Der prophetische Dienst ist wie eine Teekanne… (Ermutigung!)

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Das folgende Beispiel mit der Teekanne für den prophetischen Dienst hatte mir selbst einen „Durchbruch“ im Dienen gegeben.

Gott hatte mich dadurch ermutigt, dass es um Seine Kraft geht – und nicht um unsere Kraft oder Leistung. Es geht allein um Seine Kraft, die in uns und durch uns wirkt.

Ich hatte den Eindruck, daraus ein Video und einen Artikel zu machen. Zur Ermutigung für prophetisch Dienende und für Christen, die sich danach ausstrecken wollen, Gottes Stimme für sich persönlich und noch klarer zu hören.

Zum Video:
(Gibt es auch als mp3-Datei zum Downloaden und Anhören – siehe oben)

Als Text:
(etwas anders strukturiert als in der Audioaufnahme)

Der prophetische Dienst ist wie diese Teekanne…

Die Teekanne steht für den prophetisch Dienst und die Tassen stehen für die Menschen, denen gedient wird.

(Mit prophetischem Dienst meine ich einen Christen, der mit der Gabe der Prophetie dient – anderer Ausdruck: „prophetisch Dienender“. – mehr dazu auch hier)
Der prophetisch Dienende hält sich Gott einfach hin und empfängt von Ihm. Und wie diese Teekanne ist der prophetisch Dienende nur das „Gefäß“.

Die Kanne hat einen Deckel, der erst abgenommen werden muss, bevor der Tee hineingefüllt wird.

Im Geistigen müssen bei uns auch „Deckel“ abgenommen werden, damit Gott uns füllen kann. Solch ein Deckel kann zum Beispiel Angst sein, die uns am Empfangen hindert und blockiert. Angst, unwürdig zu sein oder ähnliches. Aber auch Stolz kann solch ein geistiger Deckel sein.
Wenn Du Schwierigkeiten beim Empfangen von prophetischen Botschaften hast, dann bitte den Heiligen Geist Dir aufzuzeigen, ob bei Dir evtl. ein „Deckel“ sein könnte.
(Dieser Artikel kann Dir dazu eine Hilfe sein: „Warum kann ich Gott nicht hören?„)

Wenn Du merkst, dass Dich so etwas am Empfangen hindern will, dann gib JESUS voller Vertrauen diesen Deckel hin. Und dann sagst Du Ihm: „HERR, hier bin ich. Ich bin Dein Gefäß. Fülle mich!“  Und Du hältst Dich Ihm als Gefäß einfach hin und gibst das weiter, was Du empfängst.

Noch etwas ist an der Teekanne ein interessanter Vergleich mit dem prophetichen Dienst:

Oben ist eine große Öffnung, um von Gott zu empfangen und vorne ist eine kleine Öffnung, wo der Segensstrom zu den Menschen hinfließt.

Der Segensstrom sind die prophetischen Botschaften, aber auch Heilung, Befreiung, Erfüllung mit dem Heiligen Geist etc. – all das, was Gott an dem Menschen tun möchte, dem prophetisch gedient wird.

Wie ich schon sagte, ist der prophetisch Dienende das Gefäß für den Segensstrom Gottes. Der Segensstrom fließt einfach durch ihn hindurch und aus ihm heraus. Er kann also nicht mit der Gabe oder dem Dienst prahlen und sagen: „Gott benutzt mich, weil ich so ein tolles Gefäß bin.“ – Nein! Gott gebraucht diesen Menschen! Gott hat ihm aus Gnade diese Gabe gegeben und den Dienst anvertraut!

