Teil 3.1 Zusammenwirken von Geistestaufe und persönlichem Sprachengebet

Dieser Artikel ist Teil der Themenreihe “Die Taufe im Heiligen Geist”. –> Klicke dort zur Übersicht aller Artikel.

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Ich stehe dafür ein, dass es Gottes Willen ist, dass jeder geistgetaufte Gläubige in Sprachen betet.

Beleg dafür wie folgt:

Markus 16, 15-18

15 Und er sprach zu ihnen: >>Geht hin in alle Welt und verkündet das Evangelium aller Kreatur! 16 Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet, wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. 17 Als Zeichen aber werden denen, die glauben, diese zur Seite sein: In meinen Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Zungen reden, 18 Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden. Kranken werden sie die Hände auflegen, und diese werden gesund werden.

Das gilt also generell für jeden Christen, der sich ganz auf Jesus eingelassen hat.

Es geht in diesem Wort um die persönliche Beauftragung und Bevollmächtigung durch Jesus, sowie der damit auch einhergehenden Befähigung, eines jeden Gläubigen, Jesus in diesen Dingen an den Menschen zu dienen. Die aufgeführten Zeichen sind unser Handwerkszeug, um diesen Sendungsauftrag Jesu‘ nach Seinem Wohlgefallen ausführen zu können und stehen deshalb auch jedem Gläubigen zur Verfügung; nicht nur einigen („besonders guten“) Christen. Da, wie noch zu sehen sein wird, die Zungenrede zusammen mit der Geisttaufe auftrat bzw. als Folge davon oder sichtbare Bestätigung, kann man schon hier davon ausgehen, dass es für Jesus selbstverständlich war, dass seine Nachfolger „voll Heiligen Geistes“ sein sollen. Darauf hatte Er sie ja bereits mehrfach hingewiesen, dass nach Ihm der Geist Gottes kommen würde, der sie ganz mit der Kraft aus der Höhe erfüllen und eben diese Werke – und noch größere (lt. Jesus) – durch sie tun würde.

Also, laut Sendungsauftrag Jesu‘ an uns:

Jeder geisterfüllte an Jesus gläubige Christ kann und soll in Zungen beten und …
(siehe Markus 16)!

Danach kam es zur von Jesus versprochenen Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Jünger, sie wurden randvoll abgefüllt und sprudelten dann über – und zwar in neuen Zungen:

Apostelgeschichte 2, 1-4 1 Als der Tag für das Pfingstfest gekommen war, waren sie alle beisammen am gleichen Ort. 2 Da erhob sich plötzlich vom Himmel her ein Brausen wie von einem daherfahrenden gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie weilten. 3 Es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten und einzeln herabsenkten auf einen jeden von ihnen; 4 und alle wurden erfüllt von Heiligem Geist und fingen an, in anderen Zungen zu reden, so wie der Geist ihnen zu sprechen verlieh.

In diesem Fall war es so, und das kenne ich auch aus heutigen Beispielen, dass Gläubige in einer ihnen unbekannten echten Sprache reden; z.B. jemand, der kein Russisch kann betet im Gottesdienst plötzlich ein russisches Zungengebet – und, was vorher keiner wusste, eine Russe ist da, der das versteht und davon angerührt wird, oder es waren evangelistische Worte, die diesen Russen zur Umkehr aufriefen… So war das damals zu Pfingsten, die Zungengebete waren in verschiedenen verständlichen Sprachen geredet, die die Jünger jedoch nicht kannten, die Zuhörer aber sehr wohl verstanden.

Dass Sprachengebete in der Regel aber durchaus für uns Menschen unverständlich sind, belegen die weiteren Bibelstellen.

