Archiv des Autors: Tobias Berndt

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Über Tobias Berndt

Languages: German, English / Sprachen: Deutsch, Englisch. ---------------------------------- Beschreibung: Diese Seite (www.prophetenschule.org) ist für Christen, die im Prophetischen wachsen möchten. Seine Schafe hören die Stimme ihres guten Hirten! (vgl. Joh. 10) Wenn Du Jesus noch nicht persönlich kennst, dann schau Dich gerne mal auf unserer Seite um. Sieh Dir dazu doch mal die Kategorie "JESUS erleben" an. Liebe Grüße, Tobias --------------------------------- Description in English: This site ( www.prophetenschule.org) is for every Christian who wants to grow in the prophetic. The sheep can hear the voice of their good shepherd (see John 10). If you don't know Jesus yet, then take a look at our other website with the best message of the world (in many languages): http://www.message-for-you.net yours, Tobias --------------------------------- Imprint/Impressum: https://prophetenschule.org/impressum

Einführung in die Themenreihe BERUFUNG

Entdecke Deine Berufung

 Lieber Leser,

Wir starten eine Artikelreihe zum Thema Berufung!

Vielleicht fragst auch Du Dich gerade:
Was ist meine Berufung? Wie kann ich meine Berufung finden? Welchen Plan hat Gott für mein Leben? Was will Jesus mit mir und durch mich tun? Wie kann ich meine Berufung leben?

Wenn Dich diese Fragen gerade beschäftigen, dann ist diese Artikelreihe genau das Richtige für Dich!

Diese Reihe wird aufgebaut sein wie ein Online-Seminar. Es wird verschiedene Video-Botschaften geben, Hausaufgaben und kurze Inputs.

Jesus hat Dich zu Sich gerufen, weil Er etwas mit Dir vorhat! Gott hat gute Pläne mit Dir und Deinem Leben!

Die Beiträge zu diesem Thema wirst Du unter diesem Link finden:

Julia und Tobias

Bild oben: © Microsoft, Used with permission.)

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Julia und Tobias

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Erfahrungsberichte “Wie ich zu JESUS kam” und “Ruf ins Prophetische” (Tobias Berndt)

19:09 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Erfahrungsberichte von Tobias Berndt:
 
„Wie ich zu JESUS kam“ und „Ruf ins Prophetische“
 
 
Julia und Tobias
 

 Wie ich zu JESUS kam…

Geboren bin ich am 27.12.1978 in Hamburg.

Im Jahr 1997 machte ich zum ersten mal übernatürliche Erfahrungen mit der unsichtbaren Welt. Ich begann, Kräfte in der Natur wahrzunehmen und wusste einfach, dass es eine unsichtbare Welt und eine Macht hinter der Schöpfung gibt. Da ich aus einem atheistischen Elternhaus stamme, hatte ich kein vorgefertigtes, religiöses Konzept um das zu erklären.
Ich fing dann mit Hatha-Yoga an, las Bücher und besuchte Kurse auf der Volkshochschule. Dort machte ich auch erste Erfahrungen mit Meditationstechniken. Durch die Techniken des Schamanismus bekam ich bewussten Zugang zur unsichtbaren Welt. Ich kam in Kontakt mit geistlichen Wesenheiten. Nach und nach kamen immer mehr Themen hinzu. Heilsteine, Reiki, Tarot-Karten, weiße Magie etc. und das übernatürliche Leben allgemein.
(All diese okkulten/ esoterischen Praktiken waren falsch und nicht von Gott. Ich habe mich nach meiner Entscheidung für Jesus von diesen Sachen gelöst.)

Wenig später war ich für einige Monate in einem Ashram. Das ist quasi eine Art Kloster, aufgebaut auf den Grundsätzen von Yoga, Meditation, indischer Spiritualität und hinduistischer Religion. Dort absolvierte ich die Ausbildung zum Yogalehrer und später zum Meditationslehrer. Wenige Monate später  (ich war da Anfang 20) wechselte ich als hauptberuflicher Yogalehrer in die Schule in Köln. Ich unterrichtete fast täglich Yoga, Atemübungen und Entspannungstechniken. Ich war stellvertretender Leiter der größten Yogaschule Kölns und wirkte auch bei der Ausbildung weiterer Yogalehrer mit.
Da ich die übernatürliche Welt kennengelernt hatte, wollte ich auch zu 100% für das leben, was ich damals geschmeckt hatte. Also richtete ich mein ganzes Leben darauf aus. Dazu gehörten Körperübungen, Ernährung, Atemübungen, Meditation, Energiearbeit und auch immer wieder Besuche in der unsichtbaren Welt.
Später nahm ich dann mein Studium der Betriebswirtschaftslehre wieder auf. Währenddessen arbeitete ich als Yogalehrer und bot auch Geistheilung und spirituelle Seminare an. Zu der Zeit beschäftigte ich mich immer mehr mit den Ansätzen der Lichtarbeit, wodurch sich mein Zugang zur übernatürlichen Welt noch verstärkte. Ich wollte mich geistlich und seelisch transformieren, um dem Schöpfer-Gott-Vater ähnlicher zu werden und besser mit Ihm leben zu können.
(All diese okkulten/ esoterischen Praktiken waren falsch und nicht von Gott. Ich habe mich nach meiner Entscheidung für Jesus von diesen Sachen gelöst.)

Aber dabei fand ich auch nicht dauerhaft den Frieden, die Freude und die Liebe, die ich eigentlich suchte. Ich wurde mir dabei mehr und mehr einer inneren Lehre im Zentrum meines Seins bewusst, die ich durch nichts füllen konnte. Ich suchte den nächsten übernatürlichen „Kick“, das nächste übernatürliche „High“, die nächste übernatürliche Erfahrung, die nächste Dosis, um den Durst in mir zu stillen oder mich zumindest von diesem nagenden Gefühl der Leere innen abzulenken. Es war so, als wäre ein schwarzer Steinblock in meiner Mitte, den ich mit keiner spirituellen Technik und keiner Selbsthilfe-Technik wegbekommen könnte.
Immer mehr vermischte sich mein Sinn für Gut und Böse. Es wurde zu einem grauen Mischmasch. Die klare Unterscheidung von richtig und falsch ging mehr und mehr verloren. Die Unterscheidung von Licht und Dunkelheit wurde mehr und mehr zu einer Ansammlung von Grau-Schattierungen in der alles relativ war. Relativ, aber auch ohne Halt. Dadurch habe ich in meinem Verhalten mehr und mehr gegen mein Gewissen verstoßen und Dinge gemacht, die nicht richtig waren.
In der Zeit fand ich immer weniger Frieden. Meine Gedanken waren sehr oft voller Aggression. Ich kämpfte mit Depression und innerer Unruhe. Mein spirituelles Leben wurde immer gehetzter. Ich war einerseits von etwas getrieben, andererseits jagte ich etwas nach, um von dem frei zu werden, was mich trieb.

