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Julia und Tobias

Demut

Das Geheimnis geistlicher Kraft

von Chip Brogden


„Gott widersteht den Stolzen; aber den Demütigen gibt er Gnade. So unterwerfet euch nun Gott! Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch“ (Jakobus 4, 6b-7)

Es gibt ein Prinzip, das in unserem Leben und Wandel mit dem Herrn wirkt, und das ist das Prinzip der Stärke aus der Schwachheit heraus. „Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Land ererben!“ (Matthäus 5:5) Wenn wir den Segen vom Herrn wollen, müssen wir lernen, was es bedeutet, sanftmütig zu sein, denn die Stolzen werden nichts von Ihm erben.

Die Welt erklärt uns, um mächtig zu werden, müssen wir uns aufbauen, nach Stärke streben und andere dominieren. Überall gibt es Christen, die sich sehr dafür interessieren, wie sie wachsen können, stärker werden, Autorität erlangen, höher steigen, mehr bekommen. Sie suchen nach Methoden, Formeln und Techniken um sich zu verbessern. Die Ergebnisse sind jedoch enttäuschend. Viele Fehler wurden gemacht und viele Leute wurden verletzt und enttäuscht.

Der Herr hält für uns jedoch eine andere Vorgehensweise bereit. Er lädt uns dazu ein, Schwachheit zu akzeptieren, um so gestärkt zu werden. Wir werden nicht stark, indem wir Stärke annehmen, sondern indem wir Schwachheit annehmen! Dies ist das Geheimnis jeglicher geistlicher Kraft. Als Paulus dieses Geheimnis erkannt hatte, war er in der Lage zu sagen: „… denn, wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.“ (2. Korinther 12:10b). Für den natürlichen Menschen ergibt dies keinen Sinn. Ich kann mich nicht erinnern, jemals gehört zu haben, dass jemand eine Predigt über geistliche Kriegsführung mit diesem Vers eröffnet hat. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass diese Lehren keine bleibende Frucht hervorzubringen scheinen.

Obige Passage aus dem Jakobusbrief gibt uns noch weitere Einsicht, warum die Starken schwach und die Schwachen stark sind. Unsere Betrachtung dieser Verse könnte in vier einzelne Abschnitte aufgeteilt werden. Lasst uns jeden dieser Abschnitte für sich beleuchten.


Gott widersteht den Stolzen

Christen sind voller Pläne und Bestrebungen, angefüllt mit Gedanken und Worten und noch vielen anderen Dingen. Es ist unmöglich festzustellen, wie stark unser Fleisch an den Dingen beteiligt ist, die wir im Namen Jesu unternehmen. Wir wissen, nicht alles kann reines geistliches Werk sein, denn oftmals ist darin nur wenig Frucht zu finden. Wir mühen und quälen uns, und obwohl wir arbeiten und schuften, scheint es als machten wir nur wenig oder gar keinen Fortschritt. Es scheint als würde etwas immer unseren Weg blockieren und uns behindern.

Die automatische Annahme ist, dass alles, was uns widersteht oder behindert, satanischen Ursprungs ist. Deshalb, wenn wir Schwierigkeiten in unserem geistlichen Leben begegnen, ist unsere erste Reaktion dem Teufel zu widerstehen oder andere Gläubige zu bitten für uns zu beten, damit Hindernisse aus unserem Weg geräumt werden. Selbstverständlich wird der Teufel versuchen uns in allem zu behindern, was Gott verherrlicht und die Finsternis bedroht. Und doch lernen wir von Jakobus 4:6, dass es da noch etwas anderes geben kann, das uns widersteht. Da gibt es noch einen Anderen, der sorgfältig auf das sieht, was wir tun und uns zuweilen daran hindert, Fortschritte zu machen.

Für manche Christen kommt es als schockierende Überraschung eines Tages zu entdecken, dass Gott, nicht der Teufel, ihnen widersteht. Der Herr selbst widersteht uns, schließt Türen, lässt Dinge fruchtlos bleiben und verdirbt uns unsere Pläne. Wie das? Weil „Gott den Stolzen widersteht“. Dieser Widerstand von Gott ist unüberwindbar. Es ist eine furchtbare Sache, gegen den Herrn zu kämpfen. Wir verbringen einen Großteil unseres Lebens damit, gegen Gott anzukämpfen, anstatt mit Gott zu kooperieren, und am Ende haben wir daraus nichts vorzuweisen. So viel Zeit und Mühe werden verschwendet, weil wir auf unsere eigene dickköpfige Weise weitermachen. Wir schreiben alle Schwierigkeiten dem Teufel zu oder anderen Menschen, unseren Umständen, unserem Umfeld, und versäumen dabei zu erkennen, dass der Herr selbst uns widersteht.

Gott widersteht den Stolzen. Das ist ein aktiver Widerstand, der unseren Weg wie ein riesiger Felsblock oder eine tiefe Erdspalte versperren wird. Alle, die auf stolzen Wegen gehen, sind in der gleichen Liga wie der Teufel selbst und werden das gleiche Gericht empfangen (vgl. 1. Timotheus 3:6). Brüder und Schwestern, dies ist eine ernste Angelegenheit. Wenn wir in irgendeiner Weise dem Stolz Raum geben, werden wir auf der falschen Seite vom Herrn stehen, doch wenn wir vor Gott und Menschen demütig sind, können wir nicht besiegt werden, denn …


Gott schenkt dem Demütigen Gnade

Die einzige Voraussetzung für Gnade ist Demut. Doch was ist Gnade? Gnade ist mehr als nur ein theologischer Begriff, der beschreiben soll, wie wir errettet werden. Gnade ist die Kraft Gottes, die in meinem Leben bewirkt, was nicht aus meiner eigenen Kraft getan werden kann. Gnade ist antreibend und pro-aktiv. Wenn ich das Ende meiner selbst erreicht habe, übernimmt die Gnade, Gott selbst, und tut, wozu ich selbst unfähig bin. Was ich zu allererst nicht selbst tun kann, ist mich selbst zu erretten, und so vertraue ich auf die Gnade Gottes, Jesus Christus, die mich errettet. Doch Gottes Gnade wird mich nicht nur durch die Pforte bringen; sie führt mich auch den Weg entlang. Die Gnade Gottes dreht mich nicht nur in die richtige Richtung, sondern geht jeden einzelnen Schritt meines Weges mit mir. Denn die Gnade ist eine Person!

