Monatsarchiv: Juni 2011

Bringe das Herz deines Feindes zum Schmelzen (Jim Wehrheim)

Bringe das Herz deines Feindes zum Schmelzen

von Jim Wehrheim

Als neu bekehrter Christ war ich enttäuscht, als ich das erste Mal hörte, was Jesus sagte: „Die Sanftmütigen werden das Erdenreich besitzen“. Ich dachte immer, das Wort „sanftmütig“ bedeutete, ein kleiner stiller Feigling zu sein, der Angst vor seinem eigenen Schatten hat und nur flüsternd spricht. Als Mann hörte ich nicht gerne von Sanftmütigkeit, bis mir erklärt wurde, was das Wort „sanftmütig“ tatsächlich bedeutet: „Kraft haben durch Zurückhaltung“. Es bedeutet, du hast die Fähigkeit jemand anderem ernsthaft wehzutun, doch du triffst die Entscheidung, es zu lassen.

Als ich zwanzig Jahre alt war, wurde ich der Hochschule wegen eines Faustkampfes verwiesen. Sechs Jahre später wurde ich als Christ wiedergeboren, doch mit einigen meiner alten Gewohnheiten, wie meine Neigung zur Jähzornigkeit, musste ich mich noch befassen.

Die Bibel sagt in Philipper 1:6, dass, wenn du erst einmal Jesus Christus gebeten hast in dein Herz zu kommen, Gott niemals aufhören wird, dich zu vervollkommnen bis zum Tag der Wiederkunft Christi. Das bedeutet, du bist ein unfertiges Werk und stets im Bau befindlich. Gott wird nie aufhören dich besser zu machen, bis er dich heimruft, um bei IHM zu sein, oder bis zu dem Tag, an dem Jesus zur Erde zurückkehrt.

Eines Tages, im Alter von achtundzwanzig Jahren, arbeitete ich als Handelsvertreter und fuhr mit meinem Auto durch ein Industriegebiet außerhalb von Chicago, Illinois. Plötzlich fuhr mir bei seinem Versuch, in eine Ladezone zu rangieren, ein größerer Kleinlaster vor den Kühler, was mich zu einer Vollbremsung zwang, um einen Zusammenstoss zu vermeiden.

Anstatt sich zu entschuldigen, blitzte mich der Fahrer des Lasters aus der Fahrerkabine an, warf mir Schimpfworte an den Kopf und zeigte mir den Mittelfinger! Er starrte mir genau in die Augen, als fordere er mich heraus, auf sein Verhalten zu reagieren. Seine kampflustige Einladung war deutlich: „Willst du dich mit mir anlegen?“

Augenblicklich wurde ich ob seiner Beleidigung wütend! Auch Jahre nach meiner Hochschulzeit, in der ich Teil des Footballteams gewesen war, trainierte ich noch jeden Tag zwei Stunden voller Hingabe mit Gewichten, bis ich 150 kg auf der Bank drücken und 119 Liegestützen in der Minute machen konnte. Es gab absolut keine Möglichkeit, dass ich diese Art der Behandlung stillsitzend hinnehmen würde! Ich fuhr meinen Wagen zur Seite, stieg aus, knallte die Tür zu und fragte ihn, ob „er ein Problem habe, das ich für ihn lösen solle“?

Angesichts dessen reagierte der Fahrer, indem er heftig seine Handbremse hochriss und, mir körperlichen Schaden androhend, schreiend aus dem Führerhaus sprang. Ich stellte schnell fest, dass dieser Kerl offensichtlich kein Schwächling war. Er trug einen Bürstenhaarschnitt wie ein junger Mike Ditka (berühmter Footballspieler, Anm. d. Übers.), und seine Hemdsärmel waren bis über seine Deltamuskeln hochgerollt und gaben den Blick auf Tätowierungen frei, die beide Arme großzügig verzierten. Er war nur etwa 1,70 m groß, aber auch genauso breit, und sein Körperbau glich einem Getränkeautomaten. Die Schließe seines Cowboygürtels war größer als mein Kopf und seine aggressiven, hektisch ruckartigen Bewegungen erinnerten mich an den Tasmanischen Teufel aus den Bugs Bunny Trickfilmen. Seine verrohte Erscheinung ließ ahnen, dass er mit Sicherheit einige Zeit im Gefängnis verbracht hatte.

In Erwartung eines Kampfes riss ich mir mein Jackett vom Leib und warf es zu Boden. Ich pflanzte mich breitbeinig auf, wandte die linke Seite meines Oberkörpers diesem Fahrer zu und brachte meine beiden Hämmer in Position.

Während er auf mich zukam, schrie er mich wieder an, „was mein Problem sei“? Mit der rechten Faust unterm Kinn, zeigte ich mit der linken auf den Fahrer und listete kategorisch die Anzahl seiner Beleidigungen auf, die er, wie ich fühlte, gegen mich verbrochen hatte. Als ich fertig war mit meinen Argumenten, tat er etwas, das ich nie vergessen werde.

Er stemmte seine Hände in die Hüften, ließ sein Kinn auf die Brust sinken und starrte zu Boden als dächte er über etwas nach. Nach einer langen Pause schüttelte er verneinend seinen Kopf, schaute auf, streckte seine rechte Hand zu mir aus, als wolle er mir die Hand schütteln. „Sie haben recht“, sagte er, „ich habe Ihnen diese Dinge zugefügt, werden Sie mir vergeben?“ „Was?“, fragte ich ungläubig. Er wiederholte sich und sagte: „Sie haben recht, Mann, ich habe all das, was Sie sagen, getan. Werden Sie mir verzeihen?“

Ich war wie betäubt, als ich da stand, mit erhobenen Fäusten auf seine ausgestreckte Hand blickend. „Meinen Sie das ernst?“, fragte ich zweifelnd. „Ja, Mann“, sagte er, „es tut mir leid, bitte verzeihen Sie mir“ und bot mir immer noch seine ausgestreckte Hand an. „Kauf es ihm nicht ab“, dachte ich, „es ist ein Trick. Sobald ich zustimme seine Hand zu schütteln, wir er mir mit der anderen einen Fausthieb verpassen.“

Nach einem langgezogenen peinlichen Moment streckte ich zögerlich und vorsichtig meine linke Hand aus und schüttelte seine Fingerspitzen, während meine rechte Faust unter meinem Kinn verblieb. Als ich die Fingerspitzen seiner rechten Hand schüttelte, sagte er: „Was ich getan habe, tut mir leid.“

Ich war schockiert und begann mich beschämt und von meinem eigenen Verhalten verurteilt zu fühlen. „Mir tut es auch leid“, murmelte ich, „manchmal werde ich einfach zu wütend.“ Er wünschte mir einen schönen Tag, kletterte wieder in sein Führerhaus und fuhr weg, wobei er mich alleine auf der Strasse stehen ließ, immer noch nicht verstehend, was da eben geschehen war. Wir hätten uns an jenem Tag gegenseitig ernsthaft verletzen können, doch der Fahrer des Lasters hatte nicht zugelassen, dass das geschieht.

Ich hob mein Jackett vom Boden auf und ging langsam zu meinem Wagen zurück. Als ich mich hineingesetzt hatte, beugte ich meinen Kopf im Gebet und bat den Herrn, mir mein Verhalten zu vergeben. Ich war so gedemütigt durch diese Erfahrung; ich sagte dem Herrn, ich würde niemals wieder beim Autofahren so die Fassung verlieren. In den siebenundzwanzig Jahren, die seit der Begebenheit mit diesem LKW-Fahrer vergangen sind, habe ich mein Versprechen gehalten. Wenn nun Leute unfreundlich zu mir aus ihren Autos blicken, lächle ich nur und winke, gehe aus ihrem Weg und bete für ihr Glück und ihre Errettung.

