Beiträge mit dem Schlagwort: heiliger geist

Teil 1.1 Der Sohn: Wer ist Jesus Christus?

(Bitte sieh Dir hierzu auch die Erklärungen zur Dreieinigkeit an: Übersicht Glaubensbekenntnis)
 
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Wer ist Jesus Christus?


Er ist der HERR!

JESUS..

  • …kam, um die Menschen mit Gott-Vater zu versöhnen

Jesaja 53, 4-5

4 Jedoch, unsere Krankheiten trug er, unsere Schmerzen lud er sich auf. Wir aber hielten ihn für einen Getroffenen, von Gott Geschlagenen und Niedergebeugten. 5 Und doch wurde er durchbohrt für unsere Frevel, zerschlagen wegen unserer Missetaten. Züchtigung für unser Heil lag auf ihm, durch seine Wunde wurde uns Heil zuteil.

  • …starb für unsere Sünde(n)

Römer 5, 17

Denn wenn durch die Sünde eines einzigen der Tod zum Herrschen kam durch den einen, werden um vieles mehr jene, die die Fülle der Gnade und der Gabe der
Gerechtigkeit empfangen
, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus.

Dadurch wurde Jesus…

  • …unser Retter, Heiler, Befreier (von satanischen Mächten)

Jesaja 53, 2-10

2 Er wuchs vor ihm auf wie ein junger Trieb, wie eine Wurzel aus Dürrland. Keine
Gewalt hatte er und keine Schönheit, dass wir nach ihm geschaut hätten, kein
Aussehen, dass er uns gefallen hätte. 3 Verachtet war er, von Menschen
gemieden, ein Mann der Schmerzen, mit Krankheit vertraut! Wie einer, vor dem man
das Antlitz verhüllt, war er verachtet, so dass wir ihn nicht schätzten. 4 Jedoch,
unsere Krankheiten trug er, unsere Schmerzen lud er sich auf. Wir aber hielten ihn für einen Getroffenen, von Gott Geschlagenen und Niedergebeugten
. 5 Und doch wurde er durchbohrt für unsere Frevel, zerschlagen wegen unserer Missetaten. Züchtigung für unser Heil lag auf ihm, durch seine Wunde ward uns Heil zuteil. 6 Wie Schafe irrten wir alle umher, jeder wandte sich seines
Weges; aber ihn ließ der Herr treffen unser aller Verschuldung. 7 Man
misshandelte ihn, und er beugte sich; er tat seinen Mund nicht auf wie das
Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und gleich einem Schaf, das vor seinen
Scherern verstummt. Nein, er tat seinen Mund nicht auf. 8 Aus Drangsal und Gericht
wurde er weggerafft; wer kümmerte sich um sein Geschick? Denn er war
abgeschnitten vom Land der Lebendigen, ob der Missetat seines Volkes zu Tode
getroffen. 9 Man gab ihm bei Verruchten sein Grab, seine Ruhestatt bei
Übeltätern. Und doch hat er kein Unrecht getan, kein trug war in seinem Mund.
10 Der Herr jedoch fand
Gefallen an seinem Zerschlagenen; er heilte ihn, der sein Leben als Sühneopfer hingab. Er wird Nachkommen schauen, lange leben, und der Wille des Herrn wird durch ihn vollstreckt.


  • …und Er ist nach Seiner Auferstehung von Gott-Vater wieder zum Herrn über alles, „über, auf und unter der Erde“ gesetzt worden.

Epheser 1, 18-23

18 Die Augen eures Herzens seien erleuchtet, dass ihr innewerdet, was es um die Hoffnung seiner Berufung, was es um den Reichtum seiner herrlichen Erbschaft unter den Heiligen, 19 was es um die überragende Größe seiner Macht ist, die sich an uns, die wir glauben, tätig erweist in seiner Kraft und Stärke, 20 wie er sie wirksam werden ließ in Christus, da er ihn von den Toten erweckte und zu seiner Rechten im Himmel setzte, 21 hoch über alle Macht und Gewalt und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird nicht nur in dieser Welt, sondern auch in der kommenden.

22 … Alls legte er ihm unter die Füße …(Psalm 7, 8), und ihn gab er als Haupt über alles der Kirche, 23 die sein Leib ist, die Vollgestalt dessen, der alles in allem erfüllt.

Philipper 2, 6-11

6 Er war in Gottesgestalt, doch nicht zu eigenem Gewinn erachtete er das Gleichsein mit Gott, 7 sondern entsagte seiner selbst, nahm Knechtsgestalt an, wurde Menschen
gleich und im Äußeren erfunden wie ein Mensch; 8 er erniedrigt sich selbst und
wurde gehorsam bis in den Tod, der Tod am Kreuze. 9 Und darum erhöhte ihn
Gott so hoch und verlieh ihm den Namen, überragend jeden Namen, 10 auf dass beim Namen Jesu … sich beugte jedes Knie …, derer im Himmel, derer auf Erden und derer unter der Erde, 11 und … jede Zunge bekenne …(Jesaja 45, 23): … Herr ist Jesus Christus
…, zur Verherrlichung Gottes, des
Vaters.

Somit steht fest, dass Jesus
vom Vater alle Vollmacht bekommen hat und absolute Autorität
über alles ist und hat, was überhaupt in irgendeiner Form existiert.

Jesus ist aber auch für uns der Geisttäufer!
Vergleich Johannes 1, 32-34 und div. Parallelstellen.

Soweit vorweg zu diesem Fakt und dem umstrittenen Wort der „Geisttaufe“. Zum Inhalt kommt es dann
ab Punkt 2.

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Die Themenreihe wurde ursprünglich von einem anderen Christen geschrieben, wir haben sie mit Texten und weiterführenden Artikeln erweitert.

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Einleitung: Die Taufe im Heiligen Geist (Geistestaufe, Zungenreden, Sprachengebet)

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DIE TAUFE IM

HEILIGEN GEIST

HEILIGER GEIST Komm!!!

