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Über Julia Berndt

Languages: German, English / Sprachen: Deutsch, Englisch. ---------------------------------- Beschreibung: Diese Seite (www.prophetenschule.org) ist für Christen, die im Prophetischen wachsen möchten. Seine Schafe hören die Stimme ihres guten Hirten! (vgl. Joh. 10) Wenn Du Jesus noch nicht persönlich kennst, dann schau Dich gerne mal auf unserer Seite um. Sieh Dir dazu doch mal die Kategorie "JESUS erleben" an. Liebe Grüße, Julia --------------------------------- Description in English: This site ( www.prophetenschule.org) is for every Christian who wants to grow in the prophetic. The sheep can hear the voice of their good shepherd (see John 10). If you don't know Jesus yet, then take a look at our other website with the best message of the world (in many languages): http://www.message-for-you.net yours, Julia --------------------------------- Imprint/Impressum: https://prophetenschule.org/impressum

Rückblick der Konferenz „Prophetie ein Schlüssel zum Herzen“ mit Linda Silverman, 15.09. – 17.09.2011

Auch diese Tage waren wieder sehr gesegnet!

Es gab viel Anbetung: Prophetischer Lobpreis und Gebet. Viele Menschen haben Durchbrüche erlebt. Ich selbst bekam auch ein paar Eindrücke von anderen zugesprochen, die sehr treffend und hilfreich für mich waren.
Linda Silverman sagte: „Prophetie ist ein lebensspendender Fluss“ – und so ist es!

Wenn ihr wollt, könnt ihr die Beiträge von Monika, die auch auf der Konferenz war, lesen:

  • Rückblick von Donnerstag: KLICK
  • Rückblick von Freitag: KLICK
  • Rückblick von Samstag: KLICK
  • Rückblick von Samstag, über die Durchbrüche während und nach dem Lobpreis: KLICK
  • Rückblick von Sonntag, Teil 1: KLICK
  • Rückblick von Sonntag, Teil 2: KLICK
  • Rückblick von Sonntag, Teil 3: KLICK

 

Und hier drei der vielen Eindrücke während der Konferenz:

  • Der zerbrochene Spiegel: KLICK
  • Weg mit der Decke! KLICK
  • Flieder-Duft während Lobpreis: KLICK

Ohne zu übertreiben: In den letzten 2-3 Wochen durfte ich so viel Heilung, Wiederherstellung und Durchbrüche erfahren, wie ich vorher in 7 Jahren (seit meiner Bekehrung) nicht erlebt hatte!
Ganz plötzlich passieren Dinge, von denen ich nicht gedacht hätte, dass sie geschehen würden. Das allein ist schon ein Wunder! Dafür bin ich JESUS so dankbar…

Seid gesegnet

Julia

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Weg mit der Decke!

 04:00 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

17.09.2011

(Während Prophetie-Konferenz mit Linda Silverman, Anskar-Kirche Hamburg)

Es war wieder während dem Lobpreis. Ich sah, wie Gottes Licht durch mich durch schien… Doch ich sah auch, dass ein schwarzes Tuch auf mir lag. Gott zeigte mir, dass ich diese dunkle Decke selbst auf mich gelegt hatte! Zwar strahlte ich sehr hell, doch das Tuch bedeckte mich. Es war nun meine Entscheidung, dieses „Tuch“, was ein Symbol für Menschenfurcht und Angst vor dem Licht war, wegzunehmen. Denn JESUS machte mir deutlich, dass ich dieses Tuch selbst wegnehmen müsste – es war meine Entscheidung.

Zuerst dachte ich an das „Licht unter dem Scheffel“:

„Niemand aber zündet ein Licht an und setzt es an einen verborgenen Ort, auch nicht unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter, damit die Hereinkommenden den Schein sehen.“ (Lukas 11, 33)

Endlich hatte ich erkannt, dass ich die „Decke“ abnehmen sollte, ganz ohne Angst, was andere über mich denken oder sagen könnten.

Noch dazu kam mir eine andere Begebenheit, an der mir dies deutlich wurde: Mose’s Gesicht hatte nach der Begegnung mit Gott hell geleuchtet. Doch er musste sein Gesicht mit einem Tuch verhüllen, da die anderen aus dem Volk dieses Strahlen nicht ertragen hätten:

 „Und immer, wenn Mose hineinging vor den Herrn, um mit ihm zu reden, nahm er die Decke ab, bis er wieder herausging. Dann ging er heraus und redete zu den Kindern Israels, was ihm befohlen war. Und die Kinder Israels sahen dann das Angesicht Moses, daß die Haut desselben strahlte, und Mose legte die Decke wieder auf sein Angesicht, bis er wieder hineinging, um mit Ihm zu reden.“ (2. Mose 34, 34-35)

Das war im Alten Bund! Doch heute, unter dem Neuen Bund, sollen die anderen Menschen unser „Strahlen“ sehen.

JESUS sagt:

„Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt, nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; so leuchtet es allen, die im Haus sind. So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, daß sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Matthäus 5, 14-16)

Falls Du bisher auch Angst hattest, das Licht Gottes GANZ durch Dich hindurch scheinen zu lassen, so dass es von anderen Menschen bemerkt wird – Dann möchte ich Dich ermutigen: Mache eine prophetische Handlung. Lege symbolisch eine Decke auf Dich, bete JESUS an und zieh das Tuch dann langsam von Dir weg… Du magst Dir dabei seltsam vorkommen, doch GOTT sieht Deine Entscheidung: Deine Entscheidung, GANZ in Seinem Licht zu wandeln!

Sei gesegnet! Julia

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Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte ( vgl. 1. Thess 5, 20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was „Prüfen bedeutet und  Umgang mit Eindrücken.

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Der zerbrochene Spiegel (Eindruck)

 03:06 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Es war auf der Prophetie-Konferenz mit Linda Silverman in der Anskar Kirche Hamburg (letztes Wochenende). Ich weiß nicht mehr, an welchem Tag es war – Freitag oder Samstag… Auf jeden Fall hatte eine Frau das folgende Bild, diesen Eindruck gehabt.

Ich gebe es mit eigenen Worten wieder:

„Ein Spiegel war zu Boden gefallen und zu etlichen Stücken zerbrochen. Es wäre eine große Arbeit gewesen, alle Teile einzeln zusammen zu lesen und zu flicken. Doch GOTT nahm jedes einzelne Teil und fing an, den Spiegel wieder zu einem Ganzen zusammen zu fügen. Der Spiegel war durch das Zusammenfügen der Teile nicht ganz glatt, doch das Wunderbare war: Zwischen den Rissen reflektierte sich das Licht! Der Spiegel glänzte nun und funkelte – was vorher nicht möglich gewesen wäre!“

GOTTES Licht reflektiert gerade in kaputten Spiegeln, gerade im Leben schwacher Menschen. Er gebraucht „kaputte Spiegel“ oder schwache Gefäße, um es mit 2. Korinther 4, 7 auszudrücken:

„Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überragende Kraft von Gott sei und nicht von uns.“

Linda erzählte danach aus ihrer Vergangenheit, dass sie eine sehr verletzte und zerbrochene Frau war. Eine Prophetie (!) durch eine mutige Frau veränderte ihr Leben und sie richtete sich nach GOTT aus. ER veränderte ihr Leben und füllte sie mit Seiner Liebe, die sie jetzt weitergeben kann.

