Prophetie für 2018: „Ausbrechen und Aufbrechen“

Gesamte Botschaft:
(enthält auch das prophetische Lied)

2 h 24 Min. [Download mp3] (Dateigröße: 198 MB) [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de] [Download Word] [Download PDF]

(Trotz der Länge der Audiodatei: Es lohnt sich!)

Prophetisches Lied für 2018:
(das Lied inkl. erklärender Einleitung und weiteren Auslegungen am Schluss)

10:51 min. [Download mp3] [YouTube-Video] [Podcast-Feed] [Podcast.de]

Falls Du die mp3-Datei nicht abspielen kannst, kannst Du sie mit diesem kostenlosen Programm in ein anderes Dateiformat umwandeln.

Botschaft als Textdokumente (Word und PDF): [Download Word] [Download PDF]
Info zum pdf-Format:
Zum Öffnen und Lesen des PDF-Dokuments benötigst Du das Programm „Adobe Reader“. Diesen kannst Du Dir auf dieser Seite kostenlos herunterladen.

(TIPP beim Downloaden: Entferne das Häkchen bei „McAfee Security Scan Plus-Software“, bei der es sich um ein harmloses Anti-Viren-Programm handelt, was aber zusätzlich Speicherplatz auf Deinem PC benötigt.)
Wenn Du den Adobe Reader nicht installieren kannst, dann öffne das Dokument im Word-Format.

Weitere Prophetien für Deutschland findest Du hier.

Prophetische Eindrücke für Deutschland kannst Du auf der Austausch-Seite für Leser: Prophetische Eindrücke für Deutschland öffentlich mitteilen.

Und wenn Du prophetische Eindrücke zum Neuen Jahr hast, dann kannst Du sie gerne unter diesem Artikel als Kommentar schreiben.


Wir beten, dass diese Botschaft eine praktische Hilfe für jeden Leser ist. Gott kann zu jedem selbst sprechen und ihm zeigen, was für ihn persönlich gerade dran ist.

Inhaltsverzeichnis:

  • Einleitung
  • Aufbruchstimmung und „Ausbrechen und Aufbrechen“ ins „Weite Land“
    • kurze Zusammenfassung des Themas
  • Vision, Verheißung und Hoffnung bezogen auf das „Weite Land“
    • praktische Übung zur persönlichen Vision bzw. zum „Weiten Land“
  • Das „Weite Land“
    • Das Land einnehmen
    • praktisch geht es um folgende Bereiche:
      • Gottes Gegenwart, Seine Herrlichkeit
      • geistliche Bereiche
      • Freiheit, Befreiung, Befreit-SEIN im und durch den Heiligen Geist
      • Möglichkeiten von und mit Gott
      • Berufung von und mit Gott, die das Reich Gottes auf Erden baut
      • Gottes Verheißungen für uns
      • das Leben im Neuen Bund
    • Bild zur Verdeutlichung dieses Abschnittes
  • Ausbrechen
    • Praktisch geht es um folgende Bereiche:
      • falsches Gottesbild
      • falsches Selbstbild
      • Gesetzlichkeit
      • falsches Gnadenverständnis
      • Gebundenheit allgemein
      • negatives Denken
      • Menschenfurcht
    • praktische Übung über das Ausbrechen
  • Glorystorm statt Shitstorm
  • Aufbrechen – mit Jesus unterwegs
    • praktische Übung zu Deinem persönlichen Weg mit Jesus
    • Praktisch geht es um folgende Bereiche:
      • aus Gottes Gnade
      • unsere Beziehung zu Gott
      • das Land im Geist sehen (Vision)
      • Adlerperspektive
      • Entscheidungen
      • wir werden vom Geist geleitet
      • Momentum
  • Abschluss
    • prophetisches Lied
    • Fragen, die Du Gott dazu stellen kannst
    • weiterführende Links zum Thema

Einleitung

Für die Jahresprophetie für 2018 haben wir folgende Worte von Gott bekommen: „Ausbrechen und Aufbrechen“ und „Weites Land“.

Es ist eine Botschaft, die auch für die kommenden Jahre sehr wichtig ist.

Bereits im Vorjahr 2017 hatte Julia die Worte „Ausbrechen und Aufbrechen“ für die Jahresprophetie 2018 von Gott gehört.

Julia hatte Gott zum Jahr 2018 gefragt. Julia hatte dann den Eindruck von einem Kreisel, der sich dreht bzw. von einem Kreis, wie ein Karussell. Das beschreibt etwas, wo man zwar „in Bewegung ist“, aber wo man doch nicht wirklich vorwärts kommt, da man sich lediglich im Kreise dreht. In diesem Bild ist man in Bewegung, es ist also kein Stillstand, es ist aber auch kein Fortschritt.
Auch das kann ein Gefängnis bzw. eine Gebundenheit sein, auch wenn man es auf den ersten Blick nicht so leicht erkennen kann. Auch das kann einem im Alten festhalten und verhindern, dass man ausbricht und aufbricht in das Neue, was Gott für einen hat.

Im Sommer 2017 hatte Tobias den Eindruck, dass es eine neue, geistliche Aufbruchstimmung im Leib Christi, speziell auch in Deutschland gibt. Das hatten wir auch im Artikel „Deutschland im Jahr 2017“ behandelt. Das bezieht sich auf Aufbrüche von einzelnen Christen, von christlichen Gruppen bzw. Gemeinden und vom gesamten Leib Christi in Deutschland (also von allen, die zu Jesus gehören). Dadurch betrifft diese Aufbruchstimmung auch Deutschland als Ganzes.

Am 1.1.2018 hatte Tobias den Eindruck, dass Jesus mit uns über das Thema „Weites Land“ reden will. Einige Tage darauf wurde klar, dass es hierbei auch um einen Teil der Jahresprophetie für 2018 geht.

Zusammengefasst bedeutet das: Ausbrechen aus bestimmten Umständen bzw. Gebundenheiten und aufbrechen mit Jesus hinein ins „Weite Land“.

Aufbruchstimmung und „Ausbrechen und Aufbrechen“ ins „Weite Land“

Für uns sind folgende Bibelverse für dieses Thema von zentraler Bedeutung:

„Er führte mich auch heraus in die Weite; er befreite mich, denn er hatte Wohlgefallen an mir.“
(Psalm 18,20 SLT)

„Und ich bin herabgekommen, um sie zu erretten aus der Hand der Ägypter
und sie aus diesem Land zu führen in ein gutes und weites Land,
in ein Land, in dem Milch und Honig fließt […]“
(aus 2. Mose 3,8 SLT)

Wichtig: Aus unserer Sicht beziehen sich die Begriffe das „Weite Land“ und das „Verheißene Land“ auf ein und das selbe Land, wir verwenden diese Begriffe also als austauschbar.

Zuerst eine kurze Zusammenfassung des Themas, später wird das dann ausführlich behandelt

Weites Land: Zuerst geht es um die Frage: „Wohin bricht man auf?“, also symbolisch gesehen geht es um unser persönliches Weites Land.
Es geht um die Vision, die Gott uns gibt und um konkrete Ziele auf unserem Weg mit Ihm. Dort soll unser Weg mit Gott hingehen. Es geht auch um unsere Berufung von und mit Gott. In dieses Weite Land brechen wir gemeinsam mit Ihm auf. Dorthin leitet Er uns. Das hat Gott für uns geplant und das möchte Er uns geben. Das „Verheißene Land bzw. das Weite Land“ ist ein Symbol dafür und das Reinkommen in das Verheißene Land bedeutet auch, dass die Zeit der Wüstenwanderung zuende ist.

Ausbrechen: Und dann kommt die Frage: „Woraus bricht man aus?“
Hier geht es um den Ausgangspunkt unseres Weges mit Gott. Was ist die Startposition dieser Reise mit Gott? Wie ist die IST-Situation? Aus welchen konkreten Umständen, Bedrängnissen bzw. Gebundenheiten will Er uns hinaus führen? Im Kontext von 2. Mose 3,8 ist das die Sklaverei in Ägypten und in Psalm 18,20 ist das eine Bedrohung und Bedrängnis durch äußere Feinde bzw. durch andere Menschen.

Ein wichtiger Aspekt hierbei ist auch, dass Gott uns aus unseren Bedrängnissen hinaus in das Weite Land führt. Er befreit und sozusagen aus etwas, aus dem wir ausbrechen müssen. Das wird auch im Kontext von Psalm 18 deutlich, denn dort heißt es in Vers 1:

„Von dem Knecht des Herrn, von David, der dem Herrn die Worte dieses Liedes sang, an dem Tag, als der Herr ihn aus der Hand aller seiner Feinde errettet hatte, auch aus der Hand Sauls.“ (SLT)

Gott hatte David aus starker Bedrängnis hinausgeführt, Er hatte ihn aus der Verfolgung durch Feinde im Natürlichen gerettet. Das war ein bedeutender Durchbruch, für David als Person, aber auch für das Volk Gottes als Ganzes.

Aufbrechen: Zwischen dem Ausgangspunkt und der Vision bzw. dem Weiten Land liegt unser Weg mit Jesus. Jesus ist in uns (siehe dazu Kolosser 1,27) und wir sind ein Geist mit Ihm (siehe dazu 1. Korinther 6,17). Wenn wir gerettet sind, dann sind wir auch immer mit Jesus unterwegs und wir können Ihn nicht unterwegs verlieren.
Aber es geht auf dem Weg mit Jesus um folgende Fragen: Sind wir auf Seinem Weg unterwegs oder auf eigenen Wegen? Sind wir eng an Ihm? Hören wir Seine Stimme? Sind wir von Ihm geleitet?

Jetzt zum ausführlichen Teil.

Vision, Verheißung und Hoffnung bezogen auf das „Weite Land“

„Er führte mich auch heraus in die Weite; er befreite mich, denn er hatte Wohlgefallen an mir.“
(Psalm 18,20 SLT)

Diese Bibelstelle können wir auf den Neuen Bund übertragen so auslegen:
Es beginnt mit dem Wunsch nach Befreiung bzw. nach Besserung der Umstände oder mit Gottes persönlichem Reden an uns. Daraus wächst eine Hoffnung. Für uns ist diese Hoffnung begründet, denn wir haben etliche Verheißungen Gottes. Durch den Geist werden diese Verheißungen für uns greifbar. Sie sind im Unsichtbaren bei Gott schon real, wir können sie schon sehen. Sie werden also zu einem Bild bzw. zu einer Vision, die wir im Geist schon sehen können. Im Vertrauen darauf brechen wir zusammen mit Jesus im Glauben auf. Die Vision dient uns dabei als Orientierung, wie ein Leuchtturm. Wir sind unterwegs mit Jesus in Richtung von dem, was Er uns verheißen hat. Wir kommen mit Ihm zusammen in das „Verheißene Land“ rein. Für uns im Neuen Bund bedeutet das „Verheißene Land“ zuallererst das Leben im Neuen Bund (siehe hierzu Hebräerbrief Kapitel 3 und 4). Das „Verheißene Land“ steht symbolisch für all das, was Gott für uns hat und wofür Jesus für uns am Kreuz bezahlt hat, damit wir es haben können. Das „Verheißene Land“ steht symbolisch für Gottes guten Plan mit unserem Leben im Allgemeinen, aber auch für die Vision bzw. Visionen die Er uns für unser Leben mit Ihm gibt und für unsere persönliche Berufung von und mit Gott.

Gottes Weg mit Abram bzw. Abraham ist ein gutes Bild dafür. Gott hatte Abraham aus seinem gewohnten Leben und aus seinem gewohnten Umfeld in Chaldäa herausgerufen. Dann war Gott unterwegs mit Abraham in das Land hinein, was Gott dem Abraham und seinen Nachkommen verheißen hatte.
Für uns bedeutet das: Das Verheißene Land bzw. das Weite Land gehört im Geistlichen schon uns. Es steht schon jetzt unser Name drauf, weil Gott genau dieses Land für uns vorgesehen hat. Gott WILL es uns geben! Und Gott HAT es uns schon gegeben, auch wenn wir jetzt noch nicht ganz drin sind.
Wir müssen Gott glauben und uns mit Ihm auf den Weg machen. Und „glauben“ bedeutet hier, dass wir „Ja!“ sagen zu dem, was Gott uns geben will. Denn wir wissen, dass Gott nicht lügt. Also nehmen wir Seine Verheißung als Wahrheit und als Realität an. Wir vertrauen darauf, dass Gott gut ist und uns auch wirklich Geschenke geben WILL. Wir vertrauen Gott, dass Er uns das geben wird, was Er uns persönlich zugesagt und verheißen hat. Deswegen können wir beruhigt sein, weil wir ja wissen, dass Gott es uns geben will und es uns sogar im Geistlichen schon gegeben hat. Und wir gehen mit Gott zusammen in unser „Verheißenes Land“ rein. Das ist es, was „Glauben“ bedeutet (siehe dazu Hebräer 11,1ff.).

Jesus will uns Seine Vision für dieses „Weite Land“ geben. Er will, dass wir schon vorher im Geist sehen können, was Er uns verheißen hat.

praktische Übung zur persönlichen Vision bzw. zum „Weiten Land“

Bevor wir uns in der Theorie mit dem Thema „Weites Land“ befassen, kommt jetzt eine praktische Übung für Dich, wo Du Gott dazu fragen kannst, wie das „Weite Land“ aussieht, das Er für Dich persönlich hat. Wenn Du noch keine Vision von Gott für Dich empfangen hast, dann kann Gott jetzt zu Dir reden. Aber auch wenn Du Deine Vision von Gott schon kennst, dann kann Er sie Dir jetzt nochmal bestätigen bzw. Dir weitere Teile dazu sagen oder zeigen.

