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Lass mich sehen, hören, fühlen… wie Du

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Dieses Video fand ich hierzu sehr passend:

Lass mich sehen, hören, fühlen… wie Du

15.02.2011

Ich bat Jesus:
Lass mich sehen, was Du siehst…
Lass mich hören, was Du hörst…
Lass mich fühlen, was Du fühlst…
Lass mich lieben, was Du liebst…
Lass mich hassen, was Du hasst…

Und Er öffnete meine Augen
und ich sah, was Er sah
Ich sah das Leid, die Ungerechtigkeit
und die Gleichgültigkeit der Welt
und ich schrie auf vor Schmerz
und hielt die Hände vor meine Augen

Und Er öffnete meine Ohren
und ich hörte, was Er hörte
Ich hörte die Schreie und das Weinen Seiner Kinder
Ich hörte, wie sie Ihn riefen und ich hörte
auch die Rufe derer, die Ihn suchten.
Und meine Ohren konnten es nicht ertragen
und ich hielt sie mir zu

Und Er hielt mein Herz an Seines
und ich fühlte, was Er fühlte
Ich fühlte Seine glühende Retterliebe
und Sein verzehrendes eiferndes Feuer
und ich fühlte, dass es mein Herz zerreißen
und für die Verlorenen zerbrechen würde und ich rief:
„HERR, das ertrage ich nicht!“

Und ich empfand Liebe für das,
was Er liebt, für Seine Wahrheit, Seine Worte, Seine Zusagen.
Und ich empfand Hass für das,
was Er hasst, die Sünden, die Ungerechtigkeit,
die Kriege, die Kälte der Welt
und die Werke des Feindes.
Und wieder überkam mich Ohnmacht,
denn ich bin schwach und es war zu viel,
um das alles ertragen zu können

Und ich weinte… und weinte… und weinte..

In meiner Zerbrochenheit spürte ich IHN,
Jesus,
wie Er mich sanft berührte
und zu mir sprach:

„Was Du siehst, schmerzt mich auch.
Aber ich kümmere mich um sie!“

Und dann erkannte ich,
dass es nicht meine Verantwortung ist
und ich niemals aus eigener Kraft
die Lasten Seiner Kinder (er)tragen könnte.
Und ich erkannte,
dass Er schon alles getragen hat, am Kreuz.
All das, was Seine Kinder durchmachen
und all die Sünden und die Ungerechtigkeit.

Und ich weinte wieder,
als mir das bewusst wurde.
Und da hörte ich Seine Worte zärtlich zu mir sagen:

„Kommt her zu mir alle,
die ihr mühselig und beladen seid,
so will ich euch erquicken!“ (Mt 11,28)

Und Er nahm die Lasten,
die vielen Lasten von Menschen,
die ich auf mich gelegt hatte,
Er nahm sie und trug sie selbst.

Er sah zerbrochen aus,
aber es war eine andere Zerbrochenheit,
als die meine.
Es war Sein großes Retterherz,
das zerbrach vor Liebe,
dort am Kreuz.

Und Er gab alles hin,
aber Er besiegte auch den Tod.

Sein Sieg ist größer,
größer als alles Leid.

Und Er verspricht,
Er verspricht uns allen:

„Ich kümmere mich um Dich,
wenn Du zu mir kommst und mir vertraust.
Wer zu mir kommt,
den werde ich nicht hinausstoßen.
Und nur wer mich aufnimmt,
der wird zu einem Kind Gottes!“

Und diese Zusage gilt für jeden.
Auch für die, die Ihm ins Gesicht spucken
und ein anderes Evangelium verkünden,
die Liebe suchen und Liebe predigen,
aber SEINE Liebe mit Füßen treten:
Ja, die Zusage gilt auch für sie:

„Kehrt um…
Kehrt um zu der wahren Liebe,
die in Jesus Christus erschienen ist.
Er allein ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Er allein, Jesus, kann Dich befreien!“

Amen.

———-

Julia Berndt

Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte ( vgl. 1. Thess 5, 20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was „Prüfen bedeutet und  Umgang mit Eindrücken.

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Bitte verachte nicht meine Liebe…

 02:22 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

19.03.2011

Ich liebe Dich. Kind, ich liebe Dich. Immer.
Auch wenn Du es nicht spürst, liebe ich Dich.
Sieh auf mich.
Sieh auf meine Liebe.

Nimm meine Liebe.
Trink von meiner Liebe.
Genieße sie.
Berausche Dich an ihr.
Die Welt berauscht sich an so vielem (Drogen, Sex, Alkohol…).
Warum berauscht sie sich nicht an meiner Liebe?

Aber sie tritt meine Liebe mit Füßen.
Mit Füßen! Sie verachtet meine Liebe!
Ich will diese Welt doch beschenken mit meiner Liebe!
Ich will meinen Geist ausgießen!
Mein Geist ist der Geist der Liebe!

Er ist keine Liebe,
wie die Welt sie kennt.
Diese Welt kennt keine Liebe.
Denn ich bin die Liebe!
Diese Welt kennt keine Liebe,
so wie sie auch mich nicht kennt.

Sie suchen Liebe an anderen Orten,
anderen Quellen.
Nur nicht an der wahren Quelle.
Die Quelle der Liebe bin ich.

Kommt her, alle, die ihr durstig seid!
Kommt zu den Wassern meiner Liebe!
Kommt und trinkt!

Wer zu mir kommt,
den wird nie wieder dürsten.
Komm und trinke.
Trinke vom Strom meiner Gnade und Liebe.

Ich gebe von meiner Liebe dem,
der mich darum bittet, aus Gnade.
Ich liebe Dich und habe Dich schon immer geliebt.
Schon vor Grundlegung der Welt an…

– JESUS

 

„[…] Eßt, [meine] Freunde, trinkt und berauscht euch an der Liebe!“
(Hohelied 5, 1)

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Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte ( vgl. 1. Thess 5, 20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was „Prüfen bedeutet und  Umgang mit Eindrücken.