Im Frühjahr 2008 machte ich eine Begegnung mit der Kraft des Heiligen Geistes, die mein Leben veränderte. Ein christlicher Geschäftskontakt machte mich auf Live-Übertragungen einer christlichen Veranstaltung in den USA aufmerksam. Ich sah mir verschiedene Videos davon im Internet an. Dort kamen zehntausende Menschen zusammen, um Gottes Gegenwart zu erleben. Die Kraft des Heiligen Geistes war auch über den Bildschirm spürbar und hat mich mehrere Male regelrecht zu Boden geworfen. Ich konnte nicht leugnen, dass dort eine Energie am Wirken war, die ich in der Form noch nicht erlebt hatte. Die Leute dort heilten die Kranken mit dieser Energie im Namen von Jesus Christus. Menschen wurden von Krebs geheilt, Menschen standen aus Rollstühlen auf. Manche berichteten, dass durch Gebet sogar Tote wieder zum Leben erweckt wurden.
Das hat mich neugierig gemacht. Ich wollte das einfach auch haben. Ich wollte mehr davon. Ich hatte Jesus zwar schon in der unsichtbaren Welt getroffen, aber ich wusste nicht, dass Er eine solche Kraft hat und dass Sein Bodenpersonal so viele Kranken so einfach heilen kann.

Ich suchte also einen von diesem Bodenpersonal in der Nachbarstadt auf wegen einem Gespräch, einen Pastoren. Dieser erklärte es mir mit einem Bild:
Stell Dir ein hohes Firmengebäude vor. Ganz oben ist das Büro vom Chef. Manche Leute versuchen sich nun wie auf der Karriereleiter von ganz unten bis nach ganz oben hochzuarbeiten um ins Chefbüro zu kommen. So ist das mit den ganzen Systemen spiritueller Übungen. Aber durch Jesus wird quasi neu geboren als Kind des Firmenchefs. Man muss sich nicht abmühen und nicht hocharbeiten. Man wird in die Familie hineingeboren. Man spielt schon als Baby auf dem Teppich vor dem Schreibtisch des Chefs. Man wird durch eine übernatürliche, neue „Geburt“ als Kind und Erbe in die göttliche Familiengemeinschaft hineingeboren mit dem Gott-Vater, mit Jesus Christus als großem Bruder und mit dem Heiligen Geist.

Und diese „neue Geburt in die göttliche Familie“ stand quasi für mich wie ein Geschenkpaket in der Ecke. Es gehörte mir, ich hatte es aber nicht ausgepackt und für mich als meins in Anspruch genommen.
Also überlegte ich erstmal. Solange bis Jesus mir nach 2-3 Tagen ein Zeichen schickte. Ich entschied mich also, mein Geschenk auszupacken, es mal mit Jesus zu versuchen und den Weg mit Ihm zu gehen.

Das bedeutete, dass ich Jesus Christus in mein Leben einlud und dass ich Ihn zu meinem Herren machte. Ich legte mein Leben in Seine Hände. Ich lud Ihn und den Heiligen Geist in mein Herz ein. Das heißt auch, dass ich Ihm meine Vergangenheit gab, mit allen meinen Fehlern, meiner Schuld, meiner Scham und meiner Schande. Er hat das alles stellvertretend für mich am Kreuz getragen, Jesus hat sozusagen mein „schlechtes Karma“ auf sich geladen um mich FREI zu machen.
Dadurch passierte eine spirituelle Wiedergeburt, mein Geist wurde neu geschaffen, in den Kern meines Seins kam eine neue Natur. Mein Geist und der Heilige Geist Gottes wurden zu einer Einheit. Hierdurch bekam ich freien Zugang in die himmlischen Welten, weil Jesus den Weg bereitet hat und die Türen für mich geöffnet hat. Ich habe Zutritt zu den übernatürlichen Welten in einer Position als Sohn und Erbe der Gottheit. Hierdurch habe ich regelmäßig Begegnungen mit Jesus, dem Vater und dem Heiligen Geist aus dem Wissen heraus, dass mein innerstes Wesen (mein Geist) und Sie zu einer mystischen, geistigen Einheit verwoben sind.

Dadurch hat sich so vieles verändert. Ich habe Sicherheit und Frieden gewonnen. Ich weiß, dass Gott mich bedingungslos liebt, so wie ich bin. Ich bekam wieder eine klare Unterscheidung zwischen Licht und Schatten und zwischen Gut und Böse. Ich lebe in einem unerschütterlichen Bund mit Gott, den man am Beispiel einer Ehe beschreiben könnte. Mein (geistliches und weltliches) Leben hat eine Verbindlichkeit durch Verbundenheit mit Gott. Mein Leben hat einen Sinn, Ziele, eine Richtung. Ich weiß, dass ich nie alleine sein werde, denn der Heilige Geist ist bei mir, ja Er lebt in mir!

Ich erlebe Jesus Christus als meinen persönlichen Geistführer. Es ist eine lebendige Beziehung. Er ist mein Erlöser, mein Freund, mein großer Bruder. Er ist der Gute Hirte.

Ich kaufte mir eine Bibel und begann im Johannes-Evangelium zu lesen. Ich dachte mir: „Wenn das wahr ist, wovon hier berichtet wird, dann ist es GENAU DAS, wonach die Menschen in Esoterik, Magie, Okkultismus und New Age suchen!“
Denn das Buch ist voll mit Zeichen und Wundern, es handelt vom übernatürlichen Wirken Gottes und der unsichtbaren Welt. Es berichtet, wie Menschen Gott begegneten, Erfahrungen im Himmel machten und Begegnungen mit Engeln hatten. Es ist voll von Krankenheilungen. Sogar Tote wurden aufgeweckt. Und das sind keine Geschichten aus einer fernen Zeit, das gilt heute immer noch!
Die Bibel ist ein lebendiges Buch. Es soll uns in spirituelle Erfahrungen in der unsichtbaren Welt und mit Gott hineinführen. Es soll uns wie eine Tür in eine Begegnung mit Gott führen. Doch dazu bedarf es einer spirituellen Auslegung der Worte. Der Verstand kann es nicht fassen, unser Kopf kann es nicht verstehen. Nur durch den Geist „er-öffnet“ sich einem das Buch. Es hilft uns, Gott kennenzulernen. Es ist wie ein Spiegel für uns, in dem wir erkennen wer und was wir sind. Es bietet Weisheit und Führung und hilft uns, Richtig von Falsch zu unterscheiden.

