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Prophetische Übung: Empfange Gottes Strategien im Offizierszelt

In diesem Artikel findest Du eine geistliche bzw. prophetische Übung. Du kannst eine Begegnung mit Gott haben und Seinen Frieden empfangen. In der Übung findest Du Fragen, die Du Gott stellen kannst zu Seinen Plänen und zu Seinen Strategien.

Diese Übung wurde aus  dem Abschnitt: „Besprechung mit dem General (Offizierszelt im Heerlager)“ unserer Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt“ entwickelt, die Übung ist so nicht in der Jahresprophetie enthalten.

Diese Übung ist auch wichtig für die Zukunft, sie ist nicht nur auf das Jahr 2019 bezogen.

 

Du kannst Dir diese Botschaft und Übung auch anhören:

28 Min. [Download mp3] (Dateigröße: 22 MB) [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Dieser Artikel ist eine wichtige Hilfe für den Leib Christi. Es ist sehr wichtig für uns alle, dass wir Gottes Pläne kennen für unser Leben, für unser Umfeld bzw. für unseren Einflussbereich. Und dass wir in Gottes Plänen leben und sie auf Erden mit Ihm zusammen umsetzen (Bauzeit). Und das bedeutet auch, dass wir Gottes Strategien anwenden. Das gilt ganz besonders für christliche Dienste.

Wir haben deshalb hierzu nochmal eine Übung mit erweiterten Fragen und einer überarbeiteten Einleitung als eigenständigen Artikel veröffentlicht.
Mehr zur Bedeutung des Offizierszelts und Heerlagers kannst Du gerne auch in der Botschaft für 2019: „Zeit im Zelt“ nachlesen.

Empfange Gottes Strategien im Offizierszelt

Wir möchten das Thema bildlich ausdrücken: Es geht um ein „Offizierszelt“ im Heerlager, also im Zeltlager einer Armee.

Für uns persönlich passt dazu am besten das Bild von einem Heerlager einer mittelalterlichen Armee mit bunten Zelten, wehenden Fahnen etc. Das Heerlager der Armee besteht sozusagen aus vielen einzelnen Zelten und ist in der Nähe des Schlachtfeldes.
Das „Offizierszelt“ ist auch ein Rückzugsort für Krieger/innen, denn dort sind wir zusammen mit Jesus Christus, mit dem höchsten Offizier, mit dem Herrn der Heerscharen.

 

Wir haben zum Thema Strategien und Pläne diese Bibelverse bekommen (Hervorhebungen von uns):

„Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise;
und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse.
Darum seid nicht unverständig, sondern seid verständig, was der Wille des Herrn ist!“
(Epheser 5,15-17 SLT)

„Wandelt in Weisheit denen gegenüber, die außerhalb [der Gemeinde] sind,
und kauft die Zeit aus!“
(Kolosser 4,5 SLT)

Frieden finden im Offizierszelt

Wegen den „bösen Tagen“ (siehe Epheser 5,15-17) ist es so wichtig, dass wir Gottes Pläne und Strategien kennen. Und diese können wir mit Jesus direkt besprechen.

Im „Offizierszelt“ haben wir eine persönliche Begegnung mit Jesus Christus. Er ist bildlich gesprochen der höchste Offizier. Deshalb haben wir sozusagen eine Besprechung mit dem obersten Heerführer, dem Heer-Meister, unserem General, mit dem Herrn der Heerscharen, mit dem Herrn der Herrn und dem König der Könige.

Mit Ihm finden wir im Offizierszelt Ruhe von den Kämpfen, Schlachten und auch von falschem Aktionismus.

In Seinem Frieden kommen wir erstmal im Zelt an und sortieren erstmal. Auch darum geht es in dieser Übung. Wir sortieren uns sozusagen selbst, unsere Gedanken, unsere Ideen, unsere eigenen Pläne etc.

Draußen ist man in Kämpfen, auf dem Schlachtfeld, im Alltag, auf der Baustelle etc. Manchmal bedeutet das, dass man selbst dauernd am Rennen ist, man macht und tut. Man ist auf verschiedenen Wegen unterwegs, man ist beschäftigt, man ist IN DEN DINGEN. Manches davon sind richtige Dinge, die Gott für uns hat. Aber manches können auch falsche Dinge sein, Ablenkungen, eigene Gedanken, eigene Ideen und eigene Wege.

Der Trubel auf dem Schlachtfeld, auf der Baustelle bzw. im Alltag kann einem schon mal den klaren Blick verstellen, sodass man evtl. manchmal auch den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.
Deswegen brauchen wir oft erstmal einen Rückzug ins Zelt und eine Begegnung mit Gott, auch um unseren Kopf wieder frei zu bekommen. Und um den Blick auf Jesus zu richten. Denn Er sieht den ganzen Plan, Er hat die ganze Vision im Blick. Und dann können wir in der Ruhe Gottes und in Seinem Frieden die Dinge mit Ihm besprechen und sortieren.

Übung zu Gottes Strategien und Plänen

Nochmal als Bild dargestellt: Jesus ist der Heerführer bzw. Heer-Meister. Er ist der oberste General, Er ist der Herr der Herren, Er ist der König der Könige. Wir breiten bildlich gesprochen unsere Pläne vor Ihm auf dem Tisch im Offizierszelt aus. Und wir besprechen mit Ihm diese Pläne. Dazu findest Du in der Übung einige Fragen, die Du Gott stellen kannst.
Schreibe Dir Seine Antworten bzw. Sein Reden an Dich bitte auf.

Jetzt folgt die Übung. wir beginnen mit einer kurzen Zeit, in der Du bei Gott ankommen kannst und Frieden finden kannst. Danach gehen wir über zu den Fragen, die Du Gott stellen kannst. Wir wollen diese Übung mit einem Bibelvers einleiten, wo Jesus sagt:

„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen!“
(Matthäus 11,28-29 SLT)

Nimm Dir jetzt Zeit, um Jesus zu begegnen. Wenn Du magst, kannst Du bei einzelnen Abschnitten auch die Audioaufnahme anhalten, wenn Du länger Zeit brauchst.

Gehe im Geist in Seine Gegenwart.

Komm bei Jesus an und sag Ihm, was Du für Ihn empfindest.

Wie begegnet Er Dir?

Sagt Er Dir jetzt etwas?

Lege jetzt alles in Seine Hände, was Dich belastet.

Gib es bei Ihm ab.

Gib Ihm alles hin, was Dir durch den Kopf geht.

Schaue auf Jesus. Dabei kannst Du Deine Gedanken loslassen und Deinen Kopf frei bekommen.

Empfange Seinen Frieden.

Was empfindest Du in Seiner Nähe?

Gibt es jetzt noch etwas, was Jesus Dir persönlich sagen möchte, ehe wir zu den Fragen kommen?

Du kannst die Aufnahme bzw. das Video anhalten und Dir jetzt noch Zeit für Ihn nehmen.

Wenn Er Dir etwas gesagt hast, dann kannst Du es Dir gerne aufschreiben.

 

Nun zu den Fragen.

Fragen zu Gottes Strategien und Plänen

In der Audiodatei bzw. im Video (am Artikelanfang verlinkt) gibt es bei diesen Abschnitten mit den Fragen auch die Möglichkeit, in der Zeit auf Gott zu hören. Es gibt für jede Frage ca. 1 Minute Zeit und wer länger Zeit braucht, kann die Aufnahme solange anhalten.

Welche Pläne hat Gott für Dich? Und welche Pläne sind JETZT für Dich dran?

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Was sind Seine Schlachten, in die Er Dich führt?
Welche Riesen sollst Du jetzt bezwingen?

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Welche Berufung hat Er für Dein Leben?

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Welche Bauprojekte hat Er für Dich?

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Welchen Teil des „Weiten bzw. Verheißenen Landes“ sollst Du jetzt mit Ihm einnehmen?

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Welche Wege leitet Er Dich?

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Du kannst jetzt Deine eigenen Pläne und Ideen vor Gott ausbreiten und Ihn fragen, was Er dazu sagt.
Was hat Er für Dich? Und welche Deiner eigenen Pläne nimmt Er weg?

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Wo will Gott evtl. eigenen (manchmal fleischlichen) Aktionismus beenden?
Wo will Gott evtl. falschen Eifer beenden?

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Wo bist Du evtl. auf falschen Wegen unterwegs? Wo lässt Du Dich
vom Wesentlichen ablenken?

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Welche konkreten Strategien zur Umsetzung Seiner Pläne will Gott Dir jetzt geben?

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Wie will Gott bzw. Jesus Christus bzw. der Heilige Geist Dir unterwegs und in den
Bauprojekten und Schlachten begegnen?

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Du kannst Dir jetzt auch noch Zeit nehmen und Gott weitere Fragen stellen. Halte die Audioaufnahme solange an.

Abschluss

Besonders in unseren Jahresprophetien 2017, 2018 und 2019 findest Du sehr viel hilfreichen Input zu diesen Themen. Denn wir haben zu den Eindrücken jeweils sehr viel Lehre bzw. Auslegung geschrieben und als kostenlose E-Books veröffentlicht.
Bitte schaue Dir die Inhaltsverzeichnisse der Jahresprophetien an. Du kannst Dich in die Themen-Bereiche, die Dich ansprechen, tiefer reinlesen.
Du findest in den Botschaften auch weitere Übungen dieser Art mit Fragen, die Du mit Gott zusammen besprechen kannst.

 

Mehr zum Thema Strategien, Heerlager und Offizierszelt findest Du auch in unserer
Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt“:
https://prophetenschule.org/2019/12/12/prophetie-fuer-2019/

Mehr zu den Themen Vision, Landeinnahme und Bauen im „Weiten bzw. Verheißenen Land“ findest Du auch in unserer
Prophetie für 2018: „Ausbrechen und Aufbrechen“:
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/

Mehr zu z.B. Deiner Beziehung zu Jesus, zu Seinen Bau-Plänen und zum Bauen allgemein findest Du auch in unserer
Prophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)“:
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

Hier findest Du unser kostenloses E-Book, das Dir hilft, Deine eigene Berufung zu entdecken:
https://prophetenschule.org/2014/02/10/entdecke-gottes-berufung-fuer-dein-leben-kostenloses-e-book/

„Der Plan des Feindes vs. Gottes Plan“:
https://prophetenschule.org/2012/09/27/der-plan-des-feindes-vs-der-plan-gottes-fur-dein-leben/

Mehr zum Thema geistliche Kämpfe:
https://prophetenschule.org/2014/11/18/12-geistliche-kampfe-mini-input-zur-lehreinheit-lebe-in-deiner-berufung/

Übersicht der Artikel zum Thema Gottes Reden / Gottes Stimme wahrnehmen
Übersicht: Lehre über Prophetie und Gottes Reden:
https://prophetenschule.org/ubersicht-lehre-uber-prophetie/

 

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Prophetische Übung: „Mache Dein Zelt weit!“

15 Min. [Download mp3] (Dateigröße: 13 MB) [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

 

 

Diese Übung und der Input sind ein Ausschnitt aus der Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt“.
Dort findest Du sie unter dem Abschnitt: „Die Zeltbahnen bzw. Pflöcke weit machen“.
Und dort findest Du die Übung unter: „Fragen für Dich als praktische Übung“.

Diese Übung ist auch wichtig für die Zukunft, sie ist nicht nur auf das Jahr 2019 bezogen.

Für unsere Jahresprophetie 2019 hatten wir u.a. diesen Bibelvers als prophetische Botschaft bekommen:

„Erweitere den Raum deines Zeltes und dehne die Zeltdecken deiner Wohnungen aus; spare nicht, spanne deine Seile weit aus und befestige deine Pflöcke“
(Jesaja 54,2 SLT)

 

Wir empfinden diesen Vers als sehr wichtig für den Leib Christi. Es ist für uns so, dass Gott das Thema „Zeltbahnen bzw. Pflöcke weit machen“ betonen möchte. Wir empfinden es als ein sehr wichtiges Thema, für das, was Gott mit Seinem Leib vorhat. Und das gilt auch und besonders für christliche Dienste. Wir haben deshalb diesen Teil nochmal als eigenständigen Artikel veröffentlicht, Du kannst das aber auch in der Botschaft für 2019: „Zeit im Zelt“ nachlesen.

Beim Weitmachen der Zeltbahnen geht es insbesondere um die Ausbreitung vom Reich Gottes auf Erden. Ein wichtiger Teil davon ist die Seelenernte.

Dieser Auszug enthält folgende Abschnitte:

    • Die Zeltbahnen bzw. Pflöcke weit machen
      • Gottes Aufforderung, Ermutigung und Herausforderung an Dich
      • Worauf ist Weitmachen der Zeltbahnen bezogen?
      • Gottes Vision empfangen
      • Fragen für Dich als praktische Übung

 

Jetzt folgen der Input und die prophetische Übung: „Mache Dein Zelt weit!“.

 

Die Zeltbahnen bzw. Pflöcke weit machen

Es folgt ein Bibelvers als „Prophetie für die kommende Zeit“. Wir empfinden diesen Vers als sehr wichtig für die kommende Zeit, in die Gott uns alle als Leib reinbewegt. Es geht dabei um die Ausbreitung Seines Reiches auf Erden. Die Seelenernte ist ein wichtiger Teil davon.

„Erweitere den Raum deines Zeltes und dehne die Zeltdecken deiner Wohnungen aus; spare nicht, spanne deine Seile weit aus und befestige deine Pflöcke“
(Jesaja 54,2 SLT)

Gottes Aufforderung, Ermutigung und Herausforderung an Dich

Gott möchte etwas im Physischen bauen, also in dieser Welt. Er ist größer als unsere menschlichen Limitationen/Begrenzungen. Gott ist größer als unser menschliches Denken. Wir dürfen Ihn nicht in unser Denken einzwängen, wir müssen die Zeltbahnen unseres Denkens, Glaubens etc. von Ihm weitmachen lassen.
Bei dem, was Gott bauen will, sollen wir davon in genau der Größe denken, die Gott für die „Ausmaße und Weite des Zeltes“ hat. Wir dürfen mit unserem eigenen Verstand weder größer denken, noch kleiner denken, als Gott darüber denkt.
Und wir müssen glauben, dass Er mehr tun kann, als wir uns mit unserem beschränkten menschlichen Verstand vorstellen können (siehe dazu Epheser 3,20).

Gott ist der Bau-Meister, Er hat den Bau-Plan. Und da stehen auch die Aus-Maße vom Bauprojekt drauf, also wie groß bzw. weit das „Zelt“ sein soll.

Worauf ist Weitmachen der Zeltbahnen bezogen?

  • alle Bedeutungen des Zeltes in dieser Jahresprophetie
  • alle Bereiche des Weiten bzw. Verheißenen Landes
  • welche Bauprojekte Du bauen sollst (Bauzeit)
  • aber gleichzeitig auch das Level Deiner Brautzeit, z.B wieviel Raum Jesus in Deinem Herzen und Leben haben darf
  • Leben in Deiner Berufung
  • es kann aber auch noch weitere Bedeutungen haben …

Gottes Vision empfangen

Im Kontext des Bibelverses Jesaja 54,2 mit dem Weitmachen der Zeltbahnen, den wir am Anfang dieses Abschnittes zitiert haben, geht es um den Neuen Bund, um eine Seelenernte, um ein Wachstum von Gottes Reich, um Wiederherstellung und Transformation.

Wir brauchen Gottes Vision. Daraus können dann auch Seine Leitung folgen und Glauben für Bauzeit/Manifestation/Sichtbarwerden im Physischen.

Das heißt für uns, dass wir unseren Blick nach oben richten und unseren Blickwinkel weit machen lassen. Es bedeutet, dass wir die Dinge so sehen sollen und auch können, wie Gott sie sieht. Wir können zusammen mit Ihm aus der Adlerperspektive quasi mit Blick vom Himmel auf die Erde schauen.

Dazu haben wir in der vorigen Jahresprophetie (2018) sehr viel geschrieben. Besonders in den folgenden Abschnitten findest Du dort viel zur Vision:

  • das Land im Geist sehen (Vision)
  • Vision, Verheißung und Hoffnung bezogen auf das „Weite Land“
  • Adlerperspektive
  • Gottes Verheißungen für uns (das leitet über zu)
  • – – > Möglichkeiten von und mit Gott (und das leitet über zu)
  • – – > Berufung von und mit Gott, die das Reich Gottes auf Erden baut (Bauzeit)

Wir haben diese Bereiche als einzelne Abschnitte bzw. Kapitel in der Jahresprophetie 2018 tiefergehend behandelt und wollen hier auf diese Bereiche nicht weiter eingehen. Du kannst das in der Jahresprophetie 2018 nachlesen. Du findest die Jahresprophetie hier verlinkt:
Prophetie für 2018: „Ausbrechen und Aufbrechen“
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/

 

Fragen für Dich als praktische Übung

Nimm Dir jetzt noch einmal etwas Zeit um von Gott zu hören, was Er für Dich hat. Es folgen ein paar Fragen zum Thema „Weitmachen der Zeltbahnen“, die Du Gott stellen kannst.

In der Audiodatei bzw. im Video (am Artikelanfang verlinkt) gibt es bei diesen Abschnitten mit den Fragen auch die Möglichkeit, in der Zeit auf Gott zu hören. Es gibt für jede Frage ca. 1 Minute Zeit und wer länger Zeit braucht, kann die Aufnahme solange anhalten.

