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Prophetie für 2020: „Feuerwerk und Feuer-Werk“ und „Arme(e) im (Ernte-)Feld“

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Bild mit Feuerwerk und Text: Prophetie für 2020: „Feuerwerk und Feuer-Werk“ und „Arme(e) im (Ernte-)Feld“ Weitere Prophetien für Deutschland findest Du hier.

Prophetische Eindrücke für Deutschland kannst Du auf der Austausch-Seite für Leser: Prophetische Eindrücke für Deutschland öffentlich mitteilen.

Und wenn Du prophetische Eindrücke zum Neuen Jahr hast, dann kannst Du sie gerne unter diesem Artikel als Kommentar schreiben.

Wir beten, dass diese Botschaft eine praktische Hilfe für jeden Leser ist. Gott kann zu jedem selbst sprechen und ihm zeigen, was für ihn persönlich gerade dran ist.

Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Ein wichtiges Thema vorab
  • Thema der Jahresprophetie
    • Kurzfassung:
  • Gottes Vision und Plan: Ernte und Transformation
  • Themen-Bereiche dieser Botschaft
    • Die Bedeutung von „(Ernte-)Feld“
      • Wie sehen wir das (Ernte-)Feld?
    • Die Bedeutung von „Feuerwerk und Feuer-Werk“
      • Feuer
      • Werk
      • „Feuerwerk und Feuer-Werk“
      • Feuer-Werk
      • Feuerwerk
      • „Gottes Feuerwerk und Feuer-Werk in uns“
    • Die Bedeutung von „Arme(e)“
      • Arme
      • Armee
      • Die Arme(e) im (Ernte-)Feld
    • Überschneidung der beiden Wortspiele
    • Themen-Bereiche
      • Jesus ist das Haupt
      • Oben und unten wirken
      • Geistlicher Kampf
      • Den Blickwinkel größer machen (Vision)
      • Deine Mission
      • Deine Berufung
      • Teamwork
      • Ausrüstung und Ausbildung, Planung und Vorbereitung, Feuer
      • Es geht um das Wesentliche
      • Keine falschen Werke/ Kämpfe/ Bauprojekte etc.
      • Zelt für die Soldaten
  • Ein Zuspruch für Dich
  • Abschluss der Botschaft
  • Praktischer Teil
    • (Ernte-)Feld
    • Feuer
    • Feuerwerk
    • (Feuer-)Werk
    • Arme
    • Armee
  • Hilfreiche und weiterführende Links
    • Jesus kennenlernen
    • Heiliger Geist, Geistestaufe, Sprachengebet etc.
    • Berufung
    • Vision, Strategie
    • Evangelisation und Ernte
    • Links zu weiteren Themen
    • Die Artikel mit den Jahresprophetien der letzten 6 Jahre
  • Abschluss

Einleitung

Das prophetische Reden durch Menschen ist Stückwerk (siehe 1. Korinther 13,9). Wir erkennen also sozusagen ein paar Puzzleteile und erkennen diese auch aus unserem eigenen Blickwinkel. Wir geben Euch die Puzzleteile weiter, die wir empfangen haben. Bitte prüft selber und fragt Gott auch selber dazu.

Wir glauben, dass Gott die Themen in dieser Botschaft aktuell und für die nächste Zeit bzw. Phase dringend und wichtig macht.

Es geht auch um die Vorbereitung des Leibes Christi (also aller Christen) bzw. um das Wirken des Leibes in der Welt. Und es geht um Gottes größere Pläne in und mit diesem Land, in und mit Europa etc.

Während wir noch an dieser Botschaft geschrieben haben kam es im Frühjahr 2020 zur sogenannten „Corona-Krise“, zu einem weltweiten Ausbruch einer Pandemie durch das Corona-Virus/ Covid-19.
Wir möchten betonen, dass diese Botschaft nicht direkt mit dieser Pandemie zu tun hat. Wir hatten die Worte für diese Botschaft schon lange vorher empfangen. Auch der grobe Aufbau, die Stoffsammlung und die meisten Text-Abschnitte waren beim Ausbruch der Pandemie schon weitgehend fertig, zumindest vom Inhalt und der Struktur her.

Zwischenzeitlich haben wir verschiedene Artikel zum Thema Coronakrise 2020 veröffentlicht. Hier findest Du eine Übersicht mit diesen Artikeln:
https://prophetenschule.org/corona-uebersicht/

Die Botschaft dieser Jahresprophetie ist nicht nur für das Jahr 2020 von Bedeutung, sondern auch für die Zeit darüber hinaus.
Denn sie enthält sehr viele praktische Hinweise für Deine eigene Zurüstung für Dein persönliches „Werk des Dienstes“ (siehe dazu Epheser 4,12) von und mit Gott.
Es geht in dieser Botschaft um Themen, die für den Leib Christi von Bedeutung sind bis Jesus wiederkommt.

Bevor wir zur Botschaft für 2020 kommen, haben wir jetzt noch eine sehr wichtige Botschaft mit großer Bedeutung für Dich persönlich.

Ein wichtiges Thema vorab

In dieser Jahresprophetie geht es um Realitäten von Gott und es geht um Sein Reich.
Wo stehst Du gerade jetzt mit Gott? Hast Du die Gewissheit, dass Du zu Ihm gehörst und die Ewigkeit mit Ihm verbringen wirst?

Um mit Gott und in Seinem übernatürlichen Reich zu leben, ist es notwendig, dass wir eine lebendige Beziehung zu Ihm haben, dass nichts zwischen uns und Gott steht und dass wir zu Seinem Reich und zu Seiner himmlischen und königlichen Familie gehören.
Jesus Christus liebt Dich. Gott hat gute Pläne mit Dir und für Dein Leben. Der Himmlische Vater will die Ewigkeit mit Dir verbringen. Und schon jetzt will Jesus mit Dir durch das Leben gehen und schon jetzt will der Heilige Geist durch Dich wirken.

Und dazu muss jeder Mensch zuerst von Neuem geboren sein durch das Werk, das Jesus Christus für die Menschen am Kreuz vollbracht hat (siehe dazu Jesu Worte in Johannes 3,3-7). Am Kreuz hat Jesus für die Sünde und Schuld der Menschen bezahlt. Er hat am Kreuz alles auf Sich genommen, was jemals zwischen Dir und Gott stehen könnte. Er bietet uns die Vergebung und das Ewige Leben als Geschenk an. Wir entscheiden, ob wir das Geschenk annehmen oder es ablehnen. Dass wir das im Glauben annehmen, was Jesus für uns am Kreuz getan hat, ist die Voraussetzung, um freien Zugang zum Reich Gottes und in Gottes Gegenwart zu haben und mit Ihm zu leben.

Man kann es so ausdrücken: Wenn ein Mensch Jesus Christus als Retter, als Erlöser und als Herrn annimmt, dann wird dieser Mensch dadurch dann von Neuem geboren. Der Mensch wird geistlich neu in Gottes Reich hineingeboren.

Das ist jetzt nur eine von vielen Arten, um das auszudrücken, was bei Deiner Bekehrung zu Jesus und Geburt von Neuem passiert und weshalb der Mensch von Neuem geboren werden muss, um Gottes geistliche Realitäten frei zu erleben.

Wenn Du das noch nicht gemacht hast oder Dir nicht sicher bist, dann kannst Du Jesus Christus jetzt in eigenen Worten in Dein Leben und in Dein Herz einladen. Du kannst jetzt im Gebet annehmen, was Er für Dich am Kreuz getan hat und Ihn um Vergebung für Deine Sünden bitten. Du kannst Ihm sagen, dass Er Dein Herr sein soll und dass Du Ihm nachfolgen willst. Du kannst Ihm bewusst Dein Leben übergeben. Du kannst den Heiligen Geist bitten, Dich zu erfüllen, in Dir zu leben und Ihn um die geistliche Geburt von Neuem bitten.

Wenn Du das machen willst, dann nimm Dir gerade jetzt die Zeit dazu. Halte evtl. das Video oder die Audioaufnahme solange an.

Schau Dir bitte auch folgenden Link an. Dort findest Du mehr dazu, wie Du diese geistliche Geburt von Neuem erfahren und bekommen kannst:

JESUS kennenlernen: Lebensübergabe und Nachfolge:
https://prophetenschule.org/jesus-persoenlich-erleben/

Nun zur prophetischen Botschaft für 2020.

Thema der Jahresprophetie

Für die Jahresprophetie 2020 haben wir zwei Worte bzw. Wortspiele bekommen: Julia hat bekommen: „Feuerwerk und Feuer-Werk“.
Und Tobias hat diese Worte bekommen: „Arme(e) im (Ernte-)Feld“, d.h. Arme wie die Körperteile im (Ernte-)Feld und Armee im (Ernte-)Feld.

Auf den ersten Blick mag das aussehen wie zwei unterschiedliche Botschaften, die wir empfangen haben. Aber diese beiden Worte bzw. Wortspiele überschneiden sich sehr stark und drücken in großen Teilen das Selbe aus und ergänzen sich. Dazu später mehr.

Diese Begriffe haben viele verschiedene, symbolische Bedeutungen und weisen auch auf verschiedene (geistliche) Realitäten hin.

Wir wollen sie jetzt nur kurz erläutern und in einem späteren Abschnitt dieses Artikels tiefer darauf eingehen.

Kurzfassung:

Das Feuer symbolisiert die Kraft und das Wirken des Heiligen Geistes.

Das Werk steht z.B. für praktisches Umsetzen, für Bauprojekte von und mit Gott und für die Frucht, die dadurch entsteht.

Das Feuerwerk steht für ein Feuerwerk im Natürlichen, also wie z.B. an Silvester, und die geistliche Symbolik davon. Es bringt Licht in die Finsternis und ist weithin sichtbar.

Das Feuer-Werk betont auch nochmal zusätzlich, dass es um ein Werk bzw. Werke geht, die Gott durch Seinen Geist mit uns zusammen hervorbringt, was durch das Feuer symbolisiert wird.

Die Arme (also die Körperteile) stehen symbolisch für Gottes Wirken vom Himmel auf die Erde herunter. Sie stehen auch dafür, dass wir als Christen Teile Seines Leibes bzw. Seines Körpers auf Erden sind.

Die Armee (also die militärische Streitmacht) steht für die Christen. Sie ist im Feld aktiv, wir deuten das schwerpunktmäßig auf „Gottes Ernte-Feld“.

Das (Ernte-)Feld steht für die Welt, für alle Orte, Länder, Kulturen, Gruppen etc. wo es Menschen gibt, die Jesus noch nicht als ihren Herrn und Erlöser angenommen haben. Also Menschen, die noch nicht gerettet sind und die noch „gerettet“ bzw. „geerntet“ werden müssen. Gott und der Leib Christi wirken gemeinsam im (Ernte-)Feld.

Zusammenfassung: Bei beiden Eindrücken bzw. Wortspielen geht es um ein Zusammenwirken von Gott und von Christen. Es geht um ein Zusammenwirken das in der Welt wirksam ist und wodurch Gottes Willen und Seine Pläne umgesetzt werden, also Gottes Werk bzw. Gottes Ernte.

Die Bedeutungen dieser Begriffe bzw. Worte sind sehr komplex, vielschichtig und facettenreich. Und die Bedeutungen sind auch individuell, d.h. verschiedene Aspekte bzw. Bereiche davon sind für verschiedene Menschen zu verschiedenen Zeiten dran und können dabei auch sehr individuell unterschiedlich aussehen.

Wichtig: Frage also Gott selber dazu, was Er für Dich persönlich hat. Ihr könnt auch zusammen als Gruppe Gott fragen, was Er für Euch hat.
Es ist wichtig, dass wir direkt zu Ihm kommen und auf Ihn schauen und uns von Ihm direkt zeigen lassen, was Er uns dazu zeigen will. Rede mit Ihm und höre Seine Stimme.

Hinweis: Als Hilfe dazu findest Du in dieser Botschaft verschiedene praktische Übungen mit Fragen, die Du Gott stellen kannst.

Wir werden später noch näher auf die Bedeutungen dieser Worte eingehen und sie weiter auslegen. Vorher möchten wir noch ein sehr wichtiges Thema in Form einer Botschaft betonen.

Gottes Vision und Plan: Ernte und Transformation

Mit dieser Botschaft möchten wir Euch ermutigen. Für uns alle ist es sehr wichtig, dass wir unseren Blick auf Gottes großen und übergeordneten Plan richten. Damit ist der Blick unserer natürlichen Augen gemeint, aber auch unser Denken und ganz besonders auch unser geistlicher Blick.
Wir müssen erkennen, dass Gott gute Pläne hat und wir müssen unseren Glauben darauf richten.
Jesus ist unser Haupt und wir sind Sein Leib. Es geht um Sein Reich. Deswegen müssen wir auch die gleiche Vision haben wie Er und wir müssen Seine Vision auch selber im Geist sehen können. Und wir müssen Seine Pläne kennen.

Was ist Gottes Vision?

Übergeordnet gesprochen ist Gottes Plan die Ernte, Menschen zu Jüngern zu machen, Sein Reich auszubreiten und die Welt zu transformieren. Licht soll in die Finsternis gebracht werden durch das, was Jesus Christus am Kreuz für die Menschheit getan hat.
Menschen sollen mit dem Evangelium erreicht und gerettet werden. Sie sollen Begegnungen mit Gott haben und in einer engen Beziehung mit Ihm leben. Sie sollen Jesus nachfolgen, Seine Stimme hören, lernen und in ihrer Jüngerschaft wachsen. Sie sollen in ihrer eigenen Berufung an Gottes Plänen mitarbeiten, in der Kraft und unter der Leitung des Heiligen Geistes. Dadurch wird das Reich Gottes ausgebreitet und noch mehr Menschen werden gerettet und kommen in die Nachfolge.
Und dadurch wird die Welt verändert werden.

Großer Blickwinkel: Gott hat die gesamte Welt im Blick, auch wenn unser eigener Blickwinkel auch mal beschränkt und zu eng sein kann (dazu später mehr).

„Die Erde soll erfüllt sein mit der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn, so wie das Wasser das Meer bedeckt.“ (frei nach Habakuk 2,14)

Es geht um Gottes umfassende Vision und Pläne, nicht nur für uns selber, nicht nur für unsere eigene Gruppe (z.B. Kirchengemeinde), nicht nur für unsere eigene Stadt, nicht nur für unser eigenes Land etc. … sondern es geht um Gottes Vision und Pläne für die ganze Welt (siehe dazu auch Römer 8,19-23).

In Apostelgeschichte 1,8 (SLT) beruft Jesus die Jünger, Seine Zeugen zu sein „in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde!“. Das Evangelium und das Reich Gottes hat sich also ausgehend von Jerusalem (siehe dazu Apostelgeschichte Kapitel 2) immer weiter ausgedehnt und ausgebreitet.

Für uns bedeutet das: Wenn wir unseren Blick auf Gottes Vision richten, dann bekommen wir dadurch z.B. neue Hoffnung für die Ernte und für Transformation, für dieses Land, für Europa, für die westliche Welt, für den gesamten Leib Christi etc.
Und wir erkennen dabei:

„Ernte ist möglich. Transformation ist möglich.“

Durch diesen Blickwinkel können wir alle mit Gottes Meinung auf größere Themen in der Gesellschaft und in der Welt reagieren. Denn wir wissen, was Gott tun will und wir wissen was Seine Pläne sind. Und deshalb erkennen wir, was wir als Christi Leib tun sollen und wie wir uns aufstellen sollen. Aus Gottes Blickwinkel von Seinem Thronraum aus können wir erkennen, wie wir die Dinge sehen, einordnen und bewerten sollen.

Praktisch: Wenn wir Gottes Plan sehen, erkennen und glauben, dann können wir geistlich (z.B. im Gebet, in Proklamation, im prophetischen Hervorsprechen etc.) und auch im praktischen Tun (z.B. in Evangelisation, Lehre, Dienst und Jüngerschaft) an der Umsetzung dieses Plans mitwirken.

Gott gibt uns allen neue Hoffnung, speziell auch für unser Land bzw. für unser eigenes Umfeld. Deswegen ist es sehr wichtig, dass wir jede negative Sicht über Ernte und Transformation loslassen und sie Jesus hingeben.
Gottes Ernte, die Ausdehnung Seines Reiches und Seine Transformation kann man bildlich als ein „Verheißenes Land“ sehen, das wir mit Ihm zusammen einnehmen sollen.

Wir finden das im 4. Mose Kapitel 13 und können das symbolisch auf die heutige Zeit hin deuten. Dort geht es um die zwölf Kundschafter vom Volk Israel, die das Verheißene Land auskundschaften sollten. Dort fanden sie befestigte Städte und Riesen. Zehn der Kundschafter ließen sich dadurch einschüchtern und wollten nicht in Gottes Verheißenes Land reingehen. Sie sprachen schlecht über Gottes Verheißenes Land. Ihre negative Sicht der Dinge, ihre negativen Worte und ihre Angst steckte das Volk an. Das nahm die Hoffnung und behinderte Gottes Plan (hier die Landeinnahme).
Aber Josua und Kaleb hatten eine andere, eine geistliche, Sicht der Dinge. Man kann es (bildlich gesprochen) auch so deuten, dass sie „das Feuer des Heiligen Geistes hatten“. Sie waren sicher, dass sie mit Gott zusammen jeden Feind besiegen und das Land einnehmen können.

Mehr dazu findest Du auch in unserem Artikel „Mit dem Sprachengebet schwere Zeiten durchstehen“:
https://prophetenschule.org/2019/08/04/mit-dem-sprachengebet-schwere-zeiten-durchstehen/

Wir brauchen also Gottes Sicht der Dinge, Seine Hoffnung und Seine Zuversicht, dass wir den Feind besiegen und das Land einnehmen werden.

Und Gott ermutigt uns, mit Ihm höher zu fliegen und die Dinge von Seinem Thronraum aus, also von oben her, zu sehen.

Gott ermutigt uns auch, dass wir unsere Zeltbahnen weit machen sollen (siehe dazu Jesaja 54,2). Das gilt auch für unser Denken und für unseren Blickwinkel.

Wir haben noch viel weiteres Material zu diesen Themen und gehen auf manches noch in späteren Abschnitten dieser Botschaft weiter ein. Dort und in der Link-Sammlung am Ende dieses Artikels findest Du Links zu weiterführenden Artikeln.
Wichtig in diesem Zusammenhang sind z.B. die Themen: Adlerperspektive; „Mache Dein Zelt weit!“; Vision; Das verheißene Land im Geist sehen etc.

Nun wollen wir die übergeordneten Themen-Bereiche dieser Botschaft näher behandeln.

Themen-Bereiche dieser Botschaft

Wir wollen jetzt einige der Bedeutungen von „Feuerwerk und Feuer-Werk“ und „Arme(e) im (Ernte-)Feld“ – d.h. Arme wie die Körperteile im (Ernte-)Feld und Armee im (Ernte-)Feld – erläutern bzw. auslegen und dann in einem späteren Abschnitt dieser Botschaft auf verschiedene Themen-Bereiche eingehen, die daraus folgen.

Zuerst möchten wir auf das (Ernte-)Feld eingehen, denn dort spielt sich sozusagen alles ab.

Die Bedeutung von „(Ernte-)Feld“

Die „Ernte“ ist ein Bild dafür, dass Menschen für Jesus gewonnen werden, also dass sie das annehmen, was Er für sie am Kreuz getan hat und dass sie dadurch gerettet werden und das ewige Heil bekommen. Das „(Ernte-)Feld“ ist bildlich gesprochen die ganze Welt, überall wo Menschen sind, die Jesus noch nicht als ihren Herrn und Erretter angenommen haben.

In Johannes 4 sagt Jesus zu den Jüngern:

„Ich habe eine Speise zu essen, die ihr nicht kennt!
Da sprachen die Jünger zueinander: Hat ihm denn jemand zu essen gebracht?
Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe.
Sagt ihr nicht: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht die Felder an; sie sind schon weiß zur Ernte.
Und wer erntet, der empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, damit sich der Sämann und der Schnitter miteinander freuen.
Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet.
Ich habe euch ausgesandt zu ernten, woran ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten.“
(aus Johannes 4,32-38 SLT, Hervorhebung von uns)

Der Kontext dieser Bibelstelle ist die Ernte in Samarien, denn viele in der Stadt hörten die Botschaft und glaubten an Jesus (siehe dazu die Verse 39-42).

In diesem Abschnitt finden wir, dass Gottes Wille die Ernte ist. Gottes Werk zu vollbringen, bedeutet auch und besonders, in der Ernte zu arbeiten. Aus der Ernte erhalten wir ewigen Lohn und ewige Frucht.

Die Ernte ist bereit, denn Gott und die Christen vor uns haben schon im Feld gearbeitet. Es gibt also immer etwas zu ernten, aber gleichzeitig bearbeiten wir auch das Feld und bereiten so die die zukünftige Ernte vor … für uns selbst und für andere.
Der Leib Christi als Ganzes wirkt im Feld. Das bedeutet (geistlich gesprochen) zu ernten, aber auch den Boden zu bereiten, zu säen, zu bewässern, auch mal Unkraut zu rupfen oder Schädlinge zu beseitigen.

Im Missionsauftrag fordert Jesus uns auf, alle Völker zu Jüngern zu machen:

„So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.“
(Matthäus 28,19-20 SLT)

Der Begriff „Völker“ kann auch Subkulturen bedeuten. Und Samarien, wo Jesus in Johannes 4 über die Ernte redete, war zu dieser Zeit eine sehr spezielle Subkultur, da sich die Hebräer hier mit anderen Völkern vermischt hatten und auch fremde, religiöse Bräuche, Lehren und Praktiken angenommen hatten. Interessant ist, dass Jesus gerade hier in Samarien so viel über die Ernte redet.

Zum Thema „Subkulturen“ hatten wir auch etwas in unserer Prophetie für 2019 „Zeit im Zelt“ geschrieben im Abschnitt „Ein zusätzliches Bild: Zeltevangelisation“:
https://prophetenschule.org/2019/12/12/prophetie-fuer-2019/#zeltevangelisation

Das (Ernte-)Feld ist bildlich gesehen auch mal der Bauplatz für das (geistliche) Bauprojekt oder auch der Platz, auf dem das Feuerwerk gestartet und in die Luft geschossen wird.
Und das (Ernte-)Feld ist auch mal das Schlachtfeld auf dem die Armee, also die Kinder Gottes, aktiv sind. Beim Bild des Schlachtfelds geht es darum, Widerstände (auch durch Menschen) zu überwinden und z.T. auch um geistlichen Kampf bzw. Angriffe in der unsichtbaren Welt.
Zentral hierbei ist, dass wir mit Jesus zusammen ins Feld reingehen mit Seinen Strategien und Plänen. Und dass wir stehenbleiben und den Boden halten, dass wir auf Ihn schauen und nicht aufgeben. Denn in Ihm und durch Ihn haben wir den Sieg (siehe dazu Lukas 10,19).

Ein wichtiges Gebet zum Thema Ernte:

In folgendem Bibelvers sagt Jesus etwas, das besonders auch für unsere heutige Zeit sehr wichtig ist:

„Die Ernte ist groß, aber es sind wenige Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende!“
(Lukas 10,2 SLT)

Wie sehen wir das (Ernte-)Feld?

Manche Christen haben Sichtweisen, welche die Ernte nicht gerade fördern oder sogar behindern können. Das sind z.B. Aussagen oder Sichtweisen, wie zum Beispiel dass eben gerade keine Erntezeit sei oder dass die Ernte in Land XYZ schwierig sei oder dass der Boden dort besonders hart sei oder dass Gottes Plan nicht die Ernte sondern Gericht über das Land sei …

Bei diesen Aussagen, Meinungen, Sichtweisen etc. geht es um das (Ernte-)Feld in dem wir stehen bzw. in das Gott uns gesandt hat. Also z.B. um unser Umfeld und um unser Land.

Unser Glauben und unsere Worte haben geistlich betrachtet Macht, deswegen ist es wichtig, dass wir das Feld so sehen, wie Gott es sieht.

Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere eigenen Sichtweisen, Meinungen, Aussagen und unseren Glauben hinterfragen:

  • Wie sehen wir selber das (Ernte-)Feld in dem wir sind?
  • Wie und was denken wir darüber?
  • Was glauben wir über dieses Feld?
  • Und was sprechen wir über es aus?

Im praktischen Teil dieser Botschaft unter der Überschrift „(Ernte-)Feld“ findest Du zu diesem Thema eine Übung mit diesen und weiteren Fragen, die Du Gott stellen und mit Ihm besprechen kannst.

Es geht um Gottes Meinung und um Seine Sichtweise. Wir müssen also das (Ernte-)Feld so sehen, wie Er es sieht.

Die Ernte ist IMMER möglich. Denn im Missionsauftrag (siehe Matthäus 28,19-20) beruft Jesus Seine Nachfolger dazu, ALLE Nationen, Völker, Subkulturen etc. zu Jüngern zu machen. Da Jesus das sagt, MUSS es auch in allen Völkern, Ländern, Gruppen etc. möglich sein und zu allen Zeiten. Die Bibel fordert uns auf, das Wort zu predigen, sei es zu gelegener Zeit oder zur Unzeit (siehe 2. Timotheus 4,2).

Und in Lukas 18,27 (SLT) sagt Jesus:

„[…]Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“

Der Kontext von diesem Bibelvers ist, dass es (menschlich betrachtet) schwierig oder unmöglich aussehen mag, dass manche Gruppen von Menschen gerettet werden können. Für uns mag es schwierig oder unmöglich aussehen, aber mit Jesus ist es möglich!

Nun zu den Bedeutungen der Worte „Feuerwerk und Feuer-Werk“.

Die Bedeutung von „Feuerwerk und Feuer-Werk“

Feuer

Die Symbolik ist sehr vielfältig. Das Feuer steht für den Heiligen Geist, für Sein Wirken und für Seine Kraft. Es steht auch auch für das Licht und die Herrlichkeit Gottes und für Seine Gegenwart. Und das Feuer kann auch für die Liebe Gottes stehen (siehe Hoheslied 8,6-7).

Das Feuer kann auch für die Zerstörung der Werke des Feindes stehen. Oder auch ganz allgemein für Transformation, die von Gott kommt.

Gott berührt uns mit dem Feuer Seines Heiligen Geistes. Wenn der Heilige Geist uns erfüllt bzw. berührt, dann brennt Gottes Feuer auch Dinge in uns weg bzw. transformiert sie (bildlich gesprochen).

„Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.“ (Hebräer 12,29 SLT)

Wir sollen uns selbst Gott ganz hinhalten als ein lebendiges Opfer und uns von Ihm transformieren lassen (siehe dazu Römer 12,1-2). Wir sind das Opfer und Gott gibt vom Himmel her Sein Feuer auf das Opfer, also auf uns. Und im 2. Korinther 2,15 heißt es, dass wir für Gott ein Wohlgeruch Christi sind.

Wenn wir uns Gott hinhalten, dann brennt das Feuer Gottes verschiedene Sachen in uns bzw. an uns weg. Es bringt Befreiung und Veränderungen, wir werden also durch die Gegenwart Gottes transformiert. Was dabei weggebrannt wird sind z.B. Sünde, falsche (Herzens-)Haltungen, fleischliche Gedanken, eigene Ideen, falsche Pläne, dämonische Belastungen etc.

Und das Feuer Gottes bringt Klarheit (symbolisiert durch das Licht der Flamme). Das ist z.B. Klarheit in Gedanken, Klarheit in der geistlichen Sicht und Klarheit im Hören von Gottes Stimme. Das Feuer des Heiligen Geistes brennt sozusagen Sachen im Kopf und im Herz weg, z.B. Gedankenfestungen, Bitterkeit etc.
Aber auch Sachen von außen, wie z.B. ein (bildlich gesprochen) „negativer Nebel in der geistlichen Atmosphäre“, von außen anfliegende Gedanken bzw. Worte, dämonisches Wirken etc. werden weggebrannt.
Man kann die Feuerzungen bzw. -flammen auf den Köpfen der Christen an Pfingsten in Apostelgeschichte 2 auch als Bild auf diese „Klarheit in Gedanken“ hin deuten. Auch das Gebet in neuen Sprachen bringt „Klarheit in Gedanken“, da der menschliche Verstand dabei „fruchtleer“ ist (siehe dazu 1. Korinther 14,14).

Das Feuer des Heiligen Geistes rüstet Christen für die Erntearbeit aus. In Lukas 24,47-49 und Apostelgeschichte 1,4-8 lesen wir, dass Jesus die Jünger als Zeugen in die Welt sendet. Aber vorher müssen sie noch die Geistestaufe, also das Feuer von Gott, empfangen. Wie das passierte, das lesen wir in Apostelgeschichte Kapitel 2. Mit dem Feuer Gottes kam die Predigt des Evangeliums und eine große Ernte. Das Feuer des Heiligen Geistes brachte Mut zur Predigt in einer Zeit der Verfolgung.
Beim Feuer geht es also auch besonders um eine Zurüstung für die Ernte-Arbeit. Das finden wir auch in Jesaja Kapitel 6. Hier hängen eine Berührung mit Gottes Feuer, die Vorbereitung und Sendung als ein Bote Gottes zusammen. In Apostelgeschichte 8 lesen wir, dass durch Philippus eine große Ernte in Samaria geschah. In Apostelgeschichte 6,3 lesen wir, dass er „voll Heiligen Geistes“ war, also dass das Feuer Gottes ihn fähig zur Ernte-Arbeit machte.

Werk

Hier finden wir im griechischen Urtext das Wort „ergon“ (Strong G2041). Dieses Wort kann z.B. bedeuten: Projekte, das praktische Arbeiten am bzw. im Projekt und das Ergebnis, welches dadurch entsteht (also die Frucht, die Ernte etc.). Es gibt sehr viele Bibelstellen im Neuen Testament mit diesem Wort, wir wollen hier aber nur auf ein paar davon eingehen, die Bezug zum Thema dieser Botschaft haben.

Der Begriff „Werk“ wird u.a. verwendet für:

  • eine Missionsreise (siehe Apostelgeschichte 13,2 und 15,38)
  • gute Taten (siehe z.B. Matthäus 5,16)
  • den Willen Gottes zu tun und Sein Werk zu vollbringen (siehe Johannes 4,34). Dabei geht es u.a. um die Ernte.
  • übernatürliche Zeichen (siehe z.B. Johannes 10,38 und 14,10-12)
  • Gottes Berufung bzw. Plan umsetzen (siehe z.B. Johannes 17,4 und Epheser 2,10)
  • (geistliche) Bauprojekte bzw. die Frucht, die daraus entsteht (siehe 1. Korinther 3,9-15)
  • geistliche Dienste und die Frucht, die daraus entsteht (siehe Epheser 4,12, 1. Timotheus 3,1 und 2. Timotheus 4,5)

„Feuerwerk und Feuer-Werk“

Hier geht es um eine Verbindung der beiden Begriffe „Feuer“ und „Werk“, aber gleichzeitig auch um ein „Feuerwerk“ (als ein Wort zusammen geschrieben), also um die geistliche Deutung eines Feuerwerks im Natürlichen (wie z.B. an Silvester).