Auf den folgenden Seiten werde ich belegen, dass das Thema Geistestaufe und persönliches Sprachengebet durchaus biblisch und vor allem auch im Sinne Gottes sind.
Gleichzeitig kenne ich inzwischen viele Christen, die mir im Gegenzug ihrer Meinung nach biblisch belegen, dass Geisttaufe nichts zusätzliches ist, dass Sprachengebet nicht notwendig ist, dass also dieses Thema kurz charakterisiert: „biblischer Nonsens“ ist. Noch heftiger sind die Christen, die behaupten, die Geisttaufe wie auch das Sprachenbeten wären satanischen Ursprungs, besonders wenn man sich ziemlich intensiv darum bemüht hat. In dem Fall würde man sich dem Wirken Satans und seiner finsteren Mächte öffnen.
Das tut besonders weh; denn dieses Argument besagt ja, dass Jesus wie auch Paulus uns an Satan bzw. den finsteren Mächten verkaufen wollten. Jesus verheißt den Gläubigen als Zeichen ihres Glaubens das Reden in neuen Zungen (Markus 16), Paulus bezeugt, dass er (nach seiner Geiststaufe durch Ananias) mehr in Zungen redet als alle (satanisch?) und versucht bezüglich der Gabe des Zungenredens in der Gemeinde Ordnung in den Gottesdienst zu bringen (1. Korinther 14). Zusätzlich wird charismatischen Christen immer wieder unterstellt, sich für die besseren Christen zu halten. Keiner von uns denkt und sagt das – trotzdem hören es die anderen Christen immer so. Wie kommt das?

Ich hatte nicht nur die tiefe Überzeugung der Gotteskindschaft und Heilsgewissheit in dem Moment der Geisttaufe empfangen… Mir tat sich auch gleichzeitig eine Tür in den Himmel auf, in der ich mich seither durch den Heiligen Geist bewegen kann und darf (vgl. Epheser 1, 3; Epheser 2, 6).

ETWAS IST GESCHEHEN BEI DER
GEISTESTAUFE – ETWAS GUTES!

Ich musste für mich nun klären: War das von Gott, von mir oder von Satan?

Satan scheidet aus, denn durch das nun folgende Wirken-Können in der Kraft des Heiligen Geistes, verliert er alles, was Er vorher hatte… Ich beraube ihn ständig.

Ich scheide ebenso aus, denn die Kraft Gottes lässt sich von mir selbst weder manipulieren noch kontrollieren.

Also bleibt nur Gott übrig. ER hat mich beschenkt und ER wirkt durch mich.

Gott hat mir damit Vollmacht und Kraft geschenkt, in Seinem Namen zu agieren, Seinen Willen auf diese Weise in die Realität zu bringen, Wunder zu wirken und – vor allem – mit Ihm tagtäglich zu kommunizieren. Verstehbar mit Gott zu reden. Freude und Freiheit kam in mein Leben, Erkenntnis Seiner selbst und Seines Wortes, Leben kam in mein Leben!!! Das ist eine handfeste
Erfahrung, dich ich gemacht habe seit der Geisttaufe – und diese Erfahrung begleitet mich bis heute und hat nichts von ihrer Intensität verloren.

Wie will ein Mensch das wegdiskutieren können? Ein von Gott auf die erbetene Geisttaufe hin vollzogener radikaler Lebenswandel, der einiges an geistlichen Früchten aufweisen kann – im Gegensatz zu vorher – , der soll biblisch nicht richtig oder gar nichtig sein?

Gott zwingt die Geisttaufe
niemandem auf! Wer nicht will, der muss nicht!

Lasst uns doch einmal betrachten, wer in unseren Gemeinden in den neun geistlichen Gaben dient. Dies sind keine natürlichen Gaben. Die geistlichen Gaben werden nur durch den Heiligen Geist in uns aktiviert.
Wer hat in unserer Gemeinde prophetische Worte, betet in Zungen und legt diese aus… Wer tut Wunder, heilt Kranke in hohen Quoten und hat den Glauben in dem Maß Gottes… Wer lehrt in der Erkenntnis Gottes, dient mit dem Wort der Weisheit oder ist in der Lage, die wirkenden Geister zu unterscheiden…

Bisher fand ich diese Dienste nur von den Leuten praktiziert, die sich auf die Geistestaufe eingelassen hatten. Je größer der Raum ist, den der Heilige Geist in uns haben darf, desto größer und stärker wird auch Sein Wirken durch uns sein können. Je mehr wir in Sprachen beten, desto enger wird unsere Verbindung mit Gott sein und desto besser können wir IHN, unseren Herrn, verstehen und in Seinem Willen handeln.

Vor meiner Geisttaufe konnte ich all diese Dinge nicht tun, so sehr ich das auch von ganzem Herzen und mit ganzer Kraft wollte. Ich konnte bestenfalls für Gott arbeiten, aber nicht durch Ihn – was für ein Unterschied ist das aber.

Der Heilige Geist – die Fülle des Heiligen Geistes – tut mir so gut, ebenso wie meinen Mitmenschen. NIE MEHR OHNE!!!

Dass es für Christen mehr gibt als die Versiegelung mit dem Heiligen Geist nach ihrer Bekehrung, lässt sich auch aus der Begebenheit der Wahl der ersten Diakone in der Gemeinde ableiten.
Die Diakone wurden mitten aus der Gemeinde von bekehrten und damit mit dem Heiligen Geist versiegelten Christen herausgewählt. Ein Kriterium für ihre Wahl war, dass sie voll Heiligen Geistes sein sollten (Apostelgeschichte 6, 1-7). Wozu die Maßgabe dieses Extra-Kriteriums für ihre Auswahl, wenn doch angeblich alle Christen „voll“ Heiligen Geist sind und somit eine zusätzliche Geisterfüllung oder Geisttaufe nicht mehr nötig ist? Hier zeigt sich, dass nach der Versiegelung der Christen mit dem Heiligen Geist auch eine weiterführende Erfüllung des ganzen Menschen mit dem Heiligen Geist, was oft Geisttaufe genannt wird, erfolgen sollte. „Voll“ Heiligen Geistes werden – das heißt, Gott darum zu bitten und den Heiligen Geist einzuladen, den kompletten Menschen, Christen einzunehmen – an Geist, Seele und Leib.