Es sollte eigentlich klar ersichtlich sein, dass Gott uns keine Gnade geben wird, solange wir noch stolz sind. Warum? Weil er keinem Fleisch die Erlaubnis geben wird, sich in Seiner Gegenwart zu verherrlichen. Er möchte, dass unser Innerstes durch und durch von uns selbst entleert wird. Wenn wir aufhören zu tun, was wir ohnehin nicht tun können, beginnt Er zu tun, wozu wir nicht in der Lage sind. Das Problem ist nur, dass wir immer noch meinen, so viele Dinge selbst tun zu können. Je eher, desto besser müssen wir lernen: „Getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15:5b). Nichts! Aber es ist die menschliche Natur, es dennoch selbst zu versuchen. Diese menschliche Natur ist das Fleisch. Es hindert uns daran, in die Gnade einzutreten. Gott kann niemanden retten, der immer noch versucht, sich selbst zu retten.

Gleichermaßen kann Gott nicht tun, was wir noch selbst zu tun versuchen. Er wird warten – Wochen, Monate oder gar Jahre – bis wir uns selbst erschöpft haben. Wenn unsere eigene Stärke vollkommen verbraucht ist und wir endlich zu Ihm gehen in unserer Schwachheit, wird Er unsere Stärke werden und wir werden entdecken, dass die Gnade da ist, um das Unmögliche zu tun. Dann wissen wir, dass nicht wir es waren, sondern der Herr. Alle Ehre fließt Ihm zu und wir behalten nichts davon für uns selbst.

Betrachten wir, wie oft die Jünger den Versuch unternahmen, Jesus zu korrigieren. Wie oft sie mit dem Herrn argumentierten. Wie viele Male standen ihre Gedanken im Gegensatz zu denen des Herrn. Wie oft nötigten sie ihn, zu handeln. Und der Herr korrigierte sie recht geduldig. In jedem Fall können wir erkennen, dass Er der Herr ist und sie die Jünger. Diese Rollen dürfen niemals verwechselt werden. Er ist der Meister und wir seine Diener. Wir geben ihm keine Anweisungen, die gibt Er uns. Wir unterweisen ihn nicht, Er unterweist uns. Wir führen ihn nicht, Er führt uns. Er wurde nicht für uns erschaffen, sondern wir wurden für Ihn erschaffen. Er dient uns nicht nach unserem Wohlgefallen, sondern wir dienen Ihm nach Seinem Wohlgefallen. Also müssen wir Ihm angepasst sein, nicht anders herum. Der Herr wird sich niemals bei uns entschuldigen und sagen: „Es tut mir leid. Ich war im Unrecht. Wir machen es auf deine Weise.“ Wie lächerlich! Wie absurd! Doch oft leben wir als erwarteten wir von Ihm, genau das zu tun. Wir haben uns nicht gedemütigt.

Alle, die stark sein wollen im Herrn, müssen erkennen, dass Seine Kraft durch unsere Schwachheit freigesetzt wird (vgl. 2. Korinther 12:9). Mache dir bewusst, dass du schwach bist – ob du es zugibst oder nicht, doch die Kraft der Demut liegt in der Erkenntnis und Übereinstimmung mit Gott, dass wir wirklich nichts aus uns selbst vollbringen können. Gottes Kraft ist nicht für solche mit natürlichem Charisma, Talent, Leiterschaftsqualitäten, Bildung, Training oder „Verbindungen“. Gott hält nicht nach Freiwilligen Ausschau, die ihm dienen, wie es ihr eigener Zeitplan zulässt, sondern beansprucht Jünger, die bereit sind, ihr eigenes Leben niederzulegen. Das Fleisch zählt nichts in geistlichen Angelegenheiten. Gottes Kraft wird uns nicht offenbart, wenn wir stolz sind, sondern wenn wir demütig sind. Jegliche Demonstration der „Kraft“, die sich durch einen stolzen Mann oder eine stolze Frau manifestiert, ist schlichtweg nicht von Gott und verdient kein Vertrauen. Geistliche Gaben mögen nachgeahmt werden können, doch geistliche Frucht kann nicht gefälscht werden. Wir werden die Falschen und die Wahrhaftigen aufgrund ihrer Frucht, nicht ihrer Gaben, erkennen (Matthäus 7,20). Sanftmut ist eine wichtige Eigenschaft geistlicher Frucht (Galater 5,22). Gaben mögen die Frucht begleiten, aber Gaben dürfen niemals Ersatz für Frucht sein.

Das Geheimnis ist somit …


Sich Gott zu unterstellen

Brauchen wir heute die Kraft Gottes? Trachten wir heute nach dem Leben des Herrn? Sehnen wir uns danach, dass er die Herrschaft über unser Leben hat? Sehnen wir uns heute nach Ihm? Dann ist jetzt die Zeit gekommen, uns bedingungslos und von ganzem Herzen Ihm zu unterstellen. Wir sollten diesen Prozess nicht Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre hinauszögern. „Will jemand mir nachkommen, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.“ (Lukas 9,23) Tu es heute, tu es jetzt. Wenn wir sowieso täglich unser Kreuz aufnehmen müssen, lasst uns unsere Häupter beugen und unseren Geist aufgeben, anstatt um unser Leben zu kämpfen, was unsere Agonie nur verlängert. Das Geheimnis des Überwindens ist das tägliche Sterben.

Wenn Gott dem Demütigen Gnade schenkt, dann sollten wir ein ausgeliefertes Leben leben, um so den Strom der Gnade anzuzapfen. Stirb dem Selbst, stirb der Bemühung, stirb den Anstrengungen, stirb dem Pläneschmieden. Hör auf zu ringen, zu kämpfen, dich zu winden, lass alles Argumentieren, alle Vernünfteleien, alles Verhandeln – hör mit all dem auf und liefere dich aus, beuge dich, gib auf und leg dich vor Ihm nieder! Demut ist keine äußerliche Show, sondern eine Herzenshaltung, die tatsächlich sagt: „Ich werde dem Wirken Gottes nicht widerstehen. Ich werde mit dem Herrn nicht streiten. Ich werde nicht auf meine eigenen Wege bestehen. Ich erkenne und bekenne, dass ich getrennt von Ihm nichts tun kann. Ich bin fertig. Herr, ich schaue auf dich, dass du in mir und durch mich tust, was ich nicht tun kann.“ Freunde, falls wir es wirklich so meinen, wenn wir es sagen, werden wir ganz selbstverständlich mehr Zeit im Gebet, mehr Zeit im Wort, mehr Zeit vor Gott verbringen, weil wir erkennen werden, dass wir nichts wissen und nichts tun können, ohne von Ihm zu hören. Wenn Christus die Herrschaft in allen Dingen haben soll, muss es genau HIER anfangen. Demut bietet dem, wie der Herr mit uns umgeht, keinen Widerstand.