Dazu möchte ich mal diese beiden Bibelverse zitieren:

„Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen,
damit die überragende Kraft von Gott sei und nicht von uns.“

(2. Korinther 4, 7)

„Und er hat zu mir gesagt: Laß dir an meiner Gnade genügen,
denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen!
Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen,
damit die Kraft des Christus bei mir wohne.“

(2. Korinther 12, 9)

Diese Bibelverse verdeutlichen, dass es ganz allein auf Gottes Kraft ankommt. Wir brauchen den Heiligen Geist! Und nur aus Ihm heraus können wir wirklich prophetisch dienen. Der prophetische Dienst ist absolut keine Eigenleistung, sondern auf die Kraft des Heiligen Geistes angewiesen.

Und je mehr wir uns dessen bewusst sind, dass wir Seine Gefäße sind, desto besser kann Er durch uns fließen.

Stell Dir mal vor, die Teekanne würde sagen: „Ich kann auch selbst Tee produzieren. Aus eigener Kraft!“ Der Deckel muss abgenommen und die Kanne muss gefüllt werden, damit Tee aus ihr herausfließen kann…

Gott möchte, dass wir an den Punkt kommen, dass wir erkennen, dass es nur um Ihn geht.
Ganz um JESUS: Um Sein Herz, um Seinen Willen… um das, was Er sagen möchte… um das, was Er tun möchte… Und es geht ganz um Seine Person. Er möchte die Herzen der Menschen berühren – dazu ist der prophetische Dienst da!

Dann möchte ich noch etwas erklären. Und zwar, dass Gott nicht immer redet.
Manchmal schweigt Er und möchte nicht, dass wir prophetisch dienen. Das kann dann verschiedene Gründe haben.
Gründe können sein, dass Er zu dem Menschen, dem prophetisch gedient werden soll, persönlich sprechen möchte. Und dass dieser Mensch evtl. in einer falschen Abhängigkeit zum prophetisch Dienenden ist. Es ist ja gut, wenn Menschen sozusagen in den Genuss des Tees (von Gott und den prophetischen Botschaften) kommen und sie dann immer mehr davon wollen. Aber dann sollten sie direkt zur „Quelle“ des Segensstrom kommen – zu Gott!
Ein anderer Grund, wenn Gott schweigt, kann sein, dass der prophetisch Dienende selbst mal Pause machen sollte. Denn er ist keine Maschine, kein Automat. Er braucht auch mal Erholung… Und dann möchte Gott evtl., dass er sich in Seiner Gegenwart einfach mal füllen und auftanken lässt. Dass der prophetisch Dienende einfach Gott genießt. Denn in erster Linie bist Du Sein Kind und Er liebt Dich – auch wenn Du mal nicht dienst!

Gott möchte auch, dass wir ganz von Ihm abhängig sind – nicht von den Erwartungen anderer und auch nicht von unseren eigenen Erwartungen.

Noch etwas zum Empfangen:

Gott bestimmt auch, mit was Er Dich füllt. So wie die Teekanne auch mit Kaffee gefüllt werden kann…

Zum Beispiel kann Er Dir Worte geben… oder Bilder und Visionen… Gib treu das weiter, was Du empfängst.
An der Stelle muss ich auch noch erwähnen, dass alle prophetischen Botschaften, Eindrücke usw. geprüft werden müssen – weil ein prophetisch Dienender nicht unfehlbar ist. So wie die Teekanne hin und wieder auch gereinigt werden muss, so will Gott uns auch immer mehr reinigen. So dass wir nicht aus der Seele (also aus uns selbst) prophetisch reden.

Noch ein paar Worte an die Empfänger, also an die Menschen, denen prophetisch gedient wird:

Die „Tassen“ können und sollen auch zur direkten Quelle – zu Gott!

Vielleicht hast Du mal einen prophetischen Dienst erlebt und Dir wurde prophetisch gedient. Du hast also von dem Segensstrom, der von Gott aus dem prophetisch Dienenden geflossen ist, empfangen.
Dann möchte ich hier nochmal etwas Wichtiges betonen: Und zwar, dass die Teekanne und die Teetassen beides Gefäße sind. Aus Ton und vom gleichen Hersteller gemacht… Und beide sind abhängig von Gott!

