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Freiheit in Christus (Victoria Boyson)

Freiheit in Christus

  von Victoria Boyson

Vor vielen Jahren, als ich noch sehr jung im Glauben an den Herrn war, befand ich mich in einer Gemeinde, die nicht an Jesus Christus glaubte.

Nun, sie glaubten an Sein Leben und Seine Wiederauferstehung, doch nicht an die befreiende Wirkung, die Seine Gute Nachricht für uns bereithält. Sie verkündeten ihre Errettung durch Christus, doch ohne dass sie es wahrgenommen hätten, war diese Freiheit durch eine von Menschen aufgestellte Satzung religiöser Regeln ersetzt worden.

Eines Tages, während des Gottesdienstes, erkannte ich plötzlich, dass die meisten dieser Leute keinen wahrhaftigen Erlöser hatten. Sie hatten keinen Erlöser, weil sie dessen Notwendigkeit für ihr Leben nicht erkennen konnten. Sie verließen sich in Bezug auf ihre Erlösung auf ihre eigene Gerechtigkeit, die sie in der Einhaltung der „Gesetze“ fanden, welche sie errichtet hatten und lehrten. Manchmal waren ihre Lehren so kompliziert und aufwändig, dass ich fühlte, ich würde in ihren Augen niemals „richtig“ sein.

Als ich diese Menschen kennenlernte, dachte ich anfänglich, ich hätte Riesen des Glaubens gefunden. Sie schienen so viel mehr als ich zu wissen. Als ich sie mit der Zeit besser kennenlernte, erkannte ich, dass es mir nie möglich sein würde, sie zufrieden zu stellen. Ihre Regeln und Verordnungen in Bezug auf das Christentum konnten niemals erfüllt oder ausgelebt werden; auch stellten sie fortwährend neue Regeln auf.

Überdies wurde mir die Freiheit und Freude, dich ich gefunden hatte als ich anfing Christus kennenzulernen, langsam und methodisch gestohlen. Zweifellos wäre ich ihren Glaubensgrundsätzen vollständig erlegen, wenn da nicht die Lehren meiner wundervollen Mutter gewesen wären.

Der Glaube meiner Mutter

Sie hatte ein einfaches und liebevolles Vertrauen in Jesus, das dem religiösen Auge möglicherweise kindisch und unbedeutsam erschien. Doch in Wahrheit ging ihre Liebe zu Christus viel tiefer als die jener Menschen. Sie lebte tagtäglich in der Freude ihres Erlösers. Sie liebte Ihn und Er liebte sie – sie hatte dies als Wahrheit erkannt und lebte diese Wahrheit mit großer Zuversicht und in Frieden.

Wenn andere kamen und versuchten, ihren Glauben zu komplizieren, wischte sie deren komplexe Lehren mit der Anmut und dem Vertrauen eines Kindes zur Seite. Mit wenigen einfachen Worten konnte sie den Redefluss dieser „unsinnigen Lehrer“, die so viel mehr als sie zu wissen schienen, zum Halten bringen. Oh ja, sie wollten ihr gewiss „helfen“ und sie zur Ordnung rufen, doch sie lächelte dann nur und liebte sie einfach, weil sie etwas hatte, das diese noch erkennen mussten: Freiheit in Christus!

Sie kannte Jesus!

Und ausschließlich aus diesem wahrhaftigen Erkennen von Jesus Christus selbst kam ihre Freiheit. Sie kannte ihn nicht aus dem aufgedunsenen Kopfwissen „gelernter Christen“, sie kannte Jesus persönlich und sprach mit Ihm und verbrachte Zeit in Seiner Gegenwart.

In den Augen der Menschen war meine Mutter nie jemand Bedeutsames. Sie war nie ein Lehrer, Prediger oder Dozent – sie war einfach nur ein Kind Gottes. Sie kannte ihren Himmlischen Vater und hatte deshalb die Weisheit des Himmels in ihrem Herzen.

Meine Mutter starb, als ich sechzehn war, doch bevor sie starb, teilte sie ihren Jesus mit mir. Aber im Laufe der Jahre, auf meiner Suche nach größerer Erkenntnis des Wesens Gottes, hätte ich beinahe diesen einfachen kindlichen Glauben, den sie mich gelehrt hatte, verloren. Nur weil ich an sie dachte und mich ihrer Liebe und der Echtheit ihres Glaubens erinnerte, fand ich meinen Weg zurück in Seine Arme.

Freiheit muss erkämpft werden

Paulus sagte in Galater 2:4-5: „…Was aber die eingeschlichenen falschen Brüder betrifft, die sich eingedrängt hatten, um unsere Freiheit auszukundschaften, die wir in Christus Jesus haben, damit sie uns unterjochen könnten, denen gaben wir auch nicht eine Stunde nach, dass wir uns ihnen unterworfen hätten, damit die Wahrheit des Evangeliums bei euch bestehen bliebe.“

Paulus und die anderen Apostel waren unablässig damit beschäftigt, die einfache Botschaft des Evangeliums für die Christen wiederherzustellen und sie vor den komplizierenden Täuschungen des Feindes zu schützen. Er sagte schlicht zu ihnen: „Mich wundert, dass ihr so schnell übergehet von dem, der euch durch Christi Gnade berufen hat, zu einem anderen Evangelium, so es doch kein anderes gibt; nur sind etliche da, die euch verwirren und das Evangelium Christi verdrehen wollen.“ (Galater 1:6-7)

Zur damaligen Zeit waren die Apostel das Licht, das die verdrehte Finsternis der Ausnahmen und Regeln in Schach hielt. Sie kämpften, um andere frei zu erhalten von der Religiosität, von der Christus sie befreit hatte.

Aus der Kirchengeschichte wissen wir jedoch, dass nur kurze Zeit danach die Kirche dem Legalismus erlag und sie die Freiheit der Evangeliumsbotschaft verlor. Indem sie das taten, trat die Welt in die dunkelste Zeit der Geschichte ein, bekannt als das Finstere Mittelalter.

Es blieb bedrückend, bis die Gute Botschaft von Jesus Christus von vielen tapferen Seelen, die für die Wahrheit kämpften, wiedergefunden wurde; und manchen von ihnen kostete es sogar das Leben.

Wir müssen dafür kämpfen, die Einfachheit unseres Glaubens am Leben zu erhalten, indem wir die Botschaft der Liebe und Gnade verteidigen. Wenn wir für diese Dinge nicht kämpfen, werden wir die Freiheit verlieren, die wir in unserer Ersten Liebe gefunden haben und erliegen in der Folge einem verdrehten Evangelium, das selbst die kleinsten Wahrheiten kompliziert und uns mit der fälschlichen Einbildung zurücklässt, wir könnten uns bei unserer Erlösung auf unsere eigene Gerechtigkeit verlassen.

Unsere Erste Liebe

Allein Jesus kann uns von Sünde erretten und nur Er kann uns vom Bösen befreien. Und nur wenn wir zu unserer Ersten Liebe zurückkehren, wird unser Licht in die Dunkelheit scheinen. Denn wenn wir den religiösen Legalismus abschütteln und auch die Verdammung, die unserer Liebe zu Christus entgegenwirkt, werden wir in Sein Bild verwandelt und uns wird die Befähigung gegeben, die Welt zu verändern.

Es gibt keine „neue Evangeliumsbotschaft“. Alles, was wir haben, ist die Wahrheit, dass Christus gestorben ist, um uns zu erlösen; Er allein trägt die Kraft des Lebens in sich. Jesus ist der Schlüssel zu unserer Freiheit. Wir müssen Ihm erlauben, durch Seine Liebe und Wahrheit die Zellentür unserer Religion aufzuschließen und uns zu helfen, in der Freiheit zu leben, die Seine Liebe mit sich bringt.

Kehre zu deiner Ersten Liebe zurück.

Leben in Ihm und lass das Licht Christi alle Finsternis vertreiben. Streife die verdrehten Lehren des selbstgemachten Evangeliums ab, und wende dich der Schlichtheit der Liebe Jesus‘ zu.

Er liebt dich; liebe Ihn einfach zurück. Lebe jeden Tag in dieser Liebe und schau zu, wie er die Welt durch dich verwandelt.

Bitte bete dies mit mir:

Lieber Herr Jesus, hilf mir, dich wahrhaftig kennenzulernen und dich zu lieben – in Deiner Liebe zu bleiben und Deine Liebe zu mir zu spüren. Zeige mir die Wahrheit, die mich frei machen wird, und mache mich zum Botschafter Deiner Guten Nachricht!

Dieses Dokument ist urheberrechtlich geschützt.
Originaltitel: Freedom in Christ
©2007 Victoria Boyson, www.boyson.org, All Rights Reserved.
Quelle: www.elijahlist.com
Die Rechte an dieser Übersetzung liegen bei der Übersetzerin:
©2007 Gabriele Kohlmann, www.soulfood4u.de

Hinweis zum Copyright: Vorstehender Artikel darf in seiner Gesamtheit zu nicht-kommerziellen Zwecken per Email oder in schriftlicher Form weitergegeben und auf der eigenen Website veröffentlicht werden. Voraussetzung hierfür ist, dass keine Inhalte verändert werden und Copyright-Hinweise und Quellen-Angaben, einschließlich dieser Fußnote, vollständig erhalten bleiben. Wichtig: Die Erlaubnis für eine Veröffentlichung auf der eigenen Website ist zwingend an den Erhalt der Verlinkungen sowohl zu den Originalquellen als auch zu www.soulfood4u.de gebunden. Die Entfernung von aktiven Links ist nicht erlaubt!

Kategorien: Neue Artikel | Ein Kommentar

Ich weiß, WEM ich geglaubt habe! (Chip Brogden)

Ich weiß, wem ich geglaubt habe
von Chip Brogden

Die Heilige Schrift ermahnt uns, „in der Gnade und in der Kenntnis unseres Herrn Jesus Christus zu wachsen“. Unser geistliches Wachstum kann generell in drei Stadien der Entwicklung unterteilt werden. Bitte verwende diesen Lehrartikel nicht, um herauszufinden, wo andere stehen, sondern benutze ihn, um dich selbst zu begutachten und zu sehen, ob du tatsächlich in der Kenntnis Christi wächst und reifst.

Ich werde die Begriffe „unreif“ und „kindlich“ verwenden, aber nicht mit der Absicht, die Jugend mit Herablassung zu behandeln. Ich stelle lediglich Reife der Unreife gegenüber und vergleiche das Erwachsensein mit dem Kindsein. Meine Kinder sind unreif, doch ich kann auch nichts anderes als Unreife von ihnen erwarten, solange sie Kinder sind. Ich investiere mich aber liebevoll in ihr langfristiges Wachstum. In gleicher Weise dürfen wir die geistlich Unreifen oder im Glauben Schwachen nicht verachten. Stattdessen sagt uns das Wort, diese anzunehmen und über sie zu wachen. Jene von euch, die schon ein Stück weiter sind, sollten niemals vergessen, wie viele Jahre Gott daran arbeiten musste, euch auf die Ebene der Erfahrung zu bringen, die ihr heute für selbstverständlich erachtet.

Mit diesen einleitenden Worten lasst uns über das Anfangsstadium des Christenlebens sprechen.

Das Kind sagt: „Ich weiß, WAS ich glaube.“

Am Anfang unseres Christenlebens beschäftigen wir uns vornehmlich mit dem, WAS wir glauben. Wir sind weitestgehend abhängig von anderen Christen, dem Pastor, oder der Gemeinde, die uns alle sagen, was wir glauben sollen. Unsere Glaubenssysteme werden auf dem gegründet, was wir hören, sehen oder was uns gelehrt wird während dieser formenden Jahre geistlicher Entwicklung. Da wir in den Wegen des Herrn nicht erfahren sind, ist es selbstverständlich, dass wir unsere Aufmerksamkeit den Christen schenken, die den Herrn schon länger kennen, um so die grundlegende Doktrin unseres Glaubens zu erlernen. Wer oder was auch immer uns als geistliches Kind beeinflusst, wird uns für gewöhnlich zu dem prägen und formen, was wir zwanzig, dreißig oder fünfzig Jahre später sein werden.