Ich erfuhr die Kraft des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist ist für den menschlichen Verstand kaum zu erfassen. Einerseits ist er eine wirksame Kraft und spirituelle Energie. Andererseits ist Er aber auch eine göttliche Person mit Gedanken und Gefühlen, also eine eigenständige Persönlichkeit.
Auch die Erfahrung mit Ihm ist sehr vielseitig. Es ist so, als ob der Heilige Geist einerseits in mich hineinkam und dort zu einer nie versiegenden Quelle wurde, aber andererseits begegnet Er mir auch von außen als Person. Einerseits sprudelt Seine Kraft in mir und aus mir heraus, andererseits lagert Er sich quasi von außen über mich.
Viele Christen haben die Person und die Kraft des Heiligen Geistes nie wirklich kennengelernt. Manche lehnen Ihn sogar komplett ab. Das ist sehr schade, denn dadurch geht die übernatürliche Kraft, die Lebendigkeit und die Himmlische Dimension des Lebens mit Jesus verloren.

Es geht nicht um Kirche. Dort steht nicht immer Jesus im Mittelpunkt und auch nicht, Gott von Geist zu Geist und von Herz zu Herz zu begegnen. In vielen Kirchen geht es um mechanische Rituale, die irgendwie einem fernen Gott irgendwo da draußen dienen sollen. Wenn der Fokus auf mechanisch-ausgeführten Ritualen liegt, dann liegt er nicht darauf, die Gegenwart Gottes zu erfahren, Ihm zu begegnen und die Kraft des Heiligen Geistes zu erfahren.
Ich habe aber einige lebendige Kirchen-Gemeinden kennengelernt, in denen es wirklich um Jesus geht. Wo man eine Begegnung mit Gott und dem Himmel hat. Wo Kranke übernatürlich geheilt werden und wo Zeichen und Wunder regelmäßig passieren. Das sollte normal sein für alle Kirchen.

 

Ruf ins Prophetische

Mir wurde mehr und mehr klar, dass es in meinem gesamten Leben um mehrere, spezielle „spirituelle Lebensthemen“ geht. Das ist eine Berufung, die schon immer in mir drin war und die dann hochkam und sich entfaltete, als der Heilige Geist Gottes mich erfüllte. Sie war aber schon vorher deutlich erkennbar an den Dingen, mit denen ich mich schon vorher beschäftigt habe und wonach ich schon vorher gesucht hatte.

Mein zentrales Thema ist die übernatürliche Begegnung mit Gott in der unsichtbaren Welt. Daraus folgt der Ruf, auch andere in ihre spürbare und lebensverändernde Begegnung mit dem Lebendigen Gott zu führen. Da bedeutet, ihnen zu zeigen, wie und wer Gott ist und ihnen zu helfen mit dem Heiligen Geist in einer Beziehung zu leben.
Aus dieser Beziehung heraus folgen sichtbare Zeichen wie Heilung von Krankheiten und Befreiung von unreinen Geistern. Aus dieser Beziehung fließen auch Botschaften der Weisheit und Führung für andere Menschen.

Wenn man mich fragen würde, wie Gott mir begegnet, dann wäre meine Antwort:
„Gott ist für mich der Gott, der immer mit mir ist. Der mich vollkommen liebt und annimmt. Er ist der Gott, der mit mir den Weg geht und der dabei immer Geschenke aus Seinem Leben für mich hat. Geschenke wie Frieden, Freude, Kraft, Liebe, Segen …“

Und dieser Gott hat mich berufen, Ihm zu dienen. Im Sommer 2010 lernte ich meine Frau Julia kennen. Gott hat uns berufen, um Ihm zusammen zu folgen und zu dienen. Schwerpunkt ist hierbei der Dienst in der Gabe der Prophetie, das bedeutet quasi für Menschen Botschaften vom Himmel zu holen und ihnen zu bringen.
 

Diese Themen sind mir besonders wichtig, es ist mein Dienst für Gott, diese Dinge zu den Menschen zu bringen:

  • Versöhnung mit der göttlichen Familie im Himmel, Wiederherstellung der Beziehung
  • Erkenntnis der Himmlischen Welten
  • Leben aus dieser Himmlischen Dimension heraus
  • Heilung von körperlichen und seelischen Krankheiten
  • Befreiung von unreinen Geistern und Flüchen, von Süchten, Depressionen, Ängsten und von anderen Fesseln und Bindungen
  • Weisheit und Führung durch den Heiligen Geist
  • Wiederherstellung von all dem, was Satan zerstört hat

Diese Dinge hat Jesus in Seinem Dienst hier auf der Erde getan (vgl. Jesaja 61). Er hat es vorgemacht und gesagt, dass die Menschen, die zu Ihm gehören, das auch tun sollen und können. Deswegen will ich das auch für mich und ich will anderen zeigen, dass das alles auch für sie auch heute noch gilt.

Jesus Christus hat am Kreuz dafür bezahlt, unsere Alt-Lasten zu erlösen, uns geistlich neu und frei zu machen und uns ein neues, übernatürliches Leben zu bringen. Er hat dafür bezahlt, dass der Himmel auf die Erde kommt, in uns und durch uns. Und ich will meinen Teil dazu beitragen, dass Jesus auch DAS bekommt, WOFÜR Er bezahlt hat.

 

Möchtest Du JESUS auch persönlich kennen lernen?

Vielleicht fragst Du Dich auch jetzt noch: „Wozu brauche ich Jesus Christus?“ Vielleicht fragst Du Dich auch, was es mit dem Kreuz auf sich hat.

Hier ein Video, in dem Julia mehr darüber erzählt. Darin wird erklärt, wieso jeder Mensch JESUS braucht – auch Du… Und das es um eine Entscheidung geht, die jeder Mensch selbst zu treffen hat:

Wie entscheidest Du Dich?
Lade IHN doch in Dein Leben ein!

Hier nochmal ein mögliches Gebet, Du kannst es aber auch mit Deinen eigenen Worten formulieren:

„JESUS,

ich habe gehört, dass es möglich ist, Dich kennenzulernen.
Ich will das jetzt ganz kindlich glauben und Dir vertrauen… Ich glaube daran, dass Du für mich am Kreuz bezahlt hast, damit ich in den Himmel kommen kann. Bitte vergib mir all die Schuld, all das was ich in meinem Leben falsch gemacht habe

(Hier macht es Sinn, wenn Du es vor Ihm konkret beim Namen nennst und hingibst).