In welchen Bereichen sollst Du mit Ihm die Zeltbahnen weit machen? Um welche Themen geht es für Dich?
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Was sagt Gott Dir ganz allgemein zum Thema „Weitmachen der Zeltbahnen“?
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Was bedeutet das konkret für Dich die Zeltbahnen weit zu machen? Was ist
Gottes Vision bzw. Plan? Wie soll das Ergebnis aussehen?
Wo soll es hinführen?
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Wie soll das praktisch aussehen, die Zeltbahnen weit zu machen? Wie sollst
Du das mit Ihm zusammen umsetzen, mit welchen Strategien?
Welche nächsten Schritte hat Gott für Dich?
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Diese Übung und der Input sind ein Ausschnitt aus der Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt“.
Dort findest Du sie unter dem Abschnitt: „Die Zeltbahnen bzw. Pflöcke weit machen“.
Und dort findest Du die Übung unter: „Fragen für Dich als praktische Übung“.

 

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Deine Berufung von Gott ist wichtig!

12 Min. [Download mp3] (Dateigröße: 12 MB) [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Falls Du die mp3-Datei nicht abspielen kannst, kannst Du sie mit diesem kostenlosen Programm in ein anderes Dateiformat umwandeln.

Dieser Artikel ist eine Ermutigung für Dich. Wir möchten Dir zusprechen, dass Du und Deine Berufung wichtig sind für das, was Gott mit dieser Welt noch vorhat.

Gott hat einen guten Plan für diese Welt, für Europa, für Deutschland, für alle Völker und für alle Nationen … und Gott hat einen guten Plan für und mit jedem einzelnen Menschen.

Auch mit Dir.

Gott hat einen guten Plan mit Deinem Leben. Er möchte die Ewigkeit mit Dir verbringen und auch schon jetzt dieses Leben mit Dir zusammen verbringen. Die Beziehung zu Dir ist Ihm sehr wichtig, Er hat Freude an Dir. Und für diese Beziehung ist Jesus ans Kreuz gegangen.

„indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.“
(Hebräer 12,2 SLT)

Du bist ein wichtiger Teil des Ganzen. Du bist wichtig für Gott und für Sein Reich. Du bist mit Gott zusammen in diesem Leben und in dieser Welt unterwegs. Und das hat auch Auswirkungen auf Dein Umfeld. Gott wirkt durch Dich. Er arbeitet mit Dir als Team zusammen. Wir sind Sein Leib auf Erden und Er wirkt durch uns.

Gott hat jeden von uns auf eine ganz bestimmte Art gemacht.

„Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim, und in dein Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war.“
(Psalm 139,16 SLT)

Und Er hat Aufgaben für uns persönlich vorbereitet, die wir mit Ihm gemeinsam angehen.

„Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.“
(Epheser 2,10 SLT)

Und deshalb gibt es Dinge, die nur Du tun kannst und nur Du auf Deine eigene individuelle Art tun kannst. Und das ist es, was „Berufung“ (im christlichen Sinn bzw. Kontext) bedeutet. Gott hat sozusagen gewisse Dinge in Dich hineingelegt bzw. Dich auf eine gewisse Art gemacht. Wenn Du das auslebst, dann lebst Du damit in Deiner Berufung von Gott.

Gedanken zum Thema Berufung:

  • Es ist wichtig, dass wir uns selbst so sehen, wie Gott uns sieht. Und es ist wichtig, dass wir unsere Berufung so sehen, wie Gott sie sieht.
    Es geht nicht um unsere eigenen Ansichten dazu oder um die Meinung von anderen Menschen, sondern um Gottes Ansicht.
  • Gott glaubt an Dich, deswegen glaube Du Ihm und glaube auch Du an Dich selbst. Er hat Dir diese Berufung gegeben und Du kannst sie mit Ihm auch umsetzen.
  • Im Mittelpunkt steht Deine Beziehung zu Gott, also zum Vater, zu Jesus Christus und zum Heiligen Geist. Du bist mit Ihm unterwegs. Du folgst Ihm nach. Und Du kannst Deinen Weg und Deine Berufung direkt mit Ihm besprechen. Gott hat Dich berufen, Er wird Dich auch leiten und Dich auch persönlich und direkt ermutigen.
  • Deswegen haben wir auf dieser Internetseite viel Material, das Menschen hilft, Gottes Stimme selber zu hören. Das ist uns sehr wichtig. Mehr dazu findest Du hier:
    Übersicht: Lehre über Prophetie und Gottes Reden
  • Deshalb kannst Du auch Gott selber zu Deiner Berufung fragen und das mit Ihm direkt besprechen. Er will und Er wird mit Dir drüber reden. Als Hilfe dazu findest Du unten in diesem Artikel unser kostenloses E-Book „Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben!“ verlinkt.
  • Wichtig: Gott geht es zuerst um Dich als Person, als Kind Gottes, als Braut Christi etc. und nicht um Deine Leistung bzw. Arbeitskraft. Die Beziehung steht im Mittelpunkt. Und aus der Beziehung entsteht Deine Nachfolge. Und das führt dazu, dass Du unterwegs mit Jesus Dinge tust und baust, bzw. dass Er durch Dich wirkt. Und dabei kommt das raus, was Gott für Dich, für Dein Umfeld und für die Welt geplant hat.
    Du folgst Jesus nach und gemeinsam setzt Ihr das um, wozu Er Dich berufen hat.

Wichtige Ermutigung:

Dein Wirken mit Gott kann auch dann Frucht bringen, wenn Du es selber nicht direkt siehst. Also wenn Du z.B. die Ernte nicht selber siehst. Dein Teil am Ganzen ist wichtig. Denn der ganze Leib Christi arbeitet zusammen an Gottes Werk (siehe dazu auch 1. Korinther 12,12-27) und jeder Teil trägt zum Ganzen bei, damit es in Gottes Augen komplett ist.

Paulus schreibt dazu auch:

„Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Gedeihen gegeben.
So ist also weder der etwas, welcher pflanzt, noch der, welcher begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
Der aber, welcher pflanzt, und der, welcher begießt, sind eins; jeder aber wird seinen eigenen Lohn empfangen entsprechend seiner eigenen Arbeit.“
(1. Korinther 3,6-8 SLT)

Drei Bilder dazu:

Wir wollen das anhand von drei Bildern darstellen und beschreiben. Du kannst das als Gleichnisse bzw. als geistliche Bilder sehen.

Zahnräder: Mit Deinem Wirken ist es wie wenn ein Zahnrad weitere Zahnräder in Bewegung versetzt. Und diese setzen dann auch wieder weitere Zahnräder in Bewegung. Und so weiter und so fort. Es ist egal, ob das Zahnrad klein oder groß aussehen mag. Jedes Zahnrad ist wichtig. Denn wenn (in diesem Bild) nur ein Zahnrad fehlen würde, dann würde alles stillstehen.

Wichtig ist, dass Du kein „Zahnrad“ bist. Du bist Gottes Kind, Braut, Sohn, Freund etc. Das Bild mit dem Zahnrad symbolisiert, dass durch Dich etwas in Bewegung gebracht wird und dass das dann auch weitergegeben wird. Die Bewegung pflanzt sich fort. Auch in Bereichen, die Du selbst nicht mehr sehen kannst.

Kreise im Wasser: Stell Dir vor, Du wirfst einen Stein ins Wasser, in einen sehr großen See. Im Wasser bilden sich dadurch Kreise. Die Kreise dehnen sich immer weiter und weiter aus. Auch in diesem Bild geht es darum, dass wieder Bereiche (z.B. auch Menschen) durch Gottes Wirken zusammen mit Dir bzw. durch Dich beeinflusst werden, die außerhalb von Deinem Blickfeld liegen.

Saat: Du streust geistlich betrachtet Saat aus. Manches davon geht auf und wächst. Pflanzen entstehen, gedeihen, bringen Frucht und produzieren dabei auch wieder neue Saat.
Manches von der Saat wird vom Wind, von Tieren oder von anderen Menschen weggetragen an andere Orte. Und an diesen anderen Orten geht die Saat auf, bringt Frucht und bringt damit auch wieder weitere Saat hervor.

Sei deshalb ermutigt, glaube an Dich und an das, wozu Gott Dich berufen hat, und gehe mit Jesus weiter!

Nun zum E-Book.

Du bist Berufen für eine Zeit wie diese!
Grafik: © Microsoft, Used with permission.

Unser kostenloses E-Book „Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben!“

Um Menschen zu helfen, Ihre Berufung zu entdecken haben wir ein kostenloses E-Book bzw. Textdokument veröffentlicht. Kennst Du es schon?

Dieses kostenlose E-Book wird Dir dabei helfen, Deine Berufung zu entdecken, sie besser kennenzulernen und darin zu leben.

Und auch wenn Du Deine Berufung von Gott schon kennst, kann das Dokument hilfreich sein, ganz neue Aspekte von Deiner Berufung zu entdecken.

Direktlink zum Textdokument:

Direktlink zum Textdokument (Pdf)

Du kannst es online lesen, aber das Dokument ist vor allem zum Ausdrucken und dann zum Ausfüllen gedacht.

Falls Du Dateien im Pdf-Format nicht öffnen kannst, dann findest Du im Artikel ein kostenloses Programm, das Du auch herunterladen und mit dem Du es öffnen kannst.

Im Artikel findest Du das Textdokument auch in einem anderen Dateiformat (als .doc für z.B. Word und Open-Office).

Link zum Artikel mit weiteren Infos:

Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben! (Kostenloses E-Book)


Übrigens gibt es das Textdokument auch auf Englisch, in diesem Artikel:

Discover God’s Calling On Your Life! (Free E-Book)

Du kennst das Textdokument schon?

Dann gib es doch gerne an jemanden weiter, dem es helfen kann. Oder teile es auf Social-Media.
Vielleicht zeigt Gott Dir auch konkret, wem Du es geben kannst? Du kannst Ihn ja mal dazu fragen…

Hier findest Du Lehrmaterial zum Thema Berufung und Hilfen, um in Deiner Berufung von Gott zu leben: Themenreihe BERUFUNG: Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben und wie Du darin leben kannst

Wir wünschen Dir ganz viel Segen damit!

Deine Berufung von Gott ist wichtig

 

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Prophetie für 2019: „Zeit im Zelt“

1 h 49 Min. [Download mp3] (Dateigröße: 106 MB) [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de] [Download Word] [Download PDF]

(Trotz der Länge der Audiodatei: Es lohnt sich!)

Falls Du die mp3-Datei nicht abspielen kannst, kannst Du sie mit diesem kostenlosen Programm in ein anderes Dateiformat umwandeln.

Botschaft als Textdokumente (Word und PDF): [Download Word] [Download PDF]
Info zum pdf-Format:
Zum Öffnen und Lesen des PDF-Dokuments benötigst Du das Programm „Adobe Reader“. Diesen kannst Du Dir auf dieser Seite kostenlos herunterladen.

(TIPP beim Downloaden: Entferne das Häkchen bei „McAfee Security Scan Plus-Software“, bei der es sich um ein harmloses Anti-Viren-Programm handelt, was aber zusätzlich Speicherplatz auf Deinem PC benötigt.)
Wenn Du den Adobe Reader nicht installieren kannst, dann öffne das Dokument im Word-Format.

Weitere Prophetien für Deutschland findest Du hier.

Prophetische Eindrücke für Deutschland kannst Du auf der Austausch-Seite für Leser: Prophetische Eindrücke für Deutschland öffentlich mitteilen.

Und wenn Du prophetische Eindrücke zum Neuen Jahr hast, dann kannst Du sie gerne unter diesem Artikel als Kommentar schreiben.


Wir beten, dass diese Botschaft eine praktische Hilfe für jeden Leser ist. Gott kann zu jedem selbst sprechen und ihm zeigen, was für ihn persönlich gerade dran ist.

Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Thema der Jahresprophetie
  • Ein wichtiges Thema vorab
  • Weitere Eindrücke zur Jahresprophetie
    • Jesus ist das Zelt
    • „Die Tür ist offen“
    • „Die Zeit der Wüstenwanderung ist zuende“ (im Zelt)
    • Das Leben im Zelt bzw. im „Weiten bzw. Verheißenen Land“
    • Thema „Dein persönlicher Zugang in Gottes Gegenwart“
    • „Reingehen, Hindurchgehen“
  • Das Zelt und die Bedeutung
    • Was ist das Zelt bzw. wofür steht es?
    • Themen-Bereiche von „Zeit im Zelt“
    • Rückzug ins Zelt
    • Unsere Verbindung mit Gott
    • Weites bzw. Verheißenes Land
    • (Geistlicher) Schutz im Zelt
    • Auftanken im Zelt
    • Neue Freude und Feiern (Partyzelt)
    • Begegnung mit Gott und Brautzeit (Hochzeitszelt)
    • Besprechung mit dem General (Offizierszelt im Heerlager)
    • Gott wirkt aus dem Zelt heraus
    • Das Zelt in der Welt
    • Ein zusätzliches Bild: Zeltevangelisation
  • Die Zeltbahnen bzw. Pflöcke weit machen
    • Gottes Aufforderung, Ermutigung und Herausforderung an Dich
    • Worauf ist Weitmachen der Zeltbahnen bezogen?
    • Gottes Vision empfangen
    • Fragen für Dich als praktische Übung
  • Reingehen ins Zelt mit praktischer Übung
    • Die Übung
  • Weiterführende Links zum Thema dieser Botschaft
    • Die Artikel mit den Jahresprophetien der letzten 5 Jahre
  • Abschluss

Einleitung

Die Botschaft dieser Jahresprophetie bezieht sich nicht nur auf das Jahr 2019, sondern auch auf die Zeit darüber hinaus.

Für uns alle gilt, dass wir Stückwerk erkennen, wie Puzzleteile und dass auch unsere Botschaften von Gott wie Stückwerk sind. Gott hat uns dieses Jahr etwas gegeben zum Veröffentlichen mit viel Auslegung, Bibelversen und weiteren, ergänzenden prophetischen Eindrücken. Für uns ist es so, dass Gott uns sozusagen einen thematischen Schwerpunkt gegeben hat, den wir tiefgehend behandeln.

Deswegen ist diese Botschaft auch ausführlicher geworden. Und weil sie auch für die Zukunft wichtig ist und nicht nur für das Jahr 2019, haben wir diese Botschaft auch als kostenloses E-Book veröffentlicht. Du findest das Textdokument zum Download oben im Artikel dieser Botschaft auf unserer Internetseite verlinkt.

Thema der Jahresprophetie

Julia hat für die Jahresprophetie 2019 bekommen, dass das Thema lauten soll: „Zeit im Zelt“.

Wir haben verschiedene weitere Eindrücke, Bilder und Worte bekommen, die mit diesem Thema zu tun haben. Im übernächsten Abschnitt wollen wir diese behandeln und danach tiefer auf die symbolische Bedeutung von „Zeit im Zelt“ eingehen und Dir dann auch Hinweise und Hilfen geben, wie auch Du auch selber Gott im Zelt begegnen kannst.

Vorher möchten wir noch etwas sehr Wichtiges ansprechen und betonen:

Ein wichtiges Thema vorab

Die ganzen Eindrücke und prophetischen Bilder in dieser Jahresprophetie beziehen sich auf Realitäten von Gott und in Gottes Reich bzw. in Seiner himmlischen Welt. Um dort reinzukommen muss jeder Mensch zuerst von Neuem geboren sein durch das Werk, das Jesus Christus für die Menschen am Kreuz vollbracht hat (siehe dazu Jesu Worte in Johannes 3,3-7). Das ist die Voraussetzung, um freien Zugang zum Reich Gottes und in Gottes Gegenwart zu haben.

Bildlich kann man es so ausdrücken: Wenn ein Mensch Jesus Christus als Retter, als Erlöser und als Herrn annimmt, dann wird dieser Mensch dadurch dann von Neuem geboren. Der Mensch wird geistlich neu in Gottes Reich hineingeboren. Und das bedeutet dann auch, dass die Neue Natur ab diesem Zeitpunkt quasi schon mit Gott im Zelt ist, denn sie wurde dort ja hineingeboren.

Das ist jetzt nur eine von vielen Arten, um das auszudrücken, was bei Deiner Bekehrung zu Jesus und Geburt von Neuem passiert und weshalb der Mensch von Neuem geboren werden muss, um Gottes geistliche Realitäten frei zu erleben.

Wenn Du das noch nicht gemacht hast oder Dir nicht sicher bist, dann kannst Du Jesus Christus jetzt in eigenen Worten in Dein Leben einladen. Du kannst annehmen, was Er für Dich am Kreuz getan hat und Ihn um Vergebung für Deine Sünden bitten. Du kannst Ihm sagen, dass Er Dein Herr sein soll und dass Du Ihm nachfolgen willst. Du kannst Ihm bewusst Dein Leben übergeben.

Wenn Du das machen willst, dann nimm Dir gerade jetzt die Zeit dazu. Halte evtl. das Video oder die Audioaufnahme solange an. Schau Dir dann bitte auch folgenden Link an. Dort findest Du mehr dazu, wie Du diese geistliche Geburt von Neuem erfahren und bekommen kannst:

JESUS kennenlernen: Lebensübergabe und Nachfolge:
https://prophetenschule.org/jesus-persoenlich-erleben/

Nun zu den weiteren Eindrücken.

Weitere Eindrücke zur Jahresprophetie

Jesus ist das Zelt

Anfang 2019 hatte Julia Jesus nochmal zum Thema „Zeit im Zelt“ gefragt.

Da bekam sie die Worte aus dem Bibelvers, dass Jesus uns unter Seinen Schwingen schützen will, wie eine Henne ihre Küken unter ihren Flügeln sammeln will.

„Jerusalem, Jerusalem, die du die Propheten tötest und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt!“
(Matthäus 23,37 SLT)

Und dann sah Julia im Geist dieses Bild:

„Ich sah Jesus vor mir stehen und Er sah mich an. Und Er hatte Seine beiden Arme nach außen gestreckt, aber nicht komplett waagerecht, sondern leicht schräg nach unten hin. Und da sah ich so etwas wie Zeltwände, die sich von Seinen Armen gebildet haben.
Da wurde mir klar: Jesus selbst ist das Zelt!“

Jesus ist das Zelt. Das wollen wir jetzt noch weiter beleuchten.

„Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen, und Heilung [wird] unter ihren Flügeln [sein]“
(aus Maleachi 3,20 SLT)

Wir deuten diesen Vers auf Jesus Christus hin, also dass Jesus die Sonne der Gerechtigkeit ist. Wir möchten kurz auf den hebräischen Urtext von dem Wort eingehen, das in diesem Vers mit „Flügeln“ übersetzt wird. Im Hebräischen steht hier das Wort „kânâph“ (Strong-Nummer H3671). Die Bedeutungen dieses Wortes sind z.B. Flügel, Arme und Gewand bzw. Gewandsaum.

Ein weiterer Vers zu Flügeln und Zelt:

„Lass mich ewiglich wohnen in deinem Zelt, mich bergen im Schatten deiner Flügel! (Sela.)“
(Psalm 61,5 SLT)

Es besteht eine Verbindung zum sogenannten „Tallit“, dem jüdischen Gebetstuch (siehe dazu 4. Mose 15,38), das von Juden bei verschiedenen religiösen Handlungen (z.B. manchen Gebeten) über dem Kopf und auch über den ausgebreiteten Armen getragen wird. Inhalte, die wir im Mosaischen Gesetz bzw. im Alten Bund finden, sind oft symbolische Vorschatten auf die geistlichen Realitäten des Neuen Bundes bzw. im Reich Gottes (siehe dazu Kolosser 2,16-17, Hebräer 8,5 und Hebräer 10,1), die für uns gelten.

Man kann es sich auch bildlich so vorstellen, dass Jesus dieses Gebetstuch über Seinem Kopf und Seinen ausgebreiteten Armen hat und dadurch ein Zelt bildet. Das hatten wir schon mehrfach bei Jesus im Geist so gesehen. Und unter diesem Tuch finden wir Geborgenheit bei Ihm.

Wir sehen das Gebetstuch und seine Bedeutung also als ein tragbares, geistliches Zelt, als eine himmlische Abdeckung mit Gottes Gegenwart auf und über uns, die wir in die Welt tragen.

Wir haben Jesus Christus angezogen (siehe Galater 3,27). Also auch wieder symbolisch wie eine Art Zelt, das uns umhüllt.

Und im Neuen Bund umhüllt uns der Heilige Geist auch äußerlich wie ein Gewand, zusätzlich zu der Tatsache, dass Er ins uns wohnt. Denn bei der Geistestaufe wurden wir durch den Heiligen Geist mit „Kraft aus der Höhe angetan und haben Ihn angezogen wie ein Gewand“ (siehe dazu Lukas 24,49).

Der Begriff „Zelt“ wird in der Bibel auch für unseren physischen Körper verwendet (siehe dazu 2. Korinther 5,1ff.). Das drückt unsere Pilgerschaft und Nachfolge in dieser Welt aus. Wir haben einen festen, ewigen Bau im Himmel, tragen unseren Körper aber sozusagen wie ein Zelt durch diese natürliche und irdische Welt. Und gleichzeitig sind wir schon jetzt durch Jesus an himmlische Örter versetzt (siehe Epheser 2,6) und unser Bürgerrecht ist im Himmel (siehe Philipper 3,20).

Bei dem Bild mit der Henne und den Flügeln und dem Tuch bzw. den Zeltwänden geht es darum, dass etwas von oben nach unten kommt und eine Abdeckung bildet und quasi mit den Flügeln bzw. Zeltwänden einen Raum umhüllt. Dadurch wird ein geschützter Raum bzw. ein Ort geschaffen mit Dach und Wänden. Also ein Zelt, das vom Himmel herunterkommt und die Erde berührt und dort einen geistlichen Raum für uns bildet.

Zu dem Bild mit Jesus und den Zeltwänden kam noch folgende Bibelstelle, wo Jesus uns in Seine Gegenwart ruft:

„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“
(Matthäus 11,28-30 SLT)

Und bei dem Bild mit der Henne und den Flügeln und dem Tuch bzw. den Zeltwänden geht es auch darum, dass Jesus uns zu sich ruft, in Seine Gegenwart, in Sein Zelt, an den geistlichen Zufluchtsort, den Er für uns hat. Und wir können und wir sollen zu Ihm kommen. Er ruft uns in Seine direkte Gegenwart, und wir entscheiden, ob wir auch zu Ihm kommen (siehe dazu auch Offenbarung 4,1).

Und das ist ein wichtiger Teil von „Zeit im Zelt“. Wir begegnen Jesus persönlich, laden alles Beschwerende bei Ihm ab, werden erquickt und aufgetankt, wir hören Seine Stimme und lernen von Ihm und gehen mit Ihm zusammen durch die Welt.

Anfang 2019 hatte Tobias weitere Eindrücke zur Jahresprophetie 2019 bekommen. Diese Eindrücke hängen mit der Jahresprophetie zusammen und ergänzen sie. Es ist so, als ob Gott diese Bereiche bzw. Themen nochmal besonders betonen möchte.
Wir möchten sie hier nur kurz behandeln.

„Die Tür ist offen“

Schon in den Monaten davor hatte Gott zu ihm darüber geredet und gezeigt, dass dies eine der wichtigsten (prophetischen) Botschaften ist:
Die Tür zu Gott und zu Seinem geistlichen Reich ist für Gottes Kinder immer offen (siehe zur Tür Offenbarung 4,1).

Der Vater ruft uns zu: “Ihr dürft zu Mir reinkommen und ihr sollt zu Mir reinkommen.“ Er ruft uns. Er gibt uns die Erlaubnis, Ihn zu besuchen in Seinem Reich. Jesus hat den Weg für uns bereitet, damit wir auch kommen KÖNNEN (siehe Hebräer 6,19-20).

Jeder, der durch Jesus‘ Werk am Kreuz als Kind Gottes von Neuem geboren wurde, darf und kann auch direkt zum Vater kommen. Im Geist und durch den Geist. Der Vorhang ist zerrissen. Genaugenommen sind wir mit unserem Geist schon dort (siehe Epheser 2,6). Jesus ist die Tür und der Weg zum Vater (siehe Johannes 14,6 und 10,9).

„Die Zeit der Wüstenwanderung ist zuende“ (im Zelt)

Manche Christen erleben Zeiten, wo sich das Leben in der Welt anfühlt wie eine Wüste. Gott fühlt sich fern an, man selbst fühlt sich trocken, müde… Aber Gott spricht uns zu, dass in Seiner Gegenwart bzw. im Zelt die Zeit der Wüstenwanderung zuende ist!
Wir können jederzeit aus der „Wüste“ heraus hinein ins Zelt treten und mit Gott Zeit verbringen.
Gott ruft uns sozusagen ins Zelt, in eine direkte Begegnung mit Ihm.

Das hat vielschichtige Bedeutungen, wir möchten hier aber nur auf einen Bereich näher eingehen: Auf die „geistliche Trockenheit“.
Im Zelt kannst Du auftanken und Dich von Gott erfrischen und erquicken lassen (dazu später mehr).
Denn die Tür ist zu Ihm offen und Du darfst freimütig in Gottes Gegenwart kommen und bei Ihm und von Ihm trinken. Im Zelt stillt Gott Deinen Durst und begegnet Dir neu. Bei Ihm kannst Du auftanken und Erholung finden. Siehe dazu auch wieder Matthäus 11,28-30.
Du kannst Lebendiges Wasser vom Strom des Lebens trinken. Und im Zelt bist Du bei Gott angekommen, in Seiner Gegenwart. Du bist Ihm nicht fern, sondern nahe.
Das Zelt ist auch wie eine geistliche Oase in der Welt.

Und durch Deine Zeit im Zelt bist Du in verschiedenen Bereichen des „Weiten bzw. Verheißenen Landes“ schon drin, über die wir in unserer vorigen Jahresprophetie 2018 geschrieben hatten. Dazu später mehr.

Das Leben im Zelt bzw. im „Weiten bzw. Verheißenen Land“

Es ist eine geistliche Realität, dass wir seit unserer Bekehrung in verschiedenen Bereichen von Gottes Reich „schon drin sind“. Wir sind mitversetzt an himmlische Örter (siehe Epheser 2,6) und wir sind im Hause des Vaters drin (siehe Johannes 14,2). Und unser Leben ist verborgen in Gott mit Jesus, unser Teil ist es aber nun, bewusst drin zu leben, indem wir unser Bewusstsein, unser Denken und unsere Sinne darauf ausrichten (siehe dazu Kolosser 3,1-4).
Es geht darum, auch wirklich sozusagen im Zelt oder im Weiten Land drin zu leben. Und es auch praktisch, greifbar und bewusst zu erleben und zu erfahren. Wir leben und wohnen beständig und dauerhaft drin, anstatt das Zelt bzw. das Weite Land nur hin und wieder mal kurz zu besuchen.
Bildlich gesprochen: Jesus ist das Zelt (siehe oben). Wir sind in Christus. Wir können das also auch dauerhaft bewusst erleben. Also dass wir bewusst in Ihm sind und in Ihm leben. Und dass wir damit auch bewusst im Zelt bzw. im Weiten Land drin leben.

Mit Jesus ist es möglich. Wir sind immer drin. Wir sind immer in Christus, unter Seiner Abdeckung, eingehüllt in Seine Gegenwart, im Zelt. Das ist IMMER für uns verfügbar. Und wir tragen Gottes Gegenwart.

In diesem Eindruck geht es auch darum, dass wir bewusst in den geistlichen Realitäten bzw. Teilen des weiten Landes leben, worüber wir in der vorigen Jahresprophetie 2018 geschrieben haben.

Es geht darum, dass wir u.a. in diesen Bereichen leben:

  • Gottes Gegenwart, Seine Herrlichkeit
  • geistliche Bereiche
  • Freiheit, Befreiung, Befreit-SEIN im und durch den Heiligen Geist
  • das Leben im Neuen Bund

Wir haben diese Bereiche als einzelne Abschnitte bzw. Kapitel in der Jahresprophetie 2018 tiefergehend behandelt und wollen hier auf diese Bereiche nicht weiter eingehen. Du kannst das in der Jahresprophetie 2018 nachlesen.

Thema „Dein persönlicher Zugang in Gottes Gegenwart“

Gott möchte Dir begegnen und Gemeinschaft mir Dir haben. Er möchte, dass Du Seine Gegenwart erfährst und dass Du Seine Stimme hörst. Wir dürfen Ihn praktisch und greifbar erleben.
Beim Thema „Zugang zu Gott“, geht es um unseren eigenen, persönlichen und individuellen Weg in eine Begegnung mit Gott. Das können auch Wege in der Mehrzahl sein. Es geht darum, wie es uns persönlich leicht fällt, in den Geist zu gehen, hinter den Vorhang, in den Thronraum, ins Zelt, in die geistlichen Bereiche des Weiten bzw. Verheißenen Landes (siehe im vorigen Abschnitt) etc.

Das können z.B. Soaking sein, Anbetung, Nachsinnen über Bibelstellen, Zungengebet, Zungengesang etc.
Jeder Mensch ist einzigartig geschaffen, und deshalb gibt es auch bestimmte Wege bzw. Zugänge, die besonders gut für Dich funktionieren. Es gibt aber auch Wege bzw. Zugänge, die Gott jetzt für Dich hat, in dieser Zeit bzw. in dieser Phase.

Wichtig: Bei geistlichen Übungen bzw. Praktiken geht es nicht um starre Techniken und Methoden, sondern um Schritte, die uns zu einer lebendigen Begegnung mit dem Lebendigen Gott helfen.

Also finde Deine eigenen Zugänge und Wege in Gottes greifbare Gegenwart. Experimentiere und finde raus, was für Dich gut funktioniert und was Dir hilft, Gott tief und direkt zu erleben und Seine Stimme zu hören. Lass Dich dabei vom Heiligen Geist leiten.

„Reingehen, Hindurchgehen“

Zeit im Zelt Prophetie für 2019 Reingehen und Durchgehen

Es ist so, als ob Gott dieses Thema nochmal besonders betonen möchte.
Das „Reingehen“ ist eine Willensentscheidung für uns. Wir entscheiden selber, ob wir reingehen oder nicht. Wir entscheiden selber, wie oft wir zu Jesus kommen und wie tief wir in den Geist reingehen. Diese Entscheidung liegt bei uns. Die Tür ist offen. Kommen wir auch und gehen rein?

Das „Hindurchgehen“ drückt aus, dass das Reingehen oft mit Widerständen verbunden ist. Symbolisch ist das der Fluss Jordan (siehe dazu auch Josua Kapitel 3), durch den wir durchgehen müssen. Oder auch bildlich der Vorhang ins Allerheiligste. Das Neue ist uns manchmal erstmal fremd und noch nicht vertraut. Wir müssen uns erstmal daran gewöhnen und z.B. Ängste, Zweifel und auch geistliche Widerstände bezwingen. Und oft geschieht das Hindurchgehen auch durch Prozesse bzw. durch viele kleine Einzelschritte. Mit Jesus gehen wir da durch und in Ihm haben wir den Sieg.

Wir gehen bildlich gesprochen rein ins „Verheißene bzw. Weite Land“. Das kann sich auf alle Bereiche und Themen des „Verheißenen bzw. Weiten Landes“ beziehen.
Wir kommen ins Neue von Gott rein. Das bedeutet dann auch, dass wir das Alte hinter uns lassen. Zum Beispiel das alte Denken, die alten Sichtweisen und die alten Wege.

Nun werden wir die Bedeutung der Symbolik vom Zelt und die einzelnen Bereiche von „Zeit im Zelt“ ausführlicher behandeln.

Das Zelt und die Bedeutung

Das Zelt hat viele verschiedene, symbolische Bedeutungen und weist auch auf verschiedene geistliche Realitäten hin.
Das Zelt steht nicht zwingend für ein Zelt im Physischen. Es steht auch nicht ausschließlich für „Rückzug ins Gebet“, für „im Geist sein“, für „geistliche Orte in der himmlischen Welt“ etc.

Bei „Zeit im Zelt“ geht es aber hauptsächlich um verschiedene geistliche Themen-Bereiche. Die Bedeutungen von „Zeit im Zelt“ sind sehr komplex, vielschichtig und facettenreich. Und die Bedeutungen sind auch individuell, d.h. verschiedene Aspekte bzw. Bereiche davon sind für verschiedene Menschen zu verschiedenen Zeiten dran und können dabei auch sehr individuell unterschiedlich aussehen.

Wichtig: Gott und die persönliche Begegnung mit Ihm steht immer im Mittelpunkt. Also schaue auf Ihn und was Er Dir zeigen will. Rede mit Ihm und höre Seine Stimme.

Was ist das Zelt bzw. wofür steht es?

  • Symbolik für geistliche Realitäten (Bibelstellen, geistliche Prinzipien, Erkenntnisse etc.)
  • Ort bzw. Orte in der geistlichen, himmlischen Welt (z.B. „das Versteck unter dem Schirm des Höchsten, engl. Secret Place“ in Psalm 91, der Thronraum Gottes, das geistliche Allerheiligste hinter dem Vorhang in der Stiftshütte bzw. im Tempel oder die grünen Auen in Psalm 23)
  • Symbolik für Handlungen im Physischen, z.B. Rückzug an einen stillen Ort
  • Symbolik für Handlungen im Geistlichen, z.B. bewusst ins Zelt reingehen, das Hineintreten in Gottes Gegenwart, Zuflucht bei Ihm suchen, Ihm begegnen, von Ihm empfangen, bei Ihm auftanken, von Ihm Anweisungen/Strategien empfangen etc.
  • Es kann aber auch noch weitere Bedeutungen haben …

Im folgenden Abschnitt wollen wir auf eine Auswahl dieser Bedeutungen und Themen näher eingehen.

Themen-Bereiche von „Zeit im Zelt“

  • Rückzug ins Zelt
  • Unsere Verbindung mit Gott
  • Weites bzw. Verheißenes Land
  • (Geistlicher) Schutz im Zelt
  • Auftanken im Zelt
  • Neue Freude und Feiern (Partyzelt)
  • Begegnung mit Gott und Brautzeit (Hochzeitszelt)
  • Besprechung mit dem General (Offizierszelt im Heerlager)
  • Gott wirkt aus dem Zelt heraus
  • Das Zelt in der Welt
  • Ein zusätzliches Bild: Zeltevangelisation

Wir wollen diese Themen-Bereiche jetzt einzeln näher behandeln.

Rückzug ins Zelt

Das Zelt steht symbolisch für einen Rückzugsort. Das bedeutet, dass wir bewusst aus dem alltäglichen Trubel raustreten können. Wir treten raus aus dem Rampenlicht, nehmen uns eine Auszeit, finden Abstand und Rückzug z.B. von den Ablenkungen und auch von anderen Menschen.
Es geht aber auch um einen Rückzug ins Zelt z.B. bei (geistlichen) Angriffen, darauf gehen wir im Abschnitt „(Geistlicher) Schutz im Zelt“ näher ein.

Wir treten raus aus diesen Dingen und hinein in Gottes Gegenwart. Wir ziehen uns zurück in die Verborgenheit mit und in Ihm.
Dort sind wir sozusagen verborgen vor der Welt aber vor Gott sind wir offenbar.
Im Englischen wird das oft als „Hiddenness“ bezeichnet, was übersetzt „Verborgenheit bzw. Verstecktheit“ bedeutet. Das kann eine Verborgenheit im Physischen/ Natürlichen und im Geistlichen sein, was aber oft zusammenhängt.