Verletzte Menschen verletzen Menschen… (Hurt people hurt people). Daher ist Heilung (der Seele) so wichtig, damit wir nicht andere verletzen z.B. mit unseren Worten:

„Tod und Leben steht in der Gewalt der Zunge, und wer sie liebt, der wird ihre Frucht essen.“(Sprüche 18, 21)

Doch GOTTES unendlich große, tiefe Liebe verändert uns. Und eine Berührung Seiner Liebe macht Dich zu einem neuen Menschen: Zwar mit „Ecken und Kanten“, doch einzigartig, mit einer einzigartigen Lebensgeschichte – zum Zeugnis vieler. Nur eine Berührung Seiner Liebe und Du wirst nie wieder der/die selbe sein!

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Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte ( vgl. 1. Thess 5, 20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was „Prüfen bedeutet und  Umgang mit Eindrücken.

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Flieder-Duft während Lobpreis

 02:09 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

15.09.2011

(Auf der Prophetie-Konferenz mit Linda Silverman, Anskar Kirche Hamburg)

Der Lobpreis war wirklich sehr intensiv…

Plötzlich roch ich einen starken Duft. Im ersten Moment dachte ich, dass es Parfum wäre. Ich vertrage leider kein Parfum und bekomm schnell Kopfweh davon.

Mit Blick auf meinen Mann und auf eine Bekannte, die neben mir standen, schienen die den Duft gar nicht zu bemerken…

Im nächsten Moment hatte ich vor mir (im Geist) ein Bild:
Ich sah rosa-farbenen Flieder, den mir eine Hand  hinhielt! Der Duft nach dem Flieder war sehr intensiv und ich spürte den Heiligen Geist in mir fließen.

Das Ganze dauerte nur ca. 1 Minute lang.

Später fragte ich die anderen Zwei, ob ihnen ein starkes Parfum aufgefallen wäre… Beide: „Nein…“
Dann erzählte ich ihnen davon und sie sagten, dass es ganz bestimmt von GOTT sein muss. Jemand anderes erzählte nach der Konferenz, sie habe während dem Lobpreis einen Vanille-Duft gerochen..!

Das ist nicht seltsam, sondern normal… wenn wir daran denken, dass wir ja auch geistige Sinne haben: Nicht nur Hören und Sehen, sondern auch Schmecken und Riechen… Danke HERR!

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Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte ( vgl. 1. Thess 5, 20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was “Prüfen bedeutet und  Umgang mit Eindrücken.
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Lass Dich vom Feind nicht einschüchtern!

 02:57 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

 28.07.2011

Abends, nach einem Tag voller Angriffe (seelisch + dämonisch) suchte ich Ruhe bei JESUS. Dann kamen mir die folgenden Gedanken…

Ich sah mich selbst auf einem Feld, wie im Krieg, stehen. Etwa 2 Meter von mir entfernt sah ich den Feind (Satan) stehen. Er hatte einige Pfeile (=Anklagen) und schoss damit immer und immer wieder auf mich. Ich hatte schon einige Pfeile in mir stecken und war stark verwundet. Doch was tat ich? Anstatt mich zu wehren, blieb ich regungslos stehen und erduldete die Pfeile. Mit gesenktem Kopf stand ich da – mit dem Blick auf die Pfeile (=Anklagen) und auf mich (=Seele) – anstatt auf JESUS zu sehen und Seine VOLLMACHT zu gebrauchen! Indem ich die Pfeile tolerierte, schien ich sie noch tiefer hineinzustecken – anstatt sie herauszuziehen.

Anschließend sah ich, wie ich wirklich handeln sollte:

Sobald ein Pfeil der Anklage im Anflug ist, muss ich ihn ABWEHREN! Wie? Mit dem Schild des Glaubens!

 „denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen].“ (Epheser 6, 12)

In JESU Wunden bin ich geheilt – nicht in meinen eigenen Wunden. Auch nicht in den Wunden, die mir andere oder der Feind zufügen (wollen). JESU Blut wäscht mich rein und in IHM bin ich rein!

„So unterwerft euch nun Gott! Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch;“ (Jakobus 4, 7)

„Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.“ (Jesaja 53, 5)

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Es gibt keine Verdammnis, für die, die in Christus Jesus sind…

 03:52 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

„So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.“
(Römer 8, 1)

Doch wie geht man mit Selbstanklagen um?

Ende Juli 2011 ging es mir so: Ich fühlte mich „verdammt“ in meinen Gefühlen und Gedanken… Ständig klagte ich mich selbst an…

Ich versuchte zu beten und in Seine Nähe zu kommen. Ich saß auf einem Stuhl – und plötzlich sah ich (im Geist, bildlich), wie mehrere Engel mich hochtrugen. Sie trugen mich hoch und ich sah, dass ich vor GOTTES Thron war. Ich bin mir Seiner Vaterliebe bewusst, doch da ich mich angeklagt hatte, sank ich vor Ihm zusammen. Ich erwartete sogar ein hartes Wort von Seiner Seite…

Doch Er sah mich an und sprach mich FREI! JESUS sagte, wer mich anklagt, das ist der Feind, Satan. Denn JESUS klagte mich nicht an. Und als ich mich umdrehte, bemerkte ich, dass der Feind hinter mir stand und mich ständig vor GOTT anklagte.

 „Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein? Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken? Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben? Gott [ist es doch], der rechtfertigt! Wer will verurteilen? Christus [ist es doch], der gestorben ist, ja mehr noch, der auch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der auch für uns eintritt!“ (Römer 8, 31-34)

SEIN FREISPRUCH macht uns frei – und in JESUS SIND wir bereits FREI!
Ich sah, wie JESUS mich mit einem roten Tuch oder Band sanft einhüllte, das Band Seiner Liebe… Und Er sagte: „Niemand kann Dich aus meiner Hand reißen!“ – Niemand. Auch nicht Selbstanklagen! Auch nicht die Anklagen des Feindes! NICHTS kann mich von Ihm trennen.
„Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?“
(Römer 8, 35)
 
Und JESUS sagt:
„und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verlorengehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“
(Johannes 10, 28)
Sei ERMUTIGT!
Lass nicht zu, dass Du Dich selbst anklagst und verdammst…
Wenn Du JESUS gehörst, dann bist Du FREI! Bei Ihm gibt es Vergebung!

