gegeben? Woran willst Du mich wieder erinnern und mich ermutigen weiterzugehen?“

(Hinweis: Versuche Dich auch an das zu erinnern, was Er Dir bereits gesagt hat. Und wenn Du dazu mal etwas aufgeschrieben hattest, dann schau dazu in Deinen Notizen oder in Dein Tagebuch.)

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Frage Gott: „Was willst Du mir zum Thema Bauzeit und zum Bauen sagen bzw. zeigen?“
(Welche Eindrücke zeigt Gott Dir persönlich dazu?)
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Frage Gott (und Dich selber): „Wie sieht mein Fundament aus? Worauf baue ich?“
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Frage Gott: „In welchen Bereichen bin ich schon am Bauen mit Dir? Sind es Deine Werke, die Du für mich vorbereitet hast?“
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Frage Gott: „Was willst Du durch mich bauen und in welchen Bereichen? Wie soll das konkret aussehen? Willst Du mir genau jetzt etwas dazu sagen oder zeigen?“
(Evtl. hat Gott Dir dazu schon früher Visionen/Träume/innere Bilder etc. gegeben)
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Frage Gott: „Mit welchen anderen Menschen (Bauleuten) soll ich zusammen bauen?“
(Wenn das Gottes Plan für Dich/Euch ist)
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„In welchen Bereichen kann ich andere lehren zu Bauen?“
(Frage Ihn dazu auch, ob Er Dir konkrete Personen zeigt, denen Du anbieten kannst, ihnen geistlich bzw. im Dienst, beim Bauen zu helfen)
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„In welchen Bereichen kann ich von anderen lernen zu Bauen?“
(Frage Ihn dazu auch, ob Er Dir konkrete Personen zeigt, von denen Du geistlich lernen kannst. Sozusagen, dass Du von weisen, menschlichen Baumeistern lernen kannst)
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Frage Gott: „Was sind die nächsten konkreten Schritte, die Du mit mir gehen willst? Und welche Ressourcen willst Du mir geben? Was willst Du mir gerade jetzt als Baumaterial für Dein Werk geben?“
(Was sind sozusagen die nächsten Handgriffe bzw. Projektschritte auf der Baustelle?
Hinweise: siehe dazu auch unser kostenloses Textdokument/Ebook zum Thema Berufung)
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Frage Gott (und Dich selber): „Wie sieht meine Beziehung zu Jesus aus? Bin ich noch (oder wieder) in der ersten Liebe? Habe ich bei dem Tun und Bauen die erste Liebe verlassen?“
(Wenn hier eher ein „Nein“ oder „Nicht ganz…“ kommt, dann gibt es hier keine Anklage für Dich. Jesus weiß doch, wo wir durchgehen müssen in dieser Welt. Er hat Verständnis und Vergebung und hilft uns (wieder) mehr mit Ihm und in der ersten Liebe zu leben und zu bauen)

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Und wenn Er Dir noch keine dieser Fragen beantwortet, dann ist das auch erstmal in Ordnung.
Frage Ihn doch dann: „Was möchtest Du mir jetzt gerade sagen?“
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Jetzt zum Schluss findest Du noch ein paar weitere Tipps…

Ergänzende Artikel, die hilfreich sein können:

Du musst natürlich nicht alle aufgeführten Beiträge ansehen, aber vielleicht ist darunter etwas, das Dir weiterhelfen kann. Frag Gott dazu.

Die Artikel mit den Jahresprophetien der letzten 3 Jahre:

  • Weitere Jahresprophetien, auch ältere, findest Du auf der Unterseite vom Artikel-Archiv verlinkt

Die Links vom Abschnitt „Was in 2017 sonst noch sein wird“:

Die aufgeführten Links sind nicht von uns, sondern von anderen Internetseiten und dienen zur Information.
Bitte prüft die Inhalte der Links selbst. Man kann nicht mit allen (z.B. manchen theologischen) Aussagen übereinstimmen. Wie immer gilt: „Prüft alles, das Gute behaltet!“ (aus 1. Thessalonicher 5,21).

Artikel zum Thema „Brautzeit“:

Artikel zum Thema „Bauzeit“:

  • Leben im Geist
    (Ein Teil der Themenreihe über Berufung. Darüber, was Leben im Geist bedeutet und wie man praktisch im Geist leben kann)
  • Geistliche Kämpfe
    (Ein Teil der Themenreihe über Berufung. Darüber, dass das Leben in Deiner Berufung geistliche Kämpfe mit sich bringt und wie Du damit umgehen kannst)

Artikel zum Thema „Strom“:


Was hat Gott mit Dir in 2017 vor?

  • Bitte prüfe die Eindrücke in diesem Artikel für Dich persönlich! Frage Gott, ob etwas davon auf Dich zutrifft.
  • Wenn Du Eindrücke zum Neuen Jahr bekommen hast, dann kannst Du diese gerne als Kommentar unter diesen Artikel stellen! So können wir die Eindrücke zusammentragen. Weil jeder Stückwerk erkennt (s. 1. Korinther 13,9). Bestimmt ergänzt sich einiges, es können aber auch Eindrücke zu einem anderen Thema (zum neuen Jahr) kommen.
    Wenn Du etwas von Gott zum Weitergeben bekommen hast, halte es nicht zurück – teile es doch dann gerne mit, so dass wir uns gegenseitig ermutigen und helfen können.

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Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte (s. 1. Thessalonicher 5,20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was „Prüfen bedeutet und Umgang mit Eindrücken

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13# Das Reich Gottes (Mini-Input zur Lehreinheit “Lebe in Deiner Berufung”)

Glory of God


Dein Leben und Deine Berufung sind dazu da, das Reich Gottes auf Erden zu bauen.

Das bedeutet in dem zu leben, was Du vom Himmel her empfängst und es auf die Erde zu bringen.

Wenn viele das machen, folgen daraus Reformation und Erweckung.
Darum wird es in diesem Input gehen.

Dieser Artikel ist ein Teil der 14 Mini-Inputs zur Lehreinheit „Lebe in Deiner Berufung“:
14 Mini-Inputs zur Lehreinheit „Lebe in Deiner Berufung“

Den Artikel kannst Du auch in Audio-Form anhören – in diesem Video:

Ich (Tobias) habe darin Weiteres erklärt und bete an manchen Stellen für die Zuhörer.

Video:

(Direktlink zum Video: http://youtu.be/fFRMiz1YeKo )

Und hier als Audiodatei zum Anhören oder Herunterladen:

 01:25:27 min. [Download mp3] [YouTube-Video]

Mini-Input in Textform zum Lesen:

Dein Leben und Deine Berufung sind dazu da, das Reich Gottes auf Erden zu bauen. Das bedeutet in dem zu leben, was Du vom Himmel her empfängst und es auf die Erde zu bringen. Wenn viele das machen, folgen daraus Reformation und Erweckung.

Es geht nicht darum, unser eigenes Reich zu bauen, es geht um das Reich Gottes. Ein Reich, wo Er allein das Sagen hat. Es geht um Gottes Königsherrschaft. Es geht nicht darum, unser Ministry zu bauen, also unseren eigenen Dienst, unser eigenes christliches Werk. Es geht nicht darum, das Reich der Kirche zu bauen. Es geht nicht um das Reich einer speziellen Denomination, also einer bestimmten kirchlichen Organisation. Es geht nicht darum, das Reich eines „besonderen“ Apostels, Propheten, Evangelisten, Pastoren oder Lehrers zu bauen. Es geht nicht darum, ein menschliches Netzwerk zu bauen. Es geht um Gottes Reich, wenn wir danach trachten, folgt ALLES weitere daraus.

 „Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!“
(Matthäus 6, 33 SLT)

Gott soll im Mittelpunkt stehen. Er ist der Star. Er steht im Rampenlicht, nicht Menschen. Er hat die Herrschaft, Gott hat das Sagen. Also geht es um Seinen Leib, Seinen Willen, Seine Aufträge, Seine Pläne etc. Wir bauen Sein Reich, nicht eine menschengemachte, strukturierte Organisation.

