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Prophezeie Gutes über Dein Leben!
Himmlischer Vater, ich bete dieses Gebet in der Kraft des Heiligen
Im Namen Jesu
Alle Teilung, Missstimmung, Unreinheit, Streit, Hader und Ärger, Zorn, Mord, Kritik,
Ich binde alle
Ich segne, die
Ich binde alle
Ich binde die
Ebenso binde
Ich binde über
Ich bin ein
Ich widerstehe
Keine Waffe,
Ich lege die
Ich nehme im
Ich erkläre,
Ich erkläre,
Ich unterscheide zwischen den Gerechten und Bösen.
Ich ergreife diese Autorität über Satan und all seine Dämonen und all die Menschen, die durch
Ich erkläre,
Ich bin ein
Satan, du bist
Ich bin durch das Blut Jesu vor jeder dämonischen, physischen oder mentalen Attacke
Ich richte um mich, meinen Ehepartner und meine Kinder einen Schutzwall auf, der Tag und Nacht
Ich bitte dich, Herr, im Namen Jesu, Engel aufzustellen, die mich und meine Familie
Ich bekenne,
Ich blühe,
Gott, ich bete
Salbe mich,
Ich rufe
Ich bekenne,
Ich schieße die Pfeile des Evangeliums ab–du, Heiliger Geist, sorgst dafür, dass sie
Honig oder Essig?
Honig oder Essig?
Der Prediger stellte zwei Gläser, die sich absolut glichen, auf den
Tisch neben seiner Kanzel. Er zitierte 1. Samuel 16,7 und sagte:
„Der Herr betrachtet die Dinge nicht so, wie Menschen das tun. Der
Mensch sieht sich die äußere Erscheinung an, aber der Herr schaut
das Herz an.“
Diese Glas-Behälter kamen aus derselben Fabrik, sind aus demselben Material hergestellt und können dasselbe Volumen beinhalten. Dann kippte er eines der beiden um und ließ Honig heraustriefen. Dann schüttete er das andere aus und da floss Essig heraus.
„Wenn ein Glas umgestoßen wird, kommt das heraus, was drin ist. Bis zu dem Zeitpunkt, wo die Gläser umgestoßen wurden, sahen sie total gleich aus. Was den Unterschied ausmachte, war der Inhalt – und der konnte nicht gesehen werden. Aber als sie umgestoßen wurden, wurde ihr Inhalt offenbar.“
Wir setzen auch ein braves Gesicht auf, bis wir einmal umgestoßen werden. Aber wenn wir dann mal aus der Bahn gebracht werden, dann offenbaren wir unsere eigentlichen Gedanken und tiefsten Überzeugungen, denn „der Mund spricht aus der Fülle des Herzens“
(Lukas 6,45).
Was wäre, wenn dich heute jemand umkippen würde? Was würde da heraufließen? Würdest du deinen „Honig“ aus Gnade und Geduld oder den „Essig“ aus Zorn und Sarkasmus preisgeben?
„Vor allem aber liebt euch sehr untereinander, denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden“ (1. Petrus 4,8).
Hab‘ einen phantastischen Tag
und denke daran, dass derjenige,
der dich aus der Fassung bringt und umkippt,
vielleicht gerade
unbedingt Honig braucht!
Text gefunden bei: e-fun-gelisation.de
Er kann nicht verborgen sein
Vorwort des Autors – Chip Brogden:
Liebe(r) Freund(in),
bist du in Versuchung, aufzuhören? Bist du an dem Punkt, dass du aufgeben möchtest? Entmutigt durch deine Umstände? Verunsichert durch das, was andere sagen oder denken? Falls ja, ermutige ich dich, fest zu stehen gemäß der Wahrheit Jesu Christi. Gehe niemals auch nur im Entferntesten einen Kompromiss in Bezug auf das Zeugnis Jesu ein, sei es zugunsten deines persönlichen Wohlbefindens, deiner Sicherheit oder deines Rufes bei Menschen. Lass uns gemeinsam im Gebet übereinkommen, dass sich Gottes Absicht in Christus erfüllen möge.
– Chip Brogden
„Und [Jesus] ging da in ein Haus und wollte es niemand wissen lassen, und konnte doch nicht verborgen sein.“ (Mar. 7,24b)
Der Vorsatz und die ultimative Absicht Gottes ist es, Christus zu vergrößern und alles andere zu vermindern, sodass Christus ALLES IN ALLEM sein möge. Johannes der Täufer brachte es sehr prägnant zum Ausdruck, als er Gottes ewige Absicht in diesen sieben einfachen Worten zusammenfasste: Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen. (Joh. 3,30)
Wir müssen erkennen, dass alles, was Gott getan hat, was Gott tut und alles, was Gott jemals tun wird, dem Zwecke dient, Jesus WACHSEN und alles, was nicht von Ihm ist, ABNEHMEN zu lassen.
Dieses Prinzip ist so mächtig, dass es keinen Unterschied macht, ob du damit einverstanden bist, es verstehst, es glaubst oder es gut findest. Er MUSS wachsen; deshalb WIRD Er wachsen und Er WÄCHST. Zur gleichen Zeit MUSS ich abnehmen, deshalb WERDE ich abnehmen, und ich NEHME ab.
Dies ist ein geistliches Gesetz, und es ist in Kraft, während ich schreibe und während du liest. Für den Christen, der zuerst nach dem Königreich Gottes und Seiner Gerechtigkeit trachtet, ist dies eine wunderbare Botschaft. Für selbstsüchtige, fleischlich gesinnte Christen ist es eine Furcht einflößende Angelegenheit, dieses Gerede über „dein Leben verlieren, dein Kreuz auf dich nehmen und dich selbst verleugnen“. Deshalb hören wir auch so viel über geistliche Kraft aber so wenig über geistliche Zerbrochenheit.
„Er muss wachsen.“ Wenn wir den irdischen Dienst Jesu betrachten, sehen wir, dass er nicht danach trachtete, sich selbst zu vergrößern. Vielmehr erniedrigte er sich und versuchte unauffällig zu bleiben. Doch selbst, wenn er versuchte, sich zu verbergen, konnte er nicht verborgen bleiben. Ich möchte, dass du darüber nachdenkst. Als Gott bereit war, ihn zu offenbaren, konnte er nicht verborgen bleiben. Er konnte sich nicht einmal selbst verbergen.
