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Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben! (Kostenloses E-Book)

Entdecke Deine Berufung

Du fragst Dich, was Deine Berufung ist? Wie Du Deine Berufung finden kannst?

Oder wie Du Deine Berufung ausleben kannst?

Das vorgestellte E-Book (Textdokument) kann Dir dabei helfen, Deine Berufung zu entdecken, sie besser kennenzulernen und darin zu leben.

Und auch wenn Du schon weißt, wozu Gott Dich berufen hat, kann es hilfreich sein, ganz neue Aspekte Deiner Berufung zu entdecken.

Bist Du bereit?

Komm mit auf eine Entdeckungsreise,

die Dein Leben verändern wird…


 

Einführungsvideo zum Textdokument

In dem Video findest Du einen kurzen lehrmäßigen Input, Erklärungen zur Nutzung des Textdokuments und Infos zum Aufbau der Themenreihe über Berufung.

Zum Video:

(Direktlink: http://www.youtube.com/watch?v=E95NLOD2BvE)

Und hier als Audiodatei zum Anhören oder Herunterladen:

19:50 min. [Download mp3] [YouTube-Video]


 

ZUM DOWNLOAD:

Hier findest Du das KOSTENLOSE E-BOOK zum Downloaden:

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(Klicke mit der rechten Maus auf einen der Links und speichere das Dokument auf Deinem PC.)

Stand: 10.02.2014

Das Dokument ist zum Ausdrucken gedacht!

Info zum pdf-Format:
Zum Öffnen und Lesen benötigst Du das Programm „Adobe Reader“. Diesen kannst Du Dir auf dieser Seite kostenlos herunterladen.
(TIPP beim Downloaden: Entferne das Häkchen bei „McAfee Security Scan Plus-Software“, bei der es sich um ein harmloses Anti-Viren-Programm handelt, was aber zusätzlich Speicherplatz auf Deinem PC benötigt.)

Wenn Du den Adobe Reader nicht installieren kannst, dann öffne das Dokument im Word-Format.

Das E-Book haben wir auch ins Englische übersetzt. Mehr dazu hier: Discover God’s Calling On Your Life! (Free E-Book)


Tipps zum Dokument:

  • Lade Dir das Dokument auf Deinen PC und drucke es aus.
  • Wenn Du keinen Drucker hast:
    Frage jemanden in Deiner Nähe, der Dir das Dokument ausdrucken kann.
    Oder lass es in einem Online-Copyshop ausdrucken und zusenden: Beispiel-Link
    Oder gehe zu einem Copyshop vor Ort und lass es dort ausdrucken.
  • Wenn Du magst, lege Dir einen Schnellhefter oder Ringordner an!
  • In dem Dokument findest Du viele Fragen, die Dir helfen werden Deine Berufung zu entdecken und tiefer zu verstehen. Nimm Dir bitte Zeit dafür, das durchzuarbeiten. Sei offen für das Reden des Heiligen Geistes.

Jesus hat Dich zu Sich gerufen, weil er etwas mit Dir vorhat! Gott hat gute Pläne mit Dir und Deinem Leben!

Du bist gewollt, Du warst kein Unfall! Gott hat Dich geplant und deshalb hat Dein Leben einen Sinn! Und deshalb heißt es auch für Dich:

Du bist berufen für eine Zeit wie diese!

Wir wünschen Dir Gottes Segen auf Deinem Weg!

Julia & Tobias

Du bist Berufen für eine Zeit wie diese!

Weitere Inputs zum Thema Berufung:

Unter dem folgenden Link findest Du eine Übersicht mit weiteren Inputs zum Thema Berufung (Eine ausführliche Themenreihe ist geplant!):

Dort findest Du auch einen Artikel zu diesem E-Book auf Englisch (von uns übersetzt).


Hast Du Fragen oder Anregungen zum E-Book?

Dann schreibe gerne einen Kommentar unter diesem Artikel!

Oder, wenn Du es nicht veröffentlichen willst, schreibe eine E-Mail an: julia.berndt(at)prophetenschule.eu


(Bilder: © Microsoft, Used with permission.)

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Der Schrei der Wildgänse

Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!
(Galater 5,1)
 

Wie können wir heute als Einzelne und in Gemeinschaft ganz praktisch in dieser Freiheit leben, zu der uns Christus befreit hat?