Feuer-Werk

Das Feuer-Werk betont, dass ein Werk bzw. Werke von Gott durch Sein Feuer hervorgebracht, gebaut bzw. umgesetzt wird. Also durch uns, aber in und mit Seiner Kraft. Es geht um ein Wirken des Heiligen Geistes, besonders auch mit uns Christen zusammen und durch uns. Es ist Gottes Werk, es ist Gottes Feuer. Es ist ein Wirken von oben nach unten, aber eben mit uns zusammen.
Das Feuer betont zusätzlich nochmal das Licht in der Dunkelheit, das Zerstören der Werke des Feindes und die Transformation.

Das Feuer-Werk symbolisiert auch die Ausbreitung von Gottes Dingen bzw. des Reiches Gottes auf der Erde. Christen empfangen von Gott das Feuer des Heiligen Geistes und zünden andere damit an. Sie geben das Feuer weiter und so breitet es sich aus, wie wir es in der Apostelgeschichte lesen.

Das Feuer-Werk steht symbolisch u.a. auch dafür, mit dem Evangelium Licht in die Dunkelheit zu bringen. Das kann z.B. auch durch die Veröffentlichung von Material geschehen, mit welchem das Evangelium verkündigt oder tiefer ausgelegt wird. Das wird auch durch die Symbolik des Feuerwerks im Natürlichen ergänzt.

Feuerwerk

Jetzt wollen wir auf die Symbolik und geistliche Deutung eines Feuerwerks im Natürlichen eingehen.

Ein Feuerwerk bringt Licht in die Dunkelheit und ist für die Menschen weithin sichtbar. Es geht um das übernatürliche Licht Gottes, das in der Welt sichtbar wird.
Denn z.B. bei einer Silvesterparty wird das Feuerwerk ja auch draußen gezündet, wo es hingehört, und nicht drinnen in der Festhalle.

Jesus ist das Licht der Welt (siehe Johannes 8,12). Durch Ihn ist auch Sein Leib (also die Menschen, die Ihm nachfolgen) das Licht der Welt (siehe Matthäus 5,14 und siehe dazu auch Kolosser 1,27). Das Feuerwerk bzw. das Licht ist weithin sichtbar, wie eine Stadt, die auf dem Berg liegt.
Menschen werden vom Licht angezogen und kommen aus der Dunkelheit ins Licht (siehe Jesaja 60,1-3), das ist ein Bild hin auf die Rettung und Seelenernte.

Die rettende Botschaft vom Kreuz wird auch bildlich so beschrieben, dass das „helle Licht bzw. der Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Jesus Christus den Menschen aufleuchtet“ (nach 2. Korinther 4,4).

Jesus kam um die Werke des Feindes zu zerstören (siehe 1. Johannes 3,8). Was ist der Weg, um die Finsternis zu besiegen? Gottes Licht leuchten lassen.

Wichtig: Wir bekämpfen nicht die Dunkelheit, wir lassen Gottes Licht leuchten.

Was ist das Licht? Jesus Christus selber, das Evangelium, dass Er in uns lebt, Seine Herrlichkeit und die Veränderung, die dadurch geschieht (siehe dazu 2. Korinther 3,18) und noch vieles mehr.

Wie können wir Sein Licht leuchten lassen? Vor allem indem wir Jesus predigen und Menschen helfen, in Ihm zu wachsen. Also durch Jüngerschaft (siehe dazu auch Epheser 4,11ff.). Aber auch z.B. durch Prophetie, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Prophetie (siehe Offenbarung 19,10). Und indem wir Ihn anbeten, durch Dienst in den Geistesgaben, dadurch dass wir Sein Reich bauen, durch das Zungengebet, durch Zungengesang, durch die Gegenwart Gottes etc.
Und das trägt auch wieder zur Ernte bei.

Zu unserer Musikaufnahme „Himmlische Klänge (Heavenly Sounds)“ hatte Julia den Eindruck eines Feuerwerks im Geistlichen, zum Schrecken für das Reich der Finsternis.
Die Aufnahme enthält Sprachengesang bzw. Singen im Geist mit spontaner Keyboardbegleitung.

Du kannst Dir die Aufnahme online (kostenlos) anhören: Himmlische Klänge – Neuer Sound für eine neue Zeit
https://prophetenschule.org/2014/01/21/himmlische-klaenge-neuer-sound-fuer-eine-neue-zeit/

Zum Thema „Licht in der Dunkelheit und Ernte“ hatten wir auch etwas in unserer Prophetie für 2019 „Zeit im Zelt“ geschrieben im Abschnitt „Ein zusätzliches Bild: Zeltevangelisation“:
https://prophetenschule.org/2019/12/12/prophetie-fuer-2019/#zeltevangelisation

„Gottes Feuerwerk und Feuer-Werk in uns“

Es geht aber auch um „Gottes Feuerwerk und Feuer-Werk in uns“. Das steht symbolisch für unsere Beziehung zu Jesus Christus und was bei einer direkten Begegnung mit Ihm passieren kann. Jesus berührt und erfüllt unser Herz. Bildlich kann man es sich so vorstellen, dass unser eigenes Herz mit Licht und Herrlichkeit von Ihm erfüllt wird. Jesus füllt uns bis wir überfließen. Und dann dringt Sein Licht und Seine Herrlichkeit auch aus uns heraus nach außen. Das kann man sich bildlich so vorstellen, dass dabei Licht-Funken und Licht-Explosionen aus unserem Herz heraus schießen wie bei einer Feuerwerksfontäne bzw. wie bei Feuerwerksraketen. Das bringt dann auch wieder Licht in die Dunkelheit.
In Römer 5,5 lesen wir, dass die Liebe Gottes ausgegossen ist in unser Herz durch den Heiligen Geist.
Gott hat es in unseren Herzen licht werden lassen und wir haben diesen Schatz in irdenen Gefäßen (aus 2. Korinther 4,6-7). Und wenn das Gefäß gefüllt ist, dann fließt es über und das Licht dringt nach außen.
Den sogenannten Emmaus-Jüngern brannte das Herz, als sie dem auferstandenen Jesus Christus begegneten und Ihn anfangs nicht erkannten. Das findest Du in Lukas 24,32.

Die Bedeutung von „Arme(e)“

Arme

Die Arme (also wie die Körperteile) symbolisieren Gottes Wirken von oben nach unten, also vom Himmel auf die Erde herunter. Und sie symbolisieren auch Sein Wirken durch Seinen Leib auf der Erde.
Jeder Christ ist Teil Seines Leibes. Jesus ist das Haupt und wir sind Sein Leib (siehe dazu z.B. Epheser 1,10 und 22 und 4,15). Und Gott wirkt durch uns. Er hat vom Himmel her Seinen Heiligen Geist in uns und auf uns gegeben (siehe dazu z.B. Lukas 24,49).
Und Jesus Christus lebt in uns (siehe Kolosser 1,27).
Und wir sind gesetzt an himmlische Örter (siehe Epheser 2,6), aber gleichzeitig auch hier in dieser Welt.
Und dadurch kann beides zusammen wirken, oben und unten, Himmel und Erde.

Jesus ist der Weinstock (siehe Johannes 15), wir hängen an Ihm. Wir wirken mit Ihm und diese Verbindung bringt die Frucht hervor, also das Ergebnis bzw. Werk.

Armee

Das Bild einer Armee (also wie die militärische Truppe) kann man auch symbolisch für den Leib Christi verwenden (siehe dazu z.B. 2. Timotheus 2,3 und 4). Die Symbolik der Armee hebt verschiedene Aspekte der Aufgaben und Funktionen des Leibes Christi besonders hervor, die wir später in diesem Abschnitt näher ausführen.
Eine Armee ist aber nur eines von verschiedenen Bildern, die in der Bibel symbolisch für die Christen verwendet werden. Gott sieht uns auch und gleichzeitig als Seine Familie, als Braut Christi, als Seine Freunde, als Sein Leib etc.
Seit Deiner geistlichen Geburt von Neuem (also Deiner Bekehrung zu Jesus Christus) bist Du auch ein Teil von Gottes Armee.

Wichtig: Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, also nicht gegen andere Menschen (siehe dazu Epheser 6,12 und 2. Korinther 10,3-5).

Durch die Symbolik der Armee werden z.B. folgende Aspekte besonders betont:

  • Jede Armee hat einen höchsten Offizier, einen Heer-Meister. Für uns ist das Jesus Christus.
  • Jede Armee hat einen Auftrag bzw. eine Mission. Für uns ist das vor Allem der Missionsauftrag, das Reich Gottes auszubreiten und Seine Transformation auf die Erde zu bringen.
  • In einer Armee geht es um Teamwork, um eine Zusammenarbeit von Soldaten bzw. Soldatinnen mit unterschiedlicher Ausbildung, Ausrüstung, mit speziellen Rollen, Funktionen, Aufgaben etc.
  • Jeder Soldat in einer Armee benötigt Ausbildung und Ausrüstung.
  • Bei der Armee geht es um tatsächliche und greifbare Wirkung. Der Einsatz der Armee hat Ziele und Missionen, die bestimmte und sichtbare Ergebnisse bewirken sollen.

Die Arme(e) im (Ernte-)Feld

Die Betonung liegt darauf, dass die Arme bzw. die Armee IM Feld aktiv sind. Symbolisch betrachtet kann das ein Erntefeld sein, ein Schlachtfeld, ein Bauplatz oder der Platz von dem aus das Feuerwerk gestartet wird. Das bedeutet, dass sie in der Welt wirksam sind, also „im Feld“.
Bildlich gesprochen ist ein Mähdrescher ja nicht dafür gemacht, die ganze Zeit in der Garage bzw. Scheune zu stehen und eine Armee ist nicht dafür gemacht, die ganze Zeit in der Kaserne zu sein.

Zu diesem Thema hatten wir auch etwas in unserer Prophetie für 2019 „Zeit im Zelt“ geschrieben in den Abschnitten: „Das Zelt in der Welt“ und „Ein zusätzliches Bild: Zeltevangelisation“ (die beiden Abschnitte stehen direkt hintereinander)
https://prophetenschule.org/2019/12/12/prophetie-fuer-2019/#zelt-in-der-welt

Wir haben uns die beiden Begriffe bzw. Wortspiele (also „Feuerwerk und Feuer-Werk“ und „Arme(e) im (Ernte-)Feld“) dieser prophetischen Botschaft angesehen, nun wollen wir darauf eingehen, wie sie zusammenhängen bzw. sich überschneiden.

Überschneidung der beiden Wortspiele

Gottes Wirken: Das übernatürliche Feuer des Heiligen Geistes und „Gottes Arme, die vom Himmel her im (Ernte-)Feld wirken“ drücken beide das übernatürliche Wirken Gottes zusammen mit Seinem Leib (also den Christen) auf der Erde aus.

Es passiert draußen: Bei einer Silvesterparty wird das Feuerwerk draußen gezündet, nicht in der Festhalle oder in der Wohnung. Die Armee ist wirksam im Feld, nicht in der Kaserne. Der Mähdrescher ist für die Erntearbeit im Feld gemacht, nicht für die Garage.

Zerstörung der Finsternis: Das Feuerwerk bringt Licht in die Dunkelheit. Und bildlich ausgedrückt ist die Aufgabe der Armee, den Feind, sein Reich und seine Werke zu zerstören. Und das geschieht z.B. durch das Wirken Gottes (symbolisiert durch die Arme), durch Sein Feuer, das wir in die Welt tragen, und durch die (Seelen-)Ernte.

Ernte: Das Licht vom „Feuerwerk und Feuer-Werk“ zieht Menschen zu Jesus hin bzw. zu Seinem Leib. Das Licht steht auch für das Evangelium. Und der zentrale Teil der Erntearbeit ist es, die Menschen mit dem Evangelium von Jesus Christus zu erreichen.

Vorbereitung: Im Natürlichen brauchen Feuerwerke, Bau-Projekte, militärische Einsätze, Ernte-Einsätze etc. alle eine gewisse Vorbereitung und Planung um gut zu funktionieren und die gewünschten Ergebnisse zu bewirken.

Aus den Bedeutungen der Begriffe ergeben sich für uns nun einige Themen-Bereiche, auf die wir im folgenden Abschnitt näher eingehen möchten.

Themen-Bereiche

Es gibt noch sehr viele weitere Themen-Bereiche, die sich aus „Feuerwerk und Feuer-Werk“ und „Arme(e) im (Ernte-)Feld“ ergeben. Wir wollen uns auf ein paar davon beschränken. Wichtig ist, dass Du dazu selber Gott fragst und in der Bibel forschst.

  • Jesus ist das Haupt
  • Oben und unten wirken
  • Geistlicher Kampf
  • Den Blickwinkel größer machen (Vision)
  • Deine Mission
  • Deine Berufung
  • Teamwork
  • Ausrüstung und Ausbildung, Planung und Vorbereitung, Feuer
  • Es geht um das Wesentliche
  • Keine falschen Werke/ Kämpfe/ Bauprojekte etc.
  • Zelt für die Soldaten

Wir wollen diese Themen-Bereiche jetzt einzeln näher behandeln.

Jesus ist das Haupt

Jesus Christus ist das Haupt und der Herr. Er steht im Mittelpunkt, um Ihn geht es. Er ist der Herr der Herren, Er ist der König der Könige.

Jesus ist der höchste Offizier, Er ist unser Heer-Meister (siehe dazu auch das Offizierszelt).

Jesus ist unser Chef-Bau-Meister, Er ist der Herr des Bau-Werkes (siehe dazu auch die Bauzeit).

Jesus ist der Herr der Ernte (siehe Lukas 10,2).

Es ist Sein Werk, es ist Sein (geistliches) Feuer, es ist Seine Ernte, es ist Seine Armee und es sind auch Seine Arme, die von oben her wirken und wir sind Sein Leib auf Erden.

Er gibt uns Seine Vision und Seine Mission bzw. Missionen. Er gibt uns Seine Aufträge. Er beruft uns, Er leitet uns, Er rüstet uns aus, Er bildet uns aus etc.

Und gleichzeitig geht es um unsere persönliche und vertraute Beziehung zu Ihm. Denn gleichzeitig ist Er auch unser Freund, unser Bruder, unser Bräutigam etc.

Im folgenden Artikel findest Du eine geistliche bzw. prophetische Übung mit der Du eine Begegnung mit dem Heer-Meister Jesus im Offizierszelt haben kannst. Sozusagen eine (Einsatz-)Besprechung. In der Übung findest Du Fragen die Du Jesus stellen kannst zu Seinen Plänen und zu Seinen Strategien, die Er für Dich hat.

Prophetische Übung: Empfange Gottes Strategien im Offizierszelt
https://prophetenschule.org/2020/01/21/prophetische-uebung-empfange-gottes-strategien-im-offizierszelt/

Oben und unten wirken

Es geht um ein Wirken „oben und unten gleichzeitig“.

Als Bild ausgedrückt: Das Feuerwerk wird unten aufgebaut und gezündet, aber es explodiert oben. Und dann wird es von den Menschen unten gesehen. Die Arme kommen von oben herunter, sind aber unten wirksam. Das Feuer Gottes fällt von oben auf die Erde herunter.

Das was oben passiert und das was unten passiert hängt zusammen und wirkt zusammen.

Ein Wirken nur oben (z.B. durch Gebet, Wirken im Geist etc.) alleine reicht nicht aus. Ein Wirken nur unten (z.B. durch evangelistische Einsätze) alleine reicht auch nicht aus. Beides ist wichtig, beides gehört zusammen. Und dabei können die Schwerpunkte von Person zu Person auch unterschiedlich sein und es gibt auch Phasen, wo das Eine mehr Priorität hat als das Andere.

Ein Bild aus dem militärischen Bereich: Die Luftwaffe alleine reicht nicht aus, um das Land einzunehmen. Sie ist sehr wichtig, um den Sieg am Boden zu erringen, sie kann aber alleine kein Land einnehmen, kein Land besetzen, kein Land besiedeln und nicht in dem Land bauen. Es geht also um ein Zusammenspiel von oben und unten, von der Luftwaffe und von den Bodentruppen, Pionieren und Siedlern, die tatsächlich in das Land reingehen und es besetzen, besiedeln und darin bauen. Nur durch das Siedeln und das Bauen kann das Land dauerhaft besetzt und transformiert werden. Nur dadurch kann es zu dem werden, was Gott geplant hat.

Die dauerhafte Landeinnahme benötigt also „Boots on the Ground“, auf deutsch sinngemäß „(Soldaten-)Stiefel, die den Boden betreten“.

In Josua 1,3 lesen wir, dass Gott uns jeden Ort gegeben hat, auf den unsere Fußsohlen treten. Wir als Leib Christi sind die „Boots on the Ground“, es sind unsere Füße. Das heißt, dass wir auch reingehen MÜSSEN.

In Römer 10,15 (SLT) geht es um die Verkündigung des Evangeliums. Dort heißt es:

„»Wie lieblich sind die Füße derer, die Frieden verkündigen, die Gutes verkündigen!«“

Und an

„unseren Füßen sollen wir die Stiefel der Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums des Friedens tragen“ (nach Epheser 6,15).

Wir sind Bürger des Himmels (siehe Philipper 3,20). Und gleichzeitig sind wir Botschafter für Jesus Christus und für Gottes himmlisches Reich auf der Erde (siehe dazu 2. Korinther 5,20). Als Botschafter steht unser „Heimatland“ (also der Himmel) hinter uns. Das bedeutet, dass das Reich Gottes bzw. das Reich des Himmels mit uns zusammen wirkt. Wir sind gleichzeitig „gesetzt an himmlische Örter“ (siehe Epheser 2,6) und gleichzeitig mit unserem physischen Körper hier in der Welt stationiert, an dem Ort bzw. in dem Land wo Jesus uns hin gesandt hat.

Mehr zum Thema „oben und unten wirken“ findest Du auch im Abschnitt „Bauzeit“ aus unserer Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit):
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/#bauzeit

Und im Abschnitt „Das Land einnehmen“ aus unserer Prophetie für 2018: „Ausbrechen und Aufbrechen“:
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/#das-land-einnehmen

Und auch im Abschnitt „Zusammenfassung von Brautzeit UND Bauzeit: Der Strom Gottes, der in die Welt fließt“ aus unserer Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit):
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/#strom_gottes

Geistlicher Kampf

Wir wollen hier auf das Thema „geistlicher Kampf bzw. geistliche Kriegsführung“ nur kurz eingehen.
Wenn wir Gottes Reich ausdehnen, werden wir dabei automatisch mit dem Reich der Finsternis zusammenprallen und wir werden es durch Jesus überwinden (siehe dazu Lukas 10,19).

Ein paar wichtige Hinweise zu diesem Thema: Der Kampf ist von oben nach unten, nicht umgekehrt. Jesus ist unser Heer-Meister, unser Kampf ist in dem Feld, wo Er uns hinsendet. Der Kampf ist nur in dem Raum/Bereich den Gott uns gegeben hat, bzw. für den Gott uns Vollmacht gegeben hat. Es geht um unseren Verantwortungsbereich bzw. geistlichen Herrschaftsbereich, den uns Jesus als der höchste Offizier zugeteilt hat, in Unterordnung unter Ihn, unter Seiner Herrschaft.

Frage Gott dazu, was das für Dich bzw. für Eure Gruppe bedeutet und lasse Dich vom Heiligen Geist leiten.

Mehr zum Thema geistliche Kämpfe findest Du in diesem Artikel: 12# (Geistliche) Kämpfe (Mini-Input zur Lehreinheit “Lebe in Deiner Berufung”):
https://prophetenschule.org/2014/11/18/12-geistliche-kampfe-mini-input-zur-lehreinheit-lebe-in-deiner-berufung/

Den Blickwinkel größer machen (Vision)

Wir als Leib Christi müssen unseren Blickwinkel von Gott erweitern lassen.

Das wird symbolisiert durch das Feuerwerk im Himmel, also oben. Und wenn die Arme von oben kommen, dann sind auch die Augen oben, also ist es ein Blickwinkel von oben nach unten. Eine Armee benötigt Luft- bzw. Satellitenaufklärung, Landkarten, GPS-Systeme etc. Das hängt alles symbolisch mit Blickwinkel bzw. Vision zusammen.
Gottes Blickwinkel ist sehr viel größer als unser eigener Blickwinkel. Mit Ihm zusammen können wir über unseren eigenen Tellerrand hinausblicken und unsere eigenen Scheuklappen und Betriebsblindheit ablegen. Wir müssen sozusagen unsere „Zeltplanen weit machen“, indem wir zusammen mit Gott aus Seiner Perspektive schauen.
Gottes Vision ist eine große Ernte. Gottes Vision ist es ganze Nationen zu Jüngern zu machen. Gottes Vision ist es ganze Länder zu transformieren etc.
Das bedeutet auch, dass wir unseren Blick weg von den Umständen, beschränkenden Theologien, Ablenkungen etc. richten müssen und dass wir unseren Blick hin auf die Vision von Gott richten müssen.

Mehr dazu findest Du auch in unserer Botschaft für 2018 im Abschnitt „Adlerperspektive“
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/#adlerperspektive

Hier findest Du eine hilfreiche praktische Übung: Prophetische Übung: „Mache Dein Zelt weit!“
https://prophetenschule.org/2019/12/23/prophetische-uebung-mache-dein-zelt-weit/

Deine Mission

Aus Gottes Vision folgt Deine Vision für Deine Einflussbereiche, die Er Dir gegeben hat, z.B. in Deinem Umfeld. Aus Gottes Vision folgt Deine übergeordnete Mission und daraus folgen auch spezielle Missionen bzw. Aufträge bzw. Einsätze, die Er für Dich persönlich hat.
Hierbei geht es um Deine Berufung von Gott im Allgemeinen und auch um spezielle Aufträge, (Bau-)Projekte, (Bau-)Werke, die Er für Dich vorgesehen und geplant hat.
Das wird symbolisiert durch den Begriff „Werk“ und durch das Wirken der Arme bzw. der Armee.
Was ist die Mission, was ist der Auftrag? Ganz „übergeordnet“ gesehen ist das der Missionsauftrag, der für alle Christen gilt. Sozusagen ist es eine Rettungsmission. Aber es ist auch (symbolisch ausgedrückt) der Auftrag der Landeinnahme (siehe dazu das Buch Josua). Auf den Neuen Bund übertragen bedeutet es, in der Nachfolge mit Jesus zusammen in Bereiche reinzugehen, Menschen zu retten und zu befreien. Es geht bildlich gesprochen darum, das Land zu bewohnen, darin zu bauen und es zu transformieren. Und dadurch breitet sich das Reich Gottes auf der Erde aus. Im Missionsauftrag sehen wir, dass es darum geht „Jünger zu machen“.

Damit sind Nachfolger gemeint, die vom Heiligen Geist erfüllt und geleitet sind (symbolisch geht es hier auch wieder um das Feuer). Die Jünger lernen und setzen selber den Missionsauftrag um. Und dann geben sie das auch wieder an andere weiter. Wenn Du zu Jesus gehörst, dann bist Du ein Jünger und „Jünger zu machen“ ist (übergeordnet gesprochen) auch Dein Auftrag, den Gott individuell und persönlich für Dich mit Details ausfüllt.

Die Hauptaufgabe von geistlichen Diensten ist es, die Jünger zu stärken und zuzurüsten zum Werk des Dienstes (siehe dazu Epheser 4,11ff.) Und dadurch wächst die Armee bzw. wächst das Team der Bau-Leute bzw. wächst das Team der Ernte-Arbeiter.

Wichtig: Wir müssen in dem wirken, wozu Gott uns tatsächlich berufen hat und wir müssen dabei unseren Blick auf das Ergebnis und auf die Wirksamkeit richten.

Mehr zum Thema Vision findest Du auch in unserer Botschaft für 2018 im Abschnitt:
Vision, Verheißung und Hoffnung bezogen auf das „Weite Land“ mit praktischer Übung:
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/#vision

Und im Abschnitt „das Land im Geist sehen (Vision)“:
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/#das-land-im-geist-sehen-vision

Deine Berufung

Im vorigen Abschnitt ging es um den übergeordneten, umfassenden Auftrag, der für alle Christen gilt. Und Gott hat eine individuelle Berufung für jeden einzelnen Christen. Alle einzelnen Berufungen zusammengenommen setzen zusammen den übergeordneten, umfassenden Auftrag Gottes um. Jeder Teil dabei ist wichtig, jede einzelne Berufung ist wichtig in Gottes großem Plan.
Es geht also um Deinen individuellen Platz, Deine Aufgaben, Deine Werke in Gottes Gesamt-Plan unter Seiner Leitung. Es geht also um die Werke, die Er für Dich vorbereitet hat (siehe hierzu auch wieder Epheser 2,10).
Aus Deiner Berufung von Gott folgen Seine Missionen, Einsätze, Bau-Projekte, Aufträge etc. für Dich persönlich bzw. für Deine Gruppe und z.B. auch in welches (Ernte-)Feld Er Dich oder Euch sendet.

Hier findest Du eine Ermutigung für Dich, dass Du und Deine Berufung wichtig sind für das, was Gott mit dieser Welt noch vorhat:
Deine Berufung von Gott ist wichtig!
https://prophetenschule.org/2019/12/18/deine-berufung-von-gott-ist-wichtig/

Am Ende dieses Artikels (also der Jahresprophetie für 2020) findest Du zusätzlich weiterführende Links zum Thema Berufung.

Teamwork

Es geht um jeden einzelnen Christen aber auch um Gruppen. Es geht um individuelle Berufungen bzw. Aufträge/ Missionen, die einzelne Christen bekommen haben.

Es geht aber auch um Berufungen bzw. Aufträge/ Missionen, die Gruppen von Gott bekommen haben. Alle wirken zusammen an Gottes Gesamt-Mission, aber auch an den individuellen Missionen bzw. Aufträgen für Einzelne und Gruppen. Und das geschieht praktisch auf der Erde, wirksam in der Umsetzung von Gottes großen Auftrags.

Jeder Teil des Leibes Christi ist wichtig, so wie jeder Soldat einer Armee, jeder Arbeiter auf der Baustelle und jeder Arbeiter in der Ernte wichtig ist. Jeder Christ hat spezielle Gaben, Talente, Ausbildung, Ausrüstungsgegenstände und damit auch spezielle Rollen und Funktionen im Team.
Der Leib Christi muss also zusammen wirken, wie in einer Armee, wie bei den verschiedenen Gewerken bzw. Berufen auf einer Baustelle oder wie in der Ernte bzw. Landwirtschaft, wo auch Leute mit verschiedenen Fahrzeugen bzw. Landmaschinen als Team zusammenarbeiten und zusammen die Ernte einbringen.

Es geht um das Wirken des Leibes als Ganzes, also auch um das Zusammenspiel der einzelnen Körperteile. Denn der ganze Leib Christi arbeitet zusammen an Gottes Werk (siehe dazu auch 1. Korinther 12,12-27 und Römer 12,3-8).

Im Artikel „Deine Berufung von Gott ist wichtig!“ haben wir bildlich anhand von Zahnrädern beschrieben, dass das Wirken von einzelnen Christen so ist, wie wenn ein Zahnrad weitere Zahnräder in Bewegung versetzt:
Deine Berufung von Gott ist wichtig!
https://prophetenschule.org/2019/12/18/deine-berufung-von-gott-ist-wichtig/

Team-Sieg: Und aus diesem Team-Work folgt auch ein Team-Sieg für das Reich Gottes und dieser umfassende Gesamt-Sieg ist nur durch Team-Work des Leibes möglich. Jeder hat seinen Teil dazu beizutragen. Jeder Einzelne ist wichtig. Einer pflanzt, einer bewässert (siehe dazu 1. Korinther 3,6-8). Und oft bringt auch wer anderes die Ernte ein (siehe dazu Johannes 4,37-38).

Die gegenseitige Erbauung ist wichtig. Das was in der Gruppe passiert trägt auch dazu bei, den Einzelnen (oder kleinere Teams) zu stärken. Und die Einzelnen bringen auch etwas mit für die Gruppe bzw. geben etwas an andere Christen/Krieger/Bauleute/Erntearbeiter weiter. Sie dienen den anderen mit dem, was sie von Gott empfangen haben und erbauen und stärken sie (siehe dazu 1. Korinther 14,26).

Und so stärkt und ermutigt sich die Armee gegenseitig, unter dem Heer-Meister Jesus Christus, in der Gegenwart Gottes durch den Heiligen Geist.

Hier findest Du einige Bibelstellen, wo es um die Stärkung und Erbauung des Leibes geht, die Du selber nachlesen kannst: Apostelgeschichte 14,22 und 15,32 und 15,41 und 18,23.

Folgende Bibelstellen zeigen klar, wie wichtig es für den Leib Christi ist, uns gegenseitig zu erbauen und zu stärken: Römer 14,19 und 1. Korinther 14,3-4 und 1. Thessalonicher 5,11 und Kolosser 3,16.

Ausrüstung und Ausbildung, Planung und Vorbereitung, Feuer

Ein Armee-Einsatz, ein Bau-Projekt, ein Feuerwerk (also wie z. B. an Silvester) und ein Ernte-Einsatz, sie alle benötigen Ausrüstung, Ausbildung, Planung und Vorbereitung. Und dann kommt (bildlich gesprochen) das „Feuer“, sozusagen die Zündung bzw. der Startschuss. Zusammengefasst kann man den Ablauf so darstellen:

Feuer, Ausrüstung und Ausbildung → Planung und Vorbereitung → Feuer → Feuerwerk/ Armee-Einsatz/ Bau-Projekt/ Ernte-Einsatz → Frucht bzw. Ergebnis(se)

All das ist nötig. Fehlt eines davon, dann wird es vielleicht nicht das gewünschte Ergebnis bringen oder vielleicht nicht vollständig. Wichtig ist hierbei, aber auch dass wir Gottes Maß an z.B. Ausbildung und Vorbereitung haben. Und das bedeutet auch, dass wir dann starten, sobald es aus Gottes Sicht soweit ist. Es geht hierbei nicht um z.B. einen eigenen menschlichen Perfektionismus, denn so etwas könnte einen bremsen und den Start verzögern. Es geht um Gottes Maß und um Seine Leitung.