Verborgenheit im Physischen:

Wir werden aufgefordert, uns zum Gebet in die Kammer zurückzuziehen, das finden wir in Matthäus 6,6. Und auch Jesus hatte solche Zeiten, wo Er sich bewusst an einsame Orte zurückzog z.B. in Johannes 6,15 und in Markus 1,35.
Der Rückzug im Natürlichen kann z.B. bedeuten, dass Du Dir einen persönlichen Rückzugsort suchst bzw. schaffst oder auch einfach eine Zeit dafür einräumst.
Es kann auch ein Spaziergang oder eine Radtour sein. Oder die Badewanne. Vielleicht bedeutet es für Dich, dass Du Dir eine Atmosphäre schaffst z.B. mit Musik, Kerzenlicht etc.
Es geht darum, dass Du Dir bewusst Zeit für Gott nimmst. Das kann mit bestimmten Handlungen bzw. geistlichen Übungen oder Praktiken verbunden sein, z.B. Zungengebet, Soaking, Nachsinnen etc.

Verborgenheit im Geistlichen:

Die Verborgenheit im Natürlichen kann uns dabei helfen, leichter in die geistliche Verborgenheit mit und in Gott reinzukommen.
Wir können hinzutreten zum Thron der Gnade, also ins geistliche Allerheiligste im Zelt der Begegnung (siehe Hebräer 4,16). Wir ziehen uns zurück in den sogenannten „Secret Place“, auf deutsch „den geheimen Ort“. In das Versteck des Höchsten, das wir in Psalm 91,1 finden. Wir gehen „in den Geist“ (siehe dazu Offenbarung 1,10). Unser Leben ist verborgen in Gott mit Christus und wir können auf das trachten was droben ist, wir können uns bewusst auf Gott und auf Seinen himmlischen Thronraum ausrichten (siehe Kolosser 3,1-3).

Unsere Verbindung mit Gott

Das Zelt steht symbolisch auch für unsere dauerhafte Verbindung mit Gott, denn wir wurden in Gottes Gegenwart hineingeboren. Mit unserer Geburt von Neuem wurden wir sozusagen in das Zelt hineingeboren, unsere neue, geistliche Natur ist also dauerhaft im Zelt (siehe dazu Epheser 2,6). Mit Jesus wurden wir dort hineinversetzt und unser Leben ist verborgen in Gott mit Ihm (siehe dazu Kolosser 3,1-3). Wir sind in Jesus und wir sagen symbolisch gesprochen: „Jesus ist das Zelt“ (siehe oben).
In Gott leben wir, in Gott wirken wir, in Gott wandeln wir, in Gott sind wir und in Gott haben wir unser Sein (siehe dazu Apostelgeschichte 17,28).

Wir sind ein Geist mit Gott (siehe 1. Korinther 6,17). Christus ist in uns (siehe Kolosser 1,27). Wir haben Christus angezogen (siehe Galater 3,27).
Beim Zelt geht es auch um unseren Platz in der himmlischen Welt, im Thronraum Gottes, im Haus unseres Himmlischen Vaters etc. Wichtig für uns: Wir haben IMMER Zutritt ins Zelt, wir haben IMMER Zutritt zum Vater bzw. zum Thron der Gnade, denn wir sind ja auch schon drin.

Es klingt wie ein Paradox: Wir sind sozusagen IMMER im Zelt, aber nehmen wir es auch immer wahr? Sind wir uns jederzeit bewusst, dass wir in Gottes Gegenwart sind? Sind wir auch die ganze Zeit im Gespräch mit Ihm? … Oft sind Menschen z.B. mit den Gedanken woanders.

Das heißt wir müssen uns bewusst Gott nähern und zu Ihm kommen, obwohl wir schon in Ihm und schon eins mit Ihm sind. Es geht darum, dass wir uns auf Ihn ausrichten und unsere Sinne und unser Herz auf Ihn ausrichten und Ihm bewusst und willentlich begegnen. Das wird durch „das Reingehen ins Zelt“ symbolisch ausgedrückt.
Da wir dauerhaft mit Gott verbunden sind, ist es wichtig, dass wir diese Beziehung auch leben und pflegen. Diese Beziehung zum dreieinigen Gott ist zentral. Das Zelt steht also symbolisch auch für diese Beziehung und für die bewusste Begegnung mit Gott im Geist.

Weites bzw. Verheißenes Land

Die Symbolik vom Zelt hängt in manchen Bereichen sehr eng mit der Symbolik des Themas „Weites bzw. Verheißenes Land“ zusammen, das wir in der Jahresprophetie 2018 behandelt haben. Das Zelt drückt bildhaft verschiedene Aspekte des „Weiten bzw. Verheißenen Landes“ nochmal anders und ergänzend aus. Dabei werden diese Aspekte zusätzlich und anders betont und beleuchtet. Wir sehen diese Aspekte aus einem anderen Blickwinkel und verstehen diese Themen-Bereiche dadurch noch besser.

Diese Aspekte sind insbesondere:

  • Gottes Gegenwart, Seine Herrlichkeit
  • geistliche Bereiche
  • das Leben im Neuen Bund

Wir haben diese Bereiche als einzelne Abschnitte bzw. Kapitel in der Jahresprophetie 2018 tiefergehend behandelt. Man kann also sagen, das Zelt ist ein Teil des „Weiten bzw. Verheißenen Landes“. Auf diese Bereiche wollen wir hier nicht weiter eingehen, Du kannst das in der Botschaft für 2018 nachlesen. Du findest die Jahresprophetie hier verlinkt:
Prophetie für 2018: „Ausbrechen und Aufbrechen“
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/

Vielleicht stellt sich nun für manche die folgende Frage:

Steht das Zelt im „Weiten bzw. Verheißenen Land“?

Nur symbolisch, denn das Zelt ist unterwegs auch schon verfügbar. Wir müssen also nicht erst „das Weite Land eingenommen haben und z.B. in allen Verheißungen Gottes leben“, um Zeit im Zelt haben zu können. Wir haben immer Zutritt zum Vater, von jeder Stelle unseres Weges aus.
Wir haben immer Zutritt in Gottes Gegenwart bzw. in Sein himmlisches Reich. Die Tür ist von jedem Platz dieser Welt aus erreichbar und ist immer offen. Wir sind sozusagen mit dem Zelt unterwegs.

Aber wenn man bewusst Zeit im Zelt mit Gott verbringt, dann ist man damit auch in z.B. den oben genannten Bereichen des „Weiten bzw. Verheißenen Landes“ drin.

(Geistlicher) Schutz im Zelt

Das Zelt steht auch für den sogenannten „Secret Place“, auf deutsch „den geheimen Ort“. Es geht um das Versteck des Höchsten, unter Seinem Schirm. Das finden wir in Psalm 91,1 (SLT):

„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen.“

Du kannst Dir den gesamten Psalm 91 anschauen, denn er drückt den Schutz in der Gegenwart Gottes sehr gut aus. In Vers 10 heißt es, dass Dir kein Unglück zustoßen wird und keine Plage in die Nähe von Deinem Zelt kommen wird.
In Psalm 23,4-5 lesen wir, dass Jesus uns sicher durchs Tal der Todesschatten hindurch begleitet und dass Er uns einen Tisch in der Gegenwart unserer Feinde bereitet.

Das Zelt bedeutet also auch Schutz z.B. in (geistlichen) Stürmen, Schutz vor den Pfeilen des Feindes, Anklagen, Flüchen bzw. Wortflüchen, geistlichen Angriffen, Schutz in sogenannten „Shitstorms“, Schutz in Verwirrung, Schutz vor dem Satan und allen Feinden aus dem Reich der Finsternis etc.
Ein wichtiges Thema ist hierbei unsere Neue Identität, die wir seit unserer Geburt von Neuem haben. Wir sind Kinder Gottes, wir sind Söhne Gottes, wir sind Braut Christi. Wir sind nahe beim Vater, wir sind im Haus Gottes, wir sind nahe bei unserem Bräutigam Jesus etc.
Dadurch sind wir geschützt und sicher. Unser Leben ist verborgen in Gott zusammen mit Jesus Christus (siehe Kolosser 3,1-3).

Das Zelt steht auch für Schutz für unser Denken bzw. für unsere Seele. Wir sollen auf das trachten, was oben bei Gott ist, denn wir sind verborgen in Ihm (siehe Kolosser 3,1-3). Und wir haben Christi Sinn, Sein Denken, Seine Gedanken etc. (siehe 1. Korinther 2,16).
Das heißt, wir sollen auf Jesus, auf den Vater und auf den Heiligen Geist schauen (siehe dazu Hebräer 5,2-9 und Hebräer 12,2). Wenn wir auf Gott schauen und Ihm nahe sind, dann haben wir den Frieden Gottes inmitten der Stürme, der Angriffe, der Verwirrung etc. Und im Frieden Gottes hören wir Gottes Stimme und empfangen Seinen Trost, Seine Liebe, Seine Gnade, Seine Barmherzigkeit, Seine Gedanken, Seine Weisheit, Seine Sicht der Dinge, Seine Pläne, Seine Absichten etc.

Auch der gesamte Psalm 27 drückt das sehr gut aus und enthält viele der Bedeutungen der Symbolik des Zeltes. Hier ein paar der Aussagen von Psalm 27 für Dich:

  • Gott verbirgt Dich im Schutz Seines Zeltes und überdeckt und überschattet Dich in Seiner Hütte zur Zeit des Unheils (Vers 5)
  • Du bist immer in Seiner Gegenwart, denn Du bist in Seinen Thronraum hineingeboren worden und Du wirst die Ewigkeit mit Ihm verbringen (Vers 4)
  • Dort suchst und findest Du Sein Angesicht, Seine Gegenwart (Vers 9)
  • Du kannst den Vater, Jesus und den Heiligen Geist im Geist suchen, Ihnen begegnen und Ihre Lieblichkeit, Schönheit und Herrlichkeit anschauen (Vers 4)
  • Du kannst Gott in Seinem Zelt Jubelopfer bringen, Ihm singen und Ihm spielen, Ihn in Geist und in Wahrheit anbeten (Vers 6)
  • Du harrst auf den Herrn, Du wirst gestärkt in Ihm und Dein Herz fasst neuen Mut … auch für Deinen Weg mit Ihm in der natürlichen Welt (Vers 14)
  • Der Herr zeigt Dir Seine Wege und leitet Dich auf ebener Bahn in der natürlichen Welt (Vers 11)

Gottes Gegenwart schützt uns, und wir können im Zelt in Gottes Gegenwart auch auftanken.

Auftanken im Zelt

Im Zelt können wir auftanken und neue Kraft von Gott schöpfen. Denn Er leitet Dich zu stillen und Lebendigen Wassern, Er lagert Dich auf einer grünen Auen-Wiese, Er erquickt Deine Seele und bereitet Dir einen Tisch auch in der Gegenwart von Feinden und Dein Kelch fließt über (siehe dazu Psalm 23).
Der Rückzug ins Zelt mit Gott ist sehr wichtig in oder nach Zeiten von Schlachten und Kämpfen. Dabei geht es entweder um geistliche Kämpfe oder um Kämpfe bzw. Schlachten in der natürlichen Welt, oder aber auch um beides zusammen.

Beim Auftanken im Zelt verbringen wir Zeit mit Gott. Bei Ihm finden wir Erholung. Wenn nötig, lassen wir Wunden aus dem Kampf von Jesus geistlich versorgen und pflegen. Jesus gießt geistlich Wein und Öl über unsere Wunden und über unser Herz aus (siehe dazu Lukas 10,34).

Wir finden Frieden und Entspannung bei und mit Gott. Wir tanken auf, wir sammeln neue Kräfte. Unsere geistliche Rüstung und Schild werden gereinigt, ausgebessert, geflickt und ausgebeult und unser geistliches Schwert wird geschärft. Evtl. empfangen wir im Zelt auch neue Ausrüstungsgegenstände und Wegverpflegung von Ihm, die wir für diese Zeit brauchen.

Im Psalm 63 finden wir viel zu diesem Thema. David schrieb diesen Psalm als er in der Wüste bzw. in der Wildnis war, in einem sehr trockenen Land. David stillte den geistlichen Durst seiner Seele, indem er Gott in Seinem Himmlischen Heiligtum besuchte und dort Gnade und Hilfe fand und von Gottes Salbung erquickt und belebt wurde.
Hier finden wir eine gute Beschreibung vom sogenannten „Soaking“, was sich mit „Einweichen, Durchtränken und Aufsaugen in einer Flüssigkeit“ übersetzen lässt. Beim Soaking nimmt man sich eine bewusste Zeit mit Gott, um sich von Ihm berühren, erfüllen, erfrischen und lieben zu lassen. Meistens geschieht das im Liegen zu ruhiger christlicher Instrumentalmusik. Im Psalm 63 finden wir das gut beschrieben:
David suchte Gott auf seinem Lager bzw. Bett, also im Liegen. Er suchte Gott auch in der Wüste, auch bei Verfolgung durch Feinde. Er suchte Gott auch in der Stille der Nacht. Er sann über Gott nach (also Nachsinnen). Er richtete seine Gedanken auf Gott und begegnete Ihm im Geist. Dort empfing er Salbung, Gnade, Freude etc. und saugte diese sozusagen auf wie ein trockener Schwamm.
Als Bild: Wenn Du einen trockenen Schwamm in eine Schale Wasser oder in den Regen legst, dann saugt er sich ja auch nach und nach von alleine voll. Man muss den Schwamm nur lange genug drin lassen.

Mehr zum Thema Soaking findest Du hier:

https://prophetenschule.org/soaking-musik-mp3-christliche-audiodateien-kostenlos/

https://prophetenschule.org/soaking/

Jesus sagt in Matthäus 11,28-29 (SLT) zum Thema Auftanken:

„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!
Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen!“

Und in Johannes 7,37 (SLT) sagt Jesus:

„Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke!“

In Offenbarung 22,1-2 finden wir den Strom des Lebens im Himmlischen Jerusalem. Auch das hängt mit dem Zelt zusammen, denn es steht symbolisch auch für unseren Platz in der Himmlischen Welt. Wir sind also schon nahe am Strom des Lebens. Wir können kommen und das Wasser des Lebens umsonst nehmen. Und beim Strom des Lebens sind auch Bäume mit Frucht und mit Blättern, die Heilung bringen.

In Psalm 46,4-5 (SLT) finden wir das nochmal deutlich dargestellt:

„Ein Strom mit seinen Bächen erfreut die Stadt Gottes, das Heiligtum der Wohnungen des Höchsten.
Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken; Gott wird ihr helfen […]“

Dort sind wir mit Christus hineinversetzt worden. Und auch wir selbst sind die geistliche Stadt Gottes und Er wohnt in uns. Wir werden also durch Gottes Strom erfreut, wir bekommen also neue Freude von Ihm.

Ein Teil des Auftankens und der Erholung bei Gott ist es auch, dass wir neue Freude empfangen, was auch bedeuten kann, mit Ihm im Zelt zu feiern.

Neue Freude und Feiern (Partyzelt)

Bei Gott finden wir neue Freude. Und auch Gott selber hat Freude, wenn Seine Kinder zu Ihm kommen! Bildlich gesprochen kann das Zelt auch mal zeitweise zu einem „Partyzelt“ mit Ihm werden. Manche Christen haben jetzt vielleicht Probleme mit dem Begriff „Party“, deswegen wollen wir das hier etwas weiter ausführen. Einerseits gibt es ein „Feiern im Natürlichen“, das Gott für uns hat und andererseits geht es beim „Partyzelt“ auch um geistliche Bilder, die wir geistlich deuten sollen.

„Feiern im Natürlichen“:

Das kann verschiedene Bedeutungen haben. Zum Beispiel Gemeinschaft mit anderen Menschen, auch mit gutem Essen. Es kann auch Lobpreis bedeuten, auch mit Tanzen. Oder die Feier des Abendmahls.
Eine interessante Bibelstelle zum Thema Feiern: Jesus‘ erstes Wunder war bei einer Hochzeits-Feier im Natürlichen, wo Er den besten Wein gemacht hat, damit die Gäste Freude daran haben. Und das obwohl die Gäste schon vorher einiges getrunken hatten (siehe Johannes 2,1-11). Das ist ein Bild auf den Heiligen Geist hin, mit dem Gott uns erfüllen will. Diese Bibelstelle zeigt aber auch, dass Jesus nicht komplett gegen weltliches Feiern ist. Das heißt jetzt aber auch nicht, dass wir Trinkgelage veranstalten sollen bzw. übertreiben sollen.

„Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist,
sondern werdet voll Geistes“
(Epheser 5,18 SLT)

Wir dürfen und sollen auch im Natürlichen feiern und Freude haben, in dem Rahmen, den Gott für einen hat. Frage Ihn, was Er für Dich hat und was angemessen ist. Gott ist ein guter Vater und ein guter Vater hat eben auch selber Freude daran, wenn Seine Kinder schön feiern.
Die Bibel ist voll mit Beschreibungen von Feiern und Aufforderungen zum Feiern im Natürlichen, die oft aber auch geistliche Bedeutungen haben. Beim Zelt geht es viel um geistliche Bereiche, was jetzt aber auch nicht bedeutet, dass wir das Feiern im Natürlichen vernachlässigen sollten.