 

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Die Macht der Leidenschaft (von Bob Gass)

Die Macht der Leidenschaft

von Bob Gass

(Teil 1)

(Mein) Leben ist nutzlos, wenn ich es nicht für den Dienst gebrauche, der mir gegeben wurde. (s. Apg. 20,24)

Paulus fand Gottes Bestimmung für sein Leben und daraus entsprang seine unglaubliche Leidenschaft. Merke: (a) Leidenschaft gibt dir Energie! Eine leidenschaftliche Person mit begrenzten Fähigkeiten wird eine passive Person mit großartigen Fähigkeiten immer übertreffen, weil leidenschaftliche Menschen immer mit unbändigem Enthusiasmus handeln! (b) Leidenschaft überwindet Furcht. Was bringt Leute dazu, Risiken einzugehen, einen extra Kilometer zu laufen oder was auch immer auf sich zu nehmen, damit sie das Ziel erreichen? Leidenschaft. Solange die Leidenschaft vorhanden ist, ist es völlig gleich, wie oft sie versagen oder ob andere gegen sie sind. Sie hören nicht auf, bis sie Erfolg haben. (c) Leidenschaft treibt dich an, bis du findest, was du suchst. Salomo schreibt: „Wenn du sie (die Weisheit) suchst wie Silber und nach ihr forschest wie nach Schätzen, wirst du [… ] die Erkenntnis Gottes erlangen.“ (Spr. 2,4-5)

Es gibt eine Geschichte über Sokrates, in der ein stolzer junger Mann zu ihm gesagt haben soll: „Oh großer Sokrates, ich komme zu dir, um Erkenntnis zu erlangen.“ Sokrates führte ihn hinunter zum Meer ins taillentiefe Wasser hinein. „Sag mir nochmal, was du willst“, sagte er. „Erkenntnis.“ Sokrates drückte ihn unter Wasser und hielt ihn dort für dreißig Sekunden. „Nun, was willst du?“ Der junge Mann stotterte: „Weisheit, oh großer Sokrates.“ Und wieder drückte der Philosoph ihn unter Wasser. Nachdem er den jungen Mann wieder heraufgezogen hatte, fragte er ihn wieder: „Was willst du?“ „Weisheit, oh weiser und …“, konnte er gerade noch hervorstoßen, bevor Sokrates ihn wieder untertauchte, diesmal sogar noch für längere Zeit. „Was willst du?“, wiederholte Sokrates. Der junge Mann hustete und keuchte. „Luft!“, schrie er. „Ich will Luft!“ Sokrates antwortete: „Wenn du Erkenntnis so sehr willst wie Luft, wirst du Erkenntnis erhalten.“ Dann kehrte der alte Mann zurück zum Ufer.

Fazit: Sei leidenschaftlich!

(Teil 2)

Aus diesem Grunde erinnere ich dich daran, die Gabe Gottes anzufachen […] die in dir ist; (2. Tim. 1,6)

Die Schlüssel zu einem erfolgreichen Leben sind: zu wissen, wer du bist (deine Berufung) und was du tun sollst (deine Bestimmung). Ohne diese Schlüssel bist du wie ein Oktopus auf Rollschuhen: jede Menge Bewegung, aber keine wirkliche Richtung. Ein weiterer Schlüssel ist: den geistlichen und emotionalen Treibstoff zu haben, um dort hinzugelangen.

Es gibt zwei Sorten von Menschen:

(1) Menschen, die auf Sparflamme sind. Wenn du nicht magst, was du tust, wirst du wie Eddie, dessen Großmutter die Oper liebte. Als Eddie acht Jahre alt wurde, nahm sie ihn mit zur Aufführung einer Wagneroper – in fremder Sprache. Am nächsten Tag schrieb er ihr eine Nachricht: „Liebe Oma, danke für dein Geburtstagsgeschenk. Es war, was ich mir schon immer gewünscht habe, nur nicht so sehr. In Liebe, Eddie.“ Es ist schwierig, etwas zu erreichen, wenn du kein besonders großes Verlangen danach hast. Ein altes Sprichwort ist wahr: „Finde etwas, dass du so gerne tust, dass du es mit Freuden kostenlos tun würdest, und wenn du lernst, es gut zu machen, werden dich die Menschen eines Tages gern dafür bezahlen.“

(2) Menschen, die keine Flamme in sich haben. Manche Menschen sagen, sie fühlen sich ausgebrannt. Die Wahrheit ist jedoch, dass viele von ihnen erst gar nicht gebrannt haben. Norman Cousins sagt: „Tod ist nicht der größte Verlust im Leben. Der größte Verlust liegt in dem, was in uns stirbt, während wir leben.“ Wenn du nicht vorsichtig bist, könntest du enden, wie der Mann, auf dessen Grabstein stand: „Gestorben mit 30. Begraben mit 60.“ Lass nicht zu, dass dir das passiert. Wenn du deine von Gott gegebene Bestimmung findest, wird damit auch deine Leidenschaft kommen. Wirst du die Flamme anfachen müssen? Ja, sogar regelmäßig! Doch sie wird dich antreiben und an dein Ziel bringen.

(Teil 3)

„Ich muss in dem sein, was meines Vaters ist“ (s. Luk. 2,49)

Betrachte das Leben Christi. Als Junge von zwölf Jahren sagte er zu seinen Eltern: „Ich muss in dem sein, was meines Vaters ist.“ (Luk. 2,49) Später verkündete er seinen Jüngern: „Ich muss die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat“ (Joh. 9,4a). Man beachte das Wort „muss“. Jesus wusste, wozu er berufen war und er weigerte sich zuzulassen, dass ihn irgendetwas auf dem Weg zu dessen Erfüllung behindern würde. Wenn du die Prioritäten deines Lebens gemäß deiner von Gott gegebenen Leidenschaft ordnest, riskierst du, missverstanden oder kritisiert zu werden von jenen, die dich nicht verstehen oder von einer anderen Prioritäten-Rangfolge angetrieben werden. Doch frage dich selbst: „Würde ich lieber mit dem Schmerz des Risikos leben oder mit dem Schmerz des Bedauerns?“

Dr. John Maxwell schreibt: „In den frühen 70er Jahren erkannte ich, dass nur dann meine Begabungen maximiert und mein Potenzial realisiert werden würden, wenn ich meine Leidenschaft mit meinen Prioritäten in Einklang bringen würde. Ich verbrachte zu viel Zeit damit, Aufgaben zu erfüllen, für die ich weder Talent noch Leidenschaft besaß. Ich musste eine Änderung vornehmen – um das, wofür ich ein starkes Empfinden hatte, mit dem, was ich tat, in Übereinstimmung zu bringen. Es bewirkte einen großen Unterschied in meinem Leben. Es beseitigte nicht meine Mühen oder entfernte meine Hindernisse, doch es gab mir die Kraft, ihnen mit größerer Energie und stärkerem Enthusiasmus zu begegnen. Seit nunmehr 30 Jahren habe ich daran gearbeitet, diesen Einklang von Prioritäten und Leidenschaft beizubehalten. Dabei haben mir folgende Worte geholfen, in der Spur zu bleiben: Es gibt viele Dinge, die meine Aufmerksamkeit erregen werden, doch es sind nur wenige, die mein Herz erreichen. Diesen nachzugehen ist mein Bestreben.“

Wenn deine Prioritäten nicht an deiner Leidenschaft ausgerichtet sind, fange gleich damit an, Veränderungen vorzunehmen!

(Teil 4)

Sein Wort ist in meinem Herzen wie ein Feuer. (s. Jer. 20,9)

Wenn du je Feuerholz aufgeschichtet und angezündet hast, weißt du, dass das Feuer dazu neigt, zu verlöschen. Du musst es anfachen und schützen. Nicht jeder wird dir dabei helfen.