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Der Geschenkestapel

 02:48 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Der Geschenkestapel

20.02.2011

Jesus stand vor einem Berg von vielen bunten Geschenken und zeigte auf sie. Als er mir erklärte, dass diese Geschenke alle für mich sind, freute ich mich riesig – und wollte mich schon darauf stürzen, um sie sofort alle „auszupacken“. JESUS sagte mir damit in etwa:

„Guck mal, die sind alle für Dich..! Und die gehören Dir schon! Aber – Stop! Pack‘ sie nicht alle auf einmal aus… Wenn Du alle auf einmal auspackst, dann überforderst Du Dich… Pack‘ eins nach dem anderen aus… Freue Dich an dem einen und lerne, mit ihm umzugehen. Die anderen Geschenke darfst Du dabei nicht vergessen die gehören Dir ja auch… Also: Immer eins nach dem anderen… Und: Manche benutzt Du mal mehr, manche weniger. Aber alle sind Deins.“

Mit diesem Bild sind die Eindrücke, Bilder und Worte gemeint, die Er mir geben wollte. Und ich wollte sie alle auf einmal auspacken, ansehen, verstehen,… Doch Er erklärte mir, dass diese Geschenke zwar für mich sind, aber ich sie eines nach dem anderen auspacken sollte, damit ich mich nicht überfordere. Der HERR kann uns sehr viel geben, wenn wir uns danach ausstrecken. Aber wir sollen uns damit auch nicht überfordern!

„Noch vieles hätte ich euch zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen. Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt, dass er von dem Meinen nehmen und euch verkündigen wird.“
(Johannes 16, 12-15)


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Julia Berndt

Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte ( vgl. 1. Thess 5, 20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was „Prüfen bedeutet und  Umgang mit Eindrücken.

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Die Gemeinde ist wie ein Schiff…

 04:46 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Für eine einzelne Gemeinde hatte ich gestern diesen Eindruck: Ich sah ein großes Schiff (ähnlich der Arche Noah), das auf dem offenen, aufgewühlten Meer fuhr.

Dazu schrieb ich den folgenden Text, der auch für alle anderen Gemeinden gilt:

Die Gemeinde ist wie ein Schiff…

Die Gemeinde ist wie ein Schiff, das auf dem Wasser treibt, zwar nicht ziellos, aber die Wellen sind stark und womöglich kommt auch noch ein großer Sturm auf und es blitzt und donnert.

Trotzdem ist JESUS an Bord und Er spricht denen auf dem Schiff Mut zu. ER weiß den Weg. ER ist ja selbst der Weg und mit IHM ist noch niemand untergegangen! Auch Petrus ging nicht unter. Er sank zwar, ja, aber sofort war die rettende Hand JESU da, die ihn herauszog (vgl. Mt 14, 30).

Als die Jünger auf dem Boot waren und es stürmte und sich das Boot auch noch mit Wasser füllte, bekamen sie große Angst und schrien: „Wir sinken! Wir sinken!“ Sie hatten aber JESUS dabei – und was tut Er? Er blieb ruhig, hatte Frieden und aus Seinem Frieden heraus befahl Er dem Sturm zu schweigen und auch die Wellen mussten sich legen.


Es gibt zwei Situationen, in denen sich die Gemeinde befinden kann.

Erstens:
Die Stürme und Wellen auf dem weiten Meer, auf dem das Schiff treibt. Die Gemeinde sollte kein Spaß-Verein sein, in dem man sich gegenseitig bespaßt und alles immer „rosarot“ aussieht. JESUS macht uns klar, dass Angriffe und Herausforderungen kommen – und zwar nicht, wenn sich das Schiff im Hafen befindet, sondern wenn es in Bewegung kommt!

Zweitens:
Es gibt auch Ruhepausen und diese Zeiten sind für die Gemeinde auch wichtig. Wenn der Heilige Geist sagt, dass es Zeit ist, „in den Hafen zu fahren“, dann ist es Zeit, aufzutanken und das Schiff neu zu beladen oder Ladung abzuwerfen. Wenn dann der Kapitän (der JESUS ist – nicht der Pastor, auch nicht die Ältesten!) den Befehl gibt, wieder „in Bewegung“ zu kommen, also „aufs Meer zu fahren“, dann verlässt das Schiff wieder den Hafen.

Das Schiff befindet sich daher weder ständig auf dem Meer, noch steht es immer regungslos im Hafen!

Ich habe noch einen weiteren Eindruck und zwar, dass viele Schiffe (Gemeinden) „eingerostet“ sind in ihrer Bequemlichkeit und sich nur im Hafen aufhalten. Sie feiern Feste und manche von ihnen loben die Zeiten, in denen das große Schiff noch auf dem weiten Meer trieb. Die Großväter und Großmütter, die seit Jahrzehnten auf dem Schiff leben, aber seit Jahren sich im Hafen befinden, erzählen ihren Enkeln Geschichten von vergangenen Zeiten…

Das darf nicht sein! Die Gemeinde muss nach vorne sehen!

Der Wind weht und Er möchte die Segel ganz neu füllen! Er möchte das Schiff aufs Meer treiben, sobald Er weht! Der Geist Gottes gibt uns Ruhe im Hafen und Kraft auf dem Meer! Draußen auf dem Meer lauern zwar die Gefahren, aber wir können sie mit Ihm überwinden!

Die Menschen auf dem Schiff müssen gemeinsam mit dem Kapitän (JESUS) unnötige Ladung von Bord werfen!

Unnötige Ladung wie:

Stapelweise Pläne, wohin das Schiff fahren könnte – diese sollten sie tauschen mit dem Plan, den ihnen der Kapitän überreicht!

Den Anker der Angst, den sie IHM abgeben sollten – ER ist unser Rettungsanker!

Bitterkeit, Lästerungen, Klatsch und Tratsch, Sorgen… sollten von Bord geworfen werden, genauso wie unnötige Termine, falsche Beschäftigungen und religiöse Bespaßung!