Die Teilnahme an Sonntagsschulklassen, Bibelstudien, Gottesdiensten, Klausuren, Konferenzen und Seminaren, werden als ein wünschenswerter und notwendiger Schritt gesehen, um ein starker und fester Christ werden zu können. Sich einen Katechismus, ein Glaubensbekenntnis oder eine Lehrmeinung einzuprägen, ist oftmals Voraussetzung für eine Gemeindezugehörigkeit. Wenn ein bestimmtes Glaubenssystem erst einmal klar umrissen und untermauert ist, wird der junge Christ sich in der Regel mit einer gesellschaftlichen Kennung identifizieren, wie z. B. Fundamentalist, Evangelikaler, Charismatiker oder Konservativer. Solche Kennungen sind für die geistlich Unreifen wichtig, weil es ihnen gestattet, eine komplette Ideologie in einem prägnanten Titel zusammenzufassen, was wiederum umgehende Bestätigung und Kameradschaft mit Gleichgesinnten ermöglicht. Baptisten glauben bestimmte Dinge, ebenso Methodisten, Presbyterianer, Lutheraner, die Katholiken, die Pfingstler, und sogar die sogenannten Überkonfessionellen oder Unabhängigen. Dich als den einen oder anderen zu erkennen zu geben, bringt dich unmittelbar in die gute Gesellschaft, Gemeinschaft und Beziehung mit anderen, deren eigenes Glaubenssystem deinem am meisten gleicht.

Neue Christen (oder auch alte Christen, die kindlich bleiben) sind hochgradig daran interessiert, WAS sie glauben und bemühen sich, alle Punkte und Striche auf den I’s und T’s ihrer persönlichen Theologie richtig zu setzen. Im Verlauf dieser Bemühungen verlaufen sie sich für gewöhnlich vom Hundertsten ins Tausendste und machen aus jeder Mücke einen Elefanten. Diskussionen über Lehrmeinungen und religiöses Hin und Her sind zu einem großen Teil die Brutstätte für unnützes Reden, Streitereien, verletzte Gefühle, Bissigkeiten und Situationen, in denen jemand verbal niedergemacht wird.

Sobald sie sich erst einmal dahingehend festgelegt haben, WAS sie glauben, ist es fast unmöglich, sie von etwas anderem zu überzeugen, und jeder wahrgenommenen Bedrohung ihres Glaubenssystems begegnen sie mit Feindseligkeit, Verärgerung, Verwirrung und sogar Depression. Ich hörte mal einer Bibelstudie zu, die sich mit einem bestimmten Thema beschäftigte. Ein Außenstehender stellte die Frage: „WARUM glauben Sie das?“ Die ungehaltene Antwort lautete: „Weil die Bibel es so sagt.“ Dabei wurden ein Kapitel und ein Vers als Referenz genannt. „Doch wie wissen Sie, dass die Bibel wahr ist?“ – „Weil die Bibel Gottes Wort ist.“ – „Und wie wissen Sie, dass die Bibel Gottes Wort ist?“ – „Weil die Bibel es sagt.“ – Und so weiter.

Christen können in diesem Stadium ihres Wachstums keine Antwort geben, außer der, dass du einfach glauben musst (obwohl Gott nie von uns verlangt hat, etwas zu glauben, ohne uns reichlich, wenngleich auch unsichtbare, Beweise zu liefern – doch das ist ein Thema für sich). Die Leiterin dieser Bibelstudie konnte auf die Frage antworten, WAS sie glaubte, doch sie konnte nichts auf die Frage erwidern, WARUM sie glaubte, weil ihr persönliches Glaubenssystem keine freie und offene Diskussion über die Inspiration der Schriftstelle zuließ, die sie soeben erst zitiert hatte. Gott sagte es (oder der Pastor hat gesagt, dass Gott gesagt hat), ich glaube es, und das war’s. Ende der Unterhaltung.

Kindern wird oft gesagt, etwas soundso zu tun, und wenn sie dann ausnahmslos fragen, warum, lautet die Antwort in der Regel: „Weil ich das so sage.“ Solch eine Antwort reicht aus, solange sie auf DIESER Entwicklungsstufe stehen, doch wenn ein Kind zu einem Teenager wird, ist ein einfaches „Weil ich es gesagt habe“ kränkend. Für einen Erwachsenen ist es schlichtweg beleidigend. Warum ist das so? Weil es keinen Einlass, keine Erwiderung, und keine Fragen zulässt. Was geht dabei verloren? Die Erfahrung des LERNENS und des Erwachsenwerdens.

Ist die Bibel das inspirierte Wort Gottes? Selbstverständlich ist sie das. Doch nicht, weil sie es sagt, auch nicht, weil der Pastor oder die Gemeinde es so sagt, und auch nicht, weil ich es sage. Weißt du, WARUM sie das inspirierte Wort Gottes ist? Hast du dir diese Frage jemals gestellt? „Weil es die Bibel so sagt“, ist für einen neuen Christen ausreichend, doch du musst dich über Elementares hinaus bewegen, wenn du hoffst, jemals die volle Kenntnis Christi zu erleben oder andere dorthin zu führen.

Der junge Erwachsene sagt: „Ich weiß, WARUM ich glaube.“

Derjenige, der weiß, WAS er glaubt, fühlt sich immer bedroht von dem, der weiß, WARUM. Unglücklicherweise kommen manche nie an den Punkt, an dem sie jemals nach dem Warum fragen würden. Sie sehen keinen Bedarf für ein Warum, und darin liegt der Grund für ihr anhaltendes Kindheitsstadium, für ihr unablässiges fleischliches Kämpfen und unnötiges Geplapper. Nach dem Warum zu fragen, ist gleichbedeutend mit der einen Sünde, die zu begehen nicht vergeben wird! Die Gemeinde in Frage zu stellen, ihre Leiter oder ihre Lehren, heißt, deine Seele für die Ewigkeit zu gefährden! Menschen, die Glauben haben, dürfen nicht nach dem Warum fragen. Menschen, die in richtiger Weise einer Autorität untergeordnet sind, steht es nicht zu, nach dem Warum zu fragen. Falls du nicht weißt, warum, sagen sie dir: Konzentriere dich auf das Was, und mach dir keine Gedanken über das Warum.

Lass es mich so einfach wie möglich sagen: Die Frage nach dem WARUM zu unterbinden bedeutet, dein geistliches Wachstum und das geistliche Wachstum anderer zu verkrüppeln. Ein unreifer Christ ist einer, der sich selbst oder anderen nicht erlaubt, irgendetwas, das in sein Glaubenssystem eingebunden ist, in Frage zu stellen.

Ja, es ist wahr, dass viele, die in einer Gemeinde aufwachsen und anfangen, nach dem WARUM zu fragen, plötzlich abtrünnig zu werden scheinen, oder am Ende sogar komplett die Gemeinde verlassen. Dieses gesunde Fragenstellen, Suchen und Forschen nach Wahrheit nannte Jesus „hungern und dürsten nach Gerechtigkeit“. Das Versprechen ist, „sie sollen gefüllt werden“. Dies sind die Gesegneten, nicht die Abtrünnigen. Jesus leitet sie lediglich woanders hin, weil er sie dort, wo sie sind, nicht füllen kann. Die Suche nach der Wahrheit, und die allmähliche Erfüllung mit ihr, findet fast nie dort statt, WO DU BIST, sondern dort, WOHIN GOTT DICH BRINGEN WILL. Wenn du nach dem, was richtig und wahr ist, hungerst und dürstest, dann wirst du auch gefüllt werden. Es wird nicht gesagt, wo oder wie, nur DASS es so ist. Ich kann keine Vermutung darüber anstellen, wohin oder wie ER dich führen mag, nur, dass ER es tun wird.

Sieh mal, zu wissen, WAS du glaubst, gibt dir eine gewisse Aura der Zufriedenheit und Sicherheit, ähnlich wie früher dein genährt werden an der Mutterbrust. Es ist ein wichtiger erster Schritt im Leben eines Christen, aber mehr als ein erster Schritt ist es nicht, ein Mittel zum Zweck, aber nicht der Zweck selbst. Das bedeutet nicht, dass du nicht wissen musst, WAS du glaubst. Vielmehr soll damit gesagt sein, dass der wahre Fortschritt dann beginnt, wenn du anfängst, eine Ahnung davon zu bekommen, WARUM du es glaubst. Dies ist das mittlere Stadium des geistlichen Wachstums. Wie zu wissen, was, ist auch zu wissen, warum, ein wichtiger Schritt. Aber auch dieser Schritt ist noch nicht das Ziel. Es ist lediglich der Schritt ins Erwachsenenleben, der Übergang von der Kindheit zur Reife. Es ist die buchstäbliche Erweiterung des eigenen Fassungsvermögens der Wahrheit, und natürlich Christus, der die Wahrheit ist. Es ist das geistliche Gegenstück zur Pubertät, eine Zeit großer Veränderungen, schnellen Wachstums und kolossalen Aufruhrs, sowohl emotional als auch geistlich.

Etwas Aufregendes fängt an zu geschehen im geistlichen Leben eines Christen, der sich danach sehnt, zu wachsen und zu reifen. Es ist zu hoffen, dass er, nach einem gewissen Fortschritt in geistlichen Dingen, und nachdem der neue Christ die eine oder andere Niederlage oder Enttäuschung erlebt hat, fragt: „Steckt noch mehr im christlichen Leben als das, was ich erlebe?“ Welch eine gesegnete Frage! Wie lange und hart Gott doch gearbeitet hat, um den Christen an diesen Punkt zu bringen! Und die Antwort, die uns Gott so sehr zu geben wünscht, lautet: „Ja! Es steckt noch viel mehr in diesem Leben! Du hast gerade erst die Oberfläche angekratzt!“ Die Frage kommt oft mitten in einem Gottesdienst auf, wenn alle anderen damit beschäftigt scheinen, Gott zu loben und zu preisen, und aussehen, als hätten sie eine gute Zeit dabei. Wir versuchen, mit einzustimmen, doch die Frage hört nicht auf, uns zu beschäftigen, Woche für Woche, bis wir beschließen, etwas zu unternehmen.

Doch was geschieht für gewöhnlich? Die Gemeinde wird diesen Kindlein zumeist versichern, dass alles gut ist, solange sie ihre Gefühle ignorieren, weiterhin den Gottesdienst besuchen, ihre Bibeln lesen, ihre Gebete sprechen usw. Nichtsdestotrotz, der Eine, der die Frage stellt, wird nicht weggehen, und tatsächlich ist es das Drängen des Heiligen Geistes höchstpersönlich, der das heilige Verlangen entzündet und anfacht, ins Tiefe eintauchen zu wollen, in die tiefsten Tiefen Christi. WAS sie glauben, ist nicht länger ausreichend, und sie wollen wissen, WARUM. Anstatt diese Fragen zu unterbinden, sollten wir sie begrüßen und annehmen. Wir sollten sogar die Initiative ergreifen und damit anfangen, sie von anderen zu erfragen.

Was nach dieser Phase der Seelenerforschung, des Fragens, Suchens und Anklopfens entsteht, ist eine Reihe von Werten und Überzeugungen, die der feurige Ofen der Erfahrungen des realen Lebens geläutert hat, und die nicht aus einem Geschichtenbuch der Sonntagsschulklasse gelehrt oder gelernt wurden. Darin liegt der Unterschied, ob wir „Groß ist deine Treue“ singen, weil wir den Liedtext kennen, oder weil wir die große Treue Jesu Christi selbst erfahren haben. Wir wissen, WAS wir singen, doch noch viel wichtiger – wir wissen, WARUM wir singen. Und, WARUM wir die Gemeinschaft anderer Glaubender suchen. Und auch, WARUM die Bibel das inspirierte Wort Gottes ist. Und so weiter.

Doch das Wichtigste ist, Christen werden in diesem Stadium ihres Wachstums von den begrenzenden Überzeugungen befreit, die andere Menschen ihnen auferlegt haben, mögen es auch gute Menschen gewesen sein. Jüngere Kinder sind voller Argumente, Meinungen, Verteidigungen und Entweder/Oder-Ansichten. Für sie gilt, je weniger sie meinen zu wissen, desto bekümmerter werden sie. Wirf eine Frage auf, die nicht in ihrem (buchstäblichen oder bildlichen) Katechismus enthalten ist, und sie werden sich aufmachen und die Antwort nachschlagen, damit sie dich das nächste Mal, wenn sie dich treffen, mit der Lösung beeindrucken können. Sie haben noch nicht gelernt, dass es immer jemanden auf dieser Erde geben wird, der schlauer ist und mit einem brillanteren Argument aufwarten kann, mag es falsch oder richtig sein. Es scheint als wäre ihr einziges Ziel, die ganze Welt mit dem, WAS sie glauben, in Erstaunen zu versetzen.

Anders der Christ, der eine gewisse Reife besitzt. Christen in diesem Stadium erkennen, dass sie bei Weitem nicht so viel wissen, wie sie dachten, aber sie wissen, was wirklich zählt. Sie machen nicht länger eine Mücke aus einem Elefanten. Sie haben nicht mehr so viele Antworten, aber sie haben auch nicht mehr so viele Fragen. Ihr geistliches Leben folgt einem stabilen, gleichmäßigen Kurs.