Ich sage dir, die Vorstellung von der Zunahme Christi ist die mächtigste Realität in diesem Universum! Nichts kann sich dem in den Weg stellen, nichts kann ihm widerstehen, nichts kann es aufhalten.
Hier ist eine erstaunliche Tatsache: Die Bibel sagt, dass wir diesen Schatz (Jesus) in irdenen Gefäßen tragen. In anderen Worten, der lebendige Christus verweilt in uns, auch jetzt in diesem Moment. Wir sind Sein Haus, Sein Tempel, Seine Behausung, Sein Leib. Ich bezweifle, dass wir das wirklich begreifen. Wissen wir wirklich, wer wir in Ihm sind, und Er in uns?
Und dieser Jesus, der in uns lebt, der ständig zunimmt, kann nicht verborgen werden. Denk darüber nach, was das bedeutet.
Lieber Freund, liebe Freundin, ich weiß nicht, wie du ursprünglich zum Herrn gekommen bist. Es mag ein sehr ruhiges, friedvolles Ereignis gewesen sein. Vielleicht eine stille, persönliche Angelegenheit. Viele Prediger sagen für gewöhnlich: „Jeder Kopf bleibt gesenkt, jedes Auge geschlossen. Wenn du dein Herz Jesus geben möchtest, heb kurz deine Hand, dann kannst du sie wieder runternehmen. Preis sei Gott, ich sehe deine Hand! Ja! Ja! Ganz dahinten, ich sehe deine Hand. Noch jemand? Lasst uns alle gemeinsam laut dieses Gebet sprechen …“ Vielleicht ist es dir so ergangen, und falls ja, ist es nicht meine Absicht, dieses Erlebnis herabzusetzen oder kleinzureden, ganz und gar nicht.
Hierum geht es mir: Du magst Jesus durch die Hintertür in dein Haus gebeten haben, während alle anderen ihre Augen geschlossen hielten; und ganz sicher hat Er deine Einladung auch angenommen. Aber lieber Bruder, liebe Schwester! Er kann nicht verborgen werden! Er muss wachsen! Er wächst, Er dehnt sich aus, Er vergrößert sich selbst und dehnt dich aus, er drückt dich, und dadurch fühlst du dich zunehmend unbehaglich. Was ich damit meine? Ich meine damit, dass sich Sein Königreich in dir errichtet hat und die Grenzen dieses Königreichs sich ständig ausweiten. Er kann nicht verborgen werden!
Ich las mal ein Buch mit dem Untertitel, „Die Illusion einer kontrollierbaren Göttlichkeit“. Es ging gegen die Idee an, dass es möglich sei, Gott zu kontrollieren, Ihn mit einer bestimmten Art von Gebet oder Gesang zu manipulieren; es widerlegte den Gedanken, Gott sei ein allmächtiger Glücksbringer, den wir uns in die Hosentasche stecken können. Es ist eine Illusion, ja, mehr als eine Illusion – es ist eine Täuschung und ein Fantasiegebilde. Er kann nicht gehandhabt werden, Er kann nicht kontrolliert und nicht weggeschlossen werden, Er kann nicht verborgen werden!
Ich denke an Pastoren, die die Wahrheit erkennen, aber sich davor fürchten, sie auszusprechen, weil es ihre Gemeinde verärgern und ihnen ihren Gehaltsscheck kosten würde.
Ich denke an jene in Leiterschaftspositionen, die die Wahrheit sehen, sie aber nicht auszusprechen wagen, weil es sie ihren Platz im Lobpreisteam kosten würde, in der Jugendgruppe, der Sonntagsschule oder im Ältestenrat.
Ich denke an die kostbaren Brüder und Schwestern, die in der Gemeinde sitzen, die um die Wahrheit wissen und doch Angst davor haben, sich zu äußern, weil man sie in der Folge auffordern würde, zu gehen und weil sie denken, sie hätten keinen Platz, wohin sie sich dann wenden könnten.
Ich denke an Apostel, Propheten und Evangelisten, die die Wahrheit sehen, aber sich davor fürchten, sie auszusprechen, weil dann niemand mehr sie bitten würde zu kommen und ihren Dienst zu tun, und keiner würde ihnen weiterhin finanzielle Unterstützung zukommen lassen.
Wie lange noch willst du die Wahrheit verleugnen und in den Fesseln der Menschenfurcht verharren? Wie lange noch wirst du dem Herrn widerstehen und dich Seiner unvermeidlichen Zunahme widersetzen? Verleugne die Wahrheit lang genug und du beginnst deine Fähigkeit, die Wahrheit auszusprechen, zu verlieren.
Es bleibt nur eines zu tun: Hör auf, mit Gott zu kämpfen, wie Jakob es tat, und fange an, mit Gott zu kooperieren, wie es auch Daniel tat. Falls das die Löwengrube bedeutet, dann sei es so. Falls es den Feuerofen mit sich bringt, dann eben auch das. Unser Gott ist in der Lage, uns zu befreien … und selbst, wenn Er es nicht tut, werden wir uns niemals euren Göttern beugen. Niemals! Niemals! Niemals!
Nikodemus suchte Jesus in der Dunkelheit der Nacht auf. Er dachte wohl, es sei die vernünftigste, sicherste Vorgehensweise. Was, wenn die Kollegen des Hohen Rats, des Sanhedrins, es herausgefunden hätten? Es wäre ein unnötiges Risiko gewesen, während des Tages mit Jesus gesehen zu werden! Nun ja, Jesus, ich weiß, du kommst von Gott, und ich weiß, dass du die Wahrheit sprichst, aber können wir unser Treffen bitte geheim halten?