Erst dann ruft der Kapitän Seinen Leuten auf dem Schiff zu:

FREIE FAHRT VORAUS!“

 

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Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte ( vgl. 1. Thess 5, 20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was „Prüfen bedeutet und  Umgang mit Eindrücken.

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Frage: „Wie spricht GOTT zu mir?“

 03:57 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Viele Menschen sehnen sich nach der Stimme Gottes in ihrem Leben. Sie sehnen sich danach, zu hören, was ER sagt – Ja, was SEINE Meinung über sie ist! Sie sehnen sich nach Ermutigung, aber auch liebevolle Korrektur und Wegweisung. Doch einige wissen nicht, wie sie persönlich auf IHN hören können…

JESUS sagt, dass Seine Schafe Seine Stimme hören und Ihm folgen. Was ist, wenn Du Sein „Schaf“ bist, aber Ihn nicht hörst?

Vermutlich glaubst Du die Lügen des Feindes, die Dir einreden, dass Du Ihn nicht hören könntest oder Er Dir nichts zu sagen hätte.

 

Die Wahrheit: Gott redet auch zu DIR!

ER redet sehr unterschiedlich und vielfältig…

Wir sind individuell und Gott redet individuell zu uns.

So kann es sein, dass Du z.B. von Ihm innere Bilder empfängst ODER Er Dir gedanklich Worte gibt… ODER aber auch beides!

Bitte Ihn, zu Dir zu reden und Er wird es tun!

Es kostet aber Deine ZEIT und Geduld, einfach mal „Zu zuhören“ und zu schauen, „was kommt“.

Und: Gib Ihm die Lügen ab, dass Er nicht zu Dir reden würde oder Du Ihnnicht hören könntest… Du kannst Ihn hören! – siehe auch Johannes 10

Weitere Arten wie Gott redet sind hier mal aufgezählt… Dies ist eine grobe Übersicht:

 

Gott spricht zu uns…

 …durch die Bibel

Und die allein ist die Grundlage, um zu prüfen! Anhand der Bibel muss auch Prophetisches geprüft werden, ob es mit Seinem Wort übereinstimmt.

…durch innere Bilder

Ähnlich wie Traumbilder. Diese haben eine symbolische Bedeutung und müssen ausgelegt/gedeutet werden (wie auch Visionen und Träume).

…durch Visionen und Träume

Visionen sind wie Bilder, nur bewegt wie ein Film. Es gibt Tag-Visionen und nächtliche Visionen oder Träume.

…durch gedanklich hörbare Worte

Das ist, nach der Bibel, das häufigste Reden Gottes zu uns. Er legt in uns Seine Worte und diese können wir gedanklich hören. Oft ist das sehr leise – dazu gehört also etwas Übung, Ihn zu hören und von anderen Gedanken zu unterscheiden.

…durch andere Menschen

Zum Beispiel durch die prophetische Gabe. Jeder Christ kann diese haben, wenn er Gott darum bittet und sich ehrlich danach ausstreckt, um anderen zu dienen.

 

Weitere hilfreiche Texte:

–> Klicke hier <–

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Redet Gott durch „christliche“ Horoskope?

 02:45 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Natürlich nicht..! Horoskope und Orakel-Befragung zählen unter Wahrsagerei und nicht unter die Gabe der Prophetie.

Es gibt auf Facebook (und auch an anderen Orten) „christliche“ Anwendungen z.b. „Was Gott Dir heute sagen möchte“ etc. Man bekommt dann einen Bibelvers oder einen Satz, den Gott zu einem sprechen würde. Das ist wohl die christliche Variante der Horoskope: Man hört nur das, wonach einem die Ohren jucken oder weil es ja so schön klingt. Sobald wir glauben, dass GOTT durch so eine Anwendung zu uns redet, ist das fraglich…

Es sei denn, wir benutzen diese Anwendung lediglich, um einen Bibelvers zu lesen – das ist okay. Doch Gott dadurch zu „befragen“ ist nicht in Seinem Sinn… Klar benutzt Er auch Bibelstellen – aber dann lies doch in der Bibel – der Heilige Geist spricht durch sie… Ich halte nichts von den Anwendungen, die einem „Bibelverse auf Knopfdruck ausspucken“. Denn dies ist fatal und kein Reden auf Gott.

 

Wie spricht Gott?

Gott möchte DIREKT, persönlich, zu uns reden…Er spricht ständig, jeden Moment, jeden Augenblick. Seine Gedanken sind so zahlreich wie der Sand…. Er hat Dir mehr zu sagen als es Sand am Meer gibt.

Er spricht persönlich zu Dir durch: Sein Wort (Bibel), Gedanken, Worte, Bilder, Eindrücke, Träume, Visionen,…

Aber: Er benutzt keine ORAKEL – Er verabscheut das!!!

 

Warum wenden Menschen solche Anwendungen an?

Weil sie sich nach SEINER Stimme sehnen, nach Gottes Reden… Sie suchen oft eine Antwort auf eine Frage oder den Willen Gottes für ihr tägliches Leben. Sie suchen wirklichen Rat – den sie aber nur bei IHM finden.

 

Wie höre ich denn Seine Stimme?

Hier eine hilfreiche Übung zum Einstieg:

 05:38 min. [Download mp3] [YouTube-Video]

Übe, im Gebet bewusst auf IHN zu hören… Gib nicht auf, wenn Du zunächst (in Gedanken!) nichts hörst. Gott redet meistens in Gedanken zu uns. Er kann Dir aber u.a. auch (innere) Bilder geben.

