JESUS will Dich aus der Schlammgrube des Verderbens ziehen (Vision)

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Am 09. Dezember 2012 bekam ich eine wichtige Botschaft über Freiheit von  Verdammnis und Anklagen.

Ich liebe den HERRN

 

Das Ganze begann so:

Ich war sehr erschöpft und richtete meinen Blick auf meine Schwächen, statt auf JESUS.

Schließlich setzte ich mich im Wohnzimmer ans Fenster und betete. Da hatte ich den Impuls, einfach mal anzufangen, in Sprachen zu singen. Ich fing im Glauben damit an, obwohl sich meine Seele dagegen wehren wollte und ich innerlich dachte: „Eigentlich fühle ich mich nicht danach.“

Aber kaum fing ich an zu singen, brachen am Himmel die Sonnenstrahlen durch die Wolken hindurch… So etwas hatte ich schon einmal erlebt, als mir GOTT dadurch sagte, dass Er alle „dunklen Wolken“ (meiner Seele, vom Feind etc.) wegschieben will.
Dann begann ich, den Sprachengesang auszulegen.

Und dabei bekam ich diese Eindrücke, die wirkliche Befreiung bringen:

Ich sah mich in einer Schlammgrube. Und der Feind versuchte mich darin in den Schlamm hinunter zu ziehen. Über mir war aber das Licht JESU.
JESUS ermutigte mich, auf Ihn und nicht auf den Schlamm zu sehen. Der Feind wollte mir einreden, dass ich unrein wäre. Aber durch JESUS bin ich rein geworden… Meine Vergangenheit liegt noch immer hinter mir und bleibt auch dort.
Dazu bekam ich diesen Bibelvers:

„Beharrlich habe ich auf den Herrn geharrt, da neigte er sich zu mir und erhörte mein Schreien. Er zog mich aus der Grube des Verderbens, aus dem schmutzigen Schlamm, und stellte meine Füße auf einen Fels; er machte meine Schritte fest und gab mir ein neues Lied in meinen Mund, ein Lob für unseren Gott. Das werden viele sehen und sich fürchten und werden auf den Herrn vertrauen.“
(Psalm 40, 2-4)

Das hatte mich sehr aufgebaut und mir wieder Mut und Hoffnung gegeben!

Doch was ich nicht wusste:
Die Botschaft war noch nicht „ausgereift“… Es sollten noch weitere Ergänzungen folgen, die mir weitere Befreiung brachten – aber nicht nur mir, sondern auch einer anderen Person. Und ich glaube, dass diese Botschaft vielen weiteren Lesern helfen wird. Daher möchte ich das mit Dir teilen!

Denn am 11. Januar 2013 diente ich einer Person prophetisch, die eine Anfrage über unsere Seite Online-Prophetie.de geschickt hatte.

Aus dem Natürlichen wusste ich, dass diese Person in persönlichen Schwierigkeiten steckte. Sie hatte es mir mitgeteilt. Um was es sich genau handelte, wusste ich nicht. Und für prophetisches Gebet ist es ja gut, wenn man so wenig Infos wie möglich aus dem Natürlichen hat, um nur auf Gott zu hören.

Also nahm ich diese Person ins Gebet und fragte Gott, was Er für sie hat.

Sofort kam mir wieder das Bild einer Schlammgrube, in der sich dieser Mensch befand und dazu den Eindruck, dass JESUS ihn herausziehen möchte.
Ich war völlig überrascht… Schließlich war es genau der Eindruck, den ich ein paar Monate zuvor für mich selbst bekommen hatte. Wieder fragte ich Gott, ob Er nicht „etwas anderes“ für sie hat – doch der Eindruck blieb. Und ich spürte, dass Gott nicht nur dieser Person, sondern gleichzeitig auch mir damit dienen wollte. Es war wieder, als würde Gott „zwei Fliegen mit einer Klatsche“ schlagen…

Die befreiende Botschaft: Freiheit von Verdammnis und Anklagen!

Zuerst bekam ich wieder diesen Bibelvers: 

„Er zog mich aus der Grube des Verderbens, aus dem schmutzigen Schlamm,
und stellte meine Füße auf einen Fels; er machte meine Schritte fest
und gab mir ein neues Lied in meinen Mund, ein Lob für unseren Gott.
Das werden viele sehen und sich fürchten und werden auf den Herrn vertrauen.“
(Psalm 40, 3-4)

Dazu hatte ich den Eindruck, dass JESUS uns von dem Schlamm (dem Alten, der Vergangenheit) lösen will.

