Demut

Das Geheimnis geistlicher Kraft

von Chip Brogden


„Gott widersteht den Stolzen; aber den Demütigen gibt er Gnade. So unterwerfet euch nun Gott! Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch“ (Jakobus 4, 6b-7)

Es gibt ein Prinzip, das in unserem Leben und Wandel mit dem Herrn wirkt, und das ist das Prinzip der Stärke aus der Schwachheit heraus. „Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Land ererben!“ (Matthäus 5:5) Wenn wir den Segen vom Herrn wollen, müssen wir lernen, was es bedeutet, sanftmütig zu sein, denn die Stolzen werden nichts von Ihm erben.

Die Welt erklärt uns, um mächtig zu werden, müssen wir uns aufbauen, nach Stärke streben und andere dominieren. Überall gibt es Christen, die sich sehr dafür interessieren, wie sie wachsen können, stärker werden, Autorität erlangen, höher steigen, mehr bekommen. Sie suchen nach Methoden, Formeln und Techniken um sich zu verbessern. Die Ergebnisse sind jedoch enttäuschend. Viele Fehler wurden gemacht und viele Leute wurden verletzt und enttäuscht.

Der Herr hält für uns jedoch eine andere Vorgehensweise bereit. Er lädt uns dazu ein, Schwachheit zu akzeptieren, um so gestärkt zu werden. Wir werden nicht stark, indem wir Stärke annehmen, sondern indem wir Schwachheit annehmen! Dies ist das Geheimnis jeglicher geistlicher Kraft. Als Paulus dieses Geheimnis erkannt hatte, war er in der Lage zu sagen: „… denn, wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.“ (2. Korinther 12:10b). Für den natürlichen Menschen ergibt dies keinen Sinn. Ich kann mich nicht erinnern, jemals gehört zu haben, dass jemand eine Predigt über geistliche Kriegsführung mit diesem Vers eröffnet hat. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass diese Lehren keine bleibende Frucht hervorzubringen scheinen.

Obige Passage aus dem Jakobusbrief gibt uns noch weitere Einsicht, warum die Starken schwach und die Schwachen stark sind. Unsere Betrachtung dieser Verse könnte in vier einzelne Abschnitte aufgeteilt werden. Lasst uns jeden dieser Abschnitte für sich beleuchten.


Gott widersteht den Stolzen

Christen sind voller Pläne und Bestrebungen, angefüllt mit Gedanken und Worten und noch vielen anderen Dingen. Es ist unmöglich festzustellen, wie stark unser Fleisch an den Dingen beteiligt ist, die wir im Namen Jesu unternehmen. Wir wissen, nicht alles kann reines geistliches Werk sein, denn oftmals ist darin nur wenig Frucht zu finden. Wir mühen und quälen uns, und obwohl wir arbeiten und schuften, scheint es als machten wir nur wenig oder gar keinen Fortschritt. Es scheint als würde etwas immer unseren Weg blockieren und uns behindern.

Die automatische Annahme ist, dass alles, was uns widersteht oder behindert, satanischen Ursprungs ist. Deshalb, wenn wir Schwierigkeiten in unserem geistlichen Leben begegnen, ist unsere erste Reaktion dem Teufel zu widerstehen oder andere Gläubige zu bitten für uns zu beten, damit Hindernisse aus unserem Weg geräumt werden. Selbstverständlich wird der Teufel versuchen uns in allem zu behindern, was Gott verherrlicht und die Finsternis bedroht. Und doch lernen wir von Jakobus 4:6, dass es da noch etwas anderes geben kann, das uns widersteht. Da gibt es noch einen Anderen, der sorgfältig auf das sieht, was wir tun und uns zuweilen daran hindert, Fortschritte zu machen.