Nimm Dir dazu ruhig die Zeit, die Du dazu brauchst.
Es kann sein, dass Du schon während dem Lesen dazu prophetische Eindrücke bekommst. Es kann aber auch sein, dass Du bei manchen Fragen erst später Antworten von Gott bekommst. Aber sei offen, dass Er zu Dir darüber sprechen darf.

Das Wichtigste ist dabei in erster Linie: Finde Deinen eigenen Zugang in Gottes Gegenwart! Das kann zum Beispiel im Gebet oder auch Sprachengebet, bei Lobpreismusik oder ohne Musik im Stillen, beim Spazierengehen, im Sitzen, Stehen, Liegen etc. sein. Wenn Du noch nicht weißt, wie Du in Seine Nähe kommst, dann begib Dich am Besten erstmal in die Position, wo es Dir am leichtesten fällt.

Und von der Position aus fällt es Dir auch leichter, Sein Reden wahrzunehmen. Zum Beispiel über Bilder, Visionen, Bibelstellen, gedanklich hörbare Worte (siehe dazu auch dieser Artikel: „Wie spricht Gott zu mir?“).

In der Audiodatei (am Artikelanfang verlinkt) gibt es bei diesen Abschnitten mit den Fragen auch die Möglichkeit, in der Zeit auf Gott zu hören. Es gibt für jede Frage ca. 1 Minute Zeit und wer länger Zeit braucht, kann die Aufnahme solange anhalten.

Wohin führt Dein Weg mit Jesus? Wohin und zu was beruft Er Dich?
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________

Was will Gott mit und durch Dich bauen?
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________

Was will Gott mit Dir und durch Dich säen (also in Form von Saatgut)?
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________

Wie sieht Seine Ernte aus, die daraus entsteht?
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________

Was sagt Gott Dir persönlich dazu? Was zeigt Er Dir persönlich dazu?
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________

Das „Weite Land“

Der Begriff das „Verheißene Land bzw. das Weite Land“ kann viele Bedeutungen haben, und das kann auch für jeden einzelnen in der individuellen Situation anders aussehen. Es ist das, wo wir nach dem Ausbrechen mit Gott hin Aufbrechen. Bevor wir Ausbrechen und Aufbrechen ist es wichtig, dass wir das Ziel bzw. die Richtung kennen und wissen, wohin der Weg mit Gott führt.

Praktisch gesehen geht es beim „Weiten Land“ u.a. um folgende Bereiche:

  • Gottes Gegenwart, Seine Herrlichkeit
  • geistliche Bereiche
  • Freiheit, Befreiung, Befreit-SEIN im und durch den Heiligen Geist
  • Möglichkeiten von und mit Gott
  • Berufung von und mit Gott, die das Reich Gottes auf Erden baut
  • Gottes Verheißungen für uns
  • das Leben im Neuen Bund
  • und noch vieles mehr

Zum Thema „Landeinnahme“ sagte Mose zu seinem Nachfolger Josua, der dann zusammen mit dem Volk Israel in das Verheißene Land reinging, folgende Worte (5. Mose 31,8):

„Der HERR aber ist es, der selbst vor dir hergeht, er wird mit dir sein und wird dich nicht aufgeben, noch dich verlassen; fürchte dich nicht und erschrick nicht!“
(SLT)

Das Land einnehmen

Wenn wir zusammen mit Jesus ins „Weite Land“ reingehen, dann können wir die Landeinnahme, die wir im Buch Josua finden, als ein symbolisches Bild dafür sehen.

Was es genau bedeutet, das Land einzunehmen, das ist für jeden einzelnen individuell verschieden. Gottes Berufungen für uns sind ja auch individuell und damit verschieden. Außerdem nimmt man zu verschiedenen Zeiten verschiedene Bereiche des Landes ein, es gibt also auch verschiedene Phasen.

Das wichtigste dabei ist: Gott hat uns dieses Weite Land schon gegeben, es ist Seine Verheißung für uns (siehe dazu Josua 1,2). Das Land gehört uns im Geistlichen also schon, denn Gott hat es uns schon gegeben. Aber wir müssen selber reingehen und unsere Füße auf den Boden setzen und aktiv ins Weite Land reingehen.
Wir gehen mit Gott zusammen rein, Er ist immer mit uns (siehe dazu Josua 1,5). Es geht nicht nur um das Einnehmen und Erobern des Landes, es geht viel mehr um das Erkunden und Entdecken des Landes und der guten Sachen, die Gott für uns darin positioniert hat. Und es geht darum, im Land zu siedeln, zu bauen, es zu nutzen und es zu bewohnen.

Die Landeinnahme ist ein Prozess aus vielen einzelnen Schritten und keine einmalige Sache, bei der man mit einem einzigen Schritt das gesamte Land auf einmal einnimmt. Dieser Prozess braucht Zeit und läuft auch in unterschiedlichen Phasen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit ab.

Bei der Landeinnahme wird es auch zu Kämpfen kommen. Als Bild gesprochen sind das Feinde, Riesen, Festungen etc. die uns im Weg rumstehen und verhindern wollen, dass wir in das Weite Land reinkommen, das Gott uns verheißen hat. Aber nichts wird vor uns bestehen können (siehe dazu Josua 1,5), denn wir sind mit Gott persönlich unterwegs. Wenn wir in das reingehen, was Gott für uns hat, dann wird es auch zu Kämpfen kommen, im Außen und in uns selbst. Kämpfe im Außen können z.B. sein: Herausforderungen, Aufgaben, Widerstände, Angriffe durch andere Menschen, Angriffe aus dem Reich Satans, Entmutigung durch andere Menschen etc. Kämpfe in uns selbst können z.B. sein: Gebundenheiten, falsche Theologien, Ängste, negatives Selbstbild etc. Wichtig ist, dass wir verstehen, dass wir gegen geistliche Kräfte kämpfen und nicht gegen Fleisch und Blut, nicht gegen die Menschen (siehe Epheser 6,12).
Bei der Landeinnahme geht es auch um das Thema „Riesen“. Riesen stehen einerseits symbolisch für Hindernisse auf dem Weg ins Verheißene Land, aber andererseits stehen sie auch symbolisch für Wesenheiten in der unsichtbaren Welt, durch welche Satan einen aus dem weiten Land raushalten will. Im 4. Mose Kap. 13-14 lesen wir, dass die 10 Kundschafter Angst vor den Riesen im Verheißenem Land hatten, sie dann das Volk Israel mit ihrer Angst ansteckten und das Volk deshalb nicht in das Verheißene Land reinkommen konnte. Genau genommen geht es vor allem um die Angst vor den Riesen und den Unglaube bzw. Zweifel, dass man diese mit Gott auch besiegen kann.
Und auch bei David stand Goliat, ein Riese, zwischen ihm und der Berufung, die Gott für ihn hatte, aber durch Gottes Kraft besiegte David den Riesen (siehe 1. Samuel Kap. 17).
Im Neuen Bund ist die Wahrheit, die für uns gilt: Jesus hat am Kreuz den Feind schon besiegt (siehe Hebräer 2,14). Jesus Christus in uns ist stärker als die geistlichen Mächte, die gegen uns sind (siehe 1. Johannes 4,4). Und Jesus hat uns Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und über das ganze Reich des Feindes und nichts soll uns in irgendeiner Weise schaden (siehe Lukas 10,19).

Das Reingehen ins Verheißene Land ist ein Paradox, d.h. es klingt erstmal widersprüchlich, wenn wir es logisch betrachten mit dem menschlichen Verstand. Aber hier geht es um geistliche Realitäten und es kommt auch auf den Blickwinkel an. Die Symbolik des Reingehens ins Verheißene Land kann für unterschiedliche Bereiche unterschiedliche Bedeutungen haben. Und es geht auch um das Erkunden und Kennenlernen des Landes, obwohl man schon drin ist. Und es geht auch darum, im Land zu leben, es zu bebauen und zu nutzen, obwohl man schon drin ist.
Beispielsweise sind wir seit unserer Bekehrung in Gottes Gegenwart, wir sind in den geistlichen Bereichen drin und Jesus hat uns Seine Freiheit gebracht. Das bedeutet wir sind mit Ihm also in diesen Bereichen schon im Weiten Land drin … aber leben wir auch wirklich drin, d.h. leben wir in der Fülle davon? Nutzen wir diese Bereiche auch wirklich? Bauen wir auch wirklich in bzw. mit diesen Bereichen des Landes?
Die Symbolik vom Reingehen ins Weite Land kann also auch dafür stehen, dass mehr von diesen Bereichen im eigenen Leben sichtbar wird, also dass man auch praktisch darin lebt und diese Bereiche des Landes aktiv nutzt.

Und jetzt mehr zu den einzelnen Bereichen, die wir hier nochmal aufzählen wollen

  • Gottes Gegenwart, Seine Herrlichkeit
  • geistliche Bereiche
  • Freiheit, Befreiung, Befreit-SEIN im und durch den Heiligen Geist
  • Möglichkeiten von und mit Gott
  • Berufung von und mit Gott, die das Reich Gottes auf Erden baut
  • Gottes Verheißungen für uns
  • das Leben im Neuen Bund

Gottes Gegenwart, Seine Herrlichkeit

Hier geht es um Gottes greifbare und spürbare Gegenwart und um Seine Herrlichkeit, also um Gottes Verheißung des Heiligen Geistes und um ein Weites Land im Geistlichen.
Bei Gottes Verheißung für uns geht es als erstes um die Rettung bzw. um das ewige Leben. Das bedeutet, dass wir durch den Glauben an Jesus Christus und dadurch dass wir für uns persönlich annehmen, was Er für uns am Kreuz getan hat, gerecht gemacht sind. Und dadurch folgt dann die Gabe des Heiligen Geistes im Moment unserer Bekehrung und zusätzlich auch die sogenannte Geistestaufe als Verheißung (siehe dazu auch Lukas 24,49). Mit Jesus sind wir versetzt an Himmlische Örter (siehe dazu Epheser 2,6), mit unserer Geburt von Neuem wurden wir als Kinder Gottes in ein „Weites Land“ in der geistlichen Dimension hineingeboren. Das ist die Grundlage für alle weiteren Verheißungen Gottes, z.B. Seine Versorgung oder unsere Berufung von und mit Ihm.
Aufbrechen in Gottes Gegenwart ist ein Paradox: Wir sind seit unserer Bekehrung EIN Geist mit Gott (siehe 1. Korinther 6,17) und wir sind verborgen in Gott mit Christus (siehe Kolosser 3,3). Wir sind Gott also schon jetzt nahe und wir sind schon jetzt in Seiner Gegenwart, denn mit Ihm zusammen sitzen wir an Himmlischen Örtern. Und trotzdem können wir uns mehr und mehr auf Ihn einlassen, auf Ihn schauen, Ihm Raum geben und dadurch sozusagen tiefer in Gottes Gegenwart reingehen und Gottes Herrlichkeit erleben und diese freisetzen. Und dadurch kommen wir auch tiefer in die geistlichen Dinge rein, die Gott gerade für uns hat.
Praktisch geht es z.B. um Anbetung, Zungengesang, Soaking, prophetische Anbetung etc. Es geht um das, was Dir persönlich hilft, Gottes Gegenwart bzw. Seine Herrlichkeit zu erfahren. Es geht um Deine persönlichen Zugänge zu Gott.

Du findest zu diesem Thema auch etwas in unserer Jahresprophetie 2016 „Learn to fly!“. Besonders der Abschnitt: „Lass den alten Ballast und auch alles Neue, was Dich niederdrücken will, los“ enthält viel Input zu diesem Thema:
https://prophetenschule.org/2016/01/07/prophetie-fur-2016-lerne-zu-fliegen-learn-to-fly/

Geistliche Bereiche

Hier geht es um ein Aufbrechen, tiefer in die geistlichen Bereiche Gottes bzw. in die geistliche Dimension hinein. Das bedeutet z.B. auch, tiefer ins Prophetische reinzugehen. Es geht auch um unser Leben im Geist. Dieser Bereich hat z.B. zu tun mit den Geistesgaben und mit Erkenntnissen durch den Heiligen Geist. Es hat auch damit zu tun, dass wir uns Gottes Vision geben lassen, und dass wir Dinge aus Gottes Blickwinkel betrachten etc. Es bedeutet auch, dass wir sozusagen „geistlich höher fliegen“ und Dinge aus der Adlerperspektive betrachten können.
Es geht auch darum, dass wir etwas von Gott aus der Himmlischen Dimension heraus empfangen und das dann auf der Erde im Natürlichen freisetzen bzw. bauen. Es geht auch darum, Gottes Stimme zu hören und dadurch Seinen Willen für uns persönlich zu erkennen. Das führt auch dazu, dass wir hören, was Gott mit uns vorhat, also unsere Berufung und Seine Verheißungen für uns persönlich. Gott redet mit uns über unser persönliches Verheißenes Land, das wir zusammen mit Ihm im Geist schon sehen können.