Zwei Arten von Menschen wirst du in deinem Leben begegnen: Feueranzünder und Feuerlöscher. Die erste Gruppe wird dich inspirieren, dich ermutigen und sich besonders bemühen, dir zu helfen. Die zweite Gruppe wird kaltes Wasser auf dich schütten. Wie erkennst du den Unterschied? Feuerlöscher benutzen Sätze wie: „Es ist einfach nicht drin … das ist nicht umsetzbar … wir haben das schon probiert und es hat nicht funktioniert … versuche nicht zu reparieren, was nicht kaputt ist … wer wird all die zusätzliche Arbeit machen? … wir haben nicht genug Erfahrung, Talent, Ausbildung etc. … wer glaubst du, wer du bist?“ Wenn du ein oder mehrere dieser Ausreden von Menschen aus deinem Umfeld zu hören bekommen hast, bete für sie, liebe sie, doch lass dich nicht von ihnen beeinflussen. Feuerlöscher konzentrieren sich eher auf das, was falsch ist, anstatt auf das, was richtig ist. Sie finden jede Wolke, die mit einem jeden Silberstreif einhergeht. Sie zweifeln. Sie sträuben sich gegen Veränderung. Sie halten dich davon ab, dich nach oben auszustrecken, indem sie versuchen, das Feuer deiner Leidenschaft zu löschen. Manchmal tun sie es absichtlich, manchmal unwissentlich. Gehe mit diesen Leuten vorsichtig um! Stattdessen verbringe mehr Zeit mit Feuerentzündern, die dich nicht betrachten, wie du bist, sondern wie du sein könntest, mit Leuten, die deinen Glauben befeuern und deine Leidenschaft entzünden.

Schätzungen gehen davon aus, dass es ungefähr 200 Millionen Christen in der heutigen Gemeinde Chinas gibt. Einer der Feuerentzünder, der half, dies in Gang zu setzen, war Hudson Taylor. Er ist auch der Mann, der sagte: „Während der letzten vierzig Jahre ist die Sonne in China nicht einmal aufgegangen, ohne mich auf meinen Knien im Gebet vorzufinden.“ Das ist Leidenschaft!

Dieses Dokument ist urheberrechtlich geschützt.
Originaltitel: “The Power Of Passion Pt. 1-4” aus der Serie: “The Word for Today”®
©2008 Bob Gass Ministries, PO Box 769030, Roswell, Georgia 30076, USA, www.wordforyou.com, All Rights Reserved.
Quelle: Rhema Broadcasting Group – www.rhema.co.nz, in association with The Vine – www.thevine.co.nz
Die Rechte an dieser Übersetzung liegen bei der Übersetzerin:
©2008 Gabriele Kohlmann, www.soulfood4u.de

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Vorstehender Artikel darf in seiner Gesamtheit zu nicht-kommerziellen Zwecken per Email oder in schriftlicher Form weitergegeben werden. Voraussetzung hierfür ist, dass keine Inhalte verändert werden und Copyright-Hinweise und Quellen-Angaben, einschließlich dieser Fußnote, vollständig erhalten bleiben. Eine Veröffentlichung in anderer Form bedarf der Zustimmung von Rhema Broadcasting Group: theword@rhema.co.nz

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Willkommen, Friedenskönig! (von John Paul Jackson)

Willkommen, Friedenskönig!

von John Paul Jackson

Vertraue Gott in allen Dingen

„Darum vertrauen auf dich, die deinen Namen kennen; denn du hast nicht verlassen, die dich, HERR, suchten!“ Psalm 9:10

Vertrauen ist ein Akt der Verehrung – ein zuweilen unglaublich schwieriger, denn um Gott völlig zu vertrauen, musst du eine Tugend annehmen, die niemanden sonderlich erfreut: Geduld inmitten von Trübsal. Wieder und wieder sagt uns die Bibel eindringlich, dass wir Gott in allen Dingen vertrauen sollen – besonders dann, wenn das Leben eher einer „Dörrpflaume“ als einem „saftigen Pfirsich“ gleicht. Die Schlussfolgerung ist: Wenn wir Ihm vertrauen, werden sich unsere Angelegenheiten fügen. Es wird eine gewisse Ordnung hineinkommen (wäre es nicht schön, so etwas wieder zu haben?), und wir werden den Frieden Gottes erfahren.

In anderen Worten: Das Leben wird gut sein. Natürlich heißt das nicht, dass alles, womit wir kämpfen, sich plötzlich von allein erledigt und wir keine Anspannung mehr erleben. Ganz im Gegenteil. Jeder von uns hat das Leben schon als ungewöhnlich hart, schmutzig, schweißtreibend und schwierig erlebt. Jeder von uns hat schon massiv geblutet und ist verwundet worden und wird immer noch verwundet.

Überlasse Gott die Kontrolle

Wie auch immer, wenn unsere Prioritäten richtig gesetzt sind, sehen wir mit den „Augen Gottes“. Sehen wir alles? Nein, ganz gewiss nicht. Doch wenn unsere Prioritäten stimmen – das heißt, wenn Gott in unserem Leben Gott ist und wir das wissen und es Ihn auch sein lassen, sehen wir, was Er sieht, zumindest in gewissen Grenzen. Wir wissen dann plötzlich, dass Er vollkommen, absolut und unwiderruflich die Herrschaft über alles hat – und weil das so ist, haben wir nichts zu befürchten.

In einer der ersten Gemeinden, in denen ich Pastor war, lernte ich eine wichtige Lektion darüber, Gott die Kontrolle meiner Probleme zu überlassen. Ich hatte einige der Ältesten verärgert und eines Abends dachte ich, dass sie möglicherweise sogar recht haben könnten mit dem, was sie sagten. Doch in jener Nacht kam der Herr im Traum zu mir und sprach mit mir.

„Weiß ich alles über die Zukunft?“

„Ja, Herr, das tust du“, antwortete ich.

„Wusste ich, dass du tun würdest, was du getan hast?“

„Ja, Herr, du wusstest es.“

„Ich habe das also gewusst und dich trotzdem dazu berufen, Pastor dieser Gemeinde zu sein?“

“Nun, ja … bist du sicher, dass du das von mir wolltest?” Doch ich wusste, dass es so war. Ich wusste, dass ich es wusste. „Ja“, sagte ich endlich, „du wolltest es so.“

Was er als Nächstes sagte, werde ich niemals vergessen: „Wenn ich also wusste, was du tun würdest und dich dennoch erwählt habe, dann haben sie sich nicht an dir gestoßen, sondern sie haben sich an mir gestoßen, und ich werde mich darum kümmern.“

So ließ ich los und Gott kümmerte sich darum.

Er hat dich erwählt

Was bedeutet das nun alles? Es bedeutet, dass in dem, was du gerade jetzt durchmachst, der Eine, und der Eine ganz allein, vor dir hergeht und dich führt. Kennt Er deine Zukunft? Ja. Wusste Er, dass du tun würdest, was du getan hast, um dich in den Schlamassel zu bringen, in dem du jetzt steckst? Ja. Und obwohl er ausreichend Möglichkeiten gehabt hätte, dich aufzugeben und als Versager abzuschreiben … hat Er dich dennoch erwählt, zu sein, wo du bist und zu tun, wozu Er dich berufen hat?