Bei Fragen helfe ich gerne weiter! Schicke mir einfach eine persönliche Nachricht oder schreibe einen Kommentar…

Liebe Grüße,

Julia Berndt

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Erlebe Gottes Liebe für Dich persönlich (Meditation)

 40:48 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de] Falls Du die mp3-Datei nicht abspielen kannst, kannst Du sie mit diesem kostenlosen Programm in ein anderes Dateiformat umwandeln. In der Audiodatei und im Video hast Du die Möglichkeit, Gottes Liebe ganz persönlich zu erfahren. Die ersten ca. 10 Minuten sind zugesprochene Worte – darüber, was wahre Liebe bedeutet. Anschließend gibt es ca. 30 Minuten Zeit, um sich persönlich von Gottes Liebe füllen zu lassen… Höre es Dir in einem ruhigen Moment an. Öffne Dein Herz und lass Dich von Gottes Liebe füllen… Ich wünsche Dir dabei eine gesegnete Zeit! Agape Liebe

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Mehr dazu: siehe Artikel „Hinweise zu den Meditationen und Phantasiereisen“. Weitere Hinweise auch im Artikel „Hinweise zu den prophetischen Übungen“. Musik in der Aufnahme: JESUS, Wonderful Saviour

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Als Video:

Wie wirkt die Aufnahme auf Dich? Was empfindest Du beim Anhören? Hat Gott dadurch zu Dir gesprochen, Dich berührt etc.? Teile es doch gerne in den Kommentaren mit…

(Entweder unter diesem Artikel oder unter dem YouTube-Video.)

Als Text:

Nicht die Nägel haben Jesus am Kreuz festgehalten, sondern Seine große und tiefe Liebe zu uns.
 
Was ist „Liebe“ überhaupt?
 

PHILIA bedeutet die freundschaftliche Liebe

EROS meint die Liebe zwischen Mann und Frau.

Und AGAPE bezeichnet die göttliche Liebe, die Liebe Gottes.

PHILIA und EROS sind menschliche und unvollkommene Liebe, die oft an Bedingungen geknüpft ist: „Ich liebe Dich… wenn…“ oder „Ich liebe Dich… weil…“.

Die göttliche und vollkommene AGAPE-Liebe dagegen sagt: „ICH LIEBE DICH! PUNKT!“ Sie liebt – auch wenn nicht zurück geliebt wird. Sie liebt sogar dann, auch wenn ihre Liebe mit Füßen getreten wird. Diese Liebe ist verschwenderisch. Diese Liebe gab alles auf, nur um DICH zu gewinnen.

GOTT ist Liebe! ER ist die Liebe selbst in Person!

Er ist eifersüchtig, leidenschaftlich – ein verzehrendes Feuer. Er ist heilig und weil Er uns liebt, möchte Er auch, dass wir heilig sind und so leben! Das wird nur möglich durch JESUS. Durch IHN kann Seine Liebe durch uns hindurch fließen – zu anderen hin. Wir können niemals aus eigener Kraft mit der Agape-Liebe lieben, doch durch IHN in uns wird es möglich! ER möchte durch uns hindurch fließen!

JESUS, der VATER und der HEILIGE GEIST sind EINS und sind die Agape-Liebe in Person.

Diese Liebe ist nicht abgehoben oder abstrakt. Nein, diese Liebe kam in diese Welt durch JESUS – Menschen durften die Liebe in Person anfassen, hören, sehen und Seine Kraft spürbar erleben. Durch JESU Liebe (die Er durch und durch ist), wurden Menschenleben schlagartig verändert: Menschen, die andere schon aufgegeben hatten… Menschen, die so verachtet waren, dass andere sie noch nicht einmal ansehen wollten… Menschen, vor denen wir vermutlch die Straßenseite gewechselt hätten…

Doch was tut JESUS? –

ER kommt direkt auf diese Menschen zu! ER ruft sie, Er ruft sie bei ihrem NAMEN! Er sieht in ihr Herz – Er sieht die verborgenen Sehnsüchte, den ungestillten Hunger, die vielen Fragen und auch ihre Ängste und ihre Süchte, ihre Macken und Sünden… Doch obwohl Er ALL DAS sieht, sieht JESUS nicht weg! Nein, ER ruft weiter nach ihnen!

ER RUFT:

»Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden; er hat mich gesandt, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu verkünden und den Blinden, daß sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen, um zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn.«

(Lukas 4, 18-19)

JESUS hat alles für DICH hingegeben. ER gab sich selbst für Dich hin, am Kreuz. Um DICH zu gewinnen!

Hier noch ein paar prophetische Worte, die mir JESUS am 19.03.2011 gab:

Bitte verachte nicht meine Liebe…

Ich liebe Dich. Kind, ich liebe Dich. Immer.

Auch wenn Du es nicht spürst, liebe ich Dich.

Sieh auf mich.

Sieh auf meine Liebe.

Nimm meine Liebe.

Trink von meiner Liebe.

Genieße sie.

Berausche Dich an ihr.

Die Welt berauscht sich an so vielem (Drogen, Sex, Alkohol…).

Warum berauscht sie sich nicht an meiner Liebe?

Aber sie tritt meine Liebe mit Füßen.

Mit Füßen! Sie verachtet meine Liebe!

Ich will diese Welt doch beschenken mit meiner Liebe!

Ich will meinen Geist ausgießen!

Mein Geist ist der Geist der Liebe!

Er ist keine Liebe,

wie die Welt sie kennt.

Diese Welt kennt keine Liebe.

Denn ich bin die Liebe!

Diese Welt kennt keine Liebe,

so wie sie auch mich nicht kennt.

Sie suchen Liebe an anderen Orten,

anderen Quellen.

Nur nicht an der wahren Quelle.

Die Quelle der Liebe bin ich.

Kommt her, alle, die ihr durstig seid!

Kommt zu den Wassern meiner Liebe!

Kommt und trinkt!

Wer zu mir kommt,

den wird nie wieder dürsten.

Komm und trinke.

Trinke vom Strom meiner Gnade und Liebe.

Ich gebe von meiner Liebe dem,

der mich darum bittet, aus Gnade.

Ich liebe Dich und habe Dich schon immer geliebt.

Schon vor Grundlegung der Welt an…

– JESUS

[Hier gibt es in der Audiodatei und im Video ca. 30 Minuten Zeit, um sich persönlich nach Gottes Liebe auszustrecken.]

Willst Du JESUS nicht auch bewusst Dein Leben übergeben?