Freiheit, Befreiung, Befreit-SEIN im und durch den Heiligen Geist

Wenn Jesus uns in die Weite herausführt, dann kommen wir damit gleichzeitig in Seine Freiheit hinein. Dazu ein Bibelvers:

„Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei.“
(Johannes 8,36 SLT)

Hier geht es zuerst um eine innere und geistliche Freiheit durch das, was Jesus am Kreuz für uns getan hat und was seit unserer Bekehrung und Geburt von Neuem Realität für uns ist. Und diese innere Freiheit setzt sich auch als Befreiung im Äußeren durch.
Diese Freiheit ist zuerst eine geistliche Freiheit in und durch den Heiligen Geist Gottes, denn wo der Geist Gottes wirkt, da ist Freiheit (siehe 2. Korinther 3,17).
Jesus hat uns zur Freiheit befreit (siehe dazu Galater 5,1). Es geht hier nicht um eine „Freiheit zum Sündigen“, sondern um eine „Freiheit von den Gebundenheiten“. Werden diese Gebundenheiten weniger, dann wird das Sündigen auch weniger, denn hier geht es um die Ursachen.
Dazu ein Bibelvers:

„Denn ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder; nur macht die Freiheit nicht zu einem Vorwand für das Fleisch“
(aus Galater 5,13 SLT)

Wenn wir mehr im Geist leben, so geben wir dem Fleisch dadurch weniger Raum. Für jede Sünde gibt es Gnade und Vergebung für uns (siehe dazu 1. Johannes 1,9). Aber hier geht es tiefer. Jesus führt uns heraus aus den Ursachen der Sünde. Und Er bringt uns auch in anderen Bereichen Befreiung, wie z.B. von Ängsten, seelischen Verstrickungen, von dämonischen Belastungen etc. Unser Teil ist es, diese Sachen loszulassen und in Jesu Hände zu legen. Auf dem Weg mit Jesus werden die Gebundenheiten weniger, der Heilige Geist erneuert unseren Sinn, wir lernen unsere neue, geistliche Natur immer besser kennen und dadurch sind wir auch mehr in der Freiheit und Weite mit und durch Jesus drin.

Möglichkeiten von und mit Gott

Wenn wir mit Gott aufbrechen, dann kommen wir mit Ihm in Bereiche, die über unser jetziges, altes und gewohntes Denken WEIT hinausgehen. Gottes Möglichkeiten sind größer als unsere eigenen momentanen Beschränkungen. Sein Verheißenes Land für uns ist größer als das, was wir uns mit unserem beschränkten, menschlichen Verstand vorstellen können.
Wir dürfen mit Gott träumen und uns SEINE Vision geben lassen. Und mit Ihm können wir über den Tellerrand hinaus blicken.

Als Gott das Volk Israel aus Ägypten hinausführte, da war das Denken der Menschen geprägt durch 400 Jahre Sklaverei, Unterdrückung und Mangel. Gottes Plan aber war größer als die Vorstellungskraft der Menschen. Sie hätten sich nicht vorstellen können, dass Gott sie aus Ägypten befreien, sie von allen Krankheiten heilen und sie mit Reichtümern überhäufen würde, um ihnen dann ein Land zu schenken, in dem Milch und Honig fließen.

Ein anderes Beispiel ist Gottes Verheißung an Abram bzw. Abraham. Gott verheißt einem älteren und kinderlosen Mann, dass er zum Vater eines großen Volkes werden und ein eigenes Land bekommen (siehe 1. Mose 13,14-17) würde. Gott verheißt Abraham und Sarah einen Nachkommen, als Abraham 99 Jahre alt war und als Sarah 90 Jahre alt war (siehe 1. Mose 17). Gott verheißt Abraham das Land für seine Nachkommen, obwohl er selber sein Leben lang auf Wanderschaft war und ein Fremdling in genau diesem Land (siehe dazu Hebräer 11,8-9). Aus Abrahams und Sarahs Sicht sah Gottes Verheißung also „unmöglich“ aus.

„Aber was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“
(aus Lukas 18,27 SLT)

Gottes Möglichkeiten sind also größer als das was wir uns im Natürlichen vorstellen können. Deshalb dürfen wir von uns selber wegblicken und unseren Blick hin auf Gottes Möglichkeiten und auf Gottes Verheißungen richten.

In Epheser 3,20 (SLT) heißt es, dass Gott

„[…] weit über die Maßen mehr zu tun vermag als wir bitten oder verstehen, gemäß der Kraft, die in uns wirkt“

Berufung von und mit Gott, die das Reich Gottes auf Erden baut

Ein Aufbrechen mit Jesus bedeutet auch, dass wir mehr und mehr in unsere Berufung von Gott reinkommen und darin leben. Gott hat einen Plan mit uns. Er will bestimmte Dinge mit uns und durch uns tun und bauen. Das kann man sich symbolisch wie ein „Land“ vorstellen, das Gott uns durch Seinen Geist zeigt. Und Gott zeigt uns auch, was wir in diesem „Land“ bauen sollen.

Gott hat uns auf diesen Weg in dieses „Land“ hinein berufen, Er ist mit uns unterwegs und Er geht mit uns zusammen in diese Bereiche rein. Hier geht es um Nachfolge und um praktische Umsetzung von dem, was Gott uns im Geist zeigt. Wir bauen also im Natürlichen, was Er uns im Geist zeigt.
Siehe dazu auch unsere Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)“
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

Hier findest Du unser kostenloses E-Book, das Dir hilft, Deine eigene Berufung zu entdecken: https://prophetenschule.org/2014/02/10/entdecke-gottes-berufung-fuer-dein-leben-kostenloses-e-book/

Mehr Input zum Thema Berufung findest Du auch in unserer Themenreihe zu Berufung: https://prophetenschule.org/themenreihe-berufung/

Gottes Verheißungen für uns

Reinkommen in das „Verheißene Land“ bedeutet auch Versorgung von Gott wegen Seinen Verheißungen.
Es geht um die Geschenke Gottes an Seine Kinder. Die materielle Versorgung ist ein Teil davon. Gott sagt in 2. Mose 3,8, dass im Verheißenen Land „Milch und Honig fließt“, was ein Bild für Seine Versorgung und Seine guten Geschenke ist.

Einerseits geht es um Verheißungen für den Einzelnen, also um das was Er uns persönlich und individuell verheißen hat.
Und andererseits geht es auch um Verheißungen für alle Christen bzw. für größere Gruppen. Hierbei kann es z.B. um eine verheißene, große Seelenernte gehen, um Veränderung/Transformation in diesem Land bzw. in Deiner Stadt oder Region, um geistliche Aufbrüche für den ganzen Leib Christi bzw. für bestimmte christliche Gruppen etc.

Das Wichtigste ist: Gott WILL uns beschenken! Er WILL uns beschenken, weil Er uns liebt, weil Er voller Güte und Gnade ist und weil Er Freude daran hat, uns zu beschenken!

In Römer 8,32 (SLT) heißt es vom Vater:

„Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“

Die Bibel ist voller Verheißungen für uns. Und diese Verheißungen sind „Ja und Amen!“ durch Jesus, wie es im 2. Korinther 1,20 heißt.

Das Leben im Neuen Bund

Das „Verheißene Land“ ist auch ein Bild auf den Neuen Bund hin, auf das Leben in Christus, mit Christus und aus Ihm heraus. Das finden wir beschrieben im Hebräerbrief in den Kapiteln 3 und 4 wo der Einzug in das Verheißene Land als ein symbolisches Bild auf den Neuen Bund hin gedeutet wird. Das bedeutet, wir leben in Gott, in Seiner Liebe. Wir haben Gottes Gerechtigkeit aus Gnade empfangen durch das, was Jesus für uns am Kreuz getan hat. Jesus hat bezahlt, damit wir in Ihm gesegnet sind. Bildlich gesprochen sind wir bei unserer Bekehrung in das „Land“ hineingegangen, was Gott uns durch Jesus bereitet hat.
Für uns geht es nun darum, dass wir uns geistlich gesprochen dieses Land ansehen und es erkunden. Das bedeutet, dass wir erkennen, was das Leben im Neuen Bund bzw. das Leben im Reich Gottes für uns bedeutet. Und daraus folgt, dass wir lernen, mehr und mehr in der Fülle dieses Landes zu leben, also dass wir mehr und mehr in der Fülle des Neuen Bundes bzw. in der Fülle des Reiches Gottes leben.
Wir erkennen aber meistens bisher nur einen Teil davon und leben auch nur in einem Teil von dem, was Jesus am Kreuz für uns erworben hat. Oft erkunden, bewohnen und nutzen wir sozusagen nur einen kleinen Teilbereich dieses Landes, weil wir uns selber Beschränkungen und Grenzen aufbauen, obwohl uns schon das GANZE Land gehört. Diese selbstgebaute Beschränkung und Eingrenzung geschieht z.B. durch unsere Theologien, durch Enttäuschungen, durch negative Erfahrungen und allgemein durch unseren beschränkten Blickwinkel.

Dazu ein Bild zur Verdeutlichung und als Fazit dieses Abschnittes

Ich (Tobias) hatte dazu ein Bild als Eindruck von Gott bekommen:

Man kann es sich symbolisch so vorstellen, wie ein großes Land, in dem ein kleines Areal abgezäunt ist. So wie ein Gehege oder wie ein umzäuntes Grundstück. Das abgezäunte Areal bzw. Grundstück wird vom Besitzer durchstreift und erkundet. Nur der eingezäunte Bereich wird bewohnt und bebaut. Aber eigentlich gehört dem Besitzer das GANZE Land und nicht nur dieser kleine, abgezäunte Teilbereich.

Die Bedeutung davon ist, dass manche Christen sich in vielen Bereichen mit nur einem kleinen Teil von dem begnügen, was Gott für sie hat. Sie finden sich dann meist damit ab, nur einen kleinen Bruchteil vom Verheißenen Land zu erkunden, zu bewohnen und zu nutzen. Aus dem Weiten Land ist dadurch dann bildlich gesprochen ein eher enges Land geworden. Diese selbstgebaute Beschränkung bezieht sich unter anderem auf die oben beschriebenen Bereiche.
Aber die Wahrheit ist: Wir sind schon jetzt in diesem Land drin und schon jetzt gehört uns das GANZE Land, das Gott für uns hat.
Gott fordert uns auf, unsere geistlichen Augen aufzuheben, das Land zu sehen, das Er uns geben will und es zu durchwandern, der Länge und der Breite nach (siehe dazu 1. Mose 13, Verse 14 und 18).

Das Land, das Gott für uns hat ist …

  • größer als das, was wir momentan erleben
  • größer als das, was wir momentan glauben können
  • größer als das, was wir momentan sehen können
  • größer als das, was wir bisher erkundet haben
  • größer als das, was wir bisher in Besitz genommen haben
  • größer als das, was wir bisher bewohnen

Nun, wo wir gesehen haben, wie das „Land“ aussieht, wo Gott uns hineinführen will, schauen wir uns jetzt an, aus was Er uns herausführen will bzw. woraus wir mit Ihm ausbrechen können.

Ausbrechen

In diesem Abschnitt geht es darum, woraus wir mit Gott zusammen ausbrechen sollen.

Praktisch gesehen geht es beim Ausbrechen unter anderem um folgende Bereiche

  • falsches Gottesbild
  • falsches Selbstbild
  • Gesetzlichkeit
  • falsches Gnadenverständnis
  • Gebundenheit allgemein
  • negatives Denken
  • Menschenfurcht
  • und noch vieles Andere mehr

falsches Gottesbild

Es geht hier darum, wie wir Gott sehen. Es geht darum, was wir glauben, WIE und WER Gott für uns persönlich IST. Unser Gottesbild beeinflusst alle Bereiche in unserem Leben! Unser Gottesbild kann also, wenn es nicht der Wahrheit entspricht, alle oben aufgeführten Bereiche des Weiten Landes einschränken oder die Menschen gebunden halten und davon abhalten, in Gottes Verheißenes Land reinzugehen.

Wie sehen wir Gott?
Sehen wir Ihn als fernen Gott oder als nahen Gott?
Sehen wir Ihn als strengen Richter, der uns überwachen und für jede Verfehlung bestrafen will oder sehen wir Ihn als gütigen und barmherzigen Gott?
Sehen wir Ihn als Sklaventreiber oder sehen wir Ihn als Vater, als Freund, als Bräutigam… ?

Man könnte noch vieles dazu schreiben, aber zentral ist:
Gott ist gut, Er ist voller Liebe und voller Gnade. Der höchste Ausdruck von Gottes Charakter wird in Jesus Christus am Kreuz sichtbar (siehe dazu auch Johannes 3,16). Dort trug Jesus ALLES, was jemals zwischen uns und dem Dreieinigen Gott stehen könnte.
Gott ist uns nahe und wir haben jederzeit Zutritt zu Ihm, auch und gerade dann, wenn wir gesündigt haben oder wenn es mit unserer Nachfolge mal zeitweise nicht ganz so gut läuft (siehe dazu Hebräer 4,16).
Wie wir Gott sehen hängt auch ganz besonders mit den später folgenden Abschnitten „Gesetzlichkeit“ und „falsches Gnadenverständnis“ zusammen. Denn das beeinflusst in sehr hohem Maße unser Gottesbild.

falsches Selbstbild

Hier geht es um die Frage, wie wir uns selber sehen. Das Selbstbild, das wir über uns selbst haben, prägt unsere Identität. Es beeinflusst damit unser gesamtes Leben, denn es beeinflusst wie wir SIND. Haben wir ein falsches Bild von uns selber, dann richten wir sozusagen unseren Glauben auf eine Art negative Identität von uns selber. Wenn jemand über sich selber glaubt, dass er z.B. sündig und nicht heilig genug sei und dass er nicht in der Lage sei, in Gottes Verheißenes Land reinzukommen, dann versucht dieser falsche Glauben bzw. diese Lüge denjenigen in genau diese Richtung zu prägen. Dieser negative Glauben über sich selbst will einen in dieses Bild verändern. Dieses falsche Selbstbild bzw. diese Lügen können zu einem Gefängnis werden, sie können die Menschen binden und auf dem Weg mit Jesus behindern. Ein falsches Selbstbild kann jemanden daran hindern, aufzubrechen und das Verheißene Land in Besitz zu nehmen.
Beim Selbstbild geht es darum, dass wir uns selbst genauso sehen, wie Gott uns sieht. Und wie sieht Gott uns? Gott sieht unsere neue Schöpfung, denn unsere alte Natur ist vergangen (siehe 2. Korinther 5,17). Gott sieht uns als vollkommen gerecht, denn durch Jesus sind wir es (siehe 2. Korinther 5,21). Wir sind Kinder Gottes (siehe Johannes 1,12) und wir haben eine neue Identität in Christus bekommen, und diese neue Identität ist rein, heilig und gerecht (siehe 1. Korinther 6,11). Deswegen ist es wichtig, dass wir im Geist auf Jesus schauen, denn dabei werden wir verwandelt, denn in Ihm erkennen wir mehr und mehr unsere neue Identität.

