Monatsarchiv: April 2011

EINLADUNG: Prophetische Traingsabende (Anskar Hamburg)

Eindrucksvoll-Abende in der Anskar-Kirche Hamburg

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„Eindrucksvoll“ ist eine Veranstaltung für alle, die…
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…dem Reden Gottes auf die Spur kommen wollen
…geistlich wachsen möchten, indem sie von Gott hören und danach handeln
…wissen wollen, was die Bibel zum Thema Prophetie sagt
…in der prophetischen Gabe wachsen und sie zum Dienst für andere einsetzen möchten

Elemente sind:
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Lobpreis, lehrmäßige Impulse, Raum für prophetisches Reden, Hilfen beim Prüfen und Weitergeben prophetischer Eindrücke, Gebet.

WANN / TERMINE:
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jeweils Donnerstags von 19:00 bis 21:00

1.) 03. März 2011
2.) 05. Mai 2011!!!
3.) 30. Juni 2011
4.) 01. September 2011
5.) 03. November 2011

Kontakt:
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http://www.anskar-hamburg.de/
hbodecker@anskar-hamburg.de

Anmerkung: Ich (Julia) mache „nur“ Werbung für die Veranstaltungen! Für weitere Infos und wenn Du Fragen hast, wende Dich bitte an Heike Bodecker (siehe Adresse oben) oder schau auf die Webseite der Anskar-Kirche: Klick

Liebe Grüße,

Julia

P.S.:

Falls Du nicht kommen kannst (keine Zeit, zu weit weg etc.) kannst Du gerne Leute einladen, die in der Umgebung wohnen UND Interesse haben! Vielen Dank :-)

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Die Geschichte vom Tonkrug oder: Mein Töpfer

 12:19 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Die Geschichte vom Tonkrug

oder:

Mein Töpfer

IMG_1672Ich bin ein Gefäß. Ein getöpferter Krug. Kunstvoll geformt von meinem geliebten Töpfer. Ein wahrer Meister ist Er, ein einmaliger Künstler! In Seiner Hand war ich. Zuerst ein Klumpen Ton, dann formte mich mein Meister mit Liebe und Kreativität. So wurde ich dieses Gefäß. Er betrachtete es und war zufrieden. Er sprach „Sehr gut“ über mich aus. „Ein Kunstwerk, einzigartig in seiner Art.“ Und ich freute mich.

Mein Töpfer nahm mich in Seine großen Hände. Sie waren stark und kräftig, aber trotzdem sanft zu mir. Behutsam fasste Er mich an. Seine Wärme gab mir Frieden. Ich war durch und durch glücklich, Sein Werkzeug zu sein! Nur ein Blick aus Seinen ruhigen, freundlichen Augen. Und Er lächelte. Jedesmal wenn Er mich ansah, lächelte Er. Wie gut mir Sein Blick tat! Wäre ich nicht im Ofen fest gebrannt worden, wäre ich jetzt dahingeschmolzen. Nichts geht über die Nähe meines Töpfers.

Und nun erzähle ich Dir aus meinem Tonkrugleben. Als junger Tonkrug war ich naiv und wollte große Dinge tun. Ich dachte, mein Meister könnte mich immer gebrauchen…

Eines Tages, als Er in die Küche kam, stand ich auf Seinem Regal. Mein Töpfer wollte etwas trinken und suchte ein Gefäß. Ich bekam das mit und rief: „Heeey, Meister! Hier bin ich!“ Er sah aber gar nicht zu mir. Ich rief nochmal: „Meister! Hier bin ich, Dein Tonkrug! Benutz‘ mich doch!“ Mein Töpfer streckte Seine Hand aus und ich freute mich schon, aber Seine Hand fasste an mir vorbei und nahm den zerkratzten Plastikbecher neben mir. Das konnte doch nicht wahr sein! Ich dachte, mir bricht das Herz (wenn Tonkrüge eines hätten). Voller Eifersucht und tiefer Enttäuschung hopste ich hin und her. Vielleicht hat der Meister sich vertan. Vielleicht hatte Er Seine Brille nicht auf oder so.

Vor lauter Gehopse übersah ich den Rand des Regals… Es war schon zu spät, ich fiel in die Tiefe. Und während ich den Küchenboden immer näher kommen sah, rief ich laut: „Meister, vergib mir! Ich war so naiv!“ Und kurz bevor ich aufprallte: „Töpfer, rette mich!“ Dann ließ es einen Schlag. Ich spürte einen kurzen, aber entsetzlich tiefen Schmerz, als ich in tausend Stücke zersprang.

Als ich meine Augen wieder öffnete, befand ich mich in einem unbekannten Raum. Es war dunkel und kalt. Noch nie hatte ich solch eine Leere und Einsamkeit gefühlt. Die Nacht kam mir endlos lange vor und Gedanken plagten mich. Schuldgefühle und Fragen über Fragen: „Kann mich mein Töpfer nicht gebrauchen?“, „Liebt Er mich nicht mehr?“, „Warum ich?“, „Warum dieses Leid?“

Da bemerkte ich, dass es Tag geworden war. Ich atmete auf, als die Tür in diesem dunklen Raum geöffnet wurde und Licht hereinfiel. Da! Mein Meister war gekommen! „Meister!…“, rief ich, doch meine Stimme wurde leiser, denn ich erwartete, dass Er jetzt mit mir schimpfen würde. Ich duckte mich ängstlich und als ich meinen Hals neigte, schrie ich auf. Mein Tonkörper hatte unzählige Risse! Mein Töpfer hatte mühsam und mit Geduld alle Tonstücke zusammengeklebt.

Jetzt weinte ich. „Töpfer…“, schluchzte ich und sah Ihn immer noch nicht an. „Töpfer… ich bin es nicht wert, Dein Tonkrug zu sein. Bitte benutze den Plastikbecher, anstatt mich. Vielleicht erlaubst Du es mir, im Regal zu stehen – aber ich bin zu nichts mehr nütze!“ Tränen rannten über meinen Hals und sickerten in die kleinen Risse.

