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Der Traum von der Schafherde, dem kleinen Hund und dem Wecker

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Du hattest selbst einen Traum? Hier kannst Du Deinen Traum deuten lassen: Online Traumdeutung (Formular).

Ich hatte am 06. Februar 2011, morgens kurz vor dem Aufwachen, diesen Traum: Ich sah eine große Schafherde, einen winzigen Hund und hörte einen Wecker.
Der Hund lag vor den Schafen und schien sie zu beobachten. Sobald der Wecker klingelte, sprang er auf und begann die Schafe anzukläffen. Zuerst hatte der Hund sichtbar Freude daran. Aber die Schafe schliefen alle und hörten weder den Wecker noch den Hund.

Als wieder der Wecker klingelte, fing der Hund wieder an zu kläffen und sprang aufgeregt zwischen den Schafen umher. Er schien sie vor etwas warnen zu wollen. Aber wieder hörten sie ihn nicht. Sie rührten sich noch nicht einmal. Da fiel mir auf, wie winzig der Hund war. Er war noch nicht einmal so groß wie eines der Schafe, noch nicht einmal halb oder viertel so groß. Ich dachte mir: Er scheint mutig zu sein, aber sieht lächerlich aus. Er ist so klein, dass die Schafe ihn zertrampeln könnten. Aber sie schliefen weiter.

Der Wecker klingelte wieder, zum dritten mal. Der Hund versuchte nun mit aller Kraft zu Bellen, was aber mehr nach wie vor eher ein Kläffen als ein Bellen war. Und als er sah, dass es nichts brachte, legte auch er sich entmutigt und enttäuscht hin.

Er gab auf. Als dann wieder der Wecker klingelte, blieb er trotzdem liegen. Meine Gedanken waren: Wer wird nun die Schafe warnen? Der Wecker klingelte, aber es war keiner da, der sie warnen konnte, da der Hund aufgab!

Wochenlang ging mir dieser Traum nicht aus dem Kopf. Ich erkannte aber die Bedeutung:

 

Persönliche Bedeutung

Die Schafherde ist die Gemeinde. Die Schafe schliefen, so wie auch die Gemeinde JESU (der gesamte Leib CHRISTI) schläft. Der kleine Hund war ich selbst: Noch winzig, ungeübt im Bellen und sehr schnell entmutigt. Der Hund war noch nicht genug ausgebildet. Ich hatte noch wenig Training, war wenig ausgebildet für Prophetisches und gab schnell auf. Den Wecker sah ich nicht, aber ich hörte sein Klingeln. Der Wecker symbolisiert den HEILIGEN GEIST und das Klingeln Seinen Weckruf, Seine Botschaft, Seine Mitteilung an die Schafherde. Für mich persönlich sollte der Traum eine Warnung und Ermutigung sein, dass ich nicht aufgeben sollte. Ich sollte weiter „Bellen“ üben. Die nächsten Monate besorgte ich mir daher auch reichlich „Futter“ aus GOTTES Wort, in Seminaren und vor allem in persönlichen Zeiten mit JESUS.

 

Bedeutung für den prophetischen Dienst

Auch wenn der Traum mich persönlich betraf, möchte ich hier ein paar Gedanken zum prophetischen Dienst in Deutschland schreiben:

Nehmen wir an, der kleine Hund steht für den prophetischen Dienst in Deutschland. Und die Schafherde steht für die Gemeinde, sowie das Klingeln des Weckers für die Botschaft des Propheten. In vielen Gemeinden in Deutschland gibt es noch keinen Raum für prophetisches Reden. Und wenn ein Prophet auftritt, schlafen die Schafe und können weder das Reden GOTTES (das Klingeln) noch die Botschaft (das „Bellen“, also die Weitergabe an die Schafe) nicht hören. Das ist sehr tragisch. Der prophetische Dienst, aber auch die prophetische Gabe an alle Kinder GOTTES, gehört mehr in den Mittelpunkt. Es sollte in jeder Gemeinde darüber aufgeklärt und gelehrt werden. Wo nicht auf GOTT und Seinen Plan mit der Gemeinde gehört wird, ist die Gefahr groß, zu schlafen und nicht den Ruf JESU zu hören.