Ja.

Du hast nichts zu befürchten. Gott ist absolut in der Lage, deinen Kopf über Wasser zu halten, selbst dann, wenn die Klemme in der du steckst, ganz und gar auf deinen Fehler zurückzuführen ist. Er kann deine Versorgung sicherstellen, deinen Namen auf Seiner Liste behalten und deine Hand in Seiner ruhen lassen. Lass dich vom Feind niemals vom Gegenteil überzeugen.

Deine Bestimmung, dein Leben, ist weitaus mehr wert, als du dir vorstellen kannst.

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Originaltitel: Welcome, King of Peace
©2007 John Paul Jackson, Stream Ministries International, All Rights Reserved.
Website: www.streamministries.com
Die Rechte an dieser Übersetzung liegen bei der Übersetzerin:
©2007 Gabriele Kohlmann, www.soulfood4u.de

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Das Geheimnis geistlicher Kraft (Chip Brogden)

Das Geheimnis geistlicher Kraft

von Chip Brogden

„Gott widersteht den Stolzen; aber den Demütigen gibt er Gnade. So unterwerfet euch nun Gott! Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch“ (Jakobus 4, 6b-7)

Es gibt ein Prinzip, das in unserem Leben und Wandel mit dem Herrn wirkt, und das ist das Prinzip der Stärke aus der Schwachheit heraus. „Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Land ererben!“ (Matthäus 5:5) Wenn wir den Segen vom Herrn wollen, müssen wir lernen, was es bedeutet, sanftmütig zu sein, denn die Stolzen werden nichts von Ihm erben.

Die Welt erklärt uns, um mächtig zu werden, müssen wir uns aufbauen, nach Stärke streben und andere dominieren. Überall gibt es Christen, die sich sehr dafür interessieren, wie sie wachsen können, stärker werden, Autorität erlangen, höher steigen, mehr bekommen. Sie suchen nach Methoden, Formeln und Techniken um sich zu verbessern. Die Ergebnisse sind jedoch enttäuschend. Viele Fehler wurden gemacht und viele Leute wurden verletzt und enttäuscht.

Der Herr hält für uns jedoch eine andere Vorgehensweise bereit. Er lädt uns dazu ein, Schwachheit zu akzeptieren, um so gestärkt zu werden. Wir werden nicht stark, indem wir Stärke annehmen, sondern indem wir Schwachheit annehmen! Dies ist das Geheimnis jeglicher geistlicher Kraft. Als Paulus dieses Geheimnis erkannt hatte, war er in der Lage zu sagen: „… denn, wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.“ (2. Korinther 12:10b). Für den natürlichen Menschen ergibt dies keinen Sinn. Ich kann mich nicht erinnern, jemals gehört zu haben, dass jemand eine Predigt über geistliche Kriegsführung mit diesem Vers eröffnet hat. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass diese Lehren keine bleibende Frucht hervorzubringen scheinen.

Obige Passage aus dem Jakobusbrief gibt uns noch weitere Einsicht, warum die Starken schwach und die Schwachen stark sind. Unsere Betrachtung dieser Verse könnte in vier einzelne Abschnitte aufgeteilt werden. Lasst uns jeden dieser Abschnitte für sich beleuchten.

Gott widersteht den Stolzen

Christen sind voller Pläne und Bestrebungen, angefüllt mit Gedanken und Worten und noch vielen anderen Dingen. Es ist unmöglich festzustellen, wie stark unser Fleisch an den Dingen beteiligt ist, die wir im Namen Jesu unternehmen. Wir wissen, nicht alles kann reines geistliches Werk sein, denn oftmals ist darin nur wenig Frucht zu finden. Wir mühen und quälen uns, und obwohl wir arbeiten und schuften, scheint es als machten wir nur wenig oder gar keinen Fortschritt. Es scheint als würde etwas immer unseren Weg blockieren und uns behindern.

Die automatische Annahme ist, dass alles, was uns widersteht oder behindert, satanischen Ursprungs ist. Deshalb, wenn wir Schwierigkeiten in unserem geistlichen Leben begegnen, ist unsere erste Reaktion dem Teufel zu widerstehen oder andere Gläubige zu bitten für uns zu beten, damit Hindernisse aus unserem Weg geräumt werden. Selbstverständlich wird der Teufel versuchen uns in allem zu behindern, was Gott verherrlicht und die Finsternis bedroht. Und doch lernen wir von Jakobus 4:6, dass es da noch etwas anderes geben kann, das uns widersteht. Da gibt es noch einen Anderen, der sorgfältig auf das sieht, was wir tun und uns zuweilen daran hindert, Fortschritte zu machen.

Für manche Christen kommt es als schockierende Überraschung eines Tages zu entdecken, dass Gott, nicht der Teufel, ihnen widersteht. Der Herr selbst widersteht uns, schließt Türen, lässt Dinge fruchtlos bleiben und verdirbt uns unsere Pläne. Wie das? Weil „Gott den Stolzen widersteht“. Dieser Widerstand von Gott ist unüberwindbar. Es ist eine furchtbare Sache, gegen den Herrn zu kämpfen. Wir verbringen einen Großteil unseres Lebens damit, gegen Gott anzukämpfen, anstatt mit Gott zu kooperieren, und am Ende haben wir daraus nichts vorzuweisen. So viel Zeit und Mühe werden verschwendet, weil wir auf unsere eigene dickköpfige Weise weitermachen. Wir schreiben alle Schwierigkeiten dem Teufel zu oder anderen Menschen, unseren Umständen, unserem Umfeld, und versäumen dabei zu erkennen, dass der Herr selbst uns widersteht.

Gott widersteht den Stolzen. Das ist ein aktiver Widerstand, der unseren Weg wie ein riesiger Felsblock oder eine tiefe Erdspalte versperren wird. Alle, die auf stolzen Wegen gehen, sind in der gleichen Liga wie der Teufel selbst und werden das gleiche Gericht empfangen (vgl. 1. Timotheus 3:6). Brüder und Schwestern, dies ist eine ernste Angelegenheit. Wenn wir in irgendeiner Weise dem Stolz Raum geben, werden wir auf der falschen Seite vom Herrn stehen, doch wenn wir vor Gott und Menschen demütig sind, können wir nicht besiegt werden, denn …

Gott schenkt dem Demütigen Gnade

Die einzige Voraussetzung für Gnade ist Demut. Doch was ist Gnade? Gnade ist mehr als nur ein theologischer Begriff, der beschreiben soll, wie wir errettet werden. Gnade ist die Kraft Gottes, die in meinem Leben bewirkt, was nicht aus meiner eigenen Kraft getan werden kann. Gnade ist antreibend und pro-aktiv. Wenn ich das Ende meiner selbst erreicht habe, übernimmt die Gnade, Gott selbst, und tut, wozu ich selbst unfähig bin. Was ich zu allererst nicht selbst tun kann, ist mich selbst zu erretten, und so vertraue ich auf die Gnade Gottes, Jesus Christus, die mich errettet. Doch Gottes Gnade wird mich nicht nur durch die Pforte bringen; sie führt mich auch den Weg entlang. Die Gnade Gottes dreht mich nicht nur in die richtige Richtung, sondern geht jeden einzelnen Schritt meines Weges mit mir. Denn die Gnade ist eine Person!