Ein Bibelvers dazu:

„Der Herr aber ist der Geist; und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn.“
(2. Korinther 3,17-18 SLT)

Wie wir uns selbst sehen hängt auch ganz besonders mit den folgenden Abschnitten „Gesetzlichkeit“ und „falsches Gnadenverständnis“ zusammen. Denn das beeinflusst auch unser Selbstbild in sehr hohem Maße.

Mehr zum Thema Identität findest Du hier: https://prophetenschule.org/2015/04/21/9-identitat-dein-tun-folgt-aus-deinem-sein-mini-input-zur-lehreinheit-lebe-in-deiner-berufung/

Gesetzlichkeit

Beim Thema Gesetzlichkeit geht es nicht nur darum, dass manche denken, sie müssten die Regeln und Gebote des Mosaischen Gesetzes halten. Es geht vielmehr darum, dass man der Lüge glaubt, dass man etwas tun/leisten muss, damit Gott Wohlgefallen an einem hat. Und dass man glaubt, dass das Einhalten von Geboten und Regeln oder die eigene Leistung einen „heiliger oder besser in Gottes Augen“ machen würde. Oder man glaubt, dass man erst heiliger werden muss, damit Gott einen gebrauchen kann oder bevor Er einen beschenken kann. Manchmal führt diese Gesetzlichkeit auch dazu, dass man der Lüge glaubt, dass Gott einem das Verheißene Land nicht schenken kann, weil man sich selbst eben für nicht heilig genug hält oder weil man meint, dass man erst noch sehr viel mehr leisten müsse um Gott damit zu beeindrucken.
Es geht dabei auch um den sogenannten „christlichen Leistungsdruck“, bei dem es darum geht, was man alles tun oder lassen muss, damit andere Christen einen als „guten Christen“ ansehen.
Gesetzlichkeit in jeder Form kann ein Gefängnis sein und einen auf dem Weg ins Verheißene Land hinein behindern.
Psalm 18,20 können wir so deuten, dass Gott uns gerettet hat, weil Er Wohlgefallen an uns hat. Gott hat uns so sehr geliebt, dass Er Seinen Sohn gab um uns zu retten (siehe Johannes 3,16). Gottes Liebe ist der Ausgangspunkt von allem. Es beginnt mit dem Heil, mit der Rettung: Jesus hat es für uns getan, Er hat uns gerettet, aus Gnade, nicht wegen unseren eigenen Leistungen bzw. eigenen Werken (siehe dazu Epheser 2,8-9). Jesus hat es für uns getan, Er hat es für uns geleistet.
Und genauso ist es mit dem Verheißenen Land, mit unserer Berufung etc., Er hat dafür bezahlt, damit wir es haben können und wir gehen deshalb mit Ihm zusammen da rein, durch Seine Gnade.
Im Neuen Bund ist es so: Gott leitet uns unterwegs durch Seinen Geist. Er hat uns ein neues Herz gegeben, das Ihn kennt und Ihm ähnlich sein will. Er hat uns ein Gewissen gegeben. Er hat Seine Gebote in unser Herz geschrieben. Wir hören Gottes Stimme und sind von Seinem Geist geleitet. Wir kennen Ihn als Person und wir kennen Sein Wort und können deshalb auch erkennen, was Sein Wille ist und was nicht.
Auch, wenn wir als Christen nicht mehr unter dem Mosaischen Gesetz sind, gibt es eine Wahrheit von Gott, die auch für uns im Neuen Bund noch gilt. In Johannes 1,17 heißt es:

„Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“
(SLT)

Wir finden im Neuen Testament viele Sachen, die für Gott nicht in Ordnung sind. Und wir finden Sachen, zu denen Gott uns ermutigt, sie zu tun. In der Bibel können wir erkennen, was Gottes Wille für uns ist und was nicht.

falsches Gnadenverständnis

Und gleichzeitig ist es wichtig, dass wir erkennen, dass es ein falsches Gnadenverständnis gibt, das auch zu einem Gefängnis werden kann. Es gibt falsche Gnadenverständnisse und Theologien, bei denen Sünde nicht mehr Sünde genannt wird. Aus der Sicht der Vertreter dieser falschen Ansichten ist dann für Gott eben alles, oder zumindest fast alles, in Ordnung.
Und genau diese falsche Ansicht der Gnade Gottes hält Menschen dann in Sünden gebunden. Weil die Menschen nun ja denken, das wäre für Gott in Ordnung und sie müssten ja nicht aus diesen Bindungen ausbrechen, weil es ja aus ihrer Sicht keine Sünde mehr wäre. Das Ausbrechen wird dadurch verhindert.

Sünde wird bei diesem falschen Gnadenverständnis verharmlost. Es gibt aber auch im Neuen Bund Sachen, die für Gott nicht in Ordnung sind. Wir dürfen nicht vergessen, dass Jesus heilig ist, dass wir Ihm nachfolgen und dass wir Ihm immer ähnlicher werden sollen. Auch wenn wir von unserer Neuen Schöpfung her gerecht und heilig gemacht worden sind durch Jesu Opfer am Kreuz für uns, so soll diese Gerechtigkeit und Heiligkeit dennoch in unserem Leben sichtbar werden, in unseren Gedanken, in unseren Worten, in unseren Taten etc.
Jesus weiß, wie Er Sich Seine Braut vorstellt. Wenn wir Ihn lieben wollen, dann wollen wir Ihm auch ähnlicher werden und uns von Ihm leiten lassen.

Man kann es so ausdrücken: Gott liebt den Sünder (also den Menschen), aber nicht die Sünde.

Im 1. Johannes 1,9 lesen wir:

„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ (SLT)

Und in Römer 6,1 und 2 lesen wir:

„Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde?
Das sei ferne! Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben?“
(SLT)

Ein weiterer Aspekt von falsch verstandener Gnade ist beispielsweise die falsche Lehre von der Allversöhnung, bei der die Ansicht vertreten wird, dass alle Menschen am Ende die Ewigkeit mit Gott verbringen, ganz gleich, ob sie Jesus Opfer für sich persönlich im Glauben angenommen haben oder nicht. Solche Irrlehren behindern die Seelenernte als Ganzes, behindern aber auch einzelne Christen. Z.B. indem sie in ihrer eigenen Berufung, durch die Menschen zu Jesus finden und gerettet werden sollen, behindert werden. Bei Gottes Verheißenem Land für den Leib Christi als Ganzes ist die Seelenernte, also die Rettung von Menschen, der wichtigste Teil. Diese Menschen folgen dann Jesus nach, empfangen von Ihm und bauen dann selber auch im Land. Dadurch wird das Reich Gottes auf Erden gebaut.
Und Satan möchte das natürlich verhindern, was er besonders auch durch die in diesem Abschnitt aufgezeigten Irrlehren versucht.

Frei nach Hebräer 12,1:
Also lasst nun auch uns jede Bürde ablegen und auch die Sünde ablegen, die uns so leicht umstricken und binden will, und lasst uns mit Ausdauer laufen den Weg, den Jesus für uns hat!

Gebundenheit allgemein

Hier geht es um ein eher offensichtliches Wirken Satans bzw. der Finsternis, das die Menschen gefangenhält bzw. sie unten hält. Das können z.B. Süchte, Sünde, Angriffe durch Menschen, Enttäuschung, Verbitterung etc. sein, die jemanden binden können. Aber es sind auch Sachen wie Angst, Entmutigung und Einschüchterung, die jemanden davon abhalten wollen, in das Verheißene Land reinzugehen, was Gott für die Person hat.
Egal, was das Problem ist, Jesus ist immer die Lösung.
Jesus hat alles am Kreuz getragen, was uns gebunden halten will. Wir können es Ihm übergeben, wir können es in Seine Hände legen bzw. es ans Kreuz geben. Und wir können das empfangen, was Er uns stattdessen geben will. Also das, was Er in der Situation für uns hat. Wir empfangen die Lösung aus Ihm, wir empfangen Seine Befreiung und Wiederherstellung. Und wir hören Gottes Stimme, wir hören, was Er uns dazu sagt und was Er tun will.
In Lukas 4, 18-19 (SLT) sagt Jesus:

„»Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden; er hat mich gesandt, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu verkünden und den Blinden, dass sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen, um zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn.«“

Hier zitiert Jesus aus Jesaja 61. Dort heißt es in Vers 3 auch, dass Gott uns Kopfschmuck statt Asche gibt, Freudenöl statt Trauer und Feierkleider statt eines betrübten Geistes (frei nach SLT). Jesus hat alles was uns binden will am Kreuz auf Sich genommen und Er hat auch dafür bezahlt, dass wir himmlische Geschenke bekommen, welche die Lösung sind und die uns Wiederherstellung und Veränderung bringen.

negatives Denken

Die Umstände, das Umfeld, die eigene Vergangenheit, die eigene Theologie etc., das prägt das eigene Denken.
Das Volk Israel war für 400 Jahre in Ägypten, einen großen Teil dieser Zeit waren sie Sklaven. Das hat die Menschen natürlich in ihrem Denken bzw. in ihren Denkgewohnheiten beeinflusst. Die Gebundenheit hatte die Menschen geprägt. Das Denken kann dann Bindung und Einengung bringen bzw. diese aufrecht erhalten. Das eigene Denken kann so auch selbst zu einem Gefängnis werden.
Das hängt auch mit unserem Selbstbild zusammen, denn unsere Denkgewohnheiten wollen uns einreden, WER wir sind und was wir im Reich Gottes tun können.
Wir müssen wissen, dass viele Gedanken-Impulse von außen kommen, und nicht von uns selber. Viele Gedanken-Impulse kommen vom Feind bzw. über die (geistliche) Atmosphäre von außen. Wir dürfen diese Gedanken von außen nicht mit unseren eigenen Gedanken verwechseln und sie uns quasi zu eigen machen. Dabei ist es wichtig, dass wir Gottes Stimme hören, die Wahrheiten und Verheißungen der Bibel für uns persönlich kennen und dass der Frieden Gottes in uns regiert, wie es in Kolosser 3,15 heißt.
Wenn Gott einen nun hinausführt ins Weite Land, dann muss man auch sein eigenes altes Denken zurücklassen und es von Gott verändern lassen.

Wir können diese bindenden Gedanken nun selbst gefangen nehmen unter den Gehorsam gegenüber Jesus (siehe 2. Korinther 5,10), z.B. indem wir die Lügen durch die Wahrheit der Bibel ersetzen. Wir selbst, also unser gesamtes Sein, kann verwandelt werden durch die Erneuerung unseres Denkens (siehe Römer 12,2). Das geschieht indem wir auf Jesus schauen, denn wir haben Christi Sinn, wie es im 1. Korinther 2,16 heißt. Und,

„indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn“
(aus 2. Korinther 3,18 SLT).

Menschenfurcht

Hier geht es vor allem darum, dass andere Menschen versuchen können, einen davon abzuhalten, in das Weite Land reinzukommen, das Gott für einen persönlich hat.
Es geht auch darum, dass andere Menschen (oft auch Christen) einen im Alten drinhalten möchten. In Sprüche 29,25 heißt es, dass die Menschenfurcht ein Fallstrick ist. Und dieser Fallstrick versucht einen im Alten zu binden und auf dem Weg mit Jesus ins Verheißene Land hinein aufzuhalten. Oft hängt es damit zusammen, dass andere Menschen einen im Alten drin halten wollen, weil sie eben selber nicht ins Neue von Gott hinein aufbrechen wollen.
Es geht auch um eine Angst vor den Meinungen der Menschen und um Angst vor Ablehnung bzw. Ausgrenzung, wenn man Gott folgt und selber ins Neue hinein geht.
Viele Menschen und oft auch Gruppen errichten sich quasi selber Grenzen, sie bauen einen Zaun um einen Bereich des Landes herum und bleiben in diesem eingezäunten Bereich drin.
Um dann auch andere in diesem begrenzten Bereich drinzuhalten, wird dann auch manchmal Kontrolle und Überwachung angewendet und es wird versucht, die Christen in bestimmte Muster reinzupressen, damit alle in der Gruppe eben einigermaßen gleich bzw. ähnlich sind.
Und das ganze kann dann zu einem Gefängnis werden.
Eine der Ursachen davon ist, dass Christen bzw. christliche Gruppen oft ihre eigene Sicherheit und ihre eigene Identität im „Status Quo“ finden, also im bisherigen Zustand. Veränderungen bedrohen aus ihrer Sicht diese scheinbare Sicherheit, z.B. wenn jemand mit Gott aufbricht und dadurch aus dem Status Quo ausbricht und in etwas Neues von Gott hineinkommt.
In Psalm 18,20 lesen wir, dass Gott den David befreite und in die Weite heraus führte, weil Er Wohlgefallen an ihm hat. Vom Kontext her schrieb David diesen Psalm, nachdem Gott ihn aus der Hand aller Feinde befreit hatte, einschließlich König Saul. Auf unser Thema übertragen bedeutet dies, dass die Bedrängnis auch durch andere Christen kommen kann. Und auch durch Leitungs-Persönlichkeiten, was durch den König Saul verdeutlicht wird. Diese können z.B. versuchen, einen von Gottes Berufung abzuhalten. Oder sie können gegen das angehen, was der Heilige Geist einem persönlich zeigt. Oder sie versuchen, das aufzuhalten, was Gott Neues durch einen tut. Oder sie versuchen, einen für ihre eigenen Zwecke einzuspannen und in ihren Dingen einzubinden.