Mein geliebtes Kunstwerk!“, flüsterte da mein Schöpfer… Ich zuckte zusammen. Seine sanfte Stimme jagte mir angenehme Schauer über den Rücken. Und als ich aufsah, sah ich direkt in Seine Augen. In diese Augen, die nur Er hat… Sein einzigartiger Blick, der mich bis in den hohlen Tonkörper traf. Mein Töpfer lächelte. Er lächelte und sprach weiter: „Geliebter Tonkrug, Du weißt, dass ich Dich gebrauche! Verstehe bitte, dass ‚Brauchen‘ und ‚Gebrauchen‘ ein Unterschied ist.“ Ich verstand nicht und sah Ihn fragend an. „Ich will Dich gebrauchen. Ja, und ich liebe Dich! Ich gebrauche Dich als mein Werkzeug, aber nicht immer bist Du das passende.“, erklärte Er. „Das heißt, Du kannst mich doch nicht brauchen!“, schluchzte ich. Aber mein Töpfer antwortete liebevoll: „Lass es mich erklären, mein Kleiner… Ich griff nach de Plastikbecher. Du wusstest nicht, wofür ich ihn gebrauchen würde. Du wolltest viel lieber das Werkzeug sein! Aber nur weil ich Dich nicht immer gebrauche, hast das nicht, dass ich Dich nicht brauchen würde. Weißt Du, Orangensaft schmeckt nicht so gut in Dir. Aber Getreide wird in Dir aufbewahrt und andere Dinge. Dafür bist Du sehr praktisch. Hör zu: Ich gebrauche jedes meiner Werkzeuge, aber den Zeitpunkt und Gebrauch des Werkzeuges lege ich fest!“

Da begriff ich. Mein Töpfer nahm mich behutsam und steckte mich in Seine Tasche. Wie gut mir die Nähe von meinem Meister tat… „Wohin gehen wir?“, fragte ich. Im Innern der Tasche hörte ich Seine gleichmäßigen Schritte. Bald darauf vernahm ich das Geräusch einer Tür, die mit einem leichten Quietschen geöffnet wurde. Nun durfte ich die Überraschung sehen. Meine Augen wurden größer und größer, als ich den Raum vor uns sah: Unzählige Regale. Unzählige Gefäße, Schalen und Krüge in unzähligen Formen, Farben und Größen standen darauf. „Meine geliebten Kunstwerke!“, rief mein Töpfer herzlich und alle Seine Werkzeuge jubelten vor Freude. „Du bist eines von ihnen.“, flüsterte der Meister an mich gewandt. „Und jeden einzelnen von euch liebe ich, als ob er mein einzigstes Kunstwerk wäre!“ Ich schwieg und verstand.

Mein Blick wanderte von einem Regal zum anderen. Ja, jedes Gefäß war anders. Originale. Da fiel mir auf, dass einige der Gefäße auch Risse hatten. Bei manchen Krügen fehlte sogar der Henkel. Aber trotz dieser Makel waren alle mit einer leuchtend roten Farbe bedeckt.

Viele dieser Lieben gingen durch Schmerzen und Leid. Manche, weil sie eigene Wege gingen, andere damit sie stärker würden. Denn nicht die Risse zählen, nicht das Äußere, sondern allein, dass Du mir vertraust. Auch Du, mein kleiner Tonkrug, hast auf mich vertraut!“ Und mit diesen Worten nahm Er einen mit Blut getränkten Pinsel. Das war also die rote Farbe! „Du gestattest?“, lächelte Er. Die Borsten des Pinsels berührten mich und bald bedeckte mich das Blut. Es rannte über meinen ganzen Körper, selbst in mein Inneres. Reines Blut.

Als mein Meister mit dem Bemalen fertig war, nahm Er ein kleines Fläschchen. Es war gefüllt mit kostbarem Öl. Mit feierlicher Stimme rief mein Töpfer: „Du gehörst mir, bist mein Eigentum! Ich verspreche Dir, dass Du auf ewig mein Tonkrug bist und niemand soll Dir schaden.“ Er öffnete das Fläschchen und begann, das Öl in mich hineinzugießen. Noch nie zuvor wurde ich mit so etwas Kostbarem gefüllt. Unbeschreibliches Glück erfüllte mich. Mein leerer Körper wurde voller und voller und ich selbst immer unbedeutender. Ich empfand tiefe Dankbarkeit und Freude.

Das Öl füllte mich ungefähr bis zur Hälfte, als ich rief: „Mein Töpfer! Ich bin es nicht wert, dass Du mich mit Öl füllst! Das Öl ist unbezahlbar und ich bin nur aus Ton. Ich bin unwürdig… aus Ton…“. Aber mein Töpfer hörte nicht auf. Er goss weiter das wohlriechende Öl in mich hinein. Es füllte mich schon bis an den Rand und ich jubelte vor Freude.

Meister, wenn Du nicht aufhörst, werde ich zerbersten! Meister! Dann wirst Du mich wieder flicken müssen…“. Mein Meister lachte. Sein herzliches, liebevolles Lachen steckte mich an und ich lachte laut.

Das Alte ist vorbei, ich mache alles neu…“, flüsterte Er. Das Öl füllte mich nun ganz aus und der Rand floss über. Ich sah meinen Töpfer an und lachte und weinte gleichzeitig vor Dankbarkeit… „Danke, Töpfer“, war das einzige, was ich sagen konnte.

Amen.

...come holy spirit.

Zur Geschichte:

Diesen Text schrieb ich am 11. März 2009. Als ich die ersten Sätze aufschrieb, wusste ich nicht, über was ich schreiben würde. Ich schrieb und schrieb… und daraus entstand diese Kurzgeschichte.

Eindruck vom 10. April 2011:

Beim Beten hatte ich den Eindruck, dass der Vater (Gott) mir eine Tür zeigte. Ich ging hinein und stand in einem Raum. Dort waren Regale, auf denen Gefäße standen. Die Gefäße schienen durchsichtig gewesen zu sein (aber evtl. nur, damit ich den Inhalt sehe)und sie waren gefüllt mit Öl. Außerhalb des Raumes standen auch Gefäße, aber sie waren dunkel (schwarz) – beschmutzt. Ich überlegte, ob die dunklen Gefäße (die für Menschen stehen) gerettet wären. – Ja, aber sie leben aus eigener Kraft, aus ihrer Seele und nicht aus dem Geist. Sie sind nicht mit dem Öl (Kraft des Heiligen Geistes) gefüllt.

Dazu fiel mir das Gleichnis mit den 10 Jungfrauen aus Matthäus 25 ein. Du kannst es hier lesen.

Ich möchte Dich ermutigen: Lass Dich mit Seinem Öl füllen… Es ist nicht so, dass wir einmal gefüllt werden und das dann unser Leben lang reichen würde. Ja, wir bekommen den Heiligen Geist, wenn wir JESUS unser Leben übergeben und Er bleibt in uns – aber das heißt nicht, dass wir deshalb im Geist leben. Wir brauchen auch Seine KRAFT! Zu viele Christen leben aus ihrer eigenen Kraft und lassen sich nicht täglich von Ihm füllen. Wir stehen täglich vor der Entscheidung, ob wir mehr auf unsere Seele hören oder dem Heiligen Geist die Kontrolle geben. Mir passiert das auch. Doch bei IHM ist Vergebung und wenn wir fallen (wie in der Geschichte), dann hilft Er uns wieder auf, wenn wir zu Ihm rufen.

Gib nicht auf. Lass Dein Leben mit Seiner Kraft füllen!