Dann schau Dir doch bitte mal diese Seite an: “JESUS persönlich erleben” (über Lebensübergabe und Nachfolge)!


 

Nachtrag

Über die „Braut Jesu“:

Über die „Braut Jesu“, die jeder Gläubige ist, jeder, der Jesus angenommen hat. Wir wollen diese Lehreinheit hier empfehlen, die wir im Jahr 2017 dazu im Rahmen der Jahresprophetie geschrieben hatten. Die Botschaft ist sehr ausführlich und praktisch zum Thema „Braut Jesu“ und daher noch immer hilfreich:

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Julia und Tobias

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Mehr Liebe = Mehr Sehen (5 Tipps für klares Sehen im Geist und innere Heilung)

 15:57 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

5 Tipps für klares Sehen im Geist und innere Heilung

Bitte höre Dir dazu am besten die Audiodatei (oben) an.

Während dem Anhören kannst Du die Tipps praktisch umsetzen. Mach das in einer angenehmen Atmosphäre – in JESU Frieden und Gegenwart.

Die Tipps können Dir auch helfen, traumatische Bilder (Erinnerungen) aus der Vergangenheit JESUS hinzugeben und Dich von Ihm heilen zu lassen.

—————————

Als Text:

 

Ohne Liebe ist unsere Sicht schmutzig

Nicht nur beim Anschauen von z.B. Pornos oder ähnlichem, sondern auch, wenn wir andere mit Neid, Eifersucht, Hass, Gleichgültigkeit etc. betrachten. Dadurch wird unser Sehen verdorben und wir sehen den anderen nicht im Ebenbild Gottes, in der Liebe! Und auch unser geistiges Sehen ist dann verschwommen und mit Seelischem oder sogar Dämonischem gemischt und verschmutzt.

PRAKTISCH 1

Wir müssen darauf achten, was wir uns (bewusst) ansehen. Wir können uns meistens entscheiden, welche „Bilder“ in unser Unterbewusstsein gelangen.Einige Fragen für Dich, die Du für Dich selbst beantwortest: Ist das, was ich mir bewusst ansehe, rein? Würde sich das JESUS auch ansehen wollen? Muss ich diese Fernsehsendung wirklich ansehen oder ist das nur weiterer „Müll“ für meine Seele? Sind diese Bilder rein oder beschmutzen sie mich innerlich? …

 

Heilung von negativen inneren Bildern, die nicht von Gott kommen

Es gibt im Leben von jedem von uns Erinnerungen an schmerzhafte oder traumatische Ereignisse. Diese speichern sich in uns und obwohl sie aus der Vergangenheit stammen, treten sie in scheinbarer (!) Lebendigkeit hervor, sobald Du an das Ereignis denkst. Aber die Wahrheit ist: Dieses Ereignis ist vergangen, es ist vorbei, es ist tot. Auch wenn Deine Erinnerung noch so klar scheint, so ist es doch der Feind und Deine Seele, die diese Angst und die scheinbare Lebendigkeit hervorrufen. Und die weitere Wahrheit ist, dass JESUS Deine Vergangenheit getragen hat am Kreuz, wenn Du Ihn um Vergebung gebeten hast.

PRAKTISCH 2

Wenn in Dir trotz Seiner Vergebung diese Bilder hervorkommen, dann gib sie sofort IHM hin. Sage: „Jesus, Du siehst, dass mich diese Erinnerung noch belastet… Diese Erinnerung ist aber tot! Und ich gebe diese Erinnerung nun bewusst ans KREUZ ab, wo Du all diesen Schmerz getragen hast.“ Das hilft Dir, diese Bilder mit Ihm verarbeiten zu können. Selbst wenn Du diesen Schritt mit Ihm immer wieder gehen musst, so ist das besser, als wenn Du Deinen Schmerz verdrängst. Verdrängung ist nie gut! Ich weiß, wovon ich schreibe, da ich selbst einiges Traumatisches erfahren habe. Doch nicht wir müssen „Opfer“ unserer Vergangenheit sein, sondern JESUS wurde das Opfer für uns!

 

PRAKTISCH 3

Sobald eine negative Erinnerung, ein Ereignis oder ein Bild in Dir hoch kommt, frage JESUS, wo ER in diesem Geschehen ist. Wenn Du einen Verkehrsunfall überlebt hast, standen vermutlich Engel davor, um Dich zu schützen… Wenn Dir jemand etwas angetan hat (Worte oder Taten), dann darfst Du sicher sein, dass JESUS es sah und mit Dir litt! Es war IHM nicht egal!

 

Wenn wir mehr Liebe haben (durch IHN, durch Zeit mit IHM persönlich), dann wird unsere Sicht klarer:

Nicht nur die Sicht, wie wir andere mit unseren physischen Augen sehen, sondern auch, wie wir mit unseren geistigen Augen sehen. Unsere Sicht (physisch und geistig) wird durch LIEBE wirklich heil, klar und rein.

 

PRAKTISCH 4

Einen Freund kannst Du mit Liebe ansehen, doch für einen Menschen, der Dir Probleme bereitet, brauchst Du Seine vollkommene Liebe. Die bekommst Du nicht aus Dir selbst, sondern ist ein Geschenk von Ihm. Bitte Jesus, Dir wirkliche Demut und Liebe für Deine Mitmenschen zu geben. Das ist eine Entscheidung, die wir oft täglich treffen. Denn unser Gegenüber kann trotz Liebe ablehnend und weiterhin gehässig reagieren…

Liebe ist eine Entscheidung.

PRAKTISCH 5

Bitte IHN, Dir zu zeigen, wie ER eine Person in Deinem Umfeld sieht. Das kann ein Freund, aber auch ein Feind sein… Bitte Ihn, Dir Deine geistigen Augen zu öffnen: Wie sieht JESUS diese Person? Was würde Er tun – sie umarmen, trösten, ihr helfen, sie heilen?