Er will nicht, dass wir in diesem Schlamm bleiben, sondern will uns herausziehen. Dass Er unsere Schritte fest macht, bedeutet, dass Er unseren Glauben stärken will. Und Er gibt uns ein „neues Lied“ in den Mund: Anbetung! Und Freude, in anzubeten!
All das hat Er in uns gewirkt, als wir Ihm unser Leben übergeben haben. Und Er bewirkt noch immer in uns, dass wir ganz auf Ihn sehen – weg von uns selbst.

Doch von den Menschen, die Ihm ihr Leben noch nicht anvertraut haben, heißt es:

„Ja, du, o Gott, wirst sie in die Grube des Verderbens hinunterstoßen;
die Blutgierigen und Falschen werden es nicht bis zur Hälfte ihrer Tage bringen.
Ich aber vertraue auf dich!“
(Psalm 55, 24)

Damit ist gemeint, dass Menschen ohne JESUS (ohne Errettung) in der Grube des Verderbens bleiben. Sie bleiben in ihrer Sünde, in ihrer Schuld. Diese sind noch unter Verdammnis, weil sie die Vergebung durch JESUS noch nicht angenommen haben.

Und in Jesaja 38, 17 heißt es:

„Siehe, zum Frieden diente mir bitteres Leid;
du hast ja meine Seele liebevoll umfangen und sie aus der Grube des Verderbens herausgezogen;
denn du hast alle meine Sünden hinter deinen Rücken geworfen!“
(Jesaja 38, 17)

JESUS hat uns aus der Grube des Verderbens herausgezogen, als wir Ihm unser Leben übergaben.

Warum sollten wir also zurück in diese Schlammgrube? Warum sollten wir uns anklagen und verdammen, wenn ER es nicht macht?

Denn bei Ihm bekommen wir Vergebung. Und durch Seine Vergebung gibt es keine Verdammnis mehr für uns:
 

So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind,
die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.“
(Römer 8, 1)

Aber das gilt es auch richtig zu verstehen… Denn das bedeutet nicht, dass wir jetzt bewusst sündigen dürfen, weil uns JESUS ja sowieso vergeben wird – nein!

Sondern es bedeutet, dass JESUS uns verändert und dass Er uns vergibt, wenn wir mal Rückfälle haben und sündigen.

Er sieht unser Herz. Er weiß doch, dass keiner von uns perfekt ist. Er weiß doch schon vorher, dass und wann wir mal wieder zurückfallen werden. Er weiß das alles – und Er liebt uns trotzdem.

„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“
(1. Johannes 1, 9)

Ich glaube daran, dass ein Nachfolger von JESUS bereit ist, sich von Ihm korrigieren und verändern zu lassen.
Und selbst, wenn Du mal bewusst sündigen wirst, dann wird Dir JESUS Seine Hand hinhalten und Dich bitten, sie zu greifen, so dass Er Dich wieder aus dem „Schlamm“ ziehen kann.

Denn wir werden ja nicht verändert von unserem alten Wesen indem wir uns den Schmutz selbst abwaschen, sondern indem JESUS ihn uns abwäscht – durch Sein Blut.
Und der Prozess der Veränderung geschieht, indem wir auf JESUS sehen, nicht auf den Schlamm. Während wir auf JESUS und nicht auf uns selbst sehen, werden wir verändert! So wie es in 2. Korinther 3, 18 heißt:

„Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel,
werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn.“

Und JESUS sagt in Johannes 8, 12:

„[…] Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.“

Ich weiß nicht, in welchen Problemen Du, lieber Leser, vielleicht steckst.

Vielleicht hast Du ein Problem mit einer bestimmten Sünde: Einer Sucht, einer Gewohnheit oder mit einer Person. Aber eins weiß ich ganz sicher: JESUS liebt Dich und aus Seiner Liebe und Gnade will Er Dir heraushelfen. Das wird immer Sein Anliegen sein.

Selbst, wenn Du noch weitere zehn Male, ja selbst wenn Du weitere 100 Male hinfallen solltest: JESUS wird Dich wieder aufrichten!

In Sprüche 24, 16 heißt es:

„Denn der Gerechte fällt siebenmal und steht wieder auf,
aber die Gottlosen stürzen nieder im Unglück.“

„Siebenmal“ bedeutet hier „sehr oft“!

Bleib also nicht liegen, sondern steh wieder auf.

Und geh weiter auf dem Weg der Nachfolge mit JESUS!


