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“Lumpen! Lumpen! Neue Lumpen für Eure alten!” – Der Lumpensammler

14.05.2011

Ich war sehr erschöpft… Die letzten Tage hatte ich mich um einige Menschen und ihre Fragen und Probleme gekümmert, sie getröstet, ermutigt und Fragen beantwortet, wo ich konnte. Das machte mir Freude, aber heute merkte ich, dass ich mich verausgabt hatte und mich „beladen“ fühlte…

In JESU Nähe, ganz nah bei IHM, kam ich zur Ruhe und Er füllte mich wieder mit Seiner Liebe und Kraft auf. Da hatte ich diesen Eindruck: Ich sah, wie ich alte, graue Lumpen mit mir herumtrug! Diese Lumpen hatte ich nicht an, aber ich trug sie mit mir herum – ich sammelte die Lumpen, die mir andere Menschen gaben – wie eine „Lumpensammlerin“.

JESUS zeigte mir das behutsam und in Seiner Liebe, dass ich IHM diese „Lumpen“ (Sorgen, Nöte und Probleme anderer Menschen) abgeben soll. Das tat ich – und fühlte mich erleichtert..!

Was ist ein „Lumpensammler“?

Ein Lumpensammler ist der veraltete Begriff für einen Menschen, der mit einem Wagen durch die Stadt läuft und die Menschen bittet, ihre alten Stoffreste oder Kleidungsstücke in den Wagen zu werfen. Diese Lumpen bringt er dann zu einer Papiermühle und dort werden sie receycelt.

„Lumpen sammeln“, also sich um die Nöte der anderen zu kümmern, ist in Ordnung – doch wir dürfen nicht vergessen, diese IHM abzugeben! Nur JESUS kann die Lumpen rein waschen: Mit Seinem eigenen Blut..! ER nimmt die Lumpen, ER begutachtet sie und ER entscheidet, ob sie ausgewechselt, gereinigt oder ganz weggeworfen werden sollen. Es kann auch sein, dass ER den „Lumpen“ eines Menschen wäscht und voller Liebe bestickt und verziert und ihn dann wieder zu IHM zurücksendet… ER kann aus Deinem Lumpen etwas ganz Neues schaffen – ER ist kreativ!

JESUS macht alles neu!!!

Liebe Grüße,

Julia

Es gibt dazu auch eine ergreifende Geschichte von Walter Wangerin: „Der Lumpensammler“. Zu finden in Walter Wangerin, jr., Der Lumpensammler und andere Erzählungen, Gießen: Brunnen Verlag 1995, 9-12


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Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte ( vgl. 1. Thess 5, 20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was „Prüfen bedeutet und  Umgang mit Eindrücken.

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Die Drei Bäume oder: Gottes Plan (Film und Geschichte)

Als Film (Englisch):

 

(Quelle / Externer Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=ktYroQP5A1c )

Als Schattenspiel:

(Quelle / Externer Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=DKNrPYDUH9w )

 Als Text:

Es waren einmal 3 Bäume die auf einem Hügel im Wald standen.

Sie unterhielten sich über ihre Hoffnungen und Träume.

Und der erste Baum sagte
: „Eines Tages möchte ich eine Schatztruhe sein. Man soll mich mit Gold, Silber und kostbaren Juwelen füllen, und mit wunderschönen Schnitzereien verzieren, damit jeder meine Schönheit sieht.“

Der Zweite Baum fuhr fort:
„Ich werde eines Tages ein gewaltiges Schiff sein. Könige und Königinnen werde ich übers Wasser tragen und bis an die Enden derErde segeln. Jedermann wird sich in meinem starken Schiffsbauch sicher undgeborgen fühlen.“

Schließlich kam der dritte Baum zu Wort:
„Ich möchte zum größten und geradesten Baum im Wald aufwachsen. Die Menschen werden mich auf der Spitze des Bergessehen, zu meinen Ästen aufschauen und dabei an den Himmel und an Gott denken,dem ich ja so nahe bin. Ich werde der größte Baum aller Zeiten sein, und dieMenschen werden sich immer an mich erinnern.“

Nachdem die 3 Bäume etliche Jahre dafür gebetet hatten, dass ihre Träume wahr würden, kam eines Tages eine Gruppe von Waldarbeitern vorbei.  

Beim ersten Baum angelangt, sagte einer der Männer:
„Dieser Baum sieht sehr kräftig aus. Ich denke, das Holz ließe sich gut an einen Tischler verkaufen.“ Und er fingan, ihn zu fällen. Der Baum war glücklich, denn er dachte, dass der Tischler eine Schatztruhe aus ihm machen würde.

Beim zweiten Baum sagte ein Waldarbeiter:
„Dieser hier scheint mir ein starker Baum zu sein, den kann ich bestimmt an die Schiffsbauer verkaufen.“ Der Baum war glücklich, denn er dachte, dass er auf dem besten Weg war, ein mächtiges Schiff zu werden.

