Unterscheidung von Prophetie: Manifestation, Gabe, Dienst, Amt

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Dieser Artikel erklärt unter anderem, was der Unterschied zwischen der Gabe der Prophetie und dem Prophetischen Dienst ist. Diese Unterscheidung ist sehr wichtig – denn nicht jeder, der die Gabe hat, ist auch ein Prophet.

Unterscheidung von Prophetie: Manifestation, Gabe, Dienst, Amt

Wie Du erfahren hast, kann jeder Christ prophetisch reden und es ist GOTTES Wunsch, dass wir uns nach dieser Gabe ausstrecken. Wenn nun jeder Christ prophezeien kann, heißt das dann, dass etwa jeder auch ein Prophet ist? Nein und 1. Korinther 12, 28-30 erklärt uns das genauer:

Und GOTT hat in der Gemeinde etliche eingesetzt, erstens als Apostel, zweitens als Propheten, drittens als Lehrer; sodann Wunderkräfte, dann Gnadengaben der Heilungen, der Hilfeleistung, der Leitung, verschiedene Sprachen. Sind etwa alle Apostel? Sind etwa alle Propheten? Sind etwa alle Lehrer? Haben etwa alle Wunderkräfte? Haben alle Gnadengaben der Heilungen? Reden alle in Sprachen? Können alle auslegen?“

 Paulus sagt uns damit, dass es neben den Geistesgaben, nach denen wir uns ausstrecken sollen, auch Dienste und Ämter gibt (vgl. Epheser 4, 11ff.). So kann es sein, dass ein Christ die prophetische Gabe erhalten hat und ein anderer von GOTT zum Propheten berufen wird.

Die Unterscheidung zwischen der Manifestation des GEISTES der Prophetie, der Gabe der Prophetie, dem prophetischen Dienst und dem Amt des Propheten hilft dem besseren Verständnis. Sie ist notwendig, damit keine Missverständnisse auftreten. Denn all zu schnell wird jemand als „Prophet“ bezeichnet, obwohl er nicht von GOTT berufen wurde.

Es gibt in der Bibel keine Festlegungen, wie der prophetische Dienst genau zu definieren ist. Ich möchte mich hierzu der Aussage von Mike Bickle anschließen: „Was ich als verschiedene Ebenen des prophetischen Dienstes beschrieben habe, ist einfach ein Versuch, das, was die meisten Autoren glauben, die über das Thema geschrieben haben, mit Etiketten zu versehen.“1 Es gibt auch keine Anleitung, um Prophet zu werden oder sich bis zum Amt „hochzuarbeiten“. GOTT ist es, der jemanden in den prophetischen Dienst beruft und der ein prophetisches Amt bestätigt.

 

Manifestation: Wenn der GEIST der Prophetie sich manifestiert

Wenn mehrere Menschen mit der prophetischen Gabe versammelt sind, etwa während einer Übung (Hauskreis, prophetisches Training etc.), dann ist die prophetische Salbung stärker im Raum wirksam. Es kann vorkommen, dass in dieser Atmosphäre auch Menschen anfangen zu prophezeien, die bisher die Gabe noch nicht erhalten haben. Der HEILIGE GEIST wirkt in der gesamten Versammlung. Ein Beispiel hierzu findest Du in 1. Samuel Kapitel 10-19. Saul wurde auf GOTTES Anweisung durch den Richter und Propheten Samuel zum König über Israel gesalbt. Samuel prophezeite ihm nicht nur seine Königsherrschaft, sondern auch persönliche Dinge aus seinem Leben (vgl. 1. Samuel 9, 20), sowie dass Saul weissagen würde, sobald er auf eine Schar Propheten trifft. So kam Saul selbst unter die Kraft GOTTES:

 „Denn als sie dort an den Hügel kamen, siehe, da begegnete ihm eine Schar Propheten, und der GEIST GOTTES kam über ihn, so dass er in ihrer Mitte weissagte.“

(1. Samuel 10, 10)

 Doch während seiner Herrschaft als König wurde Saul GOTT gegenüber ungehorsam. Er suchte statt GOTTES Ehre sein eigenes Ansehen. Saul waren seine eigenen bösen Absichten wichtiger als die Absichten GOTTES und so wurde David von Samuel an seiner Stelle zum König über Israel gesalbt. Statt zu GOTT umzukehren, wurde Saul auf David neidisch, fing an ihn zu verfolgen und wollte ihn töten.