„Feiern im Geistlichen“:

Freude ist Frucht des Heiligen Geistes (siehe Galater 5,22). Wenn wir Gott geistlich begegnen, dann ist Seine Freude nicht fern.
Und auch unser Ewiges Hochzeitsmahl mit Gott (siehe dazu z.B. Offenbarung 19,9) ist ja auch eine Art „Party“. Ebenso der Tisch im Angesicht unserer Feinde in Psalm 23 und der Kontext von Nehemia 8,10 (dazu später mehr).
Im Himmel ist Freude, wenn ein Mensch umkehrt zu Gott (siehe dazu Lukas 15,4-7). Im Gleichnis vom verlorenen Sohn in Lukas 15,11-32 sehen wir, dass Gott Freude hat, wenn wir aus der Welt zu Ihm umkehren und zu Ihm in Sein Haus kommen. Das gilt für die erstmalige Bekehrung eines Menschen, der dadurch das ewige Heil bekommt, Gott hat aber auch jedesmal Freude, wenn wir bewusst in Seine Gegenwart vor Sein Angesicht kommen.
Und auch wir haben Freude, wenn sich ein Mensch zu Jesus bekehrt und so das ewige Leben bekommt (siehe dazu auch Johannes 4,36). Wir feiern im Zelt also auch die Seelenernte.

In Psalm 16,11 (SLT) lesen wir über den Vater:

„vor deinem Angesicht sind Freuden in Fülle“.

Ein weiterer Vers, den wir auf Jesus deuten:

„Er führte mich ins Weinhaus, und die Liebe ist sein Banner über mir.“
(Hoheslied 2,4 SLT)

Die Bilder vom Weinhaus und vom Banner kann man auch wieder auf ein „Zelt“ hin deuten.

Aber beides hängt auch zusammen, die Freude am Feiern im Natürlichen und die geistliche Freude an Gott:
Die Freude am HERRN ist unsere Stärke (siehe Nehemia 8,10)! Vom Kontext her finden wir diese Bibelstelle in einer Zeit nach einer langen und harten Bauzeit. Das Volk Israel baute nach der Rückkehr aus dem babylonischen Exil die Mauern und Tore Jerusalems wieder auf. Eine Bauzeit unter heftigem Druck und Anfechtungen durch Feinde.
Im Kontext dieses Verses fordert Gott hier Sein Volk auf, ein großes Freudenfest zu machen (siehe Vers 12) und dabei im Natürlichen Fettes zu essen und Süßes zu trinken (in Vers 10) und gleichzeitig Freude am Ihm zu haben (in Vers 10).

Die tiefste Freude können wir in der direkten Begegnung mit Gott finden, und davon handelt der nächste Abschnitt.

Begegnung mit Gott und Brautzeit (Hochzeitszelt)

Das Zelt kann auch symbolisch für das Brautgemach stehen bzw. für ein „Hochzeitszelt“, in das sich Bräutigam und Braut zusammen zurückziehen. Ein „Hochzeitszelt“ spielt in der jüdischen Kultur eine wichtige Rolle bei (irdischen) Hochzeits-Zeremonien.
Das und was dort passiert, können wir als geistliches Bild für uns deuten. Siehe dazu Epheser 5,31-32 (SLT):

„»Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und
seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«.
Dieses Geheimnis ist groß; ich aber deute es
auf Christus und auf die Gemeinde.“

Geistlich betrachtet steht das Zelt als „Hochzeitszelt“ auch für die Einheit mit Gott, für die Verbindung bzw. Beziehung mit Ihm und für vertraute, nahe, intime, geistliche Begegnungen mit Ihm.
Wir sind ein Geist mit Jesus (siehe 1. Korinther 6,17) und diese Verbindung bzw. Einheit mit Ihm können wir auch erleben.

Das bedeutet auch, dass wir unsere Hüllen fallen lassen und uns (geistlich gesprochen) für Ihn öffnen. Denn bei Jesus, in SEINEM Zelt, fallen alle Masken und alle Fassaden nieder.

Das Zelt steht auch für die Nähe Gottes, für eine Begegnung mit Ihm, für Seine Gegenwart.
In dieser Begegnung erkennen wir Ihn besser und gleichzeitig erkennen wir auch unsere eigene Identität als Braut bzw. als Sohn Gottes besser. Wir sind Braut Christi und Sohn Gottes gleichzeitig, das gilt für Frauen und für Männer gleichermaßen.
Denn in Christus zählt nicht, ob wir Mann oder Frau sind (siehe Galater 3,28), sondern wir sind eine neue Schöpfung (siehe Galater 6,15).
Braut Christi und Sohn Gottes, sind jeweils andere Facetten und andere Schwerpunkte unserer neuen Identität und unserer Beziehung zu Gott, aber es hängt zusammen.

Gott ist dem Mose von Angesicht zu Angesicht begegnet (siehe dazu 2. Mose 33,11). Das war im Alten Bund, im Neuen Bund geht es noch viel tiefer. Wir können geistliche Begegnungen mit Gott haben, von Geist zu Geist, von Herz zu Herz, denn wir sind ein Geist mit Ihm. Dazu ein Bibelvers:

„Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten“.
(Johannes 4,24 SLT)

Mehr zum Thema Brautzeit findest Du auch in unserer Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)“:
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

Diese direkte, persönliche und vertraute Begegnung mit Gott ist extrem wichtig für alle Bereiche auf unserem Weg mit Jesus. Zum Beispiel kann aus der Brautzeit auch eine Besprechungs-Zeit mit Gott folgen, in einer bewussten Auszeit vom Trubel der Welt.
Wenn wir Gott begegnen finden wir Frieden in Seiner Gegenwart. Unsere eigenen Gedanken können zur Ruhe kommen. Und wir finden Klarheit und Fokus.

Das bedeutet auch, dass wir in Seinem Frieden zusammen mit Gott prüfen können, z.B. was Sein Wille für uns ist.

Besprechung mit dem General (Offizierszelt im Heerlager)

Das Zelt ist auch ein Rückzugsort für Krieger/innen, also bildlich gesprochen ein Offizierszelt, denn dort sind wir zusammen mit Jesus Christus, mit dem höchsten Offizier, mit dem Herrn der Heerscharen.

Wir möchten diesen Abschnitt mit zwei Bibelversen einleiten (Hervorhebungen von uns):

„Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise;
und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse.
Darum seid nicht unverständig, sondern seid verständig, was der Wille des Herrn ist!“
(Epheser 5,15-17 SLT)

„Wandelt in Weisheit denen gegenüber, die außerhalb [der Gemeinde] sind,
und kauft die Zeit aus!“
(Kolosser 4,5 SLT)

Bei diesem Abschnitt möchten wir vier Themenbereiche näher behandeln:

  • Heerlager
  • Begegnung mit dem höchsten Offizier
  • Strategien und Pläne
  • Umsetzen (Bauzeit, Schlachten gewinnen, Landeinnahme, Ernte …)

Heerlager:

Als Bild ausgedrückt geht es um ein Offizierszelt im Heerlager. Für uns persönlich passt dazu am besten das Bild von einem Heerlager einer mittelalterlichen Armee mit bunten Zelten, wehenden Fahnen etc. Das Heerlager der Armee besteht sozusagen aus vielen einzelnen Zelten und ist in der Nähe des Schlachtfeldes.
Für uns ist insbesondere das Offizierszelt wichtig, denn es drückt unsere Begegnung und Besprechung mit unserem Herrn Jesus Christus aus.

Das Offizierszelt im Heerlager bedeutet auch wieder einen Rückzugsort und auch Zeit zum Heilen und Auftanken. Man kann im Zelt sein Schwert schärfen und die Rüstung ausbessern bzw. reinigen. Das geschieht im Allgemeinen durch das Wirken von Gottes Heiligen Geist. Man kann im Heerlager trainieren und neue Ausrüstungsgegenstände bzw. neue Wegverpflegung empfangen.
Man kann das Zelt bildlich auch als Basislager einer Expedition sehen oder als Bauwagen auf der Baustelle.

Das Heerlager bedeutet auch ein geistliches Training, Wachstum und eine Stärkung in Gottes Gegenwart. Sozusagen ein Trainingszelt. Hier geht es um geistliche Übungen im Allgemeinen. Wir wollen hier kurz auf das Zungengebet eingehen. Das Gebet in neuen Sprachen ist für uns symbolisch wie ein geistliches Schwert und gleichzeitig auch „Training mit dem Schwert“.
Denn das Zungengebet erbaut uns geistlich (siehe dazu 1. Korinther 14,4 und Judas 20). Gleichzeitig steht das Schwert für das Wort Gottes, also für Sein direktes Reden und für die Bibel (siehe dazu auch Hebräer 4,12 und Epheser 6,17). Es geht um ein Zusammenwirken vom Heiligen Geist und den Wahrheiten der Bibel.

Dieses geistliche Training baut uns auf, bildlich gesprochen wachsen wir, bauen Muskeln und Ausdauer auf, gewinnen an Substanz etc. Und daraus folgt mehr Leben im Geist, geistliche Vollmacht, Wirksamkeit, geistlicher Einfluss etc. bzw. dass wir das besser einsetzen und ausleben können, was durch Gottes Gnade und unsere Geburt von Neuem (also unsere Neue Schöpfung) schon jetzt in uns ist.

Begegnung mit dem höchsten Offizier:

Im Offizierszelt haben wir eine persönliche Begegnung mit Jesus Christus. Er ist bildlich gesprochen der höchste Offizier. Deshalb haben wir sozusagen eine Besprechung mit dem obersten Heerführer, dem Heer-Meister, unserem General, mit dem Herrn der Heerscharen, mit dem Herrn der Herrn und dem König der Könige.
Jesus ist aber auch gleichzeitig unser Bräutigam, Freund, Bruder etc.
Diese direkte Beziehung zu Ihm ist wichtig und sehr facettenreich. Zuerst geht es um Jesus als Person und erst dann um die Strategien, die Baupläne, die Projekte etc.

Mit Ihm finden wir im Zelt Ruhe von den Kämpfen und auch von falschem Aktionismus.
In Seinem Frieden kommen wir erstmal im Zelt an und sortieren erstmal. Wir sortieren uns sozusagen selbst, unsere Gedanken, unsere Ideen, unsere eigenen Pläne etc.
Draußen ist man in Kämpfen, auf dem Schlachtfeld, im Alltag, auf der Baustelle etc. Manchmal bedeutet das, dass man selbst dauernd am Rennen ist, man macht und tut. Man ist auf verschiedenen Wegen unterwegs, man ist beschäftigt, man ist IN DEN DINGEN. Manches davon sind richtige Dinge, die Gott für uns hat. Aber manches können auch falsche Dinge sein, Ablenkungen, eigene Gedanken, eigene Ideen und eigene Wege.

Der Trubel auf dem Schlachtfeld bzw. im Alltag kann einem schon mal den klaren Blick verstellen, sodass man evtl. manchmal auch den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.
Deswegen brauchen wir die Begegnung im Zelt mit Ihm, auch um unseren Kopf wieder frei zu bekommen. Und um den Blick auf Jesus zu richten. Denn Er sieht den ganzen Plan, Er hat die ganze Vision im Blick. Und dann können wir in der Ruhe Gottes und in Seinem Frieden die Dinge mit Ihm besprechen und sortieren.

Strategien und Pläne:

Als Bild dargestellt: Jesus ist der Heerführer bzw. Heer-Meister. Er ist der oberste General, Er ist der Herr der Herren, Er ist der König der Könige. Wir breiten bildlich gesprochen unsere Pläne vor Ihm auf dem Tisch im Zelt aus. Und wir besprechen mit Ihm diese Pläne.

Dabei kann es z.B. um folgende Themen gehen:

  • Welche Pläne hat Gott für uns?
  • Was sind Seine Schlachten, in die Er uns führt?
  • Welche Berufung hat Er für unser Leben?
  • Welche Bauprojekte hat Er für uns?
  • Welchen Teil des „Weiten bzw. Verheißenen Landes“ sollen wir jetzt einnehmen?
  • Welche Riesen sollen wir jetzt bezwingen?
  • Welche Wege leitet Er uns?

Wir breiten unsere eigenen Pläne und Ideen vor Gott aus und fragen Ihn, was Er dazu sagt. Was Er für uns hat.

Welche unserer eigenen Pläne nimmt Er weg?
Das beendet auch den (manchmal fleischlichen) Aktionismus, falsche Wege, Ablenkungen und den falschen Eifer.

Gott kann uns im Offizierszelt auch konkrete Strategien zur Umsetzung Seiner Pläne geben. In den Bibelversen aus Epheser 5,15-17, die wir oben zitiert hatten, ist von „bösen Zeiten“ die Rede. Das kann auch für Kämpfe im Außen stehen. Wir brauchen Gottes Weisheit und Seine Strategien für Kämpfe und Bau-Projekte. Gott zeigt uns Seine Strategien und Wege, Er selbst lehrt uns.

Die Zeit im Offizierszelt dient uns auch als Vorbereitung auf das, was auf unserem Weg mit Gott vor uns liegt und was auf uns zukommt.

Umsetzen (Bauzeit, Schlachten gewinnen, Landeinnahme, Ernte…):

Das Heerlager ist Ausgangspunkt für zukünftige Schlachten und Kämpfe, für Bauprojekte und für Wege und Expeditionen mit Jesus. Für das, was Gott für uns hat und mit Seinen Plänen und mit Seinen Strategien. Beides gehört zusammen.
Aus der Zeit im Offizierszelt folgt also auch unser praktisches Tun, das Umsetzen von Gottes Plänen und Bauen an Seinen Projekten mit Ihm zusammen. Das kann auch bedeuten, dass wir Gottes „Verheißenes bzw. Weites Land“ in Besitz nehmen, darin leben und darin bauen. Es kann auch bedeuten, dass wir in Gottes Berufung für unser Leben drin sind und sie mit Ihm zusammen umsetzen und ausleben.

Mehr zum Umsetzen in der Welt findest Du auch in den folgenden Abschnitten dieser Botschaft und in den Links am Ende des Artikels.

Wichtig ist hierbei, dass wir unsere Brautzeit mit Ihm nicht vernachlässigen. Beides gehört zusammen.

Gott wirkt aus dem Zelt heraus

Hier geht es um Gottes Wirken durch unsere Verborgenheit in Ihm. Bildlich gesprochen fließt etwas aus dem Zelt in die Welt hinein. Denn es ist nicht so, dass durch unsere Zeit im Zelt garnichts in der natürlichen Welt passieren würde. Es ist ein geistliches Geheimnis, dass oft gerade dann etwas passiert bzw. freigesetzt wird, wenn wir in Gottes Gegenwart sind. Oft setzen wir dann in der unsichtbaren Welt Dinge mit Gott zusammen frei, die dann im Natürlichen sichtbar werden. Also sozusagen „Gebetserhörungen aus dem Zelt heraus“.

Oft stößt der Impuls aus der geistlichen Welt etwas in der natürlichen Welt an und bringt Gottes Dinge in Bewegung. Wir bringen mit Ihm zusammen Seine Herrschaft auf die Erde. Weil wir gleichzeitig mit Ihm im Thronraum sind und gleichzeitig auch auf der Erde sind, wir können also einen Kanal für Gottes Wirken bilden. Wir sind Christi Leib auf Erden, wir sind sozusagen Sein Körper, der in dieser Welt wirkt und Er ist das Haupt (siehe dazu 1. Korinther Kapitel 12, besonders Vers 13 und siehe auch Kolosser 1,18).
Gott wirkt auch dann, wenn wir im Zelt sind, in Seinem Frieden. Gott wirkt auch in Zeiten, wo wir von außen betrachtet zurückgezogen sind in Seiner Gegenwart. Denn das Reich Gottes wirkt aus Seiner Gegenwart heraus.

Gottes Frieden ist wirksam. Siehe dazu folgenden Bibelvers:

„Der Gott des Friedens aber wird in Kurzem den Satan
unter euren Füßen zermalmen.“
(Römer 16,20 SLT)

Das geistliche Wirken finden wir auch in Hesekiel Kapitel 47, wo der Fluss Gottes übernatürlich aus dem geistlichen Tempel in die Welt fließt und dort Transformation bringt. Und der Fluss bringt auch Heilung und Seelenernte. Unser Körper ist der Tempel des Heiligen Geistes (siehe 1. Korinther 6,19), unser Körper ist auch ein Zelt, unser Körper ist sozusagen ein tragbarer, mobiler Tempel Gottes. Der geistliche Fluss fließt also bildlich gesprochen aus dem Zelt heraus und in die Welt hinein.

Praktisch gesehen können das z.B. auch prophetische Proklamationen aus Gottes Gegenwart sein, durch die etwas hervorgesprochen wird. Also von oben nach unten, vom Himmel auf die Erde.

Gott wirkt mit uns zusammen quasi hinter dem Vorhang, wenn wir zum Thron der Gnade hinzutreten (siehe Hebräer 4,16). Gott bringt aus dem Verborgenen heraus Seine Hilfe hervor, und wirkt dabei auch in der natürlichen Welt.

Wir finden das auch nochmal im Psalm 46 ausgedrückt. In Vers 5 geht es ums Auftanken. Und im Vers 11 geht es darum, dass wir inne halten sollen, stille sein sollen, auf Gott schauen und Ihn wirken lassen sollen. Unser Wirken im Verborgenen und Gottes Wirken in der Welt. Und Gott greift ein, Gott kämpft im Sichtbaren für uns, denn darum geht es in diesem Psalm.

Mehr dazu findest Du auch in unserer Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)“ im Abschnitt:
Zusammenfassung von Brautzeit UND Bauzeit: Der Strom Gottes, der in die Welt fließt
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

Das Zelt in der Welt

Das Zelt ist mobil, es ist in der Welt unterwegs. Das hat vielfältige Bedeutungen und Auswirkungen. Wir wollen hier auf drei Bereiche kurz eingehen:

  • Pilgerschaft, Nachfolge
  • Bauzeit
  • Geistliche Wirkung

Pilgerschaft, Nachfolge:

Das Zelt ist mobil. Das drückt unsere Wanderung, Nachfolge und Pilgerschaft mit Gott aus. Wir sind nicht von der Welt, aber dennoch sind wir in der Welt (siehe Johannes 17,14-18).
Wenn wir sagen: „Jesus ist das Zelt“ (siehe Einleitung), dann tragen wir sozusagen mit dem Zelt Jesus und Seine Gegenwart in die Welt. Wir sind Sein Leib. Und Menschen können durch uns in eine Berührung mit Ihm kommen.

