Glauben aufgeben? Abgefallen?

Glauben aufgeben? „Abgefallen“?

In letzter Zeit höre ich öfters, dass Menschen nicht mehr mit Jesus unterwegs sein wollen, aus den unterschiedlichen Gründen. Manche, weil die Welt ihnen hart zugesetzt hat und sie dadurch den Glauben verloren haben. Manche aber auch, weil sie von anderen Christen verletzt wurden. Andere sind enttäuscht auf Gott, sind bitter und fragen sich z.B. warum Gott das Leid zulässt. Einige sind in der „Wüste“, wollen mehr, aber scheinen nicht voran zu kommen. Ich weiß nicht, woran das liegt und will das auch nicht beurteilen oder die Ursachen herausfinden.

Wichtiger ist, finde ich, dass wir zuerst Gemeinschaft mit Ihm suchen… dass Du Ihm vertraust, was er gerade tut (denk an Römer 8, 28..)… und das geht nicht von heute auf morgen.
Es ist nicht einfach, in schweren Zeiten zu vertrauen. Eher kommen uns Gedanken wie „Warum muss das jetzt sein“, „Warum ich..?“, „Liebt mich Gott noch?“ Jedenfalls kenne ich das gut genug… und Durststrecken mag wirklich niemand.

Die Freunde von Jesus haben sich wohl auch so gefühlt, als Jesus plötzlich nicht mehr da war. Da hat er uns einfach im Stich gelassen, dachten sie… Obwohl alles so gut anfing… „Aber Moment mal“, fiel ihnen da ein. „Hat Er uns nicht versprochen, dass Er bis ans Ende der Welt mit uns sein will???“ Jesus hatte doch gesagt, dass sie erstmal abwarten sollten – Täglich einfach Gemeinschaft haben und beten. Bis Er dann den Tröster den Heiligen Geist schicken würde, als Stellvertreter von Jesus selbst. Also vertrauten sie Jesus und warteten ab. Bestimmt waren einige von ihnen ungeduldig und viele zweifelten. Manche konnten es wohl immer noch nicht ganz fassen, dass Jesus wieder auferstanden und nun im Himmel beim Vater war. Es war einfach alles so überwältigend und neu. In dieser Lage war wirklich noch niemand von ihnen… und doch vertrauten sie.


Ihr Vertrauen wurde belohnt, an einem Tag als sie wieder zusammen waren – und plötzlich das eintrat, was Jesus versprochen hatte. Der Heilige Geist kam und mit ihm die Kraft und der Mut, mit Jesus weiter zu leben und vorwärts zu gehen. Jetzt waren sie auch bereit, aus ihren Verstecken, Wohnungen usw. zu gehen und den Leuten von der „frohen Botschaft“ zu erzählen! Die, die vorher noch zweifelten, dankten Gott für Seine Treue und dass Er sie nie im Stich gelassen hatte.

Wir sehen (und verstehen) nicht immer gleich, was Gott mit uns vorhat. Oft sehen wir es zuerst gar nicht, vielleicht noch nicht einmal in dieser Welt… aber Gott wird uns belohnen, wenn wir Ihm vertrauen. Und es lohnt sich, Ihn näher und intensiver kenen zu lernen.

Es geht gar nicht darum, viel zu arbeiten. Bei Gott geht es nicht um Erfolg – Seine Liebe können wir uns nicht verdienen! (Sonst wäre die Sache mit dem Kreuz ja umsonst gewesen…) Es geht um LIEBE. Er hat diese Liebe angefangen am Kreuz. Er hat uns zuerst geliebt! Und wir können sie erwidern oder ablehnen.


Wirf doch nicht deinen Glauben fort, nur weil du denkst, er hätte ausgedient.


„Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dereinst dich bekehrst, so stärke deine Brüder.“
(Lukas 22, 32)


Komm zu Jesus..!

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