Wie können wir religiöse Zwänge entlarven, die uns diese Freiheit immer wieder rauben wollen?


Die Autoren haben zu diesen Fragen kein Sachbuch geschrieben, sondern nehmen uns in die spannende Geschichte von Jake Colsen hinein.

Jake, zu Beginn noch Co-Pastor einer Freikirche, war mit seinem Christsein und Gemeindeleben zufrieden, bis sich Dinge in seinem Leben ereignen, die ihn vor einige Fragen stellen, und bis … – ja, bis er auf diesen nicht einzuordnenden Fremden trifft …

Dieser Fremde redet von Jesus, als habe er ihn persönlich gekannt. Seine Art zu leben erschüttert Jakes bisherige Überzeugungen bis ins Mark. Ist er etwa Johannes, der Jünger, von dem Jesus sagte, er werde vielleicht leben, bis er wiederkommt?

‚Der Schrei der Wildgänse‘ beschreibt in dreizehn Begegnungen, was Jake mit diesem seltsamen Fremden erlebt. Mit dessen Hilfe gelingt es ihm, seinen größten Ängsten ins Auge zu sehen, extrem schwierige Umstände zu meistern und schließlich eine Freude und eine Freiheit zu erleben, wovon er bisher bestenfalls träumen konnte.

Diese außergewöhnliche Geschichte wird Sie zum Lachen und zum Weinen bringen, und Sie werden über die Liebe des Vaters zu allen seinen Kindern vor Ehrfurcht staunen! Sie ist eine Herausforderung, neu darüber nachzudenken, um was es bei Kirche/Gemeinde letztlich geht.

(Eine Stimme zum Buch).

Über die Autoren

Wayne Jacobsen

ist weltweit unterwegs, um Leuten zu helfen, herauszufinden, was Jesus wirklich über das Leben in seinem Vater und in einer beziehungsorientierten Gemeinschaft mit anderen Gläubigen gelehrt hat. Er war über zwanzig Jahre lang Redakteur der Zeitschrift Leadership Journal und gibt heute ein wöchentliches Podcast mit heraus, das für alle gedacht ist, die über den Rahmen der organisierten Religion hinausdenken. Mit seiner Frau Sara wohnt er in Moorpark in Kalifornien. Mehr zu Wayne unter http://www.lifestream.org.

Dave Coleman

war Pastor und Kaplan in einem Hospiz, hat sein Leben aber sehr effektiv damit verbracht, anderen zu helfen, den Weg, in Jesus zu leben, besser zu verstehen. Er lehrt ausführlich über Ehethemen und darüber, wie man in Gottes Gnade und Plan leben kann. Außerdem arbeitete er ehrenamtlich in einem Rehabilitationszentrum für Alkoholiker. Mit seiner Frau Donna wohnt er in Visalia/Kalifornien.

 
–>Leseprobe<–
 
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Tagesordnung -2

Die Tagesordnung des Heiligen Geistes
Reinhard Bonnke
 

Teil 2

[Gesamten Text hier downloaden]

 

 

Wenn wir Gott darum bitten, dass er sich bewegt, so müssen wir
erkennen, dass er dies bereits getan hat und weiterhin tut. Er wartet
darauf, dass wir uns in Bewegung setzen. Die Tagesordnung des Heiligen
Geistes ist dieselbe wie die von Jesus. Das steht fest. Doch was ist
unsere Tagesordnung? Ist sie mit der seinen verbunden? Jesus bietet uns
seine Tagesordnung an: „Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe.“ (Johannes 14,12)
 