 

Bibelstellen über das Sehen

 Unsere physischen Augen bekommen nie genug:

„Totenreich und Abgrund sind unersättlich; ebenso unersättlich sind auch die Augen der Menschen.“ (Sprüche 27, 20)

Wenn unser menschliche Geist durch den Heiligen Geist nicht neu geboren wurde, können wir den Himmel nicht sehen:

„Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!“ (Johannes 3, 3)

Jesus heilt nicht nur physische Blindheit, sondern auch unsere geistigen Augen, dass sie sehend werden:

„Und Jesus sprach: Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen, damit die, welche nicht sehen, sehend werden und die, welche sehen, blind werden.“ (Johannes 9, 39)

GLAUBE kommt zuerst und daraus folgt das Sehen mit unseren inneren Augen:

„Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?“ (Johannes 11, 40)

„»Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verhärtet, damit sie nicht mit den Augen sehen, noch mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile«.“ (Johannes 12, 40)

 

FAZIT:

In Seiner Liebe BADEN und sie trinken, macht unsere Sicht wirklich heil, klar und rein.

Ohne Seine Liebe können wir unsere Mitmenschen nicht im Ebenbild Gottes, in Liebe, sehen. Wenn wir Liebe geben wollen, müssen wir die Liebe Gottes, die die vollkommene Liebe ist, empfangen… 

Empfangen und dann weitergeben…

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Die Geschichte vom Tonkrug oder: Mein Töpfer

 12:19 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Die Geschichte vom Tonkrug

oder:

Mein Töpfer

IMG_1672Ich bin ein Gefäß. Ein getöpferter Krug. Kunstvoll geformt von meinem geliebten Töpfer. Ein wahrer Meister ist Er, ein einmaliger Künstler! In Seiner Hand war ich. Zuerst ein Klumpen Ton, dann formte mich mein Meister mit Liebe und Kreativität. So wurde ich dieses Gefäß. Er betrachtete es und war zufrieden. Er sprach „Sehr gut“ über mich aus. „Ein Kunstwerk, einzigartig in seiner Art.“ Und ich freute mich.

Mein Töpfer nahm mich in Seine großen Hände. Sie waren stark und kräftig, aber trotzdem sanft zu mir. Behutsam fasste Er mich an. Seine Wärme gab mir Frieden. Ich war durch und durch glücklich, Sein Werkzeug zu sein! Nur ein Blick aus Seinen ruhigen, freundlichen Augen. Und Er lächelte. Jedesmal wenn Er mich ansah, lächelte Er. Wie gut mir Sein Blick tat! Wäre ich nicht im Ofen fest gebrannt worden, wäre ich jetzt dahingeschmolzen. Nichts geht über die Nähe meines Töpfers.

Und nun erzähle ich Dir aus meinem Tonkrugleben. Als junger Tonkrug war ich naiv und wollte große Dinge tun. Ich dachte, mein Meister könnte mich immer gebrauchen…

Eines Tages, als Er in die Küche kam, stand ich auf Seinem Regal. Mein Töpfer wollte etwas trinken und suchte ein Gefäß. Ich bekam das mit und rief: „Heeey, Meister! Hier bin ich!“ Er sah aber gar nicht zu mir. Ich rief nochmal: „Meister! Hier bin ich, Dein Tonkrug! Benutz‘ mich doch!“ Mein Töpfer streckte Seine Hand aus und ich freute mich schon, aber Seine Hand fasste an mir vorbei und nahm den zerkratzten Plastikbecher neben mir. Das konnte doch nicht wahr sein! Ich dachte, mir bricht das Herz (wenn Tonkrüge eines hätten). Voller Eifersucht und tiefer Enttäuschung hopste ich hin und her. Vielleicht hat der Meister sich vertan. Vielleicht hatte Er Seine Brille nicht auf oder so.

Vor lauter Gehopse übersah ich den Rand des Regals… Es war schon zu spät, ich fiel in die Tiefe. Und während ich den Küchenboden immer näher kommen sah, rief ich laut: „Meister, vergib mir! Ich war so naiv!“ Und kurz bevor ich aufprallte: „Töpfer, rette mich!“ Dann ließ es einen Schlag. Ich spürte einen kurzen, aber entsetzlich tiefen Schmerz, als ich in tausend Stücke zersprang.

Als ich meine Augen wieder öffnete, befand ich mich in einem unbekannten Raum. Es war dunkel und kalt. Noch nie hatte ich solch eine Leere und Einsamkeit gefühlt. Die Nacht kam mir endlos lange vor und Gedanken plagten mich. Schuldgefühle und Fragen über Fragen: „Kann mich mein Töpfer nicht gebrauchen?“, „Liebt Er mich nicht mehr?“, „Warum ich?“, „Warum dieses Leid?“

Da bemerkte ich, dass es Tag geworden war. Ich atmete auf, als die Tür in diesem dunklen Raum geöffnet wurde und Licht hereinfiel. Da! Mein Meister war gekommen! „Meister!…“, rief ich, doch meine Stimme wurde leiser, denn ich erwartete, dass Er jetzt mit mir schimpfen würde. Ich duckte mich ängstlich und als ich meinen Hals neigte, schrie ich auf. Mein Tonkörper hatte unzählige Risse! Mein Töpfer hatte mühsam und mit Geduld alle Tonstücke zusammengeklebt.

Jetzt weinte ich. „Töpfer…“, schluchzte ich und sah Ihn immer noch nicht an. „Töpfer… ich bin es nicht wert, Dein Tonkrug zu sein. Bitte benutze den Plastikbecher, anstatt mich. Vielleicht erlaubst Du es mir, im Regal zu stehen – aber ich bin zu nichts mehr nütze!“ Tränen rannten über meinen Hals und sickerten in die kleinen Risse.