Rückblickend kann ich nicht anders als zu glauben, dass dieser Lasterfahrer wahrscheinlich wie ich war, eben auch ein Christ in Kinderschuhen. Die meisten LKW-Fahrer, die so raubeinig wie er aussehen, halten nicht inmitten einer hitzigen Konfrontation inne und benutzen Worte wie „vergeben“, es sei denn, sie sind selbst Christen und in seinem Fall, ein besserer, als ich es an jenem Tag war.

Die Bibel sagt in Sprüche 25:22, „wenn du barmherzig zu deinem Feind bist, sammelst du feurige Kohlen auf seinem Kopf“. Ich dachte immer, dieser Vers bedeutete, man würde so seinen Feind auf irgendeine Weise strafen oder verletzen, bis mir erklärt wurde, dass, wenn du freundlich bist zu deinem Feind, die Kohlen, die du auf sein Haupt ausschüttest, nicht dazu gedacht sind ihn zu verletzen, sondern das Herz deines Feindes zu schmelzen.

Dieser Lasterfahrer veränderte für immer mein Leben, als er mich an jenem Tag um Vergebung bat. Als Ergebnis daraus brachte er dort draußen mein Herz zum Schmelzen, mitten auf der Strasse, und ließ mich dadurch zu einem besseren Menschen werden.

Wie viele Menschenleben haben wir in letzter Zeit durch das Praktizieren von „Sanftmütigkeit“ berührt oder verbessert? Oft wird uns als Christen Gelegenheit gegeben, das Herz von Ungläubigen zum Schmelzen zu bringen, indem wir ihnen Freundlichkeit anbieten, wenn sie es eigentlich nicht verdienen. Wenn wir Seelen für Christus gewinnen wollen, müssen wir bereit sein „Sanftmütigkeit“ zu demonstrieren und uns enthalten, auf Beleidigung und falsche Behandlung mit Verletzung dieser Menschen zu reagieren.

Als Abraham Lincoln endlich zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde, nachdem er wiederholt angegriffen und von seinen Kontrahenten persönlich lächerlich gemacht worden war mit Bemerkungen, er wäre ein hässliches Monster und sähe wie ein Affe aus, drängten ihn seine Wähler, er solle seine neugewonnene Macht als Präsident zur Vergeltung nutzen und seine „Gegner zerstören“. Lincoln, als Christ, weigerte sich und erwiderte: „Er zerstörte seine Feinde, als Er sie zu seinen Freunden machte“. Er häufte heiße Kohlen auf ihre Köpfe und schmolz ihre Herzen!

Wenn unser kostbarer Herr und Erlöser Jesus Christus sagen konnte: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“, während er geschlagen und für ihre Sünden gekreuzigt wurde, müssen auch wir Seinem Beispiel folgen, indem wir denen, die uns verfolgen, unser Liebe, Vergebung und Fürbitte schenken. Wir müssen die Herzen unserer Feinde zum Schmelzen bringen.

 

Über den Autor:

Jim Wehrheim lebt in Carefree, Arizona und ist Gründer und Vorstand von Halftime Talks International, ein Dienst der Ermahnung und Ermutigung. Halftime Talks Int. wurde ins Leben gerufen nach einer Reihe persönlicher tragischer Ereignisse in Jims Leben, die ihn sowohl erschütterten als auch in tiefste Verzweiflung stürzten. Um mehr über seine Geschichte zu erfahren oder falls Sie einen Sprecher suchen, der Ihre Zuhörer ermahnt, niemals aufzugeben und ihnen hilft zu erkennen, dass sie „alle Dinge tun können durch Christus, der ihnen Stärke gibt“, kontaktieren Sie Jim für ein inspirierendes „Halbzeit-Gespräch“ auf seiner Webseite: www.halftimetalks.com oder senden Sie eine E-Mail an: jim@halftimetalks.com.

Dieses Dokument ist urheberrechtlich geschützt.
Originaltitel: Melting Your Enemy’s Heart
©2006 Jim Wehrheim, All Rights Reserved.
Quelle: www.hearttouchers.com
Die Rechte an dieser Übersetzung liegen bei der Übersetzerin:
©2007 Gabriele Kohlmann, www.soulfood4u.de

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Das Johannes Evangelium – Der Film

Das Johannes Evangelium – Der Film:

Ich habe diesen Film vor ein paar Jahren schonmal gesehen und war davon sehr bewegt. Habe schon mehrere Jesus-Filme gesehen, aber keiner hat einen so tiefen Eindruck in mir hinterlassen, wie dieser.

Das liegt zum einen daran, dass der Film – wie der Titel ja auch schon sagt – sehr nahe am Johannes-Evangelium gehalten ist. Johannes schrieb das Evangelium auf sehr tiefe geistliche Art. Sein Evangelium beschreibt die geistliche Intimität zu Gott (Beispiel: Johannes 15; Johannes 17 etc.).

Auch der „Jesus-Darsteller“ im Film kommt sehr jesusmäßig rüber. Genau so wie ich Jesus auch persönlich erlebe – humorvoll, liebevoll, mitfühlend und menschennah. Besonders gefällt mir, dass Jesus in diesem Film so oft lächelt, lacht und einfach voller Freude erfüllt ist. Genauso wie es in der Bibel auch heißt, dass Er „mehr mit Freudenöl gesalbt war als Seine Gefährten“ (vgl. Hebräer 1, 9). Überhaupt nicht kalt oder abgehoben, sondern die Liebe in Person.

Der Film ist auch für für diejenigen, die noch wenig von JESUS wissen – wozu Er in diese Welt kam, warum Er am Kreuz starb etc. …

„Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht,
sondern ewiges Leben hat.“
(Johannes 3, 16)

Ich kann Dir diesen Film also sehr empfehlen!

Hier gibt es den Film auf 3 DVDs bei Amazon:

http://www.amazon.de/dp/B000W4962C

Und hier der Film auf Englisch:

http://www.amazon.de/dp/B0042AE4BA

Hinweise:
Wir sind am Umsatz der DVD oder Werbung für diesen Film NICHT beteiligt.

Alle Rechte des Films (z.B. von DVD-Cover und Trailer) liegen bei den Machern des Films.


Erfahre mehr über JESUS:


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Manchmal musst du deinen „Pflanztopf“ verlassen

Pflanztopf Pflanze Umtopfen

Auch eine Pflanze muss umgetopft werden, wenn sie gewachsen ist… Ansonsten kann sie nicht mehr weiterwachsen.

Auszug aus einer Botschaft von Joel Osteen „Lass dir deinen Traum nicht von Stimmen der Kritik rauben (Nr. 337)“

(Übermittelt von Sandy Warner, http://www.thequickenedword.com)

„Wenn du dazu berufen bist, etwas außerhalb des Gewohnten zu tun, wird dies nicht jeder verstehen.

Hier ist der Schlüssel:

Der Traum in deinem Herzen könnte größer sein, als das Umfeld in dem du dich befindest. Manchmal ist es nötig, dieses Umfeld hinter dir zu lassen, damit du die Erfüllung dieses Traums erleben kannst.

Es ist wie mit einer Eiche. Wenn du sie in einen Topf pflanzt, kann sie nur begrenzt wachsen. Sobald ihre Wurzeln den Pflanztopf ausfüllen, wird sie aufhören zu wachsen. Das Problem liegt nicht beim Baum, das Problem ist das Umfeld, in dem diese Eiche wächst. Es erstickt ihr Wachstum.

Sie mögen dich ablehnen. Sie mögen dich kritisieren. Doch das Leben ist wirklich viel zu kurz, um es damit zu verbringen, es jedem recht machen zu machen. Das Leben ist zu kurz, um sich ständig zu sorgen, was andere Leute denken könnten.