Und schau Dir doch auch mal die Kategorie „Gebet für Geistestaufe“ an.


 

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Prophezeie Gutes über Dein Leben!

Prophezeie Gutes über Dein Leben!

 
JESUS sagte zu mir: „Prophezeie über Dein Leben. Prophezeie Gutes über Dein Leben!!!“ und ich fragte mich, wie das denn genau sein soll. Wie prophezeie ich über mich selbst? Dann stieß ich wieder auf diesen Text (siehe unten) und glaube, dass es das ist, was Jesus meint! Wir sollen Seine Zusagen, die wahr sind, laut aussprechen! – Und vertrauen, dass Seine Zusagen eintreffen werden.
Dieser Text ist natürlich keine „Zauberformel“, sondern eine Hilfe, wie wir Gutes im Namen JESUS aussprechen dürfen/sollen!
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Himmlischer Vater, ich bete dieses Gebet in der Kraft des Heiligen
Geistes!


Im Namen Jesu
binde ich, weise zurück und erkläre ich für unwirksam:

Alle Teilung, Missstimmung, Unreinheit, Streit, Hader und Ärger, Zorn, Mord, Kritik,
Verdammnis, Stolz, Neid, Missgunst, negatives Reden, Übertreibung und Lüge,
Armut, Furcht verbreitende Geister, Geister der Hexerei und den antichristlichen
Geist.


Ich binde alle
Flüche, die gegen mich ausgesprochen wurden.


Ich segne, die
mich verfluchen und ich bete, dass du diese Menschen
segnest.


Ich binde alle
ausgesprochenen Worte, die mich richten sollen, ebenso aber auch alle richtenden
Worte, die ich über andere Menschen ausgesprochen habe.


Ich binde die
Macht der negativen Worte anderer über meinem Leben.


Ebenso binde
ich alle Gebete, die nicht durch den Heiligen Geist gesprochen wurden, und
erkläre sie für wirkungslos.


Ich binde über
meinem Leben jede psychische und seelische Kraft, Hexerei, Zauberei und falsche
Zungen, die gegen mich gebetet haben.


Ich bin ein
Kind Gottes!


Ich widerstehe
dem Teufel!


Keine Waffe,
die gegen mich gerichtet ist, wird mich treffen!


Ich lege die
Waffenrüstung Gottes an.


Ich nehme im
Namen Jesu Autorität über diesen Tag!


Ich erkläre,
dass dieser Tag erfolgreich, gesegnet und in allen Bereichen vollständig sein
wird!


Ich erkläre,
dass ich heute in deiner Liebe laufen werde!


Der Heilige Geist führt und leitet mich an diesem Tag.


Ich unterscheide zwischen den Gerechten und Bösen.
Ich habe Autorität über Satan,
alle Dämonen, Mächte und Gewalten.


Ich ergreife diese Autorität über Satan und all seine Dämonen und all die Menschen, die durch
sie beeinflusst sind.


Ich erkläre,
dass Satan unter meinen Füßen ist – und dort bleibt er auch den ganzen
Tag!


Ich bin ein
Gerechter Gottes in Jesus Christus – ich bin Gottes
Eigentum!


Satan, du bist
gebunden über meiner Familie, meinem Verstand, meinem Körper, meinem Zuhause und
meinen Finanzen.


Ich bin durch das Blut Jesu vor jeder dämonischen, physischen oder mentalen Attacke
geschützt.


Ich richte um mich, meinen Ehepartner und meine Kinder einen Schutzwall auf, der Tag und Nacht
steht!


Ich bitte dich, Herr, im Namen Jesu, Engel aufzustellen, die mich und meine Familie
umgeben und auch unsere Wohnung vor jedem Eindringling
bewahren.


Ich bekenne,
dass ich geheilt und gesund bin.


Ich blühe,
werde lange leben, bin beständig, unbestechlich, fruchtbar, voller Frieden,
Geduld und Liebe.


Was immer ich mit meinen Händen tun werde,

es wird gelingen – denn Gott kümmert sich um all meine Belange!


Gott, ich bete
für den Dienst, den du für mich hast.

Salbe mich,
Herr, damit ich alles ausführen kann, wozu du mich berufen
hast.


Ich rufe
göttliche Zeitpunkte, offene Türen für Gelegenheiten, von Gott herbeigeführte
Begegnungen in Existenz.


Ich bekenne,
dass mein Zeugnis und mein Dienst wirksam und vollmächtig
sind.


Ich schieße die Pfeile des Evangeliums ab–du, Heiliger Geist, sorgst dafür, dass sie
treffen.


Ich preise dich, Herr, und bitte dich im Namen Jesu!

AMEN!


© Brownsville Assembly of God, Pensacola, Florida, USA

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Honig oder Essig?

Honig oder Essig?

Der Prediger stellte zwei Gläser, die sich absolut glichen, auf den
Tisch neben seiner Kanzel. Er zitierte 1. Samuel 16,7 und sagte:

„Der Herr betrachtet die Dinge nicht so, wie Menschen das tun. Der
Mensch sieht sich die äußere Erscheinung an, aber der Herr schaut
das Herz an.“


Diese Glas-Behälter kamen aus derselben Fabrik, sind aus demselben Material hergestellt und können dasselbe Volumen beinhalten. Dann kippte er eines der beiden um und ließ Honig heraustriefen. Dann schüttete er das andere aus und da floss Essig heraus.

„Wenn ein Glas umgestoßen wird, kommt das heraus, was drin ist. Bis zu dem Zeitpunkt, wo die Gläser umgestoßen wurden, sahen sie total gleich aus. Was den Unterschied ausmachte, war der Inhalt – und der konnte nicht gesehen werden. Aber als sie umgestoßen wurden, wurde ihr Inhalt offenbar.“

Wir setzen auch ein braves Gesicht auf, bis wir einmal umgestoßen werden. Aber wenn wir dann mal aus der Bahn gebracht werden, dann offenbaren wir unsere eigentlichen Gedanken und tiefsten Überzeugungen, denn „der Mund spricht aus der Fülle des Herzens“
(Lukas 6,45).


Was wäre, wenn dich heute jemand umkippen würde? Was würde da heraufließen? Würdest du deinen „Honig“ aus Gnade und Geduld oder den „Essig“ aus Zorn und Sarkasmus preisgeben?

„Vor allem aber liebt euch sehr untereinander, denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden“ (1. Petrus 4,8).


Hab‘ einen phantastischen Tag

und denke daran, dass derjenige,

der dich aus der Fassung bringt und umkippt,

vielleicht gerade
unbedingt Honig braucht!