Beim Thema Reich Gottes ist es von zentraler Bedeutung, dass Du Deine neue Identität (Natur, neues Leben, neue Schöpfung, neuer Mensch etc.) kennst. Und dass Du DAS über Dich selber glaubst, was die Schrift sagt, WER Du bist. Die Schrift ist voll mit konkreten Aussagen darüber, WER Du in Christus schon bist. Die Schrift zeigt Dir, zu WEM Jesus Dich bei Deiner Wiedergeburt gemacht hat. Wenn Du in Deiner Neuen Identität von Gott lebst, dann baust Du damit automatisch Gottes Reich. Denn das Reich Gottes steckt quasi in der geistlichen DNA Deiner neuen Identität bzw. Natur. Daraus folgt auch ein Leben in der Nachfolge und in Deiner Berufung.
Einige Aussagen dazu findest Du im praktischen Teil am Ende dieser Lehreinheit.

Ich versuche das Thema Reich Gottes an einem Bild bzw. Bibelvers zu zeigen. Gott sagt in Jesaja 51,16 (SLT) zu uns:

„Ich habe meine Worte in deinen Mund gelegt und dich mit dem Schatten meiner Hand bedeckt, um den Himmel auszuspannen und die Erde zu gründen und zu Zion zu sagen: Du bist mein Volk!“

Jesus lebt in uns, und wir sprechen Seine Worte aus (siehe Kolosser 1,27 und 1. Petrus 4,11). Wir sind in der Gegenwart Gottes, Er überschattet uns wie Jesus auf dem Berg der Verklärung (siehe Matthäus 17,5) überschattet wurde. Wir tragen die Gegenwart Gottes zu den Menschen, weil Gott uns überschattet. Das finden wir in der Apostelgeschichte 5,15, wo der Schatten von Petrus die Kranken heilte. Die Gegenwart Gottes zerstört die Werke satans und baut das Reich Gottes.

Gott hat uns an unseren für uns bestimmten Ort gesetzt und uns eingeschlagen wie einen Zeltpflock. An dem Ort, wohin Er uns berufen hat. Wir sind Träger Seiner Herrlichkeit (siehe Johannes 17,22). Gott baut Sein himmlisches Reich und macht es an Seinen Kindern auf der Erde fest wie an Zeltpflöcken. Er baut Sein Reich der Himmel auf der Erde und bedeckt die Erde mit Seiner himmlischen Herrlichkeit wie mit Zeltbahnen. Und wir rufen die Menschen in Gottes Gegenwart (siehe dazu auch Hebräer 12,22ff.)

Ich hoffe, Du kannst es Dir bildlich vorstellen. Bitte den Heiligen Geist um Offenbarung dazu. Lies den Bibelvers vielleicht auch in verschiedenen Übersetzungen inkl. der Fußnoten.

Worum es wirklich geht beim Reich Gottes

Das allerwichtigste ist die Gemeinschaft als Himmlische Familie, in welcher der Vater, Jesus Christus und der Heilige Geist im Mittelpunkt stehen.

Jesus hat am Kreuz für Dich bezahlt. Wenn Du das Opfer angenommen hast, dann bist Du ein Kind Gottes, also Teil der Himmlischen Familie. Du bist eine neue Schöpfung, Du lebst geistlich im Himmel und Du lebst gleichzeitig auf der Erde. Durch Jesu Blut kannst Du vollkommen rein, gerecht und heilig vor Gott stehen und am Himmlischen Familien-Leben teilhaben.

Das bedeutet für Dich, dass Du Begegnungen mit Gott haben wirst, eine Beziehung zu Ihm in Vertrautheit und in inniger Verbundenheit.

„[…] ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln, zu der Festversammlung und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten, und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zu dem Blut der Besprengung, das Besseres redet als [das Blut] Abels.“
(Hebräer 12, 22-24 SLT)

Diese Beziehung zur Himmlischen Familie hat Auswirkungen auf die sichtbare, natürliche, irdische Welt. Deine Neue Identität ist ein wichtiger Schlüssel. Das heißt, Du fängst an, Dich selbst als den Neuen Menschen zu sehen zu dem Jesus Dich schon gemacht hat. Du richtest Deine Sinne und Dein Bewusstsein mehr und mehr auf das Himmlische aus (siehe dazu Kolosser 3,1 und 2). Und Du lebst mehr und mehr im Neuen Menschen und Du lebst mehr und mehr im Himmlischen.

Gottes Herrschaft

Im Vaterunser lesen wir:

„Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden.“
(Matthäus 6, 10 SLT)

Sein Wille ist, dass es auf der Erde so wird, wie es im Himmel schon ist. Dass Gottes Ordnungen auf der Erde wirken, wie im Himmel so auf Erden. Gottes Wille ist, dass es wird wie vor dem Sündenfall und noch besser (siehe auch Offenbarung Kapitel 21 und 22).

Gottes Herrschaft bedeutet: der Himmel bricht in die materielle Welt hinein. Der Himmel kommt auf die Erde. Gottes Herrschaftsbereich, Sein Reich ist überall dort auf Erden, wo das Himmlische die Erde berührt, heilt und verändert. Der Himmel ist offen seit Jesu Taufe.

„Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg, sah er den Himmel zerrissen und den Geist wie eine Taube auf ihn herabsteigen.“
(Markus 1, 10 SLT)

Der Himmel ist offen. Der Himmel ist offen, wo wir sind. Wir sind ein offener Himmel in der Welt, denn Jesus lebt in uns. Der Heilige Geist lebt in uns. Wir tragen den Himmel in die Welt hinein. Wir tragen den Himmel zu den Menschen.

Das Reich Gottes ist schon da, aber gleichzeitig ist es am Kommen, am Wachsen, am Zunehmen. Sein Reich bahnt sich Wege in diese Welt hinein. Gottes Herrschaft berührt und verändert diese Welt.

„Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, daß er es gründe und festige mit Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des Herrn der Heerscharen wird dies tun!“
(Jesaja 9,6 SLT)

Wie sieht das Reich Gottes aus und wie wirkt es?

„Man wird nicht sagen: Siehe hier! oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch [Andere Übersetzung: inwendig in euch].“
(Lukas 17,21 SLT)

Es ist ein geistliches / himmlisches Reich, das die Erde berührt, beeinflusst, verändert …

Das Reich Gottes ist in uns, denn Jesus lebt in uns (Kolosser 1,27). Es ist aber auch unter uns, wenn wir zusammenkommen, denn wo zwei oder drei in Jesu Namen versammelt sind, dort ist Er mitten unter ihnen (siehe Matthäus 18,20). Das Reich Gottes umgibt uns, denn es fließt aus uns heraus. Denn Ströme Lebendigen Wassers fließen aus unserem Leibe (siehe Johannes 7,38). Es geht nicht um ein weltliches Reich, es geht um das Reich des Himmels.

Das Reich Gottes erkennen wir daran, dass die Dinge des Himmels dort passieren. Also grob gesagt das, was Jesus und die Apostel uns vorgemacht haben. Aber nicht nur das, denn Jesus sagt, wir sollen größere Dinge tun als Er (siehe Johannes 14,12).

Das Reich Gottes bringt die Qualitäten des Himmels auf die Erde. Der Himmel berührt die Erde. Der Himmlische Herrschaftsbereich des Vaters berührt die Erde und die unsichtbare Welt. Das Übernatürliche aus dem Himmel verändert das Irdische und die übernatürliche Atmosphäre.

Das Reich Gottes wird in der Welt sichtbar:

 „Da rief er [Jesus] seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Vollmacht über die unreinen Geister, sie auszutreiben, und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen.
[…] Geht aber hin, verkündigt und sprecht: Das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen! Heilt Kranke, reinigt Aussätzige, weckt Tote auf, treibt Dämonen aus!“
(Matthäus 10,1 und 7-8 SLT;
eigene Ergänzung eingefügt).

In Matthäus 11 sandte Johannes der Täufer Jünger zu Jesus, die Ihn fragen sollten, ob Er der Messias ist. Jesus sagte Ihnen, sie sollen berichten, was sie sehen und hören. Die Jünger des Johannes konnten das Reich Gottes in Aktion beobachten und hörten Zeugnisse über das, was dort passiert.