Mein geliebtes Kunstwerk!“, flüsterte da mein Schöpfer… Ich zuckte zusammen. Seine sanfte Stimme jagte mir angenehme Schauer über den Rücken. Und als ich aufsah, sah ich direkt in Seine Augen. In diese Augen, die nur Er hat… Sein einzigartiger Blick, der mich bis in den hohlen Tonkörper traf. Mein Töpfer lächelte. Er lächelte und sprach weiter: „Geliebter Tonkrug, Du weißt, dass ich Dich gebrauche! Verstehe bitte, dass ‚Brauchen‘ und ‚Gebrauchen‘ ein Unterschied ist.“ Ich verstand nicht und sah Ihn fragend an. „Ich will Dich gebrauchen. Ja, und ich liebe Dich! Ich gebrauche Dich als mein Werkzeug, aber nicht immer bist Du das passende.“, erklärte Er. „Das heißt, Du kannst mich doch nicht brauchen!“, schluchzte ich. Aber mein Töpfer antwortete liebevoll: „Lass es mich erklären, mein Kleiner… Ich griff nach de Plastikbecher. Du wusstest nicht, wofür ich ihn gebrauchen würde. Du wolltest viel lieber das Werkzeug sein! Aber nur weil ich Dich nicht immer gebrauche, hast das nicht, dass ich Dich nicht brauchen würde. Weißt Du, Orangensaft schmeckt nicht so gut in Dir. Aber Getreide wird in Dir aufbewahrt und andere Dinge. Dafür bist Du sehr praktisch. Hör zu: Ich gebrauche jedes meiner Werkzeuge, aber den Zeitpunkt und Gebrauch des Werkzeuges lege ich fest!“

Da begriff ich. Mein Töpfer nahm mich behutsam und steckte mich in Seine Tasche. Wie gut mir die Nähe von meinem Meister tat… „Wohin gehen wir?“, fragte ich. Im Innern der Tasche hörte ich Seine gleichmäßigen Schritte. Bald darauf vernahm ich das Geräusch einer Tür, die mit einem leichten Quietschen geöffnet wurde. Nun durfte ich die Überraschung sehen. Meine Augen wurden größer und größer, als ich den Raum vor uns sah: Unzählige Regale. Unzählige Gefäße, Schalen und Krüge in unzähligen Formen, Farben und Größen standen darauf. „Meine geliebten Kunstwerke!“, rief mein Töpfer herzlich und alle Seine Werkzeuge jubelten vor Freude. „Du bist eines von ihnen.“, flüsterte der Meister an mich gewandt. „Und jeden einzelnen von euch liebe ich, als ob er mein einzigstes Kunstwerk wäre!“ Ich schwieg und verstand.

Mein Blick wanderte von einem Regal zum anderen. Ja, jedes Gefäß war anders. Originale. Da fiel mir auf, dass einige der Gefäße auch Risse hatten. Bei manchen Krügen fehlte sogar der Henkel. Aber trotz dieser Makel waren alle mit einer leuchtend roten Farbe bedeckt.

Viele dieser Lieben gingen durch Schmerzen und Leid. Manche, weil sie eigene Wege gingen, andere damit sie stärker würden. Denn nicht die Risse zählen, nicht das Äußere, sondern allein, dass Du mir vertraust. Auch Du, mein kleiner Tonkrug, hast auf mich vertraut!“ Und mit diesen Worten nahm Er einen mit Blut getränkten Pinsel. Das war also die rote Farbe! „Du gestattest?“, lächelte Er. Die Borsten des Pinsels berührten mich und bald bedeckte mich das Blut. Es rannte über meinen ganzen Körper, selbst in mein Inneres. Reines Blut.

Als mein Meister mit dem Bemalen fertig war, nahm Er ein kleines Fläschchen. Es war gefüllt mit kostbarem Öl. Mit feierlicher Stimme rief mein Töpfer: „Du gehörst mir, bist mein Eigentum! Ich verspreche Dir, dass Du auf ewig mein Tonkrug bist und niemand soll Dir schaden.“ Er öffnete das Fläschchen und begann, das Öl in mich hineinzugießen. Noch nie zuvor wurde ich mit so etwas Kostbarem gefüllt. Unbeschreibliches Glück erfüllte mich. Mein leerer Körper wurde voller und voller und ich selbst immer unbedeutender. Ich empfand tiefe Dankbarkeit und Freude.

Das Öl füllte mich ungefähr bis zur Hälfte, als ich rief: „Mein Töpfer! Ich bin es nicht wert, dass Du mich mit Öl füllst! Das Öl ist unbezahlbar und ich bin nur aus Ton. Ich bin unwürdig… aus Ton…“. Aber mein Töpfer hörte nicht auf. Er goss weiter das wohlriechende Öl in mich hinein. Es füllte mich schon bis an den Rand und ich jubelte vor Freude.

Meister, wenn Du nicht aufhörst, werde ich zerbersten! Meister! Dann wirst Du mich wieder flicken müssen…“. Mein Meister lachte. Sein herzliches, liebevolles Lachen steckte mich an und ich lachte laut.

Das Alte ist vorbei, ich mache alles neu…“, flüsterte Er. Das Öl füllte mich nun ganz aus und der Rand floss über. Ich sah meinen Töpfer an und lachte und weinte gleichzeitig vor Dankbarkeit… „Danke, Töpfer“, war das einzige, was ich sagen konnte.

Amen.

...come holy spirit.

Zur Geschichte:

Diesen Text schrieb ich am 11. März 2009. Als ich die ersten Sätze aufschrieb, wusste ich nicht, über was ich schreiben würde. Ich schrieb und schrieb… und daraus entstand diese Kurzgeschichte.

Eindruck vom 10. April 2011:

Beim Beten hatte ich den Eindruck, dass der Vater (Gott) mir eine Tür zeigte. Ich ging hinein und stand in einem Raum. Dort waren Regale, auf denen Gefäße standen. Die Gefäße schienen durchsichtig gewesen zu sein (aber evtl. nur, damit ich den Inhalt sehe)und sie waren gefüllt mit Öl. Außerhalb des Raumes standen auch Gefäße, aber sie waren dunkel (schwarz) – beschmutzt. Ich überlegte, ob die dunklen Gefäße (die für Menschen stehen) gerettet wären. – Ja, aber sie leben aus eigener Kraft, aus ihrer Seele und nicht aus dem Geist. Sie sind nicht mit dem Öl (Kraft des Heiligen Geistes) gefüllt.