Jetzt werden die einzelnen Begriffe näher erklärt:

Feuer und Ausrüstung: Hier geht es symbolisch um „geistliche Ausrüstung bzw. Zurüstung“ (z.B. auch die Geistesgaben), und auch um materielle Ausrüstungsgegenstände im Natürlichen. Für z.B. eine evangelistische Aktion, bei der Flyer verteilt werden, braucht man auch materielle Ressourcen bzw. Ausrüstung.
Hier geht es um „allgemeine Ausrüstung“, die alle Christen benötigen (z.B. Grundlegendes in Jüngerschaft und Nachfolge), und auch um spezielle Ausrüstung, die für die individuelle Berufung bzw. für den aktuellen Auftrag/Mission benötigt wird. Das ist wie in einer Armee, wo es Ausrüstungsgegenstände gibt, die (fast) alle Soldaten haben, wie z.B. eine Feldflasche, und wo es Ausrüstung gibt, die nur bestimmte Soldaten bekommen, da sie diese für ihre individuellen Rollen/ Funktionen und Aufträge/ Einsätze/ Missionen benötigen.

Das „Feuer“ kommt in diesem Abschnitt bzw. Themen-Bereich zweimal vor. Es steht am Anfang bei der Ausrüstung, weil wir Christen den Heiligen Geistes und Sein Feuer als Ausrüstung benötigen. Man kann sogar sagen, dass das Feuer Gottes unsere wichtigste Ausrüstung ist. Der Heilige Geist leitet uns, also steht Er auch am Anfang von Missionen, Aufträgen, Einsätzen, Bauprojekten, Ernteeinsätzen etc.

Ausbildung: Der Leib Christi braucht allgemeine geistliche Ausbildung/ Jüngerschaft/ Lehre etc., und gleichzeitig auch praktische Skills bzw. Fähigkeiten, wie z.B. Menschen das Evangelium zu erklären.
Hier geht es um „allgemeine Ausbildung“, die alle Christen benötigen, und auch um spezielle Ausbildungen, die Christen benötigen, um in ihrer individuellen Berufung zu leben bzw. um ihre aktuellen Aufträge bzw. Missionen erfüllen zu können. Auch hierfür können wir eine Armee als Bild nehmen, wo alle Soldaten eine allgemeine Grundausbildung durchlaufen und dann gemäß ihrer Rollen und Funktionen weiter ausgebildet werden.
Wichtig sind hier auch die Themen „Deine neue Identität in Christus“ und „Deine persönliche Berufung von Gott.“
Dazu findest Du Artikel in der Link-Sammlung am Ende dieses Artikels.

Planung: Hier geht es wieder symbolisch um das „Offizierszelt“, also um eine Begegnung und Besprechung mit Jesus persönlich. Dabei können Einsätze und Projekte besprochen und geplant werden. Das gilt für einzelne Christen, aber auch für Gruppen, die miteinander planen. Jesus ist das Haupt und Er steht im Mittelpunkt, deswegen ist dabei Gebet wichtig und dass wir Seine Stimme hören.

Vorbereitung: Hiermit sind die letzten Schritte vor dem Startschuss gemeint, bevor bildlich gesehen das „Feuerwerk“ gezündet wird, bevor die Ernte startet, bevor die Armee zum Einsatz aufbricht oder bevor das Bau-Projekt begonnen wird. Wir können uns z.B. folgende Fragen stellen und Jesus dazu fragen: „Ist alles vorhanden? Ist jeder an seinem Platz? Etc.“

Feuer: Bildlich gesprochen ist es auch der Startschuss, es heißt: „Feuer frei!“ und das Feuerwerk wird angezündet. Gleichzeitig steht das Feuer auch für Gottes geistliche Energie bzw. Kraft, die durch uns wirkt (siehe dazu z.B. Apostelgeschichte Kapitel 2). Das wird symbolisiert durch das Feuer beim Feuerwerk. Bei weltlichen Armee-Einsätzen (also im Natürlichen) geht es um Schusswaffen und Explosionen, also symbolisch auch wieder um Feuer. Die Verbrennungsmotoren von z.B. einem Mähdrescher oder von Baumaschinen werden sozusagen auch durch Feuer angetrieben. Und es geht um die körperliche Kraft bzw. Energie z.B. der Bau-Leute oder der Ernte-Arbeiter.

Die Geistestaufe und das Sprachengebet sind sehr wichtige Teile davon, das sehen wir klar in der Apostelgeschichte Kapitel 2 beim ersten Pfingsten, wo die Gemeinde (also der Leib Christi) durch das Feuer Gottes entstand und gebaut wurde und es eine große Ernte gab.
Wichtig ist auch, dass Du das sogenannte „Feuer Gottes“, also die Geistestaufe empfangen hast.
Hier findest Du mehr dazu und auch ein Gebet, das Dir hilft, die Geistestaufe zu empfangen:
https://prophetenschule.org/geistestaufe-sprachengebet/

Du kannst Dich auch immer wieder vom Heiligen Geist erfüllen lassen und „feurig“ und „brennend im Geist“ sein und bleiben. Hier erfährst Du mehr dazu: Wie Du Dich immer wieder vom Heiligen Geist erfüllen lassen kannst
https://prophetenschule.org/2016/05/16/wie-du-dich-immer-wieder-vom-heiligen-geist-erfullen-lassen-kannst/

Feuerwerk/ Armee-Einsatz/ Bau-Projekt/ Ernte-Einsatz: Das „Werk“ kommt in Bewegung. Das Bau-Werk entsteht, die Ernte wird eingebracht etc. Frucht entsteht und bleibt (siehe dazu Johannes 15,16).

Wir haben einen Artikel mit Übung zum Thema „Vorbereitung“ veröffentlicht. Dort wird der Begriff „Vorbereitung“ jedoch weiter gefasst, als in diesem Abschnitt. Deshalb geht es in dem Artikel auch um Ausbildung, Ausrüstung, Planung etc.:
„Vorbereitung“: Prophetisches Wort mit Übung (Corona-Krise 2020)
https://prophetenschule.org/2020/05/24/vorbereitung-prophetisches-wort-mit-uebung-corona-krise-2020/

Es geht um das Wesentliche

Beim Begriff „Werk“ geht es auch um Wirksamkeit bzw. Wirkung, also um das Ergebnis bzw. um die Frucht, die daraus entsteht.

Die Ergebnisse sind beispielsweise und symbolisch: Der Feind ist besiegt und das Land ist eingenommen, das Bau-Werk ist vollendet, die Saat wurde ausgestreut, die Ernte ist eingebracht, das Feuerwerk ist gezündet und das Licht ist weithin sichtbar etc.

Wichtig: Wir müssen unseren Fokus auf die Wirksamkeit legen, in den Werken wozu Jesus uns berufen hat. Das bedeutet auch, dass wir manches Althergebrachtes loslassen und hinter uns lassen müssen, wie z.B. manche kirchliche Traditionen, äußerliche Show und manche Methoden der Evangelisation und des Trainings bzw. der Jüngerschaft. Die Methode von vor 50 Jahren könnte evtl. heute nicht mehr passend und wirksam sein. Und was für andere Christen und in anderen (Ernte-)Feldern heute gut funktioniert, das kann für uns in unserem speziellen (Ernte-)Feld evtl. nicht so gut funktionieren.

Es geht um das Wesentliche, es geht um das was im Reich Gottes in der heutigen Zeit und in unserem speziellen (Ernte-)Feld wirklich und tatsächlich funktioniert. Und das bedeutet für uns, dass wir ein neues Denken vom Heiligen Geist brauchen.

In unserer Prophetie für 2019 „Zeit im Zelt“ hatten wir im Abschnitt „Ein zusätzliches Bild: Zeltevangelisation“ folgenden Satz geschrieben:
https://prophetenschule.org/2019/12/12/prophetie-fuer-2019/#zeltevangelisation

„Der Leib Christi wird jetzt und auch in Zukunft vielfältige und kreative Wege finden müssen, um alle Subkulturen mit dem Evangelium von Jesus Christus zu erreichen.“

Frage bitte Jesus dazu und lass Dir von Ihm zeigen, was Er für Dich hat. Sei offen für Sein Reden, für Seine Leitung und auch für die Veränderungen bzw. Verbesserungen und für neues Denken, das Er Dir bzw. Eurer Gruppe geben möchte.

Halte Jesus also Deine Ideen bzw. Methoden hin und prüfe sie mit Ihm zusammen.

Keine falschen Werke/ Kämpfe/ Bauprojekte etc.

Es geht um die Aufträge, Missionen, Projekte, Werke etc., die Gott tatsächlich für Dich bzw. für Eure Gruppe hat und damit auch wieder um das Thema Wirksamkeit. Und es geht um Gottes Strategien und Pläne.

Der Feind will uns für seine Armee gewinnen und dass wir die Werke des Feindes tun. Dabei geht es z.B. darum dass falsche Negativität prophetisch hervorgesprochen wird, um (Wort-)Flüche, um Anklage, um Streitereien unter Christen und um sogenannte Shitstorms. Es geht aber auch um Sichtweisen, falsche Theologien und Meinungen z.B. zu Ernte und Transformation, also dass Christen z.B. denken und lehren, dass es eben gerade keine Erntezeit sei, dass Ernte nicht möglich sei oder ähnliches.

Ein Bild dazu: Der Feind ist ein „Durcheinanderwürfler“. Stell Dir vor, eine Armee steht in guter Schlacht-Ordnung auf dem Feld. Jeder ist an seinem Platz. Und nun wird das bunt und zufällig durcheinander gemischt. Also so richtig durcheinander gewürfelt. Und fast jeder Soldat steht nun an anderer und meist falscher Stelle und blickt nun auch in die falsche Richtung und sieht den Feind nicht mehr. Oder er hält sogar die eigenen Leute fälschlicherweise für Feinde. Wie soll diese Armee wirksam werden? Sie wird sich die meiste Zeit gegenseitig im Weg rumstehen, nicht kooperieren, kaum jemand kann wirksam seine Waffen und Fähigkeiten einsetzen, kaum jemand hat freien Blick und freie Schusslinie auf den Feind und viele beschießen fälschlicherweise die eigenen Leute.

Es ist also wichtig, dass wir z.B. Anklage und Shitstorms vermeiden.

Mehr dazu findest Du auch in unserer prophetischen Botschaft „Glorystorm statt Shitstorm“, die wir in unserer Prophetie für 2018: „Ausbrechen und Aufbrechen“ veröffentlicht haben:
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/#glorystorm-statt-shitstorm

Dieser Abschnitt kann sich aber auch auf „eigene Werke“ beziehen, die zwar gut gemeint sind und die auch eigentlich eine richtige Sache wären. Nur sind es eben „eigene Werke“, die nicht von Gott berufen sind.

Zelt für die Soldaten

In unserer Prophetie für 2019 „Zeit im Zelt“ hatten wir sehr viel über die Symbolik des Zeltes geschrieben. Es geht dabei z.B. um Zeit in Gottes Versteck (oft auch als „Secret Place“ bezeichnet) das wir im Psalm 91 finden. Das bedeutet z.B. eine direkte Begegnung mit Gott, also in Seiner Gegenwart, wobei Er im Mittelpunkt steht.

Wir können das geistliche Zelt bildlich auch als ein Zelt für die Soldaten sehen, für die Ernte-Arbeiter, für die Bau-Leute und für die Feuerwerker (also für die Arbeiter, die das Feuerwerk im Natürlichen aufbauen, vorbereiten und starten).
Das Zelt symbolisiert einen „mobilen Rückzugsort“, der immer für uns erreichbar ist, von jedem Ort der Welt aus. Auch in Schlachten, in Bauprojekten, im Erntefeld etc. Und wir können dort alleine oder in Gruppen bzw. in Gemeinschaft reingehen und Zeit in Gottes Gegenwart verbringen.

Das Zelt hat (symbolisch gesprochen) z.B. folgende Funktionen:

Rückzug bei schlechtem Wetter, Pause, Erholung und Auftanken, Besprechung und einen Blick auf die Pläne werfen, Ausrüstung empfangen, Siege feiern etc.

Man kann es auch als Offizierszelt einer Armee sehen. Dabei werden z.B. die Themen Ausbildung und Zurüstung in Gottes Gegenwart, Heilung von Wunden und Vorbereitung nochmal besonders betont.

Das Zelt steht auch dafür, sich aus dem Trubel zurückzuziehen und den Frieden Gottes zu erfahren. In Seiner Gegenwart können wir unseren „Blick schärfen“ und Seine Vision und Perspektive empfangen.

Mehr zum Thema Zelt und verschiedene praktische Übungen findest Du in diesen Artikeln:

Unsere Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt“
https://prophetenschule.org/2019/12/12/prophetie-fuer-2019/

Besonders in diesem Artikel mit Übung findest Du mehr zum Thema Offizierszelt:
Prophetische Übung: Empfange Gottes Strategien im Offizierszelt
https://prophetenschule.org/2020/01/21/prophetische-uebung-empfange-gottes-strategien-im-offizierszelt/

Hier findest Du zwei praktische Übungen, die Dir dabei helfen, geistlich ins Zelt reinzugehen:
Prophetische Übung: Jesus im Zelt begegnen (Version 1)
https://prophetenschule.org/2020/01/28/prophetische-uebung-jesus-im-zelt-begegnen-version-1/

Prophetische Übung: Jesus im Zelt begegnen (Version 2)
https://prophetenschule.org/2020/02/16/prophetische-uebung-jesus-im-zelt-begegnen-version-2/

Soweit zu den Themen-Bereichen dieser Botschaft. Jetzt folgen ein Zuspruch für Dich und dann der praktische Teil.

Ein Zuspruch für Dich

Jetzt möchten wir Dir noch einige Zeilen zusprechen:

Du bist wichtig für das Reich Gottes.

Vergleiche Dich nicht auf negative Weise mit anderen, denn Du bist individuell gemacht.

Gott hat sich was dabei gedacht wie und zu wem Er Dich gemacht hat. Lebe da drin.

Versuche nicht, eine Kopie von jemand anderem zu werden. Schaue auf Jesus, folge Du Ihm nach, lass Ihn Dich verändern … und erkenne Deine Neue Natur, die Du schon jetzt bist, von dem Zeitpunkt an, als Du Dich zu Jesus bekehrt hast.

Es geht um Deine eigene und um Deine persönliche Berufung. Es geht um das, was Gott durch genau Dich tun will und kann.

Es geht um die Pläne, die Gott mit Dir persönlich hat.

Und Gott hat es schon in Dich hineingelegt, wie eine Schriftrolle.

Schaue auf Jesus, denn Er selber lebt in Dir. Der Heilige Geist lebt in Dir.

Schau Dir bitte auch diesen Artikel an: Deine Berufung von Gott ist wichtig!
https://prophetenschule.org/2019/12/18/deine-berufung-von-gott-ist-wichtig/

Hier findest Du unser kostenloses E-Book, das Dir hilft, Deine eigene Berufung zu entdecken:
https://prophetenschule.org/2014/02/10/entdecke-gottes-berufung-fuer-dein-leben-kostenloses-e-book/

Mehr Input zum Thema Berufung findest Du auch in unserer Themenreihe zu Berufung:
https://prophetenschule.org/themenreihe-berufung/

Hier findest Du mehr über Deine neue Identität in Jesus Christus:
https://prophetenschule.org/2015/04/21/9-identitat-dein-tun-folgt-aus-deinem-sein-mini-input-zur-lehreinheit-lebe-in-deiner-berufung/

Abschluss der Botschaft

Als Abschluss dieser Botschaft folgen nun mehrere praktische Hinweise und Übungen mit Fragen, die Du Gott stellen kannst. Danach folgt eine Übersicht mit weiterführenden, ergänzenden und tiefer gehenden Links und danach noch verschiedene Hinweise zum Abschluss.

Praktischer Teil

In diesem praktischen Abschnitt folgen praktische Hinweise zu verschiedenen Themen dieser Botschaft und Fragen, die Du Gott dazu stellen kannst. Diese sind thematisch geordnet. Du kannst Gott also gezielt fragen, was der Themen-Bereich für Dich persönlich bzw. für Eure Gruppe konkret bedeutet und was Er dazu sagt.

Nimm Dir jetzt also noch einmal etwas Zeit um von Gott zu verschiedenen Themen zu hören, was Er jetzt für Dich hat und was Er Dir jetzt sagen möchte.

In der Audiodatei bzw. im Video (am Artikelanfang verlinkt) gibt es bei diesen Abschnitten mit den Fragen auch die Möglichkeit, in der Zeit auf Gott zu hören. Es gibt für jede Frage ca. 1 Minute Zeit und wer länger Zeit braucht, kann die Aufnahme solange anhalten.

Hinweis für die Übungen: Du kannst Dir Zettel und Stift bereitlegen oder Dir diesen Abschnitt mit den Fragen ausdrucken und Dir Notizen machen.
Finde eine Position, in der Du Dich entspannen kannst, z.B. im Sitzen oder im Liegen. Es hilft, die Augen dabei zu schließen. Vielleicht hilft Dir auch ruhige, christliche Instrumentalmusik, sogenannte „Soaking-Musik“. Wenn Dir Jesus begegnet, dann kannst Du die Audioaufnahme bzw. das Video pausieren und Dir diese Botschaft später weiter anhören.

(Ernte-)Feld

Fragen, die Du mit Gott besprechen kannst:

Wohin hat Gott Dich berufen, in welches (Ernte-)Feld? Was ist Dein persönliches Feld, das Gott mit Dir bearbeiten will?

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Wie würdest Du dieses (Ernte-)Feld speziell und näher beschreiben?

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Welche Wege hat Gott für Dich in genau diesem (Ernte-)Feld bzw. auch -Feldern? Mit welchen Strategien und Methoden sollst Du ernten bzw. das Feld bearbeiten?

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Wie siehst Du selbst dieses (Ernte-)Feld? Was denkst Du darüber? Was glaubst Du darüber?

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Was sprichst Du selber über dieses (Ernte-)Feld aus? Zeigt der Heilige Geist Dir Aussagen, die Du über es ausgesprochen hast?

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Will Gott Deine Sichtweise, Deine Meinung und Deinen Glauben darüber verändern? Wenn ja, was zeigt Er Dir jetzt?

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Feuer

Wie oben beschrieben ist das Feuer des Heiligen Geistes sehr wichtig. Deshalb ist es notwendig, dass Du die Geistestaufe und auch das Sprachengebet empfangen hast.

Auf dieser Unterseite von uns findest Du mehr zum Thema Geistestaufe und auch ein Gebet, das Dir hilft, die Taufe im Heiligen Geist und das Sprachengebet zu empfangen:
https://prophetenschule.org/geistestaufe-sprachengebet/

Viele weiterführende Artikel zu den Themen Geistestaufe, Sprachengebet und Wirken des Heiligen Geistes findest Du auf dieser Übersichtsseite:
Das Wirken des Heiligen Geistes (Geistesgaben etc.)
https://prophetenschule.org/wirken-des-heiligen-geistes-mp3-christliche-audiodateien-kostenlos/

Wir haben die Musikaufnahme „Himmlische Klänge (Heavenly Sounds)“ veröffentlicht, wo Julia in neuen Sprachen bzw. im Geist singt mit spontaner Keyboardbegleitung. Dazu hatte sie den Eindruck eines Feuerwerks in der geistlichen Atmosphäre, zum Schrecken für das Reich der Finsternis. Das Feuer und Licht Gottes zerstört die Finsternis.

Du kannst Dir die Aufnahme hier online (kostenlos) anhören:
Himmlische Klänge – Neuer Sound für eine neue Zeit
https://prophetenschule.org/2014/01/21/himmlische-klaenge-neuer-sound-fuer-eine-neue-zeit/

Du kannst Dir die Musikaufnahme anhören und dazu auch selber in Zungen beten oder singen.

Lasse Dich dabei vom Heiligen Geist berühren, lasse Dich von Ihm auftanken und neu erfüllen. Denn die Bibel fordert uns auf: „Werdet voll des Heiligen Geistes!“ (nach Epheser 5,18).

Wir haben hierzu auch einen Artikel mit mehr Hinweisen als praktische Übung veröffentlicht:
Übung: Zungengebet bzw. Zungengesang zu „Himmlische Klänge (Heavenly Sounds)“
https://prophetenschule.org/2020/11/22/ubung-zungengebet-bzw-zungengesang-zu-himmlische-klange-heavenly-sounds/

Mehr zu einer Erfrischung und einem wiederholten Erfüllt-Werden durch den Heiligen Geist findest Du in diesem Artikel:
Wie Du Dich immer wieder vom Heiligen Geist erfüllen lassen kannst:
https://prophetenschule.org/2016/05/16/wie-du-dich-immer-wieder-vom-heiligen-geist-erfullen-lassen-kannst/

Fragen, die Du mit Gott besprechen kannst:

Bitte den Heiligen Geist Gottes jetzt, Dich zu berühren und zu erfüllen. Sagt oder zeigt Er Dir etwas dabei?

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Frage Gott, wie Du Dich in Deinem Leben und Alltag immer wieder vom Heiligen Geist und Seinem Feuer erfüllen lassen kannst.

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In der Audiodatei bzw. im Video (beides am Artikelanfang verlinkt) beten wir nun für Euch für eine Berührung und neue Erfüllung vom Heiligen Geist. Dazu zwei Bibelverse:

„Werdet voll des Heiligen Geistes!“ (nach Epheser 5,18)

Jesus sagt: „Und siehe, ich sende auf euch die Verheißung meines Vaters; ihr aber bleibt in der Stadt Jerusalem, bis ihr angetan werdet mit Kraft aus der Höhe!“ (Lukas 24,49 SLT)

Wir laden im Gebet den Heiligen Geist ein und bitten Ihn zu wirken. Wir geben dem Heiligen Geist Raum für eine Begegnung. Wir beten dabei auch in Zungen bzw. in neuen Sprachen.

Hier findest Du die Audiodatei vom Gebet verlinkt, als Mp3 zum Download oder zum Anhören im Browser:


[Download mp3]

Feuerwerk

Beim „geistlichen Feuerwerk“ geht es auch darum, das Feuer Gottes und Sein Licht in der Atmosphäre freizusetzen und fließen zu lassen. Das hat auch mit Gottes Gegenwart, mit Seiner Herrlichkeit und mit dem Sieg von Jesus Christus am Kreuz zu tun. Und das freizusetzen, das kann auf vielfältige Arten geschehen.
Das kann z.B. durch Zungengebet oder Zungengesang passieren. Es kann aber auch durch prophetische Proklamationen, (prophetischen) Lobpreis und Anbetung passieren oder auch durch ein Dienen mit den Geistesgaben. Oder auch durch die Verkündigung des Evangeliums, denn dadurch wird (bildlich ausgedrückt) „Jesus Christus groß gemacht“, das Wort Gottes wird freigesetzt und Jesus wird Ehre gegeben.

Finde also raus, was das „geistliche Feuerwerk“ für Dich persönlich bedeutet.

Auch zum geistlichen Feuerwerk passt wieder die Übung:
Übung: Zungengebet bzw. Zungengesang zu „Himmlische Klänge (Heavenly Sounds)“
https://prophetenschule.org/2020/11/22/ubung-zungengebet-bzw-zungengesang-zu-himmlische-klange-heavenly-sounds/

Schaue Dir zu dieser Übung auch nochmal den Abschnitt dieser Botschaft „Gottes Feuerwerk und Feuer-Werk in uns“ an. Du findest ihn oben im Text im Kapitel „Die Bedeutung von Feuerwerk und Feuer-Werk“. Du kannst Dich von dem Abschnitt inspirieren lassen und Elemente davon mit in die Übung einbauen.

Du kannst (z.B. zur Musik-Aufnahme Himmlische Klänge) z.B. in Zungen beten oder singen und Dich dabei vom Feuer Gottes berühren lassen und Dich Gott hinhalten. Du kannst Dich dabei z.B. darauf einlassen, dass Gottes Feuer Befreiung bringt, die geistliche Atmosphäre verändert oder Dir Klarheit in Gedanken bringt.

Du kannst dabei Gott anbeten. Evtl. gibt Er Dir (prophetische) Proklamationen, die Du aussprechen oder singen sollst. Sei offen und lass Dich von Heiligen Geist leiten.

Fragen, die Du mit Gott besprechen kannst:

Was bedeutet das „geistliche Feuerwerk“ für Dich persönlich?

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Wie sollst Du das „geistliche Feuerwerk“ freisetzen? Welche praktischen Hinweise dazu hat Gott für Dich?

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(Feuer-)Werk

Bitte beschäftige Dich mit Deiner Berufung von Gott. Lerne Seinen Plan für Dein Leben kennen.

Hier findest Du unser kostenloses E-Book, das Dir hilft, Deine eigene Berufung zu entdecken:
https://prophetenschule.org/2014/02/10/entdecke-gottes-berufung-fuer-dein-leben-kostenloses-e-book/

Mehr Input zum Thema Berufung findest Du auch in unserer Themenreihe zu Berufung:
https://prophetenschule.org/themenreihe-berufung/

Hier findest Du viel hilfreichen Input, zum Thema „Bauzeit“, also zum Bauen mit Gott zusammen: Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/#bauzeit

Fragen, die Du mit Gott besprechen kannst:

Was zeigt Gott Dir, welche Werke für Dich dran sind? Was sind Seine Bau-Pläne und Bau-Projekte, die Er für Dich hat?

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Zeigt Gott Dir jetzt noch etwas zu Deiner Berufung?

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Was zeigt Er Dir dazu, wie Du das mit Ihm, aus Seiner Gnade und aus Seiner Kraft, umsetzen sollst (also mit Seinem Feuer)?

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Arme

Zum Thema „Wirken von oben nach unten“ schaue Dir bitte auch den folgenden Abschnitt aus unserer Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)“ an:
Zusammenfassung von Brautzeit UND Bauzeit: Der Strom Gottes, der in die Welt fließt
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/#strom_gottes

Fragen, die Du mit Gott besprechen kannst:

Was bedeutet das für Dich, von „oben nach unten“ zu wirken, vom Himmel auf die Erde? Was sagt oder zeigt Gott Dir dazu?

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Wie will Gott Dich „von oben her“ unterstützen?

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Und was ist Dein Teil dabei? Wie sollst Du mit Ihm kooperieren als Sein Leib auf der Erde?

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Armee

Hier geht es unter Anderem auch wieder um Deine Berufung von Gott, einen Link dazu findest Du oben beim praktischen Abschnitt zum Thema (Feuer-)Werk.

Schaue Dir bitte auch folgende Übung an:
Prophetische Übung: Empfange Gottes Strategien im Offizierszelt
https://prophetenschule.org/2020/01/21/prophetische-uebung-empfange-gottes-strategien-im-offizierszelt

Fragen, die Du mit Gott besprechen kannst:

Was ist Deine Berufung und Deine Position im Leib Christi? Was ist bzw. sind Deine Rolle(n) bzw. Funktion(en) im Leib Christi? Was sagt oder zeigt Gott Dir dazu?

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Welche Pläne, Aufgaben und Ziele für Dein Wirken auf der Erde hat Gott für Dich?

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Welche Strategien zur Umsetzung will Er Dir jetzt geben bzw. zeigen?

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Was zeigt Gott Dir, wie Du die Armee unterstützen kannst bzw. sollst?

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Sagt Gott Dir etwas zum Thema „(Dienst-)Gruppen bzw. Teamwork im (Ernte-)Feld“ bzw. auf der Baustelle bzw. als Armee-Einheit? Hat Er dort etwas für Dich bzw. für Euch?

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Wo warst Du in falschen Kämpfen bzw. in falschen Bau-Projekten? Wenn Gott Dir etwas dazu zeigt, dann kannst Du es einfach Jesus hingeben und es mit Ihm besprechen.

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Soweit zum praktischen Teil. Wir kommen nun zum Abschluss dieser Jahresprophetie. Es folgen noch weiterführende Links und danach allgemeine Hinweise zum Abschluss.

Hilfreiche und weiterführende Links

Jesus kennenlernen

Wichtig ist, dass Du das für Dich angenommen hast, was Jesus am Kreuz für Dich getan hat. Mehr dazu findest Du hier:
Jesus persönlich erleben!
https://prophetenschule.org/jesus-persoenlich-erleben/

Heiliger Geist, Geistestaufe, Sprachengebet etc.