Danke, dass Du mir jetzt vergeben hast!
Ich bitte Dich, JESUS, sei Du mein HERR und mein FREUND. Komm in mein Leben! Lass mich Deine Stimme hören und führe mich für immer.
Heiliger Geist, komm und fülle mich jetzt ganz aus mit Dir.
Danke, dass ich jetzt Dein Kind geworden bin!
AMEN.“

 

 ———————

Weiteres dazu:

Liebe Grüße,

Tobias Berndt

 

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Julia und Tobias

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Der gefesselte JESUS

 02:13 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]


Der gefesselte JESUS

Im Sommer 2010 hatte ich auf einer Konferenz folgendes Bild:

Ich sah, wie Jesus in einem Kirchengebäude in der Ecke lag. Gefesselt und geknebelt mit breitem, stabilem Klebeband. Am Rednerpult verkündete der Prediger stolz und mit lauter Stimme, dass Jesus in der Versammlung anwesend ist.

Ich beziehe das Bild auf die Situation in vielen Gemeinden. Jesus ist zwar irgendwie anwesend. Denn wo zwei oder drei zusammenkommen in Seinem Namen, da ist Er unter ihnen (Mt. 18, 20).

Aber steht Jesus auch im Mittelpunkt? Hat Er die Kontrolle? Bestimmt Er, was gemacht wird in der Versammlung bzw. im Gottesdienst?

Hat der Heilige Geist die Freiheit, SO zu wirken, wie Er das will?

Oder sind Jesus bzw. der Heilige Geist gefesselt, gebunden, eingeengt durch Programme, Zeitpläne, starre Gottesdienstabläufe, Verhaltensregeln etc.?

Mit unserem freien Willen können wir selber entscheiden, ob wir die Kontrolle haben oder ob wir sie an Jesus bzw. den Heiligen Geist abgeben.

Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte ( vgl. 1. Thess 5, 20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was “Prüfen bedeutet und  Umgang mit Eindrücken.

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Stückwerk: Der Wettstreit der Seher und Propheten

 03:18 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Stückwerk: Der Wettstreit der Seher und Propheten

Eine fiktive Geschichte: Sechs Seher und Propheten wurden zu einer Konferenz eingeladen. Nach einer Zeit intensiver Anbetung und Stille fragte man sie, was der Herr ihnen als Antwort auf die Frage „Wie gewinne ich Menschen für JESUS?“ gegeben hat.

Der erste sagt: „Ich habe eine Schnauze gesehen. Wie müssen laut bellen, damit alle auf uns aufmerksam werden! Wir müssen Werbung machen.“

Sagt der zweite: „Nein, ich sehe hier ein Paar Hinterbeine. Wir müssen uns auf die Hinterbeine stellen. Wir müssen Tricks machen. Wir müssen Zeichen und Wunder tun!“

Sagt der dritte: „Also, der HERR hat mir ein kuscheliges Fell gezeigt. Ich konnte im Geist fühlen, wie weich, flauschig und angenehm es sich anfühlt. Wir müssen uns an die Leute ankuscheln und ihnen nahe sein. Wir müssen Beziehungen zu Außenstehenden aufnehmen und sie so für den Glauben gewinnen!“

Sagt der vierte: „Ich sehe eine Vorderpfote. Wir müssen anderen die Hand reichen. Wir müssen die Menschen durch diakonische Hilfsdienste für unseren Glauben interessieren!“

Sagt der fünfte: „Nein, ich bin in der Stille eingeschlafen und der Herr hat mir einen Traum von einem wedelnden Schwanz gegeben. Wir müssen gute Stimmung machen. Wir müssen Freude und positive Energie verbreiten. Wenn die Leute unsere Freude und positive Ausstrahlung sehen, dann werden sie von alleine Fragen stellen.“

Sagt der letzte: “Also ich habe das Bild von pelzigen Bauch empfangen. Wir brauchen uns einfach nur auf die faule Haut zu legen. GOTT entscheidet selber, wen er in unsere Versammlungen schickt. Er ist souverän, er macht das schon. Wir brauchen gar nichts dazutun.“

 

Die Moral der Geschichte:

Auch wenn jeder Prophet einen richtigen und für sich genommen wahren Teil des Ganzen hat: Sie haben jeweils doch nur ein Bruchstück des Ganzen: Stückwerk. Dieses Stückwerk bildet, wie ein Puzzle, ein Gesamtbild.

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Wasserfall und Königlichkeit (Über den Strom Gottes)

 04:27 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

vom 28.01.2012

„Wie köstlich ist deine Gnade, o Gott,
daß Menschenkinder Zuflucht finden
unter dem Schatten deiner Flügel!
Sie laben sich an den reichen Gütern deines Hauses,
mit dem Strom deiner Wonne tränkst du sie.
Denn bei dir ist die Quelle des Lebens,
in deinem Licht schauen wir das Licht.“
(Psalm 36, 8-10)

Ich hatte die Vision und das deutliche Gefühl, wie mich von oben ein Strom aus lebendigem, goldenen Licht-Wasser durchfloss. Ich streckte meinen rechten Arm aus und in die Richtung aus welcher der Wasserfall kommt. Ich sah, wie ein Reichsapfel in meine Hand fiel. Eine dunkel-rote Kugel. Mit einem breiten Goldband darum, das die Kugel in 8 Abschnitte teilt. Diese Bänder sind mit strahlenden, weißen Edelsteinen besetzt. Oben laufen die Bänder zu einem Gold-Kreuz zusammen, das auch mit Edelsteinen besetzt ist. Ich hatte hierzu einen Download vom Himmel zum Thema Königlichkeit.

Im Himmlischen Jerusalem fließt ein Strom vom Thron Gottes. Dies ist der Heilige Geist, dies ist das Lebendige Wasser. Dieser Strom fließt zu uns. Er fließt in uns, durch uns und aus uns. Das Lebendige Wasser wird zu einer Quelle in uns und aus unserem Leibe fließen Ströme des Lebendigen Wassers. Wir sind Gefäße. Auch wenn wir unvollkommen sind, das Wasser ist perfekt und es fließt durch uns.