Als die Waldarbeiter zum dritten Baum kamen, erschrak er.
Er dachte, wenn sie ihn fällen würden, würden seine Träume niemals wahr werden. Einer der Männer sagte: „Mein Baum braucht nichts Besonderes zu sein, deshalb nehme ich diesen“ – und er hieb ihn mit kräftigen Axtschlägen um.

Als der erste Baum zum Tischler kam, machte er aus ihm eine Futterkrippe.
Sie wurde in einen Stall gestellt und mit Heu gefüllt. Das entsprach ganz und gar nicht dem, was der Baum sich erhofft und erbeten hatte.

Der zweite Baum wurde zersägt und zu einem kleinen Fischerboot verarbeitet.
Seine Träume, ein mächtiges Schiff zu werden, das Könige tragen würde, waren ausgeträumt.

Der dritte Baum wurde in große Stücke gesägt und im Dunklen liegen gelassen.
Jahre vergingen, und die drei Bäume vergaßen, was sie geträumt hatten.
Eines Tages kamen ein Mann und eine Frau in die Scheune. Die Frau brachte ein Kind zur Welt, und die beiden legten das Baby ins Heu der Futterkrippe, die aus dem ersten Baum entstanden war. Der Mann wünschte, er hätte ein Bettchen für
das Baby zimmern können, nun musste aber die Futterkrippe reichen. Der Baum spürte, dass was außerordentlich Wichtiges geschah, und er wusste, dass er in diesem Moment den größten Schatz aller Zeiten in sich tragen durfte.
Viele Jahre später bestieg eine Gruppe von Männern das Fischerboot, das aus dem zweiten Baum hergestellt worden war. Einer der Männer war sehr müde und legte sich schlafen. Während sie draußen auf dem See waren, kam ein gewaltiger Sturm auf, und der Baum fürchtete, nicht stark genug zu sein, um die Männer zu beschützen. Die Männer weckten den Schlafenden auf. Der erhob sich, rief: „Ruhe!“ und augenblicklich legte sich der Sturm. Da wusste der Baum, dass
er den König aller Könige in seinem Rumpf getragen hatte. 
Einige Zeit später kam jemand, um den dritten Baum abzuholen. Er wurde durch die Straßen geschleppt, währen die Leute den Mann, der ihn trug, verspotteten. An einem bestimmten Platz hielten sie an; der Mann wurde an dem Baum
festgenagelt und daran aufgerichtet, um auf der Spitze eines Hügels zu sterben. Als der Sonntag kam, begriff der Baum, dass er gewürdigt worden war, oben auf dem Hügel zu stehen und Gott so nahe wie nur möglich zu sein, weil JESUS an ihm gekreuzigt worden war.  

Auch wenn die Dinge nicht so zu laufen scheinen, wie wir uns das wünschen, dürfen wir wissen, dass GOTT EINEN PLAN für uns hat.
Wenn wir unser Vertrauen auf ihn setzen, wird er uns großartige Gaben geben.
Jeder der drei Bäume bekam, was er sich gewünscht hatte, nur nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte.
 
(Autor mir unbekannt)
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Mit dem Herzen beten

Wie man mit dem Herzen betet…

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Wie man mit dem Herzen betet, zeigt dieses beeindruckende Beispiel eines einfachen Clochard aus Paris, wie es in einer Pariser Lokalzeitung abgedruckt wurde:

„Paul verbrachte die meiste Zeit im Freien. Er hatte eine große Vorliebe für die Kirche „St. Jakob“ in Paris, an deren Eingangstor er um Almosen bettelte. Die Weinflasche war ihm eine treue Begleiterin und die Leberzirrhose und andere Krankheiten fraßen an ihm. Seine Gesichtsfarbe ließ nichts Gutes erahnen und die Leute dieses Wohnviertels warteten nur noch darauf, dass er von heute auf morgen nicht mehr da wäre, ohne sich jedoch besonders für ihn zu interessieren.

Doch da war eine gute Seele in der Gemeinde, Frau N. Sie war sehr traurig darüber, ihn so schrecklich allein zu sehen und sprach daher öfter mit ihm. Sie hatte bemerkt, dass Paul am Morgen seinen Stammplatz am Eingangsportal eine Zeitlang verließ und in die Kirche ging. Dort setzte er sich auf einen Stuhl in der ersten Reihe, direkt vor dem Tabernakel.
Einfach so…scheinbar, ohne etwas zu tun.

Eines Tages fragte ihn Frau N.: „Ich habe gesehen, dass du oft in die Kirche gehst. Was machst du denn, wenn du eine Stunde dort sitzt, einfach so, ohne etwas zu tun? Was machst du da? Betest du?“

„Wie soll ich denn beten können! Seit der Zeit, als ich noch klein war und in den Religionsunterricht ging, habe ich alle Gebete vergessen. Ich kann keins mehr! Was ich da mache? Das ist ganz einfach: Ich sage: ‚Jesus, ich bin’s, Paul! Ich komme Dich besuchen!‘ und dann bleibe ich noch ein bisschen, damit halt jemand da ist“.