 „Blinde werden sehend und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote werden auferweckt, und Armen wird das Evangelium verkündigt.“
(Matthäus 11,5 SLT)

In Matthäus 12,28 (SLT) sagt Jesus:

„Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen!“

 „Denn das Reich Gottes [besteht] nicht in Worten, sondern in Kraft!“
(1. Korinther 4,20 SLT)

Gott ist die Lösung für ALLE Probleme der Welt.

 „Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.“
(Markus 16,17 und 18 SLT)

 „[…] und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat; weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte. So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, daß Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Laßt euch versöhnen mit Gott!“
(2. Korinther 5,18-20 SLT)

Das Reich Gottes wird sichtbar durch das übernatürliche Wirken Gottes in der Welt durch Seine Kinder.

Unser Auftrag

 „Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen!“
(Matthäus 3,2 SLT)

In Markus 1,14 und 15 (SLT) finden wir:

„[…] kam Jesus nach Galiläa und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“

Es beginnt mit Buße. Es beginnt damit, dass wir unser altes Denken zurücklassen und anfangen, das Evangelium zu glauben. Dass wir das Evangelium tief verinnerlichen und es in unserem Geist ergreifen. Die Botschaft des Evangeliums verändert uns. Aber dazu müssen wir das Evangelium glauben und dadurch den alten Menschen zurücklassen und im neuen Menschen leben. Wir tun Buße, wir hören auf, im Fleisch zu leben und leben mehr und mehr im Geist. Und dadurch werden wir Jesus immer ähnlicher. Denn wir sind schon in Ihm. Daraus folgt, dass wir die gleichen Dinge tun werden wie Er und die Apostel. Weil Er uns das gesagt hat und weil Er uns dazu die Vollmacht gibt. Und dadurch bauen wir das Reich Gottes auf Erden. Wir verändern die Welt, weil wir den Himmel in uns und um uns tragen. Denn wir sind bekleidet mit Kraft aus der Höhe (siehe Lukas 24,49). Wir tragen den Himmel wie ein Gewand.

Jesus kam um die Werke satans zu zerstören (siehe 1. Johannesbrief 3,8). Das ist auch unser Auftrag. Wir überwinden das Böse mit dem Guten. Durch die Gegenwart Gottes in uns gewinnen wir jede geistliche Konfrontation mit satan. Weil Jesus hat ihn schon am Kreuz besiegt (siehe Kolosser 2,15 und Hebräer 2,14).

In Lukas 4,18 und 19 (SLT) beschreibt Jesus Seinen Auftrag:

„»Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden; er hat mich gesandt, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu verkünden und den Blinden, daß sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen, um zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn.«“

Jesus zitiert hier aus Jesaja 61. In diesem Kapitel finden wir Seinen Auftrag (und auch damit unseren Auftrag) noch weiter ausgeführt.

„wie Gott Jesus von Nazareth mit Heiligem Geist und Kraft gesalbt hat, und wie dieser umherzog und Gutes tat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm. “
(Apostelgeschichte 10,38 SLT)

…DIESEM Jesus folgen wir nach. Er ist unser Vorbild, wir machen nach, was Er uns vorgelebt hat. Er ist unser Hirte, wir folgen Ihm nach und wir tun das, was Er uns sagt. Jesus tat, was Er den Vater im Himmel tun sah (siehe Johannes 5,19). Das gilt auch für uns.

Unser Auftrag ist es, Gottes Reich auf Erden zu bringen. Die Erde ist in Unordnung, weil die geistliche und menschliche Herrschaft nicht in Ordnung ist. Gott hat Seine Vorstellung davon, was Ordnung bedeutet und wie dieser Planet aussehen soll. Gottes Wille ist, dass es auf der Erde ist, gleichwie es im Himmel ist. Und die Königsherrschaft Gottes richtet genau diese Ordnung auf. Das Geistlich-Spirituelle von Gott bricht in diese Welt hinein. Die Seelen der Menschen und die Materie werden beeinflusst und kommen unter die Herrschaft und Ordnung Gottes (siehe dazu auch Römer Kapitel 8).

Das bedeutet, eine Wiederherstellung von allem, was satan und von ihm geleitete Menschen kaputtgemacht, verdreht und beschmutzt haben. Durch den Heiligen Geist tragen wir die Gegenwart Gottes und bringen diese zu den Menschen. Wo Seine Gegenwart ist, da ist Sein Königreich, da ist Seine Königsherrschaft. Weil Jesus, der König der Könige, in uns lebt (siehe Kolosser 1,27). In Gottes Gegenwart ist Hilfe, Rettung, Heilung, Reinigung, Trost und Wiederherstellung.

Identität und Sohnschaft

Vorab: Frauen sind auch Söhne im Reich Gottes, so wie Männer auch Braut Christi sind. Das geht um die neue Natur, nicht um das physische Geschlecht.
Die gesamte Schöpfung wartet darauf, dass die Söhne des Lebendigen Gottes offenbar werden und die Schöpfung von Vergänglichkeit und Sterblichkeit befreien hin zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes (siehe Römer 8,18-25).

Alle Herrschaft und Vollmacht kommt vom Vater. Wir sind Kinder Gottes, wir sind Erben Gottes. Das heißt, wir sind Prinzen bzw. Prinzessinnen im Haus des Vaters, da wir Kinder Gottes sind. Gott überträgt uns Vollmacht, aber auch Verantwortung. Das geht Hand in Hand. Aber das braucht Reife.
Es braucht Reife, damit Gott Seine Herrschaft auf uns legen kann. Der Heilige Geist will ein stabiles Fundament und starke Säulen in uns aufbauen, auf die der Vater dann Seine Herrschaft legen kann. Hierbei geht es vor allem um Dein Herz. Dein Herz muss auf Jesus ausgerichtet sein. Jesus muss Dein Herz berühren, verändern, heilen. Bei dieser geistlichen Reife geht es darum, im Geist zu leben und Jesu Stimme zu hören. Dein Gehorsam und Deine Nachfolge kommen aus dieser innigen und vertrauten Beziehung zu Jesus Christus. Das hat auch etwas mit einer geistgewirkten Kindlichkeit zu tun. Jesus erklärte an einem Kind, wie Größe im Reich Gottes aussieht (siehe Matthäus 18,1-4).

Jesus ist der Wahre Weinstock (siehe Johannes 15). Wir ziehen das Himmlische Leben von Ihm, aus Jesus. Wir trinken und saugen den Saft des Weinstocks und bringen dadurch Frucht im Reich Gottes. Wenn wir von Gott trinken, dann bringen wir Gottes Frucht hervor. Wir nehmen von Gott (durch das Geistliche/ Himmlische/ Übernatürliche) und bringen damit in der Welt Gottes Dinge hervor. Wir sind ein Kanal vom Himmel auf die Erde.
Wir sind Seine Gesandten. Wie Jesus ist, so sind wir in der Welt.

Das Reich Gottes fließt wie Flüsse Lebendigen Wassers aus Deinem Leib. Der Fluss des Lebens kommt aus dem Thron Gottes und des Lammes (siehe Offenbarung 22,1). Wir finden den Fluss auch in Hesekiel 47. Wo dieser Strom hinfließt, da kommen Heilung und Wiederherstellung. Der Fluss bringt Leben und Fruchtbarkeit. Wo das Lebendige Wasser hinfließt, da werden Menschen geheilt, verändert und werden gerettet durch das Opfer von Jesus Christus am Kreuz. Menschen kommen zum Glauben und werden genährt durch die geistliche Speise des Wortes Gottes und getränkt durch das Lebendige Wasser des Heiligen Geistes. Wir setzen den Sieg in der Welt um, den Jesus schon am Kreuz errungen hat.

Jesus ist unser Vorbild, Er ist unser großer Bruder. Er sagt, wir sollen größere Dinge tun als Er (siehe Johannes 14,12). Die Apostelgeschichte zeigt uns wie normales Christen-Leben aussehen soll. Wir können das, weil Jesus mit uns ist und weil Jesus in uns lebt. Deswegen tut Er es durch uns.

Wenn wir die Geistestaufe empfangen haben, dann sind wir umkleidet und ausgerüstet mit der Kraft des Heiligen Geistes.