Wir sind ein Königliches Priestertum. Der Geist macht uns zu Kindern Gottes. Zu Prinzen und Prinzessinnen. Er versiegelt uns. Er ist das Siegel unser königlichen Natur. Er bezeugt uns selbst und der sichtbaren und der unsichtbaren Welt, dass wir Kinder Gottes sind. Er ist unser weißes Gewand. Er ist unsere Krone. Er ist unser königlicher Siegelring. Er ist unser Priesterstab.

In diesem Strom ist die Frucht des Geistes. Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch diesen Strom des Heiligen Geistes.

Dieser Strom ist Befähigung. In Ihm ist unsere Vollmacht. Das Königreich bzw. die Königsherrschaft Gottes ist in uns und unter uns. Der Geist der Herrn ist auf uns und er hat uns gesalbt, den Blinden die Augen zu öffnen, die Gebundenen freizulassen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden und der Welt eine frohe Botschaft der Gnadenzeit Gottes zu verkündigen. Dieser Strom befähigt uns zum Dienst. So wie der Mantel des Elia den Elisa befähigte, so befähigt dieser Strom uns.

Open the Floodgates of Heaven Let it Rain, Glory

Nichts kann uns von diesem Strom trennen. Aber wir können uns entscheiden, unsere Aufmerksamkeit weg von Ihm zu lenken. Sie auf anderes zu richten. Anderen Dingen Raum und Herrschaft in uns zu geben. Wir können innerlich quasi heraustreten, uns entfernen obwohl wir doch nicht getrennt sind. Wir können uns entscheiden, NICHT im Geist zu wandeln.

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Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte ( vgl. 1. Thess 5, 20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was „Prüfen bedeutet und  Umgang mit Eindrücken.

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Teil 1: Darf man Propheten „befragen“?

 12:01 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Darf man zu einem Propheten gehen und ihn „befragen“ z.B. spezielle Fragen stellen wie: „Was möchte GOTT, welchen Beruf ich wähle?“ oder: „Ist es in Ordnung, wenn ich in einer Beziehung zu diesem Menschen bin?“ etc.

So oder so ähnlich denken heutzutage viele Christen. Man geht zum Propheten um zu hören, was Gott einem so sagen will. Oder man sucht ein Reden Gottes für eine Entscheidung vor der man steht.

Diese Denkweise entstammt dem Alten Bund. Da das Volk Israel nicht wie wir den Heiligen Geist hatte, mussten Sie zu einem Propheten Gottes gehen, wenn sie Gott befragen wollten. Nur wenige konnten direkt Gott hören. Nur wenige hatten direkten Zugang zu Gott. Nur wenige konnten sich direkt mit Gott beraten wie beispielsweise David in 2. Sam. 5, 17ff.

Im Neuen Bund hat JEDER wiedergeborene Christ durch den Heiligen Geist direkten Zugang zu Gott (vgl. Heb. 4, 16; Heb. 10, 19-20). Wir können die Stimme unseres Herrn selber für uns hören (vgl. Joh. 10, 27). Da wir Gott selber befragen können, ist es im Allgemeinen nicht nötig, Ihn durch einen Propheten als Mittler zu befragen. Jesus ist unser Mittler (vgl. 1. Tim. 2, 5)!

Im Neuen Bund einen Propheten wegen eigenen Entscheidungen zu befragen drängt diesen im schlimmsten Fall in die Rolle eines Orakels bzw. eines Wahrsagers.

Hierbei besteht die Gefahr, dass Menschen einen Propheten dazu drängen, da zu reden wo Gott schweigt. Dies zeugt von einem falschen Verständnis von Prophetie und wird sehr wahrscheinlich falsche Botschaften begünstigen. Manche Christen wollen ihre Verantwortung für ihre eigenen Entscheidungen an andere abgeben. Sie geben dadurch ein Stück ihrer eigenen Mündigkeit und Freiheit ab, indem sie sich selbst von anderen Christen abhängig machen, welche die Stimme Gottes für sie hören sollen. Sie lassen sich in diesen Fällen von (hoffentlich echt prophetisch begabten) Menschen leiten, anstatt vom Heiligen Geist, der uns in alle Wahrheit leiten wird (vgl. Joh. 16, 13)!

 

Wie können Christen, die ja den Heiligen Geist und die Bibel haben, da nun richtig mit umgehen?

Es kann aber vorkommen, dass auch wiedergeborene Christen Probleme haben, die Stimme Gottes zu hören. Bzw. sie von anderen Stimmen zu unterscheiden. Dass sie zeitweilig Probleme haben, Gottes Absichten und Pläne zu erkennen und sich von Ihm und Seiner Weisheit führen und leiten zu lassen. Dass es ihnen vorübergehend nicht leicht fällt, Zugang zu Gott zu finden, obwohl ja von Seiner Seite aus der Weg frei ist. Dies kann von den Umständen, Sorgen, Ängsten, Zweifeln etc. oder einfach auch von der Komplexität und Tragweite der zu treffenden Entscheidung verursacht sein.

Was sollen Menschen denn tun, die Rat bei Gott suchen, aber noch keine bzw. unklare Antworten haben?

  • Ruhe bewahren. Der Friede Gottes soll regieren in unseren Herzen (vgl. Kol. 3, 15). Soviel Zeit lassen, wie nötig. Aber auch nicht künstlich hinauszögern. Gott hat Seine Zeitpunkte.
  • Selber unter Gebet und Bibelstudium eine Entscheidung vorbereiten.
  • Um Weisheit bitten (vgl. Jak. 1, 5). Mit Jesus lebt in uns der Geist des Rates und der Weisheit (vgl. Jes. 11, 2). Der Wunderbare Ratgeber lebt in uns (vgl. Jes. 9, 5 und Kol. 1, 27)!
  • Sich darauf besinnen, dass der Heilige Geist uns leiten wird (vgl. Joh. 16, 13).
  • Gott die eigenen Vorbehalte, Entscheidungen, Gedanken, Befürchtungen, Ängste, Sorgen, Hoffnungen hingeben. Sich WIRKLICH frei machen lassen. Den eigenen Willen WIRKLICH an Gott abgeben. Sich WIRKLICH von Ihm leiten lassen. „Herr, Dein Wille geschehe. So wie Du im Himmel beschlossen hast, so will ich auch auf Erden nachfolgen.“
  • Sich mit Christen beraten. Gerne mit Leitungen, Hirten. Vielleicht bekommen die ein Wort der Weisheit von Gott (vgl. 1. Kor. 12, 8). Mit ihnen gemeinsam beten.
  • Andere Christen können einem helfen, die Stimme Gottes klarer zu hören. Oft (aber nicht ausschließlich!)  sind das die prophetisch Begabten, die einem hier weiterhelfen können.
  • Evtl. wird eine getroffene Entscheidung durch ein prophetisches Wort von einem anderen Christen bestätigt.