Als er wieder einmal David verfolgte, sandte er Boten nach Najot2, wo David sich bei Samuel und den anderen Propheten aufhielt. Und was passierte? Kaum waren die Boten dort angekommen, gerieten sie unter die Salbung der Propheten und fingen an zu weissagen. Saul schickte dreimal Boten hin und jedesmal fingen sie unter der prophetischen Salbung der anwesenden Propheten an zu weissagen! Schließlich ging Saul selbst nach Najot – und was passierte? Richtig, er weissagte auch. Die Menschen, die ihn kannten, fragten sich daher verwundert: „Ist Saul auch unter den Propheten?“ (vgl. 1. Samuel 19, 23-24). Nein, Saul war kein Prophet und er hatte auch nicht die prophetische Gabe! Er geriet lediglich unter die Salbung der anwesenden Propheten. Und: Obwohl Saul mehrmals die Kraft GOTTES erlebt hatte und selbst prophezeite, kehrte er von seinen schlimmen Wegen nicht um.

Diese Begebenheit zeigt, dassMenschen zwar in der prophetischen Salbung der anwesenden Propheten und prophetisch begabten Menschen prophezeien können. Das bedeutet allerdings noch lange nicht, dass sie dadurch die Salbung oder Gabe (dauerhaft) besitzen würden oder Propheten wären. Sie prophezeien nur in dieser Atmosphäre und haben die Salbung daher nur für begrenzte Zeit. Die Salbung kommt von außen (manifestiert sich), aber nicht von innen (bleibend).

Die prophetische Salbung ist der Kraftstrom GOTTES, ohne den Du gar nicht prophezeien kannst. Wenn Du die Gabe der Prophetie empfangen hast, ruht die prophetische Salbung auf Dir und bleibt in Dir – egal, ob Du etwas spürst oder nicht. Den HEILIGEN GEIST nimmst Du auch nicht immer wahr, doch Du weißt, dass Er in Dir ist. Ebenso ist es mit der prophetischen Salbung, die Du von GOTT empfangen hast. Die prophetische Salbung bleibt erst auf und in Dir, sobald Du die prophetische Gabe von GOTT empfangen hast.

 

Die Gabe der Prophetie

 Was die Gabe der Prophetie ist, haben wir bereits schon erfahren. Doch hier nochmals eine kleine Wiederholung:

 

  • Jeder Christ kann und sollte sich nach der Gabe der Prophetie ausstrecken.

  • Wichtig: Die Gabe soll (wie alle anderen Gaben) nur in Liebe ausgeübt werden (vgl. 1. Korinther 13).

  • Prophetie hat drei wesentliche Ziele: Erbauung, Ermahnung und Trost (vgl. 1. Korinther 14, 3), um anderen damit zu dienen.

  • Wenn Du die prophetische Gabe empfängst, bleibt sie in Dir. Und ebenso die prophetische Salbung (egal, ob Du sie spürst oder nicht). Du kannst und solltest lernen, in der Gabe zu wachsen.

Der prophetisch Begabte hat oft die Gabe als „Ergänzung“ für einen anderen Dienst oder Bereich z.B. in der Seelsorge (Worte der Erkenntnis, Ermutigung etc.). Auch ein Pastor oder Ältester kann die Gabe der Prophetie besitzen, z.B. um zu erkennen, wohin der Weg der Gemeinde führen soll und welche Vision der HERR für sie ist.

Der prophetisch Begabte kann allerdings in seiner Gabe wachsen. Sie sollte trainiert und angewendet werden um Menschen damit zu dienen. Daraus kann sich, wenn das GOTTES Plan für den Menschen entspricht, ein prophetischer Dienst entwickeln.