Praktisch:

Proklamiere: „Vater, DEIN Reich komme. Hier und jetzt!“
Du kannst das auch ausrufen über Deinem Leben, Deiner Familie, Deinem Arbeitsplatz bzw. Geschäft, Deiner Stadt, einer Gemeinde etc.
Lass Dich vom Geist leiten und sprich das aus, was Er Dir gibt.
Siehe dazu Hesekiel 37,9 und 10. Durch unsere Weissagung bzw. Proklamation setzen wir das geistliche Wirken des Reichs Gottes in dieser Welt frei.

Erkenne Deine neue Identität, die Du in Christus ja schon hast, mehr und mehr. Proklamationen dazu findest Du unten in dieser Lehreinheit.
Siehe dazu auch den anderen Input Nr. 9 „Identität, Dein Tun folgt aus Deinem Sein“ mit anderen Proklamationen!

Lerne Gott als VATER kennen. Lerne Sein Vater-Herz kennen. Lerne Seine Vater-Liebe kennen. Immer tiefer. Schau auf Ihn. Erkenne, welche DNA in Eurer Familie liegt. Seine DNA ist auch Deine DNA. Und Du wirst in Gottes Ebenbild verwandelt (siehe 2.Korinther 3,18).
Frag den Vater, wie Er Dich als Sohn bzw. Tochter sieht.

Siehe auch Römer 8,15 (SLT):

„Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch wiederum fürchten müßtet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!“

Wie kannst Du anderen helfen, in ihrer Sohnschaft (das gilt auch für Frauen) zu wachsen?
Jede Berufung hat als Ziel andere (zumindest ein Stück weiter) zur Sohnschaft und geistlicher Reife zu begleiten (siehe Epheser 4,11ff.).
Frag Jesus, was Du da tun kannst und sollst. Lass Dich von Jesus leiten und gib weiter, was Er Dir für andere gibt bzw. gegeben hat.

Bitte Jesus darum, dass Er Dir einen neuen und echten geistlichen HUNGER gibt. Einen HUNGER nach Gottes Gegenwart. Einen HUNGER nach Seinem Reich.
Und sei Dir gewiss: aus der Fülle des Herrn wird Dein Hunger gestillt werden. Jesus hat am Kreuz dafür bezahlt. Gott gibt gerne und viel. Also sei hungrig und empfange vom Vater.

Bitte Gott um Offenbarung über das Reich Gottes. Das muss der Heilige Geist Dir aus dem geschriebenen Wort aufschließen. Er muss es Dir zeigen. Unser Kopf kann das nur zu einem sehr, sehr kleinen Teil verstehen. Sprich mit Gott über Sein König-Reich und über Seine Königsherrschaft. Bitte Ihn, Dir zu zeigen bzw. zu erklären, wie das Reich Gottes speziell in Deinem Leben und in Deiner Berufung wirksam werden kann.
Bitte Ihn um eine geistliche Schau davon, wie Sein Reich auf Erden (konkret: in Deinem Leben, in Deiner Familie, in Deiner Stadt, in Deiner Gemeinde etc.) aussehen würde. Er ist Dein Vater, Er lässt Dich in Seine Pläne reinschauen. Er teilt die Visionen Seines Herzens gerne mit Dir.

Sinne darüber nach: Das Reich Gottes ist in Dir. Jesus lebt in Dir. Du bist ein Geist mit Gott. Du bist gesetzt an Himmlische Örter. Du bist gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt.

Lerne den Heiligen Geist besser kennen. Es geht NUR durch SEINE Kraft, nicht durch die Kraft der Menschen.
Mehr über den Heiligen Geist findest Du auf unserem Blog in der Kategorie:
Das Wirken des Heiligen Geistes (Geistesgaben etc.)

Mache ein Bibelstudium zum Thema Reich Gottes.
Du kannst dazu www.bibleserver.com nutzen. Dort kannst Du die Suchbegriffe Reich Gottes in das Suchfeld eingeben. Bitte den Heiligen Geist, Dir die Wahrheit aufzuzeigen und Dir das richtige Bild vom Reich Gottes aufzuzeigen.

Beschäftige Dich auch mit dem Thema Heilung. Eine Videoreihe dazu findest Du hier:
engl/dt. Heilung, Zeichen, Wunder – Chris Gore 1 of 6 – Healing, Signs, Wonders, Miracles
mit Chris Gore, Bethel Church, Redding

Frage Gott, wie ER Sein Reich durch Dich bauen möchte. Schreib Dir das auf. Und dann folge Ihm nach und setze das mit Ihm zusammen in Seiner Kraft um. Du bist Gottes Mitarbeiter, also arbeitest Du mit Ihm im Team (siehe 1. Korinther 3,9).

Wem sollst Du auf welche Art und Weise dienen? Frag Gott dazu!

Proklamationen

Du bist genau DAS, was das Wort Gottes sagt, dass Du bist.

Weiter unten findest Du verschiedene Aussagen dazu. Hinter den Aussagen findest Du in Klammern die Bibelverse, wo Du sie finden kannst. Die Aussagen hier sind keine direkten Bibel-Zitate sondern personalisierte Proklamationen, die sich aus den Versen ableiten lassen. Gerne kannst Du diese Verse selber nachschlagen und auch mal verschiedene Übersetzungen vergleichen.

Du kannst diese Proklamationen LAUT aussprechen, dadurch nimmst Du es über das Gehör noch mal zusätzlich auf. Und zusätzlich hat das gesprochene Wort eine besondere Wirksamkeit in der unsichtbaren Welt.
Du kannst es Dir selber auch laut vor dem Spiegel zusprechen. Z.B. „Du bist gesegnet mit allem geistlichen Segen!“. Predige Dir selber. Du kannst da auch Deinen Namen einsetzen. Lass Dich bei allen „geistlichen Übungen“ von Gott leiten und schaue, was für Dich passt und funktioniert.
Sprich diese Proklamationen mit Gefühl. Mit Herz. Mit Inbrunst. Sei nicht mechanisch und gleichgültig dabei. Gib Dich Gottes Wahrheit hin und gib Dein Herz da rein.
Vielleicht passt es für Dich besser, wenn Du Dich dabei hinstellst.
Vielleicht fällt Dir das laute Aussprechen leichter, wenn Du Dir dazu Musik anmachst.
Sinne auch über diese Wahrheiten nach, kaue auf dem Wort rum, verdaue es. Lass die Wahrheiten tief in Dir wirken. Rede mit Gott drüber.
Schlage auch die Bibelstellen nach, ggf. in verschiedenen Übersetzungen.
Danke Gott für diese Wahrheiten. Z.B. „Danke, Abba, dass Du mich mit allen geistlichen Segnungen gesegnet hast!“
Feiere diese kostbaren Verheißungen und Zusagen! Freue Dich, dass sie auch FÜR DICH gelten.


Konkrete Aussagen über Deine Neue Identität in Christus (als Proklamationen für Dich)

Deine neue Natur:

Ich bin eine neue Schöpfung, das Alte ist vergangen (2. Korinther 5,17)

Ich bin die Gerechtigkeit Gottes in Christus (2. Korinther 5,21)

Ich bin rein gewaschen, geheiligt und gerechtfertigt durch Jesus (1. Korinther 6,11)

Ich bin in Jesus und Er lebt in mir (1. Korinther 1,30 und Kolosser 1,27)

Ich habe den Christus angezogen (Galater 3,27)

Ich habe den Geist des Christus (Römer 8,9)

Ich habe Christi Sinn/Denken (1. Korinther 2,16)

Ich bin ein Teilhaber der göttlichen Natur (2. Petrus 1,4)

Ich bin frei von Verdammnis (Römer 8,1)

Ich bin losgekauft vom Fluch des Gesetzes (Galater 3,13)

Ich bin ein Tempel des Heiligen Geistes (1. Korinther 6,19)

Ich bin ein vollwertiges Kind Gottes (Johannes 1,12f.)