Hier findest Du mehr zur Geistestaufe und auch ein Gebet, das Dir hilft die Taufe im Heiligen Geist zu empfangen:
https://prophetenschule.org/geistestaufe-sprachengebet/

Viele weiterführende Artikel zu den Themen Geistestaufe, Sprachengebet und Wirken des Heiligen Geistes findest Du auf dieser Übersichtsseite:
Das Wirken des Heiligen Geistes (Geistesgaben etc.)
https://prophetenschule.org/wirken-des-heiligen-geistes-mp3-christliche-audiodateien-kostenlos/

Die Musik-Aufnahme Heavenly Sounds kannst Du Dir online (kostenlos) anhören:
Himmlische Klänge – Neuer Sound für eine neue Zeit
https://prophetenschule.org/2014/01/21/himmlische-klaenge-neuer-sound-fuer-eine-neue-zeit/

Hier findest Du geistliche Lieder bzw. prophetische Lieder und auch Zungengesang mit prophetischen Botschaften:
Prophetische Lieder und Sprachengesang mit prophetischen Botschaften (mp3, christliche Audiodateien kostenlos)
https://prophetenschule.org/sprachengesang-mit-prophetischen-botschaften-mp3-christliche-audiodateien-kostenlos/

Unsere prophetische Botschaft „Glorystorm statt Shitstorm“, die wir in unserer Prophetie für 2018: „Ausbrechen und Aufbrechen“ veröffentlicht haben:
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/#glorystorm-statt-shitstorm

Zum Thema Auftanken, sich vom Heiligen Geist erfüllen lassen und von Ihm trinken:
Wie Du Dich immer wieder vom Heiligen Geist erfüllen lassen kannst
https://prophetenschule.org/2016/05/16/wie-du-dich-immer-wieder-vom-heiligen-geist-erfullen-lassen-kannst/

Mit dem Sprachengebet schwere Zeiten durchstehen
https://prophetenschule.org/2019/08/04/mit-dem-sprachengebet-schwere-zeiten-durchstehen/

Übung: Zungengebet bzw. Zungengesang zu „Himmlische Klänge (Heavenly Sounds)“
https://prophetenschule.org/2020/11/22/ubung-zungengebet-bzw-zungengesang-zu-himmlische-klange-heavenly-sounds/

Lehre zum Thema Soaking: Soaking: Eintauchen in Gottes Liebe
https://prophetenschule.org/soaking/

Soaking-Musik (mp3, christliche Audiodateien kostenlos)
https://prophetenschule.org/soaking-musik-mp3-christliche-audiodateien-kostenlos/

Was ist Sprachengesang/Zungengesang?
https://prophetenschule.org/2012/11/27/was-ist-sprachengesang/

Der Abschnitt „Zusammenfassung von Brautzeit UND Bauzeit: Der Strom Gottes, der in die Welt fließt“ aus unserer Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit):
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/#strom_gottes

Was ist der Unterschied zwischen Bekehrung und Geistestaufe? (Eine bildliche Erklärung)
https://prophetenschule.org/2012/05/26/was-ist-der-unterschied-zwischen-bekehrung-und-geistestaufe-eine-bildliche-erklarung/

Berufung

Hier findest Du unser kostenloses E-Book, das Dir hilft, Deine eigene Berufung zu entdecken:
https://prophetenschule.org/2014/02/10/entdecke-gottes-berufung-fuer-dein-leben-kostenloses-e-book/

Hier gibt es das Textdokument zum Thema Berufung auf Englisch:
Discover God’s Calling On Your Life! (Free E-Book)
https://prophetenschule.org/2014/03/30/e-book-calling/

Mehr Input zum Thema Berufung findest Du auch in unserer Themenreihe zu Berufung:
https://prophetenschule.org/themenreihe-berufung/

Hier findest Du eine Ermutigung für Dich, dass Du und Deine Berufung wichtig sind für das, was Gott mit dieser Welt noch vorhat:
Deine Berufung von Gott ist wichtig!
https://prophetenschule.org/2019/12/18/deine-berufung-von-gott-ist-wichtig/

Vision, Strategie

Prophetische Übung: Empfange Gottes Strategien im Offizierszelt
https://prophetenschule.org/2020/01/21/prophetische-uebung-empfange-gottes-strategien-im-offizierszelt/

„Adlerperspektive“ aus unserer Botschaft für 2018
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/#adlerperspektive

Hier findest Du eine hilfreiche praktische Übung:
Prophetische Übung: „Mache Dein Zelt weit!“
https://prophetenschule.org/2019/12/23/prophetische-uebung-mache-dein-zelt-weit/

Mehr zum Thema Vision findest Du auch in unserer Botschaft für 2018 in den Abschnitten:
Vision, Verheißung und Hoffnung bezogen auf das „Weite Land“ mit praktischer Übung:
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/#vision

Und im Abschnitt „das Land im Geist sehen (Vision)“:
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/#das-land-im-geist-sehen-vision

Eine wichtige geistliche Übung für Dich:
„Der Plan des Feindes vs. Gottes Plan“:
https://prophetenschule.org/2012/09/27/der-plan-des-feindes-vs-der-plan-gottes-fur-dein-leben/

Evangelisation und Ernte

Ein evangelistischer Artikel mit Bekehrungsbotschaft und Übergabegebet:
Trost, Frieden und Hoffnung für Dich in der Corona-Krise 2020
https://prophetenschule.org/2020/05/01/trost-frieden-und-hoffnung-fuer-dich-in-der-corona-krise-2020/

Der Missionsauftrag in dieser Zeit (Corona-Krise 2020)
https://prophetenschule.org/2020/04/05/der-missionsauftrag-in-dieser-zeit-corona-krise-2020/

Bilder und Hinweis zum Artikel „Der Missionsauftrag in dieser Zeit (Corona-Krise 2020)“
https://prophetenschule.org/2020/04/06/bilder-und-hinweis-zum-vorigen-artikel-der-missionsauftrag-in-dieser-zeit-corona-krise-2020/

Zum Thema „Subkulturen“ hatten wir auch etwas in unserer Prophetie für 2019 „Zeit im Zelt“ geschrieben im Abschnitt „Ein zusätzliches Bild: Zeltevangelisation“:
https://prophetenschule.org/2019/12/12/prophetie-fuer-2019/#zeltevangelisation

Zum Thema „Licht in der Dunkelheit und Ernte“ hatten wir auch etwas in unserer Prophetie für 2019 „Zeit im Zelt“ geschrieben im Abschnitt „Ein zusätzliches Bild: Zeltevangelisation“:
https://prophetenschule.org/2019/12/12/prophetie-fuer-2019/#zeltevangelisation

Zum Thema „Armee im (Ernte-)Feld“ findest Du passende Informationen in unserer Prophetie für 2019 „Zeit im Zelt“ im Abschnitt: „Das Zelt in der Welt“ und auch im oben verlinkten Abschnitt „Ein zusätzliches Bild: Zeltevangelisation“
https://prophetenschule.org/2019/12/12/prophetie-fuer-2019/#zelt-in-der-welt

Links zu weiteren Themen

Hier findest Du eine Übersicht mit unseren Artikeln zum Thema Coronakrise 2020:
https://prophetenschule.org/corona-uebersicht/

Ein Artikel über das Aufbrechen zur Ermutigung, Neues zu wagen:
https://prophetenschule.org/2012/08/04/aufbrechen/

Ein prophetisches Lied zum Thema Landeinnahme:
https://prophetenschule.org/2013/07/09/warte-nicht-langer-geh-mutig-voran-mein-pionier-prophetisches-lied/

Du findest viele hilfreiche Abschnitte z.B. zu Deiner Beziehung zu Jesus und zu „geistlichen Bauprojekten“ in unserer Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)“
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

Passend zum Thema dieser Botschaft ist insbesondere der Abschnitt „Bauzeit“:
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/#bauzeit

„Vorbereitung“: Prophetisches Wort mit Übung (Corona-Krise 2020)
https://prophetenschule.org/2020/05/24/vorbereitung-prophetisches-wort-mit-uebung-corona-krise-2020/

Mehr zum Thema Identität findest Du hier:
https://prophetenschule.org/2015/04/21/9-identitat-dein-tun-folgt-aus-deinem-sein-mini-input-zur-lehreinheit-lebe-in-deiner-berufung/

Mehr zum Thema geistliche Kämpfe:
https://prophetenschule.org/2014/11/18/12-geistliche-kampfe-mini-input-zur-lehreinheit-lebe-in-deiner-berufung/

Übersicht der Artikel zum Thema Gottes Reden/ Gottes Stimme wahrnehmen
Übersicht: Lehre über Prophetie und Gottes Reden
https://prophetenschule.org/ubersicht-lehre-uber-prophetie/

Die Artikel mit den Jahresprophetien der letzten 6 Jahre

Abschluss

  • Bitte prüfe diese Botschaft für Dich persönlich! Frage Gott, was davon für Dich dran ist, was Er für Dich hat und was Er mit Dir zusammen tun möchte.
  • Und zum allgemeinen Prüfen findest Du mehr in folgenden Artikeln: Sind Prophetien unfehlbar? , Was „Prüfen bedeutet und Umgang mit Eindrücken.
  • JESU Schafe hören Seine Stimme… (s. Johannes 10). Ganz bestimmt möchte Er Dir auch die Pläne mitteilen, die Er für Dich in diesem neuen Jahr vorbereitet hat. Also frage Ihn doch im Gebet!
  • Mehr dazu auch hier: Wie Du eine prophetische Botschaft für das Neue Jahr empfangen kannst
  • Wenn Du Eindrücke zum Jahr 2020 bekommen hast, dann kannst Du diese gerne als Kommentar unter diesen Artikel stellen! So können wir die Eindrücke zusammentragen. Weil jeder Stückwerk erkennt (s. 1. Korinther 13,9). Bestimmt ergänzt sich einiges, es können aber auch Eindrücke zu einem anderen Thema (zum Jahr 2020) kommen.
  • Wenn Du etwas von Gott zum Weitergeben bekommen hast, halte es nicht zurück – teile es doch dann gerne mit, so dass wir uns gegenseitig ermutigen und helfen können.
  • Zur prophetischen Botschaft des vorigen Jahres:
    Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt“
    https://prophetenschule.org/2019/12/12/prophetie-fuer-2019/
  • Zum Rückblick des vorigen Jahres:
    Jahresrückblick 2019: Internetseite, Prophetisches, Persönliches, Ausblick 2020, Leser-Fragen
    https://prophetenschule.org/2019/12/31/jahresrueckblick-2019/
  • Übersicht mit allen bisherigen Jahres-Prophetien: Zum Artikel-Archiv
  • Die Bilder in diesem Artikel (und weitere, auch zu 2019) findest Du unter:
    Kostenlose Bilder zum Weiterverbreiten

Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte (s. 1. Thessalonicher 5,20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar?, Was „Prüfen bedeutet und Umgang mit Eindrücken.

 

Bild mit Feuerwerk und Text: Prophetie für 2020: „Feuerwerk und Feuer-Werk“ und „Arme(e) im (Ernte-)Feld“
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„Vorbereitung“: Prophetisches Wort mit Übung (Corona-Krise 2020)

28 Min. [Download mp3] (Dateigröße: 22 MB) [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Vorbereitung Prophetisches Wort mit Übung Corona-Krise 2020 ProphetieDieser Artikel enthält eine Botschaft, die Gott uns gezeigt hat für diese Zeit, also während der sogenannten „Corona-Krise“ im Jahr 2020 und für die Zeit bzw. Phase, die darauf folgen wird.

Ganz grundsätzlich gesprochen geht es in dieser Zeit vor allem darum, dass wir als Leib Christi unseren Blick auf Gottes Pläne richten. Dabei geht es u. a. um diese Fragestellungen:

„Wozu soll diese Zeit dienen? Und wohin soll das führen?“

In diesen Fragen sind Schlüssel zu Gottes Plänen und Strategien für uns.

Wir haben den Eindruck, dass Gott momentan viel über „Vorbereitung“ spricht bzw. sprechen will. Wir haben dazu das Bild einer Armee im Zelt bzw. im Heerlager vor der kommenden Schlacht.
Hierbei ist der Begriff „Schlacht“ sehr neutral zu sehen. „Schlacht“ kann auch symbolisch für z.B. evangelistische Aktionen stehen, für geistliche Landeinnahme, dafür dass Christen Bereiche der Gesellschaft positiv beeinflussen etc.
Natürlich kann das auch dazu führen, dass Christen und das Reich der Finsternis (bildlich gesprochen) aufeinanderprallen. Das ist aber nicht die Hauptsache.
Und es gibt auch schon jetzt „Schlachten“. Der Schwerpunkt in diesem Bild liegt aber auf der Vorbereitung.
Wichtig: Wir kämpfen nicht gegen „Fleisch und Blut“, also nicht gegen Menschen, sondern gegen geistliche Mächte (siehe dazu Epheser 6,10-18).

„Vorbereitung“ und ähnliche Themen haben wir schon länger auf dem Herzen, besonders aber seit Ende 2019. Das findest Du insbesondere in der Jahresprophetie 2019 „Zeit im Zelt“ und in den prophetischen Übungen „Mache Dein Zelt weit!“, „Empfange Gottes Strategien im Offizierszelt“ und „Jesus im Zelt begegnen“ (in zwei Versionen verfügbar). Unten findest Du diese Artikel mit diesen Übungen verlinkt.
Das Thema Vorbereitung ist auch ein Teil von dem, was wir von Gott für das Jahr 2020 bekommen haben. Seit ca. Mitte 2019 ist uns klar, dass Gott in unserer Prophetie für das Jahr 2020 auch über das Thema „Vorbereitung“ reden will.

Inzwischen können wir erkennen, dass es dabei auch um eine Vorbereitung geht für das, was Gott während der und ganz besonders in der Zeit nach der Corona-Epidemie bzw. – Pandemie durch Seinen Leib tun will.

Wir möchten in den folgenden Abschnitten kurz auf die Fragestellungen „Wozu soll diese Zeit dienen? Und wohin soll das führen?“ eingehen. Danach folgt ein praktischer Teil mit Fragen, die Du Gott stellen kannst.

Wozu soll diese Zeit dienen?

Man kann diese Zeit besonders auch als Vorbereitungszeit im Zelt bzw. im Heerlager sehen.

Mehr zum Thema Zelt findest Du in unserer Prophetie für 2019. Schau Dir bitte das Inhaltsverzeichnis an und lass Dich leiten, welche Themen-Bereiche gerade für Dich wichtig sind.
Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt“
https://prophetenschule.org/2019/12/12/prophetie-fuer-2019/

Schaue Dir bitte auch diesen Artikel an:
Prophetische Übung: „Empfange Gottes Strategien im Offizierszelt“
https://prophetenschule.org/2020/01/21/prophetische-uebung-empfange-gottes-strategien-im-offizierszelt/

Es geht für den Leib Christi also auch um Gottes Vorbereitung im „Zelt in Seiner Gegenwart“. Dort empfangen wir Seine Pläne, Seine Aufträge, Seine Ausstattung bzw. Zurüstung, Sein Reden etc. Gott selber rüstet uns aus und bildet uns aus. Er selber leitet uns. In Seiner Gegenwart empfangen wir von Ihm das als Vorbereitung, was wir für die kommende Zeit brauchen. Gott bereitet uns vor für das, was Er in der nächsten Phase durch Seinen Leib tun will.

Und wohin soll das führen?

Was kommt nach der Corona-Krise? Was wir (geistlich) kommen sehen sind bildlich gesprochen (geistliche) Bauprojekte, (geistliche) Landeinnahme, (Seelen-)Ernte etc.
Das klingt jetzt sehr allgemein. Es geht bei Gottes Vorbereitung jedoch besonders darum, was Er speziell durch Dich bzw. durch Eure Gruppe tun will. Es geht besonders um individuelle Berufungen für die nächste Zeit bzw. für die nächste Phase.

Gott führt Dich bzw. Euch individuell. Er hat individuelle Berufung(en) als Teil Seines allgemeinen und übergeordneten Plans für Dich bzw. für Euch als Gruppe. Und das bedeutet auch eine individuelle Vorbereitung.

Deswegen ist es sehr wichtig, dass wir alle in dieser Zeit Gottes Stimme hören und dass wir Sein direktes Reden für uns empfangen. Wichtig ist auch, dass wir Ihn um Weisheit und Leitung für diese Zeit und für die Zeit nach den Beschränkungen während der Corona-Pandemie bitten.

In der Bibel finden wir, dass Moses auf dem Berg Baupläne bzw. Blaupausen von Gott empfangen hat. Das können wir für uns auf Gottes Visionen, Pläne, Berufungen und Strategien hin deuten, die wir in Seiner Gegenwart empfangen.

Deswegen ist es wichtig, dass wir alle Zeit mit Gott verbringen, Ihm begegnen und direkt von Ihm empfangen. Bildlich gesehen kann man es als eine Begegnung mit Ihm im Zelt darstellen, wo wir zugerüstet werden und wo wir Seine Pläne, Strategien, Aufträge, Berufungen etc. empfangen. Und das alles können wir direkt mit Ihm besprechen in Seiner Gegenwart. Denn Er als Person steht im Mittelpunkt, um Ihn geht es.

Praktisch

Jetzt folgt eine praktische Übung mit Fragen, die Du Gott stellen kannst. Ihr könnt das auch als Gruppe machen. Ihr könnt Gott zusammen fragen oder einzeln und die Ergebnisse hinterher besprechen.
Die Fragen können grundsätzlich für Dich und Deine Berufung gestellt werden, aber auch für Gruppen. Passe die Fragen also an, wo es nötig ist.

In der Audiodatei bzw. im Video (am Artikelanfang verlinkt) gibt es bei diesen Abschnitten mit den Fragen auch die Möglichkeit, in der Zeit auf Gott zu hören. Es gibt für jede Frage ca. 1 Minute Zeit und wer länger Zeit braucht, kann die Aufnahme solange anhalten.

Hinweis für die Übungen:
Du kannst Dir Zettel und Stift bereitlegen oder Dir diesen Abschnitt mit den Fragen ausdrucken und Dir Notizen machen.
Finde eine Position, in der Du Dich entspannen kannst, z.B. im Sitzen oder im Liegen. Es hilft, die Augen dabei zu schließen. Vielleicht hilft Dir auch ruhige, christliche Instrumentalmusik, sogenannte „Soaking-Musik“. Wenn Dir Jesus begegnet, dann kannst Du die Audioaufnahme bzw. das Video pausieren und Dir den Abschluss dieser Botschaft später anhören.

Nun zu den Fragen:

Was bereitet Gott in Dir jetzt vor? Was tut Er in Dir um Dich vorzubereiten?

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Was ist Dein Teil dabei? Was kannst bzw. sollst Du von Gott tun, um dabei mitzugehen mit Ihm Hand in Hand und mit Ihm zu kooperieren?

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Was hat Gott für Dich? Was will Er Dir geben? Womit will Er Dich zurüsten?

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Was bereitet Gott im Außen gerade vor? Was bereitet Er in Deinem Umfeld vor?
Hierbei geht es sozusagen um die „Außenwirkung“, also z.B. um Berufung,
Schlachten, Kämpfe, Landeinnahme, Bauzeit/Bauprojekte, Ernte etc.

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Wo wirkt Gott im Außen evtl. schon hinter den Kulissen? Wo hat Er evtl. schon Menschen, Engel, Ressourcen etc. für Dich bzw. für Euch positioniert wie auf einem Schachfeld (siehe dazu auch Epheser 2,10)?

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Wie kannst Du bzw. Eure Gruppe mit dem kooperieren, was Gott im Außen schon vorbereitet?

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Was sind Gottes Pläne für Dich bzw. Euch jetzt, in den nächsten Monaten und langfristig?

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Nun folgt ein weiterer Abschnitt mit Fragen, die Du Gott stellen kannst. Bei diesen Fragen liegt der Schwerpunkt auf dem, was schon jetzt möglich ist. Also auch während der Vorbereitungszeit.

Jetzt

Wichtig: Auch während der Vorbereitungzeit kann es z.B. Schlachten und Ernte geben.

Viele Bauprojekte werden erst später in der Zukunft richtig durchstarten. Aber was jetzt gebaut werden kann, das kann JETZT gebaut werden!
Vieles wird erst später in der Zukunft geerntet werden können. Aber was jetzt geerntet werden kann, das kann JETZT geerntet werden!

Was kann jetzt gebaut werden?

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Was kann jetzt geerntet werden?

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Was kannst Du jetzt tun? Was ist jetzt möglich?

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Welche konkreten nächsten Schritte sind jetzt für Dich bzw. für Eure Gruppe dran?

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Was ist Gottes Reihenfolge für die nächsten Schritte?

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Was zeigt Er Dir bzw. Euch jetzt noch (ganz allgemein)?

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Hilfreiche und weiterführende Links

Wichtig ist, dass Du das für Dich angenommen hast, was Jesus am Kreuz für Dich getan hat. Mehr dazu findest Du hier:
Jesus persönlich erleben!
https://prophetenschule.org/jesus-persoenlich-erleben/

Um die Fülle des Heiligen Geistes zu erleben ist es wichtig, dass Du die Taufe im Heiligen Geist empfangen hast. Hier findest Du mehr zur Geistestaufe und auch ein Gebet, das Dir hilft die Taufe im Heiligen Geist und auch das Sprachengebet zu empfangen:
https://prophetenschule.org/geistestaufe-sprachengebet/

Hier findest Du unser kostenloses E-Book, das Dir hilft, Deine eigene Berufung zu entdecken:
https://prophetenschule.org/2014/02/10/entdecke-gottes-berufung-fuer-dein-leben-kostenloses-e-book/

Mehr Input zum Thema Berufung findest Du auch in unserer Themenreihe zu Berufung: https://prophetenschule.org/themenreihe-berufung/

Deine Berufung von Gott ist wichtig!
https://prophetenschule.org/2019/12/18/deine-berufung-von-gott-ist-wichtig/

Eine geistliche Übung, die Dir dabei hilft, Gottes Plan für Dein Leben zu erkennen:
„Der Plan des Feindes vs. Gottes Plan“
https://prophetenschule.org/2012/09/27/der-plan-des-feindes-vs-der-plan-gottes-fur-dein-leben/

Prophetische Übung: „Mache Dein Zelt weit!“
https://prophetenschule.org/2019/12/23/prophetische-uebung-mache-dein-zelt-weit/

Dieser Artikel mit Übung hat sehr viel mit dem Thema „Vorbereitung“ zu tun:
Prophetische Übung: „Empfange Gottes Strategien im Offizierszelt“
https://prophetenschule.org/2020/01/21/prophetische-uebung-empfange-gottes-strategien-im-offizierszelt/

Prophetische Übung: „Jesus im Zelt begegnen (Version 1, kurze Version)“
https://prophetenschule.org/2020/01/28/prophetische-uebung-jesus-im-zelt-begegnen-version-1/

Prophetische Übung: „Jesus im Zelt begegnen (Version 2, ausführliche Version)“
https://prophetenschule.org/2020/02/16/prophetische-uebung-jesus-im-zelt-begegnen-version-2

Der Missionsauftrag in dieser Zeit (Corona-Krise 2020)
https://prophetenschule.org/2020/04/05/der-missionsauftrag-in-dieser-zeit-corona-krise-2020/

Unsere Jahresprophetien 2017, 2018 und 2019

In unseren Jahresprophetien findest Du sehr viele geistliche Grundlagen. Du kannst sie auch als E-Book (also als Text-Dokument z.B. im pfd-Format) kostenlos herunterladen. Viele Abschnitte dieser Botschaften enthalten wertvolle Hinweise für Deine Vorbereitung für die nächste Zeit. Schau Dir bitte die Inhaltsverzeichnisse an und beschäftige Dich mit den Themenbereichen, die gerade für Dich dran sind. Lasse Dich dabei auch vom Heiligen Geist leiten.

Du findest viele hilfreiche Abschnitte, z.B. zu Bauprojekten von Gott in unserer
Prophetie für 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)“
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

Auch in unserer Botschaft für 2018 findest Du viel hilfreichen Input für diese und die kommende Zeit:
Prophetie für 2018: „Ausbrechen und Aufbrechen“
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/

In unserer Botschaft für 2019 findest Du sehr viel, was mit „Vorbereitung“ zu tun hat:
Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt“
https://prophetenschule.org/2019/12/12/prophetie-fuer-2019/

Weitere Jahresprophetien, auch ältere, findest Du auf der Unterseite vom Artikel-Archiv verlink:
https://prophetenschule.org/artikel-archiv/

Vorbereitung - Prophetisches Wort mit Übung Berg Stadt

Vorbereitung Prophetisches Wort mit Übung Corona-Krise 2020 Prophetie

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Übersicht prophetischer Übungen zum Thema „Zeit im Zelt“

Übersicht prophetischer Übungen zum Thema Zelt

In diesem Artikel findest Du eine Übersicht mit den prophetischen Übungen die wir zum Thema „Zeit im Zelt“ veröffentlicht haben.

In unserer Jahresprophetie für 2019 „Zeit im Zelt“ hatten wir viel über die geistliche Symbolik des Zeltes geschrieben. Wir haben auch darüber geschrieben, wie Du direkte Begegnungen mit Jesus haben kannst und wie Du verschiedene geistliche Themen mit Ihm angehen kannst, z.B. Deine eigenen „Zeltbahnen weit zu machen“ und Seine Strategien zu empfangen.

Als Hilfe, das auch praktisch und greifbar selbst zu erfahren, findest Du in der Botschaft verschiedene praktische Übungen.

Hieraus haben wir verschiedene, erweiterte Übungen als eigenständige Artikel erstellt. Manches wurde aber auch neu gemacht und ist nicht in der Botschaft „Zeit im Zelt“ enthalten. Besonders in den Einleitungen der Übungen findest Du viel neuen Input.

In diesem Artikel findest Du nach der Übersicht mit den geistlichen Übungen noch weitere Links zu anderen Artikeln mit Hinweisen zu Übungen, mit weiteren Übungen und mit tiefergehender biblischer Lehre zu diesen Themen.

Übersicht

Zum Thema „Zeit im Zelt“ haben wir verschiedene prophetische bzw. geistliche Übungen veröffentlicht:

Hilfreiche und weiterführende Links

Wichtig ist, dass Du das für Dich angenommen hast, was Jesus am Kreuz für Dich getan hat. Mehr dazu, wie Du Deine Entscheidung für Jesus treffen kannst, findest Du hier:
JESUS kennenlernen: Lebensübergabe und Nachfolge
https://prophetenschule.org/jesus-persoenlich-erleben/

Mehr über das Thema „Begegnung mit Gott im Zelt“ darüber, wie Du Jesus direkt begegnen und Zeit mit Ihm verbringen kannst findest Du hier:
Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt
https://prophetenschule.org/2019/12/12/prophetie-fuer-2019/

Weitere Hinweise zu praktischen, geistlichen Übungen dieser Art findest Du hier:
Hinweise zu den Meditationen und Phantasiereisen/Fantasiereisen unserer Internetseite
https://prophetenschule.org/2013/07/29/hinweise-zu-den-christlichen-meditationen-und-phantasiereisen/

Weitere Übungen dieser Art findest Du hier zusammengestellt:
Phantasiereisen/Fantasiereisen und Meditation/Meditationen (mp3 Downloads, kostenlose Audiodateien)
https://prophetenschule.org/phantasiereisen-meditationen-kostenlose-mp3-downloads/

Hier findest Du eine Übersicht mit prophetischen Übungen:
https://prophetenschule.org/prophetische-uebungen/

Hinweise zu den prophetischen Übungen:
https://prophetenschule.org/2013/06/05/hinweise-zu-den-prophetischen-ubungen/

Du findest viele hilfreiche Abschnitte, z.B. zu Deiner Beziehung zu Jesus, auch hier:
Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)“
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

Mehr zum Thema „himmlische Örter“ findest Du in diesem Artikel:
Christi Himmelfahrt ist Deine Himmelfahrt
https://prophetenschule.org/2019/05/30/christi-himmelfahrt-ist-deine-himmelfahrt/

Hier findest Du eine weitere, ausführliche Übung zum Anhören:
Deine Begegnung mit JESUS (Interaktiv!)
https://prophetenschule.org/2013/10/05/deine-begegnung-mit-jesus-interaktiv/

Hier findest Du Artikel zum Thema Gottes Reden / Gottes Stimme wahrnehmen:
Übersicht: Lehre über Prophetie und Gottes Reden
https://prophetenschule.org/ubersicht-lehre-uber-prophetie/

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Prophetische Übung: Jesus im Zelt begegnen (Version 1)

14 Min. [Download mp3] (Dateigröße: 14 MB) [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Prophetische Übung Jesus im Zelt begegnen (Version 1)

In diesem Artikel findest Du eine Übung bei der Du bewusst „ins Zelt reingehen“ und Jesus begegnen kannst.
Du kannst eine direkte Begegnung mit Gott im Geist haben. Zur Übung findest Du einen kurzen Abschnitt mit einleitenden und erklärenden Hinweisen.

Diese Übung und der Input sind ein Ausschnitt aus der Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt“.
Dort findest Du sie unter dem Abschnitt: „Reingehen ins Zelt mit praktischer Übung“.

 

In der Jahresprophetie von 2019 findest Du auch mehr über die Symbolik und die geistliche Bedeutung von „Zeit im Zelt“.

Diese Übung ist nicht speziell auf das Jahr 2019 bezogen. Sondern sie ist allgemein hilfreich, um in eine Begegnung mit Jesus zu kommen.

Jetzt folgen die einleitenden Erklärungen und Hinweise. Dann folgt die praktische Übung. Zum Abschluss findest Du noch hilfereiche und weiterführende Links zu diesem Thema.

Reingehen ins Zelt mit praktischer Übung

Jetzt folgt eine praktische Übung, bei der Du bewusst ins Zelt reingehen und Jesus begegnen kannst.

Weitere Hinweise zu Übungen dieser Art findest Du auch hier:
Hinweise zu den Meditationen und Phantasiereisen/Fantasiereisen unserer Internetseite
https://prophetenschule.org/2013/07/29/hinweise-zu-den-christlichen-meditationen-und-phantasiereisen/

Wichtig: Der Weg ist frei durch Jesus, die Tür ist offen, wir haben IMMER Zugang zu Ihm. Und wir sind schon drin (siehe Epheser 2,6).

Es ist keine starre Übung bzw. Technik. Passe sie auch selber für Dich an und finde Deinen eigenen Zugang. Sei dabei offen und bitte den Heiligen Geist, Dich zu leiten. Lade auch Jesus ein, Dir in dieser Übung zu begegnen und bitte Ihn, Dir den Weg zu zeigen, denn Er ist der Weg und Er ist die Tür.

Sei offen für das, was Du dabei mit Deinen geistlichen Sinnen wahrnimmst und was Gott Dir zeigen bzw. sagen möchte. Vielleicht hast Du innere Bilder dabei und hörst auch Gottes Stimme. Vielleicht spürst und fühlst Du auch etwas von Gott dabei.
Was Du wahrnimmst, kannst Du mit Gott besprechen. Bitte den Heiligen Geist, Dich zu leiten. Wenn Du z.B. ein inneres Bild nicht verstehst, dann rede mit dem Heiligen Geist darüber und frage Ihn direkt wegen der Auslegung. Und bitte Ihn auch Dir beim Prüfen zu helfen.

Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte (s. 1. Thessalonicher 5,20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar?, Was „Prüfen bedeutet und Umgang mit Eindrücken.

Die Übung

Finde eine Position, in der Du Dich entspannen kannst, z.B. im Sitzen oder im Liegen. Es hilft, die Augen dabei zu schließen. Vielleicht hilft Dir auch ruhige, christliche Instrumentalmusik, sogenannte „Soaking-Musik“. Wenn Dir Jesus begegnet, dann kannst Du die Audioaufnahme bzw. das Video pausieren und Dir den Abschluss dieser Botschaft später anhören.

Bitte den Heiligen Geist um Seine Hilfe und Leitung.

Jetzt zur Übung:

Stell Dir bewusst vor, dass Du in den Geist gehst. Vielleicht magst Du Dir vorstellen, wie Du innerlich einen Schritt durch eine geistliche Tür hindurch machst und in der geistlichen Welt ankommst.

Stell Dir vor, wie Du auf einer grünen Wiese in der geistlichen Welt ankommst. Und Du denkst an die Grünen Auen in Psalm 23. Und Du weißt, dass Dir der Gute Hirte Jesus Christus hier begegnen wird.

Du kommst mit Deinen Sinnen an diesem geistlichen Ort an. Es ist ein blauer Himmel und die Sonne scheint über der Wiese. Du atmest die angenehme Luft und fühlst Dich erfrischt und lebendig. Hier empfindest Du einen tiefen, geradezu himmlischen Frieden. Du entspannst Dich an diesem Ort.

Du schaust Dich um und siehst ein Zelt auf der grünen Wiese, nicht weit von Dir. Und Du weißt, dass dieses Zelt ein Ort ist, den Gott für Dich persönlich bereitet hat und wo Er Dir persönlich begegnen will.

Du näherst Dich dem Zelt. Es ist ein einladendes Zelt, und der Eingang ist offen. Wie sieht es für Dich persönlich aus?

Du siehst, wie Jesus Christus aus der Zelt-Tür tritt und auf Dich zukommt. Er winkt Dir einladend zu und ruft Dir zu: „Komm her zu mir!“

Jesus begrüßt Dich herzlich und umarmt Dich. Er freut sich, dass Du zu Ihm gekommen bist. Und Du spürst Seine Liebe und Annahme.