Die Lösung hierfür liegt darin, dass wir Gottes Stimme für uns persönlich hören und dass wir uns selbst so sehen, wie Gott uns sieht. Hier geht es um Gottes Berufung und um unsere neue Identität in Christus.
Wenn Gott uns in etwas hinein berufen hat, was haben dann andere Menschen darüber zu bestimmen?
Wenn Gott definiert, WER wir sind und wenn Er uns als Vater unsere Identität gegeben hat, was sagen dann die Meinungen der Menschen über uns aus? Definieren die Menschen, WER wir sind oder definiert GOTT, WER wir sind?
Die Söhne Gottes sind vom Geist Gottes geleitet (siehe Römer 8,14), das gilt auch für Frauen. Sie sind von Gott geleitet, nicht von den Meinungen und Beschränkungen der Menschen. Wer aus dem Geist geboren ist, der ist wie der Wind und die Menschen wissen nicht woher er bzw. sie kommt und wissen auch nicht wohin er bzw. sie geht (siehe dazu Johannes 3,8). Man kann die Kinder Gottes nicht in ein Muster reinpressen, man kann sie nicht in eine Schublade stecken, denn unsere Neue Natur passt da nicht rein.

Zusammenfassend für diesen Abschnitt kann man sagen, dass es viele Sachen gibt, die einen binden wollen und die zu einem Gefängnis werden können. Man könnte hier noch sehr viel mehr aufzählen.

Aber unsere Neue Natur von Gott ist nicht für Gebundenheit und Einengung gemacht. Wir sind gemacht für das Leben mit und aus Gott im Weiten Land.

praktische Übung über das Ausbrechen

Zum Thema „Ausbrechen“ folgt jetzt eine praktische Übung, wo Du Gott dazu fragen kannst, aus was Du konkret mit Ihm zusammen ausbrechen sollst. Es geht darum, dass Du Ihn fragst, aus was Er Dich ganz konkret herausführen möchte und wovon Er Dich ganz konkret befreien möchte.

In der Audiodatei (am Artikelanfang verlinkt) gibt es bei diesen Abschnitten mit den Fragen auch die Möglichkeit, in der Zeit auf Gott zu hören. Es gibt für jede Frage ca. 1 Minute Zeit und wer länger Zeit braucht, kann die Aufnahme solange anhalten.

Gibt es etwas, woraus Gott Dich konkret befreien will?
Gibt es etwas, woraus Er Dich hinausführen möchte? Gibt es irgendwelche Gebundenheiten aus denen Gott Dich herausholen möchte?
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________

Was will Gott Dir stattdessen als Geschenk geben, das Dir hilft?
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________

Gibt es etwas, das dieses Weite Land einengen will, es begrenzen will und es beschränken will?
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________

Welchen Bereich möchte Gott als nächstes mit Dir angehen? Wo will Er jetzt
mit Dir ausbrechen?
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________

Wie genau will Gott Dich befreien? Was genau will Gott in diesem Bereich tun?
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________

Was sind die nächsten Schritte, die Er für Dich hat? Was sollst Du dabei
mit Ihm zusammen tun?
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________

Jetzt folgt eine prophetische Botschaft, die Julia hatte. Sie hatte einige Eindrücke und einen prophetischen Fluss an Worten und Bildern zum Thema „Ausbrechen und Aufbrechen“ von Gott bekommen.

Glorystorm statt Shitstorm (prophetische Botschaft)

Glorystorm statt Shitstorm

Ich (Julia) hatte Anfang 2018 ein inneres Bild: Ich sah eine schwarze Wolke auf dem Weg ins „Weite Land bzw. Verheiße Land“. Dieses „Land“ steht bildlich für die Verheißungen, Berufungen, guten Pläne, Visionen etc. die Gott für einzelne Christen, für Gruppen und für den gesamten Leib Christi als Ganzes hat.

Die schwarze Wolke war AUF dem Weg, also nicht nur über dem Weg. Sie war auf dem Weg wie ein großes Hindernis. Man kann durch diese Wolke zwar durchgehen, aber die Dunkelheit in der Wolke macht es den Menschen schwerer, den Weg zu gehen und vorwärts zu kommen. Die Wolke sieht vom Weg aus betrachtet auch erstmal aus wie ein Hindernis.
Das Bild kam Anfang des Jahres 2018, wo wir noch mit dem Schreiben der Jahresprophetie für 2018 „Ausbrechen und Aufbrechen“ beschäftigt waren. In dieser Zeit gab es große und weitreichende Streitereien unter Christen, regelrechte Grabenkämpfe. So etwas hat es schon immer gegeben, auch zur Zeit der ersten Apostel. Aber die Kämpfe untereinander nahmen diesmal Ausmaße an, die wir so bisher noch nicht gesehen hatten. Uns fiel auf, dass es nicht von einer bestimmten Gruppe oder von bestimmten Personen ausging, sondern es sah so aus, als ob es irgendwo an mehreren Ecken im Leib Christi gleichzeitig krachen würde. Einiges kochte regelrecht hoch und betraf plötzlich viele Christen gleichzeitig und betraf dadurch auch wieder den ganzen Leib Christi als Ganzes. Es war schwer, nicht da mit reingezogen zu werden. Auch uns hat das zeitweise ausgebremst.

Ich sah, dass der Teufel diese schwarze Wolke gegen den Leib Christi, also gegen uns Christen als Gesamtheit, bringen will. Es geht darum, dass der Feind versucht, jeden einzelnen Christen, aber auch Gruppen bzw. den Leib als Ganzes auf dem Weg auszubremsen bzw. aufzuhalten.

Aber dann sah ich hinter der schwarzen Wolke auf dem Wegstück dahinter (also auf dem gleichen Weg) eine zweite, aber andere Wolke. Eine warme gelbe Wolke aus Licht und Herrlichkeit von Gott.

Zeichnung zur Verdeutlichung:

Und als ich die zweite Wolke von Gott sah, da hatte ich den Eindruck, dass Gott dazu sinngemäß Folgendes sagt: „Der Teufel versucht mit der ersten (schwarzen) Wolke den Leib Christi (die Christen) abzulenken und Christen (einzelne Christen und ganze Dienste) sogar zu zerstören, weil er sieht, dass dahinter die andere (zweite) Wolke aus Licht (von Gott) kommt!“

Ich war innerlich sehr erschüttert, als ich diese Worte im Geist empfing. Es ist eine Warnung an jeden Christen, dass wir bei dem Spiel des Teufels, das alles andere als lustig ist, nicht mitmachen sollen.
Und kurz darauf wurde mir klar, dass dieses Bild und diese Worte von Gott auch ein Teil der Jahresprophetie für 2018 sind. Denn es hat auch mit der Botschaft „Ausbrechen und Aufbrechen“ zu tun.
Schauen wir uns das Thema etwas genauer an.

Weitere Zeichnung zur Verdeutlichung:

Die Person ist auf dem Weg in das verheißene Weite Land hinein, das Gott für diese Person hat. Das wird hier symbolisch dargestellt durch die Wolke von Gottes Herrlichkeit. Die Wolke steht symbolisch für Gottes Herrlichkeit und für Seine Gegenwart, aber auch symbolisch für das Weite Land. Sie steht dafür, in den Dingen Gottes drin zu sein, vom Ihm zu empfangen und das zu sein, zu tun, zu haben und zu bauen was Er für uns geplant hat.
Doch ist auf dem Weg vor der Person eine kleinere und dunkle Wolke, die aus der Ferne betrachtet erstmal wie ein Hindernis auf dem Weg aussieht. Die dunkle Wolke steht symbolisch für etwas Negatives in der Atmosphäre, in der unsichtbaren Welt, was sich aber auch in der natürlichen Welt ausdrücken und zeigen kann, z.B. in Form von Streit und Shitstorms.
Die dunkle Wolke versperrt der Person den Blick. Die schwarze Wolke sieht aus eigener, menschlicher Sicht sehr groß und unüberwindbar aus. Aber aus Gottes Sicht ist die schwarze Wolke klein, weil Gottes Herrlichkeitswolke und Gott selbst größer ist. Wir müssen das daher auch aus Gottes Sicht sehen.
In diesem Bild ist die Wolke der Person jedoch so stark vor Augen und im Sinn, dass die Person die Herrlichkeit Gottes und Sein verheißenes Weites Land dahinter nicht mehr erkennen kann. Die kleine, dunkle Wolke versperrt die Sicht und wird dadurch quasi zu einer illusionären Mauer bzw. Wand. Die dunkle Wolke sieht wie ein solides Hindernis aus und die Person lässt sich davon aufhalten. Aber es ist dort keine solide Wand, dort ist eine Wolke. Die Wolke ist nicht fest, nicht solide. Man könnte einfach entschlossen durchgehen.
Und das bezieht sich auf fast alle Dinge im Geistlichen. Satan will uns durch Sachen aufhalten bzw. abbremsen, die eigentlich mit Jesus relativ leicht zu überwinden sind.

Es war nicht geplant, dass die dunkle Wolke auf den Zeichnungen so aussieht wie ein menschliches Gehirn. Aber rückblickend kann man sagen, dass es so passt und dass dieses Bild die Symbolik gut ausdrückt. Denn die dunkle Wolke hängt mit dem menschlichen Gehirn bzw. mit dem menschlichen Verstand und fleischlichen Denken zusammen. Die dunkle Wolke wird durch ein Zusammenspiel des menschlichen, fleischlichen Egos und der dunklen Mächte in der unsichtbaren Welt erschaffen oder aufrechterhalten. Oder die menschlichen Gedanken kreisen die ganze Zeit um die schwarze Wolke herum. Dazu finden wir etwas im 2. Korinther 10,3-5 (SLT):

„Denn obgleich wir im Fleisch wandeln, so kämpfen wir doch nicht nach Art des Fleisches;
denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen,
sodass wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden Gedanken gefangen nehmen zum Gehorsam gegen Christus“

Wir sehen hier, dass der geistliche Kampf in der unsichtbaren Welt vor allem gegen Gedanken, Vernunftschlüsse, Gedankengebäude, menschengemachte Theologien, fleischliche Meinungen, Eigendünkel, Egospiele etc. geht, denn der Satan benutzt diese um damit zu arbeiten und die dunkle Wolke zu erschaffen, sie aufrecht zu erhalten und sie zu verstärken. Und diese fleischlichen Kopfsachen aus den menschlichen Gehirnen wollen die Menschen davon abhalten, den Blick auf Jesus zu richten, Seine Gedanken und Sein Wort zu hören und mit Ihm aufzubrechen ins Weite Land. Deswegen ist es so wichtig, dass wir „Buße tun“. „Buße“ bedeutet soviel wie „umdenken“ oder „die Denkweise bzw. die Sichtweise verändern“. „Buße“ lässt sich auch gut beschreiben als: „Wir empfangen Gottes Gedanken und wir lassen unser Denken von Ihm transformieren, denn wir haben Christi Sinn“ (siehe dazu Römer 12,2 und 1. Korinther 2,16).

Weitere Zeichnung zur Verdeutlichung:

Es beginnt mit einer Aufbruchstimmung. Hier geht es nicht nur um einzelne Personen, sondern um Gruppen von Christen bzw. um den Leib als Ganzes. Es beginnt mit einer Aufbruchstimmung und einem Aufbruch in Richtung des Weiten Landes und symbolisch in Richtung der Wolke von Gottes Herrlichkeit. Es kommt Bewegung rein.
Dann kommt die dunkle Wolke auf dem Weg. Die Gruppe auf dem Weg kommt unter den negativen Einfluss der dunklen Wolke. Die Wolke steht symbolisch für das ganze Negative in der Atmosphäre, in der unsichtbaren Welt. Alles, was diese Atmosphäre negativ beeinflusst, trägt so zur dunklen Wolke bei. Anteil daran hat auch die geistliche Atmosphäre über diesem Land. Die Atmosphäre wird durch das beeinflusst, was die Menschen in die geistliche Atmosphäre hinein freisetzen. Dabei ist es egal, ob es sich um Christen handelt oder um Menschen, die Jesus noch nicht kennen. Ein Beispiel sind die politischen Kämpfe in der Gesellschaft z.B. durch die Rechtsradikalen, aber auch durch die Linksradikalen. Das können aber auch Kämpfe und Shitstorms in anderen Bereichen sein. Es können auch Dinge sein wie falsche Theologien, Angst, Hass, Sünde etc.
Die Auswirkung in der unsichtbaren Welt ist besonders dann stark, wenn Christen daran beteiligt sind. Und diese dunkle Wolke bzw. Atmosphäre übt dann einen negativen Einfluss von außen auf die Menschen aus. Dadurch kann es zu Streit, zu Kämpfen untereinander, zu Sünde, zu gegenseitiger Anklage etc. kommen. Ein Teil davon wie sich das sichtbar äußert sind z.B. sogenannte Shitstorms. Damit sind Wellen von negativen Kommentaren, Beleidigungen etc. gegen Personen, Organisationen, Dienste etc. gemeint. Es kann durch den Einfluss der dunklen Wolke zu Lagerbildung bzw. zu falschen, fleischlichen Spaltungen kommen. Manchmal fangen die Gruppen dann an, gegeneinander zu kämpfen, und es kann zu regelrechten Grabenkämpfen kommen … und das kann Ausmaße annehmen bis hin zu christlichen Bürgerkriegen.
Shitstorms und die negative Atmosphäre verstärken sich gegenseitig und bilden dadurch einen Teufelskreis.
Gewalt erzeugt Gegengewalt. Das ist ein Kreislauf von Negativität, also ein Teufelskreis. Die beteiligten Menschen drehen sich sozusagen im Kreis (siehe dazu auch das Bild von dem Kreisel in der Einleitung vom Artikel von der Jahresprophetie 2018). Ego-Kämpfe und Ego-Spiele sind ein großer Teil hiervon, denn auch das bedeutet wieder, dass Menschen sich um sich selber im Kreis drehen, um ihr eigenes Ego.
Die dunkle Wolke ist im Außen, beeinflusst aber die Menschen (innen). Die Menschen kommen also innerlich unter den Einfluss der Wolke von außen. Und was innen in den Menschen passiert, das beeinflusst die dunkle Wolke im Außen, z.B. durch Worte, Flüche, durch Anklage und Verleumdung, also auch durch all das, was auch zusammen den sogenannten „Shitstorm“ bildet. Die Negativität von außen und von innen aus den Menschen heraus kann sich also gegenseitig verstärken und so einen Teufelskreis bilden. Das gilt aber genauso für das Positive.