Es sollte eigentlich klar ersichtlich sein, dass Gott uns keine Gnade geben wird, solange wir noch stolz sind. Warum? Weil er keinem Fleisch die Erlaubnis geben wird, sich in Seiner Gegenwart zu verherrlichen. Er möchte, dass unser Innerstes durch und durch von uns selbst entleert wird. Wenn wir aufhören zu tun, was wir ohnehin nicht tun können, beginnt Er zu tun, wozu wir nicht in der Lage sind. Das Problem ist nur, dass wir immer noch meinen, so viele Dinge selbst tun zu können. Je eher, desto besser müssen wir lernen: „Getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15:5b). Nichts! Aber es ist die menschliche Natur, es dennoch selbst zu versuchen. Diese menschliche Natur ist das Fleisch. Es hindert uns daran, in die Gnade einzutreten. Gott kann niemanden retten, der immer noch versucht, sich selbst zu retten.

Gleichermaßen kann Gott nicht tun, was wir noch selbst zu tun versuchen. Er wird warten – Wochen, Monate oder gar Jahre – bis wir uns selbst erschöpft haben. Wenn unsere eigene Stärke vollkommen verbraucht ist und wir endlich zu Ihm gehen in unserer Schwachheit, wird Er unsere Stärke werden und wir werden entdecken, dass die Gnade da ist, um das Unmögliche zu tun. Dann wissen wir, dass nicht wir es waren, sondern der Herr. Alle Ehre fließt Ihm zu und wir behalten nichts davon für uns selbst.

Betrachten wir, wie oft die Jünger den Versuch unternahmen, Jesus zu korrigieren. Wie oft sie mit dem Herrn argumentierten. Wie viele Male standen ihre Gedanken im Gegensatz zu denen des Herrn. Wie oft nötigten sie ihn, zu handeln. Und der Herr korrigierte sie recht geduldig. In jedem Fall können wir erkennen, dass Er der Herr ist und sie die Jünger. Diese Rollen dürfen niemals verwechselt werden. Er ist der Meister und wir seine Diener. Wir geben ihm keine Anweisungen, die gibt Er uns. Wir unterweisen ihn nicht, Er unterweist uns. Wir führen ihn nicht, Er führt uns. Er wurde nicht für uns erschaffen, sondern wir wurden für Ihn erschaffen. Er dient uns nicht nach unserem Wohlgefallen, sondern wir dienen Ihm nach Seinem Wohlgefallen. Also müssen wir Ihm angepasst sein, nicht anders herum. Der Herr wird sich niemals bei uns entschuldigen und sagen: „Es tut mir leid. Ich war im Unrecht. Wir machen es auf deine Weise.“ Wie lächerlich! Wie absurd! Doch oft leben wir als erwarteten wir von Ihm, genau das zu tun. Wir haben uns nicht gedemütigt.

Alle, die stark sein wollen im Herrn, müssen erkennen, dass Seine Kraft durch unsere Schwachheit freigesetzt wird (vgl. 2. Korinther 12:9). Mache dir bewusst, dass du schwach bist – ob du es zugibst oder nicht, doch die Kraft der Demut liegt in der Erkenntnis und Übereinstimmung mit Gott, dass wir wirklich nichts aus uns selbst vollbringen können. Gottes Kraft ist nicht für solche mit natürlichem Charisma, Talent, Leiterschaftsqualitäten, Bildung, Training oder „Verbindungen“. Gott hält nicht nach Freiwilligen Ausschau, die ihm dienen, wie es ihr eigener Zeitplan zulässt, sondern beansprucht Jünger, die bereit sind, ihr eigenes Leben niederzulegen. Das Fleisch zählt nichts in geistlichen Angelegenheiten. Gottes Kraft wird uns nicht offenbart, wenn wir stolz sind, sondern wenn wir demütig sind. Jegliche Demonstration der „Kraft“, die sich durch einen stolzen Mann oder eine stolze Frau manifestiert, ist schlichtweg nicht von Gott und verdient kein Vertrauen. Geistliche Gaben mögen nachgeahmt werden können, doch geistliche Frucht kann nicht gefälscht werden. Wir werden die Falschen und die Wahrhaftigen aufgrund ihrer Frucht, nicht ihrer Gaben, erkennen (Matthäus 7,20). Sanftmut ist eine wichtige Eigenschaft geistlicher Frucht (Galater 5,22). Gaben mögen die Frucht begleiten, aber Gaben dürfen niemals Ersatz für Frucht sein.

Das Geheimnis ist somit …

Sich Gott zu unterstellen

Brauchen wir heute die Kraft Gottes? Trachten wir heute nach dem Leben des Herrn? Sehnen wir uns danach, dass er die Herrschaft über unser Leben hat? Sehnen wir uns heute nach Ihm? Dann ist jetzt die Zeit gekommen, uns bedingungslos und von ganzem Herzen Ihm zu unterstellen. Wir sollten diesen Prozess nicht Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre hinauszögern. „Will jemand mir nachkommen, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.“ (Lukas 9,23) Tu es heute, tu es jetzt. Wenn wir sowieso täglich unser Kreuz aufnehmen müssen, lasst uns unsere Häupter beugen und unseren Geist aufgeben, anstatt um unser Leben zu kämpfen, was unsere Agonie nur verlängert. Das Geheimnis des Überwindens ist das tägliche Sterben.

Wenn Gott dem Demütigen Gnade schenkt, dann sollten wir ein ausgeliefertes Leben leben, um so den Strom der Gnade anzuzapfen. Stirb dem Selbst, stirb der Bemühung, stirb den Anstrengungen, stirb dem Pläneschmieden. Hör auf zu ringen, zu kämpfen, dich zu winden, lass alles Argumentieren, alle Vernünfteleien, alles Verhandeln – hör mit all dem auf und liefere dich aus, beuge dich, gib auf und leg dich vor Ihm nieder! Demut ist keine äußerliche Show, sondern eine Herzenshaltung, die tatsächlich sagt: „Ich werde dem Wirken Gottes nicht widerstehen. Ich werde mit dem Herrn nicht streiten. Ich werde nicht auf meine eigenen Wege bestehen. Ich erkenne und bekenne, dass ich getrennt von Ihm nichts tun kann. Ich bin fertig. Herr, ich schaue auf dich, dass du in mir und durch mich tust, was ich nicht tun kann.“ Freunde, falls wir es wirklich so meinen, wenn wir es sagen, werden wir ganz selbstverständlich mehr Zeit im Gebet, mehr Zeit im Wort, mehr Zeit vor Gott verbringen, weil wir erkennen werden, dass wir nichts wissen und nichts tun können, ohne von Ihm zu hören. Wenn Christus die Herrschaft in allen Dingen haben soll, muss es genau HIER anfangen. Demut bietet dem, wie der Herr mit uns umgeht, keinen Widerstand.