Einige langjährige Freunde meines Vaters fingen an, über ihn zu reden und ihn zu verurteilen. Und das waren wirklich keine schlechten Menschen, sie verstanden nur nicht. Er wusste, das Beste, das er tun konnte, war weiterzuziehen. Also verließ er den Ort, verletzt und abgelehnt. Er hätte es zulassen können, dass diese negative Erfahrung den Rest seiner Zukunft vergiftet. Er hätte bitter und zornig werden können, hätte Gott und Menschen anklagen können. Doch weißt du, was mein Vater tat? Im Grunde genommen schüttelte er es einfach ab. Er akzeptierte die Tatsache, dass nicht jeder verstehen würde. Er erkannte, dass der Traum in seinem Herzen größer war als sein Umfeld. Er ging die Straße hinunter zu einem leerstehenden Futtermittelladen und gründete Lakewood Church (eine der größten Gemeinden der USA. Anm. d. Ü.). Das war am Muttertag 1959 und seit dem haben wir nicht nachgelassen.“

Die Bibelstelle, die Joel zu dieser Botschaft las:

Anstatt eurer Schmach werdet ihr das Doppelte haben, und anstatt der Schande werden sie jubeln über ihr Teil; darum werden sie in ihrem Lande das Doppelte besitzen, werden ewige Freude haben.  (Jesaja 61,7)

Dieses Dokument ist urheberrechtlich geschützt.
Originaltitel: Sometimes You Have Got To Get Out Of The Pot
©2008 Joel Osteen, All Rights Reserved.
Website: joelosteen.lakewood.cc
Die Rechte an dieser Übersetzung liegen bei der Übersetzerin:
©2008 Gabriele Kohlmann, http://www.soulfood4u.de

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Den Samen zum Schweigen bringen (Wenn der Feind Dir einredet, Du hättest keine Berufung)

Original: Silencing The Seed by Maria Magruder

Den Samen zum Schweigen bringen

von Maria Magruder

Offenbarung 12,17:
„Darüber wurde der Drache so wütend, daß er jetzt alle bekämpfte, die zu dieser Frau gehören.
Das sind die Menschen, die nach Gottes Geboten leben und sich zu Jesus bekennen.“

Der Teufel hat versucht den „Samen“ zum Schweigen zu bringen. Wer oder was ist  dieser Same? Der Same bist du. Diese(r) Same(n) sind die Erben Abrahams, sie sind mehr als Eroberer, diese Samen sollen die Verheißungen Gottes besitzen, sie sind berufen, Nationen zu verändern, sie sind berufen, Kranke zu heilen und das Evangelium zu verkünden, sie sind berufen, die Gefangenen freizusetzen, sie tragen das Zeugnis Jesus Christi in sich.

Der Teufel hat diesen Samen von Anbeginn gehasst. Er hat immer und immer wieder versucht, den Samen zu töten. Er versuchte es mit Adam und Eva, und Gott setzte Feindschaft (tiefverwurzelten Hass) zwischen dem Samen der Frau und seinem (Satans) Samen. Der Teufel hat versucht, diesen Samen zu töten zu der Zeit, als Mose geboren wurde, der Zeit, als Christus geboren wurde, und vor der Sintflut versuchte er sogar den Samen ganz auszurotten. Doch der Teufel war nicht im Stande, den Samen zu zerstören. Lobpreis!

Gott säte den wichtigsten Samen aller Zeiten, als er uns seinen einzigen Sohn, Jesus, gab. Und aufgrund Jesu´ Gehorsam, sein Leben für uns hinzugeben und wieder erhöht zu werden, gibt es nun mehr Samen, als der Teufel töten könnte. Wir sind alle Samen aus Seiner Hand, Söhne und Töchter Gottes, und Nachkommen Abrahams. Da der Teufel nun diesen Samen nicht töten zu können scheint, versucht er ihn zum Schweigen zu bringen.

Über die vergangenen Monate hinweg hat er versucht, viele von euch zum Schweigen zu bringen. Er hat versucht, deine Berufung, und wer du bist, zum Schweigen zu bringen. Er hat dich stetig und beharrlich in deinem Gedankenleben unterdrückt, alles miteinbeziehend, zu was Gott dich je berufen hat. Viele von euch haben sogar den „Ruf“ in Frage gestellt.  Er hat ständig versucht, dich zu dem Glauben zu veranlassen, es gäbe keine Bestimmung, daß deine Berufung nicht real ist, daß du gar nicht gerufen worden bist. Er hat dich klein gemacht, damit du einfach aufgibst, dich glauben gemacht, du wirst niemals etwas verändern im Königreich Gottes, er hat dir eingeredet, daß dein Anteil im Königreich nur wenig oder gar keinen Wert noch irgendeine Auswirkung hat.

Ich versichere dir, deine Berufung ist wertvoll und wird gebraucht im Leib Christi, und der Ruf verändert sich nie, er kommt ohne Reue und in der Erwartung deiner Antwort. Der Teufel ist ein Lügner. Der Teufel weiß, wenn er dich zum Verstummen bringen kann, dann bist du besiegt. Denn die Macht über Leben und Tod liegt in der Zunge. Und wie ein Mann oder eine Frau in ihren Herzen denken, so sind sie auch. (Sprüche 23,7) Sobald er dich dazu bringen kann, nicht mehr an deine Berufung zu glauben, in deinem Gedankenleben, in deinem Rhema (=Gottes Offenbarung, die er uns in einem besonderen Augenblick auf ganz individuelle Weise gibt) und im geschriebenen Wort, welches rechtmäßig deines ist, und dich davon abhalten kann, die Dinge Gottes auszusprechen, weiß er, daß er dich erfolgreich entwaffnet hat. Lass dich von ihm nicht zum Schweigen bringen!

Das wichtigste Werkzeug, welches er gegen dich verwendet hat, ist Verdammung. Er hat dich in deinen Gedanken verdammt; und ihr, die ihr diese Gedanken empfangen hattet, anstatt daß ihr sie niedergeschlagen habt, bewirkten sie in vielen Bereichen Verzögerungen eurer Durchbrüche. Er hat euch stetig verdammt für Dinge aus der Vergangenheit, bis zu einem Punkt, an dem viele von euch sich schlicht wie ein Fehlschlag fühlen. Dies öffnet die Tür zu Depression, und dabei ist all dieses „Gefühlszeug“ nicht von Gott, es sind der Teufel und seine Helfer, die ihre Saat in deinen festgefahrenen Verstand säen. Wer ist Satan, daß er Anklage erhebt gegen Gottes Wahl? Gott ist ein vergebender und liebender Gott. Dir sind die Dinge der Vergangenheit vergeben. Je früher du hierin eine Offenbarung empfangen kannst, desto früher wirst du sehen, wie dein Durchbruch sich manifestiert.

Beginne damit, diese verdammenden Gedanken und Denkschemata niederzuschlagen und fange an, wieder im Geist zu gehen, wo es keine Verdammnis gibt. Denn Christus starb um deiner Vergebung willen und er starb, damit du nicht länger in Verdammnis wandeln mußt. Entscheide dich, nicht länger in Verdammnis zu gehen. Er starb, um dich freizusetzen von Dingen dieser Art.  Wenn du in Verdammnis gehst, dann gehst du nicht im Glauben. Ohne Glauben kannst du Gott nicht gefallen und das ist der Grund, warum dein Durchbruch sich verzögert hat. Glaube ist es, was Gott bewegt. Gott möchte, daß du deinen Durchbruch erzielst -mehr als du es tust! Erneuere deinen Sinn dem Wort und deiner Berufung entsprechend, und entscheide dich für das Leben. Nehme jedes Wort gefangen, daß versucht, sich über Gottes Wort zu erheben und du wirst das Gegenteil von dem aussprechen, was diese schmutzigen Geister in deinen Verstand zu pflanzen versuchen.

Hiob sagt in Kap. 9 Vers 20,  daß ihn sein eigener Mund verdammen müßte, obwohl er gerecht war. Wir sind die gerechte Saat von Jesus Christus, doch wir müssen diese verdammenden Gedanken abstellen – besonders, bevor sie aus unserem Munde herauskommen!