Wenn wir dem Herrn unterstellt sind, finden wir Gnade. Wir finden Frieden. Wir finden Ruhe. Alle Dinge sind in Seiner Hand, und Er macht alle Dinge gut. Wir müssen uns nicht davor fürchten, was irgendein Teufel oder irgendein Mensch uns antun könnte. Dem Herrn unterstellt zu sein bedeutet, unter Seiner Obhut zu sein, unter Seiner Leitung, unter Seiner Kraft, unter Seinem Schutz. Wenn sollte ich fürchten? Was können Menschen mir antun? Was kann mir der Teufel antun? Wenn ich mich unter die mächtige Hand Gottes gedemütigt habe, wird er mich zur rechten Zeit erheben; Er wird mich rechtfertigen; Er wird mich verteidigen; Er wird für mich kämpfen. Wenn wir Gott vollständig unterworfen sind, wenn unsere Auslieferung an den Herrn vollständig ist, dann ist der Sieg gesichert. Wir werden …

Dem Teufel widerstehen, so wird er fliehen

So oft versuchen wir zu widerstehen und doch werden wir besiegt. Warum? Einfach deshalb, weil wir versuchen dem Teufel zu widerstehen, bevor wir uns zuerst Gott unterstellt haben. Es gibt eine ordnungsgemäße Reihenfolge, die ohne Ausnahme beachtet werden muss. Erstens müssen wir das Prinzip Gottes verstehen, nach dem er den Stolzen widersteht, den Demütigen aber Gnade schenkt. Dies ist die Grundlage all unseres Tuns. Zweitens, das Wort „so“ bedeutet, dass jene, die dieses Prinzip lernen, auch dementsprechend handeln werden. Wenn sie diese Wahrheit verstehen, „so“ werden sie sich Gott unterwerfen. Drittens, als Ergebnis ihrer Unterwerfung vor Gott, werden sie erfahren, dass der Teufel flieht, wann und wo immer sie ihm Widerstand leisten. Das Wort „Fliehen“ bedeutet „in Schrecken davon rennen“. Wie wunderbar! Wie fein ist es, den Teufel in Schrecken vor uns davon rennen zu sehen, anstatt anders herum! Das sollte eine alltägliche Erfahrung für alle Christen sein. Das ist das normale Christenleben, ein Leben, das überwindet.

Das gesamte Sinnen Satans ist, uns von den himmlischen Regionen in Christus (Epheser 2,6) herunterzuziehen und uns in irgendeine irdische, fleischliche Sache zu verwickeln, die uns die Kraft entzieht und unsere geistliche Autorität vermindert. In Bewusstsein dessen weist uns der Herr an, täglich „erlöse uns von dem Bösen“ (Matthäus 6,13ff) zu beten. Was soviel heißt wie „Erlöse uns von dem Irdischen, dem Fleischlichen, dem Weltlichen, dem Selbstsüchtigen, dem Natürlichen, dem Menschlichen, in dem Satan Einfluss hat, um Böses gegen uns zu wirken. Erlöse uns von allem, was uns behindert und ablenkt, und bringe uns in das Königreich Deines geliebten Sohnes, damit wir im Geist und in der Wahrheit an himmlischen Örtern wandeln und Deine Herrschaft über alle Dinge, die darunter liegen, demonstrieren“. Brüder und Schwestern, auf diese Weise zu beten bedeutet dem Teufel zu widerstehen. Er kann vor uns nicht bestehen, wenn wir hohen Grund einnehmen und das Zeugnis des Herrn beibehalten.

Wenn wir ungeduldig werden und ins Fleisch verfallen, werden wir schwächer. Im Fleisch zu reagieren vermindert geistliche Autorität, und das muss um jeden Preis vermieden werden. Dem Fleisch seinen Willen zu lassen, und wenn auch nur für einen Moment, garantiert Niederlage gegen einen geistlichen Widersacher (Philipper 3,3). Jegliches Vertrauen auf das Fleisch zu verlieren bedeutet, den höheren Grund des Geistes einzunehmen. Dem Fleisch mit Fleisch zu begegnen bedeutet, dass der Sieg an den Stärkeren geht – und es gibt gemäß dem Fleisch immer einen der stärker ist als du. Stattdessen, wenn Menschen im Fleisch gegen dich kommen, lass sie gegen dich kommen. Wenn es ihr Wunsch ist, im Fleisch mit dir zu streiten und dich herauszufordern, reagiere nicht in gleicher Weise. Wenn sie dich grundlos angreifen, lass sie angreifen, denn das Fleischliche, das Natürliche, kann das Geistliche nicht besiegen. Der dem Herrn unterworfen ist hat Autorität über die, die Ihm nicht unterworfen sind. Fleisch wird vom Geist überstimmt. Hass wird von Liebe außer Kraft gesetzt. Dunkelheit wird von Licht vertrieben. Tod wird vom Leben entmachtet. „Der aus dem Himmel kommt, ist über allen.“ (Johannes 3,31ff)

Wir bieten Menschen, die uns schaden wollen, keine Gegenwehr, keine Verteidigung, kein Argument, keine Rechtfertigung. Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut (Epheser 6,12a). Wir widerstehen Satan, nicht der Person. Wir stehen gegen den Teufel und unternehmen nichts gegen das Instrument, das der Teufel benutzt. Wir unterstellen uns Gott, wir bieten Menschen keinen Widerstand, doch wir stehen fest gegen den geistlichen Widersacher. Äußerlich, vor anderen, erscheinen wir schwach. Doch innerlich, vor Gott, sind wir stark. „Denn ob wir schon im Fleische wandeln, so streiten wir doch nicht nach Art des Fleisches; denn die Waffen unsrer Ritterschaft sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen, sodass wir Vernunftschlüsse zerstören“ (2. Korinther 10,3-4). Wenn wir gemäß dem Fleisch kämpfen, werden wir unserer geistlichen Kraft entleert. Kämpfen wir gemäß des Geistes, werden wir unserer fleischlichen Stärke entleert. Was möchtest du haben – geistliche Autorität oder fleischliche Macht? Du kannst beides bekommen, doch beides gleichzeitig haben kannst du nicht.

Wir sehen uns mit risikoreichen, gefahrvollen Zeiten konfrontiert. Das Geheimnis der geistlichen Kraft, die uns durch diese Zeiten bringt, ist Demut. Der Arm des Fleisches wird versagen. Brüder und Schwestern, da wir Schwäche nicht vermeiden können, sollten wir sie auf bestmögliche Weise nutzen. Lasst uns den Umgang des Heiligen Geistes mit uns annehmen und Ihm keinen Widerstand leisten. „Demütiget euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen.“ (Jakobus 4,10). Amen.