Dieses Wort „Geisttaufe“ oder „Geistestaufe“ beschreibt doch genialerweise den gleichen Akt, wie die Wassertaufe. Eine echte Wassertaufe (in biblischem Sinne eintauchen, untertauchen) demonstriert das komplette Ein- Untertauchen des ganzen Menschen in das reinigende und lebensspendende Wasser als Reaktion auf seine festgemachte Bekehrung. Man entscheidet sich dafür, diesen Schritt der Wassertaufe gehen zu wollen, wenn man sich bekehrt hat. Sie geschieht nicht automatisch! Der ganze Mensch ist dabei von diesem Wasser umgeben. Dies geschieht äußerlich.
Das gleiche passiert innerlich bei der Geisttaufe. Der Mensch entscheidet sich nach seiner Bekehrung dafür, auch innerlich ganz von diesem lebensspenden heiligendem Wasser (eine der Formen des Heiligen Geistes – neben Feuer, Wind etc) ausgefüllt zu werden. Wie bei der Wassertaufe soll der ganze Mensch innerlich von diesem Wasser erfüllt (durchtränkt) werden; nicht nur ein bisschen.

Wasser- wie auch Geisttaufe werden uns nur zu Teil, wenn wir uns nach unserer Bekehrung dafür entscheiden, sie haben zu wollen. Wer könnte mich von weniger überzeugen? Wenn Christen sich mit weniger zufrieden geben, ist das schade…

Und nun noch eine Frage an dich, lieber Leser:

Kannst du mir guten Gewissens sagen, dass du VOLL HEILIGEN GEISTES bist? Hast du neben deiner Wassertaufe auch die Geisttaufe beansprucht und empfangen? Bist du randvoll abgefüllt mit der Gegenwart der Person des Heiligen Geistes? Fließt du über von seiner Kraft, seinem Tun?

Nun will ich im Folgenden biblisch belegen, warum neben der Wasser- auch die Geisttaufe von Gott für uns Christen bereitgestellt und erstrebenswert ist.

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12 Zeugnisse von Christen über Sprachengebet, Auslegung des Sprachengebets, Zungenreden

 12:51 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

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12 Zeugnisse von Christen
über ihre Erfahrungen mit dem Sprachengebet:

Entnommen aus einem christlichen Forum 

 

 

1.)
„Also ich habe, seitdem ich diese Gabe erhalten habe nur gute Erfahrungen gemacht! Wenn ich z.B. bete und gar nicht weiß worum ich bitten soll, oder mir einfach die Worte fehlen, bete ich in Zungen. Das ist dann wie ein Durchbruch und ich spüre die Kraft Gottes und werde von Freude erfüllt. Ich habe das Gefühl, dass der Heilige Geist dann besonders viel Raum in mir einnehmen kann!“


2.)
„Ich hab die Gabe noch nicht all zu lange. Hatte Gott darum gebeten mir diese Gabe zu schenken und hatte sie zuerst nicht.
Bei mir ist das nach und nach gekommen, da ich zuerst Berührungsängste damit hatte, wie der Heilige Geist mich gebrauchen würde. Das hat sich aber dann schnell gelegt und kann jetzt völlig frei in Sprachen/Zungen reden und tu dies besonders gerne im Lobpreis oder während einer Gebetswanderung.“


3.)
„Wir hatten einen Gebetskreis wo wir untereinander ein enges Vertrauensverhältnis hatten. Da hab ich gefragt, ob ich eine Zungenrede weitergeben kann, obwohl ich keine Auslegung dazu hatte. Meine Mitbeter haben mich ermutigt, es zu tun. Also sprach ich es aus. Dann kam von einer Frau, die genauso unsicher in diesem Terrain war, eine Auslegung. Die Auslegung war eine Ermutigung für mich! Wenn ich die Auslegung selbst bekommen hätte, dann hätte ich das nicht angenommen, sondern gezweifelt. Aber die Frau hat Dinge ausgesprochen, die sie nicht wissen konnte, weil das in meinem Innersten vor sich ging. Ich bin dankbar, dass diese Frau den Mut hatte das für sie Fremde zu praktizieren. Das ist jetzt nur ein Beispiel. Es gab öfters solche Situtationen, wo auch ich persönlich dann die Auslegung meiner Zungenrede bekam.“

 

4.)
„Zu Hause kann es passieren, wenn auch selten, dass ich in einen wahren Gebetsstrudel reinkomme. Es fühlt sich an, als wenn ich da irgendwo in den Riss trete. Ich kann das natürlich nicht bezeugen, sondern mich auf den Heilgen Geist verlassen und darauf vertrauen, dass Gott was bewirkt. Und dabei fällt es mir auf, dass ganz neue Wörte kommen. Welche, die ich vorher nie hörte.

Ich betete einmal für einen Arbeitskollegen (mit Handauflegen). Ich habe ihn vorgewarnt, dass es passieren könne, ich werde auch leise tun, so dass er sich halt nicht gestört fühlt oder einfach überfordert. Interessant war, dass er ab dem Zeitpunkt des Spachengebets eine Veränderung in seinem Herzen spürte. Er war zu dem Zeitpunkt kein Gläubiger Christ! Er spürte Wärme, Frieden – all die schönen Dinge halt.

Nun kann man natürlich sagen, „Naja, das geht ja auch ohne Sprachengebet“. Ja klar geht das! Aber beim Sprachengebet weiß doch niemand, WAS gesagt wird. Von daher wird auch niemand in seinen Gefühlen manipuliert, sondern kann sich vom Heiligen Geist einfach leiten lassen!

Für mich bedeutet dies auch gelebtes Evangelium!“



5.)
„Ich habe mal vor Jahren was mit der Zungenrede erfahren, das war phänomenal…

Ich bin an einem Nachmittag lange an einem See spazieren gegangen und ich fing an in Zungen zu reden, weil ich das Bedürfnis danach hatte. Ich redete und redete und auf einmal habe ich meine Umgebung nicht mehr wahr genommen und hatte das Gefühl, ich wäre in der geistlichen Welt völlig eingetaucht worden. Ich habe außen um mich herum nichts mehr gesehen und nichts mehr wahr genommen. Und als das vorbei war, stand ich auf einmal am Anfang des Sees, als wäre ich entrückt worden. Bis heute kann ich mir nicht erklären, was da passiert ist.

Das Zweite, das ich damit erlebt habe, war: Ich hatte Geburtstag und ich war in einem Abendgottesdienst und wir hatten einen Gastprediger aus Kanada. Ich bat Gott darum, mir an meinem Geburtstag zu begegnen.

Was ist passiert?

Wir wurden nach der Predigt aufgefordert, nach vorne zu kommen um für uns beten zu lassen. Ich ging natürlich nach vorne.