Der reife Erwachsene sagt: „Ich weiß, WEM ich glaube.“

Es gibt jedoch einen gewissen negativen Aspekt an diesem Zwischenstadium im Wachstumsprozess, und das ist die Gefahr, sich auf das eigene Verständnis zu verlassen. Nun, da wir wissen, WARUM wir glauben, denken wir, wir seien bereits so weit, dass wir beginnen könnten, Jüngere zu lehren. Menschen werden bei uns nach Antworten suchen. Und wir neigen dazu, ihnen alles zu sagen, was wir wissen, sogar mehr als wir wissen. Wir sind in Gefahr, einem intellektuellen Glauben zum Opfer zu fallen, anstatt im Geist zu gehen. Im Natürlichen gesprochen, Gymnasiasten oder Studenten haben eine Menge Wissen. Tatsächlich halten sie sich selbst für schlauer und besser aufgeklärt als alle, die über dreißig sind. Haben sie schließlich selbst die Dreißig erreicht, wird ihnen klar werden, wie wenig sie tatsächlich über das Leben wussten. Akademisches Lernen ist kein Ersatz für Erfahrung, und Erfahrung kostet Zeit. In geistlichen Dingen werden wir immer im Wachstum stehen. Selbst die geistlich Reifen werden fortfahren, zu wachsen und zu lernen.

Wir müssen den Prozess der Reifung bis zu seiner Vollendung erkennen. Um es bildlich zu machen, stellen wir uns vor, dass wir hier auf der Erde den Wunsch haben, den Mond zu erreichen. Das ist ein definiertes Ziel, das wir sehen können. Wir können die Entfernung berechnen und Pläne entwerfen, wie wir zum Mond kommen. Für uns hier auf der Erde ist es das Äußerste der Weltraumerforschung. Stellen wir uns weiter vor, eines Tages erreichten wir dann den Mond. Und während wir uns gerade erst an den enormen Triumph gewöhnen, geht unser Blick noch ein Stück weiter und wir sehen die riesigen Weiten des Weltraums mit seinen zahllosen Sternen, Planeten und Galaxien, die sich vor uns mehr als 15 Milliarden Lichtjahre weit ausdehnen. Und die Grenzen dehnen sich schneller aus, als wir je hoffen könnten, mitzuhalten. Wir werden niemals bis ans Ende dieser Weite gelangen.

Plötzlich wird uns klar, dass das, was wir erreicht haben, nicht mehr als ein Tropfen im Ozean ist. In dem großartigen Entwurf des Universums ist er so klein, dass er einfach verschwindet. Natürlich hattest du keine Vorstellung davon, wie ausgedehnt dieses Universum ist, während du noch in der Atmosphäre der Erde warst. Doch nachdem du nur ein klein wenig darüber hinaus gereist bist, siehst du, wie groß es tatsächlich ist.

So ist es, um es auf den Punkt zu bringen, wenn wir uns in den Tiefen Christi verlieren. Der Rand des Universums ist außerhalb unserer Reichweite, und doch ist es in seinen Ausmaßen endlich. Dieses riesige Universum ist in Christus zusammengefasst. Der Schöpfer ist größer als seine Schöpfung. Also folgt daraus, je mehr wir von Ihm erkennen, desto deutlicher wird uns, wie wenig wir wissen. Alles Lernen und jede geistliche Erfahrung aller Heiligen seit Grundlegung dieser Erde hinterlässt kaum eine Kerbe in der Fülle Christi.

Hiob war sprachlos nach seiner Begegnung mit Gott. Er trat mit seinem Schöpfer in einen Dialog und dachte, er wüsste, wovon er redete. Völlig über den Haufen geworfen und auf ein Nichts reduziert, bedauerte Hiob, dass er über Dinge gesprochen hatte, von denen er nichts wusste. Sein Bild von Gott wurde völlig erschüttert. Zuvor hatte er von Gott gehört, doch nun, da er Gott gesehen hatte, erkannte er, dass er nichts wusste. Die Ironie ist, dass seine zugegebene Ignoranz mehr Größe und Noblesse hatte als die Weisheit seiner Berater, die behaupteten, Gott zu kennen, ihn jedoch noch nie zuvor gesehen hatten.

Dies ist der Unterschied zwischen Offenbarung und Kopfwissen, zwischen selbst sehen und lediglich darüber hören. Der Mensch, der sagt: „Ich weiß nicht“, fängt endlich an, zu wissen. Wenn er dann sehend wird, kann er sagen: „Ich weiß, wem ich geglaubt habe“ und damit absolut richtig liegen, obwohl er nichts in und aus sich selbst weiß. Es ist ein Fall von nichts sein Eigen nennen und doch alles besitzen. Der Christ ist arm im Geiste, doch mit jeglichem geistlichen Segen gesegnet.

Christentum ist ein geistlicher Widerspruch und darauf angelegt, des Menschen Weisheit durcheinanderzubringen und ihn auf Christus zu reduzieren. Wäre es nur eine Lehre oder Philosophie, wäre sie einfach zu befolgen. Doch Christentum ist keine Lehre und keine Philosophie, sie ist eine Person. Nimm die Person weg und es gibt kein Christentum. Es dreht sich alles darum, dein Leben aufzugeben, um das Leben eines Anderen zu empfangen.

Je mehr ich schreibe, desto mehr erkenne ich, dass ich nichts weiß. Eine Million Worte können IHN nicht vermitteln. Alles, was von mir kommt, ist wie schmutzige Lumpen; wer bin ich! Wer bin ich wirklich? Was weiß ich? Nichts, nicht eine Sache. Oh, ich habe ein kleines Bruchstück gesehen, und ich kann kaum DAS ausdrücken, viel weniger irgendetwas darüber hinaus. Ich bin ein Mensch mit unreinen Lippen, in einer Generation von Menschen mit unreinen Lippen. Und wie Hiob, gibt es für mich nicht viel mehr zu tun, als in der Asche zu sitzen und mich selbst zu verabscheuen. Es gab Zeiten, in denen ich meinen Stift niedergelegt oder meine Computer ausgeschaltet habe und sagte, dass ich nie wieder schreiben würde. Ich musste erkennen, dass ich alles, von dem ich dachte, ich wüsste es, nicht wusste. Und für das, was ich wusste, fand ich keine Worte, um es zu beschreiben.

Wir kennen diesen Jesus nicht, von dem wir denken, dass wir ihn kennen. Er ist gänzlich anders, absoluter, aufs Äußerste prächtiger GOTT. Nur Gott kann schweigen, während wir Gotteslästerungen und Ketzereien in Seinem Namen äußern. Er erlaubt der Menschheit, ihn zu verzerren und zu verdrehen und andere Menschen in die Verzweiflung zu treiben, nur damit Er einschreiten und sich so, wie er wirklich ist, offenbaren kann. Und er ist niemals, nie und nimmer, was du dachtest. Nichts ist so, wie es dir gesagt wurde. Und dann, wenn du ihm begegnet bist, kannst du ihn nicht beschreiben; du kannst nur sagen, dass er nicht im Entferntesten so ist, wie man dir gesagt hat. Jenseits jeglicher Beschreibung.

Wenn wir erkennen, dass wir nicht wissen, dann wird Christus unsere Weisheit, damit wir wissen KÖNNEN. Wenn wir Kinder sind, neigen wir dazu zu sagen, ich weiß, WAS ich glaube. Wenn wir über das Säuglingsstadium hinauswachsen und beginnen, mit den tieferen Fragen und Angelegenheiten des christlichen Glaubens zu ringen, werden wir lernen zu sagen, ich weiß, WARUM ich glaube. Die ultimative Erfahrung jedoch ist, an einen Punkt gebracht zu werden, an dem wir mit Zuversicht sagen können, ich weiß, WEM ich glaube.
Zu wissen, WAS, ist ein Anfang. Zu wissen, WARUM, ist Fortschritt. Zu wissen, WER, ist Reife.

Es gibt eine Zeit in unserem Leben, in der wir den Vorhang durchdringen, und von da an WISSEN wir, wem wir geglaubt haben. Es ist nicht länger eine Frage von Überzeugungen, Vernunft, Argumenten oder Ansichten. Wir wissen einfach.

Moment mal, wird jemand sagen. Erst sagst du, wir können ihn nicht kennen, dann sagst du, dass wir ihn kennen können. Was nun? Alles, was ich sagen kann, ist, es ist beides.

Das Kind ist völlig mit dem WAS beschäftigt, der junge Erwachsene wird vom WARUM verzehrt, und der reife Glaubende ist völlig vom WER vereinnahmt.

Ein Bruder wollte wissen, was Heiligkeit ist. Also trug er über 200 Schriftstellen zu diesem Thema zusammen, brachte sie in die richtige Reihenfolge und lernte sie auswendig. Trotzdem wusste er noch immer nicht, was Heiligkeit ist. Er fühlte sich innerlich leer. Schließlich traf er eine ältere Schwester, die heilig war. Endlich sah er Heiligkeit, und diese warf ihn zu Boden. Dann wusste er, weil er sah. Was er sah, war kein Konzept oder eine Lehre, sondern Heiligkeit, die durch diese ältere Geheiligte lebt. Es war keine Fertigkeit oder eine Verhaltensweise, sondern eine Person, deren Heiligkeit durch ein hingegebenes Gefäß zum Ausdruck kam.

Ein anderer Bruder war in einer ähnlichen Situation. Er war sehr entschieden in dem, was er glaubte, bevor er von jemandem mit gleichwertigen oder gewichtigeren Argumenten konfrontiert werden sollte. Dies geschah eines Tages, jemand wies auf einige vermeintliche „Irrtümer“ in der Bibel hin. Das beunruhigte diesen Bruder sehr. Er suchte dieselbe ältere Dame auf, informierte sie über diese angeblichen Fehler und wollte ihre Meinung hören. Sie sagte einfach, dass die Erkenntnis Gottes nicht von der Beantwortung dieser Fragen abhinge. Er dachte, vielleicht nicht für dich, aber für mich ist es wichtig! Also verbrachte er das folgende Jahr damit, zu untersuchen, was diese andere Person ihm gesagt hatte und befand es letztendlich für unwahr. Doch hätte er einfach Gott gekannt, hätte er es nicht als notwendig betrachtet, die ganze Sache zu studieren und gründlich darüber nachzudenken. Die ältere Schwester hatte recht, die Erkenntnis Gottes hing nicht von der Beantwortung dieser Fragen ab. Wenn du weißt, WER, verlieren das Was und das Warum an Bedeutung.

Niemand beschreibt das besser als Paulus, der Apostel. Was war sein Zeugnis, als seine letzten Stunden nahten? Er sagte nicht, „ich weiß, was ich glaube.“ Als ein Mann mit außergewöhnlichem Intellekt und großer Bildung hatte er mehr über Judaismus und Christentum vergessen, als die meisten Menschen je wissen werden.

Er sagte nicht, „ich weiß, warum ich glaube.“ Natürlich wusste er, warum er glaubte. Er musste es nicht erwähnen. Die Jahre der Verfolgung und des Gefängnisses hatten ihn besser, nicht bitter gemacht. Zum ersten Mal in seinem Leben wusste er, was echte Freude ist. Doch selbst das Was und das Warum zu kennen, hätte nicht ausgereicht, um ihn durch so viel Leiden hindurchzutragen.

Was war sein Geheimnis? „Ich weiß, WEM ich geglaubt habe, und ich bin zuversichtlich, dass er fähig ist, zu erhalten, was ich ihm übergeben habe.“

Du kannst mit dem WAS beginnen, es mit dem WARUM durchsehen, doch letztendlich führt es zum WER.

Wer sonst? Christus ist alles in allem. Alles führt zu Ihm. Alle Fragen, alle Antworten. Alles ist auf ihn zurückzuführen, denn ER ist die Summe aller geistlichen Dinge. Wenn wir auf ihn reduziert werden, dann werden wir zufrieden gestellt sein. Lasst uns unser Leben verlieren, damit wir unser LEBEN gewinnen und wissen mögen, wem wir geglaubt haben. Amen.

Dieses Dokument ist urheberrechtlich geschützt.
Originaltitel: I Know Whom I Have Believed
©2008 Chip Brogden, All Rights Reserved.
Website: http://www.theschoolofchrist.org
Die Rechte an dieser Übersetzung liegen bei der Übersetzerin:
©2008 Gabriele Kohlmann, http://www.soulfood4u.de

Hinweis zum Copyright: Vorstehender Artikel darf in seiner Gesamtheit zu nicht-kommerziellen Zwecken per Email oder in schriftlicher Form weitergegeben und auf der eigenen Website veröffentlicht werden. Voraussetzung hierfür ist, dass keine Inhalte verändert werden und Copyright-Hinweise und Quellen-Angaben, einschließlich dieser Fußnote, vollständig erhalten bleiben. Wichtig: Die Erlaubnis für eine Veröffentlichung auf der eigenen Website ist zwingend an den Erhalt der Verlinkungen sowohl zu den Originalquellen als auch zu http://www.soulfood4u.de gebunden. Die Entfernung von aktiven Links ist nicht erlaubt!