In Apostelgeschichte 1,1 heißt es im Hinblick auf Jesu Dienst ganz
ähnlich: „… alles, was Jesus angefangen hat zu tun.“ Die höchste
Zielsetzung Jesu war die Erlösung – eine gottgegebene Aufgabe. Sünder
hatten an dieser Aufgabe keinen Anteil – außer, dass sie errettet
werden können. Der Erlöser vollbrachte durch sein Leiden und seine
Auferstehung ein Werk, das kein anderer tun konnte. „Ich, ich bin der HERR, und außer mir gibt es keinen Retter“
(Jesaja 43,11). Diese heilige Bestimmung führte er zu einem
triumphierenden Höhepunkt, der die gesamte Ewigkeit prägt. Die
grauenhaften Stunden der Verhaftung, der Demütigung und der Todesqual
hatte er oft als „meine Stunde“ angekündigt, bis er in Johannes 17,1
sagt: „Vater, die Stunde ist gekommen!“ Dann, im Moment seines Todes,
erhob er seine Stimme zu einem Schrei, der den Teufel und all sein
Gefolge erzittern ließ: „Es ist vollbracht!“ Diese Tat muss niemals
erneuert oder wiederholt werden. Es war eine Tat, die dem Vater auf dem
Thron des Universums wohlgefällig war, verwoben mit der gesamten
Schöpfung, ein göttliches Dekret – das Heil unseres Gottes.

Nachdem diese Möglichkeit ewiger Errettung einmal geschaffen war,
brachte er uns in eine Beziehung zu dem Geist Jesu. Die Gemeinde wurde
zur „Chefsache“ Gottes und zum „Kanal seines Wirkens“. Jesus sagte: „Ich will meine Gemeinde bauen!“
(Matthäus 16,18). Bis zu dem Tag, an dem Jesus einst wiederkommen wird,
werden die Jahre mit grenzenloser Arbeit für ihn gefüllt sein. Denn die
endgültigen Ziele Gottes können nicht durch eine einzelne Wunder-Aktion
erreicht werden, sondern nur durch all die Millionen, die er berufen
und auserwählt hat. Er führte sie durch das Feuer der Läuterung, um
reines Gold zu erhalten – Menschenmengen über Menschenmengen.

Eine besondere Aufgabe, angekündigt von Johannes dem Täufer, tat Jesus erst, nachdem er von uns gegangen war: „Er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen“
(Matthäus 3,11). Während des Dienstes, den er begonnen hatte, taufte er
niemanden, doch er versprach, er würde dies nach seiner Auferstehung
tun. Zehn Tage nach seiner Himmelfahrt, dem Tag, an dem er seine Jünger
verlassen hatte, begann er Menschen im Heiligen Geist zu taufen. Und
auf tausend unterschiedliche Arten tut er es bis heute. Er ist derselbe
gestern, heute und in alle Ewigkeit, und ebenso ist sein Dienst
derselbe.

Gott spricht. Die Bibel bezieht sich 23-mal auf den lebendigen
Gott, davon 12-mal im Neuen Testament. Das offenbart uns einen Gott,
der spricht. Er fordert die Götter dieser Welt heraus, welche nicht
sprechen können und kein Leben haben. Psalm 115,5 zeigt den
Unterschied: „Einen Mund haben sie, reden aber nicht.“
Sprechen ist ein Zeichen einer Persönlichkeit. Er hat einen großen
Unterschied zwischen uns und den Tieren gemacht; wir sind
Persönlichkeiten, Tiere nicht. Gott will, dass wir sprechen. In einem
frühen biblischen Beispiel (2. Mose 4,11) sagte Gott Mose, dass er zu
Pharao sprechen solle, doch Mose entschuldigte sich und meinte, dass er
dazu nicht wortgewandt genug sei. Aber der Herr ermahnte ihn: „Wer hat
dem Menschen den Mund gemacht?“ In der Schrift finden wir über 400
ähnliche Aussagen über den Mund und das Sprechen. Ein Gott, der nicht
spricht, ist es nicht wert, dass man auf ihn hört. Der Gott von
Pfingsten aber gab seinen Jüngern Worte des Lebens.

Der Schöpfergeist, der Geist Jesu, ist ganz offensichtlich
erkennbar. Abgehobene und weltabgewandte Frömmler wollen einen solchen
Gott nicht, einen Gott, der nahe ist und klar spricht. Sie wollen, wie
geistliche Entdecker, Gott im „spirituellen Raum“ finden, gerade so,
als ob er sich in einer verlassenen Ecke einer Welt aus Transzendenz
versteckt hätte.
Die Mystiker lauschten auf ätherische Schwingungen, auf Strahlungen aus
der Himmelswelt und dachten von Gott als einem verborgenen Geheimnis
voller Rätsel. Doch die Tagesordnung des Heiligen Geistes führt das
Werk dessen fort, der über diese Erde schritt, erkennbar und offenbart
– nicht in einer undefinierbaren esoterischen Wolke.