Ich habe den Geist der Sohnschaft empfangen, und darf rufen: „Abba, lieber Vater!“ (Römer 8,15)

Ich bin ein Kind Gottes, ich bin unendlich geliebt (1. Johannes 3,1)

Ich bin gesegnet mit jeder geistlichen Segnung der Himmelswelt (Epheser 1,3)


Deine neue Beziehung zu Gott:

Ich bin verborgen mit Jesus in Gott (Kolosser 3,3)

Ich bin ein Kind Gottes, ich bin unendlich geliebt (1. Johannes 3,1)

Ich bin vollkommen vom Vater akzeptiert und angenommen (Römer 8,15)

Ich bin vollkommen geliebt (Johannes 15,9)

Ich habe Zutritt zum Vater (Epheser 2,18)

Ich kann freimütig hinzutreten zum Thron der Gnade, wann immer ich Hilfe brauche (Hebräer 4,16)

Ich empfange Barmherzigkeit und finde Gnade und Hilfe in Gottes Gegenwart (Hebräer 4,16)

Ich bin ein Freund Jesu (Johannes 15,15)

Ich empfange Gnade um Gnade aus Jesu Fülle (Johannes 1,16)

Ich bin ein Geist mit Gott (1. Korinther 6,17)


Deine Identität und das Himmelsreich:

Ich bin oben, auferweckt mit Jesus, ich bin nicht unten (Kolosser 3,1)

Ich bin gesetzt an Himmlische Örter (Epheser 2,6)

Ich bin ein Geist mit Gott (1. Korinther 6,17)

Ich bin verborgen in Gott mit Christus (Kolosser 3,3)

Ich bin rausgerettet aus dem Reich der Finsternis und hinein versetzt in das Reich des Sohnes der Liebe (Kolosser 1,13)

Ich bin ein Himmelsbürger (Philipper 3,20)

Ich bin gesegnet mit jeder geistlichen Segnung der Himmelswelt (Epheser 1,3)

Ich trage das Reich Gottes inwendig in mir (Lukas 17,21)


Praktisches Leben mit Jesus. Nachfolge, Dienst und Berufung:

 Ich bin berufen zu verkündigen: „Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen!“ (aus Matthäus 4,17 SLT)

Jesus ist mein Vorbild, ich ahme Ihn nach, ich tue das, was Er tat (1. Korinther 11,1 und Johannes 14, 12)

Jesus Auftrag ist auch mein Auftrag (Lukas 4,16-21; Johannes 20,21)

Der Geist des Herrn ist auf mir, Er hat mich gesalbt (Jesaja 61,1)

Ich bin berufen, den Armen die frohe Botschaft des Evangeliums zu verkünden (Jesaja 61,1)

Ich bin gesandt, die zerbrochenen Herzen zu heilen (Jesaja 61,1)

Ich bin berufen, Gefangenen Befreiung zu verkünden (Jesaja 61,1)

Ich bin berufen den Blinden zu verkünden, dass sie wieder sehend werden (Lukas 4,18)

Ich bin berufen, Zerschlagene in Freiheit zu setzen (Lukas 4,18)

Ich bin berufen, das angenehme Jahr des Herrn zu verkünden, den Segen und die Wiederherstellung Gottes, Seine Versorgung und Gunst (Jesaja 61,2)

Ich bin berufen, die verwüsteten Städte zu erneuern (Jesaja 61,4)

Ich bin ein Sohn Gottes und werde vom Geist Gottes geleitet (Römer 8,14)

Ich höre Jesus Stimme und ich folge Ihm nach (Johannes 10,27)

Ich habe Vollmacht, auf Schlangen und Skorpione zu treten und über die ganze Macht des feindes, und NICHTS soll mir schaden (Lukas 10,19)

Ich bin aus Gott geboren und der böse satan tastet mich nicht an (1. Johannes 5,18)

Ich bin Kopf und nicht Schwanz (5. Mose 28,13)

Ich werde die gleichen Werke tun wie Jesus, weil Er zum Vater gegangen ist (Johannes 14,12)

Ich werde noch größere Werke tun als Jesus, weil Er zum Vater gegangen ist (Johannes 14,12)

Ich habe Christi Sinn/Denken, auch im Praktischen (1. Korinther 2,16)

Ich habe den Dienst der Versöhnung (2. Korinther 5,18)

Ich bin Botschafter an Christi statt und rufe: „Laßt euch versöhnen mit Gott! Denn Er hat Eure Sünden vergeben!“ (2. Korinther 5,19 und 20)

Ich bin ein wandelnder Tempel des Heiligen Geistes, Leute erfahren deshalb Gottes Gegenwart, wenn sie in meine Nähe kommen (1. Korinther 6,19)

Ich bin ein königliche/r Priester/in in dieser Welt (Offenbarung 1,6)

Ich bin Gottes Leib. Ich bin eins Seiner Organe auf Erden. Ich bin eins von Gottes Gliedern auf Erden (Kolosser 3,15 und 1. Korinther Kapitel 12)

Ich bin ein offener Himmel, denn Jesus lebt in mir. Ich trage die Gegenwart Gottes in die Welt (Kolosser 1,27)

Das Königreich Gottes ist in mir, denn der König der Könige lebt in mir (Kolosser 1,27)

Ich trage das Reich Gottes inwendig in mir und in die Welt hinein (Lukas 17,21)

Ich bin gerecht gemacht worden, und deshalb werden meine Gebete auch VIEL bewirken (Jakobus 5,16)

Ich bin ein neu geschaffenes Kind des Lebendigen Gottes und Gott hat gute Werke für mich vorbereitet (Epheser 2,10)

Ich bin gesegnet mit jeder geistlichen Segnung der Himmelswelt und ich kann damit den Menschen helfen (Epheser 1,3)

Ich bin in Christus, Christus ist in mir, ich trage Jesus zu den Menschen (1. Korinther 1, 30 und Kolosser 1,27)

Ich bin das Salz der Erde und das Licht der Welt (Matthäus 5,13f.)

Der Vater hat Seine Worte in meinen Mund gelegt (Jesaja 51,16)

Ich bin geborgen in der Hand des Vaters und Seine Gegenwart überschattet mich (Jesaja 51,16)

Ich bin berufen, den Himmel auf der Erde auszubreiten (Jesaja 51,16; verschiedene Übersetzungen)

Der Vater hat mich fest gegründet, wie einen Zeltpflock um an mir den Himmel (das Reich Gottes) über der Erde auszubreiten wie ein Zelt (Jesaja 51,16; verschiedene Übersetzungen, insbesondere die Fußnote in der ELB)

Ich bin dazu berufen, die Menschen in Gottes Gegenwart zu rufen, wo der Himmel sie berühren kann (Jesaja 51,16)

Aus meinem Leibe fließen Ströme lebendigen Wassers. Dieses lebendige Wasser bringt den Menschen Leben, Heilung, Reinigung, Versorgung und Wiederherstellung (Johannes 7,38 und Hesekiel 47)


Segen:

Der Vater hat Seinen Engeln befohlen, mich zu behüten auf allen meinen Wegen (Psalm 91,11)

Nur Güte und Gnade werden Mir folgen alle Tage Meines Lebens (Psalm 23,6)

 


Hier nochmal die im Artikel erwähnten Links:

 


Dieser Artikel ist ein Teil der 14 Mini-Inputs zur Lehreinheit „Lebe in Deiner Berufung“:



Alle weiteren Beiträge der Themenreihe Berufung:

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Weitere Austauschseiten für prophetische Eindrücke

Lieber Leser,

wir haben 8 weitere Austauschseiten zum Teilen für prophetische Eindrücke eingerichtet.

Die Seiten sind dazu da, dass Leser dort prophetische Eindrücke zu den jeweiligen Regionen schreiben können. So können wir die Eindrücke zusammentragen und gemeinsam gezielt für die Bereiche beten, dass Gottes Wille in Existenz kommt.

Auch Du kannst Dich gerne daran beteiligen, wenn Du von Gott etwas dazu bekommen hast. Bitte lies vor dem Veröffentlichen die Hinweise auf den Seiten.

Die neuen Seiten sind hier verlinkt:

Den Link findest Du jetzt auch in der Sidebar (rechte Seitenleiste)
auf Prophetenschule.org unter diesem Bild:

Prophetisches Gebet Welt International Global

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Prophetischer Weckruf an Pastoren

 33:06 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Falls Du die mp3-Datei nicht abspielen kannst, kannst Du sie mit diesem kostenlosen Programm in ein anderes Dateiformat umwandeln.

