#5 Aufschreiben (Mini-Input zur Lehreinheit „Lebe in Deiner Berufung“)

Aufschreiben

 

Es kann sehr hilfreich und ermutigend sein, wenn Du Dir einen Ordner oder ein Blanko-Buch anlegst, in das Du Eindrücke von Gott, Zeugnisse etc. einträgst.

All das, was Dich in Deiner Beziehung zu Gott und in Deiner Berufung stärkt.

Darum wird es in diesem Mini-Input gehen.

Dieser Artikel ist ein Teil der 14 Mini-Inputs zur Lehreinheit „Lebe in Deiner Berufung“:
14 Mini-Inputs zur Lehreinheit „Lebe in Deiner Berufung“

Den Artikel kannst Du auch in Audio-Form anhören – in diesem Video:

Ich (Tobias) habe darin Weiteres erklärt und bete an manchen Stellen für die Zuhörer.

(Direktlink zum Video: http://youtu.be/cXBU_sZyvY4 )

Und hier als Audiodatei zum Anhören oder Herunterladen:

17:15 min. [Download mp3] [YouTube-Video]

Mini-Input in Textform zum Lesen:

Du solltest damit anfangen, Dir Dinge aufzuschreiben. Das können Ideen sein, Eindrücke, Träume. Das können Bibelverse sein, die der Heilige Geist Dir gegeben hat. Das können Zeugnisse sein, wo Gott Dich gebraucht hat. Das können Aufzeichnungen davon sein, wie Gott Dich leitet. Oder was Er zu Dir gesagt hat. Vielleicht bekommst Du bestimmte Erkenntnisse bzw. Offenbarungen, die Du aufschreiben möchtest.

Lege Dir dazu einen Ordner oder ein Blanko-Buch (bzw. „Tagebuch“) an. Mache Dir Notizen auf Deinem Weg mit Gott. Das muss nicht direkt ein regelmäßiges Tagebuch sein. Aber wichtige Dinge solltest Du festhalten.

Schreibe Dir auf, was der Heilige Geist zu Dir sagt und wie Er Dich führt. Das was Du aufgeschrieben hast, wird Dir Wegweisung geben und Dir helfen, Gottes Wege mit Dir tiefer zu verstehen. Es kann Dir helfen, die richtige Richtung zu finden, wenn Du mal nicht mehr weiterweißt.
Das Aufschreiben wird Dir helfen, Deinen Lebensweg und Deine Berufung als Weg zu verstehen. Als Reise. Als Geschichte mit Gott.

Schreibe Dir auch Entscheidungen auf, die Du triffst. Bzw. Entscheidungen, die der Heilige Geist in Dir bewirkt hat. Wenn Du es aufgeschrieben hast, dann dient das als Erinnerungshilfe in den Zeiten, wo Du vielleicht zweifelst. Was Du aufgeschrieben hast, kann Dir Orientierung geben.

Vielleicht gibt der Heilige Geist Dir Gebete, die Du aufschreiben sollst und regelmäßig über einen bestimmten Zeitraum beten sollst.

Schreibe Dir auch auf, wo der Heilige Geist Dir etwas über Dich selbst offenbart. Wie Er Dich sieht. Was Deine Himmlische Identität ist. Und was Deine Berufung ist.

Du kannst Gott auch Fragen stellen und diese aufschreiben. Und später kannst Du Seine Antwort dazuschreiben. Vielleicht kommt die Antwort auf Deine Frage nach und nach. Vielleicht bekommst Du erst einen Bibelvers. Dann hast Du ein inneres Bild als Eindruck. Dann hast Du einen Traum von Gott. Dann bekommst Du noch weitere Bibelverse. Und dann fügt sich das Ganze zu einem Mosaik zusammen und Du erkennst die Antwort in einer Tiefe, die Du vorher nie erahnt hättest.

Schreibe Dir Zeugnisse auf, wo Gott durch Dich gewirkt hat. Die Zeugnisse sind Beweise dafür, dass Gott auf eine bestimmte Art und Weise durch Dich wirken kann. Diese Zeugnisse werden Dich ermutigen in Zeiten, wo Du denkst, es geht nicht mehr weiter. Du kannst sie lesen und Dir selbst sagen: Wenn Gott damals, auf diese Art und Weise durch mich wirken konnte, dann kann Er es auch in Zukunft wieder tun.

Zeugnisse können Deinen Glauben wecken und stärken. Und dadurch können sich diese Dinge wiederholen. Wenn Gott z. B. einmal jemanden von Migräne geheilt hat als Du ihm die Hände aufgelegt hast, dann weißt Du, dass Er es durch Dich tun kann und dass Gott das wieder durch Dich tun kann.

Schreibe Dir die Träume auf, die Du von Gott bekommst. Wenn Du Dir Zettel und Stift neben Dein Bett legst, dann signalisierst Du damit, dass Du emfangsbereit bist.
Wenn Du Dir Deine Träume aufschreibst, kannst Du sie hinterher leichter deuten. Oft wird die Bedeutung erst nach einiger Zeit klar.
Du kannst sie Dir dann auch später nochmals anschauen und Dich von Ihnen ermutigen lassen.

Praktisch:

Fang am besten sofort damit an, Dir Deinen Ordner oder Dein Buch anzulegen.

Tipp für einen Ordner:

Vielleicht magst Du die Eindrücke, Zeugnisse etc. in dem gleichen Ordner abheften, den Du für das Textdokument („Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben“) verwendest. Oder Du legst Dir dazu einen extra Ordner an.