Jesus lädt Dich ein, mit Ihm ins Zelt zu kommen. Sei nun offen für das, was Jesus jetzt für Dich hat. Wir wollen in dieser Übung keine weiteren Vorgaben machen oder Ähnliches. Genieß die Zeit im Zelt mit Gott und lass Ihn wirken.

Jetzt folgt noch eine kurze Zeit der Stille. Bitte halte jetzt die Audioaufnahme bzw. das Video an und nimm Dir Zeit im Zelt für eine Begegnung mit Jesus. Du kannst Dir den Abschluss dieses Artikels später zuende anhören.

Wir hoffen, dass Du eine tiefe und erfüllende Begegnung mit Jesus im Zelt hattest. Du kannst diese Übung gerne wiederholen. Du kannst und sollst natürlich auch direkt zu Jesus kommen, auch ohne die Hilfe dieser Audio-Übung.
Bedenke, dass es eine geistliche Übung ist. Das bedeutet auch, dass es einem mit der Zeit leichter fällt, die geistlichen Sinne auf Jesus auszurichten, wahrzunehmen und zu empfangen. Es wird also durch die Übung immer leichter, bewusst ins Zelt reinzugehen und mit Gott Zeit im Zelt zu verbringen.

Abschluss

Soweit zur Übung und zum Ausschnitt. Nimm Dir bitte immer mal wieder Zeit für eine direkte Begegnung mit Gott. Diese Übung ist eine kleine Hilfestellung, sie hilft Dir, „ins Zelt“ und in die Begegnung mit Gott im Geist reinzugehen.

Diese Übung und der Input sind ein Ausschnitt aus der Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt“. Dort findest Du sie unter dem Abschnitt: „Reingehen ins Zelt mit praktischer Übung“.

Weiterführende Links zum Thema dieser Übung

Wichtig ist, dass Du das für Dich angenommen hast, was Jesus am Kreuz für Dich getan hat. Mehr dazu findest Du hier:
Jesus persönlich erleben!
https://prophetenschule.org/jesus-persoenlich-erleben/

Du findest diese Übung auch in unserer Jahresprophetie 2019:
Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt“, dort im Abschnitt „Reingehen ins Zelt mit praktischer Übung“
https://prophetenschule.org/2019/12/12/prophetie-fuer-2019#übung_reingehen

Weitere Hinweise zu praktischen Übungen dieser Art findest Du hier:
Hinweise zu den Meditationen und Phantasiereisen/Fantasiereisen unserer Internetseite
https://prophetenschule.org/2013/07/29/hinweise-zu-den-christlichen-meditationen-und-phantasiereisen/

Weitere Übungen dieser Art findest Du hier zusammengestellt:
Phantasiereisen/Fantasiereisen und Meditation/Meditationen (mp3 Downloads, kostenlose Audiodateien)
https://prophetenschule.org/phantasiereisen-meditationen-kostenlose-mp3-downloads/

Mehr über das Thema „Begegnung mit Gott im Zelt“ darüber, wie Du Jesus direkt begegnen und Zeit mit Ihm verbringen kannst findest Du hier:
Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt“
https://prophetenschule.org/2019/12/12/prophetie-fuer-2019/

Ein Artikel über Deinen Zugang zum himmlischen Thronraum:
Christi Himmelfahrt ist Deine Himmelfahrt
https://prophetenschule.org/2019/05/30/christi-himmelfahrt-ist-deine-himmelfahrt/

Du findest viele hilfreiche Abschnitte, z.B. zu Deiner Beziehung zu Jesus, auch hier:
Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)“
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

Hier findest Du Artikel zum Thema Gottes Reden / Gottes Stimme wahrnehmen:
Übersicht: Lehre über Prophetie und Gottes Reden
https://prophetenschule.org/ubersicht-lehre-uber-prophetie/

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Prophetische Übung: Empfange Gottes Strategien im Offizierszelt

In diesem Artikel findest Du eine geistliche bzw. prophetische Übung. Du kannst eine Begegnung mit Gott haben und Seinen Frieden empfangen. In der Übung findest Du Fragen die Du Gott stellen kannst zu Seinen Plänen und zu Seinen Strategien.

Diese Übung wurde aus  dem Abschnitt „Besprechung mit dem General (Offizierszelt im Heerlager)“ unserer Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt“ entwickelt, die Übung ist so nicht in der Jahresprophetie enthalten.

Diese Übung ist auch wichtig für die Zukunft, sie ist nicht nur auf das Jahr 2019 bezogen.

 

Du kannst Dir diese Botschaft und Übung auch anhören:

28 Min. [Download mp3] (Dateigröße: 22 MB) [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Dieser Artikel ist eine wichtige Hilfe für den Leib Christi. Es ist sehr wichtig für uns alle, dass wir Gottes Pläne kennen für unser Leben, für unser Umfeld bzw. für unseren Einflussbereich. Und dass wir in Gottes Plänen leben und sie auf Erden mit Ihm zusammen umsetzen (Bauzeit). Und das bedeutet auch, dass wir Gottes Strategien anwenden. Das gilt ganz besonders für christliche Dienste.

Wir haben deshalb hierzu nochmal eine Übung mit erweiterten Fragen und einer überarbeiteten Einleitung als eigenständigen Artikel veröffentlicht.
Mehr zur Bedeutung des Offizierszelts und Heerlagers kannst Du gerne auch in der Botschaft für 2019: „Zeit im Zelt“ nachlesen.

Empfange Gottes Strategien im Offizierszelt

Wir möchten das Thema bildlich ausdrücken: Es geht um ein „Offizierszelt“ im Heerlager, also im Zeltlager einer Armee.

Für uns persönlich passt dazu am besten das Bild von einem Heerlager einer mittelalterlichen Armee mit bunten Zelten, wehenden Fahnen etc. Das Heerlager der Armee besteht sozusagen aus vielen einzelnen Zelten und ist in der Nähe des Schlachtfeldes.
Das „Offizierszelt“ ist auch ein Rückzugsort für Krieger/innen, denn dort sind wir zusammen mit Jesus Christus, mit dem höchsten Offizier, mit dem Herrn der Heerscharen.

 

Wir haben zum Thema Strategien und Pläne diese Bibelverse bekommen (Hervorhebungen von uns):

„Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise;
und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse.
Darum seid nicht unverständig, sondern seid verständig, was der Wille des Herrn ist!“
(Epheser 5,15-17 SLT)

„Wandelt in Weisheit denen gegenüber, die außerhalb [der Gemeinde] sind,
und kauft die Zeit aus!“
(Kolosser 4,5 SLT)

Frieden finden im Offizierszelt

Wegen den „bösen Tagen“ (siehe Epheser 5,15-17) ist es so wichtig, dass wir Gottes Pläne und Strategien kennen. Und diese können wir mit Jesus direkt besprechen.

Im „Offizierszelt“ haben wir eine persönliche Begegnung mit Jesus Christus. Er ist bildlich gesprochen der höchste Offizier. Deshalb haben wir sozusagen eine Besprechung mit dem obersten Heerführer, dem Heer-Meister, unserem General, mit dem Herrn der Heerscharen, mit dem Herrn der Herrn und dem König der Könige.

Mit Ihm finden wir im Offizierszelt Ruhe von den Kämpfen, Schlachten und auch von falschem Aktionismus.

In Seinem Frieden kommen wir erstmal im Zelt an und sortieren erstmal. Auch darum geht es in dieser Übung. Wir sortieren uns sozusagen selbst, unsere Gedanken, unsere Ideen, unsere eigenen Pläne etc.

Draußen ist man in Kämpfen, auf dem Schlachtfeld, im Alltag, auf der Baustelle etc. Manchmal bedeutet das, dass man selbst dauernd am Rennen ist, man macht und tut. Man ist auf verschiedenen Wegen unterwegs, man ist beschäftigt, man ist IN DEN DINGEN. Manches davon sind richtige Dinge, die Gott für uns hat. Aber manches können auch falsche Dinge sein, Ablenkungen, eigene Gedanken, eigene Ideen und eigene Wege.

Der Trubel auf dem Schlachtfeld, auf der Baustelle bzw. im Alltag kann einem schon mal den klaren Blick verstellen, sodass man evtl. manchmal auch den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.
Deswegen brauchen wir oft erstmal einen Rückzug ins Zelt und eine Begegnung mit Gott, auch um unseren Kopf wieder frei zu bekommen. Und um den Blick auf Jesus zu richten. Denn Er sieht den ganzen Plan, Er hat die ganze Vision im Blick. Und dann können wir in der Ruhe Gottes und in Seinem Frieden die Dinge mit Ihm besprechen und sortieren.

Übung zu Gottes Strategien und Plänen

Nochmal als Bild dargestellt: Jesus ist der Heerführer bzw. Heer-Meister. Er ist der oberste General, Er ist der Herr der Herren, Er ist der König der Könige. Wir breiten bildlich gesprochen unsere Pläne vor Ihm auf dem Tisch im Offizierszelt aus. Und wir besprechen mit Ihm diese Pläne. Dazu findest Du in der Übung einige Fragen, die Du Gott stellen kannst.
Schreibe Dir Seine Antworten bzw. Sein Reden an Dich bitte auf.

Jetzt folgt die Übung. wir beginnen mit einer kurzen Zeit, in der Du bei Gott ankommen kannst und Frieden finden kannst. Danach gehen wir über zu den Fragen, die Du Gott stellen kannst. Wir wollen diese Übung mit einem Bibelvers einleiten, wo Jesus sagt:

„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen!“
(Matthäus 11,28-29 SLT)

Nimm Dir jetzt Zeit, um Jesus zu begegnen. Wenn Du magst, kannst Du bei einzelnen Abschnitten auch die Audioaufnahme anhalten, wenn Du länger Zeit brauchst.

Gehe im Geist in Seine Gegenwart.

Komm bei Jesus an und sag Ihm, was Du für Ihn empfindest.

Wie begegnet Er Dir?

Sagt Er Dir jetzt etwas?

Lege jetzt alles in Seine Hände, was Dich belastet.

Gib es bei Ihm ab.

Gib Ihm alles hin, was Dir durch den Kopf geht.

Schaue auf Jesus. Dabei kannst Du Deine Gedanken loslassen und Deinen Kopf frei bekommen.

Empfange Seinen Frieden.

Was empfindest Du in Seiner Nähe?

Gibt es jetzt noch etwas, was Jesus Dir persönlich sagen möchte, ehe wir zu den Fragen kommen?

Du kannst die Aufnahme bzw. das Video anhalten und Dir jetzt noch Zeit für Ihn nehmen.

Wenn Er Dir etwas gesagt hast, dann kannst Du es Dir gerne aufschreiben.

 

Nun zu den Fragen.

Fragen zu Gottes Strategien und Plänen

In der Audiodatei bzw. im Video (am Artikelanfang verlinkt) gibt es bei diesen Abschnitten mit den Fragen auch die Möglichkeit, in der Zeit auf Gott zu hören. Es gibt für jede Frage ca. 1 Minute Zeit und wer länger Zeit braucht, kann die Aufnahme solange anhalten.

Welche Pläne hat Gott für Dich? Und welche Pläne sind JETZT für Dich dran?

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Was sind Seine Schlachten, in die Er Dich führt?
Welche Riesen sollst Du jetzt bezwingen?

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Welche Berufung hat Er für Dein Leben?

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Welche Bauprojekte hat Er für Dich?

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Welchen Teil des „Weiten bzw. Verheißenen Landes“ sollst Du jetzt mit Ihm einnehmen?

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Welche Wege leitet Er Dich?

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Du kannst jetzt Deine eigenen Pläne und Ideen vor Gott ausbreiten und Ihn fragen, was Er dazu sagt.
Was hat Er für Dich? Und welche Deiner eigenen Pläne nimmt Er weg?

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Wo will Gott evtl. eigenen (manchmal fleischlichen) Aktionismus beenden?
Wo will Gott evtl. falschen Eifer beenden?

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Wo bist Du evtl. auf falschen Wegen unterwegs? Wo lässt Du Dich
vom Wesentlichen ablenken?

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Welche konkreten Strategien zur Umsetzung Seiner Pläne will Gott Dir jetzt geben?

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Wie will Gott bzw. Jesus Christus bzw. der Heilige Geist Dir unterwegs und in den
Bauprojekten und Schlachten begegnen?

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Du kannst Dir jetzt auch noch Zeit nehmen und Gott weitere Fragen stellen. Halte die Audioaufnahme solange an.

Abschluss

Besonders in unseren Jahresprophetien 2017, 2018 und 2019 findest Du sehr viel hilfreichen Input zu diesen Themen. Denn wir haben zu den Eindrücken jeweils sehr viel Lehre bzw. Auslegung geschrieben und als kostenlose E-Books veröffentlicht.
Bitte schaue Dir die Inhaltsverzeichnisse der Jahresprophetien an. Du kannst Dich in die Themen-Bereiche, die Dich ansprechen, tiefer reinlesen.
Du findest in den Botschaften auch weitere Übungen dieser Art mit Fragen die Du mit Gott zusammen besprechen kannst.

 

Mehr zum Thema Strategien, Heerlager und Offizierszelt findest Du auch in unserer
Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt“:
https://prophetenschule.org/2019/12/12/prophetie-fuer-2019/

Mehr zu den Themen Vision, Landeinnahme und Bauen im „Weiten bzw. Verheißenen Land“ findest Du auch in unserer Prophetie für 2018: „Ausbrechen und Aufbrechen“:
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/

Mehr zu z.B. Deiner Beziehung zu Jesus, zu Seinen Bau-Plänen und zum Bauen allgemein findest Du auch in unserer
Prophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)“:
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

Hier findest Du unser kostenloses E-Book, das Dir hilft, Deine eigene Berufung zu entdecken:
https://prophetenschule.org/2014/02/10/entdecke-gottes-berufung-fuer-dein-leben-kostenloses-e-book/

„Der Plan des Feindes vs. Gottes Plan“:
https://prophetenschule.org/2012/09/27/der-plan-des-feindes-vs-der-plan-gottes-fur-dein-leben/

Mehr zum Thema geistliche Kämpfe:
https://prophetenschule.org/2014/11/18/12-geistliche-kampfe-mini-input-zur-lehreinheit-lebe-in-deiner-berufung/

Übersicht der Artikel zum Thema Gottes Reden / Gottes Stimme wahrnehmen
Übersicht: Lehre über Prophetie und Gottes Reden:
https://prophetenschule.org/ubersicht-lehre-uber-prophetie/

 

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Prophetische Übung: „Mache Dein Zelt weit!“

15 Min. [Download mp3] (Dateigröße: 13 MB) [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

 

 

Diese Übung und der Input sind ein Ausschnitt aus der Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt“.
Dort findest Du sie unter dem Abschnitt: „Die Zeltbahnen bzw. Pflöcke weit machen“.
Und dort findest Du die Übung unter: „Fragen für Dich als praktische Übung“.

Diese Übung ist auch wichtig für die Zukunft, sie ist nicht nur auf das Jahr 2019 bezogen.

Für unsere Jahresprophetie 2019 hatten wir u.a. diesen Bibelvers als prophetische Botschaft bekommen:

„Erweitere den Raum deines Zeltes und dehne die Zeltdecken deiner Wohnungen aus; spare nicht, spanne deine Seile weit aus und befestige deine Pflöcke“
(Jesaja 54,2 SLT)

 

Wir empfinden diesen Vers als sehr wichtig für den Leib Christi. Es ist für uns so, dass Gott das Thema „Zeltbahnen bzw. Pflöcke weit machen“ betonen möchte. Wir empfinden es als ein sehr wichtiges Thema, für das, was Gott mit Seinem Leib vorhat. Und das gilt auch und besonders für christliche Dienste. Wir haben deshalb diesen Teil nochmal als eigenständigen Artikel veröffentlicht, Du kannst das aber auch in der Botschaft für 2019: „Zeit im Zelt“ nachlesen.

Beim Weitmachen der Zeltbahnen geht es insbesondere um die Ausbreitung vom Reich Gottes auf Erden. Ein wichtiger Teil davon ist die Seelenernte.

Dieser Auszug enthält folgende Abschnitte:

    • Die Zeltbahnen bzw. Pflöcke weit machen
      • Gottes Aufforderung, Ermutigung und Herausforderung an Dich
      • Worauf ist Weitmachen der Zeltbahnen bezogen?
      • Gottes Vision empfangen
      • Fragen für Dich als praktische Übung

 

Jetzt folgen der Input und die prophetische Übung: „Mache Dein Zelt weit!“.

 

Die Zeltbahnen bzw. Pflöcke weit machen

Es folgt ein Bibelvers als „Prophetie für die kommende Zeit“. Wir empfinden diesen Vers als sehr wichtig für die kommende Zeit, in die Gott uns alle als Leib reinbewegt. Es geht dabei um die Ausbreitung Seines Reiches auf Erden. Die Seelenernte ist ein wichtiger Teil davon.

„Erweitere den Raum deines Zeltes und dehne die Zeltdecken deiner Wohnungen aus; spare nicht, spanne deine Seile weit aus und befestige deine Pflöcke“
(Jesaja 54,2 SLT)

Gottes Aufforderung, Ermutigung und Herausforderung an Dich

Gott möchte etwas im Physischen bauen, also in dieser Welt. Er ist größer als unsere menschlichen Limitationen/Begrenzungen. Gott ist größer als unser menschliches Denken. Wir dürfen Ihn nicht in unser Denken einzwängen, wir müssen die Zeltbahnen unseres Denkens, Glaubens etc. von Ihm weitmachen lassen.
Bei dem, was Gott bauen will, sollen wir davon in genau der Größe denken, die Gott für die „Ausmaße und Weite des Zeltes“ hat. Wir dürfen mit unserem eigenen Verstand weder größer denken, noch kleiner denken, als Gott darüber denkt.
Und wir müssen glauben, dass Er mehr tun kann, als wir uns mit unserem beschränkten menschlichen Verstand vorstellen können (siehe dazu Epheser 3,20).

Gott ist der Bau-Meister, Er hat den Bau-Plan. Und da stehen auch die Aus-Maße vom Bauprojekt drauf, also wie groß bzw. weit das „Zelt“ sein soll.

Worauf ist Weitmachen der Zeltbahnen bezogen?

  • alle Bedeutungen des Zeltes in dieser Jahresprophetie
  • alle Bereiche des Weiten bzw. Verheißenen Landes
  • welche Bauprojekte Du bauen sollst (Bauzeit)
  • aber gleichzeitig auch das Level Deiner Brautzeit, z.B wieviel Raum Jesus in Deinem Herzen und Leben haben darf
  • Leben in Deiner Berufung
  • es kann aber auch noch weitere Bedeutungen haben …

Gottes Vision empfangen

Im Kontext des Bibelverses Jesaja 54,2 mit dem Weitmachen der Zeltbahnen, den wir am Anfang dieses Abschnittes zitiert haben, geht es um den Neuen Bund, um eine Seelenernte, um ein Wachstum von Gottes Reich, um Wiederherstellung und Transformation.

Wir brauchen Gottes Vision. Daraus können dann auch Seine Leitung folgen und Glauben für Bauzeit/Manifestation/Sichtbarwerden im Physischen.

Das heißt für uns, dass wir unseren Blick nach oben richten und unseren Blickwinkel weit machen lassen. Es bedeutet, dass wir die Dinge so sehen sollen und auch können, wie Gott sie sieht. Wir können zusammen mit Ihm aus der Adlerperspektive quasi mit Blick vom Himmel auf die Erde schauen.

Dazu haben wir in der vorigen Jahresprophetie (2018) sehr viel geschrieben. Besonders in den folgenden Abschnitten findest Du dort viel zur Vision:

  • das Land im Geist sehen (Vision)
  • Vision, Verheißung und Hoffnung bezogen auf das „Weite Land“
  • Adlerperspektive
  • Gottes Verheißungen für uns (das leitet über zu)
  • – – > Möglichkeiten von und mit Gott (und das leitet über zu)
  • – – > Berufung von und mit Gott, die das Reich Gottes auf Erden baut (Bauzeit)

Wir haben diese Bereiche als einzelne Abschnitte bzw. Kapitel in der Jahresprophetie 2018 tiefergehend behandelt und wollen hier auf diese Bereiche nicht weiter eingehen. Du kannst das in der Jahresprophetie 2018 nachlesen. Du findest die Jahresprophetie hier verlinkt:
Prophetie für 2018: „Ausbrechen und Aufbrechen“
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/

 

Fragen für Dich als praktische Übung

Nimm Dir jetzt noch einmal etwas Zeit um von Gott zu hören, was Er für Dich hat. Es folgen ein paar Fragen zum Thema „Weitmachen der Zeltbahnen“, die Du Gott stellen kannst.

In der Audiodatei bzw. im Video (am Artikelanfang verlinkt) gibt es bei diesen Abschnitten mit den Fragen auch die Möglichkeit, in der Zeit auf Gott zu hören. Es gibt für jede Frage ca. 1 Minute Zeit und wer länger Zeit braucht, kann die Aufnahme solange anhalten.

In welchen Bereichen sollst Du mit Ihm die Zeltbahnen weit machen? Um welche Themen geht es für Dich?
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Was sagt Gott Dir ganz allgemein zum Thema „Weitmachen der Zeltbahnen“?
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Was bedeutet das konkret für Dich die Zeltbahnen weit zu machen? Was ist
Gottes Vision bzw. Plan? Wie soll das Ergebnis aussehen?
Wo soll es hinführen?
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Wie soll das praktisch aussehen, die Zeltbahnen weit zu machen? Wie sollst
Du das mit Ihm zusammen umsetzen, mit welchen Strategien?
Welche nächsten Schritte hat Gott für Dich?
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Diese Übung und der Input sind ein Ausschnitt aus der Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt“.
Dort findest Du sie unter dem Abschnitt: „Die Zeltbahnen bzw. Pflöcke weit machen“.
Und dort findest Du die Übung unter: „Fragen für Dich als praktische Übung“.

 

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Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt“

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(Trotz der Länge der Audiodatei: Es lohnt sich!)

Falls Du die mp3-Datei nicht abspielen kannst, kannst Du sie mit diesem kostenlosen Programm in ein anderes Dateiformat umwandeln.

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(TIPP beim Downloaden: Entferne das Häkchen bei „McAfee Security Scan Plus-Software“, bei der es sich um ein harmloses Anti-Viren-Programm handelt, was aber zusätzlich Speicherplatz auf Deinem PC benötigt.)
Wenn Du den Adobe Reader nicht installieren kannst, dann öffne das Dokument im Word-Format.

Weitere Prophetien für Deutschland findest Du hier.

Prophetische Eindrücke für Deutschland kannst Du auf der Austausch-Seite für Leser: Prophetische Eindrücke für Deutschland öffentlich mitteilen.

Und wenn Du prophetische Eindrücke zum Neuen Jahr hast, dann kannst Du sie gerne unter diesem Artikel als Kommentar schreiben.


Wir beten, dass diese Botschaft eine praktische Hilfe für jeden Leser ist. Gott kann zu jedem selbst sprechen und ihm zeigen, was für ihn persönlich gerade dran ist.

Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Thema der Jahresprophetie
  • Ein wichtiges Thema vorab
  • Weitere Eindrücke zur Jahresprophetie
    • Jesus ist das Zelt
    • „Die Tür ist offen“
    • „Die Zeit der Wüstenwanderung ist zuende“ (im Zelt)
    • Das Leben im Zelt bzw. im „Weiten bzw. Verheißenen Land“
    • Thema „Dein persönlicher Zugang in Gottes Gegenwart“
    • „Reingehen, Hindurchgehen“
  • Das Zelt und die Bedeutung
    • Was ist das Zelt bzw. wofür steht es?
    • Themen-Bereiche von „Zeit im Zelt“
    • Rückzug ins Zelt
    • Unsere Verbindung mit Gott
    • Weites bzw. Verheißenes Land
    • (Geistlicher) Schutz im Zelt
    • Auftanken im Zelt
    • Neue Freude und Feiern (Partyzelt)
    • Begegnung mit Gott und Brautzeit (Hochzeitszelt)
    • Besprechung mit dem General (Offizierszelt im Heerlager)
    • Gott wirkt aus dem Zelt heraus
    • Das Zelt in der Welt
    • Ein zusätzliches Bild: Zeltevangelisation
  • Die Zeltbahnen bzw. Pflöcke weit machen
    • Gottes Aufforderung, Ermutigung und Herausforderung an Dich
    • Worauf ist Weitmachen der Zeltbahnen bezogen?
    • Gottes Vision empfangen
    • Fragen für Dich als praktische Übung
  • Reingehen ins Zelt mit praktischer Übung
    • Die Übung
  • Weiterführende Links zum Thema dieser Botschaft
    • Die Artikel mit den Jahresprophetien der letzten 5 Jahre
  • Abschluss

Einleitung

Die Botschaft dieser Jahresprophetie bezieht sich nicht nur auf das Jahr 2019, sondern auch auf die Zeit darüber hinaus.

Für uns alle gilt, dass wir Stückwerk erkennen, wie Puzzleteile und dass auch unsere Botschaften von Gott wie Stückwerk sind. Gott hat uns dieses Jahr etwas gegeben zum Veröffentlichen mit viel Auslegung, Bibelversen und weiteren, ergänzenden prophetischen Eindrücken. Für uns ist es so, dass Gott uns sozusagen einen thematischen Schwerpunkt gegeben hat, den wir tiefgehend behandeln.

Deswegen ist diese Botschaft auch ausführlicher geworden. Und weil sie auch für die Zukunft wichtig ist und nicht nur für das Jahr 2019, haben wir diese Botschaft auch als kostenloses E-Book veröffentlicht. Du findest das Textdokument zum Download oben im Artikel dieser Botschaft auf unserer Internetseite verlinkt.

Thema der Jahresprophetie

Julia hat für die Jahresprophetie 2019 bekommen, dass das Thema lauten soll: „Zeit im Zelt“.

Wir haben verschiedene weitere Eindrücke, Bilder und Worte bekommen, die mit diesem Thema zu tun haben. Im übernächsten Abschnitt wollen wir diese behandeln und danach tiefer auf die symbolische Bedeutung von „Zeit im Zelt“ eingehen und Dir dann auch Hinweise und Hilfen geben, wie auch Du auch selber Gott im Zelt begegnen kannst.

Vorher möchten wir noch etwas sehr Wichtiges ansprechen und betonen:

Ein wichtiges Thema vorab

Die ganzen Eindrücke und prophetischen Bilder in dieser Jahresprophetie beziehen sich auf Realitäten von Gott und in Gottes Reich bzw. in Seiner himmlischen Welt. Um dort reinzukommen muss jeder Mensch zuerst von Neuem geboren sein durch das Werk, das Jesus Christus für die Menschen am Kreuz vollbracht hat (siehe dazu Jesu Worte in Johannes 3,3-7). Das ist die Voraussetzung, um freien Zugang zum Reich Gottes und in Gottes Gegenwart zu haben.

Bildlich kann man es so ausdrücken: Wenn ein Mensch Jesus Christus als Retter, als Erlöser und als Herrn annimmt, dann wird dieser Mensch dadurch dann von Neuem geboren. Der Mensch wird geistlich neu in Gottes Reich hineingeboren. Und das bedeutet dann auch, dass die Neue Natur ab diesem Zeitpunkt quasi schon mit Gott im Zelt ist, denn sie wurde dort ja hineingeboren.

Das ist jetzt nur eine von vielen Arten, um das auszudrücken, was bei Deiner Bekehrung zu Jesus und Geburt von Neuem passiert und weshalb der Mensch von Neuem geboren werden muss, um Gottes geistliche Realitäten frei zu erleben.

Wenn Du das noch nicht gemacht hast oder Dir nicht sicher bist, dann kannst Du Jesus Christus jetzt in eigenen Worten in Dein Leben einladen. Du kannst annehmen, was Er für Dich am Kreuz getan hat und Ihn um Vergebung für Deine Sünden bitten. Du kannst Ihm sagen, dass Er Dein Herr sein soll und dass Du Ihm nachfolgen willst. Du kannst Ihm bewusst Dein Leben übergeben.

Wenn Du das machen willst, dann nimm Dir gerade jetzt die Zeit dazu. Halte evtl. das Video oder die Audioaufnahme solange an. Schau Dir dann bitte auch folgenden Link an. Dort findest Du mehr dazu, wie Du diese geistliche Geburt von Neuem erfahren und bekommen kannst:

JESUS kennenlernen: Lebensübergabe und Nachfolge:
https://prophetenschule.org/jesus-persoenlich-erleben/

Nun zu den weiteren Eindrücken.

Weitere Eindrücke zur Jahresprophetie

Jesus ist das Zelt

Anfang 2019 hatte Julia Jesus nochmal zum Thema „Zeit im Zelt“ gefragt.

Da bekam sie die Worte aus dem Bibelvers, dass Jesus uns unter Seinen Schwingen schützen will, wie eine Henne ihre Küken unter ihren Flügeln sammeln will.

„Jerusalem, Jerusalem, die du die Propheten tötest und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt!“
(Matthäus 23,37 SLT)

Und dann sah Julia im Geist dieses Bild:

„Ich sah Jesus vor mir stehen und Er sah mich an. Und Er hatte Seine beiden Arme nach außen gestreckt, aber nicht komplett waagerecht, sondern leicht schräg nach unten hin. Und da sah ich so etwas wie Zeltwände, die sich von Seinen Armen gebildet haben.
Da wurde mir klar: Jesus selbst ist das Zelt!“

Jesus ist das Zelt. Das wollen wir jetzt noch weiter beleuchten.

„Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen, und Heilung [wird] unter ihren Flügeln [sein]“
(aus Maleachi 3,20 SLT)

Wir deuten diesen Vers auf Jesus Christus hin, also dass Jesus die Sonne der Gerechtigkeit ist. Wir möchten kurz auf den hebräischen Urtext von dem Wort eingehen, das in diesem Vers mit „Flügeln“ übersetzt wird. Im Hebräischen steht hier das Wort „kânâph“ (Strong-Nummer H3671). Die Bedeutungen dieses Wortes sind z.B. Flügel, Arme und Gewand bzw. Gewandsaum.

Ein weiterer Vers zu Flügeln und Zelt:

„Lass mich ewiglich wohnen in deinem Zelt, mich bergen im Schatten deiner Flügel! (Sela.)“
(Psalm 61,5 SLT)

Es besteht eine Verbindung zum sogenannten „Tallit“, dem jüdischen Gebetstuch (siehe dazu 4. Mose 15,38), das von Juden bei verschiedenen religiösen Handlungen (z.B. manchen Gebeten) über dem Kopf und auch über den ausgebreiteten Armen getragen wird. Inhalte, die wir im Mosaischen Gesetz bzw. im Alten Bund finden, sind oft symbolische Vorschatten auf die geistlichen Realitäten des Neuen Bundes bzw. im Reich Gottes (siehe dazu Kolosser 2,16-17, Hebräer 8,5 und Hebräer 10,1), die für uns gelten.