Die folgende Botschaft ist sehr ausführlich geworden, da ich im Anhang noch einige Hilfen zum Umgang und Umsetzen gegeben habe. Außerdem findest Du unten eine Übersicht mit weiteren Artikeln zum Thema. Bitte nimm Dir Zeit für diese Botschaft, die wir als sehr wichtig für den gesamten Leib Christi empfinden.

Ich stelle hier auch den Artikel als Textdokument zum Downloaden zur Verfügung. Klicke dazu mit dem rechten Mausklick auf eines der ausgewählten Downloads und speichere es auf Deinem PC:

[Download OpenOffice] [Download Word-Format]
(zwei unterschiedliche Dokumentformate)
Prophetischer Weckruf an Pastoren

Vor ein paar Monaten hat mir eine Leserin den folgenden Traum zugeschickt. Es handelt sich dabei um einen prophetischen Traum von Gott, der sich ganz besonders an Pastoren und Gemeindeleiter richtet. Ich empfand, dass die Botschaft des Traums sehr wichtig ist, deshalb teile ich sie hier mit euch.

Wenn Du Pastor oder Gemeindeleiter bist, bitte ich Dich, diese Botschaft selbst vor Gott zu prüfen. Frage Ihn z.B., ob Er möchte, dass Du daraufhin etwas praktisch umsetzt.

Bevor ich den Traum und die Botschaft schreibe, möchte ich hier einen Eindruck mitteilen. Am 27.11.2013, als ich über diesen Traum betete, hatte ich das folgende innere Bild:

Ich sah mehrere Pastoren (und evtl. auch Gemeindeleiter), wie sie unter freiem Himmel standen. Über ihnen stand am Himmel ein riesiges Ohr. Ich fragte Gott, was das bedeuten soll. Und da hörte ich die Worte:

„Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!“

Dieser Satz kommt in der Offenbarung mehrmals vor. Und zwar in den Sendschreiben an die Ortsgemeinden (vgl. Offenbarung 2-3). Deshalb empfinde ich, dass die folgende Botschaft auch ein „Sendschreiben“ ist, das sich an mehrere Gemeinden richtet. Es ist ein Weckruf Gottes.

 

Der Traum

(vom 06.03. auf den 07.03.2013)

„Im Traum befand ich mich in New York. Es herrschte absolutes Verkehrschaos. Überall war Feuer, auch Häuser brannten. Viele hohe Häuser stürzten ein.

Plötzlich fand ich mich in einer Art Herberge oder Hotel. Und ich wusste, dass ich den Zimmerschlüssel mit der Nummer 0315 finden muss. Die Zahl 3 war größer als die anderen Zahlen.
Zunächst hatte ich nur eine bronzefarbene Schlüsselplakette, auf der diese Nummer stand, inklusive des Schlüsselbunds in meiner Hand. Ich suchte aber den Schlüssel…
Nach einigem Suchen fand ich den Schlüssel mit der Nummer 0315 in meiner Hand am Schlüsselbund!

Dann gingen wir, unser Pastor und zwei weitere Personen, durch die Straßen von New York. Dort war noch immer Chaos: Überall liefen die Menschen voller Panik umher, ein totales Durcheinander. Es fuhren Krankenwagen mit Blaulicht und Sirenen vorbei. Die Erde bebte, Häuser wackelten und stürzten ein.

Plötzlich war dort eine Kirche mit offenen Türen, in der friedliche Musik spielte. Es war aber klar, dass jetzt nicht Zeit ist, in die Kirche zu gehen, um diese wunderschöne Musik zu hören, sondern dass wir die Menschen in den Häusern warnen sollten! Deshalb sagte ich zu unserem Pastor: ‚Komm, wir müssen weitergehen, wir können hier nicht bleiben!‘ Er wollte zunächst auf keinen Fall mitgehen, aber ich sagte eindringlich: ‚Komm bitte, glaube mir, wir können wirklich nicht hier bleiben, wir müssen weitergehen!‘ Schließlich kam er mit.

Wir gingen in eine Art Restaurant. Da waren überall Eltern, die an Tischen saßen. Aber es waren keine Speisen auf dem Tisch. Die Eltern hatten ihre Babys und Kinder auf dem Schoß. Doch all diese Kinder hatten geschlossene Augen und waren irgendwie leblos, wie tot.

Da sah ich einen Vater mit Drillingen. Das erste Baby war noch recht wohl genährt, das zweite schon wesentlich schmaler und das dritte sah völlig abgemagert aus.

Schließlich wachte ich auf.

Es war 5:20 Uhr morgens und ich war sofort hellwach. Da hörte ich in mir die Stimme: ‚Schreibe diesen Traum und alle Details auf!’“

 

Die prophetische Botschaft des Traums

Im Verlauf des Traums erschließt sich, dass die Stadt New York für die Welt steht. Das lässt sich außerdem auch darin sehen, dass die USA eine Weltmacht und New York die größte Stadt in den USA ist.

Dass im Traum die Stadt New York zerstört war, bedeutet, dass die Dunkelheit in der Welt zunimmt. Katastrophen und Leid nehmen zu. Aber dazu ist es wichtig zu verstehen, dass auch das Licht zunehmen soll. Wir leben seit JESU Himmelfahrt in der Endzeit und es wird Zeit, dass der Leib Christi wirklich aufsteht. Es wird Zeit, dass die Braut JESU in ihre volle Reife kommt und Sein Reich in dieser Welt manifestiert. Denn die Menschen sollen ja das Licht sehen (vgl. Matthäus 5, 14-16). Gerade deshalb werden wir Christen im Traum zum Handeln aufgefordert!

In der nächsten Szene sah sich die Person in einer Herberge oder in einem Hotel. Diesen Ort deute ich so, dass er für eine geschützte Atmosphäre wie z.B. im Gebet bzw. in der Gemeinschaft mit JESUS steht. Denn dort suchte sie nach einer Antwort auf die Frage, was in den schwierigen Umständen zu tun ist.

Die Schlüsselplakette und der Schlüssel bedeuten Folgendes:

Die Schlüsselplakette steht für die Verheißung von Gott. Und zwar für die Verheißung, das zu empfangen, was uns als Seinen Kindern zusteht, um den Missionsauftrag zu erfüllen. JESUS gab uns diesen Auftrag:

„Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.“
(Markus 16, 15-18)

Mir kam dazu auch das Stichwort „Pfingsten“. JESUS hatte am Tag Seiner Himmelfahrt zu Seinen Jüngern gesagt:

„Und siehe, ich sende auf euch die Verheißung meines Vaters; ihr aber bleibt in der Stadt Jerusalem, bis ihr angetan werdet mit Kraft aus der Höhe!“
(Lukas 24, 49)

Die Jünger sollten also im Gebet warten, bis sie die Verheißung, die Ausstattung mit der Kraft des Heiligen Geistes, empfingen. Erst dann war der richtige Zeitpunkt gekommen, den Menschen das Evangelium in der Kraft Gottes zu verkünden (vgl. Apostelgeschichte 2).

Es geht also darum, dass wir die Kraft des Heiligen Geistes, die jedem Christen zusteht, annehmen. Dass wir nicht nur wissen, was uns zusteht (so wie es auf der Plakette geschrieben stand), sondern dass wir es auch annehmen.

Mit Seiner Kraft haben wir auch die Vollmacht bzw. Autorität von dem 3-einigen Gott empfangen, um Sein Reich in dieser Welt zu manifestieren. Es geht darum, dass Gott in uns ist (vgl. Johannes 17, 22-23 und Vers 26; Kolosser 1, 27). Und dass Er in dieser Welt wirken will – durch uns! JESUS will genauso Sein Reich manifestieren, wie Er es als Mensch getan hatte: Durch Heilungen, Zeichen, Wunder etc. Und das will Er durch uns tun.

Die Schlüsselplakette steht also auch für die persönliche Frage: „Hast Du die Kraft des Heiligen Geistes empfangen?“ Der Schlüssel steht für die Kraft des Heiligen Geistes und ist die Antwort und Lösung.

Nach längerem Suchen stellte die Person im Traum plötzlich fest, dass der Schlüssel am Schlüsselbund hängt! Das bedeutet, dass sie die Verheißung von Gott im Glauben annahm. Dadurch hatte sie nicht mehr länger nur die Schlüsselplakette, sondern auch den verheißenen Schlüssel.