Dieses Dokument ist urheberrechtlich geschützt.
Originaltitel: The Secret of Spiritual Power
©2007 Chip Brogden, All Rights Reserved.
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Die Rechte an dieser Übersetzung liegen bei der Übersetzerin:
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Barmherzigkeit

Wenn du Barmherzigkeit willst, zeig Barmherzigkeit!
von Bob Gass

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
(Lukas 6,36)

Ernest Hemingway erzählte die wunderbare Geschichte eines Vaters und dessen Sohn, die in Spanien lebten. Ihre Beziehung zerbrach und der Sohn lief von zuhause weg. Nach einigen Jahren begann der Vater den langen Weg der Suche nach seinem verlorenen und rebellischen Sohn. Als letzte Möglichkeit ließ er schließlich eine Anzeige in einer Madrider Zeitung veröffentlichen. Der Name seines Sohnes war Paco (ein sehr geläufiger Name in Spanien). Die Anzeige hatte einen einfachen Wortlaut: „Lieber Paco, triff mich morgen mittag vor dem Gebäude der Madrider Zeitung. Alles ist vergeben. Ich liebe dich.“ Am nächsten Tag, vor dem Gebäude dieses Zeitungsverlags, hatten sich zur Mittagszeit 800 Paco‘s eingefunden, die sich alle Vergebung wünschten!

Wem solltest du heute vergeben? Vergib ihnen! Der Mann oder die Frau, die aufrichtig mit Gott geht, ist ein Mann oder eine Frau, der/die barmherzig und verzeihend ist. Lies dieses humoristische irische Gebet – es ist ein Gebet, das du nicht beten solltest: „Mögen die, die uns lieben, uns lieben; und jene, die uns nicht lieben, möge Gott ihre Herzen umdrehen; und kann Er nicht hier Herzen umdrehen, möge er ihnen den Knöchel umdrehen, damit wir sie an ihrem Hinken erkennen.“

Wenn du dich weigerst, zu vergeben, fügst du dir selbst weit mehr Schaden zu als der anderen Person. Du wurdest nicht dafür geschaffen, den Stress zu ertragen, der damit einhergeht, permanent Groll zu empfinden! Es gibt sogar einen Berg medizinischer Belege dafür, dass das Festhalten an Ärger deine Gesundheit zerstören kann. Wenn du denkst, dass es irgendwann einen Zeitpunkt in deinem Leben geben könnte, an dem du selbst Barmherzigkeit benötigst, dann erweise sie anderen. Jesus sagte, „Gesegnet sind die Barmherzigen, denn ihnen wird Gott Barmherzigkeit erweisen“ (Matt. 5,7). Spricht Gott zu dir über diesen Punkt? Falls ja, befasse dich heute damit. Schieb es nicht länger vor dir her!

 

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Originaltitel: “If You Want Mercy, Show Mercy ” aus der Serie: “The Word for Today”®
©2008 Bob Gass Ministries, PO Box 769030, Roswell, Georgia 30076, USA, http://www.wordforyou.com
Quelle: Rhema Broadcasting Group – http://www.rhema.co.nz, in association with The Vine – http://www.thevine.co.nz™
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Hände

In den Händen

Ein Basketball in meinen Händen ist etwa 30 Euro wert.
Ein Basketball in den Händen von Michael Jordan ist ungefähr 30 Millionen Euro wert.
Es kommt ganz darauf an, wer ihn in den Händen hält.

Ein Tennisschläger in meinen Händen ist wertlos.
Ein Tennisschläger in den Händen von Pete Sampras verspricht einen Wimbledon-Sieg.
Es kommt ganz darauf an, wer ihn in den Händen hält.

Ein Stab in meinen Händen kann mich vor einem wilden Tier schützen.
Ein Stab in den Händen von Mose teilte das rote Meer.
Es kommt ganz darauf an, wer ihn in den Händen hält.

Eine Schleuder in meinen Händen ist ein Kinderspielzeug.
Eine Schleuder in den Händen von David war eine mächtige Waffe.
Es kommt ganz darauf an, wer ihn in den Händen hält.

Fünf Brote und zwei Fische in meinen Händen sind einige Fischsandwiches.
Fünf Brote und zwei Fische in den Händen von Jesus Christus bringen Nahrung für Tausende.
Es kommt ganz darauf an, wer sie in den Händen hält.

Nägel in meinen Händen können für ein Vogelhäuschen gebraucht werden.
Nägel in den Händen von Jesus Christus bringen Rettung für die ganze Welt.
Es kommt ganz darauf an, wer sie in den Händen hält.


Also lege deine Bedenken und Sorgen, deine Ängste und Hoffnungen,
Träume, Familie, Beziehungen zu anderen Menschen und dich selber in Gottes Hände.
Denn es kommt ganz darauf an, wer dies alles in Händen hält…



(unbekannt)

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Von der Liebe getragen


Von der Liebe getragen

Wo du geliebt wirst, kannst du getrost alle Masken ablegen,
darfst du dich frei und ganz offen bewegen.
Wo du geliebt wirst. zählst du nicht nur als Artist,
Wo du geliebt wirst, darfst du so sein wie du bist.
Wo du geliebt wirst, mußt du nicht immer nur lachen,
darfst du es wagen. auch traurig zu sein.
Wo du geliebt wirst, darfst du auch Fehler machen,
und du bist trotzdem nicht hässlich und klein.
Wo du geliebt wirst darfst du auch Schwächen zeigen
oder den fehlenden Mut,
brauchst du die Ängste nicht zu verschweigen,
wie das der Furchtsame tut.
Wo du geliebt wirst, darfst du auch Sehnsüchte haben,
manchmal ein Träumender sein,
und für Versäumnisse, fehlende Gaben
räumt man dir mildernde Umstände ein.
Wo du geliebt wirst brauchst du nicht ständig zu fragen
nach dem vermeintlichen Preis.
Du wirst von der Liebe getragen. wenn auch unmerklich und leis.

Elli Michler

www.ellimichler.de

Aus: Elli Michler: Ich wünsche dir Zeit, Die schönsten Gedichte von Elli Michler, © Don Bosco Verlag, München, 3. Aufl. 2006

(Auch in: Elli Michler: Liebe, Wünsche und Gedichte, © Don Bosco Verlag, München, 2006)


Bild: Copyright GettyImage
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People Get Ready..!!!


I can hear

t h e  s o u n d  o f  t h e
LION OF THE TRIBE OF JUDAH


   


People Get Ready

By Misty Edwards

I can hear the rhythm of the Lion of the tribe of Judah

He’s doing a new thing
so we’re singing a new song

He’s not a baby in a manger anymore
He’s not a broken man on a cross
He didn’t stay in the grave
and He’s not staying in heaven forever

He’s alive
He’s alive
He’s alive

People get ready!
Jesus is coming!


