Eine prophetische Sicht auf den Film „Wie im Himmel“

Vor ein paar Monaten sah ich den Film „Wie im Himmel“. Ich hatte vorher den Eindruck, dass GOTT mir dadurch etwas sagen würde.
Der Film war zwar nicht christlich, aber einige Aussagen fand ich wirklich sehr passend für den Sprachengesang.

 

Hinweise zu der eigenen Interpretation:

Aus rechtlichen Gründen möchte ich hier betonen, dass die Macher (und Schauspieler und alle daran Beteiligten) nichts mit unserer eigenen Deutung des Films  zu tun haben.
Außerdem sind wir am Umsatz der DVD oder Werbung für diesen Film nicht beteiligt.

Alle Filmrechte liegen bei den Machern des Films.

Es handelt sich in dem Film um einen Kirchenchor, der durch einen Musiker verändert wird und der Musiker wird auch selbst dadurch verändert und erfüllt seinen lang gehegten Lebenstraum: Menschen durch seine Musik zu berühren. Er merkt, dass das nur möglich wird, wenn der bzw. die Sänger selbst Liebe und Einheit miteinander haben. Erst dann ist dies eine Musik, die wirklich Herzen berührt.

„Wenn ich in Sprachen der Menschen und der Engel redete, aber keine Liebe hätte, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.“
(1. Korinther 13, 1)

So ist es auch mit Lobpreis: Erst wenn wir Christen miteinander wirklich eins sind, dann können wir auch gemeinsam GOTT tiefer anbeten. Denn Einheit bedeutet auch Vertrauen und Offenheit – was auch verletzlich macht.

Noch etwas, das mich an diesem Film bewegt hat: Der Musiker erklärt den Sängern, dass jeder Mensch schon einen „Grundton“ hat. Und dass man diesen Grundton nur „vom Himmel zu holen“ braucht. Und die Sänger fangen dann einzeln an, ihren „Grundton“ zu „singen“: Was wirklich fast schon wie Singen im Geist klang… Einfach ein Fließenlassen von dem, was in unserem Geist ist.

Ein junger Mann mit geistiger Behinderung beobachtet neugierig den Chor. Er betritt den Raum und sagt, dass er auch gerne mitmachen will. Einer der Sänger, der sein Onkel war, will es ihm verbieten, weil der Junge seiner Meinung nach nicht singen könnte. Doch der Musiker ermutigt ihn, mitzumachen – und auch er begann, in seinem Grundton zu singen. Und alle zusammen singen in totaler Harmonie und Einheit. Diese Stellen im Film waren wirklich ein Gänsehaut-Effekt.

 

Die Schluss-Szene:

Am Ende des Films sieht man diesen Chor in einem „Sänger-Wettbewerb“ mit anderen Chören und Sängern. Das Ziel des Wettbewerbs ist es herauszufinden, wer am besten singen könnte. Und ausgerechnet dann kommt der Musiker, der den Kirchenchor dirigieren soll, zu spät. Völlig erschöpft sieht man ihn in der Toilette des Gebäudes auf den Boden sinken. Beim Sturz fiel er auf den Heizkörper und verletzte sich. So sitzt er da, unfähig die Versammlung zu betreten. Über ihm sieht man den Lautsprecher und er hört, was gleichzeitig in der Versammlung geschieht…

Jeder ist aufgeregt, weil der Musiker nicht auftaucht. Und das Berührende ist, dass der geistig behinderte Junge (zunächst aus Aufregung) zu „singen“ beginnt. Daraufhin beginnen die anderen Sänger des Kirchenchors zaghaft mitzusingen – jedoch wieder kein Lied, sondern jeder in seinem Grundton.

Und am Ende des Films sieht man, wie nach und nach jeder in der Versammlung aufsteht und alle in Einheit gemeinsam in ihrem Grundton singen…

Der Musiker, der das ganze Geschehen über dem Lautsprecher mitbekommt, lächelt zufrieden und voller Freude, dass es ihm gelungen ist:  

Eine Musik zu finden, die Herzen berührt.

Auch im Lobpreis sollten wir nicht von der „Lobpreisband“ (wenn so eine vorhanden ist) abhängig sein, sondern ganz auf JESUS schauen… Es geht bei Anbetung um keine Perfektion, sondern um unsere Liebe zu JESUS. Wunderbar ist es, wenn man dann zusätzlich Einheit miteinander hat, wie es im Sprachengesang ist.

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Liebe Grüße,
Julia

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