Und dann war da Joseph von Arimathia, der ein Jünger Jesu war, aber „im Geheimen, aus Angst vor den Juden“. Er und Nikodemus (der andere geheime Jünger, über den wir eben sprachen) kamen, um den Leichnam des Herrn zu holen, nachdem er gekreuzigt worden war. Später sehen wir alle Jünger versammelt hinter geschlossenen Türen, „aus Furcht vor den Juden“. Mitternachtstreffen mit geheimen Jüngern hinter verschlossenen Türen! So hat die Gemeinde ihren Anfang genommen! Klingt nicht gerade vielversprechend, oder?
Ich möchte, dass ihr versteht, dass Jesus genau dort, in ihrer Mitte, einfach erschien. Hätte er an die Tür geklopft, wären sie vermutlich zu ängstlich gewesen, sie zu öffnen. Also ging er einfach durch die Mauer. Er kann nicht aufgehalten werden, Er kann nicht getötet werden, Er kann nicht verborgen werden!
„Friede sei mit euch! Fürchtet euch nicht. Hört auf zu zweifeln, glaubt nur! Versteht ihr, dass ich nicht verborgen werden kann? Ich habe euch nicht dazu berufen, geheime Jünger zu sein. Ich habe euch nicht Licht, das gesehen werden soll, gegeben, damit ihr versucht, es unter einem umgestülpten Topf zu verbergen. Eine Stadt auf einem Hügel kann nicht verborgen werden. Das Königreich meines Vaters weitet sich aus, und ich brauche euch, dass ihr die Nationen zu Jüngern macht und sie für den Himmel auf Erden zubereitet, für eine Welt, in der die Gerechtigkeit wohnt. Nun geht in alle Welt und bringt ihnen diese Botschaft: Ich komme bald!“
Und so, einige Wochen später, als man Petrus und Johannes befahl, nicht mehr in diesem wunderbaren Namen zu sprechen, sagten sie: „Es ist uns UNMÖGLICH, nicht von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben“ (Apg. 4,20). Ist das nicht ein Wunder? Welch ein kraftvolles Zeugnis. Er kann nicht verborgen werden!
Wenn Gott einen Mann oder eine Frau findet, der/die Ihm die Vorherrschaft überlässt und Ihm die Freiheit gibt, zuzunehmen, gibt es keine Grenze dafür, was Gott durch dieses hingegebene Gefäß tun kann. Und wenn er eine Handvoll von Leuten dieser Art finden kann, wird Er sie dazu benutzen, die ganze Welt auf den Kopf zu stellen. Es ist zuvor geschehen, und ich bin sicher, dass es wieder geschehen kann.
Der Vater sucht jene, die Ihn im Geist und in der WAHRHEIT anbeten. Hat Er gefunden, wonach Er in dir sucht? Wirst du diese Person sein? Wirst du zu den Auserwählten gehören?
Jesus ist Wahrheit, und Wahrheit lebt, atmet, dehnt sich aus und wächst. Wenn du erst einmal die Tür geöffnet hast und Jesus dein Haus betritt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Er entdeckt wird. Er konnte damals nicht verborgen werden und Er kann auch jetzt nicht verborgen bleiben.
Euer Bruder,
Chip Brogden
Dieses Dokument ist urheberrechtlich geschützt.
Originaltitel: He Could Not Be Hidden
©2008 Chip Brogden, All Rights Reserved.
Website: www.theschoolofchrist.org
Die Rechte an dieser Übersetzung liegen bei der Übersetzerin:
©2008 Gabriele Kohlmann, www.soulfood4u.de
Hinweis zum Copyright: Vorstehender Artikel darf in seiner Gesamtheit zu nicht-kommerziellen Zwecken per Email oder in schriftlicher Form weitergegeben und auf der eigenen Website veröffentlicht werden. Voraussetzung hierfür ist, dass keine Inhalte verändert werden und Copyright-Hinweise und Quellen-Angaben, einschließlich dieser Fußnote, vollständig erhalten bleiben. Wichtig: Die Erlaubnis für eine Veröffentlichung auf der eigenen Website ist zwingend an den Erhalt der Verlinkungen sowohl zu den Originalquellen als auch zu www.soulfood4u.de gebunden. Die Entfernung von aktiven Links ist nicht erlaubt!
Eine neue Reformation für Deutschland / A New Reformation
(Weitere Prophetien für Deutschland findest Du hier.
Prophetische Eindrücke für Deutschland kannst Du auf der Austausch-Seite für Leser: Prophetische Eindrücke für Deutschland öffentlich mitteilen.)
Eine neue Reformation / A New Reformation
Einige Statements über eine neue Reformation in Deutschland, aufgenommen auf der Konferenz für ein Leben in echter Freiheit in Konstanz am 31.10.2010.
Ein Video von Cube 8
Infos: www.hauskirchen-konstanz.de
Medienplattform unter: www.cube-8.eu
YouTube-Kanal: Cube8Podcast
Prophetische Eindrücke für Deutschland kannst Du auf der Austausch-Seite für Leser: Prophetische Eindrücke für Deutschland öffentlich mitteilen.)
The Starfish Story / Die Geschichte des Seesterns
(Scrolle nach unten um den Text auf Deutsch zu lesen)
The Starfish Story
While walking on the beach one day, I saw a starfish by the score. And everywhere I looked it seemed, I saw a thousand more. Then what to my surprise appeared? A boy of nine or ten. And as the Starfish washed ashore, he threw them back again.
„One fish won’t make a difference son; You can’t change this situation.“
He stooped and picked up one more fish, then looking right at me, „I can make a difference for this one, sir“ and returned it to the sea.
So I went and gathered all my friends, my brothers and my cousins. We joined in with that little boy and save Starfish by the dozens.
There’re still many to be rescued – many „Starfish“ on life’s shore.
And you can make a difference too… by saving just one more.“
(Original text from Loren Eiseley)
Die Geschichte des Seesterns
Während einem Spaziergang an einem Strand, sah ein Mann in der Ferne, wie jemand sich hinunter bückte, etwas auf las, und in den Ozean warf. Als er näher kam, sah er wie tausende von Seesternen von der Gezeiten ans Land gespühlt wurden. Unmöglich für diese, bei der Ebbe wieder in den Ozean zurück zu kehren, sterben diese. Er beobachtete den jungen Mann, wie er einen Seestern nach dem anderen nahm, um diesen zurück ins Wasser zu werfen.