Gott ist der lebende Gott, und das lässt keinen Raum für
Spekulationen. Gott kam ins Fleisch und wurde für unsere Sünden
verflucht und ans Kreuz geschlagen. Jesus war das Ebenbild Gottes, er
offenbarte die Liebe des einen wahren Gottes hier auf der Erde. Das ist
für Mystiker und Gelehrte viel zu real und zu „greifbar“. Gott hat „dies vor Weisen und Verständigen verborgen und es Unmündigen geoffenbart“
(Lukas 10,21). Dr. Campbell Morgan sagt, die Gelehrten sind diejenigen,
die zwei und zwei zusammenzählen können. Aber oft haben sie genau aus
diesem Grund verlernt, das Offensichtliche zu erkennen. Die Evangelien
erzählen uns, dass die einfachen Leute ihm gerne zuhörten und das tun
sie noch immer. Jesus offenbarte damals gerade den niedriger gestellten
Frauen gegenüber ganz tief greifende Wahrheiten. Er ist der Herr all
der Hallelujas, des Klatschens, des Tanzens, der Erweckung; der, dessen
Evangelium begeistert und mitreißt; der, von dem Johannes schreibt,
dass wir ihn „mit unseren Augen gesehen“ und mit unseren „Händen betastet haben“ (1. Johannes 1,1).

Wenn Mose zu Gott sprach, gebrauchte er konkrete Bezeichnungen. In einem erstaunlichen Gebet sagte Mose: „Woran
soll man denn sonst erkennen, dass ich Gunst gefunden habe in deinen
Augen, ich und dein Volk? Nicht daran, dass du mit uns gehst und wir,
ich und dein Volk, dadurch vor jedem Volk auf dem Erdboden
ausgezeichnet werden?“
(2. Mose 33,16). Gott allein machte Israel
groß. Er identifizierte sich mit ihnen. Dieser Gott ist nicht bloß eine
fixe Idee oder eine Fantasie. Die Welt wird sich damit abzufinden
haben, dass Gott so ist, wie er ist. Nahbar, erkennbar und sogar
freundlich. Es gibt keinen anderen Gott. Wenn jemand Gott sucht, wird
er feststellen, dass Gott schon lange nach ihm sucht.

So ist der Gott, den wir kennen. Er ist noch immer auf dieser Erde
in Aktion. Unser Gott lebt und handelt. Genau das ist es, worum es in
diesem Evangelistenbrief geht. Jesus war hier, „der umherging und wohltat und alle heilte, die von dem Teufel überwältigt waren“ (Apostelgeschichte 10,38). Wie hohl und leer wäre es doch, wenn er dies heute nicht mehr tun würde.

Das große Versprechen Jesu war, immer bei uns zu sein. Der Heilige
Geist hat diese Aufgabe als seine Tagesordnung übernommen. Er ist der
Geist Jesu. Gott, der Vater, Gott der Sohn, Gott der Geist und … wir!
Das ist die „Vereinigung zur Errettung dieser Welt“.

Der Ruf Gottes stellt die Einladung Jesu und des Heiligen Geistes
für uns dar – das ist unsere größte Gelegenheit, unser Leben in etwas
hineinzuinvestieren, was ewige Dividenden gewährleistet. Tritt direkt
hinein in die Absichten Jesu und seines Geistes – und ihre unbegrenzten
Möglichkeiten. Lass uns die Ziele, auf die sie zugehen, zu den unseren
machen, und wir werden in ein erfolgreiches Leben hineinkommen, in das
großartigste Projekt überhaupt – das Evangelium.

Alle Tätigkeiten, die ohne Gott geschehen, sind vorübergehend, doch
die Partnerschaft der Gemeinde mit Jesus und seinem Geist wird noch
bestehen, wenn alles andere längst vergangen sein wird. Das war Gottes
Absicht von Anbeginn der Schöpfung und sie gilt bis in alle Ewigkeit –
mit uns oder auch ohne uns, ganz wie wir wollen. Wir sind frei,
Verlierer zu sein, sofern wir das möchten, oder echte Helden des
Glaubens zu werden.