Dazu fiel mir das Gleichnis mit den 10 Jungfrauen aus Matthäus 25 ein. Du kannst es hier lesen.

Ich möchte Dich ermutigen: Lass Dich mit Seinem Öl füllen… Es ist nicht so, dass wir einmal gefüllt werden und das dann unser Leben lang reichen würde. Ja, wir bekommen den Heiligen Geist, wenn wir JESUS unser Leben übergeben und Er bleibt in uns – aber das heißt nicht, dass wir deshalb im Geist leben. Wir brauchen auch Seine KRAFT! Zu viele Christen leben aus ihrer eigenen Kraft und lassen sich nicht täglich von Ihm füllen. Wir stehen täglich vor der Entscheidung, ob wir mehr auf unsere Seele hören oder dem Heiligen Geist die Kontrolle geben. Mir passiert das auch. Doch bei IHM ist Vergebung und wenn wir fallen (wie in der Geschichte), dann hilft Er uns wieder auf, wenn wir zu Ihm rufen.

Gib nicht auf. Lass Dein Leben mit Seiner Kraft füllen!

Und schau Dir doch auch mal die Kategorie „Gebet für Geistestaufe“ an.


 

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Prüft alles und das Gute behaltet!

 05:31 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

 

„Offene Zurechtweisung ist besser als Liebe, die verborgen bleibt.
Die Schläge des Freundes meinen es gut; aber die Küsse des Hassers sind trügerisch.“
(Sprüche 27,5-6 LUT)

Es ist tatsächlich so, dass der Feind als „Engel des Lichts“ kommt. Satan kann sogar „Liebe predigen“, aber es ist eine geheuchelte Schein-Liebe, wenn sie nicht auf JESUS und Seine Botschaft verweist. Jesus brachte harte Worte, die auch für manche seiner Jünger zu hart waren:

„Viele nun seiner Jünger, die das hörten, sprachen: Das ist eine harte Rede; wer kann sie hören?“
(Johannes 6,60 LUT)

Heißt das etwa, Er liebte Seine Jünger nicht? NEIN, natürlich liebte Er sie und Er liebt jeden Menschen! Aber Er lässt jedem die Möglichkeit, ob Er ihm nachfolgen will und von IHM gerettet werden möchte. Jesus sagte, dass Er die Wahrheit ist – und dass Seine Worte wahr und lebendig sind!

Wie reagierten die Jünger auf Seine ermahnenden (in Liebe!) gepredigten Worte? Einige verließen Ihn!

„Von da an wandten sich viele seiner Jünger ab und gingen hinfort nicht mehr mit ihm.“
(Johannes 6,66 LUT – man betrachte die Zahlen … !)

Und was macht Jesus? Er sagt NICHT „Oh, kommt doch zurück, ich hab’s nicht so gemeint!“, sondern Er steht zu seiner Ansage und wendet sich mit diesen Worten an seine restlichen Jünger, die noch bei Ihm geblieben sind:

„Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens;“
(Johannes 6,67-68 LUT)

Ja, Seine Worte sind lebendig und die Wahrheit. Wer mit der Wahrheit konfrontiert wird, mag nicht immer glücklich damit sein – aber es wird ihm helfen und er wird geistlich wachsen!

Im Deutschen hat das Wort „Prüfen“ oft einen negativen Klang, da es nach lieblosem Richten klingt. Was bedeutet aber das richtige Prüfen, so wie JESUS es meint? Das möchte ich hier gerne erklären:

Prüft und das Gute behaltet!

Das gilt für alles… was du liest, hörst, was dir jemand sagt oder was du selbst vielleicht glaubst…

 Es können nette Worte sein, aber sie können trotzdem Lügen sein, wenn sie Seinem Wort widersprechen.

 „Den Geist dämpft nicht.“
(1. Thessalonicher 5,19 SLT)

„Prophetische Rede verachtet nicht.
Prüft aber alles und das Gute behaltet.“
(20 und 21 LUT)

Was „Prüfen“ nicht bedeutet:

  • Prüfen bedeutet NICHT, alles zu kritisieren.
  • Prüfen bedeutet NICHT, ohne Liebe zu ermahnen.
  • Prüfen bedeutet NICHT, den anderen zu verurteilen oder zu richten.

Was „Prüfen“ bedeutet:

  • Prüfen bedeutet aber die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden und zu erkennen!
  • Prüfen bedeutet, in LIEBE zu ermahnen und die Wahrheit zu lieben!
  • Über die Liebe: „sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit“ (1. Korinther 13,6 LUT)

Wie prüfe ich?

Ich prüfe:

  • Ist das, was ich lese, von Gottes Geist, der auf JESUS (und Seine Wahrheit) hinweist?
  • Ist das, was ich lese, die Wahrheit?
  • Jesus sagte von sich, dass Er die Wahrheit ist. – Stimmt das, was ich lese mit Seinem Charakter überein?
  • Stimmt das, was ich lese, mit Seinem Wort überein?
  • Erbaut es mich, ermahnt es in Liebe, bringt es mich weiter in meiner Beziehung zu Gott, hilft es mir in meinem geistlichen Wachstum?
  • Oder weicht das, was ich lese, von Seinem Wort ab?
  • Grenzt es IHN sogar aus … ?

Also:

Sei offen für Seinen Geist und für Bilder und Eindrücke von Ihm…
Sei offen für inspirierte Texte und Predigten
– aber vergiss nicht, zu prüfen!

Weitere Links:
Bitte schaue Dir auch diese Grundlagenartikel an:

Sind Prophetien unfehlbar?
https://prophetenschule.org/2011/12/29/sind-prophetien-unfehlbar/

Umgang mit prophetischen Eindrücken und Botschaften
https://prophetenschule.org/2011/12/09/umgang-mit-eindruecken/

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