Nach einer Zeit von scheinbar geringfügigem Erfolgen, sagte der Beobachter: »Da sind wohl tausende von diesen Seesternen hier am Strand, es ist unmöglich, dass du alle erwischen kannst. Das sind einfach zu viele. Du kannst nicht genug retten, dass es einen Unterschied macht.«
Der junge Mann lächelte, während er ununterbrochen nach den Seesternen griff, um sie in den Ozean zurück zu werfen.
»Es macht gerade einen Unterschied für den da,« gab er als Antwort zurück.
Es gibt viele „Seesterne“ auf dem Strand des Lebens. Und Du kannst auch eine Veränderung bringen… indem Du nur einen davon rettest…
(Text nach Loren Eiseley)
Der Kampf um die Vertrautheit (Intimität)
(„The Battle for Intimacy“,
by Patricia King)
Teil 1:
Teil 2:
Hier als Text:
Der Kampf um die Vertrautheit
von Patricia King
Es gibt viele geistliche Kämpfe, mit denen wir uns während unseres Lebens als Christen befassen, doch ich glaube, der größte von allen, ist der Kampf um die innige Vertrautheit mit dem Herrn. Ein fruchtbares Leben im Königreich fließt aus dieser Vertrautheit. Der Charakter und die Natur Jesu werden in uns durch innige Verbundenheit mit Ihm geformt. So ist es kein Wunder, dass dies der Bereich ist, der oftmals durch Ablenkung, Unsicherheiten und Enttäuschungen angegriffen wird.
Warst du jemals desillusioniert und enttäuscht?
Wie oft hast du, lieber Leser, liebe Leserin, nach tieferer Verbindlichkeit im Herrn gerufen, aber nur Leere und Schweigen gefunden? Wie oft hast du versucht, von ganzem Herzen Sein Angesicht zu suchen und wurdest von Ablenkung aus allen Richtungen mitgerissen? Wie oft hast du deine stille Zeit enttäuscht und mit aufgeschobener Hoffnung beendet? Dies, mein Freund, meine Freundin, beschreibt den Kampf um die Vertrautheit. Der Feind wird versuchen, uns aus der Haltung herauszureißen, die für unser Leben in Gott die wichtigste ist – die Haltung des beständigen, treuen Verweilens; die Haltung der Vertrautheit.
Kürzlich unterhielt ich mich mit einer guten Freundin, die gerade erst von Mozambique zurückgekehrt war, wo sie einige Zeit mit Heidi Baker verbracht hatte. Heidi hatte ihr gesagt: „Du hast keine Vorstellung von dem Kampf, den ich kämpfen musste, um meine Vertrautheit zu behalten und Ablenkung abzuwehren.“ Vertrautheit – das ist das Schlachtfeld. Sie ist es, die der Feind mehr als alles andere stehlen möchte! Wenn er unsere Vertrautheit mit dem Herrn stehlen kann, bekommt er alles. Innige Vertrautheit ist der wichtigste Faktor in unserem christlichen Erleben, und wenn du die Bedeutsamkeit einer Sache erkannt hast, bist du auch bereit, für sie zu kämpfen.
Durch Glauben
Wie sieht Vertrautheit aus? Wie fühlt sie sich an? Vor vielen Jahren hatte ich den verzweifelten Wunsch, mich mit dem Herrn innig zu verbinden. Ich nahm mir einen Monat Zeit, um sein Angesicht zu suchen … und ich fand es! Die ersten zehn Tage waren aufreibend. Ich schrie zu Gott mit tiefer Sehnsucht nach Nähe. So sehr wollte ich mich mit ihm verbinden. Stunde um Stunde rief ich zu ihm. Ich hatte mich so entfernt und abgelenkt gefühlt, und nun war meine Zeit für eine echte Verbindung gekommen. Doch obwohl ich stündlich rief, jegliche Sünde bekannte, die möglicherweise im Weg stand, mich im Kampf engagierte, fastete und viele Nächte durchwachte, konnte ich dennoch nicht die Gegenwart des Herrn spüren, und ganz gewiss fühlte ich keine Vertrautheit. Ich war so enttäuscht. Ich hatte mir nie zuvor etwas so inständig gewünscht und doch war ich leer und meine Sehnsüchte blieben unerfüllt. Ich war auf meinen Knien und in Tränen aufgelöst, schlug auf den Boden und schrie in Verzweiflung: „Herr, wo bist du?!“ Am zehnten Tag treuen Suchens hörte ich endlich, wie er zu meinem Herzen sprach. Seine leise, feine Stimme sagte: „Ich bin genau hier. Ich war die ganze Zeit hier. Warum hast du gezweifelt?”
Ich erkannte in diesem Moment, dass ich eher in einem „bange hoffenden Zustand“ anstatt in einem „glaubenden Zustand“ gewesen war. Ich hatte gehofft, mit ihm eins zu werden, doch nicht geglaubt, dass ich es wirklich sein könnte. Ich hatte mich nach seiner Gegenwart gesehnt und mir so sehr gewünscht, ihn nah bei mir zu haben, dass ich nicht unbeirrt erkennen konnte, dass er bereits anwesend war. Hebräer 11:6 wurde mir zu dem Zeitpunkt deutlich in meinem Herz hervorgehoben: Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommen soll, muss glauben, dass er ist und die, welche ihn suchen, belohnen wird.