Wenn wir dem Herrn unterstellt sind, finden wir Gnade. Wir finden Frieden. Wir finden Ruhe. Alle Dinge sind in Seiner Hand, und Er macht alle Dinge gut. Wir müssen uns nicht davor fürchten, was irgendein Teufel oder irgendein Mensch uns antun könnte. Dem Herrn unterstellt zu sein bedeutet, unter Seiner Obhut zu sein, unter Seiner Leitung, unter Seiner Kraft, unter Seinem Schutz. Wenn sollte ich fürchten? Was können Menschen mir antun? Was kann mir der Teufel antun? Wenn ich mich unter die mächtige Hand Gottes gedemütigt habe, wird er mich zur rechten Zeit erheben; Er wird mich rechtfertigen; Er wird mich verteidigen; Er wird für mich kämpfen. Wenn wir Gott vollständig unterworfen sind, wenn unsere Auslieferung an den Herrn vollständig ist, dann ist der Sieg gesichert. Wir werden …

Dem Teufel widerstehen, so wird er fliehen

So oft versuchen wir zu widerstehen und doch werden wir besiegt. Warum? Einfach deshalb, weil wir versuchen dem Teufel zu widerstehen, bevor wir uns zuerst Gott unterstellt haben. Es gibt eine ordnungsgemäße Reihenfolge, die ohne Ausnahme beachtet werden muss. Erstens müssen wir das Prinzip Gottes verstehen, nach dem er den Stolzen widersteht, den Demütigen aber Gnade schenkt. Dies ist die Grundlage all unseres Tuns. Zweitens, das Wort „so“ bedeutet, dass jene, die dieses Prinzip lernen, auch dementsprechend handeln werden. Wenn sie diese Wahrheit verstehen, „so“ werden sie sich Gott unterwerfen. Drittens, als Ergebnis ihrer Unterwerfung vor Gott, werden sie erfahren, dass der Teufel flieht, wann und wo immer sie ihm Widerstand leisten. Das Wort „Fliehen“ bedeutet „in Schrecken davon rennen“. Wie wunderbar! Wie fein ist es, den Teufel in Schrecken vor uns davon rennen zu sehen, anstatt anders herum! Das sollte eine alltägliche Erfahrung für alle Christen sein. Das ist das normale Christenleben, ein Leben, das überwindet.

Das gesamte Sinnen Satans ist, uns von den himmlischen Regionen in Christus (Epheser 2,6) herunterzuziehen und uns in irgendeine irdische, fleischliche Sache zu verwickeln, die uns die Kraft entzieht und unsere geistliche Autorität vermindert. In Bewusstsein dessen weist uns der Herr an, täglich „erlöse uns von dem Bösen“ (Matthäus 6,13ff) zu beten. Was soviel heißt wie „Erlöse uns von dem Irdischen, dem Fleischlichen, dem Weltlichen, dem Selbstsüchtigen, dem Natürlichen, dem Menschlichen, in dem Satan Einfluss hat, um Böses gegen uns zu wirken. Erlöse uns von allem, was uns behindert und ablenkt, und bringe uns in das Königreich Deines geliebten Sohnes, damit wir im Geist und in der Wahrheit an himmlischen Örtern wandeln und Deine Herrschaft über alle Dinge, die darunter liegen, demonstrieren“. Brüder und Schwestern, auf diese Weise zu beten bedeutet dem Teufel zu widerstehen. Er kann vor uns nicht bestehen, wenn wir hohen Grund einnehmen und das Zeugnis des Herrn beibehalten.

Wenn wir ungeduldig werden und ins Fleisch verfallen, werden wir schwächer. Im Fleisch zu reagieren vermindert geistliche Autorität, und das muss um jeden Preis vermieden werden. Dem Fleisch seinen Willen zu lassen, und wenn auch nur für einen Moment, garantiert Niederlage gegen einen geistlichen Widersacher (Philipper 3,3). Jegliches Vertrauen auf das Fleisch zu verlieren bedeutet, den höheren Grund des Geistes einzunehmen. Dem Fleisch mit Fleisch zu begegnen bedeutet, dass der Sieg an den Stärkeren geht – und es gibt gemäß dem Fleisch immer einen der stärker ist als du. Stattdessen, wenn Menschen im Fleisch gegen dich kommen, lass sie gegen dich kommen. Wenn es ihr Wunsch ist, im Fleisch mit dir zu streiten und dich herauszufordern, reagiere nicht in gleicher Weise. Wenn sie dich grundlos angreifen, lass sie angreifen, denn das Fleischliche, das Natürliche, kann das Geistliche nicht besiegen. Der dem Herrn unterworfen ist hat Autorität über die, die Ihm nicht unterworfen sind. Fleisch wird vom Geist überstimmt. Hass wird von Liebe außer Kraft gesetzt. Dunkelheit wird von Licht vertrieben. Tod wird vom Leben entmachtet. „Der aus dem Himmel kommt, ist über allen.“ (Johannes 3,31ff)

Wir bieten Menschen, die uns schaden wollen, keine Gegenwehr, keine Verteidigung, kein Argument, keine Rechtfertigung. Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut (Epheser 6,12a). Wir widerstehen Satan, nicht der Person. Wir stehen gegen den Teufel und unternehmen nichts gegen das Instrument, das der Teufel benutzt. Wir unterstellen uns Gott, wir bieten Menschen keinen Widerstand, doch wir stehen fest gegen den geistlichen Widersacher. Äußerlich, vor anderen, erscheinen wir schwach. Doch innerlich, vor Gott, sind wir stark. „Denn ob wir schon im Fleische wandeln, so streiten wir doch nicht nach Art des Fleisches; denn die Waffen unsrer Ritterschaft sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen, sodass wir Vernunftschlüsse zerstören“ (2. Korinther 10,3-4). Wenn wir gemäß dem Fleisch kämpfen, werden wir unserer geistlichen Kraft entleert. Kämpfen wir gemäß des Geistes, werden wir unserer fleischlichen Stärke entleert. Was möchtest du haben – geistliche Autorität oder fleischliche Macht? Du kannst beides bekommen, doch beides gleichzeitig haben kannst du nicht.

Wir sehen uns mit risikoreichen, gefahrvollen Zeiten konfrontiert. Das Geheimnis der geistlichen Kraft, die uns durch diese Zeiten bringt, ist Demut. Der Arm des Fleisches wird versagen. Brüder und Schwestern, da wir Schwäche nicht vermeiden können, sollten wir sie auf bestmögliche Weise nutzen. Lasst uns den Umgang des Heiligen Geistes mit uns annehmen und Ihm keinen Widerstand leisten. „Demütiget euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen.“ (Jakobus 4,10). Amen.

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Originaltitel: The Secret of Spiritual Power
©2007 Chip Brogden, All Rights Reserved.
Website: www.theschoolofchrist.org
Die Rechte an dieser Übersetzung liegen bei der Übersetzerin:
©2007 Gabriele Kohlmann, www.soulfood4u.de

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Die Feuerbraut

Die Feuerbraut

(von Michal Ann Goll)

Was macht Feuer? Es verzehrt! Was verzehrt es? Es verzehrt Unrat, Abfall, Spreu und all die Dinge, die keinen Bestand haben. Nichts „Fleischliches“ bleibt zurück, nur Gott, unser verzehrendes Feuer bleibt. Alles, was zu sehen ist, ist ER! Die Braut ist verschmolzen mit IHM

Ist es angenehm, im Feuer zu sein? Tut es weh? Geht ein Mensch freiwillig in die Flammen?