Text gefunden bei: e-fun-gelisation.de


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Er kann nicht verborgen sein

Vorwort des Autors – Chip Brogden:

Liebe(r) Freund(in),

bist du in Versuchung, aufzuhören? Bist du an dem Punkt, dass du aufgeben möchtest? Entmutigt durch deine Umstände? Verunsichert durch das, was andere sagen oder denken? Falls ja, ermutige ich dich, fest zu stehen gemäß der Wahrheit Jesu Christi. Gehe niemals auch nur im Entferntesten einen Kompromiss in Bezug auf das Zeugnis Jesu ein, sei es zugunsten deines persönlichen Wohlbefindens, deiner Sicherheit oder deines Rufes bei Menschen. Lass uns gemeinsam im Gebet übereinkommen, dass sich Gottes Absicht in Christus erfüllen möge.
– Chip Brogden

„Und [Jesus] ging da in ein Haus und wollte es niemand wissen lassen, und konnte doch nicht verborgen sein.“ (Mar. 7,24b)

Der Vorsatz und die ultimative Absicht Gottes ist es, Christus zu vergrößern und alles andere zu vermindern, sodass Christus ALLES IN ALLEM sein möge. Johannes der Täufer brachte es sehr prägnant zum Ausdruck, als er Gottes ewige Absicht in diesen sieben einfachen Worten zusammenfasste: Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen. (Joh. 3,30)

Wir müssen erkennen, dass alles, was Gott getan hat, was Gott tut und alles, was Gott jemals tun wird, dem Zwecke dient, Jesus WACHSEN und alles, was nicht von Ihm ist, ABNEHMEN zu lassen.

Dieses Prinzip ist so mächtig, dass es keinen Unterschied macht, ob du damit einverstanden bist, es verstehst, es glaubst oder es gut findest. Er MUSS wachsen; deshalb WIRD Er wachsen und Er WÄCHST. Zur gleichen Zeit MUSS ich abnehmen, deshalb WERDE ich abnehmen, und ich NEHME ab.

Dies ist ein geistliches Gesetz, und es ist in Kraft, während ich schreibe und während du liest. Für den Christen, der zuerst nach dem Königreich Gottes und Seiner Gerechtigkeit trachtet, ist dies eine wunderbare Botschaft. Für selbstsüchtige, fleischlich gesinnte Christen ist es eine Furcht einflößende Angelegenheit, dieses Gerede über „dein Leben verlieren, dein Kreuz auf dich nehmen und dich selbst verleugnen“. Deshalb hören wir auch so viel über geistliche Kraft aber so wenig über geistliche Zerbrochenheit.

„Er muss wachsen.“ Wenn wir den irdischen Dienst Jesu betrachten, sehen wir, dass er nicht danach trachtete, sich selbst zu vergrößern. Vielmehr erniedrigte er sich und versuchte unauffällig zu bleiben. Doch selbst, wenn er versuchte, sich zu verbergen, konnte er nicht verborgen bleiben. Ich möchte, dass du darüber nachdenkst. Als Gott bereit war, ihn zu offenbaren, konnte er nicht verborgen bleiben. Er konnte sich nicht einmal selbst verbergen.

Ich sage dir, die Vorstellung von der Zunahme Christi ist die mächtigste Realität in diesem Universum! Nichts kann sich dem in den Weg stellen, nichts kann ihm widerstehen, nichts kann es aufhalten.

Hier ist eine erstaunliche Tatsache: Die Bibel sagt, dass wir diesen Schatz (Jesus) in irdenen Gefäßen tragen. In anderen Worten, der lebendige Christus verweilt in uns, auch jetzt in diesem Moment. Wir sind Sein Haus, Sein Tempel, Seine Behausung, Sein Leib. Ich bezweifle, dass wir das wirklich begreifen. Wissen wir wirklich, wer wir in Ihm sind, und Er in uns?

Und dieser Jesus, der in uns lebt, der ständig zunimmt, kann nicht verborgen werden. Denk darüber nach, was das bedeutet.

Lieber Freund, liebe Freundin, ich weiß nicht, wie du ursprünglich zum Herrn gekommen bist. Es mag ein sehr ruhiges, friedvolles Ereignis gewesen sein. Vielleicht eine stille, persönliche Angelegenheit. Viele Prediger sagen für gewöhnlich: „Jeder Kopf bleibt gesenkt, jedes Auge geschlossen. Wenn du dein Herz Jesus geben möchtest, heb kurz deine Hand, dann kannst du sie wieder runternehmen. Preis sei Gott, ich sehe deine Hand! Ja! Ja! Ganz dahinten, ich sehe deine Hand. Noch jemand? Lasst uns alle gemeinsam laut dieses Gebet sprechen …“ Vielleicht ist es dir so ergangen, und falls ja, ist es nicht meine Absicht, dieses Erlebnis herabzusetzen oder kleinzureden, ganz und gar nicht.

Hierum geht es mir: Du magst Jesus durch die Hintertür in dein Haus gebeten haben, während alle anderen ihre Augen geschlossen hielten; und ganz sicher hat Er deine Einladung auch angenommen. Aber lieber Bruder, liebe Schwester! Er kann nicht verborgen werden! Er muss wachsen! Er wächst, Er dehnt sich aus, Er vergrößert sich selbst und dehnt dich aus, er drückt dich, und dadurch fühlst du dich zunehmend unbehaglich. Was ich damit meine? Ich meine damit, dass sich Sein Königreich in dir errichtet hat und die Grenzen dieses Königreichs sich ständig ausweiten. Er kann nicht verborgen werden!

Ich las mal ein Buch mit dem Untertitel, „Die Illusion einer kontrollierbaren Göttlichkeit“. Es ging gegen die Idee an, dass es möglich sei, Gott zu kontrollieren, Ihn mit einer bestimmten Art von Gebet oder Gesang zu manipulieren; es widerlegte den Gedanken, Gott sei ein allmächtiger Glücksbringer, den wir uns in die Hosentasche stecken können. Es ist eine Illusion, ja, mehr als eine Illusion – es ist eine Täuschung und ein Fantasiegebilde. Er kann nicht gehandhabt werden, Er kann nicht kontrolliert und nicht weggeschlossen werden, Er kann nicht verborgen werden!

Ich denke an Pastoren, die die Wahrheit erkennen, aber sich davor fürchten, sie auszusprechen, weil es ihre Gemeinde verärgern und ihnen ihren Gehaltsscheck kosten würde.

Ich denke an jene in Leiterschaftspositionen, die die Wahrheit sehen, sie aber nicht auszusprechen wagen, weil es sie ihren Platz im Lobpreisteam kosten würde, in der Jugendgruppe, der Sonntagsschule oder im Ältestenrat.

Ich denke an die kostbaren Brüder und Schwestern, die in der Gemeinde sitzen, die um die Wahrheit wissen und doch Angst davor haben, sich zu äußern, weil man sie in der Folge auffordern würde, zu gehen und weil sie denken, sie hätten keinen Platz, wohin sie sich dann wenden könnten.