Ich musste GLAUBEN, dass er gerade jetzt hier war und dass er das Verlangen meines Herzens stillte. Glaube unterscheidet sich von Hoffnung. Hoffnung ist eine Erwartung, doch Glaube ist ein Beharren auf dem, was wir hoffen, eine Überzeugung von Tatsachen, die wir nicht sehen. (s. Hebräer 11:1)
Du kannst nicht vertrauter sein, als du es gerade jetzt bist
Während der folgenden Monate lehrte der Herr mich mehr über den Glauben, der unabdinglich ist, um in Vertrautheit mit ihm zu leben. Ich erinnere mich an ein Mal, als ich im Lobpreis ausrief: „Oh, Herr, ich möchte mit dir innig verbunden sein.“ Ich war in der Anbetung, fühlte mich jedoch leer und ohne Emotionen. In diesem Zustand fühlte ich mich verdammt. Ich hatte immer um die Wichtigkeit der Vertrautheit gewusst, sie aber nur selten gespürt. Ich mühte mich eifrig ab in dieser Anbetungs- und Lobpreisstunde. Inmitten meiner Anstrengungen flüsterte der Herr: „Du kannst mit mir nicht vertrauter sein, als du es gerade jetzt bist.“ Das überrumpelte mich. Ich fühlte keine Vertrautheit, nur Leere. Was hatte dies zu bedeuten? Er offenbarte mir weiter, dass sein vollbrachtes Werk am Kreuz die innigste Umarmung war, die Gott der Menschheit gegenüber jemals zum Ausdruck bringen konnte. Er sagte: „Du bist in mir und ich bin in dir. Wir sind eins in alle Ewigkeit. Vertrauter mit mir kannst du gar nicht werden.“
Sofort begann ich, aus einer anderen Sichtweise heraus anzubeten. Anstatt darauf zu hoffen, innig mit ihm verbunden zu werden, glaubte ich, dass ich es bin. Dies basierte nicht auf dem, was ich fühlte. Es war gegründet auf der Wahrheit. Der Feind versuchte, mich mit all seinen üblichen Lügen zu bewerfen, „Du wirst nicht geliebt von Gott, und du versagst in deiner Liebe zu ihm. Er ist von dir enttäuscht, weil du der Vertrautheit zwischen euch nicht gerecht wirst. Sieh doch deine Freunde an, ja, die wissen, wie man in Innigkeit lebt, aber du doch nicht. Du bist völlig unzulänglich.“ Doch diesmal blieben diese Anschuldigungen nicht an mir haften. Meine Vertrautheit mit dem Herrn war nicht auf mein Gefühl gegründet – sie war auf dem gegründet, was wahr ist. Ich hab mich vorwärtsgedrängt und den Kampf gewonnen.
Der Kampf um die Vertrautheit ist keine einmalige Schlacht. Er ist andauernd und wir müssen wissen, wie wir standhaft bleiben. Der Feind wird viele Maßnahmen ergreifen, um uns abzulenken. Verdammung, Geschäftigkeit, Ziellosigkeit, Ablenkung durch Zeitprioritäten und Unsicherheiten sind nur einige davon. Wir müssen lernen, uns durch all diese Dinge hindurchzukämpfen. Dies ist der Kampf um die Vertrautheit.
Dies sind ein paar praktisch anwendbare Dinge, die dich im Kampf unterstützen können:
1. Glaube, dass du von Gott geliebt und geschätzt wirst und dass er sich zutiefst nach inniger Vertrautheit mit dir sehnt.
2. Glaube, dass du durch das vollendete Werk am Kreuz in die innige Gemeinschaft einbezogen worden bist. Lass alles angestrengte Bemühen los und glaube, dass du bereits in dieser Vertrautheit bist. Ruhe in der Wahrheit.
3. Nimm dir jeden Tag eine bestimmte Zeit um ihn zu anbeten … ihn zu lieben … und ihn im Glauben zu suchen. Vermerke diese Zeit in deinem Kalender täglich als oberste Priorität. Lass dich durch nichts ablenken.
4. Wenn Ablenkungen kommen, während du ihn anbetest und in innige Verbundenheit mit ihm kommst, kämpfe sie nieder und lass dich nicht entmutigen. Der Feind liebt es, zu entmutigen. Dränge dich durch, während du im Glauben und Vertrauen ruhst. Der Herr wird deinen Kampf honorieren. Selbst wenn du eine ganze Stunde damit verbringen solltest, geistige Ablenkungen abzuwehren, ist das besser, als gar keine Zeit mit dem Herrn zu verbringen. Er wird dich belohnen. Kämpfe weiter. Du wirst einen Durchbruch erfahren. Halte deinen Blick auf Jesus gerichtet.
5. Aufzeichnungen helfen dir, deinen Fokus zu behalten. Vielleicht möchtest du aufschreiben, was er dir offenbart und ihm Briefe schreiben, in denen du deine Liebe zu ihm zum Ausdruck bringst. So kannst du auch noch Wochen, Monate oder sogar Jahre später über diese kostbaren Dinge nachsinnen.
6. Verweile im Wort. Verbringe jeden Tag Zeit in der Heiligen Schrift und gestatte es dem Herrn, zu dir aus seinem Herzen zu sprechen.
7. Führe Krieg in den Himmelsreichen. Wir können durch Gebet und Deklarieren des Wortes Gottes gegen die Strategien des Feindes kämpfen und so die Schlacht im Himmel gewinnen, bevor sie die Erde erschüttern kann. Verfechte die innige Verbundenheit mit dem Herrn für dich und den Rest des Leibes Christi. Du wirst auch das ernten, was du in andere gesät hast.
8. Während des gesamten Tages halte Ausschau nach Gelegenheiten, deine Liebe für den Herrn zum Ausdruck zu bringen. Behalte dies als Priorität in deinem Leben. Er liebt deine Liebe. Sie ist für ihn ein Geschenk. Drücke immer wieder während des Tages deine Liebe sowohl verbal als auch durch stilles Beten aus.
9. Mache Vertrautheit zu deinem Lebensstil. Das ist nichts, womit du dich eine Stunde pro Tag beschäftigst; es ist etwas, das du lebst.
Erkläre den Krieg
Die Heilige Schrift sagt in 2. Korinther 2:14, „Gott aber sei Dank, der uns allezeit in Christus triumphieren lässt und den Geruch seiner Erkenntnis durch uns an jedem Orte offenbart!“
Dir ist Gewinnen garantiert! Der Kampf um innige Verbundenheit ist in Christus für dich gewonnen worden. Nimm den Sieg im Glauben an und lass nicht los. Erkläre jeder Ablenkung, die auf dich geworfen wurde, den Krieg. Dem Teufel wird es leidtun, dass er es je versucht hat. Stelle das Streben nach inniger Nähe ganz oben auf deine Prioritätenliste. Es ist dein Erbe in Christus.