Man kann es sich auch bildlich so vorstellen, dass Jesus dieses Gebetstuch über Seinem Kopf und Seinen ausgebreiteten Armen hat und dadurch ein Zelt bildet. Das hatten wir schon mehrfach bei Jesus im Geist so gesehen. Und unter diesem Tuch finden wir Geborgenheit bei Ihm.

Wir sehen das Gebetstuch und seine Bedeutung also als ein tragbares, geistliches Zelt, als eine himmlische Abdeckung mit Gottes Gegenwart auf und über uns, die wir in die Welt tragen.

Wir haben Jesus Christus angezogen (siehe Galater 3,27). Also auch wieder symbolisch wie eine Art Zelt, das uns umhüllt.

Und im Neuen Bund umhüllt uns der Heilige Geist auch äußerlich wie ein Gewand, zusätzlich zu der Tatsache, dass Er ins uns wohnt. Denn bei der Geistestaufe wurden wir durch den Heiligen Geist mit „Kraft aus der Höhe angetan und haben Ihn angezogen wie ein Gewand“ (siehe dazu Lukas 24,49).

Der Begriff „Zelt“ wird in der Bibel auch für unseren physischen Körper verwendet (siehe dazu 2. Korinther 5,1ff.). Das drückt unsere Pilgerschaft und Nachfolge in dieser Welt aus. Wir haben einen festen, ewigen Bau im Himmel, tragen unseren Körper aber sozusagen wie ein Zelt durch diese natürliche und irdische Welt. Und gleichzeitig sind wir schon jetzt durch Jesus an himmlische Örter versetzt (siehe Epheser 2,6) und unser Bürgerrecht ist im Himmel (siehe Philipper 3,20).

Bei dem Bild mit der Henne und den Flügeln und dem Tuch bzw. den Zeltwänden geht es darum, dass etwas von oben nach unten kommt und eine Abdeckung bildet und quasi mit den Flügeln bzw. Zeltwänden einen Raum umhüllt. Dadurch wird ein geschützter Raum bzw. ein Ort geschaffen mit Dach und Wänden. Also ein Zelt, das vom Himmel herunterkommt und die Erde berührt und dort einen geistlichen Raum für uns bildet.

Zu dem Bild mit Jesus und den Zeltwänden kam noch folgende Bibelstelle, wo Jesus uns in Seine Gegenwart ruft:

„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“
(Matthäus 11,28-30 SLT)

Und bei dem Bild mit der Henne und den Flügeln und dem Tuch bzw. den Zeltwänden geht es auch darum, dass Jesus uns zu sich ruft, in Seine Gegenwart, in Sein Zelt, an den geistlichen Zufluchtsort, den Er für uns hat. Und wir können und wir sollen zu Ihm kommen. Er ruft uns in Seine direkte Gegenwart, und wir entscheiden, ob wir auch zu Ihm kommen (siehe dazu auch Offenbarung 4,1).

Und das ist ein wichtiger Teil von „Zeit im Zelt“. Wir begegnen Jesus persönlich, laden alles Beschwerende bei Ihm ab, werden erquickt und aufgetankt, wir hören Seine Stimme und lernen von Ihm und gehen mit Ihm zusammen durch die Welt.

Anfang 2019 hatte Tobias weitere Eindrücke zur Jahresprophetie 2019 bekommen. Diese Eindrücke hängen mit der Jahresprophetie zusammen und ergänzen sie. Es ist so, als ob Gott diese Bereiche bzw. Themen nochmal besonders betonen möchte.
Wir möchten sie hier nur kurz behandeln.

„Die Tür ist offen“

Schon in den Monaten davor hatte Gott zu ihm darüber geredet und gezeigt, dass dies eine der wichtigsten (prophetischen) Botschaften ist:
Die Tür zu Gott und zu Seinem geistlichen Reich ist für Gottes Kinder immer offen (siehe zur Tür Offenbarung 4,1).

Der Vater ruft uns zu: “Ihr dürft zu Mir reinkommen und ihr sollt zu Mir reinkommen.“ Er ruft uns. Er gibt uns die Erlaubnis, Ihn zu besuchen in Seinem Reich. Jesus hat den Weg für uns bereitet, damit wir auch kommen KÖNNEN (siehe Hebräer 6,19-20).

Jeder, der durch Jesus‘ Werk am Kreuz als Kind Gottes von Neuem geboren wurde, darf und kann auch direkt zum Vater kommen. Im Geist und durch den Geist. Der Vorhang ist zerrissen. Genaugenommen sind wir mit unserem Geist schon dort (siehe Epheser 2,6). Jesus ist die Tür und der Weg zum Vater (siehe Johannes 14,6 und 10,9).

„Die Zeit der Wüstenwanderung ist zuende“ (im Zelt)

Manche Christen erleben Zeiten, wo sich das Leben in der Welt anfühlt wie eine Wüste. Gott fühlt sich fern an, man selbst fühlt sich trocken, müde… Aber Gott spricht uns zu, dass in Seiner Gegenwart bzw. im Zelt die Zeit der Wüstenwanderung zuende ist!
Wir können jederzeit aus der „Wüste“ heraus hinein ins Zelt treten und mit Gott Zeit verbringen.
Gott ruft uns sozusagen ins Zelt, in eine direkte Begegnung mit Ihm.

Das hat vielschichtige Bedeutungen, wir möchten hier aber nur auf einen Bereich näher eingehen: Auf die „geistliche Trockenheit“.
Im Zelt kannst Du auftanken und Dich von Gott erfrischen und erquicken lassen (dazu später mehr).
Denn die Tür ist zu Ihm offen und Du darfst freimütig in Gottes Gegenwart kommen und bei Ihm und von Ihm trinken. Im Zelt stillt Gott Deinen Durst und begegnet Dir neu. Bei Ihm kannst Du auftanken und Erholung finden. Siehe dazu auch wieder Matthäus 11,28-30.
Du kannst Lebendiges Wasser vom Strom des Lebens trinken. Und im Zelt bist Du bei Gott angekommen, in Seiner Gegenwart. Du bist Ihm nicht fern, sondern nahe.
Das Zelt ist auch wie eine geistliche Oase in der Welt.

Und durch Deine Zeit im Zelt bist Du in verschiedenen Bereichen des „Weiten bzw. Verheißenen Landes“ schon drin, über die wir in unserer vorigen Jahresprophetie 2018 geschrieben hatten. Dazu später mehr.

Das Leben im Zelt bzw. im „Weiten bzw. Verheißenen Land“

Es ist eine geistliche Realität, dass wir seit unserer Bekehrung in verschiedenen Bereichen von Gottes Reich „schon drin sind“. Wir sind mitversetzt an himmlische Örter (siehe Epheser 2,6) und wir sind im Hause des Vaters drin (siehe Johannes 14,2). Und unser Leben ist verborgen in Gott mit Jesus, unser Teil ist es aber nun, bewusst drin zu leben, indem wir unser Bewusstsein, unser Denken und unsere Sinne darauf ausrichten (siehe dazu Kolosser 3,1-4).
Es geht darum, auch wirklich sozusagen im Zelt oder im Weiten Land drin zu leben. Und es auch praktisch, greifbar und bewusst zu erleben und zu erfahren. Wir leben und wohnen beständig und dauerhaft drin, anstatt das Zelt bzw. das Weite Land nur hin und wieder mal kurz zu besuchen.
Bildlich gesprochen: Jesus ist das Zelt (siehe oben). Wir sind in Christus. Wir können das also auch dauerhaft bewusst erleben. Also dass wir bewusst in Ihm sind und in Ihm leben. Und dass wir damit auch bewusst im Zelt bzw. im Weiten Land drin leben.

Mit Jesus ist es möglich. Wir sind immer drin. Wir sind immer in Christus, unter Seiner Abdeckung, eingehüllt in Seine Gegenwart, im Zelt. Das ist IMMER für uns verfügbar. Und wir tragen Gottes Gegenwart.

In diesem Eindruck geht es auch darum, dass wir bewusst in den geistlichen Realitäten bzw. Teilen des weiten Landes leben, worüber wir in der vorigen Jahresprophetie 2018 geschrieben haben.

Es geht darum, dass wir u.a. in diesen Bereichen leben:

  • Gottes Gegenwart, Seine Herrlichkeit
  • geistliche Bereiche
  • Freiheit, Befreiung, Befreit-SEIN im und durch den Heiligen Geist
  • das Leben im Neuen Bund

Wir haben diese Bereiche als einzelne Abschnitte bzw. Kapitel in der Jahresprophetie 2018 tiefergehend behandelt und wollen hier auf diese Bereiche nicht weiter eingehen. Du kannst das in der Jahresprophetie 2018 nachlesen.

Thema „Dein persönlicher Zugang in Gottes Gegenwart“

Gott möchte Dir begegnen und Gemeinschaft mir Dir haben. Er möchte, dass Du Seine Gegenwart erfährst und dass Du Seine Stimme hörst. Wir dürfen Ihn praktisch und greifbar erleben.
Beim Thema „Zugang zu Gott“, geht es um unseren eigenen, persönlichen und individuellen Weg in eine Begegnung mit Gott. Das können auch Wege in der Mehrzahl sein. Es geht darum, wie es uns persönlich leicht fällt, in den Geist zu gehen, hinter den Vorhang, in den Thronraum, ins Zelt, in die geistlichen Bereiche des Weiten bzw. Verheißenen Landes (siehe im vorigen Abschnitt) etc.

Das können z.B. Soaking sein, Anbetung, Nachsinnen über Bibelstellen, Zungengebet, Zungengesang etc.
Jeder Mensch ist einzigartig geschaffen, und deshalb gibt es auch bestimmte Wege bzw. Zugänge, die besonders gut für Dich funktionieren. Es gibt aber auch Wege bzw. Zugänge, die Gott jetzt für Dich hat, in dieser Zeit bzw. in dieser Phase.

Wichtig: Bei geistlichen Übungen bzw. Praktiken geht es nicht um starre Techniken und Methoden, sondern um Schritte, die uns zu einer lebendigen Begegnung mit dem Lebendigen Gott helfen.

Also finde Deine eigenen Zugänge und Wege in Gottes greifbare Gegenwart. Experimentiere und finde raus, was für Dich gut funktioniert und was Dir hilft, Gott tief und direkt zu erleben und Seine Stimme zu hören. Lass Dich dabei vom Heiligen Geist leiten.

„Reingehen, Hindurchgehen“

Zeit im Zelt Prophetie für 2019 Reingehen und Durchgehen

Es ist so, als ob Gott dieses Thema nochmal besonders betonen möchte.
Das „Reingehen“ ist eine Willensentscheidung für uns. Wir entscheiden selber, ob wir reingehen oder nicht. Wir entscheiden selber, wie oft wir zu Jesus kommen und wie tief wir in den Geist reingehen. Diese Entscheidung liegt bei uns. Die Tür ist offen. Kommen wir auch und gehen rein?

Das „Hindurchgehen“ drückt aus, dass das Reingehen oft mit Widerständen verbunden ist. Symbolisch ist das der Fluss Jordan (siehe dazu auch Josua Kapitel 3), durch den wir durchgehen müssen. Oder auch bildlich der Vorhang ins Allerheiligste. Das Neue ist uns manchmal erstmal fremd und noch nicht vertraut. Wir müssen uns erstmal daran gewöhnen und z.B. Ängste, Zweifel und auch geistliche Widerstände bezwingen. Und oft geschieht das Hindurchgehen auch durch Prozesse bzw. durch viele kleine Einzelschritte. Mit Jesus gehen wir da durch und in Ihm haben wir den Sieg.

Wir gehen bildlich gesprochen rein ins „Verheißene bzw. Weite Land“. Das kann sich auf alle Bereiche und Themen des „Verheißenen bzw. Weiten Landes“ beziehen.
Wir kommen ins Neue von Gott rein. Das bedeutet dann auch, dass wir das Alte hinter uns lassen. Zum Beispiel das alte Denken, die alten Sichtweisen und die alten Wege.

Nun werden wir die Bedeutung der Symbolik vom Zelt und die einzelnen Bereiche von „Zeit im Zelt“ ausführlicher behandeln.

Das Zelt und die Bedeutung

Das Zelt hat viele verschiedene, symbolische Bedeutungen und weist auch auf verschiedene geistliche Realitäten hin.
Das Zelt steht nicht zwingend für ein Zelt im Physischen. Es steht auch nicht ausschließlich für „Rückzug ins Gebet“, für „im Geist sein“, für „geistliche Orte in der himmlischen Welt“ etc.

Bei „Zeit im Zelt“ geht es aber hauptsächlich um verschiedene geistliche Themen-Bereiche. Die Bedeutungen von „Zeit im Zelt“ sind sehr komplex, vielschichtig und facettenreich. Und die Bedeutungen sind auch individuell, d.h. verschiedene Aspekte bzw. Bereiche davon sind für verschiedene Menschen zu verschiedenen Zeiten dran und können dabei auch sehr individuell unterschiedlich aussehen.

Wichtig: Gott und die persönliche Begegnung mit Ihm steht immer im Mittelpunkt. Also schaue auf Ihn und was Er Dir zeigen will. Rede mit Ihm und höre Seine Stimme.

Was ist das Zelt bzw. wofür steht es?

  • Symbolik für geistliche Realitäten (Bibelstellen, geistliche Prinzipien, Erkenntnisse etc.)
  • Ort bzw. Orte in der geistlichen, himmlischen Welt (z.B. „das Versteck unter dem Schirm des Höchsten, engl. Secret Place“ in Psalm 91, der Thronraum Gottes, das geistliche Allerheiligste hinter dem Vorhang in der Stiftshütte bzw. im Tempel oder die grünen Auen in Psalm 23)
  • Symbolik für Handlungen im Physischen, z.B. Rückzug an einen stillen Ort
  • Symbolik für Handlungen im Geistlichen, z.B. bewusst ins Zelt reingehen, das Hineintreten in Gottes Gegenwart, Zuflucht bei Ihm suchen, Ihm begegnen, von Ihm empfangen, bei Ihm auftanken, von Ihm Anweisungen/Strategien empfangen etc.
  • Es kann aber auch noch weitere Bedeutungen haben …

Im folgenden Abschnitt wollen wir auf eine Auswahl dieser Bedeutungen und Themen näher eingehen.

Themen-Bereiche von „Zeit im Zelt“

  • Rückzug ins Zelt
  • Unsere Verbindung mit Gott
  • Weites bzw. Verheißenes Land
  • (Geistlicher) Schutz im Zelt
  • Auftanken im Zelt
  • Neue Freude und Feiern (Partyzelt)
  • Begegnung mit Gott und Brautzeit (Hochzeitszelt)
  • Besprechung mit dem General (Offizierszelt im Heerlager)
  • Gott wirkt aus dem Zelt heraus
  • Das Zelt in der Welt
  • Ein zusätzliches Bild: Zeltevangelisation

Wir wollen diese Themen-Bereiche jetzt einzeln näher behandeln.

Rückzug ins Zelt

Das Zelt steht symbolisch für einen Rückzugsort. Das bedeutet, dass wir bewusst aus dem alltäglichen Trubel raustreten können. Wir treten raus aus dem Rampenlicht, nehmen uns eine Auszeit, finden Abstand und Rückzug z.B. von den Ablenkungen und auch von anderen Menschen.
Es geht aber auch um einen Rückzug ins Zelt z.B. bei (geistlichen) Angriffen, darauf gehen wir im Abschnitt „(Geistlicher) Schutz im Zelt“ näher ein.

Wir treten raus aus diesen Dingen und hinein in Gottes Gegenwart. Wir ziehen uns zurück in die Verborgenheit mit und in Ihm.
Dort sind wir sozusagen verborgen vor der Welt aber vor Gott sind wir offenbar.
Im Englischen wird das oft als „Hiddenness“ bezeichnet, was übersetzt „Verborgenheit bzw. Verstecktheit“ bedeutet. Das kann eine Verborgenheit im Physischen/ Natürlichen und im Geistlichen sein, was aber oft zusammenhängt.

Verborgenheit im Physischen:

Wir werden aufgefordert, uns zum Gebet in die Kammer zurückzuziehen, das finden wir in Matthäus 6,6. Und auch Jesus hatte solche Zeiten, wo Er sich bewusst an einsame Orte zurückzog z.B. in Johannes 6,15 und in Markus 1,35.
Der Rückzug im Natürlichen kann z.B. bedeuten, dass Du Dir einen persönlichen Rückzugsort suchst bzw. schaffst oder auch einfach eine Zeit dafür einräumst.
Es kann auch ein Spaziergang oder eine Radtour sein. Oder die Badewanne. Vielleicht bedeutet es für Dich, dass Du Dir eine Atmosphäre schaffst z.B. mit Musik, Kerzenlicht etc.
Es geht darum, dass Du Dir bewusst Zeit für Gott nimmst. Das kann mit bestimmten Handlungen bzw. geistlichen Übungen oder Praktiken verbunden sein, z.B. Zungengebet, Soaking, Nachsinnen etc.

Verborgenheit im Geistlichen:

Die Verborgenheit im Natürlichen kann uns dabei helfen, leichter in die geistliche Verborgenheit mit und in Gott reinzukommen.
Wir können hinzutreten zum Thron der Gnade, also ins geistliche Allerheiligste im Zelt der Begegnung (siehe Hebräer 4,16). Wir ziehen uns zurück in den sogenannten „Secret Place“, auf deutsch „den geheimen Ort“. In das Versteck des Höchsten, das wir in Psalm 91,1 finden. Wir gehen „in den Geist“ (siehe dazu Offenbarung 1,10). Unser Leben ist verborgen in Gott mit Christus und wir können auf das trachten was droben ist, wir können uns bewusst auf Gott und auf Seinen himmlischen Thronraum ausrichten (siehe Kolosser 3,1-3).

Unsere Verbindung mit Gott

Das Zelt steht symbolisch auch für unsere dauerhafte Verbindung mit Gott, denn wir wurden in Gottes Gegenwart hineingeboren. Mit unserer Geburt von Neuem wurden wir sozusagen in das Zelt hineingeboren, unsere neue, geistliche Natur ist also dauerhaft im Zelt (siehe dazu Epheser 2,6). Mit Jesus wurden wir dort hineinversetzt und unser Leben ist verborgen in Gott mit Ihm (siehe dazu Kolosser 3,1-3). Wir sind in Jesus und wir sagen symbolisch gesprochen: „Jesus ist das Zelt“ (siehe oben).
In Gott leben wir, in Gott wirken wir, in Gott wandeln wir, in Gott sind wir und in Gott haben wir unser Sein (siehe dazu Apostelgeschichte 17,28).

Wir sind ein Geist mit Gott (siehe 1. Korinther 6,17). Christus ist in uns (siehe Kolosser 1,27). Wir haben Christus angezogen (siehe Galater 3,27).
Beim Zelt geht es auch um unseren Platz in der himmlischen Welt, im Thronraum Gottes, im Haus unseres Himmlischen Vaters etc. Wichtig für uns: Wir haben IMMER Zutritt ins Zelt, wir haben IMMER Zutritt zum Vater bzw. zum Thron der Gnade, denn wir sind ja auch schon drin.

Es klingt wie ein Paradox: Wir sind sozusagen IMMER im Zelt, aber nehmen wir es auch immer wahr? Sind wir uns jederzeit bewusst, dass wir in Gottes Gegenwart sind? Sind wir auch die ganze Zeit im Gespräch mit Ihm? … Oft sind Menschen z.B. mit den Gedanken woanders.

Das heißt wir müssen uns bewusst Gott nähern und zu Ihm kommen, obwohl wir schon in Ihm und schon eins mit Ihm sind. Es geht darum, dass wir uns auf Ihn ausrichten und unsere Sinne und unser Herz auf Ihn ausrichten und Ihm bewusst und willentlich begegnen. Das wird durch „das Reingehen ins Zelt“ symbolisch ausgedrückt.
Da wir dauerhaft mit Gott verbunden sind, ist es wichtig, dass wir diese Beziehung auch leben und pflegen. Diese Beziehung zum dreieinigen Gott ist zentral. Das Zelt steht also symbolisch auch für diese Beziehung und für die bewusste Begegnung mit Gott im Geist.

Weites bzw. Verheißenes Land

Die Symbolik vom Zelt hängt in manchen Bereichen sehr eng mit der Symbolik des Themas „Weites bzw. Verheißenes Land“ zusammen, das wir in der Jahresprophetie 2018 behandelt haben. Das Zelt drückt bildhaft verschiedene Aspekte des „Weiten bzw. Verheißenen Landes“ nochmal anders und ergänzend aus. Dabei werden diese Aspekte zusätzlich und anders betont und beleuchtet. Wir sehen diese Aspekte aus einem anderen Blickwinkel und verstehen diese Themen-Bereiche dadurch noch besser.

Diese Aspekte sind insbesondere:

  • Gottes Gegenwart, Seine Herrlichkeit
  • geistliche Bereiche
  • das Leben im Neuen Bund

Wir haben diese Bereiche als einzelne Abschnitte bzw. Kapitel in der Jahresprophetie 2018 tiefergehend behandelt. Man kann also sagen, das Zelt ist ein Teil des „Weiten bzw. Verheißenen Landes“. Auf diese Bereiche wollen wir hier nicht weiter eingehen, Du kannst das in der Botschaft für 2018 nachlesen. Du findest die Jahresprophetie hier verlinkt:
Prophetie für 2018: „Ausbrechen und Aufbrechen“
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/

Vielleicht stellt sich nun für manche die folgende Frage:

Steht das Zelt im „Weiten bzw. Verheißenen Land“?

Nur symbolisch, denn das Zelt ist unterwegs auch schon verfügbar. Wir müssen also nicht erst „das Weite Land eingenommen haben und z.B. in allen Verheißungen Gottes leben“, um Zeit im Zelt haben zu können. Wir haben immer Zutritt zum Vater, von jeder Stelle unseres Weges aus.
Wir haben immer Zutritt in Gottes Gegenwart bzw. in Sein himmlisches Reich. Die Tür ist von jedem Platz dieser Welt aus erreichbar und ist immer offen. Wir sind sozusagen mit dem Zelt unterwegs.

Aber wenn man bewusst Zeit im Zelt mit Gott verbringt, dann ist man damit auch in z.B. den oben genannten Bereichen des „Weiten bzw. Verheißenen Landes“ drin.

(Geistlicher) Schutz im Zelt

Das Zelt steht auch für den sogenannten „Secret Place“, auf deutsch „den geheimen Ort“. Es geht um das Versteck des Höchsten, unter Seinem Schirm. Das finden wir in Psalm 91,1 (SLT):

„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen.“

Du kannst Dir den gesamten Psalm 91 anschauen, denn er drückt den Schutz in der Gegenwart Gottes sehr gut aus. In Vers 10 heißt es, dass Dir kein Unglück zustoßen wird und keine Plage in die Nähe von Deinem Zelt kommen wird.
In Psalm 23,4-5 lesen wir, dass Jesus uns sicher durchs Tal der Todesschatten hindurch begleitet und dass Er uns einen Tisch in der Gegenwart unserer Feinde bereitet.

Das Zelt bedeutet also auch Schutz z.B. in (geistlichen) Stürmen, Schutz vor den Pfeilen des Feindes, Anklagen, Flüchen bzw. Wortflüchen, geistlichen Angriffen, Schutz in sogenannten „Shitstorms“, Schutz in Verwirrung, Schutz vor dem Satan und allen Feinden aus dem Reich der Finsternis etc.
Ein wichtiges Thema ist hierbei unsere Neue Identität, die wir seit unserer Geburt von Neuem haben. Wir sind Kinder Gottes, wir sind Söhne Gottes, wir sind Braut Christi. Wir sind nahe beim Vater, wir sind im Haus Gottes, wir sind nahe bei unserem Bräutigam Jesus etc.
Dadurch sind wir geschützt und sicher. Unser Leben ist verborgen in Gott zusammen mit Jesus Christus (siehe Kolosser 3,1-3).

Das Zelt steht auch für Schutz für unser Denken bzw. für unsere Seele. Wir sollen auf das trachten, was oben bei Gott ist, denn wir sind verborgen in Ihm (siehe Kolosser 3,1-3). Und wir haben Christi Sinn, Sein Denken, Seine Gedanken etc. (siehe 1. Korinther 2,16).
Das heißt, wir sollen auf Jesus, auf den Vater und auf den Heiligen Geist schauen (siehe dazu Hebräer 5,2-9 und Hebräer 12,2). Wenn wir auf Gott schauen und Ihm nahe sind, dann haben wir den Frieden Gottes inmitten der Stürme, der Angriffe, der Verwirrung etc. Und im Frieden Gottes hören wir Gottes Stimme und empfangen Seinen Trost, Seine Liebe, Seine Gnade, Seine Barmherzigkeit, Seine Gedanken, Seine Weisheit, Seine Sicht der Dinge, Seine Pläne, Seine Absichten etc.

Auch der gesamte Psalm 27 drückt das sehr gut aus und enthält viele der Bedeutungen der Symbolik des Zeltes. Hier ein paar der Aussagen von Psalm 27 für Dich:

  • Gott verbirgt Dich im Schutz Seines Zeltes und überdeckt und überschattet Dich in Seiner Hütte zur Zeit des Unheils (Vers 5)
  • Du bist immer in Seiner Gegenwart, denn Du bist in Seinen Thronraum hineingeboren worden und Du wirst die Ewigkeit mit Ihm verbringen (Vers 4)
  • Dort suchst und findest Du Sein Angesicht, Seine Gegenwart (Vers 9)
  • Du kannst den Vater, Jesus und den Heiligen Geist im Geist suchen, Ihnen begegnen und Ihre Lieblichkeit, Schönheit und Herrlichkeit anschauen (Vers 4)
  • Du kannst Gott in Seinem Zelt Jubelopfer bringen, Ihm singen und Ihm spielen, Ihn in Geist und in Wahrheit anbeten (Vers 6)
  • Du harrst auf den Herrn, Du wirst gestärkt in Ihm und Dein Herz fasst neuen Mut … auch für Deinen Weg mit Ihm in der natürlichen Welt (Vers 14)
  • Der Herr zeigt Dir Seine Wege und leitet Dich auf ebener Bahn in der natürlichen Welt (Vers 11)

Gottes Gegenwart schützt uns, und wir können im Zelt in Gottes Gegenwart auch auftanken.

Auftanken im Zelt

Im Zelt können wir auftanken und neue Kraft von Gott schöpfen. Denn Er leitet Dich zu stillen und Lebendigen Wassern, Er lagert Dich auf einer grünen Auen-Wiese, Er erquickt Deine Seele und bereitet Dir einen Tisch auch in der Gegenwart von Feinden und Dein Kelch fließt über (siehe dazu Psalm 23).
Der Rückzug ins Zelt mit Gott ist sehr wichtig in oder nach Zeiten von Schlachten und Kämpfen. Dabei geht es entweder um geistliche Kämpfe oder um Kämpfe bzw. Schlachten in der natürlichen Welt, oder aber auch um beides zusammen.

Beim Auftanken im Zelt verbringen wir Zeit mit Gott. Bei Ihm finden wir Erholung. Wenn nötig, lassen wir Wunden aus dem Kampf von Jesus geistlich versorgen und pflegen. Jesus gießt geistlich Wein und Öl über unsere Wunden und über unser Herz aus (siehe dazu Lukas 10,34).

Wir finden Frieden und Entspannung bei und mit Gott. Wir tanken auf, wir sammeln neue Kräfte. Unsere geistliche Rüstung und Schild werden gereinigt, ausgebessert, geflickt und ausgebeult und unser geistliches Schwert wird geschärft. Evtl. empfangen wir im Zelt auch neue Ausrüstungsgegenstände und Wegverpflegung von Ihm, die wir für diese Zeit brauchen.

Im Psalm 63 finden wir viel zu diesem Thema. David schrieb diesen Psalm als er in der Wüste bzw. in der Wildnis war, in einem sehr trockenen Land. David stillte den geistlichen Durst seiner Seele, indem er Gott in Seinem Himmlischen Heiligtum besuchte und dort Gnade und Hilfe fand und von Gottes Salbung erquickt und belebt wurde.
Hier finden wir eine gute Beschreibung vom sogenannten „Soaking“, was sich mit „Einweichen, Durchtränken und Aufsaugen in einer Flüssigkeit“ übersetzen lässt. Beim Soaking nimmt man sich eine bewusste Zeit mit Gott, um sich von Ihm berühren, erfüllen, erfrischen und lieben zu lassen. Meistens geschieht das im Liegen zu ruhiger christlicher Instrumentalmusik. Im Psalm 63 finden wir das gut beschrieben:
David suchte Gott auf seinem Lager bzw. Bett, also im Liegen. Er suchte Gott auch in der Wüste, auch bei Verfolgung durch Feinde. Er suchte Gott auch in der Stille der Nacht. Er sann über Gott nach (also Nachsinnen). Er richtete seine Gedanken auf Gott und begegnete Ihm im Geist. Dort empfing er Salbung, Gnade, Freude etc. und saugte diese sozusagen auf wie ein trockener Schwamm.
Als Bild: Wenn Du einen trockenen Schwamm in eine Schale Wasser oder in den Regen legst, dann saugt er sich ja auch nach und nach von alleine voll. Man muss den Schwamm nur lange genug drin lassen.

Mehr zum Thema Soaking findest Du hier:

https://prophetenschule.org/soaking-musik-mp3-christliche-audiodateien-kostenlos/

https://prophetenschule.org/soaking/

Jesus sagt in Matthäus 11,28-29 (SLT) zum Thema Auftanken:

„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!
Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen!“

Und in Johannes 7,37 (SLT) sagt Jesus:

„Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke!“

In Offenbarung 22,1-2 finden wir den Strom des Lebens im Himmlischen Jerusalem. Auch das hängt mit dem Zelt zusammen, denn es steht symbolisch auch für unseren Platz in der Himmlischen Welt. Wir sind also schon nahe am Strom des Lebens. Wir können kommen und das Wasser des Lebens umsonst nehmen. Und beim Strom des Lebens sind auch Bäume mit Frucht und mit Blättern, die Heilung bringen.

In Psalm 46,4-5 (SLT) finden wir das nochmal deutlich dargestellt:

„Ein Strom mit seinen Bächen erfreut die Stadt Gottes, das Heiligtum der Wohnungen des Höchsten.
Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken; Gott wird ihr helfen […]“

Dort sind wir mit Christus hineinversetzt worden. Und auch wir selbst sind die geistliche Stadt Gottes und Er wohnt in uns. Wir werden also durch Gottes Strom erfreut, wir bekommen also neue Freude von Ihm.

Ein Teil des Auftankens und der Erholung bei Gott ist es auch, dass wir neue Freude empfangen, was auch bedeuten kann, mit Ihm im Zelt zu feiern.