 

Umgang damit als prophetisch Dienender

Wenn man selbst nun prophetisch begabt ist und andere fragen einen um konkrete Entscheidungen Gottes für konkrete Situationen in ihrem Leben, wie geht man damit um?

Das wichtigste hierbei ist, dass man nicht versucht auf Zwang eine Botschaft zu bekommen.

Wenn Gott in diesem Moment nicht zu der Frage bzw. zu der Entscheidung redet, dann ist das so. Das MÜSSEN wir respektieren.

Wir dürfen nicht versuchen, selber da zu reden wo Gott (noch?) schweigt.

Wir dürfen nicht eine eigene Botschaft selber produzieren um den Anforderungen/ Bedürfnissen der Menschen zu entsprechen. Siehe hierzu folgende Verse:

1. Kön. 22, 14 „Micha aber sagte: So wahr der HERR lebt – nur, was der HERR mir sagen wird, das werde ich reden!“ (Rev. Elberfelder)

2. Kön. 4, 25-27 „So ging sie denn und kam zu dem Mann Gottes auf den Berg Karmel. Als aber der Mann Gottes sie aus einiger Entfernung sah, sprach er zu seinem Diener Gehasi: Sieh dort die Schunamitin!

Nun laufe ihr doch entgegen und sprich zu ihr: Geht es dir gut? Geht es deinem Mann gut? Geht es dem Kind gut? Sie sprach: Jawohl!

Als sie aber zu dem Mann Gottes auf den Berg kam, umfaßte sie seine Füße; da trat Gehasi herzu, um sie wegzustoßen. Aber der Mann Gottes sprach: Laß sie, denn ihre Seele ist betrübt, und der Herr hat es mir verborgen und es mich nicht wissen lassen!“ (Schlachter)

Außerdem muss man die eigenen Erwartungen, Wünsche, das eigene Wissen über die ratsuchende Person etc. rausnehmen. Ich will das anhand von zwei Beispielen verdeutlichen:

Stell dir vor, eine Person sucht dich auf um von Gott zu erfahren, ob Person XYZ der richtige Ehepartner ist. Nun kennst du die ratsuchende Person sehr gut. Du weißt, dass sie sehr unter Einsamkeit leidet. Du hast oft gebetet, dass sie den richtigen Partner findet. Sie liegt dir echt auf dem Herzen. Hierbei kann sich ein (gutgemeintes) Wunschdenken einmischen und eine (sollte sie vorkommen) Prophetie verfälschen.

Oder ein Jugendlicher kommt zu dir um Rat wegen der Berufswahl zu erhalten. Du weißt im Natürlichen, dass er Geschick in der Reparatur von Motorrädern hat. Du selber bist leidenschaftlicher Motorradfahrer. Könnte es da vorkommen, dass du ihm raten würdest, eine Ausbildung als Mechaniker zu beginnen und dir vielleicht sogar sicher wärst, das von Gott gehört zu haben? Was, wenn Gott aber einen anderen Plan mit dem jungen Mann hat?

Durch die eigenen Erwartungen, das eigene Vor-Wissen, das eigene Wunschdenken, die Wünsche des Ratsuchenden etc. kann sich eine prophetische Botschaft verfälschen.

Ich persönlich sehe hierbei eine große Gefahr. Dies gilt auch bei „normalen“ (d.h. nicht als prophetisch bezeichneten) Ratschlägen. Evtl. sollte man in solchen Situationen klar ansprechen, dass man befangen (bzw. beeinflusst, vor-geprägt, vor-eingenommen …) ist. Dass man aber gerne für die Person beten wird.

  • Wenn man einen menschlichen Ratschlag für die Person hat, dann sollte man klar anmarkern bzw. kennzeichnen, dass es eine eigene Meinung ist, die der eigenen Weisheit entspringt, und eben KEIN prophetisches Reden Gottes ist.
  • Bete für und mit dem Ratsuchenden. Segne die Person. Bittet beispielsweise gemeinsam um göttliche Weisheit, um Erkenntnis aus der Heiligen Schrift und um Führung durch den Heiligen Geist.
  • Sei offen für (echte) Worte der Weisheit (vgl. 1. Kor. 12, 8). Wenn keins kommt ist das auch in Ordnung, aber sei offen.
  • Ermutige die Person, selber ins Gebet zu gehen. Und auch selber die Ratschläge und auch erhaltene Worte der Weisheit bzw. prophetisches Reden Gottes zu prüfen (vgl. 1. Thess. 5, 20-21). Ermutige sie selber mit Jesus die Entscheidung zu besprechen. Dadurch hilfst du der Person, selber in die Mündigkeit bzw. Reife hineinzuwachsen. Auch dies ist eine Aufgabe, an der Propheten Anteil haben (vgl. Eph. 4, 11ff.).
  • Frage die ratsuchende Person, ob sie das Problem bzw. die Entscheidung nicht mit anderen Christen besprechen kann. Z.B. mit Hirten, geistlichen Eltern, der Hauskreisleitung etc.
  • Und vertraue einfach auch, dass der Heilige Geist in der ratsuchenden Person am Wirken ist. Es ist nicht deine Verantwortung, wie ein Orakel oder Wahrsager eine Entscheidung „prophetisch“ zu treffen. Bzw. die Pläne und Absichten Gottes für die anderen Person „vom Himmel herunter zu holen“. Das ist nicht die Aufgabe der Propheten. Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit (vgl. 2. Kor. 3, 17). Für mich schließt das die Freiheit mit ein, Entscheidungen unabhängig von menschlicher Weisheit bzw. Führung zu treffen. Unabhängig von menschlichen Ratgebern, aber unter Führung des Heiligen Geistes.

Fortsetzung:

Hier der 2. Teil: Darf man Propheten befragen?

 

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Das Herz eines Propheten

04:34 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Das Herz eines Propheten: „Überhol mich doch…“

Das Herz eines Propheten sollte darauf gerichtet sein, dass er anderen hilft, ihn selbst zu überholen. Dass andere im Dienst bzw. in den Gaben weiterkommen als er selbst. Dass andere mehr im und für das Königreich Gottes bewirken als er selbst. Dass andere mehr im Rampenlicht stehen als er selbst. Dass andere mehr Frucht bringen als er selbst.

Chris Gore sagte mal, dass seine Zimmerdecke unser Fußboden sein soll. Wir sollen dort starten, wo er aufgehört hat. Sein höchster Punkt soll unser Fundament sein auf das wir unsere Stockwerke aufbauen.