Gebetsdirektiven
* Bete für den Leib Christi um Bewahrung vor den Angriffen des Feindes auf dem Gebiet der Verbundenheit mit dem Herrn.
* Bete um Ausgießung der Gnade auf sein Volk (Gottes übernatürlicher Einfluss auf das Herz) im Bereich der Vertrautheit mit ihm.
* Bete für deinen eigenen persönlichen Durchbruch.
* Glaube, dass verstärkt Vertrauen und Glaube im Bereich der Vertrautheit freigesetzt wird.
* Bete für einen Geist der Anbetung, der das Volk Gottes erfüllt.
* Bete gegen Ablenkungen.
* Bitte den Herrn um Durchbrüche für seinen Leib in den Bereichen der Innigkeit und Anbetung.
* Bete für die Kinder, dass sie bereits in jungen Jahren (selbst als Kleinkinder) in die Vertrautheit mit dem Herrn kommen.
* Bete für Dienste und Leiter im Leib Christi, dass sie Vertrautheit mit dem Herrn als eine Priorität anerkennen mögen.
* Bete für machtvolle, greifbare Begegnungen mit der Gegenwart des Herrn für die, die ihn suchen.
Ich bete für den Durchbruch aller, die dies lesen. Der Kampf um die Vertrautheit, um die innigste Verbundenheit mit dem Herrn ist gewonnen, und der Sieg ist deiner – erfreue dich daran!
Jeder Einzelne von euch sei gesegnet.
Dieses Dokument ist urheberrechtlich geschützt.
Originaltitel: The Battle for Intimacy
©2007 Patricia King, patricia@extremeprophetic.com, All Rights Reserved.
Quelle: www.elijahlist.com
Die Rechte an dieser Übersetzung liegen bei der Übersetzerin:
©2007 Gabriele Kohlmann, www.soulfood4u.de
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Der Kampf um Deine prophetische Vorsehung
10:56 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]
(Hinweise zu diesem Artikel:
Original-Titel „The War For Your Prophetic Destiny“, ein Artikel von Cait Nanna, von uns ins Deutsche übersetzt.)
„Ihr gedachtet mir zwar Böses zu tun; aber Gott gedachte es gut zu machen, um es so hinauszuführen, wie es jetzt zutage liegt, um ein zahlreiches Volk am Leben zu erhalten.“ (Mose 50, 20)
Ich dachte den ganzen Tag über unsere prophetischen Vorsehungen nach. Gott kannte uns schon, bevor wir im Mutterleib gebildet wurden (Anm.: siehe Psalm 139). Das sagt mir, dass auch unsere prophetische Vorsehung für unser Leben schon im Mutterleib bestimmt wurde. Ich überlegte auch, ob jedes ausgesprochene negative Wort gegen uns, jedes Ereignis und jeder Fluch gegen unsere prophetische Vorsehung sein können.
Was ist eine prophetische Vorsehung?
Eine prophetische Vorsehung ist der Ruf, der für unser Leben gewidmet ist. Unsere Hymne. Unser Lied. Unser Lebensbeschluss. Unser Ruf des Allerhöchsten.
Siehe Dir die Flüche durch negativ ausgesprochene Wörter, Ereignisse und Angriffe auf Deinem Leben an. Besonders die, die am meisten auftreten oder aufgetreten sind. Du wirst den direkten Unterschied zwischen den Flüchen und Deinem Ruf sehen.
Anmerkung der Übersetzerin: Den Begriff „Destiny“ habe ich nicht mit „Berufung“, sondern mit „Vorsehung“ übersetzt. Denn eine prophetische Berufung meint den Ruf zum Propheten oder in den prophetischen Dienst. Eine prophetische Vorsehung ist in diesem Artikel dagegen mit der Bestimmung GOTTES für Dein Leben gemeint: Seine Pläne und Absichten. Das, was Er für Dein Leben vorgesehen hat!
Beispiele:
- Eine Vergewaltigung bedeutet, die Unschuld und Reinheit der Person zu zerstören, aber der Ruf dieser Person liegt auf vollkommener Reinheit.
- Ein Alkoholiker ist berufen, tief von der Liebe des HERRN zu trinken.
- Eine Prostituierte ist berufen, tiefe Intimität mit Gott zu erfahren.
- Jemand, der als „blöd“ oder „dumm“ bezeichnet wird, ist zur Weisheit Gottes berufen
- Der „Niemand“ hat den Ruf „Jemand“ zu sein
- Der Verlassene und Einsame ist berufen wundervoll und verheiratet zu sein
- Der Niedergeschlagene hat den Ruf, aufzustehen
- Der Arme ist zum Reichtum (im Geist) berufen
Jetzt denke an die Situationen in Deinem Leben… Jedes negativ ausgesprochene Wort gegen Dich, jedes negative Ereignis in Deinem Leben. Was ist das Gegenteil davon? Denn der Feind kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben.
Jesus sagt:
„Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.“
(Johannes 10, 10)
Eine Sicht auf mein Leben
(Anm.: von Cait Nanna):
- Ich wurde als Kind in einem Ritual zu einer „Braut des Satan“ geweiht – aber ich bin heute berufen, die Tiefe der ehelichen Beziehung zwischen dem König (Jesus) und Seiner Braut (Gemeinde) zu erfahren!
- Ich wurde ein Leben lang eine Hexe genannt, besessen, nicht gerettet, eine Lesbe – aber nun bin ich berufen, Hexen freizusetzen, ich bin „besessen“ vom Heiligen Geist, gerettet und gehöre nur Einem.
- Ich wurde in der High School mehrmals gemobbt – aber ich bin berufen darüber zu stehen.
- Ich war suizidgefährdet – aber habe den Ruf zu Leben und zwar Leben im Überfluss.
- Ich war ohne Freunde – aber bin nun berufen, die Freundin des Allerhöchsten und der Zerbrochenen zu sein.
