Ermutigung für Neue im Prophetischen

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Ein Leser hatte mir geschrieben:
(Ich gebe es gekürzt wieder)

„Ich bin neu im Prophetischen. Und Vieles weiß ich nicht sicher einzuordnen. Seit einiger Zeit kann ich dauernd mit Gott reden. Das ist eigentlich ganz schön. Aber es ist gerade für mich auch anstrengend.

Ich wünsche mir eine biblische Klarheit im Bereich Prophetie. Ich habe gerade mit vielen Angriffen zu kämpfen.
Meine prophetische Gabe beschränkt sich momentan auf zwei Arten. Die eine ist eine Art diktieren. Ich bitte Gott für eine Prophetie für einen Menschen. Wenn er sie geben will, höre ich in Gedanken so in etwa wie ein Text vorgelesen wird. Meistens schreibe ich das dann auf. Aber ich kann denselben Text auch mehrmals bekommen. Zum Beispiel, wenn ein Teil des Textes verloren gegangen ist. Dann erlebe ich gerade eine besondere Art mit Gott zu reden. Zum Beispiel in Gesprächen mit Menschen bekomme ich Worte der Erkenntnis und der Weisheit.

Außerdem kann ich jederzeit persönlich mit ihm reden.
Allerdings gibt es da das Problem, dass ich alles sofort prüfen muss. Ich kann die Stimme von meiner Seele, anderen Geistern und Gott nicht leicht unterscheiden. Das ist so schwierig. Und ich muss manche Sachen sogar mehrmals prüfen. Es funktioniert nur, wenn ich dabei auf Jesus ausgerichtet bin.

Ich weiß, Du hast viel zu tun. Aber Du hast mal auf deiner Seite geschrieben, dass Du Leuten helfen willst, in ihre Berufung reinzuwachsen. Und gerade da brauche ich Hilfe und Stärkung von einem anderen prophetisch begabten Menschen.“

New Path

 

Antwort:

Es freut mich, dass Du Dich auf den Weg gemacht hast, Gottes Stimme für Dich persönlich kennenzulernen.
Ja, „aller Anfang ist schwer“ heißt es. Gerade im Prophetischen…
Aber ich will Dich ermutigen: Es ist normal, dass es Dir am Anfang noch schwer fällt, die „Stimmen“ unterscheiden zu können. Für mich war es auch ganz neu, als ich Gott plötzlich sehr klar in meinen Gedanken hörte und Bilder und Visionen vermehrt bekam. Das muss man alles lernen, zu unterscheiden. Nach und nach wird Dir das leichter fallen, keine Sorge. Es ist eine Frage der Übung.

Du machst es schon ganz richtig, dass Du Dir Zeit nimmst, Seine Stimme besser zu erkennen und Ihm zuzuhören.
Das ist etwas Persönliches zwischen Dir und Ihm: Er ist der gute Hirte und Du bist Sein Schaf, das Ihm folgt. Seine Stimme wird Dir immer vertrauter werden. Du wirst Seine Stimme auch besser erkennen, je mehr Du Ihn (Sein Wesen, Seine Person, Sein Charakter) kennenlernst. Wie gesagt: Eine Frage der Zeit und der Übung…

Das Beste, was ich Dir also raten kann:
Verbringe Zeit mit JESUS. Lerne Ihn immer mehr kennen, indem Du wie Maria (vgl. Lukas 10, 38-42) zu Seinen Füßen sitzt und Ihm zuhörst.
Dadurch findest Du auch heraus, auf welche Art Er zu Dir spricht. Du hast ja schon geschrieben, dass Du Ihn durch zwei Arten am Besten hörst: Durch Worte, die Er Dir gedanklich diktiert und durch spezielle Worte (der Weisheit und Erkenntnis), die Er Dir für andere Menschen gibt.

Das ist schon super, dass Du das „herausgefunden“ hast. Und dann machst Du genau damit weiter: Indem Du darin lernst, sicherer zu werden. Es kann auch sein, dass Er noch anders zu Dir reden wird, vielleicht durch innere Bilder. Aber achte einfach darauf, wie es bei Dir persönlich ist.

Ich empfehle Dir auch die prophetischen Übungen.