Fange an, deine prophetische Bestimmung zu bekennen und alles, was Gott dir versprochen und zu dir gesagt hat. Beginne, daß Wort zu bekennen, wie niemals zuvor. Jedes Mal, wenn einer dieser verdammenden Gedanken kommt (und sie werden kommen), schlage ihn nieder, nimm diese Gedanken gefangen und sprich das Wort Gottes über deinem Leben aus. Sprich zu den Dingen in deinem Leben und deinen Umständen, die einer Veränderung bedürfen. Sprich nicht über sie, sprich ZU IHNEN! Befiehl diesen Dingen, dir zu dienen, und du wirst mit ihnen Gott dienen. Herrsche und regiere über allem, worüber dir Gott Herrschaft gegeben hat.

Lasst euch vom Teufel nicht zum Schweigen bringen. Ihr seid der Same, der Besitz hat über die Tore des Feindes.  Ihr seid der Same, der berufen ist , das Land zu erben! (Psalm 25,13) Du Same Abrahams, schweige nicht, wo es um deine Bestimmung geht!

Maria Magruder
www.womanofthelasthour.com
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Übersetzung: Gaby Kohlmann

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Die Sprache Gottes – Wie spricht Gott zu mir? (Kim Clement)

Die Sprache Gottes –
Wie spricht Gott zu mir?


Kim Clement, 06. Februar 2008,
Elijahlist(englisch) oder deutsch hier

 

Eine der schwierigsten Fragen für mich ist: „Wie höre ich die Stimme Gottes?“. Nachdem ich nun schon 30 Jahre lang mit IHM unterwegs bin, ist meine einfache Erklärung: „Du musst es selbst herausfinden“. Jedes menschliche Wesen hat seinen eigenen, einzigartigen Fingerabdruck und seine einzigartige DNA. In Anbetracht dessen glaube ich, dass Gott jeden von uns so geschaffen hat, dass er IHM auf seine spezielle, persönliche Art & Weise der Kommunikation antworten kann.

Gott gebrauchte einen sturen Esel, um mit Bileam, dem Propheten, zu kommunizieren, weil Bileam selbst stur war. Moses Alltag wurde unterbrochen durch das Phänomen eines Busches, der fortwährend brannte, während David nur einen Propheten oder eine Engel brauchte, der zu ihm redete. Gott sandte den Propheten Samuel, um in Seinem Namen zu David zu reden und Nathan kam später mit einem von Gott inspirierten Rätsel, zu ihm. Elisa brauchte einen Musiker, um Gott zu hören und prophetisch zu reden, während Elia mit den Naturgewalten allein sein musste, die ihn umgaben: Wirbelwind, Erdbeben, Feuer, Regen usw. Manche Menschen haben einfach Freude an einer menschlichen Stimme, die zu ihnen im Namen Gottes spricht, während andere sich gern von übernatürlichen Zeichen persönlich führen lassen. Wieder andere bevorzugen die weniger direkten Visionen oder Träume und, wenn du mir ähnlich bist, magst du vielleicht bewegende, lebendige Eindrücke lieber.

Gott redet die ganze Zeit, aber manche Leute stoßen an eine Sprachbarriere. Lasst uns über das Problem der Linguistik reden, die Sprache, ihren Aufbau und besonders über die Morphologie (Wortformenanalyse). Die Morphologie im speziellen ist die Lehre der Gestalt- und FORMENBILDUNG.

Als Gott Aaron und Miriam beiseite rief und sie zurechtwies, nachdem sie dummerweise Mose, aus ihrer kritischen Einstellung zu seiner Ehe mit einer äthiopischen Frau heraus, verachtet hatten, begründete Er Seine Zurechtweisung auf einigen einfachen Fragen. Ihm lag mehr an der Geschichte von Mose, der ein bescheidener und demütiger Diener war und an der Tatsache, dass er beständig, im GANZEN Haus Gottes, treu geblieben war. Dies schien Gott sehr wertvoll zu sein und es zeigt uns, dass ein Aspekt im Hören auf IHN sehr bedeutsam ist: Treue. Mose hatte keine selbstsüchtigen Absichten, versuchte er doch tatsächlich, aus seiner Berufung, nämlich zu Pharao zu gehen, ihn zu konfrontieren und die Freilassung von 3,5 Millionen Juden zu fordern, herauszukommen. Aaron und Miriam hielten ihre eigene Konferenz ab. Sie fassten den Entschluss, dass auch sie Gott gehört hatten und fühlten sich auf derselben Ebene der Erkenntnis wie Mose. Sie kamen zu dieser Annahme, weil er eine äthiopische Frau geheiratet hatte, was sie für falsch hielten und sie meinten, dass sein Handeln ihre Kritik rechtfertigte.

Ich möchte, dass du verstehst, was Gott über die Fähigkeit Mose, vom Himmel zu hören, sagte: Mose hörte Gott NICHT so, wie andere dies taten. Mit anderen kommunizierte Gott in Form von Visionen, Träumen und dunklen Reden (Rätseln), aber nicht so mit Mose. Die Bibel sagt, dass Gott von Angesicht zu Angesicht mit Mose sprach. Entsprechend 4. Moses 12,8 erkannte Mose „die FORM des Herrn.“ Das Wort „Form“ lautet im Griechischen „Morphe“. Als ich das betrachtete, wurde mir klar, dass um Gott „hören“ zu können, Er zuerst „gesehen“, oder, vielleicht noch besser ausgedrückt, „wahrgenommen“ werden muss. Dies ist aufregend und voller Abenteuer! Der Vorgang, Gott zu „hören“ ist nichts Schweres, bei dem wir uns die Zähne ausbeißen, Gott hat es EINFACH gemacht.

Wir haben das Ganze verkompliziert, weil wir von einer Voreingenommenheit kontrolliert wurden, die ungenau ist und die falsche Interpretationen über Gott liefert. Voreingenommenheit heißt: „Eine Sache schon im voraus anzunehmen, den Verlauf und das Ende von Anfang an zu vermuten“. Wörtlich bedeutet das Wort „Voreingenommenheit“ – „im Voraus unterstellen“. Unser Feind versucht uns gedanklich unter den vermuteten Ausgang zu stellen, bevor wir überhaupt die Chance haben zu beweisen, dass es auch anders geht. Gott ersetzt unsere Voreingenommenheit durch „offenbarte Erkenntnis“. Das ist ein prophetisches Wort oder ein Einblick in die Zukunft, und das ist der Punkt, an dem die meisten Leute stolpern. Bedenke, wenn offenbarte Erkenntnis gebraucht wird, wird sie auch entdeckt werden.

Gott spricht über die Dinge, die für eine bestimmte Generation relevant sind. Hätte es den Absichten Gottes gedient, seinem Volk vor 200 Jahren über den radioaktiven Zerfall, über geologische Schichten und über die DNA Vorlesungen zu geben? Mit der Zunahme von Herausforderungen, werden auch Lösungen zur Verfügung gestellt. Wenn wir es mit irgendeinem Problem zu tun haben, wächst unser Bedarf Gott zu hören. Aber unser Verstand und unsere Vorstellungen scheinen unsere Auffassungsfähigkeit durch unser dominierendes, voreingenommenes Gedankengut einzuschränken. Wir müssen uns dessen bewusst sein, damit wir den instinktiven Drang, Dingen gegenüber voreingenommen zu sein, „bekämpfen“ können, indem wir Zukunft und Bestimmung in unser Leben „hineinsprechen und glauben“.

Unseren Sinn erneuern

Müssen wir also, wenn wir Gott hören wollen, ein Diplom in Morphologie haben? Dein Sinn und dein Herz kann Gott hören, ganz einfach, ja ganz einfach. Aber zuerst musst du frei sein von dem betrügerischen, negativ denkendem Gedankengut, das die Meisten plagt. In Römer 12,2 spricht Paulus von etwas, das „Erneuerung eures Sinnes“ genannt wird. „Erneuern“ bedeutet, dass du das Gebäude deiner voreingenommenen Ideen zerstören und wieder eine sich entwickelnde Beziehung herstellen musst. Der Mensch ist so geschaffen, um aus entwickelnder Offenbarung heraus zu handeln. Die Unterbrechungen durch negatives Denkens, das uns suggeriert wird, sind ständige Hindernisse für unsere Entwicklung. Wenn du in irgendeiner Situation deines Lebens den Ausgang vorwegnimmst, ohne dir selbst die Chance zu geben, diese Vorstellung zu ändern, hast du aufgehört dich zu entwickeln und ein Prozess des Zerfalls hat begonnen. Geistliche Zersetzung ist ein schleichendes Phänomen auf dieser Erde, weil die Menschen eine derartige Angst davor haben, sich den Problemen zu stellen und weil sie jeden Hauch von Misserfolg (oder Scheitern) als Falsch (oder Unrecht) hinstellen.