Wenn Du Dir Situationen wie diese ansiehst, wirst Du sie in einer anderen Perspektive sehen.
Du wurdest geschaffen für eine Zeit wie diese! Du bist geliebt! In Hülle und Fülle! Ich rede nicht darüber, dass das jetzt Deine beste Zeit wäre, Nein, Ich rede von der Perspektive aus der Ewigkeit. Du wurdest für eine prophetische Vorsehung geschaffen – Du hast nicht nur einen Ruf auf Deinem Leben, sondern auch für die Ewigkeit! Du bist Sohn/Tochter des Königs. Er hat Wohlgefallen an Dir! Du bist geliebt!
Wie es auch in Mose 50, 20 heißt: Das beabsichtigte Unglück und Unheil wurde in Seine Herrlichkeit verwandelt, Seine Herrlichkeit!
„Ihr gedachtet mir zwar Böses zu tun; aber Gott gedachte es gut zu machen, um es so hinauszuführen, wie es jetzt zutage liegt, um ein zahlreiches Volk am Leben zu erhalten.“ (Mose 50, 20)
Also, rufe es aus! Rufe sie aus, die Wahrheit über Dich selbst. Du bist nicht Deine Umstände, Du bist das Gegenteil davon!
Originaltext auf Englisch von Cait Nanna,
ins Deutsche übersetzt von uns.
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–> Bitte beachte hierzu auch die Übung in diesem Artikel !
Sei gesegnet!
Der Adler auf dem Hühnerhof
07:55 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Eine etwas andere Version dieser Geschichte…
Es war einmal ein Farmer, der ein verlassendes Adlerei fand. Er nahm es mit nach Hause auf seinen Hof und legte es dort in das Nest einer seiner Hühner. Wenige Tage später schlüpfte der kleine Adler mit all den anderen Küken. Er wuchs zusammen mit ihnen auf. Später kratzte er in der Erde nach Würmern und gackerte dabei. Und ab und zu hob er einen Flügel und flog ein Stück, genau wie die anderen Küken. Er lebte ein zufriedenes und scheinbar glückliches Leben als „Huhn“. Denn niemand hatte ihm vorgelebt, als der zu leben, der er eigentlich war: ein Adler.
Er und die „anderen“ Hühner kannten nur den begrenzten Bereich des Hofes, auf dem sie lebten. Sie kannten nur Körner picken, im Dreck scharren, gackern und nachts auf der Stange schlafen. Jeden Morgen weckte sie der Schrei des Hahns. Der Hahn war übertrieben stolz, kontrollierte die Hühner hart und achtete darauf, dass sie sich ihm alle unterordneten. Auch der Adler ordnete sich dem Hahn unter, denn er kannte es nicht anders.
Manchmal kam der gefürchtete Feind des Hühnerhofes vorbei, der Fuchs… Er kam und jagte allen Angst und Schrecken ein. Ab und zu konnte er ein Huhn erwischen, das nicht vor ihm davon fliegen konnte. Auch der junge Adler hatte Angst vor dem Feind und er wusste sich weder zu wehren, noch zu schützen. Er fühlte sich, wie die anderen Hühner, klein und hilflos.
In Momenten der Angst und vielen Fragen über sein Leben blickte er zum Himmel empor. Er genoss den Blick in den klaren, blauen Himmel, der in ihm eine tiefe, unerklärliche Sehnsucht weckte. „Es muss doch mehr geben, als das…“, dachte er. Doch er versuchte weiterhin, seine innere Leere durch Körner picken, gackern und Lästern über den stolzen Hahn zu stillen. Abends saß er erschöpft auf der Stange zwischen den anderen Hühnern und tat kein Auge zu. „Es muss doch mehr geben!“, schrie er innerlich.
Eines Nachts hüpfte der junge Adler von der Stange und betrat den nächtlichen Hof. Wieder nagten in ihm Angst und Fragen über sein Leben. Er richtete seinen Blick auf – über ihm war der weite Sternenhimmel. Plötzlich hörte er ein lautes Kreischen. Es war der Laut eines anderen, ihm unbekannten Vogels. Über ihm kreiste ein großer, wunderschöner Vogel mit riesigen Schwingen. Er sah sehr anmutig aus und der junge Adler dachte bei sich: „Das ist es… Das muss Freiheit sein!“ In diesem Moment hörte er wieder das markerschütternde Kreischen und einen lauten Ruf: „Adler! Was tust Du dort unten? Du bist berufen, zu Fliegen!“
Der junge Adler dachte noch tagelang über dieses Erlebnis nach. „Hatte der große Adler recht?“, überlegte er. Doch dann plagten ihn wieder die Angst und die vielen Fragen. Er seufzte und dachte: „Ach was, Du bist schon Dein Leben lang auf diesem Hof! Wenn Du zu etwas berufen bist, dann zu Körner picken, zu gackern und um all die anderen Dinge zu tun, die für ein Huhn üblich sind.“ Auch die anderen Hühner bestätigten ihm dies, lachten ihn aus und so vergaß er sein eindrucksvolles Erlebnis in dieser Nacht wieder.
Eines Tages kam jedoch Besuch auf die Farm. Es war ein guter alter Freund des Farmers. Dieser entdeckte den jungen Adler inmitten der Hühner auf der Stange im Hühnerstall sitzen. Angesichts dieses merkwürdigen Anblicks, begann er laut zu lachen, wurde jedoch im nächsten Moment sehr nachdenklich. „Du, wo hast Du denn diesen Adler her? Der benimmt sich ja wie ein Huhn!“, verwunderte er sich. „Ist er dir noch nie davon geflogen?“ „Nö“, meint der Farmer. „Das hat er noch nicht einmal versucht. Er ist schon sein Leben lang auf meinem Hof. Schau doch, wie zahm er ist! Ja, er ist gar kein richtiger Adler – er ist ein Huhn!“
Doch der Freund des Farmers hatte Mitleid mit dem jungen Adler. Früh morgens nahm er ihn vorsichtig von der Stange, schlich sich vom Hof, packte den Adler in sein Auto und fuhr ins Gebirge. Dort angekommen, kletterte er mit ihm auf einen hohen Berg, setzte ihn ab und ging davon.