Das gibt für mich sehr treffend und plastisch wieder, was Jesus für Seine Nachfolger im Sinn hat. Er sagt: „Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ (Joh. 20, 21c; Schlachter) Und Jesus sagt, dass wir größere Dinge tun werden als Er, weil Er zum Vater gegangen ist (vgl. Joh. 14, 12).

Propheten als Teil des fünffältigen Dienstes (vgl. Eph. 4, 11-16) haben die Aufgabe, den Leib Christi auszurüsten für den Dienst bzw. für das Wirken im Königreich Gottes. Sie sollen den einzelnen helfen, zur Reife in Christus zu kommen. Und sie sollen den Christen dabei helfen, zum vollen Maß der Größe in der Fülle von Jesus Christus zu kommen.

Mehr in die Fülle von Jesus Christus hineinzuwachsen, Ihm immer ähnlicher zu werden und immer mehr die Werke zu tun, die Er für uns geplant hat, das ist das Ziel des Christenlebens. Das Herz eines echten Propheten ist, zu sehen, dass andere da hineinkommen und darin wachsen. Auch wenn es heißt, dass diese ihn selbst überholen und  „größer“ werden als er selbst.

Ich denke, jeder echte Prophet freut sich, wenn er anderen helfen kann, dass diese nicht die gleichen Fehler machen wie er selbst. Dass er sein Wissen und seine Offenbarungen, die er empfangen hat, freigiebig mit anderen teilen kann. Und dass er anderen bei ihrem Wachstum helfen kann, sodass diese viel Frucht haben und bringen. Das gilt aber auch für Apostel, Evangelisten, Hirten und Lehrer.

Mein Herz ist es, dass Jesus das bekommt, wofür Er am Kreuz bezahlt hat. Einen Leib, der in Seiner Fülle wandelt. Ein Volk, wo jeder in seiner Berufung wandelt. Ein Volk, das sein Himmlisches Erbe in Empfang nimmt (siehe hierzu auch Jos. 1, 6) und damit Gottes Reich baut und das Reich der Finsternis vernichtet. Ich freue mich, wenn unser Herr Christen für Seine Pläne beruft, ausbildet und zu Teams zusammenfügt. Ich freue mich, wenn unser Herr Seinen Kindern Visionen gibt und ihnen Einblick in Seine Pläne gewährt.

Es geht im Reich Gottes nicht um einen Konkurrenzkampf und nicht um eine Selbstdarstellung. Propheten (wie alle anderen Christen auch) sind ein Fingerzeig Gottes. Und dieser Finger zeigt nicht auf sie selbst, sondern auf Jesus.

 

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Bild zur Kirche (zum Thema Evangelisation)

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Ich (Tobias) habe letztens im Geist ein Bild zum Thema Kirche bzw. Gemeinde bekommen:

Ich sah ein altes, traditionelles Kirchengebäude. Aus Steinen gemauert. Mit sehr dicken, sehr stabilen Wänden. Das Gebäude hatte sehr hohe, bunte Kirchenfenster. In der Mitte des Daches war eine Kuppel aus bunten Glasfenstern eingebaut. Diese Kuppel war wie eine Halbkugel, aus farbigen Glasscheiben zusammengesetzt, die sich dabei zu Mustern bzw. zu Bildern zusammenfügten. Das Kirchengebäude hatte an der schmalen Seite eine sehr hohe, verschlossene Tür. Diese war oben spitz und hatte zwei Türblätter, die sich in der Mitte trafen.

Die Kirche war in einer dunklen Stadt, es war Nacht. Die Häuser waren alle sehr viel kleiner als das Kirchengebäude. Vom Stil her würde ich die Gebäude auf das 19te Jahrhundert einschätzen.

Im Kirchengebäude war es sehr hell. Es war von einem goldenen Licht erfüllt. Eine Gruppe von Menschen in weißen Gewändern war dort. Sie priesen Gott, sie waren in Anbetung. Sie bildeten einen Kreis unterhalb der Kuppel. Sie tanzten. Engel waren anwesend. Die Mitte des Gebäudes war frei, es waren dort keine Kirchenbänke, kein Rednerpult, kein Altar. Gottes Gegenwart war anwesend. Es sah aus, als würden sieben goldene Flammen bzw. Kerzen über der Mitte der Leute und unterhalb der Kuppel schweben und sich im Kreise drehen. Durch die Kuppel war das Kirchengebäude „nach oben offen“ für die Gegenwart Gottes.

Von außen betrachtet konnte das Licht aus dem Kirchengebäude nicht zu den Häusern der Stadt gelangen. Die Fenster waren viel zu hoch. Das Licht aus den Kirchenfenstern strahlte über die Häuser hinweg. Es erreichte sie nicht. Und das Licht, das vom Innern der Kirche ausgehend durch die Kuppel fiel, strahlte direkt zum Himmel. Auch das erreichte die Häuser der Stadt nicht.

Plötzlich öffnete sich die Tür! Das Licht strahlte aus der offenen Tür heraus und beleuchtete einen Teil der Stadt. Aus dem Gebäude kamen die Menschen in ihren weißen Gewändern und Engel. Sie gingen in die Stadt hinaus. Sie gingen mit dem Licht aus der Kirchentür im Rücken. Es beleuchtete quasi von hinten ihren Weg…

Passend hierzu noch das folgende Video:

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Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte (siehe 1. Thess 5, 20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar?, Was „Prüfen“ bedeutet und  Umgang mit Eindrücken.

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Sind Prophetien unfehlbar?

 05:57 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de] Bild Puzzle mit Text Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk, 1. Korinther 13,9

Neutestamentliche Prophetie ist nicht unfehlbar

Prophetie im Neuen Bund ist nicht unfehlbar. Das ist einer der Unterschiede zur Prophetie im Alten Bund bzw. im Alten Testament. Beim Dienst in der Gabe der Prophetie muss geprüft werden. Und zwar von den Propheten UND von jedem Christen, der sie hört oder liest.

Wir möchten das jetzt am neutestamentlichen Propheten Agabus aufzeigen.

Der Prophet Agabus im Neuen Testament:

In Apostelgeschichte 11,27 wird Agabus als Prophet genannt. In Vers 28 sagt er eine Hungersnot voraus, die auch später eintrifft. Auf sein Wort hin führen die Geschwister eine Sammlung durch und schicken eine Hilfeleistung nach Judäa (Verse 29 und 30). Dies zeigt, dass Agabus ein bestätigter/ anerkannter Prophet war, der bevollmächtigt durch den Heiligen Geist sprach. Denn sie vertrauten seinem Wort und folgten (nach Prüfung) diesem Wort.