Im Folgenden bezieht sich die Bibel direkt auf das Sprachenbeten als Folge bzw. Bestätigung der Taufe mit dem Heiligen Geist:

Apostelgeschichte 10, 44-48 44 Während Petrus noch diese Worte sprach, kam der Heilige Geist über alle, die das Wort hörten. 45 Da staunten die Gläubigen aus der Beschneidung, die alle mit Petrus gekommen waren, dass auch über die Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde; 46 denn sie hörten, wie sie in Zungen redeten und Gott verherrlichten. 47 Da nahm Petrus das Wort und sprach: >>Kann wohl jemand das Wasser verweigern und diese nicht taufen lassen, die den Heiligen Geist empfangen haben wie auch wir?<< 48 Und er gab Weisung, dass sie getauft würden im Namen Jesu Christi. Hierauf baten sie ihn, er möge einige Tage bei ihnen bleiben.

Unmittelbar nach der Bekehrung der Heiden kam der Heilige Geist auf die frisch Bekehrten, um ihren suchenden und hungrigen Herzen zu begegnen und gleichzeitig auch, um Petrus zu bestätigen, dass ebenso ehemalige Heiden jetzt Christen werden können, nicht nur Juden.

(Übrigens:
Man kann entweder vor oder auch nach der Wassertaufe die Geistestaufe erhalten! Die Reihenfolge spielt keine Rolle.)

Ein weiterer biblischer Beleg für das Hand-in-Hand gehen von Geisttaufe und persönlichem Sprachengebet:

Apostelgeschichte 19, 1-7 1 Es begab sich nun, während Apollos in Korinth war, kam Paulus nach Durchwanderung des Hochlandes nach Ephesus. Dort traf er einige Jünger 2 und sagte zu ihnen: >>Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, da ihr gläubig wurdet?<< Sie erwiderten ihm: >>Wir haben ja nicht einmal gehört, dass es einen Heiligen Geist gebe.<< 3 Da sagte er: >>Nach was seid ihr denn getauft worden?<< Sie sagten: >>Nach der Taufe des Johannes.<< 4 Da erwiderte Paulus: >>Johannes taufte mit einer Taufe der Bekehrung, wobei er dem Volke sagte, sie sollten glauben an den, der nach ihm komme, das ist Jesus.<< 5 Als sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus, 6 und als Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der Heilige Geist über sie, und sie redeten in Zungen und sprachen prophetisch. 7 Es waren insgesamt an die zwölf Männer.

Auch bei Paulus muss beides zusammengehört haben, denn vor seiner Geisttaufe sprach er definitiv nicht in Sprachen, später aber sagt er das von sich selbst.

Apostelgeschichte 9, 17 17 Da ging Ananias hin, trat in das Haus, legte die Hände auf ihn und sprach: >>Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem Wege, den du kamst, erschienen ist, damit du wieder sehend werdest und erfüllt mit Heiligem Geist.

Und später bezeugt Paulus dann:

1. Korinther 14, 18 18 Ich danke [meinem] Gott, dass ich mehr in Zungen rede als ihr alle;…

Das alles waren jetzt Bibelstellen, die belegen konnten, dass die Geisttaufe immer zum persönlichen Sprachengebet geführt hat und keiner davon ausgenommen wurde.

Ich persönlich denke also, dass es nicht biblisch ist, wenn gesagt wird, dass das Sprachengebet nach der Geisttaufe nicht jedem, der es haben will, gegeben wird. (Und ich weiß, dass ich mich dafür vor Gott verantworten muss.)

Im Gegenteil: Für mich ist hiermit klar geworden, dass jeder Geistgetaufte, der das persönliche Sprachengebet gerne haben möchte, es auch bekommt!

Es ist uns direkt von Jesus verheißen (Bestandteil seiner „Sendung“ an uns) und fand auch seinen Einsatz in den Urgemeinden (der Beleg erfolgt unter Punkt 3.2.).

Klick:
–>Weiter zu Teil 3.2…<–

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Info zur Themenreihe „Die Taufe im Heiligen Geist“:
Die Themenreihe wurde ursprünglich von einem anderen Christen geschrieben, wir haben sie mit Texten und weiterführenden Artikeln erweitert.

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2 Gedanken zu „Teil 3.1 Zusammenwirken von Geistestaufe und persönlichem Sprachengebet

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