Neue Freude und Feiern (Partyzelt)

Bei Gott finden wir neue Freude. Und auch Gott selber hat Freude, wenn Seine Kinder zu Ihm kommen! Bildlich gesprochen kann das Zelt auch mal zeitweise zu einem „Partyzelt“ mit Ihm werden. Manche Christen haben jetzt vielleicht Probleme mit dem Begriff „Party“, deswegen wollen wir das hier etwas weiter ausführen. Einerseits gibt es ein „Feiern im Natürlichen“, das Gott für uns hat und andererseits geht es beim „Partyzelt“ auch um geistliche Bilder, die wir geistlich deuten sollen.

„Feiern im Natürlichen“:

Das kann verschiedene Bedeutungen haben. Zum Beispiel Gemeinschaft mit anderen Menschen, auch mit gutem Essen. Es kann auch Lobpreis bedeuten, auch mit Tanzen. Oder die Feier des Abendmahls.
Eine interessante Bibelstelle zum Thema Feiern: Jesus‘ erstes Wunder war bei einer Hochzeits-Feier im Natürlichen, wo Er den besten Wein gemacht hat, damit die Gäste Freude daran haben. Und das obwohl die Gäste schon vorher einiges getrunken hatten (siehe Johannes 2,1-11). Das ist ein Bild auf den Heiligen Geist hin, mit dem Gott uns erfüllen will. Diese Bibelstelle zeigt aber auch, dass Jesus nicht komplett gegen weltliches Feiern ist. Das heißt jetzt aber auch nicht, dass wir Trinkgelage veranstalten sollen bzw. übertreiben sollen.

„Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist,
sondern werdet voll Geistes“
(Epheser 5,18 SLT)

Wir dürfen und sollen auch im Natürlichen feiern und Freude haben, in dem Rahmen, den Gott für einen hat. Frage Ihn, was Er für Dich hat und was angemessen ist. Gott ist ein guter Vater und ein guter Vater hat eben auch selber Freude daran, wenn Seine Kinder schön feiern.
Die Bibel ist voll mit Beschreibungen von Feiern und Aufforderungen zum Feiern im Natürlichen, die oft aber auch geistliche Bedeutungen haben. Beim Zelt geht es viel um geistliche Bereiche, was jetzt aber auch nicht bedeutet, dass wir das Feiern im Natürlichen vernachlässigen sollten.

„Feiern im Geistlichen“:

Freude ist Frucht des Heiligen Geistes (siehe Galater 5,22). Wenn wir Gott geistlich begegnen, dann ist Seine Freude nicht fern.
Und auch unser Ewiges Hochzeitsmahl mit Gott (siehe dazu z.B. Offenbarung 19,9) ist ja auch eine Art „Party“. Ebenso der Tisch im Angesicht unserer Feinde in Psalm 23 und der Kontext von Nehemia 8,10 (dazu später mehr).
Im Himmel ist Freude, wenn ein Mensch umkehrt zu Gott (siehe dazu Lukas 15,4-7). Im Gleichnis vom verlorenen Sohn in Lukas 15,11-32 sehen wir, dass Gott Freude hat, wenn wir aus der Welt zu Ihm umkehren und zu Ihm in Sein Haus kommen. Das gilt für die erstmalige Bekehrung eines Menschen, der dadurch das ewige Heil bekommt, Gott hat aber auch jedesmal Freude, wenn wir bewusst in Seine Gegenwart vor Sein Angesicht kommen.
Und auch wir haben Freude, wenn sich ein Mensch zu Jesus bekehrt und so das ewige Leben bekommt (siehe dazu auch Johannes 4,36). Wir feiern im Zelt also auch die Seelenernte.

In Psalm 16,11 (SLT) lesen wir über den Vater:

„vor deinem Angesicht sind Freuden in Fülle“.

Ein weiterer Vers, den wir auf Jesus deuten:

„Er führte mich ins Weinhaus, und die Liebe ist sein Banner über mir.“
(Hoheslied 2,4 SLT)

Die Bilder vom Weinhaus und vom Banner kann man auch wieder auf ein „Zelt“ hin deuten.

Aber beides hängt auch zusammen, die Freude am Feiern im Natürlichen und die geistliche Freude an Gott:
Die Freude am HERRN ist unsere Stärke (siehe Nehemia 8,10)! Vom Kontext her finden wir diese Bibelstelle in einer Zeit nach einer langen und harten Bauzeit. Das Volk Israel baute nach der Rückkehr aus dem babylonischen Exil die Mauern und Tore Jerusalems wieder auf. Eine Bauzeit unter heftigem Druck und Anfechtungen durch Feinde.
Im Kontext dieses Verses fordert Gott hier Sein Volk auf, ein großes Freudenfest zu machen (siehe Vers 12) und dabei im Natürlichen Fettes zu essen und Süßes zu trinken (in Vers 10) und gleichzeitig Freude am Ihm zu haben (in Vers 10).

Die tiefste Freude können wir in der direkten Begegnung mit Gott finden, und davon handelt der nächste Abschnitt.

Begegnung mit Gott und Brautzeit (Hochzeitszelt)

Das Zelt kann auch symbolisch für das Brautgemach stehen bzw. für ein „Hochzeitszelt“, in das sich Bräutigam und Braut zusammen zurückziehen. Ein „Hochzeitszelt“ spielt in der jüdischen Kultur eine wichtige Rolle bei (irdischen) Hochzeits-Zeremonien.
Das und was dort passiert, können wir als geistliches Bild für uns deuten. Siehe dazu Epheser 5,31-32 (SLT):

„»Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und
seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«.
Dieses Geheimnis ist groß; ich aber deute es
auf Christus und auf die Gemeinde.“

Geistlich betrachtet steht das Zelt als „Hochzeitszelt“ auch für die Einheit mit Gott, für die Verbindung bzw. Beziehung mit Ihm und für vertraute, nahe, intime, geistliche Begegnungen mit Ihm.
Wir sind ein Geist mit Jesus (siehe 1. Korinther 6,17) und diese Verbindung bzw. Einheit mit Ihm können wir auch erleben.

Das bedeutet auch, dass wir unsere Hüllen fallen lassen und uns (geistlich gesprochen) für Ihn öffnen. Denn bei Jesus, in SEINEM Zelt, fallen alle Masken und alle Fassaden nieder.

Das Zelt steht auch für die Nähe Gottes, für eine Begegnung mit Ihm, für Seine Gegenwart.
In dieser Begegnung erkennen wir Ihn besser und gleichzeitig erkennen wir auch unsere eigene Identität als Braut bzw. als Sohn Gottes besser. Wir sind Braut Christi und Sohn Gottes gleichzeitig, das gilt für Frauen und für Männer gleichermaßen.
Denn in Christus zählt nicht, ob wir Mann oder Frau sind (siehe Galater 3,28), sondern wir sind eine neue Schöpfung (siehe Galater 6,15).
Braut Christi und Sohn Gottes, sind jeweils andere Facetten und andere Schwerpunkte unserer neuen Identität und unserer Beziehung zu Gott, aber es hängt zusammen.

Gott ist dem Mose von Angesicht zu Angesicht begegnet (siehe dazu 2. Mose 33,11). Das war im Alten Bund, im Neuen Bund geht es noch viel tiefer. Wir können geistliche Begegnungen mit Gott haben, von Geist zu Geist, von Herz zu Herz, denn wir sind ein Geist mit Ihm. Dazu ein Bibelvers:

„Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten“.
(Johannes 4,24 SLT)

Mehr zum Thema Brautzeit findest Du auch in unserer Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)“:
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

Diese direkte, persönliche und vertraute Begegnung mit Gott ist extrem wichtig für alle Bereiche auf unserem Weg mit Jesus. Zum Beispiel kann aus der Brautzeit auch eine Besprechungs-Zeit mit Gott folgen, in einer bewussten Auszeit vom Trubel der Welt.
Wenn wir Gott begegnen finden wir Frieden in Seiner Gegenwart. Unsere eigenen Gedanken können zur Ruhe kommen. Und wir finden Klarheit und Fokus.

Das bedeutet auch, dass wir in Seinem Frieden zusammen mit Gott prüfen können, z.B. was Sein Wille für uns ist.

Besprechung mit dem General (Offizierszelt im Heerlager)

Das Zelt ist auch ein Rückzugsort für Krieger/innen, also bildlich gesprochen ein Offizierszelt, denn dort sind wir zusammen mit Jesus Christus, mit dem höchsten Offizier, mit dem Herrn der Heerscharen.

Wir möchten diesen Abschnitt mit zwei Bibelversen einleiten (Hervorhebungen von uns):

„Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise;
und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse.
Darum seid nicht unverständig, sondern seid verständig, was der Wille des Herrn ist!“
(Epheser 5,15-17 SLT)

„Wandelt in Weisheit denen gegenüber, die außerhalb [der Gemeinde] sind,
und kauft die Zeit aus!“
(Kolosser 4,5 SLT)

Bei diesem Abschnitt möchten wir vier Themenbereiche näher behandeln:

  • Heerlager
  • Begegnung mit dem höchsten Offizier
  • Strategien und Pläne
  • Umsetzen (Bauzeit, Schlachten gewinnen, Landeinnahme, Ernte …)

Heerlager:

Als Bild ausgedrückt geht es um ein Offizierszelt im Heerlager. Für uns persönlich passt dazu am besten das Bild von einem Heerlager einer mittelalterlichen Armee mit bunten Zelten, wehenden Fahnen etc. Das Heerlager der Armee besteht sozusagen aus vielen einzelnen Zelten und ist in der Nähe des Schlachtfeldes.
Für uns ist insbesondere das Offizierszelt wichtig, denn es drückt unsere Begegnung und Besprechung mit unserem Herrn Jesus Christus aus.

Das Offizierszelt im Heerlager bedeutet auch wieder einen Rückzugsort und auch Zeit zum Heilen und Auftanken. Man kann im Zelt sein Schwert schärfen und die Rüstung ausbessern bzw. reinigen. Das geschieht im Allgemeinen durch das Wirken von Gottes Heiligen Geist. Man kann im Heerlager trainieren und neue Ausrüstungsgegenstände bzw. neue Wegverpflegung empfangen.
Man kann das Zelt bildlich auch als Basislager einer Expedition sehen oder als Bauwagen auf der Baustelle.

Das Heerlager bedeutet auch ein geistliches Training, Wachstum und eine Stärkung in Gottes Gegenwart. Sozusagen ein Trainingszelt. Hier geht es um geistliche Übungen im Allgemeinen. Wir wollen hier kurz auf das Zungengebet eingehen. Das Gebet in neuen Sprachen ist für uns symbolisch wie ein geistliches Schwert und gleichzeitig auch „Training mit dem Schwert“.
Denn das Zungengebet erbaut uns geistlich (siehe dazu 1. Korinther 14,4 und Judas 20). Gleichzeitig steht das Schwert für das Wort Gottes, also für Sein direktes Reden und für die Bibel (siehe dazu auch Hebräer 4,12 und Epheser 6,17). Es geht um ein Zusammenwirken vom Heiligen Geist und den Wahrheiten der Bibel.

Dieses geistliche Training baut uns auf, bildlich gesprochen wachsen wir, bauen Muskeln und Ausdauer auf, gewinnen an Substanz etc. Und daraus folgt mehr Leben im Geist, geistliche Vollmacht, Wirksamkeit, geistlicher Einfluss etc. bzw. dass wir das besser einsetzen und ausleben können, was durch Gottes Gnade und unsere Geburt von Neuem (also unsere Neue Schöpfung) schon jetzt in uns ist.

Begegnung mit dem höchsten Offizier:

Im Offizierszelt haben wir eine persönliche Begegnung mit Jesus Christus. Er ist bildlich gesprochen der höchste Offizier. Deshalb haben wir sozusagen eine Besprechung mit dem obersten Heerführer, dem Heer-Meister, unserem General, mit dem Herrn der Heerscharen, mit dem Herrn der Herrn und dem König der Könige.
Jesus ist aber auch gleichzeitig unser Bräutigam, Freund, Bruder etc.
Diese direkte Beziehung zu Ihm ist wichtig und sehr facettenreich. Zuerst geht es um Jesus als Person und erst dann um die Strategien, die Baupläne, die Projekte etc.

Mit Ihm finden wir im Zelt Ruhe von den Kämpfen und auch von falschem Aktionismus.
In Seinem Frieden kommen wir erstmal im Zelt an und sortieren erstmal. Wir sortieren uns sozusagen selbst, unsere Gedanken, unsere Ideen, unsere eigenen Pläne etc.
Draußen ist man in Kämpfen, auf dem Schlachtfeld, im Alltag, auf der Baustelle etc. Manchmal bedeutet das, dass man selbst dauernd am Rennen ist, man macht und tut. Man ist auf verschiedenen Wegen unterwegs, man ist beschäftigt, man ist IN DEN DINGEN. Manches davon sind richtige Dinge, die Gott für uns hat. Aber manches können auch falsche Dinge sein, Ablenkungen, eigene Gedanken, eigene Ideen und eigene Wege.

Der Trubel auf dem Schlachtfeld bzw. im Alltag kann einem schon mal den klaren Blick verstellen, sodass man evtl. manchmal auch den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.
Deswegen brauchen wir die Begegnung im Zelt mit Ihm, auch um unseren Kopf wieder frei zu bekommen. Und um den Blick auf Jesus zu richten. Denn Er sieht den ganzen Plan, Er hat die ganze Vision im Blick. Und dann können wir in der Ruhe Gottes und in Seinem Frieden die Dinge mit Ihm besprechen und sortieren.

Strategien und Pläne:

Als Bild dargestellt: Jesus ist der Heerführer bzw. Heer-Meister. Er ist der oberste General, Er ist der Herr der Herren, Er ist der König der Könige. Wir breiten bildlich gesprochen unsere Pläne vor Ihm auf dem Tisch im Zelt aus. Und wir besprechen mit Ihm diese Pläne.

Dabei kann es z.B. um folgende Themen gehen:

  • Welche Pläne hat Gott für uns?
  • Was sind Seine Schlachten, in die Er uns führt?
  • Welche Berufung hat Er für unser Leben?
  • Welche Bauprojekte hat Er für uns?
  • Welchen Teil des „Weiten bzw. Verheißenen Landes“ sollen wir jetzt einnehmen?
  • Welche Riesen sollen wir jetzt bezwingen?
  • Welche Wege leitet Er uns?

Wir breiten unsere eigenen Pläne und Ideen vor Gott aus und fragen Ihn, was Er dazu sagt. Was Er für uns hat.

Welche unserer eigenen Pläne nimmt Er weg?
Das beendet auch den (manchmal fleischlichen) Aktionismus, falsche Wege, Ablenkungen und den falschen Eifer.

Gott kann uns im Offizierszelt auch konkrete Strategien zur Umsetzung Seiner Pläne geben. In den Bibelversen aus Epheser 5,15-17, die wir oben zitiert hatten, ist von „bösen Zeiten“ die Rede. Das kann auch für Kämpfe im Außen stehen. Wir brauchen Gottes Weisheit und Seine Strategien für Kämpfe und Bau-Projekte. Gott zeigt uns Seine Strategien und Wege, Er selbst lehrt uns.

Die Zeit im Offizierszelt dient uns auch als Vorbereitung auf das, was auf unserem Weg mit Gott vor uns liegt und was auf uns zukommt.

Umsetzen (Bauzeit, Schlachten gewinnen, Landeinnahme, Ernte…):

Das Heerlager ist Ausgangspunkt für zukünftige Schlachten und Kämpfe, für Bauprojekte und für Wege und Expeditionen mit Jesus. Für das, was Gott für uns hat und mit Seinen Plänen und mit Seinen Strategien. Beides gehört zusammen.
Aus der Zeit im Offizierszelt folgt also auch unser praktisches Tun, das Umsetzen von Gottes Plänen und Bauen an Seinen Projekten mit Ihm zusammen. Das kann auch bedeuten, dass wir Gottes „Verheißenes bzw. Weites Land“ in Besitz nehmen, darin leben und darin bauen. Es kann auch bedeuten, dass wir in Gottes Berufung für unser Leben drin sind und sie mit Ihm zusammen umsetzen und ausleben.

Mehr zum Umsetzen in der Welt findest Du auch in den folgenden Abschnitten dieser Botschaft und in den Links am Ende des Artikels.

Wichtig ist hierbei, dass wir unsere Brautzeit mit Ihm nicht vernachlässigen. Beides gehört zusammen.

Gott wirkt aus dem Zelt heraus

Hier geht es um Gottes Wirken durch unsere Verborgenheit in Ihm. Bildlich gesprochen fließt etwas aus dem Zelt in die Welt hinein. Denn es ist nicht so, dass durch unsere Zeit im Zelt garnichts in der natürlichen Welt passieren würde. Es ist ein geistliches Geheimnis, dass oft gerade dann etwas passiert bzw. freigesetzt wird, wenn wir in Gottes Gegenwart sind. Oft setzen wir dann in der unsichtbaren Welt Dinge mit Gott zusammen frei, die dann im Natürlichen sichtbar werden. Also sozusagen „Gebetserhörungen aus dem Zelt heraus“.

Oft stößt der Impuls aus der geistlichen Welt etwas in der natürlichen Welt an und bringt Gottes Dinge in Bewegung. Wir bringen mit Ihm zusammen Seine Herrschaft auf die Erde. Weil wir gleichzeitig mit Ihm im Thronraum sind und gleichzeitig auch auf der Erde sind, wir können also einen Kanal für Gottes Wirken bilden. Wir sind Christi Leib auf Erden, wir sind sozusagen Sein Körper, der in dieser Welt wirkt und Er ist das Haupt (siehe dazu 1. Korinther Kapitel 12, besonders Vers 13 und siehe auch Kolosser 1,18).
Gott wirkt auch dann, wenn wir im Zelt sind, in Seinem Frieden. Gott wirkt auch in Zeiten, wo wir von außen betrachtet zurückgezogen sind in Seiner Gegenwart. Denn das Reich Gottes wirkt aus Seiner Gegenwart heraus.

Gottes Frieden ist wirksam. Siehe dazu folgenden Bibelvers:

„Der Gott des Friedens aber wird in Kurzem den Satan
unter euren Füßen zermalmen.“
(Römer 16,20 SLT)

Das geistliche Wirken finden wir auch in Hesekiel Kapitel 47, wo der Fluss Gottes übernatürlich aus dem geistlichen Tempel in die Welt fließt und dort Transformation bringt. Und der Fluss bringt auch Heilung und Seelenernte. Unser Körper ist der Tempel des Heiligen Geistes (siehe 1. Korinther 6,19), unser Körper ist auch ein Zelt, unser Körper ist sozusagen ein tragbarer, mobiler Tempel Gottes. Der geistliche Fluss fließt also bildlich gesprochen aus dem Zelt heraus und in die Welt hinein.

Praktisch gesehen können das z.B. auch prophetische Proklamationen aus Gottes Gegenwart sein, durch die etwas hervorgesprochen wird. Also von oben nach unten, vom Himmel auf die Erde.

Gott wirkt mit uns zusammen quasi hinter dem Vorhang, wenn wir zum Thron der Gnade hinzutreten (siehe Hebräer 4,16). Gott bringt aus dem Verborgenen heraus Seine Hilfe hervor, und wirkt dabei auch in der natürlichen Welt.

Wir finden das auch nochmal im Psalm 46 ausgedrückt. In Vers 5 geht es ums Auftanken. Und im Vers 11 geht es darum, dass wir inne halten sollen, stille sein sollen, auf Gott schauen und Ihn wirken lassen sollen. Unser Wirken im Verborgenen und Gottes Wirken in der Welt. Und Gott greift ein, Gott kämpft im Sichtbaren für uns, denn darum geht es in diesem Psalm.

Mehr dazu findest Du auch in unserer Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)“ im Abschnitt:
Zusammenfassung von Brautzeit UND Bauzeit: Der Strom Gottes, der in die Welt fließt
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

Das Zelt in der Welt

Das Zelt ist mobil, es ist in der Welt unterwegs. Das hat vielfältige Bedeutungen und Auswirkungen. Wir wollen hier auf drei Bereiche kurz eingehen:

  • Pilgerschaft, Nachfolge
  • Bauzeit
  • Geistliche Wirkung

Pilgerschaft, Nachfolge:

Das Zelt ist mobil. Das drückt unsere Wanderung, Nachfolge und Pilgerschaft mit Gott aus. Wir sind nicht von der Welt, aber dennoch sind wir in der Welt (siehe Johannes 17,14-18).
Wenn wir sagen: „Jesus ist das Zelt“ (siehe Einleitung), dann tragen wir sozusagen mit dem Zelt Jesus und Seine Gegenwart in die Welt. Wir sind Sein Leib. Und Menschen können durch uns in eine Berührung mit Ihm kommen.

Bauzeit:

Aus der Zeit im Zelt und der Brautzeit mit Jesus folgen auch unsere Bauzeit und das Leben in unserer Berufung. Hierfür steht besonders das Offizierszelt, wo wir zugerüstet werden und wo wir Gottes Bau-Pläne empfangen und wo wir uns mit Jesus als dem obersten Heerführer und Chef-Baumeister besprechen.
Hier geht es um bauen in der Welt (Bauzeit) und auch um den Dienst an Menschen.

Geistliche Wirkung:

Wenn wir mit dem Zelt sozusagen Gottes Gegenwart mit uns herumtragen, dann hat das Auswirkungen. Wir tragen sozusagen einen offenen Himmel in der Welt und direkt in die Welt hinein, denn Jesus lebt in uns. Wir haben Christus angezogen, Er ist unsere Abdeckung, Seine Wolke überschattet uns, der geistliche Fluss aus Hesekiel 47 fließt aus uns heraus etc. (siehe dazu auch den vorigen Abschnitt).

Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Zelt und dem himmlischen Thronraum. Man kann auch sagen: Beides überschneidet sich.
Wir können Gott in der himmlischen Welt begegnen (z.B. in Seinem Thronraum). Aber es ist auch wichtig, dass sozusagen Sein Wirken von oben auf die Erde herunterkommt.
Beim Zelt geht es darum, dass sozusagen der Himmel die Erde berührt und der Geist nach außen in die Welt hineinwirkt. Das sehen wir auch im Gebet von Jesus in dem es heißt: „Wie im Himmel, so auf Erden“ (siehe Matthäus 6,10)
Man kann es sich bildlich so wie einen Blitzableiter oder einen Kanal für Gottes Wirken vorstellen. Das Reich Gottes ist in uns und unter uns (siehe Lukas 17,21. Der griechische Urtext kann hier bedeuten „in euch“ und „unter euch“. Das wird nicht in allen Übersetzungen deutlich, Du findest es aber z.B. in den Fußnoten in der Elberfelder Übersetzung). Christus in uns ist die Hoffnung der Herrlichkeit (siehe Kolosser 1,27) und aus unserem Körper fließen geistliche Ströme Lebendigen Wassers (siehe Johannes 7,38).

Gott wirkt durch uns. Und das nicht nur bei bewusster Zeit im Zelt, auch wenn uns diese Zeit mit Ihm helfen kann, das fließen zu lassen.

Ein zusätzliches Bild: Zeltevangelisation

Wir wollen hier den Begriff „Zeltevangelisation“ als Bild auf den Missionsauftrag hin deuten. Das bedeutet jetzt nicht, dass Zeltevangelisationen der einzige Weg sind, um die Menschen dieser Zeit in der Westlichen Welt mit dem Evangelium zu erreichen. Evangelisation kann auf viele verschiedene Arten geschehen. Es gibt viele verschiedene Evangelisations-Arten, weil die Menschen in der Welt und die Christen unterschiedlich sind.

Jesus hat allen Christen den Missionsauftrag gegeben:

„So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.“
(Matthäus 28,19-20 SLT)

Diese Bibelstelle wollen wir jetzt noch weiter auslegen.

„Geht hin …“:

„Zeltevangelisation“ bedeutet hier, dass die Christen zu den Menschen hin kommen, dort wo sie sind, anstatt die Menschen immer nur in Kirchengebäude in Gottesdienste einzuladen bzw. abzuwarten, dass sie von sich aus kommen. „Geht hin …“ bedeutet auch, den Menschen außerhalb vom gewohnten, christlichen Umfeld zu begegnen.
„Zeltevangelisation“ ist eine sehr gute Symbolik für uns. Denn das Zelt ist mobil und dadurch flexibel einsetzbar.

Das hängt auch wieder mit dem Abschnitt „das Zelt in der Welt“ zusammen. Wir tragen das Zelt in die Welt und in der Welt. Und auch wir selbst SIND das Evangelisationszelt. Wir tragen Gottes Gegenwart. Wir tragen die Atmosphäre des Himmels. Wir tragen das Reich Gottes. Und Menschen kommen durch uns in Berührung mit Jesus. Und dadurch trägt das „Zelt“ direkt zur Ernte bei…

Der Begriff „Völker“ (Nationen) kann sich auch auf bestimmte Teile unserer Gesellschaft, Gruppen und Subkulturen beziehen. Der Leib Christi wird jetzt und auch in Zukunft vielfältige und kreative Wege finden müssen, um alle Subkulturen mit dem Evangelium von Jesus Christus zu erreichen. „Zeltevangelisation“ drückt den Teil vom Missionsauftrag sehr gut aus: „Geht hin …“, denn das Zelt kommt sozusagen zu den Menschen hin.

Das Zelt ist sichtbar:

Ein Evangelisationzelt erregt Aufmerksamkeit bei den Menschen der Umgebung. Denk doch einmal an ein Volksfest mit Zelt auf dem Land. Wie weit ist es nachts sichtbar und wie weit hört man es? Die Menschen bekommen das mit und manche werden vom Zelt angezogen. Auch das ist ein Bild für uns, für das geistliche Zelt und für Evangelisation im Allgemeinen.
Eine Stadt auf dem Berg ist weithin sichtbar und kann nicht verborgen bleiben (siehe Matthäus 5,14). Menschen werden angezogen, weil wir Gottes Gegenwart tragen (siehe dazu Jesaja 60,1-3).

Offizierszelt:

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal auf das „Offizierszelt“ eingehen. Gott ist der Herr der Ernte (siehe Lukas 10,2) und Er gibt uns Seine Strategien für die Ernte. Bildlich ausgedrückt geht es um Offiziersbesprechungen mit Jesus.
Und es geht auch darum, die Christen für Evangelisation zuzurüsten, sie zu trainieren, auszubilden, mit Ausrüstung zu versorgen etc. als eine Armee von Erntearbeitern, welche die Verlorenen in dieser Welt in allen Subkulturen effektiv erreichen kann. Jesus will, dass alle Menschen gerettet werden (siehe 1. Timotheus 2,4), also hat Er auch Strategien und Pläne um alle Nationen, Bevölkerungsschichten, Altersgruppen, Subkulturen etc. mit dem Evangelium zu erreichen.
Ein Thema hier können auch Einsatzbesprechungen von „Evangelisations-Teams“ im Offizierszelt sein. Also eine Gruppe von Erntearbeitern, die sich zusammen mit Jesus im Offizierszelt trifft. Hier geht es z.B. um gemeinsame Einsatz-Besprechung, geistliche Ausrüstung und um das Empfangen von Strategien und Kraft von Jesus, dem Herrn der Ernte. Das dient als Vorbereitung für evangelistische Aktivitäten in der Gegenwart Gottes. Und Gott hat das mit jedem Christen vor. Wir haben alle unseren Anteil an der Ernte.

Im nächsten Abschnitt dieser Botschaft möchten wir auf einen Bibelvers eingehen, den wir als prophetische Botschaft bekommen haben.

Die Zeltbahnen bzw. Pflöcke weit machen

Es folgt ein Bibelvers als „Prophetie für die kommende Zeit“. Wir empfinden diesen Vers als sehr wichtig für die kommende Zeit, in die Gott uns alle als Leib reinbewegt. Es geht dabei um die Ausbreitung Seines Reiches auf Erden. Die Seelenernte ist ein wichtiger Teil davon.

„Erweitere den Raum deines Zeltes und dehne die Zeltdecken deiner Wohnungen aus; spare nicht, spanne deine Seile weit aus und befestige deine Pflöcke“
(Jesaja 54,2 SLT)

Gottes Aufforderung, Ermutigung und Herausforderung an Dich

Gott möchte etwas im Physischen bauen, also in dieser Welt. Er ist größer als unsere menschlichen Limitationen/Begrenzungen. Gott ist größer als unser menschliches Denken. Wir dürfen Ihn nicht in unser Denken einzwängen, wir müssen die Zeltbahnen unseres Denkens, Glaubens etc. von Ihm weitmachen lassen.
Bei dem, was Gott bauen will, sollen wir davon in genau der Größe denken, die Gott für die „Ausmaße und Weite des Zeltes“ hat. Wir dürfen mit unserem eigenen Verstand weder größer denken, noch kleiner denken, als Gott darüber denkt.
Und wir müssen glauben, dass Er mehr tun kann, als wir uns mit unserem beschränkten menschlichen Verstand vorstellen können (siehe dazu Epheser 3,20).

Gott ist der Bau-Meister, Er hat den Bau-Plan. Und da stehen auch die Aus-Maße vom Bauprojekt drauf, also wie groß bzw. weit das „Zelt“ sein soll.

Worauf ist Weitmachen der Zeltbahnen bezogen?

  • alle Bedeutungen des Zeltes in dieser Jahresprophetie
  • alle Bereiche des Weiten bzw. Verheißenen Landes
  • welche Bauprojekte Du bauen sollst (Bauzeit)
  • aber gleichzeitig auch das Level Deiner Brautzeit, z.B wieviel Raum Jesus in Deinem Herzen und Leben haben darf
  • Leben in Deiner Berufung
  • es kann aber auch noch weitere Bedeutungen haben …

Gottes Vision empfangen

Im Kontext des Bibelverses Jesaja 54,2 mit dem Weitmachen der Zeltbahnen, den wir am Anfang dieses Abschnittes zitiert haben, geht es um den Neuen Bund, um eine Seelenernte, um ein Wachstum von Gottes Reich, um Wiederherstellung und Transformation.

Wir brauchen Gottes Vision. Daraus können dann auch Seine Leitung folgen und Glauben für Bauzeit/Manifestation/Sichtbarwerden im Physischen.

Das heißt für uns, dass wir unseren Blick nach oben richten und unseren Blickwinkel weit machen lassen. Es bedeutet, dass wir die Dinge so sehen sollen und auch können, wie Gott sie sieht. Wir können zusammen mit Ihm aus der Adlerperspektive quasi mit Blick vom Himmel auf die Erde schauen.