Und: Jeder Christ, auch wenn er keinen prophetischen Dienst hat, kann von Gott empfangen! Weil in jedem bekehrten Christen der Heilige Geist wohnt!

Jeder Christ kann auch Gottes Stimme hören!

Denn JESUS sagt z.B. in Johannes 10, 27:

„Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach;“

Und jeder Christ kann sogar prophetisch reden!

Denn Paulus schreibt in 1. Korinther 14, 1-5:

„Strebt nach der Liebe, doch bemüht euch auch eifrig um die Geisteswirkungen; am meisten aber, daß ihr weissagt! Denn wer in Sprachen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand versteht es, sondern er redet Geheimnisse im Geist. Wer aber weissagt, der redet für Menschen zur Erbauung, zur Ermahnung und zum Trost. Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Gemeinde. Ich wünschte, daß ihr alle in Sprachen reden würdet, noch viel mehr aber, daß ihr weissagen würdet. […]“

Und in Vers 31 – eindeutig:

„Denn ihr könnt alle einer nach dem anderen weissagen, damit alle lernen und alle ermahnt werden.“

Es können somit alle Christen prophetisch reden, wenn sie sich danach ausstrecken und Gott darum bitten!

Ein prophetisch Dienender wird von Gott zwar häufiger zum Weitergeben von prophetischen Botschaften gebraucht, aber deshalb ist er nichts „besseres“. Er wird wie gesagt aus Gnade von Gott gebraucht.

Zuletzt möchte ich noch Jesaja 64, 7 zitieren:

„Nun aber bist du, Herr, unser Vater; wir sind der Ton, und du bist unser Töpfer; wir alle sind das Werk deiner Hände.“

(An dieser Stelle im Video/in der Aufnahme bete ich noch für alle Zuhörer)

Noch weitere hilfreiche Artikel zum Thema:

Liebe Grüße,
Julia

Kategorien: Neue Artikel, Podcast-Feed | Schlagwörter: , , , , | 7 Kommentare

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7 Gedanken zu „Der prophetische Dienst ist wie eine Teekanne… (Ermutigung!)

  1. Uwe Fiebig

    Danke für diese schöne Ermutigung zum Prophetischen.

  2. Renate Wonisch-Geißler

    Danke liebe Julia für diesen Artikel. Du bist eine treue Dienerin Gottes. Ich empfinde das sehr stark, dass Gott durch Dich redet.

    Gott segne Dich und Tobias in Eurer Arbeit! Und lasst Euch nicht verunsichern, falls es Gegenwind gibt.

    Ich bat Gott um ein Wort für Euch, hier ist es:

    Jesaja 50, 4 (Schlachter 2000): „Gott, der Herr, hat mir die Zunge eines Jüngers gegeben, damit ich den Müden mit einem Wort zu erquicken wisse. Er weckt Morgen für Morgen, ja, er weckt mir das Ohr, damit ich höre, wie Jünger[hören].“

    Liebe Grüße

    Renate

  3. Danke Renate, das ist ein schöner Bibelvers, der mich schon oft ermutigt hat. Solche Worte von Gott, die andere in Liebe aufbauen (auch wenn manchmal Korrekturen dabei sind), möchte ich immer weitergeben.

    LG

  4. Ein Wort an alle, die meinen, dass sie zu schwach wären, um dienen zu können: Jesus gab mir heute diese Worte: „Zerbrochenheit ist wahre Stärke!“
    In unserer Schwachheit ist ER stark und wird dadurch umso mehr verherrlicht. Damit die überragende Kraft von Ihm sei und nicht von uns…

  5. freudis

    Danke für Deinen treuen Dienst……….
    Du lässt Dich von Gott wunderbar gebrauchen…….
    Gott segne Dich

  6. ruben

    Danke fuer die klare Auslegung ,es ist ein Grosser Segen fuer mich. Viel mut in eurem weiteren Dienst.

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