David strafte Goliath Lügen, indem er sich dem entgegenstellte, was Israel dachte: dass nämlich alles mit einer schrecklichen Niederlage enden würde. Schau dir an, wie er das anstellte: Er sprach Worte, die der voreingenommenen Meinung, dass ein Riese einen sommersprossigen Teenager mit ein paar Steinen zerstören wird, entgegenstanden. David sprach, als hätte er eine Weisheit, die sich in seinem Leben bewährt hatte. Tatsächlich hat er zu dem Riesen prophetisch geredet. Diese Erkenntnis wurde David im richtigen Moment geoffenbart und anstatt mit den Generälen Israels zu debattieren, RANNTE er auf Goliath zu und legte eine ungewöhnliche Zuversicht an den Tag.

Zurück zu Mose. Die Bibel sagt, dass Mose die „Form“ des Herrn erkannt hat. Es ist sehr wichtig, dies zu beachten, weil wir alle unsere voreingenommenen Ideen darüber haben, wie Gott aussieht. Ich schlage vor, du entledigst dich sofort solcher Ideen!

Gott könnte zu dir in der Form von Mickey Mouse kommen oder durch eine Litfaßsäule reden oder durch IRGENETWAS, was Er sich aussucht. Wir haben oft Situationen in unserem Leben, die unsere Wahrnehmung anfangen zu dominieren. An diesem Punkt kommt Gebet ins Spiel und wird zu der Kraft, die uns dazu führt, Gottes Stimme zu hören. Meistens suchen wir nach einer Antwort und dann warten wir darauf, von Gott zu hören. Wenn es Ihm jedoch gefällt, ein Objekt oder ein Zeichen zu nutzen, um zu uns zu sprechen, wie können wir dann wissen, dass dies mit unserem Problem in Beziehung steht und dass dies tatsächlich das Reden Gottes zu uns ist? Wie können wir sicher sein, Seine Form zu erkennen? Gott sagte, dass Mose der größte Prophet seiner Zeit war, weil er die „Form“ des Herrn erkannte. Was heißt das?

Die „Form“ erkennen, in der Gott redet

Steht das OBJEKT (Form) in Verbindung mit dem SUBJEKT (deinem Problem)? Lasst uns darauf schauen, was dieses Wort bedeutet, damit wir besser verstehen können, wie viel Freude Gott daran hat, mit uns zu kommunizieren.

FORM: Die äußere Gestalt, Erscheinungsweise oder Umriss eines beliebigen Objektes, im Unterschied zu der Materie (Substanz) aus der sie besteht: In der Metaphysik unterscheidet sich das aktive, bestimmende Prinzip einer Sache von der Materie (Substanz), dem potentiellen Prinzip. Das Konzept der Form ist ebenso unentbehrlich für Praxis und Beurteilung unterschiedlichster Studienrichtungen, mit Ausnahme der Philosophie. In der Literatur zum Beispiel, kann sich der Ausdruck (Form) auf Schema, Struktur oder ein Genre (Gattung) beziehen, welches ein Schriftsteller für die Präsentation seines Themas wählt. Zum Beispiel: eine Novelle, eine Kurzgeschichte, Lebensregeln, Haikus (japanische Gedichtsform), Sonnet (ein Klangedicht) usw. Die Form kann sich aber auch auf die interne Struktur eines Werkes beziehen und in einem hohen Maß hängt der entscheidende Erfolg eines Werkes von dem Grad ab, wie der Künstler in der Lage ist, den Inhalt und die interne Struktur in den Rahmen der äußeren Form zu integrieren.

Nehmen wir einmal an, du befasst dich gerade damit, Klarheit darüber zu bekommen, ob du einen neuen Job bei einer anderen Firma annehmen sollst oder nicht und du suchst darüber Gottes Antwort. Das erste, was die meisten von uns erwarten ist eine kurze, knappe Stimme die sagt: „Geh!“ oder „Nein!“. Wie gerne hätte ich es, wenn es so einfach wäre, aber ich würde niemals den Grund für das Verhalten Gottes verstehen, der hinter Seiner Selbstoffenbarung steht. Aber genau das ist so aufregend, weil es wie ein Puzzle ist, das zusammengesetzt wird. Wenn du ein Puzzle zusammensetzt, bist du oft in der Lage, dann ein bestimmtes Teil schnell zu finden, wenn du erst einmal seine FORM erkannt hast. „Schau mal, da ist ein Fuß und da der Himmel usw…!“.

Jetzt willst du etwas über einen neuen Job hören, also wonach würdest du dich umschauen? Die interne Struktur innerhalb des Rahmens der äußeren Form. Was bedeutet das?

Gut, du wachst am nächsten Morgen auf und gehst wie üblich vor der Arbeit in deinem Lieblingscafé. Während du dort sitzt, deinen „triple grande“ (dreifach großen Kaffee) trinkst und deinen eigenen Gedanken nachgehst, reden und plaudern die Leute um dich herum. Plötzlich sagt eine der Frauen: „Ich habe meinen Diamanten verloren, er muss mir hier irgendwo herunter gefallen sein.“ Alle beginnen verzweifelt zu suchen und plötzlich entdeckst du den glitzernden, kleinen Diamanten. Du streckst dich und hebst ihn auf. Du gibst ihn an die Dame zurück und sie bedankt sich dafür. Während du dich wieder setzt, um deine Tasse leer zu trinken und darauf wartest, von Gott zu hören, ob du von deiner jetzigen Firma weggehen sollst, um eine Position in einem JUWELIERLADEN anzunehmen, entdeckst du plötzlich, dass dir gerade eben ein Puzzlestück gegeben worden ist. Eine völlig fremde Person hat gerade ihren Diamanten verloren und du hast ihn gefunden!

Was könnte Gott dir jedoch zu sagen haben, wenn du in deine Erwägungen mit einschließt, dass dein aktueller Job im Fundbüro eines Kaufhauses ist? Mein Lieber, vielleicht sagt Gott dir gerade, dass du an deinem aktuellen Arbeitsplatz bleiben sollst. Wie frustrierend! Vielleicht, aber es ist auch ein Abenteuer. Also bleib dran und treffe keine vorschnelle Entscheidung. Gott ist offensichtlich nicht in Eile, warum bist du es dann? Schau dich nach dem nächsten Puzzleteil um – glaube mir, Er wird dir in der einen oder anderen Form erscheinen. Auch dann, wenn es nicht so aussieht, als ob das Objekt mit deinem Subjekt in Beziehung stehen würde. Du wirst es solange nicht wissen, bis du schließlich das ganze Puzzle vollendet siehst.

Zwei Tag später fährst du mit deinem Wagen die Straße entlang und beschließt, dein Radio einzuschalten und rate mal, welches Lied gespielt wird? „Diamanten sind der beste Freund einer Frau!“ Der Name der Firma, die dir einen Job angeboten hat lautet: „Der beste Freund einer Frau: Diamanten“. Definitiv hast du jetzt ein weiteres Teil deines Puzzles, ein großes Stück, bekommen. Erkennst du langsam das Bild? Ich hoffe doch, weil du gerade viel Spaß dabei hast, Gott zu erkennen und du wirst näher zu Ihm hinwachsen, wenn du realisierst, wie nahe Er dir in Wirklichkeit ist.