Bauzeit:

Aus der Zeit im Zelt und der Brautzeit mit Jesus folgen auch unsere Bauzeit und das Leben in unserer Berufung. Hierfür steht besonders das Offizierszelt, wo wir zugerüstet werden und wo wir Gottes Bau-Pläne empfangen und wo wir uns mit Jesus als dem obersten Heerführer und Chef-Baumeister besprechen.
Hier geht es um bauen in der Welt (Bauzeit) und auch um den Dienst an Menschen.

Geistliche Wirkung:

Wenn wir mit dem Zelt sozusagen Gottes Gegenwart mit uns herumtragen, dann hat das Auswirkungen. Wir tragen sozusagen einen offenen Himmel in der Welt und direkt in die Welt hinein, denn Jesus lebt in uns. Wir haben Christus angezogen, Er ist unsere Abdeckung, Seine Wolke überschattet uns, der geistliche Fluss aus Hesekiel 47 fließt aus uns heraus etc. (siehe dazu auch den vorigen Abschnitt).

Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Zelt und dem himmlischen Thronraum. Man kann auch sagen: Beides überschneidet sich.
Wir können Gott in der himmlischen Welt begegnen (z.B. in Seinem Thronraum). Aber es ist auch wichtig, dass sozusagen Sein Wirken von oben auf die Erde herunterkommt.
Beim Zelt geht es darum, dass sozusagen der Himmel die Erde berührt und der Geist nach außen in die Welt hineinwirkt. Das sehen wir auch im Gebet von Jesus in dem es heißt: „Wie im Himmel, so auf Erden“ (siehe Matthäus 6,10)
Man kann es sich bildlich so wie einen Blitzableiter oder einen Kanal für Gottes Wirken vorstellen. Das Reich Gottes ist in uns und unter uns (siehe Lukas 17,21. Der griechische Urtext kann hier bedeuten „in euch“ und „unter euch“. Das wird nicht in allen Übersetzungen deutlich, Du findest es aber z.B. in den Fußnoten in der Elberfelder Übersetzung). Christus in uns ist die Hoffnung der Herrlichkeit (siehe Kolosser 1,27) und aus unserem Körper fließen geistliche Ströme Lebendigen Wassers (siehe Johannes 7,38).

Gott wirkt durch uns. Und das nicht nur bei bewusster Zeit im Zelt, auch wenn uns diese Zeit mit Ihm helfen kann, das fließen zu lassen.

Ein zusätzliches Bild: Zeltevangelisation

Wir wollen hier den Begriff „Zeltevangelisation“ als Bild auf den Missionsauftrag hin deuten. Das bedeutet jetzt nicht, dass Zeltevangelisationen der einzige Weg sind, um die Menschen dieser Zeit in der Westlichen Welt mit dem Evangelium zu erreichen. Evangelisation kann auf viele verschiedene Arten geschehen. Es gibt viele verschiedene Evangelisations-Arten, weil die Menschen in der Welt und die Christen unterschiedlich sind.

Jesus hat allen Christen den Missionsauftrag gegeben:

„So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.“
(Matthäus 28,19-20 SLT)

Diese Bibelstelle wollen wir jetzt noch weiter auslegen.

„Geht hin …“:

„Zeltevangelisation“ bedeutet hier, dass die Christen zu den Menschen hin kommen, dort wo sie sind, anstatt die Menschen immer nur in Kirchengebäude in Gottesdienste einzuladen bzw. abzuwarten, dass sie von sich aus kommen. „Geht hin …“ bedeutet auch, den Menschen außerhalb vom gewohnten, christlichen Umfeld zu begegnen.
„Zeltevangelisation“ ist eine sehr gute Symbolik für uns. Denn das Zelt ist mobil und dadurch flexibel einsetzbar.

Das hängt auch wieder mit dem Abschnitt „das Zelt in der Welt“ zusammen. Wir tragen das Zelt in die Welt und in der Welt. Und auch wir selbst SIND das Evangelisationszelt. Wir tragen Gottes Gegenwart. Wir tragen die Atmosphäre des Himmels. Wir tragen das Reich Gottes. Und Menschen kommen durch uns in Berührung mit Jesus. Und dadurch trägt das „Zelt“ direkt zur Ernte bei…

Der Begriff „Völker“ (Nationen) kann sich auch auf bestimmte Teile unserer Gesellschaft, Gruppen und Subkulturen beziehen. Der Leib Christi wird jetzt und auch in Zukunft vielfältige und kreative Wege finden müssen, um alle Subkulturen mit dem Evangelium von Jesus Christus zu erreichen. „Zeltevangelisation“ drückt den Teil vom Missionsauftrag sehr gut aus: „Geht hin …“, denn das Zelt kommt sozusagen zu den Menschen hin.

Das Zelt ist sichtbar:

Ein Evangelisationzelt erregt Aufmerksamkeit bei den Menschen der Umgebung. Denk doch einmal an ein Volksfest mit Zelt auf dem Land. Wie weit ist es nachts sichtbar und wie weit hört man es? Die Menschen bekommen das mit und manche werden vom Zelt angezogen. Auch das ist ein Bild für uns, für das geistliche Zelt und für Evangelisation im Allgemeinen.
Eine Stadt auf dem Berg ist weithin sichtbar und kann nicht verborgen bleiben (siehe Matthäus 5,14). Menschen werden angezogen, weil wir Gottes Gegenwart tragen (siehe dazu Jesaja 60,1-3).

Offizierszelt:

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal auf das „Offizierszelt“ eingehen. Gott ist der Herr der Ernte (siehe Lukas 10,2) und Er gibt uns Seine Strategien für die Ernte. Bildlich ausgedrückt geht es um Offiziersbesprechungen mit Jesus.
Und es geht auch darum, die Christen für Evangelisation zuzurüsten, sie zu trainieren, auszubilden, mit Ausrüstung zu versorgen etc. als eine Armee von Erntearbeitern, welche die Verlorenen in dieser Welt in allen Subkulturen effektiv erreichen kann. Jesus will, dass alle Menschen gerettet werden (siehe 1. Timotheus 2,4), also hat Er auch Strategien und Pläne um alle Nationen, Bevölkerungsschichten, Altersgruppen, Subkulturen etc. mit dem Evangelium zu erreichen.
Ein Thema hier können auch Einsatzbesprechungen von „Evangelisations-Teams“ im Offizierszelt sein. Also eine Gruppe von Erntearbeitern, die sich zusammen mit Jesus im Offizierszelt trifft. Hier geht es z.B. um gemeinsame Einsatz-Besprechung, geistliche Ausrüstung und um das Empfangen von Strategien und Kraft von Jesus, dem Herrn der Ernte. Das dient als Vorbereitung für evangelistische Aktivitäten in der Gegenwart Gottes. Und Gott hat das mit jedem Christen vor. Wir haben alle unseren Anteil an der Ernte.

Im nächsten Abschnitt dieser Botschaft möchten wir auf einen Bibelvers eingehen, den wir als prophetische Botschaft bekommen haben.

Die Zeltbahnen bzw. Pflöcke weit machen

Es folgt ein Bibelvers als „Prophetie für die kommende Zeit“. Wir empfinden diesen Vers als sehr wichtig für die kommende Zeit, in die Gott uns alle als Leib reinbewegt. Es geht dabei um die Ausbreitung Seines Reiches auf Erden. Die Seelenernte ist ein wichtiger Teil davon.

„Erweitere den Raum deines Zeltes und dehne die Zeltdecken deiner Wohnungen aus; spare nicht, spanne deine Seile weit aus und befestige deine Pflöcke“
(Jesaja 54,2 SLT)

Gottes Aufforderung, Ermutigung und Herausforderung an Dich

Gott möchte etwas im Physischen bauen, also in dieser Welt. Er ist größer als unsere menschlichen Limitationen/Begrenzungen. Gott ist größer als unser menschliches Denken. Wir dürfen Ihn nicht in unser Denken einzwängen, wir müssen die Zeltbahnen unseres Denkens, Glaubens etc. von Ihm weitmachen lassen.
Bei dem, was Gott bauen will, sollen wir davon in genau der Größe denken, die Gott für die „Ausmaße und Weite des Zeltes“ hat. Wir dürfen mit unserem eigenen Verstand weder größer denken, noch kleiner denken, als Gott darüber denkt.
Und wir müssen glauben, dass Er mehr tun kann, als wir uns mit unserem beschränkten menschlichen Verstand vorstellen können (siehe dazu Epheser 3,20).

Gott ist der Bau-Meister, Er hat den Bau-Plan. Und da stehen auch die Aus-Maße vom Bauprojekt drauf, also wie groß bzw. weit das „Zelt“ sein soll.

Worauf ist Weitmachen der Zeltbahnen bezogen?

  • alle Bedeutungen des Zeltes in dieser Jahresprophetie
  • alle Bereiche des Weiten bzw. Verheißenen Landes
  • welche Bauprojekte Du bauen sollst (Bauzeit)
  • aber gleichzeitig auch das Level Deiner Brautzeit, z.B wieviel Raum Jesus in Deinem Herzen und Leben haben darf
  • Leben in Deiner Berufung
  • es kann aber auch noch weitere Bedeutungen haben …

Gottes Vision empfangen

Im Kontext des Bibelverses Jesaja 54,2 mit dem Weitmachen der Zeltbahnen, den wir am Anfang dieses Abschnittes zitiert haben, geht es um den Neuen Bund, um eine Seelenernte, um ein Wachstum von Gottes Reich, um Wiederherstellung und Transformation.

Wir brauchen Gottes Vision. Daraus können dann auch Seine Leitung folgen und Glauben für Bauzeit/Manifestation/Sichtbarwerden im Physischen.

Das heißt für uns, dass wir unseren Blick nach oben richten und unseren Blickwinkel weit machen lassen. Es bedeutet, dass wir die Dinge so sehen sollen und auch können, wie Gott sie sieht. Wir können zusammen mit Ihm aus der Adlerperspektive quasi mit Blick vom Himmel auf die Erde schauen.

Dazu haben wir in der vorigen Jahresprophetie (2018) sehr viel geschrieben. Besonders in den folgenden Abschnitten findest Du dort viel zur Vision:

  • das Land im Geist sehen (Vision)
  • Vision, Verheißung und Hoffnung bezogen auf das „Weite Land“
  • Adlerperspektive
  • Gottes Verheißungen für uns (das leitet über zu)
  • – – > Möglichkeiten von und mit Gott (und das leitet über zu)
  • – – > Berufung von und mit Gott, die das Reich Gottes auf Erden baut (Bauzeit)

Wir haben diese Bereiche als einzelne Abschnitte bzw. Kapitel in der Jahresprophetie 2018 tiefergehend behandelt und wollen hier auf diese Bereiche nicht weiter eingehen. Du kannst das in der Jahresprophetie 2018 nachlesen. Du findest die Jahresprophetie hier verlinkt:
Prophetie für 2018: „Ausbrechen und Aufbrechen“
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/

Fragen für Dich als praktische Übung

Nimm Dir jetzt noch einmal etwas Zeit um von Gott zu hören, was Er für Dich hat. Es folgen ein paar Fragen zum Thema „Weitmachen der Zeltbahnen“, die Du Gott stellen kannst.

In der Audiodatei bzw. im Video (am Artikelanfang verlinkt) gibt es bei diesen Abschnitten mit den Fragen auch die Möglichkeit, in der Zeit auf Gott zu hören. Es gibt für jede Frage ca. 1 Minute Zeit und wer länger Zeit braucht, kann die Aufnahme solange anhalten.

In welchen Bereichen sollst Du mit Ihm die Zeltbahnen weit machen? Um welche Themen geht es für Dich?
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Was sagt Gott Dir ganz allgemein zum Thema „Weitmachen der Zeltbahnen“?
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Was bedeutet das konkret für Dich die Zeltbahnen weit zu machen? Was ist
Gottes Vision bzw. Plan? Wie soll das Ergebnis aussehen?
Wo soll es hinführen?
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Wie soll das praktisch aussehen, die Zeltbahnen weit zu machen? Wie sollst
Du das mit Ihm zusammen umsetzen, mit welchen Strategien?
Welche nächsten Schritte hat Gott für Dich?
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Reingehen ins Zelt mit praktischer Übung

Jetzt folgt eine praktische Übung, bei der Du bewusst ins Zelt reingehen und Jesus begegnen kannst.

Weitere Hinweise zu Übungen dieser Art findest Du auch hier:
Hinweise zu den Meditationen und Phantasiereisen/Fantasiereisen unserer Internetseite
https://prophetenschule.org/2013/07/29/hinweise-zu-den-christlichen-meditationen-und-phantasiereisen/

Wichtig: Der Weg ist frei durch Jesus, die Tür ist offen, wir haben IMMER Zugang zu Ihm. Und wir sind schon drin (siehe Epheser 2,6).

Es ist keine starre Übung bzw. Technik. Passe sie auch selber für Dich an und finde Deinen eigenen Zugang. Sei dabei offen und bitte den Heiligen Geist, Dich zu leiten. Lade auch Jesus ein, Dir in dieser Übung zu begegnen und bitte Ihn, Dir den Weg zu zeigen, denn Er ist der Weg und Er ist die Tür.

Sei offen für das, was Du dabei mit Deinen geistlichen Sinnen wahrnimmst und was Gott Dir zeigen bzw. sagen möchte. Vielleicht hast Du innere Bilder dabei und hörst auch Gottes Stimme. Vielleicht spürst und fühlst Du auch etwas von Gott dabei.
Was Du wahrnimmst, kannst Du mit Gott besprechen. Bitte den Heiligen Geist, Dich zu leiten. Wenn Du z.B. ein inneres Bild nicht verstehst, dann rede mit dem Heiligen Geist darüber und frage Ihn direkt wegen der Auslegung. Und bitte Ihn auch Dir beim Prüfen zu helfen.

Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte (s. 1. Thessalonicher 5,20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar?, Was „Prüfen bedeutet und Umgang mit Eindrücken.

Die Übung

Finde eine Position, in der Du Dich entspannen kannst, z.B. im Sitzen oder im Liegen. Es hilft, die Augen dabei zu schließen. Vielleicht hilft Dir auch ruhige, christliche Instrumentalmusik, sogenannte „Soaking-Musik“. Wenn Dir Jesus begegnet, dann kannst Du die Audioaufnahme bzw. das Video pausieren und Dir den Abschluss dieser Botschaft später anhören.

Bitte den Heiligen Geist um Seine Hilfe und Leitung.

Jetzt zur Übung:

Stell Dir bewusst vor, dass Du in den Geist gehst. Vielleicht magst Du Dir vorstellen, wie Du innerlich einen Schritt durch eine geistliche Tür hindurch machst und in der geistlichen Welt ankommst.

Stell Dir vor, wie Du auf einer grünen Wiese in der geistlichen Welt ankommst. Und Du denkst an die Grünen Auen in Psalm 23. Und Du weißt, dass Dir der Gute Hirte Jesus Christus hier begegnen wird.

Du kommst mit Deinen Sinnen an diesem geistlichen Ort an. Es ist ein blauer Himmel und die Sonne scheint über der Wiese. Du atmest die angenehme Luft und fühlst Dich erfrischt und lebendig. Hier empfindest Du einen tiefen, geradezu himmlischen Frieden. Du entspannst Dich an diesem Ort.

Du schaust Dich um und siehst ein Zelt auf der grünen Wiese, nicht weit von Dir. Und Du weißt, dass dieses Zelt ein Ort ist, den Gott für Dich persönlich bereitet hat und wo Er Dir persönlich begegnen will.

Du näherst Dich dem Zelt. Es ist ein einladendes Zelt, und der Eingang ist offen. Wie sieht es für Dich persönlich aus?

Du siehst, wie Jesus Christus aus der Zelt-Tür tritt und auf Dich zukommt. Er winkt Dir einladend zu und ruft Dir zu: „Komm her zu mir!“

Jesus begrüßt Dich herzlich und umarmt Dich. Er freut sich, dass Du zu Ihm gekommen bist. Und Du spürst Seine Liebe und Annahme.

Jesus lädt Dich ein, mit Ihm ins Zelt zu kommen. Sei nun offen für das, was Jesus jetzt für Dich hat. Wir wollen in dieser Übung keine weiteren Vorgaben machen oder Ähnliches. Genieß die Zeit im Zelt mit Gott und lass Ihn wirken.

Jetzt folgt noch eine kurze Zeit der Stille. Bitte halte jetzt die Audioaufnahme bzw. das Video an und nimm Dir Zeit im Zelt für eine Begegnung mit Jesus. Du kannst Dir den Abschluss dieses Artikels später zuende anhören.

Wir hoffen, dass Du eine tiefe und erfüllende Begegnung mit Jesus im Zelt hattest. Du kannst diese Übung gerne wiederholen. Du kannst und sollst natürlich auch direkt zu Jesus kommen, auch ohne die Hilfe dieser Audio-Übung.
Bedenke, dass es eine geistliche Übung ist. Das bedeutet auch, dass es einem mit der Zeit leichter fällt, die geistlichen Sinne auf Jesus auszurichten, wahrzunehmen und zu empfangen. Es wird also durch die Übung immer leichter, bewusst ins Zelt reinzugehen und mit Gott Zeit im Zelt zu verbringen.