People walking around with their fingers in the their ears saying
"La-du-du-du-du I don’t want to hear the sound of the coming King"

Once again I’m going to shake
everything that can be shaken

Once again I’m going to break
everything that can be broken


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FREUDE//JOY

Gott, Papi…

danke dass du mir so viel Freude, richtige, ECHTE FREUDE gibst!
Danke, dass ich dein Kind sein darf. Danke, dass du mich mehr liebst als ich verstehen kann. Danke, dass du so viel Gutes hast für deine Kinder. Danke, dass ich als dein Kind Autorität habe – Autorität ÜBER Satan!
Danke Gott, dass dein Geist in mir ist und dass du mir noch viel zu zeigen hast:

„Sondern wie geschrieben steht: ‚Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr
gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet
hat denen, die ihn lieben.‘
10Uns aber hat es Gott offenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit.“ (1. Korinther 2,9-10)

Unten sind ein paar Bibelstellen aufgelistet über Freude.

   

*JUMP IN*

Die Bibel über FREUDE:

Freut euch an dem Herrn und seid fröhlich, ihr Gerechten, und jubelt alle, die ihr aufrichtigen Herzens seid!
(Psalm 32,11)

Freut euch an dem Herrn, ihr Gerechten, und preist seinen heiligen Namen!

(Psalm 97,12)

Doch nicht darüber freut euch, daß euch die Geister untertan sind ; freut euch aber lieber darüber, daß eure Namen im Himmel geschrieben sind.
(Lukas 10,20)

Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden!
(Römer 12,15)

Freut euch im Herrn allezeit; abermals sage ich: Freut euch!
(Phil 4,4)

Freut euch allezeit!
(1 Thess 5,16)

Ich will mich freuen und frohlocken in dir, ich will deinem Namen lobsingen, du Höchster!
(Psalm 9,3)

Die Nationen sollen sich freuen und jauchzen, weil du die Völker recht richtest und die Nationen auf Erden führst. (Sela.)
(Psalm 67,5)

Die Gerechten aber werden sich freuen und fröhlich sein vor Gottes Angesicht und jubeln vor Freude.
(Psalm 68,4)

Bibelübersetzung: SLT – Schlachter 2000



What the Bible says about JOY:

Be glad in the LORD, and rejoice, ye righteous: and shout for joy, all ye that are upright in heart.
(Psalm 32,11)

Rejoice in the LORD, ye righteous; and give thanks at the remembrance of his holiness.
(Psalm 97,12)

Notwithstanding in this rejoice not, that the
spirits are subject unto you; but rather rejoice, because your names
are written in heaven.
(Luke 10,20)

Rejoice with them that do rejoice, and weep with them that weep.
(Romans 12,15)

Rejoice in the Lord alway: and again I say, Rejoice.
(Pil 4,4)

Rejoice evermore.
(1 Thess 5,16)

When mine enemies are turned back, they shall fall and perish at thy presence.
(Psalm 9,3)

Let the people praise thee, O God; let all the people praise thee.
(Psalm 67,5)

Sing unto God, sing praises to his name: extol him that rideth upon the heavens by his name JAH, and rejoice before him.
(Psalm 68,4)


Bible: KJV – King James Version

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CONSIDER GRACE

Take time to CONSIDER GRACE
(Available in other languages, click on your flag)



Nimm dir Zeit, GNADE ZU ERKENNEN

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Donghaeng

 

 

 
 
Musik: "Take Me Out of the Dark" von Gary Valenciano
Mehr Videos gibt es auf www.donghaeng.net , oben auf "Flash" klicken.
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„Bist du das, Gott?“

„Bist du das, Gott?“

Was uns daran hindern kann, Gottes Stimme zu hören.

Quelle: NEUES LEBEN. Das Christliche Ratgeber-Magazin

Gartenarbeit kann Spass machen. Aber jetzt reichte es langsam. Meine Frau und ich harkten mit unserer vierjährigen Tochter den Rasen meiner Schwiegermutter. Eine enorm grosse Fläche. Plötzlich rief meine Frau aufgeregt: „Mein Verlobungsring! Ich habe ihn irgendwo verloren!“ Wir warfen einen Blick auf die zwölf Laubsäcke, die wir bereits mit Kiefernadeln und Laub gefüllt hatten. Auch das noch! Jetzt würden wir einen nach dem anderen leeren müssen, um den Ring wieder zu finden. Na dann . . . – Nur meine kleine Tochter schien kein grosses Problem in der Sache zu sehen: „Wir sollten Gott fragen, wo der Ring ist!“ Ich war gereizt und wollte ihren Vorschlag gerade als unpraktisch abtun, da dachte ich: „Was, wenn der Heilige Geist sie tatsächlich führt?“ – „In Ordnung“, sagte ich also, „lasst uns den Herrn bitten, uns zu zeigen, wo der Ring ist.“ Wir setzten uns aufs Gras, beteten um Hilfe, blieben still und horchten. Auf einmal platzte meine Tochter heraus: „Gott hat es mir gesagt!“ und zeigte auf einen der Säcke. „Öffne diesen da, Papa!“ Ich drehte den Beutel auf die Seite und machte ihn auf. Der Ring fiel hinaus und mein Kinnlade hinunter.So „ganz nebenbei“ hat mir meine Tochter an diesem Tag gezeigt, dass sie „Ohren hat, die gut zuhören“ (vgl. Matthäus 11,15). Und wir Eltern lernten eine wertvolle Lektion über das unerwartete Reden Gottes – wenn wir bereit sind hinzuhören. Gleichzeitig wissen wir natürlich auch aus vielen anderen Situationen, dass es nicht immer einfach ist, Gottes Stimme so klar zu hören, wie meine Tochter es an diesem Tag erlebt hat – selbst wenn man gut hinhört. Nicht immer redet Gott in dieser Weise. Oft müssen wir einfach die Säcke öffnen und anfangen zu suchen. Und manchmal ist er vielleicht auch gar nicht zu hören. Aber selbst wenn Gott so offensichtlich wie zu meiner kleinen Tochter spricht, kann es sein, dass wir ihn nicht hören, weil unser „Gehör“ nicht richtig funktioniert. Für eine solche „geistige Taubheit“ gibt es drei Gründe: ein verschlossenes Denken, ein verschlossenes Herz und einen verschlossenen Lebensstil.


Ein verschlossenes Denken

Ein verschlossener Verstand gegenüber Gottes Stimme kann sich auf verschiedene Art zeigen:
Nehmen wir zum Beispiel den alttestamentlichen Mann Gideon. Als er von Gott beauftragt wurde, die Führung des Heeres zu übernehmen, reagierte er mit Ungläubigkeit: „Aber mein Herr, wie soll ich Israel befreien? Meine Sippe ist die kleinste im ganzen Stamm und ich bin der Jüngste in meiner Familie. Wenn ich vor dir Gnade gefunden habe, dann gib mir ein Zeichen dafür, dass wirklich der Herr selbst mit mir spricht!“ (Richter 6,15+17). Gideon bezweifelte also nicht, dass Gott reden kann, aber er dachte: Warum würde der Herr des Universums ausgerechnet mit einem Niemand wie ihm sprechen wollen? Auch wir nehmen vielleicht manchmal an, dass Gott unser Leben als unwürdig ansieht und uns deswegen nicht konkret ansprechen würde. Wir können es zwar akzeptieren, dass Gott mit Propheten, Aposteln, Königen und anderen wichtigen Leuten so gesprochen hat. Aber warum sollte er mir, Otto Normalchrist, etwas Persönliches und Besonderes zu sagen haben?