Und ich hörte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich!“
(Jesaja 6,8)

„Seine Wächter sind blind; sie wissen alle nichts; stumme Hunde sind sie, die nicht bellen können; sie liegen träumend da, schlafen gern.“
(Jesaja 56, 10)

Ebenso auch, wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampf rüsten? So auch ihr, wenn ihr durch die Sprache nicht eine verständliche Rede gebt, wie kann man verstehen, was geredet wird? Denn ihr werdet in den Wind reden. Es gibt wohl mancherlei Arten von Stimmen in der Welt, und keine von ihnen ist ohne Laut. Wenn ich nun den Sinn des Lautes nicht kenne, so werde ich dem Redenden ein Fremder sein und der Redende für mich ein Fremder. Also auch ihr, da ihr eifrig nach Geisteswirkungen trachtet, strebt danach, dass ihr zur Erbauung der Gemeinde Überfluss habt!“
(1. Korinther 14, 8-12)

Propheten müssen das „Bellen“ – das Warnen, Weitergeben der Botschaft, das Ermutigen und das Ermahnen in Liebe üben. Wir brauchen ständiges Training.

 

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Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte ( vgl. 1. Thess 5, 20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was „Prüfen bedeutet und  Umgang mit Eindrücken.

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Wie Gott unsere Gedanken umbauen möchte

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Gott redet zu Seinen Kindern durch Bilder, Eindrücke, Visionen, Träume und indem Er andere Menschen gebraucht. Notfalls spricht Er sogar durch Tiere zu uns, was aber bestimmt eher nicht so oft vorkommt. ;-)

Sehr oft spricht Gott zu uns, indem Er unsere Gedanken in SEINE Gedanken umbaut! Mit anderen Worten, Er ersetzt unsere Gedanken durch Seine Gedanken.

denn »wer hat den Sinn des Herrn erkannt, daß er ihn belehre?« Wir aber haben den Sinn des Christus.“(1. Korinther 2,16)


Um dies zu verstehen, hier eine Erklärung, was die Bibel zu Gedanken sagt:

Ps 40,6 HERR, mein Gott, groß sind deine Wunder / und deine Gedanken, die du an uns beweisest; dir ist nichts gleich! Ich will sie verkündigen und davon sagen, wiewohl sie nicht zu zählen sind.

Ps 139,17 Aber wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so groß!

Gottes Gedanken sind so viel größer, als unsere. Wir verstehen sie nicht alle, aber stückweise dürfen wir sie erkennen. Er gibt uns Seine Erkenntnis durch Seinen Geist. Und der Geist Gottes hilft uns dabei, wenn wir offen für Ihn sind und bereit sind, Ihm zuzuhören und Ihm unsere eigenen Gedanken hinzugeben. Das wird nicht immer angenehm sein, denn Er möchte auch die Lügen in uns aufdecken. Lügen möchte Er mit dem Wort, Seiner Wahrheit, tauschen.

Hebr 4,12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.

Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. (Eph 6,13)

Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus.“ (2.Korinther 10,4-5)

→ Und in der Schlachter-Übersetzung heißt dies:

denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen, so daß wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden Gedanken gefangennehmen zum Gehorsam gegen Christus,“

Unsere Gedanken müssen in Seiner Ordnung sein. Alles, was an schlechten Gedanken in uns ist, die uns und andere nicht erbauen sondern schaden, sollen wir IHM hingeben.

Trotzdem haben wir einen freien Willen: Wir können uns entscheiden, was wir denken. Wir können auch weiterhin die Lügen des Feindes denken oder anderes Negatives. Wir können uns aber auch JESUS ganz hingeben und IHM unsere Gedanken hinhalten. Er möchte uns Seine Wahrheit zeigen und wahre Gedanken in uns legen.

 

Dann ist unser Gebet endlich kein Monolog mehr, sondern ein DIALOG. 

Wir können zu Ihm reden und Er antwortet uns, indem Er unsere Gedanken benutzt (=umbaut).  Also, indem Er in unsere Gedanken spricht. Wir hören Seine Worte dann gedanklich in uns.

Ja, wir können mit Ihm im Dialog sein – wie Moses es auch war… Mit Gott voller Ehrfurcht, aber trotzdem freundschaftlich kommunizieren…

 

Ein Gebet:

JESUS, baue Du unsere Gedanken in Deine Gedanken um… und lass uns dadurch in Gedanken Dein Reden hören! Danke, dass Du mit uns im Dialog sein willst, so wie Du es auch mit Moses warst. Danke, dass Du zu allen Deinen Kindern redest – und somit auch jetzt zu mir…

Amen.


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