In Apostelgeschichte 21,10-11 prophezeit Agabus, dass Paulus in Jerusalem von den Juden gebunden und an die Heiden ausgeliefert wird. Apostelgeschichte 21,27ff. beschreibt die Erfüllung dieser Prophetie: Paulus wird von den Juden in Jerusalem verfolgt und landet gebunden bei den heidnischen Römern. Soweit war die Prophetie das Agabus ein Treffer. Aber in den Details lag er etwas daneben. Paulus wurde NICHT von den Juden gebunden, sondern von den Römern (Vers 33). Die Juden haben Paulus NICHT ausgeliefert, sie suchten Paulus zu töten (Vers 31) und die Römer kamen um einen womöglichen Aufstand zu verhindern und befreiten Paulus dabei (Verse 31-34). Grundlegend war die Prophetie des Agabus richtig, in den Details lag er etwas daneben.

Auch Propheten der Urgemeinde, deren Prophetien im Neuen Testament aufgezeichnet sind, können mal danebenliegen.

Prophetie im Neuen Bund MUSS geprüft werden

Deshalb müssen wir prüfen. Und wir DÜRFEN prüfen! Da kein Prophet heutzutage unfehlbar ist, dürfen wir die Aussagen überprüfen, auch wenn sie von einem „hohen Tier“ im prophetischen Bereich kommen. Die Propheten sind nicht unantastbar. Ihre Botschaften können generell Fehler enthalten.

„Die Weissagung verachtet nicht! Prüft alles, das Gute behaltet!“ (1. Thessalonicher 5,20-21 SLT)

„Propheten aber sollen zwei oder drei reden, und die anderen sollen es beurteilen.“ (1. Korinther 14, 29 SLT)

Wenn das, was die prophetisch aktiven Menschen empfangen, ALLES IMMER 100% PERFEKT wäre, dann müsste man NICHT prüfen und NICHT beurteilen. Es wäre ja IMMER 100% PERFEKT. D.h. die Tatsache, dass zur Prüfung und Beurteilung aufgefordert wird, heißt, dass eben nicht immer alles wirklich zu 100% perfekt war.

Wir haben den Heiligen Geist in uns. Wir haben Gottes geschriebenes Wort, die Bibel. Wir haben (zumindest in einer grundlegenden Form) die Gabe der Geisterunterscheidung. Damit können wir prüfen. Wir haben den gleichen Heiligen Geist in uns, den auch die Propheten haben. Das hat JEDER geisterfüllte Christ mit den Propheten gemeinsam. Das sollte uns beruhigen. Und uns ermutigen, JEDES prophetische Wort selber im Gebet zu prüfen. Es SELBER vor Gott zu bringen. Es SELBER anhand der Schrift zu prüfen.

Wir sollten Propheten (und alle anderen Diener im fünffältigen Dienst nach Epheser 4,11) nicht auf einen hohen Sockel stellen. Wenn wir sie nicht überhöhen und nicht als absolut unfehlbar sehen, sinkt die Gefahr der Verführung durch falsche Propheten bzw. falsche Prophetien deutlich.

Wir bleiben im Prüfen und korrigieren die Propheten geschwisterlich, wenn sie mal danebenliegen. Da wir die Prophetie nicht künstlich überheben und damit als quasi unerreichbar hinstellen, öffnen wir uns selber mehr für das Reden Gottes zu uns und durch uns.

Denn Jesu Schafe hören auch Seine Stimme (siehe Johannes 10,27)! Durch den Heiligen Geist, der in uns lebt, können wir alle prophetisch reden (1. Korinther 14,31). Gott ist treu. Wenn wir ein prophetisches Wort erhalten und es Ihm im Gebet übergeben und hinhalten, wird Er uns persönlich bestätigen, ob es wirklich von Ihm ist. Er wird uns helfen, womögliche Fehler auszusortieren. Er wird uns beim Prüfen helfen, Er wird uns das Gute zeigen und den Rest wegnehmen!

Weitere Links: Bitte schaue Dir auch diese Grundlagenartikel an:

Prüft alles und das Gute behaltet! https://prophetenschule.org/2011/02/15/pruft-alles-und-das-gute-behaltet/

Umgang mit prophetischen Eindrücken und Botschaften https://prophetenschule.org/2011/12/09/umgang-mit-eindruecken/

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Julia und Tobias

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Wie ein junger Bernhardiner

Mit dem Königreich Gottes

verhält es sich wie mit einem jungen Bernhardiner.

 

Wenn wir ihn von der Leine lassen wird er Leute anspringen, sie zu Boden werfen und ihnen das Gesicht abschlabbern. Es ist das natürliche Bedürfnis des Bernhardiners, dadurch den Leuten seine Liebe zu zeigen. Er hat wirkliche Freude, sie zu sehen. Er will seine Liebe und Freude geben.

Nur dadurch, daß wir ihn an der Leine halten und ihm dieses Verhalten gemäß unseren eigenen Vorstellungen aberziehen, wird der Bernhardiner aufhören, Leute anzuspringen, um ihnen seine Liebe zu zeigen.

 

Jesus lebt in uns. Das Königreich Gottes lebt in uns. Und es will raus. Das Königreich in uns will Leute anspringen und sie mit der Liebe Gottes überwältigen und nass machen. 

Wir halten es an der Leine. Wir mauern es in einer Festung ein (vgl. 2. Kor. 10, 4). In einem Gedankengebäude, welches wir für höher halten als Gottes Weisheit. Wir mauern den Bernhardiner im Keller ein, weil wir Angst haben, daß er Leute anspringt.

Jesus ist zu den Leuten gegangen und hat ihnen gesagt, daß das Königreich nahe gekommen ist. Und dann hat er es ihnen gezeigt! Er hat Leute geheilt, Leute freigesetzt, Leute gespeist, Tote auferweckt. Und er hat die Leute zur Vergebung ihrer Sünden geführt, sodaß sie wieder in Beziehung zum Vater treten konnten. 

Das hat er getan, weil das Königreich Gottes in ihm lebte und er so die Werke dieses Königreiches tat. Weil er im menschlichen Körper in der richtigen Beziehung zum liebenden Vater lebte, konnte er die Werke seines Vaters tun und er konnte nicht anders als die Werke seines Vaters zu tun. 

Weil es sein Wesen ist, die Leute durch seine Liebe und seine Freude zu überwältigen.

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