Copyright Bonnke.net/cfan

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Tagesordnung -1

Die Tagesordnung des Heiligen Geistes
Reinhard Bonnke
 

[Gesamten Text hier downloaden]


Menschen fragen immer wieder, was Gott tut. Was macht er eigentlich?
Nun, abgesehen davon, dass er das ganze Universum steuert und sonntags
in der Kirche ist, ist er ziemlich beschäftigt!



Ja, er tut etwas – und in unserer Welt der Autos, Fernseher, Supermärkte und Fastfood-Restaurants sagt Jesus: „Mein Vater arbeitet bis jetzt und ich arbeite.“
(Johannes 5,17). Wenn Menschen sein Tun nicht nachvollziehen können,
obwohl sein Wirken für jedermann sichtbar ist, zeigt das, wie
voreingenommen sie sind. Jesus heilte einst einen Mann, der 38 Jahre
lang krank war, und doch erkannte keine einzige Person darin das Wirken
Gottes. Obwohl wir immer mehr Erkenntnis über das Universum und z. B.
auch die Millionen komplizierten Vorgänge unserer eigenen Körper
erlangen, können manche Menschen Gott in diesen wunderbaren Dingen
nicht erkennen. Solchen Leuten ist fast nicht mehr zu helfen.



Wenn Gott etwas tut, wird dies in der Trinität durch den Heiligen
Geist ausgeführt. So war es schon immer. Bereits von Anbeginn wirkte
der Heilige Geist, indem er den Willen des dreieinigen Gottes ausführte
und umsetzte. In der Dreieinigkeit wünscht jeder Teil der Gottheit, den
anderen dienlich sein zu können.



Ich schreibe diesen Text, nachdem ich darüber nachdacht habe, was
Gottes „Arbeitsprogramm“ für uns als seine Nachfolger ist. Was kann ich
zu diesem Thema weitergeben? Ein Gedanke führte mich zum nächsten und
dann erkannte ich es schlagartig. Es begeisterte mich. Der Heilige
Geist ist es, der uns in alle Wahrheit leitet und so führte er mich zu
einer großartigen Erkenntnis. Im Folgenden werde ich es genauer
erklären, doch zunächst möchte ich es in wenigen  Worten
zusammenfassen:

 


Der Heilige Geist hat die gleiche Tagesordnung, die Jesus hatte.


Ist das nicht eine wunderbare Wahrheit? Was Jesus zu tun begann, führt der Heilige Geist weiter fort.


Der Heilige Geist arbeitete allezeit mit Jesus zusammen – und er
tut es bis heute. Er ist der Geist Jesu, derjenige, der mit ihm eins
ist. Als Jesus die Erde verließ, setzte der Heilige Geist sein Wirken
unverzüglich fort. Er erfüllte die Rolle des „Parakleten“. Was war das
für eine Rolle? Wir wissen es genau, denn Jesus sprach von ihm als
einem „anderen Parakleten“ – also jemand anderem neben ihm selbst
(Johannes 14,16+26; 15,26). Seit Jesus wieder in die Herrlichkeit
Gottes ging, führt der Geist die Rolle Jesu weiter fort.



Der Heilige Geist war in allem, was Jesus tat und sagte. Und nur
ein einziges Mal war er für drei Tage leise und still, während Jesus im
Grab war. Es war so, wie der Herr zu den Jüngern gesagt hatte:
„Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann“
(Johannes 9,4). Doch heute, wo Jesus in der Herrlichkeit des Vaters
ist, führt der Heilige Geist sein Werk weiter, genauso aktiv wie je
zuvor.



Anscheinend gibt es die weit verbreitete Ansicht, dass die Welt zu
biblischen Zeiten dem Himmel näher und Gott zugänglicher war. Wir
meinen, die Menschen der Bibel wären viel geheiligter und
glaubensstärker gewesen und taten deshalb dramatische Dinge. Wir denken
oft so: Die Menschen wären in größerer Weise von Gott gebraucht worden,
doch das sei längst Vergangenheit.



Doch die Bibel ist kein Buch über das Leben vollkommener Menschen.
Sie offenbart sie uns mit all ihren „Flecken und Runzeln“. In einem
alten englischen Lied heißt es: “Lord, give us more Elijahs to pray the
power down to heal the sick and also send the rain.”  Zu Deutsch: „Herr
gib uns mehr Elias, die die Kraft herabbeten, die Kranken zu heilen und
auch den Regen zu senden!“ Doch Elia heilte gar keine Kranken und mit
Ausnahme von Mose konnte man im alten Israel nur wenig Übernatürliches
sehen.