Definition Shitstorm: Mit Shitstorms will Satan den Christen schaden, sie aufhalten und binden. Der aus dem Englischen stammende Begriff „Shitstorm“ bezeichnet ein vermehrtes und quasi lawinenartiges Auftreten von negativen Beiträgen gegen eine Person, eine Organisation oder ein Unternehmen. Der größte Teil dieser Beiträge wird online veröffentlicht z.B. in Form von Facebook-Beiträgen, Blog-Beiträgen, Youtube-Videos oder Kommentaren unter oben genannten Beiträgen. Diese Beiträge bzw. Kommentare sind negativ und gehen oft in Richtung von Beleidigung, Angriff oder Bedrohung. Und das hat natürlich auch Auswirkungen in der unsichtbaren Welt.

Ich hatte dazu auch ein Bild wie links und rechts vom Weg einige Leute stehen und mit Dreck- bzw. Schlamm-Klumpen aufeinander werfen. Das symbolisiert den Shitstorm. Ich sah dann aber auch: Wenn die stattdessen Herrlichkeit aus Gottes Strom nehmen und damit auf einander werfen, dann ist es ein Glorystorm.

Außerdem noch ein weiterer Eindruck dazu:

Wenn die Leute links und rechts vom Wegrand dunklen Dreck vom Erdboden nehmen, dann nehmen sie ja sozusagen die Substanz der gefallenen Welt und werfen damit. Und das bedeutet dann, dass die Welt als Folge so dunkel bleibt wie sie schon ist. Dass es sozusagen „so bleibt wie es ist“ und dass dadurch keine Transformation kommt. Es kann sich aber auch zum Teil um noch dunkleren Dreck aus dem Reich Satans handeln. Und das hat die Folge, dass dadurch die Welt sogar noch dunkler werden kann.
Wenn sie aber von der Herrlichkeit Gottes nehmen und damit werfen, dann wird die Welt dadurch heller und besser und es wird Gottes Reich auf Erden gebaut.

Weitere Auswirkungen der Schlammschlacht sind: Die Schlammschlacht findet ja AUF dem Weg statt. Und was passiert nun, wenn andere Menschen diesen Weg gehen wollen? Sie müssen dort mitten durch. Und dabei bekommen sie evtl. auch den Dreck ab, der in der Atmosphäre herumfliegt. Auch dann, wenn sie selber unbeteiligt sind und den Shitstorm nicht selber mitmachen. Sie werden von außen beeinflusst. Das macht den Weg für die nicht leichter.
Und auch die Unbeteiligten geraten in die Versuchung, jetzt auch selber mit Schlamm zurückzuwerfen und sich so auch selber an der Schlammschlacht zu beteiligen.
Und was bei einer Schlammschlacht auch noch passiert, ist, dass der Weg dadurch mit Schlamm bedeckt wird. Dadurch kommt man langsamer auf dem Weg voran und es besteht die Gefahr auf dem Schlamm auszurutschen. Das steht bildlich für die Verwirrung, die durch diese Kämpfe entsteht. Denn oft kämpfen bei der Schlammschlacht Gruppen mit widersprüchlichen Ansichten gegeneinander. Oft wird über Theologien gestritten und das auf eine Art, die aus dem menschlichen Fleisch entspringt und nicht aus dem Geist Gottes. Und das kann es für andere erschweren, zu prüfen, was die Wahrheit ist und was Gottes Sicht der Dinge ist.

Wenn Christen sich gegenseitig mit Dreck (bzw. mit „Shit“) bewerfen, dann bekommt Jesus sozusagen diesen Dreck auch ab, denn wir sind Sein Leib, Sein Körper.

Auch dadurch wird klar: Wenn man sich an Shitstorms (oder ähnlichen Spielen des Feindes) beteiligt, dann kann man nicht aufbrechen. Man muss sie ignorieren bzw., wenn man sich daran beteiligt hat, daraus ausbrechen.

Da Jesus in uns lebt, kann die Negativität uns nicht besitzen, aber wir entscheiden bewusst oder unbewusst, wieviel Raum wir der Finsternis in unserem Denken, in unseren Worten, in unseren Haltungen und Ansichten und in unseren Taten geben möchten.
Satan ist der „Durcheinanderwürfler“. Er will fleischliche Spaltung und Verwirrung bringen und Satan will, dass die Christen gegeneinander kämpfen. Satans Plan ist es, die Christen, aber auch die Menschheit allgemein im Alten gebunden zu halten, in falschen Kämpfen beschäftigt zu halten, sie dazu zu bringen, dass sie sich gegenseitig zerstören. Und damit will der Feind die Menschen von den Zielen und Plänen ablenken, die Gott für sie hat und sie dadurch sozusagen aus dem Weiten Land fernhalten.
All das führt zu einer Gebundenheit und wird so quasi zu einem Gefängnis. Es wird eine illusionäre Wand bzw. Mauer aufgebaut die in diesem Bild zwischen den Christen und Gottes Herrlichkeit bzw. dem Weiten Land steht.
Diese illusionäre Mauer wird selber gebaut mit der Hilfe Satans. Hier geht es z.B. um Anklage, Verbitterung, Hass, gegenseitige Verletzungen, Wut, Streit, Angst etc.

Aber die Christen können ausbrechen und aufbrechen ins Weite Land hinein. Wir können und müssen aus der Wolke und den Teufelskreisen ausbrechen und dann aufbrechen ins Weite Land hinein. Die gute Nachricht ist: Wir können jederzeit ausbrechen. Denn wir entscheiden selber, ob wir diese falschen Kämpfe mitmachen oder nicht. Und deswegen können wir uns auch entscheiden auszubrechen und durch die illusionäre Mauer geradewegs hindurchzugehen und damit die dunkle Wolke zu verlassen. Denn man kann durch die dunkle Wolke und durch die illusionäre Mauer hindurchgehen, denn sie sind keine soliden Hindernisse.
Das Ausbrechen aus der dunklen Wolke fühlt sich evtl. wie ein innerer und evtl. auch äußerer Kampf an, aber mit Gott kommen wir da durch und werden frei vom Einfluss der dunklen Wolke. Wir müssen verstehen, dass die falschen Kämpfe (z.B. untereinander) ein Gefängnis sind, aber dass die richtigen Kämpfe von Gott uns in Sein Verheißenes Land bringen und Gottes Dinge in diesem Land bauen. Dazu steht in Epheser 6,12 (SLT):

„denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen].“

Jeder Christ kann die schwarze Wolke vom Feind überwinden. Jeder Christ kann in die Wolke von Gott hineinkommen, aber auch schon jetzt auf dem Weg Gottes Licht haben und sogar selbst durch den Heiligen Geist Licht sein. Und wir können Gottes Licht freisetzen. Jesus Christus ist das Licht der Welt (siehe Johannes 8,12) und Er lebt in uns. Durch Ihn sind wir Licht (siehe Epheser 5,8). Und deshalb können wir Sein Licht in dieser Welt freisetzen.

Wie können wir Gottes Licht praktisch freisetzen? In Sprüche 18,21 lesen wir, dass Tod und Leben in der Gewalt der Zunge stehen. Und Jesus sagt in Matthäus 5,44: „Segnet, die euch fluchen“ (SLT). Damit drückt Jesus auch aus, dass wir einen Glorystorm statt einem Shitstorm machen sollen.
Zum Thema Licht sein und Licht freisetzen könnte man noch sehr viel mehr schreiben. Hierbei geht es z.B. auch darum, in der eigenen Berufung zu leben, aber auch darum, geistlich bzw. übernatürlich etwas vom Himmel her zu empfangen und in der Welt freizusetzen, z.B. auch durch die Geistesgaben.

Beim Ausbrechen und Aufbrechen müssen wir den Blick auf Jesus richten, nicht auf die dunkle Wolke, nicht auf die Kämpfe, nicht auf die Shitstorms.
Und nach dem Ausbrechen aus der dunklen Wolke geht es weiter mit Jesus auf dem Weg in Richtung der Wolke von Gottes Herrlichkeit und in Richtung von Gottes verheißenem Weiten Land.

Hier ein paar Links zum Thema:

Bei den beiden Wolken geht es auch wieder um das Thema „der Plan des Feindes vs. Gottes Plan“. Mehr dazu findest Du in diesem Artikel:
https://prophetenschule.org/2012/09/27/der-plan-des-feindes-vs-der-plan-gottes-fur-dein-leben/

Mehr zum Thema geistliche Kämpfe findest Du auch in diesem Artikel: https://prophetenschule.org/2014/11/18/12-geistliche-kampfe-mini-input-zur-lehreinheit-lebe-in-deiner-berufung/

Im Artikel der Jahresprophetie 2018 haben wir noch mehr Thema „Ausbrechen und Aufbrechen“ geschrieben.
https://prophetenschule.org/2018/12/12/prophetie-fuer-2018/

Dazu folgt jetzt eine praktische Übung.

Praktische Übung

In der Audiodatei (am Artikelanfang verlinkt) gibt es bei diesen Abschnitten mit den Fragen bzw. Bitten auch die Möglichkeit, in der Zeit auf Gott zu hören. Es gibt für jede Frage ca. 1 Minute Zeit und wer länger Zeit braucht, kann die Aufnahme solange anhalten.

Bitte Gott, Dir zu zeigen, ob und wo Du Dich an falschen Kämpfen bzw.
Shitstorms beteiligt hast.
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________

Wenn Du das getan hast, dann kannst Du Ihn jetzt dafür um Vergebung bitten.
Und Du kannst Ihn auch bitten, Dir zu helfen, dass Du diese Dinge so sehen
kannst, wie Er sie sieht. Und dass Du Dich bei diesen Themen so verhalten
kannst, wie Er es will.
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________

Bitte Gott, Dir zu zeigen, wie Du Sein Licht in dieser Welt freisetzen kannst.
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________

Ein abschließender Satz als Fazit:

Also: Statt uns an einem Shitstorm zu beteiligen, sollen wir einen Glorystorm von Gott machen, und zwar Seine Herrlichkeit freisetzen!

Aufbrechen – mit Jesus unterwegs

Wir wissen nun, wo Jesus uns hineinführen möchte, also ins Weite bzw. Verheißene Land. Und wir wissen jetzt auch, aus welchen Sachen wir mit Jesus ausbrechen müssen und aus denen Er uns hinausführen möchte. Dazwischen liegt unser Aufbrechen mit Jesus, unser persönlicher Weg mit Ihm. Hierbei geht es um ganz praktische Sachen in der Nachfolge unterwegs mit Jesus auf dem Weg ins Weite Land hinein.

Praktische Übung

Dazu folgt jetzt eine praktische Übung zu Deinem persönlichen Weg mit Jesus, wo Du Ihn dazu fragen kannst, was Er unterwegs für Dich hat und wie Er diesen Weg mit Dir zusammen gehen will.

In der Audiodatei (am Artikelanfang verlinkt) gibt es bei diesen Abschnitten mit den Fragen auch die Möglichkeit, in der Zeit auf Gott zu hören. Es gibt für jede Frage ca. 1 Minute Zeit und wer länger Zeit braucht, kann die Aufnahme solange anhalten.

Was hat Jesus gerade jetzt für Dich auf dem Weg? Was will Er Dir
gerade jetzt schenken?
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________

Wie will Er Dir gerade jetzt auf dem Weg begegnen?
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________

Was sagt Jesus Dir, was gerade jetzt und für das nächste Stück
des Weges für Dich wichtig ist?
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________

Man könnte zum Thema „Aufbrechen mit Jesus“ SEHR viel schreiben, wir möchten uns in dieser Botschaft aber auf ein paar Themenbereiche beschränken. Wir haben vieles davon schon in unserer Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)“ geschrieben. Das Thema „Brautzeit“ behandelt u.a. Gottes Gnade und unsere Beziehung zu Ihm, während das Thema „Bauzeit“ vom Bauen im Weiten Land handelt.

Auch in unserem kostenlosen E-Book „Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben!“ und in der Themenreihe BERUFUNG: Entdecke Gottes Berufung für Dein Leben und wie Du darin leben kannst findest Du viele hilfreiche Inputs, die Dir dabei helfen, in das Weite Land hineinzukommen, das Gott für Dich hat!

Übersicht der Themenbereiche:

  • aus Gottes Gnade
  • unsere Beziehung zu Gott
  • das Land im Geist sehen (Vision)
  • Adlerperspektive
  • Entscheidungen
  • wir werden vom Geist geleitet
  • Momentum
  • und noch vieles Andere mehr

aus Gottes Gnade

Es ist sehr wichtig, dass wir zuerst verstehen, dass Gottes Verheißenes Land für uns ein Geschenk ist, aus Seiner Gnade heraus, weil Er uns liebt und weil Er Wohlgefallen an uns hat.