 

Der prophetische Dienst (Prophetisch Dienender)

Der prophetisch Begabte ist in der Gabe so gewachsen, dass er von GOTT präzise Offenbarungen in größerer Klarheit empfängt – und dies immer wieder. Die Prophetien treten häufiger auf. Der prophetisch Begabte gibt diese weiter und sie bringen anderen Menschen Segen und Frucht. Er gibt auch ermahnende und wegweisende Prophetien z.B. Korrektur und Berufungen, die freigesetzt werden, weiter. Er hat Übung im Empfangen, Auslegen und Anwenden der Eindrücke. Er hat seinen Dienst meist in einer Ortsgemeinde, in einer Kleingruppe/ einem Hauskreis und/ oder ist tätig im Reisedienst. Er ordnet sich den Ältesten seiner Gemeinde unter, das heißt, er bleibt belehrbar und nimmt Korrektur an. Von einer Gemeinde bzw. den Ältesten kann er zum Dienst z.B. einem Reisedienst ausgesendet werden und/ oder dient vor Ort.

Nicht jeder prophetisch Dienende hat eine Berufung zum Propheten (= Prophetisches Amt). Manche dienen z.B. lediglich in der Ortsgemeinde, aber nicht in anderen Gemeinden, im Reisedienst etc. Ein prophetisches Amt kann sich aber daraus entwickeln, wenn GOTT den Dienenden dazu berufen hat.

 

Das prophetische Amt (Amt des Propheten)

Das Amt des Propheten entsteht durch Erfahrung im Dienst und wenn GOTT den Menschen zum Propheten berufen hat.

Jeder, der GOTT um die Gabe der Prophetie bat oder als Prophet berufen wurde, fängt klein an. Wenn Du von GOTT zum Propheten (=Prophetisches Amt) berufen wurdest, heißt das, dass Du Deine Gabe zunächst einmal anwenden und darin lernen musst. Dadurch wächst Du und zu Seiner Zeit wirst Du erkennen, dass die Gabe zu Deinem Lebensstil geworden ist. Das heißt: Ein Prophet dient nicht nur in einer Gemeinde oder Gruppe, sondern kann immer und überall von GOTT hören – sobald Er (!) ihn dazu befähigt. Außerdem hilft ein Prophet anderen prophetisch Begabten und Propheten, in der Gabe zu wachsen. Er rüstet Andere zum Dienst im Prophetischen zu.

Der Prophet wird nicht danach streben, dass sein eigener Dienst groß wird, sondern wird JESUS groß machen. Es ist besser, als Prophet nach einem prophetischen Lebensstil, als nach einer bloßen Plattform zu trachten.

 

Kennzeichen eines prophetischen Amtes:

 Er…

…wurde von GOTT zum Propheten berufen und in seinem Amt bestätigt.

…ist Teil des fünffältigen Dienstes und hat zusammen mit Aposteln, Evangelisten, Hirten und Lehrern eine wichtige Funktion im Leib CHRISTI (vgl. Epheser 4, 11-15).

…hat eine langjährige Erfahrung im Prophetischen.

…lehrt andere Christen, wie sie GOTTES Stimme hören können.

 …hilft anderen prophetisch begabten Christen und Propheten, in ihrer Gabe zu wachsen z.B. durch Lehre über Prophetie, durch Schulungen und Seminare, durch Unterstützung als „Mentor“ etc.

 …weist Charakterreife auf, die „Frucht des GEISTES“ (vgl. Galater 5, 22). Sein Lebensstil bringt sichtbar und beständig gute Frucht hervor (vgl. Matthäus 7, 16-20): Ein Charakter, der JESUS mehr und mehr ähnlich wird.

 …ist bestrebt, in Allem JESUS die Ehre zu geben: Sowohl in seinem Dienst, als auch in seinem ganzen Leben.

 …bleibt trotz seiner Erfahrung und Kenntnis belehrbar, denn auch Propheten machen Fehler und können sich im Hören auf GOTT mal irren (siehe Agabus im Neuen Testament).

 

Ab wann ist also jemand Prophet?