Ich denke an Apostel, Propheten und Evangelisten, die die Wahrheit sehen, aber sich davor fürchten, sie auszusprechen, weil dann niemand mehr sie bitten würde zu kommen und ihren Dienst zu tun, und keiner würde ihnen weiterhin finanzielle Unterstützung zukommen lassen.


Wie lange noch willst du die Wahrheit verleugnen und in den Fesseln der Menschenfurcht verharren? Wie lange noch wirst du dem Herrn widerstehen und dich Seiner unvermeidlichen Zunahme widersetzen? Verleugne die Wahrheit lang genug und du beginnst deine Fähigkeit, die Wahrheit auszusprechen, zu verlieren.

Es bleibt nur eines zu tun: Hör auf, mit Gott zu kämpfen, wie Jakob es tat, und fange an, mit Gott zu kooperieren, wie es auch Daniel tat. Falls das die Löwengrube bedeutet, dann sei es so. Falls es den Feuerofen mit sich bringt, dann eben auch das. Unser Gott ist in der Lage, uns zu befreien … und selbst, wenn Er es nicht tut, werden wir uns niemals euren Göttern beugen. Niemals! Niemals! Niemals!

Nikodemus suchte Jesus in der Dunkelheit der Nacht auf. Er dachte wohl, es sei die vernünftigste, sicherste Vorgehensweise. Was, wenn die Kollegen des Hohen Rats, des Sanhedrins, es herausgefunden hätten? Es wäre ein unnötiges Risiko gewesen, während des Tages mit Jesus gesehen zu werden! Nun ja, Jesus, ich weiß, du kommst von Gott, und ich weiß, dass du die Wahrheit sprichst, aber können wir unser Treffen bitte geheim halten?

Und dann war da Joseph von Arimathia, der ein Jünger Jesu war, aber „im Geheimen, aus Angst vor den Juden“. Er und Nikodemus (der andere geheime Jünger, über den wir eben sprachen) kamen, um den Leichnam des Herrn zu holen, nachdem er gekreuzigt worden war. Später sehen wir alle Jünger versammelt hinter geschlossenen Türen, „aus Furcht vor den Juden“. Mitternachtstreffen mit geheimen Jüngern hinter verschlossenen Türen! So hat die Gemeinde ihren Anfang genommen! Klingt nicht gerade vielversprechend, oder?

Ich möchte, dass ihr versteht, dass Jesus genau dort, in ihrer Mitte, einfach erschien. Hätte er an die Tür geklopft, wären sie vermutlich zu ängstlich gewesen, sie zu öffnen. Also ging er einfach durch die Mauer. Er kann nicht aufgehalten werden, Er kann nicht getötet werden, Er kann nicht verborgen werden!

„Friede sei mit euch! Fürchtet euch nicht. Hört auf zu zweifeln, glaubt nur! Versteht ihr, dass ich nicht verborgen werden kann? Ich habe euch nicht dazu berufen, geheime Jünger zu sein. Ich habe euch nicht Licht, das gesehen werden soll, gegeben, damit ihr versucht, es unter einem umgestülpten Topf zu verbergen. Eine Stadt auf einem Hügel kann nicht verborgen werden. Das Königreich meines Vaters weitet sich aus, und ich brauche euch, dass ihr die Nationen zu Jüngern macht und sie für den Himmel auf Erden zubereitet, für eine Welt, in der die Gerechtigkeit wohnt. Nun geht in alle Welt und bringt ihnen diese Botschaft: Ich komme bald!“

Und so, einige Wochen später, als man Petrus und Johannes befahl, nicht mehr in diesem wunderbaren Namen zu sprechen, sagten sie: „Es ist uns UNMÖGLICH, nicht von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben“ (Apg. 4,20). Ist das nicht ein Wunder? Welch ein kraftvolles Zeugnis. Er kann nicht verborgen werden!

Wenn Gott einen Mann oder eine Frau findet, der/die Ihm die Vorherrschaft überlässt und Ihm die Freiheit gibt, zuzunehmen, gibt es keine Grenze dafür, was Gott durch dieses hingegebene Gefäß tun kann. Und wenn er eine Handvoll von Leuten dieser Art finden kann, wird Er sie dazu benutzen, die ganze Welt auf den Kopf zu stellen. Es ist zuvor geschehen, und ich bin sicher, dass es wieder geschehen kann.

Der Vater sucht jene, die Ihn im Geist und in der WAHRHEIT anbeten. Hat Er gefunden, wonach Er in dir sucht? Wirst du diese Person sein? Wirst du zu den Auserwählten gehören?

Jesus ist Wahrheit, und Wahrheit lebt, atmet, dehnt sich aus und wächst. Wenn du erst einmal die Tür geöffnet hast und Jesus dein Haus betritt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Er entdeckt wird. Er konnte damals nicht verborgen werden und Er kann auch jetzt nicht verborgen bleiben.

Euer Bruder,
Chip Brogden

 
Dieses Dokument ist urheberrechtlich geschützt.
Originaltitel: He Could Not Be Hidden
©2008 Chip Brogden, All Rights Reserved.
Website: www.theschoolofchrist.org
Die Rechte an dieser Übersetzung liegen bei der Übersetzerin:
©2008 Gabriele Kohlmann, www.soulfood4u.de

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Eine neue Reformation für Deutschland / A New Reformation

(Weitere Prophetien für Deutschland findest Du hier.
Prophetische Eindrücke für Deutschland kannst Du auf der Austausch-Seite für Leser: Prophetische Eindrücke für Deutschland öffentlich mitteilen.)

Eine neue Reformation / A New Reformation

Einige Statements über eine neue Reformation in Deutschland, aufgenommen auf der Konferenz für ein Leben in echter Freiheit in Konstanz am 31.10.2010.


Ein Video von Cube 8

Infos: www.hauskirchen-konstanz.de
Medienplattform unter: www.cube-8.eu

YouTube-Kanal: Cube8Podcast

Prophetische Eindrücke für Deutschland kannst Du auf der Austausch-Seite für Leser: Prophetische Eindrücke für Deutschland öffentlich mitteilen.)

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The Starfish Story / Die Geschichte des Seesterns

(Scrolle nach unten um den Text auf Deutsch zu lesen)

The Starfish Story

While walking on the beach one day, I saw a starfish by the score. And everywhere I looked it seemed, I saw a thousand more. Then what to my surprise appeared? A boy of nine or ten. And as the Starfish washed ashore, he threw them back again.

„One fish won’t make a difference son; You can’t change this situation.“

He stooped and picked up one more fish, then looking right at me, „I can make a difference for this one, sir“ and returned it to the sea.