Dazu haben wir in der vorigen Jahresprophetie (2018) sehr viel geschrieben. Besonders in den folgenden Abschnitten findest Du dort viel zur Vision:

  • das Land im Geist sehen (Vision)
  • Vision, Verheißung und Hoffnung bezogen auf das „Weite Land“
  • Adlerperspektive
  • Gottes Verheißungen für uns (das leitet über zu)
  • – – > Möglichkeiten von und mit Gott (und das leitet über zu)
  • – – > Berufung von und mit Gott, die das Reich Gottes auf Erden baut (Bauzeit)

Wir haben diese Bereiche als einzelne Abschnitte bzw. Kapitel in der Jahresprophetie 2018 tiefergehend behandelt und wollen hier auf diese Bereiche nicht weiter eingehen. Du kannst das in der Jahresprophetie 2018 nachlesen. Du findest die Jahresprophetie hier verlinkt:
Prophetie für 2018: „Ausbrechen und Aufbrechen“
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/

Fragen für Dich als praktische Übung

Nimm Dir jetzt noch einmal etwas Zeit um von Gott zu hören, was Er für Dich hat. Es folgen ein paar Fragen zum Thema „Weitmachen der Zeltbahnen“, die Du Gott stellen kannst.

In der Audiodatei bzw. im Video (am Artikelanfang verlinkt) gibt es bei diesen Abschnitten mit den Fragen auch die Möglichkeit, in der Zeit auf Gott zu hören. Es gibt für jede Frage ca. 1 Minute Zeit und wer länger Zeit braucht, kann die Aufnahme solange anhalten.

In welchen Bereichen sollst Du mit Ihm die Zeltbahnen weit machen? Um welche Themen geht es für Dich?
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Was sagt Gott Dir ganz allgemein zum Thema „Weitmachen der Zeltbahnen“?
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Was bedeutet das konkret für Dich die Zeltbahnen weit zu machen? Was ist
Gottes Vision bzw. Plan? Wie soll das Ergebnis aussehen?
Wo soll es hinführen?
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Wie soll das praktisch aussehen, die Zeltbahnen weit zu machen? Wie sollst
Du das mit Ihm zusammen umsetzen, mit welchen Strategien?
Welche nächsten Schritte hat Gott für Dich?
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Reingehen ins Zelt mit praktischer Übung

Jetzt folgt eine praktische Übung, bei der Du bewusst ins Zelt reingehen und Jesus begegnen kannst.

Weitere Hinweise zu Übungen dieser Art findest Du auch hier:
Hinweise zu den Meditationen und Phantasiereisen/Fantasiereisen unserer Internetseite
https://prophetenschule.org/2013/07/29/hinweise-zu-den-christlichen-meditationen-und-phantasiereisen/

Wichtig: Der Weg ist frei durch Jesus, die Tür ist offen, wir haben IMMER Zugang zu Ihm. Und wir sind schon drin (siehe Epheser 2,6).

Es ist keine starre Übung bzw. Technik. Passe sie auch selber für Dich an und finde Deinen eigenen Zugang. Sei dabei offen und bitte den Heiligen Geist, Dich zu leiten. Lade auch Jesus ein, Dir in dieser Übung zu begegnen und bitte Ihn, Dir den Weg zu zeigen, denn Er ist der Weg und Er ist die Tür.

Sei offen für das, was Du dabei mit Deinen geistlichen Sinnen wahrnimmst und was Gott Dir zeigen bzw. sagen möchte. Vielleicht hast Du innere Bilder dabei und hörst auch Gottes Stimme. Vielleicht spürst und fühlst Du auch etwas von Gott dabei.
Was Du wahrnimmst, kannst Du mit Gott besprechen. Bitte den Heiligen Geist, Dich zu leiten. Wenn Du z.B. ein inneres Bild nicht verstehst, dann rede mit dem Heiligen Geist darüber und frage Ihn direkt wegen der Auslegung. Und bitte Ihn auch Dir beim Prüfen zu helfen.

Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte (s. 1. Thessalonicher 5,20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar?, Was „Prüfen bedeutet und Umgang mit Eindrücken.

Die Übung

Finde eine Position, in der Du Dich entspannen kannst, z.B. im Sitzen oder im Liegen. Es hilft, die Augen dabei zu schließen. Vielleicht hilft Dir auch ruhige, christliche Instrumentalmusik, sogenannte „Soaking-Musik“. Wenn Dir Jesus begegnet, dann kannst Du die Audioaufnahme bzw. das Video pausieren und Dir den Abschluss dieser Botschaft später anhören.

Bitte den Heiligen Geist um Seine Hilfe und Leitung.

Jetzt zur Übung:

Stell Dir bewusst vor, dass Du in den Geist gehst. Vielleicht magst Du Dir vorstellen, wie Du innerlich einen Schritt durch eine geistliche Tür hindurch machst und in der geistlichen Welt ankommst.

Stell Dir vor, wie Du auf einer grünen Wiese in der geistlichen Welt ankommst. Und Du denkst an die Grünen Auen in Psalm 23. Und Du weißt, dass Dir der Gute Hirte Jesus Christus hier begegnen wird.

Du kommst mit Deinen Sinnen an diesem geistlichen Ort an. Es ist ein blauer Himmel und die Sonne scheint über der Wiese. Du atmest die angenehme Luft und fühlst Dich erfrischt und lebendig. Hier empfindest Du einen tiefen, geradezu himmlischen Frieden. Du entspannst Dich an diesem Ort.

Du schaust Dich um und siehst ein Zelt auf der grünen Wiese, nicht weit von Dir. Und Du weißt, dass dieses Zelt ein Ort ist, den Gott für Dich persönlich bereitet hat und wo Er Dir persönlich begegnen will.

Du näherst Dich dem Zelt. Es ist ein einladendes Zelt, und der Eingang ist offen. Wie sieht es für Dich persönlich aus?

Du siehst, wie Jesus Christus aus der Zelt-Tür tritt und auf Dich zukommt. Er winkt Dir einladend zu und ruft Dir zu: „Komm her zu mir!“

Jesus begrüßt Dich herzlich und umarmt Dich. Er freut sich, dass Du zu Ihm gekommen bist. Und Du spürst Seine Liebe und Annahme.

Jesus lädt Dich ein, mit Ihm ins Zelt zu kommen. Sei nun offen für das, was Jesus jetzt für Dich hat. Wir wollen in dieser Übung keine weiteren Vorgaben machen oder Ähnliches. Genieß die Zeit im Zelt mit Gott und lass Ihn wirken.

Jetzt folgt noch eine kurze Zeit der Stille. Bitte halte jetzt die Audioaufnahme bzw. das Video an und nimm Dir Zeit im Zelt für eine Begegnung mit Jesus. Du kannst Dir den Abschluss dieses Artikels später zuende anhören.

Wir hoffen, dass Du eine tiefe und erfüllende Begegnung mit Jesus im Zelt hattest. Du kannst diese Übung gerne wiederholen. Du kannst und sollst natürlich auch direkt zu Jesus kommen, auch ohne die Hilfe dieser Audio-Übung.
Bedenke, dass es eine geistliche Übung ist. Das bedeutet auch, dass es einem mit der Zeit leichter fällt, die geistlichen Sinne auf Jesus auszurichten, wahrzunehmen und zu empfangen. Es wird also durch die Übung immer leichter, bewusst ins Zelt reinzugehen und mit Gott Zeit im Zelt zu verbringen.

Wir kommen nun zum Abschluss dieser Jahresprophetie. Es folgen noch weiterführende Links und danach allgemeine Hinweise zum Abschluss.

Weiterführende Links zum Thema dieser Botschaft

Wichtig ist, dass Du das für Dich angenommen hast, was Jesus am Kreuz für Dich getan hat. Mehr dazu findest Du hier:
Jesus persönlich erleben!
https://prophetenschule.org/jesus-persoenlich-erleben/

Hier findest Du mehr zu Geistestaufe, auch ein Gebet, das Dir hilft die Taufe im Heiligen Geist zu empfangen:
https://prophetenschule.org/geistestaufe-sprachengebet/

Ein Artikel über Deinen Zugang zum himmlischen Thronraum:
Christi Himmelfahrt ist Deine Himmelfahrt
https://prophetenschule.org/2019/05/30/christi-himmelfahrt-ist-deine-himmelfahrt/

Weitere Hinweise zur praktischen Übung „Reingehen ins Zelt“ findest Du hier:
Hinweise zu den Meditationen und Phantasiereisen/Fantasiereisen unserer Internetseite
https://prophetenschule.org/2013/07/29/hinweise-zu-den-christlichen-meditationen-und-phantasiereisen/

Weitere Übungen dieser Art findest Du hier zusammengestellt:
Phantasiereisen/Fantasiereisen und Meditation/Meditationen (mp3 Downloads, kostenlose Audiodateien)
https://prophetenschule.org/phantasiereisen-meditationen-kostenlose-mp3-downloads/

Zum Thema Auftanken, sich vom Heiligen Geist erfüllen lassen und von Ihm trinken:
Wie Du Dich immer wieder vom Heiligen Geist erfüllen lassen kannst
https://prophetenschule.org/2016/05/16/wie-du-dich-immer-wieder-vom-heiligen-geist-erfullen-lassen-kannst/

Lehre zum Thema Soaking:
Soaking: Eintauchen in Gottes Liebe
https://prophetenschule.org/soaking/

Soaking-Musik (mp3, christliche Audiodateien kostenlos)
https://prophetenschule.org/soaking-musik-mp3-christliche-audiodateien-kostenlos/

Was ist Sprachengesang/Zungengesang?
https://prophetenschule.org/2012/11/27/was-ist-sprachengesang/

Ein Artikel über das Aufbrechen zur Ermutigung, Neues zu wagen:
https://prophetenschule.org/2012/08/04/aufbrechen/

Ein prophetisches Lied zum Thema Landeinnahme:
https://prophetenschule.org/2013/07/09/warte-nicht-langer-geh-mutig-voran-mein-pionier-prophetisches-lied/

Du findest viele hilfreiche Abschnitte, z.B. zu Deiner Beziehung zu Jesus und zum Bauen im Weiten Land, auch in unserer Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)“
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

„Der Plan des Feindes vs. Gottes Plan“:
https://prophetenschule.org/2012/09/27/der-plan-des-feindes-vs-der-plan-gottes-fur-dein-leben/

Hier findest Du unser kostenloses E-Book, das Dir hilft, Deine eigene Berufung zu entdecken:
https://prophetenschule.org/2014/02/10/entdecke-gottes-berufung-fuer-dein-leben-kostenloses-e-book/

Hier gibt es das Textdokument zum Thema Berufung auf Englisch:
Discover God’s Calling On Your Life! (Free E-Book)
https://prophetenschule.org/2014/03/30/e-book-calling/

Mehr Input zum Thema Berufung findest Du auch in unserer Themenreihe zu Berufung: https://prophetenschule.org/themenreihe-berufung/

Mehr zum Thema Identität findest Du hier:
https://prophetenschule.org/2015/04/21/9-identitat-dein-tun-folgt-aus-deinem-sein-mini-input-zur-lehreinheit-lebe-in-deiner-berufung/

Mehr zum Thema geistliche Kämpfe:
https://prophetenschule.org/2014/11/18/12-geistliche-kampfe-mini-input-zur-lehreinheit-lebe-in-deiner-berufung/

Mit dem Sprachengebet schwere Zeiten durchstehen
https://prophetenschule.org/2019/08/04/mit-dem-sprachengebet-schwere-zeiten-durchstehen/

Was ist der Unterschied zwischen Bekehrung und Geistestaufe? (Eine bildliche Erklärung)
https://prophetenschule.org/2012/05/26/was-ist-der-unterschied-zwischen-bekehrung-und-geistestaufe-eine-bildliche-erklarung/

Hier findest Du weitere Beiträge zum Thema Heiliger Geist, Geistesgaben etc.
Das Wirken des Heiligen Geistes (Geistesgaben etc.)
https://prophetenschule.org/wirken-des-heiligen-geistes-mp3-christliche-audiodateien-kostenlos/

Übersicht der Artikel zum Thema Gottes Reden / Gottes Stimme wahrnehmen
Übersicht: Lehre über Prophetie und Gottes Reden
https://prophetenschule.org/ubersicht-lehre-uber-prophetie/

Die Artikel mit den Jahresprophetien der letzten 5 Jahre

Abschluss

  • Bitte prüfe diese Botschaft für Dich persönlich! Frage Gott, was davon für Dich dran ist
  • Wenn Du Eindrücke zum Neuen Jahr bekommen hast, dann kannst Du diese gerne als Kommentar unter diesen Artikel stellen! So können wir die Eindrücke zusammentragen. Weil jeder Stückwerk erkennt (s. 1. Korinther 13,9). Bestimmt ergänzt sich einiges, es können aber auch Eindrücke zu einem anderen Thema (zum neuen Jahr) kommen.
    Wenn Du etwas von Gott zum Weitergeben bekommen hast, halte es nicht zurück – teile es doch dann gerne mit, so dass wir uns gegenseitig ermutigen und helfen können.

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Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte (s. 1. Thessalonicher 5,20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar?, Was „Prüfen bedeutet und Umgang mit Eindrücken.

Zeit im Zelt Prophetie für 2019

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Die vergangenen und kommenden 12 Monate (Übung)

 03:11 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

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12 rote Rosen und was sie mit dem vergangenen und dem neuen Jahr zu tun haben…

Ende 2012 schenkte mir mein Mann einen Strauß rote Rosen. Mir fiel auf, dass es 12 rote Rosen waren – wie passend zum Jahresende!
Jede einzelne Rose stand für mich symbolisch für einen der vergangenen, aber auch für die noch kommenden Monate.

 

Und dann kam mir die Idee für diese Übung:

Nimm Dir doch etwas Zeit und schreibe auf ein leeres Blatt Papier die Jahreszahl des vergangenen Jahres und darunter untereinander: Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember.
Lass dazwischen immer etwas Platz.
Dann schreibst Du die Jahreszahl des kommenden Jahres auf und darunter wieder die 12 Monate mit etwas Abstand dazwischen.

Jetzt gehst Du jeden einzelnen Monat des vergangenen Jahres durch… IMG_1445

… was war in diesem Monat geschehen?
… wie und worüber hat Gott zu Dir in diesem Monat gesprochen?
… sind in dem Monat schon Zusagen, Prophetien etc. wahr geworden?

Schreibe das alles darunter.
Ganz bestimmt wirst Du erstaunt sein, wie Gott Dich durch das vergangene Jahr getragen hat. Wenn Du Seinen Schutz, Seine Versorgung, Zusagen etc. erfahren hast – dann danke Ihm!
Und wenn Dir etwas Negatives erfahren ist, leg es in Seine Hände.

 

Und dann fragst Du Gott zu den kommenden Monaten…

… was möchte Gott in diesem Monat mit Dir tun?
… was hat Er für Dich vorbereitet?
… womit möchte Er Dich in dem Monat beschenken?
… wovor will Er Dich evtl. warnen?

Weiteres dazu:

 

Sei gesegnet und behütet an jedem Tag!

Danke Gott für die „Rosen“… denn jeder Tag Deines Lebens ist kostbar!


 Ähnliche prophetische Übungen wie diese zum Neuen Jahr findest Du unter:


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Ermutigung für Neue im Prophetischen

08:00 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Ein Leser hatte mir geschrieben:
(Ich gebe es gekürzt wieder)

„Ich bin neu im Prophetischen. Und Vieles weiß ich nicht sicher einzuordnen. Seit einiger Zeit kann ich dauernd mit Gott reden. Das ist eigentlich ganz schön. Aber es ist gerade für mich auch anstrengend.

Ich wünsche mir eine biblische Klarheit im Bereich Prophetie. Ich habe gerade mit vielen Angriffen zu kämpfen.
Meine prophetische Gabe beschränkt sich momentan auf zwei Arten. Die eine ist eine Art diktieren. Ich bitte Gott für eine Prophetie für einen Menschen. Wenn er sie geben will, höre ich in Gedanken so in etwa wie ein Text vorgelesen wird. Meistens schreibe ich das dann auf. Aber ich kann denselben Text auch mehrmals bekommen. Zum Beispiel, wenn ein Teil des Textes verloren gegangen ist. Dann erlebe ich gerade eine besondere Art mit Gott zu reden. Zum Beispiel in Gesprächen mit Menschen bekomme ich Worte der Erkenntnis und der Weisheit.

Außerdem kann ich jederzeit persönlich mit ihm reden.
Allerdings gibt es da das Problem, dass ich alles sofort prüfen muss. Ich kann die Stimme von meiner Seele, anderen Geistern und Gott nicht leicht unterscheiden. Das ist so schwierig. Und ich muss manche Sachen sogar mehrmals prüfen. Es funktioniert nur, wenn ich dabei auf Jesus ausgerichtet bin.

Ich weiß, Du hast viel zu tun. Aber Du hast mal auf deiner Seite geschrieben, dass Du Leuten helfen willst, in ihre Berufung reinzuwachsen. Und gerade da brauche ich Hilfe und Stärkung von einem anderen prophetisch begabten Menschen.“

New Path

 

Antwort:

Es freut mich, dass Du Dich auf den Weg gemacht hast, Gottes Stimme für Dich persönlich kennenzulernen.
Ja, „aller Anfang ist schwer“ heißt es. Gerade im Prophetischen…
Aber ich will Dich ermutigen: Es ist normal, dass es Dir am Anfang noch schwer fällt, die „Stimmen“ unterscheiden zu können. Für mich war es auch ganz neu, als ich Gott plötzlich sehr klar in meinen Gedanken hörte und Bilder und Visionen vermehrt bekam. Das muss man alles lernen, zu unterscheiden. Nach und nach wird Dir das leichter fallen, keine Sorge. Es ist eine Frage der Übung.

Du machst es schon ganz richtig, dass Du Dir Zeit nimmst, Seine Stimme besser zu erkennen und Ihm zuzuhören.
Das ist etwas Persönliches zwischen Dir und Ihm: Er ist der gute Hirte und Du bist Sein Schaf, das Ihm folgt. Seine Stimme wird Dir immer vertrauter werden. Du wirst Seine Stimme auch besser erkennen, je mehr Du Ihn (Sein Wesen, Seine Person, Sein Charakter) kennenlernst. Wie gesagt: Eine Frage der Zeit und der Übung…

Das Beste, was ich Dir also raten kann:
Verbringe Zeit mit JESUS. Lerne Ihn immer mehr kennen, indem Du wie Maria (vgl. Lukas 10, 38-42) zu Seinen Füßen sitzt und Ihm zuhörst.
Dadurch findest Du auch heraus, auf welche Art Er zu Dir spricht. Du hast ja schon geschrieben, dass Du Ihn durch zwei Arten am Besten hörst: Durch Worte, die Er Dir gedanklich diktiert und durch spezielle Worte (der Weisheit und Erkenntnis), die Er Dir für andere Menschen gibt.

Das ist schon super, dass Du das „herausgefunden“ hast. Und dann machst Du genau damit weiter: Indem Du darin lernst, sicherer zu werden. Es kann auch sein, dass Er noch anders zu Dir reden wird, vielleicht durch innere Bilder. Aber achte einfach darauf, wie es bei Dir persönlich ist.

Ich empfehle Dir auch die prophetischen Übungen.

Aber gerade für Anfänger ist dabei wichtig: Versuche nicht alle prophetischen Übungen auf einmal umzusetzen. Fange am Besten damit an, dass Du in der Art prophetisch dienst, die für Dich zunächst am einfachsten ist. Das heißt: Mach so weiter, wie Du merkst, dass Gott zu Dir persönlich spricht.
Und wenn Du mit der Zeit darin sicherer geworden bist, kannst Du auch etwas Neues versuchen. Beispiel: Wenn Du am Anfang Gottes Stimme „nur“ gedanklich hörst, dann bleib dabei. Versuche dann nicht auf Krampf, Bilder und Visionen zu erwarten. Es kann sein, dass Er mit der Zeit auch auf andere Arten zu Dir spricht. Und falls nicht: Bleib einfach offen für Ihn und sei dankbar für das, was Er Dir gibt!

Eine gute prophetische Übung für Anfänger:
Bete prophetisch für andere! So lernst Du, von Dir selbst wegzusehen und kannst Dir außerdem auch Rückmeldungen einholen.
Mehr dazu: Bete prophetisch und erhalte Rückmeldung!

Außerdem: Wenn Du vor Ort die Möglichkeit hast, prophetisch zu dienen, dann nutze das.
Zum Beispiel in einem Hauskreis, einer Gemeinde oder in einem prophetischen Seminar. Gerade prophetische Seminare, in denen Christen die Gabe der Prophetie üben können, sind gut für den Anfang. Vielleicht wirst Du in diesem Verzeichnis fündig oder trägst Dich in der Leser-Kontaktbörse ein.

Vielleicht ermutigt Dich auch mein persönlicher Bericht, wie ich zu JESUS und dann ins Prophetische gekommen bin.

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Hier noch ein ermutigender Text:

Aufbrechen…

Ich habe mich entschieden, diesen Weg zu gehen.
Das Unbekannte reizt mich, ich weiß nicht, was sich hinter der nächsten Ecke verbirgt.

“Aller Anfang ist schwer.” Das sagen die anderen. Sie wollen mir damit Mut machen, nicht gleich am Anfang aufzugeben.

Ich bin froh, dass ich aufbrechen kann.
Das, was hinter mir liegt, belastet mich jetzt nicht. Abschied nehmen fällt leicht, wenn ich neue Erfahrungen sammeln kann.

Wem werde ich auf meinem Weg begegnen? Wer wird mit mir gehen?
Es ist gut zu wissen, dass andere diesen Weg auch schon gegangen sind. Das macht es mir leichter.

Der Weg gleicht keinem Trampelpfad, auf dem man sich bedenkenlos vorwärts treiben lässt.

“Geh nicht nur die glatten Straßen, geh Wege, die noch niemand ging, damit Du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.” Dieses Wort gefällt mir. Es soll mich begleiten, gerade dann, wenn ich nicht so gut vorankomme.

Hoffentlich werde ich nicht ungeduldig, wenn das Ziel mir in weite Ferne gerückt scheint.

Werde ich durchhalten, oder geht mir die Kraft aus? Habe ich das Nötige für meine Wanderung dabei, kann ich unterwegs einkehren und Rast machen? Fragen über Fragen.

Der Weg liegt vor mir. Ich trete nicht mehr auf der Stelle, ich gehe los…

(Text: siehe Artikel)

Jesus ist der Weg

Hier nochmal alle Artikel, die Dir helfen können, zur Übersicht:

 

Persönliche Berichte:

 

Und ein prophetisches Lied für Pioniere im Glauben:

Gott segne Dich!

Julia

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Was sind Worte der Erkenntnis?

 08:48 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Falls Du die mp3-Datei nicht abspielen kannst, kannst Du sie mit diesem kostenlosen Programm in ein anderes Dateiformat umwandeln.

Stell Dir vor, Du verlierst Deinen Hausschlüssel und Du suchst ihn überall. Du suchst im gesamten Haus und der Schlüssel bleibt unauffindbar. Bis Du auf die Idee kommst, GOTT zu fragen! Und plötzlich bekommst Du den Eindruck: Der Schlüssel liegt im Garten unter dem Kirschbaum. Du bist erst verwundert, aber schaust nach… Und tatsächlich: Da liegt der Schlüssel!

Dieser Eindruck war ein Wort der Erkenntnis.

Ein „Wort der Erkenntnis“ ist eine Gabe des HEILIGEN GEISTES, die in 1. Korinther 12, 8 erwähnt wird.

Diese Worte der Erkenntnis sind vom HEILIGEN GEIST eingegebene Informationen, die man vorher aus dem Natürlichen nicht wusste. Dies kann zum Beispiel das Wort einer Krankheit sein, wodurch Du weißt, dass GOTT einen anwesenden Menschen mit dieser Krankheit heilen will. Beispielsweise hörst Du in einer Versammlung gedanklich „Kopfschmerzen“ und fragst daraufhin: „Leidet hier vielleicht jemand unter Kopfschmerzen?“ Wenn sich Personen melden, kannst Du für diese beten bzw. ihnen die Hände auflegen, sodass sie gesund werden (vgl. Markus 16, 18).

Doch Worte der Erkenntnis sind nicht nur Krankheiten, die offenbart werden. Dazu gehören alle Informationen, welche Dir der GEIST GOTTES offenbart und die Du selbst nicht wissen konntest. Dazu gehören zum Beispiel: Der Name der Person, ihr Beruf oder ein bestimmtes Interesse. Und Worte der Erkenntnis können auch Informationen zu einem bestimmten Ort sein, wo Du etwas Verlorenes wiederfindest, wie ich am Anfang geschrieben hatte.

Auch in der Bibel findest Du Beispiele zu Worten der Erkenntnis. Ähnlich wie mit einem verlorenen Schlüssel war es zum Beispiel mit dem Vater von Saul, der seine Eselinnen verlor (vgl. 1. Samuel 9). Er bat Saul und einen seiner Knechte, die Eselinnen zu suchen. Sie machten sich auf die Suche, aber konnten die Tiere einfach nicht finden. Sie wollten schon wieder nach Hause gehen, als sie in einer Stadt erfuhren, dass dort ein „Seher“ (Prophet) sei. Und zwar der Prophet Samuel. GOTT hatte ihm aber schon vorher Informationen über Saul gegeben, unter anderem über die verloren gegangenen Eselinnen. Und sie stellten noch nicht einmal ihre Frage, da sagte er schon zu Saul: „Um die Eselinnen aber, die Dir vor drei Tagen verlorengegangen sind, sorge Dich nicht; denn sie sind gefunden!“ (vgl. 1. Samuel 9, 20)

WICHTIG:
Egal um welche Informationen es sich handelt: Wenn GOTT etwas offenbart, dann hat das immer einen bestimmten Grund! Wenn Er z.B. eine Krankheit offenbart, dann mit dem Zweck, dass Er den Menschen mit dieser Krankheit heilen will. Und wenn Er ein persönliches Interesse oder eine Eigenschaft einer Person offenbart, dann meistens, um diesem Menschen zu sagen: „Schau wie wichtig Du mir bist! Ich weiß alles über Dich. Selbst die Haare auf Deinem Kopf habe ich gezählt.“ (vgl. Matthäus 10, 30-31; Psalm 139)
(Frage also GOTT auch, ob Er Dir eine Botschaft zu der Information gibt. Falls nicht hilft es auch, diese Person einfach zu fragen, ob sie damit etwas anfangen kann.)

Wenn GOTT es so führt, kann man auch Ungläubigen mit Worten der Erkenntnis dienen. Und sie können nicht leugnen, dass es sich um etwas Übernatürliches handeln muss. Meistens fragen sie dann: „Woher weißt Du das?“ Und Du kommst mit ihnen leicht ins Gespräch über JESUS.

In den prophetischen Botschaften, die ich für Menschen empfange, empfange ich auch hin und wieder Worte der Erkenntnis. Und dann gebe ich diese Informationen, wie andere Eindrücke auch, an die Person weiter. Wenn ich bekommen habe, dass sie mit „Selbstzweifeln“ zu kämpfen hat, dann frage ich sie: „Zweifelst Du manchmal an Dir selbst?“ Und wenn sie bejaht, gebe ich ihr das weiter, was GOTT damit tun möchte. Zum Beispiel: „Gib GOTT all Deine Selbstzweifel. Du musst nicht an Dir zweifeln, denn Er zweifelt auch nicht an Dir!“

 Wichtig ist dabei also auch, dass Worte der Erkenntnis nicht nur als bloße Information dienen, sondern daraufhin auch eine Handlung oder Botschaft folgen sollte. Wie schon gesagt: Es hat immer einen Zweck, wenn GOTT etwas offenbart.

Ich möchte Dir gerne noch erklären, auf welche Art Du Worte der Erkenntnis empfangen kannst. Und zwar dachte ich selbst am Anfang, dass Worte der Erkenntnis nur „Worte“ seien, so wie man GOTTES Stimme gedanklich hören kann. Bald merkte ich aber, dass diese Informationen nicht nur als gedanklich hörbare Worte, sondern auch als als Bild,Vision oder sogar als Empfindung (z.B. als ein Gefühl) auftreten können. Bei mir ist es so, dass ich Eindrücke meistens visuell empfange. Auch Worte der Erkenntnis sehe ich hauptsächlich als Bild oder Vision. Wenn eine Person Probleme mit einem anderen Menschen hat und diesem vergeben sollte, sehe ich zum Beispiel zwei streitende Menschen in einer Vision. Oder ich sehe das Wort „Streit“ oder „Unvergebenheit“. In etwa so, als würden die Worte vor mir im Raum schweben. Oder ich sehe die Worte kurz im Innern vor mir.

Worte der Erkenntnis können also auf ganz unterschiedliche Art empfangen werden.

Praktisch

Wenn Du in Worten der Erkenntnis dienen möchtest, bitte den HEILIGEN GEIST, Dich in diesem Bereich zu gebrauchen. Dies kann in einer christlichen Versammlung, aber auch im Einkaufszentrum oder auf Deiner Arbeit sein.

An dieser Stelle möchte ich Dir einen guten Buch-Tipp geben: In seinem Buch „Schatzsuche im Erntefeld“ beschreibt Kevin Dedmon spannende Zeugnisse von Christen, welche in Worten der Erkenntnis anderen Menschen gedient haben. Er beschreibt auch einige Zeugnisse von seinen eigenen Erfahrungen und macht dem Leser Mut, sich selbst nach Worten der Erkenntnis auszustrecken. In seinem Buch schreibt er:

 „Die Sicherheit, «Worte der Erkenntnis» zu erhalten und sie aktiv einzusetzen, entsteht durch:

1) das Lernen, an dieses «neue» Denken angeschlossen zu sein, die Gesinnung CHRISTI2

2) wie bei Samuel (Anm. d. Autorin: vgl. 1. Samuel 3, 1-21), im Lernprozess zu erkennen, dass mein Hören tatsächlich das Reden von GOTT ist

3) ein Risiko einzugehen, um herauszufinden, ob das, was Sie gehört haben, den Menschen grundsätzlich weiterhilft“ *

 Und damit möchte ich Dich auch ermutigen: Traue Dich und setze ein, was der HEILIGE GEIST Dir gibt und aufzeigt!

Du wirst erstaunt sein, wie ein Mensch durch einen einzigen Hinweis, den GOTT Dir offenbart, berührt wird. Ein Mensch kann dadurch geheilt werden oder bekehrt sich zu JESUS.
Also sei nicht entmutigt, falls jemand mal mit einem Wort der Erkenntnis nichts anfangen kann. Es ist richtig, dass Du im Glauben „auf das Wasser“ getreten bist und GOTT sieht Dein Herz.

(* =Zitat von Kevin Dedmon, „Schatzsuche im Erntefeld“, Verlag Gottfried Bernard Solingen, 2008, S. 58f.)


Weitere Artikel über oder mit Worten der Erkenntnis:


 

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