Empfange den Heiligen Geist

Empfange den Heiligen Geist

Wenn eines meiner Kinder mich bittet, mit dem Leben meines Heiligen Geistes erfüllt zu werden, beantworte ich dieses Gebet immer positiv. Einige denken, sie haben nichts empfangen, weil sie mir nicht geglaubt haben, dass ich mein Versprechen halte. Aber ich gebe meinen Heiligen Geist gern allen, die mich bitten. Warum willst Du mir in Deiner eigenen Kraft dienen?

Ich bin die theologischen Auseinandersetzungen leid. Einige meiner Kinder streiten darüber, wann und wie man den Heiligen Geist empfangen kann, ob dies eine einmalige Erfahrung im Leben eines Gläubigen ist oder mehrmals geschehen kann. Sie hören nicht auf zu diskutieren. Viele von ihnen kommen nicht zu mir, um die richtige Antwort zu entdecken. Wenn sie es täten, würden sie erfahren, dass ich nie aufhöre zu geben.

Wenn zwei Menschen sich lieben, beschenken sie sich immer gegenseitig. Wenn sie irgendwann damit aufhören, ist das ein Zeichen dafür, dass ihre Liebe abkühlt. Sie mögen ihre Beziehung auf einer formalen oder rechtlichen Basis aufrechterhalten, aber sie haben die Spontaneität wahrer Liebe verloren.

Ich schenke meinen Kindern gern mein Leben, jederzeit, an jedem Ort, zu jeder Gelegenheit. Ich freue mich, wenn sie im ständigen Strom meines Lebens bleiben. Oft wird dieser Strom blockiert von Angst, Unglauben, falscher Selbstverdammnis und einem Gefühl der Unbrauchbarkeit. Obwohl ich mein Leben in diese Kinder hineinlege, sind sie überzeugt, ich könnte sie nicht gebrauchen, um dieses Leben anderen zu vermitteln. Sie hören auf den Betrüger, der ihnen sagt, sie vefügten nicht über die nötigen Qualifikationen oder Talente. Und die ganze Zeit über möchte mein Leben aus ihrem Innern hervorsprudeln.

Siehst Du, mein Kind, wenn ich komme, um in Menschen zu wohnen, möchte ich nicht als Gefangener im Dunkeln eingesperrt sein. Ich möchte nach außen dringen, in Strömen lebendigen Wassers aus ihnen herausfließen, nicht in einem Rinnsal, in Strömen.

Ich liebe es, Menschenleben mit meinem Leben zu verändern. Es spielt keine Rolle, wie verkommen, verwundet oder zerbrochen ein Leben ist, ich bin fähig, zu heilen und zu befreien. Ich rette so gern die, die in der Gosse des Lebens gelandet sind. Ich sehe so gern die Veränderung, die in den Verzweifelten vor sich geht, wenn sie wiedergeboren werden. Ich sehe so gern, wenn die Demütigen sich danach ausstrecken, mehr von meinem Leben zu bekommen. Ich sehe es gern, wenn die, die in den Augen dieser Welt reich sind, ihre geistliche Armut erkennen. Mein Kind, ich gebe so gern mein reiches Leben!

(Copyright: aus „Mein liebes Kind… Hören auf das Herz Gottes“, Colin Urquhart, S. 206)

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