Gott hat Freude daran, mit uns zu kommunizieren und daran, in unser Leben interaktiv einzugreifen. Wenn du anfängst, Dinge nach Seinen Anweisungen zu tun, dann entdeckst du, dass dein Leben ein endloses Abenteuer wird, das nur durch deine Kreativität und deinem Gehorsam, Seiner Stimme gegenüber, begrenzt wird.

Am 18. November 2007 in Houston, Texas zeigte mir der Geist Gottes ein große „Tür“, die Er geöffnet hat, was zur Folge haben wird, dass die ungewöhnlichsten Dinge im Königreich Gottes passieren werden. Er sagte: „Es wird Auswirkungen auf die Wissenschaft haben, es wird die medizinische Wissenschaft beeinflussen, es wird sich auswirken auf unsere Wirtschaft und auf unsere Politik. Denn im Jahr 2008 wird es eine komplette Kehrtwende geben. Das, was du nicht erlangen konntest wirst du erlangen! Das, was du nicht leisten konntest, wirst du leisten…!“ Dies ist die Verheißung Gottes und ich möchte, dass du sie für dich selbst und deine Familie empfängst.

Ich will dich heute ermutigen, Seinem Wort zu glauben. Lass niemand und nichts Seine Verheißungen von dir rauben. Lass es nicht zu, dass deine Voreingenommenheit, deine eigenen Begrenzungen, deine Furcht oder irgendein anderer Feind dir weiterhin den Kurs diktiert, den du gehen sollst. Dies ist deine Zeit, die Verheißung zu empfangen und zu wachsen!

 

In Liebe und Erwartung
Kim Clement 

Prophetic Image Expressions
Email: hope@kimclement.com

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„Hol die Salbung auf den Marktplatz“ oder „Bist Du bereit für eine doppelte Salbung?“

 

“An jenem Tage wird es geschehen, da weicht seine Last von deiner Schulter, und sein Joch wird von deinem Hals weggerissen, und vernichtet wird das Joch vor dem Fett“.  Jesaja 10:27

Prophetisch glaube ich, dass wir in einer Zeit leben, in der Gott sowohl die Salbung als auch die Freude wachsen lassen möchte. So wie Gott Expansion und Wachstum in unser Leben gegeben hat, soll auch die „Stimme der Freude“ (Jeremia 33:11) wachen. Ist das nicht ein beeindruckender Gedanke? Wir werden jubeln!

So viele von uns haben Zeiten der  Dürre und der Verwüstung erlebt. Aber noch während wir in der Wüste sind, ermutigt uns Gott zu glauben, dass wir die Freude des Herrn wieder erleben werden, die uns mit Hoffnung für unsere Zukunft erfüllt.

Verheißungen zur Geburt zu bringen setzt Wachstum frei

Gottes Herzensanliegen ist es, ein immenses Wachstum freizusetzen. Doch zu allererst sollen wir in IHM wachsen. Er möchte uns mit seiner Gegenwart überschatten. Als der Heilige Geist Maria, die Mutter Jesu überschattete, wurde sie schwanger mit seinem Samen. So können auch wir, wenn wir von der Gegenwart Gottes überschattet werden, mit seinen göttlichen Plänen und Gedanken (geistlich gesehen) schwanger werden..

Wenn wir beständig beten „…dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden“, so umarmen wir Sein Königreich, dass in uns aufgerichtet wird. Und je mehr wir schwanger gehen mit größeren Visionen von Gottes Königreich, desto mehr wird die Salbung in unserem Leben zunehmen, die uns durch Jesu Salbung bevollmächtigt, Jochs der Bedrückung zu brechen, sowohl bei uns selber als auch im Leben von anderen.

Stadien der Schwangerschaft

Wenn wir uns eine schwangere Frau vorstellen, können wir in den verschiedenen Stadien der Schwangerschaft Wachstum erkennen. Wenn sie drei Monate schwanger ist, hat sie  sich äußerlich noch nicht wahrnehmbar verändert. Auch wenn bereits ein Wachstum eingesetzt hat, ist es für das natürliche Auge nicht sichtbar. Aber die Mutter weiß, dass in ihr Veränderungen geschehen – auch wenn es nicht sichtbar ist. Sie weiß, dass sie schwanger ist. Die Gewissheit der Mutter wächst und die Freude beginnt in ihr Wurzeln zu schlagen, weil ihr bewusst wird, dass Gott sie von Unfruchtbarkeit befreit hat. Am liebsten wäre ihr, wenn andere dieses Wachstum schon bemerken würden und sich mit ihr freuen könnten… aber noch sieht man einfach zu wenig. Es muss noch sehr viel Wachstum stattfinden, bevor die volle Freude durchbrechen wird.

In den folgenden drei Monaten gibt es ein deutliches Wachstum und die Mutter beginnt, konkrete Vorbereitungen zu treffen. Dieses Wachstum ist nun einfach nicht mehr zu stoppen, es sei denn, man nähme das Sterben der Verheißung in Kauf. Der Herzschlag der Verheißung ist deutlich zu vernehmen.

Die letzten drei Monate sind geprägt von starkem Wachstum und die Geburt nähert sich. Drei mal drei Monate In der Bibel symbolisiert die Zahl 3 Vollständigkeit, erfüllte Verheißungen. Multiplizieren wir drei mal drei Monate verdoppelt sich die „Vollständigkeit“. Halleluja! Ich möchte eine doppelte Portion Freude und Salbung. Ihr auch?

Freude wird freigesetzt!

Während der Wachstumsphase erlebt die Mutter, dass sich die Freude in ihrem Inneren ausbreitet. Wenn jedoch die Stunde der Geburt gekommen ist, bekommt die Freude eine Stimme und dringt nach außen.

Genau die gleiche Reihenfolge erleben wir, wenn die Verheißungen Gottes in uns zu keimen und zu wachsen beginnen und schließlich reif zur Geburt sind.
Wir sind wie Esther geboren „für eine Zeit wie diese (Esther 4:14). Mit jedem Wachstumsabschnitt (Schwangerschaft kann ganz schön anstrengend und ermüdend sein) wird der Herzschlag des Vaters stärker. Wir können den Rhythmus des Geistes hören, der uns ermutigt durchzuhalten und die hohe Berufung des Vaters durchzupressen. Auch wir werden die Stimme der Freude freisetzen, wenn wir erleben, wie Seine Verheißungen durch unser Leben in Erfüllung gehen.

Hol die Salbung aus der Kiste!

Der Grund, warum Gott zu mir sprach  „Hol die Salbung aus der Kiste” war, weil er das Level der Salbung auf unserem Leben erhöhen möchte. Und diese Zunahme wird für umso größere Massen freigesetzt, wenn wir beginnen, die Salbung aus der Kiste zu holen.

Denk mal eine Minute darüber nach: Lass uns noch einmal unser geistliches Schwangersein mit einer Frau vergleichen, die ein Baby erwartet. Das Baby ist in einem geschützten Bereich. Doch das Wachstum ist begrenzt, weil der Mutterleib nur klein ist. Und – die Mutter kann nur für eine begrenzte Zeit für das rechte Wachstum sorgen. Solange das Baby im Mutterleib ist, ist das Wachstum begrenzt – bis es in sein „eigentliches“ Element kommt. Dieser Zeitpunkt beginnt mit der Geburt.

Wenn wir geistlich gesehen schwanger sind, kommt es zu den gleichen Begrenzungen, wenn wir nicht unserer Vision gemäß handeln und diese nicht aus ihrem geschützten Rahmen herauslassen. Nur wenn die Vision freigesetzt wird, kann sie weiter wachsen. So wie ein Kind im Leib der Mutter nicht weiter wachsen und zur Reife gelangen kann, stagniert  unsere Salbung und Vision, wenn sie nur in unserem Inneren verborgen bleibt.

Ihr Lieben,  die Salbung muss nach draußen.

Gott möchte, dass wir an das „Außen“ denken, wenn wir die Salbung freisetzen. In unseren geistlichen Strukturen haben wir geglaubt, wir könnten nur innerhalb der Gemeindemauern anderen Menschen behilflich sein. Doch wir sollten damit rechnen, Gottes Reich überall dort zu bauen, wo er uns hinschickt.