Für manche Christen kommt es als schockierende Überraschung eines Tages zu entdecken, dass Gott, nicht der Teufel, ihnen widersteht. Der Herr selbst widersteht uns, schließt Türen, lässt Dinge fruchtlos bleiben und verdirbt uns unsere Pläne. Wie das? Weil „Gott den Stolzen widersteht“. Dieser Widerstand von Gott ist unüberwindbar. Es ist eine furchtbare Sache, gegen den Herrn zu kämpfen. Wir verbringen einen Großteil unseres Lebens damit, gegen Gott anzukämpfen, anstatt mit Gott zu kooperieren, und am Ende haben wir daraus nichts vorzuweisen. So viel Zeit und Mühe werden verschwendet, weil wir auf unsere eigene dickköpfige Weise weitermachen. Wir schreiben alle Schwierigkeiten dem Teufel zu oder anderen Menschen, unseren Umständen, unserem Umfeld, und versäumen dabei zu erkennen, dass der Herr selbst uns widersteht.

Gott widersteht den Stolzen. Das ist ein aktiver Widerstand, der unseren Weg wie ein riesiger Felsblock oder eine tiefe Erdspalte versperren wird. Alle, die auf stolzen Wegen gehen, sind in der gleichen Liga wie der Teufel selbst und werden das gleiche Gericht empfangen (vgl. 1. Timotheus 3:6). Brüder und Schwestern, dies ist eine ernste Angelegenheit. Wenn wir in irgendeiner Weise dem Stolz Raum geben, werden wir auf der falschen Seite vom Herrn stehen, doch wenn wir vor Gott und Menschen demütig sind, können wir nicht besiegt werden, denn …


Gott schenkt dem Demütigen Gnade

Die einzige Voraussetzung für Gnade ist Demut. Doch was ist Gnade? Gnade ist mehr als nur ein theologischer Begriff, der beschreiben soll, wie wir errettet werden. Gnade ist die Kraft Gottes, die in meinem Leben bewirkt, was nicht aus meiner eigenen Kraft getan werden kann. Gnade ist antreibend und pro-aktiv. Wenn ich das Ende meiner selbst erreicht habe, übernimmt die Gnade, Gott selbst, und tut, wozu ich selbst unfähig bin. Was ich zu allererst nicht selbst tun kann, ist mich selbst zu erretten, und so vertraue ich auf die Gnade Gottes, Jesus Christus, die mich errettet. Doch Gottes Gnade wird mich nicht nur durch die Pforte bringen; sie führt mich auch den Weg entlang. Die Gnade Gottes dreht mich nicht nur in die richtige Richtung, sondern geht jeden einzelnen Schritt meines Weges mit mir. Denn die Gnade ist eine Person!

Es sollte eigentlich klar ersichtlich sein, dass Gott uns keine Gnade geben wird, solange wir noch stolz sind. Warum? Weil er keinem Fleisch die Erlaubnis geben wird, sich in Seiner Gegenwart zu verherrlichen. Er möchte, dass unser Innerstes durch und durch von uns selbst entleert wird. Wenn wir aufhören zu tun, was wir ohnehin nicht tun können, beginnt Er zu tun, wozu wir nicht in der Lage sind. Das Problem ist nur, dass wir immer noch meinen, so viele Dinge selbst tun zu können. Je eher, desto besser müssen wir lernen: „Getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15:5b). Nichts! Aber es ist die menschliche Natur, es dennoch selbst zu versuchen. Diese menschliche Natur ist das Fleisch. Es hindert uns daran, in die Gnade einzutreten. Gott kann niemanden retten, der immer noch versucht, sich selbst zu retten.

Gleichermaßen kann Gott nicht tun, was wir noch selbst zu tun versuchen. Er wird warten – Wochen, Monate oder gar Jahre – bis wir uns selbst erschöpft haben. Wenn unsere eigene Stärke vollkommen verbraucht ist und wir endlich zu Ihm gehen in unserer Schwachheit, wird Er unsere Stärke werden und wir werden entdecken, dass die Gnade da ist, um das Unmögliche zu tun. Dann wissen wir, dass nicht wir es waren, sondern der Herr. Alle Ehre fließt Ihm zu und wir behalten nichts davon für uns selbst.