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Bringe das Herz deines Feindes zum Schmelzen (Jim Wehrheim)

Bringe das Herz deines Feindes zum Schmelzen

von Jim Wehrheim

Als neu bekehrter Christ war ich enttäuscht, als ich das erste Mal hörte, was Jesus sagte: „Die Sanftmütigen werden das Erdenreich besitzen“. Ich dachte immer, das Wort „sanftmütig“ bedeutete, ein kleiner stiller Feigling zu sein, der Angst vor seinem eigenen Schatten hat und nur flüsternd spricht. Als Mann hörte ich nicht gerne von Sanftmütigkeit, bis mir erklärt wurde, was das Wort „sanftmütig“ tatsächlich bedeutet: „Kraft haben durch Zurückhaltung“. Es bedeutet, du hast die Fähigkeit jemand anderem ernsthaft wehzutun, doch du triffst die Entscheidung, es zu lassen.

Als ich zwanzig Jahre alt war, wurde ich der Hochschule wegen eines Faustkampfes verwiesen. Sechs Jahre später wurde ich als Christ wiedergeboren, doch mit einigen meiner alten Gewohnheiten, wie meine Neigung zur Jähzornigkeit, musste ich mich noch befassen.

Die Bibel sagt in Philipper 1:6, dass, wenn du erst einmal Jesus Christus gebeten hast in dein Herz zu kommen, Gott niemals aufhören wird, dich zu vervollkommnen bis zum Tag der Wiederkunft Christi. Das bedeutet, du bist ein unfertiges Werk und stets im Bau befindlich. Gott wird nie aufhören dich besser zu machen, bis er dich heimruft, um bei IHM zu sein, oder bis zu dem Tag, an dem Jesus zur Erde zurückkehrt.

Eines Tages, im Alter von achtundzwanzig Jahren, arbeitete ich als Handelsvertreter und fuhr mit meinem Auto durch ein Industriegebiet außerhalb von Chicago, Illinois. Plötzlich fuhr mir bei seinem Versuch, in eine Ladezone zu rangieren, ein größerer Kleinlaster vor den Kühler, was mich zu einer Vollbremsung zwang, um einen Zusammenstoss zu vermeiden.

Anstatt sich zu entschuldigen, blitzte mich der Fahrer des Lasters aus der Fahrerkabine an, warf mir Schimpfworte an den Kopf und zeigte mir den Mittelfinger! Er starrte mir genau in die Augen, als fordere er mich heraus, auf sein Verhalten zu reagieren. Seine kampflustige Einladung war deutlich: „Willst du dich mit mir anlegen?“

Augenblicklich wurde ich ob seiner Beleidigung wütend! Auch Jahre nach meiner Hochschulzeit, in der ich Teil des Footballteams gewesen war, trainierte ich noch jeden Tag zwei Stunden voller Hingabe mit Gewichten, bis ich 150 kg auf der Bank drücken und 119 Liegestützen in der Minute machen konnte. Es gab absolut keine Möglichkeit, dass ich diese Art der Behandlung stillsitzend hinnehmen würde! Ich fuhr meinen Wagen zur Seite, stieg aus, knallte die Tür zu und fragte ihn, ob „er ein Problem habe, das ich für ihn lösen solle“?

Angesichts dessen reagierte der Fahrer, indem er heftig seine Handbremse hochriss und, mir körperlichen Schaden androhend, schreiend aus dem Führerhaus sprang. Ich stellte schnell fest, dass dieser Kerl offensichtlich kein Schwächling war. Er trug einen Bürstenhaarschnitt wie ein junger Mike Ditka (berühmter Footballspieler, Anm. d. Übers.), und seine Hemdsärmel waren bis über seine Deltamuskeln hochgerollt und gaben den Blick auf Tätowierungen frei, die beide Arme großzügig verzierten. Er war nur etwa 1,70 m groß, aber auch genauso breit, und sein Körperbau glich einem Getränkeautomaten. Die Schließe seines Cowboygürtels war größer als mein Kopf und seine aggressiven, hektisch ruckartigen Bewegungen erinnerten mich an den Tasmanischen Teufel aus den Bugs Bunny Trickfilmen. Seine verrohte Erscheinung ließ ahnen, dass er mit Sicherheit einige Zeit im Gefängnis verbracht hatte.

In Erwartung eines Kampfes riss ich mir mein Jackett vom Leib und warf es zu Boden. Ich pflanzte mich breitbeinig auf, wandte die linke Seite meines Oberkörpers diesem Fahrer zu und brachte meine beiden Hämmer in Position.

Während er auf mich zukam, schrie er mich wieder an, „was mein Problem sei“? Mit der rechten Faust unterm Kinn, zeigte ich mit der linken auf den Fahrer und listete kategorisch die Anzahl seiner Beleidigungen auf, die er, wie ich fühlte, gegen mich verbrochen hatte. Als ich fertig war mit meinen Argumenten, tat er etwas, das ich nie vergessen werde.

Er stemmte seine Hände in die Hüften, ließ sein Kinn auf die Brust sinken und starrte zu Boden als dächte er über etwas nach. Nach einer langen Pause schüttelte er verneinend seinen Kopf, schaute auf, streckte seine rechte Hand zu mir aus, als wolle er mir die Hand schütteln. „Sie haben recht“, sagte er, „ich habe Ihnen diese Dinge zugefügt, werden Sie mir vergeben?“ „Was?“, fragte ich ungläubig. Er wiederholte sich und sagte: „Sie haben recht, Mann, ich habe all das, was Sie sagen, getan. Werden Sie mir verzeihen?“

Ich war wie betäubt, als ich da stand, mit erhobenen Fäusten auf seine ausgestreckte Hand blickend. „Meinen Sie das ernst?“, fragte ich zweifelnd. „Ja, Mann“, sagte er, „es tut mir leid, bitte verzeihen Sie mir“ und bot mir immer noch seine ausgestreckte Hand an. „Kauf es ihm nicht ab“, dachte ich, „es ist ein Trick. Sobald ich zustimme seine Hand zu schütteln, wir er mir mit der anderen einen Fausthieb verpassen.“

Nach einem langgezogenen peinlichen Moment streckte ich zögerlich und vorsichtig meine linke Hand aus und schüttelte seine Fingerspitzen, während meine rechte Faust unter meinem Kinn verblieb. Als ich die Fingerspitzen seiner rechten Hand schüttelte, sagte er: „Was ich getan habe, tut mir leid.“

Ich war schockiert und begann mich beschämt und von meinem eigenen Verhalten verurteilt zu fühlen. „Mir tut es auch leid“, murmelte ich, „manchmal werde ich einfach zu wütend.“ Er wünschte mir einen schönen Tag, kletterte wieder in sein Führerhaus und fuhr weg, wobei er mich alleine auf der Strasse stehen ließ, immer noch nicht verstehend, was da eben geschehen war. Wir hätten uns an jenem Tag gegenseitig ernsthaft verletzen können, doch der Fahrer des Lasters hatte nicht zugelassen, dass das geschieht.

Ich hob mein Jackett vom Boden auf und ging langsam zu meinem Wagen zurück. Als ich mich hineingesetzt hatte, beugte ich meinen Kopf im Gebet und bat den Herrn, mir mein Verhalten zu vergeben. Ich war so gedemütigt durch diese Erfahrung; ich sagte dem Herrn, ich würde niemals wieder beim Autofahren so die Fassung verlieren. In den siebenundzwanzig Jahren, die seit der Begebenheit mit diesem LKW-Fahrer vergangen sind, habe ich mein Versprechen gehalten. Wenn nun Leute unfreundlich zu mir aus ihren Autos blicken, lächle ich nur und winke, gehe aus ihrem Weg und bete für ihr Glück und ihre Errettung.

Rückblickend kann ich nicht anders als zu glauben, dass dieser Lasterfahrer wahrscheinlich wie ich war, eben auch ein Christ in Kinderschuhen. Die meisten LKW-Fahrer, die so raubeinig wie er aussehen, halten nicht inmitten einer hitzigen Konfrontation inne und benutzen Worte wie „vergeben“, es sei denn, sie sind selbst Christen und in seinem Fall, ein besserer, als ich es an jenem Tag war.

Die Bibel sagt in Sprüche 25:22, „wenn du barmherzig zu deinem Feind bist, sammelst du feurige Kohlen auf seinem Kopf“. Ich dachte immer, dieser Vers bedeutete, man würde so seinen Feind auf irgendeine Weise strafen oder verletzen, bis mir erklärt wurde, dass, wenn du freundlich bist zu deinem Feind, die Kohlen, die du auf sein Haupt ausschüttest, nicht dazu gedacht sind ihn zu verletzen, sondern das Herz deines Feindes zu schmelzen.

Dieser Lasterfahrer veränderte für immer mein Leben, als er mich an jenem Tag um Vergebung bat. Als Ergebnis daraus brachte er dort draußen mein Herz zum Schmelzen, mitten auf der Strasse, und ließ mich dadurch zu einem besseren Menschen werden.

Wie viele Menschenleben haben wir in letzter Zeit durch das Praktizieren von „Sanftmütigkeit“ berührt oder verbessert? Oft wird uns als Christen Gelegenheit gegeben, das Herz von Ungläubigen zum Schmelzen zu bringen, indem wir ihnen Freundlichkeit anbieten, wenn sie es eigentlich nicht verdienen. Wenn wir Seelen für Christus gewinnen wollen, müssen wir bereit sein „Sanftmütigkeit“ zu demonstrieren und uns enthalten, auf Beleidigung und falsche Behandlung mit Verletzung dieser Menschen zu reagieren.

Als Abraham Lincoln endlich zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde, nachdem er wiederholt angegriffen und von seinen Kontrahenten persönlich lächerlich gemacht worden war mit Bemerkungen, er wäre ein hässliches Monster und sähe wie ein Affe aus, drängten ihn seine Wähler, er solle seine neugewonnene Macht als Präsident zur Vergeltung nutzen und seine „Gegner zerstören“. Lincoln, als Christ, weigerte sich und erwiderte: „Er zerstörte seine Feinde, als Er sie zu seinen Freunden machte“. Er häufte heiße Kohlen auf ihre Köpfe und schmolz ihre Herzen!

Wenn unser kostbarer Herr und Erlöser Jesus Christus sagen konnte: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“, während er geschlagen und für ihre Sünden gekreuzigt wurde, müssen auch wir Seinem Beispiel folgen, indem wir denen, die uns verfolgen, unser Liebe, Vergebung und Fürbitte schenken. Wir müssen die Herzen unserer Feinde zum Schmelzen bringen.

 

Über den Autor:

Jim Wehrheim lebt in Carefree, Arizona und ist Gründer und Vorstand von Halftime Talks International, ein Dienst der Ermahnung und Ermutigung. Halftime Talks Int. wurde ins Leben gerufen nach einer Reihe persönlicher tragischer Ereignisse in Jims Leben, die ihn sowohl erschütterten als auch in tiefste Verzweiflung stürzten. Um mehr über seine Geschichte zu erfahren oder falls Sie einen Sprecher suchen, der Ihre Zuhörer ermahnt, niemals aufzugeben und ihnen hilft zu erkennen, dass sie „alle Dinge tun können durch Christus, der ihnen Stärke gibt“, kontaktieren Sie Jim für ein inspirierendes „Halbzeit-Gespräch“ auf seiner Webseite: www.halftimetalks.com oder senden Sie eine E-Mail an: jim@halftimetalks.com.

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Originaltitel: Melting Your Enemy’s Heart
©2006 Jim Wehrheim, All Rights Reserved.
Quelle: www.hearttouchers.com
Die Rechte an dieser Übersetzung liegen bei der Übersetzerin:
©2007 Gabriele Kohlmann, www.soulfood4u.de

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Das Johannes Evangelium – Der Film

Das Johannes Evangelium – Der Film:

Ich habe diesen Film vor ein paar Jahren schonmal gesehen und war davon sehr bewegt. Habe schon mehrere Jesus-Filme gesehen, aber keiner hat einen so tiefen Eindruck in mir hinterlassen, wie dieser.