Frau N. bringt keinen Ton heraus. Sie vergisst nicht, was sie gerade gehört hat. Die Tage vergehen, einer gleicht dem anderen. Aber, was kommen musste, kam: Eines Tages war Paul vom Eingangsportal verschwunden. War er krank? Vielleicht gestorben? Sie erkundigt sich und findet seine Spur im Krankenhaus wieder. Sie geht ihn besuchen.

Dem armen Paul geht es sehr schlecht, er hängt an vielen Schläuchen und hat diese für Sterbende typische graue Gesichtsfarbe. Die ärztliche Prognose könnte nicht schlechter sein. Am nächsten Tage kommt Frau N. wieder und ist schon darauf gefasst, die traurige Nachricht zu bekommen. Aber nein! Paul sitzt ganz aufrecht in seinem Bett, ist frisch rasiert, hat einen lebendigen Blick und sieht völlig verwandelt aus! Ein Ausdruck unbeschreiblichen Glücks strahlt aus seinem leuchtenden Gesicht. Madame N. reibt sich die Augen…Doch, er ist es wirklich!

„Paul, das ist unglaublich, du bist ja auferstanden! Du bist nicht mehr derselbe, was ist nur mit dir passiert?“
„Na ja, es war heute Morgen, da ging es mir gar nicht gut; dann habe ich plötzlich jemand hier am Fußende meines Bettes stehen sehen. Er war unbeschreiblich schön…Das kannst du dir gar nicht vorstellen! Er lächelte mich an und sagte:


„Paul! Ich bin’s, Jesus! Ich komme dich besuchen…“.

(Autor mir unbekannt)

 

 

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Wasser ist kostbar

Segenregen!
Wasser ist kostbar… und für uns (in den „reichen“ Ländern selbstverständlich). 

Wasser ist ein Zeichen für Reichtum, Reinheit, ein Symbol für etwas Kostbares.

Als ich die folgende Geschichte das erste Mal gelesen hatte, musste ich lachen. Gleichzeitig habe ich aber gemerkt, wie wir oft mit alltäglichen Dingen umgehen, als wären sie nichts besonderes. Sollten wir Gott nicht danken, für das, was wir haben… Und die Geschichte verdeutlicht, wie lebenswichtig „Wasser“ ist. Wieviel kostbarer ist Gott selbst, der die Quelle lebendigen Wassers ist…


Geschichte:

Beduinen am Wasserfall

Ein französischer Forscher wollte feststellen, wie Menschen reagieren, die erleben, dass etwas für sie überaus Kostbares in unaufhörlichem Überfluss da ist. Er brachte Beduinen aus der arabischen Wüste in die Alpen.

Natürlich ist für jeden Beduinen Wasser der teuerste Rohstoff. Wir müssen wissen, dass 70% der Weltbevölkerung kaum einen unmittelbaren Zugang zu Trinkwasser haben. Beduinen reisen kilometerweit, um eine Gegend zu finden, in der es vor Kurzem geregnet hat. Die Gruppe war überwältigt, als sie den ersten Wasserfall sah, in dem dieses kostbare Gut in Strömen herunterfloss. Bisher hatten sie von einem Ort mit einem solchen Überfluss an Wasser nur träumen können.

Wasserfall Strom

Sobald sie den Schock überwunden hatten, redeten sie einige Zeit über dieses Phänomen. Als der Forscher vorschlug weiterzugehen, bestanden sie darauf, noch eine halbe Stunde länger zu bleiben. Nach der halben Stunde machte sich der Forscher fertig weiterzugehen, doch sie baten sich noch weitere Zeit aus. „Wir sollten gehen“, sagte der Franzose.

„Nein, wir müssen bleiben“, antworteten sie. „Wir wollen hier warten, bis das Wasser zu Ende geht.“

Am Abend brachte der Forscher die Gruppe in ein Hotel. Dort waren sie von den Wasserhähnen genauso überwältigt wie von dem Wasserfall.

spout

Sie ließen die Wasserhähne stundenlang laufen und warteten darauf, dass die Quelle irgendwann versiegte. Schließlich fanden sie aber, dass sie diese unbekannte Quelle nicht erschöpfen konnten.

Als der Forscher am nächsten Morgen seine Gäste abholen wollte, fand er sie dabei, wie sie die Wasserhähne abmontierten. Sie wollten sie nach Hause in die trockene Wüste mitnehmen.

(Autor unbekannt)

……..

Menschen wollen nicht nur ihren physischen Durst stillen, sondern suchen nach Quellen, die auch ihren geistlichen Dust stillen… Wer wirklich diesen Durst stillen und gleichzeitig Sehnsucht nach „Mehr“ gibt, ist JESUS selbst. Er ist eine erfahrbare Person und hat nichts mit trockener, leerer, lebloser Religion zu tun. Er sagt:

„Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“
(s. Joh 7, 38)

Diese Ströme lebendigen Wassers sind der Heilige Geist selbst, den Jesus denen gibt, die Ihn in ihr Leben einladen! Erfahre hier mehr dazu:

—> Jesus persönlich erleben <—

Und lass Dich von Ihm füllen!

Trink Dich satt an JESUS

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