Es wurde für jeden gebetet und auf einmal lag ich auf dem Boden, die Kraft war so stark, dass ich mich nicht mehr halten konnte. Auf einmal stand jemand hinter mir und hat rund 20 min. in Zungen geredet und mich durchschoss eine Kraftwelle nach der anderen. Irgendwann kam mein Seelsorger, ein lieber Freund, zu mir und betete dann für mich und ich wurde innerlich wieder ruhiger, weil ich anfing zu weinen und auch Krämpfe hatte. Ich war der Meinung, dass Jesus mein Herz heilen wollte, weil ich jahrelang schwere seelische Verletzungen mit mir herumgetragen hatte.

Als ich wieder aufgestanden war, hatten wir darüber geredet. Und ich fragte Ihn: ‚Du, sag mal, weißt Du, wer da die ganze Zeit für mich gebetet hat bzw. in Zungen betete?‘

Er sagte zu mir: ‚Du, ich habe Dich die ganze Zeit beobachtet und es hat absolut keiner für Dich gebetet.‘ Ich stand und lag ganz alleine da… Und da ist es mir heiß und kalt geworden. Uns Beiden war bewusst, dass Jesus vor und hinter mir stand und selber für mich in Zungen geredet hat.

Leute, so komisch sich das anhört, beim Schreiben meiner Erfahrung hier, rinnen mir wieder die Tränen runter, weil es für mich unbegreiflich war, dass sich an genau diesem Abend Jesus um mich gekümmert hatte.“

 

6.)
„Mein 6-jähriger Sohn betet auch in Sprachen. Als ich am Samstag betete, kam er zu mir ins Wohnzimmer. Eigentlich wollte er von mir unterhalten werden, aber ich sagte ihm, dass ich am Beten sei und er könne gerne mitmachen. Das wollte er nicht, wollte aber auch nicht in sein Zimmer gehen und spielen. So blieb er bei mir und irgandwann fing er einfach an mitzubeten – in Sprachen. Kinder können sich so gut auf Gott einlassen, da kann man direkt neidisch werden.“

 

7.)
„Ich war mal vor Jahren mit meiner Familie beim Weihnachtsgottesdienst. Damals war ich frisch bekehrt. Und hatte es geschafft meine Eltern, die beide nicht gläubig sind, mitzubringen.

Die Familie meines Mannes war auch mit dabei. Samt Nichten und Neffen. Sie sind Christen.

Der Gottesdienst fand in einer langbestehenden Pfingstgemeinde statt und es ging festlich zu. Dann kam der Teil des kurzen freien Betens und manche beteten eben so wie sie es gewohnt sind
in Sprachen.

Meine Mutter neben mir wurde auf einmal leichenblass und verliess nach ein paar Minuten den Gottesdienst. Ich bin ihr hinterher und fragte ob es ihr denn schlecht sei. ‚Nein‘, sagte sie. Und erklärte mir aufgeregt, daß sie gar nicht gewußt habe, dass mein kleiner Neffe (damals um die 10 Jahre alt) perfekt polnisch sprechen könne. Meine Mutter übersetzte mir, was er (er kann kein Polnisch) gebetet hatte. Dass er Gott in den höchsten Tönen für Jesus gepriesen hatte… Dass er auch für sie gebetet hatte und einige verdrängte Kriegserfahrungen ansprach, die meine Mutter vor der Vertreibung der Deutschen aus Polen erlebt hatte…

Meine Mutter, die auch heute noch kein Christ ist, war danach tagelang nachdenklich und schweigsam. „

 

8.)
„Auch wenn es Zeiten gibt, in denen man Gott und die Welt nicht mehr verstehen kann und einem die Worte fehlen – In Sprachen beten geht dann immer noch.“ 

 

9.)
„Einmal musste ich auf der Arbeit einen Patienten mit Angstattacken in einer anderen Sache behandeln. Zu Beginn der Behandlung fing solch eine Attacke an und in meiner Not, was ich nun machen sollte, fing ich ganz leise an in Sprachen zu beten. Die Angstattacke hörte sofort auf, der Patient entspannte sich und schlief fast ein, so dass ich die Behandlung durchführen konnte… Und er war erstaunt, dass die Attacke so schnell aufgehört hatte und wie tief er entspannte.“

10.)
„Seit gestern bete ich auch in Zungen… War auf einer Gebetsnacht, habe mit vielen anderen von 20.00 bis 6.00 Uhr heute morgen durchgebetet… Für die verschiedensten Sachen.
Unter anderem auch für die Leute, die Hunger nach dem Heiligen Geist haben…. Dazu gehörte ich auch.

Mir wurden die Hände aufgelegt und der Heilige Geist kam über mich. Sicher, ich hatte ihn vorher auch. Aber so eine Fülle hatte ich noch nicht erlebt. Irgendwann bin ich umgekippt. Es tat nicht weh, obwohl es kalter, harter Fliesenboden war. Ich habe nur Frieden gespürt.

Und später hatten wir dann eine Gebetszeit, wo überwiegend in Sprachen gebetet wurde. Zu dem Zeitpunkt war diese Gabe noch nicht bei mir. Ich hatte in meinem Kopf zwar fremde Wörter und Silben, aber in meinem Kopf war auch ein innerer Widerstand dagegen. Also habe ich Gott wie bisher in deutscher Sprache angebetet.

Irgendwann betete jemand: ‚Herr, wir wollen Dich nicht nur im Verstand anbeten, sondern im Geist und in der Wahrheit.‘ Und das wars – Ich habe diese Worte in meinem Kopf ausgesprochen…. Der Widerstand war weg. Es floss einfach aus mir heraus…“

11.)
„Ich kenne eine Frau, die für eine Frau in Zungen gebetet hat, die sehr rational-skeptisch einem tieferem Glauben, insbesondere dem heiligen Geist gegenüberstand. Diese war auf einmal hin- und weg. Meine Bekannte hatte in Hebräisch geredet, obwohl sie kein Hebräisch kann. Jene Frau aber hatte das studiert und war sehr beeindruckt. Gott hat Ihr Herz damit berüht und ihre Skepsis überwunden denke ich.