Gott redet mit uns nicht nach dem alles-oder-nichts-Prinzip.
In solchen Gedanken kann uns Jesu Einladung neu ermutigen: „Bittet und ihr werdet bekommen! So schlecht ihr auch seid, ihr wisst doch, was euren Kindern gut tut, und gebt es ihnen. Wie viel mehr wird der Vater im Himmel denen den Heiligen Geist geben, die ihn darum bitten“ (Lukas 11,9+13). Dieser Vater kennt jedes Haar auf unserem Kopf (vgl. Lukas 12,7). Dieser Vater interessiert sich für jedes Detail unseres Lebens; was uns beschäftigt, beschäftigt auch ihn – deshalb möchte er auch mit uns darüber sprechen. Egal wie klein wir in unseren eigenen Augen sein mögen, es lohnt sich Gott zu vertrauen und sein Reden zu erwarten: „Wer zu Gott kommen will, muss ja fest damit rechnen, dass es ihn gibt und dass er die Menschen belohnt, die ihn suchen“ (Hebräer 11,6).Es kann auch sein, dass wir Gottes Stimme nicht wahrnehmen, weil wir etwas sehr Spektakuläres erwarten. Aber Gott kann auch sehr leise und subtil sprechen. Das scheint mir sogar die Regel zu sein. Zum Propheten Elija sprach Gott weder durch einen Sturm, ein Erdbeben, noch durch ein Feuer, sondern durch einen ganz leisen Hauch (vgl. 1.Könige 19,11-13). Was, wenn Elija die Stimme Gottes in den grossen Naturgewalten erwartet und deswegen das leise Wispern ignoriert hätte? Wir sollten unseren Verstand dafür öffnen, dass Gott auf viele überraschende Arten spricht.Vielleicht denken Sie auch folgendes: Sich einzubilden, dass Gott direkt zu einem spricht, hat schon Menschen in die Psychiatrie gebracht oder Sekten entstehen lassen. Und wie oft benehmen sich Personen seltsam, weil sie denken, dass Gott bestimmte Dinge von ihnen will? Wie oft haben aber auch ansonsten völlig normale Leute schlechte Entscheidungen für ihr Leben getroffen, weil sie dachten, dass Gott ihnen speziell dazu geraten habe? Manchmal schieben sie dann auch noch Gott diese Fehler in die Schuhe, indem sie behaupten, er hätte uns zu etwas geraten, das sich hinterher als falsch herausstellte. Verständlicherweise wollen wir nicht absonderlich werden und Fehler machen. Und natürlich sollen wir uns nicht einbilden, Gottes Stimme zu hören, wo es unsere eigenen Gedanken sind.Vorsicht ist also grundsätzlich wichtig und gut. Aber sie darf nicht zur Blockade führen. Gott handelt nicht nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip. Es ist durchaus möglich, dass wir seine Stimme das eine Mal genau hören und ihn ein anderes Mal aus Versehen falsch verstehen, beziehungsweise seine Stimme mit unseren eigenen Gedanken verwechseln. So unschön Fehler sind, wer geistlich wachsen will, kann sie nicht wirklich vermeiden. Gott korrigiert oder bestätigt uns. Er lässt uns bei diesem lebenslangen „Reifeprozess“ nicht allein. Immer wieder können und müssen wir das, was wir glauben von Gott gehört zu haben, mit dem Inhalt der Bibel vergleichen. Wir können Rat bei erfahrenen christlichen Freunden suchen. Und wenn wir glauben, dass Gott uns beispielsweise zu einer bestimmten Tätigkeit berufen hat, können wir uns manchmal auch dadurch sicher sein, dass bestimmte Dinge in der Praxis dann auch tatsächlich möglich werden.

Ein verschlossenes Herz


Welche Anzeichen gibt es dafür, dass unsere Herzenshaltung uns hindert, Gottzu hören?

1. Angst:

Im Gegensatz zu Gideon, der bezweifelte, dass Gott ausgerechnet mit ihm sprechen wollte, waren die Israeliten am Berg Sinai überzeugt, dass der Herr ihnen etwas zu sagen hatte. Sie waren jedoch alles andere als begeistert: „Als das ganze Volk erlebte, wie es blitzte und donnerte, Posaunenschall ertönte und der Berg rauchte, bekam es grosse Angst und blieb zitternd in weiter Ferne stehen. Die Leute sagten zu Mose: Wir haben Angst, wenn Gott so mit uns redet. Wir werden noch alle umkommen!“ (2.Mose 20,18-19). Wir haben heute vielleicht keine Angst mehr davor, dass Gott uns töten will. Aber manchmal verschliessen wir unser Herz vor Gottes Stimme, weil wir befürchten, dass seine Worte unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen könnten: Was, wenn Gott möchte, dass wir unser Verhalten ändern? Genau das tut er häufig. In der Bibel lesen wir, dass Gott die Gemeinde in Ephesus anfangs immer wieder motiviert oder für ihre guten Absichten lobt – aber er tadelt sie auch und ermahnt sie am Ende immer wieder: „Wer Ohren hat, soll hören, was der Geist den Gemeinden sagt!“ (Offenbarung 2,7+11+17+29; 3,6+13+22). Davor lesen wir wiederum hoffnungsvolle Worte, die uns Rettung versprechen – allen, „die durchhalten und den Sieg erringen“ (Offenbarung 3,21).Wenn also Furcht unsere Herzen verschliesst, sollten wir bedenken, dass die Belohnungen, die auf uns warten, wenn wir Gottes Stimme beachten, unbezahlbar und unvergänglich sind. Egal, wozu Gott mich beruft, „die Leiden, die ich jetzt ertragen muss, wiegen nicht schwer und gehen vorüber. Sie werden mir eine Herrlichkeit bringen, die alle Vorstellungen übersteigt und kein Ende hat“ (2.Korinther 4,17).