„Er führte mich auch heraus in die Weite; er befreite mich, denn er hatte Wohlgefallen an mir.“ (Psalm 18,20 SLT)

Jesus hat am Kreuz dafür bezahlt. In Römer 8,32 heißt es:

„Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“
(SLT)

Unser persönliches „Weites Land“ ist ein Geschenk von Gott an uns. Wir müssen es uns nicht verdienen, aber es ist unser Teil und unsere Aufgabe, mit Ihm zusammen in dieses Verheißene Land auch reinzugehen, das Land zu erkunden, es zu bewohnen, zu bauen und zu nutzen.
In Epheser 2,10 lesen wir, dass Gott uns erschaffen hat in Jesus zu guten Werken, die Er zuvor für uns bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.
Wir gehen da mit Jesus zusammen rein, wir arbeiten mit Ihm zusammen bzw. Er arbeitet durch uns (siehe dazu auch 1. Korinther 15,10).
Jesus hat Gunst für uns auf dem Weg und Er hat Geschenke für uns. Er ist mit uns unterwegs, Er liebt uns und Er liebt es, uns gute Gaben zu geben. Und Er weiß, was wir benötigen. Manche Geschenke sind sozusagen eine Wegzehrung für uns, also etwas, das wir unterwegs brauchen. Manche Geschenke sind auch Werkzeuge bzw. Ausrüstungsgegenstände, die wir unterwegs bzw. im Land benötigen. Aber vieles ist für uns, damit wir Freude dran haben.
In Lukas 12,32 heißt es:

„es macht eurem Vater große Freude, euch das Reich Gottes zu schenken“
(Neues Leben Übersetzung)

unsere Beziehung zu Gott

Im Mittelpunkt steht unsere persönliche Beziehung zu Gott. Denn wir sind mit Ihm auf dem Weg.

In Hohelied 8,5 heißt es:

„Wer ist sie, die da heraufkommt von der Wüste, gestützt auf ihren Geliebten?“
(SLT)

Das kann man im Neuen Bund auch so deuten, dass damit wir als Braut Christi gemeint sind. Jesus ist unser geliebter Bräutigam und wir sind Seine geliebte Braut.
Das bedeutet, dass wir zusammen mit Jesus ausbrechen aus der Wüste, aus den negativen Umständen etc. Wenn man das Kapitel weiterliest dann führt der Weg in Richtung Garten, Weinberge, Berge von Gewürzen und Hochzeitsmahl. Auch hier geht es um eine Art „Gelobtes Land bzw. Weites Land“ im Geistlichen, das Gott für uns hat und in das wir mit Ihm zusammen reingehen, um dann mit Ihm zusammen darin zu wohnen.
Das „gestützt auf ihren Geliebten“ in dem Vers bedeutet, dass wir diesen Weg nur mit Jesus zusammen gehen können, auf Ihn gestützt und aus Seiner Kraft.
Hierbei geht es um die Beziehung zu Ihm, denn es geht Gott um UNS ALS PERSON und nicht nur um uns als Arbeiter. Gott möchte mit uns zusammen auf dem Weg sein, mit uns zusammen das Land erkunden, mit uns zusammen darin bauen und mit uns zusammen darin leben.
Jesus ist der Herr und wir folgen Ihm nach. Aber gleichzeitig ist Er auch unser Freund, unser Geliebter, unser Bruder, unser Bräutigam etc. Und Er will uns nahe sein, weil Er uns liebt und weil Er Freude an uns hat und diesen Weg und dieses Leben mit uns teilen will.

Es ist wichtig, dass wir verinnerlichen, dass unsere Beziehung zu Jesus „unterwegs“ stattfindet und nicht erst dann, wenn wir irgendwo angekommen sind. Wir sind unterwegs, gestützt auf unseren Geliebten. Das heißt, Er ist immer bei uns, wir sind immer bei Ihm.
Es wird viel über Nachfolge geredet und gelehrt. Das ist auch richtig, aber wir dürfen dabei auch nicht vergessen, dass wir auch neben Jesus gehen. Es geht also auch um eine Art „Nebenfolge“. Wenn wir den Weg mit Ihm gehen, dann sind wir auch neben Ihm. Wenn wir Hand in Hand mit Ihm gehen, dann sind wir auch neben Ihm. Er leitet uns, denn Er geht genau neben uns. Es geht dabei auch um unsere Beziehung als Braut zu Jesus.
Und unterwegs lernen wir Jesus besser und besser kennen. Auf dem Weg und in den Dingen, die unterwegs passieren.
Denn Jesus begleitet uns als Freund und geht da mit uns durch die Dinge durch, die unterwegs passieren. Und Er geht auch praktisch mit uns in das rein, was Er für uns hat, zum Beispiel in unsere Berufung.
Das ist so ähnlich wie Abraham mit Gott ging. Es ist eine Wanderung, mit Gott als ein Freund Gottes.
Auch der gesamte Psalm 23 drückt diese Wanderung mit Gott aus.

Auf dem Weg mit Jesus ins Weite Land hinein, geht es auch um Seine Schrittgeschwindigkeit. Wenn wir auf Ihn gestützt gehen, dann bedeutet das, dass wir neben Ihm gehen, und das in der gleichen Geschwindigkeit wie Er. Und Jesus hat schon das richtige Tempo für uns und mit uns.
Und dazu gehören auch Zeiten der Ruhe und der Entspannung mit Ihm zusammen. Also ein Auftanken mit Gott unterwegs. Aber es geht dabei nicht nur darum, Kraft zum Weitergehen zu empfangen, es geht auch ganz besonders um die Zeit mit Ihm persönlich. Auch unterwegs können und sollen wir „Brautzeit“ haben mit unserem Geliebten Jesus.

Mehr zu „Brautzeit“ findest Du in unserer Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)“: https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

Mehr zur Leitung durch den Heiligen Geist findest Du auch weiter unten in einem späteren Abschnitt dieser Botschaft für 2018.

das Land im Geist sehen (Vision)

Ein wichtiger Punkt ist, dass man diese Weite und dieses Land im Geist sieht, auch wenn es im Natürlichen noch nicht so ganz danach aussehen mag.

Wie Du Deine persönliche Vision von Gott empfangen kannst, dazu haben wir in diesem Artikel beim Abschnitt „Vision, Verheißung und Hoffnung bezogen auf das Weite Land“ eine praktische Übung geschrieben.

Unser Verheißenes Land ist schon JETZT eine Realität im Geistlichen bei Gott. Und diese geistliche Realität wird sich auf der Erde manifestieren und sichtbar werden!

In Hebräer 11,1 heißt es:

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.“
(SLT)

Das hat auch Bezug zum verheißenen Weiten Land, denn später wird in dem Kapitel Gottes Weg mit Abraham in das Verheißene Land hinein beschrieben (siehe dazu die Verse 8 bis 10).

Gottes Verheißung ist im Geistlichen schon jetzt Realität. Er gibt uns eine Vision dazu, wir sehen das Land im Geist. Wir glauben Gott und gehen da mit Ihm zusammen rein. Dadurch wird diese geistliche Realität auch im Natürlichen auf der Erde manifestiert und sichtbar.

Diese Vision von Gott ist für uns wie ein Leuchtturm. Ein Leuchtturm zeigt uns die Richtung und wir wissen, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Und diese Vision gibt uns Licht, Hoffnung und Ermutigung auf dem Weg.

Es ist wichtig, dass wir unseren Glauben auf das Weite Land und auf die Weite im Geist richten, und dass wir es vor unseren inneren Augen im Geist sehen. Dieser geistliche Blick verändert uns und setzt gleichzeitig übernatürlich etwas frei.

Adlerperspektive

Wir können unser Weites Land auch schon jetzt im Geist sehen. Denn die Himmlische Welt bei Gott hat keine Beschränkung durch Zeit und Raum. Deshalb ist unser Verheißenes Land im Geistlichen schon jetzt Realität und wir können das Land schon jetzt im Geist sehen.
Wir können schon jetzt im Geist sehen, wo Gott im Natürlichen mit uns reingehen will und was Er mit uns bauen will.
Wir können es quasi von oben her sehen, aus der Adlerperspektive. Denn wir sind schon jetzt „oben“, bei Gott in der Himmlischen Welt. Wir sind gesetzt mit Jesus an himmlische Örter (siehe Epheser 2,6). D.h. wir können das Verheißene Land und auch den Weg dahin schon jetzt von oben her betrachten, aus der Adlerperspektive.

Wir können sozusagen die Vision betrachten, die Gott uns gegeben hat. Wenn der Heilige Geist das so leitet, dann können wir auch im Geist mit Ihm in die Vision reingehen. Wir können das Ganze mit Gott zusammen betrachten, aus Seinem Blickwinkel, aus Gottes Perspektive. Dadurch bekommen wir eine geistliche Schau der Dinge, einen Überblick über das Land und was da drin ist und wir können dadurch auch den Weg sehen, den wir mit Gott zu gehen haben.

Zu den Themen Adler und Fliegen im Geist findest Du auch viele Infos in unser Jahresprophetie 2016 „learn to fly“: https://prophetenschule.org/2016/01/07/prophetie-fur-2016-lerne-zu-fliegen-learn-to-fly/

Entscheidungen

Ein sehr wichtiges Thema sind unsere eigenen Entscheidungen. Hierbei geht es darum, wie bzw. was wir mit unserem eigenen freien Willen entscheiden. Gott hat uns die Fähigkeit gegeben, zu entscheiden und Er respektiert unseren Willen.
Die erste Entscheidung ist natürlich, ob wir im Alten drinbleiben wollen, oder ob wir mit Jesus aufbrechen, aus dem Alten ausbrechen und mit Ihm reingehen ins Verheißene Land.
Wenn wir uns mit Jesus auf den Weg gemacht haben, dann ist quasi jeder Schritt auf dem Weg eine Entscheidung. Wir entscheiden, ob wir auf Jesus schauen und Ihm nachfolgen. Wir entscheiden, ob wir auf dem Weg bleiben, oder ob wir uns vom Ziel weg ablenken lassen und eine andere Richtung einschlagen wollen. Wir entscheiden, ob wir zweifeln wollen oder ob wir glauben wollen. Wir entscheiden, ob wir die Dinge so sehen wollen, wie Gott sie sieht.
Wir entscheiden, ob wir unseren Blick auf die Hindernisse und Riesen auf dem Weg richten und entmutigt aufgeben, oder ob wir unseren Blick auf Gott, auf „die Wolke Seiner Herrlichkeit“ und auf Sein Verheißenes Land für uns richten, und dann diese Riesen und Hindernisse mit Ihm zusammen überwinden.

wir werden vom Geist geleitet

Auf unserem Weg mit Gott ins Weite Land hinein sind wir vom Heiligen Geist geleitet. Das bedeutet, der Geist Gottes leitet uns unterwegs in unseren Entscheidungen. Er leitet unsere Schritte. Denn wir sind nicht allein, wir sind mit Jesus auf dem Weg! Wir folgen Ihm nach bzw. gehen neben Ihm und Er kennt den Weg! Wir hören Seine Stimme. Wir erfahren Gottes Leitung und Führung auf dem Weg.
Gottes Weg mit Abraham ist ein gutes Bild hierfür: Abraham glaubte Gottes Verheißung und ging mit Ihm los. Gott gab Abraham ein Land, dass er nicht kannte (siehe dazu 1. Mose 12,1 und Hebräer 11,8-10). Abraham hatte vorher keine Ahnung, wo es genau hingehen würde. Er kannte das Land vorher noch nicht. Er hatte keine Landkarte von dem Verheißenen Land, er konnte es im Natürlichen nicht wissen oder mit seinem eigenen Verstand begreifen. Aber er war mit Gott unterwegs, der ihn in der persönlichen Beziehung leitete wie ein Navigationsgerät, das ihm sagte, wo er langgehen muss und wann er sein Ziel erreicht hat. Also so, wie wir es vom Navi aus dem Auto oder vom Smartphone her kennen. Ähnlich ist es mit der Leitung durch den Heiligen Geist unterwegs.
Wir hören die Stimme Gottes, die uns auf dem Weg leitet. Gott hat uns sozusagen auch einen inneren Kompass gegeben, damit wir wissen können, ob wir auf dem richtigen Weg mit Ihm sind. Mit unserer Bekehrung, unserer Geburt von Neuem, hat Er uns ein neues Herz, einen neuen Geist und ein reines Gewissen gegeben. Gott leitet uns dadurch, aber wir können und sollen auch direkt Seine Stimme hören (siehe dazu Johannes 10,27) und wir können Sein Reden durch die Bibel erfahren. Und dadurch können wir prüfen und wissen, ob wir auf eigenen Wegen unterwegs sind oder auf Gottes Weg.

Momentum

Ein weiteres Thema auf dem Weg ins Weite Land hinein ist das sogenannte Momentum. Das bedeutet, dass wenn man in Bewegung ist, man dann einen gewissen Schwung hat, der einen in Bewegung hält. Man kann sich das so vorstellen, wie wenn man mit dem Fahrrad auf einem Pfad fährt und vor einem dann ein schlammiger Weg-Abschnitt liegt. Wenn man zu langsam fährt, dann können die Reifen durchdrehen. Durch den Schlamm wird man gebremst bzw. steckt fast fest. Man wird dadurch sehr wackelig und könnte leicht umkippen. Auch, wenn man versucht, im Schlamm anzufahren, dann kommt man kaum voran und evtl. drehen die Reifen durch.
Wenn man aber schon eine gewisse Geschwindigkeit hat, wenn man durch den schlammigen Weg-Abschnitt fährt, dann kommt man leichter durch. Weil man eben das Momentum hat, das einen da viel leichter durchbringt.
Ähnlich ist es auch auf dem Weg mit Jesus. Der Start fällt uns oft am schwersten. Manchmal will das Alte einen festhalten, manchmal ist das Ausbrechen zeitweise wie ein schlammiger Weg. Immer wieder neu anzufahren macht den Weg nicht leichter, deswegen ist es wichtig, mit Ihm in Bewegung zu bleiben. Und es gibt auch mal schlammige Weg-Abschnitte bzw. Phasen auf dem Weg.
Auch kleine Schritte sind wichtig. Es geht um eine Regelmäßigkeit auf dem Weg mit Jesus und auch um Gewohnheiten.
Es geht nicht immer um eine hohe Geschwindigkeit, es geht um die Geschwindigkeit, die Jesus für uns hat.
Grundsätzlich sind mit Ihm auch Pausen auf dem Weg dran. Im Geistlichen bedeutet eine Pause mit Jesus nicht Stillstand. Oft tut sich in der Gegenwart Gottes mehr als sich durch unsere Aktion tut. Wir müssen da auf Jesus schauen und sehen, was Er gerade für uns hat.