So I went and gathered all my friends, my brothers and my cousins. We joined in with that little boy and save Starfish by the dozens.

There’re still many to be rescued – many „Starfish“ on life’s shore.

And you can make a difference too… by saving just one more.“

(Original text from Loren Eiseley)


Die Geschichte des Seesterns

Während einem Spaziergang an einem Strand, sah ein Mann in der Ferne, wie jemand sich hinunter bückte, etwas auf las, und in den Ozean warf. Als er näher kam, sah er wie tausende von Seesternen von der Gezeiten ans Land gespühlt wurden. Unmöglich für diese, bei der Ebbe wieder in den Ozean zurück zu kehren, sterben diese. Er beobachtete den jungen Mann, wie er einen Seestern nach dem anderen nahm, um diesen zurück ins Wasser zu werfen.

Nach einer Zeit von scheinbar geringfügigem Erfolgen, sagte der Beobachter: »Da sind wohl tausende von diesen Seesternen hier am Strand, es ist unmöglich, dass du alle erwischen kannst. Das sind einfach zu viele. Du kannst nicht genug retten, dass es einen Unterschied macht.«

Der junge Mann lächelte, während er ununterbrochen nach den Seesternen griff, um sie in den Ozean zurück zu werfen.

»Es macht gerade einen Unterschied für den da,« gab er als Antwort zurück.

Es gibt viele „Seesterne“ auf dem Strand des Lebens. Und Du kannst auch eine Veränderung bringen… indem Du nur einen davon rettest…

(Text nach Loren Eiseley)

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Der Kampf um die Vertrautheit (Intimität)

(„The Battle for Intimacy“,
by Patricia King)


Teil 1:

Teil 2:

Hier als Text:


Der Kampf um die Vertrautheit
von Patricia King

Es gibt viele geistliche Kämpfe, mit denen wir uns während unseres Lebens als Christen befassen, doch ich glaube, der größte von allen, ist der Kampf um die innige Vertrautheit mit dem Herrn. Ein fruchtbares Leben im Königreich fließt aus dieser Vertrautheit. Der Charakter und die Natur Jesu werden in uns durch innige Verbundenheit mit Ihm geformt. So ist es kein Wunder, dass dies der Bereich ist, der oftmals durch Ablenkung, Unsicherheiten und Enttäuschungen angegriffen wird.

Warst du jemals desillusioniert und enttäuscht?

Wie oft hast du, lieber Leser, liebe Leserin, nach tieferer Verbindlichkeit im Herrn gerufen, aber nur Leere und Schweigen gefunden? Wie oft hast du versucht, von ganzem Herzen Sein Angesicht zu suchen und wurdest von Ablenkung aus allen Richtungen mitgerissen? Wie oft hast du deine stille Zeit enttäuscht und mit aufgeschobener Hoffnung beendet? Dies, mein Freund, meine Freundin, beschreibt den Kampf um die Vertrautheit. Der Feind wird versuchen, uns aus der Haltung herauszureißen, die für unser Leben in Gott die wichtigste ist – die Haltung des beständigen, treuen Verweilens; die Haltung der Vertrautheit.

Kürzlich unterhielt ich mich mit einer guten Freundin, die gerade erst von Mozambique zurückgekehrt war, wo sie einige Zeit mit Heidi Baker verbracht hatte. Heidi hatte ihr gesagt: „Du hast keine Vorstellung von dem Kampf, den ich kämpfen musste, um meine Vertrautheit zu behalten und Ablenkung abzuwehren.“ Vertrautheit – das ist das Schlachtfeld. Sie ist es, die der Feind mehr als alles andere stehlen möchte! Wenn er unsere Vertrautheit mit dem Herrn stehlen kann, bekommt er alles. Innige Vertrautheit ist der wichtigste Faktor in unserem christlichen Erleben, und wenn du die Bedeutsamkeit einer Sache erkannt hast, bist du auch bereit, für sie zu kämpfen.

Durch Glauben

Wie sieht Vertrautheit aus? Wie fühlt sie sich an? Vor vielen Jahren hatte ich den verzweifelten Wunsch, mich mit dem Herrn innig zu verbinden. Ich nahm mir einen Monat Zeit, um sein Angesicht zu suchen … und ich fand es! Die ersten zehn Tage waren aufreibend. Ich schrie zu Gott mit tiefer Sehnsucht nach Nähe. So sehr wollte ich mich mit ihm verbinden. Stunde um Stunde rief ich zu ihm. Ich hatte mich so entfernt und abgelenkt gefühlt, und nun war meine Zeit für eine echte Verbindung gekommen. Doch obwohl ich stündlich rief, jegliche Sünde bekannte, die möglicherweise im Weg stand, mich im Kampf engagierte, fastete und viele Nächte durchwachte, konnte ich dennoch nicht die Gegenwart des Herrn spüren, und ganz gewiss fühlte ich keine Vertrautheit. Ich war so enttäuscht. Ich hatte mir nie zuvor etwas so inständig gewünscht und doch war ich leer und meine Sehnsüchte blieben unerfüllt. Ich war auf meinen Knien und in Tränen aufgelöst, schlug auf den Boden und schrie in Verzweiflung: „Herr, wo bist du?!“ Am zehnten Tag treuen Suchens hörte ich endlich, wie er zu meinem Herzen sprach. Seine leise, feine Stimme sagte: „Ich bin genau hier. Ich war die ganze Zeit hier. Warum hast du gezweifelt?”

Ich erkannte in diesem Moment, dass ich eher in einem „bange hoffenden Zustand“ anstatt in einem „glaubenden Zustand“ gewesen war. Ich hatte gehofft, mit ihm eins zu werden, doch nicht geglaubt, dass ich es wirklich sein könnte. Ich hatte mich nach seiner Gegenwart gesehnt und mir so sehr gewünscht, ihn nah bei mir zu haben, dass ich nicht unbeirrt erkennen konnte, dass er bereits anwesend war. Hebräer 11:6 wurde mir zu dem Zeitpunkt deutlich in meinem Herz hervorgehoben: Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommen soll, muss glauben, dass er ist und die, welche ihn suchen, belohnen wird.