2. Überheblichkeit:

Häufig haben wir Schwierigkeiten, Gottes Stimme zu hören, weil wir vermessen sind. Ein solcher Stolz verleitet uns zu der Annahme, wir hätten alles unter Kontrolle und bräuchten keinen Austausch mit Gott. Die Propheten warnten davor, dass Gott Unheil hereinbrechen lassen würde, wenn die Menschen nicht nach seinen Weisungen fragen und nichts von ihm wissen wollten. Gott heilt uns quasi von unserem mangelnden Vertrauen in ihn, indem er zulässt, dass uns schwierige Umstände überwältigen. In unserer Hoffnungslosigkeit finden wir dann unter Umständen wieder zu ihm zurück. Zur Zeit des Propheten Jesaja wurde das Volk Juda von den Assyrern bedroht. Die Anführer Judas hätten Gott um Weisung und Schutz bitten können, stattdessen bildeten sie ein Bündnis mit dem heidnischen Ägypten. Was dachte Gott darüber? Er sagte: „Weh euch, meine eigensinnigen Kinder! Ihr führt Pläne aus, mit denen ich nichts zu tun habe. Ihr schliesst Bündnisse gegen meinen erklärten Willen“ (Jesaja 30,1). Durch Jesaja forderte Gott sein Volk auf, gelassen zu warten und auf ihn zu vertrauen, aber die Menschen antworteten ihm: „Nein, auf Pferden wollen wir dahinfliegen!“. Der Herr entgegnete: „Aber ihr werdet nicht fliegen, sondern fliehen. Eure Verfolger werden schneller rennen als ihr. Von eurem stolzen Heer wird nichts übrig bleiben als eine leere Fahnenstange auf einem kahlen Hügel“ (Jesaja 30,16-17).Gleichzeitig ist Gottes Gnade gross: „Wie glücklich sind alle, die ihre Hoffnung auf ihn setzen!“ erinnerte Jesaja die stolzen Menschen. „Sobald er euer Schreien vernimmt, gibt er euch Antwort“ (Jesaja 30,19). Wodurch zeigt Gott also sein Mitleid für uns, wenn wir unsere Überheblichkeit aufgegeben haben? Indem er mit uns spricht und uns wieder zur Seite steht: „Wenn ihr nach rechts oder links abbiegen wollt, werdet ihr hinter euch eine Stimme hören, die zu euch sagt: Dies hier ist der Weg, dem ihr folgen sollt!“ (Jesaja 30,21).
Wir sollten unsere Taubheit nicht mit Gottes Schweigen verwechseln.
„Ich höre doch nicht auf einen Esel!“

Stolz kann uns auch zu der Annahme verleiten, dass wir Gottes Art zu reden genau kennen. So kann es passieren, dass wir unsere Herzen und Ohren gegenüber einem Botschafter Gottes verschliessen, den wir für ungeeignet halten, Gottes Nachrichten zu überbringen. Erinnern Sie sich an den blinden Bettler, den Jesus am Sabbat heilte? Als die Pharisäer damals die Angelegenheit überprüften, versuchte der Bettler ihnen zu erklären, dass Jesus ein von Gott gesandter Prophet sei, auf den sie hören sollten (vgl. Johannes 9,13-34). Doch für sie stand bereits fest, dass Jesus ein Aufrührer war. Sie wiesen die Aussage dieses besonderen Botschafter Gottes mit den Worten zurück: „Du bist ja schon von deiner Geburt her ein ausgemachter Sünder, und dann willst du uns belehren?“ (Johannes 9,34) und warfen den Bettler hinaus.Wer weiss, wie oft Gott schon durch Menschen zu uns gesprochen hat, von denen wir nie erwarten würden, dass Gott sie zu uns schickt? Gott sprach sogar durch einen Esel (vgl. 22,21-34) – das bedeutet, er kann durch jeden und alles sprechen! Falls wir also erkennen, dass wir die Stimme Gottes nicht wahrgenommen haben, weil wir den Überbringer für unwürdig hielten, sollten wir unseren Stolz vor Gott bekennen und uns bei der Person dafür bedanken, dass sie Gottes Sprachrohr war. Dieser Akt der Bescheidenheit kann uns eine Hilfe sein, in Zukunft nicht mehr auf unseren Stolz hereinzufallen.Wenn wir denken, wir bräuchten uns von Gott nichts sagen zu lassen, sollten wir uns ihm neu zuwenden, ihn um Vergebung bitten und seine Souveränität anerkennen. Er kann uns ein neues Herz geben und es gegen unser rebellisches Herz austauschen. Rebellion ist nämlich ein weiterer Grund dafür, dass wir Gottes Stimme nicht hören können…

3. Rebellion:

Meine Frau ist Bewegungstherapeutin und bringt unter anderem gehörlosen Kindern das Schwimmen bei. Einmal stellte sich ein Junge absichtlich mit dem Rücken zu ihr hin. Da er auf diese Weise die Stimme meiner Frau nicht „hören“ konnte, waren aus seiner Sicht auch ihre Anweisungen nicht an ihn gerichtet. Das Volk Juda reagierte genauso, als Gott ihnen sagte, wie sie sich verhalten sollten: „Aber sie wollten nicht darauf hören, sie stellten sich taub und waren unwillig wie ein störrischer Esel. Sie machten ihre Herzen so hart wie Diamant und weigerten sich, auf die Worte und Weisungen zu hören, die der Herrscher der Welt, ihnen durch seinen Geist sagen liess“ (Sacharja 7,11+12). Das Resultat? Gott war sehr verärgert und die Menschen mussten die Konsequenzen tragen (vgl. Sacharja 7,12). Ein verhärtetes Herz stellt sich gegen Gott und am Ende erleiden alle, die sich Gott entgegensetzen, grosse Not. In Jeremia 19,3 sagt Gott zu den Aufrührern: „Ich werde Unglück über diesen Ort bringen; es wird so schrecklich sein, dass jedem, der die Nachricht davon hört, die Ohren wehtun werden.“ Wenn wir umkehren, können wir dasselbe sagen wie der Prophet Jesaja: „Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet und mich bereitgemacht, auf ihn zu hören. Ich habe mich nicht gesträubt und bin vor keinem Auftrag zurückgescheut“ (Jesaja 50,5).