Das liegt zum einen daran, dass der Film – wie der Titel ja auch schon sagt – sehr nahe am Johannes-Evangelium gehalten ist. Johannes schrieb das Evangelium auf sehr tiefe geistliche Art. Sein Evangelium beschreibt die geistliche Intimität zu Gott (Beispiel: Johannes 15; Johannes 17 etc.).

Auch der „Jesus-Darsteller“ im Film kommt sehr jesusmäßig rüber. Genau so wie ich Jesus auch persönlich erlebe – humorvoll, liebevoll, mitfühlend und menschennah. Besonders gefällt mir, dass Jesus in diesem Film so oft lächelt, lacht und einfach voller Freude erfüllt ist. Genauso wie es in der Bibel auch heißt, dass Er „mehr mit Freudenöl gesalbt war als Seine Gefährten“ (vgl. Hebräer 1, 9). Überhaupt nicht kalt oder abgehoben, sondern die Liebe in Person.

Der Film ist auch für für diejenigen, die noch wenig von JESUS wissen – wozu Er in diese Welt kam, warum Er am Kreuz starb etc. …

„Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht,
sondern ewiges Leben hat.“
(Johannes 3, 16)

Ich kann Dir diesen Film also sehr empfehlen!

Hier gibt es den Film auf 3 DVDs bei Amazon:

http://www.amazon.de/dp/B000W4962C

Und hier der Film auf Englisch:

http://www.amazon.de/dp/B0042AE4BA

Hinweise:
Wir sind am Umsatz der DVD oder Werbung für diesen Film NICHT beteiligt.

Alle Rechte des Films (z.B. von DVD-Cover und Trailer) liegen bei den Machern des Films.


Erfahre mehr über JESUS:


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Manchmal musst du deinen „Pflanztopf“ verlassen

Pflanztopf Pflanze Umtopfen

Auch eine Pflanze muss umgetopft werden, wenn sie gewachsen ist… Ansonsten kann sie nicht mehr weiterwachsen.

Auszug aus einer Botschaft von Joel Osteen „Lass dir deinen Traum nicht von Stimmen der Kritik rauben (Nr. 337)“

(Übermittelt von Sandy Warner, http://www.thequickenedword.com)

„Wenn du dazu berufen bist, etwas außerhalb des Gewohnten zu tun, wird dies nicht jeder verstehen.

Hier ist der Schlüssel:

Der Traum in deinem Herzen könnte größer sein, als das Umfeld in dem du dich befindest. Manchmal ist es nötig, dieses Umfeld hinter dir zu lassen, damit du die Erfüllung dieses Traums erleben kannst.

Es ist wie mit einer Eiche. Wenn du sie in einen Topf pflanzt, kann sie nur begrenzt wachsen. Sobald ihre Wurzeln den Pflanztopf ausfüllen, wird sie aufhören zu wachsen. Das Problem liegt nicht beim Baum, das Problem ist das Umfeld, in dem diese Eiche wächst. Es erstickt ihr Wachstum.

Sie mögen dich ablehnen. Sie mögen dich kritisieren. Doch das Leben ist wirklich viel zu kurz, um es damit zu verbringen, es jedem recht machen zu machen. Das Leben ist zu kurz, um sich ständig zu sorgen, was andere Leute denken könnten.

Einige langjährige Freunde meines Vaters fingen an, über ihn zu reden und ihn zu verurteilen. Und das waren wirklich keine schlechten Menschen, sie verstanden nur nicht. Er wusste, das Beste, das er tun konnte, war weiterzuziehen. Also verließ er den Ort, verletzt und abgelehnt. Er hätte es zulassen können, dass diese negative Erfahrung den Rest seiner Zukunft vergiftet. Er hätte bitter und zornig werden können, hätte Gott und Menschen anklagen können. Doch weißt du, was mein Vater tat? Im Grunde genommen schüttelte er es einfach ab. Er akzeptierte die Tatsache, dass nicht jeder verstehen würde. Er erkannte, dass der Traum in seinem Herzen größer war als sein Umfeld. Er ging die Straße hinunter zu einem leerstehenden Futtermittelladen und gründete Lakewood Church (eine der größten Gemeinden der USA. Anm. d. Ü.). Das war am Muttertag 1959 und seit dem haben wir nicht nachgelassen.“

Die Bibelstelle, die Joel zu dieser Botschaft las:

Anstatt eurer Schmach werdet ihr das Doppelte haben, und anstatt der Schande werden sie jubeln über ihr Teil; darum werden sie in ihrem Lande das Doppelte besitzen, werden ewige Freude haben.  (Jesaja 61,7)

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Originaltitel: Sometimes You Have Got To Get Out Of The Pot
©2008 Joel Osteen, All Rights Reserved.
Website: joelosteen.lakewood.cc
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©2008 Gabriele Kohlmann, http://www.soulfood4u.de

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Den Samen zum Schweigen bringen (Wenn der Feind Dir einredet, Du hättest keine Berufung)

Original: Silencing The Seed by Maria Magruder

Den Samen zum Schweigen bringen

von Maria Magruder

Offenbarung 12,17:
„Darüber wurde der Drache so wütend, daß er jetzt alle bekämpfte, die zu dieser Frau gehören.
Das sind die Menschen, die nach Gottes Geboten leben und sich zu Jesus bekennen.“

Der Teufel hat versucht den „Samen“ zum Schweigen zu bringen. Wer oder was ist  dieser Same? Der Same bist du. Diese(r) Same(n) sind die Erben Abrahams, sie sind mehr als Eroberer, diese Samen sollen die Verheißungen Gottes besitzen, sie sind berufen, Nationen zu verändern, sie sind berufen, Kranke zu heilen und das Evangelium zu verkünden, sie sind berufen, die Gefangenen freizusetzen, sie tragen das Zeugnis Jesus Christi in sich.

Der Teufel hat diesen Samen von Anbeginn gehasst. Er hat immer und immer wieder versucht, den Samen zu töten. Er versuchte es mit Adam und Eva, und Gott setzte Feindschaft (tiefverwurzelten Hass) zwischen dem Samen der Frau und seinem (Satans) Samen. Der Teufel hat versucht, diesen Samen zu töten zu der Zeit, als Mose geboren wurde, der Zeit, als Christus geboren wurde, und vor der Sintflut versuchte er sogar den Samen ganz auszurotten. Doch der Teufel war nicht im Stande, den Samen zu zerstören. Lobpreis!

Gott säte den wichtigsten Samen aller Zeiten, als er uns seinen einzigen Sohn, Jesus, gab. Und aufgrund Jesu´ Gehorsam, sein Leben für uns hinzugeben und wieder erhöht zu werden, gibt es nun mehr Samen, als der Teufel töten könnte. Wir sind alle Samen aus Seiner Hand, Söhne und Töchter Gottes, und Nachkommen Abrahams. Da der Teufel nun diesen Samen nicht töten zu können scheint, versucht er ihn zum Schweigen zu bringen.

Über die vergangenen Monate hinweg hat er versucht, viele von euch zum Schweigen zu bringen. Er hat versucht, deine Berufung, und wer du bist, zum Schweigen zu bringen. Er hat dich stetig und beharrlich in deinem Gedankenleben unterdrückt, alles miteinbeziehend, zu was Gott dich je berufen hat. Viele von euch haben sogar den „Ruf“ in Frage gestellt.  Er hat ständig versucht, dich zu dem Glauben zu veranlassen, es gäbe keine Bestimmung, daß deine Berufung nicht real ist, daß du gar nicht gerufen worden bist. Er hat dich klein gemacht, damit du einfach aufgibst, dich glauben gemacht, du wirst niemals etwas verändern im Königreich Gottes, er hat dir eingeredet, daß dein Anteil im Königreich nur wenig oder gar keinen Wert noch irgendeine Auswirkung hat.

Ich versichere dir, deine Berufung ist wertvoll und wird gebraucht im Leib Christi, und der Ruf verändert sich nie, er kommt ohne Reue und in der Erwartung deiner Antwort. Der Teufel ist ein Lügner. Der Teufel weiß, wenn er dich zum Verstummen bringen kann, dann bist du besiegt. Denn die Macht über Leben und Tod liegt in der Zunge. Und wie ein Mann oder eine Frau in ihren Herzen denken, so sind sie auch. (Sprüche 23,7) Sobald er dich dazu bringen kann, nicht mehr an deine Berufung zu glauben, in deinem Gedankenleben, in deinem Rhema (=Gottes Offenbarung, die er uns in einem besonderen Augenblick auf ganz individuelle Weise gibt) und im geschriebenen Wort, welches rechtmäßig deines ist, und dich davon abhalten kann, die Dinge Gottes auszusprechen, weiß er, daß er dich erfolgreich entwaffnet hat. Lass dich von ihm nicht zum Schweigen bringen!

Das wichtigste Werkzeug, welches er gegen dich verwendet hat, ist Verdammung. Er hat dich in deinen Gedanken verdammt; und ihr, die ihr diese Gedanken empfangen hattet, anstatt daß ihr sie niedergeschlagen habt, bewirkten sie in vielen Bereichen Verzögerungen eurer Durchbrüche. Er hat euch stetig verdammt für Dinge aus der Vergangenheit, bis zu einem Punkt, an dem viele von euch sich schlicht wie ein Fehlschlag fühlen. Dies öffnet die Tür zu Depression, und dabei ist all dieses „Gefühlszeug“ nicht von Gott, es sind der Teufel und seine Helfer, die ihre Saat in deinen festgefahrenen Verstand säen. Wer ist Satan, daß er Anklage erhebt gegen Gottes Wahl? Gott ist ein vergebender und liebender Gott. Dir sind die Dinge der Vergangenheit vergeben. Je früher du hierin eine Offenbarung empfangen kannst, desto früher wirst du sehen, wie dein Durchbruch sich manifestiert.

Beginne damit, diese verdammenden Gedanken und Denkschemata niederzuschlagen und fange an, wieder im Geist zu gehen, wo es keine Verdammnis gibt. Denn Christus starb um deiner Vergebung willen und er starb, damit du nicht länger in Verdammnis wandeln mußt. Entscheide dich, nicht länger in Verdammnis zu gehen. Er starb, um dich freizusetzen von Dingen dieser Art.  Wenn du in Verdammnis gehst, dann gehst du nicht im Glauben. Ohne Glauben kannst du Gott nicht gefallen und das ist der Grund, warum dein Durchbruch sich verzögert hat. Glaube ist es, was Gott bewegt. Gott möchte, daß du deinen Durchbruch erzielst -mehr als du es tust! Erneuere deinen Sinn dem Wort und deiner Berufung entsprechend, und entscheide dich für das Leben. Nehme jedes Wort gefangen, daß versucht, sich über Gottes Wort zu erheben und du wirst das Gegenteil von dem aussprechen, was diese schmutzigen Geister in deinen Verstand zu pflanzen versuchen.

Hiob sagt in Kap. 9 Vers 20,  daß ihn sein eigener Mund verdammen müßte, obwohl er gerecht war. Wir sind die gerechte Saat von Jesus Christus, doch wir müssen diese verdammenden Gedanken abstellen – besonders, bevor sie aus unserem Munde herauskommen!

Fange an, deine prophetische Bestimmung zu bekennen und alles, was Gott dir versprochen und zu dir gesagt hat. Beginne, daß Wort zu bekennen, wie niemals zuvor. Jedes Mal, wenn einer dieser verdammenden Gedanken kommt (und sie werden kommen), schlage ihn nieder, nimm diese Gedanken gefangen und sprich das Wort Gottes über deinem Leben aus. Sprich zu den Dingen in deinem Leben und deinen Umständen, die einer Veränderung bedürfen. Sprich nicht über sie, sprich ZU IHNEN! Befiehl diesen Dingen, dir zu dienen, und du wirst mit ihnen Gott dienen. Herrsche und regiere über allem, worüber dir Gott Herrschaft gegeben hat.

Lasst euch vom Teufel nicht zum Schweigen bringen. Ihr seid der Same, der Besitz hat über die Tore des Feindes.  Ihr seid der Same, der berufen ist , das Land zu erben! (Psalm 25,13) Du Same Abrahams, schweige nicht, wo es um deine Bestimmung geht!

Maria Magruder
www.womanofthelasthour.com
Newsletter abonnieren: www.womanofthelasthour.com/maillist.htm
Übersetzung: Gaby Kohlmann

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Die Sprache Gottes – Wie spricht Gott zu mir? (Kim Clement)

Die Sprache Gottes –
Wie spricht Gott zu mir?