Die aufgehende Sonne spiegelte sich auf dem mit Schnee bedeckten Berggipfel und das gleißende Licht weckte den jungen Adler. Er blinzelte und staunte plötzlich nicht schlecht, als er weit unter sich das Tal und auch den Hühnerhof erblickte. „Das ist ja mein Hof..!“, dachte er sich. „Wie klein er doch ist!“ Er war sehr verwundert und erfüllt von einer bekannten Sehnsucht. „Es muss mehr geben, das wusste ich!“, rief er und sobald ertönte über ihm ein lautes Kreischen und das Geräusch des Windes in den weit ausgebreiteten Schwingen des großen Adlers. „Adler, wie schön, dass Du hier bist!“, rief der große Adler laut. „Komm, fliege nun! Fliege in Deine Freiheit!“ Und ehe die Angst und die Fragen ihn plagen konnten, stieß er den jungen Adler vom Berg hinunter.
„Ich falle, ich falle!“, schrie der junge Adler voller Panik und wusste sich mit seinen Flügeln nicht zu helfen. Doch einige Meter vor der sich ihm zusteuernden Erde, stürzte sich der große Adler unter ihn, breitete seine schützenden Schwingen aus und trug ihn wieder auf die Bergspitze. „Hab keine Angst, mein Freund. Ich lehre Dich das Fliegen. Bald wirst Du meine Hilfe nicht mehr benötigen und selbst fliegen können!“ Mit diesen Worten warf er ihn wieder hinunter, breitete unter ihm seine Flügel aus und trug ihn wieder zurück auf den Berg. Dieser Vorgang wiederholte sich einige Male und der junge Adler lernte, dem erfahrenen Adler zu vertrauen.
Plötzlich spürte er den auftreibenden Wind in seinen mittlerweile starken Schwingen und stieß sich im Aufwind in die Höhe.
„Adler, ich fliege, ich fliege, ich fliege!“, schrie er aus – mit einem lauten, markerschütternden Kreischen. Und flog davon. In seine Freiheit.
Und gelegentlich kreiste er über anderen Hühnerhöfen, in denen er ebenfalls junge Adler entdeckte und lehrte ihnen das Fliegen.
Julia Berndt, 31.03.2011
„Du siehst Knochen, aber ich sehe eine Armee!“
„Du siehst Knochen, aber ich sehe eine Armee!“
„You see Bones – I SEE AN ARMY!!!“ („Du siehst Knochen, aber ich sehe eine Armee!!!“)
„Die Hand des Herrn kam über mich, und der Herr führte mich im Geist hinaus und ließ mich nieder mitten auf der Ebene, und diese war voller Totengebeine.
Und er führte mich ringsherum an ihnen vorüber; und siehe, es waren sehr viele auf der Ebene; und siehe, sie waren sehr dürr. Da sprach er zu mir: Menschensohn, können diese Gebeine wieder lebendig werden? Ich antwortete: O Herr, Herr, du weißt es! Da sprach er zu mir: Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, hört das Wort des Herrn! So spricht Gott, der Herr, zu diesen Gebeinen: Seht, ich will Odem in euch kommen lassen, dass ihr lebendig werdet! Ich will euch Sehnen geben und Fleisch über euch wachsen lassen und euch mit Haut überziehen und Odem in euch geben, dass ihr lebendig werdet; und ihr werdet erkennen, dass ich der Herr bin! Da weissagte ich, wie mir befohlen war, und als ich weissagte, entstand ein Geräusch, und siehe, eine Erschütterung, und die Gebeine rückten zusammen, ein Knochen zum anderen.
Und ich schaute, und siehe, sie bekamen Sehnen, und es wuchs Fleisch an ihnen; und es zog sich Haut darüber; aber es war noch kein Odem in ihnen.
Da sprach er zu mir: Richte eine Weissagung an den Odem; weissage, Menschensohn, und sprich zum Odem: So spricht Gott, der Herr: Odem, komme von den vier Windrichtungen und hauche diese Getöteten an, daß sie lebendig werden! So weissagte ich, wie er mir befohlen hatte. Da kam der Odem in sie, und sie wurden lebendig und stellten sich auf ihre Füße — ein sehr, sehr großes Heer.
Und er sprach zu mir: Menschensohn, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Siehe, sie sprechen: »Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist verloren; es ist aus mit uns!« Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott, der Herr: Siehe, ich will eure Gräber öffnen und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufbringen, und ich will euch wieder in das Land Israel bringen;
und ihr sollt erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufbringen werde. Und ich werde meinen Geist in euch legen, und ihr sollt leben; und ich werde euch wieder in euer Land bringen; und ihr werdet erkennen, dass ich der Herr bin. Ich habe es gesagt und werde es auch tun! spricht der Herr.“
~+* aus Hesekiel 37, 1-14
Runaway Bride: Die Braut, die sich nicht traut
„Runaway Bride“
oder:
Die Braut, die sich nicht traut…
Heiliger Geist, lass unsere Lampen hell BRENNEN…
Lass uns heiß sein und nicht lauwarm.
Entfache mit Deinem Wind das FEUER der Flammen, die schon drohen auszugehen.
Entfache unsere Flamme, so dass sie immer heller scheint.
Und vergib uns, wo wir unsere Lampen unters Bett stellen
oder nen Topf drüber stellen oder sie im Schrank verstecken
– weil wir meinen, andere könnten Angst vor Deinem FEUER haben.
…Lass uns BRENNEN,
WACHEN
und BEREIT sein,
wenn JESUS wiederkommt!
(Zu Matthäus 25 – das Gleichnis der törichten Jungfrauen)
Kennt ihr den Film „Die Braut, die sich nicht traut“?
Der englische Titel ist schon passender: „Runaway Bride“ – die „Weglauf-Braut“… die Braut, die vorm Bräutigam davon läuft…
Was das mit dem Gleichnis der 10 Jungfrauen zu tun hat, erfahrt ihr auf der Seite – siehe Link.
Liebe Grüße,
Julia







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