Ein verschlossener Lebensstil

Neben einem verschlossenen Denken und einem verschlossenen Herzen können uns auch ganz praktische Angelegenheiten daran hindern, Gottes Stimme zu hören:


Gott interessiert sich für jedes Detail unseres Lebens – deshalb möchte er auch mit uns reden.
„Ich habe keine Zeit für dich.“

Ein Lebensstil, bei dem wir quasi „rund um die Uhr“ beschäftigt sind, kann uns daran hindern, Gott zu hören. Wir verhalten uns dann wie die Menschen, die der König zur Hochzeit einlud: „Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern gingen ihren Geschäften nach. Einer ging auf seine Felder, ein anderer in seinen Laden“ (Matthäus 22,5). Sie kamen niemals in den Genuss, des Königs Feier zu erleben oder seine Festansprache zu hören. Ihr Interesse galt einzig ihren Angelegenheiten, die ihnen wichtiger schienen. Wenn wir in der Bibel lesen, wie Gott mit den Menschen spricht, entdecken wir ein Muster: Sie zogen sich vorher von ihren täglichen Aufgaben, vom Alltag zurück: Elija machte sich allein auf den Weg den Berg hinauf und hörte Gottes Stimme in diesem leisen Hauch (vgl. 1.Könige 19,8-18). Moses stieg auf den Berg Sinai und erhielt von Gott die Zehn Gebote (vgl. 2.Mose 19,20-20,21). Als Jesus von seinem Vater wissen wollte, wer die zwölf Apostel sein sollten, ging er allein auf einen Berg, um die Nacht im Gebet zu verbringen (vgl. Lukas 6,12). Petrus war gegen Mittag auf ein Dach geklettert, als Gott ihm eine Vision gab (vgl. Apostelgeschichte 10,9). Und als die Propheten und Lehrer der Gemeinde in Antiochia „für einige Zeit fasteten und sich ganz dem Gebet widmeten“, hörten sie die Stimme des Heiligen Geistes zu ihnen sprechen (Apostelgeschichte 13,2).Wenn wir also unsere Angelegenheiten des Alltags beiseite lassen, können wir uns durch bestimmte geistliche Disziplinen neu auf Gott ausrichten. Regelmässige Gebetszeiten, Fasten, Anbetung, Bibellese und Meditation öffnen unsere Sinne, so dass wir Gottes Stimme wieder hören können.

„Ich muss dir so viel erzählen!“

Genau die Menschen, die sich Zeit nehmen und ihren Fokus immer wieder neu auf Gott ausrichten, müssen jedoch oft auch die Kunst der Stille lernen, weil ausgerechnet ihr eigenes Reden mit Gott sie daran hindern kann, Gottes Stimme zu hören. Vielleicht war das auch in der Situation der Fall, als Jesus die drei Jünger Petrus, Johannes und Jakobus mit auf einen hohen Berg nahm, um ihnen etwas offenbaren. Petrus begann zu reden und so musste Gott, der Vater, ihn schliesslich unterbrechen: „Während er [Petrus] noch redete, erschien eine leuchtende Wolke über ihnen, und eine Stimme aus der Wolke sagte: Dies ist mein Sohn, ihm gilt meine Liebe, ihn habe ich erwählt. Auf ihn sollt ihr hören!“ (Matthäus 17,5). Dasselbe kann uns passieren, wenn wir zwar viel Zeit mit Gott verbringen, aber sie nur mit unseren Worten füllen. Das Gespräch bleibt einseitig, weil wir Gott gar keine Chance geben, zu Wort zu kommen. Deswegen sollten unsere Gespräche mit Gott auch eine Zeit der Stille enthalten. Wir benötigen Pausen während unserer Gebete, während unserer Fürbitten, ja auch in Anbetungszeiten, damit wir Gott wenigstens die Möglichkeit geben zu sprechen.

Ein Gott, der spricht

Grundsätzlich sollten wir unsere Taubheit nicht mit Gottes Schweigen verwechseln. Unser Gott ist nicht stumm, er spricht. Schwarz auf weiss und am allerdeutlichsten durch die Bibel. Aber auch auf mancherlei andere Weise. Am Ende noch einmal die Ermutigung:

Gott freut sich über ein Gespräch mit uns und lädt uns ausdrücklich dazu ein.


Und gibt es ein grösseres Privileg, als mit dem Herrscher der Welt zu reden? Lassen Sie uns diese grosszügige und liebenswürdige Einladung annehmen.
 
Autor: Paul Thigpen ist Theologe und Publizist. Sein Beitrag erschien in etwas längerer Form zuerst in der evangelikalen Zeitschrift „Discipleship Journal“ (Jüngerschafts-Journal).

Quelle: NEUES LEBEN. Das Christliche Ratgeber-Magazin

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Licht in der Dunkelheit

   

Licht in der Dunkelheit

An manchen Tagen ist unsere Stimmung „unten“, wir sind „depri“ und alles scheint schief zu gehen… Der Himmel ist weiß. Ohne Wolken, höchstens dicken Regenwolken. Um sich aufzuheitern, sitzt man mit einer Tasse Tee oder Kaffee auf dem Sofa, hört seine Lieblingsmusik oder beschäftigt sich mit anderen Dingen, um sich von den dunklen Gedanken abzulenken.

Was aber, wenn diese Stimmung nicht vorübergehend, sondern anhaltend ist? Wenn die große Unwetterfront aufgezogen ist und unser Leben verfinstert? – Und die ersehnten Sonnenstrahlen einfach nicht durchbrechen wollen?

In Deutschland kennen ca. ein Drittel der Menschen depressive Verstimmungen. Auch die Angst ist weit verbreitet. Neben der häufigen Angst vor Arbeitslosigkeit, haben viele Menschen Angst vor Einsamkeit, Krankheit und Tod. Die „Mittelchen“ dagegen heißen: Alkohol, Zigaretten, Partys, Sex,… Hauptsache abgelenkt. Nur – was danach? Kaum sind die eigenen Bedürfnisse gestillt, tritt wieder „gähnende Leere“ auf. Und mit ihr das große Fragezeichen: War das alles?

Es muss doch etwas geben gegen Hoffnungslosigkeit und Zukunftsängste. Ein „Wundermittel“, das nicht oberflächlich und vorübergehend hilft, sondern tatsächlich unsere Wunden im Innern heilt. Ein Arzt kann Medikamente verschreiben, z.B. Antidepressiva. Etwas, das uns bleibenden inneren Frieden gibt, nicht.
Niemand hat dieses „Allheilmittel“ in seiner Hausapotheke. Aber ich kenne jemanden, der den Hunger im Innern stillen kann und von Verletzungen z.B. aus der Kindheit, heilen kann. Sein Angebot ist vollkommen kostenlos und vertrauenswürdig. Er verspricht, auch den Hoffnungslosen  das zu geben, was sie brauchen. Hoffnung. Für ihn gibt es keine „schweren Fälle“.

Von sich selbst sagt er:

„Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen; er hat mich gesandt, Gefangenen Freiheit auszurufen und Blinden, dass sie wieder sehen, Zerschlagene in Freiheit hinzusenden, auszurufen ein angenehmes Jahr des Herrn.“ (Lk 4,18-19)

Es ist Jesus Christus (Christus = der Gesalbte). Sein Angebot gilt noch heute, bis jetzt, für dich:

„Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.“ (Mt 11,28)

Wo ist das Licht in der Dunkelheit? Die Dunkelheit ist diese Welt und ihre Verlockungen, unsere Sorgen und die Angst. Ein Mensch hat ohne das „Licht“ keine bleibende Hoffnung. Jesus sagt:

„Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe…“

Julia

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