Hier noch ein paar Links:

Du findest viele hilfreiche Abschnitte, z.B. zu Deiner Beziehung zu Jesus und zum Bauen im Weiten Land, auch in unserer Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)“:
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

Hier findest Du unser kostenloses E-Book, das Dir hilft, Deine eigene Berufung zu entdecken: https://prophetenschule.org/2014/02/10/entdecke-gottes-berufung-fuer-dein-leben-kostenloses-e-book/

Mehr Input zum Thema Berufung findest Du auch in unserer Themenreihe zu Berufung: https://prophetenschule.org/themenreihe-berufung/

Abschluss

Als Abschluss dieser Botschaft folgen nun ein prophetisches Lied, eine praktische Übung mit Fragen, die Du Gott stellen kannst und eine Übersicht mit einigen weiterführenden Links.

Prophetisches Lied für 2018

Als prophetisches Lied für 2018 haben wir Psalm 18,20 bekommen.

Zu Psalm 18,20 hatten wir im Artikel in der Jahresprophetie für 2018 schon einiges ausführlich dazu geschrieben.

In dem Bibelvers heißt es:

„Er führte mich auch heraus in die Weite; er befreite mich, denn er hatte Wohlgefallen an mir.“
(Psalm 18,20 SLT)

Ich (Julia) hatte schon vor längerer Zeit ein prophetisches Lied zu Psalm 18,20 bekommen. Und zwar hatte ich vor mehreren Jahren, im Jahr 2013, für eine andere Person prophetisch gebetet. Dabei hatte ich für sie den Eindruck, ihr den Satz „Ich führe Dich heraus in die Weite!“ als ein Lied von Jesus zuzusingen. Es war ein prophetisches Lied. Ich hatte das Lied spontan gesungen, es war während dem Beten und Singen für sie entstanden.

Als ich für die Person das prophetische Lied sang, da spürte ich eine große Befreiung. Ich empfand während dem Singen, dass Jesus sie befreien will. Ich sah Ketten zerbrechen. Ich glaube, dass Jesus Seine Befreiungssalbung auf das Lied gelegt hatte. Denn während ich sang, spürte ich plötzlich Feuer in meiner Kehle und wie bei mir selbst plötzlich eine Befreiung im Singen kam. Plötzlich sang ich freier und ich spürte auch bei mir selbst einen Durchbruch! Und ich merkte auch in der Zeit kurz darauf eine größere Freiheit prophetisch zu singen.

Dieses Jahr hatte ich den Eindruck, dass ich das prophetische Lied wieder singen soll und es ein Teil der Jahresprophetie für 2018 sein wird.

Das prophetische Lied für 2018 ist NICHT die gleiche Aufnahme wie für die Person von damals, sondern das Lied wurde von uns neu in 2018 aufgenommen.

Dieses Mal hatte ich aber den Eindruck, dass das Lied etwas anders werden soll. Die Melodie war die gleiche von damals, aber ich hatte außerdem den Eindruck, dass die Verse als „Wechselgesang“ gesungen werden sollen. Es kam als eine Art „Wechselgesang“ zwischen dem Bräutigam Jesus und Seiner Braut, ähnlich wie wir es im Hohelied in der Bibel finden.

Das Lied beschreibt die prozesshafte Entwicklung, wie Jesus Seine Braut heraus in die Weite führt.
Zuerst fängt es so an, dass es der Wunsch der Braut Jesu ist, aus etwas herausgeführt und in die Weite geführt zu werden.
Die nächste Liedzeile ist dann aus der Sicht von Jesus gesungen, der Seiner Braut zuspricht, dass Er sie heraus in die Weite führen will, weil Er sie liebt.
Und dann kommt wieder die Braut, die unterwegs auf dem Weg singt, dass Jesus sie gerade herausführt.

In der Audiodatei singt Tobias den Teil von Jesus und ich singe den Teil der Braut.

Ich wollte zuerst nur den Text von dem prophetischen Lied singen, und hatte dann den Eindruck, dass ich außerdem auch am Anfang und am Ende in Zungen singen soll.

Am Ende des Liedes hatte ich beim Zungengesang noch den Eindruck, dass die Braut am Ende auf der Wiese tanzt und singt. Sie ist voller Freude und sie tanzt in Freiheit. Die Braut dankt Jesus mit Tanz und Gesang, dass Er sie herausgeführt hat. Ihr Tanz und ihr Gesang drücken die Freude und die Freiheit in Gottes verheißenem Weiten Land aus.

Hier der Text vom Lied:
(Die Audiodatei davon gibt es in diesem Artikel oben verlinkt)

(Zungengesang am Anfang)

Die Braut (jeder Christ) ruft dem Bräutigam (Jesus) zu:

„Führe mich heraus in die Weite, führe mich heraus in die Weite,
führe mich heraus in die Weite,
befreie mich, denn Du hast Wohlgefallen an mir!“

Der Bräutigam (Jesus) ruft der Braut (jedem Christen) zu:

„Ich führe Dich heraus in die Weite, ich führe Dich heraus in die Weite,
ich führe Dich heraus in die Weite,
ich befreie Dich, denn ich habe Wohlgefallen an Dir!“

Die Braut ruft dem Bräutigam zu:

„Du führst mich heraus in die Weite, Du führst mich heraus in die Weite,
Du führst mich heraus in die Weite,
Du befreist mich, denn Du hast Wohlgefallen an mir!“

(Zungengesang am Ende)

Und den folgenden Teil haben wir nicht in der Audiodatei gesungen. Die Braut wird am Ende auf den Weg-Prozess zurückblicken und dann im Weiten Land ihrem Bräutigam diesen Teil des Liedes dankbar zusingen. Wenn Du magst, kannst Du das selber als Dankesgebet aussprechen oder als Danklied Jesus zusingen, wenn Du Dein eigenes persönliches Weites Land bzw. Deine Vision erreicht hast:

„Du hast mich heraus in die Weite geführt, Du hast mich heraus in die Weite geführt,
Du hast mich heraus in die Weite geführt,
Du hast mich befreit, denn Du hast Wohlgefallen an mir!“

Jetzt folgt noch eine praktische Übung für Dich.

Fragen, die Du Gott stellen kannst als praktische Übung

Nimm Dir jetzt noch einmal etwas Zeit um von Gott zu hören, was Er für Dich hat.

In der Audiodatei (am Artikelanfang verlinkt) gibt es bei diesen Abschnitten mit den Fragen auch die Möglichkeit, in der Zeit auf Gott zu hören. Es gibt für jede Frage ca. 1 Minute Zeit und wer länger Zeit braucht, kann die Aufnahme solange anhalten.

Was zeigt oder sagt Gott Dir jetzt noch? Womit möchte Er Dir jetzt noch segnen?
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________
______________________________________________________________

Weiterführende Links zum Thema dieser Botschaft

Ein Artikel über das Aufbrechen zur Ermutigung, Neues zu wagen:
https://prophetenschule.org/2012/08/04/aufbrechen/

Ein prophetisches Lied zum Thema Landeinnahme:
https://prophetenschule.org/2013/07/09/warte-nicht-langer-geh-mutig-voran-mein-pionier-prophetisches-lied/

Jahresprophetie 2016 „Learn to fly!“. Besonders der Abschnitt: „Lass den alten Ballast und auch alles Neue, was Dich niederdrücken will, los“ enthält viel Input zu diesem Thema:
https://prophetenschule.org/2016/01/07/prophetie-fur-2016-lerne-zu-fliegen-learn-to-fly/

Wichtig ist, dass Du das für Dich angenommen hast, was Jesus am Kreuz für Dich getan hat. Mehr dazu findest Du hier: Jesus persönlich erleben!
https://prophetenschule.org/jesus-persoenlich-erleben/

Hier findest Du mehr zu Geistestaufe, auch ein Gebet, das Dir hilft die Taufe im Heiligen Geist zu empfangen:
https://prophetenschule.org/geistestaufe-sprachengebet/

Du findest viele hilfreiche Abschnitte, z.B. zu Deiner Beziehung zu Jesus und zum Bauen im Weiten Land, auch in unserer Jahresprophetie 2017 „B(r)au(t)zeit“ (Brautzeit und Bauzeit)“
https://prophetenschule.org/2017/05/13/prophetie-fuer-2017/

Hier findest Du unser kostenloses E-Book, das Dir hilft, Deine eigene Berufung zu entdecken: https://prophetenschule.org/2014/02/10/entdecke-gottes-berufung-fuer-dein-leben-kostenloses-e-book/

Mehr Input zum Thema Berufung findest Du auch in unserer Themenreihe zu Berufung: https://prophetenschule.org/themenreihe-berufung/

Mehr zum Thema Identität findest Du hier: https://prophetenschule.org/2015/04/21/9-identitat-dein-tun-folgt-aus-deinem-sein-mini-input-zur-lehreinheit-lebe-in-deiner-berufung/

„Der Plan des Feindes vs. Gottes Plan“:
https://prophetenschule.org/2012/09/27/der-plan-des-feindes-vs-der-plan-gottes-fur-dein-leben/

Mehr zum Thema geistliche Kämpfe: https://prophetenschule.org/2014/11/18/12-geistliche-kampfe-mini-input-zur-lehreinheit-lebe-in-deiner-berufung/

„Was ist der Unterschied zwischen Bekehrung und Geistestaufe?“

Übersicht der Artikel über das Wirken des Heiligen Geistes
(Dort findest Du weitere Beiträge zum Thema Heiliger Geist, Geistesgaben etc.)

Übersicht der Artikel zum Thema Gottes Reden / Gottes Stimme wahrnehmen

Discover God’s Calling On Your Life!
(Hier gibt es das Textdokument zum Thema Berufung auf Englisch.)

Die Artikel mit den Jahresprophetien der letzten 4 Jahre:


Was hat Gott mit Dir in 2018 vor?

  • Bitte prüfe die Eindrücke in diesem Artikel für Dich persönlich! Frage Gott, ob etwas davon auf Dich zutrifft.
  • Wenn Du Eindrücke zum Neuen Jahr bekommen hast, dann kannst Du diese gerne als Kommentar unter diesen Artikel stellen! So können wir die Eindrücke zusammentragen. Weil jeder Stückwerk erkennt (s. 1. Korinther 13,9). Bestimmt ergänzt sich einiges, es können aber auch Eindrücke zu einem anderen Thema (zum neuen Jahr) kommen.
    Wenn Du etwas von Gott zum Weitergeben bekommen hast, halte es nicht zurück – teile es doch dann gerne mit, so dass wir uns gegenseitig ermutigen und helfen können.

————————————————————————————————

Anmerkung: Prüfe alles und das Gute behalte (s. 1. Thessalonicher 5,20-21). Die Bibel ist die einzige Grundlage. Prophetie muss anhand der Bibel und dem Wesen Gottes geprüft werden. Mehr dazu siehe folgende Artikel: Sind Prophetien unfehlbar? , Was „Prüfen bedeutet und Umgang mit Eindrücken.

Kategorien: Neue Artikel, Podcast-Feed | 3 Kommentare

Beitragsnavigation

3 Gedanken zu „Prophetie für 2018: „Ausbrechen und Aufbrechen“

  1. Boris Voss

    Für das vergangene Jahr 2018 hatte ich folgende Eindrücke bei einer Gebetszeit erhalten:

    Entwirrung: In 2018 werden Dinge, Gedanken, Beziehungen entwirrt. Durch die Liebe Gottes kommt Sieg da hinein.

    Leichtigkeit: In 2018 wird uns vieles leichter fallen, was zuvor noch mit großer Kraftanstrengung verbunden war. Es kommt etwas in Bewegung, wobei nur ein leichter Anstoß notwendig sein wird.

    Durchbruch & Wachstum: Die Gebete der letzten Jahre sind wie Samenkörner, die in die Erde fallen. Zunächst ist erst einmal nichts sichtbar. Doch keines unserer Gebete der letzten Jahre war vergeblich. Im Verborgenen passiert aber etwas – bis dann der Durchbruch geschieht: Das Pflänzchen durchbricht den Boden. Etwas kommt ins Sichtbare. Wachstum geschieht. Um den Boden zu bearbeiten und gute Wachstumsbedingungen zu ermöglichen, ist weiterhin Gebet notwendig.

    Hier ist ein Bild dazu (von Boris): https://p4jesus.files.wordpress.com/2019/01/prophetie-2018-entwirrung-leichtigkeit-durchbruch-wachstum-boris-voss.png

  2. Nachtrag:

    Hier noch ein zweites Bild von Boris:

    Wir möchten ein Bild mit Euch teilen, das einer unserer Leser (Boris Voss) zu unserer Jahresprophetie für 2018 „Ausbrechen und Aufbrechen“ erstellt hat. Es ist eine Zusammenfassung der Botschaft, es sind aber auch weitere Eindrücke, Bibelverse etc. eingeflossen. Teile des Bildes beziehen sich aber auch auf das neue Jahr 2019.
    Hier der Artikel dazu: https://prophetenschule.org/2019/01/23/ein-bild-als-zusammenfassung-der-botschaft-fuer-2018-und-auch-zu-2019/

  3. Noch ein Nachtrag:

    Zum Jahresrückblick von 2018:
    https://prophetenschule.org/2018/12/31/jahresrueckblick-2018/

Einen Kommentar verfassen...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Bloggen auf WordPress.com.