Tipps für ein Tagebuch (von Julia):

„Im Frühjahr 2011, kurz nachdem Gott mir meine Berufung klar gezeigt hatte, fing ich an, wichtige Eindrücke in einem Blanko-Buch aufzuschreiben. Ich nenne es mein ‚prophetisches Tagebuch‘.
Ich schreibe nicht täglich alles auf, auch nicht alle Eindrücke, die Gott mir gibt. Aber die Worte von Ihm (oder auch Bilder, Visionen etc.), die auch später noch relevant sein können, schreibe ich mir auf.
Ich hätte am Anfang nicht gedacht, dass das so wichtig wäre. Aber diese Blanko-Bücher waren für mich schon oft eine Quelle der Ermutigung! An manche Eindrücke kann ich mich nach Monaten nicht mehr genau erinnern, dann schlage ich sie (mit Datum) nach – und merke dann oft, wie Gott mich durchgetragen hat. Aber nicht nur das, oft merke ich, wie manche Eindrücke wie „Puzzleteile“ sind und Gott mir dann noch etwas Ergänzendes dazu gibt. Auch verwende ich gerne das, was Gott mir selbst erklärt hat, um andere damit auch zu ermutigen.
Ich kann es echt empfehlen, so ein ‚prophetisches Tagebuch‘ zu führen, auch dann, wenn man vielleicht eher ’schreibfaul‘ ist.“

Artikel dazu:

Noch ein Nachtrag – Eindruck von Julia, „Leinen los!“

„Den folgenden Eindruck hatte ich am ca. 14.05., während Tobias gerade den Text für das Video mit dem Mini-Input aufnahm:
Ich hatte das Bild von einem Boot auf dem Wasser. Das Boot befand sich noch neben dem Ufer und war mit einem Seil an einem Pfahl am Ufer befestigt. Im Boot stand eine Person, die schon dabei war, die Seile zu lösen und diese ins Boot zu legen. Und dann bewegte sich das Boot langsam vom Ufer hinweg, auf das Meer/ oder den See hinaus.

Ich habe Gott dazu gefragt und bekam, dass es das beschreibt, was Er den Lesern und Zuhörern dieses Mini-Inputs sagen will: „Leinen los!“ – Hinein in das, was Gott schon für Dich geplant hat!
Schreibe es Dir auf, was Er Dir zu Deiner Berufung zeigt – und dann mach die ersten Schritte! Bewege Dich weg vom sicheren Ufer, denn auch ein Schiff ist nicht dazu gedacht, für immer im Hafen zu bleiben, sondern um damit hinaus aufs Meer zu fahren.
Bleibe nicht dabei stehen, indem Du Dir alle Worte von Gott nur durchliest, sondern frage Ihn, wie Du sie praktisch umsetzen kannst!

Zu dem Eindruck ist mir auch ein Zitat eingefallen, das es auch sehr gut beschreibt:

„In zwanzig Jahren wirst Du mehr enttäuscht sein
über die Dinge, die Du nicht getan hast,
als über die Dinge, die Du getan hast.
Also löse die Knoten,
laufe aus dem sicheren Hafen aus.
Erfasse die Passatwinde mit Deinen Segeln.
Erforsche. Träume.“
(Mark Twain)

Und Dein prophetisches Tagebuch ist dazu Dein Logbuch. :-)


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(Bild oben: © Microsoft, Used with Permission.)

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2 Gedanken zu „#5 Aufschreiben (Mini-Input zur Lehreinheit „Lebe in Deiner Berufung“)

  1. Sabine

    Für mich ist es bis heute total schwer zu unterscheiden was von Gott (heiligen Geist) an Gedanken kommt oder ob es meine eigenen Gedanken sind. Meine Gedanken finden seit dem keine Ruhe mehr. Ich bin jetzt schon fast 50 Jahre alt und weiß immer noch nicht ob ich das tue was Gott von mir will. Ich habe auch schon genug darüber gelesen wie man Gottes reden hört. Aber irgendwie höre ich nichts.
    Gruß Sabine

  2. Hallo Sabine,

    das braucht oft Zeit und Übung. So wie Du jemanden näher kennenlernst und Dir seine Stimme, aber auch seine ganze Art immer vertrauter wird. Am Anfang war die Person noch fremd für Dich und dann lernst Du sie immer näher kennen. Irgendwann hörst Du die Stimme von Deinem Freund auch aus einer lauten Menschenmenge heraus.
    So ist es auch mit Gottes Stimme (wobei auch wichtig ist, dass Er nicht nur durch Worte, auch durch Bilder und Visionen spricht).
    Bleib dran und glaube, dass Er zu Dir spricht und Du es wahrnehmen kannst. Du bist Sein Schaf und hörst die Stimme vom guten Hirten.

    Tipp:
    Den meisten Christen hilft es am Anfang, wenn sie einfach für andere beten und Gott fragen, was er der jeweiligen Person sagen will. Du kannst Dir die Eindrücke für eine Person einfach aufschreiben, in Ruhe nochmal Gott dazu fragen, ob Er was Ergänzendes gibt. Und dann fragst Du Ihn, ob Du es der Person weitergeben sollst.
    Hier mehr dazu: https://prophetenschule.org/2012/10/06/bete-prophetisch-und-erhalte-rueckmeldung

    Vielleicht denkst Du: „Ja, aber wie lerne ich denn dadurch, wie Gott zu MIR spricht???“ – Dadurch, dass Du so herausfindest, auf welche Art(en) Er spricht, wie Du es empfängst etc. … So wirst Du auch selbst sicherer darin werden.

    LG

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