Kim Clement, 06. Februar 2008,
Elijahlist(englisch) oder deutsch hier

 

Eine der schwierigsten Fragen für mich ist: „Wie höre ich die Stimme Gottes?“. Nachdem ich nun schon 30 Jahre lang mit IHM unterwegs bin, ist meine einfache Erklärung: „Du musst es selbst herausfinden“. Jedes menschliche Wesen hat seinen eigenen, einzigartigen Fingerabdruck und seine einzigartige DNA. In Anbetracht dessen glaube ich, dass Gott jeden von uns so geschaffen hat, dass er IHM auf seine spezielle, persönliche Art & Weise der Kommunikation antworten kann.

Gott gebrauchte einen sturen Esel, um mit Bileam, dem Propheten, zu kommunizieren, weil Bileam selbst stur war. Moses Alltag wurde unterbrochen durch das Phänomen eines Busches, der fortwährend brannte, während David nur einen Propheten oder eine Engel brauchte, der zu ihm redete. Gott sandte den Propheten Samuel, um in Seinem Namen zu David zu reden und Nathan kam später mit einem von Gott inspirierten Rätsel, zu ihm. Elisa brauchte einen Musiker, um Gott zu hören und prophetisch zu reden, während Elia mit den Naturgewalten allein sein musste, die ihn umgaben: Wirbelwind, Erdbeben, Feuer, Regen usw. Manche Menschen haben einfach Freude an einer menschlichen Stimme, die zu ihnen im Namen Gottes spricht, während andere sich gern von übernatürlichen Zeichen persönlich führen lassen. Wieder andere bevorzugen die weniger direkten Visionen oder Träume und, wenn du mir ähnlich bist, magst du vielleicht bewegende, lebendige Eindrücke lieber.

Gott redet die ganze Zeit, aber manche Leute stoßen an eine Sprachbarriere. Lasst uns über das Problem der Linguistik reden, die Sprache, ihren Aufbau und besonders über die Morphologie (Wortformenanalyse). Die Morphologie im speziellen ist die Lehre der Gestalt- und FORMENBILDUNG.

Als Gott Aaron und Miriam beiseite rief und sie zurechtwies, nachdem sie dummerweise Mose, aus ihrer kritischen Einstellung zu seiner Ehe mit einer äthiopischen Frau heraus, verachtet hatten, begründete Er Seine Zurechtweisung auf einigen einfachen Fragen. Ihm lag mehr an der Geschichte von Mose, der ein bescheidener und demütiger Diener war und an der Tatsache, dass er beständig, im GANZEN Haus Gottes, treu geblieben war. Dies schien Gott sehr wertvoll zu sein und es zeigt uns, dass ein Aspekt im Hören auf IHN sehr bedeutsam ist: Treue. Mose hatte keine selbstsüchtigen Absichten, versuchte er doch tatsächlich, aus seiner Berufung, nämlich zu Pharao zu gehen, ihn zu konfrontieren und die Freilassung von 3,5 Millionen Juden zu fordern, herauszukommen. Aaron und Miriam hielten ihre eigene Konferenz ab. Sie fassten den Entschluss, dass auch sie Gott gehört hatten und fühlten sich auf derselben Ebene der Erkenntnis wie Mose. Sie kamen zu dieser Annahme, weil er eine äthiopische Frau geheiratet hatte, was sie für falsch hielten und sie meinten, dass sein Handeln ihre Kritik rechtfertigte.

Ich möchte, dass du verstehst, was Gott über die Fähigkeit Mose, vom Himmel zu hören, sagte: Mose hörte Gott NICHT so, wie andere dies taten. Mit anderen kommunizierte Gott in Form von Visionen, Träumen und dunklen Reden (Rätseln), aber nicht so mit Mose. Die Bibel sagt, dass Gott von Angesicht zu Angesicht mit Mose sprach. Entsprechend 4. Moses 12,8 erkannte Mose „die FORM des Herrn.“ Das Wort „Form“ lautet im Griechischen „Morphe“. Als ich das betrachtete, wurde mir klar, dass um Gott „hören“ zu können, Er zuerst „gesehen“, oder, vielleicht noch besser ausgedrückt, „wahrgenommen“ werden muss. Dies ist aufregend und voller Abenteuer! Der Vorgang, Gott zu „hören“ ist nichts Schweres, bei dem wir uns die Zähne ausbeißen, Gott hat es EINFACH gemacht.

Wir haben das Ganze verkompliziert, weil wir von einer Voreingenommenheit kontrolliert wurden, die ungenau ist und die falsche Interpretationen über Gott liefert. Voreingenommenheit heißt: „Eine Sache schon im voraus anzunehmen, den Verlauf und das Ende von Anfang an zu vermuten“. Wörtlich bedeutet das Wort „Voreingenommenheit“ – „im Voraus unterstellen“. Unser Feind versucht uns gedanklich unter den vermuteten Ausgang zu stellen, bevor wir überhaupt die Chance haben zu beweisen, dass es auch anders geht. Gott ersetzt unsere Voreingenommenheit durch „offenbarte Erkenntnis“. Das ist ein prophetisches Wort oder ein Einblick in die Zukunft, und das ist der Punkt, an dem die meisten Leute stolpern. Bedenke, wenn offenbarte Erkenntnis gebraucht wird, wird sie auch entdeckt werden.

Gott spricht über die Dinge, die für eine bestimmte Generation relevant sind. Hätte es den Absichten Gottes gedient, seinem Volk vor 200 Jahren über den radioaktiven Zerfall, über geologische Schichten und über die DNA Vorlesungen zu geben? Mit der Zunahme von Herausforderungen, werden auch Lösungen zur Verfügung gestellt. Wenn wir es mit irgendeinem Problem zu tun haben, wächst unser Bedarf Gott zu hören. Aber unser Verstand und unsere Vorstellungen scheinen unsere Auffassungsfähigkeit durch unser dominierendes, voreingenommenes Gedankengut einzuschränken. Wir müssen uns dessen bewusst sein, damit wir den instinktiven Drang, Dingen gegenüber voreingenommen zu sein, „bekämpfen“ können, indem wir Zukunft und Bestimmung in unser Leben „hineinsprechen und glauben“.

Unseren Sinn erneuern

Müssen wir also, wenn wir Gott hören wollen, ein Diplom in Morphologie haben? Dein Sinn und dein Herz kann Gott hören, ganz einfach, ja ganz einfach. Aber zuerst musst du frei sein von dem betrügerischen, negativ denkendem Gedankengut, das die Meisten plagt. In Römer 12,2 spricht Paulus von etwas, das „Erneuerung eures Sinnes“ genannt wird. „Erneuern“ bedeutet, dass du das Gebäude deiner voreingenommenen Ideen zerstören und wieder eine sich entwickelnde Beziehung herstellen musst. Der Mensch ist so geschaffen, um aus entwickelnder Offenbarung heraus zu handeln. Die Unterbrechungen durch negatives Denkens, das uns suggeriert wird, sind ständige Hindernisse für unsere Entwicklung. Wenn du in irgendeiner Situation deines Lebens den Ausgang vorwegnimmst, ohne dir selbst die Chance zu geben, diese Vorstellung zu ändern, hast du aufgehört dich zu entwickeln und ein Prozess des Zerfalls hat begonnen. Geistliche Zersetzung ist ein schleichendes Phänomen auf dieser Erde, weil die Menschen eine derartige Angst davor haben, sich den Problemen zu stellen und weil sie jeden Hauch von Misserfolg (oder Scheitern) als Falsch (oder Unrecht) hinstellen.

David strafte Goliath Lügen, indem er sich dem entgegenstellte, was Israel dachte: dass nämlich alles mit einer schrecklichen Niederlage enden würde. Schau dir an, wie er das anstellte: Er sprach Worte, die der voreingenommenen Meinung, dass ein Riese einen sommersprossigen Teenager mit ein paar Steinen zerstören wird, entgegenstanden. David sprach, als hätte er eine Weisheit, die sich in seinem Leben bewährt hatte. Tatsächlich hat er zu dem Riesen prophetisch geredet. Diese Erkenntnis wurde David im richtigen Moment geoffenbart und anstatt mit den Generälen Israels zu debattieren, RANNTE er auf Goliath zu und legte eine ungewöhnliche Zuversicht an den Tag.

Zurück zu Mose. Die Bibel sagt, dass Mose die „Form“ des Herrn erkannt hat. Es ist sehr wichtig, dies zu beachten, weil wir alle unsere voreingenommenen Ideen darüber haben, wie Gott aussieht. Ich schlage vor, du entledigst dich sofort solcher Ideen!

Gott könnte zu dir in der Form von Mickey Mouse kommen oder durch eine Litfaßsäule reden oder durch IRGENETWAS, was Er sich aussucht. Wir haben oft Situationen in unserem Leben, die unsere Wahrnehmung anfangen zu dominieren. An diesem Punkt kommt Gebet ins Spiel und wird zu der Kraft, die uns dazu führt, Gottes Stimme zu hören. Meistens suchen wir nach einer Antwort und dann warten wir darauf, von Gott zu hören. Wenn es Ihm jedoch gefällt, ein Objekt oder ein Zeichen zu nutzen, um zu uns zu sprechen, wie können wir dann wissen, dass dies mit unserem Problem in Beziehung steht und dass dies tatsächlich das Reden Gottes zu uns ist? Wie können wir sicher sein, Seine Form zu erkennen? Gott sagte, dass Mose der größte Prophet seiner Zeit war, weil er die „Form“ des Herrn erkannte. Was heißt das?

Die „Form“ erkennen, in der Gott redet

Steht das OBJEKT (Form) in Verbindung mit dem SUBJEKT (deinem Problem)? Lasst uns darauf schauen, was dieses Wort bedeutet, damit wir besser verstehen können, wie viel Freude Gott daran hat, mit uns zu kommunizieren.

FORM: Die äußere Gestalt, Erscheinungsweise oder Umriss eines beliebigen Objektes, im Unterschied zu der Materie (Substanz) aus der sie besteht: In der Metaphysik unterscheidet sich das aktive, bestimmende Prinzip einer Sache von der Materie (Substanz), dem potentiellen Prinzip. Das Konzept der Form ist ebenso unentbehrlich für Praxis und Beurteilung unterschiedlichster Studienrichtungen, mit Ausnahme der Philosophie. In der Literatur zum Beispiel, kann sich der Ausdruck (Form) auf Schema, Struktur oder ein Genre (Gattung) beziehen, welches ein Schriftsteller für die Präsentation seines Themas wählt. Zum Beispiel: eine Novelle, eine Kurzgeschichte, Lebensregeln, Haikus (japanische Gedichtsform), Sonnet (ein Klangedicht) usw. Die Form kann sich aber auch auf die interne Struktur eines Werkes beziehen und in einem hohen Maß hängt der entscheidende Erfolg eines Werkes von dem Grad ab, wie der Künstler in der Lage ist, den Inhalt und die interne Struktur in den Rahmen der äußeren Form zu integrieren.

Nehmen wir einmal an, du befasst dich gerade damit, Klarheit darüber zu bekommen, ob du einen neuen Job bei einer anderen Firma annehmen sollst oder nicht und du suchst darüber Gottes Antwort. Das erste, was die meisten von uns erwarten ist eine kurze, knappe Stimme die sagt: „Geh!“ oder „Nein!“. Wie gerne hätte ich es, wenn es so einfach wäre, aber ich würde niemals den Grund für das Verhalten Gottes verstehen, der hinter Seiner Selbstoffenbarung steht. Aber genau das ist so aufregend, weil es wie ein Puzzle ist, das zusammengesetzt wird. Wenn du ein Puzzle zusammensetzt, bist du oft in der Lage, dann ein bestimmtes Teil schnell zu finden, wenn du erst einmal seine FORM erkannt hast. „Schau mal, da ist ein Fuß und da der Himmel usw…!“.

Jetzt willst du etwas über einen neuen Job hören, also wonach würdest du dich umschauen? Die interne Struktur innerhalb des Rahmens der äußeren Form. Was bedeutet das?

Gut, du wachst am nächsten Morgen auf und gehst wie üblich vor der Arbeit in deinem Lieblingscafé. Während du dort sitzt, deinen „triple grande“ (dreifach großen Kaffee) trinkst und deinen eigenen Gedanken nachgehst, reden und plaudern die Leute um dich herum. Plötzlich sagt eine der Frauen: „Ich habe meinen Diamanten verloren, er muss mir hier irgendwo herunter gefallen sein.“ Alle beginnen verzweifelt zu suchen und plötzlich entdeckst du den glitzernden, kleinen Diamanten. Du streckst dich und hebst ihn auf. Du gibst ihn an die Dame zurück und sie bedankt sich dafür. Während du dich wieder setzt, um deine Tasse leer zu trinken und darauf wartest, von Gott zu hören, ob du von deiner jetzigen Firma weggehen sollst, um eine Position in einem JUWELIERLADEN anzunehmen, entdeckst du plötzlich, dass dir gerade eben ein Puzzlestück gegeben worden ist. Eine völlig fremde Person hat gerade ihren Diamanten verloren und du hast ihn gefunden!

