Dschinni!

Drei Wünsche frei!


Ein großer blauer Geist erscheint vor mir. „Dschinni“, rufe ich erstaunt aus. „Es gibt Dich wirklich! Ich dachte, es ist nur ein Märchen!“ Der Flaschengeist streckt mir drei blaue Finger entgegen. „Drei freie Wünsche!“ Mein Gesicht ist ein einziges ungläubiges Strahlen. „Drei Wünsche“, sage ich noch einmal und kann mein Glück
immer noch nicht fassen. „Ich wünsche mir.“
Doch plötzlich verschwindet Dschinni in weiter Ferne. „Dschinni! Dschinni! Geh doch nicht weg!“ Aus Enttäuschung schlage ich wild in die Luft. „Aua!“

Das tat weh. Ich wache auf und merke, dass ich mich gestoßen habe. Alles nur ein Traum! Wenn es doch nur Wirklichkeit wäre.

So ein Dschinni wäre doch nicht schlecht im Leben, oder!? Was würdest Du Dir wünschen, wenn es ihn wirklich geben würde? Reich zu sein? Beliebt? Berühmt? Bei drei freien Wünschen würde auch ich nicht „Nein“ sagen. Viel besser aber finde ich es, Gott an meiner Seite zu haben. Er ist kein mystisches, weit entferntes Wesen. Kein Dschinni, der mir drei Wünsche erfüllen und dann wieder verschwinden würde. Gott ist immer für mich da. Er liebt mich und er weiß, was gut für mich ist.

Jetzt sagst Du vielleicht: „Naja, ein Dschinni wäre mir trotzdem lieber.“ Na klar, lässig wäre das schon: ein neues Auto, eine Villa, einen eigenen Swimmingpool. Aber was wäre, wenn ich mir das Falsche wünschen würde oder nach dem dritten Wunsch unbedingt noch einen vierten bräuchte? Kein Dschinni kann mir das geben, was Gott mir gibt – und das geht viel tiefer: Er versteht mich. Er gibt mir Zukunft und Sinn. Ihm kann ich vertrauen und ihm ehrlich sagen, was mir fehlt und was ich brauche – und das nicht nur dreimal, sondern mein ganzes Leben lang. Und Gott verspricht mir, dass er bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führen wird (nach Römer 8, 28a). Ist das nicht großartig?
Gott ist kein Wunschautomat, sondern ein lebendiger Gott, der Interesse an Dir hat. Er will für Dich sorgen und Dich durch Dein Leben begleiten. Das ist mehr als Dir je ein Dschinni geben könnte.
Gott ist keine Phantasiefigur, sondern existiert wirklich. Wie sieht’s aus? Lässt Du Dich auf ihn ein?

Text: Sabine Petri, Nightlight
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