Betrachten wir, wie oft die Jünger den Versuch unternahmen, Jesus zu korrigieren. Wie oft sie mit dem Herrn argumentierten. Wie viele Male standen ihre Gedanken im Gegensatz zu denen des Herrn. Wie oft nötigten sie ihn, zu handeln. Und der Herr korrigierte sie recht geduldig. In jedem Fall können wir erkennen, dass Er der Herr ist und sie die Jünger. Diese Rollen dürfen niemals verwechselt werden. Er ist der Meister und wir seine Diener. Wir geben ihm keine Anweisungen, die gibt Er uns. Wir unterweisen ihn nicht, Er unterweist uns. Wir führen ihn nicht, Er führt uns. Er wurde nicht für uns erschaffen, sondern wir wurden für Ihn erschaffen. Er dient uns nicht nach unserem Wohlgefallen, sondern wir dienen Ihm nach Seinem Wohlgefallen. Also müssen wir Ihm angepasst sein, nicht anders herum. Der Herr wird sich niemals bei uns entschuldigen und sagen: „Es tut mir leid. Ich war im Unrecht. Wir machen es auf deine Weise.“ Wie lächerlich! Wie absurd! Doch oft leben wir als erwarteten wir von Ihm, genau das zu tun. Wir haben uns nicht gedemütigt.

Alle, die stark sein wollen im Herrn, müssen erkennen, dass Seine Kraft durch unsere Schwachheit freigesetzt wird (vgl. 2. Korinther 12:9). Mache dir bewusst, dass du schwach bist – ob du es zugibst oder nicht, doch die Kraft der Demut liegt in der Erkenntnis und Übereinstimmung mit Gott, dass wir wirklich nichts aus uns selbst vollbringen können. Gottes Kraft ist nicht für solche mit natürlichem Charisma, Talent, Leiterschaftsqualitäten, Bildung, Training oder „Verbindungen“. Gott hält nicht nach Freiwilligen Ausschau, die ihm dienen, wie es ihr eigener Zeitplan zulässt, sondern beansprucht Jünger, die bereit sind, ihr eigenes Leben niederzulegen. Das Fleisch zählt nichts in geistlichen Angelegenheiten. Gottes Kraft wird uns nicht offenbart, wenn wir stolz sind, sondern wenn wir demütig sind. Jegliche Demonstration der „Kraft“, die sich durch einen stolzen Mann oder eine stolze Frau manifestiert, ist schlichtweg nicht von Gott und verdient kein Vertrauen. Geistliche Gaben mögen nachgeahmt werden können, doch geistliche Frucht kann nicht gefälscht werden. Wir werden die Falschen und die Wahrhaftigen aufgrund ihrer Frucht, nicht ihrer Gaben, erkennen (Matthäus 7,20). Sanftmut ist eine wichtige Eigenschaft geistlicher Frucht (Galater 5,22). Gaben mögen die Frucht begleiten, aber Gaben dürfen niemals Ersatz für Frucht sein.

Das Geheimnis ist somit …


Sich Gott zu unterstellen

Brauchen wir heute die Kraft Gottes? Trachten wir heute nach dem Leben des Herrn? Sehnen wir uns danach, dass er die Herrschaft über unser Leben hat? Sehnen wir uns heute nach Ihm? Dann ist jetzt die Zeit gekommen, uns bedingungslos und von ganzem Herzen Ihm zu unterstellen. Wir sollten diesen Prozess nicht Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre hinauszögern. „Will jemand mir nachkommen, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.“ (Lukas 9,23) Tu es heute, tu es jetzt. Wenn wir sowieso täglich unser Kreuz aufnehmen müssen, lasst uns unsere Häupter beugen und unseren Geist aufgeben, anstatt um unser Leben zu kämpfen, was unsere Agonie nur verlängert. Das Geheimnis des Überwindens ist das tägliche Sterben.