Aber gerade für Anfänger ist dabei wichtig: Versuche nicht alle prophetischen Übungen auf einmal umzusetzen. Fange am Besten damit an, dass Du in der Art prophetisch dienst, die für Dich zunächst am einfachsten ist. Das heißt: Mach so weiter, wie Du merkst, dass Gott zu Dir persönlich spricht.
Und wenn Du mit der Zeit darin sicherer geworden bist, kannst Du auch etwas Neues versuchen. Beispiel: Wenn Du am Anfang Gottes Stimme „nur“ gedanklich hörst, dann bleib dabei. Versuche dann nicht auf Krampf, Bilder und Visionen zu erwarten. Es kann sein, dass Er mit der Zeit auch auf andere Arten zu Dir spricht. Und falls nicht: Bleib einfach offen für Ihn und sei dankbar für das, was Er Dir gibt!

Eine gute prophetische Übung für Anfänger:
Bete prophetisch für andere! So lernst Du, von Dir selbst wegzusehen und kannst Dir außerdem auch Rückmeldungen einholen.
Mehr dazu: Bete prophetisch und erhalte Rückmeldung!

Außerdem: Wenn Du vor Ort die Möglichkeit hast, prophetisch zu dienen, dann nutze das.
Zum Beispiel in einem Hauskreis, einer Gemeinde oder in einem prophetischen Seminar. Gerade prophetische Seminare, in denen Christen die Gabe der Prophetie üben können, sind gut für den Anfang. Vielleicht wirst Du in diesem Verzeichnis fündig oder trägst Dich in der Leser-Kontaktbörse ein.

Vielleicht ermutigt Dich auch mein persönlicher Bericht, wie ich zu JESUS und dann ins Prophetische gekommen bin.

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Hier noch ein ermutigender Text:

Aufbrechen…

Ich habe mich entschieden, diesen Weg zu gehen.
Das Unbekannte reizt mich, ich weiß nicht, was sich hinter der nächsten Ecke verbirgt.

“Aller Anfang ist schwer.” Das sagen die anderen. Sie wollen mir damit Mut machen, nicht gleich am Anfang aufzugeben.

Ich bin froh, dass ich aufbrechen kann.
Das, was hinter mir liegt, belastet mich jetzt nicht. Abschied nehmen fällt leicht, wenn ich neue Erfahrungen sammeln kann.

Wem werde ich auf meinem Weg begegnen? Wer wird mit mir gehen?
Es ist gut zu wissen, dass andere diesen Weg auch schon gegangen sind. Das macht es mir leichter.

Der Weg gleicht keinem Trampelpfad, auf dem man sich bedenkenlos vorwärts treiben lässt.

“Geh nicht nur die glatten Straßen, geh Wege, die noch niemand ging, damit Du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.” Dieses Wort gefällt mir. Es soll mich begleiten, gerade dann, wenn ich nicht so gut vorankomme.

Hoffentlich werde ich nicht ungeduldig, wenn das Ziel mir in weite Ferne gerückt scheint.

Werde ich durchhalten, oder geht mir die Kraft aus? Habe ich das Nötige für meine Wanderung dabei, kann ich unterwegs einkehren und Rast machen? Fragen über Fragen.

Der Weg liegt vor mir. Ich trete nicht mehr auf der Stelle, ich gehe los…

(Text: siehe Artikel)

Jesus ist der Weg

Hier nochmal alle Artikel, die Dir helfen können, zur Übersicht:

 

Persönliche Berichte:

 

Und ein prophetisches Lied für Pioniere im Glauben:

Gott segne Dich!