So ausgestattet konnte sie zu den Menschen gehen, um ihnen zu helfen. Das bedeutet auch: Nachdem wir den „Schlüssel“ empfangen haben, brauchen wir nicht länger nach ihm suchen. Es geht dann nur noch darum, Gott zu fragen, wie wir daraufhin handeln sollen ( = wo wir den „Schlüssel“ einsetzen).

Die Nummer 0315 auf der Schlüsselplakette und auf dem Schlüssel ist sehr entscheidend. Auffällig ist, dass die Zahl 3 größer war als die restlichen Zahlen. Es wird klar, dass die Zahl 0315 ein Datum beschreibt: März 2015. Die Person hatte den Traum im März 2013. Es geht darum, wie wir uns in den 3 Jahren (2013, 2014 und 2015) auf die kommende Zeit vorbereiten.
(Dies wird auch anhand der Symbolik mit den Drillingen am Ende des Traums noch deutlicher!)

Auch im Verlauf des Traums spielt die Zahl 3 eine sehr entscheidende Rolle.

In der Bibel können wir lesen, dass JESUS nach 3 Tagen vom Tod auferstand (vgl. Johannes 2, 19-21) und weitere Stellen, in denen etwas vollendet wird. Deshalb möchte ich hier betonen, dass die Zahl 3 im Traum genauso auch „Vollkommenheit“ bzw. „Vollendung“ bedeutet.

In der weiteren Szene ging die Person mit dem Pastor und zwei weiteren Personen durch die zerstörte Stadt. Sie kamen zu einer Kirche, aus der friedliche Musik tönte. Zuerst schien es verlockend, sich dort zurückzuziehen. Außerdem hätte die Musik bestimmt auch den Lärm der Hilfeschreie, Sirenen und einstürzenden Häuser übertönt. Aber genau das wäre egoistisch und die falsche Entscheidung gewesen. Es sah aus menschlicher Sicht nach einer Lösung aus, aber es war keine Lösung von Gott. Denn wir Christen haben ja den „Schlüssel“, also die Kraft Gottes empfangen, um damit vorrangig in der Welt zu wirken. Genau so wie es auch für die ersten Christen normal war, unter den Menschen das Reich Gottes zu demonstrieren.

Die Person erkannte das als prophetisch begabte Christin. Sie selbst steht hier für eine (echte) prophetische Stimme, auf die der Pastor hören sollte! Ihre Warnung war echt, was der Pastor dann auch im Traum erkannte. Und er entschloss, daraufhin zu handeln und mit ihr zu gehen. Genauso sind die Pastoren und Gemeindeleiter allgemein verantwortlich dafür, wie sie mit prophetischen Botschaften umgehen. Es ist ein Aufruf, die prophetischen Stimmen nicht zum Schweigen zu bringen, sondern ihnen zuzuhören! So wie es auch in 1. Thessalonicher 5, 20-21 heißt:

„Die Weissagung verachtet nicht! Prüft alles, das Gute behaltet!“

Während sie weitergingen, um den Menschen zu helfen, kamen sie an ein Restaurant, das einen Bereich in der Welt darstellt. Der Ort war zwar ein Restaurant, aber es fehlte das Essen. Es wird also eine „Hungersnot“ beschrieben. Bei dieser Hungersnot handelt es sich aber um keinen natürlichen, sondern um einen geistigen Hunger. Es ist der Hunger nach Gottes Wort! Auch in Amos 8, 11-12 wird dieser Hunger beschrieben:

„Siehe, es kommen Tage, spricht Gott, der Herr, da werde ich einen Hunger ins Land senden; nicht einen Hunger nach Brot, noch einen Durst nach Wasser, sondern danach, das Wort des Herrn zu hören. Da wird man hin und her wanken von einem Meer zum anderen und umherziehen vom Norden bis zum Osten, um das Wort des Herrn zu suchen, und wird es doch nicht finden.“

Wenn wir Christen geistigen Hunger verspüren, dann wissen wir, wo wir Ihn stillen können: Bei JESUS. Aber für Menschen, die Ihn noch nicht kennen, ist geistiger Hunger eine Gefahr – es sei denn, jemand führt sie zu JESUS!

JESUS selbst ist das „Brot“, nach der diese Welt so sehr hungert. In Johannes 6, 33-35 heißt es:

„Denn das Brot Gottes ist derjenige, der aus dem Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt. [Anm.: …sagte JESUS.]
Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit dieses Brot! Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, den wird niemals dürsten.“

Es gibt da einen interessanten Zusammenhang: JESUS ist nicht nur das „Brot des Lebens“, sondern auch das „Wort Gottes“ (vgl. Johannes 1, 1-14; Offenbarung 19, 11-13)!

Und JESUS sagt außerdem:

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht!“
(vgl. Matthäus 4, 3; Lukas 4, 4)

Er ist bildlich gesprochen das Wort, das aus dem Vater hervorging (siehe auch Johannes 1, 1-14). Er selbst und somit auch Seine Worte sind es, die den geistigen Hunger stillen. Es ist also wichtig zu verstehen, dass es sich bei Gottes Wort nicht nur um die Bibel handelt, sondern auch um die persönlichen Offenbarungen, die JESUS uns gibt. Er ist der gute Hirte und Seine Schafe hören Seine Stimme (vgl. Johannes 10, 27). Wir dürfen und sollen mit Ihm in einem lebendigen Dialog sein, so wie auch in jeder anderen Beziehung der Dialog wichtig ist.

Und wir können auch Worte für die Menschen empfangen, die JESUS noch nicht kennen. Gott möchte ihnen mitteilen, wie Er sie sieht, dass Er sie liebt und welche guten Absichten Er mit ihnen hat.

Aber wenn wir nicht gelernt haben, Gottes Stimme für uns und für andere zu hören, wie wollen wir ihnen mitteilen, was Gott ihnen persönlich sagen will?

Außerdem gehören auch die Gaben des Heiligen Geistes (vgl. 1. Korinther 12-14) zu den „Broten“, die den geistigen Hunger der Menschen stillen sollen. Denn wir sollen mit den Geistesgaben auch den nichtgläubigen Menschen dienen.

Aber wenn wir nicht gelernt haben, die Geistesgaben zu praktizieren, wie wollen wir den Menschen damit dienen?

Wir sollen die Menschen doch schmecken lassen, wie gut Gott ist! (vgl. Psalm 34, 9). So dass sie echte Nahrung bekommen und mehr von diesem lebendigen Gott wollen.

Auch die Kinder und Babys litten deutlich unter der Hungersnot. Dazu hatte ich den Eindruck, dass es sich um die nächste Generation handelt. Ihr Hunger nach dem Übernatürlichen wächst und sie werden versuchen, diesen Hunger zu stillen. Wenn sie in den Kirchen kein passendes „Brot“ finden, werden sie an anderen Orten suchen (Drogen, Welt oder Esoterik etc). Aber ihr Hunger bleibt ungestillt. Denn diese innere Leere kann nur Gott und eine lebendige Begegnung mit Ihm stillen.

Dann zu dem Vater mit den Drillingen: Das erste Baby war noch recht wohl genährt, das zweite war schon wesentlich schmaler und das dritte sah völlig abgemagert aus. Hier wird deutlich, dass der Traum die Gegenwart, aber auch eine Sicht in die Zukunft zeigt. Das erste Baby steht für 2013, das zweite für 2014 und das dritte für 2015 und darüber hinaus. Es handelt sich wieder um die Zeitspanne von 2013 bis 2015 und bedeutet, dass der geistige Hunger immer mehr zunimmt. Und wir, der Leib Christi, sind aufgefordert, den Menschen echte Nahrung zu bringen! Wenn wir den Menschen nicht JESUS und Seine Worte bringen, dann verhungern viele Menschen. Und in den Kirchen und Versammlungen, wo es an diesem lebendigen Brot fehlt, da wirkt JESUS selbst wie „abgemagert“, da Er nicht in ganzer Fülle dargestellt wird.

Ich dachte bei der Symbolik auch an den Traum des Pharaos mit den 7 Kühen, die auch für 7 Jahre standen (siehe 1. Mose 41,2 ).