Wenn Gott dem Demütigen Gnade schenkt, dann sollten wir ein ausgeliefertes Leben leben, um so den Strom der Gnade anzuzapfen. Stirb dem Selbst, stirb der Bemühung, stirb den Anstrengungen, stirb dem Pläneschmieden. Hör auf zu ringen, zu kämpfen, dich zu winden, lass alles Argumentieren, alle Vernünfteleien, alles Verhandeln – hör mit all dem auf und liefere dich aus, beuge dich, gib auf und leg dich vor Ihm nieder! Demut ist keine äußerliche Show, sondern eine Herzenshaltung, die tatsächlich sagt: „Ich werde dem Wirken Gottes nicht widerstehen. Ich werde mit dem Herrn nicht streiten. Ich werde nicht auf meine eigenen Wege bestehen. Ich erkenne und bekenne, dass ich getrennt von Ihm nichts tun kann. Ich bin fertig. Herr, ich schaue auf dich, dass du in mir und durch mich tust, was ich nicht tun kann.“ Freunde, falls wir es wirklich so meinen, wenn wir es sagen, werden wir ganz selbstverständlich mehr Zeit im Gebet, mehr Zeit im Wort, mehr Zeit vor Gott verbringen, weil wir erkennen werden, dass wir nichts wissen und nichts tun können, ohne von Ihm zu hören. Wenn Christus die Herrschaft in allen Dingen haben soll, muss es genau HIER anfangen. Demut bietet dem, wie der Herr mit uns umgeht, keinen Widerstand.

Wenn wir dem Herrn unterstellt sind, finden wir Gnade. Wir finden Frieden. Wir finden Ruhe. Alle Dinge sind in Seiner Hand, und Er macht alle Dinge gut. Wir müssen uns nicht davor fürchten, was irgendein Teufel oder irgendein Mensch uns antun könnte. Dem Herrn unterstellt zu sein bedeutet, unter Seiner Obhut zu sein, unter Seiner Leitung, unter Seiner Kraft, unter Seinem Schutz. Wenn sollte ich fürchten? Was können Menschen mir antun? Was kann mir der Teufel antun? Wenn ich mich unter die mächtige Hand Gottes gedemütigt habe, wird er mich zur rechten Zeit erheben; Er wird mich rechtfertigen; Er wird mich verteidigen; Er wird für mich kämpfen. Wenn wir Gott vollständig unterworfen sind, wenn unsere Auslieferung an den Herrn vollständig ist, dann ist der Sieg gesichert. Wir werden …

Dem Teufel widerstehen, so wird er fliehen

So oft versuchen wir zu widerstehen und doch werden wir besiegt. Warum? Einfach deshalb, weil wir versuchen dem Teufel zu widerstehen, bevor wir uns zuerst Gott unterstellt haben. Es gibt eine ordnungsgemäße Reihenfolge, die ohne Ausnahme beachtet werden muss. Erstens müssen wir das Prinzip Gottes verstehen, nach dem er den Stolzen widersteht, den Demütigen aber Gnade schenkt. Dies ist die Grundlage all unseres Tuns. Zweitens, das Wort „so“ bedeutet, dass jene, die dieses Prinzip lernen, auch dementsprechend handeln werden. Wenn sie diese Wahrheit verstehen, „so“ werden sie sich Gott unterwerfen. Drittens, als Ergebnis ihrer Unterwerfung vor Gott, werden sie erfahren, dass der Teufel flieht, wann und wo immer sie ihm Widerstand leisten. Das Wort „Fliehen“ bedeutet „in Schrecken davon rennen“. Wie wunderbar! Wie fein ist es, den Teufel in Schrecken vor uns davon rennen zu sehen, anstatt anders herum! Das sollte eine alltägliche Erfahrung für alle Christen sein. Das ist das normale Christenleben, ein Leben, das überwindet.

Das gesamte Sinnen Satans ist, uns von den himmlischen Regionen in Christus (Epheser 2,6) herunterzuziehen und uns in irgendeine irdische, fleischliche Sache zu verwickeln, die uns die Kraft entzieht und unsere geistliche Autorität vermindert. In Bewusstsein dessen weist uns der Herr an, täglich „erlöse uns von dem Bösen“ (Matthäus 6,13ff) zu beten. Was soviel heißt wie „Erlöse uns von dem Irdischen, dem Fleischlichen, dem Weltlichen, dem Selbstsüchtigen, dem Natürlichen, dem Menschlichen, in dem Satan Einfluss hat, um Böses gegen uns zu wirken. Erlöse uns von allem, was uns behindert und ablenkt, und bringe uns in das Königreich Deines geliebten Sohnes, damit wir im Geist und in der Wahrheit an himmlischen Örtern wandeln und Deine Herrschaft über alle Dinge, die darunter liegen, demonstrieren“. Brüder und Schwestern, auf diese Weise zu beten bedeutet dem Teufel zu widerstehen. Er kann vor uns nicht bestehen, wenn wir hohen Grund einnehmen und das Zeugnis des Herrn beibehalten.