Ein mir gut bekannter Pastor, der gut ukrainisch kann, war einmal in einem Gottesdienst, wo jemand in Zungen betete und jemand anders das auslegte. Der die Gemeinde besuchende Pastor konnte danach der Gemeinde mitteilen, dass die Auslegung stimmte. Der Zungenredende hatte in einem südukrainischem Dialekt gesprochen. Weder ihm noch dem Ausleger war das bekannt. Dem Pastor aber war dieser Dialekt vertraut und er konnte leicht die Richtigkeit der Auslegung bestätigen.“


12.)
„Corrie ten Boom sprach nicht viel über das Sprachengebet, sie praktizierte es nur selbstverständlich. Dieser Christin vertraute ich, auch all ihren Jesus liebenden Geschwistern, mit denen sie und ich gemeinsam Kontakt hatten.

Eigenartigerweise wurde nie über Sprachengebet diskutiert und debattiert, es wurde halt einfach in diesen unbekannten Sprachen gesprochen, die Gaben praktisch angewandt. Ich hatte keine Ahnung davon und war auch keine fleißige Bibelleserin. So spürte ich lediglich, Sprachenrede/Zungengebet MUSS einfach was Gutes und Weiterhelfendes sein. Doch für mich selbst hielt ich diese Gabe nicht unbedingt angebracht. Als ich mir dies jedoch später doch mal von Gott wünschte und schenken lassen wollte, verstand ich den Satz von Corri ten Boom erst richtig. Denn damals äußerte sie sinngemäß:

„Ohne das Sprachengebet hätte ich die schwere Zeit im Konzentrationslagen schwer (kaum? oder nicht?) aushalten (durchhalten? oder überleben?) können.“



Zitate:

Diese Zitate stammen aus dem Buch „Betet im Geist – Wesen und Sinn des Sprachenredens“ von Otfried Hainebach.

„Ich habe mit mehr als 20 Tauben gebetet und dabei gehört, wie sie anfingen, in einer himmlischen Sprache zu sprechen, als sie den Heiligen Geist empfingen. Als sie sich dann wieder mit mir unterhalten wollten, benutzten sie wie vorher ihre Zeichensprache.“
(Wendell Mason, LaVerne, Kalifornien; aus „Betet im Geist – Wesen und Sinn des Sprachenredens“ von Otfried Hainebach, S. 16)

„Gestaute Spannungen, Zorn, Groll, Bitterkeit, Rachegefühle, Angst, Neid, Ärger, Launen, böse Begierden, Eifersucht, Depressionen, Sorgen, seelische Qualen und Belastungen, überhaupt alles Negative kann im ruhig fließenden Strom des Sprachengebets gelöst, ausgeschüttet und weggeschwemmt werden, wie irgendwelcher Unrat vom fließenden Wasser weggeschwemmt wird.“
(Otfried Hainebach; aus „Betet im Geist – Wesen und Sinn des Sprachenredens“ von Otfried Hainebach, S. 23)

„Du magst aber auch zu sprechen beginnen nur mit einigen wenigen Lauten; dies ist schon wunderbar, denn du hast die Grenze überwunden. Fahre fort mit diesen Lauten zu beten. Sage Jesus, dass du ihn liebst, fahre fort und diese Laute werden sich zu einer vollen Sprache entwickeln. Es ist wunderbar, wenn du dir plötzlich der Fülle Christi in dir bewusst wirst und dich emporgehoben fühlst. Viele Leute spüren tief in ihrem Geist eine Leichtigkeit, wenn sie anfangen, in Zungen zu sprechen, und das Bewusstsein für die Realität Gottes wächst.“
(Dennis Bennett; aus „Betet im Geist – Wesen und Sinn des Sprachenredens“ von Otfried Hainebach, S. 42)

„Denn was wir beten sollen – wie es eigentlich sein müsste – wissen wir nicht, aber Er selbst, der Geist, springt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern; der aber die Herzen erforscht, weiß, was die Gesinnung [Absicht] des Geistes sei, denn Er springt für Heilige ein in einer Weise, die Gott gemäß ist.“ (Römer 8, 26-27)

Karl Barth nennt ein solches Beten „das Aussprechen des Unaussprechlichem“.

Und Paul Tournier meint: „Die Glossolalie… scheint dem Drang des Geistes zu entsprechen, das Unsagbare zu sagen und im Gespräch mit Gott die engen Grenzen der verständlichen Sprache zu durchbrechen.“
(aus „Betet im Geist – Wesen und Sinn des Sprachenredens“ von Otfried Hainebach, S. 36)

„Wenn jemand in Sprachen betet, dann wird er in dem Bereich seines Lebens oder seiner Person auferbaut, der diese Auferbauung am dringendsten benötigt.“
(Larry Christenson; aus „Betet im Geist – Wesen und Sinn des Sprachenredens“ von Otfried Hainebach, S. 36)

Ohne Liebe „geht“ nichts. So ist es mit allen Geistesgaben:

„Der Sprachenredner hat auch immer mit Gängen und Kupplung zu tun, wenn der Wagen laufen soll, das heißt, wenn wir in der Heiligung vorankommen wollen. Mit anderen Worten: Er muss ‚mitgehen’ mit Christus, bis in sein Innerstes hinein (Gänge 1 bis 5; 2.Petrus 1,5f) und mit ihm von Herzen verbunden sein (Kupplung). Nur so kommt eine segensreiche Übertragung der Motorkraft (Sprachenreden) auf den Wagen (Ganzpersönlichkeit) zustande, und die Sache läuft dem Ziele zu, dem Ziel der Heiligung, dass wir ähnlich werden dem Bilde seines Sohnes Jesus Christus.“
(Otfried Hainebach; aus „Betet im Geist – Wesen und Sinn des Sprachenredens“ von Otfried Hainebach, S. 24)

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Was hast Du persönlich mit dem Sprachengebet erlebt?

Unter diesem Artikel kannst Du auch gerne Deine Erfahrungen schreiben.

Bitte unter diesem Artikel NUR Zeugnisse, damit es nicht zu unübersichtlich wird!

(Bitte beachte dazu auch die Hinweise zur Kommentarfunktion)

Wenn Du das Sprachengebet selbst empfangen möchtest, dann schau Dir diese Seite an: Gebet für die Geistestaufe.

Liebe Grüße,
Julia

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This Joy

 

„This Joy, that I have, the world didn’t give it to me … the world didn’t give it and the world can’t take it away!
This Peace, that I have, the world didn’t give it to me … the world didn’t give it and the world can’t take it away!
This Dance, that I dance, the world didn’t give it to me … the world didn’t give it and the world can’t take it away!”