Es ist eine herrliche Tatsache, dass Gott uns heute viel näher ist
als zu diesen längst vergangenen Zeiten. Gott offenbart seine Hilfe
heutzutage millionenfach mehr als damals. Durch Jesus veränderte sich
das Handeln Gottes an uns. Dies sind die Tage des Heiligen Geistes – es
sind DIE Tage.



Wenn Elia einst glauben konnte, so haben wir viel mehr Grund dazu.
Das Gleiche gilt für Esra. Er wagte es, 50.000 mit Schätzen beladene
Menschen auf einer 5-monatigen Reise durch ein Gebiet zu führen, in
denen die örtlichen Herrscher wie Schmarotzer von den Reisenden und den
Karawanen lebten, die diese dünn besiedelten Regionen durchquerten.
Esra wies den Soldatentrupp, den man ihm und seinem Zug zum Schutz
mitgeben wollte, zurück und sagte, dass er ganz auf Gott vertrauen
wolle. Er erreichte sein Ziel – ohne einen einzigen Todesfall oder den
Verlust eines einzigen Gegenstandes aus Silber oder Gold. Dabei hatte
er, genau betrachtet, nichts gehabt, um seinen Glauben zu stärken. Er
erlebte niemals etwas Übernatürliches, keine Heilungen, keine Visionen,
keine Manifestationen. Alles was er hatte, war das Gesetz, das
Pentateuch, die fünf Bücher Mose.



Doch das war früher. Dann kam Pfingsten. Es öffnete die Fluttore
der Kraft des Himmels und seitdem hat Gott keinerlei Zurückhaltung mehr
gezeigt. Gott ist voller Leben, er ist vor uns, er zeigt uns den Weg,
er ist voller Freude und ruft uns zu: „Auf geht’s!“


Sein Ruf heute ist: Glaube, Glaube, Glaube – Glauben in Aktion und
Aktion im Glauben. Auch wenn alle Kraft auf uns lagern würde – ohne
Glauben würde nichts passieren. Ohne Glauben ist die Kraft wie
ausgeschaltet. Viele Christen wollen Gaben, Kraft, göttliches Wirken,
Manifestationen in ihrem Leben erleben. Doch wenn wir nur von dem
Wunsch nach Kraft für unser eigenes Leben inspiriert sind, um als
„angesagte“ Männer und Frauen Gottes anerkannt zu sein, dann wünschen
und flehen wir in falscher Weise. Einige beten und beten und beten,
vielleicht weil sie denken, dass sie um ihrer vielen Worte willen
gehört werden. Das griechische Wort „polulogia“ bedeutet: „viele Worte
machen“. Glauben wir an die Kraft unserer Gebete oder an die Kraft
Gottes? Gottes Weisung an uns ist, dass wir das im Glauben anpacken
sollen, was gerade jetzt getan werden muss, auch wenn es unmöglich
scheint. Nur der Glaube vermag Gottes allmächtiges Wirken freizusetzen.



Das Geheimnis der Kraft liegt zuerst einmal in der Taufe im
Heiligen Geist und dann darin, im Glauben voranzugehen wie ein Mose
oder wie ein David, der seinem Goliath gegenübersteht; herausgefordert
durch die feindliche Übermacht. Wage es, wie Esra zu sein; klink dich
Arm in Arm mit den Aposteln ein, um überall in der Finsternis dieser
Welt helle Lichter anzuzünden.



Das gilt für heute. Der Heilige Geist ist gekommen, er ist jetzt
hier, anders als zur Zeit des Alten Testaments. Jesus sandte ihn, damit
er bei uns bleibt. Durch ihn wird der heutige Tag zum Tag der
Errettung, zum Tag des Geistes, zum Tag der großen Dinge Gottes, zum
Tag der Wunder. Heute ist der Tag der neuen Davids, Gideons, Esras und
Elisas. Sie alle wussten nichts von der Taufe und dem Bleiben des
Geistes. Heute ist der Tag für neue und großartige Glaubenstaten.

Copyright Bonnke.net/cfan

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