„Gib nicht auf… schau auf!“ (Kathi Pelton)

Kathi Pelton:

Kathi Pelton

„Gib nicht auf…schau auf!“

 25. Juli 2012 www.elijahlist.com

 Deutsche Übersetzung: Karin Meitz

Herr, ich habe so viele Feinde und meine Gegner sind so zahlreich! So viele sagen über mich: „Gott wird ihn nicht retten.“ Doch du, Herr, umgibst mich mit deinem Schutz, du bist meine Ehre und richtest mich auf. Ich rufe zum Herrn, und er antwortet mir von seinem heiligen Berg.

Ich legte mich nieder, um zu schlafen, und erwachte in Sicherheit, denn der Herr behütete mich. Ich fürchte mich nicht vor zehntausend Feinden, die mich von allen Seiten umzingeln.

Erhebe dich, Herr! Rette mich, mein Gott, denn du schlägst meinen Feinden ins Gesicht und zerschmetterst die Zähne der Gottlosen. Ja, der Herr hilft uns. Bei dem Herrn ist die Rettung. Gib deinem Volk deinen Segen! Psalm 3

 Für viele von euch war es eine lange, harte Zeit der Prüfung und des Kampfes. Obwohl die Hoffnung auf Rettung bleibt, scheint sich das Sichtbarwerden zu verzögern. Obwohl du nicht genau verstehst, warum du von solch heftigen Kämpfen umgeben bist, bist du in Abhängigkeit von Gott geblieben.

Heute Morgen wachte ich auf und wollte lauthals ausrufen:

 

GIB NICHT AUF!“

 Ich möchte es hinausschreien und ausrufen: Gott wird dich retten!“ Ich möchte den aufgewühlten Emotionen, die dir ein Gefühl der Verlassenheit vermitteln, zurufen: Ich werde dich niemals verlassen!“ Ich möchte losbrüllen gegen alle bösen, lügnerischen Mächte, die versuchen dir einzureden, dass Gott dich nicht retten wird. Ich bin zutiefst überzeugt, dass deine Hoffnung nicht umsonst war und dass der Herr dich verteidigen und retten wird!

 Und der Herr wird eine Zuflucht sein dem Unterdrückten, eine Zuflucht in Zeiten der Not. Darum vertrauen auf dich, die deinen Namen kennen; denn du hast nicht verlassen, die dich, Herr, suchen! Psalm 9, 10-11

 

Enttäuscht von dir?

 Ich habe den Eindruck, dass viele der Seinen von sich selbst enttäuscht sind, aufgrund der Weise, wie sie diese stürmische Zeit überstanden haben. Ich kann mir vorstellen, dass Petrus enttäuscht war, dass der Sturm stärker zu sein schien als Jesu ausgestreckte Hand, als er zuerst im Glauben auf das aufgewühlte Wasser hinaustrat, aber dann zu sinken begann. Ich bin überzeugt, dass Petrus von seinem Versagen beschämt und von Hoffnungslosigkeit überwältigt war, als er in der Nacht des Verrats seinen Herrn aus Angst verleugnet hatte.

 Doch Gott kennt unsere Schwächen und trotzdem achtet Er auf uns!

Wenn ich deinen Himmel betrachte, das Werk deiner Finger, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: Was ist der Mensch, dass du an ihn gedenkst, und der Sohn des Menschen, dass du auf ihn achtest? Psalm 8, 4-5

 Dieser Gott, der alles schuf, der in der Lage ist, die Gestirne an ihrem Platz zu halten, der das ganze Universum durch das Wort Seiner Kraft erhält, lässt sich von unserer Schwachheit nicht abschrecken. Derselbe Herr, der Seine Hand ausstreckte, um Petrus vor dem Versinken zu retten, hält auch dir Seine ausgestreckte Hand entgegen. Obwohl der Kampf während unserer Reise hier auf der Erde nie ganz aufhören wird, sind wir nicht allein und niemals ohne einen Retter.

 Es mag schon sein, dass du gestolpert und gewankt bist in dieser Zeit der Prüfung, doch bist du niemals zu weit von Seiner Hilfe und Liebe entfernt. Er vergibt schnell und stellt wieder her. Er hat dich nicht vergessen und auch nicht, was du gerade durchmachst. Der Vater sieht dich durch die Gerechtigkeit Jesu hindurch. Du trittst nicht in deiner eigenen Gerechtigkeit vor ihn, sondern in der Gerechtigkeit Christi, die niemals versagt. Lass zu, dass Er alle Scham, mit der du beschmutzt bist, von dir abwäscht, und gib nicht auf, mein Freund.

 

Bedauern?