 Der Übergang von Dienst zum Amt des Propheten ist fließend. Ein gutes Beispiel hierzu ist der Prophet Samuel. Er wurde bereits als Kind von GOTT berufen. Aus GOTTES Sicht war er bereits ein Prophet, auch wenn sein Dienst erst Jahre später durch Menschen bestätigt wurde:

 „Samuel aber wuchs heran, und der Herr war mit ihm und ließ keines von allen seinen Worten auf die Erde fallen. Und ganz Israel von Dan bis Beerscheba erkannte, dass Samuel als ein Prophet des HERRN bestätigt war.“

(1. Samuel 3, 19-20)

Wenn GOTT Dich zum Propheten berufen hat und Er Dich ein „Prophet“ nennt, heißt dies nicht, dass Du sofort als Prophet tätig sein kannst oder Dich so nennen darfst. Vor Menschen ist es so, dass Du erst nach einer gewissen Zeit der Prüfung und Erfahrung als Prophet bestätigt wirst. Dies lässt sich mit dem Beispiel eines Arztes vergleichen. Wenn dieser mit seinem Studium abgeschlossen hat, ist er zwar Arzt, jedoch fehlen ihm die nötigen Erfahrungen und Kenntnisse in der Praxis. Somit darf er zunächst nur als „Assistenzarzt“ arbeiten. Seine Zulassung als Arzt bekommt er erst nach einer gewissen Zeit. Erst dann ist er vor den Menschen als Arzt zugelassen, auch wenn er zuvor schon Arzt war.

Sei ermutigt: Wenn GOTT Dich zum Propheten berufen hat, wird Er sich zu Dir stellen und Dich durch Menschen (zu Seiner Zeit) bestätigen. Du kannst und sollst trotzdem treu in dem dienen, was GOTT Dir an Eindrücken, Offenbarungen etc. gibt. Diene mit dem, was Du hast und wo Du gerade bist. Armando Siewert3 sagte einmal in etwa: „Egal wie wenig Du hast, es reicht immer zum Dienen!“

 

1Mike Bickle, „Der prophetische Dienst – wie Gott ihn sich gedacht hat“, 2010, Asaph-Verlag, S. 55f., Druckfehler im Zitat von Autorin korrigiert.

2Najot war wahrscheinlich eine Versammlung von Propheten.

3 Armando Siewert, www.prophetischerdienst.de

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16 Gedanken zu „Unterscheidung von Prophetie: Manifestation, Gabe, Dienst, Amt

  1. Jede „Prophetie“ muss „im Heiligen Geist“ geprüft werden anhand des Wortes Gottes (Bibel). Zudem schenkt Gott auch gern die Gabe der Geisterunterscheidung – eine scheinbar undankbare Aufgabe, aber sehr wichtig. Ich glaube, es wichtiger, sich in den Fragen der Charismen einfach an der Bibel zu orientieren, als die vielen Lehren – auch in Büchern – zu verinnerlichen. (Z. B. 1. Kor. 12 ff u. a.) Dort steht so viel Einfaches (zu einfach, deshalb die vielen Verunsicherungen und Bücher?) drin, wie man zu Gott kommen kann und in seiner Geborgenheit und Gemeinschaft die Gaben einfach nutzen und für sich selbst und andere zum Segen werden lassen kann. Die derzeit allgemein praktizierten menschlichen Kontroll-Barrieren halte ich z. T. sogar für gefährlich. Bei unserem Dad kann man immer ganz entspannt sein und ihm vertrauen.

  2. Hallo Wolfgang,

    ja, jede Prophetie muss geprüft werden.
    Trozdem denke ich, dass solch eine Unterscheidung (Salbung, Gabe, Dienst, Amt) schon wichtig ist. Ich kann Dich verstehen, dass es leicht verunsichert weil jeder von uns dann denkt „Und in welche Kategorie passe ich jetzt?“ Menschen haben gerne Definitionen, um etwas besser verstehen oder erklären zu können.

    Diese Unterschiede dienen nur, dass man es in etwa besser abgrenzen kann. Bei „Dienst“ und „Amt“ würde ich sagen, dass der Übergang recht fließend ist… Jemand, der prophetisch dient, wird nicht sofort ein Amt haben, sondern erst nach gewisser Erfahrung. Es ist auch immer Gott, der Propheten beruft, nicht der Mensch oder andere Menschen.