Übersetzt:

„Diese Freude, die ich habe, die mir die Welt nicht gab… die Welt nicht gibt und die Welt nicht wegnehmen kann!

Dieser Frieden, den ich habe, den die Welt mir nicht gab… den die Welt nicht gibt und die Welt mir nicht wegnehmen kann!
Dieser Tanz, den ich tanze, den die Welt nicht gab… den die Welt nicht gibt und die Welt mir nicht wegnehmen kann!“




Den Heiligen Geist
, den ich habe, den die Welt mir nicht gab… den die Welt nicht gibt und die Welt mir nicht wegnehmen kann!!!


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Tagesordnung -2

Die Tagesordnung des Heiligen Geistes
Reinhard Bonnke
 

Teil 2

[Gesamten Text hier downloaden]

 

 

Wenn wir Gott darum bitten, dass er sich bewegt, so müssen wir
erkennen, dass er dies bereits getan hat und weiterhin tut. Er wartet
darauf, dass wir uns in Bewegung setzen. Die Tagesordnung des Heiligen
Geistes ist dieselbe wie die von Jesus. Das steht fest. Doch was ist
unsere Tagesordnung? Ist sie mit der seinen verbunden? Jesus bietet uns
seine Tagesordnung an: „Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe.“ (Johannes 14,12)
 

In Apostelgeschichte 1,1 heißt es im Hinblick auf Jesu Dienst ganz
ähnlich: „… alles, was Jesus angefangen hat zu tun.“ Die höchste
Zielsetzung Jesu war die Erlösung – eine gottgegebene Aufgabe. Sünder
hatten an dieser Aufgabe keinen Anteil – außer, dass sie errettet
werden können. Der Erlöser vollbrachte durch sein Leiden und seine
Auferstehung ein Werk, das kein anderer tun konnte. „Ich, ich bin der HERR, und außer mir gibt es keinen Retter“
(Jesaja 43,11). Diese heilige Bestimmung führte er zu einem
triumphierenden Höhepunkt, der die gesamte Ewigkeit prägt. Die
grauenhaften Stunden der Verhaftung, der Demütigung und der Todesqual
hatte er oft als „meine Stunde“ angekündigt, bis er in Johannes 17,1
sagt: „Vater, die Stunde ist gekommen!“ Dann, im Moment seines Todes,
erhob er seine Stimme zu einem Schrei, der den Teufel und all sein
Gefolge erzittern ließ: „Es ist vollbracht!“ Diese Tat muss niemals
erneuert oder wiederholt werden. Es war eine Tat, die dem Vater auf dem
Thron des Universums wohlgefällig war, verwoben mit der gesamten
Schöpfung, ein göttliches Dekret – das Heil unseres Gottes.

Nachdem diese Möglichkeit ewiger Errettung einmal geschaffen war,
brachte er uns in eine Beziehung zu dem Geist Jesu. Die Gemeinde wurde
zur „Chefsache“ Gottes und zum „Kanal seines Wirkens“. Jesus sagte: „Ich will meine Gemeinde bauen!“
(Matthäus 16,18). Bis zu dem Tag, an dem Jesus einst wiederkommen wird,
werden die Jahre mit grenzenloser Arbeit für ihn gefüllt sein. Denn die
endgültigen Ziele Gottes können nicht durch eine einzelne Wunder-Aktion
erreicht werden, sondern nur durch all die Millionen, die er berufen
und auserwählt hat. Er führte sie durch das Feuer der Läuterung, um
reines Gold zu erhalten – Menschenmengen über Menschenmengen.

Eine besondere Aufgabe, angekündigt von Johannes dem Täufer, tat Jesus erst, nachdem er von uns gegangen war: „Er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen“
(Matthäus 3,11). Während des Dienstes, den er begonnen hatte, taufte er
niemanden, doch er versprach, er würde dies nach seiner Auferstehung
tun. Zehn Tage nach seiner Himmelfahrt, dem Tag, an dem er seine Jünger
verlassen hatte, begann er Menschen im Heiligen Geist zu taufen. Und
auf tausend unterschiedliche Arten tut er es bis heute. Er ist derselbe
gestern, heute und in alle Ewigkeit, und ebenso ist sein Dienst
derselbe.

Gott spricht. Die Bibel bezieht sich 23-mal auf den lebendigen
Gott, davon 12-mal im Neuen Testament. Das offenbart uns einen Gott,
der spricht. Er fordert die Götter dieser Welt heraus, welche nicht
sprechen können und kein Leben haben. Psalm 115,5 zeigt den
Unterschied: „Einen Mund haben sie, reden aber nicht.“
Sprechen ist ein Zeichen einer Persönlichkeit. Er hat einen großen
Unterschied zwischen uns und den Tieren gemacht; wir sind
Persönlichkeiten, Tiere nicht. Gott will, dass wir sprechen. In einem
frühen biblischen Beispiel (2. Mose 4,11) sagte Gott Mose, dass er zu
Pharao sprechen solle, doch Mose entschuldigte sich und meinte, dass er
dazu nicht wortgewandt genug sei. Aber der Herr ermahnte ihn: „Wer hat
dem Menschen den Mund gemacht?“ In der Schrift finden wir über 400
ähnliche Aussagen über den Mund und das Sprechen. Ein Gott, der nicht
spricht, ist es nicht wert, dass man auf ihn hört. Der Gott von
Pfingsten aber gab seinen Jüngern Worte des Lebens.

Der Schöpfergeist, der Geist Jesu, ist ganz offensichtlich
erkennbar. Abgehobene und weltabgewandte Frömmler wollen einen solchen
Gott nicht, einen Gott, der nahe ist und klar spricht. Sie wollen, wie
geistliche Entdecker, Gott im „spirituellen Raum“ finden, gerade so,
als ob er sich in einer verlassenen Ecke einer Welt aus Transzendenz
versteckt hätte.
Die Mystiker lauschten auf ätherische Schwingungen, auf Strahlungen aus
der Himmelswelt und dachten von Gott als einem verborgenen Geheimnis
voller Rätsel. Doch die Tagesordnung des Heiligen Geistes führt das
Werk dessen fort, der über diese Erde schritt, erkennbar und offenbart
– nicht in einer undefinierbaren esoterischen Wolke.