Wir kommen nun zum Abschluss dieser Jahresprophetie. Es folgen noch weiterführende Links und danach allgemeine Hinweise zum Abschluss.

Weiterführende Links zum Thema dieser Botschaft

Wichtig ist, dass Du das für Dich angenommen hast, was Jesus am Kreuz für Dich getan hat. Mehr dazu findest Du hier:
Jesus persönlich erleben!
https://prophetenschule.org/jesus-persoenlich-erleben/

Hier findest Du mehr zu Geistestaufe, auch ein Gebet, das Dir hilft die Taufe im Heiligen Geist zu empfangen:
https://prophetenschule.org/geistestaufe-sprachengebet/

Ein Artikel über Deinen Zugang zum himmlischen Thronraum:
Christi Himmelfahrt ist Deine Himmelfahrt
https://prophetenschule.org/2019/05/30/christi-himmelfahrt-ist-deine-himmelfahrt/

Weitere Hinweise zur praktischen Übung „Reingehen ins Zelt“ findest Du hier:
Hinweise zu den Meditationen und Phantasiereisen/Fantasiereisen unserer Internetseite
https://prophetenschule.org/2013/07/29/hinweise-zu-den-christlichen-meditationen-und-phantasiereisen/

Weitere Übungen dieser Art findest Du hier zusammengestellt:
Phantasiereisen/Fantasiereisen und Meditation/Meditationen (mp3 Downloads, kostenlose Audiodateien)
https://prophetenschule.org/phantasiereisen-meditationen-kostenlose-mp3-downloads/

Zum Thema Auftanken, sich vom Heiligen Geist erfüllen lassen und von Ihm trinken:
Wie Du Dich immer wieder vom Heiligen Geist erfüllen lassen kannst
https://prophetenschule.org/2016/05/16/wie-du-dich-immer-wieder-vom-heiligen-geist-erfullen-lassen-kannst/

Lehre zum Thema Soaking:
Soaking: Eintauchen in Gottes Liebe
https://prophetenschule.org/soaking/

Soaking-Musik (mp3, christliche Audiodateien kostenlos)
https://prophetenschule.org/soaking-musik-mp3-christliche-audiodateien-kostenlos/

Was ist Sprachengesang/Zungengesang?
https://prophetenschule.org/2012/11/27/was-ist-sprachengesang/

Ein Artikel über das Aufbrechen zur Ermutigung, Neues zu wagen:
https://prophetenschule.org/2012/08/04/aufbrechen/

Ein prophetisches Lied zum Thema Landeinnahme:
https://prophetenschule.org/2013/07/09/warte-nicht-langer-geh-mutig-voran-mein-pionier-prophetisches-lied/

Du findest viele hilfreiche Abschnitte, z.B. zu Deiner Beziehung zu Jesus und zum Bauen im Weiten Land, auch in unserer Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)“
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

„Der Plan des Feindes vs. Gottes Plan“:
https://prophetenschule.org/2012/09/27/der-plan-des-feindes-vs-der-plan-gottes-fur-dein-leben/

Hier findest Du unser kostenloses E-Book, das Dir hilft, Deine eigene Berufung zu entdecken:
https://prophetenschule.org/2014/02/10/entdecke-gottes-berufung-fuer-dein-leben-kostenloses-e-book/

Hier gibt es das Textdokument zum Thema Berufung auf Englisch:
Discover God’s Calling On Your Life! (Free E-Book)
https://prophetenschule.org/2014/03/30/e-book-calling/

Mehr Input zum Thema Berufung findest Du auch in unserer Themenreihe zu Berufung: https://prophetenschule.org/themenreihe-berufung/

Mehr zum Thema Identität findest Du hier:
https://prophetenschule.org/2015/04/21/9-identitat-dein-tun-folgt-aus-deinem-sein-mini-input-zur-lehreinheit-lebe-in-deiner-berufung/

Mehr zum Thema geistliche Kämpfe:
https://prophetenschule.org/2014/11/18/12-geistliche-kampfe-mini-input-zur-lehreinheit-lebe-in-deiner-berufung/

Mit dem Sprachengebet schwere Zeiten durchstehen
https://prophetenschule.org/2019/08/04/mit-dem-sprachengebet-schwere-zeiten-durchstehen/

Was ist der Unterschied zwischen Bekehrung und Geistestaufe? (Eine bildliche Erklärung)
https://prophetenschule.org/2012/05/26/was-ist-der-unterschied-zwischen-bekehrung-und-geistestaufe-eine-bildliche-erklarung/

Hier findest Du weitere Beiträge zum Thema Heiliger Geist, Geistesgaben etc.
Das Wirken des Heiligen Geistes (Geistesgaben etc.)
https://prophetenschule.org/wirken-des-heiligen-geistes-mp3-christliche-audiodateien-kostenlos/

Übersicht der Artikel zum Thema Gottes Reden / Gottes Stimme wahrnehmen
Übersicht: Lehre über Prophetie und Gottes Reden
https://prophetenschule.org/ubersicht-lehre-uber-prophetie/

Die Artikel mit den Jahresprophetien der letzten 5 Jahre

Abschluss

  • Bitte prüfe diese Botschaft für Dich persönlich! Frage Gott, was davon für Dich dran ist
  • Wenn Du Eindrücke zum Neuen Jahr bekommen hast, dann kannst Du diese gerne als Kommentar unter diesen Artikel stellen! So können wir die Eindrücke zusammentragen. Weil jeder Stückwerk erkennt (s. 1. Korinther 13,9). Bestimmt ergänzt sich einiges, es können aber auch Eindrücke zu einem anderen Thema (zum neuen Jahr) kommen.
    Wenn Du etwas von Gott zum Weitergeben bekommen hast, halte es nicht zurück – teile es doch dann gerne mit, so dass wir uns gegenseitig ermutigen und helfen können.

————————————————————————————————

Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte (s. 1. Thessalonicher 5,20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar?, Was „Prüfen bedeutet und Umgang mit Eindrücken.

Zeit im Zelt Prophetie für 2019

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Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben! (Kostenloses E-Book)

Entdecke Deine Berufung

Du fragst Dich, was Deine Berufung ist? Wie Du Deine Berufung finden kannst?

Oder wie Du Deine Berufung ausleben kannst?

Das vorgestellte E-Book (Textdokument) kann Dir dabei helfen, Deine Berufung zu entdecken, sie besser kennenzulernen und darin zu leben.

Und auch wenn Du schon weißt, wozu Gott Dich berufen hat, kann es hilfreich sein, ganz neue Aspekte Deiner Berufung zu entdecken.

Bist Du bereit?

Komm mit auf eine Entdeckungsreise,

die Dein Leben verändern wird…


 

Einführungsvideo zum Textdokument

In dem Video findest Du einen kurzen lehrmäßigen Input, Erklärungen zur Nutzung des Textdokuments und Infos zum Aufbau der Themenreihe über Berufung.

Zum Video:

(Direktlink: http://www.youtube.com/watch?v=E95NLOD2BvE)

Und hier als Audiodatei zum Anhören oder Herunterladen:

19:50 min. [Download mp3] [YouTube-Video]


 

ZUM DOWNLOAD:

Hier findest Du das KOSTENLOSE E-BOOK zum Downloaden:

[Download Textdokument]
(pdf-Format)

[Download Textdokument]
(Word-Format)

(Klicke mit der rechten Maus auf einen der Links und speichere das Dokument auf Deinem PC.)

Stand: 10.02.2014

Das Dokument ist zum Ausdrucken gedacht!

Info zum pdf-Format:
Zum Öffnen und Lesen benötigst Du das Programm „Adobe Reader“. Diesen kannst Du Dir auf dieser Seite kostenlos herunterladen.
(TIPP beim Downloaden: Entferne das Häkchen bei „McAfee Security Scan Plus-Software“, bei der es sich um ein harmloses Anti-Viren-Programm handelt, was aber zusätzlich Speicherplatz auf Deinem PC benötigt.)

Wenn Du den Adobe Reader nicht installieren kannst, dann öffne das Dokument im Word-Format.

Das E-Book haben wir auch ins Englische übersetzt. Mehr dazu hier: Discover God’s Calling On Your Life! (Free E-Book)


Tipps zum Dokument:

  • Lade Dir das Dokument auf Deinen PC und drucke es aus.
  • Wenn Du keinen Drucker hast:
    Frage jemanden in Deiner Nähe, der Dir das Dokument ausdrucken kann.
    Oder lass es in einem Online-Copyshop ausdrucken und zusenden: Beispiel-Link
    Oder gehe zu einem Copyshop vor Ort und lass es dort ausdrucken.
  • Wenn Du magst, lege Dir einen Schnellhefter oder Ringordner an!
  • In dem Dokument findest Du viele Fragen, die Dir helfen werden Deine Berufung zu entdecken und tiefer zu verstehen. Nimm Dir bitte Zeit dafür, das durchzuarbeiten. Sei offen für das Reden des Heiligen Geistes.

Jesus hat Dich zu Sich gerufen, weil er etwas mit Dir vorhat! Gott hat gute Pläne mit Dir und Deinem Leben!

Du bist gewollt, Du warst kein Unfall! Gott hat Dich geplant und deshalb hat Dein Leben einen Sinn! Und deshalb heißt es auch für Dich:

Du bist berufen für eine Zeit wie diese!

Wir wünschen Dir Gottes Segen auf Deinem Weg!

Julia & Tobias

Du bist Berufen für eine Zeit wie diese!

Weitere Inputs zum Thema Berufung:

Unter dem folgenden Link findest Du eine Übersicht mit weiteren Inputs zum Thema Berufung (Eine ausführliche Themenreihe ist geplant!):

Dort findest Du auch einen Artikel zu diesem E-Book auf Englisch (von uns übersetzt).


Hast Du Fragen oder Anregungen zum E-Book?

Dann schreibe gerne einen Kommentar unter diesem Artikel!

Oder, wenn Du es nicht veröffentlichen willst, schreibe eine E-Mail an: julia.berndt(at)prophetenschule.eu


(Bilder: © Microsoft, Used with permission.)

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Einführung in die Themenreihe BERUFUNG

Entdecke Deine Berufung

 Lieber Leser,

Wir starten eine Artikelreihe zum Thema Berufung!

Vielleicht fragst auch Du Dich gerade:
Was ist meine Berufung? Wie kann ich meine Berufung finden? Welchen Plan hat Gott für mein Leben? Was will Jesus mit mir und durch mich tun? Wie kann ich meine Berufung leben?

Wenn Dich diese Fragen gerade beschäftigen, dann ist diese Artikelreihe genau das Richtige für Dich!

Diese Reihe wird aufgebaut sein wie ein Online-Seminar. Es wird verschiedene Video-Botschaften geben, Hausaufgaben und kurze Inputs.

Jesus hat Dich zu Sich gerufen, weil Er etwas mit Dir vorhat! Gott hat gute Pläne mit Dir und Deinem Leben!

Die Beiträge zu diesem Thema wirst Du unter diesem Link finden:

 

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Gottes Segen,

Julia und Tobias


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Erfahrungsberichte “Wie ich zu JESUS kam” und “Ruf ins Prophetische” (Tobias Berndt)

19:09 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Erfahrungsberichte von Tobias Berndt:
„Wie ich zu JESUS kam“ und „Ruf ins Prophetische“
Julia und Tobias

 Wie ich zu JESUS kam…

Geboren bin ich am 27.12.1978 in Hamburg.

Im Jahr 1997 machte ich zum ersten mal übernatürliche Erfahrungen mit der unsichtbaren Welt. Ich begann, Kräfte in der Natur wahrzunehmen und wusste einfach, dass es eine unsichtbare Welt und eine Macht hinter der Schöpfung gibt. Da ich aus einem atheistischen Elternhaus stamme, hatte ich kein vorgefertigtes, religiöses Konzept um das zu erklären.
Ich fing dann mit Hatha-Yoga an, las Bücher und besuchte Kurse auf der Volkshochschule. Dort machte ich auch erste Erfahrungen mit Meditationstechniken. Durch die Techniken des Schamanismus bekam ich bewussten Zugang zur unsichtbaren Welt. Ich kam in Kontakt mit geistlichen Wesenheiten. Nach und nach kamen immer mehr Themen hinzu. Heilsteine, Reiki, Tarot-Karten, weiße Magie etc. und das übernatürliche Leben allgemein.

Wenig später war ich für einige Monate in einem Ashram. Das ist quasi eine Art Kloster, aufgebaut auf den Grundsätzen von Yoga, Meditation, indischer Spiritualität und hinduistischer Religion. Dort absolvierte ich die Ausbildung zum Yogalehrer und später zum Meditationslehrer. Wenige Monate später  (ich war da Anfang 20) wechselte ich als hauptberuflicher Yogalehrer in die Schule in Köln. Ich unterrichtete fast täglich Yoga, Atemübungen und Entspannungstechniken. Ich war stellvertretender Leiter der größten Yogaschule Kölns und wirkte auch bei der Ausbildung weiterer Yogalehrer mit.
Da ich die übernatürliche Welt kennengelernt hatte, wollte ich auch zu 100% für das leben, was ich damals geschmeckt hatte. Also richtete ich mein ganzes Leben darauf aus. Dazu gehörten Körperübungen, Ernährung, Atemübungen, Meditation, Energiearbeit und auch immer wieder Besuche in der unsichtbaren Welt.

Später nahm ich dann mein Studium der Betriebswirtschaftslehre wieder auf. Währenddessen arbeitete ich als Yogalehrer und bot auch Geistheilung und spirituelle Seminare an. Zu der Zeit beschäftigte ich mich immer mehr mit den Ansätzen der Lichtarbeit, wodurch sich mein Zugang zur übernatürlichen Welt noch verstärkte. Ich wollte mich geistlich und seelisch transformieren, um dem Schöpfer-Gott-Vater ähnlicher zu werden und besser mit Ihm leben zu können.

Aber dabei fand ich auch nicht dauerhaft den Frieden, die Freude und die Liebe, die ich eigentlich suchte. Ich wurde mir dabei mehr und mehr einer inneren Lehre im Zentrum meines Seins bewusst, die ich durch nichts füllen konnte. Ich suchte den nächsten übernatürlichen „Kick“, das nächste übernatürliche „High“, die nächste übernatürliche Erfahrung, die nächste Dosis, um den Durst in mir zu stillen oder mich zumindest von diesem nagenden Gefühl der Leere innen abzulenken. Es war so, als wäre ein schwarzer Steinblock in meiner Mitte, den ich mit keiner spirituellen Technik und keiner Selbsthilfe-Technik wegbekommen könnte.
Immer mehr vermischte sich mein Sinn für Gut und Böse. Es wurde zu einem grauen Mischmasch. Die klare Unterscheidung von richtig und falsch ging mehr und mehr verloren. Die Unterscheidung von Licht und Dunkelheit wurde mehr und mehr zu einer Ansammlung von Grau-Schattierungen in der alles relativ war. Relativ, aber auch ohne Halt. Dadurch habe ich in meinem Verhalten mehr und mehr gegen mein Gewissen verstoßen und Dinge gemacht, die nicht richtig waren.
In der Zeit fand ich immer weniger Frieden. Meine Gedanken waren sehr oft voller Aggression. Ich kämpfte mit Depression und innerer Unruhe. Mein spirituelles Leben wurde immer gehetzter. Ich war einerseits von etwas getrieben, andererseits jagte ich etwas nach, um von dem frei zu werden, was mich trieb.

Im Frühjahr 2008 machte ich eine Begegnung mit der Kraft des Heiligen Geistes, die mein Leben veränderte. Ein christlicher Geschäftskontakt machte mich auf Live-Übertragungen einer christlichen Veranstaltung in den USA aufmerksam. Ich sah mir verschiedene Videos davon im Internet an. Dort kamen zehntausende Menschen zusammen, um Gottes Gegenwart zu erleben. Die Kraft des Heiligen Geistes war auch über den Bildschirm spürbar und hat mich mehrere Male regelrecht zu Boden geworfen. Ich konnte nicht leugnen, dass dort eine Energie am Wirken war, die ich in der Form noch nicht erlebt hatte. Die Leute dort heilten die Kranken mit dieser Energie im Namen von Jesus Christus. Menschen wurden von Krebs geheilt, Menschen standen aus Rollstühlen auf. Manche berichteten, dass durch Gebet sogar Tote wieder zum Leben erweckt wurden.
Das hat mich neugierig gemacht. Ich wollte das einfach auch haben. Ich wollte mehr davon. Ich hatte Jesus zwar schon in der unsichtbaren Welt getroffen, aber ich wusste nicht, dass Er eine solche Kraft hat und dass Sein Bodenpersonal so viele Kranken so einfach heilen kann.

Ich suchte also einen von diesem Bodenpersonal in der Nachbarstadt auf wegen einem Gespräch, einen Pastoren. Dieser erklärte es mir mit einem Bild:
Stell Dir ein hohes Firmengebäude vor. Ganz oben ist das Büro vom Chef. Manche Leute versuchen sich nun wie auf der Karriereleiter von ganz unten bis nach ganz oben hochzuarbeiten um ins Chefbüro zu kommen. So ist das mit den ganzen Systemen spiritueller Übungen. Aber durch Jesus wird quasi neu geboren als Kind des Firmenchefs. Man muss sich nicht abmühen und nicht hocharbeiten. Man wird in die Familie hineingeboren. Man spielt schon als Baby auf dem Teppich vor dem Schreibtisch des Chefs. Man wird durch eine übernatürliche, neue „Geburt“ als Kind und Erbe in die göttliche Familiengemeinschaft hineingeboren mit dem Gott-Vater, mit Jesus Christus als großem Bruder und mit dem Heiligen Geist.