Wenn wir ungeduldig werden und ins Fleisch verfallen, werden wir schwächer. Im Fleisch zu reagieren vermindert geistliche Autorität, und das muss um jeden Preis vermieden werden. Dem Fleisch seinen Willen zu lassen, und wenn auch nur für einen Moment, garantiert Niederlage gegen einen geistlichen Widersacher (Philipper 3,3). Jegliches Vertrauen auf das Fleisch zu verlieren bedeutet, den höheren Grund des Geistes einzunehmen. Dem Fleisch mit Fleisch zu begegnen bedeutet, dass der Sieg an den Stärkeren geht – und es gibt gemäß dem Fleisch immer einen der stärker ist als du. Stattdessen, wenn Menschen im Fleisch gegen dich kommen, lass sie gegen dich kommen. Wenn es ihr Wunsch ist, im Fleisch mit dir zu streiten und dich herauszufordern, reagiere nicht in gleicher Weise. Wenn sie dich grundlos angreifen, lass sie angreifen, denn das Fleischliche, das Natürliche, kann das Geistliche nicht besiegen. Der dem Herrn unterworfen ist hat Autorität über die, die Ihm nicht unterworfen sind. Fleisch wird vom Geist überstimmt. Hass wird von Liebe außer Kraft gesetzt. Dunkelheit wird von Licht vertrieben. Tod wird vom Leben entmachtet. „Der aus dem Himmel kommt, ist über allen.“ (Johannes 3,31ff)

Wir bieten Menschen, die uns schaden wollen, keine Gegenwehr, keine Verteidigung, kein Argument, keine Rechtfertigung. Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut (Epheser 6,12a). Wir widerstehen Satan, nicht der Person. Wir stehen gegen den Teufel und unternehmen nichts gegen das Instrument, das der Teufel benutzt. Wir unterstellen uns Gott, wir bieten Menschen keinen Widerstand, doch wir stehen fest gegen den geistlichen Widersacher. Äußerlich, vor anderen, erscheinen wir schwach. Doch innerlich, vor Gott, sind wir stark. „Denn ob wir schon im Fleische wandeln, so streiten wir doch nicht nach Art des Fleisches; denn die Waffen unsrer Ritterschaft sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen, sodass wir Vernunftschlüsse zerstören“ (2. Korinther 10,3-4). Wenn wir gemäß dem Fleisch kämpfen, werden wir unserer geistlichen Kraft entleert. Kämpfen wir gemäß des Geistes, werden wir unserer fleischlichen Stärke entleert. Was möchtest du haben – geistliche Autorität oder fleischliche Macht? Du kannst beides bekommen, doch beides gleichzeitig haben kannst du nicht.

Wir sehen uns mit risikoreichen, gefahrvollen Zeiten konfrontiert. Das Geheimnis der geistlichen Kraft, die uns durch diese Zeiten bringt, ist Demut. Der Arm des Fleisches wird versagen. Brüder und Schwestern, da wir Schwäche nicht vermeiden können, sollten wir sie auf bestmögliche Weise nutzen. Lasst uns den Umgang des Heiligen Geistes mit uns annehmen und Ihm keinen Widerstand leisten. „Demütiget euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen.“ (Jakobus 4,10). Amen.


Dieses Dokument ist urheberrechtlich geschützt.
Originaltitel: The Secret of Spiritual Power
©2007 Chip Brogden, All Rights Reserved.
Website: http://www.theschoolofchrist.org
Die Rechte an dieser Übersetzung liegen bei der Übersetzerin:
©2007 Gabriele Kohlmann, http://www.soulfood4u.de

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