Ich musste GLAUBEN, dass er gerade jetzt hier war und dass er das Verlangen meines Herzens stillte. Glaube unterscheidet sich von Hoffnung. Hoffnung ist eine Erwartung, doch Glaube ist ein Beharren auf dem, was wir hoffen, eine Überzeugung von Tatsachen, die wir nicht sehen. (s. Hebräer 11:1)

Du kannst nicht vertrauter sein, als du es gerade jetzt bist

Während der folgenden Monate lehrte der Herr mich mehr über den Glauben, der unabdinglich ist, um in Vertrautheit mit ihm zu leben. Ich erinnere mich an ein Mal, als ich im Lobpreis ausrief: „Oh, Herr, ich möchte mit dir innig verbunden sein.“ Ich war in der Anbetung, fühlte mich jedoch leer und ohne Emotionen. In diesem Zustand fühlte ich mich verdammt. Ich hatte immer um die Wichtigkeit der Vertrautheit gewusst, sie aber nur selten gespürt. Ich mühte mich eifrig ab in dieser Anbetungs- und Lobpreisstunde. Inmitten meiner Anstrengungen flüsterte der Herr: „Du kannst mit mir nicht vertrauter sein, als du es gerade jetzt bist.“ Das überrumpelte mich. Ich fühlte keine Vertrautheit, nur Leere. Was hatte dies zu bedeuten? Er offenbarte mir weiter, dass sein vollbrachtes Werk am Kreuz die innigste Umarmung war, die Gott der Menschheit gegenüber jemals zum Ausdruck bringen konnte. Er sagte: „Du bist in mir und ich bin in dir. Wir sind eins in alle Ewigkeit. Vertrauter mit mir kannst du gar nicht werden.“

Sofort begann ich, aus einer anderen Sichtweise heraus anzubeten. Anstatt darauf zu hoffen, innig mit ihm verbunden zu werden, glaubte ich, dass ich es bin. Dies basierte nicht auf dem, was ich fühlte. Es war gegründet auf der Wahrheit. Der Feind versuchte, mich mit all seinen üblichen Lügen zu bewerfen, „Du wirst nicht geliebt von Gott, und du versagst in deiner Liebe zu ihm. Er ist von dir enttäuscht, weil du der Vertrautheit zwischen euch nicht gerecht wirst. Sieh doch deine Freunde an, ja, die wissen, wie man in Innigkeit lebt, aber du doch nicht. Du bist völlig unzulänglich.“ Doch diesmal blieben diese Anschuldigungen nicht an mir haften. Meine Vertrautheit mit dem Herrn war nicht auf mein Gefühl gegründet – sie war auf dem gegründet, was wahr ist. Ich hab mich vorwärtsgedrängt und den Kampf gewonnen.

Der Kampf um die Vertrautheit ist keine einmalige Schlacht. Er ist andauernd und wir müssen wissen, wie wir standhaft bleiben. Der Feind wird viele Maßnahmen ergreifen, um uns abzulenken. Verdammung, Geschäftigkeit, Ziellosigkeit, Ablenkung durch Zeitprioritäten und Unsicherheiten sind nur einige davon. Wir müssen lernen, uns durch all diese Dinge hindurchzukämpfen. Dies ist der Kampf um die Vertrautheit.

Dies sind ein paar praktisch anwendbare Dinge, die dich im Kampf unterstützen können:


1. Glaube, dass du von Gott geliebt und geschätzt wirst und dass er sich zutiefst nach inniger Vertrautheit mit dir sehnt.


2. Glaube, dass du durch das vollendete Werk am Kreuz in die innige Gemeinschaft einbezogen worden bist. Lass alles angestrengte Bemühen los und glaube, dass du bereits in dieser Vertrautheit bist. Ruhe in der Wahrheit.


3. Nimm dir jeden Tag eine bestimmte Zeit um ihn zu anbeten … ihn zu lieben … und ihn im Glauben zu suchen. Vermerke diese Zeit in deinem Kalender täglich als oberste Priorität. Lass dich durch nichts ablenken.


4. Wenn Ablenkungen kommen, während du ihn anbetest und in innige Verbundenheit mit ihm kommst, kämpfe sie nieder und lass dich nicht entmutigen. Der Feind liebt es, zu entmutigen. Dränge dich durch, während du im Glauben und Vertrauen ruhst. Der Herr wird deinen Kampf honorieren. Selbst wenn du eine ganze Stunde damit verbringen solltest, geistige Ablenkungen abzuwehren, ist das besser, als gar keine Zeit mit dem Herrn zu verbringen. Er wird dich belohnen. Kämpfe weiter. Du wirst einen Durchbruch erfahren. Halte deinen Blick auf Jesus gerichtet.


5. Aufzeichnungen helfen dir, deinen Fokus zu behalten. Vielleicht möchtest du aufschreiben, was er dir offenbart und ihm Briefe schreiben, in denen du deine Liebe zu ihm zum Ausdruck bringst. So kannst du auch noch Wochen, Monate oder sogar Jahre später über diese kostbaren Dinge nachsinnen.


6. Verweile im Wort. Verbringe jeden Tag Zeit in der Heiligen Schrift und gestatte es dem Herrn, zu dir aus seinem Herzen zu sprechen.


7. Führe Krieg in den Himmelsreichen. Wir können durch Gebet und Deklarieren des Wortes Gottes gegen die Strategien des Feindes kämpfen und so die Schlacht im Himmel gewinnen, bevor sie die Erde erschüttern kann. Verfechte die innige Verbundenheit mit dem Herrn für dich und den Rest des Leibes Christi. Du wirst auch das ernten, was du in andere gesät hast.


8. Während des gesamten Tages halte Ausschau nach Gelegenheiten, deine Liebe für den Herrn zum Ausdruck zu bringen. Behalte dies als Priorität in deinem Leben. Er liebt deine Liebe. Sie ist für ihn ein Geschenk. Drücke immer wieder während des Tages deine Liebe sowohl verbal als auch durch stilles Beten aus.


9. Mache Vertrautheit zu deinem Lebensstil. Das ist nichts, womit du dich eine Stunde pro Tag beschäftigst; es ist etwas, das du lebst.

Erkläre den Krieg

Die Heilige Schrift sagt in 2. Korinther 2:14, „Gott aber sei Dank, der uns allezeit in Christus triumphieren lässt und den Geruch seiner Erkenntnis durch uns an jedem Orte offenbart!“

Dir ist Gewinnen garantiert! Der Kampf um innige Verbundenheit ist in Christus für dich gewonnen worden. Nimm den Sieg im Glauben an und lass nicht los. Erkläre jeder Ablenkung, die auf dich geworfen wurde, den Krieg. Dem Teufel wird es leidtun, dass er es je versucht hat. Stelle das Streben nach inniger Nähe ganz oben auf deine Prioritätenliste. Es ist dein Erbe in Christus.

Gebetsdirektiven

* Bete für den Leib Christi um Bewahrung vor den Angriffen des Feindes auf dem Gebiet der Verbundenheit mit dem Herrn.

* Bete um Ausgießung der Gnade auf sein Volk (Gottes übernatürlicher Einfluss auf das Herz) im Bereich der Vertrautheit mit ihm.

* Bete für deinen eigenen persönlichen Durchbruch.

* Glaube, dass verstärkt Vertrauen und Glaube im Bereich der Vertrautheit freigesetzt wird.
* Bete für einen Geist der Anbetung, der das Volk Gottes erfüllt.