    Ich werde den Artikel demnächst nochmal überarbeiten und überlegen, wie es sich einfacher erklären lässt.

    LG Julia

  3. Habe den Artikel eben überarbeitet.

  4. Kerstin Dorn

    Danke dir.
    Ist echt ein wirklich guter Artikel.
    Findet man leider selten. Umso mehr freu ich mich über dich „gestolpert“ zu sein.
    Grüßle und Segenregen

  5. Danke, Dir auch fetten Segen

  6. Die prophetische Berufung ist mehr als nur die Gabe. Sie ist ein Lebensstil.
    Eine Christin (Cait Nanna) hat das mal so ausgedrückt:

    „Viele ‚prophezeien‘ die prophetische Salbung über das Leben von vielen.
    Diejenigen, die diese Worte dann empfangen, werden fröhlich und jubeln.

    Wie auch immer, die prophetische Berufung ist nichts,
    worüber man jubeln könnte.

    Du musst komplett sterben und sehr leiden
    und viele, viele Nächte schreiend/weinend aufwachen,
    weil du die Zukunft gesehen hast.

    Du bist kein Prophet, um verehrt zu werden,
    aber du bist der geringste von allen Seinen Dienern,
    denn du verlierst alles!

    Aber es ist es wert…

    und, ach verdammt, es tut oft weh,
    Sachen über Freunde zu wissen

    oder über deine Stadt
    oder deine ganze Nation..!“

    (Cait Nanna)

  7. Joanna Maternowski

    Hallo Julia,
    ich komme aus Polen wohne aber seit 8 Jahren in Deutschland. Danke für deinen Artikel -sehr informativ und ich stimme Dir zu. Als Ergänzung zu Cait Nannas Beitrag wollte ich sagen dass es muss nicht immer so schmerzhaft prophetisch unterwegs zu sein :) Oft es ist ein Segen, Gottes Gegenwart so nah zu spuren und die Botschaften für die Stadt und Nation klingen auch in der Regel ermutigend. Ich finde Gnade Gottes unbeschreiblich gut… und bin sprachlos wenn ich bei der Wiederherstellung von Menschen oder sogar Nationen dabei sein darf.

  8. Isabelle

    Ich stehe wohl irgendwo zwischen profetischer Gabe und profetischem Dienst. Ganz schön kompliziert, das ganze!

  9. So kompliziert ist es eigentlich gar nicht. Die Unterscheidung dient ja nur dazu, dass man es besser einordnen kann. Und vorallem deshalb, weil nicht alle Christen Propheten sind, aber alle können prophetisch reden. – Das ist schon mal ein Unterschied zwischen dem Dienst und der Gabe.

  10. Lara

    „Wenn GOTT Dich zum Propheten berufen hat und Er Dich ein „Prophet“ nennt…“

    Wie oder woran weiß man das genau, dass Gott einen dafür berufen hat ?
    Irgendwo fühle ich diese Gabe in mir, aber ich habe Angst davor.
    Angst davor, dass andere es mit dem Okkulten Wahrsagen verwechseln.
    Oder selbst was falsch zu machen, weil ich der Wahrheit Gottes dienen möchte,
    doch leider weiß man nicht immer (gleich), was sie wirklich ist. Das hemmt mich.

  11. Hallo Lara,

    danke für Deinen Kommentar.

    Zu Deiner Frage, woran man weiß, ob Gott einen als Prophet berufen hat: Die Berufung erfolgt durch Ihn direkt – man merkt das dann. Es gibt aber verschiedene Berufungen. Nicht jeder Christ ist ein Prophet.
    Hier ein E-Book von uns (zum Downloaden), wie man die eigene Berufung entdecken kann: https://prophetenschule.org/2014/02/10/entdecke-gottes-berufung-fuer-dein-leben-kostenloses-e-book

    Prophetisch reden (=Gabe) kann jeder Christ. Die Gabe der Prophetie von Gott hat nichts mit Wahrsagen oder Hellsehen zu tun! Die prophetische Gabe und die „Frucht“ davon führt Menschen zu Jesus. Hier etwas dazu: https://prophetenschule.org/2013/02/13/was-ist-die-gabe-der-prophetie

    Vielleicht magst Du Dir auch die weiteren Artikel zum Thema ansehen: https://prophetenschule.org/ubersicht-lehre-uber-prophetie

    Der Teufel hat die Originale von Gott gefälscht. Und wir Christen sollen doch der Welt das ORIGINAL zeigen! Die Originale kommen von Gott, der Seinen Kindern (Jesus-Nachfolgern) die Geistesgaben austeilt. Gott gibt Seinen Kindern gute Gaben. Er gibt keinen Stein für ein Brot und keine Schlange für einen Fisch.