 

Die Hauptaussagen der Botschaft sind also zusammengefasst:

  • Die Dunkelheit in der Welt nimmt zu, aber gleichzeitig soll auch das Licht zunehmen! JESUS ist das Licht der Welt und wir sollen Sein Licht leuchten lassen. Deshalb handelt es sich um keine richtende Botschaft gegen nichtgläubige Menschen, sondern um eine Warnung an uns Christen. Das Gericht beginnt am Haus Gottes:
    „Denn die Zeit ist da, dass das Gericht beginnt beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, wie wird das Ende derer sein, die sich weigern, dem Evangelium Gottes zu glauben?“
    (1. Petrus 4, 17)
    Außerdem auch: Hebräer 12, 25-29 und Offenbarung 3, 15 (wo auch die Nummer enthalten ist).
  • Wir Christen sind „Kirche“ und unser Leben und Handeln sollte ein „Gottesdienst“ sein (vgl. Römer 12, 1). Das schließt christliche Versammlungen, wie z.B. in Ortsgemeinden oder Hauskreisen nicht aus. Aber wir können nicht erwarten, dass die Menschen von alleine in unsere Versammlungen kommen. Wir sollen zu ihnen gehen.
  • Die Menschen haben geistigen Hunger und wissen nicht, wo sie ihn stillen können. Wir sollen ihnen das „lebendige Brot“ bringen: JESUS, Seine Worte und überhaupt Seine wirksame Kraft, die sich auch in den Geistesgaben ausdrückt. Es ist nicht richtig, diese uns anvertraute Vollmacht wie ein Licht unter den Scheffel zu stellen. Auch im Gleichnis mit den anvertrauten Talenten, das JESUS in Matthäus 25, 14-30 erzählt, beschreibt wie wichtig es ist, das uns Anvertraute einzusetzen. Der Knecht, der die Talente vergrub, wurde gerichtet.

 

Jetzt geht es um die Frage: Wie sollen wir auf diese Botschaft hin handeln?

Dieses Thema könnte man noch viel mehr vertiefen, aber ich möchte die wichtigsten Punkte festhalten:

  • Eine Predigt soll vom Heiligen Geist inspiriert sein
    Ein Pastor sollte den Heiligen Geist fragen, über was er predigen soll. Denn bei einer Predigt sollte es nicht darum gehen, bloßes Wissen zu vermitteln, sondern um die Führung des Heiligen Geistes. Dabei kann es sein, dass auch Menschen geheilt werden bzw. der Predigt solche und andere Zeichen von Gott (s. Markus 16) folgen. So wie Paulus sagte:
    „Und meine Rede und meine Verkündigung bestand nicht in überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit beruhe, sondern auf Gottes Kraft.“
    (1. Korinther 2, 4-5)
  • Das Wort Gottes kommt nicht nur durch den Pastor oder Gemeindeleiter
    Pastoren, die auch „Hirten“ sind, sollten sich bewusst machen, dass JESUS der „Chef-Hirte“ ist. Pastoren dürfen Seine Position nicht ersetzen, sondern sollen die „Schafe“ zu JESUS führen. Das bedeutet: Die Christen sollen auch selbst lernen, die Stimme JESU zu hören. Denn das offenbarte Wort Gottes kommt nicht nur durch den Pastor/Prediger, sondern soll auch von jedem einzelnen Christen empfangen werden.
  • Pastoren und Gemeindeleiter sollen prophetische Christen und Prophetien nicht verachten
    Pastoren und Gemeindeleiter sind aufgefordert, auf die prophetischen Stimmen zu hören. Viele Pastoren sind bei Propheten und prophetisch begabten Christen sehr ablehnend, besonders wenn es in die Richtung Korrektur oder Warnung geht. Oftmals sind sie dies zu recht, da prophetische Menschen nicht perfekt sind und auch Charakterschwächen haben können. Wenn das der Fall ist, dann geben diese Christen Prophetien, die an die Ortsgemeinde gerichtet sind, oftmals viel zu hart wieder. Aber die Leiter einer Ortsgemeinde oder Versammlung sollten sich im Klaren sein, dass die prophetischen Botschaften trotzdem richtig sein können! Es ist wichtig, dass sie sich die Botschaften in Ruhe anhören und dann vor Gott (!) prüfen (siehe auch 1. Thessalonicher 5, 20-21).
  • In jeder Ortsgemeinde soll es laut neutestamentlicher Ordnung erlaubt sein, prophetisch reden zu dürfen
    Das prophetische Reden gilt für jeden Christen (=Gabe). Außerdem sollte es in jeder Gemeinde zusätzlich Propheten geben (=Berufung). Dazu gibt Paulus in 1. Korinther 14 mehrere klare Anweisungen. Jeder Christ sollte in einer Versammlung die Möglichkeit haben, prophetische Eindrücke weiterzugeben. Das kann unterschiedlich gehandhabt werden. Am Besten und sinnvollsten ist es, wenn jeder die Möglichkeit hat, für kurze (!) Zeit ein prophetisches Wort an die Versammlung weiterzugeben, z.B. am Mikro. Das kann zum Beispiel vor oder nach der Predigt geschehen. Was auch Sinn macht, aber den ersten Vorschlag nicht ablöst, ist: Dass in den Versammlungen Ruhepausen eingerichtet werden, in denen jeder Christ Zeit hat, Gottes Reden für sich persönlich zu empfangen. Das kann ideal in der Lobpreiszeit geschehen, wenn zwischen den Liedern immer wieder instrumentale Pausen eingelegt werden.
  • Geistesgaben sollen in einer Ortsgemeinde laut neutestamentlicher Ordnung praktiziert werden
    Paulus schreibt in 1. Korinther 12-14 über die Geistesgaben und ihre Wichtigkeit. In 1. Korinther 13 schreibt er darüber, dass die Liebe das Wichtigste ist. Das schließt aber die Geistesgaben nicht aus. Es bedeutet vielmehr, dass die Liebe Gottes das Motiv und die antreibende Kraft sein soll!
    Außerdem ist die Lehre über Geistesgaben sehr wichtig. Ohne gute Lehre werden große Fehler gemacht, wie es auch in der Gemeinde in Korinth war. Die Liebe und die Lehre über den Umgang mit den Geistesgaben darf nicht fehlen.

Diese Vorschläge waren mir wichtig, im Anhang zu der Botschaft mitzuteilen. Und ich bitte Dich, lieber Leser, diese Vorschläge im Gebet zu überdenken. Frage Gott, ob Er etwas Neues in Deiner Ortsgemeinde oder Gruppe tun will. Etwas „Neues“, das allerdings für die ersten Christen üblich war und zu dem wir in dieser Zeit mehr und mehr zurückfinden sollten. Damit wir selbst in der Hungersnot wissen, wo wir unser geistiges Essen bekommen (bei JESUS) und es auch anderen weitergeben.

Dazu möchte ich mit diesem Endruck schließen, den ich am 30.11. dazu bekam:
Ich hatte eine Vision von JESUS, wo Er sich mir als das Brot des Lebens zeigte (vgl. Johannes 6, 35). Dann sah ich wie wir, Seine Kinder, zu Ihm kamen. Und wir nahmen Brotstücke aus Ihm selbst heraus. Ich bekam dazu diese Bibelstelle:

„Und aus Seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade.“
(Johannes 1, 16)

Die Aussage ist hier wieder, dass wir von JESUS unsere geistige Speise erhalten und diese auch an andere weitergeben. Wie auch in dem Wunder der Brotvermehrung von JESUS, das in Lukas 9, 10-17 beschrieben steht, ist immer noch genug für andere da.

Wake Up Church

 

Hier noch ein paar hilfreiche Beiträge:

Falls Du Anregungen möchtest, wie man die Gabe der Prophetie in einer Versammlung, aber auch außerhalb einer Versammlung ausleben kann, schau mal in dieses Verzeichnis. Dort findest Du außerdem auch Anregungen für „prophetische Evangelisation“.

  • Übersicht der Artikel über Träume

    Falls Du Dich fragst, ob Gott überhaupt noch heutzutage durch Träume spricht, bitte ich Dich, diese Artikel zu lesen. Darin gibt es auch biblische Beispiele.

 


Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte ( vgl. 1. Thess 5, 20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was “Prüfen bedeutet und Umgang mit Eindrücken.

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