Die Gemeinde ist wie ein Schiff…

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Für eine einzelne Gemeinde hatte ich gestern diesen Eindruck: Ich sah ein großes Schiff (ähnlich der Arche Noah), das auf dem offenen, aufgewühlten Meer fuhr.

Dazu schrieb ich den folgenden Text, der auch für alle anderen Gemeinden gilt:

Die Gemeinde ist wie ein Schiff…

Die Gemeinde ist wie ein Schiff, das auf dem Wasser treibt, zwar nicht ziellos, aber die Wellen sind stark und womöglich kommt auch noch ein großer Sturm auf und es blitzt und donnert.

Trotzdem ist JESUS an Bord und Er spricht denen auf dem Schiff Mut zu. ER weiß den Weg. ER ist ja selbst der Weg und mit IHM ist noch niemand untergegangen! Auch Petrus ging nicht unter. Er sank zwar, ja, aber sofort war die rettende Hand JESU da, die ihn herauszog (vgl. Mt 14, 30).

Als die Jünger auf dem Boot waren und es stürmte und sich das Boot auch noch mit Wasser füllte, bekamen sie große Angst und schrien: „Wir sinken! Wir sinken!“ Sie hatten aber JESUS dabei – und was tut Er? Er blieb ruhig, hatte Frieden und aus Seinem Frieden heraus befahl Er dem Sturm zu schweigen und auch die Wellen mussten sich legen.


Es gibt zwei Situationen, in denen sich die Gemeinde befinden kann.

Erstens:
Die Stürme und Wellen auf dem weiten Meer, auf dem das Schiff treibt. Die Gemeinde sollte kein Spaß-Verein sein, in dem man sich gegenseitig bespaßt und alles immer „rosarot“ aussieht. JESUS macht uns klar, dass Angriffe und Herausforderungen kommen – und zwar nicht, wenn sich das Schiff im Hafen befindet, sondern wenn es in Bewegung kommt!

Zweitens:
Es gibt auch Ruhepausen und diese Zeiten sind für die Gemeinde auch wichtig. Wenn der Heilige Geist sagt, dass es Zeit ist, „in den Hafen zu fahren“, dann ist es Zeit, aufzutanken und das Schiff neu zu beladen oder Ladung abzuwerfen. Wenn dann der Kapitän (der JESUS ist – nicht der Pastor, auch nicht die Ältesten!) den Befehl gibt, wieder „in Bewegung“ zu kommen, also „aufs Meer zu fahren“, dann verlässt das Schiff wieder den Hafen.

Das Schiff befindet sich daher weder ständig auf dem Meer, noch steht es immer regungslos im Hafen!

Ich habe noch einen weiteren Eindruck und zwar, dass viele Schiffe (Gemeinden) „eingerostet“ sind in ihrer Bequemlichkeit und sich nur im Hafen aufhalten. Sie feiern Feste und manche von ihnen loben die Zeiten, in denen das große Schiff noch auf dem weiten Meer trieb. Die Großväter und Großmütter, die seit Jahrzehnten auf dem Schiff leben, aber seit Jahren sich im Hafen befinden, erzählen ihren Enkeln Geschichten von vergangenen Zeiten…

Das darf nicht sein! Die Gemeinde muss nach vorne sehen!

Der Wind weht und Er möchte die Segel ganz neu füllen! Er möchte das Schiff aufs Meer treiben, sobald Er weht! Der Geist Gottes gibt uns Ruhe im Hafen und Kraft auf dem Meer! Draußen auf dem Meer lauern zwar die Gefahren, aber wir können sie mit Ihm überwinden!

Die Menschen auf dem Schiff müssen gemeinsam mit dem Kapitän (JESUS) unnötige Ladung von Bord werfen!

Unnötige Ladung wie:

Stapelweise Pläne, wohin das Schiff fahren könnte – diese sollten sie tauschen mit dem Plan, den ihnen der Kapitän überreicht!

Den Anker der Angst, den sie IHM abgeben sollten – ER ist unser Rettungsanker!

Bitterkeit, Lästerungen, Klatsch und Tratsch, Sorgen… sollten von Bord geworfen werden, genauso wie unnötige Termine, falsche Beschäftigungen und religiöse Bespaßung!

Erst dann ruft der Kapitän Seinen Leuten auf dem Schiff zu:

FREIE FAHRT VORAUS!“

 

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Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte ( vgl. 1. Thess 5, 20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was „Prüfen bedeutet und  Umgang mit Eindrücken.

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