Und diese „neue Geburt in die göttliche Familie“ stand quasi für mich wie ein Geschenkpaket in der Ecke. Es gehörte mir, ich hatte es aber nicht ausgepackt und für mich als meins in Anspruch genommen.
Also überlegte ich erstmal. Solange bis Jesus mir nach 2-3 Tagen ein Zeichen schickte. Ich entschied mich also, mein Geschenk auszupacken, es mal mit Jesus zu versuchen und den Weg mit Ihm zu gehen.

Das bedeutete, dass ich Jesus Christus in mein Leben einlud und dass ich Ihn zu meinem Herren machte. Ich legte mein Leben in Seine Hände. Ich lud Ihn und den Heiligen Geist in mein Herz ein. Das heißt auch, dass ich Ihm meine Vergangenheit gab, mit allen meinen Fehlern, meiner Schuld, meiner Scham und meiner Schande. Er hat das alles stellvertretend für mich am Kreuz getragen, Jesus hat sozusagen mein „schlechtes Karma“ auf sich geladen um mich FREI zu machen.
Dadurch passierte eine spirituelle Wiedergeburt, mein Geist wurde neu geschaffen, in den Kern meines Seins kam eine neue Natur. Mein Geist und der Heilige Geist Gottes wurden zu einer Einheit. Hierdurch bekam ich freien Zugang in die himmlischen Welten, weil Jesus den Weg bereitet hat und die Türen für mich geöffnet hat. Ich habe Zutritt zu den übernatürlichen Welten in einer Position als Sohn und Erbe der Gottheit. Hierdurch habe ich regelmäßig Begegnungen mit Jesus, dem Vater und dem Heiligen Geist aus dem Wissen heraus, dass mein innerstes Wesen (mein Geist) und Sie zu einer mystischen, geistigen Einheit verwoben sind.

Dadurch hat sich so vieles verändert. Ich habe Sicherheit und Frieden gewonnen. Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt, so wie ich bin. Ich bekam wieder eine klare Unterscheidung zwischen Licht und Schatten und zwischen Gut und Böse. Ich lebe in einem unerschütterlichen Bund mit Gott, den man am Beispiel einer Ehe beschreiben könnte. Mein (geistliches und weltliches) Leben hat eine Verbindlichkeit durch Verbundenheit mit Gott. Mein Leben hat einen Sinn, Ziele, eine Richtung. Ich weiß, dass ich nie alleine sein werde, denn der Heilige Geist ist bei mir, ja Er lebt in mir!

Ich erlebe Jesus Christus als meinen persönlichen Geistführer. Es ist eine lebendige Beziehung. Er ist mein Erlöser, mein Freund, mein großer Bruder. Er ist der Gute Hirte.

Ich kaufte mir eine Bibel und begann im Johannes-Evangelium zu lesen. Ich dachte mir: „Wenn das wahr ist, wovon hier berichtet wird, dann ist es GENAU DAS, wonach die Menschen in Esoterik, Magie, Okkultismus und New Age suchen!“
Denn das Buch ist voll mit Zeichen und Wundern, es handelt vom übernatürlichen Wirken Gottes und der unsichtbaren Welt. Es berichtet, wie Menschen Gott begegneten, Erfahrungen im Himmel machten und Begegnungen mit Engeln hatten. Es ist voll von Krankenheilungen. Sogar Tote wurden aufgeweckt. Und das sind keine Geschichten aus einer fernen Zeit, das gilt heute immer noch!
Die Bibel ist ein lebendiges Buch. Es soll uns in spirituelle Erfahrungen in der unsichtbaren Welt und mit Gott hineinführen. Es soll uns wie eine Tür in eine Begegnung mit Gott führen. Doch dazu bedarf es einer spirituellen Auslegung der Worte. Der Verstand kann es nicht fassen, unser Kopf kann es nicht verstehen. Nur durch den Geist „er-öffnet“ sich einem das Buch. Es hilft uns, Gott kennenzulernen. Es ist wie ein Spiegel für uns, in dem wir erkennen wer und was wir sind. Es bietet Weisheit und Führung und hilft uns, Richtig von Falsch zu unterscheiden.

Ich erfuhr die Kraft des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist ist für den menschlichen Verstand kaum zu erfassen. Einerseits ist er eine wirksame Kraft und spirituelle Energie. Andererseits ist Er aber auch eine göttliche Person mit Gedanken und Gefühlen, also eine eigenständige Persönlichkeit.
Auch die Erfahrung mit Ihm ist sehr vielseitig. Es ist so, als ob der Heilige Geist einerseits in mich hineinkam und dort zu einer nie versiegenden Quelle wurde, aber andererseits begegnet Er mir auch von außen als Person. Einerseits sprudelt Seine Kraft in mir und aus mir heraus, andererseits lagert Er sich quasi von außen über mich.
Viele Christen haben die Person und die Kraft des Heiligen Geistes nie wirklich kennengelernt. Manche lehnen Ihn sogar komplett ab. Das ist sehr schade, denn dadurch geht die übernatürliche Kraft, die Lebendigkeit und die Himmlische Dimension des Lebens mit Jesus verloren.

Es geht nicht um Kirche. Dort steht nicht immer Jesus im Mittelpunkt und auch nicht, Gott von Geist zu Geist und von Herz zu Herz zu begegnen. In vielen Kirchen geht es um mechanische Rituale, die irgendwie einem fernen Gott irgendwo da draußen dienen sollen. Wenn der Fokus auf mechanisch-ausgeführten Ritualen liegt, dann liegt er nicht darauf, die Gegenwart Gottes zu erfahren, Ihm zu begegnen und die Kraft des Heiligen Geistes zu erfahren.
Ich habe aber einige lebendige Kirchen-Gemeinden kennengelernt, in denen es wirklich um Jesus geht. Wo man eine Begegnung mit Gott und dem Himmel hat. Wo Kranke übernatürlich geheilt werden und wo Zeichen und Wunder regelmäßig passieren. Das sollte normal sein für alle Kirchen.

 

Ruf ins Prophetische

Mir wurde mehr und mehr klar, dass es in meinem gesamten Leben um mehrere, spezielle „spirituelle Lebensthemen“ geht. Das ist eine Berufung, die schon immer in mir drin war und die dann hochkam und sich entfaltete, als der Heilige Geist Gottes mich erfüllte. Sie war aber schon vorher deutlich erkennbar an den Dingen, mit denen ich mich schon vorher beschäftigt habe und wonach ich schon vorher gesucht hatte.

Mein zentrales Thema ist die übernatürliche Begegnung mit Gott in der unsichtbaren Welt. Daraus folgt der Ruf, auch andere in ihre spürbare und lebensverändernde Begegnung mit dem Lebendigen Gott zu führen. Da bedeutet, ihnen zu zeigen, wie und wer Gott ist und ihnen zu helfen mit dem Heiligen Geist in einer Beziehung zu leben.
Aus dieser Beziehung heraus folgen sichtbare Zeichen wie Heilung von Krankheiten und Befreiung von unreinen Geistern. Aus dieser Beziehung fließen auch Botschaften der Weisheit und Führung für andere Menschen.

Wenn man mich fragen würde, wie Gott mir begegnet, dann wäre meine Antwort:
„Gott ist für mich der Gott, der immer mit mir ist. Der mich vollkommen liebt und annimmt. Er ist der Gott, der mit mir den Weg geht und der dabei immer Geschenke aus Seinem Leben für mich hat. Geschenke wie Frieden, Freude, Kraft, Liebe, Segen …“

Und dieser Gott hat mich berufen, Ihm zu dienen. Im Sommer 2010 lernte ich meine Frau Julia kennen. Gott hat uns berufen, um Ihm zusammen zu folgen und zu dienen. Schwerpunkt ist hierbei der Dienst in der Gabe der Prophetie, das bedeutet quasi für Menschen Botschaften vom Himmel zu holen und ihnen zu bringen.
 

Diese Themen sind mir besonders wichtig, es ist mein Dienst für Gott, diese Dinge zu den Menschen zu bringen:

  • Versöhnung mit der göttlichen Familie im Himmel, Wiederherstellung der Beziehung
  • Erkenntnis der Himmlischen Welten
  • Leben aus dieser Himmlischen Dimension heraus
  • Heilung von körperlichen und seelischen Krankheiten
  • Befreiung von unreinen Geistern und Flüchen, von Süchten, Depressionen, Ängsten und von anderen Fesseln und Bindungen
  • Weisheit und Führung durch den Heiligen Geist
  • Wiederherstellung von all dem, was Satan zerstört hat

Diese Dinge hat Jesus in Seinem Dienst hier auf der Erde getan (vgl. Jesaja 61). Er hat es vorgemacht und gesagt, dass die Menschen, die zu Ihm gehören, das auch tun sollen und können. Deswegen will ich das auch für mich und ich will anderen zeigen, dass das alles auch für sie auch heute noch gilt.

Jesus Christus hat am Kreuz dafür bezahlt, unsere Alt-Lasten zu erlösen, uns geistlich neu und frei zu machen und uns ein neues, übernatürliches Leben zu bringen. Er hat dafür bezahlt, dass der Himmel auf die Erde kommt, in uns und durch uns. Und ich will meinen Teil dazu beitragen, dass Jesus auch DAS bekommt, WOFÜR Er bezahlt hat.

 

Möchtest Du JESUS auch persönlich kennen lernen?

Vielleicht fragst Du Dich auch jetzt noch: „Wozu brauche ich Jesus Christus?“ Vielleicht fragst Du Dich auch, was es mit dem Kreuz auf sich hat.

Hier ein Video, in dem Julia mehr darüber erzählt. Darin wird erklärt, wieso jeder Mensch JESUS braucht – auch Du… Und das es um eine Entscheidung geht, die jeder Mensch selbst zu treffen hat:

Wie entscheidest Du Dich?
Lade IHN doch in Dein Leben ein!

Hier nochmal ein mögliches Gebet, Du kannst es aber auch mit Deinen eigenen Worten formulieren:

„JESUS,

ich habe gehört, dass es möglich ist, Dich kennenzulernen.
Ich will das jetzt ganz kindlich glauben und Dir vertrauen… Ich glaube daran, dass Du für mich am Kreuz bezahlt hast, damit ich in den Himmel kommen kann. Bitte vergib mir all die Schuld, all das was ich in meinem Leben falsch gemacht habe

(Hier macht es Sinn, wenn Du es vor Ihm konkret beim Namen nennst und hingibst).

Danke, dass Du mir jetzt vergeben hast!
Ich bitte Dich, JESUS, sei Du mein HERR und mein FREUND. Komm in mein Leben! Lass mich Deine Stimme hören und führe mich für immer.
Heiliger Geist, komm und fülle mich jetzt ganz aus mit Dir.
Danke, dass ich jetzt Dein Kind geworden bin!
AMEN.“

 

 ———————

Weiteres dazu:

Liebe Grüße,

Tobias Berndt

————————————–

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Die Drei Bäume oder: Gottes Plan (Film und Geschichte)

Als Film (Englisch):

 

(Quelle / Externer Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=ktYroQP5A1c )

Als Schattenspiel:

(Quelle / Externer Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=DKNrPYDUH9w )

 Als Text:

Es waren einmal 3 Bäume die auf einem Hügel im Wald standen.

Sie unterhielten sich über ihre Hoffnungen und Träume.

Und der erste Baum sagte
: „Eines Tages möchte ich eine Schatztruhe sein. Man soll mich mit Gold, Silber und kostbaren Juwelen füllen, und mit wunderschönen Schnitzereien verzieren, damit jeder meine Schönheit sieht.“

Der Zweite Baum fuhr fort:
„Ich werde eines Tages ein gewaltiges Schiff sein. Könige und Königinnen werde ich übers Wasser tragen und bis an die Enden derErde segeln. Jedermann wird sich in meinem starken Schiffsbauch sicher undgeborgen fühlen.“

Schließlich kam der dritte Baum zu Wort:
„Ich möchte zum größten und geradesten Baum im Wald aufwachsen. Die Menschen werden mich auf der Spitze des Bergessehen, zu meinen Ästen aufschauen und dabei an den Himmel und an Gott denken,dem ich ja so nahe bin. Ich werde der größte Baum aller Zeiten sein, und dieMenschen werden sich immer an mich erinnern.“

Nachdem die 3 Bäume etliche Jahre dafür gebetet hatten, dass ihre Träume wahr würden, kam eines Tages eine Gruppe von Waldarbeitern vorbei.  

Beim ersten Baum angelangt, sagte einer der Männer:
„Dieser Baum sieht sehr kräftig aus. Ich denke, das Holz ließe sich gut an einen Tischler verkaufen.“ Und er fingan, ihn zu fällen. Der Baum war glücklich, denn er dachte, dass der Tischler eine Schatztruhe aus ihm machen würde.

Beim zweiten Baum sagte ein Waldarbeiter:
„Dieser hier scheint mir ein starker Baum zu sein, den kann ich bestimmt an die Schiffsbauer verkaufen.“ Der Baum war glücklich, denn er dachte, dass er auf dem besten Weg war, ein mächtiges Schiff zu werden.

Als die Waldarbeiter zum dritten Baum kamen, erschrak er.
Er dachte, wenn sie ihn fällen würden, würden seine Träume niemals wahr werden. Einer der Männer sagte: „Mein Baum braucht nichts Besonderes zu sein, deshalb nehme ich diesen“ – und er hieb ihn mit kräftigen Axtschlägen um.

Als der erste Baum zum Tischler kam, machte er aus ihm eine Futterkrippe.
Sie wurde in einen Stall gestellt und mit Heu gefüllt. Das entsprach ganz und gar nicht dem, was der Baum sich erhofft und erbeten hatte.

Der zweite Baum wurde zersägt und zu einem kleinen Fischerboot verarbeitet.
Seine Träume, ein mächtiges Schiff zu werden, das Könige tragen würde, waren ausgeträumt.

Der dritte Baum wurde in große Stücke gesägt und im Dunklen liegen gelassen.
Jahre vergingen, und die drei Bäume vergaßen, was sie geträumt hatten.
Eines Tages kamen ein Mann und eine Frau in die Scheune. Die Frau brachte ein Kind zur Welt, und die beiden legten das Baby ins Heu der Futterkrippe, die aus dem ersten Baum entstanden war. Der Mann wünschte, er hätte ein Bettchen für
das Baby zimmern können, nun musste aber die Futterkrippe reichen. Der Baum spürte, dass was außerordentlich Wichtiges geschah, und er wusste, dass er in diesem Moment den größten Schatz aller Zeiten in sich tragen durfte.
Viele Jahre später bestieg eine Gruppe von Männern das Fischerboot, das aus dem zweiten Baum hergestellt worden war. Einer der Männer war sehr müde und legte sich schlafen. Während sie draußen auf dem See waren, kam ein gewaltiger Sturm auf, und der Baum fürchtete, nicht stark genug zu sein, um die Männer zu beschützen. Die Männer weckten den Schlafenden auf. Der erhob sich, rief: „Ruhe!“ und augenblicklich legte sich der Sturm. Da wusste der Baum, dass
er den König aller Könige in seinem Rumpf getragen hatte. 
Einige Zeit später kam jemand, um den dritten Baum abzuholen. Er wurde durch die Straßen geschleppt, währen die Leute den Mann, der ihn trug, verspotteten. An einem bestimmten Platz hielten sie an; der Mann wurde an dem Baum
festgenagelt und daran aufgerichtet, um auf der Spitze eines Hügels zu sterben. Als der Sonntag kam, begriff der Baum, dass er gewürdigt worden war, oben auf dem Hügel zu stehen und Gott so nahe wie nur möglich zu sein, weil JESUS an ihm gekreuzigt worden war.  

Auch wenn die Dinge nicht so zu laufen scheinen, wie wir uns das wünschen, dürfen wir wissen, dass GOTT EINEN PLAN für uns hat.
Wenn wir unser Vertrauen auf ihn setzen, wird er uns großartige Gaben geben.
Jeder der drei Bäume bekam, was er sich gewünscht hatte, nur nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte.
 
(Autor mir unbekannt)
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Segen für Gerechtigkeit

Segen für Gerechtigkeit 

Möge Gott dich segnen mit Unbehagen
gegenüber allzu einfachen Antworten,
Halbwahrheiten und oberflächlichen Beziehungen,
damit Leben in der Tiefe deines Herzens wohnt

Möge Gott dich mit Zorn segnen
gegenüber Ungerechtigkeit, Unterdrückung
und Ausbeutung von Menschen,
damit du nach Gerechtigkeit und Frieden strebst.

Möge Gott dich mit Tränen segnen,
zu vergießen für die, die unter Schmerzen,
Ablehnung, Hunger und Krieg leiden,
damit du deine Hand ausstreckst, um sie zu trösten
und ihren Schmerz in Freude zu verwandeln.

Und möge Gott dich mit der Torheit segnen,
daran zu glauben, dass du die Welt verändern kannst,
indem du Dinge tust, von denen andere meinen,
es sei unmöglich, sie zu tun.

(„Franziskanischer Segen“)

JUST DO IT

Geh…

Geh mit der Ansage,

dass uns Gott wichtig nimmt


und deshalb sein Tun


mit unserem Tun verbindet.


Dass Gott durch uns handelt


und nicht ohne uns


den Hunger nach Gerechtigkeit


in dieser Welt stillt.




Geh mit der Absage


an alle Trägheit,


die die größte Sünde der Gegenwart ist,


an alle Feigheit,


die uns daran hindert, den Mund aufzutun


für die Stummen und Schwachen,


an alle Ungerechtigkeit im Kleinen und Großen,


die wir oft als unabänderlich hinnehmen.




Geh mit der Zusage,


dass Gott bei uns und mit uns ist,


wenn wir in seinem Namen


hinausgehen und handeln.

(unbekannt)

 

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