Gott ist der lebende Gott, und das lässt keinen Raum für
Spekulationen. Gott kam ins Fleisch und wurde für unsere Sünden
verflucht und ans Kreuz geschlagen. Jesus war das Ebenbild Gottes, er
offenbarte die Liebe des einen wahren Gottes hier auf der Erde. Das ist
für Mystiker und Gelehrte viel zu real und zu „greifbar“. Gott hat „dies vor Weisen und Verständigen verborgen und es Unmündigen geoffenbart“
(Lukas 10,21). Dr. Campbell Morgan sagt, die Gelehrten sind diejenigen,
die zwei und zwei zusammenzählen können. Aber oft haben sie genau aus
diesem Grund verlernt, das Offensichtliche zu erkennen. Die Evangelien
erzählen uns, dass die einfachen Leute ihm gerne zuhörten und das tun
sie noch immer. Jesus offenbarte damals gerade den niedriger gestellten
Frauen gegenüber ganz tief greifende Wahrheiten. Er ist der Herr all
der Hallelujas, des Klatschens, des Tanzens, der Erweckung; der, dessen
Evangelium begeistert und mitreißt; der, von dem Johannes schreibt,
dass wir ihn „mit unseren Augen gesehen“ und mit unseren „Händen betastet haben“ (1. Johannes 1,1).

Wenn Mose zu Gott sprach, gebrauchte er konkrete Bezeichnungen. In einem erstaunlichen Gebet sagte Mose: „Woran
soll man denn sonst erkennen, dass ich Gunst gefunden habe in deinen
Augen, ich und dein Volk? Nicht daran, dass du mit uns gehst und wir,
ich und dein Volk, dadurch vor jedem Volk auf dem Erdboden
ausgezeichnet werden?“
(2. Mose 33,16). Gott allein machte Israel
groß. Er identifizierte sich mit ihnen. Dieser Gott ist nicht bloß eine
fixe Idee oder eine Fantasie. Die Welt wird sich damit abzufinden
haben, dass Gott so ist, wie er ist. Nahbar, erkennbar und sogar
freundlich. Es gibt keinen anderen Gott. Wenn jemand Gott sucht, wird
er feststellen, dass Gott schon lange nach ihm sucht.

So ist der Gott, den wir kennen. Er ist noch immer auf dieser Erde
in Aktion. Unser Gott lebt und handelt. Genau das ist es, worum es in
diesem Evangelistenbrief geht. Jesus war hier, „der umherging und wohltat und alle heilte, die von dem Teufel überwältigt waren“ (Apostelgeschichte 10,38). Wie hohl und leer wäre es doch, wenn er dies heute nicht mehr tun würde.

Das große Versprechen Jesu war, immer bei uns zu sein. Der Heilige
Geist hat diese Aufgabe als seine Tagesordnung übernommen. Er ist der
Geist Jesu. Gott, der Vater, Gott der Sohn, Gott der Geist und … wir!
Das ist die „Vereinigung zur Errettung dieser Welt“.

Der Ruf Gottes stellt die Einladung Jesu und des Heiligen Geistes
für uns dar – das ist unsere größte Gelegenheit, unser Leben in etwas
hineinzuinvestieren, was ewige Dividenden gewährleistet. Tritt direkt
hinein in die Absichten Jesu und seines Geistes – und ihre unbegrenzten
Möglichkeiten. Lass uns die Ziele, auf die sie zugehen, zu den unseren
machen, und wir werden in ein erfolgreiches Leben hineinkommen, in das
großartigste Projekt überhaupt – das Evangelium.

Alle Tätigkeiten, die ohne Gott geschehen, sind vorübergehend, doch
die Partnerschaft der Gemeinde mit Jesus und seinem Geist wird noch
bestehen, wenn alles andere längst vergangen sein wird. Das war Gottes
Absicht von Anbeginn der Schöpfung und sie gilt bis in alle Ewigkeit –
mit uns oder auch ohne uns, ganz wie wir wollen. Wir sind frei,
Verlierer zu sein, sofern wir das möchten, oder echte Helden des
Glaubens zu werden.

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Tagesordnung -1

Die Tagesordnung des Heiligen Geistes
Reinhard Bonnke
 

[Gesamten Text hier downloaden]


Menschen fragen immer wieder, was Gott tut. Was macht er eigentlich?
Nun, abgesehen davon, dass er das ganze Universum steuert und sonntags
in der Kirche ist, ist er ziemlich beschäftigt!



Ja, er tut etwas – und in unserer Welt der Autos, Fernseher, Supermärkte und Fastfood-Restaurants sagt Jesus: „Mein Vater arbeitet bis jetzt und ich arbeite.“
(Johannes 5,17). Wenn Menschen sein Tun nicht nachvollziehen können,
obwohl sein Wirken für jedermann sichtbar ist, zeigt das, wie
voreingenommen sie sind. Jesus heilte einst einen Mann, der 38 Jahre
lang krank war, und doch erkannte keine einzige Person darin das Wirken
Gottes. Obwohl wir immer mehr Erkenntnis über das Universum und z. B.
auch die Millionen komplizierten Vorgänge unserer eigenen Körper
erlangen, können manche Menschen Gott in diesen wunderbaren Dingen
nicht erkennen. Solchen Leuten ist fast nicht mehr zu helfen.



Wenn Gott etwas tut, wird dies in der Trinität durch den Heiligen
Geist ausgeführt. So war es schon immer. Bereits von Anbeginn wirkte
der Heilige Geist, indem er den Willen des dreieinigen Gottes ausführte
und umsetzte. In der Dreieinigkeit wünscht jeder Teil der Gottheit, den
anderen dienlich sein zu können.



Ich schreibe diesen Text, nachdem ich darüber nachdacht habe, was
Gottes „Arbeitsprogramm“ für uns als seine Nachfolger ist. Was kann ich
zu diesem Thema weitergeben? Ein Gedanke führte mich zum nächsten und
dann erkannte ich es schlagartig. Es begeisterte mich. Der Heilige
Geist ist es, der uns in alle Wahrheit leitet und so führte er mich zu
einer großartigen Erkenntnis. Im Folgenden werde ich es genauer
erklären, doch zunächst möchte ich es in wenigen  Worten
zusammenfassen:

 


Der Heilige Geist hat die gleiche Tagesordnung, die Jesus hatte.