Die Massen erreichen

Die Salbung ist wirklich nicht auf die Gemeindemauern beschränkt. Ihr Lieben, Ihr seid die Gemeinde! Versteht mich bitte richtig! Ich war vierzehn Jahre Pastor und deshalb glaube ich, dass die Salbung in der Lokalgemeinde nicht nur notwendig ist, sondern von Gott gegeben, um die Jünger Jesu zu trainieren, zu erfrischen und zur Reife zu bringen. Die Einheit  der Gläubigen manifestiert sich in der Gemeinde und setzt die Salbung Gottes frei. Trotzdem: Wenn wir Gläubigen nicht anfangen, Menschen außerhalb der Gemeindemauern zu dienen, werden wir die Massen nicht erreichen. Es liegt in Deinem Einflussbereich, die Massen  zu erreichen. Sie sind an deinem Arbeitsplatz, im Restaurant, im Einkaufscenter, bei den Sportveranstaltungen deiner Kinder…Unser Problem mit den Menschen, die wir für Jesus gewinnen wollen ist, dass wir denken, wir müssten sie in die Gemeinde bringen, damit sie sich bekehren. Als ob nur der traditionelle „Priester“ berufen dazu berufen wäre.

Glaube! Ihr Lieben, die Menschen können sich bei dir zu Hause bekehren, an deinem Arbeitsplatz und, jawohl, nach dem Fußballspiel beim Kaffeetrinken. Und sie brauchen weder Pastor noch Lehrer noch sonst jemandem vom „5-fältigen“ Dienst, um sie zu Jesus zu führen. Sie brauchen nur einen Gläubigen, der ihnen den Weg aufzeigt. Ist dir schon mal aufgefallen, dass das Wort „Gläubiger“ „Glauben“ beinhaltet? Glaubst Du wirklich, dass du berufen bist, das Evangelium zu verkünden? Wenn Du an Jesus glaubst, bist du berufen, das Evangelium zu verkünden und andere zum Glauben an Jesus zu führen. Wenn Du an Jesus glaubst, bist du gesalbt, die Kranken zu heilem, Dämonen auszutreiben und Zeichen und Wunder zu erleben. Die Bibel sagt, dass denen, die an Gott glauben, Zeichen und Wunder folgen werden.

„Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden. Kranken werden sie die Hände auflegen und es wird besser mit ihnen werden.“ Markus 16: 17-18

Warum nicht Zeichen und Wunder?
Aber warum erleben wir nicht alle diese Zeichen und Wunder?
Ich habe einmal einige Gründe zusammen getragen:

1. Mangel an Wissen
2. Wir sind uns nicht bewusst, dass wir alle berufen sind, das Evangelium zu verkünden
3. Zweifel und Unglaube
4. Angst, Fehler zu machen
5. Angst vor Ablehnung
6. Glauben, nicht würdig zu sein
7. Nicht uns selbst gestorben
8. Wir engen ein, wo und wie der Heilige Geist dienen darf

Nicht desto trotz: Wenn wir Gott den Vortritt lassen und dem Heiligen Geist erlauben, uns zu leiten, wenn wir die Salbung „aus der Kiste“ holen, dann glaube ich werden folgende Manifestationen auftreten:

1. Es kommt Freiheit (Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit)
2. Das Ich tritt zurück und Gott bekommt den Vortritt
3. Größere Autorität
4. Leidenschaft für andere beginnt in uns zu wachsen
5. Glaube tritt für andere in Aktion
6. Mut und Kühnheit wachsen in uns
7. Unser Ruf zählt nicht mehr
8. Furcht vor Unbekanntem wird überwunden
9. Wir werden Täter des Wortes und nicht nur Hörer

Vier lebensgefährliche Fehleinschätzungen

Viele Christen machen sich nicht auf, um anderen zu dienen, weil sie weder dazu angehalten noch dazu ermutigt worden sind. Hier vier grundsätzliche Fehleinschätzungen, die die Salbung zurückhalten. Viele glauben, dass

1. es einen gottgegebenen Unterschied zwischen dem „Klerus“ und dem „Volk“ gibt.
2. die Kirche in erster Linie innerhalb des Kirchengebäudes wirken sollte, denn dort ist ja „der Tempel“.
3. Geschäftsleute nicht genauso geistlich sein können wie die, die in der Gemeinde dienen.
4. die wichtigste Rolle der Geschäftsleute und der normal arbeitenden Christen ist, Geld zu verdienen, um die Vision derer zu erfüllen, die im „Vollzeitdienst“ stehen  bzw. die Vision der Lokalgemeinde.

Hol die Salbung auf den Marktplatz

Ist dir klar, dass in der neutestamentlichen Zeit evangelistische Aktionen nicht von langer Hand geplant waren? In Ed Sylvosos Buch „Anointed for Business“ erklärt er, dass es zu riesigen Menschenansammlungen kam, wann immer und wo immer Gottes Wunderkraft am Wirken war und Menschen das miterlebten. Die ersten Christen machten den Marktplatz zum Drehkreuz ihres Dienstes.

Sie bezeugten ihren Glauben in ihren Geschäften. Aber es war mehr als nur Zeugnis geben. Sie unterstrichen die Botschaft mit Zeichen und Wundern – direkt auf dem Marktplatz. In der Apostelgeschichte lesen wir von nahezu vierzig Krafterweisungen – nur eine davon war an einem religiösen Ort – an der Pforte des Tempels, die man „die Schöne“ nannte (Apg.3:1-11).

Damit solche Wunder in unserem Alltag geschehen, müssen wir „außerhalb“ der Mauern denken. Wir haben den Dienst auf unseren frommen Schauplatz beschränkt.

Du bist ein „Vollzeitler“ egal wo du bist  

Einer meiner apostolisch/prophetischen Aufträge ist es, jeden von euch herauszufordern, euren Bereich des Einflusses nicht herzugeben, weil ihr das Evangelium verkünden wollt. Es existiert ein religiöses Denken, das besagt: „Wir können Gott nur effektiv dienen, wenn wir im Vollzeit-Dienst stehen, entweder hinter der Kanzel oder im Reisedienst.“ Viele glauben, es sei erforderlich, 100% im Gemeindedienst zu stehen.

Ihr Lieben, ihr seid im Vollzeitdienst, wo immer ihr auch seid.  Das heißt, wir sind 24 Stunden rund um die Uhr bereit, das Wort zu verkünden und Gott zur Verfügung zu stehen. Viele von uns sind an den Arbeitsplatz berufen, nicht jeder ist auf die Kanzel „berufen“. Viele gesalbte Gläubige werden von Gott gebraucht, um ihren Arbeitsplatz zu erschüttern. Bitte! Lauf nicht weg, wenn Gott Dich dort gebrauchen möchte! Deine Anweisung kann sein zu bleiben wo du bist, bis Gott dir weitere Schritte offenbart.

Er plant deinen Weg

Gott ist unser Versorger und ich glaube dass, wenn Du einem bestimmten Platz zugewiesen bist, es genügend Bestimmung für dich gibt. Wenn du jedoch deinen zugewiesenen Platz vorzeitig verlässt, kann es sein, dass nicht Gott „dich gesandt“ hat und du unvorbereitet in (d)eine neue Phase eintrittst.

Wenn dein Arbeitsplatz wie eine Wildnis ist,  bitte Gott um Gnade, dort zu bleiben, bis er dich herausführt. Er hat göttlich geplante Wege für dich, von den trockenen, dürren Orten fort. Wenn dein Weg dir schwer erscheint, schaue nicht nach Alternativen. Vielleicht bist du noch nicht vorbereitet für die Kriege, die auf der anderen Route warten. Er bildet die nötigen Muskeln in dir, die du auf deinem Weg benötigst. Er weiß genau, welchen Weg du imstande bist, zu gehen und kennt alle Vorbereitungen, die du dafür benötigst.