    LG Julia

  12. Lara

    Oh ganz herzlichen Dank, Die PDF ist gerade genau das richtige, weil ich auf der Suche nach der wahren Berufung bin, die vollkommen im Willen Gottes verankert. Ich bin gerade in einem Prozess, wo ich mich auf jeder Ebene auf Gottes Willen ausrichte und alles andere loslasse.

    Die Links schau ich mir danach auch nochmal genau an.
    Ganz lieben Dank
    Lara

  13. Ich kann nicht anders als Cait Nanna zuzustimmen, noch kann ich nicht einordnen ob es bei mir prophetischer Dienst oder Amt des Propheten ist. Wasich inzwischen weiß ist nur, dass ich zwar eine Gemeinde besuchen kann/soll aber keiner Denomination mehr beitreten darf. Gott machte mir klar, dass ich keine Satzung (egal welcher Gemeinde) unterschreiben darf, weil ich nur ihm gehöre (klingt das abgedreht). Seit ich, 22.01.1995, von ihm bekehrt wurde, spricht er mit mir, es gab auch Zeiten in denen er schwieg. Ist es normal, dass er mir 2004 sagte, ich müsse mich auf Spott und Hohn einstellen die aus den Reihen der Gläubigen kommen werden?
    Zur Zeit, handel ich nur noch aus dem was ER mir sagt (wenn ichs tue weiß ich immer, dass er mir das befiehlt), danach hab ich dann doch oft mal Zweifel. Weil es so überwältigend ist. Ich meine damit, dass die Freude an ihn, die Liebe (selbst zu mir feindlich gesinnten Menschen) zunimmt und Friede der über alle Vernunft geht. Die Gabe der Geistesunterscheidung, ja, ich bekomme wirklich schmerzen wenn es nicht vom Heiligen Geist kommt. Ist das normal?

  14. An Daniela:

    Frag einfach Gott ganz persönlich, was Deine Berufung ist. Der Artikel oben ist eine Erklärung, aber keine Checkliste, ob man Prophet ist. Es gibt viele unterschiedliche Berufungen und wir brauchen sie alle. Wie jedes Körperteil am Körper (Leib Christi).

    Wegen Spott und Hohn hatte ich Dir ja schon geschrieben, dass es normal ist für Jesus-Nachfolger. Und dass so etwas leider auch aus den eigenen Kreisen, von Geschwistern, kommen kann. Jesus hat es selbst erlebt und Er ist darin unser Vorbild. – Er hat den Menschen, die Ihn verletzt, beleidigt und abgelehnt haben, vergeben. Er ist ihnen trotzdem in Liebe begegnet, aber hat zur Wahrheit gehalten.

  15. Liebe Julia, der Artikel oben, hat aber trotzdem geholfen :D, vielen Dank dafür.
    Anderen mit Liebe begegnen, ja.
    Offen bekenne ich, dass ich das viele Jahre nicht konnte.
    Inzwischen jedoch, hat an dieser Stelle mein Ich, den Raum verlassen und diesen Raum hat nun Gott für sich eingenommen.
    Das ist alles so überwältigend, je mehr mein Ego stirbt, umso mehr Raum hat er.
    Das ist das Beste überhaupt, (hoffe das klingt jetzt nicht abgehoben)
    Es ist alles so ungewöhnlich, weil ich kenne „mich“ ja und wenn jetzt alles so anders ist, weil mein „natürliches“ Wesen die Klappe hält dann kann ich mich nur noch freuen.

  16. Anna

    Tolle Aufklärung! Danke!

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