 Ich habe auch das starke Gefühl, dass der Verkläger hart daran arbeitet, die Menschen aus Gottes Volk dazu zu bringen, auf ihr Leben mit Bedauern zurückzublicken. Vor kurzem war ich mit meinem Sohn Jonathan unterwegs und wir fuhren an der Kirche vorbei, in der sein Vater und ich geheiratet hatten. Ich begann, ihm von dem wundervollen Tag zu erzählen und wie Gott uns so ein wundervolles erstes gemeinsames Ehejahr geschenkt hat. Dann fragte er: „Und was war mit dem zweiten Jahr?“ Ich erzählte ihm, dass wir in unserem zweiten Ehejahr Kalifornien verlassen hatten und in einen anderen Staat gezogen waren, um die Bibelschule zu besuchen. Dies war der Beginn einer schwierigen Zeit der Trennung von unseren Familien, Freunden und unserer Heimatgemeinde. Wir hatten nicht einmal Zeit, um einander zu genießen.

 Sofort erfasste mich ein tiefes Bedauern. In einem Moment waren meine Gedanken voller Erinnerungen an die Jahre, in denen wir Entscheidungen getroffen hatten, die Schwierigkeiten zur Folge hatten – und dies waren zumeist Entscheidungen, die wir im Gehorsam Gott gegenüber getroffen hatten – und ich spürte, wie sich ein dunkler Schleier des Bedauerns um mich legte. Ich erkannte schnell, dass der Verkläger in einen schönen Moment, in dem ich kostbare Erinnerungen mit meinem Sohn teilte, hineingekommen war, um ihn in eine Zeit der Traurigkeit zu verwandeln. Der Feind ist glücklich, wenn er sogar die Momente, als wir unserem Herrn gefolgt sind, in etwas Negatives verwandeln kann, was ihm dadurch gelingt, dass er uns dazu bringt, auf die Kämpfe zu schauen, die er uns in diesen Zeiten beschert hat. In Wahrheit war es nicht Gott, der uns in Schwierigkeiten brachte; es war der Feind unserer Seele, der versucht, uns unsere Freude und unseren Frieden zu stehlen.

 Lass dich nicht von dem Gefühl des Bedauerns niederhalten. Wenn wir unsere Kinder auf die Welt bringen, bedauern wir dann die Schmerzen der Geburt? Nein, wir sehen mit großer Freude zurück, denn am Ende der Schmerzen bekamen wir unser Baby in den Arm gelegt. Dasselbe gilt für unser Leben. Lass nicht zu, dass der Schmerz dich für das Schöne blind macht.

 

Schau auf!

 Als ich darüber betete, was ich in meinem monatlichen Artikel für Juli schreiben sollte, hörte ich Folgendes: „Ermutige Mein Volk! Sag ihnen, dass sie nicht aufgeben, sondern aufschauen sollen.“

 Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat! Er wird deinen Fuß nicht wanken lassen, und der dich behütet, schläft nicht.

 Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Der Herr behütet dich; der Herr ist dein Schatten zu deiner rechten Hand, dass dich am Tag die Sonne nicht steche, noch der Mond bei Nacht.

Der Herr behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele; der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit. Psalm 121

Ich stehe mit euch!

 

Kathi Pelton
Compassion Arise

Email: jkpelton@sbcglobal.net

 

Kathi Pelton hat eine Leidenschaft, Menschen zu ermutigen, sie aufzurichten und ihnen zu dienen. Sie ist nicht nur eine Frau, deren Artikel veröffentlicht werden, sie reist auch viel mit „Watchmen for the Nations“ (Wächter für die Nationen), spricht bei Konferenzen und ist Mitglied einer nationalen prophetischen Runde sowie Mitleiterin eines Gebetshauses. Am liebsten verbringt sie ihre Zeit mit ihrem Mann und ihren Kindern.

 

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Kategorien: Neue Artikel | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „„Gib nicht auf… schau auf!“ (Kathi Pelton)

  1. Margot Domke

    Danke für die wunderbarte Ermutigung! sie kommt genau zur rechten Zeit! danke Vater, daß du mich nicht vergessen hast!! Amen

  2. Hanne Schlesinger

    Für diese Auferbauung herzlichen Dank ! Wie kostbar ist es, daß das WORT GOTTES zeitlos, ewig ist – und dieser ermutigende Artikel auch nach 2 Jahren frisch und stärkend ist wie Manna !
    Danke in JESU NAMEN

  3. Ich denke auch, dass diese Artikel nicht veralten, da sie ja immer wieder eine neue Ermutigung sein können. Und je nachdem, kann Gott auch durch diese älteren Beiträge sprechen.

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