Du bist so wichtig für das Königreich Gott möchte dich dort benutzen, wo du bist.

Ich betone das so, weil viele sich wünschen, sie könnten ihre Arbeit aufgeben und dann endlich  würde Gott sie gebrauchen können. Stattdessen dient ihm dort, wo ihr seid, bis er euch neue Türen öffnen oder euch deutlich anders führt.

Bitte Gott um Gelegenheiten

Vielleicht fragst du dich, was du als „Streetworker“ machen kannst? Gut, fang an, für deinen Arbeitsplatz zu beten und bitte Gott um Gelegenheiten, ihn zu bezeugen. Du kannst für deine Mitarbeiter und Angestellte beten. Befreunde dich mit anderen und erzähle ihnen von deinem Glauben. Es ist leicht, geistlichen Samen auszusäen, wenn du Freundlichkeit und Mitgefühl für die Menschen um dich herum hast, eine Postkarte mit einer Ermutigung für jemanden, der am Kämpfen ist. ..

Wähle dir einen Tag in der Woche, wo du dich mit jemandem von deinem Arbeitsplatz triffst und du eine Beziehung aufbaust und auch deinen Glauben „teilst“. Öffne dein Haus und lade jemanden zum Essen ein, bete mit jemandem am Telefon. Nutze die Mittagspause und anstatt zu essen, machst du einen Spaziergang  und betest in Sprachen. Bitte Gott, während du spazieren gehst, für seinen perfekten Willen an deinem Arbeitsplatz:

In anderen Worten: „Lass die Salbung aus der Kiste und hol sie auf den Marktplatz!“

Sandie Freed Zion Ministries
Email: info@ZionMinistries.us

www.zionministries.us 

Übersetzt von Beate Nordstrand

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Unsere kirchliche Hochzeit ♥

Wir haben kirchlich geheiratet! ♥

* ~ 28.05.2011 ~ *

(in Bad Wimpfen, Baden-Württemberg)

* Mit kirchlicher Hochzeit meinen wir die Hochzeit vor Gott. Denn wir haben – frei von irgendeiner kirchlichen Institution – vor Gott geheiratet. Wir wurden im Rahmen von Familie und Freunden von einem anderen gläubigen Christen getraut.

Julia & Tobias

Berndt

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Über die prophetische Salbung: Der Geruch des Wilden (Daniel Glimm)

Der Geruch des Wilden

(Über die prophetische Salbung)

14.07.2008, Daniel Glimm

Prophezeit am 02. Juli 2008, Holy Place Berlin

“Da ist ein Geruch des Wilden! Da ist der Geruch des Feldes (vgl. 1.Mose 27,27)! Da ist eine heilige Erlaubnis, um zu empfangen! Es gibt dort ein heiliges Zeugnis! Es ist das Zeugnis von Jesus (vgl. Offenbarung 19,10e)!

Da gibt es ein Fell, zwei Hände und einen Nacken! Abdeckung! Abdeckung! Eine heilige Abdeckung! Die prophetische Salbung! Es ist das Verständnis vom Wohnort Gottes (vgl. 1.Mose 27,16; 2.Mose 26,7; 2.Könige 1,8)!
Die prophetische Offenbarung zieht dich näher in die geheimen Kammern des Vaters und Seinen Segnungen (vgl. Offenbarung 4,1-2)! Es ist keine Salbung zur Täuschung! Es ist eine Salbung des Zutritts! Die prophetische Salbung ist das Öl deines Motors! Kostbar und ehrenvoll! Kostbar und ehrenvoll!
Heilige Bewegung! Prophetische Bewegung! Meine prophetische Gegenwart macht es einfach Mein Königreich zu bauen und Meine Lasten zu tragen (vgl. Matthäus 11,30)!
Du musst riechen wie die Hirten auf dem Feld (vgl. Lukas 2,8)! Ich möchte den Duft des Feldes und den Duft der Schafe riechen! Mein Sohn kam in dem Duft von Meinem Königreich auf die Erde (vgl. Lukas 2,6-7)!
Ich sehe wilden Honig und Heuschrecken! Ich sehe wilden Honig und Heuschrecken! Ich sehe unverfälschte Offenbarung und die Kraft zum Überwinden von Hindernissen! Ich sehe unverfälschte Offenbarung und die Kraft zum Überwinden von Hindernissen (vgl. Matthäus 3,4)! Die Zeit ist gekommen, in der Ich euch nicht von der Heuschrecke fressen lasse, sondern ihr die Heuschrecken esst (vgl. Joel 2,25; Maleachi 3,11)! Süße und herausfordernde Offenbarung gepaart mit der Kraft die Mauern zu Überwinden (vgl. Psalm 18,30)! Offenbarung, die anfangs süß sein und später in eurem Magen bitter wird, weil sie herausfordernd ist (vgl. Offenbarung 10,9-10)!
Da gibt es einen Hirten und einen Feldarbeiter! Es existieren zwei Arten von Opfern! Schwelende Opfer und brennende Opfer! Ich nehme nur ein Opfer entgegen! Es ist das lebendige brennende Opfer!
Ich möchte keine Früchte zur Opferung sondern euer Herz! Tut Buße und regiert über euren sündhaften Haltungen (vgl. 1.Mose 4,2-7)!”

 

 

Bibelstellen zu dem Reden Gottes

1.Mose 27,27:
27 Er trat hinzu und küsste ihn. Da roch er den Geruch seiner Kleider und segnete ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch des Feldes, das der HERR gesegnet hat.

Offenbarung 19,10e:
10e Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.

1.Mose 27,16:
16 Aber die Felle von den Böcklein tat sie ihm um seine Hände und wo er glatt war am Halse.

2.Mose 26,7:
7 Du sollst auch Teppiche aus Ziegenhaar machen als Zelt über der Wohnung, elf Teppiche.

2.Könige 1,8 (Elberfelder):
8 Sie sagten zu ihm: Es war ein Mann, mit einem haarigen Mantel bekleidet und an seinen Hüften gegürtet mit einem ledernen Schurz. Da sagte er: Das ist Elia, der Tischbiter!

Offenbarung 4,1-2:
1 Danach sah ich, und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel, und die erste Stimme, die ich mit mir hatte reden hören wie eine Posaune, die sprach: Steig herauf, ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen soll.
2 Alsbald wurde ich vom Geist ergriffen. Und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer.

Matthäus 11,30:
30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Lukas 2,8:
8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.

Lukas 2,6-7:
6 Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte.
7 Und sie gebar ihren ersten Sohn (Anm.: Jesus) und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Matthäus 3,4:
4 Er aber, Johannes, hatte ein Gewand aus Kamelhaaren an und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber waren Heuschrecken und wilder Honig.

Joel 2,25:
25 Und ich will euch die Jahre erstatten, deren Ertrag die Heuschrecken, Käfer, Geschmeiß und Raupen gefressen haben, mein großes Heer, das ich unter euch schickte.

Maleachi 3,11:
11 Und ich will um euretwillen den “Fresser” bedrohen, dass er euch die Frucht auf dem Acker nicht verderben soll und der Weinstock auf dem Felde euch nicht unfruchtbar sei, spricht der HERR Zebaoth.

2.Samuel 22,30:
30 Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschlagen und mit meinem Gott über Mauern springen.

Offenbarung 10,9-10:
9 Und ich ging hin zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein! Und er sprach zu mir: Nimm und verschling es! Und es wird dir bitter im Magen sein, aber in deinem Mund wird’s süß sein wie Honig.
10 Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang es. Und es war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich’s gegessen hatte, war es mir bitter im Magen.

1.Mose 4,2-7:
2 Danach gebar sie Abel, seinen Bruder. Und Abel wurde ein Schäfer, Kain aber wurde ein Ackermann.
3 Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes.
4 Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer, 5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick.
6 Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick?
7 Ist’s nicht also? Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie.

Amen und Amen.

Daniel Glimm

(Entnommen aus CrazyChristians, Link: klick)

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