Julia

Kategorien: Neue Artikel, Podcast-Feed | Schlagwörter: | Ein Kommentar

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Ein Gedanke zu „Ermutigung für Neue im Prophetischen

  1. Uwe Fiebig

    Ich kann dies nur unterstreichen was Julia hier geschrieben hat und gebe mal etwas Ergänzendes hinzu. Ich selbst gehe seit 25 Jahren im Prophetischen. Dabei habe ich folgendes gelernt. Also, wenn ich bewusst Zeit mit dem Herrn verbringe und seine Gegenwart suche, gehe ich davon aus, das der Herr Mächtig genug ist, dem Feind nicht zu erlauben dort hineinzuplappern. Anders ist es mit Worten die einfach so kommen, hier gilt es zu prüfen. Der der Feind kommt ständig in unsere Gedankenwelt und das oft sehr fromm. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten es zu durchkreuzen. Entscheiden wichtig ist es dabei das Wort Gottes als Grundlage zu kennen und immer wieder Zeit mit Jesus zu verbringen. So werden wir vertrauter im Umgang mit den Worten die kommen. Das Wort Gottes sagt, meine Schafe hören meine Stimme. Also wenn ein guter Hirte seine Schafe auf gute Weideplätze führt, dann kennen Sie seine Stimme und folgen Ihm. Kommt ein Anderer daher, so werden sie eher verwirrt reagieren. Einmal besuchte ich ein Schloss und dort war ein Hirte auf den ausgestreckten Wiesen. Es waren weit mehr als 100 Schafe. Er hatte auch drei Hunde die dabei waren und mit Aufpassten. Dann ging der Hirte ein anderes Gatter öffnen um die Schafe auf neue Weide zu führen. Dann stellte Er sich auf und gab nur ein paar Kommandos und die Schafe gingen wie eine Armee je zu zweit an Ihm vorbei. Das Bild war so Überwältigend. Die Hunde hatten dabei eigentlich kaum was zu tun. Die Schafe hörten auf die Stimme des Hirten, da Sie wussten es geht auf gute Weide.
    Inspiriert von einem Buch von Joyce Meyer “ das Schlachtfeld der Gedanken “ schrieb ich vor 4 Jahren mal etwas dazu, was ich gerne hier mal weitergebe.

    Unser Geist ist nach der Wiedergeburt, wo wir unser Leben Jesus übergeben haben, von neuem geboren. Diesen Bereich kann Satan nicht antasten, aber sehr wohl deine Gedanken. Hier ein Wort aus der Bibel … Herr schenke uns geöffnete Augen des Herzens, dich zu erkennen und den Reichtum deiner Berufung. Was meint hier der Heilige Geist? Nun an anderer Stelle steht in seinem Wort geschrieben, dass wir Erneuerung unseres Sinnes bedürfen. Also unser Geist ist völlig wiederhergestellt, aber unsere Seele, unser Denken nicht. Und dies braucht Erneuerung! Und deshalb greift uns hier der Feind am meisten an. Durch was erreichen wir diese Erneuerung. Nun in dem wir in den Spiegel seines Wortes schauen. Aber dass genügt noch nicht. Jetzt brauchen wir ein klares abwägen, was entspricht seinem Wort und was kommt von Satan angeflogen. Denn nur wenn unsere Seele mit unserem Geist, der mit dem Geist Gottes verbunden ist, zusammen arbeitet, werden wir Erfolg haben. Nun Gott versucht uns die ganze Zeit durch seinen Heiligen Geist zu erreichen, aber wenn wir zu sehr mit unseren Gedanken beschäftigt sind, werden wir seine Worte, die alles verändern würden, nicht empfangen. Und wir werden am Boden liegen.

    Was ist zu tun?
    1. Schaue in seinen Spiegel … seinem Wort
    2. Schau dir deine Gedanken an und prüfe, ob sie mit seinem Wort übereinstimmen
    3. Wenn nicht, dann wirf sie über Bord und weigere dich sie anzunehmen
    4. Freu dich daran dass du gerettet bist und Gott einen guten Plan mit dir vor hat
    5. Nehme dir Zeiten der Stille und höre ihm zu
    Dies wird einige Zeit der Übung brauchen, aber dies lohnt sich!!!
    Jesus selbst hat dies uns gezeigt, in dem Er, trotz aller Wunder und Heilungen und Predigten, die Er wirkte, immer wieder die Zeiten der Stille suchte mit seinem und unserem Vater und von ihm das richtige Input empfing um auf noch kommende Ereignisse gut vorbereitet zu sein. Deshalb ist uns der Heilige Geist gesandt denn Er ist unser Ratgeber; Tröster und bester Freund der uns in alle Wahrheit führt.
    Also es tobt eine Schlacht in deiner Gedankenwelt und du sollst der Sieger sein!!!

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