Ist das nicht eine wunderbare Wahrheit? Was Jesus zu tun begann, führt der Heilige Geist weiter fort.


Der Heilige Geist arbeitete allezeit mit Jesus zusammen – und er
tut es bis heute. Er ist der Geist Jesu, derjenige, der mit ihm eins
ist. Als Jesus die Erde verließ, setzte der Heilige Geist sein Wirken
unverzüglich fort. Er erfüllte die Rolle des „Parakleten“. Was war das
für eine Rolle? Wir wissen es genau, denn Jesus sprach von ihm als
einem „anderen Parakleten“ – also jemand anderem neben ihm selbst
(Johannes 14,16+26; 15,26). Seit Jesus wieder in die Herrlichkeit
Gottes ging, führt der Geist die Rolle Jesu weiter fort.



Der Heilige Geist war in allem, was Jesus tat und sagte. Und nur
ein einziges Mal war er für drei Tage leise und still, während Jesus im
Grab war. Es war so, wie der Herr zu den Jüngern gesagt hatte:
„Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann“
(Johannes 9,4). Doch heute, wo Jesus in der Herrlichkeit des Vaters
ist, führt der Heilige Geist sein Werk weiter, genauso aktiv wie je
zuvor.



Anscheinend gibt es die weit verbreitete Ansicht, dass die Welt zu
biblischen Zeiten dem Himmel näher und Gott zugänglicher war. Wir
meinen, die Menschen der Bibel wären viel geheiligter und
glaubensstärker gewesen und taten deshalb dramatische Dinge. Wir denken
oft so: Die Menschen wären in größerer Weise von Gott gebraucht worden,
doch das sei längst Vergangenheit.



Doch die Bibel ist kein Buch über das Leben vollkommener Menschen.
Sie offenbart sie uns mit all ihren „Flecken und Runzeln“. In einem
alten englischen Lied heißt es: “Lord, give us more Elijahs to pray the
power down to heal the sick and also send the rain.”  Zu Deutsch: „Herr
gib uns mehr Elias, die die Kraft herabbeten, die Kranken zu heilen und
auch den Regen zu senden!“ Doch Elia heilte gar keine Kranken und mit
Ausnahme von Mose konnte man im alten Israel nur wenig Übernatürliches
sehen.



Es ist eine herrliche Tatsache, dass Gott uns heute viel näher ist
als zu diesen längst vergangenen Zeiten. Gott offenbart seine Hilfe
heutzutage millionenfach mehr als damals. Durch Jesus veränderte sich
das Handeln Gottes an uns. Dies sind die Tage des Heiligen Geistes – es
sind DIE Tage.



Wenn Elia einst glauben konnte, so haben wir viel mehr Grund dazu.
Das Gleiche gilt für Esra. Er wagte es, 50.000 mit Schätzen beladene
Menschen auf einer 5-monatigen Reise durch ein Gebiet zu führen, in
denen die örtlichen Herrscher wie Schmarotzer von den Reisenden und den
Karawanen lebten, die diese dünn besiedelten Regionen durchquerten.
Esra wies den Soldatentrupp, den man ihm und seinem Zug zum Schutz
mitgeben wollte, zurück und sagte, dass er ganz auf Gott vertrauen
wolle. Er erreichte sein Ziel – ohne einen einzigen Todesfall oder den
Verlust eines einzigen Gegenstandes aus Silber oder Gold. Dabei hatte
er, genau betrachtet, nichts gehabt, um seinen Glauben zu stärken. Er
erlebte niemals etwas Übernatürliches, keine Heilungen, keine Visionen,
keine Manifestationen. Alles was er hatte, war das Gesetz, das
Pentateuch, die fünf Bücher Mose.



Doch das war früher. Dann kam Pfingsten. Es öffnete die Fluttore
der Kraft des Himmels und seitdem hat Gott keinerlei Zurückhaltung mehr
gezeigt. Gott ist voller Leben, er ist vor uns, er zeigt uns den Weg,
er ist voller Freude und ruft uns zu: „Auf geht’s!“


Sein Ruf heute ist: Glaube, Glaube, Glaube – Glauben in Aktion und
Aktion im Glauben. Auch wenn alle Kraft auf uns lagern würde – ohne
Glauben würde nichts passieren. Ohne Glauben ist die Kraft wie
ausgeschaltet. Viele Christen wollen Gaben, Kraft, göttliches Wirken,
Manifestationen in ihrem Leben erleben. Doch wenn wir nur von dem
Wunsch nach Kraft für unser eigenes Leben inspiriert sind, um als
„angesagte“ Männer und Frauen Gottes anerkannt zu sein, dann wünschen
und flehen wir in falscher Weise. Einige beten und beten und beten,
vielleicht weil sie denken, dass sie um ihrer vielen Worte willen
gehört werden. Das griechische Wort „polulogia“ bedeutet: „viele Worte
machen“. Glauben wir an die Kraft unserer Gebete oder an die Kraft
Gottes? Gottes Weisung an uns ist, dass wir das im Glauben anpacken
sollen, was gerade jetzt getan werden muss, auch wenn es unmöglich
scheint. Nur der Glaube vermag Gottes allmächtiges Wirken freizusetzen.



Das Geheimnis der Kraft liegt zuerst einmal in der Taufe im
Heiligen Geist und dann darin, im Glauben voranzugehen wie ein Mose
oder wie ein David, der seinem Goliath gegenübersteht; herausgefordert
durch die feindliche Übermacht. Wage es, wie Esra zu sein; klink dich
Arm in Arm mit den Aposteln ein, um überall in der Finsternis dieser
Welt helle Lichter anzuzünden.



Das gilt für heute. Der Heilige Geist ist gekommen, er ist jetzt
hier, anders als zur Zeit des Alten Testaments. Jesus sandte ihn, damit
er bei uns bleibt. Durch ihn wird der heutige Tag zum Tag der
Errettung, zum Tag des Geistes, zum Tag der großen Dinge Gottes, zum
Tag der Wunder. Heute ist der Tag der neuen Davids, Gideons, Esras und
Elisas. Sie alle wussten nichts von der Taufe und dem Bleiben des
Geistes. Heute ist der Tag für neue und großartige Glaubenstaten.

Copyright Bonnke.net/cfan

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