Was könnte Gott dir jedoch zu sagen haben, wenn du in deine Erwägungen mit einschließt, dass dein aktueller Job im Fundbüro eines Kaufhauses ist? Mein Lieber, vielleicht sagt Gott dir gerade, dass du an deinem aktuellen Arbeitsplatz bleiben sollst. Wie frustrierend! Vielleicht, aber es ist auch ein Abenteuer. Also bleib dran und treffe keine vorschnelle Entscheidung. Gott ist offensichtlich nicht in Eile, warum bist du es dann? Schau dich nach dem nächsten Puzzleteil um – glaube mir, Er wird dir in der einen oder anderen Form erscheinen. Auch dann, wenn es nicht so aussieht, als ob das Objekt mit deinem Subjekt in Beziehung stehen würde. Du wirst es solange nicht wissen, bis du schließlich das ganze Puzzle vollendet siehst.

Zwei Tag später fährst du mit deinem Wagen die Straße entlang und beschließt, dein Radio einzuschalten und rate mal, welches Lied gespielt wird? „Diamanten sind der beste Freund einer Frau!“ Der Name der Firma, die dir einen Job angeboten hat lautet: „Der beste Freund einer Frau: Diamanten“. Definitiv hast du jetzt ein weiteres Teil deines Puzzles, ein großes Stück, bekommen. Erkennst du langsam das Bild? Ich hoffe doch, weil du gerade viel Spaß dabei hast, Gott zu erkennen und du wirst näher zu Ihm hinwachsen, wenn du realisierst, wie nahe Er dir in Wirklichkeit ist.

Gott hat Freude daran, mit uns zu kommunizieren und daran, in unser Leben interaktiv einzugreifen. Wenn du anfängst, Dinge nach Seinen Anweisungen zu tun, dann entdeckst du, dass dein Leben ein endloses Abenteuer wird, das nur durch deine Kreativität und deinem Gehorsam, Seiner Stimme gegenüber, begrenzt wird.

Am 18. November 2007 in Houston, Texas zeigte mir der Geist Gottes ein große „Tür“, die Er geöffnet hat, was zur Folge haben wird, dass die ungewöhnlichsten Dinge im Königreich Gottes passieren werden. Er sagte: „Es wird Auswirkungen auf die Wissenschaft haben, es wird die medizinische Wissenschaft beeinflussen, es wird sich auswirken auf unsere Wirtschaft und auf unsere Politik. Denn im Jahr 2008 wird es eine komplette Kehrtwende geben. Das, was du nicht erlangen konntest wirst du erlangen! Das, was du nicht leisten konntest, wirst du leisten…!“ Dies ist die Verheißung Gottes und ich möchte, dass du sie für dich selbst und deine Familie empfängst.

Ich will dich heute ermutigen, Seinem Wort zu glauben. Lass niemand und nichts Seine Verheißungen von dir rauben. Lass es nicht zu, dass deine Voreingenommenheit, deine eigenen Begrenzungen, deine Furcht oder irgendein anderer Feind dir weiterhin den Kurs diktiert, den du gehen sollst. Dies ist deine Zeit, die Verheißung zu empfangen und zu wachsen!

 

In Liebe und Erwartung
Kim Clement 

Prophetic Image Expressions
Email: hope@kimclement.com

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„Hol die Salbung auf den Marktplatz“ oder „Bist Du bereit für eine doppelte Salbung?“

 

“An jenem Tage wird es geschehen, da weicht seine Last von deiner Schulter, und sein Joch wird von deinem Hals weggerissen, und vernichtet wird das Joch vor dem Fett“.  Jesaja 10:27

Prophetisch glaube ich, dass wir in einer Zeit leben, in der Gott sowohl die Salbung als auch die Freude wachsen lassen möchte. So wie Gott Expansion und Wachstum in unser Leben gegeben hat, soll auch die „Stimme der Freude“ (Jeremia 33:11) wachen. Ist das nicht ein beeindruckender Gedanke? Wir werden jubeln!

So viele von uns haben Zeiten der  Dürre und der Verwüstung erlebt. Aber noch während wir in der Wüste sind, ermutigt uns Gott zu glauben, dass wir die Freude des Herrn wieder erleben werden, die uns mit Hoffnung für unsere Zukunft erfüllt.

Verheißungen zur Geburt zu bringen setzt Wachstum frei

Gottes Herzensanliegen ist es, ein immenses Wachstum freizusetzen. Doch zu allererst sollen wir in IHM wachsen. Er möchte uns mit seiner Gegenwart überschatten. Als der Heilige Geist Maria, die Mutter Jesu überschattete, wurde sie schwanger mit seinem Samen. So können auch wir, wenn wir von der Gegenwart Gottes überschattet werden, mit seinen göttlichen Plänen und Gedanken (geistlich gesehen) schwanger werden..

Wenn wir beständig beten „…dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden“, so umarmen wir Sein Königreich, dass in uns aufgerichtet wird. Und je mehr wir schwanger gehen mit größeren Visionen von Gottes Königreich, desto mehr wird die Salbung in unserem Leben zunehmen, die uns durch Jesu Salbung bevollmächtigt, Jochs der Bedrückung zu brechen, sowohl bei uns selber als auch im Leben von anderen.

Stadien der Schwangerschaft

Wenn wir uns eine schwangere Frau vorstellen, können wir in den verschiedenen Stadien der Schwangerschaft Wachstum erkennen. Wenn sie drei Monate schwanger ist, hat sie  sich äußerlich noch nicht wahrnehmbar verändert. Auch wenn bereits ein Wachstum eingesetzt hat, ist es für das natürliche Auge nicht sichtbar. Aber die Mutter weiß, dass in ihr Veränderungen geschehen – auch wenn es nicht sichtbar ist. Sie weiß, dass sie schwanger ist. Die Gewissheit der Mutter wächst und die Freude beginnt in ihr Wurzeln zu schlagen, weil ihr bewusst wird, dass Gott sie von Unfruchtbarkeit befreit hat. Am liebsten wäre ihr, wenn andere dieses Wachstum schon bemerken würden und sich mit ihr freuen könnten… aber noch sieht man einfach zu wenig. Es muss noch sehr viel Wachstum stattfinden, bevor die volle Freude durchbrechen wird.

In den folgenden drei Monaten gibt es ein deutliches Wachstum und die Mutter beginnt, konkrete Vorbereitungen zu treffen. Dieses Wachstum ist nun einfach nicht mehr zu stoppen, es sei denn, man nähme das Sterben der Verheißung in Kauf. Der Herzschlag der Verheißung ist deutlich zu vernehmen.

Die letzten drei Monate sind geprägt von starkem Wachstum und die Geburt nähert sich. Drei mal drei Monate In der Bibel symbolisiert die Zahl 3 Vollständigkeit, erfüllte Verheißungen. Multiplizieren wir drei mal drei Monate verdoppelt sich die „Vollständigkeit“. Halleluja! Ich möchte eine doppelte Portion Freude und Salbung. Ihr auch?

Freude wird freigesetzt!

Während der Wachstumsphase erlebt die Mutter, dass sich die Freude in ihrem Inneren ausbreitet. Wenn jedoch die Stunde der Geburt gekommen ist, bekommt die Freude eine Stimme und dringt nach außen.

Genau die gleiche Reihenfolge erleben wir, wenn die Verheißungen Gottes in uns zu keimen und zu wachsen beginnen und schließlich reif zur Geburt sind.
Wir sind wie Esther geboren „für eine Zeit wie diese (Esther 4:14). Mit jedem Wachstumsabschnitt (Schwangerschaft kann ganz schön anstrengend und ermüdend sein) wird der Herzschlag des Vaters stärker. Wir können den Rhythmus des Geistes hören, der uns ermutigt durchzuhalten und die hohe Berufung des Vaters durchzupressen. Auch wir werden die Stimme der Freude freisetzen, wenn wir erleben, wie Seine Verheißungen durch unser Leben in Erfüllung gehen.

Hol die Salbung aus der Kiste!

Der Grund, warum Gott zu mir sprach  „Hol die Salbung aus der Kiste” war, weil er das Level der Salbung auf unserem Leben erhöhen möchte. Und diese Zunahme wird für umso größere Massen freigesetzt, wenn wir beginnen, die Salbung aus der Kiste zu holen.

Denk mal eine Minute darüber nach: Lass uns noch einmal unser geistliches Schwangersein mit einer Frau vergleichen, die ein Baby erwartet. Das Baby ist in einem geschützten Bereich. Doch das Wachstum ist begrenzt, weil der Mutterleib nur klein ist. Und – die Mutter kann nur für eine begrenzte Zeit für das rechte Wachstum sorgen. Solange das Baby im Mutterleib ist, ist das Wachstum begrenzt – bis es in sein „eigentliches“ Element kommt. Dieser Zeitpunkt beginnt mit der Geburt.

Wenn wir geistlich gesehen schwanger sind, kommt es zu den gleichen Begrenzungen, wenn wir nicht unserer Vision gemäß handeln und diese nicht aus ihrem geschützten Rahmen herauslassen. Nur wenn die Vision freigesetzt wird, kann sie weiter wachsen. So wie ein Kind im Leib der Mutter nicht weiter wachsen und zur Reife gelangen kann, stagniert  unsere Salbung und Vision, wenn sie nur in unserem Inneren verborgen bleibt.

Ihr Lieben,  die Salbung muss nach draußen.

Gott möchte, dass wir an das „Außen“ denken, wenn wir die Salbung freisetzen. In unseren geistlichen Strukturen haben wir geglaubt, wir könnten nur innerhalb der Gemeindemauern anderen Menschen behilflich sein. Doch wir sollten damit rechnen, Gottes Reich überall dort zu bauen, wo er uns hinschickt.

Die Massen erreichen

Die Salbung ist wirklich nicht auf die Gemeindemauern beschränkt. Ihr Lieben, Ihr seid die Gemeinde! Versteht mich bitte richtig! Ich war vierzehn Jahre Pastor und deshalb glaube ich, dass die Salbung in der Lokalgemeinde nicht nur notwendig ist, sondern von Gott gegeben, um die Jünger Jesu zu trainieren, zu erfrischen und zur Reife zu bringen. Die Einheit  der Gläubigen manifestiert sich in der Gemeinde und setzt die Salbung Gottes frei. Trotzdem: Wenn wir Gläubigen nicht anfangen, Menschen außerhalb der Gemeindemauern zu dienen, werden wir die Massen nicht erreichen. Es liegt in Deinem Einflussbereich, die Massen  zu erreichen. Sie sind an deinem Arbeitsplatz, im Restaurant, im Einkaufscenter, bei den Sportveranstaltungen deiner Kinder…Unser Problem mit den Menschen, die wir für Jesus gewinnen wollen ist, dass wir denken, wir müssten sie in die Gemeinde bringen, damit sie sich bekehren. Als ob nur der traditionelle „Priester“ berufen dazu berufen wäre.

Glaube! Ihr Lieben, die Menschen können sich bei dir zu Hause bekehren, an deinem Arbeitsplatz und, jawohl, nach dem Fußballspiel beim Kaffeetrinken. Und sie brauchen weder Pastor noch Lehrer noch sonst jemandem vom „5-fältigen“ Dienst, um sie zu Jesus zu führen. Sie brauchen nur einen Gläubigen, der ihnen den Weg aufzeigt. Ist dir schon mal aufgefallen, dass das Wort „Gläubiger“ „Glauben“ beinhaltet? Glaubst Du wirklich, dass du berufen bist, das Evangelium zu verkünden? Wenn Du an Jesus glaubst, bist du berufen, das Evangelium zu verkünden und andere zum Glauben an Jesus zu führen. Wenn Du an Jesus glaubst, bist du gesalbt, die Kranken zu heilem, Dämonen auszutreiben und Zeichen und Wunder zu erleben. Die Bibel sagt, dass denen, die an Gott glauben, Zeichen und Wunder folgen werden.

„Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden. Kranken werden sie die Hände auflegen und es wird besser mit ihnen werden.“ Markus 16: 17-18

Warum nicht Zeichen und Wunder?
Aber warum erleben wir nicht alle diese Zeichen und Wunder?
Ich habe einmal einige Gründe zusammen getragen:

1. Mangel an Wissen
2. Wir sind uns nicht bewusst, dass wir alle berufen sind, das Evangelium zu verkünden
3. Zweifel und Unglaube
4. Angst, Fehler zu machen
5. Angst vor Ablehnung
6. Glauben, nicht würdig zu sein
7. Nicht uns selbst gestorben
8. Wir engen ein, wo und wie der Heilige Geist dienen darf

Nicht desto trotz: Wenn wir Gott den Vortritt lassen und dem Heiligen Geist erlauben, uns zu leiten, wenn wir die Salbung „aus der Kiste“ holen, dann glaube ich werden folgende Manifestationen auftreten:

1. Es kommt Freiheit (Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit)
2. Das Ich tritt zurück und Gott bekommt den Vortritt
3. Größere Autorität
4. Leidenschaft für andere beginnt in uns zu wachsen
5. Glaube tritt für andere in Aktion
6. Mut und Kühnheit wachsen in uns
7. Unser Ruf zählt nicht mehr
8. Furcht vor Unbekanntem wird überwunden
9. Wir werden Täter des Wortes und nicht nur Hörer

Vier lebensgefährliche Fehleinschätzungen

Viele Christen machen sich nicht auf, um anderen zu dienen, weil sie weder dazu angehalten noch dazu ermutigt worden sind. Hier vier grundsätzliche Fehleinschätzungen, die die Salbung zurückhalten. Viele glauben, dass

1. es einen gottgegebenen Unterschied zwischen dem „Klerus“ und dem „Volk“ gibt.
2. die Kirche in erster Linie innerhalb des Kirchengebäudes wirken sollte, denn dort ist ja „der Tempel“.
3. Geschäftsleute nicht genauso geistlich sein können wie die, die in der Gemeinde dienen.
4. die wichtigste Rolle der Geschäftsleute und der normal arbeitenden Christen ist, Geld zu verdienen, um die Vision derer zu erfüllen, die im „Vollzeitdienst“ stehen  bzw. die Vision der Lokalgemeinde.

Hol die Salbung auf den Marktplatz

Ist dir klar, dass in der neutestamentlichen Zeit evangelistische Aktionen nicht von langer Hand geplant waren? In Ed Sylvosos Buch „Anointed for Business“ erklärt er, dass es zu riesigen Menschenansammlungen kam, wann immer und wo immer Gottes Wunderkraft am Wirken war und Menschen das miterlebten. Die ersten Christen machten den Marktplatz zum Drehkreuz ihres Dienstes.

Sie bezeugten ihren Glauben in ihren Geschäften. Aber es war mehr als nur Zeugnis geben. Sie unterstrichen die Botschaft mit Zeichen und Wundern – direkt auf dem Marktplatz. In der Apostelgeschichte lesen wir von nahezu vierzig Krafterweisungen – nur eine davon war an einem religiösen Ort – an der Pforte des Tempels, die man „die Schöne“ nannte (Apg.3:1-11).

Damit solche Wunder in unserem Alltag geschehen, müssen wir „außerhalb“ der Mauern denken. Wir haben den Dienst auf unseren frommen Schauplatz beschränkt.

Du bist ein „Vollzeitler“ egal wo du bist  

Einer meiner apostolisch/prophetischen Aufträge ist es, jeden von euch herauszufordern, euren Bereich des Einflusses nicht herzugeben, weil ihr das Evangelium verkünden wollt. Es existiert ein religiöses Denken, das besagt: „Wir können Gott nur effektiv dienen, wenn wir im Vollzeit-Dienst stehen, entweder hinter der Kanzel oder im Reisedienst.“ Viele glauben, es sei erforderlich, 100% im Gemeindedienst zu stehen.

Ihr Lieben, ihr seid im Vollzeitdienst, wo immer ihr auch seid.  Das heißt, wir sind 24 Stunden rund um die Uhr bereit, das Wort zu verkünden und Gott zur Verfügung zu stehen. Viele von uns sind an den Arbeitsplatz berufen, nicht jeder ist auf die Kanzel „berufen“. Viele gesalbte Gläubige werden von Gott gebraucht, um ihren Arbeitsplatz zu erschüttern. Bitte! Lauf nicht weg, wenn Gott Dich dort gebrauchen möchte! Deine Anweisung kann sein zu bleiben wo du bist, bis Gott dir weitere Schritte offenbart.

Er plant deinen Weg

Gott ist unser Versorger und ich glaube dass, wenn Du einem bestimmten Platz zugewiesen bist, es genügend Bestimmung für dich gibt. Wenn du jedoch deinen zugewiesenen Platz vorzeitig verlässt, kann es sein, dass nicht Gott „dich gesandt“ hat und du unvorbereitet in (d)eine neue Phase eintrittst.

Wenn dein Arbeitsplatz wie eine Wildnis ist,  bitte Gott um Gnade, dort zu bleiben, bis er dich herausführt. Er hat göttlich geplante Wege für dich, von den trockenen, dürren Orten fort. Wenn dein Weg dir schwer erscheint, schaue nicht nach Alternativen. Vielleicht bist du noch nicht vorbereitet für die Kriege, die auf der anderen Route warten. Er bildet die nötigen Muskeln in dir, die du auf deinem Weg benötigst. Er weiß genau, welchen Weg du imstande bist, zu gehen und kennt alle Vorbereitungen, die du dafür benötigst.

Du bist so wichtig für das Königreich Gott möchte dich dort benutzen, wo du bist.

Ich betone das so, weil viele sich wünschen, sie könnten ihre Arbeit aufgeben und dann endlich  würde Gott sie gebrauchen können. Stattdessen dient ihm dort, wo ihr seid, bis er euch neue Türen öffnen oder euch deutlich anders führt.

Bitte Gott um Gelegenheiten

Vielleicht fragst du dich, was du als „Streetworker“ machen kannst? Gut, fang an, für deinen Arbeitsplatz zu beten und bitte Gott um Gelegenheiten, ihn zu bezeugen. Du kannst für deine Mitarbeiter und Angestellte beten. Befreunde dich mit anderen und erzähle ihnen von deinem Glauben. Es ist leicht, geistlichen Samen auszusäen, wenn du Freundlichkeit und Mitgefühl für die Menschen um dich herum hast, eine Postkarte mit einer Ermutigung für jemanden, der am Kämpfen ist. ..

Wähle dir einen Tag in der Woche, wo du dich mit jemandem von deinem Arbeitsplatz triffst und du eine Beziehung aufbaust und auch deinen Glauben „teilst“. Öffne dein Haus und lade jemanden zum Essen ein, bete mit jemandem am Telefon. Nutze die Mittagspause und anstatt zu essen, machst du einen Spaziergang  und betest in Sprachen. Bitte Gott, während du spazieren gehst, für seinen perfekten Willen an deinem Arbeitsplatz:

In anderen Worten: „Lass die Salbung aus der Kiste und hol sie auf den Marktplatz!“

Sandie Freed Zion Ministries
Email: info@ZionMinistries.us

www.zionministries.us 

Übersetzt von Beate Nordstrand

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Unsere kirchliche Hochzeit ♥

Wir haben kirchlich geheiratet! ♥

* ~ 28.05.2011 ~ *

(in Bad Wimpfen, Baden-Württemberg)

* Mit kirchlicher Hochzeit meinen wir die Hochzeit vor Gott. Denn wir haben – frei von irgendeiner kirchlichen Institution – vor Gott geheiratet. Wir wurden im Rahmen von Familie und Freunden von einem anderen gläubigen Christen getraut.

Julia & Tobias

Berndt

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Über die prophetische Salbung: Der Geruch des Wilden (Daniel Glimm)

Der Geruch des Wilden

(Über die prophetische Salbung)

14.07.2008, Daniel Glimm

Prophezeit am 02. Juli 2008, Holy Place Berlin

“Da ist ein Geruch des Wilden! Da ist der Geruch des Feldes (vgl. 1.Mose 27,27)! Da ist eine heilige Erlaubnis, um zu empfangen! Es gibt dort ein heiliges Zeugnis! Es ist das Zeugnis von Jesus (vgl. Offenbarung 19,10e)!

Da gibt es ein Fell, zwei Hände und einen Nacken! Abdeckung! Abdeckung! Eine heilige Abdeckung! Die prophetische Salbung! Es ist das Verständnis vom Wohnort Gottes (vgl. 1.Mose 27,16; 2.Mose 26,7; 2.Könige 1,8)!
Die prophetische Offenbarung zieht dich näher in die geheimen Kammern des Vaters und Seinen Segnungen (vgl. Offenbarung 4,1-2)! Es ist keine Salbung zur Täuschung! Es ist eine Salbung des Zutritts! Die prophetische Salbung ist das Öl deines Motors! Kostbar und ehrenvoll! Kostbar und ehrenvoll!
Heilige Bewegung! Prophetische Bewegung! Meine prophetische Gegenwart macht es einfach Mein Königreich zu bauen und Meine Lasten zu tragen (vgl. Matthäus 11,30)!
Du musst riechen wie die Hirten auf dem Feld (vgl. Lukas 2,8)! Ich möchte den Duft des Feldes und den Duft der Schafe riechen! Mein Sohn kam in dem Duft von Meinem Königreich auf die Erde (vgl. Lukas 2,6-7)!
Ich sehe wilden Honig und Heuschrecken! Ich sehe wilden Honig und Heuschrecken! Ich sehe unverfälschte Offenbarung und die Kraft zum Überwinden von Hindernissen! Ich sehe unverfälschte Offenbarung und die Kraft zum Überwinden von Hindernissen (vgl. Matthäus 3,4)! Die Zeit ist gekommen, in der Ich euch nicht von der Heuschrecke fressen lasse, sondern ihr die Heuschrecken esst (vgl. Joel 2,25; Maleachi 3,11)! Süße und herausfordernde Offenbarung gepaart mit der Kraft die Mauern zu Überwinden (vgl. Psalm 18,30)! Offenbarung, die anfangs süß sein und später in eurem Magen bitter wird, weil sie herausfordernd ist (vgl. Offenbarung 10,9-10)!
Da gibt es einen Hirten und einen Feldarbeiter! Es existieren zwei Arten von Opfern! Schwelende Opfer und brennende Opfer! Ich nehme nur ein Opfer entgegen! Es ist das lebendige brennende Opfer!
Ich möchte keine Früchte zur Opferung sondern euer Herz! Tut Buße und regiert über euren sündhaften Haltungen (vgl. 1.Mose 4,2-7)!”

 

 

Bibelstellen zu dem Reden Gottes

1.Mose 27,27:
27 Er trat hinzu und küsste ihn. Da roch er den Geruch seiner Kleider und segnete ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch des Feldes, das der HERR gesegnet hat.

Offenbarung 19,10e:
10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.

1.Mose 27,16:
16 Aber die Felle von den Böcklein tat sie ihm um seine Hände und wo er glatt war am Halse.

2.Mose 26,7:
7 Du sollst auch Teppiche aus Ziegenhaar machen als Zelt über der Wohnung, elf Teppiche.

2.Könige 1,8 (Elberfelder):
8 Sie sagten zu ihm: Es war ein Mann, mit einem haarigen Mantel bekleidet und an seinen Hüften gegürtet mit einem ledernen Schurz. Da sagte er: Das ist Elia, der Tischbiter!

Offenbarung 4,1-2:
1 Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden hören wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.

Matthäus 11,30:
30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Lukas 2,8:
8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.

Lukas 2,6-7:
6 Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte.
7 Und sie gebar ihren ersten Sohn (Anm.: Jesus) und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Matthäus 3,4:
4 Er aber, Johannes, hatte ein Gewand aus Kamelhaaren an und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber waren Heuschrecken und wilder Honig.

Joel 2,25:
25 Und ich will euch die Jahre erstatten, deren Ertrag die Heuschrecken, Käfer, Geschmeiß und Raupen gefressen haben, mein großes Heer, das ich unter euch schickte.

Maleachi 3,11:
11 Und ich will um euretwillen den “Fresser” bedrohen, dass er euch die Frucht auf dem Acker nicht verderben soll und der Weinstock auf dem Felde euch nicht unfruchtbar sei, spricht der HERR Zebaoth.

2.Samuel 22,30:
30 Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschlagen und mit meinem Gott über Mauern springen.

Offenbarung 10,9-10:
9 Und ich ging hin zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein! Und er sprach zu mir: Nimm und verschling es! Und es wird dir bitter im Magen sein, aber in deinem Mund wird’s süß sein wie Honig.
10 Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang es. Und es war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich’s gegessen hatte, war es mir bitter im Magen.

1.Mose 4,2-7:
2 Danach gebar sie Abel, seinen Bruder. Und Abel wurde ein Schäfer, Kain aber wurde ein Ackermann.
3 Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes.
4 Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer, 5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick.
6 Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick?
7 Ist’s nicht also? Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie.

Amen und Amen.

Daniel Glimm

(Entnommen aus CrazyChristians, Link: klick)

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