Das Feuer beginnt mit Liebe und bewirkt in uns einen Ruf, höher zu kommen, näher zu IHM und zu Seinen Wegen. So ähnlich, wie die Insekten in der Nacht vom Licht angezogen werden. Sie werden angezogen von einer „Macht“ , die sie weder verstehen noch einordnen können und diese Macht bringt ihnen den Tod.

Was ist „die Feuerbraut“?

Die Feuerbraut ist eine Braut, die für Gott brennt, in Aufruhr wegen ihrer eigenen Unzulänglichkeiten, ihrer Sünden, ihrer Fehler. Vielleicht hat sie in der Vergangenheit mit Feuer gespielt, mit fremdem Feuer, dem Feuer des Götzendiensts. Ganz sicher hat sie mit verschiedenen Feuern zu kämpfen gehabt, dem Feuer der Seele und dem Feuer des Fleischs. Was sollte Gott mit ihr anfangen, wie könnte er jemals sein Siegel auf ihr Herz setzen?
Fehler, Enttäuschungen, Ärger und Neid versuchen, den Fluß der Liebe zwischen ihr und IHM zu unterbrechen.

Wenn die Braut nur versteht: Er weiß und sieht alles. Alles was Er möchte, ist ihre Liebe. Seine Liebe ist stark genug, all ihre schwachen Punke, ihre Nöte, ihre Patzer zuzudecken. Er hat längst alles bezahlt. Sie sieht, sie beginnt seine Wege, seine Liebe zu verstehen und während das Feuer in ihr auflodert, eilt sie auf Ihn zu und ruft: „Hilf mir, Gott“! Der Luftzug, den sie verursacht, als sie zu Ihm läuft, facht das Feuer weiter an und es lodert heller und heller. Je schneller sie läuft, desto stärker lodert das Feuer und es verbrennt in kürzester Zeit den Unrat und die Spreu. Und lässt sie lebendig verbrennen.

Herz in Flammen

Und dann geschieht die Verwandlung. Sie ruft: „Mehr Feuer! Mehr Feuer!“ Sie sieht IHN wie noch nie zuvor. Die Verlockungen (Verführungen) der Vergangenheit liegen weit hinter ihr. Die intensive Hitze des Feuers hat ihr Herz verändert. Es wird verwandelt in kostbares Gold, rein, heilig. Es ist eins mit IHM. Es gehört IHM. Ihr Leben ist komplett mit dem Seinem verschmolzen, ihr Herz gehört nicht mehr ihr, sondern IHM. Ihr Wille ist Sein Wille.
Sie gehört IHM, total, vollständig, für immer!

Er befreit von Selbstbezogenheit

In uns erwacht heute ein Hunger. Wir möchten zu IHM laufen. Wir möchten Sein Feuer erleben, aber wir fürchten uns, in Seine flammenden Arme zu laufen. Wir haben Angst vor den Schmerzen und dem, was dort mit uns geschieht.

Es gibt nämlich Dinge in unserem Herzen, an denen wir hängen. Wird Er sie von mir fordern? Und werde ich das aushalten? Während wir uns das fragen, wird uns bewusst, dass wir verborgene „Schätze“ haben, die nicht da sein sollten. Wir kämpfen mit Verdammnisgedanken, weil wir wissen, dass wir diese „Schätze“ nicht besitzen sollten.

Wir wissen: Ihn sollten wir lieben, Ihn allein – und wenn es nicht so ist, halten wir uns für ungeeignet, disqualifiziert. Und während uns Hoffnungslosigkeit hinabzuziehen droht, geschieht etwas. Mitten in all unseren Kämpfen und inmitten der Entmutigung steht ein Mann vor uns. Er ist pures Licht, pure Reinheit und Klarheit. Er schaut uns an und erobert uns mit seinem Herzen, das so sanft und so liebevoll ist. Unsere Augen sehen weg von unseren Fehlern und alles was wir sehen, sind Seine Augen, durch die Er uns Sein Herz zeigt. Ah, Er befreit uns von uns selber.

Wir beginnen, auf Ihn zuzugehen. Gehen ist zu langsam… Er ist so wunderbar. Wir fangen an zu rennen, das Match ist kurz und wir lodern in Leidenschaft für IHN. Wir werden die Feuerbraut

Gottes Segen
Michal Ann Goll
Ministry to tue Nations
www.MichalAnnGoll.com

„Wie im Wasser das Gesicht dem Gesicht entspricht, so das Herz des Menschen dem Menschen.“ Sprüche 27:19

Gebet –

„Lieber Papa! Wie wir Dich brauchen! Wir müssen Jesus sehen wie nie zuvor. Wir bitten Dich, unsere Herzen zu erobern und unsere Augen. Entfalte in uns die Tiefen Deiner Liebe. Nimm uns mit zu dem Ort der Veränderung (Verwandlung), wo wir uns  sehen wie wir wirklich sind, aber auch, wir unser Herz vor Leidenschaft für Dich brennt. Verbrenne  die schmutzigen Kleider der Verdammnis, der Sünde, der Angst und der Ablehnung und kleide uns mit Deinem Licht. Wir brauchen Dich dringend, sind verzweifelt und laufen zu Dir. Zünde dieses Feuer an, das keiner anderen Flamme unterliegt. In Jesu Namen -Amen“.

Anmerkung

Hier werden „Nägel mit Köpfen gemacht“. Ich ermutige Euch, dieses Wort noch einmal zu lesen. Aber ich möchte, dass Du inne hältst, wenn Du zu der Stelle kommst wo steht: „Wird ER sie (verborgene Schätze) von mir fordern? Und: „Werde ich das aushalten?“ Einige werden sofort wissen, das hier eine Entscheidung zu treffen ist, diese Tatsache arbeitet schon lange in Dir.

Kompromisse haben versucht, Eintritt zu bekommen – vielleicht haben sie ihn bereits erlangt. Hier brauchen wir Gottes Hilfe. Wir müssen umkehren und Ihn bitten, uns mehr von Seiner Liebe zu offenbaren. Je mehr wir von Ihm trinken, desto geringer wird der Appetit auf sogenannte „Deals“ und wir werden anfangen, alles zu hassen, was sich zwischen IHM und uns stellen will – denn wir wollen IHN – voll und ganz.

Gib Verdammnis keinen Raum. Lass Dich von Ihm erobern! Er wartet begehrlich darauf, zum Zuge zu kommen. Und es ist so einfach. Beginne einfach, IHM entgegen zu gehen. Wenn Du erst einmal läufst, wirst Du es nicht schaffen, Dich länger zurück zu halten. Er ist so wunderbar. Du wirst anfangen zu rennen und die Flamme der Leidenschaft wird in Dir auflodern.

(Wenn Dir diese Botschaft geholfen hat, dann denk daran, sie ein paar mal zu kopieren und gib sie weiter.)

Michal Ann Goll
Übersetzung: Beate Nordstrand für www.seinetoechter.de

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