 

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Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte ( vgl. 1. Thess 5, 20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was “Prüfen bedeutet und  Umgang mit Eindrücken.

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9 Gedanken zu „JESUS will Dich aus der Schlammgrube des Verderbens ziehen (Vision)

  1. Inge Marita

    Danke vielmals für diese wertvollen Ausführungen. Sehr wesentlich ist es, daß wir nicht ewig unser Versagen anstarren und darin hängen bleiben und uns dadurch lähmen lassen, sondern weitergehen auf dem Weg mit Jesus. Sein Blut wäscht alles weg, ER vergibt und wir dürfen uns auch vergeben, und anderen.Das macht frei, IHM neu zu dienen und IHN zu ehren mit Vertrauen.Es ist zu schaffen, wenn wir nahe bei Jesus bleiben, wenn wir viel Gebetsarbeit leisten. Jesus sagt:“Ich will dich führen auf einen hohen Felsen“.Wenn mich Menschen verletzen, wenn ich versagt habe, dann nimmt mich Jesus mit auf diesen Felsen, da gibt es eine Stelle, da dürfen nur ER und ich sein, niemand kann mir auf diesen Felsen nachklettern und mich belästigen oder fertig machen. Da können wir auftanken, Trost bekommen, da können wir lieben, vergeben, ertragen, da gibts neuen Mut zum Weitergehen.
    Jesus segne Euch alle! ER wartet auf dem Felsen, bis wir kommen.
    Lie. grü.v.ingemarita

  2. Danke für Deine Zeilen.
    Das Bild mit dem Felsen trifft es sehr gut… Und Jesus ist auch gleichzeitig unsere Burg.

    Aber mit „Gebetsarbeit leisten“ würde ich es so nicht ausdrücken. Es geht ja nicht um Leistungsdruck, sondern um ein vertrautes Kennenlernen in Seiner Nähe. In Seiner Nähe sich fallen lassen, Ihm zuhören und sich dadurch ganz entspannt verändern lassen.

  3. Uwe Fiebig

    Danke für deine prophetischen Eindrücke, möchte noch kurz eine Buchempfehlung dazu geben.

    „Orte der Gefangenschaft“ von Ana Mendez Ferrell.

    LG von Uwe

  4. Inge Marita

    Nein, liebe Julia, das ist kein Leistungsdruck, aber ein wahrer Beter befindet sich im Kampfteam Gottes gegen das Reich der Finsternis. Gebetsarbeit ist mir eine große Dringlichkeit, denn ich habe Jesus immens viel Arbeit gemacht mit meinen Sünden……
    in meinem Falle (was die Sterbebegleitungen angeht) ist der Dienst ohne intensive Gebetsarbeit undenkbar, und das ist ein Kampf und kostet Kraft und ist Arbeit !
    (Ich empfehle gerne das Buch: Gebet für die Welt von Patrick Johnstone)
    Herzliche Grüße und Gottes Segen !

  5. Ok, Fürbitte, ja.

  6. Ich hoffe trotzdem, dass die eigentliche Botschaft, um die es im Artikel geht, richtig rüberkommt. Da geht es um das Thema „Verdammnis“ und wie man davon frei wird. Dass wir uns mit der Seele selbst anklagen, wenn wir zu sehr auf Probleme, als auf Jesus sehen etc.
    Und dass wir nur durch Jesus verändert werden.

  7. Inge Marita

    Danke

  8. Inge Marita

    Zum Glück gibts keine Verdammnis, zum Glück gibts Karfreitag, zum Glück gibts immer wieder einen Neuanfang. Danke ! Allerdings erlebe ich auch, daß der teufel nicht spart mit seinen abgedroschenen Parolen, versucht Zweifel zu säen, Chaos anzurichten, dauernd anzuklagen….
    Ja ich möchte mich nicht mehr dauernd selbst anklagen (ich neige dazu), denn ich bin in Jesu Wunden geheilt. Diesen Satz, durchwärmt von Gottes Atem,ernenne ich zu meinem Stern.
    Jesus hat doch da im Gespräch mit einer Frau etwas in den Sand geschrieben ! Ich wüßte zu gerne, was er geschrieben hat, ich weiß es nicht, aber der Wind der Vergebung ist darübergeweht.
    Die Schuld der Frau wurde nicht in Stein gemeißelt. Preis den Herrn !

  9. In der Botschaft von der Prophetie für 2016 geht es um das Thema „Fliegen“, geistlich gesehen:

    https://prophetenschule.org/2016/01/07/prophetie-fur-2016-lerne-zu-fliegen-learn-to-fly

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