* Bete gegen Ablenkungen.
* Bitte den Herrn um Durchbrüche für seinen Leib in den Bereichen der Innigkeit und Anbetung.

* Bete für die Kinder, dass sie bereits in jungen Jahren (selbst als Kleinkinder) in die Vertrautheit mit dem Herrn kommen.

* Bete für Dienste und Leiter im Leib Christi, dass sie Vertrautheit mit dem Herrn als eine Priorität anerkennen mögen.

* Bete für machtvolle, greifbare Begegnungen mit der Gegenwart des Herrn für die, die ihn suchen.


Ich bete für den Durchbruch aller, die dies lesen. Der Kampf um die Vertrautheit, um die innigste Verbundenheit mit dem Herrn ist gewonnen, und der Sieg ist deiner – erfreue dich daran!

Jeder Einzelne von euch sei gesegnet.

 

Dieses Dokument ist urheberrechtlich geschützt.
Originaltitel: The Battle for Intimacy
©2007 Patricia King, patricia@extremeprophetic.com, All Rights Reserved.
Quelle: www.elijahlist.com
Die Rechte an dieser Übersetzung liegen bei der Übersetzerin:
©2007 Gabriele Kohlmann, www.soulfood4u.de

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Der Kampf um Deine prophetische Vorsehung

10:56 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

(Hinweise zu diesem Artikel:
Original-Titel „The War For Your Prophetic Destiny“, ein Artikel von Cait Nanna, von uns ins Deutsche übersetzt.)

„Ihr gedachtet mir zwar Böses zu tun; aber Gott gedachte es gut zu machen, um es so hinauszuführen, wie es jetzt zutage liegt, um ein zahlreiches Volk am Leben zu erhalten.“ (Mose 50, 20)

Ich dachte den ganzen Tag über unsere prophetischen Vorsehungen nach. Gott kannte uns schon, bevor wir im Mutterleib gebildet wurden (Anm.: siehe Psalm 139). Das sagt mir, dass auch unsere prophetische Vorsehung für unser Leben schon im Mutterleib bestimmt wurde. Ich überlegte auch, ob jedes ausgesprochene negative Wort gegen uns, jedes Ereignis und jeder Fluch gegen unsere prophetische Vorsehung sein können.

 

Was ist eine prophetische Vorsehung?

Eine prophetische Vorsehung ist der Ruf, der für unser Leben gewidmet ist. Unsere Hymne. Unser Lied. Unser Lebensbeschluss. Unser Ruf des Allerhöchsten.

Siehe Dir die Flüche durch negativ ausgesprochene Wörter, Ereignisse und Angriffe auf Deinem Leben an. Besonders die, die am meisten auftreten oder aufgetreten sind. Du wirst den direkten Unterschied zwischen den Flüchen und Deinem Ruf sehen.

Anmerkung der Übersetzerin: Den Begriff „Destiny“ habe ich nicht mit „Berufung“, sondern mit „Vorsehung“ übersetzt. Denn eine prophetische Berufung meint den Ruf zum Propheten oder in den prophetischen Dienst. Eine prophetische Vorsehung ist in diesem Artikel dagegen mit der Bestimmung GOTTES für Dein Leben gemeint: Seine Pläne und Absichten. Das, was Er für Dein Leben vorgesehen hat! 

Beispiele:

  • Eine Vergewaltigung bedeutet, die Unschuld und Reinheit der Person zu zerstören, aber der Ruf dieser Person liegt auf vollkommener Reinheit.
  • Ein Alkoholiker ist berufen, tief von der Liebe des HERRN zu trinken.
  • Eine Prostituierte ist berufen, tiefe Intimität mit Gott zu erfahren.
  • Jemand, der als „blöd“ oder „dumm“ bezeichnet wird, ist zur Weisheit Gottes berufen
  • Der „Niemand“ hat den Ruf „Jemand“ zu sein
  • Der Verlassene und Einsame ist berufen wundervoll und verheiratet zu sein
  • Der Niedergeschlagene hat den Ruf, aufzustehen
  • Der Arme ist zum Reichtum (im Geist) berufen

Jetzt denke an die Situationen in Deinem Leben… Jedes negativ ausgesprochene Wort gegen Dich, jedes negative Ereignis in Deinem Leben. Was ist das Gegenteil davon? Denn der Feind kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben.

Jesus sagt:

„Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.“

(Johannes 10, 10)

 

Eine Sicht auf mein Leben
(Anm.: von Cait Nanna):

  • Ich wurde als Kind in einem Ritual zu einer „Braut des Satan“ geweiht – aber ich bin heute berufen, die Tiefe der ehelichen Beziehung zwischen dem König (Jesus) und Seiner Braut (Gemeinde) zu erfahren!
  • Ich wurde ein Leben lang eine Hexe genannt, besessen, nicht gerettet, eine Lesbe – aber nun bin ich berufen, Hexen freizusetzen, ich bin „besessen“ vom Heiligen Geist, gerettet und gehöre nur Einem.
  • Ich wurde in der High School mehrmals gemobbt – aber ich bin berufen darüber zu stehen.
  • Ich war suizidgefährdet – aber habe den Ruf zu Leben und zwar Leben im Überfluss.
  • Ich war ohne Freunde – aber bin nun berufen, die Freundin des Allerhöchsten und der Zerbrochenen zu sein.

 

Wenn Du Dir Situationen wie diese ansiehst, wirst Du sie in einer anderen Perspektive sehen.

Du wurdest geschaffen für eine Zeit wie diese! Du bist geliebt! In Hülle und Fülle! Ich rede nicht darüber, dass das jetzt Deine beste Zeit wäre, Nein, Ich rede von der Perspektive aus der Ewigkeit. Du wurdest für eine prophetische Vorsehung geschaffen – Du hast nicht nur einen Ruf auf Deinem Leben, sondern auch für die Ewigkeit! Du bist Sohn/Tochter des Königs. Er hat Wohlgefallen an Dir! Du bist geliebt!

Wie es auch in Mose 50, 20 heißt: Das beabsichtigte Unglück und Unheil wurde in Seine Herrlichkeit verwandelt, Seine Herrlichkeit!

„Ihr gedachtet mir zwar Böses zu tun; aber Gott gedachte es gut zu machen, um es so hinauszuführen, wie es jetzt zutage liegt, um ein zahlreiches Volk am Leben zu erhalten.“ (Mose 50, 20)

Also, rufe es aus! Rufe sie aus, die Wahrheit über Dich selbst. Du bist nicht Deine Umstände, Du bist das Gegenteil davon!

Originaltext auf Englisch von Cait Nanna,

ins Deutsche übersetzt von uns.

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–> Bitte beachte hierzu auch die Übung in diesem Artikel !

Sei gesegnet!


 

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